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Mangelnde Kauflaune

Kürzlich (Ende April / Anfang Mai) erlaubte ich mir wieder einmal einen Besuch als Testkäufer in verschiedenen Fotoläden. Gezielt wählte ich hierzu jeweils den Freitag-Nachmittag. Ein Zeitpunkt, an dem in meiner Heimatregion vernünftige Einheimische einen Einkauf vermeiden, da man überall nur stundenlang anstehen muss.

Hintergrund:

  1. Ende der 1990er Jahre war der Schweizer Franken ca. 80 Pfennig wert. Heute ist er fast einen Euro wert. D.h. der Währungsvorteil meiner Schweizer Nachbarn beträgt inzwischen satte 100%.
  2. In der Schweiz verdient man durchschnittlich doppelt bis dreimal so viel wie in Deutschland (für identische Tätigkeiten).
  3. Schweizer erhalten zusätzlich die 19% Mehrwertsteuern auf jeden Einkauf in Deutschland erstattet (kein Scherz).

Aus diesem Grund werden unsere grenznahen Städte völlig geflutet. Und Freitag, sowie Samstag sind wahre Höllentage, an denen man weder einen Parkplatz erhält noch überhaupt auf den verstopften Straßen vorankommt.

In einem großen Elektronikmarkt war ich ca. 1,5 Stunden. Die zwei Verkäufer stürzten sich begierig auf mich als einzigen Kunden. Sie berieten mich weitgehend kompetent und sehr freundlich. Die Regale waren angefüllt mit Fotogeräten. Binnen 90 Minuten kam kein weiterer Kunde oder auch nur Interessent in die Fotofachabteilung.

Im größten und einzigen Fotofachgeschäft einer Grenzstadt meiner Region sah es kaum besser aus. Das Zahlenverhältnis Verkäufer zu potentiellen Kunden betrug ebenfalls durchschnittlich 2 zu 1.

Die meisten Personen wollten nur Zubehör oder suchten einen Rat resp. Service. Zwei Personen - alte Bekannte der Verkäufer - schienen mir nur zum Schwätzen und Aufwärmen während des kalten April-Wetters hereingekommen zu sein.

Von ganzem Herzen hoffe ich, dass es sich bei dieser Stichprobe um eine nichtrepräsentative Ausnahme handelte.

Leider berichten inzwischen auch andere Quellen in Europa und den USA von einer sehr geringen Kauflaune im ersten Quartal. Das Tal der Tränen ist für die Kamerahersteller vermutlich noch nicht durchschritten. Die Krise der Fotowirtschaft dauert an.

Die Umkehrung der Verhältnisse

Neues Layout für höhere Ergonomie auswählbar

Erste Einsicht bei Analytikern?

Telefonseelsorge - weltweit und kostenlos?

Technischer Fortschritt bei Smartphones

Zeitdiebe - bezahlte Trolle

Fotowirtschaft

Kritik, generelle Replik und Tipps zum schnellen Lesen

Frohe Feiertage

Allen Lesern wünsche ich:
Frohe Weihnachten
und ein
gutes, erfolgreiches und gesundes neues Jahr
mit vielen erfreulichen Fotoerlebnissen.

Fastenfunken

Schneeverwehung.

Frei nach Obelix: Die spinnen, die Psychologen

Der Untertitel eines neuen - angeblich wissenschaftlichen - Beststellers eines Psychologen lautet allen Ernstes: Warum weniger denken mehr bringt (Steve Ayan, Lockerlassen).

Er hat völlig Recht: Wenn die Masse der Konsumenten weniger denkt, dann verdienen die Verkäufer mehr. Wenn die Bevölkerung weniger denkt, dann können Beamte und Politiker noch hemmungsloser agieren. Denen allen bringt das zweifellos mehr.

Es erstaunt immer wieder, wie selbstsicher und hemmungslos dreist manche selbsternannten Eliten die Bevölkerung bevormunden - und dafür sogar noch deren Geld verlangen.

Wer noch Lust am Denken hat, der kann sich im Artikel Verkaufspsychologie selbst ein Bild davon machen, mit welchen hinterlistigen Tricks Psychologen die unbedarften Kunden über den Tisch ziehen.

