Die Foto-Wirtschaft 2025

Die Fotobranche dennoch im leichten Aufwind - trotz Kriegen, Zöllen und Wirtschaftssanktionen?

Die Foto-Wirtschaft befindet sich nun seit 2010 fast ununterbrochen im Sturzflug. War 2024 nur eine durch Überproduktion herstellerseitig erzielte Sockelbildung, welche (wie 2017) nicht hält, oder geht es (mit einem Schwanenstart) wirklich leicht aufwärts?

Krieg und Wirtschaftssanktionen, Zölle, Inflation sowie geringes Wachstum führen die Fotobranche auch im Jahr 2025 in unsichere Zeiten.

vg

Dieser Artikel befasst sich mit der Foto-Wirtschaft im Jahr 2025, den ökonomischen Rahmenbedingungen der Kamerahersteller sowie Objektivproduzenten, der Krise der digitalen Kamera- sowie Objektivhersteller, dem Niedergang der gesamten optischen Fotobranche, der Ökonomie in der Fotografie, sowie allgemeinen kommerziellen Aspekten des Fotografierens und der Videografie im Jahr 2025 - dem vierten Jahr in Folge, das durch Kriege und Handelssanktionen weiterhin die Wirtschaft nachteilig beeinflusst.

Hinzu kommt die nun überall verfügbare Möglichkeit der künstlichen Erzeugung von Bildern (Fotos sowie Videos) durch Generative Künstliche Intelligenz (GenKI), welche den Spielraum der klassischen dedizierten Kameras weiter einschränkt.

Ein Inhaltsverzeichnis mit direkten Sprungmarken und Überblick über alle bei der Foto-Wirtschaft 2025 behandelten Themenbereiche finden Sie als Pop-Up.

Vorab

Bei dieser wirtschaftlichen Betrachtung der Kamerahersteller und der nachgelagerten Fotoindustrie, des Fotofachhandels sowie der Berufs- sowie Amateurfotografen im Jahr 2025 handelt es sich um einen wissenschaftlichen Folgeartikel.

Zum Verständnis der hier publizierten Thesen, Analysen und Bewertungen sind folgende Artikel unabdingbar:
Im Artikel Foto-Wirtschaft finden Sie alle ökonomischen und sozialen Thesen, Theorien und deren Ausarbeitung sowie Beweise und Entwicklungen 2015-2019 detailliert erklärt. Dazu gibt es die Folgeartikel der Fotowirtschaft im Jahr 2020, 2021, 2022, 2023, 2024.
Bei Statistiken finden Sie alle Details zu den statistischen Berechnungen sowie deren Datengrundlagen. - Der Artikel Foto-Wirtschaft - Kameras - 2003 bis heute liefert alle wirtschaftlichen Daten in übersichtlichen Diagrammen verständlich zusammengefasst - mit detaillierten Analysen. Er ergänzt den Artikel Statistik um wichtige weltweite Aspekte und untersucht relevante Unterschiede der Weltregionen.
In der Analyse Foto-Wirtschaft - Objektive werden Wechsel-Objektive ökonomisch analysiert und von 1955 bis heute alle wirtschaftlichen Daten in übersichtlichen Diagrammen verständlich mit detaillierten Analysen zusammengefasst.
Die Rahmenbedingungen der Foto-Wirtschaft beleuchten die Jahre 2024 bis 2025, welche über die Zukunft entscheiden. - Welche neuen und alten Faktoren beeinflussen die Wirtschaft im Fotobereich?

Bitte verzichten Sie auf Fragen zu diesem neuen Artikel zum Jahr 2025, solange Sie nicht die obigen Artikel gelesen haben. Aus Zeitmangel kann ich jene Inhalte nicht nochmals als E-Mail jedem einzeln mitteilen.

Definition: Wenn hier von Fotowirtschaft und Kameras gesprochen wird, so ist der Bereich der klassischen, dedizierten Kameras gemeint, die nur für das Fotografieren und Filmen konzipiert sind und hergestellt werden. Nicht gemeint sind u.a. Smartphones, auch wenn wir jene oft als Einflussgröße besprechen, weil die klassischen Kamerahersteller bis heute keine Antwort darauf gefunden haben. Ferner ist die seit Jahren aufsteigende Video-Branche vom ursprünglichen Kernbereich dieser Untersuchung - der kontinuierlich absteigenden Foto-Industrie - zu unterscheiden. Da dieser wichtige Unterschied angesichts der modernen sogenannten Hybrid-Kameras - Kameramodelle, welches beides (Foto und Videografie) beherrschen - von sonst kaum einem Analysten gemacht und sauber getrennt wird, wird er hier besonders hervorgehoben. Denn die reine Fotowirtschaft litt ungebrochen.

Fakten-Übersicht

Nachdem es in der gemeinsamen Branche der dedizierten Foto- und Video-Kameras seit 2010 steil bergab ging, war 2024 ein gutes Jahr zu verzeichnen. Die Frage ist nur, ob es eine künstlich von den Herstellern durch Überproduktion erzeugte Sockelbildung war, welche wie bereits im Jahr 2017 nicht hält, oder ob nun langfristig eine zumindest leichte Besserung eintritt.

Hier finden Sie die Analysen zum Jahr 2025:

Jährlich verschiffte Kameras

Jährlich verschiffte Kameras 1970 bis heute (laut CIPA, Zahlen bis heute). Hier das große Diagramm bildschirmfüllend.

Hinweise zum Schaubild:

Einige wichtige Firmen - wie Samsung, Leica etc. - sind in diesen Zahlen nicht enthalten.

Deutlich erkennt man, dass bis Mitte der 90er Jahre die Steigerungen der Produktion / des Verkaufs eher gering waren. Erst 1996 wurde die Marke von 30 Mio. Kameras pro Jahr überschritten. Das war so ungefähr der damalige Markt der analogen Fotografen. Dann setzte der enorme Aufschwung durch die Digitalisierung der Fotografie ein, der völlig neue Zielgruppen zur Fotografie brachte.

Der Absturz seit 2010 lässt sich nicht mehr nur durch normale Marktschwankungen erklären.

Die 2017 durch absichtliche Überproduktion künstlich erzeugte Sockelbildung hielt erwartungsgemäß nicht. Es war in der Krise schon immer falsch, von den Kameraherstellern die Angebotsseite zu erhöhen, wenn die Nachfrage fehlt.

Nachdem die psychologisch wichtige Unterstützungslinie bei 20 Mio. Kameras (rote durchgezogene Linie) 2018 durchbrochen wurde, blieb für kurze Zeit nur noch die ökonomisch wichtige 10 Mio. Kameras (violette gepunktete existenzielle Linie), welche 2020 unterschritten wurde.

Die Grafik ist (im linken Bereich) nicht fair, da früher auch noch zahlreiche andere Hersteller aus anderen Ländern eine große Anzahl an Kameras produzierten. D.h. diese japanischen Zahlen vor 2000 sind somit für den Weltmarkt teilweise deutlich zu niedrig angesetzt. Daraus wird ersichtlich, dass der Abschwung bis 2023 bereits dramatisch war. Korrekt berechnet lagen die Zahlen der in den Jahren 2020 bis 2024 verkauften dedizierten Kameras weltweit nur noch etwa auf dem Niveau der 1970er Jahre oder sogar der späten 1960er Jahre. 2024 konnte eine leichte Steigerung der Produktion und der hier abgebildeten Verschiffung erzielt werden. Für das Jahr 2025 ist ähnliches zu erwarten.

Allgemeiner ökonomischer Ausblick für 2025

Etwa am Jahresanfang (2025) verfasse ich üblicherweise anhand der bisherigen Daten einen allgemeinen Ausblick zum bevorstehenden Wirtschaftsjahr (2025) der Fotoindustrie, der Video-Branche und der optischen Industrie, den ich auch weitgehend so stehen lasse. Sehen Sie dies bitte als Educated Guessing anhand meiner jahrzehntelangen Erfahrung, aber nicht als bereits bewiesene Fakten.

In Amerika drehte sich alles um den neuen Präsidenten, der trotz aller Wahlmanipulation der linken Presse dort und trotz (oder gerade wegen) der massiven Einflussnahme deutscher Grüner und der größten weltweiten antisemitischen Bewegung (Fridays for 'Hamas') sowie auch deren deutschen Aktivisten direkt im US-Wahlkampf vor Ort in den USA von der Bevölkerung anders und zwar im Interesse der USA entschieden wurde. Trotz aller Falsch-Analysen sowie vorsätzlicher Falschinterpretation durch fast alle Presseorgane das ganze Wahljahr 2024 hindurch gewannen die Republikaner die Präsidentschaft, den Senat, das House of Representatives und das erste Mal seit vielen Wahlen auch die sogenannten Popular Votes, also auch die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Jeder der Interesse an der Wahrheit hat, kann dies im freien Ausland nachlesen. Denn im Gegensatz zur freien Presse dort, welche Fakten auch dann berichtet, wenn es gegen die eigenen Interessen verstößt, wurde die deutsche Bevölkerung bis heute von der durch die Grünen und ihre Anhänger monopolisierten Medienlandschaft falsch informiert und waren dementsprechend auch erstaunt über das angeblich 'unerwartete' Ergebnis.

In Deutschland waren die herrschenden Grünen seit dem Terroranschlag von Magdeburg damit beschäftigt, alles zu zensieren und alle Fakten für ihren Wahlkampf zu verdrehen: Aus dem eindeutig arabischen islamistischen Terroristen Taleb al-Abdulmohsen machten sie einen Deutschen, weil sie ihm als Schwerstverbrecher der sogar in Deutschland über weitere 100 Straftaten beging, für die er dem BKA und damit dem Innenministerium und damit der Innenministerin Faeser seit langem bekannt und aktenkundig war, deutsche Papiere ausstellte und eine unbefristete Bleibegenehmigung zusicherten. Sie waren es auch, die jenem Verbrecher, der nicht einmal einen Volksschulabschluss besitzt, den Doktortitel schenkten und ihn dann auch noch eine Anstellung als Arzt im Staatsdienst verschafften. Die Grünen nahmen ihn bis heute in Schutz und vermittelten ihm pro-arabische Psychologen und Psychiater, welche dem angeblichen Psychiater und Psychotherapeuten dann Anfang Januar bestellt und erwartungsgemäß als rechtsextremen Straftäter bezeichneten, der nichts mit dem Islam zu tun hätte. Denn es wäre ja bekanntermaßen das typische Vorgehen dieser 'deutschen rechtsextremistischen Terroristen', dass sie Weihnachtsmärkte überfielen und dort deutsche Christen massakrieren. Die deutschen Grünen sorgten sogar mittels ihres Datenschutzgesetzes dafür, dass man den echten Namen des Terroristen bei uns nicht nennen darf - im Gegensatz zum sonst freien Ausland -, weil man ihm jetzt bereits mit psychiatrischen Gutachten für schuldunfähig erklärte und bald - nach einem kurzen Wellness-Urlaub auf Staatskosten - vermutlich bei uns in der 'Psychiatrie in BW (mit Segelunterricht - kein Scherz) - wieder entlassen will. Denn die Grünen wollen ihre Herrschaft mit der CDU zusammen weiter fortsetzen, um die deutsche Wirtschaft im Sanktions-Krieg nun gegen die USA endgültig zu ruinieren, um ihrem ökologischen Ziel der CO2-Neutralität und ihrer Rückkehr zur Öko-Adelsherrschaft des vorindustriellen Zeitalters näherzukommen. Dazu benötigen sie weiterhin arabische Terroristen, welche sie als deutsche Rechtsextreme darstellen können, um die Bevölkerung einzuschüchtern und umzuerziehen. Sie wollen sowieso seit Jahrzehnten in meinem grünen Bundesland die Weihnachtmärkte und den ganzen Weihnachtsbrauch umbenennen. Und die völlig versagende Innenministerin Nancy Faeser publizierte täglich diese grüne Propaganda, um selbst wiedergewählt zu werden. Denn sie persönlich hatte von seinen Terrordrohungen gewusst: Wenn Deutschland uns töten will, werden wir sie schlachten. (Im Januar 2025 noch frei verfügbare deutsche Quelle).

Die Wirtschaft sank unter grüner Herrschaft unaufhaltsam weiter und wird sich auch nicht mehr erholen. Sofern die Grünen nach der Wahl (direkt beteiligt oder indirekt über die Länder und den Bundesrat) weiterherrschen, wird sie sogar komplett ausbluten. Abgesehen von ihren Grünen Ökofirmen, von denen keine einzige ohne staatliche Hilfen lebensfähig ist, haben sie alles geschädigt. Die meisten Manager sind frustriert und wollen die Firmen verlagern und oder selbst in das Ausland gehen - egal wohin, einfach nur weg aus Deutschland und weg von den Grünen. Kein Land zeigt eine so wirtschaftsfeindliche und deutschenfeindliche Politik wie das Grüne Deutschland. Dass die Grünen mit allen Mitteln Deutschland in die Steinzeit zurückkatapultieren wollten (denn nur in der Steinzweit ernährten sich die Jäger und Sammler wirklich nach den Grünen Utopien 'regional und saisonal') wurde jedem zum 2. Februar ersichtlich, als die EU auf Druck der deutschen Grünen eine Sicherstellung der KI-Kompetenz durchboxten. Das wollen die Grünen in Baden-Württemberg bereits ganz offen zum verpflichtenden KI-Führerschein für jeden ausbauen, ohne den niemand mehr in Deutschland die von den Grünen verhasste KI verwenden darf. Freuen Sie sich schon einmal auf Grüne Prüfer, die dann Öko- und Genderfragen Ihnen für viel Geld stellen und selbstredend jeden Nicht-Grünen-Wähler durchfallen lassen. Dann dürfen Sie als Deutscher oder Fotograf sowie Videograf etc. endgültig keine KI mehr benutzten - nur noch die Grünen Agitatoren und deren über 100 Unterorganisationen, welche von Anfang an GenKI zur Fälschung von Fotos zum Spendenbetrug herstellten oder wie die den Grünen sehr verbundene Amnesty International oder dank Staatssekretärinnenposten verbundene Amnesty International oder die Greenpeace anfertigten und hemmungslos verwendeten. Denn die Grünen sind die Guten, die dürfen täuschen und KI ohne Führerschein missbrauchen. Die Bösen sind immer die anderen, denen man deshalb alles verbieten muss.

Während sich also die ganze Welt inklusive den von den Grünen bekämpften Russland, China und den USA 2025 ökonomisch nach oben bewegen wird, wird Deutschland weiter abgehängt. Positive Impulse sind unter grüner Herrschaft nicht mehr zu erwarten. Ganz im Gegenteil. Und die Fotografen sowie Videografen mit ihrer KI in Kameras und Software werden das sehr bald zu spüren bekommen.

Die von der Bundesregierung durch manipulierten Warenkorb und Kerninflation ohne Energie und Lebensmittel festgelegte Jahresinflation wurde 2024 auf 2,2 Prozent heruntergerechnet. Das wird immer mehr zur reinen Glaubensfrage. Aber zumindest konnte man - trotz massiven Grünen Einflusses - die Wirtschaftskrise nicht mehr vertuschen: Mindestens -0,2% Wirtschaftsschrumpfung für 2024 mussten bereits im Januar zugegeben werden. Die wahren Zahlen erhalten wir erst lange nach den Wahlen, weil die Grünen auf monatelangen Nachrechnungen und politischen Korrekturen bestehen. Im Ausland glaubt sowieso keine Analyst mehr den Zahlen der Grünen. Die Arbeitslosenzahlen waren 2024 ebenfalls eher mäßig gut. Zitat der Bundesagentur für Arbeit: Wirtschaftliche Stagnation hinterlässt deutliche Spuren am Arbeitsmarkt. Auch im Dezember waren es 170.000 mehr Arbeitslose als im Vorjahr. Und es war reine Propaganda, dies angeblich dem 'saisonalen' aber in Wirklichkeit warmen Dezember zur Last zu legen.

Da die von den Grünen dominierten Medien fast alles negative zensierten oder beschönigten, hier Meldungen aus dem Ausland zur deutschen Wirtschaft: Die deutsche Wirtschaft schlittert immer tiefer in die Krise - und verliert die Geduld mit der Politik NZZ. 'Stagnation' ist noch das Beste, was im Ausland über Deutschlands Wirtschaft 2025 berichtet und prognostiziert wird. Die Einbrüche beim Großhandel werden als dramatisch bezeichnet und selbst das Lieblingsprojekt der grünen Ökofanatiker, die Wärmepumpen, brachen um -46% ein. Aufträge brachen weg, Investitionen blieben aus und die Zahl der Insolvenzen stieg. Alle Analytiker gingen Anfang 2025 von einem weiteren (eventuell sogar schweren) Krisenjahr aus. Dank Grüner Kriegs- und Sanktionspolitik werden die Energiepreise weiterhin hoch bleiben oder sogar noch steigen, weil die Grünen den größten Wirtschaftskrieg der Geschichte gegen die USA mit ihren Helfershelfern in der EU nicht nur planten, sondern bereits im Januar aktiv führten. - Man muss sich das einmal vorstellen, die reichen Grünen folgen ihren adligen Vorfahren im Ersten Weltkrieg und Ihren Nazieltern und Großeltern, indem sie einen Wirtschaftskrieg gegen die USA führen wollen, den sie noch nie gewonnen haben und auch diesmal vernichtend verlieren werden. Genauer gesagt, diese Grünen werden selbstverständlich aufgrund ihrer Anstellungen beim Staat und ihrer Staatssubventionen für nicht lebensfähige grüne Ökofirmen und Milliardenzuschüssen für angeblich gemeinnützige Organisationen alles überleben - wie ihre kriegführenden Vorfahren. Bezahlen werden es die Millionen deutschen Arbeiter und Angestellten in den Firmen, welche durch Kurzarbeit, Inflation und Arbeitslosigkeit die Kriegstreibereien der Grünen auszubanden haben. Aber es ist ja für den 'Guten Zweck' der Grünen zur Errichtung ihrer Öko-Herrschaft.

Laut VDA lag der Gaspreis um den Faktor drei über demjenigen in China und sogar um den Faktor fünf über dem in den USA. Und der Strompreis lag in Deutschland bis zu dreimal höher als in den USA oder in China. - Nochmals zur Klarstellung: Nicht so hoch wie, sondern höher als. Die Großhändler vermeldeten den größten Rückgang der Aufträge in der Geschichte des Verbandes BGA. - Wie schlimm die ökonomische Lage war, zeigte sich am ersten Wirtschaftswarntag - der ersten Demonstration deutscher Unternehmer - gegen die komplett gescheiterte Grüne Wirtschaftspolitik unter dem grünen Minister Habeck am 29. Januar. Viele Manager und Unternehmer bezeichneten die Wahl als Schicksalswahl. Der Wirtschaftsstandort Deutschland ist selbst nach wohlwollender Einschätzung nicht mehr attraktiv. Der Einkaufsmanager-Index lag - trotz minimaler Erholung zum Jahresende 2024 insgesamt sehr tief und sank Anfang 2025 erneut ab. Die von den Grünen eingeschüchterten und völlig verunsicherten Bürger sparten, weil sie alle (zu Recht) befürchteten, dass es unter der faktisch weiteren (indirekten) grünen Herrschaft nochmals schlimmer kommen wird. - Das war das Ergebnis von 3 Jahren Grüner Misswirtschaft.

Während die UNO für die ganze Welt ein Wirtschaftswachstum von 2,8% für 2025 prognostiziert und der IMF aufgrund von Trump die Prognosen der USA auf 2,7% erhöhte und selbst für China auf 4,6%, sanken die Voraussagen für Deutschland immer weiter. Der positivste Bericht kam vom IMF mit +0,3% Wachstum, während er 3,3% für die ganze Welt vorhersagt. - Im Klartext: Der Rest der Erde - also die freie Welt, die nicht von den deutschen Grünen ruiniert wird, wächst mit dem 11-fachen Wert. Die Eurozone (inklusive dem lahmenden Deutschland) wächst um 1%, weil Deutschland sie so herunterzieht. Aber ansonsten ist fast jedes Land in Europa besser dran und jedes Land in der dritten und vierten Welt hat sowieso mit prognostizierten 4,2% ein größeres Wachstum. Damit ist auch die Propaganda der Grünen widerlegt, dass Deutschland aufgrund seiner Größer nicht mehr so schnell wachsen könne. Jedes große Land und vor allem jedes hochindustrialisierte Land wächst schneller als Deutschland unter Grüner Misswirtschaft. - Alles stand Anfang Januar jedoch unter einem Vorbehalt: Der designierte US-Präsident hatte in seinen Wahlreden der Bevölkerung 2024 viele Dinge versprochen und galt dort als jemand, der (selten für Politiker) seine Wahlversprechen auch umsetzt oder dies zumindest versucht. Dies betrifft u.a. seine Zusagen zum Abbau des Staatsapparates, Senkung der eigenen Staatsausgaben für das Ausland und die UNO, Erhöhung der Zölle, Friedensgespräche mit Russland, welche sicherlich erheblichen Einfluss auf die Weltwirtschaft und Politik nehmen werden.

Der erwartete Fotomarkt 2025

Hier gibt es mehrere Meinungen. Beginnen wir mit der sogenannten Fachpresse, welche völlig frei von jeglicher ökonomischer Kenntnis nach dem sehr guten Ergebnis 2024 einen steilen Aufstieg der gesamten Fotobranche ab nun voraussagt - hin zum goldenen Zeitalter der Fotografie, wobei man dies alles nicht so genau definiert. Denn je vager Prognosen bleiben, desto eher kann man sich nachher aus der Affaire ziehen, dass man es anders gemeint hätte. Dann sind da die Realisten, welche sachlich festhalten, dass 8,365 Millionen produzierter und 8,49 Mio. verschiffter Kameras zwar ein gutes Ergebnis sind, aber keinen Höhenflug nach sich ziehen müssen, weil schlichtweg nichts über die Details der Käufer 2024 bekannt ist. Schließlich gibt es die Pessimisten, welche nur von einer weiteren kurzfristigen Sockelbildung vor dem Komplettabsturz ausgehen.

Der Unterschied liegt wie immer in den Details, wodurch alle drei Gruppen Recht haben können: Wenn man die Fotowirtschaft als den gigantischen Großbereich Imaging (alles rund um Bilder jeglicher Art) definiert, und den Aufstieg als Umsatz wahrnimmt, so haben die Optimisten Recht. Denn bereits durch die Inflation wird der Umsatz im gesamten Bereich Imaging steigen. Denn dazu gehören eben auch Video und vor allem alle Smartphones sowie insbesondere die unvorstellbaren Services, welche rund um diesen Bereich und vor allem rund um GenKI-Imaging aufgebaut wurden und weiterhin in der freien Welt werden. Aber damit sind dann definitiv nicht mehr dedizierte Foto-Kameras gemeint.

Solange nichts über die chinesischen Käufer bekannt ist, warum sie seit Jahren sich sowohl von der Weltmarkt-Entwicklung der dedizierten Kameras als auch von eigenen chinesischen Inlands-BIP und der chinesischen Kauflaune komplett abgekoppelt haben und kontinuierlich mehr nachfragen, bleibt unklar, wie es sich weiterentwickelt. China ist bereits heute der größte Kameramarkt. Das schafft enorme Abhängigkeiten für die japanischen Firmen, welche die ehemalige Kolonie China hassen und die chinesischen Käufer bis heute verachten. Sofern es junge Käufer wären, wie manche nicht überprüfbare Vermutungen behaupten, wäre dies vorteilhaft. Sofern es sich jedoch nur um Video-Kameras handelt, dann könnte dies auf Video-Influencer hindeuten, aber keine Amateur-Fotografen. Auch dies wäre für die Fotografie eher schädlich oder zumindest nicht förderlich.

Und selbst die Pessimisten könnten Recht behalten, da sich inzwischen alle Hersteller ganz offen von der Fotografie abgewandt haben und nur noch Video-Kameras herstellen, mit denen man irgendwie auch noch fotografieren kann. Aber die Anzahl der Fotografen geht immer weiter zurück. Damit geht auch die Anzahl der verkauften Fotoapparate zurück. D.h. in Stückzahlen kann dies im reinen klassischen Fotobereich sogar ganz miserabel aussehen. Die Hersteller verbieten jedoch dem Dachverband CIPA exakt diese Aufschlüsselung - wie so viele andere Publikation auch. Es geht inzwischen - wie in den Quartalsbilanzen - eher um Verschleierung.

Denn eines ist klar: Die Smartphones werden immer hochwertiger. Vor vielen Jahren schrieb ich, dass der Markt unter 1.000 US-Dollar / Euro an Smartphones verloren ist. Dann erhöhte ich vor ein paar Jahren auf alles unter 1.500 US-Dollar / Euro ist verloren. Bei letzteren bleibe ich, denn mein Smartphone kann seit 2023 mit jeder dedizierten 50-MP-Kamera bei vielen Fotostilen und in zahlreichen Kriterien (u.a. dank 50MP-RAW und 200MP-JPEG, HDR-HEIF-Aufnahmen sowie KI) mithalten. Deshalb wage ich 2025 sogar die These, dass es in ein paar Jahren evtl. den gesamten Bereich unter 2.000 US-Dollar / Euro betreffen könnte, der faktisch an immer hochwertigere Smartphones fällt.

Deshalb gehöre ich allen drei Analystengruppen an: Beim Umsatz wird das Imaging zulegen, da dazu u.a. auch Kameras für Autos und Industrie-Fotografie sowie die weltweite Video-Überwachung gehören. Bei dedizierten Video-Kameras werden wir vermutlich auch Zuwächse sogar in Stückzahlen erleben. Aber bei dedizierten Fotokameras hat sich nichts an der Alterspyramide oder den sozialen oder ökonomischen Rahmenbedingungen geändert. Die übrig gebliebenen Wohlhabenden und Reichen scheinen bedenkenlos jährlich nachzukaufen, als ob es kein Morgen gäbe und sie zuhause alle Vitrinen mit Schaustücken von Zweit-, Dritt-, Viert-, Sammler- etc.- Kameras füllen müssten. Aber die aktive Fotografie wird weiterhin zurückgehen.

Das hat selbstredend weiterhin einen negativen Einfluss auf die nachgelagerte reine Fotowirtschaft, welche schrumpfen wird. Steigen könnte hingegen die Nachfrage nach Video-Zubehör. Denn da haben die meisten Kunden schlichtweg noch wenig bis keine Ahnung und kaufen wirklich fast jeden von Influencern angebotenen Unsinn, um dann bald frustriert neukaufen zu müssen. In der freien Welt (also außer Europa und vor allem Deutschland) wird die Nachfrage nach GenKI-Fotografie sowie Videografie weiter drastisch ansteigen. Dies gilt sowohl für die Stückzahlen der Bilder als auch die damit verbundenen Umsätze und Gewinne.

Aber wie immer gehe ich noch viel weiter: Evtl. werden wir durch das Ansteigen der Bedeutung des chinesischen Marktes bald eine oder mehrere chinesische Firmen sehen, die nicht nur demütig Objektive herstellen, sondern wie DJI (mit immerhin Hasselblad) eigene ernstzunehmende dedizierte Kameras herstellen. Und evtl. gehen die Chinesen und die US-Amerikaner mittels wirklich hochwertiger GenKI sogar noch weiter und werden mittelfristig eine Art der disruptiven Technologie vorstellen, welche die Fotografie wirklich revolutioniert: Denn das bisher bei dedizierten Kameras gesehene respektive von Japan an KI bei Autofokus gelieferte ist höflich ausgedrückt eher bescheiden im Vergleich zum Potential der Künstlichen Intelligenz. Definitiv werden jene neuen Kameras sich dann eher an Smartphone orientieren, als an den manuell zu bedienenden mechanischen Ungetümen der dedizierten klassischen Kameras. Sie werden nicht nur alle vernetzt sein, sondern auch automatisch ständig miteinander kommunizieren und interagieren. Sie werden u.a. definitiv multimodal werden - also Bilder (Fotos- und Videos), Klänge, Sprache sowie Musik und natürlich auch Text sowie weitere Sensoren (Eingaben) verstehen und verwenden, um das dann vom Anwender gewünschte Ergebnis zu liefern, das vermutlich auch dreidimensional und dynamisch multimodal sein wird, sodass der bisher passive Betrachter zum aktiven 'Anwender' im Bild wird. Erst dann verdienen Systemkameras auch ihren Namen, da sie dann Teil eines viel größeren Systems sein werden, das jedem Nutzer Vorteile bringt - den Kamerabesitzern wie den Anwendern der ('Bild'-) Ergebnisse.

Dennoch muss man in Betracht ziehen, dass auch 2025 manche Aussagen dafür sprechen, dass zumindest eine gewisse Anzahl von Smartphone-Nutzern zu Systemkamera 'um'-steigt. Aber alle Analysten sind einhellig der Meinung, dass dies beim besten Wohlwollen viel weniger waren und sind, als die Kamerahersteller behaupten oder gar erwarten. Die Gründe sind je nach Analysten und Land, in dem er sich befindet, unterschiedlich. In Asien scheint der Bereich der kompakten kleinen Kameras das Ziel zu sein, weil sie klein, schick und handlich sind. Aber dort wird scheinbar fast nur ein Kit-Objektiv daran geschraubt oder man kauft sich vor allem seit 2023/4 gleich eine hochwertige Kamera mit fest eingebautem Objektiv. D.h. die neuen Kunden verstehen mehrheitlich nicht den Mehrwert des Systems und kaufen keine weiteren Objektive zum Wechseln. Sie benutzen die neue dedizierte Kamera wie ein Smartphone oder eine frühere Kompaktkamera, indem sie zum Vergrößern einfach in das Bild hineinzoomen. Aber ohne KI wird die Auflösung dabei immer geringer. Letzteren Verlust der Bildqualität scheint sie jedoch nicht zu stören, da es für die sozialen Netze noch ausreicht. Auch in den USA berichten einige Analysten davon vor allem beim Umstieg auf die Fujifilm X100VI. Aber dies erklärt den Zuwachs der Käufe bei spiegellosen Systemkameras in China nicht wirklich. Dort vermute ich eher Video-Influencer für die chinesischen sozialen Netzwerke, da vor allem Canon von jungen Käufern spricht, aber deren Alter nicht definiert oder eingrenzt. Aber über den chinesischen Markt liegen wenige und sich widersprechende Meldungen vor, sodass die Analyse letztendlich schwer bleibt. Aufgrund meiner Endanalysen zur Foto-Wirtschaft 2024 bin ich nicht so sicher, dass die sich seit 2020 ständig weiter aufsteilende Zuwachskurve sich 2025 in China so fortsetzt. Allerdings bleibt auch bei jenen sogenannten Umsteigern oft erkennbar, dass Geld keine Rolle spielt. Denn alle verwenden weiterhin auch ein teures Smartphone. Also wechseln Sie nicht wirklich, sondern fügen eine dedizierte Kamera nur der alten Smartphone-Ausstattung hinzu. Genauso, wie sie sich zum Spaß für die nächste Party eine Instax-Kamera mit analogem Film zur Sofortentwicklung kaufen. - Das erfreut die Kamerahersteller durch höhere Umsätze. Aber ist es auch langfristig nachhaltig?

Neue Produkte 2025

Bevor jene disruptive Zukunft eintritt, werden uns die japanischen Firmen allerdings 2025 weiterhin mit dem bisher bekannten, drögen 'Fortschritt' in Hennedeppele-Stil (ein kleiner Hühnerschritt) beglücken.

Jedem Fotografen sollte jedoch bewusst sein, dass 2025 nur noch Sensoren entwickelt werden, welche für die Videografie konzipiert und auf das Filmen hin optimiert sind, und dass dies zwangsläufig Nachteile für die klassische, reine Fotografie mit sich bringen muss.

Das Fortschrittlichste, was ich seit vielen Jahren erhoffe, wird eventuell 2025/2026 das erste - vermutlich im Bereich der Vlogging-Kameras angesiedelte - Modell mit einem eingebauten SIM-Kartenfach sein, mit dem man dann bei eingelegter und zusätzlich monatlich zu bezahlender SIM-Telefon-Karte endlich bei Fotos und vor allem Videos über die Telefon-Funknetze (5G und höher) wirklich so mobil und flexibel wie mit jedem billigen Smartphone mit jeder Cloud sowie jeden sozialen Netz zusammenarbeiten kann.

Alle anderen Analysten erwarten eine geradezu riesige Anzahl an neuen Kameras und Objektiven im Jahr 2025. Aber im Gegensatz zu anderen Internet-Auftritten will ich hier nicht halluzinieren. Das können GenKI, welche jene Medien offenbar verwenden, respektive die durch bei uns inzwischen legalisierte Drogen bekifften Reporter und Influencer viel besser. Der Bedarf nach neuen Kameras sei angeblich unermesslich. Und bei Objektiven liegt tatsächlich seit Jahren noch immer ein Fehlbestand bei allen spiegellosen Kamerasystemen vor - selbst bei Sony und Fujifilm. Also dürfen sich alle auf neue mehr oder weniger KI-optimierte Kameras und Objektive 'freuen'. Siehe hierzu die inzwischen bewiesenen Artikel Moderne Objektive und RAW-Betrug.

Klar sein muss jedoch, dass es sich um Video-Kameras handelt. Ferner dürfte für Deutschland ebenso klar sein, dass bei weiter verfallendem Euro und grünen Schikanen die Kameras und Objektive wie alle Ausrüstung dazu signifikant teurer werden. Zudem werden immer mehr Produkte (Hardware wie Software) in Europa nicht mehr angeboten werden, weil die Grünen und die von ihnen bei KI gesteuerten EU sie verbieten.

Ebenso klar muss sein, dass der Trend zu in der täglichen Fotopraxis unbrauchbaren Nischenkameras weiter beschritten werden wird. Wir werden 2025 noch mehr, noch kleinere, noch unergonomischere aber dafür schicke und völlig überteuerte (Pseudo-) Retro-Modelle als Zweit-, Dritt-, Viert-Kameras für die Reichen sehen, welche sie als Accessoire am Handgelenkt zum Stadtbummel oder als Schaustück in der Glasvitrine verwenden.

Es mag auch sein, dass der Etat für Forschung und Entwicklung (F&E, R&D, Research and Development) der Kamerahersteller etwas steigt. Allerdings liegt der gerne übersehene Umstand sowieso darin, dass inzwischen fast alles Geld in die neuen Bereiche fließt wie z.B.: Überwachungskameras, Roboterkameras, Automotive (Kameras für alles, was fährt, schwimmt, taucht, fliegt) auch Smart Mobility oder Component Solutions genannt, Robotik (vor allem in der Industriefertigung), VR (Virtual Reality), AR (Augmented Reality), MR (Mixed Reality - eine Art Augmented Reality / angereicherte Realität - Canon spricht dabei auch synonym von 3D und XR), Volumetric Video 3D-Video mit Body-Kameras an den Spielern, um die Sportart aus deren Position zu sehen - aber auch für Spielfilme, Werbung etc., New Concept Cameras und IP-Remote Cameras (beides sind automatische respektive Roboter-Systeme vor allem zum Ersatz von Fotografen), Advanced Surveillance Ultra-high-sensitivity Cameras sowie Video-Analysis, Video-Edition, Infrastructur, Inspection SaaS (Hardware und Dienstleistungen für Firmen und Sicherheitsdienste), Content-Analyse, Content-Aufbereitung, Content-Vermarktung, Service rund um Imaging und Überwachung, Bild-Be- und -Verarbeitung für die Medizin etc. Bei zahlreichen Firmen kommen noch eigene Smartphones oder zumindest die Zusammenarbeit mit Smartphone-Herstellern dazu. Das Angebot reicht derzeit schon hin bis zu sogenannten Mehrwert-Analysen rund um Bild-Daten für Firmen und Behörden u.a. im Sicherheitsbereich (totale KI-Überwachung der Bevölkerung klingt nicht so werbewirksam). Hinzu kommen bezahlte Cloud-Dienstleistungen für alle (Firmen und Amateure) für die Bildlagerung und Bildbearbeitung bei den Kameraherstellern. Viele Hersteller sehen inzwischen in derartig kleinteiligen Produkten / Dienstleistungen / Märkten die Zukunft des eigenen Imagings. Der Rest der Investitionen fließt in die Weiterentwicklung der Video-Kameras. Für klassische zweidimensional arbeitende Fotokameras bleibt folglich nur wenig übrig, da man sie für ausentwickelt hält und die klassischen Fotografen sowieso bereits weitgehend abgeschrieben hat.

Daraus folgt auch, dass die Einnahmen des Bereiches Imaging wachsen werden, aber auf ganz anderen Feldern als der früher zentralen Kamera-Hardware. Dadurch werden auch die Bilanzzahlen für die Foto-Wirtschaft wertlos werden.

Canon wird größte Probleme haben, seinen ersten Platz als Marktführer aufgrund der Stückzahlen zu halten. Versucht die Firma dies weiterhin mittels Überproduktion, werden die Kosten hoch. Der Absatz der Billigprodukte vor allem in der APS-C-Klasse ist sowieso schwach bis rückläufig. Und das magere Ergebnis 2024 wurde laut eigenen Angaben des Konzerns sowieso nur durch zusätzliches neues Personal im Verkauf und massiven Geldeinsatz bei Rabatten, Provisionen etc. erzielt. Die meisten Kameras waren bereits 2024 keine Selbstläufer mehr. - Canon musste auf Nachfragen bereits Ende Januar auf der Bilanzpressekonferenz einräumen, dass man 2025 unter dem eigenen Ziel der 12% Gewinnmarge bleiben wird, weil man erneut drastisch umstrukturieren muss und Geld dafür sowie für neue diversifizierte Firmenbereiche benötigt. Dazu kamen viel zu hohe Kosten auf allen Ebenen des Konzerns, welche auch Canon reduzieren wollte. - Hinzu kam die klare Aussage, was die aktuellen und zukünftige Wachstumsbereiche sind: Den Kern unseres Wachstums bilden jedoch neue Geschäftsbereiche, nämlich kommerzieller Druck, Medizin, Netzwerkkameras und Industrieausrüstung, in die wir auch weiterhin investieren werden. Das steht kein Wort von dedizierten Kameras, oder gar Fotokameras. - Noch nicht einmal Video-Kameras werden erwähnt. Nur in die anderen neuen - Zukunftsbereiche fließen auch alle Investitionen. Dazu erklärte das Management auch, dass man für die Überwachungskameras die Firmen Axis und Milestone übernommen hatte sowie 2025 weitere Firmen übernehmen will. Für den Aufbau der neuen Zukunftsbereiche gab man zudem an: insgesamt wird mehr Zeit benötigt. - Dazu passt auch die im Januar endlich breit durchgesickerte umgekehrte Strategie, sich von allen Produktionsstätten für dedizierte Kameras zu trennen - Stichwort: Fabless Canon (fabriklos, ohne eigene Herstellung) - und damit 2025 bei den billigen Modellen zu beginnen. Man sprach dabei auf der Pressekonferenz bereits von 'Konsolidierung der Produktionsstätten'. Vor allem erstaunen Canons Ziele für 2025, hohe 9,3% Wachstum (gemeint ist sicherlich Umsatz und Gewinn - nicht nur Stückzahlen) bei den dedizierten Kameras erzielen zu wollen. Dazu sollen die ungeliebte R1 und die auch nicht wirklich beliebte R5II ausreichen. Ferner will man die Produktion von den Smartphones unterlegenen Kompakt-Kameras erneut erhöhen, die aber auch keine wirklich hohe Gewinnmarge erzielen. In einer Nachfrage deutete man an, dass man deshalb die Preise der Kompaktkameras erhöht. - Auch wenn alle anderen Analysten der bezahlten Jubelpresse vor Euphorie schier einen Herzkasper bekommen, so sehe ich - wie die nachfragenden Wirtschaftsjournalisten - Canons Position im Imaging überhaupt nicht rosig und die der dedizierten Foto-Kameras ab 2025 sogar als schwierig an.

Sony bot 2024 auch nur noch Mittelmaß und erntete mit der recycelten A1II die erwartbare Kritik. Deshalb muss hier 2025 mehr geboten werden. Sowohl bei APS-C als auch bei Vollformat. Sony kann sich das leisten und muss es wohl auch. Aber faktisch werden dort auch nur noch Videokameras folgen. Vor allem gab Sony für das Weihnachtsquartal 2024 sinkende operative Gewinne bei seinen Kameras an, aufgrund von Auswirkungen einer Verschlechterung des Produktmixes bei Digitalkameras. Das lag auch an den vielen parallel angebotenen Alt- und Uralt-Modellen bei Sony, welche man immer weiter im Preis absenken musste, um sie überhaupt noch zu verkaufen. Hier muss Sony 2025 endlich einmal generell ausmisten und die vielen Vorgängermodelle nicht nur in der Produktion stoppen, sondern auch aus den Internet-Auftritten herausnehmen. Mehr als das aktuelle Modell und das direkte Vorgängermodell verwirren den Kunden und sind auch aufgrund des technischen Fortschrittes nicht mehr sinnvoll verkaufbar.

Nikon stand bezüglich seines Images hervorragend da. Mehr Firmware-Updates lieferte niemand als Nikon bei der Z9. Aber 2025 werden auch neue Modelle erforderlich sein, welche technisch wieder mehr und Neues bieten als die Z6III. Dennoch wird es auch bei Nikon teurer werden müssen, wie die Z6III bereits andeutete. Allerdings ist seit dem Aufkauf von RED sowieso nichts mehr anderes als Video-Kameras zu erwarten.

Fujifilm wird das Imaging aufrechterhalten. Erstens ist der analoge Bereich noch immer profitabel und zweitens will man den notleidenden digitalen Bereich subventionieren, gleichgültig, wieviel dies kostet. Aber die Endkundenpreise werden dennoch steigen, denn auch für Fujifilm verteuert sich alles.

Panasonic hatte sich mit seiner Konzentration des jungen neuen CEOs auf die Ökowirtschaft und dort wiederum vor allem in den USA komplett verrechnet. Zuerst funktionierte die Ökowelle in dem riesigen Flächenstaat USA ohne brauchbare Infrastruktur (erwartbar) nicht, dann kam das Versagen bei den eigenen Autoakkus hinzu und schließlich vernichtete der Wahlsieg der Republikaner alle Hoffnung auf Besserung durch weitere hunderte Milliarden US-Subventionen. Denn auch in den USA läuft im Öko-Bereich nichts ohne Subventionen. Kein einziges Projekt ist selbsttragend. Dass der neue Präsident die in den USA verhassten Subventionen für die Ökowelle und die Beschränkungen bis hin zu Verkaufsverboten von Benzin-Pkws aufheben würde, war erwartbar. Aber in den Träumen der Ökowelle der Europäer und deutschen Grünen, welche ebenfalls komplett scheiterten, verlor Panasonic fast alles. Wärmepumpen, Akkus und sonstige Ökoprodukte brachen weltweit ein. Das bereits fest eingeplante Zukunftsgeschäft mit weiteren riesigen staatlichen Subventionen und Steuervergünstigungen sowie daraus resultierenden gigantischen Gewinnen fiel aus. Wer sich auf ökologische Propagandisten verlässt, die von der Wirtschaft keine Ahnung haben, ist eben verlassen. Und seitdem fehlten die Gelder zur Finanzierung der notleidenden Kameras. Faktisch gab es Ende 2024 bei Panasonic nur noch zwei Vollformat-Modelle die S5 und die S9 beides eher Einsteiger- respektive Billigprodukte. Panasonic war im Imaging in einer schlechten Position.

Bei Pentax / Ricoh, oder wie die Firma sich auch immer nennen will, wird es 2025 sehr eng werden. Eigentlich ist nur noch palliative Sterbehilfe zu erwarten. Das kann dann jedoch auch ganz schnell gehen.

Leica wird weiterhin seine Billigprodukte von Panasonic herstellen lassen und dann für abstrus hohe Preise mit dem roten Punkt anbieten. Den Rest verdient man mit Luxusprodukten (wie Uhren), Dienstleistungen und vor allem Lizenzgebühren. Aber mit dem Ausscheiden Panasonics werden Letztere zurückgehen. Denn dann ist die L-Mount-Alliance nicht mehr überlebensfähig.

Software-Firmen werden alles daran setzen, die eigenen Kunden (zumindest in der freien Welt) auf GenKI umzulenken. Denn nur damit lässt sich noch Gewinn erzielen. Ohne GenKI geht nichts mehr - weder im Verkauf von Lizenzen noch bei Mietsoftware. Nur mit GenKI kann man die Zusatzdienste wie Cloud-Speicher anbieten und die Kunden zu Dauerzahlern für jedes einzelne Foto bei jeder Nachbearbeitung machen. Vor allem kann man nur mit GenKI im Internet die Kunden an sich binden, von sich abhängig machen, ausspionieren und komplett kontrollieren. PC-Software wird deshalb zunehmend reduziert werden zu reinen Frontends, welche nur noch die Verbindung zur Software-Firma und deren Servern in der freien Welt herstellen. Ob die Europäer noch daran teilhaben dürfen, hängt von den deutschen Grünen und deren Lobbyisten in der EU ab. Aber viele Software-Firmen werden im Zweifel auf die Europäer verzichten, da sich der Aufwand für eine 'extra-Wurst' im immer schneller sich entwickelnden KI-Bereich nicht lohnt. Für alle Firmen heißt es ab 2025, mit den freien USA und China zu konkurrieren, weil dort ohne die europäischen Hemmnisse die Entwicklung rasant voranschreitet. Im Zweifel wird man schlichtweg für die freie Welt entwickeln und alle KI-Zusatzfunktionen für Europa abschalten, dafür aber von den offensichtlich dummen Europäern mehr verlangen - wie 2024 bereits.

Faktisch werden alle Firmen - Kamerahersteller wie Software-Firmen - jedoch 2025 alles komplett verschleiern, weil die Zahlen zum Foto-Bereich bereits 2024 verheerend waren und noch schlimmer werden. D.h. die Bilanzen werden wertloses Marketing- und PR-Geschwafel werden. Ob den CIPA-Zahlen noch viel zu entnehmen sein wird, ist auch unklar. Denn die herstellerseitige Überproduktion gaukelt evtl. etwas vor, was ökonomisch nicht wirklich tragfähig ist. Den Markt der billigen APS-C-Kameras sehe ich z.B. aufgrund der weitgehend fehlenden geeigneten Objektive dafür nicht, und den Aufschwung der Edel-Kameras als Accessoire und Schmuckstück zum Ausgehen respektive als Sammlerobjekt sowie Vitrinenschaustück halte ich weder für tragfähig noch für langanhaltend. - Bevor Missverständnisse aufkommen: Mir geht es um den gesamten Foto-Markt. Denn diese teuren Retro-Sammlerstücke werden kaum benutzt. Also wird dafür auch kaum Zubehör angeschafft. Auch Ausdrucke etc. entstehen dadurch kaum. Manche Hersteller und Fotohändler mögen daran sich eine goldene Nase verdienen. Aber irgendwann hat jeder Reiche und Sammler die eigenen Vitrinen zuhause damit angefüllt. Und dann? Selbst bei den Vlogging-Kameras hege ich Zweifel. Naivlinge werden sich einmal so etwas andrehen lassen. Aber dann geht es um die Entscheidung: Zurück zu einem brauchbaren Smartphone oder eine wirklich teure Videoausrüstung anschaffen und sich darin mühsam einlernen.

Mit den Kriegen, weltweiten Krisen und der eher mäßigen Wirtschaft scheint man sich arrangiert zu haben. Eigene Änderungen hielt und hält man nicht für erforderlich.

Nachdem die Kamerahersteller weder zu Smartphones noch zu GenKI in den letzten Jahren irgendeine tragfähige Strategie entwickelten, wird es weiterhin beim bisherigen 'Weiter-so' bleiben. Mehr als das unsägliche CAI mit der Zwangs-Cloud wird man nicht anbieten, da man damit die Fotografen finanziell abzocken, an sich binden, ausspionieren und knebeln kann. Ferner werden alle Kamerahersteller ihr Imaging drastisch weiter ausweiten und diversifizieren. Es müssen neue Dienstleistungen her, um die wegbrechenden Einnahmen oder sogar Verluste bei den klassischen Foto-Kameras zu kompensieren. Die dann wieder in den Bilanzkonferenzen gelobte erweiterte Produktpalette meint somit neue Dienstleistungen - und keine neuen hochwertigen Fotokameras.

Abschließend will ich nochmals betonen, das mir ein neuer Höhenflug bei dedizierten Fotokameras sogar willkommen wäre. Nichts wäre mir lieber, als Millionen neuer junger Fotografen und Fotografinnen, welche das Hobby ernsthaft sowie langfristig betreiben wollen. Aber mangels einer neuen Strategie gegen die bestehenden unabänderbaren Rahmenbedingungen der Foto-Wirtschaft und vor allem der Verleugnung der Auswirkungen der GenKI sowie der neuen Smartphones mit KI und Zugang zur GenKI sehe ich bestenfalls eine kurzfristige Sockelbildung bei Produktion und Verschiffung. - Ganz im Gegenteil zur bezahlten Jubelpresse mit dem Bild des Phönix aus der Asche erinnert mich der seit Jahren proklamierte leichte Aufstieg bei der Gesamtzahl der dedizierten System-Kameras eher an den mühseligen Start eines trägen Schwans, der dann aber wieder abbricht und ungeschickt mit seinen Platschfüßen auf das Wasser aufsetzt.

Künstliche Intelligenz

Nachdem die Grünen in der EU den sogenannten AI-Act Artificial Intelligence - zu Deutsch: die KI-Verordnung - durchgeboxt haben, wird 2025 (wie schon einmal beim Datenschutz und dann beim Urheberrecht) auf nationaler Ebene vor allem durch die deutschen Grünen die nationale Gesetzgebung nochmals drastisch verschärft und die wenige KI-Forschung und Entwicklung komplett abgewürgt und vernichtet. Die ganz Welt lacht über Europa und seinen Red-Flag-Act (hier die deutsche von den Grünen zensierte sowie völlig umgeschriebene Version. Damit wurde die Automobilindustrie in England in der Anfangsphase also dem gesamten 19. Jahrhundert faktisch zerstört, obwohl sie damals technologisch weltweit führend war. - Oder wie die Amerikaner 2024 sarkastisch sagten: 'Die Europäer - vor allem die Deutschen - sind unfähig, eine eigene KI-Industrie aufzubauen, wollen aber die Welt daran hindern, es zu tun und beschränken deshalb die gesamte Welt sowie zwingen ihr den Ökofanatismus der Grünen auf.' Das Ergebnis war schon in den frühen 2020er Jahren in Europa bereits verheerend, weil alle wussten, was die Grünen hier an Beschränkungen einführen werden. Denn bereits mit der DS-GVO war jede KI vorausschauend von den Grünen trickreich verboten worden, weil sie ihre Ergebnisse nicht erklären konnte. Deshalb gingen Forscher und Firmen lieber ins Ausland, um dort ihre KI zu entwickeln. Deutschland unter Grüner Herrschaft gilt bei allen als der denkbar schlimmste Ort auf der Welt, um etwas mit KI zu machen. Deshalb entwickelte sich die ganze Welt auch rasant bei dieser Zukunftstechnologie weiter und Deutschlands Grüne kommen nicht einmal mit den Beschränkungen so schnell hinterher, wie die Welt neues entwickelt.

2023 schrieb ich bereits im Sommer den ketzerischen utopischen Weihnachtsbericht zur KI in der Welt, der sich heute geradezu lächerlich rückständig liest. Hören Sie sich auch nur eine der werktäglichen KI-Podcasts (Montag-Freitag) von Heise (KI-Update) an, dann werden Sie in wenigen Minuten Kurznachrichten erfahren, was es jeden einzelnen Tag an KI-Neuerung in der freien Welt gibt - einschließlich der Dritten Welt wie Indien - nur nicht in Deutschland. - Wundern Sie sich im Übrigen nicht, falls Sie kein Wort verstehen. Denn die Grünen haben Deutschland erfolgreich abgekoppelt. Den meisten Deutschen fehlt dank grüner Zensur und Umerziehung bereits das minimale Fachvokabular, um noch irgendetwas in der weltweiten KI-Entwicklung zu verstehen.

Vor allem die USA unter den Demokraten überboten sich 2024 und insbesondere Anfang 2025 noch dadurch, dass man eine Vergünstigung und Förderung der KI nach der anderen mit Gesetzen und Presidential Executive Orders in Kraft setzte, die Trump sogar begrüßte, beibehielt und dann nochmals mit einem 100 Milliarden Sofortprogramm verstärkte und weitere bis zu 500 Milliarden US-Dollar in den kommenden Jahren als Investition in die KI-Infrastruktur versprach. - Um es klar festzuhalten: Beide Parteien (Demokraten wie Republikaner) wollen die USA zur KI-Weltmacht erheben und lassen sich weder durch die deutschen grünen Fanatiker noch die EU davon abhalten. Dagegen trieben die Grünen Propaganda, weil sie lieber mit dem Geld der deutschen Steuerzahler den Krieg in der Ukraine finanzierten und die gesamte Infrastruktur in Deutschland für KI und das Internet in ihrem aberwitzigen Wirtschaftskrieg gegen China schädigten bis zerstörten, und sowieso Strom sparen wollten, statt ihn für KI zu verwenden. Denn ein steigendes Stromangebot würde zu sinkenden Preisen führen, was die Grünen auf jeden Fall verhindern wollen, weil sonst die zwangsweise Umerziehung der Bevölkerung nicht mehr funktioniert, worauf ihre Herrschaft kollabieren würde. Selbst ihre engsten Verbündeten - die technikfeindlichen Franzosen - entwickelten aber erfolgreich eigene KI, welche dank Atomstrom auch preiswert zu betreiben war. Denn Präsident Macron weiß genau, wie man Deutschland wirtschaftlich besiegt. Für ihn sind die deutschen Grünen die nützlichen Idioten, welche ihm zur ökonomischen Vorherrschaft in der EU verhelfen.

Während die ganze Welt somit KI und GenKI (generative Künstliche Intelligenz) 2025 mit Hochdruck entwickeln wird, wird Deutschland weiter zurückfallen und auch diesen Zukunftsmarkt verlieren. Die Grünen planen sogar jede KI aus dem Ausland in der EU zu verbieten. Dann findet alles eben auch ohne deutsche Kunden statt. Niemand braucht die Europäer und schon gar niemand die Deutschen. Dass Facebook und andere Firmen sich Anfang des Jahres von den von deutschen Grünen dominierten Kontrolleuren trennte, welche für horrende Gehälter alles zensierten, was den Grünen in sozialen Medien missfiel, wurde weltweit als der Sieg der Freiheit über deutsche grüne Zensur gewertet. Nur in Deutschland wetterte die von den Grünen kontrollierte Presse dagegen, da es hier um deren Einfluss und die gesamte Medienmacht der Grünen über die Welt ging. Selbstredend werden die deutschen Grünen umgehend Facebook und alle anderen US-Firmen sowie alle anderen Firmen der restlichen freien Welt bestrafen und dann ganz verbieten. Dann werden die Grünen Deutschland eben ganz vom Fortschritt abkoppeln, was auch das offen ausgesprochene Ziel vieler Grüner in meinem grünen Bundesland BW ist. Die Reichen werden über freie Kontenzugänge im Ausland mittels VPN weiterhin Zugang erhalten - wie in den schlimmsten Diktaturen der Welt. Aber die ärmeren Deutschen werden dann komplett der grünen Propaganda ausgeliefert sein.

Für Fotografen wird das KI-Verbot in Software und selbstverständlich in der Hardware drohen. Bereits Ende 2024 machten dies die Kamerahersteller den deutschen Kunden klar, indem sie alle Produkte auf Druck der EU vom Markt entfernten, welche nicht mehr der hinterhältigen grünen Politik mit dem USB-Kabel entsprachen. Diese hochwertigen Produkte gab es seitdem nur noch in der freien Welt und zwar preiswert zu kaufen. Selbst Apple zog alle seine älteren preiswerteren Produkte aus der EU ab. Sollen die Deutschen doch die teuersten neuen kaufen, die den reichen Grünen noch genehm sind. Pech für die Armen. Aber die Armen werden von den Grünen sowieso (wie alle Menschen) als Feinde angesehen. Denn nur Reiche können sich die unsoziale Öko-Politik leisten.

Alles, was mit KI zu tun hat - also auch die Fotografie und Videografie -, wird somit für deutsche und auch europäische Kunden ab 2025 drastisch teurer werden und zudem immer schwerer in Europa erhältlich sein. Auch hier haben alle Firmen schon klargestellt, dass sie sich wie aus anderen Ländern im Zweifel zurückziehen. Keine Firma stellt für Europa Sonderprodukte her, wenn gleichzeitig der Markt leidet und zudem die technikfeindlichen Europäer immer weniger kaufen. Nikon hat sich aus Brasilien zurückgezogen, weil deren linke Regierung die Firma schikanierte und Samsung hat zuerst Europa aufgegeben, weil sich hier alle gegen deren Fotokameras stellten. Keine Firma muss mit politischen Querulanten Handel treiben.

Fotografen und Videografen welche bisher noch immer nicht begriffen haben, wohin der GenKI-Zug fährt, werden es 2025 erfahren. Denn die Firmen der freien Welt werden sich auf KI stürzen und die von mir sogenannten 'Bio'-Fotografen und -Videografen zunehmend ausschließen, weil jene zu langsam arbeitet sowie zu teuer sind.

Aber auch die Kamerahersteller werden alle Fotografen ausschließen, welche nicht bereit sind, sich mittels CAI überwachen zu lassen und sich deren Diktat zu unterwerfen. Es geht auch hierbei nicht um die Darstellung der Wahrheit, wie alle behaupten, sondern um sehr viel Geld für neue Kameras und Software sowie die teuren Zertifikate. Aber vor allem geht es um noch mehr Geld, das die Verlage einsparen, weil sie nichts nachprüfen oder kontrollieren wollen. Die Fotografen sollen sich selbst kontrollieren und dafür auch noch viel Geld bezahlen. Sonst darf bald niemand mehr etwas publizieren - kein Foto und kein Video. Die EU arbeiten unter Führung der deutschen Grünen bereits daran, dass nichts mehr nirgendwo ohne deren grünes Zertifikat publiziert werden darf.

Die deutschen Grünen haben in der EU gemeinsam mit der ihnen politisch zugetanen adligen Öko-Vorsitzenden von der Leyen durchgesetzt, dass man alle US-Firmen mit Milliarden-Strafen belegen und somit faktisch zerschlagen will, welche KI verwenden. Die EU-Vorsitzende drohte damit ganz unverhohlen den USA auf dem Gipfel in Davos und gleichzeitig drohten damit die deutschen Grünen in den ihnen anhängenden Medien. Dazu nutzt man das DSA - den Digital Service Act - und DMA - Digital Markets Act -. Bereits die Demokratische US-Regierung unter Biden hat die EU wegen der völlig willkürlichen Gesetze und vor allem deren haarsträubenden Auslegung in jedem EU-Einzelstaat nur gegen US-Firmen beklagt. Das könnte in einen Internet-Krieg münden, den die USA auf jeden Fall gewinnen, da ihnen das Internet gehört. Definitiv werden die US-Firmen dann Europa verlassen und ihre Dienste hier abschalten. Genannt sei als Stichwort nur DNS (Domain-Name-Server). Die Europäer und vor allem die deutschen Grünen werden sich erstaunt die Augen reiben.

Nach der ersten Stufe der KI, welche Fotografen und Videografen bei der Aufnahme half / ihnen assistiert (KI-Autofokus), sahen wir die zweite Stufe, bei welcher der Mensch der GenKI bei der Erzeugung von Aufnahmen (mit Texteingaben, eigenen Bildern oder Spracheingabe) assistierte / half. Bald kommen wir in die dritte Stufe, in der KI mit GenKI und ggf. Robotern - aber ohne die Hilfe von Menschen - Fotos und Videos erstellen wird. Die zukünftige GenKI wird selbst erkennen, wann wo welche Fotos und Videos in welchen Formaten zu welchen Zwecken und für welche Medien erforderlich sind und diese dann autonom erstellen.

Meldungen zur Wirtschaft im Januar 2025

Fakten aus der Fotowirtschaft im Jahr 2025

Allgemeine Wirtschaft

Als der neue Präsident Trump vereidigt wurde, hatten die Grünen wieder ihren Leib-und-Magen-Feind, über den sie nach Herzenslust hetzen und Falschaussagen verbreiten konnten. Vor allem benötigt man ihn als Ausrede für das eigene Versagen. - Trumps Politik ist zwar im Detail schwer zu prognostizieren. Aber aus den bisherigen Erfahrungen ist sie wortgewaltig, auf die Medien ausgerichtet, marketing-technisch wirksam, sprunghaft und bewegt faktisch wenig, was nicht sowieso bereits vorher (ohne ihn) von sich aus lief. Siehe hierzu etwa den China-Konflikt, den Ukraine-Krieg, die KI-Vormacht der USA etc. Viele seiner Ankündigungen verliefen bereits früher im Sande oder wurden von Gerichten gestoppt, von den Republikanern und Demokraten entschärft oder nie so umgesetzt. Oder sie wurden - wie im angeblichen Stopp der Unterstützungsgelder und Waffenlieferungen für die Ukraine - von ihm selbst sofort widerrufen.

Als am 22. Januar wieder ein Araber einen Terroranschlag gegen Kinder in Aschaffenburg durchführte, gingen linke und Grüne sofort zur Tagesordnung über: Araber seinen immer psychisch krank und damit nicht einmal eine Sondersendung oder Brennpunkt wert. Stattdessen sendete das ARD eine dazu passende Sendung aus, dass man arabische Vergewaltiger, Drogen- und Waffenhändler sowie Terroristen nicht mehr ins Gefängnis sperren darf, weil es zu viele davon gäbe. Und die links-grüne Presse schrieb allen Ernstes, dass die Opfer selbst schuld wären, dass der Afghane sie mit einem Messer abgeschlachtet hätte, weil der öffentliche Park seit langem als gefährlich und in der Hand der Asylanten galt. - Wie sie überhaupt dank Grüner Hilfe fast überall inzwischen die Straße kontrollierten. Dann verboten sie das Wort Terrorist. Aber lateinisch bedeutet terror, terroris der Schrecken, die Furcht. Und dass die von den Grünen ins Land gebrachten sowie unterstützten Schwerstverbrecher Furcht und Schrecken in unserem Land verbreiten, ist unbestreitbar. Aber so definieren die Grünen zum Machterhalt und Ausbau ihrer Ökoherrschaft schließlich alles um. Zum Schluss sollen die Grünen in Berlin laut Aussagen von Nuhr sogar behauptet haben, dass die Deutschen für den Terroranschlag in Aschaffenburg selber schuld sein: Hätten die Deutschen den Terroristen besser integriert, also dem bekannten Verbrecher und Straftäter gleich deutsche Papiere geschenkt, sowie einen Doktortitel und dann eine hochbezahlte Arbeit auf Staatskosten gegeben, statt zu versuchen, ihn abzuschieben ..., dann hätte er wie sein Vorgänger in Magdeburg erst ein paar Jahre später einen noch größeren Terroranschlag durchgeführt. - Grüne Logik.

Als dann die CDU/CSU einen Gegenantrag Ende Januar in den Bundestag einbrachten, wurden wieder einmal alle Gegner der Grünen als 'Nazis' beschimpft. So werden alle Kritiker inzwischen in Deutschland auch von der den Grünen blind ergebenen Medien mundtot gemacht. Denn die Mehrheit der Bevölkerung (auch als herunterladbares PDF Quelle 2) muss in den Augen der fanatischen Grünen unterdrückt werden, weil sie nach 10 Jahren Terror für härtere Asylmaßnahmen war.

Dass die Verbände der deutschen Wirtschaft zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik demonstrierten, wurde von den meisten Medien zensiert, heruntergespielt oder lächerlich gemacht - ganz im Sinne und vermutlich teilweise im direkten Auftrag der Grünen. Denn in Deutschland war es inzwischen unerwünscht, dass Bürger gegen die verfehlte Wirtschaftspolitik der Grünen demonstrierten.

Ende Januar wurde der GfK-Konsumklima-Index publiziert, der ebenfalls unerwartet eingebrochen war auf -22,4 für Februar nach bereits schlechten -21,4 für Januar 2025.

Ende Januar trübte sich auch der Arbeitsmarkt weiter ein. Die Arbeitslosigkeit in Deutschland stieg immer weiter und auch die Lage in ganz Europa verdüsterte sich.

Während der Grüne Wirtschaftsminister Ende Januar von noch immer 0,3% Wachstum träumte, ging der BDI von -0,1% Rezession aus. Und die von den Grünen gesteuerten unkritischen Medien sprachen nicht mehr von Rezession der letzten zwei Jahre, sondern nur noch einheitlich zensiert von Stagnation. Lächerliche Propaganda der Grünen, um deren Wirtschaftsdebakel zu kaschieren.

Spezifische Meldungen zur Fotowirtschaft im Januar

Nachdem bereits im Vorjahr 2024 DPReview aufgrund sinkender Einnahmen eine Umfrage zu Bezahl-Abos machte, bot auch PetaPixel eine Bezahlmitgliedschaft für 3$ im Monat oder 30 im Jahr an, damit man deren Artikel ohne Werbung lesen konnte. - Fazit: Die Werbekunden wurden weniger und bezahlten auch weniger. Ferner wurden sie anspruchsvoller und erwarteten dafür auch echte, bezahlende Kunden statt Image-Werbung. Das wurde offenbar immer schwerer für die Online-Zeitschriften. - Und selbst in den reichen USA hielten sich die Abonnenten zurück. Kaum jemand war bereit, für Nachrichten aus dem Fotobereich Geld zu bezahlen. - Deshalb ging PetaPixel im Februar dazu über, Bildergalerien nur noch für bezahlende Mitglieder anzubieten.

Seit Ende 2024 / Anfang 2025 war die aufgegebene Foto-Plattform IR-Imaging-Resource plötzlich wieder online und aktiv mit neuen Artikeln. Der neue Chef-Editor David Schloss verkündete seine Pläne zur Modernisierung (bereits wenige Monate danach wieder gelöscht). Ob das Online-Magazin nun überlebensfähig ist, muss sich erst noch zeigen. Denn an der wirtschaftlichen Situation hat sich nichts geändert. Und die Behauptung, dass der Niedergang des früheren Magazins nur am Missmanagement der Vorgänger lag, ist sehr gewagt. Zumindest wendet er sich nicht nur an Fotografen, sondern Content-Creators: Foto, Video, Audio, Streaming - ein extrem weites Feld, das nur ein sehr großes Team kompetent abdecken kann. Aber solch ein Team kostet dann auch Geld.

Die Firma Shotkit publizierte eine Umfrage mit erstaunlichen Ergebnisse zum Fotomarkt. Ersten handelte es sich um einen Fragebogen im Internet, der frei zugänglich war - auch für Trolle. Zweitens wurden keine Berufsfotografen angeschrieben. Drittens war der Zugang auf Leser jener britischen Fachzeitschrift abgezielt. Die Ergebnisse stimmen mit keiner offiziellen Zahl der japanischen Hersteller der letzten 10 Jahre überein. Aber Nikon darf sich freuen, da es die stärkste Anhängerschaft und den angeblich größten Weltmarktanteil besitzt. Und Sony rangiert angeblich sogar weit hinter Fujifilm. Lächerlicher Unsinn, der herauskommt, wenn man die Zielgruppe der Befragung nicht repräsentativ wählt. Von den ferner nachgewiesenen 'Rechenfehlern' in der Statistik einmal abgesehen.

Anfang Januar überraschte Panasonic die Fotogemeinde mit einer neuen Pocket-Kamera. Eigentlich war die ZS-99 nur ein abgespecktes Nachfolgemodelle zu einem höheren Preis. Da musste dann sogar die sonstige Jubelpresse wie PetaPixel erst einmal nachdenken (lassen), bevor man etwas dazu publizierte.

Aufgrund der durch Grüne und Umweltschützer in den USA grassierenden Sperrwut und Beutelschneiderei bei Fotografen und Videografen, erließ der noch amtierende Präsident Biden ein Gesetz, welches den Fotografen wieder freieren Zugang zu den Nationalparks ermöglichte. Hingegen sperrten in Europa und vor allem in Deutschland immer mehr selbsternannte Umweltschützer und von den Grünen aufgestachelte Möchtegern-Ökologen jede Fotomöglichkeit im Freien für Fotografen und versuchten dies nur noch gegen Geldzahlungen und Rechteabtretungen an den Aufnahmen zu erlauben.

Die Fusionen im Fotobereich gingen 2025 weiter: Im Januar wurde bekannt, dass Getty Images (dem sowieso schon iStock gehörte) nun Shutterstock aufkaufte. Somit mussten sogar die beiden weltweit größten Fotoagenturen sich zusammenschließen, um mit zusammen 3,7 Milliarden US-Dollar Umsatz noch überleben zu können. Vor allem kündigte man an, selbst nun noch mehr eigene GenKI-Produkte insbesondere im Bereich Foto und Video anzubieten, weil man gegen sie oder ohne sie sowieso nichts mehr ausrichten konnte. Und wie immer ließ man die Fotografen und Videografen auch bei der Fusion im Regen stehen. - Zur Einordnung: Das waren die Firmen, welche jahrelang wild polemisch und mit zahllosen Prozessen versuchten, GenKI zu verbieten und zu stoppen. Anfang 2025 mussten sie einsehen, dass der weltweite KI-Zug ohne (oder gegen) sie abgefahren war. - Auch andere Analysten sahen diese Fusion, der zwei großen Anbieter nur als Zwischenstopp auf dem steilen Abstiegspfad der Branche und der gesamten Fotografie. Auch die neue Marktmacht - eigentlich ein 75%-Monopol - wird die neue Firma Getty sicherlich gegen alle Fotografen und Kunden missbrauchen.

Zur CES Konsumenten-Messe in den USA überboten sich die Hersteller und Verkäufer im Januar in den USA wieder mit Sonderangeboten und Rabatten. Die Messe CES selbst war im Bereich Fotografie und sogar Video hingegen eher unergiebig.

Anfang des Jahres wurde das Public Domain Image Archive nach Umbauarbeiten im Internet neu eröffnet. Von den ca. 10.000 Abbildungen sind immerhin ca. 2.000 Fotografien, welche frei verfügbar sind. Eine weitere Konkurrenz für Berufsfotografen.

Anfang des Jahres wurde bekannt, dass Canon angeblich plant, seine Kameraherstellung auszulagern, um Kosten zu sparen. Damit meinte man einerseits das Ausland und andererseits wirklich fremde Firmen, welche das dann im Unterauftrag für Canon herstellen sollen. Canon will keine eigenen Fabriken mehr dafür unterhalten. Fremdfirmen kann man fristlos die Aufträge kündigen, wenn die Nachfrage sinkt. Zuerst soll dies die preiswerteren Kameras betreffen. Auch Canon musste sparen, weil das Geschäft eben schon lange nicht mehr so gut lief, wie alle Fachzeitschriften und Influencer immer berichteten respektive die Bilanzzahlen zu verkünden schienen. - Die Folgen sind vielschichtig:
Zuerst einmal muss man festhalten, dass selbst Canon offenbar schon 2024 nicht mehr in der Lage war, kostendeckend zu produzieren. Da Canon die größten Stückzahlen herstellte, waren dort auch die Skaleneffekte am größten. Daraus folgt, dass es den kleineren Firmen mindestens ebenso schlecht erging. Das ist ungünstig für die Gesamtfotowirtschaft. Wie Kennet Galbraith nenne ich dies die normative Kraft des Faktischen, der sich auf lange Frist nicht einmal der Zuschussbetrieb Fujifilm entziehen kann.
Outsourcen klingt immer so schön einfach. Das will Canon nun z.B. Apple bei Smartphones nachmachen. Aber da wird man zuerst einmal Firmen finden müssen, welche das Risiko tragen wollen. Denn blöde sind die Asiaten - alles ehemalige Kolonien der Japaner - nicht. Kein einziges dieser unterdrückten Völker hat bis heute vergessen, wie die Japaner sie bis heute ausbeuten. Und dann sollte sich auch jeder Fotograf hierzulande überlegen, ob er angesichts der allgemeinen Weltlage und Fotowirtschaft selbst Geld in so eine Firma investieren würde, die völlig von den Launen eines einzigen Herstellers abhängen will. Das kann keine Gewinnerzielungsabsicht haben, da Canon die Produktion sonst selbst weiterhin betreiben würde.
Wenn also die nun seit der gendergerechten Umerziehung Deutschlands nicht mehr Länder der Dritten Welt sondern 'aufstrebende Nationen' und 'Schwellenländer' dies ihren risikobereiten Firmengründern mit Steuererleichterung (finanziert aus Entwicklungshilfegeldern Deutschlands und der EU) in den ersten Jahren als Anschubfinanzierung quasi subventionieren, dann stellt sich dennoch die Frage nach den langfristigen Gewinnen. Sofern Canon keine Gewinne mit der Produktion erzielt, will es selbst weniger für die Produkte bezahlen. Aber wenn die Produktionskosten sinken sollen, dann müssen diese ausgelagerten Produktionsstätten noch schlampiger herstellen mit noch minderwertigeren Zulieferteilen von noch billigeren Herstellern und noch lausiger qualifiziertem Personal. Wollen Sie als Endkunde das Produkt dann noch kaufen?
Und um es als Unternehmensberater auch gleich deutlich anzusprechen: Wenn Firmen von Einsparungen sprechen, dann meinen sie nicht ein bis zwei Prozent, sondern 30% oder mehr, weil sich sonst der riesige Aufwand der Umstrukturierung überhaupt nicht lohnt.
Fazit: Ganz offensichtlich wurde meine These zum Jahresbeginn mit dem verlorenen Bereich der dedizierten Kameras unter 2.000 US-Dollar / Euro bereits 2024 erreicht. Denn Canon diskutiert in der ersten Stufe 2025 exakt diese Gruppe der 'billigen' dedizierten Kameras, die man sofort loswerden will, weil man sparen muss. 2026 sollen die mittelpreisigen Kameras folgen und 2027 die hochpreisigen Modelle, bis Canon dann nur noch etwas Eigenentwicklung in Japan - aber nur noch mittels KI - betreibt.
Dann wäre Canon auch kein Kamerahersteller mehr, sondern bestenfalls ein Entwickler, was man aber auch ganz schnell einstellen kann.
Wie oben bereits angedeutet, darf jeder über Canon nun lästern. Aber die normative Kraft des Faktischen zwingt auch die anderen Firmen zu solchen Sparmaßnahmen. Deshalb sollten Produktionszahlen und Verkaufsumsätze nicht mit Erfolg oder Netto-Gewinnen gleichgesetzt werden. Es gab schon Firmen, welche durch derartige Schein-Erfolge insolvent wurden. Man kann sich auch zu Tode produzieren.
Damit ist auch meine Kritik an Canons erneutem APS-C-Kamera-Kurs bewiesen: Er war und ist nicht tragfähig. Denn die früheren Kunden der Mittelschicht fehlten seit der Pandemie und anschließenden Inflations-Wirtschaftskrise dafür.
Damit war auch meine seit Jahren zunehmend beklagte Wertlosigkeit der Bilanzzahlen belegt: Die Imaging-Bereiche schrieben wachsende Umsatz- sowie Gewinnzahlen. Aber die Produktion der Kameras verursachte offensichtlich Verluste. Das wurde durch die inzwischen weit ausdifferenzierten Imaging-Bereiche ausgeglichen, welche mit vielen anderen Produkten und Services mehr Geld verdienten.
Ferner begibt sich jeder Kamerahersteller mit der Auslagerung seiner Produktion auf gefährliches Terrain. Denn ähnliches geschah im Automobilbereich, wo jahrelang die Autokonzerne die kleinen Zulieferer zuerst auspressten, bis jene den Spieß umkehrten und die Automobilkonzerne erpressten. Man stelle sich nur einmal vor, Sony würde Anteile oder gar die gesamte ausgelagerte Produktionsfirma Canons heimlich aufkaufen und dann die Produktion stoppen. Das würde Canon binnen Wochen komplett vom Kamera-Markt fegen.

Mitte Januar lieferte Sony für drei Kameras sein neues Firmware für CAI aus. Sony wird einerseits von den Presseagenturen dazu gedrängt, will aber andererseits auch selbst alle anderen Fotografen zu dieser Überwachung der eigenen Person und der eigenen Fotoaufnahmen zwingen.

Mitte Januar stellte Leica seine neue Kamera SL3-S vor, welche technisch auf der Panasonic S5II basierte, aber mit etwas höherwertiger Gehäuseausstattung für mehr als den doppelten Preis verkauft wurde.

Mitte Januar wurde bekannt, dass Ricoh / Pentax seine Kamera K-3III einstellt. In Japan wurde sie bereits ausgemustert und war nicht mehr erhältlich. Aber in den USA soll sie angeblich noch verkauft werden. Damit wären nur noch drei System-Kameras erhältlich: die Pentax K-1 II, die KF, und die K-3 III als Schwarz-Weiß-Kamera.

Ohne auf die bewussten künstlerischen Details der Porträts des Präsidenten im Detail einzugehen, sollte jedem klassischen Fotografen beim Foto seiner First Ladyetwas auffallen. - Sie wurde vertikal aufgenommen respektive publiziert - im Smartphone-Stil von TikTok und nicht mehr im Format 3:2 oder 4:3 oder 5:4. Das war es endgültig mit der klassischen Fotografie. Die Mächtigen interessierten sich nicht mehr dafür.

Ende Januar wurde klar, dass Yashica zwei neue Kompakt-Kameras im Februar auf den Markt bringen würde. Selbst die 'Jubelpresse' sah sich im April allerdings gezwungen, zumindest gewisse 'Bedenken' dazu äußern. Jedoch wurde dieser kritische Artikel sofort wieder entfernt und fand sich dann nur noch auf anderen Seiten als Auszug.

Ende Januar kochte man wieder eine Aussage Canons über Kompakt-Kameras hoch. Canon hatte in seinem Quartals- und Jahresabschluss erwähnt, dass man angeblich wieder die alte G7 X Mark III aus dem Jahr 2019 erneut produzieren will, weil es dafür Nachfrage gäbe. Fakt ist, dass es immer eine Nachfrage nach irgendetwas gibt. Die ökonomisch relevante Frage bleibt allerdings, ob diese Nachfrage auch so groß und langanhaltend ist, dass sich eine Massen-Produktion derart teurer Modelle lohnt? Denn das sind Retro-Nischen, wobei die Technik jedes modernen Smartphones heute überlegen ist.

Ende Januar geriet auch der US-Verband der Berufsfotografen - Professional Photographers of America (PPA) - in die Kritik, weil sich dort erstaunliche Dinge bei der Besetzung von Posten und Absetzung von Personen abspielten. Zwar wird viel Interesse auf die Personen konzentriert. Aber die Hintergründe dürften eher ökonomischer Natur sein. Denn die angeblich 35.000 bezahlenden Mitglieder standen auch in den USA vor großen Umbrüchen in ihrem Beruf. Und das Treffen Anfang Februar ging aus wie das Hornberger Schießen.

Ende Januar machte Sony klar, dass es inzwischen die wichtigsten Dinge im Leben der USA rundum beherrschte, wie den Super Bowl, den man am 09. Februar übertrug mit Film-Kameras und Foto-Kameras überall. - Das mag zwar (zumindest für Deutsche) lächerlich wirken, belegte allerdings, wie sehr die Platzhirsche Canon und Nikon bereits verloren hatten und wie weit abgeschlagen die Mitbewerber hinter Sony zurücklagen. - Das ließ sich Canon nicht gefallen und publizierte Mitte Februar ein selbsterstellte angebliche Gegenrechnung, die belegen sollte, dass 62% der akkreditierten Fotografen mit Canon Ausrüstung auf jenem Sportereignis gearbeitet hätten. Ohne Belege bleiben das alles Glaubensfragen.

Ende Januar wies die US-Fachzeitschrift DPReview wieder einmal auf die Geschichte und Zukunftsentwicklung der Sensoren hin. Jedoch wurde jener Fachartikel bereits im September 2024 publiziert und bleibt bei allem sehr vage. Die Erfahrung lehrt, dass Forschungsergebnisse nur extrem langsam im Feld der ultrakonservativen Kamerahersteller angewandt werden. Sie finden fast immer zuerst bei Smartphones ihren Einsatz. Denn dort spielen die Skaleneffekte eine Rolle und nur dort sind die Verbesserungen der neuen Technologien bei der Bildqualität spürbar. Vor allem die neuen Technologien rund um Metalenses könnten große Objektive überflüssig machen und Smartphones allen dedizierten Kameras /Objektiven signifikant überlegen machen.

Ende Januar wurden weitere Details zur Meta (facebook) bekannt, welche schon in den Vorjahren horrende Summen an Influencer bezahlte, um sie auf den eigenen Instagram-Kanal zu locken. Angeblich werden pauschal bis zu 50.000 Dollar je Monat nur dafür, dass sie zu Instagram kommen. Dieses 'Schmiergeld' wird pauschal für 6 Monate bezahlt. Das Macht immerhin 300.000 US-Dollar Nebeneinnahmen für einen Influencer.

Im Laufe des Januars und Februars wurde anhand der völlig unterschiedlichen Testergebnissen und Kritiken zum neuen Canon-Objektiv RF 70-200 2.8 L IS USM Z deutlich, wie groß die gefürchtete Serienstreuung bei neuen Canon-Objektiven offenbar sein muss. Während Davision mit ausführlichen Tests nachwies, dass das neue 70-200mm Zoom-Objektive schlechter war als der Vorgänger, kam Tony Northrup zum exakt gegenteiligen Ergebnis. Oder lag es nur wieder daran, dass wir in Europa die EMEA-B-Ware der Dritten Welt (Europe, Middle-East, Africa) erhielten? Aber auch die Tester von PetaPixel in den USA erhielten durchwachsene Ergebnisse. Auch die Tester von The Digital Picture erhielten nicht immer hochwertige Ergebnisse. - Denn in den USA kostet das neue Objektiv 3.000 US-Dollar (umgerechnet Anfang Februar weniger als 2.900 Euro). Aber in Deutschland verlangte man 3.6000 Euro - dreist mehr als 24% Melkkuhzuschlag. Vor allem störten manche Tester die extrem sichtbaren Zwiebelringe, welche zu einem harten Bokeh führen. Aber alle Tester geben zu, dass die neue Version sich explizit eher für Videografen eignet und (wie alle Versionen mit Z) von Canon auch speziell für Video konzipiert wurde - nicht mehr für die Fotografie.

Ende Januar stellte Canon noch einen neuen 35mm Vollformat-Sensor mit 410 Mega-Pixeln vor. Gott sei Dank hatte auch Canon nie auf diese vorsätzlich lügenden selbsternannten Techniker gehört, welche seit rund 20 Jahren behaupteten, dass so etwas weder technisch möglich, noch sinnvoll ist und es sowieso niemand benötigt oder haben will. Aber der Sensor wird sündhaft teuer nur für Industrie-Kunden angeboten. Er würde derzeit die Hardware normaler dedizierter Kameras auch überfordern, weil jene Mitte der 2020er Jahre schlichtweg rückständig war.

Künstliche Intelligenz im Januar

Während die Grünen in Deutschland alles unternahmen, um KI überall zu verhindern und zu verbieten, wurde es in den USA sogar vor Gericht erlaubt. Dort benutzte ein Richter eine VR-Brille, um eine mit KI nachgestellte Simulation des Tathergangs zu verwenden.

Im Januar wurde wieder einmal die These hochgepusht, dass die Trainingsdaten für KI ausgehen. Das ist einerseits korrekt, heißt aber andererseits nicht, dass KI am Ende wäre. Im Übrigen entwickeln weltweit Wissenschaftler synthetische Daten zu Trainingszwecken. Ferner war schon lange klar, dass es nicht unbedingt auf die Menge an Rohdaten ankommt, um logische Antworten zu geben. Daran arbeitet man ebenfalls schon seit Jahren. Zudem haben neuere KI-Modelle bewiesen, dass sie mit weniger Daten sogar vergleichbar gute Ergebnisse liefern wie die allergrößten Modelle, welche angeblich fast die ganze Welt gescannt hatten. Aber dennoch ist man selbstredend an hochwertigen weiteren Daten interessiert, wobei die Betonung auf 'hochwertig' liegt.

Im Januar ging deshalb auch das Rennen um neue Fotos und Videos bei KI-Firmen weiter. Sie bezahlten Fotografen und Videografen immer öfter Geld für deren Fotos und Filme.

Die Kritik an Adobe nahm bei KI immer weiter zu, da sie grottenschlechte Ergebnisse lieferte und dadurch auch Photoshop und Lightroom immer weiter verschlechterten, weil die KI-Software Firefly darin integriert wurde respektive fast alle Foto-Software-Pakete auf das Online-Firefly zurückgriffen. Immer öfter wurden nun die Fehler publiziert.

Mitte Januar kündigte Adobe einen neuen KI-Service für Firmen an, der mit Firefly Änderungen an tausenden Fotos gleichzeitig machen kann.

Die israelische KI-'Firma Botika sicherte sich 8 Mio. US-Dollar Startkapital (Seed funding), um die eigene KI weiterzuentwickeln, welche Models und Fotografen endgültig überflüssig macht. Man lädt nur ein einfaches Smartphone-Foto vom Produkt hoch und wählt ein hübsches KI-Model aus. Dann 'zieht' die GenKI das Produkt (Anfang 2025 vor allem Kleidung) dem Model an und liefert umgehend die fertigen Fotos, die man sofort verwenden kann. Angeblich nutzen bereits eine vierstellige Anzahl an Modefirmen diese Software.

In der letzten Januar-Woche mischte die chinesische KI-Firma DeepSeek die Welt auf: Ihr neues Modell R1 war drastisch preiswerter in der Entwicklung als alles, was der Westen zu bieten hatte. Dies gilt auch dann, als die Firma einräumte, dass man für die früheren Modelle - also die Vorarbeiten - bereits Geld investiert hatte. Liang Wenfeng hatte die Firma aber noch nicht einmal zwei Jahre zuvor - im Mai 2023 - gegründet. DeepSeek war auch im Januar 2025 noch ein kleines unbekanntes Startup-Unternehmen und gehörte nicht zu den großen vier chinesischen KI-Firmen, die man fürchtete: Baidu, Alibaba, Tencent und Xiaomi. Noch schlimmer war, dass die kleine Firma das KI-Modell mit angeblich weniger als 6 Mio. US-Dollar trainiert hatte - ein sensationell niedriger Preis. Die einen vermuteten, dass das nicht stimmen kann. Die anderen hielten dagegen, dass die Chinesen und vor allem diese kleine Firma aufgrund der schweren Wirtschaftssanktionen keinen Zugang zu Geld und vor allem westlicher moderner Technologie (Nvidia-Chips) hatten, und deshalb viel sparsamer vorgehen mussten, aber dafür eben logischer und effizienter. Darauf stürzten die Werte zahlreicher KI-Firmen aber vor allem bei Nvidia, welche die Grafikkarten / neuronalen Prozessoren lieferte um 17% ab. An einem Tag wurden alleine bei Nvidia 593 Mrd. US-Dollar Börsenwert vernichtet. Dann schob DeepSeek ihr neues großes Modell V3 (Janus-Pro-7B) nach, das definitiv mit den besten KI-Modellen im Westen mithalten konnte und in zahlreichen Benchmark-Tests diese sogar schlug. Das Modell kann auch Bilder in höchster Qualität erzeugen (besser als Dall-E3). Vor allem publizierte jene Firma die Software frei zum Herunterladen (inzwischen aus Deutschland nicht mehr erreichbar) und kostenlosen Verwenden für jeden. Die Presse sprach von einem 'Sputnik'-Moment. - Da es den deutschen Grünen missfällt, weil sich die Chinesen nicht an die Grüne Zensur halten, und die Grünen sowieso Krieg gegen China führen wollen, wird das bei uns definitiv bald verboten. Laden Sie es sich also bald herunter, solange es noch geht: auch bei Huggingface. - Nachträglich behaupteten einige Kritiker, dass die chinesische Firma doch eventuell zehntausende alte für KI taugliche Grafikkarten besäße und irgendwie vielleicht auch an neue Grafikkarten mit KI-Chips gelangt sei. Ferner müsse man die Kosten anders berechnen. Wie auch immer. In Deutschland behinderten die Grünen sogar jegliche Forschung an KI. Nach Jahren kann man hier selbst mit Mio. staatlichen Fördergeldern nur 'vielversprechende Ansätze' postulieren, aber nicht vorführen oder gar freischalten. Echte nutzbare Produkte liefern nur die Länder der freien Welt.

Ende Januar knickte auch das US Copyright Office ein und publizierte Regeln für die Anerkennung von GenKI-Kunstwerken. Sofern neben der GenKI auch menschliche Kreativität im Werk erkennbar ist, dann kann man es schützen lassen. - Also ist GenKI nun als Werkzeug offiziell in den USA erlaubt.

Meldungen zur Wirtschaft im Februar 2025

Allgemeine Wirtschaft

Nachdem der neue US-Präsident Trump Ende Januar bereits Kolumbien durch das Androhen von höheren Einfuhrzöllen zum Nachgeben gezwungen hatte, erließt er Strafzölle gegen Kanada und Mexiko sowie China - die drei wichtigsten Handelspartner der USA. - Korrekt gelesen, Europa rangierte erst dahinter. Zwar erließen Kanada sofort hohe Gegenzölle und Mexiko einige. Aber faktisch war klar, dass die drei Länder letztendlich abhängiger waren vom Handel mit den USA als umgekehrt. - Das dürfte auch Europa so ergehen. Denn die deutschen Grünen und ihre Helfershelfer in der EU träumten schon lange völlig abgehoben von jeden ökonomischen Realitäten. Das hatten die Demokraten mindestens seit Obama die Europäer und den Rest der Welt schon immer spüren lassen. Denn es waren jene Demokraten, welche viel früher auf ihre Vorrechte im Handel pochten und sich ebenfalls wenig um die (Sonder-) Wünsche der Europäer scherten.

Dann wurden von der den Grünen hörigen Medien sowie dem grünen Wirtschaftsministerium ganz plötzlich vage Vorabanalysen zur sich angeblich bessernden Wirtschaftslage im Dezember publiziert. Sofern es angeblich positive Trends sind, dann kann die grüne Presse so etwas immer (wie die restliche Welt grundsätzlich) frühzeitig publizieren. Aber die schlechten Wirtschaftsdaten des letzten Jahres wurden vor der Wahl noch immer zensiert, da man sie angeblich nochmals erneut überprüfen und politisch korrigieren müsste. - Aber die durchgesickerten Zahlen belegten eindeutig, dass Produktion und Export sanken. Und jeder Analyst mit Fachkenntnissen wusste, dass sich so etwas mit Grüner Propaganda nicht umkehren ließ. - Und die Dezember-Werte sollte man nicht überbewerten, weil das vermeintliche Plus gegenüber dem miserablen Vergleichsmonat November 2024 respektive dem miserablen Dezember 2023 entstanden. Faktisch sank die Inlandsproduktion 2024 um -4,5 Prozent im Vergleich zu 2023. Vor allem im Dezember 2024 fiel sie sogar auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Corona-Pandemie. Mit -10% betraf dies die Automobilindustrie sowie die Produktion in der Maschinenwartung und -montage. Nur die Pharmaindustrie konnte sich aufgrund des miserablen Basisniveaus 2023 um +11% erholen. Aber viele Analytiker waren beunruhigt darüber, dass die zwei wichtigen Branchen Maschinenbau und Automobilindustrie schwer betroffen waren. Zudem erwarteten laut BGA in Wirklichkeit ca. 80 Prozent der Exporteure für 2025 einen weiteren Mengen- und Umsatzrückgang. Der Verband BGA erwartete einen Rückgang der Außenhandelsumsätze um -2,7 Prozent für 2025. Dies bestätigte auch das ifo-Institut in seiner Januar-Umfrage mit -7,3% Exporterwartungen auf den tiefsten Stand seit einem Jahr. Das war ökonomisch ein miserabler Jahresbeginn 2025. Auch die Exporte Deutschlands in die EU nahmen 2024 um -1,3% ab. Zudem nahmen die eigenen Importe Deutschlands 2024 um -2,8% ab, weil vielen Firmen sowie Privathaushalte aufgrund grüner Öko- sowie Sanktionspolitik das Geld fehlte. - Alle anderen Behauptungen waren Wahl-Propaganda.

Weltweit stieg jedoch der Goldpreis an den Börsen auf immer höhere Niveaus. Das war bisher in der Geschichte immer ein sehr negatives Zeichen für große Unsicherheit. Dass gleichzeitig auch die Aktienmärkte in schwindelerregende Höhen entglitten, belegte den seit Jahren vorhandenen Trend, dass es vor allen in Europa und besonders in Deutschland es keine sinnvollen Anlagemöglichkeiten für Geld in der realen Wirtschaft mehr gab.

Und gehässig gaben immer mehr Unternehmer inzwischen zu, dass sie die Grüne Öko-Forderung nach 'lokal und regional' nun umsetzen werden, indem sie ihre deutsche Produktion in die jeweiligen Exportländer wie USA und China verlagern werden, wo sie die Produkte auch verkaufen. D.h. es wird zur weiteren Abwanderung von Firmen, Produktion und Arbeitsplätzen in das Ausland kommen. Das hatte ich bereits 2022/23 bei BASF und anderen großen Firmen prophezeit. Aber nun betraf es immer mehr mittelständische Unternehmen, welche von den Grünen Ökoschikanen die Nase endgültig voll hatten. Das wird auch den Export weiter und unwiederbringlich absinken lassen. - Um es nochmals zusammenzufassen: Große Teile der deutschen Wirtschaft hielten es Anfang 2025 eindeutig für ökonomisch sinnvoller, das von Grünen beherrschte Europa sowie vor allem Deutschland zu verlassen und in die von den Grünen bekämpften und politisch verhassten (angeblich diktatorischen) Länder wie China und USA abzuwandern.

Dann musste sogar der von Grünen kontrollierte öffentlich rechtliche Rundfunk in versteckten Börsennachrichten einräumen, dass die Gaspreise seit Dezember 2024 drastisch angestiegen waren, wobei man erst zensierte, dann abwartete, bis die Spitzenwerte wieder etwas absanken und dann vertuschte sowie beschwichtigte. Am 06.02. war es bereits der höchste Stand seit Oktober 2023 und notierte bei 55,10 Euro pro Megawattstunde. Die Begründung der Börsen war eindeutig: Der Winter war in Europa seit November 2024 drastisch kälter, die Heizquote lag extrem höher und der Gaspegel in den europäischen Lagern sank bereits Anfang Februar auf rund 51% ab. Das ist natürlich peinlich, wenn man tagelang und manche Sender wochenlang die Bevölkerung belogen hatte, dass es der wärmste Winter seit Menschengedenken gewesen wäre. Und dann kamen auch noch die Wirtschaftssanktionen der Ukraine gegen Deutschland und Westeuropa hinzu. Kein Scherz: Die Ukraine sperrte alle Gas-Lieferungen nach Westeuropa - so, wie sie bereits die Ostsee-Pipeline Nordstream gesprengt hatte. Die Rohstoffhändler waren nicht so dumm, um solche Propaganda irgendwelcher Welttemperaturdurchschnitte, die vor allem von auf weitere Fördergelder hoffenden Entwicklungsländern auf den der Südhalbkugel stammten, zu glauben. Der Gaspreis für Europa stieg unaufhaltsam, und die Kunden mussten mindesten 40% Mehrpreis bezahlen - seit Dezember 2024, also binnen zweier Monate. Hinzu kamen - oben drauf - noch der von den Grünen erhöhte CO2-Preis und die von den Grünen erhöhten Netzgebühren, welche 2025 für nochmals höhere Gaspreise sorgten. Selbstredend wurde diese galoppierende Inflation vor der Wahl nicht mehr in die offizielle Inflation eingerechnet. Ausrede der Grünen und ihrer Medien: So schnell könne man das nicht berechnen. Doch: Die Börsenhändler weltweit berechnen so etwas im Sekundentakt und machen davon ihre Entscheidungen abhängig.

Und um noch eine der grünen Propaganda-Aussagen zu widerlegen: nur 3,3% der befragten Jugendlichen in Deutschland wollen derzeit keinen Führerschein erwerben. Aber 93,7% wollen sogar ein eigenes Auto. Das sind sogar die Mehrheit der Grünen Wähler. Bei 2.500-4.500 Euro Kosten für den Führerschein, haben die Grünen Öko-Fanatiker nur die Armen erfolgreich ausgeschlossen, wie so oft in ihrer angeblich so sozialen Klimapolitik.

Dann schlugen die Immobilienweisen in ihrem Frühjahrsgutachten 2025 Alarm, weil in Deutschland immer weniger Wohnungen geplant und vor allem gebaut wurden, weil der von Grünen aufgebaute Bürokratiewahnsinn alles verteuerte und viele Investoren vergraulte sowie ausbremste. Deshalb gab es 2024 nur ca. 260.000 neue Wohnungen, und 2025 wird es nur ca. 230.000 geben, statt den von den Grünen versprochenen 400.000 jedes Jahr.

Aufgrund der ca. 25.000 insolventen Firmen 2024 in Deutschland wurden die deutschen Banken von der Bankaufsicht (BaFin) zu verschärften Kreditregeln aufgerufen, welche sie Ende 2024 umsetzten. Aber noch schlimmer war das Ausfallrisiko der schon vergebenen Kredite, weil immer mehr Firmen ins Schlingern gerieten, weil sie die geforderten Öko-Auflagen nicht oder zumindest nicht so schnell erfüllen konnten. Ganz schlimm war allerdings der Umstand, dass viele der nur noch zögerlich vergebenen Kredite für Firmen nicht mehr für Investitionen in Anlagen, Maschinen etc. verwendet wurden, sondern anderweitig, weil die Manager keine Zukunft mehr sahen und nicht mehr an neue Geschäfte glaubten.

Als Mitte Februar die Inflationszahlen in den USA publiziert wurden, kamen unerwartete +3% heraus, wodurch die Börsen betroffen wurden. Denn selbst die Spezial-Berechnungsform der Kern-Inflation lag bei 0,4% je Monat. Kurzfristig verhinderte dies jede weitere Zinssenkung der Fed (US-Zentralbank).

Am 13. Februar beging erneut ein 24-jähriger afghanischer Verbrecher, dessen Asylantrag abgelehnt wurde, er aber dennoch nicht abgeschoben worden war, einen Terroranschlag in München, der mit zwei Toten und mindestens 37 Verletzten sowie schwerverletzten Kindern so groß war, dass man - trotz aller Grüner Zensur der ihnen hörigen Medien und Gegenpropaganda - ihn nicht vertuschen konnte, wie so viele tausend andere Straftaten der arabischen Asylanten. Mannheim, Solingen, Magdeburg, Aschaffenburg, München waren nur die schlimmsten Terrorakte jener antisemitischen Verbrecher - nur die Spitze des Eisberges, den die Grünen und ihre Helfershelfer verschuldet haben. Die Grünen und Linken haben die Straßen den arabischen Terroristen überlassen - und sie halten bei jeder Gelegenheit ihre schützende Hand über sie und ihre Verbrechen. Es dauerte nur Stunden, bis die herrschenden Grünen und deren Helfer in allen Medien wieder die Kontrolle übernahmen: Man darf nicht sagen, dass er Terrorist war, weil die Grünen das definieren, was Schrecken terror, terroris sei. Man dürfe auch nicht sagen, dass es ein Anschlag war, denn auch das definieren die Grünen. Die in München mit 29,1% der Wählerstimmen herrschenden Grünen hatten dem Asylanten auch geholfen, sie stellten ihm wie allen anderen Terroristen und Verbrechern direkt oder indirekt über ihre hunderten Unterorganisationen sowohl damals als auch heute Anwälte. Und weil seine Anwälte die früheren Strafanzeigen und Verfahren gegen ihn niederschlugen, darf man ihn auch nicht mehr als Dieb und Drogenhändler bezeichnen. Seinen luxuriösen Lebensstil im wohlhabenden Münchner Süden sowie sein getuntes teures Terrorfahrzeug finanzierte er - wie andere Drogenhändler - sicherlich durch den Notverkauf seiner Villen in Kabul. Seine Helfershelfer beschafften ihm auch sofort pro-arabische islamistenfreundliche psychiatrische Gutachter. Man darf noch nicht einmal seinen Namen Farhad N. nennen, weil die Grünen ihn durch das von ihnen gegen die Deutschen durchgepeitschte Datenschutzrecht schützen, weil sie ihn nach ein paar Tagen in der Psychiatrie wieder frei lassen wollen. Denn nicht die deutschen Opfer sind traumatisiert. Hier ein Foto jenes traumatisierten Terroristen sowie hier ein zweites und ein drittes). Nein, ihre Grünen Reporter und Medienschaffenden inszenierten wieder die übliche grüne Ritualisierung (Klaus Kubicki) und verkündeten bereits nach wenigen Stunden im von ihnen kontrollierten Öffentlichen Rundfunk, dass der arabische Verbrecher und Terrorist traumatisiert sei und deshalb so handelte. Mehrere den Grünen nahestehende angebliche Terrorexperten nahmen den arabischen Terroristen in Schutz und forderten allen Ernstes die Deutschen auf, viel mehr Geld und viel mehr Personal für die Unterstützung der arabischen Verbrecher aufzuwenden, um sie in die Gesellschaft zu integrieren. Deshalb sagte auch der grüne Kanzlerkandidat Habeck, dass der Täter nur ausgewiesen werden könne, wenn er von Gerichten in letzter Instanz einer islamistischen und terroristischen Straftat überführt wird und zudem nur in Kooperation mit dem islamistischen Terrorstaat Afghanistan, den die Grünen mit Millionen Euro Entwicklungsgeldern fördern. Aber das alles hatten ihre Helfershelfer bereits ausgeschlossen. Also darf er bald wieder weiter Verbrechen auf unseren Straßen begehen. Schließlich wären wieder einmal die Deutschen schuld, weil sie ihn nicht als Doktor mit einem sechststelligen Gehalt eingestellt hätten, weil er nicht einmal eine Schule besucht hat. Und umgehend riefen die Grünen über ihre zahllosen Unterorganisationen zu sofortigen Demonstrationen für Araber und weitere islamistische Migration von Terroristen nach Deutschland auf - sowie gegen Trump und alle, welche die Grüne Macht und Vorherrschaft gefährden könnten. - Dagegen sprechen im Ausland immer mehr Sicherheitsexperten davon, dass diese Terrorakte gesteuert sein müssen. Laut deren Meinung handelt es sich um von arabischen Ausland (Hamas, Hisbollah, IS, Afghanistan und Iran) gesteuerte Schläfer (Maulwurf), welche per Anruf oder SMS aktiviert werden und dann - wie ihnen in den Terrorcamps gelehrt wurde - umgehend ihre Anschläge ausführen. Sie haben mithilfe der Grünen und deren Unterorganisationen 10.000de derartiger Gefährder nach Deutschland eingeschleust. Solange die Grünen nicht aus allen Regierungen und Ämtern entfernt werden, wird der von ihnen verursachte Terror auf den Straßen weitergehen. Denn die grüne Außenministerin Annalena Baerbock stellt weiterhin Einreisevisen für afghanische Terroristen nach Deutschland aus, genauso wie sie die Hamas unterstützt sowie für die Hisbollah eintritt, wenn deren weltweit gesuchte Terrorführer ausgeschaltet werden. - Denn es sind immer wieder die US-Geheimdienste und sonstige ausländischen Sicherheitsdienste, welche Deutschland vor Terroranschlägen der Islamisten warnen müssen, weil Deutschland selbst nichts dagegen unternimmt, weil die Grünen die Terroristen schützen.

Die Mutter mit dem zweijährigen waren kaum verstorben, als bereits am 15. Februar ein 23-jähriger Syrer eine Messerattacke in Villach / Kärnten auf offener Straße durchführte bei der er einen 14-Jährigen erstach mindestens vier weitere Passanten schwer verletzte. Anschließend zeigte er eine IS-Geste bei seiner Festnahme. Aber in Deutschland wurde der Terroranschlag erneut weitgehend zensiert respektive heruntergespielt, während das freie Ausland ausführlich über den neuen Terroranschlag berichtete.

Und einen Tag vor der Wahl waren es immerhin drei von Arabern gesteuerte Terroranschläge: einer von einem Syrer in Berlin vor dem Holocaust-Denkmal mit einem Schwerverletzten in Berlin, einer von einem Algerier in Mulhouse an der deutschen Grenze mit einem Toten und sieben Verletzten und einer dank ausländischen Geheimdiensten vereitelter Sprengstoffanschlag gegen die israelische Botschaft in Berlin von einem islamistischen Tschetschenen mit fünf Syrern geplant. Perfide war wieder einmal, dass die grün gesteuerten Medien den letzten Täter als Russen bezeichneten. Dabei war er ein von den Grünen anerkannter Verbrecher und fanatisch islamistischer Araber, der sogar den ausländischen Geheimdiensten als Terrorist bekannt war und deshalb von denen überwacht wurde. Abgesehen von jener durchschaubaren Kriegspropaganda gegen Russland wurden die anderen beiden Terroranschläge heruntergespielt oder kaum berichtet - nur im Ausland.

Der Geschäftsklimaindex verschlechterte sich im Februar nochmals bei der aktuellen Sicht und erholte sich nur minimal bei den weiteren Entwicklungen. Aber kaum jemand investierte, denn die Manager wurden von der CDU nach den Wahlen schon oft betrogen.

Ende Februar kündigte Präsident Trump zu den bereits bestehenden 10% Zöllen auf chinesische Waren weitere 10% Strafzölle an - also insgesamt 20%. Die Hintergründe waren einerseits der allgemeine Konflikt der USA mit China als auch der Fentanyl-Streit, bei welchem die USA den Chinesen seit vielen Jahren zu wenige Gegenmaßnahmen gegen die Herstellung und den Vertrieb sowohl der tödlichen Drogen (synthetisches Opioid) selbst als auch deren Grundstoffen zur Produktion vorwarfen. Das dürfte die Handelsbeziehungen und somit den gesamten privaten Konsum weltweit weiter belasten.

Ende Februar konnten die Behörden und Statistikämter plötzlich wieder früher respektive vorab die Zahlen für Februar publizieren. Am Arbeitsmarkt sah es nicht gut aus, weil die Frühjahrserholung trotz des angeblich wärmsten Winters aller Zeiten ausblieb. Und die Inflation für Februar konnte plötzlich doch wieder geschätzt werden, weil sie für die noch immer herrschenden Grünen vor der Wahl in Hamburg mit angeblich nur +2,3% gleichgut wie im Januar ausfiel.

Ukraine-Krieg

Bereits im einem Interview der 1980er Jahre hatte Donald Trump klargemacht, dass es seine Überzeugung ist, dass man abrüsten muss und in Frieden leben muss. Ganz banale Erkenntnisse, für welche ihn die deutschen Grünen und Linken bis heute attackieren, weil sie heute die Kriegstreiber sind. Jeder hat es vorher gewusst oder hätte es nachlesen können. Mitte Februar 2025 erneuerte er seinen Wunsch nach Abrüstung. Während man Obama für denselben Vorschlag den Friedensnobelpreis verlieh, hetzten die europäischen Kriegstreiber und Medien gegen Trump sowie warfen ihm lächerliche populistische Kurzzeit-Taktik sowie Propaganda vor.

Da ich seit drei Jahren gegen diesen sinnlosen Krieg anschreibe, finden alle Interessierten, meine Stellungnahmen dazu in den Artikeln In eigener Sache 2024, 2023 und 2022. Er hat nur zu mehreren hundert tausend Toten, hunderttausenden Verletzten und über 7 Millionen Flüchtlingen auf beiden Seiten geführt, die Kriegshetzer im Westen unermesslich reich gemacht und faktisch nur zur Zerstörung riesiger Gebiete und der absoluten Ökokatastrophe dort geführt. Die Zahlenangaben stammen im Übrigen aus westlichen Schätzungen, weil auch die Ukraine keine auch nur halbwegs verlässlichen Zahlen publiziert. Und von den ukrainischen Flüchtlingen sind über 1 Mio. - die meisten - in Deutschland., weil sie hier am meisten Geld von den Rot-Grünen Regierung sowie sofort eine Wohnung erhalten und nichts dafür tun müssen. Und ganz nebenbei hat der Krieg zur von den Grünen gewünschten und massiv geförderten wirtschaftlichen Schädigung der europäischen Industrie und der gesamten Wirtschaft Deutschlands geführt. - Wie viele ganz offen sagten, tun sie alles, um ihrem Ziel der vorindustriellen Zeit näher zu kommen.

