Der betrogene Fotokunde

vg

Wie manche Firmen die Fotografen zunehmend über den Tisch ziehen.

Bekannt sind bereits die Verkaufspsychologie und die zweifelhaften Angewohnheiten bei Tests. Aber in diesem Artikel über Betrug am Fotokunden geht es darüber hinaus.

Ein Inhaltsverzeichnis mit direkten Sprungmarken und Überblick über alle im Artikel Der betrogene Fotokunde behandelten Themenbereiche finden Sie als Pop-Up.

Der Werbe-Betrug / der Marketing-Betrug

Event-Marketing

Der Währungsbetrug

Vor allem in den USA legen die Werbefirmen großen Wert darauf, dass ihre Kameras von den Meinungsmachern das Prädikat (extrem) günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis erhalten, da diese Aussage weltweit vermarktet wird. Aber exakt damit hat es einen Haken.

Hat man diese Falschaussagen widerlegt, kommen sofort die Sprachenargumente: In Europa müsse man viel mehr Sprachen verwenden, wodurch die Erstellung der Befehlsmenüs und die Produktion der Handbücher dramatisch teuer würde.

Danach kommt das Gewinn-/Einkommens-Steuer-Argument:

Die Wahrheit liegt hingegen in einem unerträgliche arroganten Kuhmelken:

Der Qualitätsbetrug

Der Service-Betrug

Der Ergonomie-Betrug

Der Lautstärke-Betrug

Ein weiterer Punkt, der inzwischen systematisch von interessierten Kreisen hochgekocht wird, ist die Lautstärke mancher Kameras beim Auslösen.

Der Aufpreislisten-Betrug

Der Äquivalenz-Betrug

Der Bild-Format-Betrug

Der Linien-Zahl-Betrug mittels unzulässigem Bildformat-Vergleich

Lichtkreis mit Sensor 3:2

In einen von einem Objektiv gegebenen Lichtkreis lässt sich immer ein höheres Rechteck im Seitenverhältnis 4:3 einbauen als im Verhältnis 3:2. Allerdings ist für die meisten fotografischen Zwecke das Format 3:2 sinnvoller verwertbar.

Der Betrug bei 4:3 gegen 3:2

Der Blenden-Betrug bei Objektiven

Der Brennweiten-Betrug

Der ISO-Betrug

Der Sensorgrößen-Betrug

Der Bajonett- und Adapter-Betrug

Fazit

Je geringer die technischen Unterschiede der verschiedenen Kameras heute de facto sind, desto größer werden sie mit übelsten Tricks und Mitteln aufgebauscht.

Aber die Kunden sind ja selbst schuld, sagte mir ein hoher Manager, Die wollen belogen werden. - Wer will heute noch die Wahrheit hören, dass die meisten Produkte ausgereizt sind.

Kurzum: Viele Manager halten die (vor allem Privat-) Kunden für dumm.

Es liegt somit an den Fotokunden, wie sie das selbst sehen.

Persönlich halte ich inzwischen alle modernen Kameras für sehr hochwertig, und selbstredend nimmt der technische Fortschritt langsam weiter zu. Abschließend bleibt auch klar, dass jedes Kameramodell in einer bestimmten Disziplin den Mitbewerbern etwas überlegen ist. Das ist sogar gut so. Dann kann jeder die für sich passende auswählen. Aber die perfekte Kamera für alle Foto-Stile oder alle Fotografen existiert nicht und wird auch nie existieren - gleichgültig, was die Marketing-Abteilungen der Hersteller oder die Meinungsmacher im Internet behaupten.

Für Fotografen bedeutet dies: Schalten Sie Ihr Gehirn ein und denken Sie genau nach. Sie finden heute nur noch gute Kameras. Wählen Sie die für Sie persönlich passende aus. Wenn Sie das neueste Modell des am aggressivsten werbenden Herstellers tatsächlich für die dort beworbenen Aufnahmesituationen benötigen, so kaufen Sie diese sofort und fangen Sie unverzüglich an, damit zu fotografieren. - Ansonsten investieren Sie den Differenzbetrag zur von Ihnen bisher favorisierten Kamera sinnvoller in hochwertige Objektive.

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