Drastischer Rückgang der Produktion 2016 für Fotohersteller

Ich wünsche allen eine besinnliche Adventszeit und viel Freude beim Fotografieren.

Bezahlter Plagiat

Bei der regelmäßigen Überarbeitung meiner Artikel stieß ich Ende November 2016 bei Spiegellose Systemkameras darauf, dass Reinhard Merz diesen seit mehreren Jahren hier auffindbaren Artikel in ganzen Passagen fast wörtlich abgeschrieben und am 11.01.2016 in der Zeitschrift Colorfoto abgedruckt hat, ohne die Quelle anzugeben. - Selbstverständlich bin ich in der Lage, dies rechtlich einwandfrei zu dokumentieren. - Was soll man von der Zeitschrift Colorfoto halten, die offensichtlich den Plagiat ihres Redakteurs auch noch finanziell honoriert? - Inzwischen habe ich diesen Artikel (wie viele weitere) erweitert und aktualisiert. Etwas, das die Plagiatoren ohne Geldzahlung natürlich nicht machen.

Der neueste Service-Euphemismus

Wenn Missstände bei Service (lange Wartezeiten, keine Erreichbarkeit, keine sinnvolle Antwort, keine Lösung des Problems) nicht mehr von den Firmen behoben werden, dann verkünden die Top-Manager nun sogar stolz: Wir sehen aber auch, dass sich das stabilisiert - auf einem miserablen Niveau.

Der neueste Marketing-Euphemismus

Es finden sich inzwischen semi passende Produkte. Bisher dachte ich immer, ein Schuh oder ein Mantel oder ein anderes Produkt passt, oder eben nicht. Aber ein halb (nichts anderes heißt semi) passendes Produkt passt eben nicht.

Google-Zensur

So langsam wird es grotesk. Google zensiert inzwischen 1/3 meiner Artikel. Man darf vermuten, dass Werbetreibende, welche Google viel Geld bezahlen, nicht mit meinen kritischen Artikeln einverstanden sind. - Wissenschaftlich fundierte Kritik schädigt offensichtlich den Gewinn unseriöser Händler. Suchen Sie also selbst mit meiner eigenen, internen Suchmaschine (oben in der Befehlszeile) nach den passenden Artikeln.

Weiterhin viel Freude beim Fotografieren.

Google Zensur

Google listet 109 Seiten Inhalte (= 1/3) nicht und gibt dies sogar schriftlich zu. - (Stand: 05.10.2016). Google schreibt dazu auch noch dreist: weil unter Insgesamt indexiert nicht jene URLs aufgeführt werden, die ... als weniger nützlich betrachtet werden. Sehr schön, dass Google weiß, welche wissenschaftlichen Artikel für Fotografen weniger nützlich sind.

Postfaktische Zeit

Nun hat auch Mutti die postfaktische Zeit ausgerufen - Monate nachdem Wissenschaftler und auch ich diesen Fachausdruck verwendeten. Es ist schön, wenn sich manche Politiker - auch, wenn dies falsch verstandene Details sind - sich als lernfähig zeigen. Dennoch halte ich nochmals fest:

Deshalb wünsche ich Ihnen weiterhin viel Freude an wissenschaftlich belegbaren Fakten zur praktischen Fotografie.

Photokina

Da bereits andere (dpreview, Heise Foto) sehr kompetent und aktuell von der Photokina alle Neuigkeiten berichten, werde ich nur die Auswirkungen der dortigen Ereignisse direkt in die bestehenden Artikel einbauen - aber das sofort, denn manche sind gravierend.

Das Ende der klassischen Fotografie.