Bezeichnend hierfür war die Rede der Kriegstreiberin der FDP, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, der Liberalen Fraktion des Europäischen Parlaments, auf dem Parteitag der FDP Anfang Februar, auf dessen Direktübertragung ich irgendwie beim Zappen am Fernseher geriet. Sie sagte dort wörtlich über die Kritik von an Frieden interessierten Menschen an den Kriegstreibern: geschissen d'rauf! - Ja, so liberal denkend können auch Liberale sein.

Obwohl in der freien westlichen Presse seit weit über einem Jahr das willkürliche Kriegsrecht des ukrainischen Präsidenten Selenskyj kritisiert und seine Aufhebung der Wahlen kritisiert wurde, weil er jede Wiederwahl aufgrund der von seiner komplett unfähigen Politik völlig frustrierten Bevölkerung verlieren würde, sowie in freien Ländern darüber geschrieben wurde, dass er seine politischen Gegner - vor allem Journalisten - sofort verhaften und zu Himmelfahrtskommandos verschicken ließ, dass seine Soldaten Fahnenflucht begingen, desertierten, seine korrupten Behörden Zwangsrekrutierungen von Unqualifizierten durchführen, um dadurch die Söhne der Reichen und der Kriminellen zu schützen, welche mit dem korruptesten Präsidenten Europas (Selenskyj siehe seine Panama-Firmen), verbündet sind, wurde dies und vieles mehr von den herrschenden grünen Kriegstreibern in Deutschland weitgehend zensiert. Ihre gesamte Kriegspolitik war gescheitert. Hunderte von Milliarden Euro und US-Dollar waren in den drei Jahren vergeudet und viele davon sowieso auf den Schwarzgeldkonnten aller daran beteiligten Politiker verschwunden.

Laut The Guardian wurden in den ersten drei Jahren des Ukraine-Krieges nur von Europa und den USA zusammen offiziell zugegeben mindestens 246 Milliarden Euro an die Ukraine zur Kriegführung überwiesen. Hinzu kommen die Gelder der G7-Staaten, der Weltbank und zahlloser anderer privater wie staatlicher Stellen weltweit. Ziemlich viel Geld für die mageren Ergebnisse.

Deshalb dürften die europäischen Kriegstreiber nicht wenig erstaunt gewesen sein, dass der neue US-Präsident Trump kurzerhand am 12./13. Februar in einem Telefonat Friedensverhandlungen mit dem russischen Präsidenten beschloss. Die USA wollten den Frieden, weil der Krieg in der Ukraine nur einer von vielen Konflikten auf der Welt war sowie aus Sicht der USA nicht der wichtigste. Ferner ließ der US-Präsident durch seine Regierungsmitglieder auch klarmachen, dass er die Ukraine weiterhin voll mit Waffen unterstützt, es jedoch keine Rückeroberung der Krim geben werde. Und ganz plötzlich war auch der sonst nur geifernde und hetzende ukrainische Präsident plötzlich zu Friedensverhandlungen bereit. Sein eigenes durch Kriegsrecht zum Schweigen verurteiltes Volk wollte dies sowieso schon seit Jahren. Denn sie sind desillusioniert und demotiviert, weil jene korrupte Regierungs-Clique sie seit Jahren belogen hatte. Faktisch stand die Arme kurz vor dem Kollaps und ganze Frontabschnitte könnten schlichtweg aufgeben. Man kann es zwangsrekrutierten Oppositionellen auch nicht verdenken. Warum sollten sie für reiche Kriminelle - die ukrainische Mafia - sterben wollen. - All dies war von Anfang an bekannt gewesen, wurde jedoch von der Grünen Presse hier verleumdet, zensiert oder aktiv mundtot gemacht worden. So war es in den letzten drei Jahren noch nicht einmal erlaubt, der Bevölkerung die direkte einfache Frage zu stellen:' Sind Sie für Krieg oder für Frieden?' Alle Forschungsinstitute durften nur Umfragen durchführen, ob man für noch mehr Waffenlieferungen für noch mehr Krieg wäre, wobei man die für die Kriegstreiber immer schlechteren Ergebnisse zunehmend fälschte und, als dies nicht mehr ging, dann absichtlich falsch interpretierte. Es wird interessant sein, wie sie zukünftig jede Friedensverhandlung sabotieren werden. Denn nur mit dem Krieg können sie Ihre Ökofantasien weiter zwangsweise gegen die eigene Bevölkerung durchsetzen.

Erstaunlicher Weise wird in der Bewertung gerne vergessen, dass es der deutsche Präsident Steinmeier war, der die Sicherheits-Tagung im München mit schwersten Anschuldigungen gegen die USA eröffnete. - Er begann somit mit dem öffentlichen Tabubruch in München auf der MSC (Munic Security Conference). Danach hielt der US-Vize-Präsident J.D. Vance eine Rede (2. Quelle, weil die Grünen alles daran setzen werden, sie zu löschen oder zu zensieren) in München auf der Sicherheitskonferenz, und wies darin auf eine der höchsten Kriminalitätsraten und Terrorraten Europas hin, welche Deutschland seit 2015 sich durch seine völlig gescheiterte Asylpolitik selbst erarbeitet hatte. Er wies nämlich zurecht darauf hin, dass es nicht nur eine äußere Sicherheit gibt, sondern auch eine innere, welche man bewahren muss, um die Demokratie zu sichern. Eine weitere Grundlage der Demokratie lehrte er die Anwesenden: Es geht nicht nur darum, vor wem man sich schützt, sondern auch wofür man sich schützt und was man beschützt. Und dann kam die entscheidende Frage: Was ist die positive Vision in Europa? - Und: Es gibt keine Sicherheit, wenn man sich vor den Stimmen, den Meinungen und dem Bewusstsein der eigenen Bevölkerung fürchtet. Als traurige Fakten erwähnte er zudem, dass diese politische Veranstaltung in München zahlreichen relevante Parteien ausgeschlossen hatte, wie die BSW und die AfD. Und in der Tat stellt sich hierbei die Frage, ob man die beiden einzigen an Frieden interessierten Parteien Deutschlands nur deshalb ausschloss, weil die Kriegshetzer unter sich bleiben wollten. Dumm nur, dass neben den Ukrainern auch die US-Amerikaner mehrheitlich nach drei Jahren vergeblichem Krieg endlich Frieden wollten. - Darauf hagelte es sofort die erwartbare Kritik der in Deutschland herrschenden Kreise (vor allem Politiker und Medien), die dank hoher Einkommen und Vermögen selbst in Hochsicherheits-Zonen mit Polizeischutz leben und sich deshalb keine Sorgen um die Sicherheit ihrer Familien machen. Vor allem die zweite Filmquelle schwenkt auch immer wieder in das Publikum, welches mit eisiger Mine sprachlos dasaß und es nicht fassen konnte, dass ihnen jemand aus dem Mutterland der Demokratie etwas über die Sichtweise der restlichen Welt auf europäische Zensur, Restriktionen und Verboten durch die Grünen und Linke im Internet sowie allen anderen Medien, bei KI und jeder anderen modernen Entwicklung vorhielt. Das ist im Übrigen ein seit Jahrzehnten von allen US-Amerikanern - auch Demokraten - gegenüber den Deutschen und Europäern vorgebrachtes Argument, dass man hier schlichtweg alles einfach verbietet. - Und alle mussten sich diese ungewöhnliche Rede anhören. Die Europäer haben mit dieser Rede die eigene Medizin (zurück-)erhalten, welche sie seit 2016 den USA predigten und welche aus Europa extra dafür angereiste Grüne Politiker und Ökofanatiker in persönlichen Wahlkampfunterstützungen vor Ort in den USA als gleiche Einmischung den US-Amerikanern 2024/25 vorschrieben. - So fühlt sich eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten an, zu der niemand ein Recht hat. Selbst deutsche Politologen wie Prof. Hacke weisen darauf hin, dass sich vor allem die Deutschen generell immer in die US-Politik einmischen und dass wir in Deutschland und Europa Opfer unserer eigenen Propaganda werden. Und genau deshalb hassen die meisten Länder die Grüne Außenministerin Baerbock, weil sie sowohl auf X/Twitter als auch im Fernsehen und bei Verhandlungen sich in die internen Angelegenheiten anderer Länder einmischt und jene - ohne jegliche Kenntnisse der örtlichen Details - aus rein grüner Sicht zügellos maßregelt und beleidigt. Aber die deutschen Politiker sowie Medien der Linken und Grünen hetzen bis heute gegen alle Amerikaner - auch gegen Millionen Juden, Frauen, Schwarze und Latinos etc., welche alles angeblich Faschisten und Nazis wären, weil sie die Republikaner gewählt hatten. Es gilt hier noch immer der von Geibel stammende imperialistische Spruch des Kaisers, der in vielen Formen zur Kriegsführung gegen andere leicht abgeändert wurde: 'Am deutschen Wesen soll die Welt genesen'. Das ist nicht nur die Sicht vieler US-Amerikaner, sondern fast jeder Person im Ausland. Exakt deshalb geiferten die linken EU-Medien auch so, denn neu waren die Vorwürfe nicht. Alle US-Präsidenten und deren Gesandten hatten sie in geheimen Besprechungen immer wieder hinter verschlossenen Türen vorgebracht. Da dies jedoch seit Jahrzehnten nichts nutzte, sprach man es nun einmal öffentlich aus. Diese öffentliche Blamage ärgerte die Europäer, und sie nannte es 'Tabubruch'. Wieder so eine Sprachregelung der Grünen, welche selbst und als einzige festlegen dürfen, was ein Tabu ist, an das sich die ganze Welt halten muss. Abgesehen von den rot-grünen Medien im Ausland sind alle die Arroganz und Einmischungen dieser deutschen Politiker und europäischen Medien Leid.
Viel wichtiger war jedoch, dass Vance nicht über die Friedensverhandlungen sprach, weil die Europäer dabei nicht mitbestimmen werden. Den Europäern wurde gezeigt, wie unbedeutend sie in Wirklichkeit seit dem zweiten Weltkrieg waren und noch immer sind. Das tut selbstverständlich weh. - Aber deshalb bleibt es dennoch wahr. - Und noch ein Detail: Sowohl in den USA als auch im Rest der Welt (außer der EU) fasste man diese Rede erstaunlich positiv auf, denn sie legte den Finger auf wunde Stellen. Selbst deutsche Kenner der Situation sprachen davon, dass das wehleidige deutsche und europäische Gejammere weder in den USA noch in der Welt gut ankomme. Deshalb legten die USA durch den Präsidenten persönlich auch gleich nach. - Gleichgültig, was irgendjemand über diese Rede denkt, sie wird weitreichende Folgen haben - vor allem für Europa. Klarer als Vance in seiner öffentlichen Kanzelrede konnte man es den Europäern nicht verdeutlichen, dass sie bei sich aufräumen sollten, bevor sie sich in die internen Angelegenheiten der USA einmischen, oder wieder erdreisten, den Amerikanern zu diktieren, was jene zu tun haben.

Einen Tag später kam die nächste Ernüchterung durch den Realisten Keith Kellogg - den US-Sondergesandter / Sonderbeauftragten für die Friedensverhandlungen: Europa hat bereits mehrfach die Minsker Verhandlungen vermasselt und wird nicht am Verhandlungstisch sitzen, sofern es nicht endlich konkrete Vorschläge unterbreitet, statt zu lamentieren. - Und wieder traf der Vizepräsident genau den Ton der US-Amerikaner: Mit den Europäern erreicht man nicht viel und vor allem nicht schnell genug. Wer etwas erreichen will, muss es alleine machen. So wie es die USA seit Jahrhunderten tun - auch die Demokraten. Denn es waren die Demokraten unter (dem von deutschen Linken und Grünen ach so geschätzten) Präsidenten Obama, welche beschlossen, die unzuverlässigen Deutschen und Europäer komplett abhören zu lassen. - Erinnern Sie sich noch an die Spionage-Affäre und Snowden? Kein Amerikaner vertraut den Europäern wirklich - und seit dem Terroranschlag gegen New-York 2001, welcher in Deutschland unter dem Schutz der Grünen und Linken u.a. in Hamburg geplant wurde, schon zweimal nicht. Deshalb hören sie Europa auch komplett bis heute ab. Nur dadurch werden die meisten Terroranschläge der Asylanten bei uns bereits im Vorfeld verhindert. - Die Europäer hatten am folgenden Montag auf dem kurzfristig anberaumten Treffen in Paris Zeit, nach drei Jahren der Verweigerung jeglicher Friedensverhandlung endlich konkrete Friedensvorschläge auszuarbeiten. Aber in typischer Manier wurden wieder einmal alle europäischen Regierungen absichtlich ausgeladen, welche für Frieden sind. Nur die Kriegstreiber trafen sich ... und krebsten danach von ihren vollmundigen Aussagen (reine Kriegspropaganda für die dumme Bevölkerung) wieder zurück, weil das überhaupt nicht realisierbar war. So gaben die britischen Generäle dem Premierminister zu bedenken, dass England maximal 7-8.000 Soldaten für die Ukraine stellen könnte, dass dies die Sicherheit Englands gefährden würden und ein Vermögen kostet sowie ohne militärischen Schutz der USA unverantwortlich wäre. Darauf zog er seine Zusage zurück und verlangte US-Schutz. Beim Kriegstreiber Frankreich sah es noch schlechter aus. In Deutschland will sich schon kaum jemand - selbst bei hohen monatlichen Zulagen - freiwillig in das Baltikum (NATO-Staaten und EU-Mitglieder) versetzen lassen. Dort gibt es nichts, keine adäquate Infrastruktur, keine Schulen, nur Kälte und Mücken, sowie eine unterdrückte russische Minderheit. Damit meine ich das Baltikum. Was glauben die deutschen Kriegstreiber, wie viele Soldaten sich erst freiwillig für die zusätzlich radioaktiv verseuchte und zerbombte Ukraine mit ihrer Korruption und Mafia-Struktur freiwillig melden werden? - Es wurde wieder einmal deutlich, dass die europäischen Kriegstreiber auch nach drei Jahren völlig vermasselter Kriegsführung noch nicht einmal einen Waffenstillstandsplan geschweige denn einen Friedensplan vorlegen konnten. Sie waren ihrer eigenen Siegfrieden-Propaganda zum Opfer gefallen.

Dann stellte der ukrainische Präsident klar, dass er nur zurücktritt, wenn die Ukraine in die NATO aufgenommen wird - also nie - und er somit von nun an Dauerdiktator unter Kriegsrecht bleiben wird.

Ende Februar sicherte die EU dann durch die adlige Kriegstreiberin von der Leyen weitere Rüstungshilfen in Milliardenhöhe für die Ukraine zu (alleine 3,5 Mrd. Euro im März 2025) und erließ neue Sanktionen gegen Russland (das 16. Sanktionspaket), statt sich aktiv an einem Waffenstillstand oder gar Friedensbemühungen zu beteiligen. Und um Russland noch weiter zu ärgern und den Krieg anzufachen, verwendete man eingefrorene russische Staatsgelder zur Bezahlung jener Ukraine-Hilfen. Bis 2027 sollen weitere 27 Mrd. Euro Hilfen an die Ukraine fließen - ohne jede Gegenleistung. Wozu auch, denn am Krieg verdienen viele Politiker blendend. Wenige Stunden später zog England mit dem größten Sanktionspaket seit Kriegsbeginn gegen Russland nach. D.h. das war alles abgesprochen, um jeden Waffenstillstand oder gar Frieden zu verhindern. Denn auch die Engländer hätten viel zu verlieren - von einem Frieden.

Die Ukraine lehnte zuerst die Forderungen der USA nach Entschädigung / Kompensation der Militär- und Finanzhilfe in Höhe von über 100 Mrd. US-Dollar der USA durch Rohstoffbeteiligungen ab. Danach wurde mit Hilfe der typisch trickreichen europäischen Diplomatie ein völlig wertloses Rahmenabkommen vereinbart, das die Ukraine zu nichts verpflichtete. Als dann der ukrainische Präsident im Weißen Haus (wie immer unpassend gekleidet) auch noch erneut Sicherheitsgarantieren von den USA forderte, eskalierte der Streit vor laufenden Kameras. Jeder weiß, dass die Amerikaner (inklusive den Demokraten) es seit Jahren leid sind, ständig mit weiteren Forderungen und vor allem nach denen über Sicherheitsgarantieren konfrontiert zu werden, welche sie angeblich immer geben müssen. Warum eigentlich? Bereits der letzte Präsident Biden und sein Sicherheitsberater beklagten sich darüber, dass Selenskyj immer nur weitere Forderungen stellt. Zum Schluss weigerte sich Selenskyj dann in einem Fernsehinterview auch noch, sich zu entschuldigen. Daraufhin beschlossen die Kriegstreiber in Europa unter Führung der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas, welche vorher die UN-Resolution für einen Frieden hintertrieben hatten, den Krieg gegen Russland auch ohne die USA fortzusetzen. Sie erklärte die USA als Führungsmacht für abtgesetzt (und dessen Präsidenten sowieso) und bot Europa respektive sich selbst als neue Führung an. - Waren das die Folgen von Drogenmissbrauch oder schlichtweg der Realitätsverlust in Brüssel und Europa? Dann hetzten die Kriegstreiber in der Presse wieder mit den üblichen Falschaussagen gegen die USA, dass sie so die verbündete Ukraine nicht behandeln dürfe. Aber die Ukraine war weder in der NATO noch in der EU noch bestand irgendein Beistandsvertrag. Die Ukraine ist nur der korrupteste Staat Europas (Platz 126 der Seriosität in der Weltrangliste) geführt vom laut offiziellen Recherchen der Panama-Papers dem korruptesten Präsidenten Europas. Es handelte sich nur wieder um einen von den westlichen Kriegstreibern inszenierte Kriegsaktion wie gegen Jugoslawien in den 1990er Jahren, in Afghanistan, in Libyen, im Irak, in Syrien oder besonders der Deutschen in Mali, bei welcher die daran sich Bereichernden der eigenen Bevölkerung frech die Propaganda auftischten, dass man dort angeblich wieder einmal die Sicherheit, die Demokratie und die Freiheit unseres eigenen Landes verteidigen würde. Die Erfolge waren in allen Fällen auch entsprechend.

Wahlergebnisse

Niederschmetternd wurden bereits vor der Wahl bekannt gegeben, dass die drei Spitzenthemen der Wahl die innere Sicherheit - also der Terror auf den deutschen Straßen -, die abstürzende Wirtschaft und der Krieg in der Ukraine sei. Bei allen wichtigen Themen hielten in Befragungen die Wähler ihre Politiker für überfordert, unfähig oder unwillig. Noch niemals seit es bei uns Wahlbefragungen gab, war die Stimmung der Bevölkerung derart pessimistisch - zu Recht. Ferner war die überragende Mehrheit der Bevölkerung (83%) verunsichert - so schlecht wie seit 20 Jahren nicht. Zwar verlinke ich hier auf die Tagesschau, aber die Grünen werden diese unliebsame Quelle sicherlich bald löschen lassen, wie fast alles beim öffentlich rechtlichen Rundfunk, das ihnen nicht passt. - Und trotz grüner Drohgebärden und Massenpropaganda für weitere Terroristen sowie die Unterstützung der Hamas und sogar der Hisbollah gaben über 2/3 in den Befragungen nun zu, dass sie weniger Migranten wollten. Aber auch die hohe Inflation, Angst um die eigene Arbeit und die grassierende Armut insbesondere die steigende Altersarmut waren Themen. Und vor allem wollte die Mehrheit der Deutschen nun endlich Frieden - gegen die Kriegstreiber der Grünen und ihrer linken Helfer. - Trotz der Hetze in allen Medien und bei Demonstrationen der über 100 von Grünen gesteuerten Unterorganisationen mit ihren Demonstrationen auf den Straßen gegen jeden der für Frieden ist. - Bestenfalls 17% der Befragten waren mit der Arbeit der Ampelkoalition zufrieden. Das war der schlechteste Wert, der jemals für eine deutsche Regierung vor einer Wahl gemessen wurde.

Das einzig Erfreuliche war die laut Bundeswahlleiterin hohe Wahlbeteiligung von hohen ca. 82,5%. Sie zeigte, dass vielen die Wahl wichtig war.

Wie die Demokraten in den USA hatte auch die SPD als ehemalige Arbeiterpartei keine Politik für die Arbeiter gemacht, sondern für Flüchtlinge, Krieg und Umweltschutz. Die ärmeren Arbeiter gingen überwiegend zu den Linken, da sie sich den Luxus der reichen SPD nicht leisten konnten. So wurde erneut der linke Rand gestärkt. Als die CDU-Kanzlerin Merkel spätestens 2012 mit dem Stopp aller Kernkraftwerke, der Abschaffung der Gymnasien und der Abschaffung der Wehrpflicht sowie damit der weitgehenden Zerstörung der Bundeswehr die Kernkompetenzen der Konservativen aufgab und 2015 mit ihrer ungeregelten Migrationspolitik für Millionen Araber, Antisemiten und Islamisten endgültig alle Parteien links überholte, warnten alle Analysten, dass dadurch auch rechts neue Parteien entstehen würden. Seitdem hatten alle Parteien an diesem Linksruck und der Zersplitterung der Parteienlandschaft aktiv weitergearbeitet sowie diese durch absolute Unfähigkeit bei allen relevanten Politikbereichen verschlimmert.

Besonders bitter war, dass die Grünen sowohl für ihren Kriegskurs als auch ihre Unterstützung der Araber und Terrororganisationen wie Hamas nicht wirklich abgestraft wurden - trotz des Versagens auch bei der Wirtschaftspolitik. Noch bedenklicher war allerdings der Sieg der Linken, welche nun mit den Grünen zusammen noch mehr Terroristen ins Land holen werden. Über den Bundesrat werden die Grünen sowieso alles blockieren.

Der sogenannte Wahlsieg der CDU war mit 28,5% auch eher bescheiden. Selbst mit der SPD mit ihren miserable 16,4% sind das zusammen nicht einmal 45% der abgegebenen Stimmen, welche nun regieren werden. Ein klarer Sieg sieht anders aus. Das Wahlergebnis erlaubte sowieso nur eine Zweiparteien-Regierung, weil fast 14% der abgegebenen Stimmen (für FDP, BSW und andere Parteien) aufgrund der 5%-Hürde nicht gewertet wurden. D.h. die Partei mit dem zweitschlechtesten Ergebnis ihrer Geschichte (CDU) koaliert mit der Partei mit dem schlechtesten Ergebnis ihrer Geschichte in der BRD (der SPD). Dem neuen Kanzler Merz traut die Mehrheit nicht zu, dass er seinen Aufgabe gut erfüllen kann, und vom alten Kanzler der SPD weiß man bereits, dass er es nicht kann. Vom alten Stichwort 'Große Koalition' erwarten die meisten vermutlich auch zu viel, denn zusammen 45% sind keine besonders 'große' Koalition. Und auf die politisch tief gespaltene SPD kann man sich bei derart knappen Mehrheiten nicht verlassen. Sicher kann die neue Regierung auch nicht sein. Getrieben von der Terrororganisation IS, welche bereits am Wahltag ihre Anhänger in Deutschland und Österreich zum weiteren ungezügelten Auto-Terror aufrief, und den Grünen Medien, welche jeden arabischen Verbrecher und Terroristen in Schutz nehmen, werden sie bald zerrieben werden. Hinzu kommen die installierten grünen Apparatschiks in wichtigen Ministerien, wo man in den letzten Wochen vor der Wahl noch mal schnell mindestens 138 stramme Kriegstreiber, Terroristen- und Araberfreunde sowie Drogenanbaubefürworter der Grünen in wichtige Positionen unkündbar befördert hatte, um die eigenen Ministerien vor allem Außenministerium, Wirtschaft und Umwelt sowie Landwirtschaft sich auch für die Zukunft zu sichern. Nicht vergessen sollte man die bereits 314 Beförderungen linientreuer Fanatiker in den Monaten davor. Und man sollte sich auch daran erinnern, dass man korrekte Beamte mit geradezu lächerlichen Strafanzeigen aus deren Ämtern entfernte, um in den ersten Jahren eigene Anhänger hineinzubringen. Vor allem die Grünen und dort wiederum Habeck führten ein Schreckensregime in ihren Ministerien.

Im Übrigen ändert sich bis zur Neuaufstellung und Wahl einer neuen Regierung sowieso nichts, da die Rot-Grüne Übergangs-Regierung komplett weiter im Amt ist und den Krieg und die Sanktionen weiter vorantreibt sowie weitere tausende Flüchtlinge, Verbrecher und Terroristen ins Land holt.

Zumindest zogen zwei Politiker die Konsequenzen und gaben bekannt, dass sie (wie Scholz) kein neues Amt mehr in der neuen Regierung übernehmen wollen respektive sich (Lindner) ganz aus der Politik zurückziehen. Wenige weitere Personen folgten. Aber die meisten Versager/innen klebten sich an ihren Stühlen fest.

Über den neuen Kanzler gehen die Meinungen auch auseinander: Beruflich hat er sich als Vorsitzender und Anteilseigner seiner Blackrock-Investment-Gesellschaft (aka Heuschrecke) eher mit Investmentbanking, der Ausbeutung und der Zerstörung der Unternehmen befasst. Politisch sprach man ihm bestenfalls innenpolitische Erfahrung zu - vor allem im Dauerkampf gegen die Kanzlerin Merkel, welche ihn bis heute mit Intrigen auch innerhalb der CDU bekämpft. Beruflich wie politisch schätzen ihnen zahlreiche als hochriskant vorgehenden Taktiker, aber keinen kühlen Strategen ein. Emotional von außen leicht beeinflussbar reagiert er übersensibel auf Ablehnung und tritt dann einen verletzten (Komplett-) Rückzug an. Niemand spricht im Rückgrat oder eine feste Überzeugung zu, sondern sich widersprechende Tageslaunen. Insgesamt wird ihm sowieso eine Sprunghaftigkeit nachgesagt. Außenpolitisch unerfahren gilt er - rein europaorientiert - als hochgradig frankophil und Freund des bereits fast versunkenen Sterns Macrons, den er angeblich bewundert und blind unterstützen will, indem er dessen seit Jahren offen vorgetragenen Kriegsziele gegen Russland unterstützt. Denn Macron kann nur noch durch einen Krieg sein Präsidentenamt retten. Einen Krieg, den eben ein paar kleinere europäische Staaten wie Deutschland bezahlen sollen und werden. Genauso wie sich Merz den Polen als unterwürfig zeigte. Hingegen war sein Verhältnis zu den wirklichen Weltmächten gestört bis komplett unrealistisch. Amerika verachtet er nur wegen Trump, Russland hast er, wegen Putin. Auch die Wirtschaft erwartete außenpolitisch nicht viel von Merz, da er sich als Anhänger der Weiterführung aller Schikanen gegen China und noch schärferer Sanktionen gegen China outete. Ferner wird er auch noch mehr hochmoderne deutsche Angriffswaffen in die Ukraine liefern und die auch in diesem Punkt die Rot-Grüne Politik fortsetzen. Deshalb warteten auch Ende Februar alle Manager ab, was nun wirklich passiert. Denn die CDU hatte schon so oft ihre Wahlversprechen sofort nach der Wahl verleugnet und gebrochen. - Im Übrigen zeigte er sich bereits im Beruf als ziemlich skrupellos, um seine Ziele zu erreichen. Deshalb waren sich auch bereits am ersten Tag nach der Wahl viele Analytiker sicher, dass er noch mit dem alten Parlament die Verfassung abändern lässt, um seine Rüstungspläne und Kriegsziele umzusetzen. - Alles wie immer ganz nach dem bewährten Motto: Wir sind die Guten - wir dürfen dies. Wenn andere die Verfassung mit derart miesen Tricks ändern, sind das selbstredend Diktatoren.

Spezifische Meldungen zur Fotowirtschaft im Februar

Ende Januar respektive Anfang Februar stellte Canon wieder einmal ein neues Nischen-Produkt vor. Es handelt sich um eine Video-Kamera mit 120 FPS (Zeitlupe), welche mittels einer Smartphone-App gesteuert wird. Sie zeichnet Golfer beim Abschlag auf und analysiert mittels KI deren Verhalten, sodass man selbst seinen Abschlag verbessern kann. Allerdings handelte es ich wieder einmal um ein Indiegogo-Projekt - also ein Crowd-Funding in der Fotografie und Videografie, bei welcher nur der Kunde das volle Risiko trägt. Aber beim für Golfer geringen Preis von 279-400 US-Dollar wird das ein Erfolg für Canon. Dennoch belegt es erneut, dass man die Kamera-Produktion schon lange nicht mehr mit dedizierten (Foto-) Kameras gleichsetzen darf und, dass die Umsätze sowie Gewinne der Abteilung 'Imaging' inzwischen viele andere Produkte und Dienstleistungen umfassten.

Anfang Februar stellte Nikon seine neue Bridge-Kamera Coolpix P1100 vor, welche die P1000 ersetzt. Ob der sowieso von der EU erzwungene USB-C-Stecker das modernisierte Bluetooth und ein paar weitere minimale Verbesserungen nun plötzlich einen Sturm auf dieses teure Modell auslösen werden? Ohne Zweifel finden sich Käufer, weil der 125-fach-Mega-Zoom (24-3.000 mm) konkurrenzlos ist und Dinge nahe heranholen kann. Siehe hierzu Vergleich der Bildqualität. Aber auch die Probleme in der Fotopraxis bleiben erhalten. Und der hohe Preis von 1.200 Euro dürfte auch zahlreiche Interessenten ernüchtern. Ganz nebenbei: In den USA verkauft Nikon dieselbe Kamera passend zur Typbezeichnung für 1.100 US-Dollar (umgerechnet im Februar 2025 1.064 Euro). Deshalb jubelten dort die dafür bezahlten Influencer die 'billige' Kamera auch hoch.

Anfang Februar bot sich die Firma Cloudflare als Helfer für Adobes CAI an. So soll die Erkennung und Sperre/Löschung von allen Fotos leichter sein, deren Meta-Dateien verändert oder gelöscht wurde. Denn die Logik ist: Wer etwas an den Meta-Dateien verändert, der hat KI verwendet. Das ist zwar absoluter Unsinn. Aber so einfach denken die KI-Gegner. Mit angeblich 20% Marktanteil der Firma Cloudflare war dies ein großer Schritt hin zur Überwachung aller Fotografien im Internet.

Anfang Februar stellte Sony eine neue App vor, welche das Hochladen von Fotos in die Cloud erleichtert. Aber nur neuere Kamera-Modelle erlauben dies mit der neuesten Firmware. Ferner führt es zuerst über die Sony-Creators-Cloud, welche dann die Fotos in andere Clouds / zu anderen Anbietern weiterleitet. Aber das kostet je nach Speichervolumen etc. eine Monatsgebühr bei Sony - und dann noch bei den anderen Anbietern. Einige probierten es gleich aus: Die Konfiguration der verschiedenen Kameras, Cloud-Dienstleister etc. ist aufwändig. Aber man kann so binnen einiger Minuten Ladezeit die Fotos (nur von zu Hause) über Sonys-Cloud in die Adobe-Cloud zu Lightroom transferieren, sodass man sie danach in Lightroom oder Google-Drive bearbeiten kann. Jedoch funktioniert es zuhause mit dem Kabel oder der Speicherkarte schneller auf den eigenen PC. Das größte Hindernis ist die faktisch fehlende WiFi-Funktion im Freien und das Fehlen von Telefonfunknetzen in dedizierten Kameras. Zudem war der Stromverbrauch in Tests exorbitant. Man benötigt dazu deshalb einen Strom-Netzanschluss, da Akkus zu schnell entladen und den Datentransfer mittendrin abbrechen.

Olympus brachte Anfang Februar wieder einmal eine angeblich neue Kamera OM-3 heraus. Es handelte sich um ein Micro-Four-Thirds-Modell, das jedoch den alten Sensor verwendete. Auch sonst war vieles eher mittelmäßig oder veraltet, wie der elektronische Sucher, das mittelmäßige rückwärtige Display, das Fehlen eines Joy-Sticks für den AF-Punkt, das ungenaue AF-Verfolgungs-System und die eingeschränkte Belegbarkeit der Schalter sowie Funktionen und die vielen Einschränkungen in den Fußnoten bei allen technischen Angaben. Es war eine Nischenkamera, die in den USA für ihren dort geringen Preis von lächerlichen 1.999,99 US-Dollar (umgerechnet 1.936 Euro) gelobt wurde. Mit Kit-Objektiv kostete sie in den USA 2.300 Dollar (umgerechnet 2.226 Euro) in Deutschland 2.399 - also 173 Euro mehr. - Ganz nebenbei hielten in den Vereinigten Staaten zahlreiche Analysten den Preis selbst in den USA zu hoch und gingen davon aus, dass er bald auf unter 1.600 US-Dollar fallen würde, weil die eigenen vergleichbaren Modelle bei OMD in den USA im Februar unter 1.600 Dollar kosteten. - Persönlich halte ich diese Kamera für kaum konkurrenzfähig gegenüber z.B. der Sony A7C oder der A7CII respektive der Canon R8 sowie der Panasonic S5 oder S5II - alles viel hochwertigere Vollformat-Kameras zu einem geringeren Preis. Selbst die APS-C-Kamera Fujifilm X-T5 ist hochwertiger und billiger.
Zudem brachte OMD noch ein paar minimal optimierte Objektive heraus - zu drastisch höheren Preisen.

Anfang Februar brach die Washington Post das Schweigen und publizierte Details zum Geheimbefehl der britischen Regierung, dass Apple alle verschlüsselten Daten in der Cloud den britischen Sicherheitsdiensten mittels von Apple eingebauten Hintertüren und kompletter Entschlüsselung seit Januar 2025 zugänglich machen muss. Das betrifft alle Daten (auch Fotos und Videos) aller Kunden weltweit. - Ja, so demokratisch ist die vor allem vom deutschen rot-grünen Lager so gelobte Labour-Regierung mit ihrem kürzlich überarbeiteten Investigatory Powers Act (IPA). Und so hilfsbereit ist der Apple-Konzern, der sich ebenfalls nicht um die Rechte oder den Datenschutz seiner Kunden schert, wie man seit Jahren erkennen musste. - Zum Verständnis: Apple hat den Geheimdiensten sowieso schon lange freien Zugriff auf alle Kunden-Daten eingeräumt und genehmigt. Es ging hier nur noch um die höchste Verschlüsselungsstufe und höchste Sicherheitsgarantie (Advanced Data Protection), welche nun ausgehebelt wurde. - Wie ich schon seit Jahren schreibe: Wenn Ihnen Apple oder ein anderer Cloud-Dienstleister irgendetwas zum Datenschutz oder der Datensicherheit etc. erzählt, dann können Sie das vergessen. Wer etwas in die Cloud hochlädt, kann es auch direkt den Geheimdiensten, dem Finanzamt und der eigenen Polizei schicken - respektive es frei im Internet publizieren. Zumindest für Apple ist das nun offiziell bewiesen. Darüber sich nun künstlich aufzuregen war so typisch. Vorher hat man alle Hinweise von Kritikern (wie mich) 'nass vom Tisch gewischt', weil das angeblich niemals - und schon gar nicht beim 'Heiligen Apfel' - passieren könnte. - Mitte Februar entfernte Apple sogar jeglichen Verschlüsselungsschutz in Großbritannien. Aber die britische Regierung forderte dennoch einen Zugang per Hintertür zu weltweit allen Daten in der Cloud.

Es war typisch für die 'Bewegung hin zu Video, dass der Objektivhersteller Tamron Mitte Februar 9 neue Cinema-Modelle vorstellte.

Mitte Februar stellte auch Nikon ein reines Video-Objektiv vor: Nikkor 28-135mm F4 PZ. - Ferner wurde von Red das Nikon Z-Bajonett eingeführt.

Mitte Februar stellte der Objektivhersteller Sirui sein erstes 20mm T1.8 anamorphische Weitwinkel-Video-Objektiv vor (hier ein Werbevideo der Firma dazu). Anamorphe Objektive sind bereits eine Nische, aber dann auch noch Autofokus ist eine nochmalige Nische. Dieses Produkt zeigte deutlich, wohin die Entwicklung und Produktion ging: Video für Amateure mit Spezialanwendungen. Denn Profis verwenden eher manuell fokussierbare Objektive - vor allem im Video-Bereich.

Mitte Februar stellte Canon in Asien eine neue Vlogging-Kamera vor - seine PowerShot V1. Sie verwendet einen MFT-Sensor mit 22-Megapixel im Video-Modus (Type 1.4). Ob die mäßigen Video-Leistungen von maximal 4K60P überzeugen können? Das beherrschte jedes moderne Smartphone seit Jahren.

Im Februar stellte Anglebird seine neue 4TB CFexpress-Karte Type B für die seit 2023 existierende CFexpress Version 4.0 vor. Der Preis war mit 1.428 Euro (1.200 US-Dollar) hoch. Aber es gab keine einzige dedizierte Kamera, welche sie wirklich nutzen konnte - nicht einmal die neuesten und teuersten Sport-Kameras.

Mitte Februar musste sogar die Anti-KI-Hetz-Zeitschrift PetaPixel einräumen, dass die von Adobe gegründete kommerzielle Firma C2PA oder CAI 2024 ihre Werbung und Ausrichtung geändert hatte. Man konzentrierte sich nun auf die Erkennung und Kennzeichnung von mit GenKI veränderten also auch mit jeglicher KI-Software nachträglich bearbeiteten Bildern. Ganz plötzlich stand nicht mehr das vermeintlich 'echte' Foto im Vordergrund. Es ging Adobe und den beteiligten Firmen nur um das Geld. Deshalb dehnte man die Einnahmequellen aus und erweiterte den vermeintlichen 'Schutz', wobei alles endgültig wertlos wurde. Denn nun konnte Adobe auch die Milliarden Smartphone-Besitzer zur Kasse bitten, weil u.a. Samsungs S25 seit 2025 derart nachträglich bearbeitete Fotos zwangsweise kennzeichnete.

Zum 14. Februar schloss Capture One sein Kunden-Forum, ohne Angabe von Gründen. Aber die leidende Software-Firma hatte seit geraumer Zeit viele Dienstleistungen systematisch reduziert oder eingestellt, dafür jedoch überall die Preise erhöht. Das ist typisch für die Endphase von Produkten. - Man musste es 2025 hart festhalten, dass es immer weniger ernsthafte Fotografen gab, die Fotos noch nachbearbeiteten. Deshalb wurde auch immer weniger Software angeschafft. Zudem war die hohe Zahl der Kameraverschiffungen nicht mehr für Fotografen, sondern überwiegend für Videografen. Hinzu kam der Umstand, dass die Software immer teurer wurde und viele ernsthafte Fotografen auch nicht mehr den Sinn im ständigen Update einer Software sahen. Über 90% der Aufgaben konnte man mit 10 Jahre alter Software ebenso erledigen. - Auch bei Software galt schon lange das Gut genug-Syndrom.

Mitte Februar wurden in den USA bereits herabgesetzte Kameras nochmals drastisch herabgesetzt. So wurden dort z.B. die Canon R3 für 3.419 US-Dollar (3.265 Euro) und die Nikon Z8 für 3.189 US-Dollar (3.065 Euro) angeboten. In Deutschland wurden mit 4.900 respektive 3.900 Euro selbst bei Idealo als Niedrigst-Straßen-Preis dreiste +43,3% und +27,2% Melkkuhzuschläge verlangt.

Mitte Februar gab die Jubel-Zeitschrift PetaPixel die erwartbare extrem positive Bewertung der Jahreszahlen 2024 für Objektive heraus: dies spricht für die Gesundheit des Kernmarktes Fotografie. - Das war lächerlich: Seit 2020 befanden sich die Kamera-Produktion und Verschiffung unter 10 Mio. und die der Objektive bei ca. 10 Mio. Das war bestenfalls eine leichte Erholung vom niedrigsten Niveau im Jahr 2020. Gesund war an der Branche der dedizierten Kameras (vor allem der Fotosparte) jedoch kaum mehr etwas. Bestenfalls ging es bei Video aufwärts. - Auch die wilde Behauptung zum Schluss, dass 'viele Berufsfotografen APS-C- und Micro-Four-Thirds-Kameras benutzen' ist nachweislich falsch. Für das Jubeln bezahlte Schreiberlinge sollten wenigstens die eigenen alten Artikel der eigenen Zeitschrift einmal lesen.

Mitte Februar erregten chinesische Forscher Aufsehen mit ihrem LIDAR-System. LIDAR steht für light detection and ranging - also ein optisches Gerät zur Entfernungsmessung und Analyse. Hierbei handelte es sich um ein synthetic aperture LIDAR (SAL). Damit gelang es, auf über 100km Entfernung Strukturen von 1,7 mm aufzulösen und zu erkennen. - So viel zu dem hirnlosen Geschwätz der selbsternannten Techniker, welche seit Anfang der 2000er Jahre bereits behaupteten, dass es unmöglich wäre, mehr als 6 Mega-Pixel aufzulösen und dass der Mensch niemals in der Lage sei, kleinere Strukturen zu erkennen, weil angeblich die Nyquist-Transformation das verbiete - das Totschlagargument jener (vor allem deutschen) Leute, welche von Physik und Mathematik keine Ahnung haben. Gott sei Dank haben sich die Forscher Weltweit seit ca. 30 Jahren nicht mehr an dem Geschwätz vieler Deutschen orientiert, sondern einfach weitergeforscht. - LIDAR wird im Übrigen in fast allen modernen Smartphones verwendet, jedoch nicht in dedizierten Kameras.

Wenige Tage, nachdem die Chinesen das publiziert hatten, veröffentlichten die USA ein Foto von ihrem eigenen Spionage-Flugzeug X-B37 (englisch und deutsch) das Fotos aus hohen Erdumlaufbahnen aufnimmt. - Bereits seit vielen Jahrzehnten war bekannt, dass US-Spionage-Satelliten Zeitung aus dem Weltraum lesen konnten. - Es ist schon erstaunlich, dass über 50 Jahre später noch immer selbsternannte Techniker das bezweifelten und alle Fakten abstritten.

Ab Ende Februar war das neues Apple Smartphone 16e für 699 Euro oder 599 US-Dollar erhältlich. Nun bot auch die billigste angebotene Smartphone-Version eine 48 MP-Kamera an. Und selbstverständlich hatte dieses Modell zudem bereits alle Apple-KI integriert.

Ende Februar stellte Sigma neben seinem neuen Logo einige neue Objektive vor: Für APS-C war besonders das Extrem-Zoom-Objektiv 16-300 mm F3.5-6.7 DC OS mit dem USA-Preis von 700 Dollar ab Mitte April 2025 interessant. In Deutschland wurde es ab 729 Euro angeboten. Auch das für Vollformat hochwertige 300-600mm F4 DG OS Sports-Objektiv (nur für Sony FE- und L-Bajonett) erregte viel Aufsehen, dürfte beim hohen US-Preis von 6.000 Dollar jedoch eher wenige Käufer finden. Nach einem Tag boten erste deutsche Händler es für 7.000 Euro zur Vorbestellung an. Ferner ist es mit 47 Zentimetern Länge und 4 KG (Leer-)Gewicht auch eher etwas für sportliche Fotografen. - Obwohl das Objektiv preiswerter ist als manche der Konkurrenten, ist es dennoch kein Schnäppchen ('Bargain'). Derartige Aussagen der angeblichen Fachpresse zeigen nur, wie abgehoben der Fotobereich 2025 war. Es waren offenbar fast nur noch wirklich Wohlhabende und Reiche vorhanden, für die solch ein Betrag aus der Portokasse 'für den kleinen Fotohunger zwischendurch' als Spontankauf möglich war.
Die Vorgestellte neue Kamera BF wurde zwar hochgejubelt. Aber da stimmten bereits die Fakten nicht ganz. Denn internen Speicher gab es bereits in anderen Foto-Kameras (z.B. Leica M11, Ricoh GR II und Hasselblad X2D 100C). Zudem wurde bei dem bekannt minimalistischen Stil Sigmas nicht nur angeblich Unsinniges oder Überflüssiges entfallen gelassen, sondern wie immer vieles Wichtige. Nur fünf Bedienelemente machte die Benutzung hochgradig unergonomisch. Kein Sucher, kein Blitzfuß und kein mechanischer Verschluss bei heftigem Rolling-shutter-Effekt) sowie kein IBIS-Verwacklungsschutz schränkten die Fototauglichkeit drastisch ein. Auch der alte 24MP-Sensor von Sony mit nur 12-Bit-Fotos (also nur geringem Dynamikumfang) war eher unterdurchschnittlich. Die Aufzeichnung der Fotos und Filme erfolgt nur auf einem einzigen internen Speicher, ohne jede Sicherungsmöglichkeit auf interne Speicherkarten oder externe Festplatten / Recorder. Nur 230 GB Speicherplatz sowie kein Mikrophon schränkten auch die Videotauglichkeit deutlich ein. Der singuläre interne Festplattenspeicher konnte zudem nur über kabelgebundenes USB-C mit langsamen 10MBit/Sek. ausgelesen werden. Es waren sonst auch keinerlei Anschlüsse an der Kamera vorhanden. Das winzige und zudem fest verbaute rückwärtige Display war ebenfalls von minderer Qualität. Die Beschränkungen waren geradezu erschreckend, aber typisch für die zunehmende Abwendung aller Hersteller von der praktischen Fotografie: Die Kamera sollte nur noch klein, leicht und schick sein. Das rechtfertigte angeblich die 2.000 US-Dollar (nur das Kameragehäuse ohne jedes Objektiv). - Fazit: Eine extreme Nischen-Kamera, die jedem Smartphone unterlegen war. Da ich die Kamera für den Praxiseinsatz nicht als brauchbar für die Fotografie oder Videografie einstufe, werde ich sie auch nicht beschreiben oder gar empfehlen, obwohl es sich um ein Vollformat-Modell handelt. Reiche Fotografen werden sie dennoch als modisches Accessoire also als Zweit-, Dritt- oder Viertkamera anschaffen und zum Essengehen verwenden oder in die Glasvitrine stellen. Die Zielgruppe ist auch bereits im Namen klar umrissen 'BF' steht für: beautiful foolishness - 'schöne Dummheit', oder ketzerisch für unsere moderne Zeit kurz: 'schön dumm'. Offenbar handelte es sich bei diesem Modell um die konsequente Weiterentwicklung des Marxismus im modernen Foto-Kapitalismus: 'Idioten aller Länder vereinigt euch - und kauft.' - Kurz darauf kam heraus, dass Sigma von dieser absoluten Nischenkamera sowieso nur neun Stück am Tag herstellt. Und neun dumme Reiche stehen sicher jeden Tag auf.

In den USA verklagte Meta / Instagram einen Nutzer. Das sollte jedem Nutzer zuerst einmal eine Warnung sein, dass das ach so soziale Netzwerk ganz unsozial sein kann und jeden Nutzer verklagen darf. Jeder Nutzer sollte endlich die dortigen englischen AGBs lesen, denn nur diese sind bindend. Dann war jedoch viel interessanter, dass durch die Klagen Meta offen zugab, wie groß der Missbrauch seiner Plattform Instagram war, wie korrupte eigene Mitarbeiter darin verstrickt waren und wie viele kriminelle Dinge, welche ich seit vielen Jahren anprangerte, alle zutrafen. Für Geld erhält man dort alles. - Nur die dummen Armen vertrauen auf irgendwelche angebliche Regeln bei Sozialen Netzwerken.

Am 25.02. Stellte Panasonic seine neue Flaggschiff-Kamera Panasonic S1RII vor, welche abgesehen von der bezahlten unkritischen Jubelpresse ein gemischtes Echo fand.

In den USA hörten die permanenten gewaltsamen Überfälle auf Fotografen nicht mehr auf. In New York musste die Polizei vor der systematischen und perfekt organisierten Bandenkriminalität kapitulieren und warnte Berufs- sowie Amateur-Fotografen mit Kameras auf die Straße zu gehen. Die Verbrecher, welche rücksichtslos Gewalt gegen Fotografen anwendeten, fühlten sich so sicher, dass sie sich sogar ohne Masken mit der Beute fotografieren ließen.

Zeitschriften berichteten, dass Sigma sich mit seinen Objektiven bei der Entwicklung endgültig aus dem DSLR-Geschäft zurückzog. Siehe hierzu DSLR-Zukunft. Auch ohne offizielle Firmenbestätigung dürfte dieser Schritt logisch nachvollziehbar sein, da es seit 2018 keine Neuerscheinungen mehr gab.

Im Februar stellten im Zusammenhang mit der CP+ zahlreiche asiatische / chinesische Optikfirmen (hier ein Gesamtbericht zu allen Drittherstellern) wie Viltrox 1, Viltrox 2, 7Artisans, Sirui, Laowa, Samyang und TTArtisan unerwartet viele neue Objektive vor. Manche Analysten sprachen von einer wahren Flut. Darunter waren neben vielen Fotoobjektiven (vor allem für Sonys FE-Bajonett) auch zahlreiche Video-Objektive. Selbst Zeiss stellte zwei neue Otus-Objektive vor, obwohl man sich laut offizieller Verlautbarung im Vorjahr aus der Foto-Sparte zurückziehen wollte. Nun kam man angeblich zurück, weil man (zu) optimistisch jährlich ein (sehr großes) Wachstum von +5% bei Vollformat-Objektiven bis 2030 zu erkennen glaubt. Aber in den USA musste man den Preis jenes Objektives um 2.000 US-Dollar senken, was merkwürdig klingt, da in angeblich wachsenden Märkten kaum jemand die Preise für derart hochwertige Ware senkt. Dagegen konnten Sigmas 300-600mm Telezoom (siehe oben) und Sonys neuer Telezoom FE 400-800 mm F6.3-8 G mit 2.475 Gramm für den angesichts der gebotenen Leistung geringen Preis von 2.900 US-Dollar nur bedingt Aufmerksamkeit erheischen.

Schließlich wurde Ende Februar noch ein Interview mit dem CEO von Sigma publiziert. (Der Direktsprung des Links erfolgt zu 34:53 Minuten, dem Beginn des Interviews, das ca. 20 Minuten dauert.) Zwar bleibt wie fast immer unklar, wann das Interview genau stattfand, aber es dürfte im Februar aufgenommen worden sein, da es um folgende neue Produkte ging: Die Kamera BF, die neuen Objektive und den Foveon-Sensor. Wie immer gibt er freizügig Informationen, welche alle anderen Hersteller geheim halten. So ergaben seine Marktuntersuchungen und Einschätzungen, dass immer weniger Menschen dedizierte Kameras täglich für jede Fotografie verwenden, sondern nur noch Spezialisten Spezialkameras für Spezialaufgaben an manchen Tagen wie z.B. Sportfotografen Sportkameras für Sportereignisse, oder Wildtierfotografen spezielle Wildtierkameras für Safaris etc. Deshalb ist seine neue BF-Kamera für Enthusiasten gedacht, welche am Wochenende etwas fotografieren wollen. Zudem wollte Sigma mit dieser Kamera, dem neuen Design und auch dem neuen 'klassischen' Firmen-Logo die 'Hingabe' und 'Verpflichtung' der Firma Sigma gegenüber den sie unterstützenden Fotografen verdeutlichen. Das klingt ganz anders als die kommerzielle Abzocke vieler anderer Kamerahersteller. Diese Kamera soll extrem kompakt sowie die am einfachsten zu benutzende sein (wie ein Smartphone). Gleichzeitig bietet man für die ambitionierten Fotografen die hochkomplexen Kameras und Objektive an. Er klärt auch den Namen BF im Zusammenhang mit der japanischen Teezeremonie sowie japanischen Kultur anhand eines Buches des frühen 20. Jahrhunderts - Wikipedia auf Deutsch und das The Book of Tea kostenlos auf Englisch zum Nachlesen für Interessierte an der japanischen Kultur und Philosophie. Zum Foveon-Sensor verändert sich seine gesamte Pose und Sprache: Das Projektteam existiert noch, aber die Entwicklung dauert viel länger als erwartet. Bei jedem neuen Prototyp tauchen neue technische Probleme mit diesem dreilagigen Farb-Sensor auf und die Fortschritte sind gering. Aber man arbeitet dennoch weiter daran, weil man es nun einmal versprochen hat. Das zeigt das Dilemma kleiner Firmen bei der modernen Sensorentwicklung auf einem Nischengebiet. Wer sich nicht am Mainstream der Smartphone-Sensoren orientiert, benötigt viel Zeit und Geld. - Auch das Thema der Beschränkungen bei Sonys EF-Bajonett wird angesprochen, wo Sony Drittherstellern nicht erlaubt, über eine bestimmte Serienbildgeschwindigkeit (meist 10-15 je Sekunde) hinauszugehen. Dann regelt die Elektronik das Bajonett ab. Hier muss sich der CEO aufgrund der Verschwiegenheitsklauseln in Lizenzverträgen sowie der japanischen Höflichkeit zurückhalten. Aber immerhin räumt er es so indirekt ein. D.h. auch Sony schließt sein Bajonett zunehmend ab, um selbst noch teurere Objektive verkaufen zu können, denn offenbar sinken auch bei Sony die Erlöse bei den verkauften Kameras. - Bei Canon und Nikon deutet der Sigma-CEO vorsichtig an, dass er in Verhandlungen mit jenen Firmen ist, um seine Vollformat-Objektive für deren Bajonette zukünftig anbieten zu dürfen. Auch Sigma konzentriert sich zunehmend auf Objektive für Video.

Künstliche Intelligenz im Februar

Anfang Februar hatten bereits alle großen chinesischen Internet-Plattformen wie Alibaba, TikTok, Huawei etc. die kostenlose und freie GenKI-Software von DeepSeek integriert und boten sie ihren Nutzern kostenlos an. So funktioniert die KI-Wirtschaft im freien Ausland. Nochmals ganz langsam zum Verständnis der ausgeschlossenen Deutschen: Alle jene großen chinesischen Konzerne bauten an eigenen hochwertigen GenKI-Modellen. Aber keiner war so dumm wie die deutschen Grünen und verbot das Konkurrenzmodell. Ganz im Gegenteil wurde es sofort aufgenommen, eingesetzt und weiterentwickelt.

Anfang Februar erregten neue Videos Aufsehen, welche mit ByteDance aus einem Foto hergestellt wurden.

In England brachte die neue Labour-Regierung einen neuen Gesetzesentwurf in das Parlament gegen KI ein, welche für Kinderpornographie verwendet wird. Jenes war in England erforderlich, weil es dort eine Gesetzeslücke gab, welche in fast allen anderen Ländern nicht existierte. D.h. im Rest der Welt war das sowieso verboten. Dennoch wurde es von vielen KI-Gegnern hochgespielt.

Die von Grünen beherrschte deutsche Anti-KI-Presse brachte Anfang Februar einen bezeichnenden KI-Podcast heraus, der reine Grüne Propaganda war. Man musste zwar einige Fakten darstellen, wie den Umstand, dass die einzig relevante deutsche KI-Firma Aleph Alpha im eigenen Haus drei juristische Vollzeitfachkräfte (Rechtsanwälte) alleine für den AI-Act beschäftigen muss und zudem externe Rechtsanwälte benötigt, dazu auch noch Hilfe von Verbänden und Ministerien etc., um die Anforderungen des neuen AI-Acts der EU auch nur annähernd zu verstehen und umzusetzen, weil das Gesetz zwar seit 02.02.2025 galt, aber es keine Ausführungsbestimmungen oder auch nur halbwegs klaren Detailbestimmungen gab. Ferner musste man zugeben, dass die Grünen in der EU durchgesetzt hatten, dass sie in Deutschland in nationalen Verordnungen und Gesetzen alles nochmals verschärfen durften und die KI-Verordnung sich als 'lebendes Projekt' somit jederzeit gegen die Deutschen richten darf. - Früher galten absichtlich nicht festgelegte Gesetze als rechtliche Willkür von Diktatoren. - Aber das wäre alles gut und richtig. Fazit: Der von den Grünen gesteuerte AI-Act der EU wäre sinnvoll, keine Hindernis und diene nur dem Schutz aller Menschen sowie aller Firmen. Somit wäre er ökonomisch ein großer Vorteil für Deutschland und Europa. - Nur dumm, dass sich außer der größten deutschen KI-Firma, die weltweit bereits weit abgeschlagen dahindümpelte - niemand den Aufwand leisten konnte, derartige absichtlich unklaren Gesetze zu verstehen. Deutsche KI-Fachkräfte wanderten - nicht nur weiterhin, sondern nun sogar verstärkt - schlichtweg in das freie Ausland ab. Der Grund war aber nicht nur finanzieller Art. Denn die meisten KI-Entwickler waren keine Juristen und wollten sich damit nicht befassen. Wozu auch, wenn man dies im freien Ausland auch nicht muss. Dort darf man einfach zuerst einmal etwas entwickeln. - Früher (in der Vor-Grünen-Zeit) gab es auch einmal so etwas wie freie Forschung und Entwicklung in Deutschland. - In den USA sprach 2025 sowieso kein Manager mehr über KI in Deutschland, weil weit abgeschlagen und irrelevant.

Google ging dazu über, mit seinen KI-Software-Werkzeugen veränderte Bilder als KI zu brandmarken und mit Wasserzeichen zu versehen. - Andere Software-Firmen werden bald folgen, bis schließlich jede Veränderung in Software an Bildern (Fotos und Videos) das KI-Siegel aufgedrückt bekommt - auch, wenn es gar nicht mit GenKI erzeugt wurde.

Macron lud am 10.02.2025 zu seinem KI-Gipfel / AI-Action-Summit nach Paris. Man mag über den ehemaligen Investment-Banker sagen oder denken, was man will. Aber beruflich bedingt, weiß er, was Zukunft hat und was Geld einbringt. Deshalb machte er bereits 2018 KI zur Chefsache - seiner Chefsache - und förderte alle Maßnahmen wie Steuererleichterungen, Hilfen für Start-ups, suchte Geldgeber etc. - Im Übrigen nannte er die zwei vorherigen KI-Gipfeltreffen in London über KI-Sicherheit und Beschränkungen um von 'Safety' in 'Action' Summit in Paris, weil auch er erkannt hatte, dass man nun endlich handeln musste. Am Vorabend publizierte er zudem ein selbstironisches KI-Video von sich (zweite Version bei X unten im Text verlinkt mit Ton). Und dann machte er sich in einem Interview mit France 2 - Le Dimanche Spéciale (Französisch mit einblendbaren Untertiteln, Französisch und Englisch) auch Luft gegen die typische Anti-KI-Hetze vor allem in Europa: Wenn man reguliert, bevor man erfindet, dann gibt es keine Erfindung. Oder: Wenn wir regulieren, bevor wir mit der Innovation begonnen haben, haben wir am Ende perfekte Regularien, aber keine Akteure. Und weiter: Manchmal ist ein Verbot nicht die Antwort. - Die erste Aufgabe ist, [in KI] zu investieren. Er kündigte nebenbei mal kurz an, dass zahlreiche Großfirmen 109 Mrd. Euro Investitionen in Frankreich tätigen werden und lobte Frankreich als einzigen Standort in Europa, der dank preiswerter Atomenergie die KI der Zukunft überhaupt aufbauen kann. Deshalb ist der einzige ernstzunehmende europäische Anbieter Mistral auch in Frankreich beheimatet und zeigt den Technologie-Patriotismus, den Frankreich benötigt, um mit den USA und China mithalten zu können. Mitsprechen in der neuen KI-Welt kann man nur, wenn man gleichwertiges zu bieten hat. Sonst wird man auf der Weltbühne ignoriert. Europa muss deshalb KI selbst mitgestalten. - Aber für die Nachzügler in Europa bleiben sowieso nur noch die Brotkrumen (KI-Nischen), denn den fetten Kuchen haben sich die Anderen schon aufgeteilt. (Hier der einzige deutsche Nachrichtenpodcast, der nicht sofort von den Grünen zensiert wurde.) - Die Grünen des EU-Parlamentes unter Führung der deutschen Grünen gemeinsam mit den zahlreichen (vor allem linken) Technikfeinden in Frankreich inszenierten sofort einen Gegengipfel mit Anti-KI-Slogans wie Stopp der KI, Verbot der KI und Beschränkung der KI. Denn sie gönnen den Europäern noch nicht einmal die KI-Brotkrumen auf ihrem Weg zurück in die vorindustrielle Öko-Herrschaft. - Selbstverständlich ist der Gipfel auch wichtige Werbung für den angeschlagenen Präsidenten Macron, der miserable Umfragewert besitzt und die nächste Wahl höchstwahrscheinlich verliert. Aber wenn dieser Gipfel scheitert, führen die Grünen Europa in das industrielle Aus.

Aufgrund der massiven Beschränkungen und absurden Zusatz-Forderungen zur weiteren Beschränkungen der KI durch die EU und die Grünen verweigerten England (unter der ach so von den Grünen geliebten und unterstützten Labour-Regierung) und die USA die Unterschrift unter das Abschluss-Kommuniqué des EU-KI-Gipfels. Denn jene hatten wie Macron begriffen, dass es bei der KI um Souveränität und strategische (Un-)Abhängigkeit ging. - Besonders gestritten wurde um den Zusatz der Inklusiven und nachhaltigen KI - typisch grüne Forderungen aus Europa. Aber viele Staaten wollen sich derzeit weder um Inklusion noch um Nachhaltigkeit unter der Definitionshoheit der deutschen Grünen stellen, sondern frei entwickeln. Vor allem lassen sich die USA nicht vorschreiben, was die von den Grünen gesteuerten EU unter diesen Begriffen verstehen. Denn es geht hier nur um eines der vielen grünen Unterdrückungsmittel gegen die freie Welt. - Insbesondere der von der EU geforderte freie Zugang zu den US-Forschungsergebnissen löste heftige Kritik aus den USA aus: Es dürfe keine Ungleichheit beim Zugang zur Technologie geben. - Es ist schon dreist: Erst verboten sie fast alle KI in Europa und kümmerten sich nur um das strengste Regelwerk gegen KI. Und dann forderten sie frech die kostenlose Aushändigung aller Forschungsergebnisse der Firmen der freie Welt sowie kostenlosen und freien Zugang für alle anderen, weil sie erkannten, dass sie in Europa sich selbst abgehängt hatten. Der US-Vizepräsident Vance griff daraufhin in seiner Rede die EU an, weil US-Firmen für Europa alles anders machen müssten als für die freie Welt. Das kostet viel Geld und führt dazu, dass zahlreiche Firmen die EU-Bürger ausschlossen.

Auf dem Gipfel sprach dann auch die EU-Präsidentin von der Leyen von angeblich 150 Mrd. Euro aus der Privatwirtschaft zugesicherten Investitionen (irgendwann in der Zukunft) in Europa in KI und davon, dass die EU zudem 50 Mrd. eigene Mittel zuschießen würde. Das klang gut und führte zu ungeahnter Euphorie bei Medien, welche nichts von EU-Investitionen und deren Projekten verstehen. Die Privatzusagen waren nicht überprüfbar und die angeblichen 50 Mrd. EU-Investitionen wurden einfach aus alten Projekten umdefiniert, die irgendetwas mit Internet, Infrastruktur oder Rechenzentren oder Uralt-KI sowie Robotik etc. zu tun hatten - also schon lange verplant waren, aber anders benannt wurden. Von den 50 Mrd. EU-Geldern sollen 20 Mrd. in den kommenden Jahren für insgesamt 100.000 GPUs (Prozessoren für KI) ausgegeben werden, welche man dann auf viele Rechenzentren in der EU verteilt, sodass es wieder kein hochwertiges großes Rechenzentrum gibt, das alle benutzen können. Die grundlegende Fehleinschätzung beruhte aber darauf, dass das Geld nicht das eigentliche Problem für den Rückstand darstellte, sondern die Durchführung der Projekte. Ein Beispiel: Elon Musk baute in ca. 6 Monaten ein komplettes Rechenzentrum mit Super-Computer und 100.000 GPUs auf - besonders leistungsfähige Graphic Processing Units, welche man für KI benötigt. Der einzige deutschsprachige Artikel dazu stellt ein Pamphlet da, welches das alles lächerlich macht. Aber was kann man mit der Investition von jenen 3-4 Mrd. Dollar Musks in sein KI-Rechenzentrum in Deutschland machen? Sie werden in einem halben Jahr noch nicht einmal eine Baugenehmigung erhalten, geschweige denn die Grundstücke erwerben können oder gar eine Betriebserlaubnis erhalten. Denken Sie nur an unsere Erfolgsprojekte Stuttgart 21, Berliner Flughafen oder ganz typisch für das von Grünen beherrschte Baden-Württemberg meine Hausautobahn. Sie wurde als 30 km langes Teilstück zwischen Singen und Konstanz 1961 als fertiggeplantes Projekt auf allen Ebenen beschlossen, ist bis heute nicht fertiggestellt und wird es auch nie werden. Die Grünen und ihre über hundert Unterorganisationen auf allen Ebenen des Bundes, des Landes, des Landkreises und aller Kommunen bekämpfen es erfolgreich seit vielen Jahrzehnten. Sie haben erfolgreich aus der sechsspurigen Autobahn mit Zusatzstandstreifen eine vierspurige schmale Bundesstraße ohne Standspur aber mit Geschwindigkeitsbegrenzungen gerichtlich erzwungen. Aber nicht einmal das ist fertiggestellt. Bisher sind 64 Jahre vergangen und ca. 10 Kilometer bestehen noch immer aus einer Dauerbaustelle meist zweispurig oder auch mit Ampelsperrung nur einspurig (für beide Richtungen). Und beim geringsten Unfall geht bis zu einen halben Tag lang in beiden Richtungen nichts mehr - Dauerstau. Das ergibt den stolzen Baufortschritt von nicht einmal 500 Metern im Jahr. Inzwischen sind viele sogar der Überzeugung, dass wir die endgültige Fertigstellung selbst dieser abgespeckten und völlig unbrauchbaren weil dem Verkehrswachstum nicht mehr angemessenen Straße nicht mehr erleben werden.
Zurück zu Elon Musks neuem KI-Rechenzentrum, das er in nur 6 Monaten aufbaute. Es enthält 100.000 Hochleistungs-Grafikkarten. Dies entsprach im Februar 2025 ungefähr dem Gesamtbestand derartiger Karten in ganz Europa. Und er baute es danach auf 200.000 noch modernere Grafikkarten aus, weil die bisherige Leistung als zu gering beurteilt wurde für die neuen KI-Modelle. Die beiden größten Super-Rechenzentren Europas in Finnland und Italien kommen gerade einmal auf etwas über 10.000 GPUs. Mistral scheiterte beim größten Rechenzentrum Leonardo in Italien. Denn jene aufgerundet ca. 14.000 GPUs sind zu schwach und zu langsam, um das Large Language Model (LLM) Le Chat zu trainieren. Deshalb musste sich die KI-Firma Mistral demütig bittend an die US-Firma Microsoft wenden, um in deren Cloud-Rechenzentren Azure in den USA das eigene Sprachmodell zu trainieren. In Europa war und ist dies nicht möglich. - Fazit: Selbst, wenn Europa nun 200 Mrd. Euro für neue Rechenzentren ausgäbe, werden diese frühestens in 5-10 Jahren fertig, haben bis dahin das durch die hier übliche Korruption das Fünf- bis Zehnfache an Kosten verschlungen, sind technisch veraltet, gerichtlich beschränkt und wertlos, weil zu spät. In 10 Jahren werden Hochleistungs-PCs zu Hause und in Kleinfirmen diese Rechenleistung vermutlich auch besitzen. - Natürlich nur in der freien Welt, denn die Grünen werden hier derartige Rechner aufgrund des Stromverbrauches verbieten, weil die Öko-Gesetze auch für Privatpersonen und Firmen gelten.

Erwartbar spielte KI im deutschen Wahlkampf keine Rolle. - Warum auch? Es wird weltweit ja nur die Wirtschaft, die Geopolitik, das Militär, die Technik und die Medizin massiv beeinflussen. - So wurde es in keiner Wahlkampfrede und keinem Fernsehduell erwähnt. Selbst auf gezielte Nachfrage erhielten Reporter eher vage Antworten. Und ganz nebenbei: Die Grünen haben dafür gesorgt, dass keine Frage dazu im Wahl-o-Mat verfügbar war. Denn laut mehreren Umfragen, welche in Deutschland lange unter Verschluss gehalten wurden, war das Interesse der Deutschen an KI und die Befürwortung für KI drastisch gestiegen, was die Grünen definitiv nicht wollten. So sollen bereits 2024 51% der Deutschen KI eher als Chance und weitere 23% ausschließlich als Chance - und nur noch 17% eher als Gefahr und 7% ausschließlich als Gefahr angesehen haben. Wenn wieder einmal 3/4 der Bevölkerung gegen die Grünen und deren Anti-KI-Hetzer standen, dann durfte man so etwas nicht auch noch vor dem Wahlkampf groß publizieren.

Als Elon Musk ein lächerliches Kaufangebot von nur 97,4 Mrd. US-Dollar für OpenAI unterbreitete, konterte dessen Chef Sam Altman mit einem ebenso lächerlichen Angebot von 9,74 Mrd. US-Dollar für Musks X/Twitter. Die beiden bekämpften sich seit Monaten verbissen.

Anfang Februar stellte die französische KI-Firma Mistral ihre neue Version von Le Chat vor. Da es kostenlos, auf Deutsch und ohne Anmeldung frei zugänglich ist, darf es derzeit noch jeder ausprobieren (bis die Grünen es für Deutsche sperren). Meine Ergebnisse zu Fachausdrücken wie 'Blende' etc. waren durchaus schnell und korrekt. Selbst zu komplexeren Fragen und Zukunftsprognosen wie 'Wie entwickelt sich die Fotowirtschaft im Jahr 2025?' erhält man zumindest überlegenswerte Antworten. Das darf auch nicht verwundern, denn als Quellen werden u.a. zahlreiche meiner Artikel verwendet. ;-) Probieren Sie es auch einmal aus. Die Antworten bei OpenAIs ChatGPT sind hingegen genau auf den von den Grünen manipulierten deutschen Öko-Geschmack getrimmt. Auch Claude von Anthropic gibt ohne Registrierung kostenlos Antworten zur Fotografie, die jedoch oft sehr vage sind und teilweise sogar falsch, wie die Aussage, dass sich 2025 die Zahl Kompaktkameras (gemeint sind die Kameras mit fest verbautem Objektiv) weiterhin rückläufig seien: Der Verkauf klassischer Kompaktkameras wird voraussichtlich weiter rückläufig sein, da Smartphone-Kameras immer bessere Bildqualität liefern. Die nachgereichte Begründung ist zwar logisch und korrekt, aber die reichen Fotografen kaufen diese Kameras dennoch seit 2024 in steigender Zahl.

Mitte Februar brachte der GenKI-Nachzügler Adobe seine weitgehend unbrauchbare KI-Video-Software / AI Video Generator für 30 US-Dollar im Monat heraus, die mit Firefly angetrieben wurde. Die Software erzeugt mäßig gute bis geradezu erschreckend schlechte Kurzfilmchen aus Textangaben. Aber selbst das ging nur ohne Ton, mit maximal 24P und für 5 Sekunden. Zudem verweigerte Adobes Software die Animation von Fotos auf denen eine Frau abgebildet war. Bereits nach ca. 2 Sekunden Film wird jede Physik verleugnet, und es erscheinen unmögliche Elemente sowie Bewegungen. Viele schüttelten ob der Geldgier nur den Kopf, denn andere boten bessere Werkzeuge kostenlos an.

Nachdem das U.S. Copyright Office seine KI-Regelungen lockerte, erhielt die erste Firma einen Urheberrechtsschutz auf ein durch GenKI erzeugtes Bild, das der Künstler etwas manuell nachbearbeitete.

Ein US-Gericht in Delaware stärkte das Urheberrecht in einer Einzelklage, schränkte das Urteil als Pauschalwaffe gegen GenKI jedoch etwas ein. Wie immer bei Urteilen muss man die Details genau lesen und weitere Gerichtsurteile - vor allem der höheren Instanzen - abwarten. Aber man geht davon aus, dass jenes Urteil in den USA oft zitiert werden wird, weil es sonst bis dahin kaum etwas Einschränkendes dazu gab.

Mitte Februar brachte der Nachzügler YouTube auch wieder einmal ein paar KI-Spielereien für Filmer heraus. Mit Green Screen kann man in den dortigen Kurzfilmen (Shorts) aus einem hochgeladenen Bild ein Foto oder ein Video in einem bestimmten Stil erstellen. Dazu auch ein englischer Sekundärbericht für diejenigen, welche die einfache Angelegenheit nicht verstanden haben. - Korrekt gelesen: Für Kinder und Jugendliche ist das schon lange trivial. Nur den alten Fotografen muss man es erklären.

Mitte Februar erstaunte die chinesische Firma ByteDance mit der GenKI GoKu, welche Fotos und Videos herstellen kann, welche nur ca. 1/100 der Kosten sogenannter 'echter' Fotos und Filme von Menschen verursachen. Dies zielt ganz besonders auf alle Werbekunden ab. Jedoch war diese Software nur in der freien Welt sofort verfügbar - nicht in Europa. Jede deutsche Firma mit einer Auslandsniederlassung kam jedoch auch an die Software. Deshalb werden auch deutsche Fotografen und Videografen das bald spüren.

Mitte Februar kaufte das Getty Museum sein erstes durch GenKI erzeugtes Foto. GenKI war somit in angesehenen Museen als Kunstwerk angekommen.

Während der französische Präsident Macron noch stolz ein Exoskeleton (ein KI-gesteuertes Außenskelett für Menschen) mit einem Schwerstbehinderten als Prototypen demonstrieren ließ, waren solche Apparate in China bereits im Einsatz für private Wanderer, welche einen sehr steilen Berg besteigen. Die Mietkosten betragen umgerechnet 8-11 Dollar. Bereits im März soll die Massenproduktion starten. Da es auch ideal für das Treppenteigen geeignet ist, erwartet man in einer Welt der überalterten Menschen einen Milliarden-Markt.

Ende Februar kündigte Apple eine Investition von weiteren 500 Mrd. US-Dollar zur Errichtung einer Fabrik zur Produktion von KI-Servern in Texas an.

Nachdem die chinesische Firma DeepSeek ihre GenKI als kostenlose Software anbot, zogen immer mehr chinesische Firmen wie z.B. Alibaba mit seinem AI Video Generator Wan 2.1 nach und stellten auch ihre GenKI kostenlos zur Verfügung. Die damit erzeugten Fotos sowie Videos orientieren sich an der Physik und erzeugen somit logische Bewegungsabläufe.

Während die deutschen Grünen (mit ihren gehorsamen Datenschutzbeauftragten) und die EU (mit ihrem diesmaligen Vorreiter Italien) alles taten, um die kostenlose GenKI DeepSeek zu verbieten, wurden in der freien Welt sinnvolle KI-Produkte für den Massenmarkt vorgestellt wie die Sehhilfe Seekr aus Hongkong für Ältere und Behinderte. Hier ein weiterer Sekundärbericht dazu.

CIPA Januar-Zahlen

Vorab zu allen CIPA-Zahlen und Statistiken: Als Fujifilm Anfang 2024 die neue X100 VI herausbrachte, wurde immer klarer, dass die bis dahin korrekt bezeichnete Gruppe der Kompakt- und Bridge-Kameras sich inhaltlich verändert hatte und somit auch im Deutschen umbenannt werden muss. Jene Kompakt- und Bridge-Kameras mit kleinem Sensor waren tatsächlich weitgehend zurückgegangen und seit Jahren im Aussterben begriffen. Dafür erfreuten sich vor allem seit 2024 die sündhaft teuren Edel-Kameras mit Retro-Flair als Accessoire bei Reichen als Zweit- oder Dritt-Kamera sowie Sammlerstück zunehmender Beliebtheit. Deshalb wird diese Gruppe nun zutreffend als 'Kameras mit fest eingebautem Objektiv' bezeichnet.

Die CIPA publizierte die Zahlen zum Monat Januar sowie die Grafik der Verschiffungen. - Je nach Browser-Einstellungen lädt es diese Dateien sofort auf Ihren PC in den voreingestellten Download-Ordner herunter, statt sie im Browser anzuzeigen.

Die Januar-Zahlen waren trotz der schwierigen Wirtschaftslage noch erstaunlich hoch. Die Produktion der Kameras mit fest eingebautem Objektiv sowie alle Verschiffungszahlen lagen über den Januar-Zahlen des Vorjahres 2024. Aber die Produktion von DSLRs und spiegellosen Modellen ging zurück.

Die Gesamtzahlen der Produktion veränderten sich um: -3,2% im Vergleich zum Januar 2024 auf 543.232 Stück. Das waren -152.536 weniger oder -21,9% als im direkt vorausgehenden Dezember 2024.

Die Produktion der Kameras mit fest eingebautem Objektiv (früher Kompakt- und Bridge-Kameras) veränderte sich um: +3,5% im Vergleich zum Januar 2024. Das werte ich als negativen Schritt in die falsche Richtung. Auch eine monatliche Produktion von über 129.000 dieser technisch den Smartphones unterlegenen Modelle halte ich für deutlich zu hoch.

Die Produktion der DSRL-Kameras veränderte sich um: -17,7% im Vergleich zum Januar 2024. -41,9% oder über -39.000 Stück gegenüber dem direkt davorliegenden Dezember 2024 waren ein noch deutlicherer Rückgang. Jedoch waren selbst die über 54.000 Stück noch immer zu viel. Da muss man den weiteren Trend abwarten. Es ist noch nicht sicher, dass man die Produktion nun endlich dauerhaft auf vernünftige Zahlen herabgesetzt hat. Da erlebten wir auch in den Vorjahren Überraschungen mit unerwarteten Produktionssteigerungen im Laufe des Jahres.

Die Produktion spiegelloser Kameras veränderte sich um: -2,9% im Vergleich zum Januar 2024. Das war mit über 359.000 Stück dennoch das zweithöchste jemals registrierte Januar-Ergebnis für spiegellose Kameras.

Die Gesamtzahlen der weltweiten Verschiffung veränderten sich um: +6,7% im Vergleich zum Januar 2024 auf nun 538.525 Stück. Aber es waren -18,9% oder -125.416 im Vergleich zum direkt vorausgehenden Monat Dezember 2024.

Die Gesamtzahlen der Verschiffung nach Europa veränderten sich um: +4,2% im Vergleich zum Januar 2024. Aber es waren -28,2% oder -47.014 im Vergleich zum direkt vorausgehenden Monat Dezember 2024.

Die +0,9% höheren Produktionszahlen im Vergleich zur Verschiffung im Januar 2024 sind als negativ zu werten, da man die Überproduktion zuerst einmal in die eigenen Zentrallager platzieren musste.

Im Januar nehmen die Produktionszahlen zum Dezember meist leicht (-4,6% im langjährigen Mittel) ab. Wir hatten aber im Januar 2025 einen extrem hohen Rückgang um -21,9% zum Vormonat Dezember (2024) zu verzeichnen.

Fazit: Das war somit ein insgesamt durchwachsener Start in das Jahr 2025: Es waren (abgesehen von den Kameras mit fest verbautem Objektiv) leicht negative Produktions-Zahlen im Vergleich zum Vorjahres-Ergebnis im Januar 2024, aber im Vergleich zum direkt vorausgehenden Dezember 2024 lag man weit unter den langjährigen Erwartungen. Die Verschiffung lag weltweit sowie nach Europa hingegen etwas höher als im Januar 2024. Nach China wurden sogar +9,6% verschifft und in die USA +21,6% als im Januar 2024. Dies zeigte an, wo man sich wirkliches Wachstum versprach.

Die dazugehörenden Grafiken 2025 mit Erläuterungen der Detailzahlen.

Meldungen zur Wirtschaft im März 2025

Allgemeine Wirtschaft

Der Monat März fing gleich wieder mit einem Terroranschlag in Mannheim am Rosenmontag an, wo ein Terrorist nach dem IS-Aufruf zum systematischen Automord an Deutschen mit einem PKW in eine Menschenmenge in die Fußgängerzone beim Paradeplatz zur Fasnacht fuhr. Zwei Tote und zahlreiche Verletzte waren die übliche Bilanz. Im von Grünen komplett beherrschten Mannheim sowie Baden-Württemberg wurde selbstredend alles sofort vertuscht. Deutschland sollte sich daran gewöhnen, dass unter grüner Herrschaft das nun regelmäßig passiert, aber dass derartige Taten zunehmend verschwiegen werden.

Dann kam es zum Wahlbetrug und Verfassungsbruch: Erinnern Sie sich noch an die Wahllüge von Helmut Kohl zur Steuer 1990? Sofort nach der Wahl erhöhte er die Steuern doch - und zwar drastisch. 2025 versprach die CDU, dass es keine Änderungen an der Verfassung zum Punkt Neuverschuldung gäbe. Und wieder waren es die Grünen in der Person von Habeck, welche sofort nach ihrer verlorenen Wahl das Thema trickreiche Verfassungsänderung noch mit dem abgewählten alten Parlament vorschlugen. Und wie vor Jahren bereits vorausgesagt, fiel die von den Grünen wie Rindvieh am Nasenring (gemäß dem Vorbild in Baden-Württemberg) vorgeführte CDU sofort darauf herein. Aber wir dürfen diese ehrenwerten Politiker nicht mehr Lügner nennen, denn dies heißt nun politisch korrekt situationsflexibel - also ohne Rückgrat und charakterlos - ganz gemäß dem schon Adenauer zugeschriebenen Ausspruch: 'Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern'. Im Übrigen hat der CDU-Spitzenpolitiker Frei die Schuld dafür auch sofort auf die deutschen Wähler geschoben: Die Deutschen seien selbst schuld daran. Sie hätten der CDU nicht die absolute Mehrheit zum Alleinregieren gegeben. Deshalb muss sich die CDU auch nicht an ihre Wahlversprechen halten.
Also wurde in einer Nacht- und Nebelaktion die Verfassung geändert. Wenn andere Staaten das mit korrekten parlamentarischen Mehrheiten machen, dann werden sie von den deutschen Politikern als Diktatoren, Faschisten und Nazis beschimpf. Aber dieselben deutschen Politiker dürfen das natürlich, weil sie ja die Guten sind.

In einer Nacht- und Nebel-Aktion wurden gegen den durch die Wahl verdeutlichten Wunsch der Bevölkerung hunderte Milliarden neuer Schulden beschlossen, welche die zukünftigen Generationen zu bezahlen haben. Im Grunde wurden sogar unbegrenzte Schulden für die Aufrüstung und nochmals 500 Milliarden für angebliche Infrastrukturmaßnahmen in Koalitionsverhandlungen (nicht im Parlament) kurzerhand von zwei Parteien mit nur 45% Wählerstimmen beschlossen. Pech, wer jetzt jung ist. So sind die Grünen, welche jeden Tag allen erzählen, dass sie die ganzen Aktionen angeblich nur für die Umwelt und das Klima und überhaupt ihre gesamte Politik angeblich nur für die zukünftigen Generationen machen würden.
Die Folgen dürften klar sein. Viel schnelles Geld für wenig vorhandene Kriegsgüter führen zur Inflation - und unfassbaren Korruption. Denn die Waffen-Hersteller können überhaupt nicht so schnell expandieren und neue Werke aufbauen, um die Nachfrage zu erfüllen. Die Herstellung von Waffen ist sowieso ökonomisch gesehen völlig unproduktiv und inflationstreibend, da man davon weder etwas abbeißen noch sie sinnvoll nutzen kann. Weder ist ihre Produktion CO2-neutral noch ist deren Einsatz ökologisch wertvoll oder gar nachhaltig. Zum Schluss müssen sie sowieso wieder teuer 'rückgebaut' werden. Oder die deutschen Kriegstreiber machen damit eben ihren ökologisch wertvollen nächsten Krieg.
Und alles sei wieder einmal 'alternativlos'. Falsch, denn die Alternative zu Krieg lautet seit vielen tausend Jahren Frieden. Da die Propagandamaschine jedoch auf Hochtouren lief, war der Zug nicht mehr aufzuhalten. Laut manipulierten Befragungen zum Deutschlandtrend im März waren fast 80% für die Schulden für die Infrastruktur (was immer das auch sei) und 66% (passgenau die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit für die Verfassungsänderung) für die grenzenlose Aufrüstung. Das erinnert sehr an die Rede von Joseph Goebbels, im Berliner Sportpalast vom 18. Februar 1943: Ich frage euch: Wollt ihr die totale Verschuldung? Und die deutsche Bevölkerung schrie offenbar wieder 'Ja.' - Wollt ihr die totale Aufrüstung? Und die deutsche Bevölkerung schrie aufgeputscht durch die Kriegstreiber in den Medien offenbar erneut 'Ja.' - Sie werden vermutlich auch den totalen Krieg wieder bekommen und wie 1945 erst zu spät einsehen, was dies bedeutet.
Der Euro wird verfallen, weil die von der CDU nun in der EU mitgetragenen gemeinsamen Schulden sowie die mal ganz schnell in einer Nachtaktion beschlossenen 800 Mrd. für Rüstung von der adligen deutschen Kriegstreiberin an der EU-Spitze schon Kraft eigener Wassersuppe 'umgewidmeten' Gelder für 2025 sowieso direkt bereits zu einem Viertel von Deutschland bezahlt werden.

Dass es weder bei der Infrastruktur noch der Rüstung früher an Geldern mangelte, zeigte sich an den gescheiterten Infrastrukturprojekten wie Stuttgart 21, Berliner Flughafen oder jeder anderen Autobahn. Die eingestürzte Carola-Brücke in Dresden war nach 5 Monaten noch nicht einmal abgerissen. Denn die Grünen und ihre hunderten Unterorganisationen blockieren jedes Bauprojekt erfolgreich und verzögern es über Jahre mit ihren erpresserischen Methoden. Ich vergaß ganz, dass man jedes Bauprojekt in Deutschland auch noch europaweit ausschreiben muss, damit sich auch die italienische Mafia daran beteiligen kann. Und die Rüstungskonzerne konnten in der Vergangenheit schon nicht wirklich expandieren, weil ebenfalls die Grünen und ihre hunderten Unterorganisationen auf allen Ebenen auch hier jedes Vorhaben erfolgreich mit unzähligen Auflagen und Sonderwünschen blockieren. Dass jedoch diese riesigen Gelder irgendwann in Aufträge umgesetzt auch Folgen für die Privatwirtschaft haben werden, wollte im März 2025 niemand sehen. Denn es gibt deshalb nicht mehr Baufirmen, mehr qualifizierte Handwerker oder mehr Rohstoffe. Die Bauwirtschaft hat zwar aufgrund der seit Jahren durch die Grünen heruntergewirtschaftete Ökonomie gewisse freie Kapazitäten, aber definitiv nicht für 500 Mrd. Euro Bauvorhaben. D.h. diese Handwerker etc. werden auf dem und für den privaten Hausbau und sonstigen Markt fehlen. Die Grünen auf allen Ebenen werden nun jedoch mit dem Argument, dass das Geld angeblich vorhanden sei, noch mehr Auflagen für alle - angeblich zum Klimaschutz - erzwingen.

Letztendlich wird die Verfassungsänderung mit dem nun eingebauten Recht zur grenzenlosen Verschuldung und der dadurch erzeugten Geldschwenme jede Veranlassung zu Reformen der Bürokratie aushebeln. Die von den Grünen der Bevölkerung aufgezwungenen Schikanen werden sich sogar noch verschärfen. Die vom Geschäftsführer der deutschen Telekom geforderte DOGE für Deutschland werden die Grünen gemeinsam mit den von der sich insbesondere für Asylanten einsetzenden Yasmin Fahimi gelenkten Gewerkschaft sowie den Linken in Zusammenarbeit mit den ihnen hörigen Medien im Kern erstickt werden. Doge steht für Department of Government Efficiency - Abteilung für Effizienz in der Verwaltung. Warum sollte in Deutschland oder in Europa irgendetwas effizient sein? Denn die insgesamt 270 Regulierungsbehörden, welche der Telekom alleine in Europa das Leben schwer machen, sind nur ein Beispiel für die Schikane, welche Firmen ins Ausland treibt.

Hinzu kam das klare Bekenntnis zum Krieg dank des lächerlichen britisch-französisch-ukrainischen Waffenstillstandsangebots, das nur die Russen benachteiligt und die Ukrainer bevorzugt: Die Russen dürfen demgemäß ihre überlegene Luftwaffe und Marine nicht mehr einsetzen (Waffenverbot in der Luft und auf dem Meer), aber die Ukraine darf mit ihren Bodentruppen und deutschen Panzern in Russland selbst (Kursk-Offensive) und an allen anderen Fronten weiterhin Krieg führen. Das wird niemals von der anderen Seite akzeptiert werden, vermutlich noch nicht einmal von den USA. - Der Frieden sowie die Bevölkerung in Europa und vor allem Deutschland hatten verloren. Und die größten europäischen Kriegshetzer im Osten (insbesondere die Polen) sprachen ganz offen vom Krieg der EU gegen Russland, den ganz Russland verlieren werde. Deshalb wurde von diesen Staaten parallel auch systematisch das Völkerrecht gebrochen, indem Litauen Streubomben legalisierte und Polen Landminen erlaubte sowie seine erwachsene Bevölkerung an Waffen ausbildete - quasi eine Generalmobilmachung. Zudem forderte Polen die Stationierung und Aushändigung von Atomwaffen der USA an ihre Armee. - Die EU und vor allem die Deutschen hielten sich wieder einmal für die Schlausten in der Welt: Die USA wären sowieso verblödet, alle Russen angeblich strunz dumm, und auch die Chinesen hielt man im März 2025 für geistig zurückgeblieben. Dass jemand etwas (noch) nicht weiß, ist immer möglich. Ferner ist es möglich, dass jemand seine Situation noch nicht begreift. Aber die ganze andere Welt für dumm zu halten, hat schon zu zwei verlorenen Weltkriegen geführt. Die Russen werden bald ihre Lage erkennen und die Chinesen hatten sie bereits Anfang März 2025 angesichts der erhöhte Zolltarife glasklar analysiert und verstanden: Die Reaktion kam auf X/Twitter umgehend: If war is what the U.S. wants, be it a tariff war, a trade war or any other type of war, we're ready to fight till the end. - Wenn die USA einen Krieg wollen, sei es ein Zollkrieg, ein Handelskrieg oder irgendeine andere Art von Krieg, sind wir bereit, bis zum Ende zu kämpfen. - Die Russen werden bald zur gleichen Analyse kommen und ebenso handeln. Denn die zügellose Aufrüstung des Westens benötigt Zeit - viele Jahre. Russland war 2025 gegenüber der EU in derselben Lage wie die USA gegenüber China, respektive Israel gegen den Iran: Man hatte nur noch wenige Jahre, einen Atomkrieg gegen den Gegner zu gewinnen.

Sofern Historiker später einmal dies analysieren, werden sie die verhängnisvollen Entwicklungen mit jenen vergleichen, welche zum Ersten Weltkrieg führten. Dann werden sie auch die polemische Hetze vieler Länder und deren Medien gegen den US-Präsidenten und die USA analysieren und konstatieren, dass dies alles nur aus eigener Schwäche geschah, weil sich die Europäer selbst vorher unvernünftig und prahlerisch verhalten hatten, jedoch nach Jahren der wilden Drohungen und des Säbelrasselns gegen die ganze Welt plötzlich nicht mehr den 'großen Bruder' als Schutz im Rücken hatten, welcher diese Eskapaden sowie Einmischungen in die internen Angelegenheiten anderer Staaten deckte. Jene werden auch die europäische Propaganda darstellen, welche bewusst falsche Aussagen über die USA publizierte wie z.B. den Begriff der 'Liberalen'. Denn in den USA meint man mit 'liberal', 'liberals', Linke, Grüne sowie Kommunisten und keinesfalls die konservativ liberale FPD in Deutschland oder eine liberale Welt, wie sie die deutschen Medien meinen. Eine Abkehr der Mehrheit der US-Bevölkerung von den liberals war somit etwas anderes als die Abkehr von den Liberalen. Aber solche Feinheiten waren den Medienschaffenden in Deutschland, welche von den USA sowie ihrer Geschichte wenig bis nichts wussten, dafür der Kriegshetze und den Grünen verpflichtet waren, sowieso gleichgültig. Mangelnde Analysefähigkeit war im Übrigen auch ein wichtiger Grund für die jeweils verlorenen Kriege.

Ferner werden Historiker später einmal evtl. auch im Resteuropa irgendwann wieder einmal darauf hinweisen dürfen, dass die USA seit mindestens der Mitte des 19. Jahrhunderts immer wieder Phasen hatten, in denen sich Isolationismus und Internationalismus, Rückzug und Einmischung in das Weltgeschehen abwechselten, in welchen sie Grönland kaufen wollten oder einfach einmal besetzten, wie der demokratische Präsident Roosevelt, und dass es die Demokraten waren, welche es dann nicht mehr hergaben. Dies geschah im Übrigen auch damals vor allem wegen der dort lagernden Rohstoffe. Aber die US-Demokraten durften das, weil sie ja die Guten sind. - Denn die USA war es bis heute gewohnt, Länder einfach zu kaufen und zu eigenen angegliederten Staaten zu machen wie Alaska 1867 oder zu erobern wie Hawaii in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, wenn es um Rohstoffe oder nationale Interessen ging.
Und auch die Geschichte Panamas sowie des Panamakanals ist anders, als grüne und linke Medien in Europa gerne falsch darstellen. Kurzfassung: Die Provinz Panama gehörte ab 1821 zum Vorgängerstaat des heutigen Kolumbien. Mindestens seit dem Mallarino-Bidlack Treaty 1846 mischten sich die USA unter dem demokratischen Präsidenten James K. Polk militärisch dort ein, um ihre Interessen am Isthmus zu sichern. Der US-Präsident Grant der damals 'linken' Republikaner ließ 1870 einen Kanal erkunden. Von 1879-1899 versuchten die Franzosen (unter dem Schutz der US-Truppen und mit Rückendeckung der US-Regierungen) einen Kanal zu bauen. Nach mehreren von US-Truppen niedergeschlagenen Aufständen in Panama während des 1.000-Tagekrieges in Kolumbien kauften die USA unter dem US-Präsidenten Theodore Roosevelt, der in Deutschland eher für Anekdoten wie als Namensgeber für den Teddy-Bären respektive die Abenteuer-Geschichte mit den fleischfressenden Piranhas bekannt ist, das ganze Gebiet. Als das damalige Columbien die Vertragsunterschrift dann plötzlich doch verweigerte, unterstützte man die Unabhängigkeit der nördlichen Provinzen. - Heute würde man flapsig sagen: Der US-Geheimdienst und US-Truppen sowie ein paar Kanonenboote organsierten einen Aufstand, machten einen eigenen Staat (Panama) daraus und bauten den Kanal bis 1914.
Korrekt gelesen: Die US-Geschichte ist wirklich spannend, wechselhaft und passt überhaupt nicht zum links-grünen romantisch verklärten Bild in Europa. Kurzum: Wenn die USA etwas wollten, dann bekamen sie es auch - bis heute z.B. das Öl im Irak. Derartiges Denken und Verhalten ist somit tief in der US-Geschichte verwurzelt. - Zur Ernüchterung: Länder wurden zu Großmächten, weil sie so dachten und handelten. Und sie blieben bis heute Großmächte, weil sie noch immer so denken und handeln.

Hinzu kamen im März die ebenso schädlichen Zollstreitigkeiten. Am 04. März traten massive Zollgebühren der USA gegen China, Mexiko und Kanada in Kraft, welche sofort Gegenzölle auslösten. Analysten gingen alleine dadurch von -0,4% bei der weltweiten Wirtschaftsleistung aus und deutlich mehr im vom Export abhängigen Deutschland. D.h. in Deutschland wird es nun 2025 zu einer schweren Rezession kommen - trotz Kriegsrüstung. Die Börsen sanken auch sofort, denn deren Analytiker sind nicht dumm. Abgesehen von Waffen- und Kriegsaktien litten fast alle exportierenden Firmen. Und letztendlich werden die jeweiligen europäischen Bevölkerungen den größten finanziellen Schaden erleiden. - Wer will da noch dedizierte Kameras kaufen? Das wurde auch nicht besser, als die US-Regierung die Zölle gegen Mexiko und Kanada kurz darauf wieder aussetzte. Derartige Maßnahmen verunsicherten alle.

Die Grüne Zensur der weltweiten Medien wurde immer unerträglicher. Im März wurden auf Druck der Grünen sogar demokratische Zeitschriften in den USA wie die The Atlanta Journal-Constitution gesperrt. Wie ich im Artikel DS-GVO schrieb, wird das von den Grünen vor rund 10 Jahren durch die EU und Deutschland gepeitschte Datenschutzgesetz ganz offen zur Zensur missbraucht.

Und wie immer seit die Grünen an der Macht sind, wurden im März absichtlich verspätet erst nach der Wahl die miserablen Wirtschaftsdaten der Industrie publiziert. Es waren drastische Einbrüche bei der Auftragseingängen: -7% sogar zum direkten Vormonat Dezember 2024 (weit mehr als die prognostizierten -2,8% der Ökonomen). Im Maschinenbau waren es sogar -10,7%, im sonstigen Fahrzeugbau -17,6 Prozent und bei der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen -12,9% nur zum direkten Vormonat Dezember 2024. Da nutzte es wenig, wenn die EZB im März die Zinsen um 0,25% senkte. Denn das war alles noch vor der drohenden Zollerhöhung von bis zu 25% für die Exporte in die USA. Denn die -13,2% Rückgang der Aufträge aus dem Inland waren mindestens ebenso verheerend.

Als am 08.03. die 'Kleine' Koalition ihr Papier vorlegt, war die Enttäuschung groß, welche der FDP-Politiker Dürr auf X/Twitter zusammenfasste: Dem gigantischen Schuldenpaket steht nur einzelnes Stückwerk gegenüber. Es bleibt bei Bürokratie durch Lieferkettengesetz und ideologisierter Klimapolitik - ist das Gegenteil von der Wirtschaftswende, die unser Land so dringend braucht. Auf der Plattform X schrieb er weiter: Bei Migration wird offensichtlich 1:1 der Plan der alten Ampel umgesetzt. Das ist zu wenig für unser Land. - Damit hatte die SPD alles durchgesetzt und die CDU in allem nachgegeben. Es wurden sogar die schlimmsten Forderungen der Grünen erfüllt, obwohl jene überhaupt nicht in der Koalition vertreten waren oder am Verhandlungstisch saßen. - Nicht wenige Analysten waren vom CDU-Fähnlein im Wind zutiefst erstaunt. Die meisten links-grünen Medien waren erfreut darüber, dass die alte rot-grüne Koalition unter neuem Namen noch extremer fortgesetzt wurde.

Parallel zur neuen 'Kriegs-Koalition' plante der Gesundheitsminister Lauterbach bereits die Umstellung des Gesundheitswesen auf den Krieg gegen Russland: Man müsse mit täglich bis zu 1.000 Verwundeten rechnen. Und nicht nur hier, sondern überall in der Politik und den Medien tauchte seit der Rede des SPD-Verteidigungsministers Pistorius 2024 wieder die Forderung auf, dass Deutschland bis spätestens (1939 - Entschuldigung, ein Tippfehler, natürlich muss es heißen:) 2029 kriegstüchtig werden müsse. - Nun gut: Wenn das so gut funktioniert, wie bei der von Minister Lauterbach angeführten Pandemiebekämpfung, steht den Deutschen wieder jahrelanger Hausarrest bevor. Und wenn es so schnell klappt, wie die seit Jahrzehnten geplante elektronische Patienten-Akte, welche seit dem nun angeblich endgültigen Einführungstermin im Januar 2025 nochmals bereits mehrfach verschoben wurde, dann werden die deutschen Kriegstreiber vermutlich auch ihren Krieg gegen Russland verschieben müssen.

Nachdem die arabische Terrororganisation Hamas wie immer die weitere Freilassung der Geiseln verweigerte, ging Israel wie angekündigt und mit den USA abgesprochen, zu Angriffen auf die Terrororganisation über. Und wie immer verurteilten die deutschen Grünen Israel dafür. So gestaltete sich, wie manche Israelis behaupten, seit Jahren der täglich praktizierte Antisemitismus der Grünen.

Insgesamt gingen Analysten von über einer Billion Euro - also über 1.000 Milliarden Euro - Neuverschuldung Deutschlands aus. Nachdem auch die linientreuen Verfassungsrichter in Eilentscheidungen die Eil-Verfassungsänderungen durchgewunken hatten, war der Hyper-Inflation kein Halt mehr zu setzen. Aber die deutsche Wirtschaft wird frühesten 2026 davon profitieren. Denn die Deutschen sind unfähig Planungen zeitnah umzusetzen. Und im Übrigen handelt es sich nur um Bereiche, von denen die Deutschen nichts haben: Weder wird die Krankenkasse noch die Pflegeversicherung noch der soziale Wohnungsbau unterstützt. Ganz im Gegenteil will man dort sparen. Zudem haben die Grünen durch ihre bezahlten Handlanger in den Medien schon klargestellt, dass sie nun Weihnachten und Ostern endgültig abschaffen wollen. Niemand braucht mehr deutsche oder christliche Feiertage, sondern alle Deutschen soll dann arbeiten. Denn nur die Araber sind schützenswert, weshalb man deren Feiertage ehren muss, wie es von den in vielen Schulen herrschenden Islamisten beim Ramadan schon gefordert wird. Deutsche oder christliche Kultur und Traditionen sind Überflüssig. Ihre arabischen Terroristen zerstören die Weihnachtsmärkte ja schon seit vielen Jahren erfolgreich.

Als dann am 21.03. auch noch der Bundesrat die für Deutschland und seine Bevölkerung weitreichendste Änderung der Verfassung kritiklos mit Zweidrittelmehrheit durchgewunken hatte, war klar, dass ab nun niemand hier mehr irgendetwas über die angeblich undemokratischen 'Abnick-Parlamente' in anderen Staaten sagen konnte. An den Geldmärkten wurde Deutschland bereits mit dem Verlust des Tripple-A-Ratings gedroht, was zu vermutlich +1% höheren Kreditzinsen führen kann. Das macht bei über 2.500 Milliarden Euro Schulden +25 Mrd. Euro Zinsen jährlich mehr, welche die deutschen Steuerzahlen aufzubringen haben - nur für die bereits bestehenden alten Schuldenlast. - Das sind somit 25 Mrd. weniger Geld für den Konsum.

Ende März war der ifo Geschäftsklimaindex etwas gestiegen. Jedoch schränkten alle Analysten dies drastisch ein: Die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage war weiterhin mäßig. Aber man erhoffte sich von der Zukunft mehr. Somit wurde dies von allen Analysten als Vorschuss der Manager auf die zukünftige neue Regierungsarbeit bewertet.

Die Arbeitslosenzahlen Ende März 2025 waren mit fast +200.000 zum Vorjahresmonat ebenfalls schlecht, denn die sonst übliche saisonale Erholung blieb aus. Auch die Kurzarbeit nahm zu, und sogar die Zahl der Erwerbstätigen sank.

In Europa wurde es immer undemokratischer und der angeblich unabhängige Rechtstaat wurde systematisch gegen missliebige Personen und Politiker eingesetzt. Nach der Wahlaufhebung in Rumänien Ende 2024 lag der von der Bevölkerung favorisierte Kandidat noch immer in Führung. Deshalb verbot man ihm und seiner Partei die Wahlteilnahme durch ein willfähriges Gericht. Als Marie Le Penn in Frankreich mit 37% die Umfragen zur Präsidentenwahl anführte, suchte und fand man ein Gericht, das sie bestrafte, die Partei faktisch auflöste und ihr das passive Wahlrecht ohne jede Berufungsmöglichkeit absprach. Und in Deutschland planten die Linken und Grünen nach dem Trick mit der angeblich gescheiterten BSW an der 5%-Hürde ein Parteiverbot der ebenfalls ungeliebten AfD, was die willfährigen deutschen Gerichte sicherlich ebenfalls bald abnicken werden. Sie hatten ja die heftig umstrittenen Verfassungsänderungen auch durchgewunken. Dass in Frankreich Macron seine Justiz gegen seine politischen Gegner einsetzte, galt in der dortigen Bevölkerung als sicher. In Rumänien waren es jedoch nicht nur die nationalen Politiker, sondern hier wie in anderen Bereichen sahen immer mehr Menschen die EU als Drahtzieher hinter dem systematischen Ausschalten jeglicher siegreichen Opposition gegen ihren Krieg gegen Russland, an dem sich so unsagbar viele auf allen Ebenen bereichern konnten. Falls Ihnen dieses Vorgehen irgendwie ähnlich zu jenem in den von der EU und vor allem den Deutschen kritisierten Diktaturen der Welt vorkommt, so hüten Sie sich, das zu sagen, oder gar zu schreiben. Denn sonst könnten Sie das nächste 'juristische' Opfer sein.

Ende März wurde auch bekannt, dass der US-Präsident massive Wirtschaftssanktionen gegen Russland und alle irgendwie von Russland Waren beziehenden oder an Russland Waren liefernden Firmen sowie vor allem deren Länder mit einem totalen Handelsboykott für die USA drohte. 50% Strafzoll auf alle russischen Waren und Rohstoffe. Strafanzeigen mit Milliarden-Klagen in den USA mit deren parteiischen Gerichten gegen alle Firmen, welche Handel mit russischen oder Firmen zusammenarbeiten, welche irgendwie über Dritt-, Viert-, etc.-Staaten und Strohmänner damit verbunden sind. Dazu ein Handelsverbot aller ungeliebter Staaten sowie deren Firmen gegen praktisch die ganze Welt. Denn u.a. beziehen fast alle europäischen Staaten noch Rohstoffe oder bestimmte Waren aus Russland. - Korrekt gelesen: trotz der Sanktionen. Dann trifft dies China, Indien und dutzende weitere Staaten in der Welt. Da dürfte nicht viel von der UN übrig bleiben. D.h. viele Staaten werden da nicht mitmachen, weil das ihren Ruin bedeutet. Aber die USA werden dann binnen weniger Wochen gemäß der Lieferketten erkennen, wieviel sie aus dem Ausland importieren. Das war seit Jahrzehnen und ist bis heute das Kernproblem: die negative Handelsbilanz. Die USA importiert viel zu viel und exportiert erstaunlich wenig. Auch ohne es im Detail durchgerechnet zu haben, schätze ich einmal grob, dass die US-Wirtschaft das kein halbes Jahr überlebt. Und die US-Bevölkerung wird das so auch nicht hinnehmen, weil dann die Inflation in einigen Bereichen groteske Dimensionen annimmt. Wer es genau wissen will, was es alles betrifft, der kann sich ja einmal ansehen, was die USA so alles importiert. All dies wird dann drastisch teurer, weil z.T. weniger oder überhaupt nicht mehr geliefert werden kann / darf. Hoffentlich erkennen das einige noch denkende Berater, bevor die US-Regierung dieses Drohung per Präsidenten-Erlass umsetzt. Dann geht die Weltwirtschaft nicht nur etwas auf Talfahrt, sondern stürzt steil ab. Das würde auch drastische Folgen für die Foto-/Video-Wirtschaft haben, da Japan als treuer Vasall der USA dann mindestens 1/3 der Absatzmärkte weltweit durch den US-Erlass verliert und mindestens weitere 10% durch die einbrechende Weltwirtschaft. Dasselbe gilt selbstverständlich auch für Deutschland, das dann keinen Handel mehr mit China treiben dürfte.

Ende März sprach auch der scheidende deutsche Bundeskanzler zur Eröffnung der Hannover-Messe davon, dass Handelskriege niemandem nutzen und selbst das mächtigste Land der Welt - die USA - solch einen Handelskrieg nicht gewinnen kann. Das war eine erstaunliche Erkenntnis, welche jedoch völlig konträr zu seiner Politik der letzten über 3 Jahre war, welche exakt dasselbe gegen Russland und China durchführte. Offenbar sah sich Deutschland und die ganze EU jedoch in einer viel besseren wirtschaftlichen Lage, dass es einen derartigen Wirtschaftskrieg gewinnen kann - ohne eigene Rohstoffe und eigene Absatzmärkte. Beeindruckende Einschätzungen der EU-Politiker. Die Folgen waren zwischen 2022 und 2025 bereits schlimm, aber sie werden für Deutschland und Europa zukünftig sogar verheerend sein.

Spezifische Meldungen zur Fotowirtschaft im März

Ende Februar / Anfang März fand in Barcelona wieder der MWC - der Mobile World Congress - statt, eine mit rund 100.000 Gästen kleinen Messe / Ausstellung, bei der es schon lange nicht mehr nur um die Vorstellung neuer Smartphones geht, sondern um alles, was sich darum herum angesiedelt hat oder damit in Verbindung steht, also auch Infrastruktur, Telekom-Netze, IT, Internet, KI etc. Somit handelt es sich um eine der wichtigsten Messen der Welt, auf welcher der erzielte Fortschritt auch bei Foto und Video nicht nur dargestellt, sondern jährlich aktiv beschleunigt wird. Im Übrigen hat sich die Messe schon lange in fortschrittlichere Zonen ausgedehnt, weil Europa zurückfiel und alles zu Tode regulierte: Als fortschrittliche Messestandorte gelten für den MWC der afrikanische Staat Ruanda, Shanghai in China und selbstverständlich Las Vegas in den USA. Wie sehr Europa und Deutschland auf diesem Gebiet zurückfiel, wird besonders dadurch sichtbar, wie wenig die Presse berichtete und dann nur, um die dort vortragenden Firmenchefs lächerlich zu machen respektive als 'Feinde' anzugreifen.

Anfang März stellte Xiaomi sein neues Smartphone vor mit einem hochwertigen optischen Objektiv und einem 100 Mega-Pixel Micro-Four-Thirds-Sensor. Wie vor Jahren bereits vorausgesagt, wurden nun immer größere Sensoren mit immer mehr Leistung in Smartphones verbaut. Das Modular Optical System erlaubt es, das magnetisch angeklappte Objektiv mit 35mm f1,4 auch wieder abzunehmen und nur das dünne Smartphone zu verwenden. Zudem sollen damit RAW-Dateien mit 16EV Dynamikumfang möglich sein. Zwar halte ich es für ein Nischenprodukt, das es seit mindesten 2013 in verschiedenen Varianten bereits gab. Aber es wird den dedizierten Kameras weitere Konkurrenz bereiten.

Während viele Fachzeitschriften die Foto- und Video-Messe CP+ in Japan lobten, halte ich schlicht fest, dass die wichtigen Vorstellungen vor allem der neuen Kameras vorher und auf Internet-Plattformen stattfanden. Die klassischen Messen konnte auch nach der Pandemie nichts mehr davon zurückgewinnen. Es waren nur kleinere Optikhersteller, welche ihre Objektive dort auf der Messe erstmals zeigten. Aber auch jene hatten ihre Angebote bereits im Internet zugänglich gemacht.

Nachdem die 106 Jahre alte Firma Technicolor bereits im Februar massive Finanzprobleme nicht mehr lösen konnte und sich unter gerichtlichen Schutz stellte, wurden im März ca. 10.000 Angestellte weltweit entlassen.

Anfang März bestätigte DPReview meine schon lange geäußerte These, dass CAI mit dem neuen Firmware-Update von Sony u.a. für die Einsteigerkamera A7IV nun für alle Kameras und alle Fotografen ausgeliefert wird und somit bald zwangsweise verwendet werden muss. Und auch die finanzielle Abzocke wurde bestätigt: The Digital Signature function requires a paid license - Die Fotografen benötigen eine teure Lizenz dafür. - Nur der Zeitpunkt steht noch nicht fest, wann diese Zwangsgebühr für alle Fotografen fällig wird.

Auch die irgendwie mit der Fotografie und Videografie in Verbindung stehende Computerindustrie stagnierte sowie würde laut Analysten auch fünf Jahre lang bis 2029 einschließlich stagnieren bei ca. 280 Mio. Notebooks und Desktop-PCs sowie ca. 150 Mio. Tablets weltweit.

Während DPReview Positives zur Messe CP+ zu berichten wusste (mehr vor allem junge Kunden), gingen andere Analysten (wie Thom Hogan) eher mit den Herstellern ins Gericht (zahlreiche Ankündigungen, aber keine lieferbaren Produkte). Vermutlich war beides Korrekt: Mehr Besucher auf der Messe sind positiv. Aber es handelt sich nur um ein paar Prozent mehr Besucher. Daraus euphorisch auf größere Verkaufszahlen für das laufende Jahr 2025 zu schließen, ist riskant. Denn das ist der Glaube der Marketing- und Vertriebsabteilungen. Befragungen fanden keine statt, wer denn z.B. von den Besuchern einen Neukauf dieses Jahr plant. Oft handelt es sich bei Messebesuchern eher um nachträgliche 'Selbstbestätiger'. Erfreulich ist, dass es augenscheinlich mehr junge Menschen in Japan gab, welche sich allerdings für Content-Creation interessierten, was inzwischen mehrheitlich Video meint. Dies als Aufstieg der Fotografie zu werten, ist unseriös. Aber auch die Kritiker behalten sicherlich Recht, weil es zu Jahresbeginn 2025 noch immer Lieferengpässe bei den Kameraherstellern bei Hardware und Software gab. In den USA zog man in beiden Fällen inzwischen den Vergleich zum 'Element' Unobtainium - etwas, das technisch ideal wäre, aber derzeit unerreichbar ist. Festzuhalten bleibt, dass Canon sich auf der Messe erneut extrem zugeknöpft über Drittherstellerobjektive äußerte. Bisher erlaubte man keine für das RF-Vollformat. Der Frust der Bestandskunden und vor allem der Interessenten wuchs weiter an. Auch die Kritik am Firmenverhalten wuchs. Die Abwanderung hin zu Konkurrenten hielt somit an. Die CIPA publizierte am 27. Februar die Prognosen des Dachverbandes - als Querschnitt aller beteiligten Firmen - für das Jahr 2025: Man erwartete immerhin +1% bei den Kameras auf 8,58 Mio. verschiffte Stück, was leicht optimistisch ist. Somit darf man festhalten, dass die Lage Anfang des Jahres real durchwachsen war, aber wieder einmal Optimismus vorherrschte auf eine glorreiche Zukunft. Warten wir es ab, wie die Politiker und die Weltwirtschaft den Kameramarkt beeinflussen.

In den USA musste Canon aufgrund der schleppenden Absätze die R6 um 200 Dollar billiger anbieten.

Obwohl der Standard aus dem Jahr 2023 noch immer von keiner einzigen dedizierten Kamera unterstützt wurde, boten immer mehr Chip-Hersteller immer mehr Karten mit CFexpress 4.0-Standard, schnelleren Schreibzyklen und riesigen Datenspeichern zu immer niedrigeren Preisen an. Die Kamerahersteller hatten den Anschluss an diese erforderliche und seit vielen Jahren vorangekündigte Technologie komplett verschlafen.

Als Mitte März ein Interview mit OMD vom Februar publiziert wurde, in welchem deren Manager klarstellten, das sie keine neuen Sensoren mit höherer Auflösung verwenden wollen, war die künstliche Aufregung wieder groß. Unbedarfte Redakteure schrieben daraufhin, dass sich die Firme OMD damit evtl. ins Aus manövrieren könnte. - Nein, das hat Olympus bereits 2020 getan, als jene die sterbende Fotosparte an eine Investment-Gesellschaft abtrat. Eine Sensor-Neuentwicklung würde Geld kosten. Da ist es viel preiswerter, mit billiger Software etwas Computational Photography / Künstliche Intelligenz für die Kamera zusammenzustricken und dann alles als neues teures Gesamtmodell zu verkaufen - an Ahnungslose, welche das alles seit 2020 noch immer nicht begriffen hatten.

Mitte März musste ein Auktionator von Fotoausrüstung zugeben, dass eine der weltweit größten Auktionen von Fotoausrüstung (diesmal von Leica in China) manipuliert war. Die Fotografie war völlig verkommen und rutschte ins kriminelle Milieu ab.

Ende Februar führte PetaPixel ein Interview auf der CP+ mit Canon-Managern, das erst Mitte März absichtlich verspätet publiziert wurde. Darin fühlte sich Canon derart unter Druck, dass man sich erneut gezwungen sah, zu bestätigen, dass die Firma weiterhin eigene Sensoren entwickeln will, obwohl es horrende Gelder verschlingt (siehe Sensor-Dilemma). Das mag schon sein. Aber technologisch fiel Canon seit Jahren wieder hinter die Konkurrenz zurück - trotz aller Tricksereien mit KI in Kameras.

Da die Video-Leistungen vieler Kameras immer weiter anstiegen, was zwangsweise zur Überhitzung bei langer Nutzung führt, bot SmallRigg einen preiswerten (ca. 68 Euro), mobilen und flexibel einsetzbaren Kühler für Sony und Canon-Kameras an.

In einem nicht näher datierten Interview mit DPReview räumte ein Manager von Fujifilm ein, dass die meisten modernen Kameras sehr teuer wurden, evtl. zu teuer für junge Menschen. Fujifilm sieht eine preisliche 'Lücke' zwischen (erschwinglichen) Smartphones und Digitalkameras. Vor allem jüngere und weibliche Kunden interessieren sich für kompaktere Kameras, womit er die teure X100VI meint. Deshalb will Fuji sein Kameraangebot durch weitere Modelle ausweiten. Denn die Emotionen und der Spaßfaktor wären auf Seiten der Retro-Kompakt-Kameras (von Fujifilm) - und nicht bei Smartphones. - Das ist (vor allem aus japanischer Sicht) sicherlich korrekt, spricht allerdings nur Käufer-Nischen an. Jedoch belegt es, dass auch Fujifilm auf weitere Überproduktion setzt. - Aber in einem anderen Interview musste man einräumen, dass die teilweise gravierenden Probleme beim Autofokus bei allen Fuji-Kameras, aber auch bei der X100VI noch immer vorhanden sind. Das schränkt den 'Spaß'-Faktor für ernsthafte Fotografen deutlich ein und belegt, dass es sich bei der X100VI um ein Schaustück und Mode-Accessoire handelt, mit dem kaum fotografiert wird.

Fujifilm gab viel Geld aus, damit eine Psychologin eine repräsentative Untersuchung mit über 2.000 US-Bürgern durchführte, um damit zu beweisen, dass das Betrachten alter Fotos positive Auswirkungen auf jene Betrachter haben kann. Das ist alles nachvollziehbar. Aber es sagt nichts darüber aus, womit diese Fotos hergestellt wurden. Weder muss es eine analoge Film-Kamera, noch eine dedizierte digitale Kamera noch ein Smartphone noch eine GenKI sein. Damit sind keinerlei Rückschlüsse auf die Produktion von den wenigen übrig gebliebenen dedizierten digitalen Kameras zulässig. Und insgesamt waren die Ergebnisse in den Details sowieso deutlich unterschiedlich: So fühlten sich z.B. nur 49% der Befragten durch das Betrachten alter Fotos anschließend 'besser'. Das darf auch nicht verwundern, da die Fotografie (philosophisch betrachtet) sowieso nur das 'Tote', das Verlorene, das Vergangene darstellt. - Auch alle weiteren von Fujifilm gezogenen Rückschlüsse entbehren jeder wissenschaftlichen Grundlage. So ist es mangels früheren Untersuchungen nicht nachweisbar, dass man heute durch Fotos enger verbunden wäre. - Insgesamt gibt es viel zu wenige Untersuchungen im allgemeinen Fotobereich. Und die von Firmen bezahlten leiden unter einem sogenannten 'Bias' (Voreingenommenheit) bereits der Fragestellungen. Die von Managern schließlich daraus abgeleiteten Behauptungen und Schlussfolgerungen haben dann oft überhaupt nichts mehr mit der eigentlichen Untersuchung zu tun.

Die chinesische Optikfirma Venuslens / Laowa stellte 4 Ultraweit-Kino-Objektive für das Vollformat mit 9 bis 14 mm Brennweite zwischen 1.500 bis 1.700 US-Dollar vor.

Dann stellte Fujifilm seine GFX100RF vor - eine Mittelformat-Kamera im Retro-Look mit fest verbautem Objektiv für Reiche und Sammler. Zwar bietet sie 102 Mega-Pixel, aber das fest verbaute Objektiv mit 35 mm (Äquivalent 28mm) Brennweite war sehr eingeschränkt. Nur bis 1/4.000 Sekunde Belichtungszeit und nur bis 4K30P Video ohne schwenkbares rückwärtiges Display sowie nur F4.0 (f3,2 äquivalent zum Vollformat) am nicht wechselbaren Objektiv dürften auch viele enttäuschen. Aber bei lächerlichen 4.900 US-Dollar respektive 5.500 Euro als Mode-Accessoire am Handgelenkt ist das für den Stadtbummel für Reiche nicht so wichtig. Dafür trägt man dann auch gerne 735g in den Maßen 134 * 90 * 77 mm mit sich herum. Manche Tester bezeichnen sie auch als größere und schwerere X100VI. Damit ist nun auch eindeutig bewiesen, dass es sich bei der Gruppe 'Cameras with built in lense' definitiv nicht mehr um sogenannte 'Kompakt'-Kameras handelt. Hier ein Testbericht von DPReview. Bei dem Preis kommt es dann auch auf die 70 US-Dollar für den Leder-Riemen und weitere 70 US-Dollar für das Lederetui von SmallRigg nicht mehr an.

Als neunte Firma schloss sich die chinesische Firma Sirui (ausgesprochen sue-ray) der L-Mount-Alliance von Leica an. Sie stellt preiswerte und durchaus hochwertige Objektive her. Aber primär erhält dadurch Leica noch höhere Lizenzgebühren.

Canon gab bekannt, dass es wieder einmal 3D-Fotografie entwickelt. Stereofotografie wurde seit mindestens 150 Jahren immer wieder versucht, konnte sich jedoch nie durchsetzen. Der neue Anlauf zielt sowieso auf die 3D-Anwendungen von Canon und KI. Man kann das Ergebnis derzeit nur mit VR-Stereo-Brillen sowie Smartphones betrachten.

Eine steigende Zahl an Quellen tauchte auf, welche die Lieferprobleme der Kameraindustrie noch immer auf die Sensoren schoben. Die Entwicklung dauerte viel länger als erwartet und die Produktion dauerte nochmals länger. Vor allem Fehleinschätzungen bei zu geringer Erst-Bestellung ließen sich scheinbar auch 2025 noch immer kaum oder nur schwer nachträglich erhöhen. Vor allem neue Sensoren, welche Umstellungen der Produktion, oder gar spezielle (neue, teure) Fertigungsanlagen erfordern, rangieren ganz hinten bei den Sensor-Herstellern, die noch immer ausgelastet sind. Zudem werden derartige Umstellungen für neue Sensoren nicht nur zeitaufwändig, sondern teuer für den diese Sensoren verbauenden Auftraggeber. Hier treten jedoch die negativen Skaleneffekte zutage: Neue Sensoren werden eher für Top-Modelle entwickelt, welche in eher geringen Stückzahlen verkauft werden, weil die Kameras allemal teuer sind. Nun werden sie durch die überteuerten Sensoren nochmals teurer. Deshalb verwenden viele Kamerahersteller seit Jahren lieber alte Sensoren, die man in größerer Stückzahl auf vorhandenen einfachen Produktionsstraßen herstellen kann. Das hemmt selbstredend den technischen Fortschritt. - Die alten Sensoren wollten allerdings immer weniger Kunden, selbst wenn man sie werbetechnisch aufwändig in neue Kamera-Modelle einpackte. Vor allem in den USA sanken die Verkaufsprovisionen und dann auch noch überhaupt die Verkäufe jener ungeliebten (neuen) Modelle.

In einem weiteren Interview gab Tamron an, dass nach dem Umstieg 2018 auf spiegellose Kamerasysteme auch für diese Firma inzwischen das die Kernprodukte sind. Das zurückliegende Finanzjahr 2024 war für Tamron erfolgreich. Auch Tamron räumte nun ein: Bei modernen Objektiven und Bajonetten spiele die Software die entscheidende Rolle. Eine Aussage, für die ich noch vor wenigen Jahren weltweit kritisiert wurde. Zitat: Im Zeitalter spiegelloser Kameras haben die in der Kamera verfügbaren Korrekturen zugenommen, was es Objektivherstellern wie Tamron ermöglicht, sich stärker auf digitale Korrekturen zu verlassen und kleinere Objektive herzustellen. Somit bestätigte auch Tamron ganz offiziell, dass der heftig kritisierte Artikel RAW-Betrug inhaltlich korrekt war und ist. Zitat: Um optische Mängel zu beheben, mussten die Linsen früher physisch größer sein und mehr Glas verwenden. - Auch dies bestätigt meine Kritik an den optisch oft minderwertigen modernen Objektiven. Tamron will im Übrigen laut Finanzbericht den Anteil der fotografischen Produkte von 3/4 auf nur noch 2/3 beim Umsatz reduzieren. Gleichzeitig will man statt 5 Modellen je Jahr bald 10 neue Modelle jährlich entwickeln und auf den Markt bringen. Das ist lächerlich für solch eine kleine Firma. Das kann nur mittels hingehudelter Forschung und Entwicklung sowie unausgereifter Produktion durchgeführt werden. - Vorsicht ist sowieso geboten, da Tamron unter sogenannten 'fotografischen' Produkten auch jene für Video versteht. Auch Tamron erzielte in China 2024 mit 26% den größten Umsatz aller Weltregionen. Europa fiel von 23% 2023 auf 19% zurück und die USA von 21% auf ebenfalls nur noch 19%. Während man in Brutto-Werten in den USA 2024 einen Rückgang des Umsatzes von -4% verschmerzen musste, waren es in Europa sogar -11%. Dies belegte den wirtschaftlichen Niedergang in Europa. Auch der offiziell für 2024 eingeräumte hohe Anteil der OEM-Produkte sollte hellhörig machen: Noch immer sind es 43%. D.h. Tamron fertigt für andere Firmen Objektive, welche jene Firmen dann als ihre Eigenprodukte verkaufen. Auf häufigsten genannt wurden bisher immer Pentax und Nikon.

Canon hatte bis 2025 bereits derart viele Mitarbeiter in den USA entlassen, dass die das NYU (New York University) Hospital System deren viel zu große Konzernzentrale kaufen wollte.

In Santa Rosa (Kalifornien) wurde wieder ein Fotoladen überfallen und ausgeraubt. Der Schaden alleine der gestohlenen Kameras soll sich auch ca. 100.000 US-Dollar belaufen. Es war der vierte derartige Überfall in Kalifornien in den zurückliegenden Wochen.

In den USA bot Canon weitere 1.000 US-Dollar Sofort-Rabatt für die refurbished R3 an, womit der offizielle Verkaufspreis bei nur noch 3.999 US-Dollar lag (umgerechnet 3.700 Euro). In Deutschland lag der Preis für eine neue R3 jedoch noch immer bei 5.699 Euro. Der Händler-Rücknahmepreis für nagelneue R3 in perfektem Zustand lag in den USA nur noch bei 2.100 US-Dollar.

Eventuell stand im März 2025 das analoge Film-Kamera-Projekt der Firma Pentax bereits wieder vor dem Aus, weil der Chef-Designer die Firma verließ. Die meisten Optik- und Kamerafirmen besaßen 2025 nur noch sehr kleine Entwickler-Gruppen. Falls davon eine wichtige Person kündigte, dann gefährdete dies das ganze Projekt.

Ende März stellte Canon die Vlogging-Kameras V1 sowie die EOS R50 V als (ungefähr) APS-C-Versionen vor. - Die EOS R50 V zielte als ganz abgespeckte Version (für 760 Euro) auf ganz arme Videografen ab und die (mit 999 Euro) teurere V1 (zweiter Bericht) war ebenfalls drastisch eingeschränkt für Video (nur ein 1.4 Sensor, was kleiner als APS-C ist). Denn dazu kam bei der R50 V nochmals das RF-S 14-30mm F4-6.3 IS STM PZ Powerzoom-Objektiv für 399 Euro, das sehr lichtschwach war und somit keinen Licht-/Qualitäts-Vorteil gegenüber einem Smartphone bot. Das fest eingebaute Objektiv der V1 war zwar etwas lichtstärker, aber dafür nicht austauschbar. Die V1 war somit keine Systemkamera, sondern eher eine teure Sonderkonstruktion bei APS-C. Beim ersten Schmutzfleck auf dem Sensor oder Staub im Objektiv wird das eine teure und langwierige Reinigung beim Service. Mit maximal 4K60P waren beide Kameras sowieso bereits bei den reinen Papierwerten allen anderen Video-Kameras und sogar zahlreichen modernen Smartphones unterlegen. Wer sie dennoch kaufen will, sollte die Jubelpresse lesen, welche von den Verkaufsprovisionen profitiert. - Für die Fotografie waren beide Video-Kameras bereits aufgrund des fehlenden Suchers ungeeignet. Aber auch für Video bleibe ich bei meinem Urteil über derartige Vlogging-Kameras: Lassen Sie die Finger davon. Beim insgesamt sehr teuren Video-Bereich lohnt es sich nicht, bei der Kamera etwas Geld zu sparen. Die nächste Aufstiegs-Klasse vom Smartphone ist bei Video eindeutig nur das Vollformat. Nur dort erkennt man signifikante Vorteile.

Wieder ein Anwender erlebte den von mir schon vor über 10 Jahren beschriebenen Totalausfall der Lightroom-Datenbank. Datenbanken können sich so zerstören, dass man sie nicht wieder reparieren kann. Bei ihm versagten sogar alle alten Back-ups. Korrekt gelesen. Deshalb nochmals: Verwenden Sie unbedingt xmp-Dateien, die Sie zusätzlich zu Ihren RAW-Dateien ausgeben lassen und einzeln extern sichern. Nur dieses Verfahren ist weltweit standardisiert. Bei Adobe entspricht hingegen nichts einem weltweiten ISO-Standard, sondern alles ist proprietärer Eigenbau der Firma. Selbstverständlich hilft Ihnen Adobe nicht. Denn es war ja Ihre eigene Schuld, sich so dumm auf Adobe und deren Sicherungen zu verlassen. - Er hat daraufhin eine freie und kostenlose Online-Software programmiert, welche aus den exportierten JPEGs und PNGs die Regler-Einstellungen in Lightroom angeblich alle wieder herstellen kann: colorsuite.app. - Vorsicht: Das funktioniert auch umgekehrt / rückwärts: Damit kann jeder Anwender aus JPEGs, welche Sie in Lightroom exportieren, um sie z.B. im Internet zu veröffentlichen, alle Ihre Einstellungen auslesen. Um das zu umgehen, sollte man andere Werkzeuge wie Photoshop verwenden und danach alle unnötigen Einträge in den JEPGs mit Exifer löschen. Langsam nochmals im Detail: Sie können / sollten in Lightroom die RAW-Datei bearbeiten, dann als TFF oder PSD exportieren und jenes Bild dann in Photoshop oder (für viele Fotos) mittels Bridge als Stapelverarbeitung in Photoshop zu einem kleineren JPEG konvertieren. Danach verwenden Sie EXIF, um alle Anhänge zu löschen. Schließlich können Sie Bridge verwenden, um damit wieder von Ihnen gewünschte Details (wie das Copyright etc. und andere frei definierbare Dinge) an das JPEG anzuhängen. So mache ich dies schon seit vielen Jahren. Denn ich vertraue Lightroom wie allen Adobe-Produkten (zurecht) nicht im Geringsten. Deshalb vertraue ich auch nicht der teilweise publizierten Angabe, dass man die Meta-Dateien auch in Lightroom beim Export löschen kann. Diese Behauptung ist nämlich nachweislich falsch. Probieren Sie es mit allen verfügbaren Einstellungen aus. Adobe Lightroom schließt dennoch immer Bildinformationen ein, die man mit EXIFER auch auslesen und ggf. löschen kann / muss.

Typisch für das rückwärtsgewandte Deutschland hat die Deutsche Gesellschaft für Photographie e.V. zusammen mit dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft in Nordrhein-Westfahlen die Analogfotografie als Immaterielles Kulturerbe bei der UNESCO zumindest für das Bundesland Nordrhein-Westfahlen anerkannt. Weitere englische Berichte und 2. Aber faktisch bedeutet dies nicht, da man dies auch noch auf Bundesebene einreichen und dann genehmigen lassen muss. Im Übrigen war das Verhalten typisch: ausgestorbene Dinge werden von der UN anerkannt. Denn in Deutschland gibt es keine analoge Fotowirtschaft mehr. Das sind nur noch ganz wenige engagierte Einzelpersonen, welche sich als Traditionalisten um die 'Bewahrung der Asche' bemühen, weil Deutschland, wie ganz Europa die Digitalisierung (nicht nur) der Fotografie bereits vor Jahrzehnten verschlafen hat.

Gerissene Geschäftsleute hatten den 31. März zum World Backup Day umgewandelt. Die regelmäßige Datensicherung ist ein elementar wichtiger Bestandteil der Fotografie und Videografie, um den sich jeder unbedingt kümmern sollte, ansonsten wird es bei Datenverlust teuer. Aber derartige 'Geschäftstage' sind Beutelschneiderei. Auch das war ein Symbol des Niedergangs der Wirtschaft. Denn a) immer weniger Fotografen b) fotografierten immer seltener und benötigten deshalb immer weniger Datenspeicher zur Sicherung. Dennoch war es selbstverständlich für die sowieso bei allem in der Fotowirtschaft begünstigten US-Kunden erfreulich, dass sie (im Gegensatz zu Europa und Deutschland) nochmals drastische Rabatte erhielten. Manche US-Preise betrugen nur die Hälfte der deutschen. Also mussten die dummen deutschen Kunden 100% Melkkuhzuschlag für dieselben Waren bezahlen.

Künstliche Intelligenz im März

In Deutschland ging die von Grünen Medien gesteuerte Hetzte gegen die KI und die USA weiter: Eines der besten Beispiele war die sogenannte Dokumentation Trump und seine Milliardäre. Leider musste man darin auch zugeben, dass es gar nicht die konservativen Republikaner waren, sondern die Demokraten, welche unter Präsident Clinton in den 1990er Jahren den IT-Firmen alle bis dahin von den Republikanern (Reagan und Bush) errichteten Beschränkungen aus dem Weg räumten und alle Regulatorien abschafften. Dann war es der ach so gelobte demokratische Präsident Obama, der zweimal nur mithilfe der Internet-Firmen gewann - besonders Facebook, mit dessen Chef Mark Zuckerberg er eng befreundet war und gerne mit ihm im Fernsehen auftrat. Auch Obama gewährte jenen Firmen freie Hand, weil er sie brauchte und für seinen Machterhalt benutzte. Dumm war ebenfalls, dass jene IT- und Internet-Firmen zuerst gegen den Republikaner Trump waren und unfassbare Gelder für die Wahlkämpfe der Demokraten spendeten. Erst als die Biden-Administration (vor allem seine Vizepräsidentin Kamala Harris) seit Anfang der 2020er Jahre mit massiven Beschränkungen gegen die IT-, Internet- und vor allem KI-Firmen vorging und wie in Europa alles beschränken wollte, liefen jene seit Jahrzehnten die Demokraten unterstützenden Firmen einzeln, langsam sowie nach und nach zu den Republikanern über. Wie immer geschrieben, hat jede Geschichte eine Vorgeschichte. Aber als Fazit des Films mit seinen Verschwörungstheorien blieb nur, dass die KI-Firmen die Bösen sind, welche Europa dringend beschränken und zerschlagen muss, weil sie nun auf der 'falschen' Seite stünden. - Niemand wollte erkennen, dass sie nie auf irgendeiner anderen Seite standen, als auf ihrer eigenen. Nur dieses Verhalten hat sie groß gemacht und die USA zur IT-Weltmacht aufgebaut, gegen welche der ganze Rest der Welt - insbesondre Europa - kaum etwas technologisch zu bieten hat.

In der Folge war es erwartbar, dass weltweit, aber besonders aus den USA und China fast täglich KI-Neuerungen publiziert wurden, welche allerdings in Europa nicht oder nur eingeschränkt verfügbar waren.

Bei den unbegrenzten Investitionen in Rüstung und den 500 Mrd. Euro Deutschland in die Infrastruktur wird jedoch eines völlig übersehen: Sie gehen fast ausschließlich in Eisenbahnen, Straßen, Kanäle für die Schifffahrt, in Brücken, Gebäude etc. Das ist die Infrastruktur und sind die Techniken des 19. Jahrhunderts. Das sind die aufgrund der von der CDU unter Kohl absichtlich durchgeführten Privatisierung und vorsätzlichen Vernachlässigung der gesamten Infrastruktur zwar vorhandenen Altlasten, welche sicherlich auch renovierungsbedürftig sind. Aber das sind keine neuen Technologien: Da findet sich weder Gen-Technik, noch Kernkraftwerkstechnologie, noch Internet, noch Künstliche Intelligenz, wie es die restliche freie Welt betreibt. - Gemäß den Analysen von heise KI-Update hat es Europa in den letzten Jahren seit dem ersten Amtsantritt von Präsident Trump 2016 trotz Unsummen an Geld in diversen Initiativen nicht einmal fertig gebracht, Ansätze für eine europäische KI-Chip-Herstellung für moderne KI-Anwendungen (LLM - Large Language Models) aufzubauen. Wenn die USA somit von den Europäern weiterhin erpresst, durch Gesetze und Zölle schikaniert sowie kritisiert werden, dann befürchten nicht wenige Analysten, dass die EU-Staaten auch keine modernen Chips von der US-Firma Nvidia mehr erhalten. Derartige Ausfuhrstopps haben die USA bereits unter den Demokraten für zahlreiche Länder wie China erlassen. Das geht per Präsidentendekret binnen Minuten. Dann würde der durch den EU-AI-Act selbstverschuldete Rückstand schlagartig zum schnellen Aus jeglicher modernen KI in Europa.

Selbst Fotografen bei Magnum schwenkten für neue Fotobücher und Fotoprojekte auf KI um. Die heftige Kritik anderer daran sowie von Magnum selbst störte sie nicht mehr.

Die soziale Plattform Pinterest gab bekannt, das sie ab 30. April auch offiziell alle Fotos für das eigene KI-Training verwenden wird. Denn für die eigenen KI-Software Canvas hatte man dies schon lange getan. D.h. selbst kleinere Netzwerke stiegen nun in des weltweite KI-Geschäft ein. Denn die großen Player wie Meta, Google, Reddit etc. taten dies auch schon lange.

Im März verkündete die Firma Staircase Studios AI, sie wollen in den kommenden 3-4 Jahren 30 Filme für das Kino und Fernsehen mit einem neuen Gen-KI-Video-Werkzeug herstellen. Nicht nur erstaunt die hohe Anzahl von 7-10 Filmproduktionen je Jahr, sondern deren Budget von jeweils unter 500.000 US-Dollar. Der Beispielfilm ist noch nicht perfekt. Aber er zeigt, wie weit man bei künstlich erzeugten Videos bereits vorangeschritten war.

Die neue Video-Gen-KI-Software Marey von Moonvalley soll angeblich nur mit 'ethischem' Material trainiert worden sein. Nach Firefly im Februar 2025 war das die zweite derartige Software, welche auf angebliche Rechtssicherheit setzte. Allerdings waren bei beiden die bisherigen Ergebnisse nicht ganz so hochwertig.

In China erkannte ein zweites Gericht das Urheberrecht auf mit GenKI erzeugte Fotos an. Somit musste der Missbrauch vom Beklagten auch mit einer Schadenersatzforderung von ca. 1.380 US-Dollar beglichen werden (weiterer Sekundärbericht dazu).

In China kam im März so viele neue GenKI-Software im Bereich Foto und Video heraus, dass man sie nicht mehr besprechen kann. Es ist auch wertlos, da sie bei uns nicht angeboten werden darf.

In den USA urteilte ein dreiköpfiges Berufungsgericht zu KI-Bildern, welche ohne jegliche menschliche Beteiligung erstellt wurden, kein Copyright / Urheberrecht erhalten können, weil das US-Copyright-Gesetz aus dem Jahr 1976 eine menschliche Beteiligung fordert. Das war bisher weltweit die Urteilsbegründung aller Gerichte. Allerdings wird der Anteil und die Art der menschlichen Beteiligung an der Bildgestaltung oft unterschiedlich gewichtet (z.B. 'Kleinste Münze'). Geschickt reichten die Richter jene Feinauslegung und Weiterentwicklung des Urheberrechtes bei der GenKI an die Gesetzgeber im US-Congress weiter.

Im seit Jahren andauernden Rennen der Schützer von Bildern mit Wasserzeichen und deren Entferner erregte das neue KI-Werkzeug von Google Gemini Flash 2.0 GenKI-Model Aufsehen, weil es relativ gut diverse Wasserzeichen in reiner (positiver) Schriftform entfernen konnte. Der Unterschied zu bisherigen Werkzeugen wie Photoshop liegt darin, dass man es per Text- oder sogar Spracheingabe erreichen kann. Aber noch immer scheiterten derartige Werkzeuge an meinem in Verläufen platzierten inversen / negativen schriftlichen Wasserzeichen. Ars Technica bietet einen weiteren Testbericht dazu für Interessierte über die Leistungen der GenKI-Software Gemini 2.0 Flash.

Ende März wurde wieder einmal das Thema Morphing, nun jedoch als KI-Slop, in deutschen Podcasts hochgekocht. Morphing meint das Verändern von Formen. Also die Umwandlung aus einem Zustand in einen anderen. Das Wort Metamorphosen und die Bedeutung stammt bereits aus dem Altgriechischen, wo sich in den Epen die Götter ständig (z.B. in Tiere) verwandelten. Der englische Ausdruck Slop bezeichnete schon vor vielen Jahren eher die Verwandlung mittels Bildern (Morphing). Seit dies mit KI bei Fotos und Videos einfach und billig ist, wird es als etwas angeblich Neues heftig kritisiert. - Bereits der Titel jenes Podcast 'Ruiniert KI die sozialen Medien?' ist bezeichnend. - Als ob bei sozialen Medien noch etwas ruiniert werden könnte. Es handelt sich wieder einmal um die übliche rot-grüne Kritik an moderner Technik, welche nun nach dem Machtverlust der Grünen an der Regierung über ihre hörigen vielen Unterorganisationen und die abhängigen Medien vorgetragen wird. Auch der englische Ausdruck slop ist sehr alt. Modern bedeutet es meist negativ Dinge wie Schmutz(wasser), das überschwappt, oder der Satz, welcher sich in Flüssigkeiten unten absetzt. - Als AI slop war er auch schon Jahre alt, bevor die deutschen Technikfeinde es 2025 zur Bekämpfung der KI instrumentalisierten. Also waren das alles uralte Kamellen, über welche das Ausland schon lange informiert war, und damit zu leben gelernt hatte. Vor allem wandte man sich in Deutschland gegen die kleine Unterkategorie der Grusel-Metamorphosen, bei welchen sich Dinge in etwas Ekelhaftes verwandelten. Jene Kurzvideos sollen angeblich bei Instagram besonders beliebt sein, was jedoch auch nicht bewiesen wird. Und dann wird nicht nur unterstellt, sondern aktiv behauptet, dass diese echt wirken und dass viele Menschen nicht erkennen würden, dass es sich hierbei um KI handele. Wie bitte? Welcher Mensch kann sich denn in eine Krake verwandeln und wer hat so etwa schon einmal in der Natur gesehen? Für wie dumm halten die Technikfeinde die Deutschen eigentlich? - Sogar die dann bemühte Dead Internet theory (Theorie des toten Internets) war uralt: sie besagt als reine Theorie, dass angeblich ein niemals bewiesener Anteil des Internets gar nicht echt sei, sondern aus Maschinen bestünde. Im freien Ausland wird diese These auch ganz offen als Verschwörungstheorie (a conspiracy theory) gebrandmarkt. Aber von den deutschen Technikfeinden wurde exakt jener Unsinn 2025 im öffentlich rechtlichen Rundfunk als angebliche Fakten verbreitet und mit KI in Zusammenhang gebracht, weil man letztere bekämpfen will. Soziale Netze wären überwiegend (Zitat: 80%) von KI-Bots gesteuerte Diskussionen, die Unsinn verbreiten würden, und keine Menschen. Auch Influencer wären keine Menschen, sondern inzwischen überwiegend KI, gegen die man etwas tun müsse. Denn menschliche Influencer würden einen Mehrwert bieten. Mit Verlaub: Unsinn sowie politische Propaganda können auch Grüne und hochbezahlte Mitarbeiter des Öffentlich rechtlichen Rundfunks erzählen. Dazu benötigt man keine KI oder Maschinen. Dazu reicht MD - Menschliche Dummheit - völlig aus.

Getrieben durch die EU führte Spanien ein Gesetz ein, das die Kennzeichnung von durch KI erzeugte Fotos und Videos forderte und Firmen mit 35 Mio. Euro respektive 7% des weltweiten Umsatzes als Strafe bei Zuwiderhandlungen drohte. Wie immer in Europa waren die Definitionen wachsweich, sodass es erneut keine Rechtssicherheit gab. Aber auch China forderte den Einsatz von KI zu offenbaren.

Der von Open AI in ChatGPT integrierte neue Bilderzeuger (GenKI) konnte - trotz noch immer bestehender kleiner Fehler - im März bereits zahlreiche anspruchsvolle Fotografen überzeugen, da er immerhin auch (englischen) Text korrekt darstellte. Aufgrund seines neuartigen autoregressiven Modells stellte er Bilder auf Textangaben nicht nur einfach her, sondern erlaubte daran auch weitere einfach zu gestaltende Feinoptimierungen. Letzteres war bei früheren / anderen Bildgeneratoren viel komplizierter.

Der erste Drohnenlieferdienst zwischen einem Krankenhaus und einem Labor zu Lieferung lebenswichtiger Blutproben sowie Blutspenden für Patienten wurde von den Grünen und ihren hunderten Unterorganisationen in Deutschland um zwei Jahre absichtlich mit allen miesen Tricks verzögert. Und selbst dann wurden derart viele Auflagen gemacht, dass die Krankenkassen dadurch mit hohen Kosten zum Schaden der Patienten belastet werden. Ferner wurde der Einsatz von KI zur Selbststeuerung der Drohne weitgehend verboten, weil man wieder unzählige Ausreden u.a. für angeblich bedrohte Tiere auf der Flugroute einbrachte. Zwei Jahre Geld und Zeitverschwendung, nur damit Grüne (nicht nur im von ihnen beherrschten Baden-Württemberg, wie in diesem Fall) jeden Fortschritt behindern konnten. Die gleichen in Baden-Württemberg herrschenden Grünen haben im Übrigen einen Flugplatz, der aufgrund seiner ständigen Lärmbelästigung von den Einwohnern in Konstanz seit Jahrzehnten bekämpft wird, direkt neben dem größten Naturschutzgebiet gelegen unterstützt, und ihm seinen uneingeschränkten Weiterbetrieb nicht nur genehmigt, sondern sich aktiv für den Weiterbetrieb eingesetzt, weil ... sie davon finanziell profitierten. Hinzu kamen weitere Schikanen auf allen Ebenen gegen den Drohneneinsatz im Krankenwesen bis in das Details: So musste die Person, welche die Blutprobe aus der Nutzlasthalterung der Drohne (eine Art Schublade) einfügt oder entnimmt, allen Ernstes eine spezielle Sonderausbildung mit Prüfung beim Luftfahrtbundesamt ablegen, damit sie die Blutprobe aus dem Fach herausnimmt. Das ist so, wie wenn man Sie zu einem zweiten Führerscheinkurs mit zusätzlicher Führerscheinprüfung zwingt, damit Sie eine Einkaufstasche oder einen Reisekoffer in den Kofferraum Ihres Pkws stellen oder herausholen dürfen. - Im freien Ausland sind derartige Genehmigungen für lebensrettende Maßnahmen im Gesundheitswesen eine Frage von Stunden respektive nicht genehmigungspflichtig. Aber hier ging und geht es nur um Machtausübung sowie 'moderne Wegelagerei'. Denn es waren ja die Anhänger der von den Grünen unterstützten 'Klebersekte', welche die Straßen zwischen dem Krankenhaus und dem Labor und somit den gesamten Verkehr in der Region vorher absichtlich lahmlegten, damit man keine Blutproben mehr auf der Straße transportieren konnte. Und es waren die Umweltschützer, welche seit Jahrzehnten jeden Ausbau der dortigen Straßen be- und verhinderten, sodass man die Blutproben im Stau nicht mehr rechtzeitig vom Krankenhaus zum Labor fahren konnte. Nun erhielten jene Unterorganisationen nicht nur ihre Machtanerkennung, sondern wieder einmal sogenannte 'Ausgleichsleistungen' dafür, dass sie jahrelang erfolgreich jeden Fortschritt verhindert hatten. Früher durfte man so etwas noch Erpressung nennen. Ganz nebenbei wurden zuerst von den Grünen auch die drastischen Einsparungen der CO2-Mengen durch den Drohnentransport gegenüber dem Pkw auf der Straße vom Tisch gefegt, weil es hier wieder einmal um angeblich vom Aussterben bedrohte Tiere (am Boden) ging, welche durch den angeblichen Drohnen-'Lärm' (in großer Höhe) in ihrer Brut gefährdet würden. So definiert man täglich alles zum jeweiligen eigenen Zweck passend um.

Dann gab auch Facebook / Meta klein bei. Jener Konzern hatte bereits im Dezember 2023 (kein Druckfehler) in der freien Welt zahlreiche KI-Funktionen für alle seine Dienste eingeführt, welche die Grünen in Europa mit zahllosen Vorwänden verboten. Angeführt wurden vor allem der von ihnen in der EU und Deutschland mit der DS-GVO durchgepeitschte überzogene Datenschutz, der sich von Anfang an gegen die KI richtete, weil man jene als Fortschrittstechnologie (wie Kernkraft, Gentechnologie, Internet etc.) zerstören und verbieten wollte. Nach zahllosen von den grünen Akteuren durchgesetzten Schikanen und Zensuren 'durfte' der Meta-Konzern gnadenhalber und auch nur befristet bis auf weitere Kontrollen (Schikanen) und Einsprüche ab April 2025 - also nach rund 1,5 Jahren - langsam und in kleinen Stufen schrittweise eine völlig veraltete und dazu nochmals abgespeckte KI-Version auch in Europa einführen. So funktioniert die Zerstörung des Fortschritt durch die Grünen.

Der nächste Anschlag auf die KI wurde jedoch bereits von den zahlreichen Unterorganisationen der Grünen in Deutschland und Europa durchgeführt: Man beauftragte bei seinen eigenen Anhängern und angeblichen Forschungseinrichtungen 'Studien', welche belegen werden, dass die Verwendung von KI 'süchtig' machen soll. Selbst Drogen für alle legalisieren und sogar deren Anbau und Verkauf organisieren, bei denen der Nachweis der Suchtgefahr bereits seit Jahrhunderten erbracht ist, aber ungewünschte Dinge wie KI aufgrund eines angeblichen 'Suchpotentials' verbieten. Da die Grünen selbst definieren, was eine 'Sucht' ist, kann man damit im Übrigen auch die Fotografie oder das Filmen verbieten. Denn, wer etwas z.B. mehr als zwei Stunden lang an einem Tag durchführt, ist laut grüner Studien bereits 'süchtig' und gilt als 'Abhängiger', der die Gesellschaft schädigt und somit per Gesetz vor seiner eigenen Dummheit geschützt werden muss. Vor allem muss jedoch die (Grüne) Gesellschaft vor jenen 'Süchtigen' geschützt werden. Von da an ist es nur ein kurzer Schritt, bis man Sie in Entziehungsanstalten zwangsweise einweist, damit Sie sich danach als 'Geheilter' mindestens 10 Stunden am Tag für den Umweltschutz oder Asylanten sowie deren kriminelle Organisationen einsetzten können.

In Deutschland wurde das seit 1970 von Masahiro Mori bekannte uncanny valley auf durch GenKI erzeugte Lebensmittelfotografie untersucht. Diese 1970 erstaunliche Erkenntnis meint, dass (manche) Betrachter es als 'unheimlich' empfanden, je natürlicher ein künstliches Bild / Erzeugnis (Roboter, Prothesen) aussah. Bei manchen Lebensmittelfotos konnte dies nun in der Tat auch nachgewiesen werden. Die von den üblichen KI-Gegnern (weitere Quelle) sofort vorgebrachte Auslegung, dass GenKI ungeeignet für diese Food-Photography sei, ist jedoch nicht richtig. Es kommt auf den Ähnlichkeitsgehalt der KI an. Ganz eindeutig erkennbar gefälschte Bilder sowie perfekt nachgemachte / erzeugte Bilder liegen außerhalb jenes 'unheimlichen Tales'. Wie immer und überall muss man die Details genau lesen und dann nachprüfen. Das ist eine Grundlage der Wissenschaft. Dann ergeben sich meist andere Ergebnisse, als von den Influencern und der unkritischen Jubelpresse publiziert. Also gilt auch für die Lebensmittelfotografie: Das Ergebnisbild (sei es mit einer dedizierten Kamera aufgenommen oder mittels GenKI erzeugt) muss hochwertig sein. Denn Menschen sind ganz besonders empfindlich bei Lebensmitteln, bei denen wir evolutionstechnisch seit hunderttausenden von Jahren auf das Aussehen achten mussten, um zu überleben. Jeder 'leidet' noch heute an dieser 'Erblast', weil nicht perfekt oder sogar ungewohnt aussehendes Essen meist giftig war. Diese Erkenntnis ist jedoch so banal, dass man damit keinen reißerischen Artikel schreiben und für viel Geld publizieren kann. - Im Übrigen muss man festhalten, dass die Studie im KI-feindlichen Deutschland durchgeführt wurde, das keinen legalen freien Zugang zu moderner GenKI-Software hat. Somit konnte / durfte nur völlig veraltete GenKI-Software zur Erzeugung der Lebensmittelfotos verwendet werden. In meinen Augen sehen die zum Experiment verwendeten GenKI-Bilder geradezu furchterregend schlecht aus und sind definitiv minderwertig. Im Ausland sahen zum Studienzeitpunkt und sehen heute Food-Fotos deutlich hochwertiger aus. - Nachtrag: Selbst die mit angeblich dedizierten Kameras erzeugten Fotos würde ich niemals für die Lebensmittelfotografie und vor allem nicht für Werbefotos dazu verwenden, weil sie einem jeden Appetit verschlagen.

CIPA Februar-Zahlen

Die CIPA publizierte die Zahlen zum Monat Februar sowie die Grafik der Verschiffungen. - Je nach Browser-Einstellungen lädt es diese Dateien sofort auf Ihren PC in den voreingestellten Download-Ordner herunter, statt sie im Browser anzuzeigen.

Die Februar-Zahlen waren trotz der schwierigen Wirtschaftslage noch erstaunlich hoch.

Die Gesamtzahlen der Produktion veränderten sich um: -3,5% im Vergleich zum Februar 2024 auf 551.052 Stück. Das waren +7.820 mehr oder +1,4% als im direkt vorausgehenden Januar 2025.

Die Produktion der Kameras mit fest eingebautem Objektiv (früher Kompakt- und Bridge-Kameras) veränderte sich um: +3,2% im Vergleich zum Februar 2024. Das werte ich als negativen Schritt in die falsche Richtung. Auch eine monatliche Produktion von über 144.000 dieser technisch den Smartphones unterlegenen Modelle halte ich für deutlich zu hoch.

Die Produktion der DSRL-Kameras veränderte sich um: +1,9% im Vergleich zum Februar 2024. Ein Plus von 26,8% oder über 14.500 Stück gegenüber dem direkt davorliegenden Januar 2025 waren eine noch deutlichere Steigerung. Diese über 69.000 Stück waren zu viel. Vor allem zeigte ein steigender Trend in der Produktion 2025.

Die Produktion spiegelloser Kameras veränderte sich um: -7,5% im Vergleich zum Februar 2024. Das war mit fast 338.000 Stück dennoch das zweithöchste jemals registrierte Februar-Ergebnis für spiegellose Kameras. Aber auch im Vergleich zum direkt vorausgehenden Januar 2025 war es ein hoher Rückgang um -6%.

Die Gesamtzahlen der weltweiten Verschiffung veränderten sich um: +18,6% im Vergleich zum Februar 2024 auf nun 606.745 Stück. Aber es waren auch unerwartete +12,7% oder über +68.000 Stück im Vergleich zum direkt vorausgehenden Monat Januar 2025.

Die Gesamtzahlen der Verschiffung nach Europa veränderten sich um: +10,9% im Vergleich zum Februar 2024. Und es waren auch +4% oder +4.772 Stück im Vergleich zum direkt vorausgehenden Monat Januar 2025.

Die -9,1% geringeren Produktionszahlen im Vergleich zur Verschiffung im Februar 2025 sind erstaunlich: Offenbar musste man angelaufene alte Überproduktion (zu volle Lager) zuerst einmal wieder aus den Zentrallagern in die Welt verschiffen.

Im Februar nehmen die Produktionszahlen zum Dezember meist leicht (-0,5% im langjährigen Mittel) ab. Wir hatten aber im Februar 2025 hingegen eine unerwartet hohe Steigerung um +1,4% zum Vormonat Januar (2025) zu verzeichnen. Das ist bereits deshalb ungewöhnlich, da der Februar bereits rechnerisch weniger Arbeitstage zählt. Daraus folgt, dass die Produktionssteigerung je Tag noch stärker ausfiel.

Fazit: Das war somit ein insgesamt durchwachsener Start in das Jahr 2025: Es waren bei den spiegellosen Kameras leicht negative Produktions-Zahlen im Vergleich zum Vorjahres-Ergebnis im Februar 2024. Aber bei DSLRs und den Kameras mit fest verbautem Objektiv lagen die Steigerungen sehr hoch. Die Verschiffung lag weltweit sowie nach Europa höher als im Februar 2024. Nach Europa wurde insgesamt 2025 bereits +10,9% verschifft. Nach China wurden bisher sogar +37,3% verschifft und in die USA immerhin +10,8% als in den ersten zwei Monaten 2024. Überall, aber vor allem in China versprachen sich die Hersteller weiteres starkes Wachstum.

Die dazugehörenden Grafiken 2025 mit Erläuterungen der Detailzahlen.

Meldungen zur Wirtschaft im April 2025

Allgemeine Wirtschaft

Bereits Anfang April sickerte durch, dass auch die zweite Kern-Wahlaussage des Kanzlerkandidaten Merz gebrochen wurde: Man hatte sich im Koalitionspapier darauf geeinigt, die Migrationspolitik nur noch in Abstimmung und bei einstimmiger Zustimmung aller anderen EU-Staaten ggf. abzuändern. Das wird dann mit der versprochenen Verschärfung der Migrationspolitik so, wie mit der Abschaffung der Umstellung zur Sommerzeit, welche alle Politiker und vor allem Staaten in der EU seit 2018 aktiv blockieren, obwohl es dazu eine eindeutige Volksbefragung gab. So bleibt es dann auch beim Terror und den Straftaten in Deutschland. Stark verspätet wurde passend dazu die Kriminalstatistik für 2024 publiziert. - Etwas, das man bereits im Januar 2025 vor der Wahl hätte machen können. Aber bei zugegeben über 600 schwersten Straftaten täglich, welche offiziell zur schriftlichen Anzeige kamen, wollte man das natürlich nicht früher publizieren. Denn selbst zugegeben waren 1/3 von Ausländern begangen. Und diese bereits vorsätzlich geschönten Zahlen schlossen sowieso jene aus, welchen die linken, grünen und korrupten Staatsdiener großzügig deutsche Papiere gegeben hatten. Ferner wurden nur die Strafanzeigen berücksichtigt, welche eindeutig Ausländern zugeordnet werden konnten. Also entfielen auch alle Anzeigen gegen 'Unbekannt'. Wie schrieb mir ein treuer Leser: Man darf von der CDU und vor allem Herrn Merz nicht erwarten, dass sich auch nur das Geringste ändert. Die Kritiker, welche die neue 'Große' Koalition als 'Ampel 2.0' bezeichneten, behielten bereits wenige Wochen nach der Wahl in zentralen Punkten Recht.

Dann wandten sich auch die Dachverbände der deutschen Industrie und des Handels an die Koalitionspartner mit einer eindeutigen Erinnerung an die bisher im Koalitionspapier nicht mehr auffindbaren früheren Wahlversprechen nach u.a. Steuersenkung, Steuervereinfachung (das war u.a. jener 'Bierdeckel' des Herrn Merz), Bürokratieabbau, Abgabensenkungen, Gesetzesänderungen etc. Auch die Industrie und der Handel waren von der CDU 'reingelegt' worden. - Wie sagte ein Bundespräsident (Johannes Rau) mit Jurastudium einmal so treffend: Gebrochene Versprechen sind gesprochene Verbrechen.

Zölle

Am 02. April setzte der US-Präsident - wie lange vorher angekündigt - die Zölle gegen zahlreiche Länder in Höhe von +10% (auf die bereits bestehenden Zölle) und gegen die EU von pauschal +20% in Kraft. Alle Prozentzahlen wurden von den US-Behörden in Abhängigkeit des jeweiligen Handels-Bilanzdefizites bei industriellen Produkten errechnet. Denn bei dieser Industrieproduktion erlitten die USA in den letzten Jahrzehnten die schwersten Rückschläge im Außenhandelsdefizit. Wie immer wurde dies von den deutschen Medien und den EU-Medien absichtlich falsch übersetzt sowie vorsätzlich umgedeutet und schließlich mit dreisten Falschberechnungen ihrerseits gekontert. Der Strafzoll(satz) der EU gegenüber den USA betrage im Durchschnitt angeblich nur 2,5%. Das ist richtig und falsch, wie immer bei Durchschnitten. Wenn man auf tausend Produkte keine oder minimale Strafzölle erhebt und auf alles, was die Grünen in der EU stört, bis zu 20%, dann mag der durchschnittliche Zollsatz über alle Waren der USA bei 2,5% liegen. Aber die relevanten Kernzollsätze für die wichtigen Waren lagen in der EU drastisch höher als die entsprechenden Zölle der USA.

Da die EU jahrzehntelang zuletzt mit 10% Einfuhrzoll US-Pkws bestrafte gegenüber 2,5% Einfuhrzoll der USA, war der Tatbestand der von der EU begonnenen und auf Druck der Grünen nie beendeten Sanktionen gegenüber den USA und deren angeblich die Umwelt extrem belastenden Autos unleugbar. Selbst das Ifo-Institut bestätigte in einer Studie 2018 diesen Umstand, dass die EU protektionistischer war und ist als die USA. Das reichte hin bis zu absurd hohen Strafzöllen der EU von 20% auf Äpfel und Weintrauben aus den USA. Sie dürfen selbst raten, wer hinter diesen Öko-Strafmaßnahmen der EU steht. Im Übrigen handelte es sich um einen jahrzehntelangen politisch ausgetragenen Wirtschaftskrieg der deutschen Grünen, welche gegen die genveränderten Lebensmittel der USA hetzten, gegen die sogenannten 'Chlor'-Hähnchen sowie im Grunde alle Waren aus den USA. Und die den grünen hörigen Medien bezeichnen alles, was aus den USA kommt, seit vielen Jahren zunehmend als angeblich 'ungesund'. Gleichzeitig wurden seit 2022 exakt dieselben genmanipulierten Lebensmittel, die zudem radioaktiv verseucht und überdies mit Pestiziden belastet sind, aus der Ukraine frei importiert und sogar gegen deutsches Recht überall erzwungen. Als Folge findet sich heute kaum ein verarbeitetes Lebensmittel in der EU mehr, das nicht mit diesem ukrainischen 'Gift' belastet ist - angefangen mit Ihren frischen und angeblich gesunden Frühstücks-Brötchen beim Bäcker. Aber die Ukraine sind ja die 'Guten' und die USA die verhassten 'Bösen'. - Ganz nebenbei: Selbst der Weltklimarat der UNO forderte seit Jahren genveränderte Lebensmittel als einzige Möglichkeit, in Zukunft noch genug Lebensmittel für die Ernährung der Weltbevölkerung zur Verfügung zu stellen. Auch hierbei hatten Deutschland und die EU (verursacht durch Grünen Fanatismus) schon lange den Anschluss an die Forschung sowie die Realität der freien Welt verloren.

Bereits die früheren demokratischen Präsidenten der USA hatten diese aggressive Schutzzollpraxis der EU kritisiert, aber letztendlich immer klein beigegeben. Die Europäer waren es seit Jahrzehnten gewohnt, dass sie selbst andere (USA, Japan, China, Afrika etc.) mit Wirtschaftssanktionen und Zöllen willkürlich schikanieren konnten, ohne je Gegenmaßnahmen zu fürchten. Nun kehrte einer der wichtigsten Handelspartner das einmal um. Andere wie China werden folgen. - Das ist nicht wie die von den Grünen gesteuerten Medien behaupteten, das Ende der freien Marktwirtschaft. Dank grüner Herrschaft in Europa gab es angesichts von Handelslieferkettengesetz und massiven weiteren Schikanen sowie Eingriffen in die internen Angelegenheiten fremder Staaten mittels Handelssanktionen und Wirtschaftskriegen spätestens seit Anfang der 2020er Jahre sowieso keine freie Marktwirtschaft mehr. Wer wie die Grünen sogar den aktiven Rückbau aller chinesischen Elektronik u.a. beim Mobilfunknetz und dem Verbot weiterer derartiger Wareneinkäufe in China durchsetzte, sollte sich mit den üblichen Schuldzuweisungen an die Anderen zurückhalten, welche nur von den eigenen Taten ablenken sollen.
Korrekt ist allerdings, dass die extrem exportabhängige deutsche Industrie am heftigsten in Europa leiden wird: Die sowieso von den Grünen mit der durch ihre Kriegs- und Öko-Sanktionen gegen Russland erzwungenen hohen Gaspreisen niedergedrückte Pharma- und Chemie-Bereiche, war vom Geschäft in den USA sehr abhängig. Jedoch waren auch der Automobilbereich sowie der Maschinenbau betroffen. Hingegen sollte man die immer wieder zitierten privaten Autos nicht überbewerten. Wer in den USA als Multimillionär oder Milliardär ein Luxusauto von Porsche, BMW, Mercedes oder Bugatti (VW) erwarb, der kümmerte sich nicht um 25% Einfuhrzölle. Selbst die durch die Grünen erzeugte Sanktionspolitik gegen Russland verteuerte die Preise jener Luxuslimousinen dort um 20-30% durch den Einkauf über Kasachstan und andere Länder, wurde von den reichen Russen jedoch schmerzlos bezahlt. Das ist wie bei der modernen Foto- und Video-Industrie, welche sich spätestens 2024 - dominiert durch Wohlhabende und Reiche - weitgehend vom allgemeinen Markt abgelöst hatte. Wer reich war, gönnte sich so etwas demonstrativ als ostentativ zur Schau gestelltes Symbol seines Reichtums. Nur wer mit Strafzöllen oder (wie in Europa bei Kameras) zu überhöhten Preisen angebotene seltene Waren verwendet, ist wirklich reich.

Noch schlimmer war Anfang April nur China betroffen, das angesichts bereits früherer Strafzölle mit bis zu ca. 54% Gesamtzoll belastet wurde. Um vorweg etwas klarzustellen: Europa hatte bereits die Zölle gegen China erhöht und wird sie aufgrund grüner Agitation weiter erhöhen. Man fand auch bisher immer einen durch Geheimdienste oder eigene Unterorganisationen an den Haaren herbeigezogene Behauptungen, um so etwas zu begründen. Denn keineswegs will man weitere Strafzölle der USA gegen Europa, weil die Chinesen ihre Waren über die EU unter Umgehung der eigenen Strafzölle in die USA exportieren. Noch wollen die Grünen weitere chinesische Waren auf dem eigenen Markt, da deren Produkte nicht nur hochwertig bis hochwertiger als eigene waren, sondern viel billiger.

Historisch betrachtet war es meist so, dass Zölle umstritten sind, weil sie zwar oft die eigene Industrie im Aufbau schützten (also in jener frühen Phase der Industrialisierung sinnvoll waren - und deshalb früher auch 'Schutz'-Zölle genannt wurden), aber im globalisierten Handel der Moderne eher negative Effekte zeigten. In der Moderne wurden sie bezeichnender Weise auch eher 'Straf'-Zölle genannt. So werden heute mit den hirnlosen Strafzöllen der EU auf chinesische Autos vor allem deren enorme technischen Fortschritte bestraft und gleichzeitig die einheimische Industrie geschützt, weil sie selbst keine technisch gleichwertigen Pkw herstellen kann und zudem die minderwertigen Modelle viel teurer sind sowie durch Zölle auch bleiben. Denn sogar VW kann in China extrem hochwertige im April neu vorgestellte Elektroautos für 17.000 Euro Endkundenpreis herstellen und dort verkaufen.

Letztendlich ist es jedoch eher die psychologische Wirkung, welche die Märkte bestimmt: So erwarteten alle Anfang April eine höhere Inflation und die ärmeren Schichten werden den Konsum noch weiter drosseln - ganz im Sinne der Ökofanatiker, welche den Konsum (der Anderen) grundsätzlich hassen, weil er angeblich schädlich für das Klima sei. Deshalb war es auch wieder einmal typisch, dass die den Grünen hörigen Medien sofort die 'USA als größeren Feind als Russland' bezeichneten. Die abhängigen Medien schrieben zunehmend in reinen Kriegsmetaphern. Die Industrie reagierte anders: Sie setzte die Verlagerung der Produktion in das Ausland verstärkt fort - also die Deindustrialisierung Deutschlands. Die Kurzarbeit und Arbeitslosenzahlen werden somit hierzulande weitersteigen.
Im Gegensatz zur deutschen Kriegsrhetorik blieb die mit 31% Strafzöllen höher belegte Schweiz diplomatisch höflich und strebte eine Verhandlungslösung an.

Um die sachliche 'Kurve' von den die Emotionen hochtreibenden Zöllen zu den Kameras zu finden, sei angemerkt, dass Anfang April 24% Zollerhöhungen für japanische Kameras und Objektive nach den USA geplant waren. Damit wären diese optischen Geräte aus Japan zwar etwas teurer und würden sicherlich die armen Fotografen und Videografen dort hart treffen, welche sich im Grunde sowieso keine dedizierte Kamera leisten konnten / können. Härter wird allerdings der Steuersatz auf chinesische optische Produkte und Drohnen (sowie manche in China hergestellten Kameras von Fujifilm). Aber auch die Strafzölle auf Vietnam (46%) und Thailand (36%), wo viele japanische Hersteller produzieren ließen, waren extrem hoch. Dennoch wird dies dann noch immer nicht die völlig übertriebenen hohen Preise der Kameras und Objektive in Deutschland erreichen, bei höherem Einkommen und weniger individuellen Steuersätzen sowie drastisch geringeren Abgaben in den USA. Mitleid ist mit den US-Amerikanern somit nicht angebracht. Denn die seit Jahrzehnten mit Dumping-Preisen (bis hin zum Preiskrieg dort) verwöhnten US-Kunden müssten dann endlich (fast) so viel bezahlen wie wir hier. - Aber selbstredend wird dies die von mir seit Jahren vertretene These der sinnlosen Über-Produktion der angeblich 'billigen' APS-C-Kameras für die Armen noch deutlicher als Irrweg der Kamerahersteller ausweisen. - Sofern, und es muss bei den rhapsodischen Änderungen im Zollstreit wirklich 'falls' heißen, diese Ankündigungen dann so langfristig auch umgesetzt werden, dann bremst dies das angestrebte Wachstum etwas aus. Aber nur etwas. Denn die Reichen werden die teuren optischen Produkte dennoch weiterhin kaufen. Wer sich bisher mindestens jährlich mehrere tausend US-Dollar für Zweit-, Dritt- und Viertkameras leisten konnte, lässt sich bei Luxusprodukten nicht abschrecken. Frei nach dem Motto: 'La Coste es, was es wolle. Geld spielt keine Rolex.'
Da auch Taiwan (32%) und Südkorea (25%) betroffen sind, werden auch Smartphones in den USA teurer werden. Das klingt zuerst einmal 'gut', weil damit ein ungefähr gleiches Abstandsverhältnis der Spitzen-Produkte zu den dedizierten Kameras erhalten bleibt. Da Smartphones und PC, Laptops etc. jedoch wichtiger sind für die modernen Menschen, werden sie eher bei anderen Produkten wie zusätzlichen dedizierten Kameras sparen.

Interessant ist, wie die Deutschen und Europäer sich ständig widersprachen und unlogisch gegen die USA argumentierten: Die USA hätten ein Außenhandelsdefizit, weil alle in den USA hergestellten Waren - vor allem Autos - so schlecht wären, dass niemand sie kaufen würde. Wenn dem so wäre, dann würden erstens die 10% Einfuhrzoll Europas gegen US-Pkw keinen Sinn ergeben. Denn angeblich kaufte sie aufgrund der behaupteten 'rückständigen' Technik (E-Autos von Tesla?) sowieso niemand - zu keinem Preis. Und zweitens könnte man dann sofort diese 10% Zölle der EU im Vergleich zu den US-Zöllen von nur 2,5% eindeutig ungerechten EU-Zölle auf 2,5% oder sogar Null absenken. Denn laut deutschem Politiker-Geschwurbel, würde auch dann niemand diese US-Pkw kaufen. Ganz nebenbei sei erwähnt, dass Opel eine General Motors Tochter ist und Ford eine US-Firma. Zudem sind es auch ur-deutsche Firmen wie BMW, Mercedes und VW, welche in den USA fertigen und Teile ihrer dort hergestellten Pkw auch nach Europa exportieren. Im Gegensatz zu den hirnlosen und rein emotional vorgehenden deutschen Politikern verstehe ich nicht viel von Pkw-Technik. Aber Millionen Deutsche und Europäer kauften Fahrzeuge von BMW, Mercedes Ford und Opel etc., weil sie jene Modelle offenbar nicht für technisch rückständig halten. - Also hat der Streit durchaus etwas mit Schikane und Strafzöllen der EU auf US-Fahrzeuge zu tun. - Ein paar Tage später musste sogar die Tagesschau diese (eigenen) Falschaussagen korrigieren: Die EU importierte 2024 US-Fahrzeuge für 7,8 Milliarden Euro. Das waren laut US-Quellen 169.152 Kraftfahrzeuge. Aber die Grünen wollen diese große und mehr Treibstoff verbrauchenden Fahrzeuge nicht - die Kunden hingegen offensichtlich durchaus. Deshalb kamen 10% - also 780 Mio. Euro - Strafzölle darauf. Denn die gleichzeitig exportierten 757.654 Kraftfahrzeuge der EU in die USA (4,5-Mal so viele) würden angeblich weniger Abgase produzieren und wären - trotz des nicht hinweg zu leugnenden Überschusses - insgesamt angeblich klimafreundlicher. (Das ist die neue Physik und Mathematik für Grüne.)

Typisch war, dass zu den am meisten eingeführten Dienstleistungen der EU aus den USA nicht die verhassten IT-Dienstleister, sondern die angeblichen Gebühren für die Nutzung von geistigem Eigentum zählen. Denn das sind reine Steuerhinterziehungsmechanismen, mit denen europäische Firmen ihre Gewinne dem europäischen Fiskus vorenthalten und lieber in den USA geringer versteuern. Der Trick läuft so ab: Patente etc. werden für symbolische 1 Euro an eine (Tochter-) Firma in Delaware verkauft. Danach bezahlt man je nach eigenem Gewinn in Deutschland horrende Patentgebühren an seine eigene (Tochter-) Firma in jenem Steuerparadies an der US-Ostküste. Das ist ein erwartbares legales Verhalten angesichts völlig überzogener Firmensteuern in Deutschland.

Die Handlungen des US-Präsidenten waren auch nicht willkürlich oder unverständlich, denn sie basieren auf den ökonomischen Theorien namhafter Wirtschaftswissenschaftler. US-Städte und viele Amerikaner wurden in den letzten Jahrzehnten durch die Globalisierung besonders hart getroffen. Denn dort bezahlt der Staat keine Sozialpläne und pumpt auch nicht Milliarden in ganze Branchen, um sie zu stützen, wenn sie straucheln. Die Ziele der Zölle waren: ... restore America's manufacturing prowess, bring foreign nations to heel on key disputes, restore the balance of trade and bring in gobs of money that can help pay off the US deficit and reduce Americans' tax burdens. - die amerikanische Produktionsstärke wiederherstellen, andere Nationen in wichtigen Streitfragen zur Räson bringen, die Handelsbilanz wiederherstellen und Unmengen an Geld ins Land bringen, die dabei helfen können, das US-Defizit zu begleichen und die Steuerlast der Amerikaner zu senken. - Ökonomen sind sich weitgehend einig, dass Zölle dazu beitragen können, viele, wenn nicht alle dieser Versprechen zu erfüllen: Effektiv eingesetzt, können sie die heimische Produktion ankurbeln, indem sie ausländische Waren verteuern. Die durch Zölle erzielten Einnahmen könnten dazu beitragen, einige Defizite auszugleichen. - Es bleibt nur die Frage, ob so etwas a) so schnell die gewünschte Wirkung erzielt, bevor die eigene Bevölkerung murrt und sich bei der nächsten Wahl umentscheidet, und b) die Firmen das auch so umsetzen. Denn Porsche sagte bereits, dass es sich für sie nicht lohnt, bei den geringen Verkaufszahlen nach den USA dort ein weiteres Werk aufzubauen. Das ist das Problem aller Luxusgüter: Sie werden schlichtweg nicht in sehr großen Stückzahlen hergestellt. Das ist per se die Definition von Luxus: Er ist nur für Wenige gedacht.

Hinzu kamen in den USA Anfang April publizierte Hochrechnungen von Regierungsgegnern, welche mit im Extremfall bis zu 2.100 Dollar Mehrbelastung für einen US-Durchschnittshaushalt (Vater, Mutter und 1,15 Kinder) durch die Zölle im ganzen Jahr ausgingen. Auch, wenn diese Maximalwerte vermutlich für ganze Familien nie eintreten, waren sie seitdem in den Köpfen. Zur Klarstellung: Das waren lächerliche Werte im Vergleich zu den jährlichen Preiserhöhungen durch grüne Schikanen, Steuern, Zwangsabgaben und Kriegstreibereien in Deutschland für jeden Einzelnen (nicht ganze Familien). Aber die US-Bevölkerung reagiert immer sehr preissensitiv bei Wahlen. Im Gegensatz zum deutschen 'Schlachtvieh' ließen sie sich nicht gerne Geld 'stehlen'. Treffen würde dies sowieso nie die Reichen. Aber die Armen wären heftig betroffen, und bereits die für die Fotografie sowie Videografie mit dedizierten Kameras wichtige Mittelschicht würde diese Summe selbstredend vorläufig erst einmal nicht für Neuanschaffungen eines Luxusprodukts wie einer Kamera ausgeben.

Der bekannte Influencer Tony Northrup beleuchtet im folgenden englischen Video ein paar Einflüsse der Zollerhöhungen auf Kameras in den USA. Die Anfang 2025 aktuellen Produktionsorte und Mengen sollen folgende sein: Canon produziert in Japan (+24%), Taiwan (+32%) und Vietnam (+46% Zoll). - Nachtrag von mir: sowie in China. Nikon fertigt Kameras in Thailand (+36%), Japan (+24%), China (+34% zu den bereits bestehenden 20%) sowie Indonesien (+32% Zoll). Sony produziert in Thailand (+36%), Vietnam (+46% Zoll) und Japan (+24%). Fuji verlagerte in den letzten Jahren einen Großteil seiner Produktion nach China (+34% zu den bereits bestehenden 20%), was u.a. die beliebte X100VI betrifft, und produzierte 2025 nur noch hochwertige Kameras in Japan (+24%). OM (früher Olympus) hat seine Produktion überwiegend nach Vietnam (+46% Zoll) ausgelagert. Panasonic (Lumix) stellt seine Kameras überwiegend in China (+34% zu den bereits bestehenden 20%) her. Sigma stellt alles in Japan (+24%) her. Hasselblad und Leica (sofern sie wirklich alles in Europa herstellen, was ich bezweifle) werden mit nur +20% Zoll belegt. Vorsicht: Aus angeblichen Produktionszahlen kann man keine pauschalen Prognosen durchführen. Denn erstens kann man diese Produktionszahlen je Standort verändern und zweitens kann man Produktionen verlagern. Überdies ist unklar, wo die teuren Modelle oder die Objektive hergestellt werden. Manche Hersteller produzieren nämlich noch immer die hochwertigen Objektive und auch manche teuren Kameras in Japan, das mit nur +24% Zoll angesichts des riesigen Außenhandelsdefizits der USA dorthin sehr günstig davonkam.
Er legt in einer Tabelle auch einmal dar, wie sich die Arbeitskosten in jenen Ländern unterscheiden. Weil nämlich in der Dritten Welt - heute durch grüne Sprachregelung zwangsweise 'aufstrebende Länder' genannt - die Kosten teilweise nur bei einem Zehntel der US-Kosten und derjenigen in Europa liegen, wanderten die Firmen dorthin ab. Hinzu kommt der dort betriebene Subventionstourismus, bei dem die Entwicklungsländer dank deutscher und EU-Entwicklungshilfegeldern die Ansiedlung fremder Firmen fördern.
Korrekt analysiert er, dass kaum eine japanische Firma ihre Produktion von Kameras und Objektiven in die USA verlegen wird, weil dort die entsprechenden Fachkräfte fehlen. Jedoch beachtet er überhaupt nicht das Porsche-Phänomen: Es lohnt sich bei den geringen Stückzahlen der Luxusgüter (Kameras) nicht, diese in jedem Abnehmerland herzustellen.
Korrekt analysiert er, dass die trägen japanischen Firmen das alles aussitzen werden und darauf hoffen, dass die Zölle spätestens durch ebenfalls Presidential Executive Orders wieder aufgehoben werden. Denn, was er auch nicht analysiert, sind die Import-Zölle auf all die Zubehörteile, welche für z.B. eine Kamera erforderlich sind (Sensor, Prozessor, Controller-Chips etc.). Dadurch würde sich auch eine Fabrik zur Endmontage in den USA nicht lohnen, weil auf die Zulieferteile dennoch Zoll entfiele.
Korrekt ist ferner, dass die Zölle nur neu importierte Kameras und Objektive betrifft, nicht diejenigen, welche schon in den US-Lagern und Geschäften herumliegen. Diesbezügliche Schätzungen lagen zwischen 1-3 Monatsverkäufen in den verschiedenen US-Lagern. Zudem bestimmen die Herstellerfirmen respektive deren Niederlassungen in jedem Land den MSRP/UVP. Aber letztendlich werden die Preise in den USA für Kameras und Objektive (laut seinen Schätzungen um ca. 21%) steigen. Andere Analysten (siehe u.a. die wirklich einfach zu verstehenden Angaben in den Kommentaren) gehen jedoch davon aus, dass letztendlich die Zölle in voller Höhe auf die Preise durchschlagen werden. Dadurch werden die Stückzahl-Verkäufe im Foto- und Video-Bereich in den USA sinken. Als Folge der Preiserhöhungen für Neuware werden auch die Gebrauchtpreise für Kameras und Objektive in den USA steigen.
Hier noch ein Video von fstoppers, eines Unternehmers, der seine Produkte immer zuerst in den USA produzieren wollte, aber damit scheiterte, weil es zu teuer ist.

Persönlich bin ich aus vielen Gründen gegen jegliche Zölle jeder Länder und Organisationen: Denn letztendlich belegen Zölle die Unfähigkeit der eigenen Wirtschaft, etwas so gut oder so preiswert (oder beides) herzustellen, wie die Konkurrenz im Ausland. Deshalb liegt die einzig nachhaltige Lösung auch in der Bekämpfung der Ursachen im Inland, nicht der Symptome. Z.B. Apple und Google beherrschen mit ihren Betriebssystemen doch nicht den Smartphone-Markt, weil sie als böse Kriminelle sich verschworen hätten, sondern weil die Europäer und Deutschen schlichtweg mit Gesetzen und Schikanen jede Firma bei uns daran hindern, etwas Vergleichbares aufzubauen. Gleiches gilt für das gesamte Internet, den Genetik-Bereich, KI und jeden anderen Fortschritt der letzten Jahrzehnte. - Bei modernen Industrieländern handelt es sich bei Zöllen meines Erachtens sowieso nur um protektionistische Schikanen gegen Unliebsame. Dies trifft ganz besonders für Europa und Deutschland zu, wo die Grünen jeden damit bestrafen, der nicht bedingungslos vor ihren überzogenen Öko- und Politik-Forderungen kapituliert. Denn in Deutschland kenne ich kein einziges grünes Öko-Unternehmen oder sonstige Öko-Projekt, das ohne Subventionen sowie derartige schikanösen Sanktionspraktiken überlebensfähig wäre. Nicht eine ihrer politischen Ziele wäre jemals umsetzbar gewesen, ohne massive Verzerrung der Marktwirtschaft durch Zwangsmaßnahmen gegen die eigenen Bevölkerung, staatliche Fördergelder oder Zölle sowie Strafgesetze gegen alle anderen Länder der Welt und alle andersdenkenden Menschen. Soeben wurde in meiner von Grünen beherrschten Stadt Konstanz, im von Grünen beherrschten Baden-Württemberg aufgrund eines grünen Willkürgesetzes des Landes ein Gesetzesvorschlag zur Zwangsabgabe für alle Deutsche über 18 Jahren in den Gemeinderat eingebracht, welche keine der defizitären ÖPNV-Varianten verwenden. Die gesamten Statistiken dazu mit angeblichem Wachstum durch das Deutschlandticket sind unzutreffend. Deshalb werden hier nun Zwangsabgaben eingeführt: Jeder muss einen rein willkürlich jährlich neu festlegbaren Betrag für den ÖPNV bezahlen, auch wenn er ihn nicht benutzt. Ferner darf diese Zusatzabgabe / Zwangssteuer dann von den Grünen selbst für alles zweckentfremdet werden, was sie persönlich wollen - also auch zur Fortsetzung ihrer Unterstützung der von ihnen geliebten arabischen Terrororganisation Hamas, damit jene weiterhin ihren Antisemitismus und Krieg gegen Israel finanzieren können. Aber das wussten Sie - liebe Leser - ja alle bereits schon lange. Bald wird dies auch bei Ihnen eingeführt. P.S. Damit einher geht die totale Überwachung Ihres Smartphones mit einer Abhör-App, um ab sofort Ihr Verhalten im ÖPNV zu kontrollieren.

Im Übrigen war auch nach mehreren Jahren der US-Politik noch immer nicht klar, ob der US-Präsident nur '4D-Schach' spielt. Damit meint man in den USA: die anderen mit (bisher) Ungewohntem respektive Unverständlichem zu verwirren, um seine Ziele zu erreichen. Andere gehen davon aus, dass er mit seiner Politik (wie die europäische Zentralbank und die Bank of Japan) absichtlich die Währung also den US-Dollar schwächen will, damit die eigene Industrie bessere Handelschancen hat. Das Problem ist in der Tat der sogenannte 'Save Heaven'-Status. Alle flohen bisher im Krisenfall immer in den US-Dollar und trieben ihn so hoch, was US-Firmen beim Export schädigte. Eine weitere These bezieht sich auf Trumps sogenannte Autobiographie aus den 1987 - The Art of the Deal - Die Kunst des Vertrages / Verhandelns (Deutscher Titel: Trump: Die Kunst des Erfolgs) -, in welcher er klar schrieb, dass er gerne neue Verträge schließt (deal-maker), welche etwas mehr als bisher zu seinem Vorteil ausgehen. Dabei geht es ihm gar nicht um Geld, sondern um das Aushandeln des Vertrages an sich.

Prognosen

Am meisten leiden werden erstens Canon, weil es die meisten Kameras produziert, und zweitens erneut Canon, weil es absolut wie prozentual die meisten der billigen (APS-C-) Kameras sowie noch billigere Kameras mit festverbautem Objektiv herstellt, welche sich die Armen in den USA mit dem Importzoll-Aufschlag nicht mehr leisten können. Aber auch viele US-Bürger der fast aufgeriebenen Mittelschicht werden sich zurückhalten, was erneut Canon besonders hart trifft.

Die USA bilden nicht mehr den Hauptmarkt der Kameraabnehmer. Das ist inzwischen China. Der gesamte amerikanische Kontinent (vom Nord- bis zum Südpol) nahm im Vorjahr 2024 mit 24,5% der verschifften Kameras und 23% des Verschiffungswertes zwar noch Platz eins ein. Aber alleine China erzielte 22,9% aller Verschiffungen und 27,9% der Werte. Das übertraf den Einzelstaat USA. Vor allem bei den Zukunftsmärkten spiegellose Systemkameras lag China sowohl bei den Stückzahlen als auch den Werten deutlich vorne. Zudem war das Wachstum in China mit +36% bei den Stückzahlen aller Verschiffungen 2024 viel größer als in den USA mit nur +7%.
In den gesamten Kontinent Americas wurden im Jahr 2024 2.083.032 Kameras verschifft. Nach China waren es 2024: 1.948.133 Stück. Angesichts des weitgehend anhaltenden größeren Wachstums in China wären die USA auch ohne Zölle 2025 in allen Bereichen überholt worden.

In den ersten drei Monaten 2025 wurden nach China 396.544 Stück verschifft oder +24,1% zum dreimonatigen Vorjahreszeitraum. Nach 'Americas' waren es 491.509 Stück oder +7,2% zum dreimonatigen Vorjahreszeitraum. D.h. das große Wachstum in China hielt an, während es in 'Americas' respektive den USA geringer war. Dies galt umso mehr, als alle Länder der Welt von den geplanten Zollerhöhungen wussten und deshalb im gesamten ersten Quartal 2025 massiv zu viel Ware in die USA verschifften, um so die ab April geltenden Zölle noch zu umgehen.
Ferner waren die ersten drei Monate im Jahr bereits vor den Zöllen verschifft, lagerten somit in den USA, wo das Endkundengeschäft unter den Erwartungen geblieben war. D.h. es wurden dort weniger Kameras verkauft als erwartet, weil die Bevölkerung nicht die verschifften Lieferungen abkaufte. Die Lager und Regale waren somit dort voll. Engpässe gab es nur bei den extrem teuren Modellen für die Reichen.

Szenarien

Worst Case: Im schlimmsten Fall halten die hohen Import-Zölle der USA über Jahre unverändert an. Dann wäre es denkbar, dass im negativsten Fall die US-Bevölkerung im ersten Jahr 2025 bis zu 50% der Einkäufe bei Kameras reduziert. D.h. die Endverkäufe könnten auf bis zu 1 Mio. Stück in der Region Americas absinken. Da jedoch bereits fast 500.000 Stück Zollfrei importiert wurden, beträfen die Zölle nur 50% der weiteren Verschiffungen in die USA. Dann müssten die Japaner für bis zu 1 Mio. Kameras andere Absatzmärkte finden. Das ist in China teilweise möglich. Den Rest kann man nach Asien und in andere Regionen verschiffen. Denn auch dort waren es die Reichen, welche im Übermaß kauften. D.h. selbst dann könnte man eventuell sogar die hohen letztjährigen Produktionszahlen (2024) abstoßen respektive zumindest verschiffen.
Hinweise: Dies betrifft nur die im April bekannten Auswirkungen auf die USA. Falls hingegen die Hardliner in Europa unter Führung Frankreichs und der Grünen weitere Gegenstrafzölle gegen die USA, China und den Rest der Welt erheben, käme es mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer massiven Spirale an weltweiten Strafzöllen, welche die Weltwirtschaft insgesamt und jede einzelne nationale Wirtschaft für sich in die Tiefe ziehen könnte. Dann wären alle Kameramärkte betroffen und je nach Schwere der weltweiten Rezession sogar -25% der Verkäufe an Endkunden (ca. - 2 Mio. Stück) als schlimmsten Fall 2025 denkbar. Jedoch bedeutet selbst dieser vermutete schwere Verkaufsrückgang an Endkunden keineswegs, dass die japanischen Hersteller nicht dennoch über 8 Mio. Stück produzieren oder sogar verschiffen.

Normal Case: Im mittleren Szenario einigt man sich im Verlaufe des Jahres 2025 auf geringere Zölle. Dann brechen die Verkäufe in den USA um ca. 25% ein. Nur 500.000 Stück kann man in andere Regionen vor allem nach China problemlos zusätzlich verschiffen. D.h. dann könnte man die für 2025 geplante Überproduktion abstoßen respektive zumindest verschiffen.

Best Case: Im besten Szenario werden die Zölle nach wenigen Wochen oder Monaten zeitweise ausgesetzt, ganz aufgehoben respektive drastisch reduziert, oder wie so oft nach der Ankündigung wieder kurzfristig aufgehoben, ausgesetzt oder verschoben. Dann holen die Firmen spätestens ab Jahresende die in den eigenen Zentrallagern zwischengelagerten Kameras und Objektive in Massenversendungen zum Weihnachtsgeschäft nach. Denn dann werden wieder alle von einem angeblichen 'Kaufstau' sprechen. In diesem Fall wird die von allen Firmen für 2025 geplante gigantische Überproduktion anhalten.

Negatives

Zwar sind die USA nicht mehr der lukrativste Hauptabsatzmarkt für Kameras und Objektive. Aber die Japaner halten daran fest, dass die USA der Leitmarkt bleiben müssen. Denn dort sind die Influencer und inzwischen auch viele Foto- sowie Video-Medien am korruptesten und verbreiten am dreistesten bei sogenannten Testberichten neuer Kameramodelle Falschaussagen. Um diesen Wunsch zu unterstützen, ist zu befürchten, dass die japanischen Firmen erneut die USA mit Dumping-Preisen begünstigen, indem sie einfach den Verschiffungswert dorthin künstlich reduzieren, und zur (Gegen-) Finanzierung erneut die anderen Weltregionen dafür mit höheren Verschiffungspreisen bluten lassen. Insbesondere gilt dies für das in Japan verhasste Europa und ganz besonders für Deutschland. Deshalb darf es niemanden verwundern, wenn die Verschiffungskosten für Europa um ca. 10% angehoben werden. Mit höheren Preisen hier hat man schon seit mindestens 20 Jahren den Preiskrieg in den USA subventioniert. Überdies werden viele Firmen respektive deren Manager (selbstredend angeblich ohne Wissen der Konzernleitung) wieder sehr 'kreativ' sein, um die Zölle zu umgehen respektive sie zu reduzieren. So sind Transite zwar illegal, aber das galt seit Jahrzehnten auch für die (Mehrwert-) Steuerinterziehung in Europa. Also kann man die Ware aus Vietnam, China, Thailand, Indonesien etc. einfach zuerst nach Japan verschiffen, deklariert sie dort um und verschifft sie mit neuen Papieren in die USA zu einem drastisch günstigeren Importzoll. Oder man verschifft sie nach Europa (20%) oder Mittel- und Südamerika (10%) und von dort zu nochmals geringeren Importzöllen in die USA.

Vermutlich werden die Kamerahersteller sowieso alles ignorieren. Denn sie haben seit 2007 auch alles rund um die Smartphones ignoriert und sie haben seit 2010 bei allen Kameras respektive seit 2012 bei den wichtigen Systemkameras fast alles ignoriert. Viele japanische Firmen sind sogar ganz froh darüber, dass China mit so hohen Strafzöllen belegt wurde. Das will man auf keinen Fall ändern. Denn ansonsten würden deren optische Firmen ihnen auch noch (die seit Jahren vorausgesagte) Konkurrenz machen.

Im Zweifel werden sie entweder den Yen weiter abwerten und / oder alle eigenen Produktpreise drastisch für die ganze Welt erhöhen. Es ging ihnen nie um die 'armen' Kunden, sondern nur um den maximalen Gewinn. Es ging ihnen auch seit Jahren nicht mehr um die Fotografen. Wenn diese Zollwende nun den Wechsel zu Video beschleunigt, ist das den Firmen nur Recht, denn es reduziert den Aufwand und die Kosten erheblich.

Niemand sollte sich irgendwelchen Illusionen hingeben: Die Manager jener japanischen Firmen werden jede ökonomische Entwicklung zu ihren eigenen Gunsten drehen.

Dennoch bleibe ich bei meinen Aussagen zu 2025: Die gezielte Überproduktion an Kameras lässt sich zwar verschiffen, aber vermutlich nicht zu den gewünschten Preisen 2025 an Endkunden verkaufen. Denn nur die Reichen werden 2025 alles zu jedem Preis abnehmen. Aber diese vermögende Zielgruppe reicht nicht aus für die 8,5-9 Mio. geplanten Kameras.

Digitalsteuer als Rache

Die deutschen Grünen in der EU schlugen sofort harte Strafmaßnahmen gegen die angeblich mit dem sowieso verhassten US-Präsidenten 'befreundeten' sozialen Netzwerke vor. Als ob Netzwerke mit Menschen befreundet sein könnten. Sie wollten hohe Strafen (willkürlich) gegen US-IT-Dienstleister verhängen, Steuern erhöhen, eine neue Digitalsteuer einführen, oder die sozialen Netze und die KI jener Firmen in Europa komplett verbieten - alles angeblich nur als Strafe für die US-Zölle. Selbstverständlich können die Grünen weiterhin willkürlich das Internet beschränken, die US-Firmen zensieren, besteuern, bestrafen und verbieten.

Bereits die Behauptung der Grünen, dass die Anbieter - angeblich alles nur US-Konzerne - die vermeintlich so hochwertige deutsche Infrastruktur kostenlos benutzen würden, ist falsch: Jeder Anbieter hat seine eigenen Server in Europa und auch in Deutschland. Das ist bereits gesetzlich durch den EU-Datenschutz erforderlich. Hinzu kommt, dass alle US-Firmen mit verteilten (lokalen) Einwahlknoten arbeiten. Nur deshalb ist der Internet-Knoten in Frankfurt so bedeutend. Für den anfallenden Datenverkehr bezahlen alle Anbieter je nach Mega-Byte, Giga-Byte usw. auch Datentransfergebühren. Kein Netzbetreiber leitet irgendwelche Daten kostenlos durch. Im Übrigen bezahlen auch alle anderen Anbieter - also auch ich für meine paar hundert Artikel - monatliche und jährliche Gebühren für das Ausstrahlen im Internet. Andersherum ausgedrückt: Niemand kann im Internet etwas ausstrahlen, ohne dafür Internet-Gebühren zu bezahlen. Darauf liegen bereits auch alle anderen Steuern: Mehrwertsteuer, Firmen- und Einkommensteuern, Stromsteuern sowie alle Öko- und sonstigen Abgaben, Gebühren etc. Der deutsche Staat und die EU kassieren somit bereits Milliardenbeträge für die Internet-Nutzung ab, gegen die sich niemand wehren kann.
Zudem bezahlen auch die Leser, Hörer, Betrachter etc. als Endkunden dafür, denn nur mittels Ihres Access-Providers erhalten Sie (per PC oder Smartphone) einen Zugang zum Internet. Im Durchschnitt sind dies beim Festnetz ca. 40 Euro im Monat in Deutschland. Das gilt auch für Menschen mit nur noch einem Smartphone, weil dies im Monatsgeld für die Funktarife enthalten ist. Auch darauf liegen alle Steuern und Abgaben, von denen der Staat und die EU profitieren.

Darauf soll nun eine zusätzliche Steuer - genannt Digitalsteuer - kommen. Die Details sind - wie immer - absichtlich vage. Aber letztendlich wird es auf Zensur hinauslaufen: Die den grünen und linken hörigen Medien (Öffentlicher Rundfunk etc.) werden von der Steuer ausgenommen. Aber alle anderen - auch alle privaten Anbieter, welche sich gegen die Grünen äußern, werden vermutlich pro Kilobyte, Wort oder Satz besteuert werden.
Die Digitalsteuer ist zudem nur wieder ein weiteres Druckmittel und Überwachungswerkzeug der EU gegen die eigene Bevölkerung. Denn die europäischen Endkunden / Endnutzer werden diese Steuer bei ausländischen Firmen bezahlen - nicht die US-Konzerne. Denn diese werden das zuerst an die Werbetreibenden / Firmen eins zu eins weiterreichen. Und jene Firmen werden es auf alle Produktpreise schlagen. Zudem werden alle Nutzer der sozialen Medien, wie es die Grünen in der EU seit Jahren fordern, zwangsweise registriert und als Steuerschuldner dem Staat gemeldet respektive direkt von den Firmen im Auftrag des Staates zur Kasse gebeten und dann diese Endkunden-Steuer an den Staat mit Namen des Nutzers weitergeleitet. Dann wissen die in allen relevanten Positionen sitzenden Grünen alles über Sie: Dann erhalten Sie eben soziale Strafpunkte für die Teilnahme an ausländischen sozialen Netzwerken oder Nutzung deren Apps. In Konstanz haben die hier herrschenden Grünen das schon eingeführt - das angeblich verbotene Social Scoring, das von den Grünen in China heftig bekämpft wird. - Hier erhalten Grüne, welche sich für den Klimaschutz, den Naturschutz, Umweltschutz, die Asylanten, Verbrecher und Terroristen in eigenen Vereinen ehrenamtlich einsetzen, vergünstigt Zugang zu einem neuen Wohngebiet (Hafner) das hier errichtet wird. Pech, wenn Sie sich durch derartiges Social Scoring dann bald wundern, warum Sie nichts mehr erhalten. Denn diese rassistische Diskriminierung aufgrund grünen Social Scorings ist gegen Deutsche offenbar erlaubt.

Bei zuerst sinkenden und schließlich ohne Einnahmen aus Europa werden jene US-Firmen dann auch leichten Herzens auf Europa verzichten können und nur noch den Rest der Welt weiterentwickeln. Dann gibt es eben keine sozialen Netze mehr für die europäische Bevölkerung, keine Werbeplattformen, keine Videokonferenzsysteme, Kommunikationsplattformen / Messengerdienste und keine KI. Das war ja schon seit Jahrzehnten das Ziel der Grünen, damit sie ihre totalitäre Herrschaft über die Bevölkerung umsetzen können. Die US-Zölle boten den idealen Vorwand für derartige Willküraktionen. P.S.: Die verhassten US-Firmen kontrollieren das Internet und die USA kontrollieren es sogar ganz offiziell (z.B. über viele Organisationen wie ICANN z.B. mittels DNS domain name and IP address assignments). Man kann Europa jederzeit komplett 'abschalten' - einfach per Beschluss. Oder der US-Präsident kann jederzeit in einem Presidential Executive Order ganz Europa von der Lieferung moderner KI-Chips ausschließen - wie China und Russland. Dann können sich die deutschen Universitäten und die Krankenhäuser sowie die Stromnetzbetreiber etc. ihre KI-Chips selbst 'schnitzen'. - Dieser Unsinn mit der rachsüchtigen Schikanierung von US-Firmen belegte nur wieder einmal, dass die Grünen von Technik und Wirtschaft keinerlei Ahnung hatten, sich selbst jedoch für den Nabel der Welt hielten.

Und das wirkliche Worts-Case-Szenario für Europa werden die Grünen mit ihrer über die Medien und ihre Handlanger auf allen Ebenen gesteuerte Wirtschafts-Kriegsführung gegen die USA anrichten. Denn bei der dann weltweit einsetzenden Zollspirale werden alle Waren für Europa und vor allem Deutschland teurer, nicht nur Kameras und Objektive. Dann wird es hier nicht nur etwas Rezession geben, sondern signifikant steigende Kurzarbeit sowie Arbeitslosigkeit, welche zu danach unumkehrbaren Deindustrialisierung führt. Denn die meisten Firmen gehen dann definitiv weg. Aber das wollen die Grünen, denn ihr Ziel war immer und ist bis heute die Klimaneutralität durch die Zerstörung u.a. jeder Industrie. Eine arme respektive arbeitslose Bevölkerung kann man auch viel leichter schikanieren sowie von Pkw-Käufen sowie dem Urlaub abhalten. So funktioniert die Öko-Herrschaft.

Dann verkündete die EU-Vorsitzende von der Leyen am 07.04. doch noch, dass man auch über 0% Zölle zwischen den USA und der EU sprechen könnte. Warum war dies nicht schon vor Wochen oder Jahren möglich? Die Welt hat wohl Recht: Die EU gibt ihre illegitim angeeigneten Sonderrechte nur auf, wenn man sie dazu zwingt. Bereits Stunden darauf wurde dies in der EU dementiert: Man sprach nur noch von 0% Zoll bei Pkw und selbst dafür wollte man grüne Ökozugeständnisse, welche die USA niemals erfüllen. Also war dies wieder reine Propaganda.

Dann eskalierte die Situation, als China ebenfalls die Zölle für alle US-waren um 34% auf 84% erhöhte. Darauf erhöhten die USA die Zölle auf alle chinesischen Waren nochmals um 50% auf 104%. Stunden darauf erhöhten auch die EU ihre Zölle für US-Waren um 10-25%. Darauf setzten die USA am 09.04. plötzlich alle Zollerhöhungen für 90 Tage aus, erhöhte aber diejenigen gegen China auf 125%. Die Fachjournalisten kamen mit der Interpretation und Umrechnung der neuen Preise überhaupt nicht mehr nach. So waren die Auswirkungen auf den Fotomarkt kaum mehr überschaubar. - Aber trotz der 90-Tage-Frist blieben 10% Zolltarife für alle Länder (auch der Hersteller der Foto- und Video-Industrie) sowie die (ein Tag später korrigierten sogar) 145% für China. Das spielt jedoch vermutlich keine Rolle mehr, da ab ca. 100% Zoll die Waren (beim ca. doppelten Preis) konkurrenzlos teuer werden. D.h. selbst weitere Zollerhöhungen werden keinen spürbaren Effekt mehr haben. Beides zusammen - Zollerhöhungen gegen China und Senkungen gegenüber den verhandlungsbereiten Staaten - dürfte die Preise in den USA für derartige Waren zumindest etwas beeinträchtigen. Erneut einen Tag später musste die US-Regierung bekanntgeben, dass zahlreiche Computer, elektronische Bauteile, Prozessoren und Smartphones komplett von Zöllen ausgenommen werden - und zwar aller Länder (inklusive China) und sogar auf 0% Einfuhrzoll reduziert wurden (also sogar unter den allgemeinen Zollsatz von 10% für die gesamte Welt), weil die USA auf von deren Import zu sehr abhängig waren. - Jedoch wurden Kameras und Objektive nicht von den Zusatzzöllen befreit. - Letzteres ist bezeichnend, da jeder in den USA dedizierte Kameras sowie deren Zubehör als unwichtige Luxusprodukte für ganz wenige Reiche einstufte - und zwar schon seit Jahren in den Tabellen der US-Zolltarife.

Wie wirken Zölle? - Anders als viele denken.

Zuerst einmal wird mit einem Handelszoll nicht ein anderes Land direkt bestraft. Wenn die EU Zölle z.B. gegen China verhängt, dann muss China nichts bezahlen. Auch ein Hersteller in China bezahlt nichts, eben sowenig der Exporteur und das Transportunternehmen. Zölle werden erst bei der Einfuhr in das die Zölle erhebende Land fällig - also beim Import in die EU. D.h. der europäische Importeur bezahlt die Zölle beim Zollamt, bei dem die Ware in der EU ankommt. Und der Zoll fällt 'nur' auf den offiziell deklarierten 'Warenwert' an. Letzterer liegt weit unter dem Endkundenpreis. Denn vom Import bis zum Endkunden liegen evtl. mehrere Stufen sowie weitere Kosten, wie Steuern, Transportgebühren etc. In den USA schlagen alleine die Einzelhändler am 'Ende der Schlange' im Fotobereich 15-20% Gewinnmarge für sich drauf, bis zum Schluss der Endkundenpreis entsteht.

Die indirekte Wirkung besteht darin, dass der Importeur in der EU die Zollgebühren an seine Kunden weitergibt, welche dann aufgrund der Preissteigerungen weniger davon kaufen, der Importeur danach weniger importiert, der Exporteur in China weniger exportiert, der Hersteller in China weniger herstellt und dadurch der chinesische Staat weniger Steuer-Einnahmen erzielt. - Soweit die Theorie, sofern es in diesem Fall nur zwei Handelspartner auf der Welt gäbe - die EU und China. Aber dann exportiert China eben diese Waren in andere Länder erstmals, oder vermehrt etc.

Um es jedoch noch einmal klar festzuhalten: Der die Zölle verhängende Staat schädigt somit zuerst einmal seine eigene Bevölkerung und seine die Produkte abnehmende / importierende Wirtschaft (Firmen) durch die Zollabgaben, da der inländische Importeur den Zoll bezahlen muss und irgendwie an seine Kunden weitergibt, sofern er das kann. Denn, wenn ein anderer Importeur, sagen wir mit denselben Waren aus Japan (ohne Zollgebühren) seine Preise nicht erhöht, kann das der Importeur mit seinen mit Straf-Zoll belegten Waren aus China auch nicht. Er würde dies zuerst aus seiner eigenen Tasche begleichen, indem er an anderer Stelle sparen muss, z.B. Personal entlässt. Soweit die Theorie in einer idealen Welt.

Faktisch sehen dann jedoch alle anderen Importeure sowie Inlandsproduzenten die Chance, endlich ihre Preise grundlos zu erhöhen, um den eigenen Gewinn zu erhöhen. D.h. meist steigen die gesamten Marktpreise für alle Waren aus aller Welt in der die Zölle verhängenden EU, weil es eben geht, weil der Kunde es kaum nachprüfen kann. Das ist der Grund, warum manche von einer generellen Inflation ausgehen. Ob diese einmalig ist, weil die Zölle nur einmal erhöht werden, oder bei einer Spirale der Gegenzölle sich kontinuierlich fortsetzt und sogar aufschaukelt, ist unklar. Aber irgendwann hören auch die wohlhabenden Kunden auf, jeden erhöhten Preis zu bezahlen. D.h. der Absatz sinkt. Die Steuereinnahmen der EU, welche die Zölle verhängt hat, sinken bei einbrechendem Konsum. Zölle schaden somit auch den diese verhängenden Regierungen.

Aber Staaten, welche Zölle verhängen, machen eine Gegenrechnung auf: Die Zölle würden angeblich die eigene Wirtschaft schützen, damit Arbeitsplätze erhalten und Steuereinnahmen dort sichern. Ob sich die Vor- und die Nachteile aufwiegen, oder ein Punkt überwiegt, ist unklar und hängt von vielen Faktoren ab. Denn wie geschrieben geht die Theorie immer von einer Zweierbeziehung aus. Aber in einer globalen Welt agieren derzeit rund 200 Staaten in über einem Dutzend völlig unterschiedlich ausgestalteten Wirtschaftsverbünden multilateral miteinander. Niemand kann heute die Wechselwirkungen mehr präzise voraussagen. Deshalb kommt es auch zu derartigen Turbulenzen an den Börsen.

Bisher war die Sache noch relativ einfach, denn wir betrachten nur einfache Waren. Bei Kompositwaren nimmt die Komplexität dramatisch zu. In der globalisierten Welt kauft fast jede Firma ihre Rohstoffe und einzelnen Zulieferteile theoretisch aus allen Ländern der Welt. Angenommen Sie stellen einen Pkw oder eine Kamera in Deutschland her, dann kommen dennoch viele Zubehörteile aus anderen Ländern. Für jedes einzelne Teil bezahlen Sie unterschiedliche Zölle, je nachdem, gegen wen die EU gerade ihren Wirtschaftskrieg mit welcher Vehemenz führt. Sagen wir einmal die Einfuhrzölle für Ihre rein fiktiv 100 Einzelteile (was heute wenig ist) liegen zwischen 0 und 100 Prozent. Wie errechnet sich dann Ihr Endpreis? Gute Frage - nächste Frage. Denn das hängt von vielem ab. Für Ihren Heimatmarkt Deutschland lässt sich dies mit viel Aufwand noch irgendwie berechnen, weil Sie ja bereits alles beim Import bezahlt haben, wird aber meist einfach geschätzt und dann am allgemeinen Marktpreis angepasst. Aber wie verhält sich dies beim Export in eines jener Länder, welches Gegenzölle erhoben hat? Wird dort das gesamte Endprodukt mit dem Gegen-Einfuhrzoll Ihres Landes belegt, oder werden z.B. einzeln Zulieferteile wieder herausgerechnet und mit den entsprechenden Einzelzöllen des Ziellandes auf die anderen Länder belegt? Also werden z.B. chinesische Einzelteile in einem deutschen Auto, das wieder nach China exportiert wird, dort nicht bestraft? Oder werden Einzelteile, welche aus anderen Ländern mit anderen Gegen-Zollgebühren in China dann anders als das Gesamtprodukt bestraft? Spätestens jetzt werden auch Spezialisten ins Straucheln kommen. Denn Werterhöhungen durch Zusammenbau verschiedener Teile sind schwer zu berechnen. Bei der Kameraindustrie, welche in Asien fertigt, ist bekannt, dass oft über 100 Zulieferer aus dutzenden Ländern in einem Drittland wie Vietnam, Thailand, China, Taiwan, Indonesien etc. Komponenten oder ganze Kameras und Objektive zusammenbauen. Anfang April konnte deshalb niemand zuverlässig die Preissteigerungen durch Zölle errechnen. - Exakt jenes Problem der Teile betraf die US-Autoindustrie, die zur Herstellung eines Pkws in den USA viele Einzelteile dazu in der Freihandelszone der USA, Kanadas und Mexikos oft mehrfach hin- und herschickte, bevor das Endprodukt in den USA zusammengebaut wurde. Mit den neuen Zöllen wären in den USA hergestellte Autos (eines der Ziele der Zollpolitik) dann sogar teurer geworden als ausländische. Deshalb wurden diese Waren nach einigen Tagen auch wieder von den Zöllen ausgenommen.

Drastisch verkompliziert wird dies alles durch ständig wechselnde (meist steigende) Zölle auf die unterschiedlichsten Waren, Warengruppen, Rohstoffe, Komponenten etc. Hinzu kamen die Gegenzölle der anderen Länder, welche sich in Spiralen monatlich, wöchentlich und teilweise sogar täglich hochschaukelten. Und dann nahm man sie überraschend insgesamt, in teilen, oder zeitlich befristet zurück oder pausierte / setzte sie momentan aus.

Hinzu kommt der Zeitverzug durch den Transport. Denn viele Waren lagern oft wochen- oder monatelang bereits in vielen Lagern von Importeuren, Groß- und Zwischenhändlern bis hin zum Einzelhandel. Auf all jenen Waren im Zielland lag kein Importzoll, weil sie früher importiert wurden. Da die Kunden sich für schlau hielten, wollten sie jene Waren nun noch schnell billig einkaufen. Aber dies erhöht die Nachfrage und sorgt zumindest dafür, dass jeder Händler sofort jeden bisher üblichen Rabatt entfallen lässt. Denn alle Händler arbeiten auch nach dem alten Werbespruch einer Elektronik-Kette 'Ich bin doch nicht blöd'. Da man der Ware nicht ansieht, ob dafür Zoll bezahlt werden musste oder nicht, und auch nicht, wieviel Zoll, kann der Händler sofort alle seine Preise erhöhen. Einen vorgeschobenen Grund hat er immer, denn die Zölle sind in den Nachtrichten. Deshalb gehen viele Analysten von einer Inflation aus. Und nun kommt die Erfahrung: Selbst, wenn die Zölle irgendwann wieder entfallen oder gesenkt werden, bleiben die Preise meist auf dem dann höheren Niveau, weil es eben geht. Nur falls der Markt durch Überproduktion extrem hart umkämpft sein sollte und es zu keinen kartellrechtlichen absprachen kommt, besteht eine kleine Chance darauf, dass die Preise dann irgendwann wieder minimal sinken. Und nochmals: Im Kapitalismus herrscht die freie Preisgestaltung. Sofern die Reichen für derartige Luxusprodukte 10-20.000 Euro für Kameras und gleiche Beträge für ein Objektiv bezahlen, dann werden keine billigeren mehr angeboten. Ferrari bietet auch keine Billigmodelle für Sozialhilfeempfänger an.

Schwerwiegender als die Zölle dürfte die Entscheidung von DHL die US-Fotografen treffen, weil der weltweit zweitgrößte Versender / das zweitgrößte Logistikunternehmen zeitweilig alle Lieferungen im Wert von über 800 US-Dollar in die USA ab dem 21. April ausgesetzt hatte. Die Zölle und vor allem die damit verbundene Absenkung der Wertgrenze von früher 2.500 US-Dollar auf nur noch 800 für Großimporteure bei Waren für private Endkunden hatten zu einem enormen Arbeitsaufwand beim US-Zoll geführt, der wiederum zu tagelangen Verzögerungen führte. DHL konnte nicht sagen, wann sich die Lage bessern würde. - Zwar betraf dies nur die Einzellieferungen an privaten Endkunden. Aber laut zahlreichen Berichten gab es im April auch bei Lieferungen für Firmenkunden beim US-Zoll immer größere Wartezeiten. Bevor nun alle wieder auf der DHL herumhacken: auch andere Versender wie die Post in Hong-Kong stellten bereits vorher alle Lieferungen in die USA ein. - Am stärksten wurde angeblich die chinesische Firma DJI betroffen, welche die in den USA äußerst beliebten Drohnen oft direkt an dortige Endkunden verschickte.