Im Zuge meiner ständigen Recherchen über die Foto-Wirtschaft bin ich leider auf ein niederschmetterndes Video gestoßen: Die Realität Der Fotografie dürfte anders aussehen, als viele Fotografen glauben. Die Würfel und die Entscheidung gegen die Fotografen scheinen bereits gefallen. Schauen und hören Sie das Video mit Rainer Führes - Canon Deutschland-Chef und Vorstand des deutschen Photoindustrieverbandes zur Photokina 2016. Wichtig ist, was er nicht (mehr) sagt. Kurzum: Es geht der sogenannten ehemaligen Foto-Industrie überhaupt nicht mehr um klassische Fotografen, sondern als neue Imaging-Industrie um ganz andere, neue Geschäfts-Bereiche wie Pkw, Sicherheitsüberwachung, Bodycams, Drohnen, Steuerung des eigenen Hauses (Smart Home), Medizin, Virtual Reality, Video, Imaging als Event etc. - Die klassische Fotografie, wie die Menschheit sie seit fast zwei Jahrhunderten kannte, gerät aus dem Fokus der Hersteller. - Die Hersteller können somit auf die Fotografen verzichten und werden es im Zweifel auch tun. - Die Fotografen sollten das schnellst möglich erkennen.

Ferner habe ich Anfang September viel Grafiken im Artikel aus dem letzten Sommer (2015) aktualisiert. Foto-Wirtschaft. Die Ergebnisse sind noch niederschmetternder für die Fotoindustrie.

Kritik und Kritikfähigkeit

Kritik übt man (auch ich) nur an Dingen, die einem wichtig sind. Diese wünscht man sich optimal. Deshalb kritisiere ich, um sie zu verbessern und in der Hoffnung, dadurch vorhandene Missstände zu beheben.

Eltern lieben ihre Kinder. Wenn diese wieder einmal Mist gebaut haben, werden die Eltern sie dafür kritisieren. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf die Liebe der Eltern zu ihren Kindern.

Kritik dient somit als Denkanstoß zur Optimierung. - Wer mangels Kritikfähigkeit über die Fotografie nicht nachdenken will oder sich nicht verändern will, der muss meine Artikel nicht lesen. Es ist ein völlig freies Angebot.

Über sachlich fundierte Kritik an meinen Artikeln freue ich mich immer, denn ich will gerne weiter dazulernen.

Weiterhin viel Freude beim Fotografieren.

Danke für einen erfolgreichen Monat Juli 2016

Im Juli 2016 erzielte dieser Auftritt erstmals über 200.000 Seitenabrufe. Das sind durchschnittlich über 6.400 Seiten täglich. Ich danke allen, welche die offensichtlich interessanten Inhalte über die Fotografie abriefen.

Foto-DACH - deutschsprachige Foto-Anbieter Suchdatenbank für Deutschland (D), Österreich (A) und die Schweiz (CH) sowie Liechtenstein und die Umlande

Die seit vielen Jahren durchgeführten Arbeiten an einer Suchdatenbank über alle deutschsprachigen Foto-Anbieter führt nun zum Erfolg.

Das Ziel ist ein kostenloser und schneller Komplettüberblick über alle Fotogeschäfte, Hersteller, Fotografen, Foto-Kurse, Foto-Ausflüge /-Exkursionen/-Reisen, Foto-Ausstellungen, Foto-Wettbewerben etc. mit besonderen Suchfunktionen, welche die klassischen Suchmaschinen bis heute nicht bieten.

Voraus ging die Suchdatenbank mit über 1.000 deutschsprachigen Foto-Vereinen: Foto-Club-Suche, welche nun unter Foto-DACH integriert wurde.

Jede Hilfe ist willkommen und wird mit einem Gewinnspiel mit 1.000 Euro sowie einer Ruhmeshalle motiviert.

Derzeit befindet sich die Datenbank noch in der Aufbauphase, sodass jeder konkrete Verbesserungsvorschlag dankbar angenommen wird.

Jeder Interessent darf ihm bekannte Anbieter vorschlagen.

Herzlichen Dank für Ihre rege Teilnahme.

Weiterhin viel Freude beim Fotografieren.

Danke für einen erfolgreichen Monat Mai 2016

Im Mai 2016 erzielte dieser Auftritt erstmals fast 190.000 Seitenabrufe. Das sind durchschnittlich über 6.100 Seiten täglich. Ich danke allen, welche die offensichtlich interessanten Inhalte über die Fotografie abriefen.