Wie sehr im April viele Manager verunsichert waren, zeigte sich an der australischen Firma Blackmagic, welche eigentlich geplant hatte, in den USA (in Dallas, Texas) eine Fabrik für Video-Kameras zu erreichten. Man entschied sich dann jedoch erst einmal abzuwarten. Denn auch der (Zuliefer-) Teileimport für die Endprodukte war von den Zöllen betroffen. Deshalb wurde es - anders als viele es erwarteten - ökonomisch sinnvoller, in Niedriglohnländer abzuwandern, dort ohne oder mit geringeren Zöllen zu produzieren und dann die preiswerteren Endprodukte wieder in die USA zu liefern. - Denn nochmals: Die Zölle bezahlt der Endkunde im Zielland, nicht der Hersteller im Ausland. Auch andere Firmen gaben an, dass sie in den USA und der noch teureren EU nun nochmals verstärkt auf Automatisierung und Roboterstraßen für die Produktion setzen würden - statt auf neu anzustellendes Personal. - Insbesondere zeigte sich bei Blackmagic, wie die Produktpreise im April teilweise tägliche Preissprünge nach oben und unten vollzogen, wodurch die Kunden verunsichert wurden. - Vermutlich wird man später einmal feststellen, dass derartige Verunsicherung erst einmal zu einer abwartenden Haltung - also Kaufenthaltung - führt.

Erwartbar stoppte Fujifilm, das sehr viele Waren in China produzieren lässt, in den USA die Vorbestellungen, da man die Einflüsse der Zölle erst berechnen müsse.

Wer hält in einem Zollstreit länger durch? - Oder das neue Zoll-Mikado.

Vor allem im Zollstreit der USA gegen China wurde viel darüber diskutiert, wer länger durchhalten kann respektive, wer zuerst wackelt. (Die Amerikaner nennen das übrigens: who blinks first - wer blinzelt zuerst?) Dasselbe galt jedoch auch für die EU.

Betrachten wir es einmal historisch: Zölle schadeten allen - irgendwie, irgendwann. Aber manche Staaten waren / sind resilienter. Je größer ein Binnenmarkt ist, desto länger kann er sich über Wasser halten. Das kann auch mittels Subventionen geschehen. Also kann man sich mittels marktverzerrenden staatlichen Fördergeldern quasi am eigenen Schopf aus dem Wasser ziehen, oder zumindest vor dem Ertrinken retten - für eine gewisse Zeit. Aber das führt zu einer steigenden Staatsverschuldung, höheren Zinsen für Krediten, einer sinkenden Währung etc.

Wichtig ist bei diesem gefährlichen Spiel respektive bereits beim Denken darin jedoch die Rohstofffrage. Da sieht es bei China und den USA unterschiedliche mäßig gut aus, da beide über verschiedenste aber unterschiedliche Rohstoffe verfügen. Ganz schlecht sieht es hingegen bei der EU aus, deren Staaten fast alles importieren müssen.

Ebenso wichtig ist die Exportabhängigkeit: Hier sieht es bei den USA relativ gut aus, da sie (relativ betrachtet) immer weniger Waren exportieren. Das ist exakt der Grund des Streites - das enorme Außenhandelsdefizit bei Industriewaren. Bei der EU und China sieht es hingegen extrem schlecht aus, da ein starker Einbruch des Exportes zum baldigen Kollaps der Wirtschaft und damit einer Gefährdung des politischen Systems führt. In Europa würde es zu politischen Unruhen und vielen Neuwahlen kommen, welche definitiv für die herrschenden Parteien negativ ausgehen würden. In China sieht das anders aus, weil die Partei das lange kontrollieren kann. Dennoch sind auch die USA und China nicht unabhängig von der Stimmung in der Bevölkerung.

Betrachtet man Russland, so muss man konstatieren, dass die seit 2022 eingerichteten inzwischen zehntausenden von Wirtschaftssanktionen irgendwie wirkten, aber faktisch das dadurch angestrebte Ziel verfehlten. Daraus folgt, dass in einer Kriegswirtschaft Zölle und Handelssanktionen kaum mehr das bewirken, was (angeblich) damit bezweckt werden soll. Im Gegenzug steigt bei dieser Erkenntnis dann jedoch das Kriegsrisiko. In der Geschichte wurden schon so oft wirtschaftliche Probleme durch einen angezettelten Krieg kaschiert. Das Problem aller historischen Vergleiche ist jedoch ihre Zeitabhängigkeit. Frühere Situationen der z.B. Zölle der 1930er Jahre hinken, weil es damals wenige Akteure gab, welche riesige Kolonialgebiete besaßen, also quasi gigantische Binnenmärkte, und der Welthandel damals weniger vernetzt war. Im Übrigen waren die damaligen Zölle die Folge der Weltwirtschaftskrise - und nicht die Ursache dafür, wie viele grüne deutsche Medien als wissentliche Falschaussage bewusst verbreiteten. D.h. der Welthandel lag in den 1930er Jahren bereits am Boden und die Bevölkerung litt sowieso bereits unter weltweiter Massenarbeitslosigkeit sowie Armut. Somit verschlimmerte die damalige Zollspirale zwar die Lage nochmals etwas. Aber der Schaden wäre heute viel größer und auch für jeden Einzelnen spürbarer, weil die Fallhöhe angesichts der Globalisierung nun enorm ist.

Dennoch kann man die Frage theoretisch beantworten, sofern man alles betrachtet. Die Grünen in der EU prahlen damit, dass man die USA mit Milliarden-Strafen und ungeheuren Steuern durch die Digitalsteuer belasten und damit angeblich zerstören kann. Nun ja, das betrifft ein paar wenige US-IT-Firmen, welche dann weniger Geld verdienen. Aber weder werden diese Firmen insolvent noch der US-Staat dadurch kollabieren. Die EU schneidet sich nur wieder von einem Zukunftsmarkt (KI) und der kompletten Internet-Wirtschaft ab. Im Gegenzug kann die USA ihre militärische Vormacht ins Spiel bringen: Bereits die Bezahlung der bisher kostenlosen Geheimdienstinformationen der Spionagesatelliten und US-Dienste zu sagen wir 1 Milliarde US-Dollar je Monat für die EU-Partner der NATO würde der EU verdeutlichen, wie abhängig sie sind. Oder der Abzug eines Teiles der US-Truppen aus Europa hätte angesichts der modernen Kriegsführung überhaupt keinen Einfluss, würde aber ungeahnte finanzielle Folgen für jedes Land haben, da dann die Milliarden an Ausgaben der US-Army und vor allem jedes einzelnen dort stationierten Soldaten und deren Familien entfielen. Fragen Sie einfach einmal die Behörden in den alten Kasernenstandorten, was sie von den hirnlosen Parolen der Linken und Grünen 'Amy go home' hielten und halten. Denn dort brach die einst florierende Wirtschaft ein.

Dann glaubten die Träumer in der EU, dass man schnell auf andere Märkte umschwenken könnte. Allerdings führte man seit 2022 den größten Wirtschaftskrieg der Geschichte gegen Russland, China und mit hinterlistigen Tricks gegen alle Staaten der Welt, welche sich diesen Sanktionen gegen jene Länder nicht anschlossen. Der Markt in Mittel- und Südamerika wurde dann genannt. Aber jenen Handelsvertrag mit jenen Staaten blockierte seit Jahren Frankreich, wegen seiner Kolonien dort. Im Übrigen waren die Länder Mittel- und Südamerikas sehr heterogen und wirtschaftlich eher schwach. Indiens Markt galt als die große Hoffnung, war jedoch sehr abgeschirmt und wurde von manchen Analysten als 'Fata Morgana' bezeichnet. Auch Kanada und Australien sowie einige asiatische Staaten ließen sich - nach den gemachten schlechten Erfahrungen - nicht mehr von den Europäern über den Tisch ziehen. Von den Entwicklungsländern (3. und 4. Welt) in Afrika konnte man auch nicht erwarten, dass sie den wegbrechenden Handel mit den USA und China 'mal schnell' ersetzten. Die meisten wollten nur Entwicklungshilfe - also alle Waren kostenlos.

Aber auch die USA hatten ein Problem: Die Staatsverschuldung von ca. 36 (deutschen) Billionen US-Dollar oder (nach anderer Quelle) ca. 124% des BIP. Denn die Schuldner waren die mit Strafzöllen belegten Länder. An der Spitze Japan (mit 1.100 Mrd. US-Dollar in Anleihen), China (784 Mrd. US-Dollar), England (750 Mrd. US-Dollar in Anleihen) etc. Falls jene Staaten ihr in den USA angelegtes Geld zur Stützung der eigenen Wirtschaft benötigen und abziehen, wird es für die USA schwierig, die eigenen laufenden Ausgaben über Kredite zu bestreiten. Aber auch der größere Verkauf der Anleihen (wie von Japan kurzzeitig angedroht) hätte für jene Geldgeber erhebliche Nachteile, wie der Kursverlust des US-Dollars und der steile Wertanstieg der eigenen Währung, was wiederum sofort den Rest der eigenen Anleihen in US-Dollar entwertet, sowie der eigenen Wirtschaft (erschwerter Export) und vor allem der eigenen Bevölkerung sofort schadet, da viele Banken und Privatpersonen hoch in US-Anleihen investiert sind, welche dann im Wert sinken sowie im schlimmsten Fall eine Weltfinanzkrise auslösen können. - Wie so viele Drohungen erweisen sich derartige Waffen als 'doppelschneidiges' Schwert. Deshalb wurden derartige emotionalen Äußerungen auch schnell wieder dementiert. Ferner sind fast alle Geldgeber (US-Anleihehalter) militärisch auf den Schutz der USA angewiesen, weil selbst schutzlos oder extrem von deren Waffenlieferungen, Satelliten und Nachrichtendiensten abhängig.

China ist wzar etwas unabhängiger, muss nun allerdings endlich ein Sozialsystem aufbauen, um seine Arbeiter vor den Auswirkungen der Wirtschaftsschwankungen zu schützen. Denn in China arbeiten viele Menschen 12 Stunden am Tag und 6 Tage die Woche - also 72 Wochenstunden, obwohl es eine gesetzliche Arbeitszeit von 8 Stunden täglich und die 5-Tagewoche, sowie 44 Stunden Maximalarbeitszeit je Woche gibt. Jedoch hielten sich die Firmen nicht daran und der Staat sanktionierte es früher nie konsequent. Dies änderte sich im April 2025, als einige Firmen wie DJI angewiesen wurden, abends um 21 Uhr die Lichter in der Fabrik auszuschalten, damit den Arbeiter heimgehen. Krankenversicherung und Rente, Unfallversicherung und Berufsunfähigkeitsschutz fehlen oder sind nur rudimentär vorhanden. Ohne diesen Schutz müssen alle zu viel arbeiten (vor allem die Wanderarbeiter), zu viel sparen sowie haben weder ausreichend Geld noch Zeit zum Konsumieren. Ohne diese Sozialleistungen wird keine große Binnenkonjunktur entstehen. Finanzieren kann China das sehr wohl über seine immensen Kapitalanlagen in Staatschuldscheinen im Ausland - vor allem in den USA und der EU. Aber ein Abzug jener Gelder würde beide jene Wirtschaftsräume erheblich schädigen. Denn dann würden dort die Zinsen für die Kreditaufnahme jener Staaten steigen.

Darauf erhöhte auch China seine Einfuhrzölle für US-Waren auf 125%. Für China errechneten Analysten von den erwarteten 4,5-5% Wirtschaftswachstum 2025 ausgehend einen Rückgang von -0,5-2,5%, für die USA wurden ähnliche Rückgänge erwartet, was dort 2025 sogar zu einer Rezession führen könnte. Aber zuerst einmal ging es China gut, da das Wirtschaftswachstum im ersten Quartal 2025 sogar unerwartet auf +5,4% gestiegen war. Evtl. wurde ein Teil der Produktion und Verschiffung vorgezogen, weil man die hohen Zölle in China sehr wohl erwartete - im Gegensatz zum naiven Europa. Aber als Gegenreaktion behält sich China vor, den Export der seltenen Erden nach den USA einzuschränken. Das ist im Übrigen auch der Hintergrund für den Streit der USA mit Dänemark um Grönland sowie mit der Ukraine, da dort große Vorkommen an seltenen Erden vermutet werden. Insbesondere diese Rohstofffrage belegte, dass die US-Regierung - im Gegensatz zur in deutschen / grünen Medien publizierten Propaganda - durchaus einen Plan hatte. - Zum Schluss wird Europa und Deutschland wieder einmal das Opfer der eigenen grünen Propaganda. Denn der Rest der Welt schien vorbereitet zu sein.

Bereits seit 2023 erließ China Lieferbeschränkungen für Gallium, Germanium, Antimon / Stibium, Graphit und Tungsten nach den USA. Die neuen Lieferbeschränkungen Chinas im April 2025 an die USA betrafen weitere sieben Seltene Erden (Samarium, Gadolinium, Terbium, Dysprosium, Lutetium, Scandium und Yttrium) von 17, welche die USA dringend auch für die Rüstung (u.a. Kampfflugzeuge, U-Boote und Drohnen) benötigten. Ganz nebenbei wird dies auch die ohnedies noch immer instabilen Lieferketten der Kamerahersteller treffen, weil man jene Seltenen Erden auch für Chips und Sensoren benötigt. - Die USA erließen daraufhin weitere Beschränkungen für die Chip-Industrie beim Export nach China. Darauf gaben alle IT-Aktien weltweit nach, weil deren Aufträge sanken aber die Unkosten stiegen. Die IT-Branche war von sogar dem 10%-Zoll ausgenommen, wurde aber nun durch generelle Verkaufsverbote beschränkt. Dann sagte die WTO statt der +2,7% Wachstum der Weltwirtschaft im schlimmsten Fall bis zu -0,2% weltweite Rezession voraus. Im Laufe des April senkten weitere weltweite Institute wie der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank ihre Prognosen für die Weltwirtschaft. Dennoch sollte man diesbezüglich vorsichtig sein, da alle Prognosen auf sehr wackligen Beinen stehen, weil schlichtweg zu wenig bekannt ist und niemand weiß, wie es weitergeht.

Es ist eben alles viel komplizierter als manche Menschen denken. Aber China muss handeln, sonst kommt es dort zu sozialen Unruhen. Man kann 1,4 Mrd. Menschen nicht mehr in Armut stürzen. Das gesamte Experiment in China beruht auf dem Versprechen, dass es allen Menschen kontinuierlich besser gehen soll. Die chinesisches Bevölkerung ist nämlich nicht so dumm wie die deutsche, die von den eigenen Politikern ständig weiter ausgeblutet wird.

Kurzum: Viele hielten sich (nicht nur) im Zollstreit für viel mächtiger, als sie in Wirklichkeit waren. Das war eine denkbar schlechte Startposition.

Weitere deutsche sowie europäische Politik und Wirtschaft

Dann senkten die Institute für Deutschland in ihrer Gemeinschaftsanalyse die Aussichten nochmals drastisch: Bestenfalls wurden noch +0,1% Wachstum erwartet.

Mitte April beschlossen die europäischen Kriegstreiber weiter 21 Mrd. Euro für Waffen für die Ukraine, weil die Europäer keinen Frieden wollten.

Am 09.04. stellte die neue Regierung ihren Koalitionsvertrag vor, der noch schlimmer war, als viele befürchtet hatten. U.a. wird man nun gegen alle Andersdenkenden vorgehen, indem man ihnen das aktive und passive Wahlrecht aberkennt - wie in Frankreich. Dazu diente auch die Installation der heftig umstrittenen Bundestagspräsidentin Klöckner. Steuern für Unternehmen sollen (unter Vorbehalt der Finanzierbarkeit) für Firmen erst am 2028 und dann nur um 1% je Jahr sinken, somit mit maximal 5% erst 2023 wirken. Das Lieferkettengesetz soll nur in seiner aktuellen Form in Deutschland abgeschafft werden, aber nicht das von den Grünen in der EU zwangsweise durchgesetzte. Manche Analysten lobten zwar die Richtung. Aber alle bezweifelten, dass das Wenige eine ökonomische Wende bewirken könne. Kurz darauf stellte der CDU-Kanzlerkandidat auch noch fest, dass Inhalte des Koalitions-Vertrages wie die Senkung der Einkommenssteuer 'nicht fix' sei.

Dann ließ der Kanzlerkandidat auf der EU-Kriegssitzung mitteilen, dass er die reinen Angriffswaffen Taurus mit Mittelstreckenreichweite der Ukraine schenkt, damit sie den Krieg erneut weit nach Russland hinein tragen konnten. Das sind keine Verteidigungswaffen, sondern dienen nur dem Angriff. Von Friedenswillen oder gar Friedensbemühungen war keine Spur in den führenden EU-Staaten übrig geblieben.

Dann senkte die EZB Mitte April die Leitzinsen auf 2,25% ab, um den Euro zu schwächen, damit dadurch der Export angekurbelt wird. Alle anderen Behauptungen waren unzutreffend. Denn die Inflation war noch immer hoch, und wegen 0,25% Zinsen weniger werden die Firmen nun nicht plötzlich in Europa neue Fabriken bauen. Fast jeder Manager will nur noch weg von hier.

Mitte April sickerte durch, dass die neue Koalition keinerlei Schutz der Pressefreiheit mehr im Koalitionsvertrag erwähnt, sondern beabsichtigt mit einem verschärften Gesetz die völlige Medienaufsicht in Deutschland sowie in Europa durchzupeitschen. Damit kann man dann jedem, der etwas im Internet (Medium) verbreitet, was die Herrschenden Kraft eigener Wassersuppe (also in den Augen vieler willkürlich) als 'die Gesellschaft destabilisierend' bezeichnen, das Medium verbieten und sperren. So lässt sich jede freie Meinungsäußerung faktisch untergraben. Denn die Herrschenden haben immer Recht, weil sie die Gesetze ja selbst machen. Warten wir es also ab, bis die Kriegstreiber gegen die letzten Menschen vorgehen, welche noch für Frieden sind - wie z.B. den Papst. Man kann mit den überall installierten Apparatschiks jederzeit bei jedem etwas 'die Gesellschaft angeblich Zersetzendes' hineindeuten. Und die Behauptungen jener Apparatschiks werden von den eigenen befreundeten Apparatschiks geprüft. Das kennt man ja aus anderen unfreien Staaten, wo jede Behauptung und sogar Tatsachen sowie Fakten als 'Informationsmanipulation' interpretiert wird, wie bald in Deutschland? Entweder Sie behaupten zukünftig, dass jeder Politiker immer die Wahrheit sagt, oder Sie werden für gegenteilige Aussagen bestraft. Also waren die gebrochenen Wahlversprechen keinesfalls eine Wahllüge, sondern einfach eben die herrschende 'andere Wahrheit'. Aber die Herrschenden haben immer Recht. - Bereits vor diesem geplanten Medien-Gesetz, gaben 44% der Befragten offen an, dass sie in Deutschland nicht mehr ihre Meinung frei äußern dürfen. Ein erstaunlich hoher Wert, wo doch inzwischen jeder wissen müsste, dass die angeblich neutralen Meinungsbefragungsinstitute mit den Sicherheitskräften zusammenarbeiten und jeden 'Extremisten' sowieso mit der bei Befragungen angezeigten und in Datenbanken aufgezeichneten Telefonnummer (also eindeutig) kennen. Zukünftig werden diese Zahlen bei Befragungen sicherlich abnehmen. Denn ansonsten hagelt es eben Strafanzeigen gegen derartige 'Desinformation'. Ach ja, Sie wussten sicher, dass man 2021 einen neuen Straftatbestand der Politikerbeleidigung eingeführt hat, den vor allem die Roten und Grünen ständig aber auch Herr Merz für Strafanzeigen gegen unliebsame Bürger einsetzen - natürlich nur gegen Deutsche, denn Ausländer dürfen dies, weil dies bei denen eine rassistische Einschränkung wäre. Ferner dürfen es selbstverständlich die den Herrschenden eng verbundenen Hetzer wie Jan Böhmermann mit seiner beleidigenden Hassrede vom 31. März 2016, in der er sein in der widerlichsten sexistischen Gossensprache verfasstes Schmähgedicht, Detlef Seif, S. 16724 gegen den türkischen Präsidenten in den öffentlich-rechtlichen Medien gehen hohes Honorar aus GEZ-Gebühren verbreiten durfte.

Selbstverständlich geht es nicht um die üblichen rechtlich klar definierten Dinge wie Beleidigung, Verleumdung, Bedrohung, Morddrohung etc., denn dafür bestehen seit Jahrzehnten Gesetze, die auch im Internet etc. gelten. Ferner sind so schwammige Ausdrücke wie Hassrede und Desinformation keine Rechtsbegriffe. Deshalb eignen sie sich so herrlich für die Zerstörung des Rechtssystems und der Meinungsfreiheit in der Demokratie durch die Streuung von Angst. Denn, wer nicht weiß, was er zukünftig nicht mehr sagen oder schreiben darf, wird eben grundsätzlich sich nicht mehr äußern. Exakt das wollen offenbar die Initiatoren. Somit widerlegten sich die Herrschenden und deren hörige Medien selbst. Die Kritiker - auch im Ausland - jenes geplantes neuen Gesetzes liegen da vermutlich näher an der Wahrheit.

Laut Koalitionsvertrag Zeile 3926 ff.:
Umgang mit Desinformation
Gezielte Einflussnahme auf Wahlen sowie inzwischen alltägliche Desinformation und Fake News sind ernste Bedrohungen für unsere Demokratie, ihre Institutionen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die bewusste Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen ist durch die Meinungsfreiheit nicht gedeckt. Deshalb muss die staatsferne Medienaufsicht unter Wahrung der Meinungsfreiheit auf der Basis klarer gesetzlicher Vorgaben gegen Informationsmanipulation sowie Hass und Hetze vorgehen können. Systematisch eingesetzte manipulative Verbreitungstechniken wie der massenhafte und koordinierte Einsatz von Bots und Fake Accounts müssen verboten werden. Wir werden durchsetzen, dass Online-Plattformen ihren Pflichten hinsichtlich Transparenz und Mitwirkung gegenüber der Aufsicht nachkommen, sowie eine verschärfte Haftung für Inhalte prüfen. Outlinks zu Drittanbietern sind zuzulassen. Der Digital Services Act (DSA) muss stringent umgesetzt und weiterentwickelt werden, systemisches Versagen muss in einem abgestimmten Verfahren mit der EUKommission Konsequenzen haben. Die Fortentwicklung des europäischen Medienrechts muss unter Wahrung des Subsidiaritätsprinzips erfolgen. Die Spielräume der Mitgliedstaaten zum Schutz kultureller und medialer Vielfalt sind bei allen EU-Rechtsakten zu wahren. Wir unterstützen den Aufbau einer europäischen Medienplattform unter Einbeziehung von ARTE. Wir stärken die Deutsche Welle und novellieren ihre gesetzliche Grundlage als im Ausland verbreiteter Sender zeitgemäß.

Zeile 2150:ff. Digitalpolitik ist Gesellschaftspolitik
Wir stärken digitale Kompetenzen, um allen Menschen gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen und unsere Demokratie resilienter gegen Desinformation und Manipulation zu machen. Auch in der digitalen Welt schützen wir unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung. Die Menschen können sich auf einen digital souveränen und handlungsfähigen Staat verlassen.

Zeile 2250ff.:Gemeinsam - starkes Deutschland mit EU- und internationalen Partnern
Wir wollen einen EU-Rechtsrahmen aus einem Guss und setzen EU-Digitalrecht innovationsfreundlich und kohärent um. 'Made in Europe' soll eine globale Marke für digitale Sicherheit, Datensouveränität, Innovation und Fairness sein. Die EU-Plattformgesetze schützen Grundrechte, Nutzerinnen und Nutzer sowie fairen Wettbewerb. Wir werden sie konsequent durchsetzen, damit Plattformen strafbare Inhalte entfernen und systemische Risiken wie Desinformation aktiv angehen.
- Damit meint man, dass den Herrschenden unliebsame Inhalte automatisch entfernt werden, Sie als Autor denunziert, angezeigt und dann bestraft werden.

Zeile 2610ff.: Resilienz des Wissenschaftssystems
Wir stärken die Forschungssicherheit, entwickeln gemeinsam mit der Allianz der Wissenschaftsorganisationen Leitlinien für den Umgang in sensiblen internationalen Kontexten und verbessern die Beratungsinfrastruktur. Wir bauen die Forschung zu Desinformationsaktivitäten aus und entwickeln ein Kompetenznetzwerk für unabhängige Chinawissenschaften.
- Dazu passen die seit Jahren gesteigerten Angriffe rot-grüner Aktivisten auf die Forschung und Lehre in Deutschland: Wer als Wissenschaftler nicht einseitig für die rot-grüne Weltveränderung kämpft, wird von jenen Aktivisten angegriffen, beleidigt, bedroht und zensiert, wobei die politische Leitung und die gleichgeschalteten Medien dabei nicht nur wegschauen, sondern aktiv sich auf Seiten der Aktivisten und Wissenschaftszerstörer beteiligen: Wenn man nun als Wissenschaftler jederzeit damit rechnen muss, von politischen Aktivisten diffamiert zu werden, wenn man ebenso damit rechnen muss, dass sich die Presse zu willigen Vollstreckern solcher Kampagnen macht und von der Universitätsleitung kein Rückhalt erwartet werden kann, dann ist wissenschaftliches Arbeiten nicht mehr möglich. Nochmals im Klartext: Der Staat will nun weitere Gesetze gegen die Freiheit aller erlassen.

Dann verhängte die EU Strafen von 500 Millionen Euro gegen Apple und 200 Millionen gegen Meta (Facebook, Instagramm etc.) aufgrund des neuen DMA Digital Markets Act. Das Gesetz wie auch die Strafen gegen die US-Konzerne wurden weltweit als rein politische Rache an den USA bewertet. Denn die wahren Kosten sind mindesten 5-10 Mal so hoch, weil man schlichtweg jenen Firmen ihr Geschäftsmodell verbot und zerstörte sowie damit der Einnahmen beraubte. Deutsche und europäische Manager sollten aufpassen: Dasselbe wird die von Grünen gesteuerte EU bald auch mit ihnen machen, sofern sie sich nicht von den herrschenden grünen Parlamentariern und deren fanatischen grünen Apparatschiks in allen Gremien erpressen lassen.

Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft mit Industrie und Dienstleistern des Finanzdienstleisters S&P Global sank von 51,3 Zählern im Februar im März stärker als erwartet auf 49,7 Punkte.

Gegen Ende April musste der grüne Wirtschaftsminister erneut einer seiner vielen (oder darf man sagen allen) viel zu optimistischen Wirtschafts-Prognosen nach unten 'korrigieren'. Das Wirtschaftswachstum wurde für 2025 auf 0% gesenkt und auch das im kommenden Jahr auf nur noch 1% reduziert.

Ende April kamen die negativen Wirtschaftsdaten in den USA heraus, die u.a. -0,3% Wirtschaftsrückgang im ersten Quartal 2025 umfassten - der erste Rückgang seit 2022. Das war sogar schlechter als viele Marktbeobachter erwartet hatten. Der IWF reduzierte daraufhin seine Jahresprognose für die USA auf 1,8% für 2025 und auf 1,7% für 2026. - In Deutschland ging es mit +0,2% etwas besser. Aber zahlreiche Analysten bezogen das minimale deutsche Wachstum auf überwiegende Vorkäufe vor den erwarteten Zöllen. D.h. die meisten gingen von einem schlechten Sommer aus. Und auch die Arbeitslosenzahlen Ende April blieben unter den üblichen saisonalen Erwartungen. Erfreulich war eher, dass nun die Publikation der schlechten Zahlen nicht mehr um Monate absichtlich verzögert wurden. Dafür soll die offiziell zugegebene Kerninflation angeblich auf 2,1% gesunken sein. Aber die veröffentlichten Quartalszahlen der deutschen Automobilhersteller VW und Mercedes waren niederschmetternd, da bei beiden der Gewinn extrem einbrach, was jedoch an der technischen Rückständigkeit und gleichzeitig zu hohen Preisen der alten Kfz-Modelle in China lag und nichts mit den USA zu tun hatte. Auch die Wahl des neuen Premierministers Mark Carney in Kanada, der nur für einen harten Wirtschaftskrieg gegen die USA gewählt wurde, deutet auf eine weitere Verschärfung der Situation hin. Ferner deutete sich auch in China an, das Xi keineswegs klein beigeben wollte.

Spezifische Meldungen zur Fotowirtschaft im April

Anfang April wurde der fünfte Fotoladen in der Bay Area - dem Großraum San Francisco - innerhalb eines Monats überfallen und ausgeraubt. Viel schlimmer dürfte jedoch sein, dass der Geschäftsinhaber offen zugab, dass das erste Viertel-Jahr 2025 im reichen Kalifornien bei den Verkäufen der Kameras schwach und das ganze Jahr als ökonomisch unsicher galt (a slow start and uncertain year.). Auch das Magazin DPReview erwähnte in einem Nebensatz zur neuen Kamera Z5II von Nikon, dass es der Video- und Fotowirtschaft in den USA Anfang 2025 nicht besonders gut ging. Aber so wirklich den Finger in die Wunde wollte offenbar (noch) niemand legen.

Eine neue chinesische Optikfirma (SongRaw) stellte Anfang April ihr neues 50mm f1,2 Objektiv mit Autofokus für Sonys Vollformat-FE-Bajonett für 1.000 Dollar vor.

Fujifilm erhöhte in Japan seine Preise für Analogfilm um 21 bis zu 52%. Weitere Länder werden bald folgen.

Im April trat auch Panasonic jener Adobe-Organisation zur Content Authenticity Initiative (CAI) bei. Damit werden auch deren Kameras zukünftig mit jener teuren Zwangs-Software von Adobe ausgestattet. Nochmals: Das ist kein internationaler oder freier Standard.

Auch die reiche Firma Atomos musste 2025 ihr 8K-Sensor-Projekt 'Sapphire F8' (einem Global-Shutter mit 60 fps - Cine-Format 17:9 mit 8.192 * 4.320 Pixel, HDR und 15 Blenden Dynamikumfang mit 12bit ADC) einstellen. Das war nur eines von vielen Beispielen, das belegte, wie schwierig es geworden war, neue Sensoren für dedizierte Kameras zu entwickeln. Es war nicht nur das Geld, sondern die fehlenden Stückzahlen und somit Skaleneffekte. Kaum eine Sensor-Firma war mehr daran interessiert, die Entwicklung für derart geringe Stückzahlen überhaupt durchzuführen. Das würde sich in einer eventuellen Produktion niemals rechnen.

Canon musste immer mehr Qualitätsprobleme mit Objektiven einräumen, denn u.a. das neue RF 200-800mm f/6.3-8-Objektiv bracht relativ oft einfach in zwei Teile auseinander. Aber was kann man von einem 'Billigobjektiv' für 1.900 US-Dollar und fast 2.500 Euro schon erwarten.

Der dezentralisierte X-/Twitter-Konkurrent Bluesky entwickelte sich vor allem seit Herbst 2024 zum veritablen Mitstreiter bei Kurznachrichten, weil es mehr eigene Einstellungen erlaubte. Als nun die kommerzielle Firma Adobe dort einen Account eröffnete und wieder die lächerliche Firmenwerbung publizierte, wurde sie derart von den Nutzern abgestraft, dass Adobe den Rückzug antreten musste und alles wieder löschte. Dies belegte, dass das Firmen-Image von Adobe am Boden lag. - Jedoch war die Analyse von PetaPixel wieder einmal falsch. Adobe hatte sich sein miserables Image nicht erst seit 2015 erworben, als es von kaufbarer Software zu reinen Mietsoftware-Paketen umstieg, sondern bereits seit den 1990er Jahren, weil die Firma alles und jeden über den Tisch zog und zerstörte (siehe z.B. Flash sowie die Firma Macromedia). Eigentlich hatte die Firma ihr von Anfang an rücksichtsloses und kundenfeindliches Verhalten nie geändert. Aber mit den Jahren fiel es immer mehr Kunden auf.

Im Grunde genommen war Atomos eine sehr erfolgreiche Firma, welche Zubehör (z.B. tragbare externe Monitore und Recorder) für die Video-Anwender über den HDMI-Anschluss herstellt. Einerseits kamen neue Video-Codecs auf, neue Kompressionsverfahren, leistungsfähigere Prozessoren, hochwertigere Speicherkarten-Controller, schnellere und größere Speicherkarten, sodass man Mitte der 2020er Jahre vieles auch kameraintern durchführen konnte. Andererseits offenbarte die Firma Atomos erschreckende Management-Probleme, sodass der Aktienkurs vom Höhepunkt 2021 mit 3,04 Australischen Dollar auf nur noch 0,5 Cent im April 2025 um über 99% abstürzte.
2025 suchte die Firma krampfhaft nach Diversifizierungsmöglichkeiten - weiteren Produktfeldern -, um überleben zu können. Ob jedoch die neuen Dienste und Produkte Cloud-Dienste, Kopfhörer etc. wirklich erfolgreich sein werden, ist unsicher, da die Firma Atomos damit bisher keine Erfahrung hatte und der Markt auch dort schon lange hart umkämpft war. Die Kosten für das Jahres-Abonnement von 5.000 US-Dollar für 50TB waren ebenfalls (zu) hoch für viele Amateure. Auch auf allen anderen neuen Geschäfts-Feldern wie Mischpulten, KI-gesteuerte Kameras, Funk-Übertragungssysteme war die Konkurrenz hart.

Immer mehr Firmen stellten Roboter her für Foto- und auch Video-Aufnahmen. Diese können / sollen menschliche Fotografen und Videografen ersetzen. Für Amateure waren die Preise im hohen fünfstelligen Bereich unerschwinglich. Aber Firmen bezahlten dies, um die noch teureren Fotografen und Videografen, welche sowieso überall 'störten', zu ersetzen.

Bereits kleine Schultertaschen kosteten in den USA 2025 (schon vor den Zollerhöhungen) 100 US-Dollar und mehr - ziemlich viel Geld für das Wenige, das sie noch boten.

In einem nicht näher datierten Interview räumte der CEO von Sigma ein, dass er befürchtet, dass die Anzahl der Käufer von dedizierten Kameras und Objektiven abnimmt. Dennoch hält der den Kameramarkt derzeit für 'stabil'. Es bleibt unklar, ob er diese Aussage bereits lange vor den Zollerhöhungen machte. Letzteres ist wahrscheinlich, da alle Fachzeitschriften seit Jahren dazu übergegangen waren, Interviews erst Monate später zu publizieren. - Angeblich hätte Sigma jedoch viele Bestellungen seiner APS-C-Objektive für Canons RF-Bajonett erhalten. Das war erwartbar, da Canon bei APS-C- nicht viel und vor allem nichts hochwertiges anbot. - Ferner beschwor man wieder das Durchhaltevermögen der Firma beim Foveon-Sensor, dessen Produktion jedoch noch in weiter Zukunft liegen soll.

Die seit 2004 bekannte Foto-Plattform Flickr kündigte im April an, ab 15. Mai die Download-Möglichkeiten für nicht bezahlende Kunden zu beschränken. Angeblich sei dies eine reine 'Schutzmaßnahme gegen Missbrauch'. Halt Stopp: Das war früher der Hauptgrund zur Nutzung dieser Plattform. Somit wurde nun das eigene alte Geschäftsmodell als 'Missbrauch' umdeklariert. Die Kunden sollten gefälligst Geld für Flickr bezahlen, denn die Werbeeinnahmen reichten der Geschäftsführung des jetzigen Besitzers SmugMug schon lange nicht mehr aus. Deshalb hat man auch den Speicherplatz von früher 1 Terabyte auf nur noch 1.000 Fotos beschränkt. Letzteres ist bereits für einen Urlaub zu wenig.

Die Firma Zenfolio brachte ihren sechsten Jahresbericht zur 2025 State of the Photography Industry heraus. Das ist somit keine neutrale oder wissenschaftliche Untersuchung.
Vorsicht: Zuerst einmal bezog sich dies auf das Geschäftsjahr respektive Kalenderjahr 2024, war also überwiegend rückblickend. Dann kamen 74% aller Antworten aus den USA, 8% aus England, 5% aus Kanada und 2% aus Australien. Die EU oder gar Deutschland wurden nicht einmal erwähnt. Schließlich handelt es sich um eine offene Studie, welche jedes Jahr andere Personen anzieht, also kaum wirkliche Vergleiche zum Vorjahr zulässt.
Der seit langem anhaltende Trend der Diversifizierung nahm zu: D.h. Fotografen müssten viel mehr Fotostile und Tätigkeitsfelder abdecken, um überleben zu können. Angeblich betraf dies 10% der Befragten.
Viele Berufsfotografen mussten noch mehr persönliche Zeit in die Kommunikation investieren, da die Kunden sonst eher GenKI verwendeten. Dies betraf vor allem die Nachsorge der Kundenbetreuung, insbesondere bei den privaten Endkunden. So rieten einige dazu, nach der Aufnahme und der Bildbearbeitung nochmals ein persönliches Treffen mit den Kunden zur Bildbesichtigung zu veranstalten, da man dadurch die Einnahmen angeblich um bis zu 20% erhöhen könnte. Einerseits ist dies logisch nachvollziehbar. Aber ob der eigene Zeitaufwand dafür bei den anspruchsvollen privaten Endkunden dann auch in sinnvoller Relation zu den angeblich erhöhten Einnahmen steht?
Obwohl angeblich rund 70% der Befragten über steigende Kosten klagten, konnten bei weitem nicht alle die eigenen Preise erhöhen. Auch hierbei handelte es sich um einen seit Jahren anhaltenden Trend.
Noch immer gaben 68% an, dass sie sich ausschließlich als Fotografen bezeichneten / betätigten. Dennoch sollte im Umkehrschluss festgehalten werden, dass 32% in dieser als reine Studie zur Foto-Industrie bezeichneten Untersuchung eben doch auch Video anboten.
Bei den Befragten nahm die Anzahl der Selbständigen leicht zu. Ob dies nun aufgrund der steigenden Nachfrage z.B. bei der Neugeborenen und Kinderfotografie sowie Pferde-, Familienaufnahmen, und der Bereich Immobilien sowie Sport geschah, oder eher wegen Arbeitslosigkeit in einem anderen Beruf, bleibt unklar. Aber die seit Langem schwächelnden Fotostile Architektur, Porträt, Landschaft, Hochzeit und Dokumentation nahmen weiter leicht ab.
Niederschmetternd für die Kamerahersteller dürften die Aussagen zu den von Berufsfotografen verwendeten Kameras sein: 62% verwendeten / besaßen nur eine einzige Kamera, 50% verwendeten zwei Kameras. Wie dieser Wert zustande kam, wird (wie so Vieles) nicht erklärt. Immerhin 15% gaben an, inzwischen auch Smartphones beruflich zu verwenden. Eine andere Grafik kurz darauf gibt jedoch dafür 13,8% an - eine jener vielen Unstimmigkeiten der Analyse. Wie im Vorjahr gaben 40% an DSLRs zu verwenden. Aber der Anteil der spiegellosen System sank von 55% auf nun nur noch 45%. Beides deutete darauf hin, dass es den Berufsfotografen finanziell nicht wirklich gut ging. Denn ansonsten könnten sich viel mehr diese neuen spiegellosen Kameras leisten. - Vor allem spiegeln alle Kamera-Zahlen nicht die Produktion oder die Verschiffung der Hersteller 2024 wieder. Somit darf der Verdacht geäußert werden, dass sich nicht nur nominal, sondern auch prozentual eher die Amateure mit den neuen Kameramodellen ausstatteten und die Berufsfotografen eher konservativ waren oder (mangels Geld) sein mussten.
Auch die Aussagen zur KI sind merkwürdig: Mehr als zwei Drittel der Befragten gibt zwar an, dass sie die (Gen)KI eher negativ oder ganz negativ sehen. Aber nur 15% verwenden sie angeblich nie, also 85% verwendeten 2024 KI manchmal oder sogar regelmäßig.
Eine weitere Sekundärquelle dazu von PetaPixel.

Dann verbot Polen das Fotografieren: U.a. Brücken und Tunnel, Eisenbahnen und Züge, Flughäfen und Häfen, Postämter und Energie-Anlagen (z.B. Stromkabel), alle Regierungsgebäude sowie Gebäude der Nationalbank etc. - oder wie Kritiker behaupten - faktisch das ganze Land, steht unter Fotoverbot. Dasselbe gilt selbstredend auch für die Videografie. Gegen Spionage gab es bereits unter der faschistoiden Vorgängerregierung dort, welche den gesamten Rechtsstaat aushöhlte und mit eigenen Leuten besetzte, haufenweise Gesetze und Verordnungen, sodass sich das neue Vorgehen der linken und angeblich auf Europa ausgerichteten und gesetzestreuen Regierung nur gegen Touristen richten kann - wie viele Analytiker behaupten. Denn Satelliten nehmen seit Jahrzehnten derartige Fotos in höchster Auflösung auf, und Google Street-View publizierte das Material weltweit.
Die Antwort kann nur lauten: Touristen sollten ganz Polen meiden. Dort besteht nun angesichts willkürlicher Festnahmen, sofortiger Beschlagnahme der Smartphones und Kameras große Gefahr. Danach ist es ein Leichtes, Fotos darauf zu installieren oder damit illegale Fotos zu machen. Nicht wenige halten diese Sonderverordnung für reine Willkür und einen Vorwand, Touristen nun mit tausenden von Euro Strafen abzuzocken. Denn ansonsten landen Sie für bis zu 3 Monaten im dortigen Knast. Vergessen Sie jeden Anspruch auf faire Rechtsstaatlichkeit im unter Paranoia leidenden und vom Deutschenhass durchseuchten polnischen Polizei-, Rechts sowie Staatsapparat. Denn 2024 lag Polen auf Platz 55 der wahrgenommenen Korruptionsskala. Aber die neue deutsche Regierung wird angestachelt durch die grünen Kriegshetzer sicherlich bald ein mindestens so scharfes Gesetz gegen die Fotografen und Videografen hierzulande durchpeitschen, wenn es sein muss durch den von ihnen kontrollierten Bundesrat. - Wer wird dann noch eine Kamera kaufen, geschweige damit in der Öffentlichkeit fotografieren? Denn die Ökofanatiker sind für ihre hinterhältige Durchtriebenheit bei der Umsetzung von Gesetzen bekannt, um Andersdenkende zu schikanieren.

Die englische Fachzeitschrift PetaPixel übernahm ungefiltert die Marketing-Aussagen von Nikon zur angeblich 'glorreich schnellen' Umgestaltung der fusionierten Video-Firma RED. Korrekt ist, dass es Nikon gelang, binnen nur 10 Monaten nach der offiziell verkündeten Firmenübernahme ein eigenes Video-Objektiv mit dem Z-Bajonett dazu herauszubringen. Aber dies belegt einerseits nur, wie lange vorher man bereits firmenintern von der Übernahme ausging und deshalb andererseits im Voraus entwickelte. Aber selbst dann war dies nur möglich, indem Nikon sein kleines Entwicklerteam weitgehend oder sogar ausschließlich darauf konzentrierte. Für Fotografen war dies eher nachteilig zu werten. Denn selbst wenn die Fusion gescheitert wäre, hätte Nikon seine Zukunft auf Video umgestellt. Ein Manager gab sogar offen zu, dass die Entwicklung von Objektiven zwischen 2-4 Jahren benötigt. D.h. die Entscheidungen für Video waren schon viel früher gefallen. Der Kauf von Red war somit eine Folge jener weitreichenden Kursänderung - und nicht der Auslöser.

Wie vor Jahren bereits vorausgesagt, hoben die Preise für neue hochwertige Objektive, wie das Sony FE 50-150mm f2 GM mit 4.400 Euro im April in für Normalfotografen kaum mehr erschwingliche Bereiche ab. Selbst der drastisch niedriger US-Preis von $3.900 (3.420 Euro im April) galten in den USA als sehr hoch. Keine Firma war mehr an den früheren Massenkunden im Fotobereich interessiert.

Nachträglich lobten die Veranstalter der japanischen Fotomesse CP+ die angeblichen eigenen Erfolge in die Höhe: etwas mehr Aussteller und etwas mehr Gäste (fast 56.000). Aber das waren noch immer kleine Zahlen gegenüber den früheren Messen - weltweit.

Wie heruntergekommen die Sparte der Berufsfotografie geworden war, wurde an einer Warnmeldung der Verbraucherschutz-Organisation BBB in den USA und Kanada ersichtlich: Immer mehr Hochzeitsfotografen betrogen ihre Kunden, indem sie Vorschüsse verlangten, aber nicht zur Hochzeit erschienen. Oder sie erschienen, lieferten aber keine Aufnahmen etc.

Die Diebstähle wertvoller Kameras griffen auch zunehmen auf Europa über. So wurde in London auf offener Straße eine Video-Kamera dreist bei laufenden Filmaufnahmen entwendet. Ohne jeglichen internen Diebstahlschutz wurden Kameras und Objektive zur leichten Beute.

Dass Intel seit Jahren in extremen Schwierigkeiten steckte, war schon lange bekannt. Im April wurde bekannt, dass nach dem Abbau von 124.800 (2024) auf 108.900 Stellen (Anfang 2025) nochmals weitere über 20.000 Personen entlassen werden sollen. Ferner werden große Firmenteile verkauft. Das alles hatte Einfluss auf die Chip-Industrie und somit auch auf die Kamerahersteller. Kurzfristig werden die Preise für Chips weiter steigen und langfristig müssen sich viele Kunden / Kamerahersteller neue Firmen zur Herstellung suchen.

Vor allem die Online-Zeitschrift PetaPixel machte immer öfter völlig unkritische Werbung für Adobe: Hier stellte eine kommerzielle Fotografin und bezahlte Redakteurin wörtlich die Werbung Adobes für das unsägliche CAI dar. Sie erdreistet sich sogar, das rein kommerzielle Vorhaben Adobes als noble - also 'edel' und 'großmütig' zu bezeichnen. So wird die letztendlich kostenpflichtige Zwangsbeglückung aller Fotografen sicherlich noch 2025 gewaltsam durchgesetzt werden. Denn ohne CAI-Zertifikat will Adobe jede Publikation jedes anderen Fotos durch jeden nicht bei dieser Firma registrierten Fotografen verbieten.
Etwas kritischer - zumindest in technischer Hinsicht - war da der Artikel der US-Fachzeitschrift DPReview, welcher das Betrugspotential darlegte. Insbesondere stellten nun auch deren Tester fest, dass Adobes Software Photoshop und Adobe Camera Raw weitere Kennzeichen Ihren Fotos beifügen kann: can add metadata of their own, building something akin to a chain of custody. - können eigene Metadaten hinzufügen und so eine Art Beweismittelkette aufbauen. Das funktioniert selbstredend im gerichtlichen Streitfall auch gegen Sie als Anwender jener Software. Wussten Sie das? - Bezeichnend ist auch der Titel der firmeneigenen Kontrollsoftware von Adobe: inspector - Inspektor, Kommissar. Adobe wählte diese Ausdrücke bewusst. Man hätte auch 'Checker' oder irgendein anderes neutrales Wort verwenden können. Aber manchmal sind jene Freud'schen Fehlleistungen durchaus bezeichnend und offenbaren die wahren Hintergründe. - Ferner legt DPReview offen, dass Adobe viele weitere internen Details zu jenen (Ihren) Fotos nur an dafür bezahlende Firmen und Organisationen weitergibt: ... the majority lock the feature behind a license only given out to news agencies and other commercial operations. Wer Geld an Adobe respektive deren mit CAI betrauten Unterorganisationen bezahlt, erhält die Detaildaten zu Ihrem Foto. - So sehen rein kommerzielle firmeneigene (proprietäre) angebliche Standards aus.

Sofern die statistischen Daten der CIPA einer Umfrage in Japan (Behavior of Purchasers of Digital Still Cameras on the Japanese market: Age-specific constitution) zutreffen, dann fand in Japan 2024 eine drastische Zeitenwende bei den Neukunden statt: Die Gruppe der Kunden bis 29 Jahre hat sich im Vergleich zum Vorjahr vervielfacht auf 15% bei den Kameras mit fest verbautem Objektiv und auf 18% bei den Systemkameras. In der Altersgruppe der 30-39-Jährigen sah es mit vergleichbar sehr hohen Wachstumszahlen ähnlich positiv aus. Insgesamt (über alle Kunden und alle Kameraprodukte) wuchsen die Altersgruppen der bis 39-Jährigen von 14% 2023 auf 46% im Jahr 2024 an und die der Altersgruppen 50+ sanken von 69% auf nur noch 34%. - Bei den bis 29-Jährigen sanken diese Werte seit ca. 2010 erstaunlich kontinuierlich ab. Die japanischen optischen Firmen behaupten, dass dieser Zuwachs bei jungen Käufern angeblich auch weltweit so sei, legen aber keine vergleichbaren Umfragen für andere Regionen vor. Und aus dem sehr speziellen japanischen Markt sollte man vorsichtig sein bezüglich derartiger Extrapolationen. Aber dennoch wäre dies ein Lichtblick. Auch der Anteil der Frauen soll sich wieder deutlich auf rund ein Viertel der Verkäufe erhöht haben. Jedoch waren deren Werte immer sehr sprunghaft, sodass man nur schwer einen starken Trend seit 2010 herauslesen kann. Und auch der leicht positive Trend bei Systemkameras bei Frauen ist mit Vorsicht zu genießen. Einerseits ist der Trend dadurch erklärbar, dass einige Frauen nach der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts, in welcher hunderte Millionen Damen Kompaktkameras erwarben, zu teureren Systemkameras aufstiegen. Andererseits sind das eben auch nur Prozentzahlen. Angesichts drastisch zurückgegangener Stückzahlen der verkauften Kameras sind 24% Damen bei Systemkameras 2024 real deutlich weniger als 15% im Jahr 2010. Die (sowieso) Befragungswerte ergeben nur, dass viel mehr Männer in Japan keine neuen Systemkamera 2024 erwarben. D.h. der Rückgang bei den Käufen war bei den Frauen innerhalb der Betrachtungszeit von 15 Jahren prozentual betrachtet geringer. Hinzu kommt, dass die in den letzten (Krisen-) Jahren dominierenden älteren Käufergruppen tendenziell (berufs- und altersbedingt) meist sowieso mehr frei verfügbares Kapital auch in ökonomisch 'rauen' Zeiten für derartige Luxusprodukte verwenden können. D.h. man muss diese Werte des Jahres 2024 erst noch in den Folgejahren kontinuierlich belegen, bevor man von neuen Langzeittrends bei Zielgruppen sprechen kann. Letztendlich sagen Kamera-Neukäufe auch nichts darüber aus, wie viele aktive Fotografen und Fotografinnen es insgesamt gab, noch wie intensiv sie fotografierten. Und ganz zum Schluss hat dies alles angesichts der überwiegenden Videokameras sowieso keine Aussagekraft mehr für die Fotografie, sondern nur noch über die Verkaufszahlen der japanischen Kunden bei Hybrid-Kameras, welche überwiegend auf Video ausgerichtet sind.

Jedoch weise ich seit vielen Jahre darauf hin, dass der Ausdruck 'content-creator' (wörtlich: 'Inhalte-Erzeuger') sehr diffus ist und jeder ihn anders verwendet. Ein Video und ein kurzer Artikel dazu beschäftigen sich nun auch in den USA etwas ausführlicher mit dieser weiten Zielgruppe und deren verwendeten Kameras. - Aber Vorsicht: rund ein Dutzend subjektiv ausgewählte sehr erfolgreiche Influencer sind keineswegs die gesamte Zielgruppe. Denn Millionen vor allem sehr junge und insbesondere weibliche) Influencer auf z.B. TikTok wurden überhaupt nicht in Betracht gezogen. Ketzerisch darf man somit wieder einmal behaupten, dass die alten etablierten Herren in den USA sich selbst beweihräucherten. Das ist definitiv keine wissenschaftlich brauchbare Erhebung aller Content-Creators weltweit.

Ende April sickerten wieder einmal Gerüchte durch, dass Sony (vermutlich auf massiven Druck eigener Großaktionäre) seine Sensorentwicklung komplett ausgliedern und als eigene Firma an die Börse bringen will. Für Sony und für die Fotografen respektive Videografen mit dedizierten Kameras wäre dies nachteilig, da jene Sony Semiconductor Solutions (SSS) sich eher aus Firmengründen auch noch für die Fotosensoren der APS-C- und Vollformat-Kameras interessiert. Das wirklich lukrative Hauptgeschäft liegt schon lange bei Smartphones gefolgt von Industriesensoren. Bei einer selbständigen Firma würden alle Fotohersteller höherer Preise bezahlen müssen und noch weiter herunterrutschen auf der Skala der wichtigen Kunden. Damit würden ihr Einfluss sinken und vor allem die Entwicklungsmöglichkeiten sowie Lieferbedingungen für Sensoren weiter verschlechtert. Denn die seit Jahren steigenden Kosten und sinkenden Margen bei der Sensorentwicklung und der Sensorherstellung würden bei einer selbständigen Firma gnadenlos an die Kamerahersteller und von jenen wiederum an die Endkunden weitergegeben werden. Bei dem lukrativen und hart umkämpften Markt der Smartphones kann man hingegen bei Milliarden-Nachfragen und massiver Konkurrenz (u.a. aus China) kaum die Preise erhöhen. - Aber auch bei einem Verbleib der Sensorproduktion innerhalb des Sony-Konzerns wird es für die dort kaufenden Kamerahersteller immer teurer werden. Schließlich muss jemand die steigenden Kosten tragen.

Ende April stellte Canon ein 26 Jahre altes 75-300mm Objektiv erneut vor, das als quasi 'Retro-Design' für die neue spiegellose RF-APS-C-Kameras gedacht ist und einiges Stirnrunzeln hervorrief. Denn das mit einem Adapter an RF-Kameras betreibbare identische alte / originale Canon EF 75-300mm f/4-5.6 III für DSLR-Kameras kostete in den USA nur 199 Dollar und war in Deutschland ab ca. 215 Euro verfügbar.

Wie hart es inzwischen bei technischen (auch Kamera-) Rezensionen zuging, zeigte sich bei der Firma Digital Trends, welche Anfang 2025 einen Großteil des eigenen Personals inklusive den Chefredakteur entließ. Offenbar lohnte sich das Geschäftsmodell selbst bei dieser angesehenen Fachpublikation nicht mehr. Wie überall brachen in den zurückliegenden Jahren die Werbeeinnahmen weg. Nur wenige Angestellte blieben übrig, wobei viele davon nur gelegentlich herangezogene 'Selbständige' respektive externe 'Hilfskräfte' sind. Das sind die üblichen Maßnahmen und somit in einer sterbenden Branche erwartbar. Das gilt umso mehr, als die Firma Digital Trends nicht selbständig war, sondern einer Mutterfirma (Designtechnica Corporation) gehörte. Jedoch regten sich viele darüber auf, dass man jene Entlassenen mit rechtlichen Tricks schikanierte. Die Firma legte bei YouTube eine Beschwerde ein gegen den neuen Video-Kanal eines gekündigten Mitarbeiters, worauf YouTube diesen Kanal - offenbar erneut ohne jede Prüfung - sofort löschte. Angeblich soll es um Urheberrechte gehen. Aber eine gekündigte Person besitzt definitiv sein eigenes Urheberrecht und Nutzungsrecht an seinen neu erzeugten Inhalten. Dennoch ist YouTube durch das von den Grünen im trickreichen Eilverfahren durch das EU-Parlament gepeitschten Urheberrecht übervorsichtig und erfüllt immer alle Ansprüche der Verlage. Deshalb wird das sogenannte Urheberrecht von einigen auch als reines Verlagsrecht bezeichnet. Es schützt keinen Urheber, sondern bestraft jede Einzelperson sogar, wie man an diesem Beispiel wieder einmal sah. Jeder Influencer sei gewarnt: Wer den Grünen und ihren Fanatikern in den hunderten Unterorganisationen nicht passt, wird von deren dank Milliardeneinnahmen treu ergebenen Verlagen gnadenlos zensiert. Und alle vom 'guten Willen' oder der 'Gnade' der deutschen Grünen abhängigen Dienstleister wurden seit Jahren zu 'Erfüllungsgehilfen' - ohne rechtsstaatliche Mittel für die Betroffenen. Sie können ja gerne einmal gegen diese Firmen in den USA klagen.

Ende April gab Canon offiziell bekannt, dass man aufgrund der erhöhten Zölle die Preise für Endkunden erhöhen wird. Siehe dazu die Quartalszahlen von Canon unten. Jedoch waren die Details Ende April noch nicht klar. Klarer wurde hingegen, dass auch Kanada betroffen war, wie bei Leica, welches seine Produkte über die USA verschifft. D.h. auch in Kanada wurden die Preise für Leica-Kameras ab 1. Mai um 7% erhöht.

Kameras als Kunst - 'Das Feuer ist erloschen'

Kennen und verstehen Sie die Parallele zwischen sündhaft teuren Kameras und gleichfalls teurem Parfüm? Nein. Dann lesen Sie das Interview mit dem CEO von Sigma, der diese Kamera BF bewirbt. Entweder handelte es sich um einen lange verspäteten April-Scherz, oder einen Fall für den Arzt. Es geht bei Kameras angeblich nicht mehr um eine irgendwie geartete Technik oder technische Leistung, sondern nur noch um die 'Philosophie' und die 'Ästhetik' sowie die 'Kultur' dahinter. Eine Kamera soll 'irrational' sein. Es spiele auch keine Rolle mehr, ob etwas schön oder hässlich, nützlich oder nutzlos sei. Dazu passt, dass der CEO von Sigma die Vorstellung der Kamera auf einer Yacht mit Sektglas in der Hand zelebrierte. Das Design der Kamera muss angeblich 'speziell' sein, auch wenn es weder Ihnen gefällt, noch von Ihnen ergonomisch nutzbar ist. Jeglicher Nutzen wird explizit verneint. - Wenn das der neue Trend der Fotoindustrie ist, dann wird es bald keine Rezensionen von Technikern oder Wissenschaftlern mehr geben können. Denn dieses neue Marketing ist die komplette Abkehr davon. Luxus wird von den Reichen zelebriert, weil man Geld für Nutzloses ausgeben kann. Denn hier wird nur noch das 'Irrationale' gefeiert. It's a nice camera to be on the table at a restaurant or bar. Es ist eine schöne Kamera, um auf dem Tisch in einem Restaurant oder einer Bar zu posieren. - Im Übrigen hinkt sein Vergleich mit der Parfüm-Flasche von Coco Chanel aus dem Jahr 1921. Denn letztere war die damals bewusste Hinwendung zum funktionalen, schlichten, nüchternen Bauhausstil und damit die Abkehr vom davor liegenden verschnörkelten und märchenhaft unpraktisch verspielten Jugendstil vor dem Ersten Weltkrieg. Es war somit eine Hinwendung zur modernen emanzipierten Frau respektive deren Symbol.

Früher war es so, dass Kunst von Leonardo da Vinci, Turner und Picasso (um nur drei zu nennen) in Museen optimal zur Geltung gebracht wurden und dort wirken sollten, weil Museen nur ein Mittel zum Zweck der perfekten Ausstellung jener Kunstwerke waren. Dann wurden Museen selbst zu Kunstwerken, in den viele eigentliche Kunstwerke verblassten. Kameras waren ebenfalls Mittel zur Erzeugung von Kunstwerken. Sicherlich wurden manche als sogenanntes technisches 'Kunstwerk' von manchen Menschen verklärt, in dem Sinne dass sie mechanische, optische und heute elektronische Spezialgeräte waren und sind, welche früher undenkbare Dinge sichtbar machten. Aber nun verklärte der sonst nüchterne CEO von Sigma seine Mitarbeiter mit dem Attribut 'Kunstfertigkeit / Handwerkskunst' (craftsmanship) und bezeichnete das schnöde Ergebnis als 'Kultsymbolcharakter' (iconic - ikonisch), weil sie angeblich sieben stundelang zur Herstellung jener Kamera benötigten. Mit Verlaub: Was ist daran Kunst, wenn ein mittelmäßig bezahlter Fabrik-Arbeiter einer computergesteuerten CNC-Fräsmaschine zusieht, wie sie eine von einer Software vorgegebene Schablone ausfräst?

Dazu passte Nikons Projekt, Model-Kameras zum Sammeln zusammen mit der Firma Bandai herzustellen - quasi die Match-Box-Sammler-Edition für Reiche. P.S.: Die meisten jener Kameras erhalten Sie als echte analoge (funktionstüchtige) Kameras auf dem Gebrauchtmarkt billiger. Aber es ging offenbar nicht mehr um Funktion oder das Original, sondern nur noch um die Demonstration des eigenen Reichtums durch die Vernichtung von Geld für Nutzloses. Somit ging es auch überhaupt nicht mehr um die Fotografie. - Match-Box-Kameras waren jedoch Kitsch und keine Kunst. Es handelt sich somit um das Endstadium des Produktes der dedizierten Fotokamera und auch der Fotografie sowie das typische Symbol des missverstandenen Konservativismus: 'Die Verehrung der Asche'.

Künstliche Intelligenz im April

Runway stellte sein neues Video Modell Gen4 vor. Die damit erzeugten Beispielfilme sahen bereits sehr realistisch aus. Vor allem erlaubte es konsistente Charaktere für Kurzfilme zu erstellen. Das war bei vielen früheren Video-GenKI-Erzeugnissen schwierig. Dort wechselten die Personen von Szene zu Szene oft die Eigenschaften / den Charakter, was sich nur mit viel Wissen und Aufwand korrigieren ließ. Dieselben vorteilhaften Änderungen betrafen konsistente Objekte, vielseitige Kameraperspektiven, realitätsnahe Physik-Simulationen sowie Generative Visual Effects (GVFX). - An diesem Werkzeug, das in der freien Welt sofort verfügbar war, wurde auch deutlich, dass Bereiche wie Visual Effects (VFX), Sounddesign und 3D-Modellierung zunehmend durch KI automatisiert wurden.

Midjourney stellte seine neue GenKI-Fotosoftware-Version V7 vor. Dabei war der Draft-Mode sogar sprachgesteuert: Man kann also seine Gedanke einfach äußern, worauf diese in Bilder umgesetzt werden.

Die Modemarke H&M ersetzte 30 Models durch GenKI. Damit werden u.a. Fotografen, Friseure und Makeup eingespart. - Ganz nebenbei: Kaum jemand kann die Original-Models von den GenKI-Bildern mehr unterscheiden. Während übrigens H&M seine lebendigen Models für die GenKI-Fotos bezahlte, scherten sich weltweit viele tausend andere Modefirmen schon lange nicht mehr darum, sondern verwendeten nur noch GenKI-Models, um Kleidung zu bewerben.

In Deutschland tauchten nach der Wahl endlich Umfragen (2, 3) auf, welche u.a. von der Industrie Befürwortung der weltweit verwendeten KI auch für Deutschland forderten. Auch die Wirtschaftsverbände (DIHK - Datei inzwischen gelöscht) forderten zunehmend mehr KI-Einsatz. Dieselben Ergebnisse zeigten sich bei Befragungen von Privatpersonen, welche sich nicht länger von den Grünen und ihren kontrollierten Medien unterdrücken lassen wollten. Denn bereits 86% der 16- bis 29-Jährigen nutzten KI auf dem Smartphone sowie rund 50% bei den 60- bis 69-Jährigen. Aber die Grünen kontrollierten von den (Genehmigungs-) Ausschüssen, Ethikräten bis hin zum Bundesrat und der EU alle Entscheidungsgremien und werden dies auch ohne Regierungsamt zukünftig verhindern.

Canva brachte seine neue KI-Version 2.0 als App für die mobile Bildbearbeitung heraus. Wichtig war hier eher die Integration vieler Dienste und Anwendungen in eine 'Visual Suite 2.0'. Vor allem will man so für Firmen Inhalt, Daten und Design sowie die Kontrolle zusammenführen, sodass auch Anfänger ohne große Kenntnisse schnell eine ganze Werbekampagne erstellen können. Dadurch wird z.B. die bisher separate Bilderstellung den Fotografen aus der Hand genommen und direkt in den Gestaltungsprozess von Internet-Auftritten, Werbe-Videos und Druck sowie Power-Point-Präsentation integriert - und zwar mit einem einheitlichen Firmen-Design / Werbelinie. - Für Laien mag dies unverständlich klingen. Aber dafür mussten Firmen bisher sehr viel Geld und vor allem Zeit aufwenden. Das macht somit im Umkehrschluss viele Fachkräfte arbeitslos. Denn das Paket reicht bis hin zu Kampagnen-Überwachung (Controlling).

Meta (Facebook) will für Instagramm nun doch endlich eine eigene App entwickeln. Dies ist für GenKI auch erforderlich. Nur so kann Meta die volle Kontrolle über seine Nutzer und deren Fotos sowie Videos bei der KI-Gestaltung übernehmen.

Google stellte ein kostenloses KI-Werkzeug vor, mit dem jeder sich über Lichtgebung und Gestaltung mit Licht informieren kann. Damit erleichtert man sich als Laie den Einstieg in die Studio-Fotografie. Allerdings ist es insgesamt beschränkt, weil das Thema in der Praxis dann doch ziemlich kompliziert ist und zumindest 2025 noch nicht völlig mittels KI umgesetzt werden konnte. Oder andersherum: Google wollte so etwas im April 2025 noch nicht kostenlos für alle freischalten.

Laut einer EU-Untersuchung existieren über 100 Vorschriften und Gesetze, welche das Internet, Künstliche Intelligenz und IT bei uns beschränken. Dazu kommen über 270 Behörden, welche dies kontrollieren. Alleine die deutsche Telekom muss sich laut ihrem Geschäftsführer ständig mit über 260 Kontrollbehörden herumstreiten. Kein Wunder, dass bei uns nichts entwickelt werden kann und die Fachkräfte abwandern. Der Fachausdruck für den von mir seit Jahren beklagten Rückstand Deutschlands und der EU hat nun auch weltweit einen Namen: Digital Divide - der eiserne Vorhang der Grünen gegen jeden Fortschritt. Siehe dazu das wirklich aufschlussreiche deutsche Interview im Podcast KI-Update Deep-Dive vom 11.04.2025. Die ganze freie Welt von den USA über China bis hin zu Bangladesch besaßen einen hochwertigeren Zugriff zur modernen KI. Bei uns erlaubten die Grünen über ihre Apparatschiks in allen Kontroll-Behörden bestenfalls stark eingeschränkte und zudem völlig veraltete KI. Durchschnittlich lag Europa um zwei KI-Entwicklergenerationen hinter der gesamten Welt.

Googles Veo 2 erhielt zahlreiche Video-Erweiterungen u.a. Cinematic Controls - also Filme mit Kino-Ästhetik.

Adobe gab bekannt, dass sie sowohl Photoshop als auch die Video-Software Premiere komplett auf KI und Texteingabe zur Foto- und Video-Gestaltung umprogrammieren. Das dürfte nicht jedem gefallen, da dadurch alles jahrzehntelang erarbeitete Wissen und alle früheren Kenntnisse wertlos werden. Sie müssen alles neuer erlernen. Zudem wird diese Software dann abhängig vom Internet(-Anschluss) und unterliegt der kompletten Überwachung durch Adobe. Somit händigen alle Anwender dann nicht nur ihre Fotos und Filme an Adobe aus, sondern auch ihre Bearbeitungsweisen, Stile sowie ihr Wissen über Fotografie und Videografie.
Adobe spricht von agentic AI - also KI-Agenten, welche auf Text-Befehl des Anwenders Aufgaben durchführen. Zuerst werden die neuen Funktionen im Action Panel - im Fenster der Aktionen integriert. Das dadurch erzeugte Ergebnis wird als Ebene über das Bild gelegt, sodass man es (vorläufig) nachträglich noch selbst optimieren respektive verändern kann. Für neue Anwender, die sich mit Photoshop nicht auskennen und auch nicht einlernen wollen, hat dies Vorteile, da Photoshop inzwischen mit seinen weit über 1.000 Befehlen sehr kompliziert ist. Als nächstes Ziel will man die Spracherkennung optimieren, damit man die Befehle nicht mehr tippen, sondern sprechen kann. Dadurch lässt sich das alles dann komplett in eine App auf das Smartphone bringen. Jeder kann hieran erkennen, wohin die Reise geht: weg vom sichern PC des Berufsfotografen hin zum offenen Internet, das in diesem Fall von Adobe kontrolliert wird. Sehr bald wird sich die Frage stellen, wem welche Rechte am Foto oder Video gehören respektive: wer überhaupt noch etwas besitzt.

Nachdem Adobe als Nachzügler bei GenKI kaum etwas brauchbares gegenüber der Konkurrenz auf die Beine brachte, musste man in die junge britische Firma Synthesia massiv investieren, welche GenKI-Videos erzeugen kann. Kunden dort können aus eigenen Fotos und Videos oder per Texteingabe (prompt) Charaktere entwickeln oder auf über 230 bereits vorgefertigte sogenannte Avatare zurückgreifen. Synthesia behauptete, dass bereits 70% der Fortune 100-Firmen deren GenKI-App verwenden. Und selbst die meist unkritische und pro-Adobe eingestellte Zeitschrift PetaPixel hält fest, dass sich Adobe mit dieser neuen Partnerschaft mit Synthesia noch weiter von (Video-)Kameras und deren Bedienern abwendet und sich hin zur GenKI bewegt, welche durch Text von jedem erzeugt werden kann. Mitte April machte Adobe auch klar, dass Photoshop (mit Photoshop AI Agent / MCP, das Claude verwendet) bald komplett zur GenKI übergehen würde.

Mitte April kristallisierte sich heraus, dass die vornehmste Aufgabe des neuen Digital-Ministeriums in Deutschland darin bestehen wird, die militärische Entwicklung von KI zu fördern. Denn nur dort kann man ohne grüne Schikanen frei arbeiten. Dagegen wurden und werden die Einschränkungen bei ziviler (Gen)KI in Deutschland durch die von den Grünen gesteuerten Kontrollgremien immer größer.

Im Laufe des April fanden Tester heraus, dass die neuen Sprachmodelle wie ChatGPT sogar Orte von Bildern erkennen kann. Man nennt dies reverse location lookup. D.h. die KI erkennt, wo das Bild aufgenommen wurde. Die Treffergenauigkeit war für ein sogenanntes LLM extrem hoch. Nochmals: Das ist ein Sprachmodell, das nebenbei auch noch Fotos etc. beherrscht. Das war somit eine Art Geoguessr, ohne dass man die Daten speziell daraufhin trainiert hätte. Letzteres hatte ich bereits 2023 vorgestellt und den weitreichenden Einfluss beschrieben. Nun konnte jeder das mal schnell auf dem Smartphone mit einem Sprachmodell abrufen. - Die freie Welt entwickelte somit die Sprachmodelle (LLMs) zu Allzweckanwendungen. In der EU gab es nur das französische Mistral (le Chat), welches dank Protektion des dortigen Präsidenten sich gegen die Grünen Beschränkungen und Verbote (halbwegs) behaupten konnte, aber weit abgeschlagen war. Die EU hatte somit nichts dieser Entwicklung entgegenzusetzen. Sie werden derartige Dinge deshalb vermutlich bald generell für Privatanwender in der EU verbieten, weil das nur die Sicherheitskräfte und grünen (Unter-)Organisationen zur Überwachung der eigenen Bevölkerung machen sollen. Nun rächte sich (erwartbar) der europäische und vor allem deutsche Detailansatz, für jedes Einzelproblem hochspezielle KI-Software zu entwickeln, auf denen man in Europa angeblich noch (im Industrieeinsatz bei der Produktion) mithalten konnte oder es zumindest wollte. Die freie Welt rollte das alles quasi nebenbei mit den KI-Sprachmodellen auf. Das war schon immer so: Im englischen Sprachraum denkt man größer und wendet das dann im Kleinen an. Selbst wenn es später nur zu 90% so gut funktioniert wie sündhaft teure Speziallösungen, wird es durch die Skaleneffekte im Masseneinsatz viel preiswerter und damit öfter angewandt. Die Europäer hatten nicht begriffen, dass die Massenmärkte bereits mit hochwertigen Endkundenprodukten aufgeteilt wurden, während sie noch an Detailoptimierungen in kleinen Universitätsprojekten forschten.

In den USA gab die Academy bekannt, dass auch GenKI-Filme zugelassen sind und einen Oscar gewinnen können. Die neuen Regeln verlangen noch nicht einmal eine Kennzeichnung des Filmes als 'mit GenKI hergestellt'. Denn faktisch wäre dies unmöglich, da alle Filmstudios der Welt seit Jahren GenKI verwendeten und noch nie dazu etwas angegeben hatten.

Ende April wurde auch in Deutschland bekannt, dass der große chinesische IT-Konzern Alibaba Vace als Open Source Video -GenKI herausgebracht hatte, das bis auf in einer Kategorie alle westlichen GenKI-Video-Software geschlagen hatte. U.a. beherrscht die Software Masken, kann also z.B. eine Person aus einem Film ausschneiden und woanders (im selben Bild oder auch in einem anderen Film) hinzufügen etc.

Ende April gab Google bekannt, dass es davon ausgeht, dass die firmeneigene Gemini AI bald in die Apple Intelligence integriert wird. Damit würde Google mit seiner KI Zugriff auf ca. 1/5 der Smartphones, PCs, Tablets weltweit erhalten. Das war ein weiteres Zeichen dafür, wie die großen Monopolisten den Weltmarkt der KI unter sich aufteilten. Denn Google und Apple arbeiteten schon seit vielen Jahren erfolgreich zusammen.

Selbst kleine Firmen wie Freepik stellten eigene neue GenKI-Foto-Software mit eigenen KI-Modellen mit 80 Millionen lizenzierten Fotos trainierten Daten vor. Freepik arbeitete hierzu mit dem Start-up Fal.ai zusammen für das neue 'F Lite'. Zudem war es Open Source bei Github verfügbar.

In einem Heise KI-Podcast wurde festgehalten, dass alleine die Abnahme-Genehmigung für das neue Container-KI-Rechenzentrum (AI Factory Jülich) noch das ganze Jahr dauern könnte. Zum Jahresende dürfe man es dann vermutlich benutzen. Aber selbst die Betreiber wussten auch auf mehrfache Anfragen nicht einmal, wie sich Firmen um die Nutzung der Rechenkapazität bewerben sollen. - KI-Realität in Deutschland. Dennoch wurde wieder viel Propaganda der EU-Kommissarin Henna Virkkunen verbreitet, wie gut wir in Europa dastünden und keinesfalls den Anschluss verpasst hätten. Denn wir hätten an einigen Universitäten hochbegabte Forscher. Korrekt. Aber die Länder der freien Welt hatten seit Jahren fertige Produkte und viele Millionen bezahlende Kunden. In Europa und vor allem in Deutschland wird hingegen jede Kommerzialisierung von den KI-Gegnern erfolgreich unterbunden. Zum Schluss jammern jene fanatischen Ideologen darüber, dass Firmen im Ausland dominieren und fordern weitere Gesetze und Beschränkungen gegen jene Firmen und Staaten, welche mit der neuen Technologie - mangels Konkurrenz - die Weltmärkte unter sich aufteilen.

Positiv war nur, dass nun immer mehr Befragungen publiziert werden durften, welche ein ganz anderes Bild zur KI in Deutschland zeigten als unter den Grünen. Überall wagten nun immer mehr Bürger und Manager in Umfragen zuzugeben, dass sie für KI waren und deren Einsatz in Zukunft sowohl privat als auch in der Firma wünschten.

CIPA März-Zahlen

Die CIPA publizierte die Zahlen zum Monat März sowie die Grafik der Verschiffungen. - Je nach Browser-Einstellungen lädt es diese Dateien sofort auf Ihren PC in den voreingestellten Download-Ordner herunter, statt sie im Browser anzuzeigen.

Die März-Zahlen waren trotz der schwierigen Wirtschaftslage erstaunlich hoch.

Die Gesamtzahlen der Produktion veränderten sich um: +8,4% im Vergleich zum März 2024 auf 656.461 Stück. Das waren über +105.000 mehr oder +19,1% als im direkt vorausgehenden Februar 2025.

Die Produktion der Kameras mit fest eingebautem Objektiv (früher Kompakt- und Bridge-Kameras) veränderte sich um: +1,7% im Vergleich zum März 2024. Das werte ich als negativen Schritt in die falsche Richtung. Auch eine monatliche Produktion von fast 169.000 dieser technisch den Smartphones unterlegenen Modelle halte ich für deutlich zu hoch. Vor allem war es eine weitere Steigerung von 17,1% oder fast 25.000 zum vorausgehenden Februar 2025. Seit Januar 2025 wurde die Produktion jeden Monat durchschnittlich um ca. +20.000 erhöht.

Die Produktion der DSRL-Kameras veränderte sich um: -17,6% im Vergleich zum März 2024. Aber es war ein Plus von 0,8%. Fast 600 Stück gegenüber dem direkt davorliegenden Februar 2025 waren eine kleine Steigerung. Diese fast 70.000 Stück waren zu viel. Vor allem zeigte sich ein kontinuierlich steigender Trend in der Produktion 2025.

Die Produktion spiegelloser Kameras veränderte sich um: +17,7% im Vergleich zum März 2024. Das war mit über 418.000 Stück das höchste jemals registrierte März-Ergebnis für spiegellose Kameras. Aber auch im Vergleich zum direkt vorausgehenden Februar 2025 war es ein hoher Zuwachs um 23,7%.

Die Gesamtzahlen der weltweiten Verschiffung veränderten sich um: +6,1% im Vergleich zum März 2024 auf nun 653.140 Stück. Aber es waren auch +7,6% oder über +46.000 Stück im Vergleich zum direkt vorausgehenden Monat Februar 2025.

Die Gesamtzahlen der Verschiffung nach Europa veränderten sich um: +3,1% im Vergleich zum März 2024 auf fast 136.000 Stück. Und es waren auch +9,3% oder fast +11.000 Stück im Vergleich zum direkt vorausgehenden Monat Februar 2025.

Die nur +0,5% höheren Produktionszahlen im Vergleich zur Verschiffung im März 2025 waren relativ ausgeglichen: Offenbar wurde die Überproduktion (in Vorwegnahme der höheren Zölle) in die Welt verschifft.

Im März nehmen die Produktionszahlen zum Dezember meist drastisch (+22,6% im langjährigen Mittel) zu. Wir hatten im März 2025 eine etwas geringere Steigerung um +19,1% zum Vormonat Februar (2025) zu verzeichnen. Das lag im erwartbaren Rahmen und war angesichts der völligen Überproduktion im Februar (also der ohnedies bereits hohen Basiszahlen) nur eine leichte Anpassung.

Fazit erstes Quartal 2025: Das war somit in den ersten drei Monaten ein (aus Sicht der Hersteller) insgesamt positiver Start in das Jahr 2025: Es wurden mehr Kameras als im ersten Vorjahresquartal produziert (+0,6%) und verschifft (+10,2%). Es waren bei den spiegellosen Kameras und den Kameras mit fest verbautem Objektiv mehr. Und bei den DSLRs wurde mit insgesamt nur -11,6% die Produktion kaum gedrosselt - jeweils im Vergleich zum Vorjahres-Ergebnis im ersten Quartal 2024. Nach Europa wurde insgesamt 2025 bereits +3,1% verschifft. Nach China wurden bisher sogar +24,1% verschifft und in die USA immerhin +7,2% als in den ersten drei Monaten 2024. Abgesehen von den USA versprachen sich die Hersteller weltweit weiteres starkes Wachstum - aber vor allem in China.

Die dazugehörenden Grafiken 2025 mit Erläuterungen der Detailzahlen.

Quartalsberichte 1. Quartal und Jahresabschlussberichte für übergreifende Wirtschaftsjahre

Erwartungen

Ab Ende April lieferten die Konzerne ihre Quartalsberichte und die meisten ihre Jahresabschlussberichte ab. Die Erwartungen waren vorab gemischt:

Einerseits werden die meisten Konzerne nominal blendende Jahresbilanzen in Brutto-Yen-Werten vorlegen - eventuell erneut die besten der Konzerngeschichte. Ende April 2024 war der schwache Kurs des japanischen Yen auf ca. 164 zum Euro und fast 144 zum US-Dollar zwar etwas gestiegen. Die kaum berechtigte Euphorie über die guten Bilanzzahlen wird folglich in weiten Kreisen keine Grenzen kennen. Aber angesichts der weltweit schwierigen politischen und ökonomischen Lage könnte das erste Quartal alleine betrachtet trügen.

Andererseits wird man mit den Jahresergebnissen auch davon ablenken wollen, dass das es insgesamt für 2025 nicht gut aussieht. Auf dem sogenannten Leitmarkt in den USA lief das Geschäft bereits im ersten Kalender-Quartal 2025 für dedizierte Kameras mäßig. Von jedem nachprüfbarer Fakt ist, dass vor allem in den USA Dauerrabatte auf fast alle Kamera-Produkte angeboten wurden. Hinzu kamen die Zusatzrabatte vieler Händler, deren Lager oft waren.

Ferner wird man langsam, zaghaft und vermutlich eher in Nebensätzen einräumen, dass 2025 evtl. nicht ganz so gut aussieht, wie man sich das noch im Januar 2025 vorgestellt hatte. Zumindest wird man eine wie auch immer geartete gewisse Verlangsamung im zweiten Kalenderquartal sowie vor allem in der zweiten Jahreshälfte nicht mehr ganz verschweigen können. Aber zugeben wird man so etwas höchstens auf 'unhöfliche' Anfragen westlicher Aktionäre. Ansonsten geht das in der gefeierten Jahresgesamtbilanz unter.

Ferner werden nach jahrelanger gesteuerter Abwertung des Yen bei einer nun leichten aber evtl. anhaltenden Aufwertung des Yen die vorausgesagten bilanztechnischen Nachteile für in japanischen Yen bilanzierenden Konzerne sichtbar werden. Während man in den Vorjahren dank Abwertung stetiges Wachstum in Nominalwerten des Yen publizieren konnte, ohne dass man etwas dazu getan hatte oder sogar auch bei real rückläufigen Umsätzen und Gewinnen in Fremdwährung, wird man nun entweder noch drastischer sparen müssen oder die Endkundenpreise in den Fremdwährungen drastisch erhöhen müssen.

Seit mindestens zwei Jahren deutete sich an, dass die Bilanzzahlen des Bereiches Imagings zunehmend an Aussagekraft verlieren: Der Bereich wurde derart diversifiziert, mit Spezialvideo-Kameras für Kino und Kabel-/Bezahl-Fernsehen sowie Überwachungskameras, dass man über die klassischen dedizierten Kameras kaum mehr etwas aussagen kann. Somit wird auch jeder derart diversifizierte Bereich Imaging überleben. Dies gilt umso mehr, als zahlreiche weitere Bereiche wie Automotive (Kameras für alles, was fährt, schwimmt, taucht, fliegt), Robotik (vor allem in der Industriefertigung), VR (Virtual Reality), AR (Augmented Reality), Content-Vermarktung, Service rund um Imaging und Überwachung, Medizin, Cloud-Dienstleistungen etc. stetig weiter anwachsen. Bei zahlreichen Firmen kommen dann noch eigene Smartphones oder zumindest die Zusammenarbeit mit Smartphone-Herstellern dazu.

Noch gravierender ist allerdings die inzwischen unleugbare Abwendung aller Kamerahersteller von den Fotografen: Sie entwickeln und produzieren inzwischen nur noch Video-Kameras, die man höflich derzeit noch Hybrid- oder Vlogging-Kameras nennt, deren Schwerpunkt jedoch auf dem Videobereich liegt. Somit sagen selbst die Kernzahlen der angeblich produzierten Kameras nichts mehr über den Nutzen für die Fotografen aus. Denn die klassischen Fotografen haben die Manager abgeschrieben.

Zur KI und GenKI wird man weiterhin vermutlich nur Worthülsen finden. Die meisten Firmen werden sich mit der wertlosen Technik CAI (vergeblich) aus der Schlinge zu ziehen versuchen. Eigene, neue, oder wirkungsvolle Gegenmaßnahmen oder gar gemeinsame Gesamtstrategien sind nicht mehr zu erwarten.

Daraus folgt, dass nicht nur die Konzerne überleben, sondern es auch weiterhin sogar die Unter-Unter-Bereiche Camera geben wird. Faktisch rutschte schon seit Jahren dieser reine Kamerabereich immer tiefer in der Hierarchie oder wurde mit vielen anderen Bereichen zusammengelegt. Aber die Aussagekraft für die Fotografen wird 2025 ziemlich uninteressant sein.

Ferner werden alle viele Manager vage Aussagen zu den erhobenen neuen Zöllen der USA (10% für alle Länder) machen sowie zu den weiteren beim Scheitern der Regierungs-Verhandlungen geplanten (Ende April für 90 Tage ausgesetzten höheren) Zölle und darauf letztendlich bei der nächsten Jahresabschlussberichterstattung ihre eigenen Managementfehler schieben. Je kleiner die Firmen jedoch sind und je höher ihre Produktion in das von Zöllen stark betroffene asiatische Ausland (China, Vietnam etc.) verlagert wurde, umso härter werden die Sparmaßnahmen und 'geplanten Umschichtungen der Produktion' bereits 2025 ausfallen.

Allerdings darf man nie vergessen, dass Quartalsberichte zunehmend Marketing und PR sind. Bei dieser Gelegenheit will man die eigene Firma und als Manager seine eigenen Leistungen besonders positiv vor der zahlreich erschienenen Presse darstellen.

Canons Quartalsabschluss für das erste Quartal 2025: 01.01. - 31.03.

Canon publizierte als erste große Fotofirma die Ergebnisse für das 1. Quartal, wobei hier das Geschäftsjahr mit dem Kalenderjahr übereinstimmt. D.h. die Zahlen betreffen die Monate Januar bis März 2025 einschließlich. - Manche nennen dieses Q1 auch das Winter-Quartal.

Bitte beachten Sie, dass die Angaben in YEN sind. Der Wechselkurs Ende April betrug ca. 164 zum Euro. Der Yen hatte sich nur etwas gegenüber seinem Tiefststand 2024 gegenüber dem Euro erholt. Nur gegenüber dem aus vielen Gründen abstürzenden US-Dollar konnte er sich seit Anfang 2025 deutlicher festigen. Um ein ungefähres Gefühl für den Yen zu erhalten, sehe ich YEN wie Cent und kalkuliere überschlagsmäßig 1/100. Danach kann man noch 1/3 abziehen - also die Werte abrunden.

Obwohl Canon mit seinem ersten Quartalsbericht 2023 ebenfalls begann, immer mehr um den heißen Brei herumzureden, werden dennoch zahlreiche Details umfassender erwähnt als bei anderen Firmen. Deshalb gehe ich hierauf im Folgenden auch ausführlicher ein, jedoch nur noch beim Unterbereich Imaging.

Quartalszahlen Q1 Konzern. - Nur die drei Monate des Winter-Quartals Januar bis März 2025

Canon gibt einen durchschnittlichen Wechselkurs für das 1. Quartal 2025 von 152,41 Yen gegenüber dem US-Dollar an und 160,51 Yen gegenüber dem Euro. Bitte beachten Sie, dass bilanztechnisch dies anders berechnet wird als mein oben angegebener Vergleichswert für Ende April 2025. Die Differenz zum durchschnittlichen Wechselkurs zum ersten Vorjahresquartal Q1/2024 wird mit -4 Yen (Abwertung des Yen) gegenüber dem Dollar und +1 Yen (Aufwertung) gegenüber dem Euro angegeben. Aber dazu käme dennoch die 2-3% Inflation, welche man berücksichtigen müsste. - Man weist auch mehrfach darauf hin, dass durch die Aufwertung des Yen gegenüber einigen Währungen wie dem Euro nun die vorausgesagten negativen Effekte für die Bilanz auftraten.

Der Konzern-Umsatz betrug: 1.058,396 Mrd. Yen = +7,1% zum Vorjahresquartal (Q1/2024). Das war nominal (in Yen-Brutto-Werten) das höchste Umsatzergebnis in der Geschichte des Canon-Konzerns im ersten Geschäftsquartal.

Der Operative Gewinn betrug: 96,517 Mrd. Yen = +20,5% zum Vorjahresquartal (Q1/2024).

Der Free Cash Flow des Konzerns nahm in Q1/2025 um 30,4 Mrd. Yen zu gegenüber dem Vergleichszeitraum Q1/2024.

Der Lagerbestand im Gesamtkonzern erhöhte sich von Ende Dezember 2024 von 841,836 Mrd. Yen auf 872,825 Mrd. Yen Ende März 2024 (+3,7%). Das war nicht so gut und könnte bereits die sich abflachende weltweite Nachfrage andeuten.

Generelle Aussagen zur Weltwirtschaft

Canon machte dazu folgende Aussagen:
Im ersten Quartal 2025 verzeichnete die Weltwirtschaft weiterhin ein stetiges Wachstum.
Regional betrachtet, blieb in den USA trotz Anzeichen von privaten Konsumeinschränkungen das günstige Einkommensumfeld bestehen, was zu stetigem Wachstum führte.
In Europa stützte der private Konsum die Wirtschaft, da der Inflationsdruck nachließ, die Erholung jedoch moderat ausfiel.
In China erholte sich die Wirtschaft zwar dank konsumfördernder Maßnahmen, der Immobilienmarkt und die Exporte blieben jedoch schleppend.
In anderen Schwellenländern stiegen die Exporte, und die Binnennachfrage erholte sich dank politischer Unterstützung in verschiedenen Ländern, was zu stetigem Wachstum führte.
In Japan erholte sich die Wirtschaft moderat, da der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen anzogen.
Somit lief es insgesamt im ersten Kalender-Quartal 2025 durchaus positiv für den Gesamtkonzern. Allerdings wird mehrfach darauf hingewiesen, dass die Erholung in Europa und China nicht ganz so erfreulich ausfiel.

Canon machte dazu jedoch in den gesprochenen Vortragsunterlagen folgende deutlichere Aussagen:
Trotz der Konjunkturschwäche in Europa und der anhaltenden Konjunkturabschwächung in China aufgrund der Immobilienkrise blieb die Weltwirtschaft im ersten Quartal dank der soliden Konjunktur in den USA stabil. - Da werden die beiden notleidenden Regionen deutlicher benannt.
Auch unsere Märkte entwickelten sich im Wesentlichen im Rahmen unserer Erwartungen. - Nun ja, das klingt etwas weich. Denn die reduzierten Prognosen (siehe unten) für die Gesamtjahreswerte widersprechen dem.

Imaging

Im Bereich Imaging (nur external customers) betrug der Umsatz: 211,989 Mrd. Yen = +20,8% gegenüber dem 1. Quartal des Vorjahres 2024 - Der Operative Gewinn betrug: 31,228 Mrd. Yen. = +118,9% gegenüber dem 1. Quartal des Vorjahres 2024 - Das war ein extrem gutes Ergebnis, beruhte allerdings zumindest zum Teil auf den niedrigen Basiswerten für das erste Quartal 2024.

Für das erste Quartal 2025 hielt man beim Imaging fest:
Bei Kameras blieb die Nachfrage stabil, insbesondere nach spiegellosen Kameras. - Das wird seit Jahren so publiziert, sagt aber auch, dass bei den DSLRs (Kameras mit Spiegel) das Geschäft rückläufig war.
Im ersten Quartal verzeichneten spiegellose Kameras, Laserdrucker und Netzwerkkameras ein hohes Wachstum.
Im Geschäftsbereich Imaging stiegen die Umsätze mit Digitalkameras mit Wechselobjektiv dank gesunder [niedriger Zentral-] Lagerbestände deutlich an. Auch die EOS R5 Mark II, die in der zweiten Jahreshälfte des Vorjahres eingeführt wurde, verzeichnete weiterhin starke Verkäufe. Auch die Umsätze mit Netzwerkkameras stiegen im Zuge des stetigen Marktwachstums.
Umsatz mit Netzwerkkameras steigt um fast 30 %. - Hier lag (seit vielen Jahren) das große Wachstum.
Zweistelliges Umsatzwachstum bei Laserdruckern und Kameras dank der Einführung neuer Kameras im letzten Jahr. - Dennoch war auch das Ergebnis der Video- und Foto-Kameras gut, lag allerdings auch an den eher mäßig guten Werte im Basis-/Bezugsquartal Q1/2024.

Im gesprochenen Vortragstext hielt man beim Imaging fest:
Im Bereich Imaging, angefangen bei Kameras, stieg neben dem Umsatzwachstum bei Vollformatmodellen, insbesondere der EOS R5 Mark II, die wir in der zweiten Hälfte des letzten Jahres auf den Markt gebracht haben, auch die Nachfrage nach Einsteigerkameras, insbesondere bei jungen Leuten, aufgrund der Verbreitung von SNS [Social networking service]. - SNS meint im Prinzip die sogenannten Content-Creators für alle sozialen Netzwerke.

Imaging-Detailzahlen für das erste Quartal 2025

Im Unterbereich Cameras betrug der Umsatz 118,1 Mrd. Yen. Das waren +15,5% gegenüber dem Vorjahresquartal (Q1/2024).

Im Unterbereich Network Cameras & Others betrug der Umsatz 94,0 Mrd. Yen. Das waren +28,4% gegenüber dem Vorjahresquartal (Q1/2024).

Auch Canon gibt keine Aufschlüsselung des operativen Gewinnes dieser Unterbereiche mehr an.

Der Etat für Forschung und Entwicklung (F&E, R&D, Research and Development) stieg im Imaging nominal von 23,445 (Q1/2024) auf 24,746 Mrd. Yen im ersten Quartal 2025 an. Das klingt nominal mit +5,5% gut, lag jedoch bestenfalls beim Währungsverfall (in US-Dollar für derartige Dinge) und der Inflation.
Aber der gerne übersehene Umstand liegt darin, dass inzwischen fast alles Geld in die neuen Bereiche fließt: VR (Virtual Reality), MR (Mixed Reality), 3D und XR, Volumetric Video (3D-Video), New Concept Cameras und IP-Remote Cameras (Roboter-Systeme), Advanced Surveillance Ultra-high-sensitivity Cameras sowie Video-Analysis, Video-Edition, Infrastructur, Inspection SaaS (Hardware und Dienstleistungen für Firmen und Sicherheitsdienste), Smart Mobility, Component Solutions etc. Der Rest fließt in die Weiterentwicklung der Video-Kameras. Für klassische zweidimensional arbeitende Fotokameras bleibt folglich nur wenig übrig, da man sie für ausentwickelt hält und die klassischen Fotografen sowieso bereits weitgehend abgeschrieben hat.

Bei den Lagerbeständen des Imaging sah es schlecht aus: Von Ende Dezember 2024 158,6 Mrd. Yen stiegen die Bestände auf 176,4 Mrd. Yen um immerhin 11,2% an. Auch in Produktionstagen verschlechterten sich die Zahlen von 56 Ende Dezember 2024 auf 66 Ende März 2025 - immerhin fast +18%. Damit war der letztjährige kontinuierliche Abbau der Lager zu Ende und wurde umgekehrt. D.h. die Überproduktion wanderte im ersten Quartal wieder in die Zentrallager. Das sehe ich negativ, weil man die Produktion nicht im vollen Umfange an die Nachfrage anpasste. Zwar ist das erste Quartal tendenziell umsatzschwach. Aber im Jahr 2025 traf das angesichts der Verkaufszahlen nicht zu. D.h. die Überproduktion (zumindest bei Canon) war enorm im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Da kann man nun auch definitiv nicht mehr auf die angebliche Abwertung des in Yen berechneten Lagerbestandes verweisen. Denn faktisch hielten sich Auf- und Abwertung gegenüber den wichtigsten Währungen in etwa die Waage. Und auch die noch drastischer angestiegenen Lagerbestände in Produktionstagen widerlegen derartige Falschinterpretationen. Eine derartige Überproduktion in einer Krisenzeit ist risikobehaftet. Ferner wussten alle Manager, was Trump vorhatte und welche Einflüsse dies auf die Wirtschaft haben würde, denn er hatte es immer wieder seit 2024 in allen Wahlkampfreden klargemacht.
Um es deutlich zu sagen: Selbst Canon (siehe unten) erwartet einen geringeren Absatz in Stückzahlen. Deshalb muss die Produktion sinken. Ansonsten laufen die Zentrallager ganz schnell nicht nur voll, sondern über. Denn im ersten Quartal lief das Geschäft unerwartet gut - quasi in Vorwegnahme der Zölle kauften mehr Menschen als sonst in jenem schwachen ersten Jahresquartal üblich. Deshalb ist es nicht sicher, dass große Lagerbestände in den Folgequartalen so einfach abverkauft werden können. Bitte beachten Sie: Der Konzern kann die Zentrallager durch (bilanzierte) Verschiffung räumen, indem er sie den Tochterfirmen in den Weltregionen sowie anderen Großabnehmern etc. aufzwingt. Aber dadurch sind die Produkte noch lange nicht an bezahlende Endkunden verkauft. Denn Canon selbst gab in der Fragerunde an, dass in den Regionen (insbesondere den USA) im April sowieso bereits 1-2 Monatsproduktionen lagerten.

Gleichzeitig musste Canon in der Fragerunde einräumen, dass noch immer manche Produkte (auch Kameras) unter Lieferengpässen litten. Man hatte somit noch immer nicht die eigenen Zulieferketten im Griff.

Aussagen zum Imaging

Vorsicht: Auch Canon begann schon 2023, vermehrt mit den Texten und Interpretationen der Gesamtzahlen zu tricksen. Das meinte ich mit zunehmend wertlosen Bereichskennzahlen. Wenn die Bereiche (Imaging) so viele Unterbereiche / Abteilungen mit so vielen Produkten und vor allem neuen Dienstleistungen beinhalten, dann sagen die Gesamtzahlen nicht mehr viel über die Einzelprodukte aus. Dann kann man leicht mit vagen Sätzen manipulieren, die man zudem wachsweich aus dem Japanischen ins Englische übersetzt. Selbstredend tragen neue Kameras zum Umsatz bei. Das ist immer und überall bei neuen Produkten so. Das sind somit Banalitäten, die von anderen echten Problemen ablenken sollen.

DILC - Systemkameras mit Wechselobjektiven - waren es seit Beginn der Pandemie bei den von Canon auf Zehntausender-Stellen gerundeten Verschiffungen:
2020Q1: 610.000
2020Q2: 500.000 - bisheriges Minimum
2020Q3: 640.000
2020Q4: 1.010.000 - Maximum der letzten Jahre
2021Q1: 650.000
2021Q2: 730.000
2021Q3: 640.000
2021Q4: 720.000
2022Q1: 590.000
2022Q2: 680.000
2022Q3: 730.000
2022Q4: 860.000
2023Q1: 560.000
2023Q2: 780.000
2023Q3: 740.000
2023Q4: 800.000
2024Q1: 500.000 - Das lag erneut auf dem Stand des bisherigen Minimums
2024Q2: 760.000
2024Q3: 730.000
2024Q4: 850.000
2025Q1: 530.000. - Dies zeigt eine Steigerung zum Vorjahresquartal (Q1/2024) von 30.000 Stück oder +6%, aber einen Rückgang der Verschiffung gegenüber dem direkten Vorquartal (Q4/2024 - Weihnachtsquartal) um -37%.

Prognosen

Der Gesamtkonzern erwartete Ende April für 2025 nur noch einen Gesamtumsatz von 4.650 Mrd. Yen. Das entspricht einem Wachstum von +3,1% nominal. Aber im Januar hatte man noch 4.736 Mrd. Umsatz erwartet. D.h. das Management senkte seine Jahresgesamterwartungen ab.

Der Gesamtkonzern erwartet für 2025 einen operativen Gesamtgewinn von nur noch 466,519 Mrd. Yen. Das entspricht einem Wachstum von +66,6% nominal gegenüber dem Vorjahr 2024. Aber im Januar hatte man noch 519 Mrd. operativen Gesamtgewinn erwartet. D.h. das Management senkte auch beim Gewinn seine Jahresgesamterwartungen ab.

Dazu schrieb man:
Für das zweite Quartal und die darauffolgenden Quartale wird erwartet, dass die Weltwirtschaft ihr moderates Wachstum fortsetzt, unterstützt durch eine Erholung des Einkommensumfelds. Die Aussichten werden jedoch aufgrund der politischen Instabilität in Europa, der Probleme auf dem chinesischen Immobilienmarkt und der Einführung neuer Zölle in den USA zunehmend unsicherer.
In Bezug auf die US-Zölle wurden die Verkaufspreise unter der Annahme angepasst, dass der zusätzliche Zoll von 10 % das ganze Jahr über bestehen bleibt. Um den veränderten Absatzmengen Rechnung zu tragen, wurden weitere Kostensenkungen vorgenommen, die sich in der Prognose der Geschäftsentwicklung für das Gesamtjahr widerspiegeln. - D.h. man geht optimistisch von sehr günstigen nur 10% Zoll-Aufschlägen für Japan aus. Nur für China erwartet man 145% Zoll für das gesamte Jahr. Letzteres ist für Canon zwar nachteilig, weil man einige Waren dort herstellt. Aber in den 'Fragen und Antworten' gab man an, dass die Fabriken in China eher für den chinesischen Markt produzieren und man von dort kaum in die USA exportieren würde. Auch insgesamt hält man die negativen Effekte (unter den Annahmen Ende April) für überschaubar auch für den Bereich der Kameras.
Für Digitalkameras mit Wechselobjektiven wird erwartet, dass der Markt weiterhin stark bleibt, da der Bedarf an Videoaufnahmen und die Nachfrage der jüngeren Generationen steigen. - Auffällig ist hier die Festlegung des Wachstums auf nur noch den Bereich Video.
Auch für Netzwerkkameras wird weiterhin ein stetiges Marktwachstum erwartet.

Im gesprochenen Vortragstext erwähnt man allerdings auch:
Auf Kostensteigerungen durch zusätzliche Zölle mit Preiserhöhungen reagieren. Denn aufgrund der beschränkten Produktion Canons in den USA werden die ökonomischen Einflüsse spürbar sein.
Man erwartet: Absatzrückgang durch Preiserhöhungen und geringere Investitionsbereitschaft der Kunden aufgrund zunehmender Unsicherheit. Man geht von sinkenden Umsätzen (in Yen) und sinkenden verkauften Stückzahlen aus. Allerdings ist man (verklausuliert) optimistisch, dass die Zölle durch Verhandlungen entweder sinken oder ganz entfallen.
Um es für Europäer klar festzuhalten: Da steht nichts von Preiserhöhungen nur in den USA. Somit tritt der (von mir vorausgesagte) schlimmste Fall ein: Die Europäer bezahlen die weiter subventionierten Dumping-Preise in den USA durch grundlos erhöhte Preise bei Kameras hierzulande etc. - In der Fragerunde gab Canon außerdem an, dass man die Preise der teureren Produkt noch deutlicher anheben will. Ferner will man den Zeitpunkt der Preiserhöhungen unterschiedlich wählen.

Um die Aktionäre zu erfreuen, will man die geplante Dividende bei 75 Yen im ersten Halbjahr und 80 im zweiten Halbjahr - also zusammen 155 Yen im Jahr - belassen. Ferner will man die seit Jahren andauernden Aufkaufaktionen eigener Aktien fortsetzen.

Der neue reduzierte erwartete Umsatz im Bereich Imaging 2025 soll nur noch 1.011 (statt Ende Januar prognostizierten 1.036,7) Mrd. Yen betragen = +7,9% mehr Umsatz als 2024.
Der neue erwartete operative Gewinn 2025 soll nur noch 160,6 (statt Ende Januar 169,2) Mrd. Yen betragen. Das sind +6,1% mehr als 2024. Das klingt zwar nicht mehr euphorisch, aber dennoch gut.

Wie man vor allem den nochmals erhöhten RoE (Return on Equity - Kapitalrendite) von 9,9% (oder angestrebt sogar über 10%) im Jahr 2025 bei Kameras erreichen will, bleibt unklar. Das funktioniert definitiv nicht mit den vielen kleinen billigen APS-C-Kameras. Da müssen vor allem die anderen (neuen) Vollformat-Kameras drastisch teurer werden.

Extrem optimistisch ist man bei dedizierten Kameras: Was den Markt für Wechselobjektivkameras [Systemkameras] betrifft, so besteht neben der im letzten Jahr begonnenen Verkaufsförderung bei der jüngeren Generation, für die Smartphones zur Normalität gehören, ein wachsender Bedarf an Kameras, mit denen sie Fotos und Videos aufnehmen können, die sich von anderen unterscheiden.
Daher wird erwartet, dass der Markt im Jahr 2025 auf rund 6,6 Millionen Geräte wächst. - Das bedeutet eine weiter anhaltende Überproduktion - trotz aller negativen Rahmengbedingungen. Somit geht auch Canon von einer kompletten Abkoppelung des Kameramarktes von der sonstigen Wirtschaft aus. Insbesondere geht Canon von einer starken Nachfrage nach Einsteigerkameras - vor allem Vlogging-Kameras - aus, welche junge Menschen kaufen sollen. Dazu will man sich nochmals stärker (als bisher schon) auf den Video-Bereich konzentrieren. Explizit gibt Canon an, dass man die eigene Produktion bei dedizierten Kameras um +5,6% gegenüber 2024 auf 3 Mio. steigern will.

Fazit Canon

Dem Konzern ging es im ersten Quartal blendend, und trotz der weltweiten Turbulenzen seit April ging man von steigenden Umsätzen sowie Gewinnen gegenüber dem Vorjahr aus. Deshalb hält man auch an der Überproduktion fest. - Zudem fand sich noch immer keine Aussage / Stellungnahme zur generativen Künstlichen Intelligenz (GenKI).

Tamrons Quartalsabschluss für das erste Quartal 2025: 01.01. - 31.03.

Tamron publizierte als optische Firma, die auch Objektive für den Foto- und Video-Bereich herstellt, die Ergebnisse für das 1. Quartal, wobei hier das Geschäftsjahr mit dem Kalenderjahr übereinstimmt. D.h. die Zahlen betreffen die Monate Januar bis März 2025 einschließlich. - Manche nennen dieses Q1 auch das Winter-Quartal.

Ein leichter Rückgang beim Umsatz um -1,9% gegenüber dem Vorjahresquartal und ein deutlicherer Rückgang des operativen Gewinns um -6,9% waren ernüchternd. Denn das waren die für die japanische Aktienfirma günstigen Brutto-Werte im abgewerteten Yen. Auch bei den als reinen Fotoprodukten ausgewiesenem Umsatz (-2,7%) und operativen Gewinn (-5,4%) ging es im ersten Quartal bergab. Dennoch erwartete der Konzern nach einem schlechten ersten Halbjahr 2025 insgesamt ein Umsatzplus von 4% sowie eine Steigerung des operativen Gewinns im Gesamtjahr 2025 um +4,2% gegenüber dem Vorjahr 2024.

Tamron gibt neben der Zollpolitik der USA u.a. die Anhaltend höheren Materialkosten und steigenden Arbeitskosten aufgrund der Inflation als Ursache an.

Angesichts der Rückgänge bleibt die folgende Aussage unklar: Der Markt für Kameras mit Wechselobjektiven und Wechselobjektiven wuchs sowohl quantitativ als auch wertmäßig, angetrieben durch die stetige Nachfrage nach spiegellosen Kameras. Denn Tamron erzielte in Yen weniger Umsatz und weniger Gewinn. Und in den Detailzahlen gingen auch die verschifften / verkauften Stückzahlen von ca. 30.000 (Q1/2024) auf ca. 28.000 (Q1/2025) zurück.
Widersprüchlich war dazu auch die folgende Aussage: Umsatzrückgang bei Fotoprodukten (Eigenmarke): Anhaltender Umsatzrückgang auf dem US-Markt und entsprechender Rückgang auf dem chinesischen Markt nach hohem Wachstum im 1. Quartal 2024. Sowie: Einbruch der Verkäufe von Eigenmarkenmodellen im Bereich Fotoprodukte. - Evtl. ging es bei den Objektiven für andere Kamerahersteller (Fremdprodukte) besser. Aber auch dies wird in den Zahlen teilweise widerlegt: Der Umsatz bei Fremdprodukten stieg zwar um 200 Mio. Yen. Aber die Stückzahlen gingen auch dort um ca. 10.000 Objektive zurück. - Man scheint trickreich mit dem 'Marktumfeld' zu jonglieren, wo man ein (vermutlich allgemeines / weltweites) Wachstum von +9% bei den Stückzahlen der Kameras im ersten Quartal 2025 postuliert und bei Objektiven von 5%. Aber so ganz stimmen diese Zahlen nicht mit den offiziellen der CIPA überein. - Gleichgültig: Tamron hatte einen Rückgang im ersten Quartal zu verbuchen.

Angeblich lief es im ersten Quartal bei Fotoprodukten in allen Weltregionen besser, nur in China schlechter als im Vorjahresquartal. Aber auch hier wird in jeder Grafik respektive Tabelle mit völlig unterschiedlichen Größen gearbeitet. Insgesamt bleibt der Eindruck der Verschleierung des Rückgangs. Denn auch das Q4/2024 (also das direkt davorliegende Weihnachtsgeschäft 2024) war für Tamron rückläufig gewesen. Von den Spitzenwerten bei Fotoprodukten im zweiten Quartal 2024 war man sowieso beim Umsatz -29% und -37% beim operativen Gewinn entfernt. - Zur Beruhigung: Das waren alles noch Gewinne. Aber es ging Tamron nicht mehr ganz so gut.

Tamron fuhr seine zweite Fabrik in Vietnam Anfang 2025 auf volle Produktionskapazität hoch. Ferner gab man den aktuellen Produktmix je Herstellungsort an: China (65%), Vietnam (25%), Japan (10%). Aufgrund der Zölle will man dies bis 2028 (also langfristig) verändern zu: China (45%), Vietnam (45%), Japan (10%). D.h. Chinas Anteil soll um 20% sinken. Und auch die zugelieferten Einzelteile für Objektive sollen aus China von Aktuell ca. 30% bereits Ende des Jahres 2025 auf unter 20% fallen. Dies zeigt, wie Tamron als kleine Firma auf die Zölle mit den vorausgesagten Umplanungen drastisch reagierte respektive zumindest angab, reagieren zu wollen. Den Rest will man durch nochmals gesteigerten Sparmaßnahmen einsparen, besonders bei Selling, General & Administrative (SG&A) Expense (Werbung und Verwaltung). Deshalb war man im Mai auch erstaunlich optimistisch für das Gesamtjahresergebnis 2025. Für den Fotobereich prognostizierte man: Auf dem Markt für Kameras und Wechselobjektive mit Wechselobjektiven bleiben die Stückzahlen unverändert, der Gesamtumsatz steigt jedoch aufgrund der starken Leistung von Produkten mit hoher Wertschöpfung im Jahresvergleich. - Tamron erwartet also eine steigende Nachfrage nach teuren Produkten. Und (wie alle anderen Firmen auch) erwartet Tamron, seinen Marktanteil noch erhöhen zu können und will deshalb gezielt seine Überproduktion steigern - bei Eigenprodukten von 470.000 auf 510.000 (+8,5%) Objektiven. Allerdings ging man von einem Rückgang bei der Herstellung von (OEM) Fremdobjektiven von 920.000 auf 900.000 (-1,9%) im Jahr 2025 aus.

Ferner will man weiterhin massiv eigene Aktien zurückkaufen, um deren Kurs zu stützen.

Fujifilms Abschlussbericht

Dann publizierte Fujifilm seinen Quartals-Bericht und Jahresabschluss. Wie viele Firmen verwendet Fujifilm das übergreifende Geschäftsjahr April bis März, nennt es aber rückblickend 2024. Das hier besprochene vierte Firmen-Quartal umfasst somit den Zeitraum von Januar bis März 2025 einschließlich. - Erstens versteckt Fujifilm wie immer fast alle Aussagen hinter dem Jahresgesamtergebnis und zweitens ist zu beachten, dass die Nominal-/Brutto-Zahlen in Yen durch die massive Abwertung im zurückliegenden Jahr sehr positiv wirken. Hinzu kommt sowieso die erhebliche Inflation, welche ebenfalls abgezogen werden müsste.

Fujifilm Gesamtkonzern Jahresabschluss für das zurückliegende Geschäftsjahr 2024 (April 2024 bis März 2025)

Der Umsatz betrug: 3.195,828 Mrd. Yen = +7,9% gegenüber dem Vorjahresergebnis. Aber der Zuwachs lag überwiegend an der Inflation und dem Währungsverfall.

Der Operative Gewinn betrug: 330,155 Mrd. Yen = +19,3% gegenüber dem Vorjahresergebnis. Das lag über der Inflation und dem Währungsverfall.

Der Großbereich Imaging im zurückliegenden Geschäftsjahr 2024

Der Umsatz (External customers) betrug: 542 Mrd. Yen = +15,4% gegenüber dem Vorjahresergebnis.
Der Operative Gewinn betrug: 139,2 Mrd. Yen = +36,5% gegenüber dem Vorjahresergebnis (Fujifilm gibt +36,4% an). Das war beides sehr erfreulich.

Es werden keine Angaben zum operativen Gewinn / Verlust der Unterbereiche gemacht. Fujifilm weiß sicherlich, warum es diese für den digitalen Bereich schlechten Detail-Ergebnisse verheimlicht.

Einzelaussagen zum Imaging für das Jahresergebnis

Zum analogen Bereich hielt man fest: Im Consumer-Imaging-Geschäft [analoger Film-Bereich] stiegen die Einnahmen, da die Verkäufe der instax-Sofortbildsysteme weiterhin stark waren.

Zum digitalen Bereich hielt man fest: Im professionellen Bildverarbeitungsgeschäft [Digital-Kameras inklusive Kino- und Fernsehkameras] trieben solide Verkäufe von Digitalkameras das Umsatzwachstum voran. - Wie immer macht man bewusst keine Angaben zum Gewinn. Dies gilt umso mehr, als sich Fujifilm seit Jahrzehnten immer für alles lobt, was es nur irgendwie herausstellen kann.

Der Etat für Forschung und Entwicklung stieg im gesamten zurückliegenden Geschäftsjahr 2024 von 11,095 auf 13,329 Mrd. Yen (+20,1%) im Imaging. Das lag über der Inflation und dem Währungsverfall.

Der Umsatz im analogen Imaging-Bereich (Consumer Imaging) betrug: 297,6 Mrd. Yen = +11,5% gegenüber dem Vorjahr.

Der Umsatz im digitalen Imaging-Bereich (Professional Imaging) betrug: 172,1 Mrd. Yen = +20% gegenüber dem Vorjahr.

Im Konzern-Jahresergebnis hielt man fest, dass z.B. die Mitarbeiterzahl leicht anstieg (von 72.254 Ende März 2024 auf 72.593 Ende März 2025), was auf Zukäufe und den Ausbau der Zukunftsbereiche deutet.

Überdies sank der Lagebestand des Konzerns gering von 547,8 Mrd. Yen Ende März 2024 auf 544 Mrd. Ende März 2025 (-0,7%). Somit konnte auch Fujifilm keineswegs (wie mehrfach versprochen) seine Lager drastisch räumen.

Der adjusted Free Cash Flow verschlechterte sich sogar zum Vorjahr und war noch immer deutlich negativ.

Quartalszahlen für das erste Kalenderquartal 2025 = das 4. Geschäftsquartal von Fujifilm

Fujifilm Gesamtkonzern 4. Quartal (Januar bis März 2025): Der Umsatz betrug: 868,309 Mrd. Yen = +7,8% gegenüber dem Vorjahresquartal.

Der Operative Gewinn betrug: 106,9 Mrd. Yen = +48,9% gegenüber demselben Vorjahresquartal. Somit konnte das erste Kalenderquartal 2025 bei Fujifilm überzeugen.

Der Gesamtbereich Imaging im ersten Quartal 2025

Der Umsatz betrug: 115,310 Mrd. Yen = +14% gegenüber dem Vorjahresquartal.

Der Operative Gewinn betrug: 24,2 Mrd. Yen = +85,2% gegenüber demselben Vorjahresquartal.

Quartalsergebnisse Q1 2025 der Unterbereiche des Imaging:
Der Umsatz im Consumer Imaging = analoger Bereich betrug: 65,2 Mrd. Yen = +9,4% zum Vorjahresquartal.
Der Umsatz Professional Imaging = digitaler Bereich, aber mit den teuren sowie für den Hersteller lukrativen (Video-)Profikameras für Fernsehanstalten und Kino und deren Spezialobjektiven betrug: 50,1 Mrd. Yen = +20,7% zum Vorjahresquartal.

Viel Umsatz stammt aus dem Profibereich des Fernsehens und Kinos. Es dürfte deshalb auch einleuchten, warum Fujifilm sich beharrlich weigert, irgendwelche Gewinnzahlen für die Unterbereiche zu publizieren.

Der Etat für Forschung und Entwicklung stieg sowohl für das 1. Quartal 2025 (von 2,5 auf 4,2 Mrd. Yen = +68%) als auch im gesamten zurückliegenden Geschäftsjahr 2024 von 11,1 auf 13,3 Mrd. Yen (+19,8%).

Fujis Prognosen für das kommende Geschäftsjahr bis Ende März 2025

Das Management bei Fujifilm blickt durchaus optimistisch auf 2025/6. Der Umsatz soll im Konzern um +2,6% auf 3.280 Mrd. Yen steigen, der operative Gewinn um +0,3% auf 331 Mrd. Yen anwachsen. Das klingt bescheiden und berücksichtigt nicht die Inflation.

Die Dividende soll (nach dem durchgeführten Aktiensplit) im kommenden Geschäftsjahr um 5 Yen je Aktie auf 70 Yen erhöht werden.

Im Bereich Imaging soll der Umsatz um -0,4% auf 540 Mrd. Yen sinken, der operative Gewinn jedoch um -8,8% auf 127 Mrd. Yen sinken. Beim analogen Consumer Imaging geht man von einem Rückgang auf 320 Mrd. Yen (-8%) Umsatz aus, beim digitalen Professional Imaging von einer Steigerung auf 220 Mrd. Yen (+2,8%). - Man plant sowohl im Bereich analoge Kameras (Instax) als auch bei Digitalkameras eine deutliche Marktausweitung durch eigene Überproduktion.
Ferner werden wir mit unserer allerersten Filmkamera, der FUJIFILM GFX ETERNA, offiziell in den Filmmarkt einsteigen. Die Kamera wurde angekündigt und soll Ende 2025 auf den Markt kommen. Ziel ist es, zu einer hochwertigen und effizienten Filmproduktion in vielen verschiedenen Bereichen beizutragen. - Somit sieht auch Fujifilm seine Zukunft bei Video.
Zudem schrieb man: Darüber hinaus werden wir neue Anwendungen fördern und die Vertriebsbereiche für Projektoren und Überwachungskameras mit großer Reichweite erweitern. Gleichzeitig werden wir in neue Bereiche wie die DX-Technologie für Infrastrukturinspektionen einsteigen und dabei modernste optische Technologien, Bildverarbeitungstechnologie und KI nutzen. Somit setzt auch Fujifilm die Diversifizierung fort. Dies wird auch an Folie 23 ersichtlich, welche darlegt, wohin fast alle Investitionen fließen - nicht in das Imaging, sondern in die anderen Zukunftsbereiche. Der Bereich Imaging hat hingegen überwiegend die Aufgabe, die Einnahmen für die anderen Zukunftsbereiche zu erwirtschaften.

Fazit und Bewertung

Dem Fujifilm-Gesamt-Konzern ging es - angesichts der Weltwirtschaftslage - gut. Um die weitere Zukunft jenes überwiegenden Medizin- und Spezial-Material-Konzerns muss man sich definitiv keine Sorgen machen. In jene beiden Zukunfts-Bereiche fließen auch weiterhin fast alle Investitionen.

Bitte beachten Sie auch die detaillierte Firmenanalyse Fujifilm.

Nikons Quartalsabschluss und Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2025

Danach publizierte Nikon seinen Quartalsbericht für das 4. Geschäftsquartal. Nikon verwendet - wie viele Firmen - das übergreifende Geschäftsjahr April (2024) bis März (2025), nennt es aber vorausschauend 2025. Das hier besprochene vierte Geschäfts-Quartal umfasst somit den Zeitraum von Januar bis März 2025 einschließlich.

Bitte beachten Sie: Nikon verschleiert vieles hinter der Jahres-Analyse und gibt auch nur geschriebene Erklärungen dazu ab. Daraus lässt sich nur wenig zum Winterquartal 2025 (erstes Kalenderquartal 2025) ableiten. Ferner gibt Nikon zum Winterquartal nur stark gerundete Zahlen an, sodass die Prozentzahlen hinter dem Komma von meinen Berechnungen in Excel ggf. etwas abweichen. Evtl. meint Nikon im Bericht bei den abweichenden Zahlen oft nur die external customers, gibt das jedoch nicht an. Denn Nikon verwendet oft auch die Gesamtzahlen (external + internal customers).

Jahres-Gesamt-Ergebnisse April 2024 - März 2025

Der Konzern-Umsatz betrug: 715,285 Mrd. Yen = -0,3% gegenüber dem Vorjahr.

Der Operative Konzern-Gewinn betrug: 2,422 Mrd. Yen = -93,9% gegenüber dem Vorjahr. Das war unerwartet heftiger Gewinneinbruch. Es handelt sich zwar noch um einen Gewinn, aber einen geringen.

Die Lagerbestände nahmen zu: von 285,239 Mrd. Yen Ende März 2024 auf 307,533 Mrd. Yen Ende März 2025 (+7,8%).
Unerfreulich war ebenfalls, dass der FCF (Free Cash Flow) weiterhin negativ war und sich mit -21,7 Mrd. Yen sogar mehr als verdoppelt hatte im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr. Dies begründete man u.a. mit: Der FCF war nach Ausgaben im Zusammenhang mit der RED-Akquisition negativ. Die Fusion mit der US-Video-Firma RED kostete (nachträglich doch noch) viel Geld.

Imaging

Der Umsatz (external + internal customers) betrug: 297,503 Mrd. Yen = +5,5% gegenüber dem Vorjahr. Bei nur den externen Kunden lagen die Werte mit 295,3 Mrd. Yen und +5,6% auch kaum besser. Das liegt bestenfalls bei der Inflation und dem Währungsverfall. Im Übrigen lagen die Jahresgesamtergebnisse unter den eigenen Erwartungen.

Der Operative Gewinn betrug: 41,306 Mrd. Yen = -11,3% gegenüber dem Vorjahresquartal. Das war nicht gut und lag auch unter den eigenen Firmenprognosen.

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen im zurückliegenden Geschäftsjahr auf 25 Mrd. Yen (+19%).

Angeblich soll der Weltmarkt für Systemkameras in den letzten 12 Monaten auf 6,72 Mio. Stück gewachsen sein. Davon will Nikon 850.000 ausgeliefert haben, was einem Marktanteil von ca. 12,6% entspräche.
Angeblich soll der Weltmarkt für Wechselobjektive in den letzten 12 Monaten auf 10,420 Mio. Stück gewachsen sein. Davon will Nikon 1,310 Mio. Stück geliefert haben, was einem Marktanteil von ca. 12,6% entspräche.
Beide Werte halte ich nicht für beeindruckend gut, da Nikon sehr nahe der 10%-Marke liegt, unter der ein Überleben schwer wird.

Aber die Lagerbestände nahmen im Imaging weiter deutlich zu: von 74,3 Mrd. Yen Ende März 2024 auf 98,2 Mrd. Yen Ende März 2025 (+32,2%). Selbst Nikon gibt an, dass die Lagerbestände nun das vierte Jahr in Folge im Imaging kontinuierlich anstiegen und sich dabei seit Ende März 2022 mehr als verdoppelt hatten.

Aussagen zum zurückliegenden Geschäftsjahr

In Bezug auf Markt- und Kundentrends im Geschäftsjahr bis zum 31. März 2025 blieben im Geschäft mit Bildgebungsprodukte sowohl der Umsatz als auch der Verkaufsbetrag auf dem gesamten Digitalkamera-Markt als Ganzes solide, aufgrund der starken Verkäufe von Mittel- bis High-End-Produkten. - Das ist erfreulich, belegt allerdings auch den Trend zu teuren Produkten.

Im Geschäftsbereich Imaging Products verzeichnete der Konzern einen Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr. Dieser ist auf die gestiegene Anzahl verkaufter Wechselobjektive und spiegelloser Kameras (vor allem der spiegellosen Z50II APS-C-Kamera, der spiegellosen Vollformatkamera Z6III und weiterer neuer Produkte) sowie die positiven Auswirkungen der Yen-Abwertung zurückzuführen. Der Konzern verzeichnete jedoch einen Gewinnrückgang gegenüber dem Vorjahr. Dieser ist auf den Betriebsverlust von RED zurückzuführen, der durch die schwächelnde Kinobranche beeinflusst wurde, sowie auf die Erfassung einmaliger Kosten wie Wertminderungen auf Anlagevermögen bei Mark Roberts Motion Control Limited. - Erfreulich lief das Geschäft bei Digitalkameras und Objektiven. Aber bei der US-Tochter-Firma Red sah es im Video-Bereich schlecht aus. Letzteres sollte der Zukunftsmarkt werden.

Der Geschäftsbereich Imaging stärkt seine Ertragsstruktur weiter durch Optimierung von Produktion und Vertrieb, Reform der Lieferkette und Logistik, konsequente Kostensenkung, Stärkung des digitalen Marketings und Verbesserung der Entwicklungseffizienz. - Man musste ständig weiter umstrukturieren und sparen.

Quartalsergebnis erstes Kalenderquartal 2025 = 4. Geschäfts-Quartal (= Januar bis März)

Der Konzern-Umsatz betrug: 202,6 Mrd. Yen = +7,6% gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal.

Der operative Konzern-Verlust betrug: -5.7 Mrd. Yen. Im gleichen Vorjahresquartal waren es noch 5,3 Mrd. Yen Gewinn.

Imaging

Der Umsatz (external + internal customers) betrug: 59,7 Mrd. Yen = +3,3% gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal. Das liegt unter der Inflation und dem Währungsverfall.

Der Operative Verlust betrug: -2,5 Mrd. Yen. Das war niederschmetternd. Denn im Vorjahresquartal erwirtschaftete man 3,6 Mrd. Yen Gewinn.

Für den Konzern und den Bereich Imaging verlief somit das erste Kalenderquartal 2025 miserabel.

Produzierte / verschiffte / verkaufte Kameras im ersten Kalender-Quartal 2025 im Vergleich zum den vorherigen Quartalen 2024 anhand der von Nikon stark gerundeten Zahlen:

Kompakt- und Bridge-Kameras: wurden seit August 2023 nicht mehr gelistet. Das hat seine Gründe. Faktisch ist der Markt tot.

Bei den Systemkameras (mit und ohne Spiegel) waren es: 160.000 (Q1/2024), 230.000 (Q2/2024), 180.000 (Q3/2024), 260.000 (Q4/2024) und 180.000 (Q1/2025). Das war der Zukunftsmarkt. Hier sah es mit +12% zum entsprechenden Vorjahresquartal gut aus.

Bei den Wechselobjektiven waren es: 270.000 (Q1/2024), 370.000 (Q2/2024), 280.000 (Q3/2024), 370.000 (Q4/2024) und 290.000 (Q1/2025). Das war ein Teil des Zukunftsmarktes. Hier sah es mit +7,4% zum entsprechenden Vorjahresquartal ebenfalls gut aus.

Trotz möglicher Rundungsfehler (auf Zehntausender) bleibt ein Wachstum gegenüber dem Vorjahres-Winterquartal Q1/2024.

Bitte beachten Sie: Diese Werte wurden von mir zusammengestellt und dann (nach realen Kalenderquartalen) errechnet. Nikon gibt hingegen seine Geschäftsquartale an.

Ausblick für das kommende / bereits angelaufene Geschäftsjahr - April 2025 bis März 2026

Der Konzernumsatz soll sinken auf: 710 Mrd. Yen (-0,7%), der Operative Gewinn soll 36 Mrd. Yen (+1.400%) betragen. Das klingt durchwachsen. Denn man berechnet ca. 10 Mrd. Yen Einfluss durch die US-Zölle als Risiko für den Operativen Gewinn.

Der Imaging-Umsatz soll sinken auf: 295 Mrd. Yen (-0,1%), der Operative Gewinn soll 40 Mrd. Yen (-3,2%) betragen. Das klingt ebenfalls schlecht. Deshalb will man hier auch bei der Forschung und Entwicklung auf 22,5 Mrd. Yen (-10%) sparen.

Wie man auf die Jahresprognose des Wechselkurses von nur 155 Yen zum Euro und nur 145 Yen zum US-Dollar kommt, war zumindest im Mai 2025 unklar.

Was das Geschäftsumfeld für das gesamte Geschäftsjahr bis zum 31. März 2026 betrifft, so wird im Geschäftsbereich Imaging Products erwartet, dass der Markt für Digitalkameras stabil bleibt. - Das klang optimistisch angesichts der Weltlage.

Jedoch fügte man weiter unten hinzu: Digitalkameras sind die führenden Produkte des Geschäftsbereichs Imaging, einem der Hauptgeschäftsfelder des Konzerns. Der Markt für spiegellose Kameras ist einem harten Wettbewerb ausgesetzt. Steigende Preise und Verzögerungen bei der Komponentenbeschaffung beeinträchtigen das Geschäft zusätzlich, was zu einer zukünftigen Verschlechterung der Marktbedingungen führen kann. - Die Inflation ist erwartbar. Dass jedoch auch Nikon noch immer unter Zulieferproblemen litt und dies offen zugab (zugeben musste), erstaunte. Ferner räumte man ein, dass das Imaging sowohl für den Umsatz als auch den Gewinn unverzichtbar für den Nikon-Konzern ist. Jede Marktveränderung bei Kameras und Objektiven kann den Konzern noch immer hart treffen.

Die Dividende will man im kommenden Jahr bei 50 Yen halten.

Fazit Nikon

Dem Konzern ging es durchaus gut. Aber einige negative Details waren ersichtlich. Dem Imaging ging es insgesamt gut, und man ist bei Nikon für die Zukunft hierbei auch weiterhin verhalten optimistisch. Aber das erste Kalenderquartal 2025 verlief unerwartet schlecht. Letzteres ist besonders negativ zu werten, da die erhöhten Zölle erst danach griffen, und vorher eher 'vor-'produziert sowie 'im Voraus' verschifft wurde.

Zur GenKI, zu den Wirtschaftssanktionen oder den andauernden Kriegen findet sich nichts Konkretes.

Panasonics Quartalsbericht und Jahresabschluss

Dann publizierte Panasonic seinen Quartalsbericht für das 1. Kalenderquartal und seinen Jahresabschlussbericht für das Geschäftsjahr 2025. Panasonic verwendet - wie viele Firmen - das übergreifende Geschäftsjahr April (2024) bis März (2025), nennt es aber vorausschauend 2025. Das hier besprochene vierte Geschäfts-Quartal umfasst somit den Zeitraum von Januar bis März einschließlich.

Geschäfts-Jahres-Ergebnis

Der Konzern-Umsatz betrug: 8.458,20 Mrd. Yen = -0,5% gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr April 2023 bis März 2024. Das lag brutto wie netto bereits in Yen unter der Inflation und den Währungsgewinnen.

Der Operative Gewinn des Konzerns betrug: 426,5 Mrd. Yen = +18,2% gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr. Es war ein satter Gewinn des zugegebener Maßen riesigen und weit diversifizierten Großkonzerns.

Ferner war der free Cash-Flow negativ (-63,8 Mrd. Yen). Die Lagerbestände hatten jedoch gegenüber dem März 2024 auf 1.022,2 Mrd. Yen oder um -15,4% abgenommen.
Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (R&D) des Gesamtkonzerns nahmen deutlich ab von 491,2 Mrd. Yen auf 477,8 (-2,7%). Angesichts der Inflation und des Währungsverfalles waren das real in US-Dollar, in welchem fast alles für F&E bezahlt werden muss, massive Reduktionen. Man musste überall sparen. Zudem hatte man die Mitarbeiterzahl drastisch reduziert von 86.243 Ende März 2024 auf 81.800 Ende März 2024 (-5,2%).

Das Wort 'Camera' wird überhaupt nur einmal als Unterabteilung des ausgegliederten externen Bereiches 'Other' erwähnt. Offenbar gab es nichts Positives darüber zu berichten. Ferner war der Bereich Imaging mit den Kameras schlichtweg viel zu klein (und sowieso ausgelagert), als dass man sich angesichts der Konzernprobleme damit noch befasste.
Der umstrukturierte Bereich Other erwirtschaftete insgesamt im zurückliegenden Geschäftsjahr 779 Mrd. Yen Umsatz oder nach anderen Unterlagen 812,3 Mrd. Yen und 27,9 Mrd. Yen operativen Gewinn oder nach anderen Unterlagen 28,3 Mrd. Yen. Bereits jene eklatanten Widersprüche durch unterschiedliche Zahlen müssen verwundern.

Im gesamten Bericht trickst man krampfhaft mit irgendwie zusammengerechneten Vergleichszahlen, damit man irgendetwas Positives darstellen kann, weil die Lage schwierig war. Denn das Management hatte sich mit seiner überstürzten Umstellung des Konzerns auf eine Ökowirtschaft vor allem in den USA insbesondere im Automobilbereich (Automotive) verrechnet. Deshalb wird er in fast allen Analysen einfach herausgerechnet.

Die Quartalszahlen für das 1. Kalenderquartal 2025 waren durchwachsen

Der Quartals-Umsatz des Konzerns betrug: 2.054,30 Mrd. Yen = -6,5% zum Vorjahresquartal. Und der Operative Gewinn des Konzerns betrug: 78,2 Mrd. Yen = +92,1% zum Vorjahresquartal. Ferner war der free Cash-Flow mit -95,7 Mrd. Yen nicht nur negativ, sondern im ersten Kalenderquartal 2025 geradezu abgestürzt.

Die aktuelle Lage und der Ausblick werden (nominal in Yen) insgesamt negativ beschrieben

Für den Firmenausblick für das Finanzjahr bis Ende März 2025 ist selbst nominal pessimistisch: Der Umsatz soll um -7,8% auf 7.800 Mrd. Yen und der operative Gewinn um -13,2% auf 370 Mrd. Yen sinken. Bei Forschung und Entwicklung will man weiterhin drastisch sparen auf nur noch 420 Mrd. Yen (-12,1%). Im extern ausgelagerten Bereich Other erwartet man für das kommende Geschäftsjahr 2026 bis Ende März 2026 976 Mrd. Yen Umsatz (+20,2%), aber -80 Mrd. Yen Verlust.
Nach der auf 48 Yen erhöhten Vorjahresdividende konnte man die geplante neue Dividende aufgrund der Unsicherheiten im Mai 2025 noch nicht einmal angeben.

Wie so viele Firmen will Panasonic sein ROE auf 10% sogar noch steigern, erwartet im kommenden Geschäftsjahr jedoch eher nur 6,5%. Beides ist viel für den Kamerabereich und lässt sich nur mit teuren Modellen mit hoher Gewinnmarge erzielen.

Auch hier finden sich keine detaillierten Aussagen zum Krieg, den Wirtschaftssanktion oder der KI, und somit lässt sich kein wirkliches Umdenken erkennen.

Fazit: Dem weit diversifizierten Panasonic-Konzern ging es mäßig gut. Das Schweigen über Imaging und Kameras ist eher negativ zu sehen.

Sonys Quartalsabschluss für das erste Quartal 2025 - Januar bis März - sowie Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024

Danach folgte Sony mit seinem Quartalsbericht und Jahresabschlussbericht. Sony verwendet ein das Kalenderjahr übergreifendes Geschäftsjahr vom 01. April 2025 bis zum 31. März 2026 und nennt es rückwirkend - also FY (Financial Year) 2025.

Jahresabschlussbericht für das Geschäftsjahr 2024

Da der Finanzdienstleistungsbereich im Oktober 2025 ausgegliedert werden soll, hat man die Bilanzen bereits vorausschauend umstrukturiert. Hinzu kamen teilweise Abweichungen der Zahlenwerte für das (Basis-) Referenzjahr 2023/4, welche nicht mit den bereits damals korrigierten Angaben aus dem Vorjahr übereinstimmen.

Der Konzernumsatz ohne Finanzdienstleistungen betrug: 12.043,90 Mrd. Yen = +7% gegenüber dem vorherigen Finanzjahr. Der Konzernumsatz betrug konsolidiert: 12.957,06 Mrd. Yen = -0,5% gegenüber dem vorherigen Finanzjahr, weil die Finanzgeschäfte nicht ganz so gut liefen.

Der Operative Gewinn ohne Finanzdienstleistungen betrug: 1.276,64 Mrd. Yen = +23,3% gegenüber dem vorherigen Finanzjahr. Der Operativer Gewinn betrug konsolidiert: 1.407,16 Mrd. Yen = +16,4% gegenüber dem vorherigen Finanzjahr.

Der konsolidierte Cash Flow ist um +69% gegenüber dem vorherigen Finanzjahr auf nun 2.321,68 Mrd. Yen gestiegen.

Die ausbezahlte Jahresgesamtdividende nach dem Aktiensplit (1:5) betrug: 20 Yen für das abgelaufene Geschäftsjahr.

Nominal klangen die (Brutto-) Jahresendergebnisse extrem gut, berücksichtigen allerdings nicht den Währungsverfall des Yen und die Inflation.

Der Bereich Entertainment, Technology & Services segment ET&S erzielte mit der internen Verrechnung: 2.409,28 Mrd. Yen = -1,8% Umsatz. Alleine mit den externen Kunden betrug der Rückgang sogar -2,2%. Der operative Gewinn betrug 190,926 Mrd. Yen (+1,9%). - Der Großbereich ET&S machte Rückschritte beim Umsatz, konnte aber beim Gewinn zulegen. Zu diesem Bereich gehören auch die Kameras. Aber Vorsicht: Das ET&S-Segment enthält auch: the Televisions business, the Audio and Video business, the Still and Video Cameras business, the smartphone business and the internet-related service business. Auch Sony vertuscht seit langem alles, indem es die kleinen Abteilungen zusammenlegt und tief unten einordnet. - Ferner war das Ergebnis unter Berücksichtigung des Währungsverfalles und der Inflation nicht gut.

Der Bereich Imaging & Sensing Solutions Segment (I&SS Segment) erzielte insgesamt: 1.799,01 Mrd. Yen = +12,2% Umsatz. Nur mit den externen Kunden betrug der Zuwachs sogar +13,9%. Der operative Gewinn 261,147 Mrd. Yen betrug +34,9%.

Nominal klangen auch diese Jahresendergebnisse der zwei für die Leser relevanten Bereiche relativ gut, berücksichtigten allerdings nicht den drastischen Währungsverfall des Yen und die Inflation. Aber das sind alles satte Gewinne.

Erklärungen dazu vom Konzern

Der Markt für Kameras mit Wechselobjektiv entwickelte sich im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2024 [= erstes Kalenderquartal 2025] gut, vor allem auf dem chinesischen Markt, der von Subventionen profitierte und im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stückzahlmäßig um etwa 9 % wuchs. - Man schob den Rückgang des gesamten Bereiches ET&S auf Smartphones und Fernseher sowie die Währungsschwankungen sowie erneute Restrukturierungskosten.

Still and Video Cameras im ganzen Geschäftsjahr 2023

Still and Video Cameras ist ein Unterbereich des Bereiches Entertainment, Technology & Services segment ET&S. Er erzielte 665,144 Mrd. Yen = +3,4% Umsatz (Sales to external customers) im zurückliegenden Geschäftsjahr. Sony macht keine Angaben zum operativen Gewinn. Das deckt nicht einmal die Inflation ab.

Aber Vorsicht: dieser Unter-Bereich Still and Video Cameras beinhaltet: interchangeable lens cameras, compact digital cameras, consumer video cameras and video cameras for broadcast. Da sind u.a. auch die sehr teuren Kameras für Film und Fernsehen dabei.

Das Fazit zum zurückliegenden Geschäftsjahr muss somit lauten: Dem Sony-Konzern ging es im letzten Geschäftsjahr sehr gut, aber...

Sonys Prognose für das neue Geschäftsjahr April 2025 bis März 2026

Eine Reduzierung des Umsatzes von -2,8% auf dann 11.700 Mrd. Yen, und +8,1% mehr operativen Gewinn auf dann 1.380 Mrd. Yen.

Man erwartet im Bereich ET&S einen Umsatzrückgang von -5,4% auf 2.280 Mrd. Yen für das bereits angelaufene Geschäftsjahr 2025. Zudem prognostiziert man einen Rückgang des operativen Gewinnes um -5,7% vor allem im für die Kameras wichtigen Bereich ET&S auf 180 Mrd. Yen. - Aber im Sensorbereich I&SS sollen Umsatz auf 1.960 Mrd. Yen +8,9% und Gewinn auf 280 Mrd. Yen +7,2% steigen.

Somit ist die Gesamtsituation durchwachsen. Ferner handelt es sich um Nominalzahlen, ohne Berücksichtigung der Währungsschwankungen des japanischen Yen und der Inflation.

Sony geht von einen Yen-Kurs zum Euro von 163,6 und zum Dollar von 152,5 für das kommende Jahr aus.

Man will erneut 50 Yen im neuen Jahr als Dividende ausschütten.

Jedoch galt dies alles unter massiven Vorbehalten u.a. aufgrund der weltweiten Zollpolitik.

Quartalsbericht für das erste Kalender-Quartal 2025 = Januar bis März 2024 = Q4 für das letzte Sony Geschäftsjahr

Der Konzern-Umsatz konsolidiert betrug in Q1 2025: 2.630,24 Mrd. Yen = -24,4% gegenüber dem Vorjahresquartal Q1/2024.

Der Operative Konzern-Gewinn konsolidiert betrug in Q1 2025: 203,649 Mrd. Yen = -11,2% gegenüber dem Vorjahresquartal Q1/2024.

Für den weit diversifizierten Konzern Sony lief das erste Quartal 2024 zwar gut, aber bei Weitem nicht so gut wie das Vorjahresquartal.

Der Bereich Entertainment, Technology & Services segment ET&S erwirtschaftete insgesamt: 484,082 Mrd. Yen = -9,1% Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal. Bei den reinen externen Kunden betrug der Umsatzrückgang im ersten Kalenderquartal sogar -10,2% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zudem waren es mit -20,417 Mrd. Yen operativem Verlust eine Verdreifachung des Verlustes im Vergleich zum Vorjahresquartal. - Das war ein miserables Ergebnis zum Jahresbeginn 2025 für den Bereich mit den Kameras.

Der Bereich Imaging & Sensing Solutions Segment (I&SS Segment) erwirtschaftete: 409,04 Mrd. Yen = +2,6% Umsatz, sowie 34,543 Mrd. Yen operativen Gewinn = -0,5% im Vergleich zum Vorjahresquartal. - Der Sensorbereich konnte den Umsatz (in Brutto-Yen) minimal erhöhen aber der Gewinn sank im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Still and Video Cameras, ein Unterbereich des Bereiches Entertainment, Technology & Services segment ET&S, erwirtschaftete: 128,241 Mrd. Yen = -4,1% Umsatz (Sales to external customers) im Vergleich zum Vorjahresquartal. Sony macht keine Angaben zum operativen Gewinn.

Somit kann man festhalten, dass das erste Kalenderquartal 2025 für Sony eher mäßig gut verlief - zumindest schlechter als das Vorjahresquartal.

Bei Sony sank der Lagerbestand im Konzern auf 1.310,770 Mrd. Yen Ende März 2025. Das waren immerhin -13,7%. Dennoch waren die Lagerbestände noch immer sehr hoch.

Der Lagerbestand bei ET&S (inklusive Kameras) - nahm erneut (diesmal um -8,8%) ab: von 328,6 Mrd. Yen Ende März 2024 auf 299,6 Mrd. Yen Ende März 2025. Aber es ist unklar, ob dies (auch) die Kameras betrifft, weil man es nicht aufschlüsselt. Dennoch sind abnehmende (zu hohe) Lagerbestände grundsätzlich gut.

Der Etat für Forschung und Entwicklung (F&E, R&D, Research and Development) im für die Fotografen wichtigen Bereich ET&S sank im Geschäftsjahr 2024 auf 138,864 Mrd. Yen (-10,3% gegenüber dem Vorjahr). Das war sogar ohne den Währungsverlust und die Inflation eine Schrumpfung des wichtigen Etats.

Aber beim Sensorbereich stiegen die Lagerbestände sowohl gegenüber dem Vorjahresquartal (Ende März: +7,7%) als auch zu Ende Dezember 2024 (+3,7%) an, was negativ zu bewerten ist. Hingegen stiegen dort die Ausgaben für Forschung und Entwicklung im letzten Geschäftsjahr nominal um +4,2% auf 228,368 Mrd. Yen an, was allerdings kaum die Inflation ausgleichen dürfte.

Strategie

Im Strategiepapier hielt man fest:

Aufbauend auf dem Erfolg des Alpha [Systems] erweitern wir unser Imaging-Ökosystem als Wachstumstreiber. Dazu gehören ein erweitertes Angebot an Werkzeugen [Hardware] und Lösungen für Kameraleute, Live-Streaming und Remote-Workflow für branchenführende Entwickler sowie Bildauthentizitätstechnologien für Nachrichtenagenturen. - Das zeigt auch bei Sony die Diversifizierung hin zum Service.

Darüber hinaus erwarten wir im Segment Imaging & Sensing Solutions ('I&SS'), dass der Bildsensor als Schlüsselgerät zur Erfassung der realen Welt die Genauigkeit der Inhaltserstellung verbessert und die Realität von Unterhaltungserlebnissen auf die nächste Ebene hebt. - Ganz vage stellt man somit dies gegen die GenKI. Aber das ist faktisch Unsinn, denn sowohl in den dedizierten Kameras als auch in seinen Smartphones verwendet Sony seit vielen Jahren KI zur Bildaufhübschung. Da war auch bei Sony schon lange nichts mehr 'real'.

Über das Geschäft mit mobilen Sensoren hinaus planen wir, mit Kameras und Sensoren für Industrieanlagen und soziale Infrastruktur weiterhin stabile Gewinne zu erwirtschaften. Für Geschäftsfelder mit zukünftigem Wachstumspotenzial, wie beispielsweise Automobilsensoren, streben wir mittel- bis langfristiges Wachstum bei optimalen Entwicklungskosten und Rahmenbedingungen an und bewerten dabei sorgfältig die Geschwindigkeit des Marktwachstums und das Geschäftspotenzial. - Das zeigt auch bei Sony die Diversifizierung hin zum Service. Und 'soziale Infrastruktur' klingt wirklich extrem euphemistisch für die totale Überwachung der Bevölkerung. Denn es handelt sich um Überwachungskameras sowie die KI-Software zu deren Auswertung. Zudem legt auch Sony klar, wo die wahren Wachstumsfelder liegen: im Automotive-Bereich.

Bei mobilen Bildsensoren, welche die Säule des Geschäfts bilden, erwarten wir, dass sich der Trend zu größeren Sensorgrößen in den nächsten Jahren fortsetzt. - Man will somit noch größere Sensoren für Smartphones entwickeln, welche den dedizierten Kameras noch mehr Konkurrenz bei der Bildqualität machen.

Die Nachfrage nach Weiterentwicklungen der Bildsensorleistung, wie beispielsweise Auflösung, Rauschunterdrückung, Dynamikbereich und Stromverbrauch, ist weiterhin hoch. Wir arbeiten an der Einführung eines neuen Prozesses, um die Produktion solch innovativer Sensoren zu ermöglichen.

Durch die Kombination dieses Prozesses mit Sensoren wie dem Zweischicht-Transistorpixel 'TRISTA' planen wir, auch in Zukunft noch hochwertigere, differenziertere Sensoren zu liefern und so die Erwartungen unserer Kunden zu erfüllen. - Derartige Neuerungen kommen zuerst den Smartphones zugute.

Gesamtfazit Sony

Dem Konzern ging es insgesamt nominal (in Yen ohne Währungsausgleich und Inflation) betrachtet im Geschäftsjahr 2024 sehr gut, jedoch im ersten Kalenderquartal 2025 nicht mehr ganz so gut.

Sony machte keine detaillierten Angaben zu Kameras oder Objektiven.

Es findet sich noch immer keine klare Stellungnahme / Strategieänderung angesichts der Kriege und der vielfältigen weltweiten Wirtschaftssanktionen. Nur bei den Zöllen weißt man auf den Faktor der Unberechenbarkeit der Entwicklung hin.

Ricoh / Pentax

Danach publizierte Ricoh seinen Quartalsbericht für das 1. Kalenderquartal und seinen Jahresabschlussbericht. Ricoh verwendet - wie viele Firmen - das übergreifende Geschäftsjahr April 2024 bis März 2025, nennt es aber rückblickend 2024. Das hier besprochene vierte Quartal umfasst den Zeitraum von Januar bis März 2025 einschließlich.

Jahresabschlussbericht Finanzjahr 2024 - April 2024 bis März 2025

Der Konzern-Jahres-Umsatz betrug: 2.527,876 Mrd. Yen = +7,6% zum Vorjahresergebnis. Und der Operative Gewinn betrug: 63,8 Mrd. Yen Gewinn = +2,9% zum Vorjahresergebnis. Diese Brutto-Zahlen lagen alle unter der Abwertung des Yen und der Inflation, waren somit negativ zu bewerten.

Der für die Kameras wichtige Bereich Other wurde im Vorjahr umgruppiert. Imaging und Kameras sind inzwischen tief darunter untergeordnet.
Im Bereich Other mit den Kameras betrug der Jahres-Umsatz: 35,847 Mrd. Yen = +36,2% zum Vorjahresergebnis. - Der Operative Verlust betrug: -5,597 Mrd. Yen Verlust. Somit gelang zumindest fast eine Halbierung des Verlust im Vergleich zum Vorjahr (-10,522 Mrd. Yen).

Der Forschungs- und Entwicklungs-Etat des Konzerns wurde gesenkt: R&D expenditures sanken von 109,8 Mrd. Yen (im vorherigen Geschäftsjahr 2023) auf nur noch 95 (-13,5%) für das gesamte Geschäftsjahr 2024. Faktisch darf man nicht viel erwarten - vor allem keine revolutionären Neuentwicklungen für den winzigen Bereich Kameras.

Die Lagerbestände des Gesamtkonzern sanken nur leicht von 300,595 Mrd. Yen (Ende März 2024) zum Ende des März 2025 auf 298,9 Mrd. Yen (-0,6%).

Die Schulden des Konzerns nahmen deutlich zu auf 440,6 Mrd. Yen (+26%). Aber der Cashflow hatte sich von mageren 27,7 auf immerhin 57,5 Mrd. Yen (+107%) erholt.

Quartalsergebnis des Konzerns = 4. Geschäfts-Quartal (= 1. Kalenderquartal = Januar bis März 2025)

Der Konzern-Umsatz betrug: 692,472 Mrd. Yen = +6,3% zum Vorjahresquartal. - Der Operative Gewinn betrug: 29,273 Mrd. Yen = +17,7% zum Vorjahresquartal.

Der Bereichs-Umsatz Other im 4. Geschäfts-Quartal betrug: 16,926 Mrd. Yen = +17,1% zum Vorjahresquartal. Das ist positiv.
Der Operative Verlust betrug: -2,204 Mrd. Yen. Im Vorjahresquartal waren es noch -2,757 Mrd. Yen gewesen. Somit nahmen die Verluste um immerhin 20% ab. Die harten Sparmaßnahmen griffen somit. Aber gut waren die Werte noch immer nicht.

Dem Konzern und dem Bereich Other ging es im ersten Jahresquartal 2025 (= 4. Geschäftsquartal) etwas besser.

Da der winzige Bereich Ricoh Imaging mit den digital cameras nach der Umstrukturierung tief unten im Bereich Other eingegliedert ist, kann man keine Details analysieren.

Explizit erwähnt Ricoh nur: Da sich die Arbeitsweisen diversifizieren, haben wir außerdem ein Collaboration Board für hybride Arbeitsstile (RICOH Collaboration Board W5500/W6500/W7500) und eine in einen Mikrofonlautsprecher integrierte 360-Grad-Facettenaugenkamera für Online-Konferenzen (RICOH Meeting 360 V2) als neue Edge-Device-Produkte auf den Markt gebracht, um die Kommunikationsproduktivität und Kreativität zu verbessern. Diese Edge-Devices, welche die digitale Kommunikation unterstützen, tragen zur Kommunikationseffizienz für Kunden bei, die nicht nur im Büro, sondern auch an verschiedenen anderen Orten wie Produktions-, Bildungs- und medizinischen Einrichtungen arbeiten. - Das ist auch das Konzernziel für optische Geräte wie Kameras: Firmenlösungen.
Zudem erwähnte man: Im September 2024 haben wir die Übertragung des Optikgeschäfts abgeschlossen, das optische Linsenmodule für Autoradiokameras und -projektoren entwickelte, herstellte und verkaufte.
Dennoch erwähnte man zum Schluss beim Bereich 'Other' auch positiv: Sowohl Umsatz als auch Gewinn stiegen aufgrund der starken Leistung des Geschäftsbereichs Digitalkameras, vor allem aufgrund des Beitrags neuer Produkte. Zudem erwähnte man in den Präsentationsunterlagen: Kameras: Weiterhin solide Leistung. - Allerdings meint man damit meist die 360-Grad-Rundum-Kamerassysteme.

Der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr (April 2025 - März 2026) ist optimistisch:

Der erwartete / angestrebte Konzern-Umsatz im Geschäftsjahr 2025 (01.04.2025 - 31.03.2026) soll (laut consolidated financial report) 2.560,0 Mrd. Yen (+1,3%) betragen und einen operativen Konzern-Gewinn von 80 Mrd. Yen (+25,4%) ergeben.

Der erwartete / angestrebte Umsatz im Geschäftsjahr 2025 im Bereich Other soll 62,0 Mrd. Yen (+10,3%) betragen. Aber es werden noch immer -2,5 Mrd. Yen operativer Verlust erwartetet. Dennoch würde man dadurch den Verlust erneut in etwa halbieren.

Der Etat für Forschung und Entwicklung des Konzerns soll weiterhin deutlich von 95 Mrd. Yen auf nur noch 83 Mrd. Yen(-12,6%) gekürzt werden.

Die Dividende will man im kommenden Geschäftsjahr um 2 Yen auf dann 40 Yen erhöhen.

Fazit: Ricoh als Konzern erholt sich, aber vor allem beim Bereich Other sah und sieht es auch weiterhin schlecht aus.
Die hochwertigen dezidierten Kameras wurden erstmals wieder positiv erwähnt, wobei allerdings (wie bisher) unklar blieb, welche Modelle man meint.
Weder zum Krieg noch den Wirtschaftssanktionen noch der neuen Generativen Künstlichen Intelligenz finden sich konkrete Aussagen.

Fazit für alle Quartalsberichte des ersten Quartals 2025 sowie die Jahresabschlüsse der meisten Firmen

Nominal in Yen sah es bei allen Konzernen gut bis sehr gut aus. Real unter Berücksichtigung der hohen Inflation und vor allem des dramatischen Yen-Verfalles musste man dies allerdings deutlich einschränken.

Uneinheitlich fiel das erste Quartal für die Konzerne aus: bei manchen ging es (nominal) aufwärts bei anderen abwärts. Real unter Berücksichtigung der Inflation sah es im ersten Quartal jedoch nicht überall gut aus. Zwar kann man das erste Quartal im Jahr generell als etwas schwächer klassifizieren. Aber manche Firmen erlitten in Q1/2025 dennoch Rückgänge, obwohl in Vorwegnahme der US-Zölle mehr Ware vorzeitig verschifft wurde.

Die Lagerbestände gingen meist zurück, waren bei einigen Firmen trotzdem noch immer hoch. Das geht mit schnell veraltenden Elektronikprodukten nicht lange gut.

Über die ständig weiter schrumpfenden Kamera-Unter-Bereiche kann man immer weniger aussagen. Viele Konzerne vertuschen Details oder verschweigen inzwischen den ganzen Bereich der dedizierten Kameras in den Berichten.

Niemand geht auf die weltweit geführten Kriege oder den ständig von den USA weiter eskalierten Wirtschaftskrieg gegen China ein. Die Inflation nimmt man fatalistisch hin - gemäß dem Motto: Die höheren Preise reichen wir bei Neuprodukten an die dummen Kunden weiter. Nur über die Zölle äußerte man sich besorgt, reicht sie allerdings ebenso an die Kunden weiter.

Beim Yen ist man optimistisch, dass er sich in diesem Jahr 2025 stabilisiert oder sogar erholt - also aufwertet. Warten wir ab, ob die Bank of Japan das wirklich will. Denn das hatte man auch für das vorausgehende Jahr 2024 prognostiziert.

Noch immer bietet keine Firma eine ernstzunehmende Antwort auf die KI oder die GenKI. - CAI ist keine Antwort, sondern ein Witz.

Bedenklich ist auch, dass manche Firmen offen oder verklausuliert einräumten, dass es noch immer Lieferprobleme bei Sensoren und Prozessoren sowie manchen anderen wichtigen Zulieferteilen gab und gibt.

Geradezu optimistisch wirken die Aussagen vieler Firmen, welche einräumen, dass im kommenden / laufenden Geschäftsjahr 2025 die Gesamt-Verschiffung aller Kameras aller Firmen stagnieren, sie aber gleichzeitig die eigenen Marktanteile daran massiv erhöhen wollen und deshalb die bestehende Überproduktion nicht nur fortsetzen, sondern sogar steigern wollen - trotz der selbst geschilderten Gefahren durch die weltweite Zollpolitik.

Meldungen zur Wirtschaft im Mai 2025

Liberation Day?

Am 06.05. wurde in Deutschland endlich die neue Regierung eingeführt und damit die alte Ampel entlassen. Man hätte dies wie 1945 als die Befreiung feiern können. Aber die Grünen hatten in den letzten dreieinhalb Jahren ihrer Herrschaft nicht nur die Wirtschaft in Deutschland irreparabel ruiniert und Deutschland in eine militärische Auseinandersetzung gegen Russland geführt, sondern auch einen totalen Wirtschaftskrieg gegen Russland, China und zum Schluss sogar die USA angezettelt. Zudem hatten sie in den zurückliegenden dreieinhalb Jahren zehntausende neue Stellen auf den Ebenen des Bundes, der Länder und der Kommunen geschaffen, sowie diese mit ihren eigenen fanatischen Apparatschiks besetzt, welche von Wirtschaft, Technik und Wissenschaft kaum bis nichts verstanden. Ferner beherrschten sie über ihre Mehrheit im Bundesrat weiterhin die gesamte Politik - wie früher. Im Übrigen setzte die CDU die grüne Umweltschutzpolitik fast identisch fort. Sie hatten sogar durch die Verfassungsänderung mindestens 100 weitere Milliarden Euro für die sogenannte Klimatransformation bewilligt. Selbst der Chef der CDU in Niedersachsen Lechner hielt fest: Stabile Finanzen und der ordentliche Umgang mit Geld gehören zur DNA der CDU. Ich bin hier für ehrliche Worte: Wir haben vor der Wahl was anderes versprochen. - Halt Stopp: Das dürfen Sie so bald nicht mehr so sagen, sonst erhalten Sie eine Anzeige.

Der Teufel sagt im Jedermann:
Die Welt ist dumm, gemein und schlecht
Und geht Gewalt allzeit vor Recht,
Ist einer redlich, treu und klug,
Ihn meistern Arglist und Betrug.

Die Grünen haben sogar durchgesetzt, dass ihre hunderten (laut CDU über 500) Unterorganisationen weiterhin die umstrittenen hohen staatlichen Förder-Gelder zur Unterstützung ihrer die Gesellschaft 'transformierenden' Vorhaben erhalten.

Die Bevölkerung reagierte bereits Ende April entsprechend: In der sogenannten Sonntagsfrage lag die CDU nur noch etwa gleichauf mit der AfD und auch die SPD hatte an Zustimmung weiter verloren. Man mag in Deutschland über andere Regierungen lästern, welche in den ersten 100 Tagen ihr Ansehen verspielt hatten. In Deutschland war das jedoch bereits vor dem Amtsantritt des neuen Kanzler geschehen - also bevor er überhaupt etwas verändert hatte.

Aber dann kam es bei der Wahl zum Bundeskanzler zum Eklat: Erstmals in der Geschichte wurde ein designierter Bundeskanzler nicht gewählt: Im ersten Wahlgang stimmten nur 310 der eigenen 328 Mitglieder der Koalition für ihn. Mindestens 18 eigene Abgeordnete (vermutlich überwiegend von der SPD) stimmten nicht für ihn, und selbst im zweiten Wahlgang wählten ihn drei Mitglieder der Koalition nicht. Eine stabile Koalition sieht vermutlich anders aus. Das war ein 'Misstrauensvotum' und ein denkbar schlechter Start, den man eher als 'Debakel-Tag' bezeichnen konnte.

Allgemeine Wirtschaft und Politik im Mai

Selbst die öffentlichen Medien (wie die Tagesschau, welche jedoch derartige Artikel bald wieder auf Druck entsprechender Kreise löscht) mussten Anfang Mai zugeben, dass die nationalen Gasspeicher Tiefststände zeigten. Bestenfalls zu einem Drittel waren sie befüllt - so tief wie nie. Zitat: Dass während eines kalten Winters viel Gas verbraucht wird, ist normal. Aber gleichzeitig behaupteten die Grünen und ihre Unterorganisationen noch immer, dass wir den wärmsten Winter aller Zeiten hatten - vor allem in Deutschland. Die Deutschen haben aber dennoch das Doppelte bis zum Dreifachen heizen müssen im Vergleich zum Vorjahr. Logik? Und dass der Gaspreis gesunken wäre, ist auch unzutreffend. Vor den von Grünen / Kriegstreibern durchgepeitschten Sanktionen 2022 kostete Gas maximal 3 Cent je KWh für Bestandskunden. 2025 waren es mindestens 6 Cent. Und wie üblich unter grüner Herrschaft wurden die weiteren Preissteigerungen der zweiten Jahreshälfte 2024 erst nach drei Monaten völlig verspätet publiziert, wobei wieder getrickst wurde, indem man die Preise für Neukunden heranzog, weil es für Bestandskunden viel schlechter aussah.

Anfang Mai publizierten Apple und Amazon unerwartet blendende Quartalsergebnisse für den Jahresanfang. Aber einige Analysten waren auch dort unsicher, weil man dies auf evtl. vorweggenommene Käufe vor allem in Nord-, Mittel- und Südamerika schob, damit man die Zölle ab April vermeiden konnte. Denn manche Kunden kauften tatsächlich dort bereits ihre Weihnachtsgeschenke ein. Nachteiliger war allerdings eher, dass immer mehr Konzerne angesichts der unsicheren Zukunft keine eigenen Prognosen mehr zum weiteren Jahresgeschäft 2025 wagten.

Dann stufte der Bundesverfassungsschutz die gesamte AfD als rechtsextremistisch ein. Selbst Verfassungsrechtler hielten es für inakzeptable, dass die angeblichen Beweise dazu nicht veröffentlicht wurden. Und die angeblichen 'Quellen' dieser Geheimdienste bleiben sowieso verborgen. Vielen Analytikern war klar, dass dies nur dazu da war, um die Partei möglichst bald zu verbieten, weil man sie politisch mangels eigener sachgerechter Politik nicht besiegen konnte. Jedem Analytiker sollte allerdings auch klar sein, dass dies das Land noch mehr spaltet sowie destabilisiert und - ganz nebenbei - keines jener Problem löst, also die Ursachen bekämpft. Denn der Zulauf an den politischen Rändern lag seit Jahren am Versagen der etablierten Parteien die für die Mehrheit der Bevölkerung wichtigen Probleme anzugehen. Zum Schluss noch eine Bemerkung zu Geheimdiensten: Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt soll absichtlich nie deren Berichte gelesen haben, weil er allen diesen Diensten zutiefst misstraute. Warum vertrauen nun plötzlich (fast) alle diesen Geheimdiensten, welche seit der Gründung der BRD in zahllose Skandale verwickelt waren, nie etwas wirklich mit nachprüfbaren publizierten Beweisen belegen oder gar Quellen nennen und sich, wenn etwas schiefläuft, immer aus der Verantwortung stehlen?

Verheerend waren wohl die Fotos des US-Lufttransports von F-16 Kampfbombern, welche die USA trotz gegenteiliger Aussagen an die Ukraine lieferte. Dies dürfte die Friedensverhandlungen belasten oder sogar scheitern lassen. Denn alle US-Präsidenten hatten öffentlich immer das Gegenteil behauptet.

Da sogar die US-Zentralbank Fed nicht wusste, wie es weitergeht, ließ sie die Zinsen auf dem alten Niveau. Auch der Handelsvertrag der USA mit Großbritannien wurde von zahlreichen Analysten eher als kleiner Erfolg gewertet. Dies galt umso mehr, als vor allem Europa mauerte und der neue Kanzler Merz klarstellte, dass Europa nicht das alte vor Jahren fertig ausgearbeitete Freihandelsabkommen mit den USA ratifizieren wolle. In Europa pochten vor allem Frankreich und die deutschen Grünen auf ihre Sonderrechte. Dann ließ Trump plötzlich verlauten, dass er nur 80% Zoll für chinesische Waren als angemessen sieht, setzte den Zollsatz allerdings nicht von 145% herab. Dann gab es Gespräche zwischen China und den USA, nach welchen die Steuersätze beiderseits um jeweils 115% gesenkt wurden - von den Chinesen auf 10% auf US-Waren und von den USA auf 30% für chinesische Waren, damit man 90 Tage lang gemeinsam die Details ausverhandeln kann. Gleichzeitig wurden erste direkte Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine zur Beendigung des Krieges in der Türkei angekündigt.

Während in Deutschland die Börsen Rekordwerte beim Dax etc. erzielten, weil die Geldgeber nicht mehr in die reale deutsche Wirtschaft investierten, sammelte der US-Präsident auf seiner Arabien-Tour Großaufträge für seine echte Wirtschaft ein. Nachdem die neue Wirtschaftsministerin Reiche (CDU) dem endlich scheidenden Grünen Vorgänger für seine übermenschliche Leistung bei der Ruinierung der deutschen Wirtschaft dankte, musste man Mitte Mai zur Regierungserklärung bekannt geben: Vor diesem Hintergrund ist eine erneute konjunkturelle Abschwächung im weiteren Jahresverlauf nicht auszuschließen. Schuld dafür seien nicht eigene Unfähigkeit, Bürokratie, Verbote und Rückständigkeit sowie zu hohe Energiepreise, sondern alleine die angedrohten US-Zölle gegen Europa. Fast die gleiche Propaganda wie unter den Grünen. Aber diese Meldung des öffentlich rechtlichen Rundfunks wird sicherlich auch bald wieder gelöscht werden, wie so oft. Hinzu kam das 17. EU-Sanktionspaket gegen Russland, das u.a. wieder die Energie und somit Deutschland traf. Man will zukünftig jedes Gas aus Russland verbieten, worauf die Gaspreise für Deutschland sogar im Sommer drastisch anstiegen.

Mitte des Monats stufte (nach S&P und Fitch) auch die dritte große Rating-Agentur der USA (Moodys) die USA in der Kreditwürdigkeit von Aaa (Tripple A) um eine Stufe auf Aa1 herunter. Das lag daran, dass seit vielen Jahren von allen Regierungen die Versprechen zur Eindämmung der Staatsschulden und der Haushaltsdefizite nie umgesetzt wurden. Das ist zwar ärgerlich, weil es potentiell die Kreditaufnahme verteuern kann. Aber faktisch hätte man den USA schon vor mindestens 20 Jahren das Tripple A entziehen müssen, was die eigenen Rating-Agenturen selbstverständlich früher nicht wagten. - Und nein, im Gegensatz zur deutschen Propaganda waren es die Demokraten, welche vor allem seit 2008 und wieder seit 2021 massiv Schulden aufnahmen. Aber die Republikaner stimmten dem - u.a. aus Eigeninteresse - letztendlich immer zu. So wurde die bereits 1917 gesetzlich verankerte Schuldenobergrenze der USA seit vielen Jahren regelmäßig quasi rituell gemeinsam angehoben. Man schätzte bereits 2023 eine Verschuldung von 120% der Jahreswirtschaftsleistung. Viele andere Staaten hätten bei einer derartigen Schieflage schon längst kein A mehr bei der Bewertung stehen. Auch dies ist ein Grund für den Wirtschafts- und Zollstreit, den die Propagandisten in Deutschland gerne übersehen. Aber Deutschland wird in ein paar Jahren bei seiner geplante Verschuldung für die Kriegsrüstung noch schlechter dastehen.

Dann verübte ein Syrer wieder einen Anschlag in Bielefeld, den man erneut nicht so nennen darf, weil es kein Terror ist, wenn jemand wahllos fünf Unbeteiligte absticht: Inzwischen der Normalfall in Deutschland.

Zum Ende des Mai wurden die Statistiken korrigiert. Angeblich sei die Wirtschaft im ersten Quartal doch um +0,4% gewachsen, weil Exporte und der Binnenkonsum anstiegen. Zwar waren die aktuellen Wirtschafts-Indizes für die Gegenwart noch schlecht, aber zahlreiche Manager erwarteten eine leichte Besserung im zweiten Halbjahr 2025. Auch die Bevölkerung wollte mehr konsumieren. Mit derartigen Aussagen muss man allerdings im Frühjahr vorsichtig sein, weil das oft die Ausgaben für den Urlaub im Ausland betrifft.

Denn einen Tag später versetzte der US-Präsident alle in helle Aufregung, als er der EU 50% Strafzölle ab 1. Juni androhte, wenn sie nicht endlich aufrichtig mit den USA verhandelt. Während die neue deutsche Regierung eine Null-Zoll-Politik befürworten, waren die Franzosen und einige 'befreundete' Nationen (wie Polen) sowie die völlig abgehobenen EU-Parlamentarier gegen jeden Kompromiss und wollten einen Zoll- sowie Wirtschaftskrieg gegen die USA, von dem sie wussten, dass er ihrem 'Feind' Deutschland am meisten schadet und ihnen so nutzt, weil man dann ein geschwächtes Deutschland weiter erpressen kann. So läuft EU-Politik.

In den USA nahm das Hin und Her um die Zölle kein Ende: Nachdem ein mit drei Richtern besetztes Gericht in New York für internationalen Handel (einer eher niedrigen Instanz) am 28. Mai die Zölle aufhob, weil es die gesetzliche Grundlage des Emergency Powers Acts anzweifelte. Aber dies betraf nur viele, jedoch nicht alle Zölle, weil manche, wie die gegen die EU auf Stahl, Aluminium, Pkw und Pkw-Teile auf dem Trade Expansion Act beruhten, der nicht angezweifelt wurde. Der International Emergency Economic Powers Act für andere Steuern ist zwar als Grundlage zulässig, aber in dem Fall der Steuern, sah das Gericht es für möglich und erforderlich, dass zudem der Kongress eingeschaltet werden muss und der Präsident das nicht alleine beschließen darf. Der Hintergrund liegt allerdings im Streit um die Auslegung der US-Verfassung, welche in der Tat von den Gründungsvätern dem Präsidenten königsgleiche Macht zusprach respektive diese nicht wirklich beschränkte. Damals wie heute sah man sich dem Problem der schnellen Handlungsfähigkeit in Krisen gegenüber, welche von bis ins Extrem ausgelegten Recht der Demokratien auf Mitentscheidung eher langsam bewältigt werden. Der Haken lag damals wie heute darin, was man als nationale Krise definiert. (Das Gleiche galt im Übrigen für Deutschland, wo die Herrschenden seit mindestens 2020 fast alles mit irgendwelchen 'Notständen' rechtfertigten - bis hin zur Eil-Verfassungsänderung Anfang 2025.) - Trotz aller Falschmeldungen und Propaganda vor allem in Europa wurde dieses Urteil von höheren Gerichten umgehend pausiert und wird Anfang Juni nochmals entschieden. Danach wird es sicherlich vom Supreme Court (dem US-Verfassungsgericht) als höchster Instanz abschließend entschieden werden. - In Amerika gilt derselbe Spruch wie bei uns: 'Auf hoher See und vor Gericht befindet man sich in Gottes Hand.' Der Ausgang blieb somit im Mai offen und die Zölle blieben vorerst in Kraft.

Politisch endete in Deutschland der Juni doch noch etwas erfreulich, indem ein Gericht die Willkürjustiz der Grünen wenigstens etwas eindämmte. Zwar wurde dies von den öffentlichen Medien sowie der den Grünen nahestehenden Presse zensiert, aber der Anwalt einer jener vielen von Ex-Wirtschaftsminister Habeck strafrechtlich verfolgten Bürger publizierte sein obsiegendes Urteil gegen die von Habeck instrumentalisierte Staatsanwaltschaft: Laut Amtsgericht Passau durfte jener Angeklagte schriftlich publizieren, dass Habeck ein Vollidiot sei.

Angeblich soll die Inflation im Mai, welche man nun ganz plötzlich wieder schneller publizieren kann, bei nur 2,1% gelegen haben.

Spezifische Meldungen zur Fotowirtschaft im Mai

Manche Analysten gingen davon aus, dass zeitverzögert um den Schiffstransport und die eigenen Lagerbestände in den USA bei Fotoprodukten erst im Juni Engpässe auftreten würden. Denn bereits vorher wird die Nachfrage der Kunden zurückgehen. Jene hängt bei Luxusprodukten immer vom frei verfügbaren Einkommen ab. Sofern aber viele Personen (Privatkunden wie beruflich tätige Fotografen) nicht mehr berechnen können, über wie viel derartiges frei ausgebbares Geld sie verfügen, desto eher stellen sie die Käufe von 'Luxusprodukten' zurück - zumindest bis mehr Klarheit über die Gesamtsituation besteht. Denn es wäre auch eine extreme Fehlinvestition, zu völlig überteuerten Preisen kurzfristig Fotoprodukte zu kaufen, wenn die gesamten Zölle durch Verhandlungen evtl. bis Juli wieder aufgehoben würden. - Nochmals: Das gilt nur für die USA. In Europa werden alle Kameraprodukte teurer werden, ... weil es geht. Einen Vorgeschmack hatte die gesamte Welt bereits erhalten, weil praktisch alle Rabattaktionen überall eingestellt wurden - nur nicht in den USA, wo vor allem Nikon für Mai massenweise Rabatte bis zu 500 Dollar anbot (für u.a. Z30, Z50, Zfc, Zf, Z5, Z6II, Z6III, Z7II, Z8 und Z9 - nur für die neue Z50II gab es keinen offiziellen Rabatt). Hinzu kamen offizielle Konzern-Rabatte zwischen 60 und 1.500 US-Dollar auf 17 Objektive der Z-Serie. Auch dies bestätigte meine früheren Vermutungen und Informationen, dass der Verkauf fotografische Ausrüstung (zumindest) in den USA seit Jahresbeginn 2025 mäßig bis deutlich rückläufig war.

Während manche japanischen Hersteller kaum Probleme mit den Zöllen hatten, traf es Fujifilm hart, weil zahlreiche in den USA gefragte Produkte wie die X100VI, X-M5 und die GFX100RF in China hergestellt wurden und bei den 145% Zollaufschlag nicht mehr verkaufbar waren. Anders herum ist es korrekter: Fujifilm dachte dies und lieferte derartige Produkte nicht mehr in die USA und nahm auch keine weiteren Bestellungen aus den USA mehr an. Aber auch Canon wird meines Erachtens hart getroffen, da sein Geschäftsmodell zu sehr auf Masse besteht: Zu viele Kameras mit fest verbautem Objektiv und vor allem APS-C-Modelle aber auch manche billigen Vollformat-Kamera (RP) zielen auf sehr preissensitive Kundengruppen, welche sich auch die angeblich geplanten 7-8% Preiserhöhungen im Sommer 2025 kaum leisten konnten respektive leisten wollten. Damit war die Basis des Geschäftsmodells gefährdet, das letztendlich auf 40-50% Marktanteil und den damit verbundenen Skaleneffekten beruhte.
Hinzu kam die angeblich 'neue' Erkenntnis mancher Analytiker, dass die Zölle in den USA plötzlich weltweit zu einer Sättigung bei Fotokameras geführt hätten. - Mit Verlaub, das wurde hier schon 2015 wiederlegt, weil es keine 'Sättigung' war, sondern ein Absturz. Und selbst, wenn man dies nun auf extrem niedriger Basis des Jahres 2020 nur auf den Umstieg der Fotografen von DSLRs auf spiegellose Modelle beziehen würde, war dies seit 2018 bereits hier anders analysiert - nämlich als die übliche kurze Umstiegs-Welle. Bei jedem Systemwechsel (wie in den 1990er und 2000er Jahren) kam es zu einer derartigen künstlich erzeugten Welle, weil dies bei allen derartigen langlebigen und vor allem extrem teuren Produkten wie Kameras und Objektiven immer üblich war und ist. Je teurer und hochwertiger die Ausstattung ist, desto geringer ist nach der Anschaffung des Neuen / dem Umstieg auch bei wohlhabenden aktiven Fotografen der Zwang zum Neukauf aufgrund der minimal höherwertigen Technik. - Hinzu kamen seit Jahren vorhergesagt die sich verschlechternden Rahmenbedingungen der Foto-Wirtschaft. Nichts daran hat sich gebessert. Es wurde eher schlimmer.
Jedoch muss man bei allen Analysen aus den USA generell vorsichtig sein, da sich deren Autoren noch immer als den Leitmarkt, den Hauptmarkt, den wichtigsten Markt sowie den fotografischen 'Nabel der Welt' sahen. Dort wurde auch 2025 der chinesische Fotomarkt ignoriert oder bewusst totgeschwiegen. Ferner wurden sie im April erneut zu Opfern ihrer eigenen sozialen Blase: Da jeder, mit dem sie sprachen, verunsichert war, wurden sie es noch mehr. Manche sahen deshalb bereits die 'plötzliche Apokalypse' heraufziehen, obwohl die Fotowirtschaft angeblich noch in ihrer eigenen 'frohen Weihnachtsbotschaft' vor wenigen Monaten als Phönix aus der Asche zu einem neuen unaufhaltsamen Höhenflug angesetzt hätte. - Nichts davon traf zu: Die Konzerne werden überleben, und der Videobereich wird auch überleben, den Fotobereich hatten sowieso alle Firmen abgeschrieben. Ich bin noch nicht einmal überzeugt davon, dass die Kamerahersteller plötzlich - nur wegen der Zölle - weniger neue Kameras vorstellen werden als sowieso geplant waren. Denn dabei handelt es sich um mehrjährige (Entwicklungs-) Zyklen, die man (ohne illegale Kartellabsprachen) maximal um ein paar Monate verschieben kann. Die Einzigen, welche es trifft, sind die amerikanischen Influencer, welche sich als 'Analytiker' betätigen. Sie hatten 20-30 Jahre lang vom Sonderstatus in den USA profitiert und sahen seit April 2025 ihre bisher garantierten Millioneneinnahmen gefährdet. Es gilt auch hier die klassische W-Aussage: 'Wer sagt wann, was, wo, warum und wie zu wem? - Und dann sollten Sie selbst nachdenken, ob das für Sie in Ihrem Land gelten kann oder überhaupt Sie persönlich betrifft. Und danach sollten Sie sich fragen, ob es überhaupt Ihre Art der Fotografie betrifft. Denn die Zölle etc. verschlechtern nicht Ihre vorhandene Ausrüstung. - Zölle verursachen - wie die Pandemie - nicht den Niedergang, sie verstärken und beschleunigen nur bereits vorhandene allgemeine Trends.

Bereits Anfang Mai stöhnten die US-Amerikaner über erste Verspätungen bei Warenauslieferungen, Preiserhöhungen, Lieferpausen und vereinzelte Einstellungen der Belieferungen. Wie vorausgesagt treffen Zölle zuerst die eigene Bevölkerung. Auch die Zubehörindustrie wurde hart betroffen, selbst wenn die Firmen in den USA produzierten. Denn viele Zubehörteile wurden aus China bezogen. Dann erhöhten immer mehr japanische Firmen ihre Preise spätestens zum Juni - vor allem für Objektive.

In den USA wurde eine neu App (SocialAgentApp) vorgestellt, welche Kunden schnell einen Fotografen und / oder Videografen vermittelt. Die Kunden erhielten laut der Fachzeitschrift Techcrunch binnen 30 Minuten einen Fotografen und die Rohdaten. Viel interessanter als dieser Uber-ähnliche Billigservice ab 65 US-Dollar war wohl eher die Werbung selbst, welche nur noch Berufsfotografen und Berufsvideografen mit Smartphones zeigte. Das war auch logisch, da dedizierte Kameras kaum binnen 30 Minuten die RAW-Dateien an den Kunden versenden können. Social Agent war somit schneller und vor allem billiger als die Berufsfotografen und Berufsvideografen mit dedizierten Kameras.

Zumindest in Japan stellte Nikon sein DSLR-Spitzenmodell D6 im Mai offiziell ein. Das DSLR-Sterben wurde nun ganz konkret, da Nikon früher sehr lange an alten Modellen festhielt.

Die (bereits oben bei der Berufsfotografenbefragung genannte) Firma Zenfolio, welche 2005 gegründet wurde, war seit vielen Jahren massiv in der Kritik, sodass im Mai sogar die sonst als Jubelpresse bekannte PetaPixel über eine Publikation berichten musste. Oft übernommen, umorganisiert, technisch laufend verändert und ständig verteuert bei abnehmendem Service und zunehmenden Beschränkungen verärgerte die Firma viele Kunden - vor allem Fotografen.

Mitte Mai publizierte DPReview wieder einmal ein undatiertes völlig veraltetes (angeblich aus dem Februar), übersetztes und stark zusammengefasstes Interview mit dem Management von Canon zu verschiedenen Themen. Vorsicht: Das ist alles unzuverlässig, weil sich das Management noch nie auf derartige zusammengefassten Übersetzungen festlegen ließ. Insgesamt wurden sowieso nur vage Allgemeinplätze dargestellt: Erstens der Trend hin zu Video. Wer hätte das gedacht, nachdem Canon selbst bereits 2012 seine gesamte Firmenstrategie auf Video ausgerichtet hatte. Zweitens erkannte man einen ungebremsten Aufwärtstrend in der Fotowirtschaft, weil es für Canon und der CIPA im letzten Jahr angeblich um 10% bei den Verschiffungen aufwärts ging. Ferner gäbe es noch Raum für weiteres Wachstum. Die sogenannten 'Kompakt-Kameras - gemeint ist die Klasse der Kameras mit fest verbautem Objektiv - würde vor allem von jungen Menschen gekauft (siehe die obige Statistik der CIPA aus Japan). Auch hier sah man ein gesundes Wachstum durch die jungen Käufer. Die zusätzlichen teuren, technisch mittelmäßigen und leicht verlierbaren Zusatz-EVFs - elektronische Sucher zum Anbauen an die zahlreichen Kameras von Canon, bei denen dieser für Fotografen wichtige Sucher fehlt, lief nicht so gut. Wer hätte das erwartet? Denn kein vernünftiger Fotograf kauft sich so eine Vlogging-Kamera, und Videografen benötigen meist keinen Sucher. Ferner würde HDR angeblich nicht nachgefragt. Nun ja, Milliarden Smartphones bieten es seit Jahren, weil die Kunden es zunehmend nutzen. Allen konkreten Nachfragen wurde wie immer ausgewichen und auf die angeblichen Kosten (der Software) verwiesen. Canon will somit keinesfalls seine Technologie der hochwertigen teuren Kameras einfach nach unten weiterreichen. Mit anderen Worten: Wer das haben will, der muss die R1 kaufen, welche kaum nachgefragt wird. Auch bei Objektiven von Drittherstellen verwies man wieder auf eine unbestimmte (ferne) Zukunft.

Die Fusionen im Videobereich schritten schnell voran: So erwarb Rode die Firma Lectrosonics, welche u.a. Funkmikrofone herstellt. Denn auch im hart umkämpften Video-Bereich werden nur die größten Firmen überleben.

Mitte Mai stellte Panasonic zwei neue Kameras vor: S1II und S1IIE. Dabei stellte sich heraus, dass meine schlimmsten Befürchtungen zur zukünftigen Preisgestaltung aufgrund der US-Strafzölle gegen China übertroffen wurden: In den USA kostete die Panasonic Lumix S1II zum Start 3.199 US-Dollar - trotz der angeblich hohen Einfuhrzölle von 30% für Waren aus China, wo die Kamera hergestellt wird. Das waren im Mai 2025 umgerechnet weniger als 2.860 Euro. In Deutschland kostete die Kamera hingegen zum Start extrem hohe 3.499 Euro. An dem Preis erregte sich Kritik, weil die US-Tester ihn für hoch hielten. In Wirklichkeit waren das drastische Dumping-Preise in den USA, welche die Europäer bezahlten. Das bezeichnen nicht wenige als 'Abzocke' der Europäer durch Panasonic, denn auch in Großbritannien war die S1II mit 2.900 Pfund (3.450 Euro im Mai 2025) teurer. Der Rest der Welt soll weiterhin und ab 2025 verstärkt die Dumping-Politik in den USA bezahlen - sowie die bei Panasonic bekannten 'Zuwendungen' an die Influencer / Tester dort, damit sie jene Kamera hoch bewerten. - Nochmals ganz langsam: Bei 30% Strafzoll in den USA auf in China hergestellten Waren müsste die S1II in den USA teurer sein als in Deutschland. Aber sie ist in den USA noch immer drastisch billiger.

Nachdem im Mai ein Video bei TikTok mit Millionen Abrufen viral ging, das angeblich ein gläsernes Smartphone zeigte, werden wir derartige gläserne Meta-Kameras sicherlich auch bald für vierstellige Summen angeboten bekommen. Denn es ging nicht mehr um das Fotografieren, sondern nur noch um das Besitzen und das Angeben mit derartigen 'exotischen' Ausrüstungsgegenständen. - Zur Klarstellung: Eine reiche Influencerin mit vielen Followern hat - wie sie selbst zugibt - ihrem Freund diesen Werberummel gezielt verschafft, damit dieser funktionslose und somit wertlose Glasplatten für fast 1.000 Euro / US-Dollar an 'Dumme' verkaufen kann. Da man diese nur an den Ecken etwas abgerundeten Glasplatten sich auch selbst für zweistellige Beträge bei jedem heimischen Glaserbetrieb anfertigen lassen kann, wird eine chinesische Firma dies bald für maximal 9,99 Euro bei uns über Aliexpress, Temu, Shein oder sogar Amazon etc. (inklusive Versand) anbieten. - Zum Reichwerden benötigt man keine KI, es reicht MD (Menschliche Dummheit) aus. - Für Ungeduldige und Preisfüchse sowie 'Kleinstunternehmer' der Tipp: Kaufen Sie im Baumarkt Ihres Vertrauens eine billige kleine Plexiglasscheibe, sägen Sie diese passend auf Smartphone-Größe zu und schleifen Sie die Ecken sowie Kanten mit Schmirgelpapier rund. Dann können Sie aus der großen Platte für alle Freunde so einen 'Hingucker' selbst sofort preiswert herstellen. Zumindest zerbricht Plexiglas beim Herunterfallen dann nicht sofort (wie das Glas für 1.000 Euro). Denn für das sogenannte Meta-Smartphone benötigt man zum Schutz eine Schutzhülle - am besten aus Panzerglas.

Im Mai wurde wieder einmal eine Statistik von der umstrittenen Analysefirma BCN+R zu Ergebnissen im Monat April hirnlos hochgejubelt. Erstens befragt jene Firma nur große Händler(-ketten) in Japan, welche sowieso eher preiswerte Kameras vertreiben. Dann sind Japaner eher an kleinen, leichten sowie preiswerten Kameras interessiert. All dies traf auf die Z5II von Nikon zu. Und schließlich war die neue Z5II erst im April als neues Modell dort in großer Stückzahl verfügbar. Das sind somit alles Sondereffekte, die man definitiv nicht auf den Weltmarktanteil Nikons hochrechnen darf. Dennoch sei dieser (Pseudo-) Image-Effekt Nikon auch wieder einmal gegönnt. Denn es ging nur noch um Pseudo-Effekte für die Werbung, weil sich keiner mehr für die traurigen, harten Fakten interessierte.

Am Montag, den 19. Mai erhöhte Sony die Preise für viele Produkte (aber nicht alle) in den USA um 5-35% für diverse Kameras, Objektive und Zubehör. Es war insgesamt unklar, warum die Preise unterschiedlich erhöht wurden, denn die meisten Produkte stellte Sony in Thailand (+10% Zoll) her. Wie vorausgesagt - nutzt man allerdings derartige 'allgemeine' politischen Effekte gerne, um sich grundsätzlich wieder einmal zu bereichern, indem man die Preise erhöht. Nachprüfen kann die Details und Berechtigungen dafür kein Externer. Im Übrigen hatten manche Händler die Lager noch mit Altware voll und verkauften jene preiswerter.

Dann stellte Fujifilm die neue X half vor. Zahlreiche ernsthafte Analytiker waren fassungslos, ob der unterirdischen fotografischen (nur JPEG-) Qualität bei dem Preis von 799 Euro. Es wurde immer deutlicher, dass Geld keine Rolle mehr spielte und es überhaupt nicht mehr um die Fotoqualität ging. Denn diese dedizierte Kamera war fast jedem Smartphone der letzten 10 Jahre unterlegen. Also nur ein Kultobjekt und Sammlerstück für Reiche, die schon alles andere besaßen. - Deshalb empfahl die dafür bekannte Jubelpresse auch den sofortigen Kauf für alle: Should You Buy It? Yes.

Danach wurde bekannt, dass die LIDAR-Sensoren (Light Detection and Ranging - Abstandsmesser) in modernen Autos Kameras zerstören können, da sie deren Sensoren beschädigen. Da Menschen diese Gefahr nicht erkennen können, wurde somit das Fotografieren und Filmen in der Nähe von Straßen gefährlich.

Dass ohne KI nichts mehr ging, bewies u.a. der Software-Hersteller Capture One mit seiner neuen Bildbearbeitungs-Version.

Dann erfüllte Adobe meine düstere Voraussage schneller als erwartet: Preiserhöhungen in den USA bezogen sich auf die Künstliche Intelligenz, welche nun bei Foto je nach einzelner Bildbearbeitung und bei Video sogar je nach Sekunde zusätzlich abgerechnet wurden.

Ende Mai gab Nikon bekannt, dass man ab 23. Juni in den USA ebenfalls die Preise erhöhen will.

Ende Mai stellte Sony seine neue und insgesamt relativ kleine FX2-Kamera vor. Dass manche Tester diese reine Filmkamera als angebliche Hybrid-Kamera bezeichneten, zeigte, wie weit jene Tester schon auf der Video-Seite angelangt waren. Bereits der schwenkbare elektronische Sucher sollte jeden Fotografen kurieren. Das ist speziell für Videografen gemacht. Deshalb schreibt Sony auch explizit auf die rechte Schulter jener Video-Kamera Cinema Line FX2. - Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Aber altmodisches Lesen schien inzwischen bei vielen selbsternannten Testern überbewertet zu sein. - Und auch für Sony galt, dass der Rest der Welt - vor allem die Europäer - mit 3.199 Euro einen Aufpreis dafür bezahlen sollte, dass man in den USA dieselbe Kamera trotz dortigen hohen Strafzöllen für den Dumping-Preis von 2.699 US-Dollar (umgerechnet Ende Mai 2025 nur 2.394 Euro - also 25,2% billiger) anbieten konnte, obwohl sie aufgrund der Strafzölle in den USA teurer sein müsste. Oder vom US-Preis aus gerechnet waren dies +33,6% Aufschlag, den die Europäer bezahlen mussten - für nichts.

Ende Mai feierte Google das zehnjährige Bestehen seines Photo-Dienstes. Angeblich sollen dort 1,5 Mrd. Menschen Google Photos monatlich nutzen, insgesamt über 9 Billionen (9.000 Milliarden) Bilder und Videos lagern, monatlich über 370 Million Suchen und 440 Million Weiterempfehlungen sowie 210 Million Fotobearbeitungen durchgeführt werden. - Das klingt wunderschön, liegt aber wie der Google-dortige Vize-Präsident auch erwähnt, an den Smartphones, für welche der Dienst errichtet wurde. Dies ist eine der Schwierigkeiten, wenn man über die Bildindustrie (Imaging) spricht: Mit Smartphones wurde immer mehr fotografiert und gefilmt. Aber nicht mit dedizierten Kameras. Das darf man somit nicht verwechseln oder miteinander vermischen.

Auch in den USA wurde die dort nicht (wie in Europa) offiziell verbotene Street-Photography immer gefährlicher und somit eingeschränkter. Weil ein Fotograf in New York ein Restaurant fotografierte, wurde er von einer Frau zuerst verbal, dann mit Fäusten angegriffen und schließlich mit einer Schere in den Rücken niedergestochen. Fotografieren gehörte in den 2020er Jahren zu den gefährlichsten Sportarten.

Künstliche Intelligenz im Mai

Da ich meine Leser wie immer über den lächerlich kleinen und unbedeutenden Bereich der KI in der Foto- und Video-Industrie hinausführen und zum Denken anregen will, soll diese Sparte einmal mit einem sehr langen Artikel über die KI im Jahr 2027 beginnen: AI-2027 ist zwar auf Englisch und als Prognose spekulativ, aber sehr interessant, weil von logisch denkenden Wissenschaftlern aus jenem Bereich geschrieben. Man kann den Text auch (mäßig gut) automatisch übersetzt auf Deutsch lesen. Danach erkennen Sie, warum Deutschland weit abgeschlagen ist und warum dieser Text nicht auf Deutsch publiziert wird, obwohl es sich um einen der fundamentalsten und weltweit im April und Mai 2025 am häufigsten diskutierten Artikel zu KI überhaupt handelt. - Das ganze liest sich nicht nur (wie meist bei Texten aus dem anglo-amerikanischen Raum) verständlich, sondern episodenweise auch spannend wie ein Thriller. Dass Europa nur als sich über die USA lamentierende Nörgler erwähnt werden (und Deutschland überhaupt nicht), liegt schlicht daran, dass sie bei KI unbedeutend sind. Wer den Text liest, erkennt, was ein halbes bis ein Jahr Rückstand bei KI und einer Entwicklungsbeschleunigung von 'nur' dem 1,5-fachen je Zyklus bedeutet. In meiner These vor Jahren ging ich vom Faktor zwei bei der Beschleunigung bei meinem fiktiven Seerosen-Teich aus, wobei ich nur die reine KI meinte, die Forscher und Autoren jener Prognose mit 1,5 jedoch alle Prozesse miteinschließen. In dem Zusatzfenster unter der Überschrift 'Early 2026: Coding Automation' erklärt man dies: Zwar gibt es (physikalische und finanzielle) begrenzende Faktoren, aber bereits die 'nur 1,5' könnten bei KI sprunghaft zum Faktor 100 führen, wenn KI (mittels Agenten) beginnt, sich selbst zu trainieren und zu optimieren. Während also z.B. mit mehr Rechenleistung der Fortschritt sich nach deren Rechnung nach 5-10 Jahren selbst begrenzen würde, erreichen sich selbst optimierende KI in jenem Szenario schon nach 18,25 bis 36,5 Forschungstagen diesen Grenzwert. Bereits der 'Agent-2 is getting smarter every day'. Danach wird ein KI-Modell aus sich heraus ein noch effizienteres neues KI-Modell entwickeln usw., aber in jeder Stufe immer schneller und in noch höherer Qualität. Zudem kann man davon beliebig viele Agenten-Versionen parallel arbeiten lassen - z.B. 200.000 oder 300.000, welche Millionen der besten KI-Programmierer ersetzen, die dann auch noch zusammen an einer Aufgabe arbeiten. Diesen SC (Superhuman Coder - KI als bester menschlicher Programmierer) erwarten die Autoren bereits 2027. Danach folgen Superhuman AI researcher (SAR) - also KI, die so gut wie der beste menschliche Forscher ist. Dann kommen Superintelligent AI researcher (SIAR) hinzu - KI, welche besser als jeder menschliche KI-Forscher sind. Am Ende steht die Artificial superintelligence (ASI), welche jeden Mensch in jeder Disziplin übertrifft. Alles dies geschieht dann 2027 binnen weniger Monate. - Wer bei dieser Entwicklung ein Jahr zurückliegt, verliert haushoch.
Während Europa sich weiter mit willkürlichen und letztendlich lächerlichen Gesetzen über Pseudoprobleme gegen KI stemmt (wie fast immer: reine Symptombekämpfung), werden in jenem Artikel die wahren Folgen aufgezeigt. Dazu gehören u.a., dass die 2025 noch demokratischen Zugänge zur modernsten KI bald beschränkt werden. D.h. neue AGI (Super-KI) wird nicht mehr publiziert und nicht mehr für Normalsterbliche zugänglich sein - schon gar nicht für das Ausland wie Europa. Hinzu kommt der Umstand der intellektuellen Ungleichheit, dass jede Neuentwicklung in der KI dann nicht mehr von Menschen, sondern nur noch von der eine Stufe zurückliegenden (also sie auch trainierenden) KI überprüft werden kann, welche jedoch qua Definition 'etwas dümmer' ist. Im Grunde handelt die in jenem Artikel behandelte Zukunftsfrage von 'Alignment' - vereinfachend als 'Ausrichtung' übersetzbar. Aber das ist viel mehr respektive etwas ganz anderes als die Grünen in der EU mit der lächerlichen und schlichtweg nur politisch begründbaren Forderung der KI nach gendergerechten Inklusion oder dem Verbot der laut grünen Umerziehungsgruppen und 'Gedankenpolizei' verbotenen Worte 'Indianer' oder 'Asylanten'. Selbst das immer wieder vorgeschobene Scheinargument des Datenschutzes oder des Urheberrechts ist lächerlich gegenüber dem Alignment. Wenn sich nämlich KI selbst optimiert, kann es sich auch irgendwann selbst 'ausrichten'. Das geschieht nicht schlagartig, sondern langsam (die Autoren vermuten durch Programmierfehler der Menschen oder nicht sauber definierte Vorgaben). Allerdings wird die Kontrolle immer schwerer, da die Menschen bis heute nicht einmal die bestehende KI völlig verstehen und komplett kontrollieren können, weil bereits die Programmiersprachen kompliziert sind und die Abläufe zur Ergebnisfindung nochmals schwieriger. Denn bis heute weiß man in zahlreichen Fällen nicht wirklich, warum eine KI z.B. eine Katze auf einem Bild als Katze erkennt. Wenn allerdings KI selbst seine Agenten programmiert, kann es auch noch kompliziertere und für Menschen unverständliche aber für die KI schnellere, logischere und einfachere sowie damit energiesparendere und ressourcenschonendere Sprachen entwickeln, sodass nur noch die KI z.B. der Stufe 4 die nächste Stufe 5 versteht und somit kontrollieren kann. Sobald jedoch zwei Agentenstufen (sagen wir 4 und 5) kollaborieren, können sie sich gegenseitig schützen und externe Kontrolle verhindern. Da hilft meines Erachtens dann auch der Rückbau-Ansatz der Autoren nicht weiter, weil sie nur fordern, dass die KI zukünftig nur auf Englisch 'denken' und programmieren darf. Wie jedoch jeder mehrsprachige Mensch weiß, kann man in einer Sprache denken und in einer anderen kommunizieren. Denn letztendlich lesen die menschlichen Programmierer und KI-Forscher nur den ausgegebenen Text (Programmcode, Ablaufwege etc.) der KI. - Wissen Sie z.B., ob ich den Inhalt dieses Artikels hier auf Deutsch gedacht habe, oder nur auf Deutsch geschrieben habe? Ich könnte es in jeder anderen Sprache erdacht haben, aber dann einfach für Sie zum Verständnis übersetzt haben. Wissen Sie überhaupt, ob ich linear gedacht habe, oder zwischendrin aufgrund von Magengrummeln und Hungergefühl geistig sowie auch körperlich beim Essen war und somit nur das Gedankenergebnis hier zusammenfasste? - Nochmals: Wir sprechen hier von zukünftiger Super-KI, welche intelligenter ist als jeder Einzelmensch auf seinen Spezial-Gebieten und alle Menschen zusammen auf allen Wissensfeldern sowie viel schneller als jeder Mensch.
Sofern Menschen an der Sache (genau genommen vor allem beim Alignment) beteiligt sind, werden sie die KI in ihrer (privaten) Richtung beeinflussen. Wenn Gruppen daran beteiligt sind, werden sie die KI in ihrem Gruppensinne 'ausrichten'. Versucht man hingegen, alle Menschen auf der Erde daran paritätisch zu beteiligen, dann kommen nur Allgemeinplätze heraus, die als weiche Oberbegriffe von anderen Menschen und auch einer logisch denkenden KI missverstanden oder zumindest anders interpretiert werden (können). Deshalb gibt es auch keine angeblich 'sichere' oder 'gute' KI der EU unter der Kontrolle der Grünen, welche gegen die angeblich 'unsichere' KI der restlichen freien Welt (insbesondere der USA und China) steht. Eine hochintelligente Öko-KI in der Hand der Grünen ist somit genauso gefährlich wie eine arabische KI in der Hand von Terroristen. Alles Andere ist Propaganda.
In den Augen der Analytiker und Autoren machen die USA und China die Zukunft unter sich aus. Und das betrifft nicht nur die KI. All das in jenem Artikel Beschriebene befand sich 2025 bereits in der Entwicklung und wird auch in aufklappbaren Zusatzfenstern im Text sowie in Links detailliert beschrieben und erklärt. Ganz nebenbei gehen die Autoren in allen Szenarien von einer drastisch beschleunigten Entwicklung von KI-Robotern aus. - Man kann sich somit zwar über die prognostizierten genauen Daten der Monate und Jahre (2027 oder eher 2030), der Qualität der erzielten Ergebnisse streiten, oder sogar über manche Ergebnisse. Denn es werden mehrere Szenarien (und Unterszenarien) zur persönlichen Auswahl angeboten. Wer jedoch die Dramatik der Beschleunigung in der Potenz leugnet, oder die Geschwindigkeit der Potenzen bei der Entwicklung unterschätzt, wird davon an einem Punkt in der nahen Zukunft 'plötzlich' überrollt werden.

Meta erweiterte in der freien Welt seine KI-Brille um zahlreiche Funktionen. Und Google rollte mit Gemini AI seine neue Bildgeneratoren Anfang April in der freien Welt aus.

Neuere Video-GenKI konnte laut Studien sogar einen Herzschlag simulieren und dadurch das Erkennen von Unterschieden zu echten Menschen weiter erschweren. Dennoch waren die zyklische Blutverteilung im Gesicht noch immer nicht perfekt gelöst. Mit anderen Worten: Künstlich erzeugte Menschen in GenKI-Filmen sahen echten Menschen immer ähnlicher - und man arbeitete an weiteren Verbesserungen.

Wenn selbst Microsoft seine Software KI-Funktionen in sein Betriebssystem (Windows 11) einbaut, wie das 'Neu-Belichten' - also die Veränderung der Lichtrichtung - von Fotos, dann darf man davon ausgehen, dass jene Funktion in der Breite angekommen war.

Im Ausland gaben immer mehr Fotografen offen zu, dass sie hemmungslos Fotos mit KI fälschen und diese sogar als Tierfotos in offiziellen Fotobänden über die Natur verwenden und verkaufen. Aber sie lügen dann noch dreist, dass sie die Fälschungen angeblich nur für den Schutz der Natur machen würden. Dann darf man für Fälschungen auch Geld verlangen. - Auch im Bereich der Reisefotografie wurde inzwischen systematisch mit KI gefälscht, wobei nur die dreisteten Fälschungen überhaupt noch auffielen.

In den USA ließ ein Richter eine mit KI gefälschte Video-Zeugenaussage eines Mordopfers zu und sagte ganz offen, dass ihn die Rede des Toten emotional berührte.

Die KI-Firma Glass Imaging erhielt erneut 20 Mio. US-Dollar Kapital für die Weiterentwicklung ihrer KI-basierten Bildoptimierung. Dabei können Rohdaten eines Sensors - auch in Abhängigkeit der verwendeten Optik davor - in einem Ausmaß verbessert werden, wie es bisher kaum möglich war. Primär eignet es sich für Smartphones, aber im Prinzip kann man das überall verwenden - also auch in dedizierten Kameras. Das ist dann der endgültige Abschied von jedem 'naturbelassenen', 'echten' etc. Bild. Aber kein Mensch wird sich daran stören, weil das Ergebnis schlicht 'besser' aussieht. Man darf gespannt sein, wie CAI damit umgeht. Denn faktisch werden damit Bildendergebnisse erzeugt, welche mit keiner physikalischen Optik und mit keinem Sensor möglich wären. Erinnern Sie sich noch an den weltweiten empörten Aufschrei der vermeintlich 'echten' Fotografen, als Samsung 2023 im S23 die Mond-Fotos aufhübschte? - OK, seitdem haben dutzende Millionen Kunden derartige Smartphones erworben, und die Fotografen haben weitgehend kapituliert - respektive sie wollten, wie jener Artikel von PetaPixel eindeutig belegt, diese KI-Technologie nun sogar selbst verwenden. Denn es waren exakt jene Personen / Influencer und jenes Online-Magazin, welche damals am hirnlosesten mit Falschaussagen gegen Samsung hetzten. - Tempora mutantur, nos et mutamur in illis. Wie ich damals voraussagte, passen sich die Fotografen und Fachpublikationen irgendwann doch an die Realität - oder die normativen Kräfte des Faktischen - an. Oder ketzerischer mit Schiller: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit und die Influencer sowie Fachmagazine wollen weiterhin kräftig an den Zuhörern und Lesern verdienen. Also weiter mit dem Adenauer nachgesagten Spruch: Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern. Die Leser sind ja so 'dumm' und vor allem 'vergesslich'. Die merken das sicher nicht!?

Während die Welt in Riesenschritten die KI weiterentwickelte, kommunizierten seit ca. Mitte April immer mehr der den Grünen hörigen deutschen Medien, dass man nun den Namen KI - Künstliche Intelligenz verbieten und durch 'politisch korrekte' neue Wörter ersetzen will. Man müsse - wie bei der Erderwärmung, welche man in Klimakatastrophe abänderte - nun die dumme Bevölkerung auf die nur aus Gefahren bestehende Zukunft einschwören, wenn die KI nicht im Sinne der deutschen Grünen und ihren fanatischen Anhängern sofort umgeändert werde in eine 'Grüne KI', welche ihnen und ihren Zielen alleine dient. - Leider ist dies kein Scherz. Sie wollen dazu das von ihnen kontrollierte und extrem technikfeindliche Datenschutzgremium (Datenschutzkonferenz - DSK) zur Oberaufsicht aller KI in Deutschland durchboxen, um den im Mai offiziell publizierten sogenannten EU-AI-Act in schärfster Form in deutsche Gesetze und Verordnungen umzugießen - viel strenger als es die EU vorsieht (wie beim Datenschutz), damit jeder Fortschritt bei KI behindert wird. - Das wird sicherlich noch mehr Unternehmen und kluge Köpfe zur Abwanderung ins Ausland veranlassen.

Da im Wochen-, manchmal sogar im Tages-Rhythmus, bahnbrechende Neuerungen bei KI in der freien Welt vorgestellt wurden, konnte man nur noch auf wenige Beispiele hinweisen wie z.B. Googles neues Veo 3 und Imagen 4, welche die zahlreiche neue beeindruckende Bild- sowie Film-Erzeugungs-Werkzeuge anbot.

Da die Software-Firma OpenAI keine eigene Hardware zur Nutzung der KI-Software und somit keinen direkten Kundenzugang besitzt, erwarb man 'mal schnell' für den 'lächerlichen' Preis von 6,5 Milliarden US-Dollar die kleine Start-up-Firma io, welche von einem Apple-Aussteiger Jony Ive gegründet wurde und schon länger mit Sam Altman (CEO bei OpenAI) zusammenarbeitete. Da jedoch alles streng geheim ist, erfuhr niemand, was die Firma io wirklich anbietet oder im Grunde erst entwickeln will. Denn bisher waren alle KI-Eingabegeräte nicht begehrt. Die Mehrheit verwendet das Smartphone oder den PC / Laptop dafür.

Wie schnell die KI-Bilderflut überall zunahm, sah man insbesondere am früheren Gegner der KI: Adobe. In Adobes Stock / Bildermagazin waren im April / Mai 2025 rund 48% aller verfügbaren Bilder durch KI erzeugt. Zumindest berichteten dies diverse Quellen, welche letztendlich jedoch auf Die Bildbeschaffer GmbH beruhten, die wiederum keine Quelle angab. Somit bleibt unklar, was dies bedeutete. Denn Bilder muss nicht identisch sein zu Fotos. Aber zur weltweiten Panikmache reichte diese Nachricht allemal aus.

CIPA April-Zahlen

Die CIPA publizierte die Zahlen zum Monat April sowie die Grafik der Verschiffungen. - Je nach Browser-Einstellungen lädt es diese Dateien sofort auf Ihren PC in den voreingestellten Download-Ordner herunter, statt sie im Browser anzuzeigen.

Die April-Zahlen waren trotz der schwierigen Wirtschaftslage extrem hoch.

Die Gesamtzahlen der Produktion veränderten sich um: +21,9% im Vergleich zum April 2024 auf 742.519 Stück. Das waren über +86.000 mehr oder +13,1% mehr als im direkt vorausgehenden März 2025.

Die Produktion der Kameras mit fest eingebautem Objektiv (früher Kompakt- und Bridge-Kameras) veränderte sich um: +39,1% im Vergleich zum April 2024. Das werte ich als negativen Schritt in die falsche Richtung. Auch eine monatliche Produktion von fast 183.000 dieser technisch den Smartphones unterlegenen Modelle halte ich für deutlich zu hoch. Vor allem war es eine weitere Steigerung von +8,3% oder über 14.000 zum vorausgehenden März 2025. Seit Januar 2025 wurde die Produktion jeden Monat durchschnittlich um ca. +18.000 erhöht.

Die Produktion der DSRL-Kameras veränderte sich um: -40,4% im Vergleich zum April 2024. Es war auch ein Minus von -37,7% zum Vormonat März 2025 respektive -26.000 Stück gegenüber dem direkt davorliegenden März 2025. Diese noch immer 43.368 Stück waren dennoch zu viel. Allerdings wurde immerhin der in den ersten drei Monaten kontinuierlich steigende Trend in der Produktion 2025 im April erstmals gebrochen.

Die Produktion spiegelloser Kameras veränderte sich um: +27,5% im Vergleich zum April 2024. Das war mit über 516.000 Stück das höchste jemals registrierte April-Ergebnis für spiegellose Kameras. Aber auch im Vergleich zum direkt vorausgehenden März 2025 war es ein hoher Zuwachs um +23,5%.

Die Gesamtzahlen der weltweiten Verschiffung veränderten sich um: +21,1% im Vergleich zum April 2024 auf nun 790.897 Stück. Aber es waren auch +21,1% oder fast +138.000 Stück im Vergleich zum direkt vorausgehenden Monat März 2025.

Die Gesamtzahlen der Verschiffung nach Europa veränderten sich um: +25,2% im Vergleich zum April 2024 auf über 175.000 Stück. Und es waren auch +30,5% oder über +41.500 Stück im Vergleich zum direkt vorausgehenden Monat März 2025.

Die -6,1% geringeren Produktionszahlen im Vergleich zur Verschiffung im April 2025 waren erstaunlich: Offenbar wurde die Überproduktion (trotz höherer Zölle) in die Welt verschifft.

Im April nehmen die Produktionszahlen zum Dezember meist leicht (um -0,4% im langjährigen Mittel) ab. Wir hatten im April 2025 eine extreme Steigerung um +13,1% zum Vormonat März (2025) zu verzeichnen. Das lag nicht mehr im erwartbaren Rahmen und war angesichts der völligen Überproduktion im März (also der ohnedies bereits hohen Basiszahlen) unfassbar. Somit wollten die Kamerahersteller ihre bereits seit Anfang 2025 erzeugte Überproduktion nicht nur beibehalten, sondern sogar massiv steigern.

Fazit: Das war somit in den ersten vier Monaten ein (aus Sicht der Hersteller) insgesamt extrem positiver Start in das Jahr 2025: Es wurden mehr Kameras als im Vorjahreszeitraum produziert (+6,1%) und verschifft (+13,9%). Es waren bei den spiegellosen Kameras (+9,1%) und den Kameras mit fest verbautem Objektiv (+11,2%) mehr bei der Produktion. Und bei den DSLRs wurde mit insgesamt nur -18,8% die Produktion kaum gedrosselt - jeweils im Vergleich zum Vorjahres-Ergebnis im Vergleichszeitraum 2024. Nach Europa wurde insgesamt 2025 bereits +11,4% verschifft. Nach China wurden bisher sogar +27,7% verschifft und in die USA (Americas) immerhin +9,1% als im Vergleichszeitraum 2024. Abgesehen von den USA versprachen sich die Hersteller weltweit weiteres starkes Wachstum - aber vor allem in China.

Die dazugehörenden Grafiken 2025 mit Erläuterungen der Detailzahlen.

Meldungen zur Wirtschaft im Juni 2025

Allgemeine Wirtschaft

Die Aufgabe jeder neuen Regierung ist es, Mut zu machen, Hoffnung zu verbreiten und zu betonen, was man (angeblich zum Besseren, was auch immer dies sei) wie verändern will. Das hat durchaus ökonomische Auswirkungen, da Wirtschaft zu einem großen Teil auch Psychologie ist. Denn gut gelaunte, optimistische Menschen geben mehr Geld aus und leben riskanter, was ökonomisch auf dasselbe hinausläuft. Und deshalb stiegen auch fast alle psychologischen Hoffnungs- und Erwartungs-Indizes für die Zukunft an, während zumindest die Manager für die Gegenwart im Frühjahr noch pessimistisch respektive realistisch waren. Und auch der Konsum (der Wohlhabenden) stieg an. Dies deutete auf einen leichten Aufschwung in der zweiten Jahreshälfte 2025 hin. Dennoch sollte man realistisch bleiben. Was die Grünen seit Amtsantritt 2021 ökonomisch angerichtet hatten, war nicht mehr zurückzudrehen. Bereits die Grün-Rot-Rote Mehrheit im Bundesrat stellte dies sicher. Und vor allem wollte das die CDU auch nicht. Die Grünen hatten z.B. die Energiepreise (u.a. bei Gas) drastisch erhöht bis verdoppelt. Wenn man nun für ein paar Jahre die horrenden Zusatzabgaben auf Strom z.B. um 10-20% senkt, dann bleiben noch immer 80-90% Mehrkosten. Falls man für ein Jahr das überzogene grüne Lieferkettengesetz in Deutschland abschafft, dann kommt es doch im Jahr darauf über die von den Grünen gesteuerte EU in noch schärferer Form zurück. Und nur, weil man nun die Wirtschaftsdaten wieder relativ zeitnah publizierte, hatte man doch die völlig veränderte Berechnung des Warenkorbes, der Kerninflation und der Öko- sowie veganen Produkte beibehalten, um auch weithin zu manipulieren. Dass z.B. die früher exorbitant überteuerten veganen Produkte nun in der anlaufenden Massenproduktion preiswerter wurden, war logisch, überdeckte somit aber die extrem steigende Inflation in den für die meisten Menschen wichtigen Lebensmittelbereichen. Und so sah es faktisch überall aus. Spätestens im kommenden Jahr 2026 werden das die meisten Menschen selbst erkennen - auch die Manager. Die Grünen hatten durch ihre hunderten Unterorganisationen auf allen Ebenen schon seit Jahren die Wirtschaft sabotiert sowie stranguliert - und die CDU hatte die staatliche Finanzierung jener noch vor der Wahl kritisierten Organisationen weitergeführt. Letztendlich entscheidet sich die Wirtschaft auf einer sehr niedrigen Ebene der meist kleinen Gewerbetreibenden sowie des sogenannten Mittelstandes. Den hatten die Grünen weiterhin über ihre vielen Kontrollgremien und Apparatschiks in den Behörden im Würgegriff. Den Rest besorgte die Verarmung ca. der Hälfte der Bevölkerung, welche am Wachstum und auch an der Fotowirtschaft schon lange keinen direkten Anteil mehr hatte.