Bedrohung durch Pentax-Anhänger - eine Ehre

Freunde in den USA hatten mich bereits vor den "Fanatikern" von Pentax gewarnt, womit sie die offensichtlich extrem gläubigen Anhänger jener inzwischen mehrfach aufgekauften alten Fotomarke meinten.

Seit Anfang dieses Jahres wurde auch ich eines Ihrer Opfer - durch anonyme Einschüchterungen, Bedrohungen und Beleidigungen. Eigentlich muss man sich geschmeichelt fühlen, da ich offensichtlich als Gefahr angesehen werde. D.h. man nimmt meine Artikel ernst.

Sofern ich diese grundsätzlich anonymen E-Mails (mit zusätzlich gefälschter E-Mail-Adresse) korrekt verstehe, stößt man sich an folgenden Dingen:

  1. handelt es sich bei meinen Artikeln - wie auf durchschnittlich jeder zweiten Seite explizit beschrieben - um einen Auftritt über Vollformat-Kameras. - Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
  2. besaß die Firma Ricoh - Pentax gibt es offiziell nicht mehr - bis vor wenigen Wochen mit der Ankündigung der K-1 keine Vollformat-Kamera.
  3. ist Pentax u.a. bereits in folgenden Artikeln ausgiebig erwähnt:
  4. hätte die Eingabe des Suchwortes Pentax in meine interne Suchmaschine 12 Seiten sowie Ricoh 8 - also insgesamt 20 Treffer angezeigt. Das ist sehr viel für eine Marke, die nur wenige Produkte herstellt und in Europa eine geradezu marginale Anzahl an Käufern und Anhängern besitzt.
  5. beschreibe ich nur Systeme, welche ich selbst benutze. Nur das ist seriös.

Sobald mir jemand eine Ricoh (Pentax) Vollformat K-1 zukommen lässt, teste ich sie gerne und beschreibe sie ausführlich. Von den technischen Daten gesehen halte ich dieses neue System für zumindest interessant aus dem Gesichtswinkel des derzeitigen Preis-Leistungsverhältnisses.

Deshalb freue ich mich darauf, wenn die anonymen Schreiber mir eine Testkamera K-1 mit neuen Objektiven leihweise zukommen lassen.

P.S.: Es erstaunt immer wieder, dass es noch technische Laien gibt, die tatsächlich glauben, sie blieben im Internet anonym. So kann ich aufgrund meiner jahrzehntelangen IT-Erfahrung die Internet-Protokolle lesen sowie Daten zurückverfolgen und kenne deshalb, sowohl den Staat, das Bundesland, die Stadt und sogar die Absender-IP-Adresse des jeweiligen Nutzers (und damit auch den Provider), sein Betriebssystem mit allen Details als auch seinen Browser mit Version und Updatenummer, sowie Datum und Uhrzeit, nebst Längen- und Breitengrad des Gerätes auf wenige Meter etc. Wie für die Sicherheitsorgane, so wäre es für mich angesichts meiner Freunde bei Providern ein Aufwand von vermutlich weniger als einer Stunde, um zusätzlich den exakten Namen der Person samt Straßennamen, Hausnummer und Stockwerk sowie Telefonnummer zu erfahren. Aber in diese peinliche Verlegenheit will ich jene Pentax-Anhänger lieber nicht bringen. Wer mir nicht einmal seinen Namen nennt, ist mir auch keinen Aufwand wert.

P.P.S.: Inzwischen habe ich meinen Spam-Filter scharf eingestellt (Reject Unverified Sender). So werden nun alle E-Mails (inklusive Kontakt-Formular) auf existente E-Mail-Adressen hin überprüft. Im Negativfall wird die Nachricht automatisch kommentarlos gelöscht. Ich erhalte nichts. - Ihr gesamter Aufwand war völlig wertlos.

Nachtrag Ende 2016: Inzwischen habe ich einen zusammenfassenden Kommentar zur K-1 verfasst.

Weiterhin viel Freude beim Fotografieren, gleichgültig mit welcher Kamera welches Herstellers auch immer Sie fotografieren.

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