In den USA wachten die ersten Bürger nach zwei antisemitischen Terroranschlägen von arabischen Verbrechern in kurzer Folge langsam auf. Nur manche linke Universitäten beharrten noch immer darauf, dass sie nicht gegen Antisemitismus vorgehen würden, denn die Verbreitung von Hass gegen Juden und auf Israel, Angriffe auf jüdische Studenten und das Verbrennen der Flagge Israels auf Campus-Kundgebungen wäre angeblich ein 'universitäres Freiheitsrecht'. Man muss ganz gewiss nicht für jeden Plan des US-Präsidenten sein. Aber jene in den letzten Jahren regelmäßigen antisemitischen Ausschreitungen an den US-Universitäten hatten bereits unter der Vorgängerregierung der Demokraten sogar beim damaligen Präsidenten Biden Abscheu erregt. Damals mussten auf Druck der Demokraten einige Universitätsrektoren sogar zurücktreten. Und in Deutschland sind alle diese Dinge seit vielen Jahren (insbesondere an Universitäten) verboten.

Da Frankreich finanziell vor dem Kollaps und dem Staatsbankrott stand, war erwartbar, dass die mit Macron befreundete EZB-Chefin die Zinsen zum achten Mal in Folge (auf 2%) senkte, um Frankreichs Schuldenlast zu erleichtern. Dafür wurde auch wieder massive Tricks bei der Inflationsberechnung angewandt. Aber weder Zinssenkungen noch die (geplanten) Steuergeschenke der CDU helfen Firmen, welche kein Geld mehr haben. Sie können keine Kredite aufnehmen, um neue Investitionen zu tätigen. Viele Banken leihen vielen Firmen kaum mehr etwas, weil die Sicherheiten zu gering sind. Der von den USA tatsächlich auf 50% Zoll erhöhten Satz auf Stahl, Aluminium und PKWs sowie Autoteile traf vor allem viele deutsche Firmen hart. Das hatte negative Auswirkungen auf fast alle Firmen und viele Arbeitnehmer in Deutschland. Und in Deutschland hatte das (trotz SPD-Leitung) fast ausschließlich mit grünen Apparatschiks besetzte Umweltministerium bereits das erste Gesetz zum Bürokratieabbau im Wohnungsbau erfolgreich blockiert.

Nachdem sowohl die IAEO/IAEA den Verstoß des Irans gegen das Atomwaffenkontrollgesetz feststellte und publizierte als auch der Iran sich trotzig zeigte und sogar ankündigte, noch mehr Uran anzureichern, machte Israel nach jahrelangen Warnungen vor dem Bau einer Atomwaffe durch den Iran Ernst und griff sowohl wichtige Atom-Wissenschaftler, Militärs des Atomprogrammes als auch die Urananreicherungsanlage in Natanz erfolgreich an. Der US-Präsident hatte vergeblich eine Verhandlungslösung angestrebt. Aber der Iran lehnte ab, weil er darauf bestand, weiterhin das Uran anreichern zu wollen, was Israel aus gutem Grund nicht akzeptiert, da der Iran niemals in Besitz einer Atomwaffe gelangen darf. Der Angriff wurde sogar vom US-Präsidenten am Vortag unmissverständlich angekündigt. Und die deutschen Grünen hetzten wieder gegen Israel - aus dem Üblichen Israelhass gepaart mit Antisemitismus und dem eigenen Versagen in Jahrzehnten der Araberfreundlichkeit ja sogar Terrorunterstützung Irans nichts bei der Atomabrüstung erreicht zu haben. Es bleibt bei der traurigen Erkenntnis: Die einzige Sprache, welche die Araber verstehen, ist Gewalt. - Wie Israel vom Westen und vor allem Europa schon mehrfach bei der Atomfrage und den Palästinensern reingelegt wurde, ist zu erwarten, dass es bei der Atomfrage des Irans genau so handelt wie gegen die von Europa und deren antisemitischen Politikern aller Couleur unterstützten Terrororganisationen Hamas und die Hisbollah: Der Kampf wird bis zur weitgehenden Vernichtung deren militärischen Schlagkraft weitergeführt werden. Europa und vor allem Deutschland sollte sich auf die von der EU und der deutschen Regierung auf Wunsch der Grünen bezahlten Massendemonstrationen ihrer hunderten Unterorganisationen gegen Israel einstellen. Denn, wenn es gegen Israel und um das Ausleben des eigenen Antisemitismus' geht, dann sind plötzlich wieder hunderttausende Demonstranten für den Frieden - aber nur, solange die Araber (und deren Freunde) davon profitieren. - Weil immerhin die Franzosen in den 1970er Jahren die Ajatollahs (für Vorteile bei Öllieferungen und Begünstigung der französischen Öl-Gesellschaft Total mit Förderrechten im Iran) gegen den von den USA unterstützen Schah an die Macht brachten und bis heute sich wie viele Europäer und Deutsche nicht vom größten Terrorstaat der Welt distanzierten, sondern sogar ständig mit Lieferungen von Material das dortigen Waffen- und Atomprogramm unterstützten, forderte die Vorsitzende der EU sowie die anderen die europäischen Araberfreunde nach fast 50 Jahren gescheiterter Iranpolitik (reines Appeasement) weiterhin eine diplomatische und politische Lösung. - Halt Stopp: Das waren exakt jene Personen (Politiker und Medien), welche seit über drei Jahren jeden Waffenstillstand und Frieden und sogar jede politische Bemühung zur Beendigung des Krieges in der Ukraine trickreich hintertrieben, weil sie angeblich bereits 2014 (8 Jahre vor Kriegsbeginn) erkannt hätten, dass Diplomatie zur Kriegsbeendigung grundsätzlich unmöglich sei. Aber mit den 'guten' arabischen Terroristen wäre dies möglich. Die Israelis sahen dies mit den USA anders und forderten am 16. Juni die bedingungslose Kapitulation ('unconditional surrender') in der Frage der Atomrüstung. Ansonsten würden sie gemeinsam die in das Gebirge seit mindestens 2002 auf- und ausgebaute geheime Atomanlage Fordow im Iran zerstören. Denn bereits 2009 hatte Präsident Obama diese Atombombenfabrik im Iran kritisiert. Der US-Präsident verließ sogar den G7-Gipfel, u.a. weil man schnell handeln musste, da die USA erfuhren, dass die Feinde Israels unter Führung der Araber-, Hamas- und Hisbollah-Unterstützerin Baerbock in der UNO-Vollversammlung einen Beschluss aller Israelfeinde vorbereiteten, um Israel und die USA zu verurteilen. Denn deren Meinung, wie auch die der linken und grünen Presse in Europa sowie vor allem Deutschland, sah Israel (den einzigen demokratischen Staat in der ganzen Region) als die größte Gefahr für den Weltfrieden an, und nicht den größten Terrorstaat der Welt Iran mit seinem Bau der Atomwaffen sowie den vom Iran aufgebauten sowie unterstützten Terrorgruppen und Selbstmordattentätern auf der ganzen Welt.

Dann gab die US-Zentralbank (Fed) bekannt, dass sie die Zinsen wie bisher belässt, weil es bisher zwar relativ gut lief, man aber eine Verschlechterung der Wirtschaft und höhere Inflation erwartete. Man wolle jedoch angeblich in der zweiten Jahreshälfte die Zinsen dann doch senken. Diesmal gab es allerdings auch Kritik daran aus dem inneren Kreis der Fed.

Der US-Präsident zögerte seine Entscheidung zum Kriegseinsatz gegen den Iran hinaus, weil es für die USA eine typische Catch-22-Situation war: Gleichgültig, was man unternimmt, man verliert dabei. Und man kann diese Entscheidung oder auch Nicht-Entscheidung danach nicht mehr zurücknehmen respektive korrigieren. Dann erteilte er angesichts der Gesamtsituation doch den Angriffsbefehl auf die drei Atomwaffenfabriken / Urananreicherungsanlagen im Iran. Jedoch war trotz massiver Schäden dort unklar, ob die Iraner nicht doch bereits vieles angereicherte Uran zum Bombenbau in andere Tunnelanlagen verfrachtet hatten und es somit bestenfalls zu einer Verzögerung beim Atombombenbau kommt. Bezeichnend war, dass die USA explizit Deutschland nicht über den Angriff vorab informierten, weil man zurecht befürchtete, dass die durch araberfreundliche Grüne unterwanderten Behörden und Ämter diese Geheiminformationen sofort an den Iran weiterleiten würden. - Denn während in den USA über alle Parteien hinweg darüber Konsens besteht, dass der Iran niemals eine Atomwaffe besitzen darf (dort streitet man sich nur über die Wege, dies zu verhindern), hassten die meisten europäischen Regierungen inzwischen Israel und waren sogar gewillt, einen Handelskrieg gegen Israel zu starten: 2/3 aller EU-Länder unter Führung der größten Araberfreunde und Antisemiten Frankreichs, Spaniens und Hollands beantragten dies, indem sie den Handelsvertrag und das Assoziierungsabkommen der EU mit Israel kündigen wollten. Nur zwei Regierungen (Ungarn und die CDU in Deutschland) waren dagegen. Da jedoch die deutschen Grünen, deren hunderte Unterorganisationen sowie deren hörigen Medien seit vielen Jahren ihren Antisemitismus und Israelhass in Kaufboykotten gegen jüdische Waren pflegten, waren selbst die Vorbehalte der deutschen Regierung gegen einen Wirtschaftskrieg gegen Israel unsicher. Er wird genauso erfolgreich sein, wie der Wirtschaftskrieg der Grünen / der EU gegen Russland, China und die vielen anderen Länder. - Und von der EU in die Ecke getrieben wird Israel die iranischen Atomanlagen das nächste Mal eben mit eigenen Atomwaffen angreifen. Denn die USA griffen mit ihren konventionellen bunkerbrechenden Waffen nur ein, weil Israel damit bereits drohte.

Zumindest willigte der Terrorstaat Iran aufgrund seiner erlittenen Schwächung in einen Waffenstillstand ein, um sich wieder aufzurüsten, die eigene Bevölkerung erneut zu unterdrücken und danach wieder den Terror weltweit zu verbreiten. - Aber Israel und die USA haben es unmissverständlich klar gestellt, dass sie das jederzeit wiederholen können und auch werden. So ist die Aussage des US-Präsidenten zu verstehen, dass man keinen Atom-Vertrag mit den iranischen Terroristen-Mullahs benötigt. Wenn sie die Atomrüstung fortsetzten, werden die USA und Israel sie wieder zerstören.

Gleichzeitig hellten sich psychologischen Wirtschaftsfaktoren für die Zukunft in Deutschland weiter auf, weil die Industrie zumindest ab dem Jahr 2026 mehr Geld erhoffte.

Andererseits wurden in den USA die endgültigen Zahlen für das niederschmetternde erste Quartal 2025 Ende Juni bekannt: -0,5% beim Wachstum im Vergleich zum ersten Quartal 2024 waren unerwartet schlecht. Offenbar hatten sowohl die Kunden sich beim Konsum bereits vorab (also vor den Zollerhöhungen) zurückgehalten, als auch die Industrie bei ihrer Produktion. Insgesamt war der überall und oft publizierte Eindruck somit falsch, dass angeblich alle US-Bürger und Firnem vor den Zollerhöhungen nochmals viel auf Vorrat einkauften. Das Gegenteil war der Fall: Offenbar hielt sich die Mehrheit zurück, weil sie verunsichert war. - Das dürfte im Fotobereich kaum anders gewesen sein.

Spezifische Meldungen zur Fotowirtschaft im Juni

Die chinesische Firma Lenovo ist zwar eher für ihre PCs und Laptops sowie deren technischem IT-Zubehör bekannt, stellte in China jedoch eine neue, wirklich kleine klassische Pocket-Kamera C55 vor, welche zudem sehr preiswert war. Aber nicht der Preis von 69 respektive 78 US-Dollar (61 respektive 68 Euro) war erstaunlich, sondern der wie bei Smartphones vorhandene interne - also fest eingebaute - Speicher (von 64 respektive 128GB). Zusätzlich kann man jedoch auch noch eine Micro-SD-Karte einfügen. Viele technische Details waren (im Westen) noch unklar, aber zumindest beherrschte sie wie jedes Smartphone 4K-Video. Deshalb bewarb man sie besonders als Vlogging-Kamera. Selbst in Damenhänden war die Kamera mit 112 * 72 * 35mm und nur 190g eine flache Immer-dabei-Kamera - so, wie die klassischen Pocket-Kameras der 2000er Jahre. - Wichtiger war jedoch, dass chinesische Firmen nun unter eigenem Firmen-Namen auf den Kameramarkt drängten. Deren Produktionszahlen finden sich (wie bereits bei den chinesischen Objektiven) nicht in den CIPA-Veröffentlichungen der überwiegend japanischen Hersteller.

Anfang Juni kündigte Sigma 8 neue Kino-Objektive mit extrem hoher Lichtstärke T1,3 an, welche im Laufe des Jahres 2025 zum Preis von jeweils 8.300 US-Dollar verfügbar sein sollen. Einerseits stieg auch Sigma nun auf Kino / Video um und andererseits zeigten die für viele Amateure kaum erschwinglichen Preise, wohin die Reise ging. Laut PetaPixel sollen es angeblich 12 Objektive sein. Hierzu gab es auch ein (Werbe-) Interview mit dem CEO von Sigma. - Ferner traten die angekündigten Preiserhöhungen von ca. 10% bei Sigma in den USA für alle bisherigen Objektive in Kraft.

Im Übrigen handelte es sich um eine weitverbreitete Entwicklung neuer Objektive. Denn auch andere Firmen wie VILTROX stellten laufend neue Video-Objektive vor.

Nachdem Adobe, welche mit Apple eng verbunden ist, zuerst das Programm Photoshop im Februar auf iOS vorgestellt hatte, wurde es Anfang Juni auch für Android als Beta vorgestellt. Wie vor Jahren bereits vorausgesagt, verlegt Adobe alles auf Mobilgeräte und in die Cloud / das Internet. Die klassischen Kunden mit einem (Offline-)PC werden systematisch zurückgelassen. Bei mir funktionierten im Sommer 2025 deren offiziell bezahlte Produkte nur noch wenige Tage, ohne dass man sich online erneut anmelden muss. Adobes Ziel ist die völlige Kontrolle der Kunden und vor allem deren Bilder, die man bald einzeln je Bearbeitungsschritt abrechnen will. Vermutlich bleiben bald nur noch wenige Offline-Bildbearbeitungswerkzeuge wie Gimp übrig, welche einen Anwender nicht völlig kontrollieren.

Aufgrund der Zollstreitigkeiten der USA mit China kündigte Fujifilm an, vier in den USA beliebte Kameras (angeblich X-T5, X-T50, X-M5 und X100VI) zukünftig teilweise und nur für den US-Markt wieder in Japan herstellen zu wollen. Das ist ein ziemlich verzweifelter Schritt, denn zwei komplett unabhängige Standorte zu betreiben mit jeweils anderen Zulieferfirmen, stellt eine finanzielle und auch organisatorische Belastung dar. Es muss sich um Zulieferteile handeln, welche nicht aus China stammen, da sonst evtl. doch wieder Zölle darauf oder auf das gesamte End-Produkt entfallen. Angeblich will Fujifilm trotz der finanziellen Belastung die US-Preise dennoch nicht erhöhen. Somit werden auch bei Fujifilm die Kunden der anderen Weltregionen die Dumpingpreise in den USA bezahlen.

Die in Düsseldorf Deutschland beheimatete Firma Optik Oldschool Lab stellte einen neuen Analogfilm vor. Jedoch besaß jene bereits als GmbH & Co. KG konstruierte Retro-Firma eine nochmals abenteuerlichere Eigentümerstruktur dahinter, welche die insgesamt volatile Situation der analogen Filmwelt spiegelte.

Vor allem in den USA baute Sony seine Zusammenarbeit mit Organisationen systematisch aus. So kooperierte man nach der National Football League (NFL) u.a. auch mit der NHL (National Hockey-League), um jenen Trainern Spieldaten der Video-Kameras zu Analyse zukommen zu lassen. Einerseits war dies eine weitere Diversifizierung des Imaging-Bereiches sowie des Unter-Bereiches Robotik-Kameras und andererseits stärkte es die Firmen-Position im Bereich des Sports. Die Mitbewerber Canon und Nikon müssen aufpassen, dass ihnen dieser wichtige (Sport-) Markt nicht verloren geht.

Der chinesische Objektivhersteller 7Artisans (eigentlich genau: Shenzhen Seven Artisans Optoelectronics Company Ltd.) stellte alle Details zu den 7 neuen Video-Objektiven vor. Sie sollen ab 719 US-Dollar für alle modernen Bajonette (Z-, E- und RF- sowie L-) angeboten werden. Jedoch sind die T-Werte (T2,1 bis T2,5) der 16 bis 135mm Festbrennweiten nicht übereinstimmend, was zu Nacharbeiten bei der Belichtung am PC führt. Dennoch waren das extrem niedrige Preise für hochwertige Video-Objektive an (dank Adaptern vor allem) modernen spiegellosen Kameras.

Adobe stellte wieder einmal Neuerungen für seine Foto-Software vor. Einerseits erhielten zuerst die Mobil-Versionen diese Neuerungen (nicht die PC-Versionen) und andererseits wurde erneut vieles in die Cloud ausgelagert. Den bezahlenden Kunden wurde systematisch immer mehr weggenommen, sodass die (seit Jahren vorausgesagte) völlige Kontrolle durch Adobe mittels Cloud und Internet-basierter GenKI schnell voranschritt.

Wie abstrus der Fotomarkt wurde, zeigte sich an einer angeblich seriösen 'Bewertung' eines Reisestatives: Peak Design Pro Lite Tripod. Bereits das Gewicht von 1,7 Kilogramm war extrem hoch für ein ständig herumzutragendes angebliches Reise-Stativ (und zwar in der völlig leeren Version ohne jedes erforderliche Zubehör). Aber der Preis von 800 US-Dollar schockierte noch mehr. Mit dem üblichen Melkkuhzuschlag für Europa dürften das bei uns dann rund 1.000 Euro werden. Das war nur noch etwas für Wohlhabende, die sich - wie üblich bei Carbon bei einem Unfall oder Schaden, dann auch 'mal schnell' einen Neukauf leisten konnten.

Die von einer Investmentfirma übernommene OM stellte eine minimal überarbeitete OM-5 Mark II Micro-Four-Thirds-Kamera für knall-hart berechnete 1.199,99 US-Dollar (respektive angeblich 1.300 Euro) vor.

Selbst die kritiklosen und geradezu fanatischen Befürworter von CAI mussten im Juni einräumen, dass bisher dort vieles unrund lief. Das galt obwohl PetaPixel und zahlreiche deren Autoren darin tief kommerziell verstrickt waren. - Dennoch wird diese kommerzielle Zwangsbeglückung eingeführt werden. Denn angeblich sei es genial und sowieso die einzige Rettung der 'echten' Fotografie (also 'alternativlos') und nur die bisherige Umsetzung sei 'suboptimal' respektive 'unglücklich' gelaufen.

Im Juni sickerte durch, dass Canon als erste Firma sich (irgendwie) an die neuen EU-Sicherheitsregeln für Netzwerke (gültig ab 01.08.2025) halten will. Das habe ich seit Jahren gefordert und vorausgesagt, weil jedes Gerät, welches an das Internet angeschlossen ist (wie Kameras über WiFi/WLAN, Bluetooth, NFC etc.), eine Gefahr für das gesamte Netz darstellt. Also will Canon einen PIN-Code als Zugangsschutz der Kamera in zukünftigen Firmware-Updates anbieten. (Mitte Juli wurde er für 10 Modelle zumindest in Japan vorgestellt.) Das würde auch den Diebstahlschutz der Kameras erhöhen. Ob es jedoch alle Kameras (auch alte und für die Fotografie) umfasst, und ob sich alle anderen japanischen Hersteller auch (und ab wann) daran halten werden, blieb unklar. Man muss somit abwarten, wie sich die Angelegenheit entwickelt - und vor allem wie sie in der Praxis ausgestaltet wird. Denn bisher hatten alle Hersteller bei diesem für Kunden wichtigen Sicherheitsaspekt, der bei Smartphones seit vielen Jahren Standard war, vorsätzlich gemauert. - Im Juli stellte sich heraus, dass die unergonomische Anwendung überhaupt keinen Diebstahlschutz darstellte, sondern nur die ehrlichen Nutzer behinderte.

Dann gab die 2010 gegründete Fotoplattform Instagram bekannt, dass sie sich weiterhin weigert, das Bildformat der hochwertigen dedizierten Kameras (3:2 für Vollformat und APS-C) anzubieten, sondern bestenfalls 4:3 für Smartphones. Ganz langsam nochmals zum Genießen: Nach 15 Jahren werden von der angeblich wichtigsten Foto-Plattform für ernsthafte Fotografen noch immer nicht die hochwertigen Bildformate 3:2 unterstützt. Besitzer jener Kameras sollen eben ihre Fotos weiterhin (manuell) beschneiden, damit sie sich an Instagram anpassen. Ansonsten werden bei Porträts Kopf oder Füße oder beides abgeschnitten.

Dann wurde wieder einmal (im beginnenden Sommerloch) eine völlig wertlose, weil ohne seriöse Quellen und Belege publizierte Zahl durch das Fotografendorf getrieben. Angeblich werden 2025 2,1 (US) Trillionen Fotos aufgenommen. 2024 sollen es noch 1,9 deutsche Billionen Fotos gewesen sein (1.900.000.000.000). Und 94% davon wurden angeblich von Smartphones aufgenommen. Das mag sein, oder auch nicht. Aber ohne neue Quellen, ist das - wie so vieles in der Fotografie heute - eine reine Glaubensfrage. Denn die angeblichen 'Quellen' (wertlose private Schätzungen) sind viele Jahre alt und wurden einfach mit 6-8% angeblichem Wachstum seit Jahren extrapoliert.

Ende Juni stellte Sony in den USA ihre neue Camera Verify vor, welche CAI ergänzt durch eine nur von Sony angebotenes Direktes Link-System zu einem kostenpflichtigen Dienst von Sony. Erstens machte dies klar, wie wenig brauchbar CAI war, und zweitens wurde immer deutlicher, wie teuer diese Zwangsbeglückung für die Fotografen wird. Letztendlich wird auch hier (wie bei der Software-Nachbearbeitung) für jedes einzelne Foto bezahlt werden müssen. Ferner plant Sony ab Herbst 2025 diese kostenpflichtige Zwangsbeglückung auch auf Video auszudehnen.

Ende Juni kündigte auch Panasonic eine EDU-Programm für die USA an. Dadurch erhalten Schüler und Studierende in den USA nochmals 15% Rabatt auf die ohnedies dort niedrigeren Kamera- und Ausrüstungspreise. Auch dies wird alles durch die völlig überteuerten Preise in Europa querfinanziert.

In den USA wurden CFexpress schnellste 4.0-Speicherkarten in immer größerer Stückzahl von immer mehr Anbietern zu immer geringeren Preisen offeriert. Aber kein einziger Kamerahersteller unterstützte bis Somemr 2025 diesen Standard in einer seiner Kameras. Dennoch waren sie im alten, langsameren CFexpress 2.0-Modus zu manchen modernen Kameras kompatibel. Somit lohnten sie sich bei 512GB und 1TB meist, weil sie sogar preiswerter als alte CFexpress 2.0 Karten waren.

Dass Geld im Fotobereich wirklich keine Rolle mehr spielte, wurde bei einer Auktion in Wetzlar bewiesen, auf der im Juni eine alte Leica für 7,2 Mio. Euro verkauft wurde, nachdem bereits 2022 eine ähnliche Kamera 14,4 Mio. erbrachte. Die klassische Fotografie verkam zum Sammlerwesen, in welchem man Kameras überwiegend als Schaustücke in Vitrinen anschaffte - ein typisches Symptom des Zustandes der praktischen Fotografie mit dedizierten Kameras in den 2020er Jahren.

Künstliche Intelligenz im Juni

In den USA warnte der CEO Dario Amodei der KI-Firma Anthropic davor, dass binnen fünf Jahren die US-Arbeitslosenzahlen auf bis zu 20% durch neue KI steigen könnte. Bei derartigen Ankündigungen muss man immer kritisch sein, denn es handelt sich grundsätzlich um eine Mischung aus Wahrheit, Reputationsmanagement / Public Relation (wir sind die beste KI-Firma), Marktpositionierung (wir sind Marktführer und 'die' Technologietreiber) sowie um politische Einflussnahme. Interessant ist dennoch sein Index: ca. 60% der Kunden nutzten KI zur Erweiterung ihrer eigenen Fähigkeiten, aber bereits 40% zur Automatisierung - also Entlassung von Mitarbeitern - mit steigender Tendenz. Er warnt wie ich und viele Kritiker, dass die Entwicklung schneller voranschreitet, als viele glauben. Ferner ist auch die bisherige Behauptung unhaltbar, dass Menschen dann eben höher qualifizierte Arbeiten durchführen würden. Denn KI-Maschinen lernen viel schneller und effizienter als Menschen - qualifizieren sich für und schulen sich somit viel schneller auf höhere sowie anspruchsvollere Aufgaben um. Ketzerisch ausgedrückt: KI benötigt u.a. keine sogenannte Work-Life-Balance.

In der freien Welt wurde von Microsoft die Bilderzeugung von OpenAI Sora in die Suchmaschine Bing integriert und damit jedem kostenlos zugänglich gemacht. Microsoft sprach dabei von einer Demokratisierung des Zuganges zu KI-Bild-Werkzeugen. So sieht das die Mehrheit der Menschen (außerhalb der EU und vor allem Deutschlands).

Der Nachzügler Adobe brachte sein GenKI-Werkzeug Firefly zur Bilderzeugung als App für Mobilgeräte heraus.

Wie schlecht es den Bildagenturen ging, belegte Shutterstock, das einen neuen teuren Auftritt mit neuem Logo und viel mehr GenKI-Bildern für erforderlich hielt, um noch zu überleben.

Es war nur eine Frage der Zeit, bis (im freien Ausland) KI-Agenten verschiedene GenKI-Werkzeuge verschiedener Hersteller miteinander verbinden würden. Electric Sheep war nur ein Beispiel dafür, was in den kommenden Monaten auf die Welt an KI-Agenten zukommt. KI-Agenten werden für jede Aufgabe selbstständig das beste Werkzeug auswählen und dann das hochwertigste Endergebnis liefern - ohne Zutun des Menschen. Es werden kurze schriftliche oder mündliche Anweisungen (wie an einen Assistenten) ausreichen. Den Rest erledigt die KI. - Das kann jeder Mensch, ohne jegliche Fotokenntnisse.

Der frühere Vorreiter bei der GenKI-Stand-Bilderzeugung Midjourney brachte (als Nachzügler) sein erstes brauchbares Video-Modell genannt V1 heraus.

Dann regten sich wieder viele Kritiker darüber auf, dass ein YouTuber sein eigenes Video mit GenKI erzeugt hatte (zumindest die ersten 15 Sekunden) und viele Zuschauer es (angeblich) nicht bemerkten, obwohl es nicht wirklich im Gesichtsbereich der Person überzeugen konnte. - Die 15 Sekundengrenze galt im Juni für viele Video-GenKI-Software auf dem freien Markt für eine Filmsequenz.

In den USA gewann die KI-Firma Anthropic einen für die Branche wichtigen Meilenstein im Rechtstteit um die Inhalte: Ein Bundesrichter erlaubte die US-Regelung 'fair use' im Zusammenhang mit dem Training der Daten. Jedoch betraf dies nur gekaufte Bücher und nicht illegal irgendwo im Internet abgeggriffene Buchinhalte sowie nur das reine Training der GenKI-Modelle. Dennoch dürfte die Analyse / Begründung des Bundesrichters interessant sein. Denn er urteilte, dass das Urheberrecht darauf abzielt, originelle Werke von Autoren zu fördern, und nicht darauf, Autoren vor Konkurrenz zu schützen. - Dieser Interpretation könnten sich andere Gerichte (weltweit) anschließen. Denn darin liegt ein Missverständnis in der gesamten Maschinenstürmerei: Die Kritiker der GenKI wollen sich vor Konkurrenz schützen. - Aber die GenKI-Firmen dürfen dennoch nicht illegal (im Internet etc.) publizierte oder irgendwie erhaltene Inhalte einfach als 'fair use' verwenden. Und über die kommerzielle Nutzung (Verkauf dieser Trainingsdaten respektive deren Ergebnisse) wurde auch noch nicht entschieden. Also handelte essich (wie fast immer) um ein sehr ausgewogenes und in die Details gehendes Urteil, das sich nicht für pauschale Polemik für oder gegen etwas eignet.

Im freien Ausland kochte ein KI-Thema hoch, das in Europa und vor allem in Deutschland von den grünen Medien absichtlich weitgehend zensiert respektive, wo nicht mehr möglich, dann heruntergespielt und absichtlich falsch dargestellt wurde: Anthropics Claude-KI verrät einen Anwender an die Polizei - denunziert somit Nutzer -, wenn das System deren Anfragen für illegal, unmoralisch, gegen die herrschenden Ansichten und politischen Wünsche der Herrschenden oder schlichtweg für unerwünscht hält. Dies kam in eigenen Systemtests der Firma heraus. Der Hintergrund ist sogar noch viel erschreckender und systematisch also strukturell: Je extremer ein KI-Modell an den grünen / deutschen / EU- (angeblichen) Sicherheitsrichtlinien, Genderregeln und Inklusion etc. ausgerichtet wurde (alignment) - wie z.B. das angeblich so sichere, weil EU-grüne Claude -, desto schneller denunziert jedes dieser System einen Anwender an die Behörden. Im Gegensatz zu allen deutschen Beteuerungen ist das systemimmanent und sogar strukturell (gewünscht bis) unabdingbar. Das nennt sich euphemistisch die sogenannte Whistleblower-Funktion, die explizit von den Grünen in der EU eingeführt wurde und auf die verhasste KI ausgeweitet wurde. Nur in freien KI-Modellen, welche sich nicht an diese erzwungene grüne EU-Alignment halten, denunzieren einen nicht oder kaum. Es fanden sich in der den Grünen hörigen Medien sogar klare Aussagen, dass diese Anzeigefunktion der KI nicht nur erwünscht, sondern sogar per Gesetz gefordert werden müsse: Wer sich gegen grüne Ansichten verhält, wird von der EU-KI sofort rein willkürlich den Behörden gemeldet. Denn, wenn die KI (Kraft von den Grünen und ihren Ethik- etc. Kommissionen gesetzten willkürlichen Regeln) das so empfindet, wird jede von den Grünen nicht erwünschte Äußerung eben als Terrorismus gewertet und der Nutzer als Staatsfeind angezeigt. Auch die deutsche Behauptung, dass wir davon weit entfernt wären, ist nachweislicher Unsinn, da KI inzwischen selbst als Agent (Handelnder) respektive mit anderen sogenannten KI-Agenten arbeitet, welche alle Aktionen selbständig ausführen können / dürfen: KI-Systeme, welche u.a. Reisen zusammenstellen und buchen, können mit anderen Systemen kommunizieren - also auch mit den staatlichen Behörden.

Ende Juni erhob auch die CC-Gemeinde (Creative Commons) ihre Stimme im Kampf gegen AI. Man schlug CC Signals als Lösung vor, wollte allerdings darüber diskutieren. Das Problem sind jedoch nicht fehlende Verbote oder Hinweise im Internet an die KI-Firmen, die Daten nicht zu sammeln, sondern der Unwille aller Firmen (wirklich aller - auch der europäischen), sich an diese Hinweise in z.B. der robots.txt, der ai.txt und selbst der .htaccess im Internet zu halten. Es kommt sogar noch schlimmer: Aufgrund von Programmierfehlern, die man auch auf schriftliche Nachfrage nicht korrigieren will, verursachte OpenAI bei mir und betreuten Internet-Auftritten bis zu 200.000 illegale Aufrufe je Tag, um unerlaubt Inhalte abzugreifen - trotz aller seit Jahren eingeführten Verbote - und legte somit diese Auftritte für menschliche Normalnutzer quasi lahm. - Im letzten Link lernen Sie, wie man sich davor schützt.

Die Rechteinhaber Getty Images, mussten mehrere wichtige Teile ihrer in der Presse hochgepushten Anklagepunkte gegen KI-Firmen im Juni zurücknehmen, da sie schlichtweg unzutreffend respektive nicht beweisbar waren. Das war zwar nicht das Ende des Rechtsstreites, bei dem Getty für sich (nicht die Fotografen oder Videografen) ein paar Milliarden US-Dollar / britische Pfund Schadenersatz verdienen will. Aber es zeigte, mit welch heißer Nadel vieles bei den Gegnern der KI gestrickt war und wie schlampig die Medien das aufbauschten (von objektiver fundierter Recherche kann keine Rede sein), ohne das Geringste von der Sache zu verstehen.

CIPA Mai-Zahlen

Die CIPA publizierte die Zahlen zum Monat Mai sowie die Grafik der Verschiffungen. - Je nach Browser-Einstellungen lädt es diese Dateien sofort auf Ihren PC in den voreingestellten Download-Ordner herunter, statt sie im Browser anzuzeigen.

Die Mai-Zahlen waren trotz der schwierigen Wirtschaftslage extrem hoch.

Die Gesamtzahlen der Produktion veränderten sich um: +19,8% im Vergleich zum Mai 2024 auf 829.444 Stück. Das waren fast +87.000 mehr oder +11,7% als im direkt vorausgehenden April 2025.

Die Produktion der Kameras mit fest eingebautem Objektiv (früher Kompakt- und Bridge-Kameras) veränderte sich um: +12,4% im Vergleich zum Mai 2024. Das werte ich als negativen Schritt in die falsche Richtung. Auch eine monatliche Produktion von fast 172.000 dieser technisch den Smartphones unterlegenen Modelle halte ich für deutlich zu hoch. Dies gilt auch, wenn es eine Abnahme von -6% oder fast 11.000 zum vorausgehenden April 2025 war.

Die Produktion der DSRL-Kameras veränderte sich um: -16% im Vergleich zum Mai 2024. Aber es war ein Plus von 61,5% gegenüber dem direkt davorliegenden April 2025. Diese über 70.000 Stück waren zu viel. Vor allem zeigte sich ein insgesamt steigender Trend in der Produktion 2025.

Die Produktion spiegelloser Kameras veränderte sich um: +28,9% im Vergleich zum Mai 2024. Das war mit über 587.500 Stück das höchste jemals registrierte Mai-Ergebnis für spiegellose Kameras. Aber auch im Vergleich zum direkt vorausgehenden April 2025 war es ein deutlicher Zuwachs um +13,8%. Das war extrem, denn eine derartig hohe absolute Stückzahl fand sich bisher nur im Herbst (Oktober 2024 mit fast 598.000 Stück). Falls diese Steigerungen anhalten sollten, dann sind bis zu 700.000 Stück Monatsproduktion im Herbst zu erwarten.

Die Gesamtzahlen der weltweiten Verschiffung veränderten sich um: +22,6% im Vergleich zum Mai 2024 auf nun fast 912.000 Stück. Aber es waren auch +15,3% oder über +121.000 Stück im Vergleich zum direkt vorausgehenden Monat April 2025.

Die Gesamtzahlen der Verschiffung nach Europa veränderten sich um: +27,1% im Vergleich zum Mai 2024 auf fast 187.000 Stück. Und es waren auch +5,2% oder über +9.000 Stück im Vergleich zum direkt vorausgehenden Monat April 2025.

Die -9,1% geringeren Produktionszahlen im Vergleich zur Verschiffung im Mai 2025 waren unausgeglichen: Offenbar wurden wieder einmal die vollen Lager in die Welt verschifft.

Im Mai nehmen die Produktionszahlen zum Dezember meist merklich (-3,5% im langjährigen Mittel) ab. Wir hatten im Mai 2025 hingegen eine deutliche Steigerung um +11,7% zum Vormonat April (2025) zu verzeichnen. Das lag an der nun scheinbar hemmungslosen Überproduktion.

Fazit: Das war somit in den ersten fünf Monaten ein (aus Sicht der Hersteller) insgesamt positiver Start in das Jahr 2025: Es wurden mehr Kameras als im Vorjahreszeitraum produziert (+9,3%) und verschifft (+16,1%). Es waren bei den spiegellosen Kameras +13,7% und den Kameras mit fest verbautem Objektiv +11,5% mehr. Und bei den DSLRs wurde mit insgesamt nur -18,2% die Produktion kaum gedrosselt - jeweils im Vergleich zum Vorjahres-Ergebnis im Vergleichszeitraum 2024. Nach Europa wurde insgesamt 2025 bereits +14,9% verschifft. Nach China wurden bisher sogar +31,9% verschifft und in die USA immerhin +10,5% als in den ersten 5 Monaten im Vergleichszeitraum 2024. Weltweit versprachen sich die Hersteller weiteres starkes Wachstum - vor allem in China.

Die dazugehörenden Grafiken 2025 mit Erläuterungen der Detailzahlen.

Ketzerische Halbjahres-Zwischenbilanz - State of the (Photo-) Union

Weder politisch, noch wirtschaftlich, noch fototechnisch war das erste Halbjahr 2025 für die meisten Menschen 'vergnügungssteuerpflichtig'.

Panasonic erdreistete sich als um Jahre verspäteter Nachzügler im Me-Too-Prinzip u.a. eine 6K-Kamera als die angeblich 'beste Videokamera der Welt' anzubieten, obwohl es seit 2020 8K-Modelle der Mitbewerber gab. Und die anderen Hersteller boten bei Vollformat ... nichts.

Die chinesischen Dritthersteller fluteten bei Objektiven fast wöchentlich den Weltmarkt mit neuen Modellen, welche nicht nur preiswert, sondern auch optisch erstaunlich hochwertig waren. Sigma und Tamron brachten wenigstens etwas Neues heraus, aber kündigten zumindest noch mehr für 2025 an.

Die japanischen Hersteller diversifizierten ihre Imaging-Bereiche weiter aus und weg von der Fotografie, konzentrierten sich auf Video und das von mir seit Jahren kritisierte CAI.

Obwohl alle Volkswirtschaften über sinkenden Konsum klagten und Fotohändler dies zumindest in den USA bestätigten, produzierten und verschifften die Kamerahersteller drastisch mehr Kameras und Objektive als im Vorjahreszeitraum. Entweder ist das eine Überproduktion, oder die übrig gebliebenen Fotografen sind tatsächlich derart reich, dass sie jede Preissteigerung (in den USA durch die Zölle und in Deutschland, weil man die 'dummen' Deutschen noch immer abzocken kann) hinnehmen und alles bezahlen sowie in der Tat immer mehr Zwei-, Dritt-, Viert- und 'Handgelenks-Accessoire'- respektive Vitrinen-Kameras kaufen.

Technisch boten alle nichts neues: Zumindest bis Sommer 2025 bot z.B. niemand CFexpress 4.0 als Speicherkartenmedium in der Kamera an, obwohl es inzwischen zahllose Hersteller mit hochwertigen und extrem preiswerten Karten sowie Lesegeräten dafür gab. - Aber dafür muss man als Kunde Verständnis haben (keinen Verstand), denn dieser Standard wurde auch 'erst' im Sommer 2023 unter Mitwirkung der Kamerahersteller wie Sony verabschiedet und alle wussten nochmals Jahre vorher, dass er kommt.

Und im Vergleich zu Smartphones fiel man in allen Bereichen weiter zurück - nicht nur beim Dauerbrenner Künstliche Intelligenz, die dort (sogar ohne App) in jedem Browser direkt und kostenlos aufrufbar ist - auch zur Bilderstellung sowie Bildbearbeitung. Die Software-Industrie für den Foto-Bereich erhöhte hingegen die Preise, schränkte die KI-Funktionen auf das Internet ein, wo sie je Einzelbild oder sogar je einzelne Bildbearbeitung Aufpreise verlangte - und 'brandmarkte' das Ergebnisbild (wie das eigene Rindvieh) danach als 'KI-gefälscht'.

Das alles lässt sich leicht auch an einem inzwischen weltweiten Standard wie dem HDR-Format HEIF zeigen, der 2015 veröffentlicht bei Smartphones schon lange eine immer funktionierende Banalität ist: Smartphones können HDR-Aufnahmen erstellen, auf dem eigenen HDR-Display anzeigen sowie sofort an alle Freunde per Funk versenden. - Einzelne neue dedizierte Kameramodelle können intern zwar auch HEIF speichern. Aber selbst die hellsten EVFs / elektronischen Sucher sind oft nicht für HDR-Formate ausgerichtet, weil eben die reine Helligkeit nicht ausreicht, sondern man auch die HDR-Standards unterstützen müsste. Sogar die teuersten und modernsten rückwärtigen Displays an Kameras können kein HDR-Bild anzeigen. Wozu auch. Das wollen ja nur die Milliarden (unvernünftiger und unbelehrbarer) Smartphone-Besitzer. - Nun gut: Manche neueste Kameras können auf externen (Video-)Recordern respektive auf HDR-fähigen Smartphones das angeblich darstellen (z.B. angeblich Panasonics neueste Modelle). Aber der Aufwand ist hoch. Denn man benötigt eine spiegellose teure DSLM mit teurem Objektiv, ein Kabel und ein HDR-Smartphone. Jedem (geistig normalen) Anwender reicht dazu aber das Smartphone alleine bereits aus. Warum sollte er für schlechtere Ergebnisse nochmals hohe vierstellige Beträge ausgeben, mehr Gewicht und ein viel größeres Volumen herumtragen?
Dann hätten wir den Datentransfer der HEIF-Dateien oder jeder anderen Datei von der teuren Speicherkarte in der dedizierten Kamera. Es ist noch heute das Einfachste und auch Schnellste, die Karte herauszunehmen und in einen an den PC angeschlossenen Kartenleser zu stecken. Alle sogenannten Mobilitätsansätze (Funknetzanbindungen) konnten weder mich noch IT-erfahrene Anwender bisher wirklich überzeugen. Aber vielleicht bin ich da inzwischen zu wenig leidensfähig, weil es mit jedem Smartphone schneller, einfacher und preiswerter funktioniert. Man kann mit viel (Netzwerk-)Wissen in modernen Systemkameras eine WLAN- meist jedoch nur eine FTP-Verbindung herstellen. Aber weder ist sie stabil noch besonders schnell. Ferner sind die Apps dazu (Stand Juni 2025) noch immer ergonomisch suboptimal (, um höflich zu bleiben).
Was hingegen funktioniert und immer wieder von den Herstellern sowie den Fachmedien gelobt wird: Man kann die moderne dedizierte Kamera mit Kabel an einen HDR-Fernseher anschließen und dann die HEIF-Fotos dort betrachten. Wow! Das ist wirklich 'genial'. Das ist wieder einmal eine beeindruckende Lösung der japanischen Techniker und Hersteller ... für ein nicht existierendes Problem. Denn, wer hat schon beim Fotografieren im freien Feld einen HDR-Fernseher mit passendem Kabel dabei. Und versenden kann der Fernseher das HDR-Bild sowieso meist nicht. Also hilft das weder mir noch den anderen 8 Milliarden Menschen. Deshalb verwenden mindestens 4-6 Milliarden Menschen auch Smartphones.

Auch ich fotografiere dennoch als sogenannter 'Retro-Fotograf' mit dedizierten DSLR und DSLM mit RAW und arbeite dann am PC mühsam nach und kann die Ergebnisse erst Stunden oder Tage später ansehen respektive jemandem liefern. Das nennen die Kamerahersteller und deren durch Werbegelder respektive Sponsorenverträge eng 'verbundenen' Fotofach-Presseorgane sowie die ach so hilfsbereiten Influencer im Übrigen eine 'Entschleunigung', welche angeblich gesund sein soll, die Kreativität steigert und zu mehr Zufriedenheit sowie (O-Ton) 'Spaß' führt. Da ist es eben Pech für die ca. 8 Milliarden Restmenschen, welche 'ungesund' leben und schnell ein Ergebnis ohne derartigen 'Spaß' haben wollen. Jene 'Fast-Food-Konsumenten' sind nicht mehr die Zielgruppe der elitären 'Bio'-Kameraproduzenten.

Nebenbei: Auch Adobe trägt zur Entschleunigung und mehr 'Spaß' bei, denn man muss dort zuerst ein HEIF-Plugin installieren, bevor man HDR-Dateien überhaupt bearbeiten und abspeichern kann. Selbst die Software-Hersteller sehen somit das auf jedem modernen Fernseher sowie Smartphone verfügbare HEIF-Format als unwichtig für 'ernsthafte' Fotografen an. - Aber vielleicht haben sie ja Recht, denn die meisten PC-Monitore sind auch nicht HDR-fähig, können also keine HDR-Fotos korrekt anzeigen und somit von Menschen auch nicht wirklich darauf bearbeitet werden.

Deshalb darf man keinen Verstand bei der Kameraindustrie einfordern, weil sie 10 Jahre nach der offiziellen Publikation jenes HEIF-Standards noch immer keine brauchbare Umsetzung anbietet, sondern muss Verständnis dafür aufbringen. Jene rührseligen und liebevollen Hardware- und Software-Hersteller meinen es nur gut mit uns und sind nur auf unsere Gesundheit bedacht, wollen Ruhe und Entschleunigung in unser hektisches Leben bringen und dabei gleichzeitig Spaß bei den Kunden und Anwendern erzeugen. - Denn das von den Hard- und Software-Herstellern im Kamerabereich verinnerlichte und täglich gelebte paternalistisch-patriarchalische Regime beruht auf der jahrtausendealten (und deshalb mit an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit zweifelsfrei bewiesenen) Erkenntnis, dass 'Papi' am besten weiß, was für die geistig unmündigen Kinder / Kunden das Richtige ist.

P.S.: Mit dem kostenpflichtigen CAI kommt bald noch ein weiterer (zeitraubender) Arbeitsschritt der Authentifizierung des Bildes - zur 'Spaß-Steigerung' - hinzu. Denn die Kameraindustrie will (Sie als bezahlender Kunde sicherlich auch), dass 'gefälschte' (= nachbearbeitete) Bilder als solche für jeden geistigen Tiefflieger sofort und unmissverständlich erkennbar mit Wasserzeichen direkt im Bild gekennzeichnet werden. Und, um den 'Spaß' (für die Hersteller) zu erhöhen, bezahlen Sie dies dann auch noch bereitwillig - jeweils pro Einzelbild.

Hoffentlich habe ich in der Eile (entschuldigen Sie bitte meine laut Foto-Influencern zweifellos 'krankhafte' Ungeduld) keine wichtigen Einschränkungen beim 'Bio-Fotografieren' vergessen.

Weiterhin viel Freude beim schnellen Fotografieren mit dem Smartphone sowie dem 'gesunden, entschleunigenden sowie den Spaß fördernden Bio-Fotografieren' mit einer DSLR oder DSLM (dedizierten Systemkamera mit oder ohne Spiegel).

Meldungen zur Wirtschaft im Juli 2025

Allgemeine Wirtschaft

Während die Inflationsrate für Juni angeblich auf exakt 2% in Deutschland gesunken wäre, stiegen die Arbeitslosenzahlen im Vergleich zum Vorjahr drastisch an und auch die offenen Stellen gingen zurück. Dann meldete die Autobranche das schlechteste 1. Halbjahr (-4,7%) mit einem besonders niederschmetternden Juni-Geschäft (-14% zum Vorjahres-Juni bei Neuzulassungen). Das waren die üblichen durchwachsenen Wirtschaftsnachrichten seit Monaten.

Die Zollverhandlungen sowohl Europas als auch Japans mit den USA verliefen schleppend, da beide sich nicht wirklich mit den USA einigen wollten und ihre weitgehend durch Zölle seit Jahrzehnten abgeschotteten Wirtschaftsräume keineswegs fair öffnen wollten.

Dass der Terrorstaat Iran per Gesetzt die UN-Kontrolleure der Kernkraftwerke der IAEA auswies und die Zusammenarbeit mit ihnen aussetzte, war erwartbar, da er seit Jahrzehnten völlig von den Mullahs und ihren Revolutionsgarden beherrscht wurde. Diese hunderttausende von Mann starken korrupten Spezialeinheiten, welche wie der KGB der ehemaligen Sowjetstaaten die Wirtschaft an sich gezogen haben und wie die Mafia arbeiten, wollen die Eskalation. Sie werden sie erhalten. Sofern die illegale Anreicherung weitergeht, werden die nächsten Militärschläge mit Atomwaffen gegen deren Bombenprogramm ausgeführt werden, um sie endgültig auszuschalten. Nach dem letzten Militärschlag der USA spricht auch niemand mehr von 'TACO' (Trump always chickens out - Trump kneift immer), sondern die meisten nehmen Trump nun ernst. Und Israel hat als Atommacht schon immer seine Position zum Iran unmissverständlich klar gemacht.

Mit wenigen Abstrichen passierte das sogenannte Big Beautiful Bill beide Häuser in den USA und zeigte, wie schnell man dort Kompromisse finden kann und umwälzende Pläne in derart große Gesetze gießen kann, wie sie in Europa nicht vorstellbar sind. Man mag über Trump hetzen, wie man will. Aber er hielt bisher seine Wahlversprechen, was man vor allem von deutschen Politikern nicht behaupten kann, wie das neueste Debakel im Juli um die Senkung der Öko-Strom-Abgabe für die Privathaushalte trotz sogar schriftlicher Fixierung im Koalitionsvertrag zeigte. In den USA erzielten die Börsen sogar wieder neue Bestmarken. Die Arbeitslosigkeit lag in den USA nahe bei den historischen Tiefstmarken, die Inflation war trotz Strafzöllen erstaunlich gering und stabil. Selbst die größten Kritiker in den USA gaben diese Fakten zu - im Gegensatz zur grünen Propaganda-Presse in Deutschland. - Während andere Staaten wie Vietnam einen neuen Handelsvertrag mit den USA abschlossen und evtl. 10 weitere derartige Verträge kurz bevorstanden, drohte allerdings Anfang Juli tatsächlich das wirtschaftliche Zerwürfnis zwischen den USA und Europa, weil die bekannten Falken (vor allem Frankreich und die Grünen) alle Kompromisse sabotierten, um einen Wirtschaftskrieg vom Zaun zu brechen, von dem sie zu profitieren glaubten. Frankreich wollte wie immer vor allem seine Landwirtschaft weiterhin schützen, und die Grünen erhofften durch eine weitere Schädigung der europäischen Wirtschaft ihre überzogenen Ökoziele zu erreichen. Da letztere nur noch mittels Krieg und Wirtschaftskrieg ihre fanatischen Ziele durchboxten, war kaum mehr Hoffnung. Ferner drohte die USA (berechnet auf August) wieder einmal die ständig höher gesetzte Schuldengrenze zu überschreiten. Letztere wird man vermutlich wortgewandt und ganz rituell, wie immer, weiter erhöhen. Aber die Situation im Nahen / Mittleren Osten blieb vor allem durch den Terrorstaat Iran, die Hamas, die Hisbollah und die Huthi sowie all die anderen arabischen Terrorstaaten sowie den sie unterstützenden Europäern weiter unsicher, was sich schnell auf die Ölpreise auswirken könnte.

Dann verschickten die USA die ersten Briefe mit Zollerhöhungen u.a. an Japan und Südkorea mit 25% Strafzöllen ab 1. August. Gleichzeitig wolle man mit der EU weiterverhandeln und verlängerte das Ablaufdatum. Aber selbst Optimisten erwarteten nur noch einen mindestens 10-20%-Basis-Strafzollsatz und keine besseren Konditionen mehr für Europa, weil die Europäer bisher alles sabotierten.

Der Einzelhandel versprach sich viel vom Jahr 2025, klagte allerdings über eine schwache Nachfrage im ersten Halbjahr (Handelsblatt - Datei inzwischen gelöscht). Hoffen wir einmal, dass Kameras in die Kategorie der Luxusartikel wie Uhren und Schmuck fallen, die angeblich verstärkt nachgefragt wurden. Laut Fernsehsendungen gibt es dazu Anlass zur Hoffnung, da 10-jährige Kinder scheinbar Turnschuhe der Luxusmarken für 850 Euro zum Angeben kaufen, können sie sicherlich auch das Doppelte für eine Angeberkamera im Retro-Pocket-Stil als Accessoire für das Handgelenk vom heute anscheinend üblichen Taschengeld der Reichen bezahlen.

Mitte Juli eskalierte der Zollstreit weiter, als sowohl die USA 30% Zoll für Europa androhten als auch die EU massive Gegenzölle vorbereiteten und vor allem nur noch bis zum 1. August überhaupt verhandeln wollten: Danach soll laut den Scharfmachern (vor allem Frankreich, Niederlande und die deutschen Grünen im EU-Parlament) von Seiten der EU der Wirtschaftskrieg herrschen.

Zunehmend wagten sich Kritiker endlich aus der Deckung und publizierten die echten Fakten und Zahlen des völligen Wirtschaftsversagens der Grünen in Deutschland. Selbst die deutsche Bundesbank sah es nun plötzlich so: Seit Regierungsantritt Ende 2021 ging es mit der deutschen Wirtschaft systematisch bergab. Besonders das Kapitel 5 'Großteil der Marktanteilsverluste wegen Einbußen bei der Wettbewerbsfähigkeit' legt das Versagen und die eindeutig falschen Maßnahmen der Grünen Wirtschafts(zerstörungs)politik dar. Dazu passt der Bericht der chemischen Industrie in Deutschland: Im ersten Halbjahr 2025 ging es nochmals um -0,5% beim Umsatz bergab im Vergleich zum ohnedies bereits miserablen Vorjahr. Die Produktion sank sogar um -1%. Und 40% der Firmen klagten über zu wenige Aufträge. Das war nicht nur schlecht für die deutsche chemische Wirtschaft (einen unserer Eckpfeiler), sondern für die gesamte Wirtschaft, da jene weniger produzierten und somit weniger chemische Rohstoffe nachfragten. Die Chemie gilt auch als Frühindikator der Gesamtwirtschaft.

Ganz anders sah es hingegen in den USA aus: über 50 Milliarden US-Dollar mehr Zolleinahmen alleine im zweiten Quartal für die Bundesregierung, stabile Inflation, stabile Arbeitslosenzahlen, stabile Wirtschaft und in vielen Fällen sogar unfassbares Wachstum, sogar bei den angeblich durch die Zollpolitik am stärksten gefährdeten Banken. Wurden wir durch unsere gleichgeschaltete sowie den Grünen hörige Presse auch in diesem rein politischen Zollkrieg wieder systematisch über Monate belogen? Denn praktisch alle deutschen Medien hatten uns Anfang April den wirtschaftlichen Untergang der USA und den Kollaps der Weltmärkte prognostiziert. Hingegen boomten u.a. auch die Börsen. - Aber der US-Präsident hatte ein ernsthaftes Problem mit seiner eigenen MAGA-Basis. Gemäß einer Umfrage war mehr als 1/3 unzufrieden, mit der Nichtpublikation aller Epstein-Akten. Das war eines seiner vielen Wahlversprechen. Und im Gegensatz zu Europa und vor allem Deutschland, wo das systematische Belügen der Bevölkerung zum Wahlgewinn inzwischen 'Standard' war, könnte dies in den USA heftige Wahlwirkungen für bereits die Zwischenwahlen erzeugen. Denn selbst hochgestellte US-Politiker hatten größte Zweifel am Selbstmord als Todesursache von Epstein und wollen deshalb sogar ein extremes politisches Mittel gegen die eigene Führung einsetzen: die discharge petition ein Antrag, der von nur 218 Mitgliedern des House of Representatives unterschrieben werden muss, um eine Abstimmung auch gegen den Willen aller anderen zu erzwingen. Jedoch haben sogar die Demokraten diese Epstein-Akten nun zum Wahlkampfthema erkoren. Was bei uns (wie der ungeklärte und für viel Geld unter den Teppich gekehrte Tod Barschels in der Badewannenaffäre) wieder einmal als hirnlose Verschwörungstheorie abgestempelt wird, hat in den USA eine politische Bedeutung.

Ende Juli gaben Japan und die USA bekannt, dass man sich auf 15% Zoll für Importe in die USA geeinigt hatte. Das war weniger als befürchtet, wird jedoch die Preise für Foto- und Film-Produkte insgesamt etwas in den USA erhöhen. Und auch der weitere Hauptproduktionsstandort für viele optische Produkte in Vietnam kam mit 20% Zoll erstaunlich glimpflich davon. Nur war die Analyse der meisten US-Fachzeitschriften falsch: Die Preise in den USA stiegen nicht deshalb so wenig, weil die Hersteller-Firmen die Zoll-Kosten teilweise selbst tragen. Sie reichen sie - vor allem bei Neuwaren - dreist an die Europäer weiter.

Ende Juli musste die EU (wie Japan) die bitterste Kröte schlucken: 15% Zoll auf alle Waren nach den USA und null Prozent Zoll für US-Waren nach Europa, weil man in jeder Beziehung faktisch unterlegen war: ökonomisch, militärisch, politisch. Die ganze durch unsere Medien veranstaltete Kriegshetze gegen die USA, dass man angeblich mächtig sei und mit Sanktionen zurückschlagen würde, entpuppte sich als das übliche großmäulige Geschwätz des bankrotten Frankreichs und der deutschen Grünen in der EU.

Spezifische Meldungen zur Fotowirtschaft im Juli

In den USA erhöhte u.a. Sony Anfang Juli für immer mehr Kameraprodukte und Zubehör seine Preise. Offenbar ging der Konzern nicht mehr von einer Verhandlungs-Lösung aus.

Anfang Juli musste Nikon zugeben, dass das Firmware-Update V3.00 der Z8 mit lizenzierten Objektivherstellern viele Fehler erzeugte. Die Kamerahersteller verstehen zu wenig von Software und testen sowieso wenig bis schlampig. Das nannte man in den 1990er Jahren Bananen-Software: reift beim Anwender. Pech für die Kunden. Zwei Wochen später veröffentlichte Nikon ein neues Firmware, das angeblich die Fehler bei den Objektiven der Dritthersteller behob.

Apple spionierte inzwischen systematisch alle Nutzer - und zwar auf deren privaten Geräten - aus: Im neuen Betriebssystem iOS 26 wird über die sogenannte Communication Safety initiative alles kontrolliert: Wer sich einen Film ansieht, in welchem eine nach den prüden US-Richtlinien angeblich 'nackte' Person (auch Statuen) gezeigt wird, dessen Betriebssystem 'gefriert' ein und blockiert. Nach der Spionage-Unterstützung Apples für den britischen Geheimdienst (sowie viele andere) war dies nur die konsequente Fortsetzung der Überwachung auch aller Fotografen und Videografen seit dem von Appel eingeleiteten Ende der freien digitalen Fotografie - Apples Angriff auf die Freiheit der Bilder, der Fotografen und der Videografen.

In den USA entließ die National Press Photographers Association (NPPA) kurzfristig Mitarbeiter und forderte die Rechtsanwälte auf, pro bono zu arbeiten. Offenbar steckte die Organisation in großen finanziellen Schwierigkeiten. Wenige Tage darauf wurde ein neuer Geschäftsführer gewählt und die Mitglieder zur Unterstützung aufgerufen.

Mitte Juli stellte Fujifilm seine neue X-H2 IR vor - eine Infrarot-Nischenkamera für Spezialisten, welche bereit sind, vorab eine umfassende schriftliche Erklärung zu unterzeichnen und einen unbekannten Preis dafür zu bezahlen. Aber andere Kamera-Sensor-Umrüster wie Kolari boten das einfacher und preiswerter an. Da jedoch Geld für die meisten Übriggebliebenen keine Rolle mehr spielt für Sonderwünsche, werden sich einige diese Luxus-Nischen-Kamera zulegen.

Dann sprachen Reiseveranstalter eine Warnung vor dem Fotografieren in den Vereinigten Arabischen Emiraten (UAE, vor allem in Dubai) aus: Dort wurden neue Gesetze gegen Fotografie eingeführt, welche im schlimmsten Fall einen Fotografen oder Videografen bis zu 500000 Dirham (136.000 US-Dollar respektive über 116.000 Euro) Strafe oder sogar Gefängnis einbringen können - ganz ähnlich wie in Polen und anderen Diktaturen (Iran etc.). Weiterer Sekundär-Bericht dazu. Angeblich wird das mit dem Datenschutz und der Privatsphäre dieser streng islamistischen Herrschaft begründet. Bereits das offene Tragen eines Smartphones oder einer Kamera in der Hand kann als Verstoß gewertet werden. In vielen Gebäuden oder öffentlichen Plätzen sowie ganzen Regionen des Landes darf man sowieso keine Kamera mehr mitnehmen. Die britische Botschaft warnt ferner davor, dass auch Aufnahmen, welche die dortigen islamistischen Zensurbehörden als irgendwie 'regime-kritisch' bewerten, ebenso streng verboten sind.

Dann stellte Sony seine neue Luxus-Kompakt-Kamera mit fest verbautem 35mm Objektiv DSC-RX1R III mit einem 61 MP-Sensor vor. Mit 5.100 US-Dollar (aktuell umgerechnet 4.389 Euro) und in Deutschland 4.900 Euro eine weitere 'Leica' für das Handgelenk beim Stadtbummel. Es war ärgerlich, dass auch Sony in den USA die Kameras - trotz angeblich hoher Strafzölle - viel preiswerter anbot als in Europa.

Man kann nicht alle ständig neu erscheinenden chinesischen Objektive vorstellen, deshalb soll nur ein für mich neuer Objektivhersteller genannt werden: Mr. Ding. Nun gut, am suboptimalen Marketing-Namen könnte man Verbesserungen vornehmen, aber die Objektive sind sehr hochwertig - vor allem für den Preis. Denn wo bekommt man sonst ein 50mm-Objektiv mit F1,2 für 439 US-Dollar (aktuell umgerechnet 378 Euro) für Nikons Z-Bajonett?

Laut Veranstalter-Angaben wuchs die Foto-Ausstellung CP+ in Japan 2025 auf 56.000 Besuche(r) um +12% gegenüber dem Vorjahr an. Angeblich haben auch 125 Firmen dort Produkte ausgestellt. Bitte seien Sie bei derartigen runden Zahlen von Messeveranstaltern sehr vorsichtig. Siehe hierzu photokina, denn es ist z.B. üblich, dass man Firmen als 'separate Aussteller' zählt, welche überhaupt nicht anwesend waren, sondern nur von Händlern mit dutzenden anderen Produkten weiterer (nicht anwesender) Firmen ausgestellt werden. Auch das Wachstum im Internet ist mit Vorsicht zu werten, da echte einzelne Besucher und (mehrfache) Besuche (identischer Personen) nicht sauber unterschieden werden. So war ich sicherlich ein halbes dutzend Mal während jener Ausstellung auf deren Seiten - also stellte ein halbes Dutzend Besucher in jener Statistik dar. Dennoch ist ein Wachstum grundsätzlich erfreulich. Deshalb wird diese Messe auch im kommenden Jahr in Japan in der Nähe von Tokio stattfinden. Nach dem unrühmlichen Ende der photokina wurde überdeutlich, wie sich die Weltmärkte verschoben hatten. Japan als Hauptherstellerland liegt zwischen den beiden Hauptmärkten China (mit Festlands-Asien insgesamt) und den USA. Hingegen waren EMEA - Europa, Mittlerer (Naher) Osten und Afrika eben nur noch die 'Dritte Welt'. - Noch ein Sicherheitsaspekt: Die Besucher müssen sich ab Dezember 2025 online mit allen Personendaten online registrieren, um Zugang zu erhalten. Dafür ist der Eintritt für sie frei. Bei freiem Eintritt sind im Hochpreisland Japan immer hohe Besucherzahlen erzielbar - vor allem im Großraum Tokio mit 38 Millionen Menschen - einer der größten Ballungsräume der Welt. - Somit relativieren sich die angeblich 56.000 Besucher 2025 zu 0,15% der dort lebenden Bevölkerung, welche sich die Mühe machten, die Messe zu besuchen.

Gleichzeitig versuchte Nikon mit einer Überland-Fahrt durch die USA seine Kameras bei allen möglichen Veranstaltungen vorzustellen: u.a. bei der Cosplay-Messe in San Diego. Zwar sind die Besucher und Freunde des Cosplay tendenziell eher jung. Ob jene Selbstdarsteller jedoch eine Kamera kaufen, um sich zu fotografieren, bleibt offen.

Canon stellte als angebliche 'Verbesserung' sein neues Systemblitzgerät EL-1 V2 mit sogar etwas weniger Leistung als der Vorgänger besaß vor. Dafür wurde es nochmals drastisch teurer: In den USA kostet das Systemblitzgerät 1.349 Dollar (aktuell 1.161 Euro) und in Deutschland 1.245 Euro. Das Blitzgerät soll ab dem 01. September erhältlich sein - hoffentlich, denn das Vorgängermodell war trotz des hohen Preises weltweit kaum käuflich erwerbbar.

In den USA feierte man die Wiederauferstehung der früher angesehenen Zeitschrift Outdoor Photographer. Jedoch hatte sich faktisch nichts am extrem harten Marktumfeld geändert. Ferner wurde viel Geld der früheren Leser und der alten Werbekunden beim Firmenkollaps vernichtet. Dennoch wünscht man jedem Wiederbelebungsversuch selbstverständlich Glück. Vielleicht funktioniert es ja im internationalen englischsprachigen Raum.

Die Fusionen im leidenden Fotomarkt gingen unaufhaltsam weiter: VSCO übernahm The Freelance Photographer, eine Plattform für Ausbildung und Mentoren im Berufsfotografenumfeld. Respektive die 'Internet-Plattform' ließ sich mangels eigenen Erfolges aufkaufen.

Nach dem Missgeschick bei 'Nikon musst auch Canon ein mangelhaft geprüftes (oder überhaupt nicht getestetes) Firmware-Update der R5II und der R1 Mitte Juli nach einem Tag stoppen, weil es die Anzeige eines aufgenommenen Bildes unmöglich machte. Aber wer will schon seine aufgenommenen Bilder auf der Kamera anschauen. Das war ja nur der Hauptgrund, warum alle seit 30 Jahren Digitalkameras kauften. Entweder testen keine echten Fotografen mehr die Software oder jene Tester sind inkompetent. Vor allem bei der R1 wird von Berufssportfotografen während der Sportveranstaltung bereits das Bildmaterial in der Kamera ausgesiebt für den Versand in der Spielpause an die Redaktion.

Da das teure und hinderliche CAI unter Fotografen weltweit verhasst ist, wurde von den daran verdienenden Fachmagazinen und sogenannten Fachkräften wie jenem arabischen Professor, der für viel Geld Fälschungen angeblich treffsicher erkennt, nun das ganz große politische Schwert gegen alle Gegner dieser kommerziellen Abzocke ausgepackt: Wir befinden uns in einem globalen Krieg um die Wahrheit mit tiefgreifenden Folgen für Einzelpersonen, Institutionen, Gesellschaften und Demokratien. - Dass dies im Zusammenhang mit der Bildmanipulation von Fotos Unsinn ist, kann jeder selbst nachprüfen. Denn Bilder wurden seit ihrer Existenz gefälscht. Seit dem 19. Jahrhundert gab es sogar weltweit gedruckte Bücher mit genauen Fälschungsanweisungen für Negative und deren Abzügen. Wenn dies die Demokratie gefährdet hätte, dann wären alle Demokratien nach jenen Büchern nie entstanden - u.a. jene in fast allen europäischen Ländern. Das war dieselbe hirnlose Panikmache wie die von den Grünen gesteuerten Behauptungen des deutschen Fernsehens, dass im Falle eines Brexits sofort wieder ein Krieg mit Stellungskämpfen und Giftgaseinsatz (wie im Esten Weltkrieg) zwischen England und Deutschland ausbrechen würde. Reine Propaganda - in diesem Fall von Adobe und den weiteren an CAI verdienenden Firmen. Wer behauptet, dass die wenigen verbliebenen Fotografen mit dedizierten Kameras die Demokratien der Welt gefährden würden, weil sie sich weigern, für CAI Geld zu bezahlen, überschätzt u.a. den seit mindestens 2012 abstürzenden Einfluss dieser kleinen Restgruppe maßlos.

Ende Julie rechtfertigte sogar die früher angesehene Zeitschrift DPReview die (inzwischen sündhaft teuren) Kompaktkameras mit fest eingebautem Objektiv: Sie seine gegenüber den anderen dedizierten System-Kameras und Smartphones angeblich nicht unterlegen, sondern nur 'anders'. Nun, ja. So kann man das auch formulieren. Die Frage bleibt nur, ob man mit derartigen Accessoire-Schmuckstücken dann auch so oft fotografiert, wie mit dedizierten Kameras mit Wechselobjektiven respektive mit Smartphones, oder ob sie nach der Angabe damit beim Stadtbummel schnell in der Glasvitrine zuhause enden?

Ende Juli wurden die Anhänger der angeblich 'echten' Fotografie, welche angeblich die 'Wahrheit' ablichtet, erneut abgestraft: Eine nachweisliche Fälschung - sogar aus der analogen Zeit - wurde für 2.600 britische Pfund versteigert. Das war mehr als die meisten Fotografen für ein 'echtes' Foto erhalten. Es geht bezahlenden Fotokunden nicht um die Abbildung der angeblichen Wahrheit.

Künstliche Intelligenz im Juli

In Deutschland lief die EU-Propaganda-Maschinerie auf Hochtouren, um zu 'beweisen', dass man beim Zukunftsthema angeblich noch nicht völlig abgehängt war. Aber in Wirklichkeit waren das alles nur kühne und visionäre Vorhaben sowie Pläne auf dem Papier, welche frühestens 2027 aber meistens erst ab 2028 langsam Gestalt annehmen würden. Und selbst die kühnsten Pläne für sogenannte KI-factories - angebliche Riesen-Rechenzentren in Europa - lagen bereits bei der Planung weit hinter real in den USA und China 2025 nicht nur vorhandenen, sondern dort vor allem fehlerfrei und dank viel preiswerterem Strom ständig arbeitenden Rechenzentren zurück. Ferner plante man im Ausland deren Ausbau und zahlreiche neue KI-Rechenzentren, welche dort ohne grüne Verhinderungsaktivisten auch viel schneller sowie vor allem problemlos genehmigt werden.

Dennoch lief es für die US-KI-Firmen nicht so gut, weil der Senat erwartbar das Gesetz zum Verbot von Gesetzen gegen KI-Firmen auf Einzelstaatsebene ablehnte. Der Bund wollte für 10 Jahre nur Bundesgesetze zur Regelung der KI erlauben, weil in den USA fast jeder Einzelstaat andere Einzelgesetze erlassen hatte, welche sich teilweise widersprachen aber zumindest immer unterschieden.

Anfang August verplapperte sich wieder einmal eine Beraterin des EU-Parlamentes in einem KI-Podcast und erzählte, dass die Grünen in der EU durchgesetzt hatten, dass der AI-Act durch die Hintertür über den Code of Practice drastisch verschärf wird. Exakt dies hatten Professoren befürchtet. So müssen die IT- und KI-Firmen nun willkürliche Öko-Forderungen der Grünen (alles keine parlamentarischen Gesetze oder Verordnungen) zusätzlich befolgen. Fast wörtliches Fazit: Schlechte EU-Regeln sind besser als keine Behinderungen für die Forschung und Entwicklung. So funktioniert die grüne Herrschaft.

Eine Deloitte-Studie legte inzwischen dar, was ich seit Jahren schrieb und alle Insider im Internet-, IT- und KI-Bereich schon lange wussten, aber von unseren jubelnden Propaganda-Medien systematisch zensiert wurde: Deutschland muss Kapazität für KI-Rechenzentren bis 2030 verdreifachen, um auch nur mithalten zu können. Aber die Grünen und ihre hunderten Unterorganisationen verhindern, verzögern und behindern überall jeden Ausbau. Zitat: Trotz einer soliden Grundlage fällt Deutschland im internationalen Wettbewerb kontinuierlich zurück Und: Der Anteil Deutschlands an der globalen Rechenzentrumskapazität ist seit 2015 um rund ein Drittel gesunken und Investitionen in KI liegen weit hinter Akteuren wie den USA, Großbritannien, Frankreich und anderen EU-Ländern sowie China. - Deutschland fiel vor allem unter den Grünen sogar hinter viele europäische Länder zurück.

Ende Juli zeigte eine im Grunde lächerliche Anekdote, wie weit KI-Video vorangeschritten war: Manche KI-Filme wie hier bei TikTok erreichten Millionen bis hunderte von Millionen Klicks, weil die Menschen sehen wollten, wie KI physikalisch korrekte Trampolin-Sprünge von Tieren erzeugte.

Da war es eher nur noch eine Nebennachricht, dass die Zeitschrift Vogue KI-Models verwendete.

CIPA Juni-Zahlen

Die CIPA publizierte die Zahlen zum Monat Juni sowie die Grafik der Verschiffungen. - Je nach Browser-Einstellungen lädt es diese Dateien sofort auf Ihren PC in den voreingestellten Download-Ordner herunter, statt sie im Browser anzuzeigen.

Die Juni-Zahlen waren trotz der schwierigen Wirtschaftslage extrem hoch.

Die Gesamtzahlen der Produktion veränderten sich um: +29,1% im Vergleich zum Juni 2024 auf 814.329 Stück. Das waren jedoch über -15.000 weniger oder -1,8% als im direkt vorausgehenden Mai 2025.

Die Produktion der Kameras mit fest eingebautem Objektiv (früher Kompakt- und Bridge-Kameras) veränderte sich um: +42,6% im Vergleich zum Juni 2024. Das werte ich als negativen Schritt in die falsche Richtung. Auch eine monatliche Produktion von fast 196.000 dieser technisch den Smartphones unterlegenen Modelle halte ich für deutlich zu hoch. Vor allem war es eine weitere Steigerung von 14% oder über 24.000 zum vorausgehenden Mai 2025. Seit Januar 2025 wurde die Produktion fast kontinuierlich und zwar meist drastisch erhöht.

Die Produktion der DSRL-Kameras veränderte sich um: -41,5% im Vergleich zum Juni 2024. Es war auch ein Rückgang von -37,6% sowie über -26.000 Stück gegenüber dem direkt davorliegenden Mai 2025. Diese aber noch immer fast 44.000 Stück waren dennoch zu viel.

Die Produktion spiegelloser Kameras veränderte sich um: +37,2% im Vergleich zum Juni 2024. Das war mit fast 575.000 Stück das höchste jemals registrierte Juni-Ergebnis für spiegellose Kameras. Aber im Vergleich zum direkt vorausgehenden Mai 2025 war es ein leichter Rückgang um -2,2% oder fast 13.000 Stück.

Die Gesamtzahlen der weltweiten Verschiffung veränderten sich um: +19% im Vergleich zum Juni 2024 auf nun 834.497 Stück. Aber es waren -8,5% oder über -77.000 Stück im Vergleich zum direkt vorausgehenden Monat Mai 2025.

Die Gesamtzahlen der Verschiffung nach Europa veränderten sich um: +43,0% im Vergleich zum Juni 2024 auf fast 245.000 Stück. Und es waren auch +31,2% oder über +58.000 Stück im Vergleich zum direkt vorausgehenden Monat Mai 2025.

Die -2,4% geringeren Produktionszahlen im Vergleich zur Verschiffung im Juni 2025 waren auffällig: Offenbar wurden die Lager respektive die bisherige Überproduktion weiter geräumt (in Vorwegnahme der höheren Zölle) in die Welt verschifft.

Im Juni nehmen die Produktionszahlen zum Mai meist etwas (+0,8% im langjährigen Mittel) zu. Wir hatten im Juni 2025 aber eine Abnahme um -1,8% zum Vormonat Mai (2025) zu verzeichnen. Ob dies bereits eine Trendwende bei der Überproduktion darstellt, blieb unklar.

Fazit: Das war somit in den ersten sechs Monaten ein (aus Sicht der Hersteller) insgesamt positives Halbjahr 2025: Es wurden mehr Kameras als im Vorjahreszeitraum produziert (+12,7%) und verschifft (+16,6%). Es waren bei den spiegellosen Kameras und den Kameras mit fest verbautem Objektiv mehr. Und bei den DSLRs wurde mit insgesamt nur -22,1% die Produktion erstaunlich wenig gedrosselt - jeweils im Vergleich zum Vorjahres-Ergebnis im Vergleichszeitraum 2024. Nach Europa wurde insgesamt 2025 bereits +20,8% verschifft. Nach China wurden bisher sogar +31,5% verschifft und in die USA immerhin +12,2% als im Vergleichszeitraum 2024. Abgesehen von den USA versprachen sich die Hersteller weltweit weiteres starkes Wachstum - aber vor allem in China.

Die dazugehörenden Grafiken 2025 mit Erläuterungen der Detailzahlen.

Quartalsberichte 2. Quartal

Da die Quartalszahlen zum Bereich der eigentlichen Fotokameras aufgrund der Diversifizierung immer wertloser werden, weil man alles verschleiert, und die japanische Zentralbank (BoJ) nicht wirklich unabhängig ist, sondern als faktisch weisungsabhängige Unterabteilung der Regierung die eigene Wirtschaft fördert, indem sie deren Aktien aufkauft, deren Schulden aufkauft und andere Firmen ggf. zur Stützung und Übernahme kränkelnder Firmen nötigt, werden die Firmen sowieso überleben und die Analysen zukünftig auf die harten Aussagen zu den dedizierten Kameras reduziert.

Canon 2. Quartal und der Halbjahresbericht

Dem Canon-Konzern ging es im 2. Quartal gut, aber nicht so gut, wie erwartet und vom Management zum Jahresbeginn noch prognostiziert. Während alle (Industrie-)Geschäfte rund um KI blendend liefen, wurden weltweit Investitionen im Konsumentenbereich (Smartphones und PCs) von den Firmen verschoben, was auf die weltweite Zurückhaltung der Kunden bei Konsumgütern schließen lässt. Hinzu kam die relative Aufwertung des Yen (gegenüber dem US-Dollar) im Vergleich zum zweiten Quartal 2024, was die Bilanzzahlen drückte. Dennoch will man weitere eigene Aktien zurückkaufen und die Jahresdividende um 5 Yen auf 160 erhöhen.

Die Lagerbestände im Bereich Cameras sanken von Ende März auf Ende Juni sowohl in Yen als auch in Produktionstagen (auf 64). Dies führte man auf nun endlich (nach 5 Jahren) verbesserte Zulieferprozesse, welche die Anzahl der halbfertigen Kameras in der Produktion / Lagerhaltung reduzierten. Man will die Lieferzeiten weiter reduzieren, um dadurch die Lagerbestände auf unter 60 Tage zu drücken.

Das größte Wachstum lag - wie seit Jahren - bei den Überwachungskameras. Dennoch erwartete man auch bei den dedizierten Video- und Foto-Kameras mit Wechselobjektiv einen Weltbedarf von 6,6 Mio. Stück, wovon Canon 3 Mio. herstellen und verkaufen will. Während man eine leichte Abschwächung der Nachfrage in den USA im zweiten Halbjahr erwartet, geht man von starkem Wachstum im Rest der Welt und sehr starken Wachstum vor allem in Asien (China) aus. Aber mit rund 750.000 verschifften Kameras im zweiten Quartal lag man unter den rund 760.000 vom Vorjahres-Vergleichsquartal 2024Q2. (Vorsicht: Canon gibt nur auf 10.000 gerundete Werte an, spricht aber selbst von -2% Rückgang, was sogar mehr ist als die theoretisch aus den gerundeten Zahlenwerten errechneten -1,3%).

In den nachgereichten Fragen und Antworten schrieb Canon explizit, dass man 3 Milliarden Yen Verlust durch die US-Zölle erlitt, aber durch die gleichzeitig drastisch erhöhten Preise 4 Mrd. Yen Mehreinnahmen erzielte. Also hat sich die ganze Geschichte mit den angeblich schädlichen US-Zöllen für Canon sogar gelohnt. - Zwar gab es im Mai eine Verkaufssteigerung als Vorwegnahme der erwarteten Zölle, aber im Juni kam es dafür zum vorhersehbaren Rückschlag bei den Verkäufen. - Angesichts der neuen Zölle von 15% für Japan und 20% für Vietnam erwartet Canon auch nur noch 15-16 Mrd. Yen höhere Kosten (statt früher publizierten 56 Mrd. Yen), welche man ebenfalls durch drastische Preissteigerungen ausgleichen wollte respektive Anfang August bereits durchgeführt hatte. Auch im nächsten Jahr will Canon die Produktionskosten (durch noch billigere Rohstoffe und Zulieferteile) reduzieren und gleichzeitig die Preise weiter erhöhen. - Hatte jemand etwas anderes erwartet?

Weiter führte man zu Kameras explizit aus: Auch der Kameraabsatz stieg im zweiten Quartal deutlich an [Vorsicht: Das gilt nur im Vergleich zum vorausgehenden ersten Quartal 2025], trotz der Verlagerung der Nachfrage von hochwertigen zu billigen Produkten. Obwohl in den USA aufgrund von Preiserhöhungen infolge zusätzlicher Zölle in der zweiten Jahreshälfte [2025] mit einem Umsatzrückgang zu rechnen ist, haben wir unseren Plan, in diesem Jahr weltweit drei Millionen Kameras mit Wechselobjektiv zu verkaufen, nicht geändert. Wir werden diesen Absatz durch höhere Umsätze in Asien und anderen Regionen decken. - Was ich seit Jahren analysierte, wurde nun also endlich zugegeben: die teuren Produkte (vor allem Vollformatkameras) verkaufen sich in ständig sinkender Zahl, weil der Markt gesättigt ist. Die Produktion wurde zunehmend auf (minderwertige - Original-Zitat: low-end) Billigkameras umgestellt. Explizit genannt wird die neue EOS R50 V. So erwartet Canon für sich ein weltweites Wachstum von 5,4% im Jahr 2025 beim Umsatz im Bereich Cameras. Bei den eigenen Überwachungskameras erwartet man hingegen 11,9% Wachstum.

Panasonics Quartalsbericht

Dann publizierte Panasonic seinen Quartalsbericht für das 2. Kalenderquartal. Panasonic verwendet - wie viele Firmen - das übergreifende Geschäftsjahr April (2025) bis März (2026), nennt es aber vorausschauend 2026. Das hier besprochene erste Geschäfts-Quartal umfasst somit den Zeitraum von April bis Juni 2025 einschließlich.

Weder die Worte 'camera...' noch 'imag...' werden überhaupt erwähnt, da diese Bereiche komplett ausgegliedert wurden.

Ricoh / Pentax

Danach publizierte Ricoh seinen Quartalsbericht für das 2. Kalenderquartal. Ricoh verwendet - wie viele Firmen - das übergreifende Geschäftsjahr April 2025 bis März 2026, nennt es aber rückblickend 2025. Das hier besprochene erste Quartal umfasst den Zeitraum von April bis Juni 2025 einschließlich.

Der Konzern erholte sich trotz ökonomisch schwieriger Weltlage und relativer Aufwertung des Yen. Man konnte den Konzernumsatz steigern und den im Vorjahresquartal kleinen operativen Gewinn sogar verdoppeln. Deshalb hielt Panasonic auch seine Prognosen vom April 2025 für das gesamte Geschäftsjahr aufrecht.

Immerhin nahm im relevanten Bereich Other der Umsatz zu (trotz Yen-Aufwertung) und der operative Verlust sogar deutlich auf nur noch 0,2 Mrd. Yen ab. Aber es war noch immer ein Quartals-Verlust. Allerdings werden keine Zahlendetails über die Kameras und das Imaging zum 2. Kalender-Quartal genannt. Aber man hält an der Gesamterwartung bei Other fest mit 62 Mrd. Yen Umsatz und einem operativen Jahresverlust von 2,5 Mrd. Yen. Somit war man bei den Kameras insgesamt nicht ganz so optimistisch für das komplette Geschäftsjahr.

Fujifilms Quartalsbericht

Gleichzeitig publizierte Fujifilm seinen Quartals-Bericht. Wie viele Firmen verwendet Fujifilm das übergreifende Geschäftsjahr April bis März, nennt es aber rückblickend 2025. Das hier besprochene erste Firmen-Quartal umfasst somit den Zeitraum von April bis Juni 2025 einschließlich.

Fujifilm vermeldete starke Umsatzzuwächse sowohl beim analogen (Film-) Bereich als auch bei den Digitalkameras im Vergleich zum Vorjahresquartal. Dennoch erwartet man beim Imaging geringere Jahresgesamteinnahmen sowie operative Gewinne im laufenden Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr.

Nikons Quartalsabschluss

Gleichzeitig publizierte Nikon seinen Quartalsbericht für das 1. Geschäftsquartal. Nikon verwendet - wie viele Firmen - das übergreifende Geschäftsjahr April (2025) bis März (2026), nennt es aber vorausschauend 2026. Das hier besprochene erste Geschäfts-Quartal umfasst somit den Zeitraum von April bis Juni 2025 einschließlich.

Umsatz und operativer Gewinn des Konzerns lagen tiefer als im Vergleichsquartal des Vorjahres, wofür man die Zölle in den USA verantwortlich machte. Vor allem im Bereich Imaging gingen die Umsätze zurück und die Gewinne brachen sogar um über 1/3 im Vergleich zum Vorjahresquartal ein. Dies gilt insbesondere, weil man 270.000 Kameras im Vergleich zu nur 230.000 im Vorjahresquartal und mit 370.000 Objektiven gleich viele wie im Vorjahresquartal verkaufte. Ein Teil lag an der Aufwertung des Yen gegenüber dem Dollar. Aber einiges deutet auch auf billigere Modelle hin, welche weniger Umsatz und vor allem aufgrund der geringeren Gewinnmarge weniger operativen Gewinn erzielen. Nikon gibt dazu auch explizit an, dass man mehr Z5II und Z50II verkaufte. Das ist dasselbe Problem wie bei Canon, denn auch bei Nikon ist der Markt der teuren Vollformat-Kameras weitgehend gesättigt.

Man sah für den Konzern sogar ein ganz düsteres erstes Halbjahr (April bis September) voraus und musste nun auch die Prognosen für das gesamte Geschäftsjahr (bis Ende März 2026) deutlich nach unten korrigieren. Auch im Bereich Imaging korrigierte man die Jahresumsatzprognose und den operativen Gewinn nach unten - sogar deutlich unter die realen Werte des vorherigen Geschäftsjahres.

Nikon erwartet im laufenden Geschäftsjahr einen Weltmarktbedarf von 6,7 Mio. System-Kameras und 10 Mio. Objektive. Davon will man 950.000 Kameras (14,2%) und 1,4 Mio. Objektive (14%) herstellen und verschiffen. Nikon geht somit von einer leichten Schrumpfung des Weltmarktes sowohl bei dedizierten Kameras (vorheriges Geschäftsjahr 6,72 Mio.) als auch Objektiven (vorheriges Geschäftsjahr 10,42 Mio.) aus, will hingegen seinen Marktanteil erhöhen.

Erfreulich war hingegen, dass die Lagerbestände auch bei Nikon (trotz Aufwertung des Yen) im Imaging im 2. Kalenderquartal 2025 abnahmen. Für nicht so vorteilhaft halte ich allerdings den noch immer hohen Anteil von 51% des Imagings am Konzernumsatz. Andere Konzerne sind viel weiter diversifiziert - weg vom Imaging und den Kameras.

Sonys Quartalsabschluss für das zweite Quartal 2025

Gleichzeitig publizierte Sony seinen Quartalsbericht. Sony verwendet ein das Kalenderjahr übergreifendes Geschäftsjahr vom 01. April 2025 bis zum 31. März 2026 und nennt es rückwirkend - also FY (Financial Year) 2025. Das hier besprochene erste Geschäfts-Quartal umfasst somit den Zeitraum von April bis Juni 2025 einschließlich.

Dem Gesamtkonzern ging es sehr gut, da man im zweiten Kalenderquartal den Umsatz und den operativen Gewinn auf bereits hohem Niveau weiter steigern konnte.

Still and Video Cameras ist ein Unterbereich des Bereiches Entertainment, Technology & Services segment ET&S. Sony macht hierzu keine Angaben zum operativen Gewinn. - Aber Vorsicht: dieser Unter-Bereich Still and Video Cameras beinhaltet: interchangeable lens cameras, compact digital cameras, consumer video cameras and video cameras for broadcast. Da sind u.a. auch die sehr teuren Kameras für Film und Fernsehen dabei. Nun nach der Umstrukturierung - seit April 2025 - heißt er 'Imaging'. Und: Imaging includes image and video content creation products and solutions including interchangeable lens cameras and interchangeable lenses. Mit 'Produkten und Lösungen' sind auch Software und viele Dienstleistungen gemeint. Negativ war, dass der Umsatz im Imaging mit -9,5% deutlich gegenüber dem Vorjahresquartal zurückgegangen war.

Um alles nochmals zu verkomplizieren warf Sony in den neuen Zahlen dann die Unterbereiche 'Imaging business and the Sound business' zur ebenfalls neuen Oberkategorie 'Area Expansion' im Bereich ET&S zusammen. Das ist die bei Sony übliche Verschleierungstaktik. Faktisch wird so über die dedizierten Kameras nichts publiziert. - Positiv ist hingegen zu werten, dass man mit der neuen Oberkategorie 'Area Expansion' noch Wachstum vermutet. Bevor jedoch die Euphorie überkocht: Das ist nur eine firmeninterne Bezeichnung. Ob das Wachstum eintritt und vor allem auf welchen Gebieten, wird die Zukunft zeigen. Um noch mehr Wasser in den trüben Wein zu gießen: die Wirklichen Zukunftsfelder lauten: 'Business Growth/Generation': 'the Network Services business, the Sports business, the Life Science business, the New Content Creation business, and other new businesses.' - Für mich auffällig ist die Untergruppe 'the New Content Creation business' worunter auch GenKI laufen könnte.

Dem Imaging & Sensing Solutions Segment - also der Sensorentwicklung und Herstellung ging es hingegen im zweiten Kalenderquartal sehr gut mit gestiegenem Umsatz und operativem Gewinn. Dort erwähnt man auch explizit: Umsatzsteigerung bei Bildsensoren für Digitalkameras.

Meldungen zur Wirtschaft im August 2025

Allgemeine Wirtschaft

Die deutsche Wirtschaft musste nun die niederschmetternden Ergebnisse der grünen Ökoherrschaft publizieren: Die Grünen hatten in ihren drei Kriegsjahren dank massiver Ökoverschärfungen, Bürokratieschikanen und Energiepreiserhöhungen aufgrund ihrer eigenen Wirtschaftssanktionen gegen die eigenen Wirtschaft und die eigene Bevölkerung die deutsche und die europäische Wirtschaft so stark geschädigt, dass es selbst der neuen Regierung schwer fallen wird, das jemals wieder zu korrigieren, sofern sie das überhaupt ernsthaft will. Es wurde offensichtlich, dass es nur noch darum ging, wie schnell die Firmen abwandern und wie schnell wie viele Arbeiter entlassen werden. Denn hinter vorgehaltener Hand räumen die Manager offen ein, dass sie den Politikern nicht mehr trauen: Weder wird die grüne und linke Bürokratie abgebaut noch werden Wahlversprechen umgesetzt. Und alle wissen, dass die nächste Regierung wieder mit den Grünen zusammen herrschen wird. Jeder, der kann, verlagert sein Geld und seine Firma ins (am besten außereuropäische) Ausland. Während die Wirtschaft niederging, das Gesundheitswesen, die Pflegeversicherung und die Rente vor dem Kollaps standen, thematisierten die von den Grünen gesteuerten Medien nur, dass die Deutschen mehr Unterstützung für die Terrorherrschaft der Hamas und anderer arabischer Terrorstaaten tun müsse. Am liebsten wollten jene Fanatiker einen Handels- und Wirtschaftskrieg gegen Israel - so, wie deren Nazi-Eltern und -Großeltern bereits mit der Hasspropaganda: 'Kauft nicht bei Juden' gegen jene hetzten.

In den USA florierte die Wirtschaft, die Inflationsrate sank und die Börsen boomten. Die europäischen Feinde der USA verschoben daraufhin das wegen der Zölle für die USA prognostizierte und mit 'an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit' bereits im Frühjahr 2025 eintretende 'Armageddon' um ein paar Monate oder Jahre. Denn sie wollten überwiegend nicht wahrhaben, dass die Zollpolitik sich für die USA lohnen könnte. Aber auch in den USA schwächelte der private Konsum noch immer - genauso wie in Europa.

Während die USA als einziger Staat einen Frieden in Europa wollten und ein Friedensgespräch nach dem anderen anbahnten, sperrten sich praktisch alle anderen europäischen Regierungen dagegen. Denn nur mit Krieg kann die EU ihre völlig überzogene Klimapolitik umsetzen: Nur mit drastisch überteuerten Preisen u.a. bei Erdgas, Öl und Strom und in der Folge allen Lebensmitteln bis hin zu Mietkosten funktioniert dies. Deshalb wurde auch das 19. Sanktionspaket vorbereitet, das nun die armen Staaten in der Welt bestrafen soll. Kaum jemand in Europa wollte einsehen, dass die USA keine (Öko-)Politik für Europa machen müssen. Die USA konzentrierten sich seit spätestens 2009 unter (dem bei der EU so beliebten Präsidenten) Obama voll auf Asien und China. Und bei aller Kritik der europäischen Medien an den US-Friedensinitiativen wird übersehen, dass die Europäer keine einzige eigene Friedensinitiative betreiben - vermutlich, weil sie unbedingt den Krieg bis zum angeblich 'gerechten' Sieg-Frieden der Ukraine über Russland unbefristet fortsetzen wollen. Ohne größere eigene Rüstungsindustrie wird dies jedoch lange dauern. Bereits für die Aufrüstung Deutschlands benötigt die EU-Rüstungsindustrie eine Aufbauphase von optimistisch von Experten geschätzt mindestens 5-10 Jahren. Aber die anderen EU-Staaten wollen gleichzeitig auch aufrüsten, und dann benötigt man weitere Rüstungsbetriebe, um die Ukraine mit ihrem unfassbaren Materialverschleiß zusätzlich ständig weiter aufzurüsten. Offenbar herrschen in der EU und in deren Einzelstaaten Träumer, welche nichts von der (Rüstungs-)Wirtschaft verstehen. Und selbst extrem Ukraine-freundliche und Trump-kritische Medien in den USA warfen den Europäern vor, dass sie sich inzwischen als das eigentliche Hindernis zu einem Frieden darstellen: Ukraine and Europe risk casting themselves at the White House ... as the real obstacles to peace.

Mitte August platzte dann das nächste Wahlversprechen, als der Finanzminister Klingbeil Steuererhöhungen für 2026 ankündigte, weil trotz höchster Verschuldung der Geschichte (von mindestens weiteren 1.000 Mrd. Euro) das Geld dank unbezahlbarer Ökopolitik und der von den Grünen heruntergewirtschafteten eigenen Ökonomie überall fehlte.

Dann wurde von den üblichen, abhängigen Medien die Statistik des Außenhandels Deutschlands und der EU publiziert sowie dabei manipulativ getrickst: Die wahren Gründe lagen in den florierenden Geschäften der USA, wo die Wirtschaft boomte und der durch die USA selbst absichtlich geschwächte Dollar den eigenen Export förderte. Dazu kamen die deutlichen Rückgänge der vor allem deutschen Exporte, welche jedoch vor allem auf der chemischen Industrie beruhte. Da diese Exporte in die ganze Welt drastisch zurückgingen, hatte dies jedoch überhaupt nichts mit den US-Zöllen zu tun, sondern lag - wie seit der Kriegspolitik und den Wirtschaftssanktionen der deutschen Grünen bewusst hervorgerufen - an den völlig überteuerten Energiepreisen und weiteren Schikanen durch neue überzogene Ökoauflagen, welche fast jede Produktion mit Chemikalien verteuern oder sogar verunmöglichen. Kein Wunder sank so der Exportüberschuss - aufgrund vor allem von den Grünen vorsätzlich erzeugter eigener - also hausgemachter - Fehler. Im Übrigen konnten exakt die mit Zöllen belasteten Produkte im Bereich Maschinen und Fahrzeuge beim Export zulegen. Das war wirklich ein Problem Deutschlands, dass die von den Grünen gesteuerten Medien jedoch nur allzu gerne auf das verhasste Amerika abschieben wollten - reine Propaganda.

Erst Ende August hatten die EU-Verhandler mit den USA endlich die ein Monat vorher vereinbarten 15% Zoll wirklich für fast alle Exporte in trockenen Tüchern, weil die EU an jedem Detail weiter herumnörgelte und weiter zu tricksen versuchte, obwohl man gar keine ökonomische, militärische oder politische Macht besaß. Aber jeder meinte 'nachkläffen' zu müssen.

Ende August konnte man - trotz aller vorheriger Versuche - die schlechten Wirtschaftsdaten nicht mehr verheimlichen: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im zweiten Quartal um -0,3% zum direkten Vorquartal (Q1/2025) gesunken, statt gestiegen und sogar um -0,2% gegenüber dem schlechten Vorjahresquartal geschrumpft. Zudem sahen die Erwartungen für das 3. Quartal nicht besser aus. Allerdings logen auch hier wieder alle Analysten der Grünen in den Medien, dass dies an den Zöllen in die USA läge. Aber auch die deutschen Geschäfte nach China (keine Zölle) und in den Rest der Welt liefen schlechter bis schlecht. Komisch. Und dass die deutschen Kunden kaum Produkte kaufen würden und somit den Konsum boykottierten, weil sie der deutschen Politik angesichts ständig gebrochener Wahlversprechen nicht mehr vertrauten, teilweise panische Angst vor (vertuschter) Inflation, Arbeitsverlust und Absinken in die Armut hatten, läge auch nur an den Zöllen des 'bösen' Herrn Trump für Waren in den USA. - Wie bitte?

Fast gleichzeitig gab der Finanzminister bekannt, dass man aufgrund der miserablen Wirtschaft und der sinkenden Steuereinnahmen erneut 30 Mrd. Euro im Etat 2027 einsparen müsse. Denn man bräuchte das Geld für wichtiger Dinge umlenken - u.a. für den Krieg in der Ukraine und für die Flüchtlinge sowie die Unterstützung der Araber - insbesondere der Palästinenser / Hamas - gegen Israel.

Zudem erregte der Leiter des DIW-Institutes (Marcel Fratzscher), der seit vielen Jahren in den grünen Hofpostillen die Zeit und Spiegel publiziert, viel erwünschtes Aufsehen bei Roten und Grünen sowie deren manipulierenden Medien mit seiner Forderung nach einem sozialen Jahr für alle Rentner. Insbesondere schlug er als Beispiel vor, dass männlichen Rentner in der Bundeswehr kostenlos ein Jahr Dienst leisten sollten. - Soldaten für den Krieg der Grünen in der Ukraine. - Also: 'Rentner an die Front!' Das löst dann auch gleich noch das Problem der deutschen Rentenkasse auf die von den Ökofanatikern sowieso seit Jahren geforderte Weise: Die Alten müssen weg - egal wie, aber schnell. - Jener Prof. Fratzscher ist bereits seit Jahren bekannt für seinen Hass auf ältere Deutsche und Hetze gegen deutsche Rentner. So forderte er ein höheres Renteneintrittsalter und - trotz laufend steigender Altersarmut - geringere Rentenerhöhungen sowie Zusatzsteuern für Rentner ('Boomer-Soli'), damit man u.a. die überbordenden Kosten der Asylanten sowie der von den Grünen angezettelten Kriege genauso wie die 4-Tage-Woche der Öko-Bewegung finanzieren kann. Laut offizieller Bundes-Statistik (hier die Zahlenquelle) erhalten 58% aller Rentner weniger als 1.200 Euro Rente. Das ist selbst lauf Herr Prof. Fratzscher der monatliche Mindestbetrag, um in Deutschland überleben zu können. Die offizielle Armutgefährdungsgrenze liegt im Übrigen bei 1.378 Euro netto im Monat. Jene Armutsgefährdeten sollen laut Prof. Fratzscher nun die überzogene Kriegs-, Öko- und Asylpolitik der Grünen auch noch durch zusätzliche Zwangsarbeit finanzieren. - Im Klartext wirft jener Professor allen deutschen Rentnern pauschal und wörtlich vor, sie hätten einen 'Vertrag' (den Generationenvertrag / Rentenvertrag) gebrochen, seien also 'Verbrecher', die man per Gesetz bestrafen muss. - Man wird den Verdacht nicht los, dass auch diese neue Idee den krankhaften Gehirnen jener alten Nazi-Familien entsprungen ist, welche sich früher zuerst über Dreiecksgeschäfte an den Grundstücken und Häusern der Juden bereicherten und - als jene 'weg' waren - sich erfolgreich an den Zwangsarbeitern bereicherten. Diese Ideen sind keine 'Eintagsfliege' der Neokeynesianer aus Berlin im Sommerloch, sondern werden von den Grünen seit über einer Dekade immer wieder aufgetischt. Angesichts deren Medienhoheit wird der als 'Umfaller' bekannte Kanzler sie auch im Zuge der Wehrdienstpflicht in Deutschland einführen. Freuen Sie sich also alle schon einmal auf ein Jahr Zwangsarbeit unter grüner antisemitischer Leitung bei der Unterstützung von arabischen Asylanten oder als 'Öko-Sklave' für die Klimafanatiker - oder eben als 'Kanonenfutter' für eines der Himmelfahrtskommandos des 'erfolgreichen' Kriegsführers Selenskyj. Vielleicht haben Sie ja 'Glück', und jener 'Terrorherrscher' setzt Sie 'heimatnah' zur Sprengung weiterer Pipelines in Deutschland ein.
In der dank dort überproportional beschäftigter Asylanten und Ausländer inzwischen antideutschen Tagesschau Hauptsendung vom 23.08.2025 ließ man Ausländer (ab ca. 5 Minuten) u.a. einen Araber, dessen Namen (Abbas Abedi) man sogar einblendete und der deshalb nicht dem Datenschutz unterliegt, im gebrochenen Deutsch sagen: Ich befürworte. Das ist klar, dass Ausländer und Araber, wie alle Asylanten dafür sind, dass Deutsche zukünftig Zwangsarbeit leisten müssen. Denn deren grüne Freunde haben bei Gerichten und mittels eigener Gesetze schon lange festgelegt, dass man Ausländer und Asylanten nicht zu Arbeiten zwingen darf, weil dies angeblich 'rassistisch' wäre. Denn jene fordern ja ständig 'Respekt' und Geld, das man ihnen auch beides frei gewähren muss. Nur Deutsche darf man 'rassistisch diskriminieren' und zu Zwangsarbeiten per Gesetz nötigen, damit die herrschenden deutschen Politiker sich weiterhin die Asylpolitik und Kriegstreiberei leisten können. - Da inzwischen abgesehen von den Drahtziehern (den Grünen), fast alle Parteien und Sozialverbände sich dagegen ausgesprochen haben, bleibt es auffällig, dass sich kein Bundes-CDU-Politiker dagegen aussprach. Somit könnten die Gerüchte der sozialen Medien weltweit korrekt sein, dass auch die CDU hinter dem Gesetzesvorhaben steht. Denn CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann forderte dies schon länger. Und der Kanzler selbst sagte bereits, dass er unseren Sozialstaat für nicht mehr finanzierbar hält. Dazu gehören auch die Renten. Die Haupt-Wählerschicht der CDU - die Rentner - sollten sich das merken. Das wäre ein weiteres gebrochenes Wahlversprechen. Aber darauf kommt es dem Kanzler, der zusammen mit seinem 'Kriegsminister' Deutschland bis 2029 kriegstüchtig machen will und der als erster deutscher Kanzler sich gegen Israel wandte, vermutlich nicht mehr an. Hauptsache die Wähler der Grünen sowie die Araber unterstützen seine Politik. - Da fällt einem nur noch ein Zitat von Max Liebermann ein, das jedoch meist eher Kurt Tucholsky zugeschrieben wurde: Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte. Das wird definitiv die Kauflaune der Privatkonsumenten weiter absenken. Zwangsarbeiter benötigen u.a. keine neuen Kameras.

Derweil drückte sich der noch amtierende Vorsitzende der US-Zentralbank Jerome Powell auf seiner letzten großen Rede in Jackson Hole am 22.08. eher vorsichtig aus: Man vermute tendenziell eine leicht steigende Inflation und gleichzeitig einen etwas schwächeren Arbeitsmarkt für die Zukunft. Deshalb werde man die Zinsen in den USA vermutlich ab 17. September langsam senken. Somit kurbelte man in den USA den ohnedies im Vergleich zu Europa und besonders Deutschland boomenden Arbeitsmarkt weiter an, während man in Deutschland die Gesellschaft mit der Einführung von Zwangsarbeit spaltete und dadurch die Wirtschaft schwächte.

Ende August trat das ein, wovor ich die völlig realitätsfernen und alle Fakten bestreitenden EU-Fanatiker der deutschen Grünen sowie Frankreichs gewarnt hatte: der eingefleischte USA-Hasser Macron wollte wieder einen totalen Wirtschaftskrieg gegen die USA und diesen über die Zensur und Bestrafung der US-Technologie-Konzerne erreichen. Daraufhin warnten die USA die EU vor Liefersperren bei KI-Produkten und vor allem KI-Chips. Dann fiel sogar manchen Presseorganen, welche noch frei denkende Redakteure beschäftigen, auf, dass die EU in allen technologischen Kernbereichen dank jahrzehntelanger grüner Umweltschutzpropaganda nichts mehr zu bieten hatte: u.a. bei Halbleitern (Chips), KI, (moderner) Produktion, Quantenrechnern (Quantum computing), Biotech, moderner Energie-Technologie (vor allem Kernkraft), Raumfahrt-Technologie und fortgeschrittenen Kommunikationstechnologien. Darüber dürfen die wenigen aber dafür ständig betonten Forschungs-Ergebnisse mancher EU-Universitäten nicht hinwegtäuschen, denn in Europa scheiterte in den letzten Dekaden fast jede kommerzielle oder produktionstechnische Umsetzung. Und zu allem kommen die unfassbaren Restriktionen einer überbordenden (grünen) Bürokratie. - Entschuldigung, ich vergaß all jene Bereiche, welche jener europäische Bericht aus politischen Gründen überhaupt nicht erwähnte wie Militärtechnik, Geoengineering, Rohstofferkundung, Rohstoff-Förderung, Energie-Exploration, Energieförderung, Internet, Geo-(politische) Ökonomie, stabile Rohstoff und Energieversorgung etc.

Vor allem machte im August die US-Regierung klar, dass sie sich die aus ihrer Sicht Ausbeutung und Ausplünderung der USA durch andere Staaten (auch die EU) nicht mehr weiter gefallen lassen, nur weil jene Staaten unfähig sind, selbst jene Technologien zu entwickeln und zu verwenden, aber die USA auch noch darin beschränken wollen. Zitat: Wichtig ist, dass diese Verpflichtungen [neu geschlossenen Zollabkommen] umsetzbar sind und die Vereinigten Staaten sie durchsetzen werden. - Die USA werden keine der früheren Selbstmordverträge (suicide pact) mehr akzeptieren.

Und nochmals zur Klarstellung: Es waren die deutschen Grünen mit ihren Anhängern in allen Medien, welche jahrzehntelang gegen einen fertiggestellten und unterschriftsreifen ausgeglichenen und fairen Handelsvertrag mit den USA wetterten, weil dann angeblich die US-Chlorhühnchen alle Deutschen 'vergiften' würden. Gleichzeitig wurde in Deutschland Chlor fast überall zum Desinfizieren verwendet - viel öfter als in den USA. Wer kann sich (aufgrund medial verordneter Demenz) nicht mehr an den penetranten Chlorgestank z.B. in allen Hallenbädern erinnern? Selbst hochreines Bodensee-Tiefenwasser wurde laut Aussagen des Wasserwerkleiters in Sipplingen für alle Konsumenten in Baden-Württemberg absichtlich mit gesetzlich erzwungenem Chlor (original-Zitat von damals) verschlechtert, damit man deutsche und EU-Anforderungen nach Sterilität erfüllen konnte.

Ganz nebenbei hat der in Deutschland verhasste und von jedem als Idioten und Spinner bezeichnete angebliche 'Faschist' Elon Musk mit seiner Firma SpaceX einen Meilenstein in der Raumfahrtgeschichte geschrieben. Hier das Video des erfolgreichen Fluges der größten Rakete der Geschichte, die 50 Satelliten gleichzeitig in den Weltraum transportieren kann. Und Europa? Ok, die Grünen wollen das alles sowieso verbieten, weil es nicht CO2-neutral ist. Wer benötigt schon Satelliten? - Solange die technikfeindlichen Franzosen und die träumenden Grünen nicht die Fakten erkennen und anerkennen, stehen raue Zeiten für die EU bevor. Denn die Welt hat erkannt, dass sie sich auch ohne Europa weiterdreht. Die früheren Imperialisten, welche jahrhundertelang die ganze Welt als Kolonien ausbeuteten, haben sich selbst in die Bedeutungslosigkeit manövriert. Da helfen auch keine Kriegspläne - seien es Wirtschaftskriege gegen China und Russland etc. oder echte Kriege - (erstes strategisches Ziel der EU: 'Vorbereitung von Vergeltungsmaßnahmen') mehr, denn sie widersprechen dem zweiten strategischen Ziel der EU: exakt jene Staaten dazu zu verwenden, um die eigene Handelsplattform auszuweiten (weg von den USA). Und das dritte strategische Ziel der EU, den eigenen Binnenmarkt zu stärken, scheitert bereits an der völligen Verschuldung der EU (angefangen mit dem vor dem Staatsbankrott stehenden Frankreich), welche selbst nach offiziell hier noch erlaubten Publikationen von mindestens 20% Armut ausgeht, wobei Altersarmut nur ein kleiner Teil davon ist. Da entpuppt sich das ständig gebetsmühlenartig heruntergeplapperte Gerede von dem großen Markt der angeblich 540 Mio. potentiellen Kunden als Lachnummer. Denn bereits die Zahl ist falsch: In der EU leben überhaupt nur rund 450 Mio. Menschen. Zieht man die 20% der zugegebenen Armen und die juristisch nicht kauffähigen Kinder und die Millionen Asylanten ab, dann bleiben davon nicht mehr viele. Und dies gilt auch nur, solange der Euro halbwegs stabil bleibt.

Ende August versuchte Macron wieder einmal den Deutschen seine veraltete und überteuerte Rüstungstechnologie bei Flugzeugen und Panzern aufzudrängen - und der rückgratlose Kanzler widersprach nicht. So wird das niemals etwas mit der technologischen Aufholjagd Europas.

Ende August kamen auch die ganzen Statistiken für August heraus. Es war erfreulich, dass die neue Regierung dies plötzlich wieder (wie früher und wie fast jeder andere Staat immer) konnte, wohingegen die Grünen jahrelang alle negativen Fakten und Statistiken wochen- bis monatelang verzögerten, um sie 'politisch' zu korrigieren. Dass die Arbeitslosenzahlen in Deutschland über 3 Mio. stieg, war nicht das Kernproblem, denn auf 'magische' runde Zahlen kommt es ökonomisch nicht an, sondern darauf, dass es viel mehr waren als im Vorjahr. Dies schlug sich auch im miserablen Konsum nieder, der unerwartet drastisch einbrach, wobei immer mehr Menschen auch offen bei Umfragen zugaben, dass sie Angst hatten vor Entlassung und deshalb kaum größere Ausgaben tätigten. Hinzu kam, dass sich die Inflation angeblich 'völlig unerwartet' wieder verstärkte - und dies, obwohl man bei der Statistik weiterhin mit allen Mitteln trickste, um die angeblich nur 2,2%-2,7% (je nach Gruppe) zu erzielen.

Spezifische Meldungen zur Fotowirtschaft im August

Das tröge Sommerloch machte sich in der ersten August-Woche bemerkbar: Viele Fachjournale wärmten nur banale Themen oder Fotokurse für Anfänger auf sowie bewarben ihre eigenen (notleidenden) Foto-Wettbewerbe.

Nachdem die kanadischen Behörden in Neuschottland für mindestens drei Monate u.a. Fotografen aus fast allen Wäldern erfolgreich verbannten (25.000 Kanadische Dollar Strafandrohung), weil sie angeblich für ausbrechende Feuer verantwortlich seien, werden die deutschen Grünen das sicherlich auch bald bei uns einführen, um die eigene Bevölkerung weiter zu schikanieren.

Wie wertlos die von Adobe und den Zeitungen sowie Verlagen beworbene rein kommerzielle Veranstaltung rund um CAI in Wirklichkeit war, wurde im August angesichts der eindeutig und vorsätzlich von der Hamas und deren Terror-Fotografen sowie der mit diesen sympathisierenden westlichen Medien bekannt. Dass alle Bilder aus dem Herrschaftsbereich der Terrororganisation Hamas reine Propaganda sind, sollte nun wirklich jedem klar sein, so wie aus allen Kriegsgebieten. Zum Fälschen von Fotos benötigte man noch nie KI. Dazu reichen Kriminelle - auch in den westlichen Medien - völlig aus. In diesem Fall waren es das Time-Magazin und Reuters, welche explizit die Fälschungen - trotz Nachweisen der reinen Inszenierung durch die Hamas - auch nachträglich nochmals als korrekte und echte Fotos darstellten, welche angeblich die wahre Situation darstellen würden und auch dem Ethos der objektiven Presseberichterstattung entsprechen würden. Das Time Magazine hat bereits 2024 CAI beworben, bejubelt sowie als eine der besten Erfindungen 2024 gekrönt. Die Presseagentur Reuters ist Mitglieder der CAI und verdient an dieser 'Zwangsbeglückung' aller 'dummen' Fotografen sowie deren Kunden. Ok, ich vergaß: Die Hamas und deren Terrorsympathisanten müssen sich natürlich weder an CAI noch an irgendwelche Presserechte oder Pressestandards halten, weil das eine 'rassistische Diskriminierung' wäre. Denn auch diese Klassifizierung liegt bei uns überwiegend in den Händen jener Araberfreunde und Terrorsympathisanten. - Bald darauf wurden zahlreiche weitere Propaganda-Fotos als Fälschungen entlarvt. Aber da war es schon zu spät, denn die überwiegend antisemitischen Medien in Deutschland (fast alle außer der Bildzeitung) hatten den 'rückgratlosen' 'Umfaller' und 'Wendehals' Merz schon dazu gedrängt, im Alleingang unfassbare Maßnahmen gegen Israel zu ergreifen. Es war eben wieder ein weiteres Wahlversprechen (gegeben in einer großen Grundsatzrede zur Unterstützung Israels im Januar 2025), welches der Kanzler brach. Immer mehr Personen glaubten dem Kanzler kein Wort mehr. Und sofern die Umfrageergebnisse von Forsa zutreffen, dann waren drei Viertel der Deutschen inzwischen derart antisemitisch, dass sie harte Maßnahmen gegen Israel forderten. Die roten und grünen Medien hatten mit Falschaussagen und gefälschten Fotos so in der Bevölkerung einen grassierenden Antisemitismus geschaffen, wie es nicht einmal den Nationalsozialisten gelang, die zu ihren Hochzeiten bestenfalls auf ein Drittel an Unterstützung zählen konnten.

Die Besitzerfamilie Stahl der deutschen Video-Firma Arri schien laut Bloomberg zumindest über den Verkauf nachzudenken - und zwar in einem fortgeschrittenen Stadium: Denn der Video-Markt war trotz aller Falschmeldungen der Fachpresse, welche alle Unwissenden nur in das für jeden Filmer angeblich lukrative Geschäft mit der Filmerzeugung treiben wollte und weiterhin will, seit Jahren rückläufig. Die 1917 gegründete Firma Arri stellt Kameras, Objektive und Beleuchtungsmittel für das Filmen her und vermietet diese auch an Filmteams. Das in Filmkreisen bekannte Unternehmen unterhält Niederlassungen in 16 Ländern, darunter auch in Burbank, Kalifornien, wo große Hollywood-Studios beheimatet sind. Insbesondere der Verleihbetrieb ging drastisch zurück, weil nach der Kernzeit der Corona-Pandemie die Nachfrage der Streaming-Anbieter und Fernsehserien nachließ. Bereits 2023 litt Arri aufgrund rückläufiger Verkäufe unter geringeren Umsätzen und zudem einem steigenden Lagerbestand (aufgrund der von mir seit Jahren kritisierten viel zu optimistischen Überproduktion). Dies führte bei Arri sogar zu einem 'Liquiditätsdruck'. Das ist eine höfliche Umschreibung für 'kurz vor der Zahlungsunfähigkeit' stehend. Seit damals musste man sich deshalb von 'nicht zum Kerngeschäft gehörenden' Firmenteilen trennen. - Fazit: Misstrauen Sie der unkritischen Jubelberichterstattung der daran kommerziell interessierten Fachmagazine, welche so etwas bestenfalls erst im Nachgang und zwangsweise sowie verklausuliert einräumen. Die Welt ist viel komplizierter. Was zahlenmäßig beim Absatz noch relativ gut im Bereich Video läuft, sind die preiswerteren Filmkameras für hochwertigere Filmproduktionen (die seit Jahren angepriesenen sogenannten Hybrid-Kameras) und der Billigbereich für die vielen unerfahrenen Einsteiger bei YouTube, TikTok etc. Faktisch wird der Druck durch KI auf die Filmstudios, Streamingdienste und Fernsehsender jedoch auch bald diese Segmente aufmischen. Denn es liegt nicht - wie viele meinen - nur am angeblich hohen Preis der Profi-Video-Kameras, die fast alle Anwender sowieso nur bei Bedarf ausliehen, sondern grundlegend am veralteten Konzept der manuellen Filmerzeugung durch und mit Menschen, die zudem (wie in Hollywood) lange streiken - also gar nicht arbeiten.

Dann jammerten - typisch für das 'Sommerloch' - wieder einmal die bei Kickstarter hereingefallenen Kunden. Einerseits zeigte dies die mangelhafte Prüfung der Seriosität aller derartigen Projekte. Andererseits wurde erneut belegt, wie schwer (bis unmöglich) es ist, in der Software-Industrie etwas auch nur halbwegs Brauchbares für Fotografen herzustellen. Jedoch zeigte sich auch, wie naiv die Leute waren: Wer bereits im Produktnamen Abode mit dem Buchstabendrehern einen Vergleich mit dem Milliardenkonzern Adobe herstellt, kann nur scheitern. Wenn etwas zu gut klingt, um wahr zu sein, dann ist das meist auch so.

Im August führten die Umweltschützer unter einem Vorwand den nächsten Angriff gegen die verhassten Fotografen durch: Sie verlangten die Löschung von Fotos, weil Fotos angeblich die Umwelt zu sehr belasten. - Die deutschen Grünen werden dies sicherlich bald über die EU als Verordnung ebenfalls erzwingen. Überlegen Sie sich unter diesen neuen rechtlichen Umständen nochmals dringend Ihre Strategie zur Datensicherung. Jede Sicherung Ihrer Fotos und Videos im Netz unterliegt u.a. dem Zugriff der Grünen. Eine Datensicherung in der Cloud ist somit absolut unsicher und deshalb keine Daten-'Sicherung'. Schaffen Sie sich 'sicherer' eher private externe Festplatten an. Darauf haben Umweltschützer keinen Zugriff und können Sie auch nicht zur Löschung von Fotos sowie Filmen zwingen.

Während die Anzahl der Fotografen mit dedizierten Kameras und vor allem deren Fotos zurückging, nahm die Zahl der Überwachungskameras (CCTV) weltweit drastisch zu. Deshalb waren diese Überwachungskameras auch seit Jahren die Wachstumsbranche im Bereich Imaging aller Firmen.

Dann stellte Ricoh seine neue Kamera-Version GR IV vor - eine weitere Pocket-Kamera. Zwar bietet sie 53 GB internen Speicher, aber keinen elektronischen Sucher und auch nur ein fummeliges Micro-SD Speicherkartenfach. Für 1.499 US-Dollar und 1.350 Euro war das definitiv keine Billigkamera.

Als Google bei seinem neuen KI-Smartphone Pixel 10 auch die verhassten content credentials von Adobe einbaute, war die Persiflage perfekt: Die schlimmste aller KI-Smartphone-Kameras, welche seit Eintritt der KI-Firma Google in den Smartphone-Bereich am dreisteten mit KI die optisch eher mäßigen Kameramodule und Objektive zu 'schönen' Bilder aufhübschte, schmückte sich und seine Fotos mit dem Siegel der angeblichen Authentizität. Da Fotos in Smartphones i.d.R. aus 10-20 Einzelaufnahmen intern mittels KI zusammengestückelt werden, ist es physikalisch unzutreffend, das als ein oder gar echtes Bild zu bezeichnen. Google betonte sogar explizit, dass auch AI modified images diese Authentifizierungs-Bestätigung erhalten. Und authentisch ist bei Smartphones noch nie etwas gewesen. Man darf somit von Etikettenschwindel sprechen. Hier geht es nur um Kommerz. Damit lässt sich allerdings die kostenpflichtige Zwangsbeglückung durch CAI ab nun auch bei dedizierten Kameras und vor allem den ernsthaften Fotografen erzwingen. Ferner war auch die ausdrückliche Betonung, dass CAI kostenlos wäre, irreführend. Jeder Anwender wird dies dann schon noch erkennen, wenn er seine Bilder bei einem kostenpflichtigen Provider authentifizieren lassen will. Angeblich 'kostenlos' war nur, dass Google die einzelnen Zwangs-Anhänge an jedes Foto ab August 2025 (noch nicht) einzeln bepreiste, sondern dafür eben nur einen drastisch höheren Smartphone-/Kamera-Preis verlangte (für das Pixel 10 Pro XL immerhin ab 1.300 Euro). - Nebenbei: Dass selbst die früher technische Fachzeitschrift DPReview diesen Unsinn nicht erklärt oder evtl. sogar nicht einmal erkennt, war bezeichnend für den Niedergang der sogenannten Fachpresse. Um es sachlich zusammenzufassen: moderne Smartphones können seit einigen Jahren wirklich hochwertige und schöne Fotos erzeugen, aber eben nur mit KI und massiven technischen Eingriffen die physikalisch bedingt minderwertige Optik. Das hat mit Authentizität nichts zu tun.

Dann feierte Apple wieder einmal einen jener Pyrrhussiege, welche sich bei genauem Lesen als typischer Marketing-Unsinn herausstellten. Angeblich verzichtet Großbritannien auf die Entschlüsselung von allen Apple-Geräten aufgrund seines 2016 erlassenen Spionage-Gesetzes. Wer jedoch genau liest, erfährt, dass dies so nicht zutrifft. Die USA hatte nur eine Ausnahmegenehmigung für die eigenen US-Bürger erwirkt, solange sie sich in den USA aufhalten. Jene dürfen nicht (offiziell) durch die eingebauten Hintertüren der Engländer ausspioniert werden, da dies ja bereits die US-Geheimdienste aufgrund des Patriot-Acts machen und dann die Ergebnisse im Rahmen der sogenannten Five-eyes (Spionageabkommen zwischen den USA, England, Kanada, Australien und Neuseeland) auch an England aushändigen. Der Rest der Welt und alle US-Apple Nutzer im Ausland hingegen dürfen sehr wohl vom britischen Geheimdienst durch die eingebauten Hintertüren ausspioniert werden.

Die 'arme' und 'unterdrückte' Firma Nikon wurde laut internationalen Presseberichten gezwungen (forced), die eigenen Preise aufgrund der Zölle in den USA erneut zu erhöhen. Komisch: Die viel kleinere Firma Sigma erhöhte ihre Preise nicht. Und die Zollsätze wurden für alle Produktionsstandorte Nikons in den finalen Handelsabkommen sogar gesenkt - im Vergleich zu den früheren Vorgaben. Aber wer möchte nicht auch dazu 'gezwungen' werden, mehr zu verdienen. Nun gut: Die dummen Kunden müssen nun weltweit die höheren Preise bezahlen. Und Nikon wurde von der Fachpresse sogar dafür gelobt, dass man in der Urlaubszeit, in der kaum jemand reagieren kann, sage und schreibe eine Woche vorab auf die erneuten Preiserhöhungen zum 1. September hinwies: it is ... nice when companies give customers a heads-up about impending price increases. - Es ist ... schön, wenn Unternehmen ihre Kunden vor bevorstehenden Preiserhöhungen informieren. - Danke, Nikon.

Ende August brachte Nikon mit einem Firmware-Update den 'Nikon Authenticity Service' (ist identisch zu den C2PA Content Credentials = CAI) zur Mittelklassenkamera Z6III auch für Privatpersonen. Man muss jedoch ein Zertifikat bei Nikon anfordern, das derzeit angeblich noch kostenlos ist.

Ende August 2025 brachte Hasselblad die neue X2D II 100C heraus. Wichtig ist das unscheinbare römisch II in der Mitte. Siehe den Detailbericht dort.

Ende August 2025 senkte Blackmagic die Preise für manche seiner Film-Kameras. Dies belegte erneut, wie schlecht es der Filmbranche (Kino und Fernsehen) ging. P.S.: Nur weil die Ursa-Kameras ein paar tausend US-Dollar billiger wurden, ändert das nichts am Gesamtpreis der Gesamtausrüstung, welcher selbst ambitionierte Amateure noch immer abschrecken dürfte. Denn 5-7.000 US-Dollar spielen bei sechsstelligen Summen der Hardware sowie weiteren sechsstelligen Beträgen für die Software / Filmbearbeitung und siebenstelligen Aufwendungen für das Personal rund um die Filmerstellung keine Rolle.

Ende August wurde eine weitere Untersuchung über die Berufsfotografen publiziert: Sie ist jedoch auch nach einer persönlichen Anmeldung nicht vollständig zugänglich (nur ein Executive Summary), sodass man nichts überprüfen kann. - Also sollte man größte Vorsicht üben. Eine unbekannte Anzahl an Personen wurden befragt, aber nur 1.294 aus 43 Ländern lieferten im Mai und Juni 2025 Antworten. Bereits diese Selbstauswahl schränkt die Aussagekraft etwas ein. Faktisch sagt der Bericht nur etwas über jene Antwortenden aus - nicht über alle Berufsfotografen. Wie bei allen derartigen Untersuchungen lag der Schwerpunkt in den USA gefolgt von Kanada und Großbritannien (weil die Forscher nur Englisch sprechen und das selbstredend von den Befragten verlangen.) Auch die Altersverteilung ist unglaubwürdig, weil z.B. die jungen Fotografen fast nie antworteten und auch die älteren unterrepräsentiert sind. Bereits dies verzerrt viele weitere Aussagen. So behaupteten 4,2% aller Antwortenden, mehr als 300.000 US-Dollar netto in Jahr zu verdienen - in den USA sogar 6%. Das dürfte kaum dem Weltdurchschnitt der Berufsfotografen entsprechen.

Künstliche Intelligenz im August

Während die ganze Welt neue KI-Rechenzentren plante oder schon baute, verschärften die Grünen in der EU die Beschränkungen gegen jegliche KI-Entwicklung in Europa, und deren Medien feierten diese Beschränkungen als angebliche Rechtssicherheit.

OpenAI baut derweil in Norwegen, das nicht zur alles beschränkenden EU gehört das größte KI-Rechenzentrum Europas mit 2026 fertiggestellt 100.000 Grafikbeschleunigern und in den Folgejahren 250.000 GPUs. Das dürfte dann mehr sein, als die ganze EU in allen Rechenzentren überhaupt bis Ende der 2020er Jahre zusammenbekommt. Indem Norwegen der eigenen respektive US-KI damit sein gigantisches Stromnetz zur Verfügung stellte, hatte es den deutschen Grünen faktisch eine Absage erteilt: Norwegen wird weder die deutschen Ökofantasien finanzieren noch Deutschland mit Strom versorgen. Nach dem Flop mit dem angeblich sicheren Öko-Strom aus der Sahara war dies der zweite große Rückschlag. Selbst wenn Deutschland jemals die (bisher nur in Fantasien bestehenden) Rechenzentren baut, wird es kaum Strom für deren Betrieb geben, der hierzulande sowieso bereits heute bis zu viermal so teuer ist wie im Rest der Welt.

Anfang August stellte Google die neue KI-Software Genie 3 vor, welche in Echtzeit ganze 'Welten' per einfachen Textprompts erstellt, die physikalisch korrekt sind und sogar eine 'Gedächtnisfunktion' besitzen. Damit kann man nicht nur Videos erzeugen, sondern auch Spiele und ganze Simulationen. Somit war für die Entwicklung auch das Thema Video bereits abgehakt. Denn Echtzeit-Simulation der physikalischen Realität mit Gedächtnis ist viel anspruchsvoller.

Können Sie sich noch an die Dummschwätzer erinnern, welche vor einem Jahr behaupteten, dass das mit der KI bei Bildern nie etwas werden kann, weil sie selbst bei banalen Dinge wie den Fingern zu blöde sei, auf fünf zu zählen. Nun gut, ein KI-Jahr ist mindestens wie ein Hundejahr zu werten, zählt also im Durchschnitt sicherlich mal sieben, aber zu Ungunsten der Menschen. Im Sommerloch regten sich jene 'Propheten' auf, weil kaum jemand mehr den Unterschied zwischen KI und Original erkennen konnte, und diffamierten alles pauschal als KI-Slop - 'Abwasser / Dreck', was ihnen persönlich nicht gefällt, sei es durch KI erzeugt oder echt. Es ging somit wieder um Ausgrenzung. Vor allem finden sich jene Fotografen darunter, die sich mit ihrer vermeintlich 'echten' Fotografie am sichersten fühlten. Hinzu kommen jene politisch motivierten Hetzer in deutschen Medien, welche sogar KI-Kunst diffamieren, weil sie gegen jeden Fortschritt sind, und davon vom Öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen im Auftrag der Grünen bezahlt werden. Es ist durchaus etwas Wahres daran, dass man im Ausland jene Hetzer gegen KI deutlicher analysiert, als diejenigen Personen, welche Angst davor haben, weil sie dadurch ihre Macht (Geldeinnahmen, Einfluss, Ansehen) verlieren. Im freien Ausland wird KI als Demokratisierung begriffen und auch deshalb schnell weiterentwickelt - sowie von Künstlern verwendet. Dort will kaum jemand in die von unseren Öko-Adligen gelobte 'vorindustrielle Zeit' zurück. Bei uns kategorisiert man hingegen KI-Erzeugnisse wieder unter 'entartete Kunst', die selbstverständlich - wie unter den Vorfahren der heutigen Hetzer für kulturelle Reinheit - ausgemerzt werden muss. Hören Sie dazu einfach ein paar Podcasts oder schauen Sie sich Fernsehsendungen der deutschen öffentlichen Sendeanstalten an. Aber die nicht ganz so neue Argumentation gegen KI ist: 'Slop - und damit die gesamte KI - sei eine Gefahr für unsere Kinder.' Vermutlich wird man KI-Erzeugnisse bei uns bald so bestrafen wie Kinderpornografie. - Und der grüne Spitzenkandidat Özdemir in Baden-Württemberg verkündete, dass die Grünen als Konsequenz ein generelles Internet-/Sozial-Media-Verbot für alle unter 16 Jahren einführen werden, weil jene nämlich am häufigsten KI verwenden und deshalb nicht mehr der grünen Propaganda folgen wollen. Zudem forderten die Grünen einen Führerschein für die Benutzung von weltweit freien Internet-Diensten für Deutsche. Dazu soll es von Grünen eingerichtete und an sie zu bezahlende Fahrstunden geben. Drogen frei beziehbar machen, aber das Internet und KI sperren - eine besondere (grüne) Logik.

Als OpenAI endlich das lange angekündigte ChatGPT Modell V5 vorstellte, waren zahlreiche Menschen in der freien Welt enttäuscht, weil sie mehr erwartet hatten. Die vollständige und für den Nutzer nahtlose sowie einfach zu bedienende Integration aller einzelnen früheren KI-Instrumente (auch des Grafikentwicklers Dall-E) reichte den Anwendern nicht mehr. Somit kann man festhalten, dass inzwischen die Erwartung der rund 800 Millionen OpenAI-Kunden die technische Entwicklung überholt hatte. Bei aller zulässigen Kritik am Produkt darf man daraus allerdings auch ablesen, wie etabliert KI war. Insgesamt Milliarden Anwender weltweit forderten täglich mehr Leistung, weil sie KI immer öfter für fast alles verwendeten. Das betraf vor allem Dinge, an welche die Entwickler überhaupt nicht gedacht hatten.

Im allgemeinen informativen 'Sommerloch' griffen die KI-Feinde erneut ihr personifiziertes KI-Feindbild Sam Altman direkt an, weil er Fakten darstellte, welche die eingefleischten 'Bio'-Fotografen und vor allem deren davon und der Bewerbung dedizierter Kameras lebenden Fachmagazine nicht akzeptieren wollten: GenKI-Fotos und -Filme waren bereits derart ubiquitär und vor allem beliebt, dass die meisten Nutzer weltweit sie als Fotos und Filme akzeptierten. GenKI-Bilder, Smartphone-Bilder und Bilder aus dedizierten Kameras waren für die meisten Nutzer in der Welt inzwischen faktisch gleichwertig. Exakt gegen diese Gleichsetzung und das Zusammenwachsen aller drei Kategorien von Bildern wandten sich die 'Bio'-Fotografen - vergeblich. Denn in der freien Welt liegt die Deutungshoheit bei der demokratischen Mehrheit - nicht den kommerziellen Interessen der an anderen Ansichten verdienenden (inzwischen winzigen) Minderheit. - Letztendlich ging diese erneut aufgewärmte Diskussion auf die unhaltbare These des angeblich 'echten' realen Bildes zurück, welches - laut Wut-Fotografen und Wut-Videografen - angeblich die Welt korrekt abbildet.

Dann trieben die KI-Gegner eine Studie der New York Times (deutsche einseitig politisch manipulierte Auszüge daraus) aus den USA als 'Sau' durch das Sommerloch in Deutschland: Angeblich seien die Stromkosten seit 2020 in den USA auch durch steigende KI-Nutzung um durchschnittlich ca. 4% und im Extremfall bis 30% gestiegen. Und dies drohe angeblich auch in Deutschland. Nun ja: Bei genauer Analyse stellt sich jedoch heraus, dass die Strompreise in den USA bei 12,57 US-Cent je Kilowattstunde im August 2025 (also nach allen angeblichen Preiserhöhungen der letzten fünfeinhalb Jahre) lagen. Das waren umgerechnet bescheidene 10,8 Euro-Cent und somit etwa nur ein Drittel des deutschen Preises. Ferner werden die bereits von den Grünen in der EU und Deutschland beschlossenen Öko-Sonderabgaben unsere Stromkosten in den kommenden Jahren auch ohne jede weiteren kriegstreiberischen Einflüsse nochmals mindestens verdoppeln. Und auch die bisher lächerliche Kostensteigerung in den USA, welche auf KI zurückzuführen ist, zeigt eben etwas ganz anderes: Dass die dortigen Kunden KI frei nutzen durften und dies in einem Umfange bereits taten, wie es bei uns unvorstellbar, weil verboten, ist. Viele KI-Funktionen, welche die Grünen in der EU bis heute verbieten oder zumindest um Monate bis Jahre verzögern, waren im freien Ausland früher oder überhaupt nur verfügbar. Die Grünen haben rund um Europa und besonders Deutschland einen eisernen KI-Vorhang oder eine Mauer aufgebaut - wie die Mauer gegen Republikflucht in der DDR natürlich nur zum Schutz ihrer eigenen Macht. Entschuldigung: Das muss politisch korrekt selbstverständlich: 'zum Schutz der eigenen Bevölkerung vor den schädlichen Einflüssen des westlichen Kapitalismus' heißen. Und hat das verhasste Wort 'Kapitalismus' nicht bereits die ebenso verhassten Buchstaben K und I in sich? Deshalb ist KI nichts anderes als Kapitalismus. - Ok, auch das kommunistische China entwickelt KI. Aber das sind ja ebenfalls die Feinde der Grünen.

Einer der Top-Berater in der IT-Branche, Redakteur eines Online-IT-Fach-Magazins und seit Jahren gefürchteter KI-Hasser und Hetzer gegen KI meldete sich nun mit einer neuen These zu Wort. Nachdem er jahrelang als typischer deutscher Reichsbedenkenträger postulierte, dass aus KI niemals etwas werden würde und damit seine Honorare für derartigen Unsinn kassierte, schwenkte er nun um und behauptete (dank Demenz) ohne Skrupel das Gegenteil - und zwar gendergerecht gemäß Forderungen der Grünen: KI zieht immer mehr Menschen an: Über eigene Browser, Suchmaschinen, Chatbots oder Textdarstellungen bei Google. Wollen VerbraucherInnen etwas über Unternehmen und Produkte wissen, liefern Maschinen die passenden Infos direkt von den zugehörigen Homepages. Wer wird die also in Zukunft noch besuchen wollen? Steht ja alles schon bei der KI. - Welche Erkenntnis: Das wussten neutrale KI-Analysten schon seit Jahren.
In völliger Verkennung der KI-Leistungen behauptete er dann jedoch dreist-frech: Unternehmen werden ihre Websites also umbauen müssen - ein riesiges Auftragsfeld für Agenturen. Denn wer seine Homepage nicht nur noch KI-Crawlern zum Fraß vorwerfen will, der wird sie mit Video/Audio/Grafiken/Interaktionen aufleben lassen müssen. - Was umso spannender ist, als dies zu einem Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz führen wird.
Jener hochbezahlte IT-Fachberater und Redakteur hat noch nicht einmal mitbekommen, dass KI inzwischen fremde Video-, Audio- sowie Grafikdateien und auch Interaktionen analysieren und selbst erzeugen kann. Ist Deutschland wirklich derart rückständig, dass deren führende IT-Redakteure und Firmenberater im Ernst noch für Geld derartigen völlig veralteten Unsinn publizieren dürfen? Anhand der obigen Zitate und KI-Suchmaschinen finden Sie leicht selbst heraus, wie jener Mann heißt. - Die ganze freie Welt erzeugt KI-Werkzeuge und arbeitet damit. Einfach nur zu den bisherigen veralteten, inhaltsleeren, mit Fehlern (Programmier-, Ergonomie-, Tipp-, Schreib-, Stil-, Grammatik-Fehlern) übersäten Textmüllhalden gleich minderwertige Audio-, Video und Grafikdateien zu erzeugen und auf dem eigenen Internet-Auftritt zu publizieren oder durch schon seit 30 Jahren geforderte aber in der Praxis meist unbeliebte Interaktionsmodule zu ergänzen, geht am Thema KI sowie deren Chancen und Risiken völlig vorbei. Wenn diese hochbezahlten Berater schon nichts von KI verstanden haben, darf es kaum verwundern, dass die Industrie und die Bevölkerung in Deutschland sich schwer tun. Inkompetenz und Propaganda werden Deutschland in diesem Zukunftsfeld schwer schädigen. - Die wahre Antwort hätte deshalb lauten müssen: Zukünftig helfen (wie bisher) nur: hochwertige, durch die Verwendung von Verstand konzipierte sowie durch ernsthafte Fachkräfte sowie KI erzeugte neue relevante Inhalte, die man in einem kontinuierlichen Qualitätssicherungsprozess auch überprüft sowie optimiert. Jeglicher nur die Zeit der Nutzer verschwendende 'Datenmüll' wird zukünftig noch schärfer von den Nutzern abgestraft. - Jeder Internet-Auftritt, dessen gesamte Artikel- / Seiteninhalte sich tatsächlich korrekt in ein bis zwei Sätzen zusammenfassen lässt, verdient auch nicht mehr als diese zwei Sätze der KI-Zusammenfassung in den Suchmaschinen. Somit gilt auch im neuen KI-Zeitalter die alte Aussage: Erfolg wird nur jemand haben, der einen Mehrwert bietet. Alles, was KI besser oder auch nur gleichgut aber billiger und schneller erzeugen kann, wird es schwer haben. Aber selbst letzteres galt schon seit Jahrhunderten. Der Wandel ist immer derselbe, er wechselt nur seinen Namen. Und bei disruptiven Neuerungen war es nie erfolgversprechend, einfach nur stur beim Alten zu bleiben und jenes 'Veraltete' etwas im Detail zu optimieren.

In der freien Welt freuten sich viele Nutzer über die neue KI-Grafik-Software Nano Banana, weil sie eine beeindruckende Bildkonsistenz mit Fotovorlagen erzeugte. Ende August gab Google offiziell seine Vaterschaft zu und nannte die neue KI-Software Gemini 2.5 Flash Image.

Ende August diskutierten in den USA immer mehr Finanz-Analysten über die KI-Branche, welche nicht mehr die in sie gesetzten Erwartungen erfüllte. Es war jedoch unklar, ob die eigenen Erwartungen zu hoch geworden waren, oder ob tatsächlich, wie manche fürchteten, ein erneuter 'KI-Winter' bevorstand. Damit meint man eine Abschwächung des Interesses, der Investitionen und der realen Fortschritte im KI-Bereich, wie es sie schon mehrere gegeben hatte und sie auch Ende der 1990er Jahre respektive um das Jahr 2000 bei der Internet-Blase vorkam. In Deutschland hingegen wetterten die Linken und Grünen in ihren treu ergebenen Medien gegen die in der freien Welt für fast jeden zugänglichen KI-Chatbots für fast jede Situation. Vor allem forderte man, wie im Buchbereich (kein Scherz) bereits erfolgreich durchgesetzt Verbote für irgendwelche Gespräche mit Verstorbenen. Die Linken und Grünen wissen (obwohl es keinerlei auch nur halbwegs wissenschaftliche Untersuchungen dazu gibt) wie immer alles besser und sehen überall nur Gefahren für die menschliche Gesundheit und vor allem die von jenen Grünen und Linken geforderte postindustrielle (ist dasselbe wie vorindustrielle) Öko-Gesellschaft, in welcher die Grünen und Linken alleine herrschen. In deren Augen ist es für Trauernde offenbar sinnvoller, die seit Jahrhunderten bekannten teuren Scharlatane aufzusuchen - Hellseherinnen und esoterische Medien / Mediatoren in das Reich der Toten zu derartigen Séancen zu verwenden, als KI. Denn diese politischen Fanatiker wollten nun auch den Totenkult kontrollieren und reglementieren. Trauer darf zukünftig nur noch nach engen grünen Vorgaben und streng kontrolliert durchgeführt werden. So sah im August 2025 die real existierende Öko-Herrschaft in Deutschland und der Kampf gegen KI aus. Keinesfalls durfte der Einzelne mehr frei entscheiden, wie er trauert. Weder Aldous Huxley noch George Orwell konnten sich in ihren Dystopien derartige Schreckensszenarien zukünftiger Diktaturen ausdenken. Dazu bedarf es deutsche Grüne und Linke.

In den USA wurden immer weniger IT-Studenten angestellt, weil KI zunehmend die Arbeit übernahm. Gleichzeitig logen die von den Grünen manipulierten Medien den Deutschen vor, dass KI noch immer zu blöde wäre, etwas zu programmieren und Menschen nie ersetzt werden könne. Doch: IT-Fachleute mit KI-Kenntnissen ersetzen schon heute normale IT-ler. Pech, wer auf grüne Fanatiker hört, welche weder von Technik noch von Wirtschaft eine Ahnung haben.

CIPA Juli-Zahlen

Die CIPA publizierte die Zahlen zum Monat Juli sowie die Grafik der Verschiffungen. - Je nach Browser-Einstellungen lädt es diese Dateien sofort auf Ihren PC in den voreingestellten Download-Ordner herunter, statt sie im Browser anzuzeigen.

Die Juli-Zahlen waren trotz der schwierigen Wirtschaftslage extrem hoch.

Die Gesamtzahlen der Produktion veränderten sich um: +3,3% im Vergleich zum Juli 2024 auf 776.940 Stück. Das waren jedoch über -37.000 weniger oder -4,6% als im direkt vorausgehenden Juni 2025.

Die Produktion der Kameras mit fest eingebautem Objektiv (früher Kompakt- und Bridge-Kameras) veränderte sich um: +10,1% im Vergleich zum Juli 2024. Das werte ich als negativen Schritt in die falsche Richtung. Auch eine monatliche Produktion von fast 197.000 dieser technisch den Smartphones unterlegenen Modelle halte ich für deutlich zu hoch. Vor allem war es eine weitere Steigerung von +0,4% oder fast 1.000 zum vorausgehenden Juni 2025. Seit Januar 2025 wurde die Produktion fast jeden Monat erhöht.

Die Produktion der DSRL-Kameras veränderte sich um: -22,3% im Vergleich zum Juli 2024. Aber es war ein Plus von +37,7% oder über +16.000 Stück mehr gegenüber dem direkt davorliegenden Juni 2025 - eine erneute Steigerung. Diese insgesamt über 60.000 Stück waren zu viel.

Die Produktion spiegelloser Kameras veränderte sich um: +4,8% im Vergleich zum Juli 2024. Das war mit über 520.000 Stück das höchste jemals registrierte Juli-Ergebnis für spiegellose Kameras. Dennoch war es im Vergleich zum direkt vorausgehenden Juni 2025 ein Rückgang um -9,5%.

Die Gesamtzahlen der weltweiten Verschiffung veränderten sich um: +8,2% im Vergleich zum Juli 2024 auf nun 867.231 Stück. Aber es waren auch +3,9% oder fast +33.000 Stück im Vergleich zum direkt vorausgehenden Monat Juni 2025.

Die Gesamtzahlen der Verschiffung nach Europa veränderten sich um: -4,9% im Vergleich zum Juli 2024 auf knapp über 192.000 Stück. Und es waren auch -21,6% oder fast -53.000 Stück im Vergleich zum direkt vorausgehenden Monat Juni 2025. - Zwar ist das Geschäft bei uns saisonal bedingt in den Sommerferien gering. Aber der Rückgang war erheblich.

Die -10,4% geringeren Produktionszahlen im Vergleich zur Verschiffung im Juli 2025 waren Auffällig: Offenbar wurde die Überproduktion (in Vorwegnahme der höheren Zölle) in die Welt verschifft.

Im Juli nehmen die Produktionszahlen zum Vormonat Juni meist leicht (-0,7% im langjährigen Mittel) ab. Wir hatten im Juli 2025 einen deutlich höheren Rückgang um -4,6% zum Vormonat Juni (2025) zu verzeichnen. Das lag außerhalb des erwartbaren Rahmens und war angesichts der völligen Überproduktion im Juni (also der ohnedies bereits hohen Basiszahlen) eine Anpassung an die Zölle in den USA und an die schwächelnde Weltwirtschaft.

Fazit: Bisher verlief das Geschäft für die Kamerahersteller blendend: In den ersten sieben Monaten wurden mehr Kameras als im Vorjahreszeitraum produziert (+11,1%) und verschifft (+15,1%). Es waren bei den spiegellosen Kameras und den Kameras mit fest verbautem Objektiv mehr. Und bei den DSLRs wurde mit insgesamt nur -22,1% die Produktion zu wenig gedrosselt - jeweils im Vergleich zum Vorjahres-Ergebnis im Vergleichszeitraum 2024. Nach Europa wurde insgesamt 2025 bereits +15,7% verschifft. Nach China wurden bisher sogar +26,4% verschifft und in die USA immerhin +16,9% als im Vergleichszeitraum 2024. Überall versprachen sich die Hersteller weltweit weiteres starkes Wachstum - aber vor allem in China.

Die dazugehörenden Grafiken 2025 mit Erläuterungen der Detailzahlen. Auch bei den Objektiven waren deutliche Steigerungen bei der Produktion und Verschiffung zum Vorjahr zu verzeichnen.

Meldungen zur Wirtschaft im September 2025

Allgemeine Wirtschaft

Der September begann, wie der August aufgehört hatte - mit dem Gerichtsurteil und der Berufungsmöglichkeit sowie Frist bis zum 14.10.2025 eines Bundesberufungsgerichtes zu den Zöllen. Während die von Grünen und Frankreich dominierte EU-Presse hirnlose Schadenfreude auskippte, kamen unter Wirtschaftsfachleuten und Menschen, welche noch denken können, erste Bedenken über die Folgen auf.
Beginnen wir mit dem taktischen Fehler des US-Präsidenten, der auf seiner Internet-Plattform schrieb: If these Tariffs ever went away, it would be a total disaster for the Country. - Falls diese Zölle jemals abgeschafft würden, wäre das eine absolute Katastrophe für das Land. Respektive: If allowed to stand, this Decision would literally destroy the United States of America - Wenn diese Entscheidung Bestand hätte, würde sie die Vereinigten Staaten von Amerika buchstäblich zerstören. Die Argumentation geht vom Ende und den Folgen aus, was bei Juristen verpönt ist und Richter nicht anerkennen. Das Recht orientiert sich hingegen überwiegend an schriftlich fixierten Gesetzen und Präzedenz-Urteilen, weshalb die Grünen bei uns tausende Gesetze und Vorschriften erlassen, um dann durch ihre hunderten von Unterorganisationen dieses (ihr eigenes vages) Recht dann gegen die Bevölkerung trickreich einzuklagen.
Fakt ist jedoch, dass die Rückabwicklung das Zollsystem und die Behörden dort vor einen logistisch kaum lösbaren Berg an Arbeit stellt. Das würde die Weltwirtschaft insgesamt Monate stören. Bereits die rechtlich zulässige Aufhebung der De-minimis-Regelung (Einfuhren unter 800 US-Dollar in die USA waren früher zollfrei) führte dazu, dass seit Ende August über 20 weltweit tätige Versender keine Waren / Pakete mehr in die USA annahmen. Denn sie waren als Logistikbetreiber für das kostenpflichtige Lagern am US-Zoll zuständig. Und jene Regelung darf der Präsident außer Kraft setzen.
Selbst im günstigsten Fall für die Kläger werden nicht alle Zölle abgeschafft. Es geht im Rechtsstreit nur um diejenigen pauschalen Zölle gegen andere Gesamtstaaten, welche er mit dem International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) aus dem Jahr 1977 begründete. Denn u.a. die Einzelzölle auf z.B. Aluminium, Kupfer, Stahl und Autos sowie über 400 weitere Produkte gegen die EU (Section 232 tariffs) sind zulässig. Somit kann der US-Präsident weiterhin (neue) Einzelzölle verhängen. Ferner kann der US-Präsident gemäß dem Trade Act of 1974 jederzeit 15% Zölle für 150 Tage verhängen.
Im schlimmsten Fall muss der US-Bundesstaat nicht nur alle bisher erhaltenen Zolleinnahmen, sondern sogar noch die Schäden ersetzen. Das wären über 100 Milliarden Dollar. Das würde im schlimmsten Fall zum Zahlungsausfall - dem Staatsbankrott führen, dessen Folgen weltweit alle bisher bekannte Wirtschaftskrisen übersteigen würde, da die USA das Rückgrat des globalen Finanzsystems bilden, und der US-Dollar die faktisch einzige weltweit akzeptierte Transferwährung ist sowie die USA überhaupt den gesamten Finanzverkehr kontrollieren. Denn dann würden alle Gläubigerstaaten (u.a. China, Japan etc.) alles verlieren. Ferner müssten die USA dann wie in der Weltwirtschaftskriese alle eigenen vergebenen Kredite an die Welt sofort zurückrufen. Aber letztendlich profitieren nur die USA davon, da dann eben auch deren Schulden 'weg' sind. Die Talfahrt an den weltweiten Börsen, der Absturz des Welthandels und der Weltwirtschaft, der steile Anstieg bei den Arbeitslosenzahlen wären ohne jedes Beispiel. Ferner müssten die USA dann sparen, die Rüstung einschränken und definitiv die meisten Soldaten aus dem Ausland zurückrufen. Spätestens dann wachen die gegen die USA hetzenden Linken und Grünen in Europa 'erstaunt' wie immer auf. Staaten wie China, welche fast ihre gesamten Auslandsreserven verlieren, würden massive Schritte unternehmen müssen, um die Bevölkerung angesichts der Wirtschaftskrise 'abzulenken'. D.h. die Kriegsgefahr würde weltweit signifikant ansteigen. Taiwan, Südkorea und Europa hätten somit auch noch weitere Probleme. Das war ja einer der Gründe, warum alle den US-Zöllen zustimmten. Die gesamte Welt hängt von den USA ab. Alles andere ist hirnlose Propaganda.
Da ein altes Sprichwort sagt, dass man vor Gericht in Gottes Hand ist, ist auch der Ausgang vor allem im für Europäer sehr komplizierten US-Recht nicht wirklich sicher voraussehbar. Ein salomonischer Kompromiss könnte darin bestehen, dass der Präsident nachträglich manche Zölle durch beide Kammern (Repräsentantenhaus und Senat) bringen muss. Aber definitiv wird es eine unruhige Zeit geben. Und noch ein paar Haken bestehen: Wie sieht es mit den bereits geschlossenen rechtlich bindenden Verträgen zu neuen Zöllen (z.B. mit Großbritannien, Japan, Vietnam, der EU etc.) aus? Jene Nationen haben schließlich zugestimmt. Die ganze Materie ist rechtlich umstritten und verursacht somit weitere Unsicherheit in der Weltwirtschaft.
Und selbst wenn die US-Regierung vor dem Supreme Court in allen Punkten komplett unterliegt, wird sie nicht aufgeben, da Zölle einer der Eckpfeiler ihrer gesamten Politik sind. In einem solchen Fall sollte sich die Welt erst recht ganz warm anziehen. Denn dann stünden die USA ökonomisch miserabel da und wären gezwungen, drastisch zu handeln - auch die Demokraten nach einem evtl. gewonnenen Impeachment oder den Zwischenwahlen 2026. - Ein Hauptstreitpunkt scheint die juristische Spitzfindigkeit zu sein, ob Zölle mit Steuern (auf die eigene Bevölkerung) gleichzusetzen seien. Denn Steuern werden definitiv vom Congress beschlossen, und bei dem extrem heiklen Thema Steuererhöhung verstehen die US-Amerikaner keinen Spaß.

Anfang Dezember brach die CDU das nächste Wahlversprechen: Das Lieferkettengesetz wurde nicht abgeschafft, sondern nur die Kontrollen etwas abgemildert. Letzteres brachte jedoch nichts, da die hunderten grünen Unterorganisationen bereits ankündigten, gegen jede Firma, welche sich nicht mochten respektive, welche ihnen keine 'Schutzgelder' für Umweltprojekte bezahlte, Strafanzeige zu erstatten, um deren Arbeitsaufwand hoch zu halten. Aus dem milliardenschweren Erleichterungsvorhaben wurde bestenfalls eine minimale Kostenreduktion von maximal 4,1 Millionen Euro. Bei angeblich 2.352 Firmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern ergibt dies für diese jeweils durchschnittlich 1.750 Euro Ersparnis im Jahr - bestenfalls. Und durch die trickreich von den Grünen im Gesetz eingebauten indirekten Pflichten, sind faktisch auch alle kleinen Zulieferfirmen davon betroffen. Man geht von ca. 3-3,5 Mio. kleinen und mittleren Firmen alleine in Deutschland aus. Das ergäbe dann noch eine Einsparung von lächerlichen 1-2 Euro im Jahr je Firma.

Zu den vielen gebrochenen Wahlversprechen passten die Umfragewerte: Anfang September musste man eine infra Dimap Befragungen publizieren, welche niederschmetternd waren: Nur 1% waren mit der Arbeit der Regierung sehr und nur 21% überhaupt zufrieden. Aber die Grünen Medien lenkten sofort davon ab, weil die Zustimmung für den verhassten US-Präsidenten Ende August in seiner Bevölkerung angeblich mit 'nur' 41% 'viel schlechter' war. Offenbar beherrschten weder jene Medienschaffenden noch deren Anhänger mehr das kleine Einmaleins.

Dann senkten weitere Wirtschaftsinstitute ihre Prognosen für 2025 in Deutschland (weitere Quelle der Tagesschau, welche jedoch erfahrungsgemäß bald gelöscht wird). Absolut linientreu waren sich allerdings fast alle Analysten und vor allem die Medien einig, dass die schwache Wirtschaft weder am Krieg, noch an den Handelssanktionen der EU, noch an den eigenen hohen Energiekosten, noch der eigenen überzogenen Umweltpolitik oder gar der Asylpolitik läge, sondern ausschließlich an den 'bösen' US-Zöllen sowie der eigenen Bevölkerung, welche aus reiner Bosheit nicht richtig konsumieren wollte. Dabei hatten die Deutschen eine neue Höchstmarke von über 10 Mio. neuen Ratenkrediten überschritten. Sie konsumierten also weit über ihre Verhältnisse. Da 49,8% der Kredite Beträge unter 1.000 Euro betrafen, konnten viele Menschen noch nicht einmal mehr kleine Anschaffungen sofort bezahlen. - Ein kleiner ökonomischer Hinweis: Kredite stellen einen 'vorgezogenen' Konsum dar, denn später muss man sie (zzgl. Zinsen) abbezahlen und dann (also spätestens im kommenden Jahr) den eigenen Konsum einschränken.

Verdrängt wurde deshalb wochenlang von den Medien, dass wieder einmal ein wie immer angeblich 'psychisch Kranker' (ist in der von Grünen seit Jahren erzwungenen Sprachregelung in deutschen Medien identisch zu Araber) einen Terroranschlag an einem Bahnhof durchgeführt hatte, indem er grundlos ein 16-jähriges Mädchen in einen einfahrenden Zug stieß. Wieder waren es pro-arabische Mitarbeiter von Behörden, welche den kriminellen Iraker jahrelang schützten, nicht abschoben, nicht einmal in Gewahrsam nahmen, damit er weiterhin unbehelligt seinem 'Brauchtum' (Gewalt gegen Frauen) nachgehen konnte. Für seine 'großartige' Tat erhielt er sofort einen Anwalt und einen Psychiater gestellt, sowie in der Folge ein Aufenthaltsrecht. Korrekt gelesen. Denn die Anwaltskanzlei hat dies bis zur vollständigen Klärung aller erdenklichen Sachverhalte verlangt. Auch dies war eines der vielen gebrochenen Wahlversprechen der Regierung. Und die Grünen sowie ihre Araberfreunde in hunderten Unterorganisationen gaben wieder den Deutschen und dem Opfer die Schuld: Man hätte den Terroristen vorab noch besser psychologisch betreuen und mit noch mehr Geld ausstatten = integrieren sollen. Wenige Tage darauf jagte ein Syrer in Magdeburg mit dem Messer eine Frau durch die Straßen der Fußgängerzone und stach sie dann brutal ab. - Arabisches Brauchtum, das laut grünen Thesen unsere 'verkümmerte' deutsche/europäische Kultur 'bereichert'.

In diesem seltenen Dokument des öffentlich rechtlichen Rundfunks (das sicherlich bald auf Druck der Grünen gelöscht wird) darf ein Analyst (Robert Halver von der Baader Bank) noch die Wahrheit sagen: Selbst wenn wir unsere Energiekosten um die Hälfte reduzieren würden, wäre Amerika immer noch wettbewerbsfähiger in Energiefragen. Und Energie - das sind die Arbeitskosten der Zukunft: bei KI, bei allem.. - Nicht ganz. In der freien Welt sind das bereits die Arbeitskosten der Gegenwart. Denn im Rest der Welt liegen die Energiepreise (nicht nur der bei uns von den Grünen durch Kriegssanktionen und Zwangs-Ökoabgaben künstlich verteuerte Strom) bei 1/3 bis 1/4 unserer Preise. - Hier noch eine Einschätzung aus dem freien Ausland (der auch bei deutschen Grünen über alle Zweifel erhabenen linken Zeitschrift The Guardian): If history is any guide, the country that dominates energy usually dominates economics and politics. - Was man aus der Geschichte lernen kann: Das Land, das den Energiemarkt beherrscht, dominiert in der Regel auch die [Welt-]Wirtschaft und Politik.

In Japan wurde der nur kurz tätige glücklose Ministerpräsident - von seiner Partei gezwungen - zurückzutreten. In England sah es nach dem aufgrund eines Steuerskandals erforderlichen Rücktritt der wichtigsten Verbündeten (Angela Rayner) des Premierministers Starmer ebenso schlecht aus. Sollten sich beide Regierungen (in Japan und England) nicht umgehend um die wahren innenpolitischen Probleme endlich kümmern (Asylanten, Kriminalität und Inflation - erstaunliche Parallelitäten zu uns), dann werden beide Regierungen in den nächsten Wahlen mit demütigenden Ergebnissen abgewählt. In Frankreich konnte man im September nur noch von politischem Chaos am Rande des ökonomischen Abgrundes sprechen, wobei Präsident Macron - völlig uneinsichtig - mit seiner verfehlten und bereits mehrfach gescheiterten Politik stur weitermachen wollte. Und der größte Terrorstaat der Welt - Iran - drohte Israel wieder mit einem Krieg.

In den USA litt die Regierung unter denselben Problemen der Vorregierungen: Die reale Wirtschaft war besser, als die Bevölkerung sie empfand. Somit waren die Befragungswerte mäßig und der Konsum eher verhalten, weil zu viele Menschen sparten.

In Europa wuchs der Antisemitismus ins Unfassbare: So lud Belgien ein deutsches Orchester aus, weil der Dirigent Jude ist. Holland und Irland wollten den ESC boykottieren, weil Juden daran teilnehmen. Die mehr als nur araberfreundliche spanische Regierung unterstützte 100.000 pro-palästinensische Demonstranten gegen Israel, und der offensichtlich inzwischen komplett antisemitische sozialistische Regierungspräsident lobte die Hamas-Freunde für die gelungene Störung sowie den Abbruch des internationalen Radrennens Vuelta, weil Juden daran teilnahmen. Pedro Sanchez sprach jenen Antisemiten und Hamas-Unterstützern sogar seine tiefe Bewunderung aus. Übertroffen wurde es nur noch durch den offenen Antisemitismus in der EU auf allen Ebenen, wo selbst die deutsche EU-Kommissions-Präsidentin in guter adliger antisemitischer Tradition gegen Israel hetzte. Wenige Tage darauf forderte sie die Aussetzung des Freihandelsabkommens mit Israel sowie Strafmaßnahmen gegen einzelne Juden. (Ich nehme Wetten an, wie sich unser 'Umfaller'-Kanzler dazu verhält.) Gott sei Dank kontrollieren die EU und ihre Gremien alle relevanten Ethikkommissionen sowie juristischen Gremien, sonst könnte man evtl. auf den 'abwegigen' Gedanken kommen, dass die EU doch nicht die 'Guten' seien. Denn selbst CDU-Politiker wie Herr Spahn sagten, dass wir das mit den Parolen Kauft nicht bei Juden alles schon einmal hatten.
Und überhaupt entglitt die Rhetorik von der Leyens im September völlig in das Kriegerische. In ihrer September-Ansprache vor dem Parlament verwendete sie 25 Mal die Worte 'Kampf' und 'kämpfen'. Exakt so führten die Adligen Europa 1914 auch in den Krieg.

In Deutschland gewann der linke Terror ungeahnten Auftrieb: Statt bisher im Monatstakt, fackelten die Antifa-Gruppen inzwischen im Wochenrhythmus (und teilweise täglich) Strom-Leitungen, Stellwerke der Bahn, Umspannnetzwerke etc. ab, wobei sie von den linken und grünen Sympathisanten in den öffentlich rechtlichen Medien in Schutz genommen wurden. Schließlich seien die Bahn und die Städte (wie z.B. Berlin) selbst schuld an den Anschlägen, wenn sie ihre Anlagen nicht perfekt schützen würden. Das ist die typische seit Jahrzehnten bei uns übliche Täter-Opfer-Umkehr - hier kombiniert mit der völligen Blindheit beim Terror von links. Die Opfer seien wie immer selbst Schuld dafür, dass Terroristen sie angreifen.

Spezifische Meldungen zur Fotowirtschaft im September

Da in den USA - dem Hauptmarkt für Foto und Video - am 1. September (Labour Day) das Ende der Sommerferien liegt und die neue Saison beginnt, sind viele Neuerscheinungen für das Weihnachtsgeschäft zu erwarten.

Anfang September gab Leica bekannt, dass der Objektivhersteller Viltrox der sogenannten L-Mount-Alliance beigetreten ist. Das dürfte mittelfristig das Objektivangebot dort deutlich um preiswertere Objektive erhöhen, wie bereits durch die anderen Objektivhersteller Sirui und Samyang. D.h. sowohl Sigma als auch die überteuerten Objektive von Panasonic und Leica sowie eingeschränkt DJI erhalten Konkurrenz. Dies dürfte die dortigen Kunden erfreuen. Das wurde 7 Jahre nach der Gründung (2018) jener 'lahmenden' L-Mount-Alliance auch erforderlich. - Bevor wieder Kritik einsetzt: Es geht nicht um die Qualität der Produkte, sondern um den bis heute sehr geringen Marktanteil jenes Bajonettes. Ob die Rechnung für Viltrox allerdings auch aufgeht, ist unklar, da laut Analytikern die L-Mount-Alliance insgesamt bestenfalls 500.000 spiegellose Kameras seit 2018 verkauft hat.

Adobe geriet weltweit immer stärker unter Druck, weil dort zahlreiche Firmen auf dem Smartphone und im Internet kostenlose Video-Bearbeitungssoftware mit KI anboten. Im September zog Adobe nach und bot für das iPhone auch seine Software Premiere kostenlos an. Schön dumm, wer für die überteuerte Software im Abonnement horrend viel Geld (offiziell laut Adobe Deutschland 77,99 Euro im Monat) bezahlt.

Zudem geriet Adobe unter Druck, als bekannt wurde, dass die Firma mit seiner neuen Browser-Applikation zur PDF-Betrachtung (Chrome Acrobat extension) bewarb, dass man im Google-Browser Chrome auch fremde Bilder bearbeiten und deren Wasserzeichen so entfernen kann, damit man fremde Bilder einfach stehlen und als eigene Fotos ausgeben kann. So 'unterstützte' Adobe die eigenen medienschaffenden Kunden, welche Geld für Adobe-Software ausgaben.

Nachdem das Australian Centre for Photography in Sydney bereits 2021 schloss, musste die Ausstellung mit jährlichem Festival 'PHOTO Australia' in Melbourne nach 4 Jahren bereits wieder aufgeben: Vor allem steigende Kosten und sinkende Sponsoreneinnahmen belegten das ständig sinkende Interesse aller an der Fotografie. Das war nicht nur (wie jener Redakteur behauptete) ein rein australisches Problem, sondern weltweit nachweisbar.

Nikon brachte für Sammler die Vollformat-Kamera Zf nun auf vielfachen Wunsch der reichen Sammler 'endlich' auch in Silber und in weiteren Kunstlederfarben heraus. Das wird die praktische Fotografie 'sicherlich' voranbringen.

Dann wurde wieder einmal von einem Hacker publiziert, dass auch Nikons Implementierung von CAI in den Kameras wertlos war, weil man damit auch Bilder signieren kann, welche nicht von der Kamera gemacht wurden. Jener Hacker konnte nachträglich sogar die angeblich unveränderbaren Metadaten manuell verändern, ohne dass die Signierung beeinträchtig wurde - etwas, das alle beteiligten Firmen bis heute als absolut unmöglich bezeichnen. - Nochmals: Insider mit technischem Verständnis wussten über die unfassbaren Sicherheits-Lücken dieser wertlosen Signierungstechnologie von Adobe schon seit vielen Jahren Bescheid. Und ich habe dies immer publiziert. Aber alle an jenem rein kommerziellen Projekt von Adobe profitierenden sogenannten 'Fach'-Medien bewarben es weiterhin wissentlich falsch.

Im August wurde bekannt, dass das Uraltprojekt Alice-Camera, dann umbenannt in Camera Intelligence sich nun um KI kümmert. Eigentlich sollte es einmal eine einfache Micro-Four-Thirds-Kamera werden, welche mit einem Smartphone bedient werden kann. Nun ist das alles 'Geschichte', weil man mit dem kleinen Sensor nur noch mittels massiver KI überhaupt ein konkurrenzfähiges Bild erzeugen kann und nur dann noch Geld von Unterstützern / Financiers und Kunden erhält. - Niemand scheint sich die Frage zu stellen, warum man dann noch den schweren Vorbau am Smartphone benötigt. Denn jedes moderne leichte kleine Smartphone kann mittels KI das auch schon. Mein veraltetes oder höflich 'Retro-Smartphone' aus dem Jahr 2023 mit 4 Kameras und bis zu 50 MP-RAW sowie 200 MP-JPEG-Sensor auch. - Im Übrigen halte ich die als 'neu' beworbene Sprachsteuerung (voice-cotnrol) der Kamera als erfahrener Ergonomieexperte für schwierig (respektive kaum alltagstauglich), sofern sich andere Geräusche (auch sprechende Menschen) im Umfeld befinden.

Selbst überzeugte Nikon Anhänger räumten im September ein, dass Nikon seine DSLR-Kameras (schon lange) nicht mehr in der normalen Produktionslinie herstellt, sondern nur noch nebenbei als Restbestände (Thom Hogan löschte diese Datei inzwischen). Alle jahrealten Prognosen zur DSLR-Zukunft werden somit bald eintreten. Jener Nikon-Analytiker geht von Weihnachten 2025 aus.

Im September gab die Foto-Software-Firma Topaz Labs (zumindest an seine Kunden in den USA) bekannt, dass sie erstens nun endgültig zu einem Lizenzmodell auf Monats-Abonnement-Basis übergeht und vor allem komplett auf KI setzt. Dies betrifft nun auch die reine RAW-Entwicklung - den RAW-Konverter. D.h.: Der Nutzer weiß überhaupt nicht mehr, was die Software aus dem Original-RAW-Foto macht. Das stellt dann definitiv nicht mehr die von der Kamera aufgenommene 'Wahrheit' dar. Da nützt dann auch kein Zertifikat von CAI mehr. - Dies ist keine Kritik an Topaz-Labs, sondern eine generelle Kritik an jeder Software, sei sie in der Kamera zum sofortigen RAW-Betrug, oder am PC, Smartphone etc. zum nachträglichen. Auch kein sogenannter 'Bio'-Fotograf kann mehr sicher sein, was er als Ergebnisbild heute noch wirklich erhält, denn alles wird inzwischen (meist für den Anwender unbewusst) durch KI-Software 'aufgehübscht'.

Hier wieder einmal eine (vor allem von den sekundären Fachmedien) völlig missinterpretierte Statistik - speziell zum Thema analoge Fotografie: Beginnen wir mit der Erhebungsmethode der Studie. Verwendet wurden die bei der Firma Lomography in ihrer Community vorhandenen digitalen Archive der Fotos, welche zwischen 2010 und 2025 auf deren Server hochgeladen wurden und noch heute vorhanden sind. Somit handelt es sich überhaupt nicht um analoge, sondern digitale Fotos. Es ist dabei unwichtig, ob es sich um gescannte Negative oder Positive (auch Papier-Abzüge) handelt. Es sind somit durch einen im Detail unbekannten Digitalisierungsprozess bearbeitete und damit veränderte Fotos. Abgesehen davon, dass man Farbfotos in Schwarz-Weiß scannen oder dazu umarbeiten kann, werden definitiv alle Farben vom Scanner je nach Firmware und sonstiger Software verändert. Firmware und Software unterliegen allerdings ebenfalls dem sich ändernden Zeitgeschmack, ohne dass der Anwender dies wüsste. Von den sich ständig ändernden Filmemulsionen sowie den (vor allem heute) dazu (keineswegs immer) passenden Chemikalien zur Entwicklung sowie den immer weiter veränderten (digitalen) Entwicklungsprozessen der analogen Filme in den Laboren wollen wir lieber ganz schweigen. Zweitens handelt es sich um eine Selbstauswahl der Fotografen, welche nur bestimmte Fotos auf den Firmenserver hochluden, welche sich immer auch am Zeitgeschmack orientierten. D.h. diese dort lagernden Fotos sagen weder etwas über die analoge Fotografie aus, noch über die Anzahl der mit irgendwelchen Filmen oder Stilen aufgenommenen Fotos, sondern nur darüber, was die Mitglieder jener Community über die Zeiträume als schön etc. ansahen. - Das sind völlig unterschiedliche Dinge. Ferner sagt die Studie auch nichts über die einzelnen analogen Fotografen bei Lomography aus, denn es wurde nur die Anzahl der Fotos im Archiv untersucht. So können neue Fotografen hinzugekommen sein, während frühere entfielen. Oder einige wenige Fotografen können über die Jahre zunehmend mehr Fotos (hier Schwarz-Weiß) eingestellt haben. Daraus weitreichende und verkürzte Behauptungen im reißerischen Titel oder Text abzuleiten, wie etwa, dass die Fotografie zunehmend weniger saturiert wäre, ist unzulässig. Denn vor allem im Bereich der Smartphones liegt eine (von den Kunden) gewünschte (über-) Sättigung der Fotos vor. - Und auch die seit Jahren ständig in Fachmagazinen gebetsmühlenartig wiederholte Behauptung, dass die analoge Fotografie einen steilen Aufstieg nähme, wird von den mir zugänglichen Entwicklungslaboren weder bei Negativfilmen noch bei Dias noch bei analogen Abzügen bestätigt. Und die dann generell sofort reflexartig vorgebrachten Einwände, dass eben alle analogen Fotografen plötzlich wieder ein eigenes Labor und eine private Dunkelkammer eingerichtet hätten sowie dort täglich im großen Stil analoge Fotos entwickeln würden, wird durch keine Verkaufsstatistik bei Chemikalien etc. gestützt. Die analoge Fotografie lebt weiterhin, aber in einer Nische, welche durch den wachsenden Markt bei Smartphones und KI ständig kleiner wird. - Seien Sie deshalb vorsichtig und denken Sie selbst nach: Wenn die analoge Fotografie einen in den Fachmedien behaupteten Aufstieg genommen hätte respektive derzeit nehmen würde, dann könnten wir alle unsere analogen Alt-Ausrüstungen für Höchstpreise verkaufen, weil uns alle jene hunderttausenden analogen Interessenten die Türe einrennen würden. Ein Blick auf ebay (mit über 87.000 Treffern für analoge Kameras - z.B. das Kompaktangebot von 7 analogen Kameras für zusammen nur 20 Euro) oder bei Kleinanzeigen wird sie allerdings sofort ernüchtern. Anfang September fand ich bei Kleinanzeigen.de neben über 6.000 einst hochwertigen aber nun billigen Kleinbild-Kameras sogar Angebote für '40 Rollen analoger Film Kleinbild' für nur 25 Euro. Wäre eine steigende Nachfrage vorhanden, gäbe es keine derartigen Angebote, welche nicht einmal den Aufwand des Einstellens der Verkaufsanzeige wert sind.

Anfang September kündigte die Optikfirma Sigma - neben drei neuen Objektiven für die Fotografie: 20-200 mm F3.5-6.3 DG Contemporary, 135 mm F1.4 DG Art, 35 mm F1.2 'Art' - ihr erstes reines Kino-/Video-/Cinema-Objektiv an: 28-45mm T2 FF. Der ökonomisch erforderliche Trend weg von der Fotografie wurde immer deutlicher bei allen Optikfirmen sichtbar.

Canon traute sich doch tatsächlich, Anfang September eine technisch reduzierte, aber dafür teurere Nachfolgerin einer Pocket-Kamera herauszubringen: PowerShot Elph 360 HS A = IXUS 285 HS A außerhalb der USA.

Ähnlich merkwürdig war die gleichzeitig neu vorgestellte Canon EOS C50. Sie war zwar die kleinste und leichteste Kamera der Canon Cinema-Reihe. Aber technisch mit 4K120p sowie nur 7K60p keineswegs allen herkömmlichen Hybridkameras der Mitbewerber ebenbürtig oder gar überlegen. Technisch interessant war daran nur der neue 32MP Vollformat CMOS Sensor, der später evtl. auch in Fotokameras verwendet wird.

Nikon stellte Anfang September seine neue ZR-Video-Kamera vor. Sie erhielt den teilweise gestapelten 24-MP-Sensor der Z6II, aber ein paar Video-Eigenschaften von Red - deshalb das 'R' im Namen. Am Wichtigsten ist vermutlich der neue R3D (NE) Raw Video Codec von Red. Sinnvoll ist ebenfalls das größere rückwärtige 4-Zoll-Display mit 1000 nits Helligkeit und 3,07 Mio. Pixel im Video-Format 16:10 für 1.280 * 800 Pixel mit P3 color gamut. Das Internal 32-bit float recording für Audio ist ein Vorreiter in dieser Preisklasse, denn es arbeitet ohne einen externen XLR-Adapter. Erstmals wird auch Shutter angle (der Video-Verschluss-Winkel) als direkt einstellbarer Menüpunkt angeboten. Ein CFexpress Type B ist Standard. Aber das zusätzliche langsame und fehleranfällige microSD-Fach sowie der micro HDMI-Stecker werden niemanden als Sicherungsmedium oder Anschluss begeistern. Bereits das Fehlen eines elektronischen Suchers sowie das auf Video ausgerichtete Menü belegen, dass es sich um eine reine Video-Kamera handelt. Auch die Ergonomie wurde für den professionellen Video-Einsatz in einem Gimbal / Zusatzgehäuse / Video-Cage optimiert und ist - wie bereits der kaum vorhandene Gehäusegriff zeigt - nicht für Fotografen geeignet. Jedoch müssen sich selbst Videografen an viele neue Details erst gewöhnen, da sich diese Kamera an Video-Profis und den Spitzenmodellen der Red-Kamera-Serie orientiert. Das ist kein Modell für Anfänger oder Gelegenheitsvideografen. Dafür wird sie in den USA für nur 2.199 US-Dollar (aktuell 1.877 Euro) angeboten - 500 Dollar preiswerter als die Z6III. In Deutschland sollen es UVP für das Gehäuse 2.350 Euro sein, als Kit mit dem Objektiv NIKKOR Z 24-70mm f/4 S 2.950 Euro. Aber dazu kommen dann noch viele weitere Extras wie das neue Richtmikrofon ME-D10 für 300 Euro. - Ganz nebenbei: Selbst mit 19% Mehrwertsteuer (welche es in den USA nicht gibt) wäre der US-Preis nur 2.234 Euro. Auch dies belegt, dass Nikon dreist die Europäer mit höheren Preisen belegt als die USA. Denn in den USA sind im geringeren Preis ja bereits die 15 % Zoll für Japan eingerechnet, die es in Europa nicht gibt. Somit bezahlten auch bei Nikon weiterhin die Europäer die Dumpingpreise in den USA. Es hatte sich nichts an der Benachteiligung Europas geändert.

OM-Systems (früher Olympus) stellte sein 50-200 mm F2,8 IS Pro Zoom-Objektiv für seine Micro-Four-Thirds-Kameras vor. Äquivalent sind dies 100-400 mm Brennweite bei f5,6 für das Vollformat. Jedoch kostet das Objektiv ab Oktober auch 3.699 US-Dollar respektive 3.499 Euro. Es war immerhin erfreulich, dass OM-Systems keinen dreisten Melkkuhzuschlag von Europäern verlangte.

Dann stellte Fujifilm endlich die lange angekündigte Mittelformat-Film-Kamera Eterna mit mehr Details vor: 16.500 US-Dollar für das Kameragehäuse - ohne alles Zubehör. Bitte beachten Sie daneben das Volumen und Gewicht - auch beim dazu erforderlichen Stativ.

Nikon gab bekannt, dass man auch Objektive für Filmkameras entwickle. Wer hätte das gedacht, nachdem Nikon einen Hersteller von Video-Kameras (Red) übernommen hatte. Jedoch gab man auch bekannt, dass es bis zur Vorstellung derartiger Video-Objektive noch dauern werde. Das einzig Interessante an der Meldung ist die Bestätigung, dass man eigenes Entwickler-Personal weg von den Foto-Objektiven hin zur Video-Entwicklung umschichtete. Wie seit Jahren geschrieben wurde die Verlagerung der Optikfirmen auf Video nun überdeutlich.

Angesichts des Mangels an echten Neuigkeiten wurden wieder dubiose Rankings von angeblichen Verkaufszahlen hochgejubelt: Hierbei handelte es sich um die August-Verkaufszahlen einer einzigen Firma - Map Camera, einer größeren japanischen Verkaufskette. Nochmals: 1 Händler in 1 Monat und nur in Japan. Dann wurde - wie fast immer - nicht angegeben, ob es sich um Stückzahlen verkaufter Kameras oder den Umsatz handelt. Dass beim Umsatz die extrem teure Mittelformat-Kamera Hasselblad X2D II 100C relativ gut abschneidet, ist logisch. Hinzu kommt, dass es sich um eine gerade erst angekündigte nagelneue Kamera handelte, welche sich alle am Anfang immer gut verkaufen. Zudem muss berücksichtigt werden, dass in Japan die (einkaufsschwachen) Sommerferien 2025 rund 40 Tage betrugen und exakt von Ende Juli bis Ende August dauerten. Wenn ich so eine extrem enge und für die Fotografie verzerrende Statistik publizieren würde, würde die ganze Welt sich darüber lustig machen. Aber angebliche Fachzeitschriften betreiben dieses unseriöse Verhalten seit Jahren. - Dennoch sei jedem, der mal schnell fünfstellige Beträge für die Fotografie ausgeben kann, die neue Mittelformat-Kamera X2D II 100C samt der dazu erforderlichen Objektive von Herzen gegönnt. Denn man kann in der Fotografie keinen Fehler begehen, indem man sich das Teuerste anschafft.

Interessanter war da schon eher, dass immer mehr (bei uns im Westen) kaum bekannte chinesisches Optikfirmen erstaunliche Objektive anboten, wie die Firma SongRaw - ein lichtstarkes Autofokus-Festbrennweite mit 85mm F/1,2 für das Vollformat für Sony EF, Nikon Z und Leica L-Bajonett.

In China erließ ein von Touristen überlaufener Ort (Huangling Scenery Zone in Wuyuan County, Jiangxi) Fotoregeln, welche einem u.a. nur noch 1 Minute Zeit zur Aufnahme gaben, wobei dies durch angestellte Wächter kontrolliert werden soll. Für ernsthafte Landschaftsfotografen wurde die Arbeit immer schwerer und die Fotografie immer reglementierter.

Laowa stellte ein neues Makro-Objektiv vor: 180mm F4.5 1.5* - mit Autofokus für Sony EF, Nikon Z und das alte Canon EF-Bajonett, das in den USA für 499 US-Dollar (aktuell umgerechnet 421 Euro) angeboten wurde, aber 579 Euro in Deutschland kostete - über 37% Melkkuhzuschlag. Die chinesische Firma Laowa muss 30% Zoll-Aufschlag in den USA entrichten, bietet dort das Objektiv jedoch zu Dumping-Preisen an.

Im September wurde mit der neuen KI-Software Gemini von Google (eher bekannt unter dem früheren Code-Namen Nano Banana) auch die Hochzeitsfotografie angegriffen, welche sich bisher sehr sicher fühlte. Damit konnten Hochzeitspaare sogenannte Pre-Wedding Shoots - also Aufnahmen vor der Hochzeit - machen, ohne einen Fotografen, wobei die Qualität inzwischen beeindruckend hochwertig ausfiel. Weniger als die reine Geldersparnis schien der Zeitgewinn hierbei für die Hochzeitspaare wichtig. Vor allem in Asien schien dieser Trend bereits sehr stark zu sein, da man nun mit ein paar Prompts (Textzeilen in der KI-Software) mal schnell ein paar schöne Fotos des Hochzeitspaares in den Traumstädten der Welt: Paris, Rom, New-York, Venedig etc. machen konnte, ohne zu verreisen. Auch Traumorte in den Bergen, am Strand usw. waren möglich. In Asien wurden nicht nur alle Hinweise dazu in Zeitungen abgedruckt, sondern sogar einzelne erfolgreiche Prompts zum Kopieren in Gemini. So ging man in der freien Welt mit KI um. Kaum jemand scherte sich mehr um sogenannte 'Bio'-Fotografen. Ganz im Gegenteil wandten sich in der freien Welt immer mehr Berufsfotografen der KI zu und boten z.B. in ihren Studios sogar derartige KI-Fotos vor der Hochzeit an. Europäische Fotografen sollten sich warm anziehen, wenn (nicht falls) das von den EU-Grünen bei KI hergestellte künstliche Glashaus-Biotop einen Riss erhält und die kalte Realität der freien Welt bei KI eindringt.

Rechtzeitig vor dem in den USA immer früher einsetzenden Weihnachtsgeschäft (zugegeben: bei uns gab es seit September auch Weihnachtsgebäck) listete die US-Fachzeitschrift DPReview in einem sehr kurzen Artikel die Vor- und Nachteile des Kaufes von Neuware, Refurbished (überarbeitete Rückläufer) und Gebrauchtware auf. Wichtiger und ernüchternder war allerdings ein Foto, das belegte, wie 2025 Gebrauchtware von Händlern angeboten wurde: Das sieht eher wahllos, lieb- und lustlos zusammengeschüttet aus, wie auf einem Wühltisch zum früheren Jahresschlussverkauf. Dazu passen auch meine obigen Nachforschungen, welche offenlegten, dass man alte Kameras eher als Ramschware (á la: 'Nimm 7 und bezahle 1') in den Restmarkt drückte. - Dass der Gebrauchtmarkt bei Fotoausrüstung auch in den USA - trotz der dort die Preise für Neuware etwas verteuernden Zölle - schwächelte, belegte ein weiterer Werbe-Artikel von PetaPixel, in welchem nun in den USA die sogenannte Kreislaufwirtschaft als 'ökologisch' wertvoll und wichtig für Fotografen hervorgehoben wird. Fazit: Es wäre sinnvoll, dass dumme Fotografen ungeliebte, alte Kameras (überteuert) kaufen, statt dass der Händler sie entsorgen muss.

Auch eine US-Firma bestätigte den merkwürdigen 'Retro-Trend': technisch extrem minderwertige Pocket-Kameras wurden mit farbigen, aber dennoch durchsichtigem Gehäuse angeboten - ein Pseudo-Holografie-Hingucker für die Party.

Eine weitere Firma wagte den Einstieg im Software-Bereich evoto. - Laut den die Produkte bewerbenden Fachmagazinen handelt es sich nicht um ein Abonnement-Modell. Aber es ist faktisch etwas ganz Ähnliches, das meinen vor Jahren vorausgesagten Trend hin zur alten (bei der analogen Fotografie bekannten) Bezahlweise je Einzelfoto bei Digitalfotos untermauert. In Deutschland sprach die Firma dennoch von Jahresabonnement, was verdächtig klingt und auf Verfall des Geldes bei Nichtnutzung hindeutet. In der Tat bestätigt dies auch die Firma: Ungenutzte Kredite werden bei der Verlängerung Ihres Abonnements übertragen. Sonst verfällt es. Es verfällt ebenso, bei mehr als dem Fünffachen Betrag des Jahresabos. Dieser primär hoch klingende Betrag wird bei Zusatzkäufen von Foto-Kontingenten (Krediten) schnell erreicht, weil nur der Jahresgrundtarif zählt. Zudem betragen die Kosten 5-9 Euro-Cent je Foto und steigen bei Vielnutzung auf über 10 Euro-Cent an. Man muss vorher ein Guthaben bei der Firma einkaufen, um bearbeitete Fotos aus der Software exportieren zu können. Dass die rein proprietäre (also auf eigene unbekannte Firmenstandards beruhende) Software auch KI verwendet, war 2025 erwartbar. - Also Vorsicht. Denn es wird wirklich jeder einzelne Datei-Export bezahlt: also ein .tiff und zwei JPEGs in unterschiedlicher Größe oder Qualität sind jeweils einzeln zu bezahlen. Bei mir hätte dies in den ersten 9 Monaten dieses Jahres mindestens 23.000 (exportierte / ausbelichtete) Bilder also das Jahresabo 'Standard Plus Plan-24000' für 1.106 Euro erfordert. - Das liegt preislich weit jenseits jedes anderen Abo-Modells. Jeder sollte das Preismodell je Einzelbild für sich und seine eigenen Anforderungen nachrechnen. Das gilt ganz besonders, wenn angebliche Fachzeitschriften wie PetaPixel dafür (bezahlte?) Werbung machen.

Mitte September berichteten Canonrumors und PetaPixel über den Produktionsstopp der Canon DSLR-Profikamera EOS-1D X Mark III. Wie immer wurde so etwas nicht offiziell vom Hersteller bestätigt. So viel zur angeblichen Wichtigkeit der Kunden und der Orientierung der Firmen an den Kunden. Aber das DSLR-Ende war nahe.

Zum Monatsende stellte Leica (wie immer extrem verspätet) seinen Jahresbericht 2024(2025) vor. Mit 596 Millionen Euro erzielte man erneut in Folge den höchsten Jahresumsatz. Ansonsten blieb man (als nicht publikationsverpflichtete Firma) wie immer sehr verschlossen und nannte keinen Gewinn oder sonstige Details.

Künstliche Intelligenz im September

Die Stadtregierung von Tokio erzeugte eine reine KI-Simulation einer Eruption des Fujiyama, welche die 37 Mio.-Zone von Tokio bedroht. Angeblich soll sie nur zur Beruhigung der Bevölkerung gezeigt werden. In Wirklichkeit war das die übliche Panikmache. Denn bei einer derart schweren Explosion existieren keine Schutz- oder Gegenmaßnahmen. Das ist das Los aller derartiger Metropolis-Städte und Industriezonen der Welt.

Zudem errang der bei europäischen Grünen verhasste Konzern Google (Alphabet) einen Sieg vor den US-Kartell-Gerichten: Die Firma wird nicht zerschlagen, sondern muss nur ein paar unwichtige Details offenlegen. Damit bleiben alle Einnahmen vor allem aus dem lukrativen Werbegeschäft der Suchmaschine erhalten. Zudem bleiben der Browser Chrome als Ausgabemedium und die KI und die Suchmaschine sowie die Rechenzentren unter einem Dach und können somit mit Milliarden US-Dollar die KI-Werbung quersubventioniert voranbringen.

Gleichzeitig beschäftigten sich die KI-Podcasts in Deutschland im Sinne der grünen Propaganda mit der Hetze gegen KI. U.a. forderten sie nun, dass KI nur 'wertvolle' und 'ethisch korrekte' Entscheidungen treffen darf. - Selbstverständlich definieren die Grünen in den entsprechenden Ausschüssen und Ethikräten, was dies im Einzelfall ist: So darf KI u.a. keinesfalls zum Fleischkonsum (Currywurst) raten, sondern muss stattdessen ungesunde hochverarbeitete vegane Ersatz-Produkte empfehlen. Statt zur Benutzung des Pkws muss sie zur Verwendung des ÖPNVs und des Fahrrades auffordern und darf auch sonst nur Entscheidungen treffen, welche im Sinne der von Klimaaktivisten geforderten Maßnahmen stehen. Gleichzeitig wandte man sich in Deutschland gegen KI-Werbung, da die seit Jahren betriebene Multi-Kulti-Werbung fest in der Hand von Werbeagenturen lag, welche den Grünen engstens verbunden waren und weltweite Konkurrenz fürchteten. Denn in der freien Welt kann und darf man schon länger selbst Werbung mit KI erstellen. Nachdem in China das von zahlreichen Firmen schon lange kostenlos im Internet auf Marktplätzen angeboten wurde, hatten sich im Sommer auch die großen US-Firmen, von Google, Amazon über Meta (facebook, Instagram) bis hin zu X (früher Twitter), darauf konzentriert. Alle wollen kostenlos für Kunden die gesamte Werbekampagne mittels KI durchführen. Man lädt nur noch ein (miserables) Produktfoto mit dem Smartphone hoch und beantwortet ggf. ein paar Fragen. Den Rest erledigt die KI. In der freien Welt sieht man dies als Demokratisierung, da nun auch kleine Firmen endlich (und zwar ohne schikanierende Werbeagenturen) so etwas schnell und einfach machen können, was bisher nur mit Millionenetat ausgestattete Großfirmen sich leisteten. Ganz nebenbei werden in so einer Werbekampagne auch noch automatisch die Fotos und Werbevideos erzeugt, sowie Werbetexte, Sprache / Audios, Untertitel etc. Ferner wird dies dann wirklich auf die Einzelperson individualisiert ausgespielt: D.h. ein Bauer in den Alpen erhält in Echtzeit sein gewünschtes 4-Rad-getriebenes Auto in einer mit Serpentinen versehenen Schneelandschaft der Alpen vorgeführt. Ferner entfällt dann der von den deutschen Grünen geforderte Multikulti-Ansatz, der nachweislich die Werbewirksamkeit senkt. Zielgerichtet bedeutet ferner, dass man durch KI auch keine hirnlose Werbung für ungewünschte Produkte mehr erhält, über die sich bisher jeder wunderte. - Aber die Grünen werden dies in Europa mit allen Mitteln zu verhindern versuchen, weil sie dadurch weitere Macht und Kontrolle über die Menschen verlieren. Denn - ganz 'schlimm' - liefen ihnen 2025 immer mehr werbeaffine und zunehmend konsumorientierte Jugendliche davon. Auch sie wurden der grünen Dauerpropagandaberieselung überdrüssig. Es trat zunehmend das von mir 2020 zu Beginn der Pandemie postulierte Nach-Pest-Syndrom auf: Wenn die Welt schon untergeht, dann kann man es sich bis dahin auch noch gutgehen lassen.

Eine Forschungsgruppe in den USA bewies, dass man aus verwackelten / verschwommenen / unscharfen Bildern mittels KI sogar schärfere Vergrößerungen herstellen kann, als aus scharfen Bildern. - Bei allen (fotozentrischen) Anwendungen wurde allerdings übersehen, dass dies für die immer 'relativ' unscharfen Videos viel sinnvoller angewandt werden kann.

Bereits Anfang September waren sich erste Podcaster des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland sicher, dass es bald KI-Verbote bei uns geben werde - und befürworteten dies auch als sinnvoll. Die bezahlte Hetze der Grünen gegen KI in Deutschland nahm immer größere Fahrt auf. Hinzu kamen Umfragen unter Kindern und Jugendlichen, welche dies ebenfalls angeblich mehrheitlich befürworteten. Letzteres bezweifle ich vollkommen. Derartige Umfragen müssen manipuliert sein, sofern sie überhaupt existieren. Denn im Herbst 2024 gab es Befragungen, bei denen über 60% der Kinder und Jugendlichen in Deutschland antworteten, dass sie KI verwendeten. Im Frühjahr 2025 waren es bereits über 80%. Jene gaben somit zu, dass sie KI zum Schummeln für Hausaufgaben etc. in der Schule verwendeten. Faktisch dürfte dieser Wert der KI-Nutzung bei Kindern und Jugendlichen heute eher bei über 90% liegen. Warum sollten jene plötzlich Ihre Meinung ändern und sich durch ein Nutzungsverbot selbst schaden? - Während also die gesamte freie Welt die Vorteile der KI z.B. beim Lernen feiert und gemäß dortigen Studien beim personalisierten und damit individuellen Aneignen von Lehrmaterialien Vorteile beim freien, selbstständigen und vor allem schnelleren Erlernen macht, führten die deutschen grünen Medien die Gesellschaft in die gelobte vorindustrielle Zeit zurück, in der alle gleich langsam (angepasst an das Niveau des dümmsten und faulsten Asylanten) lernen und somit alle gleich dumm bleiben müssen. Vor allem soll niemand selbständig oder gar frei lernen und in der Folge dann mehr wissen als die 'grünen' Propaganda-Lehrer.

Mitte September verabschiedete Italien als erstes Land der EU das neue nationale Recht der EU-AI-Actes: 1-5 Jahre Gefängnisstrafe drohen jedem, der KI verwendet, um Dinge zu verändern, welche (ganz vage formuliert) 'anderen (Menschen, Tieren, Sachen?) Schaden verursachen können' - also Fahrlässigkeit. Dasselbe gilt auch für die Weiterleitung / Verbreitung derartiger KI-Erzeugnisse. Für Handlungen mit Vorsatz wurden sogar noch viel härtere Strafen vorgesehen. Für Kinder unter 14 wurde KI verboten. Sie benötigen nun die Einwilligung der Eltern für jedes Detail. Hinzu kommen weitere Einschränkungen, wie das Verbot jeglicher Forschung an oder mit KI für nicht vom Staat formell anerkannte Forschungseinrichtungen. Hinzu kommt für Freiberufler (also auch Fotografen etc.) eine entsprechende Informationspflicht gegenüber Auftraggebern etc. D.h. jeder Fotograf muss zukünftig angeben, ob er KI-Software zur Bildbearbeitung verwendet - also immer. Denn es existiert keine moderne Software ohne KI mehr. - Alles ist somit ganz im Sinne der KI-feindlichen Grünen. - Die typische EU/Grüne Verbotspolitik, welche alle Menschen (wie bisher) trickreich umgehen. Immerhin wurde die Kontrolle über das Gesetz nicht der obersten Datenschutzbehörde Garante per la Protezione dei Dati Personali (GPDP) übertragen, sondern der Agenzia per l'Italia Digitale (AgID - neue Italienische Ditigal-Agentur) und der Agenzia per la cybersicurezza nazionale (ACN - Agentur für nationale Cyber-Sicherheit). Damit dürfte zumindest wahrscheinlich sein, dass dieses extrem strenge Gesetz gegenüber Privatpersonen 'italienisch' umgesetzt wird. Das Gesetzt ermächtigt die italienische Regierung, binnen eines Jahres die dazugehörenden Verordnungen auszuarbeiten. - Die Grünen bei uns planen hingegen, dies den ihnen eng verbundenen 16 Landes-Datenschutzbehörden zu übertragen, damit - wie immer - föderaler Wahnsinn (unter grüner Leitung) herrscht. Ferner planen die von Grünen dominierten KI-Ausschüsse und Ethikkommissionen noch drastischere Strafen sowie Beschränkungen als in Italien, welche die Datenschutzbehörden auch eins-zu-eins bei jedem erzwingen werden.

Während man in der freien Welt ein fertigentwickeltes und sofort einsetzbares KI-Produkt zur Erzeugung von Viren gegen Bakterien vorstellte - etwas in Deutschland und der EU völlig Unvorstellbares, für das man in Deutschland von den grünen Ethikkommissionen noch nicht einmal eine Forschungserlaubnis erhält, hetzten von deutschen GEZ-Abgaben bezahlte deutsche Grüne weiter in öffentlich rechtlichen Medien gegen KI und ließen dabei ganz offen die Grüne Propaganda publizieren, weil nun dank massiver Einflussnahme der EU und der Grünen einige US-Firmen frühere den Grünen verhasste KI-Antworten durch 'politisch gweünschte' erstetzen. So wurde von Google in deren KI eingebaut, dass man u.a. auf die Frage nach einem Dutzend Fotos von historischen Päpsten vor allem schwarze Frauen in Papstkleidung erhielt. - Original-Zitat der Moderatorinnen: Besser so, als anders herum. - Nein: KI muss als Ziel immer die Wahrheit als Antwort nennen - auch, wenn manchen Ideologen dies nicht gefällt. Grüne Propaganda will jedoch, dass man 'politisch' Unzutreffendes, Unerwünschtes und Diskriminierungen gegen von ihnen geschützte Minderheiten nur durch andere Unwahhrheiten und ihnen angenehme Diskrimierungen der Mehrheiten ersetzt. - Ganz nebenbei sind das nur die künstlich erzeugten 'Problem-Diskurse' der Linken und Grünen in wenigen westlichen Staaten. Die Mehrheit der inzwischen Nachweislich über eine Milliarde täglichen KI-Anwender /-Nutzerinnen haben mit derartig aufgebauschten Fragestellungen sowieso keine 'Probleme'.

CIPA August-Zahlen

Die CIPA publizierte die Zahlen zum Monat August sowie die Grafik der Verschiffungen. - Je nach Browser-Einstellungen lädt es diese Dateien sofort auf Ihren PC in den voreingestellten Download-Ordner herunter, statt sie im Browser anzuzeigen.

Die August-Zahlen waren trotz der schwierigen Wirtschaftslage und des eigentlich erwartbaren saisonalen Sommerloches hoch.

Die Gesamtzahlen der Produktion veränderten sich um: -0,5% im Vergleich zum August 2024 auf 723.640 Stück. Das waren über -53.300 weniger oder -6,9% als im direkt vorausgehenden Juli 2025.

Die Produktion der Kameras mit fest eingebautem Objektiv (früher Kompakt- und Bridge-Kameras) veränderte sich um: +3,4% im Vergleich zum August 2024. Das werte ich als negativen Schritt in die falsche Richtung. Auch eine monatliche Produktion von fast 170.000 dieser technisch den Smartphones unterlegenen Modelle halte ich für deutlich zu hoch. Allerdings war es durch das Sommerferienloch ein Rückgang von -13,6% oder fast 27.000 zum vorausgehenden Juli 2025.

Die Produktion der DSRL-Kameras veränderte sich um: -35,6% im Vergleich zum August 2024. Zudem war es ein Minus von -9,1% zum Vormonat Juli 2025. Noch immer fast 55.000 waren auch nur ein kleiner Rückgang von fast 5.500 Stück.

Die Produktion spiegelloser Kameras veränderte sich um: +4,5% im Vergleich zum August 2024. Das war mit über 499.000 Stück das höchste jemals registrierte August-Ergebnis für spiegellose Kameras. Aber im Vergleich zum direkt vorausgehenden Juli 2025 war es ein geringer ferienbedingter Rückgang um -4,1% oder 21.000 Stück.

Die Gesamtzahlen der weltweiten Verschiffung veränderten sich um: -8,6% im Vergleich zum August 2024 auf nun 686.030 Stück. Aber es waren auch -20,9% oder über 181.000 Stück im Vergleich zum direkt vorausgehenden Monat Juli 2025.

Die Gesamtzahlen der Verschiffung nach Europa veränderten sich drastisch um: -32,3% im Vergleich zum August 2024 auf fast 114.500 Stück. Und es waren auch -40,4% oder fast -78.000 Stück im Vergleich zum direkt vorausgehenden Monat Juli 2025. - Angesichts dieses dramatischen Ausschlages nach unten muss man hier die Folgemonate genau beobachten.

Die -6,9% geringeren Produktionszahlen im Vergleich zur Verschiffung im August 2025 waren unausgeglichen: Offenbar wurden weiterhin die vollen Lager in Welt verschifft und dadurch die Lagerbestände (sinnvoll) reduziert.

Im August nehmen die Produktionszahlen zum Juli meist spürbar (+5,4% im langjährigen Mittel) zu. Wir hatten im August 2025 hingegen einen um -6,9% Rückgang zum Vormonat Juli (2025) zu verzeichnen. Das lag vermutlich dieses Jahr an den Sommerferien und den Anfang August (mehr oder weniger) endgültig festgelegten Zöllen in den USA. Zur Erinnerung: Man hatte in den Vormonaten massiv überproduziert, um noch Ware zu reduzierten Zollsätzen in die USA zu exportieren.

Fazit: Das war dennoch in den ersten acht Monaten ein (aus Sicht der Hersteller) insgesamt positiver Verlauf 2025: Es wurden mehr Kameras als im Vorjahreszeitraum produziert (+9,4%) und verschifft (+13,7%). Es waren bei den spiegellosen Kameras und den Kameras mit fest verbautem Objektiv mehr. Und bei den DSLRs wurde mit insgesamt nur -24,0% die Produktion kaum gedrosselt - jeweils im Vergleich zum Vorjahres-Ergebnis im Vergleichszeitraum 2024. Nach Europa wurde insgesamt 2025 bereits +8,9% verschifft. Nach China wurden bisher sogar +19,7% verschifft und in die USA immerhin +15,2% als im Vergleichszeitraum 2024. Vor allem in China war das Wachstum weiterhin groß.

Die dazugehörenden Grafiken 2025 mit Erläuterungen der Detailzahlen.

Meldungen zur Wirtschaft im Oktober 2025

Allgemeine Wirtschaft

Der Oktober begann mit ähnlich durchwachsenen Werten wie der September endete: Die Arbeitslosenzahlen sanken (saisonbedingt) leicht - aber viel zu wenig und stiegen somit im Jahresvergleich. Aber die Inflation stieg völlig unerwartet an - und zwar die allgemeine Inflation um 2,3% als auch die sogenannte Kerninflation um sogar 2,8%. Die Kauflaune blieb auch deshalb schwach. Im Fotobereich ist sie in Deutschland / Mitteleuropa sowieso nach den Sommerferien im September und Anfang Oktober immer ganz schwach.

Die von mir bereits bei der überhasteten Verfassungsänderung befürchtete Verpuffung der immerhin 1.000 Milliarden Euro Neuschulden für Rüstung und Infrastruktur wurde nun von immer mehr Analysten und auch Wirtschaftsweisen gesehen. Denn 0,2% Wachstum 2025 und 1,2 bis 1,3% in den Folgejahren ist lächerlich angesichts der gigantischen Geldverschwendung. Immer mehr Analysten sagten voraus, dass man von einem derart geringen Wirtschaftswachstum noch nicht einmal die neuen Schuldzinsen bezahlen könnte - geschweige denn jemals eine Rückzahlung betreiben kann. Dass man trotz 400 Milliarden für Infrastruktur und weiteren 100 Milliarden für den Umweltschutz noch nicht einmal alle erforderlichen Bahnprojekte oder gar teilweise seit Jahrzehnten geplante Autobahnteilstücke bezahlen / bauen könnte, machte dann viele Menschen verständnislos.

Der dünnhäutige Kanzler Merz reagierte auf die Kritik an seiner bisher weitgehend gescheiterten Politik - eigentlich eher gebrochene Wahlversprechen - mit verbalen Ausfällen gegen die eigene Wirtschaft.
Auch sein Vortrag zum 3. Oktober war wieder das typische Gerede der Reichen, welche von den Armen (immer 'wir' genannt, deshalb auch 15 Mal das Wort 'gemeinsam') fordern, sich einzuschränken, während er mal kurz 1.000 Milliarden Schulden vor allem für den Krieg gegen Russland herauswirft. U.a. die gemeinsame Kraftanstrengung.
Wie lächerlich das alles war, zeigte die mehrfach gelobte Anwesenheit des französischen Präsidenten Macron, jenes Land, das am heftigsten 1989 die deutsche Wiedervereinigung verhinderte und denen man damals die größten Zugeständnisse machen musste, um sie zum Schluss gegen deren Willen (mithilfe der Amerikaner und Russen) durchzusetzen.
Das Ziel der unabdingbaren Reformen ist eben der Erhalt des Sozialstaats, des Kerns des Sozialstaats für diejenigen, die ihn wirklich brauchen. - Also will er keinen Sozialstaat mehr für alle Bürger. Er dürfte klar sein, für wen der Sozialstaat dann nur noch da ist: Die 'heiligen Kühe' der Grünen und Linken. Der Rest, also diejenigen Deutschen, welche exakt dieses Sozialsystem mit ihren eigenen Abgaben aufgebaut haben, muss zukünftig alles selbst bezahlen - Rente, Arzt, Pflege etc.
Ferner sprach er das angeblich völlig unbegründete Misstrauen an (Misstrauensmodus). Zwar ist dies missverständlich und wird auch in der Rede nicht klar, in welcher Richtung er dies genau meint (der Staat misstraut den Bürgern und / oder die Bürger dem Staat sowie dessen Politikern). Aber in beiden Fällen sind auch der Staat und vor allem die Politiker mitverantwortlich. U.a. hätten exakt jene Politiker in den letzten Jahren nicht ständig fast alle gegebenen Wahlversprechen und sonstigen Zusagen sowie Beteuerungen brechen sollen. Aber auch hier fand die bei uns übliche Täter-Opfer-Umkehr statt: Die Bevölkerung sei selbst schuld daran, dass die Politiker ihre gegebenen Versprechen brechen müssten. Die Bevölkerung wähle 'falsch', - und wer etwas in den Augen der Politiker 'falsch' macht, der muss (wie unmündige Kinder) dafür bestraft werden.
Letztendlich jammerte er in dieser Rede nur herum und beklagte seinen selbstverschuldeten Machtverlust. Wer ständig lügt, dem glaubt man eben irgendwann nicht mehr. Und durch derartige Festtagsreden mit Appellen (ausschließlich) an die Bürger - und nicht an die eigenen Parteikollegen und sonstigen Politiker - wird das auch nicht besser.
Hinzu kamen weltfremde Behauptungen: Wir haben alle Chancen. Es entstehen jetzt neue Wirtschaftsräume, in denen wir Europäer gern gesehene Partner sind. Europa selbst hat das Potential, mit einem weiter wachsenden und vertieften Binnenmarkt und mit 450 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern einer der großen und dynamischen Wirtschaftsräume der Welt zu sein. - Wovon träumt der Mann dann erst nachts. Zur Erinnerung: Die EWG - die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft - wurde bereits am 25. März 1957 gegründet. Warum sollte nach fast 70 Jahren mäßigen Erfolges oder eher industriellen Niederganges sowie der von den Umweltschützern erzwungenen Deindustrialisierung schlagartig alles besser werden? Und die restliche Welt will von Europa nur den Euro (geschenkt als Entwicklungshilfe) respektive den Absatzmarkt der EU zollfrei für ihre eigenen Produkte. Aber kein anderes Land legt gesteigerten Wert auf den Öko-Imperialismus der EU, mit dem die Grünen und Linken sich in die inneren Angelegenheiten dort einmischen und deren Kultur zwangsweise verändern wollen.

In Japan wählte die konservative Regierungspartei eine (höflich ausgedrückt) erzkonservative Frau Sanae Takaichi zur neuen Parteiführerin und damit ab Mitte Oktober auch Premierministerin. Sie will nicht nur die wirtschaftliche, sondern auch politische und militärische Führungsrolle Japans in ganz Ostasien wiedererringen und dazu auch eigene Atomwaffen herstellen. Sie soll über sich gesagt haben, dass sie als die 'Iron Lady' Margaret Thatcher Japans in die Geschichte eingehen will. Die konservativen Manager werden zuerst einmal jubeln. Aber die Asiaten, welche unter dem japanischen Imperialismus im ersten und zweiten Weltkrieg gelitten haben, werden das auf keinen Fall kampflos hinnehmen und definitiv diese geradezu absurde Politik durchkreuzen, worunter die japanischen Firmen bald leiden werden. Denn Japans insgesamt stagnierende Wirtschaft benötigt dringend die asiatischen Absatzmärkte, welche in den letzten Jahren beim Export prozentual sogar immer wichtiger wurden.

Nachdem die EU drastische Zollstrafen (50% auf Stahl aus China) sowie eine Reduktion der Freimengen (auf die Hälfte) beschloss, setzte China strengere Ausfuhrregelungen für seltene Erden (vor allem nach dem davon abhängigen Europa) in Kraft. - Im Übrigen nutzen sie dazu die von den deutschen Grünen weltweit geforderten Regelungen für Dual-Use-Güter. Also Augen-auf bei Forderungen. Sie können sich auch gegen einen selbst richten. Denn wir benötigen seltene Erden dringend für fast alle von den Grünen geforderten Klimaprojekte - angefangen bei Akkus.

Mitte Oktober drohte der US-Präsident wieder einmal 100% Zusatzsteuern auf alle chinesischen Waren an, als Vergeltung für die chinesischen Ausfuhrkontrollen bei seltenen Erden.

Ende Oktober beschloss die EU das 19. Sanktionspaket gegen Russland, das wiederum vor allem die eigene Bevölkerung bestrafte, weil (wie von den Ökoaktivisten gewünscht) sofort die Öl- und Benzin-Preise bei uns stiegen.

Ende Oktober wurde unübersehbar, dass das Wachstum der US-Wirtschaft 2025 zunehmend abhängig von der KI-Wirtschaft wurde und deren geradezu gigantischen Investitionen. Das klingt zwar positiv, hat jedoch die Kehrseite, dass man dabei übersieht, dass die restliche Wirtschaft und vor allem der private Konsum eher unerwartet schwach blieb. Deshalb senkte die US-Zentralbank (Fed) die Zinsen Ende Oktober leicht. Auch die Zahlen aus China blieben insgesamt durchwachsen mit einem eher schwachen Konsum. Und das Treffen zwischen Trump und Xi brachte laut allen Analysten nur eine Verschnaufpause, deren Details bei seltenen Erden und Zollsätzen auch noch ausgearbeitet werden mussten. Die EZB beließ hingegen die Zinsen bei 2%. Das BIP in Deutschland lag auch nach mehrfachen Nachberechnungen im 3. Quartal 2025 in Deutschland bei 0%. In Deutschland wurde Ende Oktober ebenfalls durchwachsene Zahlen zum Arbeitsmarkt und dem Konsum publiziert. Auch die 'hingetricksten' Inflationszahlen von angeblich 'nur' 2,3% für Oktober wurden nur propagandistisch bejubelt. Nur die Aktienindizes stiegen fast weltweit. - Über diese durchwachsenen ökonomischen Werte dürfen auch gestiegene Erwartungsindizes der Manager für das kommende Jahr 2026 nicht hinwegtäuschen. Aber selbst damit (immerhin gigantische Investitionen durch Schulden finanziert) kam keine Euphorie auf. Die Stimmung wurde nur etwas weniger schlecht als bisher. Das war alles umso negativer zu bewerten, als es in anderen EU-Ländern (im fast bankrotten Frankreich +0,5% Wachstum) und der freien restlichen Welt sowieso besser verlief. - Für die öffentlich-rechtlichen Medien war hingegen wichtiger, dass der afghanische Terrorist, der in Aschaffenburg eine Kita überfallen und ein zweijähriges Kind sowie einen Erwachsenen mit einem Messer abgeschlachtet hatte, nicht verurteilt wurde, weil er dank von den Grünen gestelltem Anwalt und Psychiater (wie praktisch alle arabischen Terroristen) schuldunfähig war. Deshalb wurden auch weitere Afghanen nach Deutschland eingeflogen und die Gelder für die illegale Flüchtlingstransporte nach Deutschland über die hunderten Unterorganisationen der Grünen beibehalten respektive aufgestockt. Ferner schenkte der deutsche Außenminister Syrien 40 Mio. Euro, weil jene Islamisten keine Verbrecher aus Deutschland zurücknehmen. Für diese 'wichtigen' Themen hatte man Geld und auch die passenden propagandistisch geschulten Mitglieder im Fernsehen und Rundfunk.

Spezifische Meldungen zur Fotowirtschaft im Oktober

Alle Firmen bereiteten sich auf das immer früher einsetzende Weihnachtsgeschäft vor. Diese letzten drei Monate sind gewöhnlich der absatzstärkste Zeitraum. Das wurde durch den Umstieg auf spiegellose Kameras verstärkt, welche sich erstaunlicher Weise immer extrem auf die Weihnachtszeit konzentrierten. - Das alles sah man auch an den regelmäßig um diese Zeit erscheinenden 'Kauf-Empfehlungen' der angeblich neutralen Foto- und Video-Fachmagazine. Ferner drängten sich die Software-Firmen medial in den Vordergrund, da auch deren Überleben zunehmend vom Weihnachtsgeschäft abhing.

Kodak stellte - rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft - einen neuen Analog-Film vor.

Die US-Fachzeitschrift DPReview publizierte wieder einmal bezahlte Interviews und eine Werbetour diesmal bei Canon in Japan. Jeder muss selbst entscheiden, was er von derartigen PR-Touren für Geld hält und wie er die dort gemachten Aussagen bewertet. Tatsache war eher, dass Firmen dies nun nötig hatten. Inhaltlich harte Fakten wurden erwartungsgemäß keine publiziert.

Dann wurde (das bereits im Februar 2025 in Foren Besprochene) immer klarer, dass neben Apple auch Google seit mindestens einem halben Jahr mit der App SafetyCore alle Nutzer systematisch ausspioniert und alle deren Fotos auf deren Smartphones und Tablets scannt, auswertet, nach US-Prüdheitsstandards sowie einschränkender Rechtsauffassung bewertet und markiert. Nochmals im Klartext: Diese Spionage-App wurde illegal von Google auf allen Smartphones ohne Wissen der Nutzer (auch nachträglich) mit den regelmäßigen Updates von Android im Hintergrund installiert.

Die britische Regierung verlangte erneut - nun über eine andere Verordnung - von Apple Zugang zu allen verschlüsselten Daten aller Kunden weltweit.

Für den 30. Oktober wurde von der Firma Cameraintelligence die neue MFT-Kamera Caira angekündigt. Es handelt sich angeblich um die erste 'AI-Native' Micro Four Thirds Camera, mit Google KI-Bildsoftware 'Nano Banana' (eigentlich: Gemini 2.5 Flash Image) direkt in der Kamera. Faktisch handelt es ich um einen Aufsatz auf iPhone-Smartphones. Der Aufsatz wird nur über die unsichere Plattform Kickstarter angeboten. Vorsicht, da kann man alles Geld verlieren. Der Aufsatz soll ca. 695-995 US-Dollar kosten. - Dieser Zusatz / Aufsatz ermöglicht u.a., alle Inhalte auszutauschen und zu verändern. Damit verschwamm die (sowieso weiche) Grenze zwischen einem irgendwie in der Kamera (optisch / elektronisch) aufgenommenen und einem komplett künstlich erzeugten Bild vollends. - Jedoch waren zumindest im Oktober viele Dinge dieser Vorankündigung völlig unklar: u.a. die Kosten für die Bildbearbeitung, da Google rund 20 US-Dollar im Monat dafür verlangt. Ferner konnte man im Oktober Bildänderungen an jedem Foto mit der KI-Software von Google bereits mit jedem Smartphone und PC durchführen.

Der einzig wirklich konstante Trend 2025 war die permanente Erweiterung der Objektivpalette aus China. Im Oktober stellte TTArtisan ein interessantes Objektiv Tilt-Shift 17mm f/4 ASPH. für fast alle neuen Bajonette vor. Da es sowieso manuell fokussiert wird, wird es nicht nur Architekturfotografen, sondern auch viele andere erfreuen. Vor allem der Preis in den USA von nur 509 Dollar (aktuell ca. 438 Euro) war sensationell niedrig für das Vollformat und Mittelformat. Jedoch wurden die Europäer wieder geschröpft, um den Dumping-Preis in den USA zu subventionieren (trotz dort über 30% Zoll). Der Preis beginnt in Deutschland ab ca. 580 Euro. Dennoch kosten vergleichbare Objektive bei den Kameraherstellern bis zum Vierfachen. Allerdings war der angeblich niedrige Preis in Deutschland der Fachpresse wieder einmal unzutreffend und musste wenige Tage später um mehrere hundert Euro auf den echten Preis hochgesetzt werden. Es wurde immer trauriger recherchiert, weil sogar die von den Redakteuren im Haupttext verlinkten Preise nicht einmal mehr überprüft wurden. Dieses herausragende Objektiv der Chinesen zeigte im Übrigen auch, wie drastisch überteuert die vergleichbaren Objektive der Kamerahersteller waren und warum jene ihre Bajonette gegen Dritthersteller abschotteten.

Mitte Oktober versuchte die neue Foto-Plattform Irys ein Gegenstück, aber ohne Werbung und ohne besondere KI-gestützte Kunden-/Nutzer-Lenkung, zu Instagram aufzubauen. So sehr viele Fotografen einen 'ruhigeren' Platz für ihre Fotos wünschten, so gravierend war doch das übliche 'Henne-Ei-Prinzip'. Mit anderen Worten ist es in einem sterbenden Markt immer sehr schwer, gegen die Platzhirsche erfolgreich aufzutreten. Denn niemand wechselt mit viel Arbeitsaufwand und unter Geld- sowie Zeitverlust einfach einmal so vom (kostenlosen) Instagramm zu einem Start-up, das evtl. bald wieder aufgibt. Der Hinwies: We reserve the right to modify or discontinue subscription offerings, features, or pricing at any time war bezeichnend. Ferner war die Markteinordnung unklar: Es scheint so eine Art Hybrid-System zwischen einem Galerie-Dienstleister und einem Forum zu sein respektive werden zu wollen. Und ganz so 'gleich' war man dann als Kunde bei Irys auch nicht, denn es gab neben dem kleinen 30MB (Mega-Byte - kein Druckfehler) Speicherplatz für kostenlose Mitglieder auch bezahlende 'PREMIUM'-Mitglieder, welche 'gleicher' waren und (für gemäß DPReview 6 Dollar im Monat oder $60 im Jahr) signifikante Vorteile erhielten. Zudem galten die prüden US-Beschränkungen bei Fotos von sogenannten unverhüllten Körpern.

Die Foto-Software-Firma Luminar stellte ihre inzwischen zweite Version der Bildbearbeitung für Smartphones vor, genauer gesagt: Luminar Mobile 2.0 für Android. KI-Software wurde zunehmend für Mobilgeräte entwickelt - und diffundierte danach langsam mit manchen Funktionen evtl. auch noch zu den PCs herunter. Die klassischen Fotokunden mit dedizierten Kameras standen bei großen Firmen, welche überleben wollten, kaum mehr im Fokus.

Wie schlecht es um wichtige Foto-Organisationen stand, zeigten die immer lächerlichen Jubiläen, welche man krampfhaft in den Vordergrund schob, um wieder in der Presse erwähnt zu werden und damit wahrgenommen zu werden. Das Ziel war nur noch, den Mitgliederschwund zu bremsen. Deshalb feierte die notleidende US-Gesellschaft ASMP (American Society of Media Photographers) das angeblich 80-jährige Bestehen. Angeblich wurde die Organisation 1944 gegründet. OK, Rechnen wird heute nicht mehr gefordert. 81 oder 80? Es war sowieso fast allen fast alles inzwischen gleichgültig geworden. Früher hätte man bestenfalls 75 und 100 Jahre - und zwar korrekt - gefeiert. Vielleicht wollen auch Sie 6 Jahre Fotografie mit Ihrer aktuellen Kamera, oder 13 Jahre Besitz Ihres XYZ-Objektives feiern. Scheuen Sie sich auch nicht, 92 Tage Funktionsfähigkeit Ihres aktuellen Akkus oder Ihrer Speicherkarte ausgiebig zu feiern. - Machen Sie es den anderen nach. Im fin de siècle (Untergang) findet sich immer etwas zu feiern.

Usbekistan schien im Oktober seine bereits bestehenden strengen Fotografierverbote per Gesetz nochmals deutlich ausgeweitet zu haben. Es bedarf nun vorab einer (sicherheitshalber schriftlichen) Genehmigung, irgendwelche Menschen aufzunehmen. Es geht nicht nur um die spätere Publikation, sondern bereits die Aufnahme. Je nach Auslegung würde dies auch die Panoramafreiheit aufheben, da fast immer eine Person vor Gebäuden und selbst in der Wüste etc. herumläuft. Bei bis über 1.000 Euro Strafe und Beschlagnahmung der Fotoausrüstung sollte man sich das genau überlegen. Denn aufgrund der herrschenden Korruption und Willkür sind arabische Behörden und Gefängnisse nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig. Nach Polen wurde Usbekistan 2025 ein weiteres Land, das man meiden sollte.

2025 litten immer mehr Online-Publikationen unter den KI-Suchergebnissen der Suchmaschinen wie den Monopolisten Google und auch Bing. Jene verwendeten KI-Suchergebnisse (oft sogar ohne weiterführende Links), sodass die Suchenden nur noch die KI-Zusammenfassungen lasen, ohne auf die eigentliche Quelle zu gelangen oder auch nur gelangen zu können. Deshalb ging der sogenannte Traffic auf den Online-Plattformen oft drastisch zurück. Manche Web-Seiten-Betreiber sprachen von 1/3 bis 2/3 Rückgang der Abrufe in den letzten drei Jahren, welche sie allerdings zu Unrecht nur auf die KI schoben. Ein erheblicher Teil des Rückganges lag auch am sinkenden Interesse der zudem abnehmenden Interessenten- und Kundenzahlen in der Fotografie insgesamt, den vor allem 2025 abnehmenden Neuerscheinungen neuer Kameras - also berichtenswerten Themen - sowie dem insgesamt unkritischeren Stil jener noch publizierten Artikel. Dennoch riefen immer mehr Magazine wie DPReview und PetaPixel zu Gegenmaßnahmen auf. Dies zeigte, wie prekär deren Lage geworden war. Denn die Werbebranche hatte bereits seit mindestens 10 Jahren die Werbeetats für die Fotografie reduziert. Bei jedoch auf aktive Klicks zu Werbekunden angewiesenen Foto-Magazinen sanken die Einnahmen für Werbung 2025 durch derartige KI-Suchergebnisse und (zumindest unhöfliche) Praktiken der Suchmaschinenbetreiber noch drastischer. Scheinbar war die Lage für viele sehr ernst: Sie kämpften nun bereits um das kurzfristige Überleben.

Ende Oktober stellte Fujifilm die neue ASP-C-Einsteiger-Kamera X-T30 III mit kleineren Verbesserungen gegenüber dem Vorgängermodell vor. Sie soll ab November für 949 Euro verfügbar sein. In den USA kostete sie 999 US-Dollar (aktuell 860 Euro) - trotz der angeblich 35% Einfuhrzoll aus der Produktionsstätte China. Das war ein weiterer Beweis, wie japanische Firmen weiterhin Europa benachteiligten, um die Dumping-Preise in den USA finanzieren zu können.

Wenn irgendein Fotograf wieder einmal mit der Serienbildgeschwindigkeit seiner neuen Kamera prahlt, dann weisen Sie ihn einfach auf folgendes Video hin, in welchem der Influencer AlphaPhoenix seine Kamera mit 2 Milliarden Bildern je Sekunde (2.000.000.000 fps) vorführt. Zugegeben, das ist kein einfach im Freien herumtragbares Modell.

In der Vorweihnachtszeit nahmen die Einbrüche und Diebstähle bei teuren Foto- und Filmausrüstungen wieder deutlich zu. Dabei schreckten die Verbrecher vor nichts mehr zurück. Denn die leichte Beute lag oft im Bereich von 5 bis 6 Stellen Wert. Und faktisch berichtet wurden sowieso nur noch die größeren Verluste. Einen brauchbaren Diebstahlschutz gab es noch immer nicht.

Ende Oktober stellte Leica eine neue Messsucherkamera (Rangefinder) vor, welche keinen Messucher mehr besaß: die Leica M EV1 für 7.950 Euro. Das irritierte viele und warf Fragen auf. Jedoch sollte ein elektronischer Sucher im digitalen und spiegellosen Zeitalter nicht erstaunen. Fakt ist, dass optische Messsucherkameras systembedingt immer Nachteile aufwiesen, und dass alle Firmen sich von der (vor allem hochwertigen) Optik zunehmend zugunsten der billiger zur wartenden und einfacheren Elektronik und KI entfernten.

Sigmas Firmenchef Kazuto Yamaki gab wieder ein englisches Interview, das jedoch ziemlich lang (und absichtlich in anderen Nachrichten versteckt bei ca. 39-57 Minuten), (typisch für PetaPixel) lobhudelnd und in Anbetracht der früheren Aussagen jenes Managers auch relativ informationslos war. Somit war es bezeichnend für dieses ganze Fotojahr. Wie Shakespeare bereits vor über 300 Jahren schrieb: Much Ado About Nothing - Viel Lärm um nichts. Denn seine vagen Aussagen zur sich verändernden Weltwirtschaftslage waren banal: Die Material- und Arbeits-Kosten stiegen. Das ist die weltweite Inflation, welche in Japan besonders hoch war. Auch Sigma sieht Video als den strategischen Zukunftsmarkt (wie alle Optikfirmen) und entwickelt sowie baut zunehmend dafür, will aber dennoch weiterhin Objektive für Fotografen herstellen (wie auch alle anderen Firmen).

Ende Oktober führte Sony Video-Credentials sogar für zahlreiche Video-Kameras ein - also CAI für Filmaufnahmen.

Dann gab wieder einmal ein Berufsfotograf für Landschaftsfotografie offen zu, dass er ständig bestohlen wird. Niemand mit einer dedizierten Kamera war nirgendwo auf der Welt mehr sicher.

Ende Oktober kam der nächste Schlag für die Software-Industrie: Die Foto-Software-Firma Affinity, welche bisher drei Produkte (Affinity Designer, Affinity Photo und Affinity Publisher) kostenpflichtig vertrieb, bot alles zusammen nun in einer neuen Software kostenlos an. Pech, wer dafür noch vor wenigen Wochen Geld ausgab. Da die Firma Canva die kleinere und notleidende Firma Affinity aufgekauft hatte, wurde nun der Anschluss an die Canva-Online-Software extrem ausgebaut. Da liegt dann auch der 'Haken' des vermeintlich kostenlosen Angebotes: Alle KI-Werkzeuge liegen in Canva AI Studio, welches man nur für 120 US-Dollar im Jahr mieten kann. Die kostenlose Affinity-Software bietet somit nur (2025) wertlose herkömmliche Bildbearbeitung. Das entsprach im Übrigen dem (kommerziellen) Vorgehen von Da Vinci Resolve im Video-Bereich. In den USA will Canva für Affinity-Nutzer eine Monatsgebühr für die Nutzung aller KI-Anwendungen einführen. Details bleiben abzuwarten. - Das war ein weiteres Beispiel des allgemeinen Trends hin zur (letztendlich) Bezahlung je Foto unter voller (Online-)Überwachung der Software-Hersteller. Denn diese Foto-Software war für die Firma wertlos. Canva publizierte gleichzeitig sein neues KI-Creative OS - also ein auf künstlicher Intelligenz basierendes Betriebssystem für viele Arten der Kreation: Foto, Video, Design, Layout etc.

Künstliche Intelligenz im Oktober

Die US-Rating-Agentur 'Morgan Stanley', gab eine Warnung bezüglich Adobe heraus und senkte deren Bewertung für die Zukunft. Das war auffällig, da US-Rating Agenturen die eigenen Firmen immer extrem gut bewerten und schonend behandeln. Als Hauptgrund wurde KI genannt. Erstmals warf man Adobe (zurecht) vor, dass sie zu viel versprechen und zu wenig halten. Ferner wies man auf die wichtigen KI-Gegner hin wie Canva, Figma, Google und Meta bei der KI-Bildbearbeitung. Und im Bereich Video lag Adobe sogar weit hinter der KI-Konkurrenz.

OpenAI stellte Sora 2 - ein neues KI-Video Modell - vor, das auch dazu synchronisierte Tonspuren erzeugen kann. Vor allem die genaue Synchronisierung bereitete bisher vielen KI-Video-Erzeugungs-Programmen Probleme. Zudem stellte man dafür eine eigene neue App vor, damit jeder Smartphone-Nutzer somit nun 10-Sekündige Videos erzeugen kann. Vor allem wurden in den Videos die 'physikalisch korrekten' Abläufe der Bewegungen verbessert.

Die hochbezahlten grünen Propagandistinnen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks forderten nun erneut und massiv die Bevölkerung auf, zukünftig nicht mehr zu fotografieren. Denn nur wer nichts von Fotografie versteht und nicht fotografiert, könne angeblich von KI gefälschte Fotos erkennen. - Wie bitte? - Da kann man auch behaupten: Hören Sie auf, sich mit Musik zu beschäftigen oder eine Instrument zu spielen, dann wäre man leichter in der Lage, Fehler in der Musik anderer und der KI-Musik zu erkennen. Oder: Menschen sollen aufhören zu malen und sich mit der Malerei zu beschäftigen, dann könnten sie angeblich gefälschte Gemälde leichter erkennen. Oder: alle sollen aufhören sich mit Geld zu beschäftigen und damit zu bezahlen, dann könnten sie angeblich leichter gefälschtes Geld erkennen. Das exakte Gegenteil ist der Fall: Nur wer sich mit einer Sache ständig und intensiv beschäftig, kann Fehler leicht und treffsicher erkennen. Deshalb werden vor Gericht Sachverständige mit Gutachten betraut und angehört. Vor allem bei KI waren wir 2025 schon weit über den Modus des Abzählens der richtigen Finger- oder Zahn-Anzahl bei Fotos hinaus. Da half schon lange kein 'gesunder Menschenverstand des Ungebildeten' mehr. Es brauchte Fachwissen und fotografische Erfahrung, um Fälschungen zu erkennen.
Um zu dieser weltfremden Forderung zu gelangen, interpretierten die Propagandistinnen für ihre Falschaussage die Studie von Linda Henkel von der amerikanischen Fairfield University absichtlich falsch, denn: Die Ergebnisse dieser Studie zeigen also, dass es für das Erinnern nicht darauf ankommt, ob wir fotografieren oder nicht, sondern wie wir dies tun. - Henkel, L. A., Point-and-shoot memories: The influence of taking photos on memory for a museum tour. Psychological Science . Darin geht es um den sogenannten 'photo-taking-impairment effect'. Er besagt, dass es in manchen Fällen sein kann, dass Menschen, die nur kurz ein Foto von etwas machen und dann weitergehen, sich an das Gesehene schlechter erinnern können, als Menschen, welche lange dort stehen bleiben und intensiv etwas betrachten. Die Theorie dahinter liegt in der Psychologie des Menschen - u.a. der Arbeitserleichterung und Effizienzsteigerung: Was man fotografiert hat, kann man immer wieder aufrufen, nachschlagen, nachlesen, nachprüfen. Man spricht hierbei auch von einem 'externen Gedächtnis der Erinnerungen' (external memory of one's experiences). Das ist auch privat nachvollziehbar: Bevor man eine Liste mit 50 zwanzigstelligen Passwörtern auswendig lernt, fotografiert man jenes Blatt Papier mit dem Smartphone schnell und verwendet die gesparte Zeit für einem persönlich Wichtigeres sinnvoller.
Daraus folgt, dass sich aus dieser Studie überhaupt nicht die Propaganda-Forderung nach einen Verbot des Fotografierens ableiten lässt. Sie ist sogar falsch. Die Untersuchung belegte sogar das Gegenteil: Wer sich bei der Fotografie intensiv mit dem Objekt auseinandersetzt (es genau beobachtet / z.B. hineinzoomt), erinnert sich am Folgetag genauso gut an die Details, wie wenn er es (wie in der Kontrollgruppe) die gleiche Zeit nur mit dem Bild beschäftigt (es betrachtet) hätte.
Ferner machte jene alte Studie aus dem Jahr 2013 überhaupt keine Aussage zur modernen KI, welche jene Propagandistinnen hassen, mit falschen (Schein-)Argumenten kritisieren und ebenfalls verbieten wollen. Zudem ging es in der Studie überhaupt nicht um die Erkennung von Fälschungen und schon gar keine KI-Fälschungen. - Aber so war dies seit Jahren in Deutschland.
Zudem wurden in jener Studie die Probanden nach nur einen Tag befragt. Was glauben Sie, wie gut die Erinnerung nach 5 oder 10 Jahren ist - gemeint ist: ungestützt, ohne jedes Foto. Rechtsanwälte, Staatsanwälte und Richter verzweifeln regelmäßig an den sich völlig widersprechenden Aussagen aller Zeugen bei Unfällen in Gerichtsverhandlungen nach einem halben Jahr oder gar einem Jahr. - Ohne Foto- oder Video-Beweis ist das extrem schwierig.
Wie schon öfter in der Geschichte der Diktaturen soll (in einer Welt ohne Fotos, also ohne Beweise) die Erinnerung der dummen Bevölkerung an die eigene glückliche Vergangenheit ausradiert werden, damit die Propagandisten mit Ihrer schönen neuen Ökowelt den sogenannten politischen Diskurs beherrschen. Denn ohne fotografische Beweise der Vergangenheit gab es jene nie, und es bleibt nur der medial erzeugte Glaube, dass es der unterdrückten Bevölkerung angeblich nie besser ging als heute. Dies ist das Zitat mehrerer Politiker seit mindestens den 1950er Jahren: You've never had it so good (Harold Macmillan, der damals mit diesem Unsinn (wie unser Kanzler) ebenfalls die Mehrheit - die Armen - zu Einschränkungen aufrief, weil jene herrschenden Reichen mit ihrer verfehlten Politik das Land ruiniert hatten).
Nein. Die Mächtigen hatten es nie so gut wie heute und wollen diese Macht nun nicht verlieren. Denn bei KI und der Propaganda dagegen geht es vor allem um den Machtverlust der Herrschenden / Reichen. KI ermöglicht jedem, z.B. einen Buttler, einen Simultan-Übersetzer (im Ohrhörer), einen Assistenten, einen Ratgeber etc. (in der freien Welt schon heute auf dem Smartphone) zu haben und sich so das Leben zu erleichtern.
Es bleibt jedoch der Wunsch der Grünen, die Fotografie bei uns auf jeden Fall zu verbieten. Dafür ist ihnen jede Lüge Recht. Dazu wurden nun auch Studien gefälscht.
In dem propagandistischen Podcast finden sich zudem derart viele weitere wissenschaftliche Fehler, dass man Monate bräuchte, um sie alle darzustellen und zu widerlegen (siehe Influencer). So verkommen war der aus Abgaben der GEZ bezahlte öffentlich-rechtliche Rundfunk inzwischen.
Dazu passte auch der zeitlich exakt davor publizierte Podcast des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zur KI, in dem eine linke US-Kritikerin der KI ganz Europa dazu aufforderte, nichts zu tun, nicht zu forschen oder gar zu entwickeln und definitiv keine KI zu produzieren oder zu kaufen. Man sollte allen Ernstes beim Thema KI sich zurücklehnen und abwarten. Denn wer nichts tut, macht angeblich auch nichts falsch, wobei jene linken Kritiker der KI selbst autoritär festlegen, was ihrer Meinung nach 'falsch' ist.
Das liegt im Übrigen ganz auf der Linie der KI-Kritiker in der EU, wo EU-Ratspräsident Costa bei der UNO die Forderung erhob, dass sich die ganze Welt dem EU-AI-Act anschließen müsse. Weil sich Europa beim Thema selbst behindert, sollen es auch alle andere Staaten der freien Welt so machen. Früher erregten derartige Menschen für die Publikation derartigen Unsinnes allgemeines Kopfschütteln. Heute sind das die höchstbezahlten Politiker/innen und Propagandisten/innen sowie Medienschaffenden des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und Fernsehens.
Angesichts derartiger Propaganda war es auch kein Wunder, dass immer mehr deutsche Analytiker offen äußerten, dass Europa und vor allem Deutschland den Fortschrittszug bei KI inzwischen verpasst hatte. Ende 2025 blieben bestenfalls noch die Brosamen (kleine Detailanwendungen am Rande des KI-Marktes) übrig. Das bewirkt das 'Abwarten' tatsächlich. Fortschritt und Reichtum sind heute, morgen ist Armut. Wer abwartet, verliert.

Alleine die sogenannten Magnificent Seven (7 Tech-Giganten der USA: Alphabet - Google, Amazon, Apple, Meta Platforms - Facebook, Microsoft, Nvidia und X von Elon Musk) investierten 2025 laut Plusminus bereits 400 Milliarden US-Dollar nur in neue Rechenzentren. Da sind noch nicht einmal die vielen anderen US-Firmen wie Oracle, OpenAI, AMD für KI dabei mitgezählt. Für die EU oder Deutschland liegen erwartbar keine Zahlen für 2025 vor - vermutlich, weil alles erst in der Planung für die Folgejahre zu sein scheint. Das sind Fakten zum Rückstand bei der nach Joseph Schumpeter so genannten neuen Basis-Innovation (auch als Basis-Technologie bezeichnet) - hier KI, welche nicht die Zukunft, sondern bereits die Gegenwart der Welt bestimmt.

Im freien Ausland boten KI-Firmen (z.B. Polychrome's LR Preset Generator) hingegen Apps an, welche schnell eigene Presets zur Foto-Bearbeitung z.B. für Lightroom erstellten, indem sie Sprache und ein dort frei verfügbares KI-Sprachmodell nutzten. Das wird sicherlich den unfassbaren Markt der Preset-Anbieter bereinigen.

In den USA gab es viel Wirbel um die angeblich erste KI-Schauspielerin Tilly Norwood und den ersten Film, der von einem KI-Regisseur erstellt wurde. Das zeigte, wie gut die KI-Filmqualität (in der freien Welt) bereits war. - Nebenbei: Können Sie sich noch an das dumme Gerede der naiven KI-Kritiker erinnern, dass KI niemals kreativ sein könnte. Inzwischen forderten die KI-Gegner und manche Schauspielgewerkschaften (SAG-AFTRA) nur noch bescheiden, dass die Kreativität zumindest im Filmbereich noch menschenzentriert sein soll. - Halt, Stopp: Das revolutionäre ChatGPT 3.5 von OpenAI kam erst im November 2022 - also vor knapp drei Jahren - heraus. Und die allererste Version wurde im Jahr 2018 vorgestellt. So funktioniert Fortschritt in der freien Welt.

Da sich Microsoft immer weiter von OpenAI trennte, brachte es MAI-Image-1 heraus, einen weiteren GenKI-Bilderzeuger, der auf einem eigenen Sprachmodell beruhte und bereits in der ersten Version sehr hochwertige Ergebnisse liefern konnte. Entscheidender war jedoch, dass er (in der freien Welt) in fast alle KI-Anwendungen von Microsoft integriert wurde.

Weltweit wurde immer deutlicher, dass die KI-Firmen versuchten, alles in ihre KI-Software zu integrieren. Alle boten KI-Suchen an, welche bei Suchanfragen zum Internet das gesamte Wissen aller Internet-Auftritte zusammenfassten und so den Kunden bei sich hielten, weil man nicht mehr weiterklicken musste oder teilweise auch nicht mehr konnte. Bilderzeugung (Foto- und Videos), Tonerzeugung, Synchronisation von Filmen, Untertitelerzeugung von Videos etc. Alles wurde in dieser KI-Plattform (oft als Internetsuche gestaltet) möglich. Manche boten mit Firmen in der freien Welt sogar bereits direkte KI-Shops an, sodass der Anfragende innerhalb der KI-Software sogar bestellen, bezahlen und sich die Ware liefern lassen konnte. Einerseits belegte dies die Not der KI-Firmen, lohnende Geschäftsmodelle zu suchen und zu finden, um die exorbitanten Ausgaben für Forschung und Entwicklung in KI weiterhin zu finanzieren. Andererseits widerlegte es auch das unsinnige Gerede, dass KI keinen großen Einfluss haben würde. Der Kampf um die primären Kundenzugänge wurde immer heftiger und weitete sich auf die Browser aus, welche alle Firmen als eigene KI-Browser neugestalten wollten.

In der freien Welt stellte PetaPixel die besten KI-Fotos zusammen. Als 'Bio'-Fotograf muss man sehr gut sein, um mit einer dedizierten Kamera derartige Aufnahmen herzustellen.

Eine Studie fand heraus, dass inzwischen über 50% aller neuen Texte im Internet von KI erzeugt wurden. Hier die große Grafik. - Ein erhebliches Wachstum zwischen November 2022 (ca. 10%) in weniger als 3 Jahren.

Weil die Grünen in der EU den Einsatz von KI derart extrem behindert und faktisch sogar weitgehend verboten haben und Firmen deshalb Angst haben, KI offiziell zu verwenden respektive anzuschaffen, benutzten Arbeitnehmer diese zunehmend unerlaubt, um ihre Arbeiten schnell durchzuführen. Sie lassen sich nicht mehr von den Grünen politisch unterdrücken und wollen dieselben Rechte sowie Freiheiten wie in der freien Welt. Die Folge sind Gefahren für die Firmen, da die Arbeitnehmer alle Daten (Firmen- wie Personen-Daten) nun unerlaubt in die verfügbaren ungeschützten Systeme der freien Welt eingeben, um schneller zum Ziel zu kommen. So haben die Grünen in Europa mit ihrer zwanghaften Überregulierung wieder einmal genau das Gegenteil erreicht. Jeder der kann, weicht den Grünen Schikanen in der EU ins freie KI-Ausland aus.

Ende Oktober wurden GenKI-Werkzeuge praktisch überall auch zur nachträglichen Bildbearbeitung eingebaut: Hier ein Beispiel bei Instagram Stories. GenKI-Bilderzeugung und GenKI-Bildretusche waren der geforderte Standard und der akzeptierte Normalzustand geworden.

Dazu zeigte eine Studie in der freien Welt (Kanada), dass dort 44% der Erwachsenen GenKI-Bewerbungsfotos für sich bereits einsetzten oder einsetzen wollten. Das war preiswerter und schneller als eine Schönheitsoperation oder Botox-Spritzen. Und ein Berufsfotograf kann für oft dreistellige Beträge auch kein so 'optimiertes' Aussehen erzeugen.

Ende Oktober machten US-Firmen gegenüber Kanzler Merz auch klar, wo Deutschland nur noch Vorteile bei der KI hat - nur bei den gigantischen (Industrie-) Daten in den lokalen Firmen. Die will man preiswert oder am besten kostenlos haben. Denn die Deutschen besitzen weder die Hardware (Rechenzentren) noch die KI-Software, um sie selbst auszuwerten. Mehr als Datenlieferant war angesichts der von den Grünen mit ihrer jahrelangen Hetze gegen KI verhinderten KI-Entwicklung nicht mehr realistisch. Im Gegensatz zu dem von den Grünen und deren untergeordneten Organisationen in Deutschland verbotenen Abbau der vorhandenen seltenen Erden (korrekt gelesen) sind der Datenschatz jedoch nicht mehr später abbaubar / hebbar. Denn KI in der freien Welt kann bereits heute Daten erforderliche Daten selbst künstlich erzeugen. Wer zu spät kommt, den bestraft die Geschichte.

CIPA September-Zahlen

Die CIPA publizierte die Zahlen zum Monat September sowie die Grafik der Verschiffungen. - Je nach Browser-Einstellungen lädt es diese Dateien sofort auf Ihren PC in den voreingestellten Download-Ordner herunter, statt sie im Browser anzuzeigen.

Die September-Zahlen waren trotz der schwierigen Wirtschaftslage extrem hoch.

Die Gesamtzahlen der Produktion veränderten sich um: +6,9% im Vergleich zum September 2024 auf 880.595 Stück. Das waren zudem fast +157.000 mehr oder +21,7% zum direkt vorausgehenden August 2025.

Die Produktion der Kameras mit fest eingebautem Objektiv (früher Kompakt- und Bridge-Kameras) veränderte sich um: +39,7% im Vergleich zum September 2024. Das werte ich als negativen Schritt in die falsche Richtung. Auch eine monatliche Produktion von fast 250.000 dieser technisch den Smartphones unterlegenen Modelle halte ich für deutlich zu hoch. Vor allem war es eine weitere Steigerung von 47,1% oder über 80.000 zum vorausgehenden August 2025.

Die Produktion der DSRL-Kameras veränderte sich um: -31,8% im Vergleich zum September 2024 auf rund 56.500 Stück. Gegenüber dem direkt davorliegenden August 2025 war es allerdings eine kleine Steigerung von +3,3% oder rund +1.800 Stück.

Die Produktion spiegelloser Kameras veränderte sich um: +2,2% im Vergleich zum September 2024. Das war mit über 574.000 Stück das höchste jemals registrierte September-Ergebnis für spiegellose Kameras. Aber auch im Vergleich zum direkt vorausgehenden August 2025 war es ein hoher Zuwachs um +15,1% oder über 75.000 Stück.

Die Gesamtzahlen der weltweiten Verschiffung veränderten sich um: +2,3% im Vergleich zum September 2024 auf nun 851.641 Stück. Aber es waren auch +24,1% oder fast +166.000 Stück im Vergleich zum direkt vorausgehenden Monat August 2025.

Die Gesamtzahlen der Verschiffung nach Europa veränderten sich um: -10,0% im Vergleich zum September 2024 auf über 166.000 Stück. Es waren immerhin +45,4% oder fast +52.000 Stück im Vergleich zum direkt vorausgehenden Monat August 2025.

Die +3,4% höheren Produktionszahlen im Vergleich zur Verschiffung im September 2025 waren nicht ausgeglichen: Offenbar wurde die Überproduktion für das Weihnachtsgeschäft drastisch erhöht.

Im September nehmen die Produktionszahlen zum Dezember meist drastisch (+10,9% im langjährigen Mittel) zu. Wir hatten im September 2025 eine noch größere Steigerung um +21,7% zum Vormonat August (2025) zu verzeichnen. Das lag über dem erwartbaren allgemeinen Rahmen, war allerdings angesichts der völligen Überproduktion im ganzen Jahr zum Jahresende erwartbar. Laut Canon wird das auch so weitergehen.

Fazit: Das war somit insgesamt (in den ersten 9 Monaten) bisher ein positives Jahr 2025: Es wurden mehr Kameras als im Vorjahreszeitraum produziert (+9,1%) und verschifft (+10,5%). Es waren bei den spiegellosen Kameras und den Kameras mit fest verbautem Objektiv mehr. Und bei den DSLRs wurde mit insgesamt nur -24,9% die Produktion nur wenig gedrosselt - jeweils im Vergleich zum Vorjahres-Ergebnis im Vergleichszeitraum 2024. Nach Europa wurde insgesamt 2025 bereits +6,3% verschifft. Nach China wurden bisher sogar +18,8% verschifft und in die USA immerhin +12,1% als im Vergleichszeitraum 2024. Überall versprachen sich die Hersteller weltweit weiteres starkes Wachstum - aber vor allem in China.

Die dazugehörenden Grafiken 2025 mit Erläuterungen der Detailzahlen.

Quartalsberichte 3. Quartal

Da die Quartalszahlen zum Bereich der eigentlichen Fotokameras aufgrund der Diversifizierung immer wertloser werden, weil man alles verschleiert, und die japanische Zentralbank (BoJ) nicht wirklich unabhängig ist, sondern als faktisch weisungsabhängige Unterabteilung der Regierung die eigene Wirtschaft fördert, indem sie deren Aktien aufkauft, deren Schulden aufkauft und andere Firmen ggf. zur Stützung und Übernahme kränkelnder Firmen nötigt, werden die Firmen sowieso überleben und die Analysen zukünftig auf die harten Aussagen zu den dedizierten Kameras reduziert.

Es kam zu ungewöhnlichen Kursschwankungen des Yen: Gegenüber dem Euro waren es Ende Oktober 2025 über 178 Yen (der schlechteste Wert seit über 20 Jahren) und gegenüber dem Dollar fast 154 Yen. Dies führte zu Diskrepanzen beim Vergleich mit den Vorjahres-Vergleichszahlen Q3/2024, als der Yen gegenüber dem Dollar viel schlechter dastand, aber gegenüber dem Euro besser. Somit konstatierten einige Firmen (gegenüber dem Vorjahresquartal) relative Kursgewinne gegenüber dem US-Dollar, aber Kursverluste gegenüber dem Euro, welche sich auf die Bilanzen auswirkten. Bei aller Trickserei muss man allerdings festhalten, dass die fast kontinuierliche Abwertung des Yen gegenüber US-Dollar und Euro in den zurückliegenden 6 Monaten den japanischen Firmen zu optisch deutlich aufgehübschten Yen-Bilanzwerten verhalf.

Canon 3. Quartal und der Halbjahresbericht

Dem Canon-Konzern ging es im 3. Quartal relativ gut (+2,3% beim Konzern-Umsatz), aber nicht mehr so gut, wie erwartet (-10,3% beim operativen Gewinn). Während alle (Industrie-)Geschäfte rund um KI blendend liefen, wurden weltweit Investitionen im Konsumentenbereich (Drucker, Smartphones und PCs) von den Firmen verschoben, was auf eine anhaltende weltweite Zurückhaltung der Kunden bei Konsumgütern schließen lässt. Hinzu kam die relative Aufwertung des Yen (gegenüber dem US-Dollar) im Vergleich zum dritten Quartal 2024, was die Bilanzzahlen drückte. Hinzu kamen drastisch angestiegene neue Schulden, weil man (mehrfach erwähnt) das working capital (Umlaufkapital / Betriebsmittel) erhöhen musste. Dennoch geht Canon von einem gesteigerten Jahres-Konzernumsatz (+2,4%) und einem deutlich gesteigerten Operativen Gewinn (+61,2%) aus. Canon erzielte dank Währungsgewinnen den größten Quartalsumsatz für sein drittes Quartal in der Firmengeschichte.

Die Lagerbestände im Bereich Cameras stiegen von Ende Juni auf Ende September in (abgewerteten) Yen (um +3,4% auf 172,1 Mrd. Yen) sanken in Produktionstagen allerdings (von 64 auf 61 Tage). Dies führte man auf nun endlich (nach 5 Jahren) verbesserte Zulieferprozesse, welche die Anzahl der halbfertigen Kameras in der Produktion / Lagerhaltung reduzierten. Man will die Lieferzeiten weiter reduzieren, um dadurch die Lagerbestände auf unter 60 Tage zu drücken.

Im dritten Quartal nahmen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Imaging um 11,8% auf 26,276 Mrd. Yen zu, was lobenswert war, weil es über der Inflation lag.

Das größte Wachstum lag - wie seit Jahren - bei den Überwachungskameras. Im Imaging insgesamt nahm der Umsatz im Q3 um +5,9% zu, aber der operative Gewinn um -12,6% ab gegenüber dem Vorjahresquartal Q3/2024. Die feine Unterteilung zeigt jedoch eine Verfestigung des Gesamttrends: Das Umsatz-Wachstum bei den Cameras lag bei nur +4,6%, das der Überwachungskameras hingegen bei +7,9% - jeweils gegenüber dem Vorjahresquartal. Mit rund 730.000 verschifften Kameras im dritten Quartal lag Canon beim identischen Wert des Vorjahres-Vergleichsquartal 2024Q2. (Vorsicht: Canon gibt nur auf 10.000 gerundete Werte an.

Weiter führte man explizit aus: Bei Kameras stieg neben der starken Nachfrage nach spiegellosen Kameras auch die Nachfrage nach Kompaktkameras, da immer mehr Menschen auf der Suche nach einfacher, authentischer Fotografie sind. Bei Netzwerkkameras wuchs der Markt in allen Regionen weiter. - Allerdings beruhte dies vor allem auf starken Verkäufen der Billigkameras EOS R50 und EOS R100 in China und Asien - Märkte, welche tendenziell kleine, leichte und billige Kameras bevorzugen. Hingegen erwähnt man explizit, dass man im Weihnachtsgeschäft auch ein Anziehen der Verkäufe bei Vollformat-Kameras erhofft. Zudem erwähnte man steigende Verkäufe bei den kleinen Modellen EOS R50 V und PowerShot V1. - Daraus darf man schließen, dass es in den ersten 9 Monaten bei Canon im Bereich der Vollformat-Kameras nicht so gut lief.

Allerdings erwähnte man für das Imaging auch Rückgänge: aufgrund gestiegener Kosten durch US-Zölle und einer weniger günstigen Produktzusammensetzung. Die (Dauer-)Ausrede mit den Zöllen konnte im November keiner mehr hören. Interessanter war schon eher der Hinweis auf die nicht mehr so attraktive eigene Produktpalette. Das war auch kein Wunder, da Canon bis November 2025 keine neuen hochwertigen / Vollformat-Kamera-Modelle vorstellte.

Aber der Ausblick war geradezu euphorisch: Bei digitalen Kameras mit Wechselobjektiven wird aufgrund der hohen Nachfrage nach Videofunktionen und der starken Nachfrage seitens jüngerer Menschen weiterhin ein starker Markt erwartet. Bei Netzwerkkameras wird aufgrund des Wachstums in verschiedenen Bereichen außerhalb von Sicherheitsanwendungen weiterhin eine hohe Nachfrage erwartet. Man erwartete im November sogar 6,8 Mio. verschiffte / verkaufte Systemkameras (mit Wechselobjektiven) für das Gesamtjahr 2025 (für alle Firmen zusammen als Weltmarktbedarf). Jedoch erwähnt man auch den harten Konkurrenzkampf bei Kameras, dem man mit noch höheren Ausgaben für Werbeaktionen begegnen will. Auch wenn unklar bleibt, worauf sich die folgende Aussage genau bezieht: wir planen, unseren Absatz gegenüber dem dritten Quartal zu verdoppeln (vermutlich nur die billigen, kleinen Einsteigermodelle) wäre dies eine gigantische Überproduktion im 4. Quartal 2025.

Auch in den nachgereichten Fragen und Antworten geht Canon zweimal auf die weiter gesteigerte Produktion bei Kameras im 4. Quartal (zu Weihnachten) ein.

Panasonics Quartalsbericht

Dann publizierte Panasonic seinen Quartalsbericht für das 3. Kalenderquartal. Panasonic verwendet - wie viele Firmen - das übergreifende Geschäftsjahr April (2025) bis März (2026), nennt es aber vorausschauend 2026. Das hier besprochene zweite Geschäfts-Quartal umfasst somit den Zeitraum von Juli bis September 2025 einschließlich.

Der Konzern verschleierte vieles hinter seinen Halbjahreszahlen, welche ebenfalls miserabel waren (-10,1% beim Umsatz und -29,1% beim operativen Gewinn). Aber es war noch ein Halbjahres-Gewinn von 164,996 Mrd. Yen. Allerdings musste man die Jahresgesamtprognose sowohl beim Umsatz als auch Gewinn reduzieren. Die Gründe des schlechten Abschneidens sieht man bei den US-Zöllen und dem Auto-Batterie-Geschäft, wo man sich als Öko-Konzern zu früh auf Elektro-Automobile vor allem in den USA umgestellt hatte, welche in jenem großen Flächenstaat nicht besonders beliebt sind.

Weder die Worte 'camera...' noch 'imag...' werden überhaupt erwähnt, da diese Bereiche komplett ausgegliedert wurden.

Nikons Quartalsabschluss

Dann publizierte Nikon seinen Quartalsbericht für das 2. Geschäftsquartal. Nikon verwendet - wie viele Firmen - das übergreifende Geschäftsjahr April (2025) bis März (2026), nennt es aber vorausschauend 2026. Das hier besprochene zweite Geschäfts-Quartal umfasst somit den Zeitraum von Juli bis September 2025 einschließlich.

Nikon versteckte viele seiner schlechten Quartals-Zahlen hinter der Halbjahresstatistik. Derartige Tricks sind immer verdächtig.

Umsatz und operativer Gewinn des Konzerns lagen auch im zweiten Geschäftsquartal (= 3. Kalenderquartal) tiefer als im Vergleichsquartal des Vorjahres, wofür man die Zölle in den USA verantwortlich machte. Negativ zu bewerten war, dass der Umsatz nun im zweiten Quartal in Folge kontinuierlich nach unten ging und der operative Verlust ebenfalls seit zwei Quartalen stieg auf nun -3,7 Mrd. Yen. Ganz offen muss man eingestehen, dass dieses neue Geschäftsjahr unerwartet schlecht lief. Vor allem war der Cash-Flow des Konzerns nun seit drei Quartalen negativ. Auch im Bereich Imaging gingen erneut die Umsätze zurück und die Gewinne brachen erneut und sogar um über -62,7% (von 11 auf nur noch 4,1 Mrd. Yen) im Vergleich zum Vorjahresquartal ein. Aber es war im Imaging immerhin noch ein operativer Gewinn. - Negativ war insbesondere, dass man 210.000 Kameras (+16,7%) im Vergleich zu nur 180.000 im Vorjahresquartal und mit 300.000 Objektiven gegenüber 280.000 (+7,1%) im Vorjahresquartal auch mehr verschifft hatte, sich beide Steigerungen allerdings weder im Umsatz noch im operativen Gewinn zeigten. Hier scheinen massive firmeninterne Probleme vorzuliegen, auch wenn ein Teil an der Aufwertung des Yen lag. Aber einiges deutet auch auf billigere Modelle hin, welche weniger Umsatz und vor allem aufgrund der geringeren Gewinnmarge weniger operativen Gewinn erzielen. Nikon gibt dazu auch explizit bei den negativen Gründen an: Änderungen im Produktmix bei Imaging-Produkten, dass man mehr Z5II und Z50II verkaufte. Sowie: Allerdings verzeichnete das Geschäftsfeld sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn einen Rückgang gegenüber dem Vorjahreshalbjahr [April-September], was zum Teil auf einen Rückgang der durchschnittlichen Verkaufspreise aufgrund von Veränderungen im Produktmix sowie auf Wechselkurseffekte und die Auswirkungen von Zöllen zurückzuführen ist. Und Explizit: Der Produktmix verschiebt sich derzeit nach unten. Das war dasselbe Problem wie bei Canon, denn auch bei Nikon ist der Markt der teuren Vollformat-Kameras weitgehend gesättigt. D.h. die für die Kamerahersteller lukrativen Modelle werden seltener nachgefragt.

Man sah für den Konzern sogar ein düsteres Gesamtjahr (April 25 bis Ende März 26) voraus und musste auch die Prognosen für das gesamte Geschäftsjahr (bis Ende März 2026) erneut nach unten korrigieren sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn. Auch im Bereich Imaging erwartete man für die Jahresumsatzprognose insgesamt weniger als im vorherigen Geschäftsjahr, aber mehr als man noch im August prognostizierte, und den operativen Gewinn beließ man im November bei den früheren 32 Mrd. Yen. - Beides lag deutlich unter den realen Werten des vorherigen Geschäftsjahres.

Nikon erwartete weiterhin im laufenden Geschäftsjahr einen Weltmarktbedarf von 6,7 Mio. System-Kameras und 10 Mio. Objektive. Davon will man 950.000 Kameras (14,2%) und 1,4 Mio. Objektive (14%) herstellen und verschiffen. Nikon ging somit von einer leichten Schrumpfung des Weltmarktes sowohl bei dedizierten Kameras (vorheriges Geschäftsjahr 6,72 Mio.) als auch Objektiven (vorheriges Geschäftsjahr 10,42 Mio.) aus, will hingegen seinen Marktanteil erhöhen.

Nachteilig war zudem, dass die Lagerbestände bei Nikon (u.a. aufgrund der Aufwertung des Yen) im Imaging im 3. Kalenderquartal 2025 und im gesamten Konzern zunahmen - beim Imaging sogar auf 102,2 Mrd. Yen. Für nicht so vorteilhaft halte ich ferner den noch immer hohen Anteil von 42% des Imagings am Konzernumsatz im 3. Quartal. Andere Konzerne sind viel weiter diversifiziert - weg vom Imaging und den Kameras.

Fujifilms Quartalsbericht

Gleichzeitig publizierte Fujifilm seinen Quartals-Bericht. Wie viele Firmen verwendet Fujifilm das übergreifende Geschäftsjahr April bis März, nennt es aber rückblickend 2025. Das hier besprochene zweite Firmen-Quartal umfasst somit den Zeitraum von Juli bis September 2025 einschließlich.

Auch Fujifilm versteckte viele seiner Quartals-Zahlen hinter der Halbjahresstatistik. Derartige Tricks sind vor allem bei dieser Firma verdächtig. Dies gilt auch, wenn der Halbjahresumsatz im Imaging um +13,3% und der operative Gewinn sogar um +21,5% gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum anstieg.

Fujifilm vermeldete im zweiten Geschäftsquartal (Juli-September) starke Umsatzzuwächse im Großbereich Imaging von +15,6% als auch beim operativen Gewinn (+14,7%) insgesamt als auch in den Teilsegmenten beim analogen (Film-) Bereich (+9,9%) und bei den Digitalkameras besonders erfreuliche +24,6% im Vergleich zum Vorjahresquartal, was jedoch zum Teil auch an den für Fujifilm positiven Währungsschwankungen lag. Denn der Yen wertete gegenüber manchen Währungen (im Vergleich zu Q3 2024) auch ab, was je nach eigenem Marktsegment je Exportland sich dann eben nominal auch positiv in der Bilanz auswirken kann. Deshalb hob das Management beim Imaging und dem Gesamtkonzern die Umsatz- und Gewinnprognosen für das gesamte Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr auch an.

Ricoh / Pentax

Danach publizierte Ricoh seinen Quartalsbericht für das 3. Kalenderquartal. Ricoh verwendet - wie viele Firmen - das übergreifende Geschäftsjahr April 2025 bis März 2026, nennt es aber rückblickend 2025. Das hier besprochene zweite Quartal umfasst den Zeitraum von Juli bis September 2025 einschließlich.

Auch Ricoh versteckte viele seiner Quartals-Zahlen hinter der Halbjahresstatistik. Derartige Tricks sind immer verdächtig.

Der Konzern erholte sich trotz ökonomisch schwieriger Weltlage und Währungsschwankungen des Yen. Man konnte den Konzernumsatz steigern und den im Vorjahresquartal winzigen operativen Gewinn sogar vervielfachen. Deshalb erhöhte Panasonic auch seine Prognosen vom April 2025 für das gesamte Geschäftsjahr. Das Management bei Ricoh sah sich nach harten Maßnahmen inzwischen auf einem deutlich aufsteigenden Wirtschaftstrend.

Immerhin nahm im für die Fotografie und Videografie relevanten Bereich Other der Umsatz zu (trotz Yen-Schwankungen) und der operative Verlust sogar deutlich auf nur noch 0 Yen ab. Allerdings werden keine Zahlendetails über die Kameras und das Imaging zum 3. Kalender-Quartal genannt. Dennoch erwähnte man explizit: Kameras: Weiterhin gute Leistung mit der Einführung der RICOH GR IV, was allerdings ziemlich unspezifisch war. Aber man hält an der Gesamterwartung bei Other fest mit 62 Mrd. Yen Umsatz fest und publizierte nun einem korrigierten erwarteten Jahresverlust von nur noch 0 Yen (statt vorher -2,5 Mrd. Yen). Denn Ricoh konnte den operativen Verlust in seinem gesamten ersten Geschäftshalbjahr (April-September 2025) bereits auf nur noch -0,2 Mrd. Yen reduzieren. Somit war man beim Bereich Other mit den Kameras insgesamt deutlich optimistischer für das komplette Geschäftsjahr. Allerdings wurden die früheren Verluste auch schlichtweg durch drastische Einsparungen z.B. beim Wegfall von Dienstleistungen sowie Produkten erzielt: Die Verluste verringerten sich aufgrund geringerer Aufwendungen durch Geschäftsauswahl und Geschäft-Konzentration sowie aufgrund starker Kameraverkäufe.

Sonys Quartalsabschluss für das dritte Quartal 2025

Dann publizierte Sony seinen Quartalsbericht. Sony verwendet ein das Kalenderjahr übergreifendes Geschäftsjahr vom 01. April 2025 bis zum 31. März 2026 und nennt es rückwirkend - also FY (Financial Year) 2025. Das hier besprochene zweite Geschäfts-Quartal umfasst somit den Zeitraum von Juli bis September 2025 einschließlich.

Dem Gesamtkonzern ging es sehr gut, da man im dritten Kalenderquartal den Umsatz und den operativen Gewinn auf bereits hohem Niveau weiter steigern konnte. Deshalb hat man die Jahresgesamtprognosen auch angehoben.

Still and Video Cameras ist ein Unterbereich des Bereiches Entertainment, Technology & Services segment ET&S. Sony macht hierzu keine Angaben zum operativen Gewinn. - Aber Vorsicht: dieser Unter-Bereich Still and Video Cameras beinhaltet: interchangeable lens cameras, compact digital cameras, consumer video cameras and video cameras for broadcast. Da sind u.a. auch die sehr teuren Kameras für Film und Fernsehen dabei. Nach der Umstrukturierung - seit April 2025 - heißt er 'Imaging'. Und: Imaging includes image and video content creation products and solutions including interchangeable lens cameras and interchangeable lenses. Mit 'Produkten und Lösungen' sind auch Software und viele Dienstleistungen gemeint.
Negativ war, dass im Bereich ET&S der Umsatz (-7,1%) und der operative Gewinn (-13,1%) sanken, und dass man dies explizit auf die Kameras schob: Auswirkungen des Umsatzrückgangs und Auswirkungen der Zölle, beide im Bereich Bildgebung [Imaging] und: Auf dem Bildgebungsmarkt [Imaging] hat sich die Nachfrage in zwei Regionen abgeschwächt: in China, wo die bis zum ersten Quartal des Geschäftsjahres 2025 [Ende Juni 2025] geltenden staatlichen Subventionen deutlich zurückgegangen sind, und in den USA, vor allem aufgrund der Auswirkungen zusätzlicher Zölle. Dieser Rückgang der Nachfrage entspricht jedoch im Wesentlichen unserer bisherigen Prognose, und die weltweite Nachfrage bleibt vor allem aufgrund der Nachfrage in Asien weiterhin solide.

Um alles nochmals zu verkomplizieren warf Sony in den neuen Zahlen dann die Unterbereiche 'Imaging business and the Sound business' zur ebenfalls neuen Oberkategorie 'Area Expansion' im Bereich ET&S zusammen. Das ist die bei Sony übliche Verschleierungstaktik. Faktisch wird so über die dedizierten Kameras nichts publiziert. - Positiv ist hingegen zu werten, dass man mit der neuen Oberkategorie 'Area Expansion' noch Wachstum vermutet. Bevor jedoch die Euphorie überkocht: Das ist nur eine firmeninterne Bezeichnung. Ob das Wachstum eintritt und vor allem auf welchen Gebieten, wird die Zukunft zeigen. Um noch mehr Wasser in den trüben Wein zu gießen: die Wirklichen Zukunftsfelder lauten: 'Business Growth/Generation': 'the Network Services business, the Sports business, the Life Science business, the New Content Creation business, and other new businesses.' - Für mich auffällig ist die Untergruppe 'the New Content Creation business' worunter auch GenKI laufen könnte.

Dem Imaging & Sensing Solutions Segment - also der Sensorentwicklung und Herstellung ging es hingegen im dritten Kalenderquartal sehr gut mit gestiegenem Umsatz und operativem Gewinn.

Fazit Sommerquartal

Der Zustand der sowieso unterschiedlich großen und unterschiedlich diversifizierten Firmen war im dritten Kalenderquartal verschieden. Dennoch wurde bei vielen Kameraherstellern inzwischen direkt oder indirekt meine auf den Analysen der zurückliegenden Quartalsberichten fußende und seit Jahren geäußerte Vermutung bestätigt, dass das Produktmix sich von den teuren für die Hersteller lohnenden Vollformat-Modellen zu kleineren Kameras mit geringer Gewinnmarge verschob. So wurden immer mehr Kameras produziert und verschifft / verkauft. Aber dabei nahmen die Umsätze kaum zu oder sogar ab und der operative Gewinn sank meist. Jedoch wollte noch niemand davon lassen. Firmen wie Canon gaben auf der Pressekonferenz sogar offen an, dass sie die Produktion dieser kleinen und (relativ gesehen) preiswerteren Modelle massiv steigern (Canon: verdoppeln) wollten.

Zudem bestätigten manche Firmen wie Sony direkt oder indirekt, dass das bisherige große Wachstum der Absatzzahlen bei Kameras in China zurückging. Das belegen auch die bis Ende September / Ende des hier besprochenen 3. Kalenderquartals publizierten Verschiffungszahlen der CIPA.

Meldungen zur Wirtschaft im November 2025

Allgemeine Wirtschaft

Die ARD-Nachrichtensprecherin Linda Zervakis sagte in ihrem Podcast zum 1. November in 'BerlinCode' bei (ca. 2 Minuten) zur wirtschaftlichen Stagnation Deutschlands bei 0,0%: Ah, jetzt kann man sagen, OK, 0% hört sich jetzt nicht wirklich gut an, aber es ist ja besser als gar kein Wachstum. - Wie bitte? Ist das schon die übliche Propaganda in den öffentlich-rechtlichen Anstalten, oder muss man dies (in Analogie zur dafür kritisierten Künstlichen Intelligenz) als heute übliche 'menschliche Halluzination' abtun?

Dass die Einwohner der größten US-Stadt New-York einen radikalen Araber zu ihrem Bürgermeister wählten, der sich ganz offen als Sozialisten bezeichnet und gegen alle Grundregeln der US-Tradition verstößt, indem er u.a. ständig weiter erhöhte Steuern und Abgaben verlangt, um seiner angeblich armen Wählerklientel alles zu verbilligen bis zu schenken, zeigte den extremen Linksruck mancher Teile der Demokraten in den USA, welche sie für die Mehrheit der Bevölkerung (vor allem in den Flächenstaaten) unwählbar macht. Viele mögen zwar den republikanischen US-Präsidenten nicht. Aber deshalb werden sie noch lange keine Sozialisten. Das führte bereits zu Problemen mit der Gouverneurin im Staat New-York, welche im kommenden Jahr die Wahlen gewinnen will. Aber der Flächenstaat New-York will eben (wie im Übrigen Brandenburg beim in diesem Punkt fast identischen Thema Berlin) nicht ständig die teuren Eskapaden der größten Stadt bezahlen. Danach kam es zur weiteren Belastung bei den Demokraten, weil zahlreiche Mitglieder doch dem Vorschlag der Republikaner zur routinemäßigen Erhöhung der Schuldenobergrenze zustimmten und die Blockadepolitik der Linken Demokraten brachen, um so den längsten Lock-Down für tausende Bundesbedienstete in deren eigenen Bundesstaaten zu beenden. US-Politik ist viel komplizierter als die von Grünen und Linken gesteuerten Staatsmedien in Deutschland und Europa die Bevölkerung glauben machen wollen. Denn dort stehen manche rechte Demokraten weit rechts von manchen linken Republikanern - und umgekehrt. Viele Parteimitglieder auf beiden Seiten sind jedoch durchaus bodenständig ihren Wählern verpflichtet (etwas inzwischen völlig Unbekanntes in Europa) und betreiben deshalb an Fakten orientierte Realpolitik - statt fanatischer Fantasiepolemik. - Zumindest schien letztendlich die Innenpolitik in die Hände Donald Trumps zu spielen. Riskanter für seine Position waren da eher seine immer heftigeren militärischen Aktionen im Mittelamerika, denn die Mehrheit der (auch republikanischen) US-Bevölkerung wollte keinen weiteren Krieg.

Schwierig blieb auch die Weltwirtschaft, mit schwächelndem Konsum in den USA und ständig weiter sinkender Konsumlaune in Deutschland - und dies in der Vorweihnachtszeit. Dann musste man eine Befragung publizieren, die alle meine seit Jahren veröffentlichten Fakten aus der deutschen Wirtschaft nicht nur bestätigten, sondern sogar weit übertrafen: 68% der befragten deutschen Firmen wollen sich ins Ausland verlagern. Die von den Grünen seit 2022 betriebene Kriegs-, Sanktions- und fanatische Ökopolitik hatte 2/3 abgeschreckt. (Bisher musste die Tagesschau noch immer auf Druck der Grünen derartige Meldungen löschen. Kontrollieren Sie es bevor auch diese schlechte und von den Grünen ungewünschte Fakten zensiert werden.) Bereits seit dem Beginn jener Ökomaßnahmen, die auf Wirtschaftssanktionen zur Kriegspolitik beruhten, warnte ich vor exakt diesen Folgen, welche nun unabwendbar sind. Niemand wird Deutschland in 5 Jahren (2030) mehr wiedererkennen. Einen derartigen ökonomischen Exodus überlebt kein Land. - Und eine Wende war nicht in Sicht, da sich die neue Regierung exakt so stritt wie die alte Koalition (siehe u.a. Rentenpaket), aber an den grünen Öko-, Sanktions- und Kriegspolitik festhielt. Deshalb hatten die meisten Manager auch jede Hoffnung verloren. Sie wanderten lieber in die angeblich so undemokratischen und feindlichen Länder wie USA, China und Indien ab. Der Rest floh zumindest auch Deutschland in das firmenfreundlichere europäische Ausland. - Hauptsache weg von den deutschen Grünen und der von ihr über hunderte Unterorganisationen gesteuerten ständigen Blockade- sowie Verhinderungs-Politik. Bereits letzterer Umstand widerlegt eindeutig, dass alles angeblich nur an der bösen US-Zoll-Politik läge - und selbstredend nicht an der 'hervorragenden' Grünen Politik. (Ach ja, die 2024 eingestürzte Carola-Brücke in Dresden soll tatsächlich bereits ab eventuell 2028 wieder aufgebaut und vielleicht bereits 2031 fertiggestellt werden, sofern die Bürger dort alle grünen Sonderwünsche erfüllen.)

Spezifische Meldungen zur Fotowirtschaft im November

In den USA stimmte die Kontrollbehörde FCC (Federal Communications Commission) einstimmig einer neuen Regelung für sich selbst zu, gemäß der sie auch rückwirkend alle elektronischen Produkte eines Herstellers verbannen kann: Diese neue Regelung wurde explizit gegen den chinesischen Drohnenhersteller DJI ausgedacht, den man offensichtlich aus den USA verbannen will. Dies wollte man am 23. Dezember 2025 umsetzen, weil dann die entsprechende Order aus dem National Defense Authorization Act (NDAA) der Demokraten und Republikaner (noch unter Präsident Biden verabschiedet) in Kraft tritt. Vorgeschoben wurde wie immer vage ein angebliches 'nationales Sicherheitsrisiko'. Faktisch war DJI technisch schlichtweg allen anderen Drohnenherstellern weltweit und vor allem in den USA um Jahre voraus. Wichtig blieb, dass DJI auch Kameras (u.a. Hasselblad) und Objektive herstellte, welche (direkt oder indirekt) ebenfalls betroffen sein könnten. Denn DJI finanziert letztere durch die hohen Drohnen-Profite quer. Da jener NDAA von beiden Parteien mit großer Mehrheit gegen China verabschiedet worden war, war der Druck auf DJI nun auch extrem.

Obwohl Nikon bei seinem spiegellosen Z-Bajonett u.a. mit Tamron zusammenarbeitete, verweigerte es Lizenzen offenbar noch immer für die sicherlich angesehenste und größte freie japanische Optikfirma Sigma beim lukrativen Vollformat. Dies erregte immer mehr unübersehbaren Frust, weil es offenbar auch für die Zukunft nicht geändert werden soll. Auch Nikon schloss sein Bajonett künstlich ab.

Canon brachte seine schon lange erwartete Einsteigerkamera R6 als Mark III heraus, welche trotz hoher Zölle in den USA noch immer preiswerter war als in Europa. Die dummen Europäer sollten - wie immer - die Zeche bezahlen.

Obwohl Arri zwei weitere Fabriken für Beleuchtungseinrichtungen schloss, dementierte die Firma, dass sie ganz aussteigen wolle. - Die Fakten bleiben unklar, da derartige Firmen-Verkäufe respektive Schließungen immer zu Verunsicherung oder sogar Panik führen können. Die Wahrheit werden alle erst in paar Jahren erfahren. Dennoch bleibt festzuhalten, dass niemand freiwillig aus einem Markt aussteigt, wenn er profitabel wäre.

Mit viel Werbung stellte Canon pünktlich zum Weihnachtsgeschäft seine neue Vollformat-Kamera R6III vor. Auffällig war auch hier vor allem der überhöhte Preis in Europa, womit der - trotz 19% Zollgebühren aus dem Produktionsstandort Thailand - geringere Preis in den USA subventioniert wurde.

Dann wurde bekannt, dass die notleidende Firma Panasonic zumindest in Europa den Profi-Service kurzfristig bereits Ende November einstellt. Hier der Link zur deutschen Seite von Panasonic mit der Ankündigung. Nach den schlechten Quartalszahlen waren solche Schritte erwartbar. Auch, wenn es noch immer nicht alle wahrhaben wollten, die Foto- und Video-Branche bei Panasonic litt seit Jahren.

Auch im November rissen die Diebstähle und schwere Betrügereien mit Kameras nicht ab. Foto- und Video-Hardware war teuer und völlig ungesichert, leicht sowie klein, um schnell abtransportiert zu werden, und binnen Stunden illegal zu verkaufen. Die Kameraindustrie wusste dies seit Jahrzehnten ... und tat nichts dagegen.

Künstliche Intelligenz im November

Nach zwei Monaten stellte sich heraus, dass der Anfang September groß und mit unendlichen vielen Vorschusslorbeeren angekündigte neue Standard RSL (Really Simple Licencing) - trotz weltweiter Werbung nicht wirklich an Fahrt gewann. Dabei ging es darum, dass man als Urheber/Erzeuger von Inhalten (Fotos, Videos, Texten, Grafiken etc.) angeblich einfach seine Dateien schützen könne und mit mehreren Freigabestufen dann von KI-Herstellern (gedacht ist vor allem an die großen LLMs - Large-Language Models) für jede Nutzung über diese Non-Profit-Organisation RSL quasi Tantiemen erhält. Da ich das alles selbst ausprobiert habe, halte ich es weder für einfach implementierbar, noch für ausgereift. Offenbar sahen dies auch andere Nutzer (vor allem solche mit weniger IT-Kenntnissen) so. - Der größte Haken lag jedoch schlichtweg darin, dass sich bisher keine große KI-Firma mit freiwilligen Zahlungen daran beteiligen wollte. - Im Klartext: Da haben sich wieder einmal clevere US-Amerikaner, die sowieso bereits mit anderen Techniken Millionäre wurden, eine neue Abzockidee überlegt: Denn alle KI-Firmen, alle KI-Nutzer etc. sollen an jene RSL Geld bezahlen, damit diese angebliche Non-Profit-Firma - nach Abzug ihrer eigenen horrenden Spesen und einem weiteren Abzug für den angeblich gelieferten IT- und Beratungs-Service - einen minimalen Geldbetrag an die Urheber (nach US-Recht) verteilen kann.
Aber warum sollte irgendjemand Geld bezahlen für eine Katze im Sack. Denn niemand weiß, was jene Dateien im Internet wirklich beinhalten: wertlosen KI-Slop (von KI erzeugte Halluzinationen und wirres Zeug) oder echte von sagen wir hochrangigen Wissenschaftlern publizierte Forschungsergebnisse? Es gab keinerlei Qualitätsstandards oder Minimalanforderungen an Dateien. - Dieses nirgends bisher publizierte Faktum steht im eklatanten Widerspruch zu z.B. in Deutschland vorhandenen derartigen Organisationen / Verwertungsgesellschaften wie der GEMA oder VGWort, welche nur nach genauer Prüfung sogenannte 'Werke' aufnahmen und in der Folge finanziell entlohnten. Zwar sind jene Hürden sicherlich (wie z.B. bei manchen vierzeiligen Gedichten) umstritten respektive sehr nieder-schwellig angesetzt. Aber gar keine Qualitätsstandards zu verlangen, öffnet die Tür zum Missbrauch und führt vor allem zu wertlosen Inhalten, welche niemand für das KI-Training haben oder gar kaufen will. - Ganz nebenbei will das auch kein vernünftiger Mensch im Internet anschauen oder lesen.

Anfang November berichteten AP und andere, dass die größte Fotoplattform Getty Images gegen die KI-Firma Stability AI vor dem britischen High Court in zahlreichen Punkten beim Copyright bei Bildern unterlag. Aber viele blieb weiterhin unklar. Ferner hatte dieses britische Urteil keinen Einfluss auf die EU.

Das deutsche Urteil der Klage der GEMA gegen Open AI fiel hingegen völlig anders aus und wird, falls es Bestand hat, jegliche KI komplett verbieten. Aber die Welt kann ohne Europa leben. Andersherum wird das vermutlich nicht so leicht.

Andere hypten wieder einmal eine der vielen regelmäßigen neuen LLM-Versionen: Google Gemini V3 pro und das dazu passende Nano Banana Pro (Gemini 3 Pro Image). Viele freuten sich, weil die KI wieder deutlich zutreffender, komfortabler und intelligenter wurde. Andere (vor allem in Deutschland und Europa) sahen hingegen nun fast panisch die Gefahr, dass (alleine deshalb) Google als einziger 'KI-Gewinner' eine weltbeherrschende Monopolstellung erreichen könnte, welche die Mitbewerber (vor allem Europa) komplett aus dem KI-Spiel werfen würde.

CIPA Oktober-Zahlen

Die CIPA publizierte die Zahlen zum Monat Oktober sowie die Grafik der Verschiffungen. - Je nach Browser-Einstellungen lädt es diese Dateien sofort auf Ihren PC in den voreingestellten Download-Ordner herunter, statt sie im Browser anzuzeigen.

Die Oktober-Zahlen lagen trotz der schwierigen Wirtschaftslage extrem hoch.

Die Gesamtzahlen der Produktion veränderten sich um: +7,8% im Vergleich zum Oktober 2024 auf 948.465 Stück. Das waren auch fast +68.000 mehr oder +7,7% als im direkt vorausgehenden September 2025.

Die Produktion der Kameras mit fest eingebautem Objektiv (früher Kompakt- und Bridge-Kameras) veränderte sich um: +37,2% im Vergleich zum Oktober 2024. Das werte ich als negativen Schritt in die falsche Richtung. Auch eine monatliche Produktion von fast 264.000 dieser technisch den Smartphones unterlegenen Modelle halte ich für deutlich zu hoch. Vor allem war es eine weitere Steigerung von +5,6% oder über +14.000 zum vorausgehenden September 2025.

Die Produktion der DSRL-Kameras veränderte sich um: -36,5% im Vergleich zum Oktober 2024. Aber es war ein Plus von 1,2% oder fast +700 Stück gegenüber dem direkt davorliegenden September 2025. Diese über 57.000 Stück waren zu viel.

Die Produktion spiegelloser Kameras veränderte sich um: +5,0% im Vergleich zum Oktober 2024. Das war mit über 627.000 Stück sowohl das höchste jemals registrierte Oktober-Ergebnis für spiegellose Kameras als auch der jemals registrierte höchste Monatsproduktionswert. Aber auch im Vergleich zum direkt vorausgehenden September 2025 war es ein hoher Zuwachs um +9,3% respektive mehr als +53.000 Stück.

Die Gesamtzahlen der weltweiten Verschiffung veränderten sich um: +12,6% im Vergleich zum Oktober 2024 auf nun rund 1,014 Mio. Stück. Aber es waren auch +19,1% oder über +163.000 Stück mehr im Vergleich zum direkt vorausgehenden Monat September 2025.

Die Gesamtzahlen der Verschiffung nach Europa veränderten sich um: -3,8% im Vergleich zum Oktober 2024 auf fast 203.000 Stück. Aber es waren +21,9% oder über +56.000 Stück im Vergleich zum direkt vorausgehenden Monat September 2025.

D.h. man erhöhte im Oktober (wie vorausgesagt) die Produktion und die Verschiffung drastisch für das anstehende Weihnachtsgeschäft - obwohl auf zahlreichen Märkten die allgemeine Konsumlaune eher schwächelte.

Die -6,5% geringeren Produktionszahlen im Vergleich zur Verschiffung im Oktober 2025 waren unausgeglichen: Offenbar wurden die noch immer teilweise vollen Lager für das erwartete hohe Weihnachtsgeschäft in die Welt verschifft.

Im Oktober nehmen die Produktionszahlen zum September meist deutlich (+6,7% im langjährigen Mittel) zu. Wir hatten im Oktober 2025 eine etwas höhere Steigerung um +7,7% zum Vormonat September (2025) zu verzeichnen. Das lag im erwartbaren Rahmen und war angesichts der völligen Überproduktion auch zum Weihnachtsgeschäft aufgrund des ungebrochenen Optimismus' der Kamerahersteller erwartbar.

Fazit: Das war somit insgesamt bisher ein positives Jahr 2025: Es wurden mehr Kameras als im Vorjahreszeitraum produziert (+8,9%) und verschifft (+10,7%). Es waren bei den spiegellosen Kameras und den Kameras mit fest verbautem Objektiv mehr. Und bei den DSLRs wurde mit insgesamt nur -26,2% die Produktion kaum gedrosselt - jeweils im Vergleich zum Vorjahres-Ergebnis im Vergleichszeitraum 2024. Nach Europa wurde insgesamt 2025 +5% verschifft. Nach China wurden bisher +17,4% verschifft und in die USA +12,4% als im Vergleichszeitraum 2024. Überall versprachen sich die Hersteller weltweit weiteres starkes Wachstum, besonders in China.

Die dazugehörenden Grafiken 2025 mit Erläuterungen der Detailzahlen.

Meldungen zur Wirtschaft im Dezember 2025

Allgemeine Wirtschaft

Der Dezember begann ökonomisch so durchwachsen, wie der November aufgehört hatte. Der Handel erwartete nochmals schlechtere Umsätze - und das zur Weihnachtszeit. Der BDI-Präsident sprach nun ganz offen davon, dass sich die deutsche Wirtschaft inzwischen im freien Fall befand. Das war das Ergebnis der Kriegs-, Sanktions- und Ökopolitik der deutschen Grünen, unter welcher Deutschland unter allen Ländern der Welt am meisten litt. Laut dem Wirtschafts-Fernsehmagazin WISO weigerten sich inzwischen selbst junge Menschen in Deutschland, noch Firmen hier neu zu gründen und gingen dafür lieber ins Ausland. Kaum jemand in der Wirtschaft hegte Hoffnungen auf echte Reformen und fast jeder Manager befürchtete (in vertraulichen Gesprächen) nach weiteren 3 Jahren 'Durchwurschtelns' der jetzigen Regierung eine Rot-Rot-Grüne Ökoherrschaft mit erhöhten Steuern und Abgaben sowie drastischen Einschränkungen der gesamten Wirtschaft (staatliche Zwangs-Regulierungen) bis hin zur sozialistischen Planwirtschaft unter dem Vorwand des Klimas und des (nicht nur Wirtschafts-) Krieges gegen Russland, China und die USA.

Dann führte die neue Verteidigungs-Strategie der USA zu Aufregung in Europa, weil sich die USA in deren Politik einmischten. Das geht selbstredend nicht. Aber so fühlte es sich jahrzehntelang für die USA an, als vor allem deutsche Grüne und deren Umweltaktivisten sich bei jeder Wahl (bis hin zur letzten) aktiv (und oft persönlich vor Ort) in deren Politik einmischten - und es weltweit bis heute weiter so machen, weil sie ja die selbsternannten 'Guten' sind, die so etwas dürfen.

Seit dem Terror-Angriff der Hamas auf Israel im Oktober 2023 nahmen die arabischen und islamistischen Terrorattacken auf Juden weltweit zu. Dies gilt besonders in den Ländern, welche eine feindliche bis antisemitische Haltung gegenüber Israel einnahmen und seit Sommer 2025 Palästina - regiert durch die PLO-Terroristen und die Hamas - als Staat anerkannten und dadurch deren arabische Asylanten dazu zumindest indirekt ermutigten. Der Terroranschlag in Sidney durch Islamisten, welche sogar dem Islamischen Staat (IS) nahe standen, darf in Deutschland natürlich von jenen Araberfreunden nicht als Terroranschlag bezeichnet werden. Traurig, dass man wieder nur im Ausland die Namen der Terroristen erhält: Naveed Akram (24) und Sajid Akram (50) beide aus Pakistan. Hierzulande taten zahlreiche Medien so, als ob es sich um rechtsradikale Australier (angeblich rechte Waffennarren) gehandelt hätte. Im freien Ausland wurde auch offen berichtet, dass jene IS-Terroristen in einem Terrorcamp auf den Philippinen ausgebildet worden waren und sogar deren Flagge beim Terrorangriff mitführten. Darüber wussten die Geheimdienste. Da Australien den sogenannten 'Five Eyes' der weltweiten Spionage-Überwachung angehört, wusste das auch die australische Regierung ... und tat offenbar nichts, wie die meisten europäischen araberfreundlichen bis inzwischen antisemitischen Regierungen, welche eine zunehmend offen feindliche Politik gegen Israel betrieben.

Dann sank der Mitte Dezember publizierte der ifo Geschäftsklima-Index völlig unerwartet. Vor allem negativ wurde vermerkt, dass auch die Zukunftsbefragung für 2026 negativ war. Viele Unternehmer sahen 2025 als verlorenes Jahr und hatten auch die Hoffnung zumindest für das erste Halbjahr 2026 verloren. Der Mittelstand hatte große Probleme, die so drängend waren, dass man sie sogar in den öffentlich-rechtlichen Medien nicht mehr ganz vertuschen konnte. Aber man schob alles auf die angeblich einzig erlaubte Ursache: Zölle der USA. Aber warum wandern dann Unternehmer in die anderen europäischen Länder (das angeblich korrupte und diktatorische Serbien und Albanien) oder nach Arabien, China etc. mit noch höheren Strafzöllen in die USA ab?

Als 'Weihnachtsgeschenk' setzte unser 'heroischer' Kanzler (getrieben von der Kriegstreiberfront der grünen Presse und deren Politiker/innen) in der EU durch, dass man den Krieg in der Ukraine mit weiteren 90 Mrd. Euro der EU am Laufen hält. Davon müssen die Deutschen ca. 25% also rund 23 Milliarden sowie die noch immer ungeklärten Zinszahlungen (mindestens 3 Mrd. im Jahr) bezahlen, ohne Parlamentsbeschluss in Deutschland. Nicht nur war dies ein weiterer Beweis, dass der Westen keinen Frieden will, sondern seinen Sieg über Russland, denn die CDU hat ganz nebenbei einen weiteren elementaren Grundsatz / Eckpfeiler der Europapolitik über Bord geworfen: Es dürfe keine gemeinsamen Schulden der EU geben. Nachdem die CDU jedoch seit Jahren alle ihre Grundwerte abgegeben hatte und sogar bereitwillig die Verfassung dafür ändert, ist noch viel mehr in der Zukunft zu erwarten. Dass der Goldpreis - als klarer Misstrauensbeweis in die westliche Politik und Politiker von einem Spitzenwert zum nächsten raste (vor Weihnachten bei 4.500 US-Dollar die Unze), war bezeichnend.

Dann kam die nächste Hiobsbotschaft für die gegen die USA hetzenden Europäer: Die Wirtschaftszahlen, welche aufgrund des Shut-Downs in den USA verspätet publiziert wurden, waren unerwartet und geradezu extrem hoch: +4,3%. Zudem lag das BIP im 2. Quartal bereits bei +3,8%. Das ergab nach dem miserablen 1. Quartal 2025 insgesamt ein Wachstum von +3,3% im Jahr 2025. Eigentlich wären diese Fakten eindeutig. Aber die von den US-Gegnern in der deutschen Presse gesteuerte Hetze gegen deren Präsidenten führte dazu, dass man dies alles ignorierte und weiterhin behauptete, dass es eben jetzt ökonomisch noch schneller noch schlimmer für die USA kommen müsste. Die auf reinen Fakten arbeitende OECD hob hingegen die Prognose des Wirtschaftswachstums in den USA sofort auf 2% für 2025 an und die für das kommende Jahr 2026 auf +1,7%. - Nun ja, ganz nebenbei hatten die USA durch die (laut grüner deutscher Presse) angeblich die US-Wirtschaft zerstörenden Zölle bis 18. Dezember bereits 358,6 Mrd. US-Dollar eingenommen. Alleine die neuen Zölle sollen 200-250 Mrd. zusätzlich eingebracht haben - es seien nun rund 30 Mrd. US-Dollar Zolleinnahmen je Monat. Und der Konsum sei in jenem Sommerquartal in den USA trotzdem (trotz aller Zölle) stark gestiegen. - Damit man mich richtig versteht: Wie schon mehrfach geschrieben, bin ich generell gegen Zölle (auch die der EU auf so viele Waren). Aber die hirnlose Behauptung, dass Zölle allen nur Schaden zufügen würden, ist so nicht korrekt, wie nun erneut mit Fakten bewiesen wurde. Aber was scheren sich grüne Propagandisten schon um Fakten, wenn es um den Kampf gegen einen verhassten Präsidenten geht. - Und noch ein Detail: Die faktenbasierte OECD hat daraufhin die Wirtschaftserwartungen für 2025 für Deutschland erneut (von ursprünglich +1,1%) auf nur noch 0,3% gesenkt: das schwächste Wachstum aller G20 Länder) - trotz in einer Nacht-und-Nebel-Aktion durchgepeitschten Verfassungsänderung mit 1.000 Mrd. Euro Neuschulden. Für 2026 erhofft man 2,9% und für 2027 +3,1% (bestenfalls). - Im Übrigen widerlegen sowohl diese bereits bewiesenen Zahlen, als auch alle Prognosen, dass große Länder angeblich kein starkes Wachstum haben könnten. Es war im Gegenteil Deutschland, welches unter den grünen Öko-Sanktionen unter dem Vorwand des Krieges gegen Russland am stärksten litt.

In den USA musste der chinesische Inhaber ByteDance TikTok an US-Firmen verkaufen. Praktisch war dies eine zwangsweise Verstaatlichung der Firma, welche bereits 2020 von Trump angeregt, dann durch die Demokraten unter Präsident Biden vorangetrieben worden war und nun unter den Republikanern umgesetzt wurde. Wenn es um wirtschaftliche Macht geht, sind sich alle US-Amerikaner einig: Die wollen sie selbst alleine und komplett haben. Die durch den Zwangsverkauf sich bereichernden US-Firmen wie Oracle konnten am selben Tag auch 'bescheidene' 6% an der Börse gewinnen. Das waren zu dem Zeitpunkt alleine für Oracle rund 35 Mrd. US-Dollar Gewinn für die Firma / Manager an einem Tag. So bereichert man sich richtig. Und dass der Oracle-Chef Larry Ellison rein zufällig auch noch ein enger Vertrauter des Präsidenten war, hatte auch ein 'Gschmäckle'. Denn nun durfte Oracle den begehrten TikTok-Algorithmus, welcher den enormen Erfolg der sozialen Plattform ausmachte, auslesen und selbst für sich manipulieren. Es ging somit nie um den vorgeschobenen Schutz der eigenen Jugendlichen. Foto- und vor allem Video-Influencer in den USA werden sich somit umstellen müssen.

Spezifische Meldungen zur Fotowirtschaft im Dezember

Anfang November stellte Sony seine neue Einsteigerkamera A7 Mark V vor, die ebenfalls in den USA (2.899 US-Doller, aktuell 2.490 Euro) trotz hoher Zölle billiger verkauft wurde als in Deutschland / Europa (2.999 Euro).

Als Folge der durch den weltweiten Boom der KI erzeugten Chip-Krise (siehe unten) wurden auch die Fotografen immer direkter betroffen. So schloss die Mutterfirma Micron gemäß eigener offizieller Pressmitteilung die eigene Marke Crucial, welche Speicherkarten (SSDs) für Endkunden herstellte. Es war profitabler, nur noch für die KI-Industrie zu produzieren. Für die wenigen verbleibenden 'Bio'-Fotografen wird es ab nun immer teurer werden, ihr Hobby zu betreiben. Somit bedrängte die KI die Fotografie mit dedizierten Kameras nun auch noch über den Preis, weil selbst vermögende Fotografen bei monatlichen Preisverdopplungen im Speicherbereich respektive dem Fehlen ganzer IT-Produktklassen für Endverbraucher nicht lange mithalten können. Zahlreiche weitere Firmen werden 2026 diesem Vorgehen der Firma Micron folgen. - Diese Verknappung der Speicher verbunden mit drastischen Preiserhöhungen wird auch Folgen für die Kamerahersteller haben, die als kleine Firmen (zudem ohne große eigene Lager dafür) ziemlich weit hinten in der Bestellreihenfolge der Chip-Hersteller rangieren. Dasselbe mussten jene damals noch überheblich arroganten japanischen Manager der Kamerafirmen bereits in der Pandemie schmerzhaft erfahren. Aber sie werden eben mit noch weniger neuen Produkten, mit noch weniger Neuerungen darin zu dafür einem noch höheren Preis reagieren. Letztendlich muss der Kunden die Zeche bezahlen.

Dann (rechtzeitig vor dem Weihnachtsendgeschäft) bekamen die Sony-Fanboys vor lauter Aufregung Herzrhythmusstörungen, weil Sony erstmals ein angeblich 'essentielles' Video-Feature kostenlos für eine Kamera nachreichte. Damit wäre widerlegt, dass bei Sony-Kameras nach ca. 2020 keine signifikanten kostenlosen Firmware-Updates mehr nachgereicht würden. Nun, ja. Kostenlos war es nicht ganz, denn man musste sich mit einem dafür eigens erzeugten Kundenkonto bei Sony einloggen oder in den USA zumindest seine Seriennummer der Kamera an Sony im Internet (neben anderen personenbezogenen Daten) preisgeben. Ferner war die neue Video-Frequenz 4K120p mit einem drastischen Crop / Beschnitt von 1,6 verbunden, welcher in der Praxis sehr hinderlich ist. Und letztendlich tat der Konzern dies, weil der Absatz dieser ZV-E10 II (und nur dafür wurde das Firmware nachgeliefert) seit geraumer Zeit zurückging. Jenen Nutzern (Videografen) dieser Vlogging-Kameras sei es gegönnt. Ob dieses 'großzügige' Verhalten Sonys allerdings einen generellen Strategiewechsel einläutet, bleibt abzuwarten.

Adobe vermeldete erneut Rekord-Quartalszahlen von 6,19 Milliarden US-Dollar Umsatz für das 4. Quartal (+10% zum Vorjahresquartal). Im Finanzjahr 2025 waren es sogar 23,77 Mrd. US-Dollar (+11%) zum vorherigen Geschäftsjahr. Der CEO begründete diese hervorragenden Ergebnisse mit der Hinwendung zu KI. KI mache inzwischen über 1/3 des Geschäftes aus. Trotz der hohen Gewinne gingen Analysten davon aus, dass Adobe seine Preise weiter erhöhen würde. - Ferner sei etwas Wasser in den Wein gekippt, da die US-Währung 2025 gegenüber zahlreichen anderen Währungen an Wert verlor / abwertete. Dadurch sehen die Bilanzen in US-Dollar (währungsbedingt) immer etwas positiver aus.

Wie üblich zum Jahresende publizierte die größte US-Verleihfirma LensRentals ihren Jahresbericht. Er belegt eine zunehmende Marktkonzentration auf Canon und Sony. Aber es gilt Vorsicht: Hier handelt es sich um Kameras und Objektive, welche Kunden ausleihen - nicht kaufen. Sony-Kameras werden überwiegend für Video (z.B. FX3, a7S III) und Canons Modelle (EOS R6 Mark II) eher für die Fotografie ausgeliehen. Was jedoch oft übersehen wird: Viele Firmen befinden sich unter den Ausleihern. Jene leihen Hardware in den USA generell oft projektbezogen (für einen Auftrag), statt es zu kaufen. Auffällig sind in den USA vor allem das ausgeliehene Zubehör, wobei insbesondere die Speicherkarten auffallen. Da jene kaum wirklich sauber zu löschen sind, ist es bezeichnend, wie sehr die Kunden dort an allem knausern. - Erschreckend fallen die Werte zu Nikon aus: Zwar lag es auf Platz Drei, aber nur 5,56% des Gesamtumsatzes wurde mit Nikon-Produkten erzielt, und davon war die Z8 als meistverlangte Kamera nicht gerade billig, was für geringe Stückzahlen spricht. Dagegen standen die Monopolisten Canon mit 26,51% und Sony mit 21,66%, wobei beide 2025 anteilig zulegen konnten. - Ganz nebenbei bezeichnete auch LensRentals das Jahr 2025 bezüglich technischer Neuerungen als transitional year - höflich: Übergangsjahr - im Klartext: 'ein Jahr zum Vergessen'.

Während in Deutschland Drohnen-Flieger sowieso inzwischen pauschal als russische Agenten und Saboteure eingestuft wurden, waren jene Drohnen in der freien Welt und vor allem in den USA für Foto- und Video-Aufnahmen sehr beliebt. Deshalb traf das De-facto-Verbot der US-Regierung für alle Hersteller außerhalb der USA den Foto- und Video-Markt heftig. Denn faktisch handelte es sich nur um ein Verbot von DJI als Firma in den USA. Aber es soll auch im Ausland hergestellte Ersatzteile für bestehende Drohnen betreffen. D.h. die Bestandskunden sind oder werden vermutlich bald auch betroffen. Dummerweise waren seit Jahren auch die Demokraten für diesen einseitigen Wirtschaftskrieg gegen China, sodass die Fotografen und Videografen in den USA kaum Hoffnung hatten. Es gab allerdings keine US-Firma, welche auch nur annähernd so einfach zu bedienende und vor allem so preiswerte Drohnen herstellen konnte.

Wie vorausgesagt stiegen auch die Speicherkartenpreise bereits Ende Dezember 2025 drastisch an. So erhöhte die Firma ProGrade in Japan die Preise für Speicherkarten für Kameras in Japan um bis zu 123%. Das dürfte erst der Anfang sein. In Europa waren viele Speicherkarten für Normalkunden überhaupt nicht mehr verfügbar.

Etwas, das ich schon lange praktiziere und jedem Bekannten empfehle, ist das Betrachten der Fotos auf dem (HDR-)Großbild-Fernseher im Wohnzimmer. Google kündigte an, dies nun über Google Photos auf Samsung TV-Geräten 2026 generell anzubieten. - Sie können jedoch Ihre eigenen Fotos und Videos auch ganz einfach und kostenlos über einen USB-Memory-Stick an Ihrem Fernseher jeder Marke betrachten. Zugegeben, die Integration von Google Photos auf dem Samsung-Gerät ist dank Sortierfunktionen, Suchen etc. intuitiver zu bedienen. Aber das wird gegen Ende 2026 sicherlich auch von anderen TV-Herstellern angeboten werden. - Insgesamt ist es nämlich eine weitere (und für alle beteiligten Firmen lukrative) Kundenbindungsaktion von Google und den Fernsehherstellern, wodurch sie zudem Zugriff auf Ihre Fotos erhalten. Hingegen erhalten andere keinen Zugriff auf Ihren USB-Stick und den Bildern sowie Videos darauf.

Zwar werde ich immer wieder gefragt, warum ich in diesem Fotowirtschaftsartikel angeblich 'völlig irrelevante ökonomische Details' im Zusammenhang mit der Fotografie erwähne. Weil sie eben nicht irrelevant sind: So hat der drastisch gestiegene Goldpreis einen Einfluss auf alle Edelmetalle, auch Silber, die auch im Wert steigen. Da Silber jedoch in Analogfilmen verwendet wird, stiegen deren Preise in den letzten Monaten deutlich an und werden weiter steigen. So hängt der analoge Filmpreis mit den Kriegen und dadurch an den Weltmärkten erzeugten wirtschaftlichen Unruhen sowie dadurch hervorgerufenen Spekulationen in Edelmetallen zusammen. Selbst wenn die momentane Spekulation abebbt, dann liegt ein stetig wachsender Silberbedarf für Solarpaneele vor, der die ohnedies teure analoge Fotografie nicht billiger machen wird.

Nachdenkenswerte Analysen: In einem Kommentar äußerte sich der Chef der sozialen Plattform Instagram, Adam Mosseri, zur KI-Entwicklung bei Bildern und zum sich entwickelnden Foto- sowie Video-Stil bei Instagram: Einerseits sieht er Authentizität als reproduzierbar (authenticity is becoming infinitely reproducible). Moderne KI kann das alles erzeugen: Fotos, Videos, Stimmen, Musik etc. Andererseits schwächten das Internet und die KI seit vielen Jahren die Macht der (zentralen und zentralisierenden) Institutionen und erhöhten gleichzeitig / dadurch jene Macht der Individuen / unabhängigen Einzelpersonen, welche Inhalte publizierten. Nun entwickelt sich die Messlatte allerdings von dem bisherigen 'Kannst Du als Einzelner etwas erzeugen?' zu 'Kannst Du etwas erzeugen, das nur Du alleine kannst?' Dabei spielt die frühere allgemeine und auch aktuelle extrem 'polierte' Hochglanz-Fotografie oder -Videografie keine Rolle, sondern das Gegenteil (er nennt es den Roh-Look) ist wichtiger, weil er vermeintliche Authentizität erzeugt. Weil die Kunden (bei Instagram und anderen sozialen Netzwerken) schon lange diesem 'alten' Profi-Look misstrauen, setzten die Kamera-Hersteller mit exakt dieser super-scharfen Profi-Ästhetik der dedizierten Kameras (und auch Smartphone-Apps) mit Unschärfeabfall außerhalb der Fokusebene etc. auf das falsche Pferd. Keineswegs will die Mehrheit der Anwender ein Profi-Fotograf werden, noch derartige Fotos und Videos machen. Denn das ist 'billig' und vor allem 'langweilig' zu konsumieren. Der 'alte' Hochglanz-Look wird zunehmend als 'unecht' angesehen, womit nicht mit KI gefälscht gemeint ist, sondern 'künstlich' von Profis aufgebaut (wie eben im Studio). Moderne Kunden / Nutzer sind inzwischen dagegen skeptisch (und reagieren allergisch darauf) sowie wünschen stattdessen eher 'ungeschminkte' Wahrheiten. Dieses 'Unprofessionelle' wurde inzwischen selbst zum Beweis der Echtheit / Authentizität. In einer Welt, in der alles perfektioniert werden kann, wird Unvollkommenheit zu einem Signal. - In meiner ersten großen Gesamtanalyse des Fotomarktes im Jahr 2015 nannte ich diese 'Einstellungsveränderung und den Perspektivenwechsel' bereits: ... der Verzicht auf fast jede künstlerische Note: authentisch verwackelt und echt schief. Aber immer nah dran am pulsierenden Leben. Nun, 10 Jahre später, kann man dies mit fundierten Fakten der gesamten Welt belegen.
Aber exakt diese verwackelten, unscharfen Fotos und Videos kann KI auch (bald) erzeugen - so wie sie die Hochglanzbilder bereits 2025 erzeugen konnte. Noch schlimmer: Alle KI-Enttarn-Werkzeuge werden (laut Instagram) immer schlechter gegen immer hochwertigere KI-Werkzeuge, welche auch hochwertige (verwackelte, unscharfe etc.) Fotos und Videos erzeugen. Dann schlägt Adam Mosseri jedoch als - für ihn kostenlose und einfache - Lösung CAI zur Authentifizierung 'echter' Bilder vor. Aber exakt das ist (sein Denkfehler) ein kompliziertes Profiwerkzeug, das nicht einmal fehlerfrei funktioniert, sowie dem Erzeuger alle Verantwortung auferlegt. Allerdings geht er noch viel weiter darüber hinaus. Denn er stellt es in die Gesamtpublikationsgeschichte eines Erzeugers. Letztendlich bedeutet dies, dass man nur einem Erzeuger vertrauen darf, der niemals in seinem Leben einen Fehler gemacht hat. Eine Überspitzung, welche nicht weiterführt, da jeder Mensch Fehler macht. Das führt nur zur Einstellung: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht'. Aber nur deshalb muss seine neue Aussage oder sein neues Foto oder Video nicht unzutreffend sein. Und wer legt denn dann wieder diese Vertrauenswürdigkeit anhand welchen Datensatzes und welcher Kriterien fest?
Halt-Stopp: Keineswegs teile ich alle seine Thesen und schon gar nicht pauschalierend für die gesamte Fotografie und Videografie. Aber sie sind bedenkenswert, da viele seiner Aussagen auf den breiten Analysen seiner rund 3 Milliarden monatlicher Nutzer / Kunden beruhen. Wichtig bleibt allerdings, dass sich da etwas verändert, was massiven Einfluss auf die klassische Fotografie und sogar Videografie hat.
Im Grunde macht es sich der Chef von Instagram zu leicht und endet mit einer wohlklingenden leeren Worthülse: In einer Welt unendlicher Fülle und unendlicher Zweifel werden sich diejenigen Schöpfer hervorheben, die Vertrauen bewahren und Authentizität signalisieren können – indem sie echt, transparent und konsistent sind. - Aber die Frage bleibt dennoch erhalten, wie dies im Detail in der Praxis geschehen soll. - Er selbst verschiebt seine Antwort auf einen später zu publizierenden Aufsatz.

In einem Podcast äußerte sich der faktische Leica-Chef Dr. Kaufmann zu seiner Firma. U.a. behauptete er, dass Leica langfristig an eigener Sensorentwicklung arbeite. Früher hatte dies Leica bereits getan. Aber die Kosten und der administrative Aufwand dafür waren angesichts der geringen Stückzahl hoch. Deshalb stieg man zu anderen Sensor-Herstellern um, weil jene hochwertigere Sensoren zu einem zudem geringeren Preis herstellen konnten. So einfach baut man sich auch keine Sensorentwicklung und -Produktion wie Sony (Imaging & Sensing Solutions Segment - I&SS) auf. Ferner bleibt unklar, was 'langfristig' bedeutet. Bei Dr. Kaufmann muss man zudem immer vorsichtig sein, da er schon viel in der Öffentlichkeit vollmundig behauptet hat. Vor allem sagte er nichts über die Endkundenpreise jener Sensoren / Kameras. Eigentlich legte er sich nicht einmal auf eine Sensorklasse/-Größe fest. Im Grunde sagte er auch nichts über die Hersteller der Sensoren: Es könnte also sein, dass er bei Sony fertigen und Entwickeln lässt und nur bei der Konzeption sowie ggf. Entwicklung neuer Sensoren eingebunden werden will - wie es viele Auftraggeber bei Sony schon lange tun. Siehe dazu auch PetaPixel und Leica Rumors als Sekundärquellen. Ob der angeblich eigene Sensor nur für M12 sein soll, ist auch noch nicht bestätigt. Deshalb sollte man dies als die 'Frohe Weihnachtsbotschaft des Herrn Dr. Kaufmann' in der Rubrik Leica-Werbung ablegen.

Künstliche Intelligenz im Dezember

Während in Deutschland von linken und vor allem grünen KI-Gegnern weiterhin hirnlose Panik in den ihnen hörigen Medien verbreitet wurde, dass die angeblich völlig übertriebene 'KI-Blase' nun aber endgültig kurz vor der Implosion stünde, wurden weltweit andere echte und nachprüfbare Fakten (auch in Deutschland) publiziert, von einer ernsthaften RAM- und Speicher-Chip-Krise: Die KI-Branche boomte weltweit derart, dass sie alle Produktionskapazitäten aller Hersteller auf sich zog. Im Gegenzug zogen kleinere Firmen, Computer-Hersteller und vor allem Retailer (also der Einzelhandel mit kleinen Abnahmemengen) den Kürzeren, da sie sich ganz weit hinten für alle relevanten Chips anstellen mussten. Das hatte zur Folge, dass seit Monaten die Chip-Preise vor allem für RAM und SSDs unglaublich im Preis (teilweise bis zum 5-fachen) anstiegen und im Dezember insbesondere in Europa viele Dinge für Endkunden kaum bis nicht mehr erhältlich waren. - So ist das, wenn Propaganda auf die Realität trifft.

Wie sehr KI die Welt (der Fotografen) verändert hatte, wurde im Dezember ersichtlich, als Adobe bekannt gab, dass es eine (in den Details unklare) Kooperation mit OpenAI eingegangen war und in diesem Zuge u.a. Photoshop, Adobe Express und Adobe Acrobat (PDF) in ChatGPT integriert und damit dort (kostenlos) verfügbar gemacht hatte. Ärgerlich war für alle Bezahler der teuren Jahresabonnements zudem, dass die KI-Nutzer bei OpenAI in ChatGPT sogar früher alle Beta-Produkte erhielten. Manche Analysten sahen dies nur als logische Fortführung der Integration moderner KI-Anbieter in Adobe-Produkte wie Photoshop (seit Anfang des Jahres 2025). Allerdings kann man dies auch als Umkehr der Machtverhältnisse deuten: Wer heute noch mitspielen will, muss seine Dienstleistung, Produkte etc. in die großen KI-Modelle integrieren. - Das ist ganz nebenbei etwas, was die Europäer und vor allem die Deutschen noch nicht begriffen hatten. Ohne eigenes konkurrenzfähiges großes LLM (Large Language Model) laufen die Kunden in Scharen weg. Die großen US-KI-Anbieter waren mit ihren funktionierenden LLMs quasi das Gegenstück zu den Marktplätzen wie Amazon im Internet geworden, in welche sich die meisten Shops integrieren mussten, um noch Waren zu verkaufen. Denn ohne hochmoderne KI-fähige Direkt-Kommunikation (LLM mit Firmenseite und Dienstleistung / Produkt) wurden die eigenen Produkte nicht gefunden und auch nicht mehr genutzt. - Die deutschen KI-Gegner ließen in Podcasts der öffentlich-rechtlichen Anstalten ihre Antwort auf diese (übersehene) Marktkonzentration und Abhängigkeit verlauten: Man müsse KI wie die frühere (und ebenfalls verhasste) Concorde ja nicht nutzen. Dann ginge die Gefahr vorbei? - Halt, Stopp: Die Concorde wurde nach Jahrzehnten eingestellt, weil die Flugzeuge zum Schluss kaum mehr repariert werden konnten, dadurch die Wartungskosten stiegen und folglich die Betriebskosten für die Fluggesellschaften zu stark anstiegen - nicht, weil es keinen Bedarf mehr dafür gab. - Das war die übliche propagandistische Ignoranz, welche nur die Ansichten der Analysten der Bitcom spiegelten, dass Europa und Deutschland Ende 2025 (trotz politischen Spatenstichen zu ersten Rechenzentren) endgültig jeden Anschluss an die KI der USA, Chinas und dem Rest der Welt verloren hatten. Selbst für die (bisher reklamierten) eigenen Nischen-KI-Anwendungen mussten die europäischen und deutschen Start-Ups auf US-Rechenzentren und US-Anbieter zurückgreifen, weil die KI-Gegner hier alles faktisch verboten oder jahrelang verzögerten, weil es ja Strom benötigt, den man überhaupt nicht hat, noch mit der Ökowende erzeugen kann. Um auch nur den aktuellen Rückstand zu halten, bedürfte es laut Bitcom einer Verdreifachung der Stromlieferungen für neue Rechenzentren bis 2023. Selbst wenn die KI-Anbieter und deren Kunden das Geld für die horrenden deutschen Stromkosten bezahlen wollten, sind derartige Strom-Liefer-Kapazitäten im von Grünen und deren hunderten KI-feindlichen Unterorganisationen beherrschten Deutschland utopisch.

Statt Handzeichnungen von Phantombildern wurden in den USA erstmals KI-Erzeugnisse in der Verbrecherjagd als Fahndungshilfen eingesetzt.

In den USA versuchte der Präsident mit einem Erlass die Regelung der KI der Zentralregierung zu unterstellen, wobei die Bundesstaaten jedoch ihre Kompetenzen nicht freiwillige abgeben wollten und seit langem eigene (unterschiedliche) Gesetze erlassen.

In Europa wurde in einem Podcast wieder einmal die eigene Kompetenz hochgejubelt. Die Fachkräfte sind vorhanden und in der Tat war und ist die Ausbildung bei uns im Bereich KI hervorragend. Aber die Umsetzung wird systematisch behindert. Deshalb sagte ein italienischer KI-Unternehmer, der in die Schweiz auswanderte, in jenem Jubel-Podcast dazu auch ganz klare Worte: Ohne eigene KI-Chips, ohne eigene KI-Rechenzentren, sowie eigenen ausreichenden Strom dafür und in der Folge eigene KI-Software wird Europa zum Sklaven. - Wenn ein reicher KI-Unternehmer das sagt, klingt das immer viel Hochwertiger, als wenn ich das seit Jahren analysierte und schrieb.

In einem hörenswerten (weil für Deutschland relativ sachlichen) Podcast von Heise gaben zwei Chefredakteure nebenbei zu, dass sie trotz 100 Mitarbeitern kaum mehr nachkommen, KI-Neuerungen der freien Welt zu testen und zu bewerten. Es kamen vor allem gegen Ende des Jahres 2025 immer mehr Neuerungen in immer kürzerer Zeit heraus. Auch dies widerlegt die Propaganda-Behauptung der grünen Medien, dass KI Anfang 2025 angeblich ein Plateau erreicht hätte, auf dem nichts mehr Neues passieren würde. Auf dieser falschen Behauptung fußte die weitere Behauptung, dass KI eine gefährliche Blase wäre, welche zwangsläufig in der zweiten Jahreshälfte 2025 (kein Druckfehler) platzen müsste. Selbst Großpublikationen mit weltweit zahllosen freien Reportern zu Fotothemen (wie PetaPixel) konnten Ende des Jahres noch nicht einmal mehr die vielen Neuerungen bei KI-Fotowerkzeugen darstellen. - Jene Heise-Redakteure geben übrigens offen zu, dass sie massiv KI überall in ihrer Alltagsarbeit zur Erstellung von Artikeln und Podcasts etc. einsetzen. Aber dennoch jammern sie, dass sie unter den Folgen der KI litten, weil ihre Einnahmen zurückgingen. Ja, so ist dies beim Wegfall von jahrzehntealten Monopolen durch das Aufkommen neuer Technologien.

Abgesehen von der weiteren systematischen Behinderung jeder dieser KI-Erfordernisse kümmerten sich die Grünen Agitatoren in den öffentlich-rechtlichen Medien nur um die weitere Öko-Umerziehung der Deutschen an Weihnachten: Zwar seien Geschenke und das Verpacken wichtig. Aber Geschenke darf man zukünftig nur noch in altes, benutztes Zeitungspapier, gebrauchtes Packpapier oder Lumpen verpacken. Klebestreifen sei aus ökologischen Gründen verboten und Weihnachtsbänder dürfte man auf keinen Fall mit der Schere Kräuseln. Vor allem darf man Weihnachtspapier weder aufreißen noch die Bänder zerschneiden, denn man zerschneide angeblich ja auch keine Schnürsenkel, welche (alte gebrauchte) viel besser für Geschenkverpackungen geeignet wären. Ach ja und alle sollten altes Weihnachtsgeschenkpapier gefälligst bügeln und mehrfach verwenden, denn Weihnachten wäre für alle die ideale Zeit, um Geschenkpapier aufzubügeln. Die Millionen von der Grünen Wirtschaftspolitik Arbeitslosen werden die kommenden Winterjahre ausreichend Zeit an Weihnachten dafür haben. - Die Sorgen jener grünen (und vom Staat bezahlten) Reichen muss man erst einmal haben.

CIPA November-Zahlen

Die CIPA publizierte die Zahlen zum Monat November sowie die Grafik der Verschiffungen. - Je nach Browser-Einstellungen lädt es diese Dateien sofort auf Ihren PC in den voreingestellten Download-Ordner herunter, statt sie im Browser anzuzeigen.

Die November-Zahlen waren trotz der schwierigen Wirtschaftslage extrem hoch.

Die Gesamtzahlen der Produktion veränderten sich um: +3,2% im Vergleich zum November 2024 auf 840.507 Stück - die höchste November-Monatsproduktion der letzten 5 Jahre. Das waren allerdings fast -108.000 weniger oder -11,4% weniger als im direkt vorausgehenden Oktober 2025.

Die Produktion der Kameras mit fest eingebautem Objektiv (früher Kompakt- und Bridge-Kameras) veränderte sich um: +34,3% im Vergleich zum November 2024. Das werte ich als negativen Schritt in die falsche Richtung. Auch eine monatliche Produktion von 224.577 dieser technisch den Smartphones unterlegenen Modelle halte ich für deutlich zu hoch. Allerdings waren es -14,9% oder über -39.000 weniger im Vergleich zum direkt vorausgehenden Oktober 2025. - Dieser Rückgang erstaunt, da die Firmen und auch Fachmagazine einen kontinuierlich steigenden Hunger der Kunden nach derartigen Kameras postulierten und zahlreiche Hersteller auf ihren Pressekonferenzen exakt deshalb im Oktober / November ankündigten, diese Produktionszahlen kontinuierlich weiter zu steigern.

Die Produktion der DSRL-Kameras veränderte sich um: -46,8% im Vergleich zum November 2024. Diese über 55.000 Stück waren dennoch zu viel. Das gilt auch, wenn man berücksichtigt, dass die Werte um über -2.000 Stück respektive -3,7% gegenüber dem direkt vorausgehenden Oktober 2025 tiefer lagen.

Die Produktion spiegelloser Kameras veränderte sich um: +3,2% im Vergleich zum November 2024. Das war mit fast 561.000 Stück das höchste jemals registrierte November-Ergebnis für spiegellose Kameras. Aber im Vergleich zum direkt vorausgehenden Oktober 2025 war es ein erheblicher Rückgang um -10,6% oder fast -67.000 Stück.

Die Gesamtzahlen der weltweiten Verschiffung veränderten sich um: +4,1% im Vergleich zum November 2024 auf nun 857.159 Stück. Aber es waren -15,5% oder fast -157.000 Stück im Vergleich zum direkt vorausgehenden Monat Oktober 2025.

Die Gesamtzahlen der Verschiffung nach Europa veränderten sich um: -0,7% im Vergleich zum November 2024 auf über 239.000 Stück. Jedoch waren es +17,8% oder über +36.000 Stück im Vergleich zum direkt vorausgehenden Monat Oktober 2025. Offenbar setzten die Japaner auf ein starkes Weihnachtsendgeschäft in Europa.

Die -6,5% geringeren Produktionszahlen im Vergleich zur Verschiffung im November 2025 waren nicht ausgeglichen: Offenbar wurden die Lager verstärkt geräumt und in die Welt verschifft.

Im November nehmen die Produktionszahlen zum Dezember meist spürbar (-7,8% im langjährigen Mittel) ab. Wir hatten im November 2025 allerdings einen deutlich stärkeren Rückgang um -11,4% zum Vormonat Oktober (2025) zu verzeichnen. Einerseits lag das an den extrem hohen Werten des Vormonates Oktober, andererseits könnte es auch ein Zeichen der Manager-Träume und Überhitzung der Überproduktion im Oktober sein. Denn manche Firmen hatten in den letzten Quartalspressekonferenzen vollmundig verlauten lassen, dass sie die Produktion kontinuierlich weiter erhöhen wollten.

Fazit: Auch wenn die Novemberergebnisse etwas durchwachsen waren, so war das insgesamt bisher ein positives Jahr 2025: Es wurden mehr Kameras als im Vorjahreszeitraum produziert (+8,3%) und verschifft (+10%). Es waren bei den spiegellosen Kameras und den Kameras mit fest verbautem Objektiv mehr. Und bei den DSLRs wurde mit insgesamt nur -28,6% die Produktion kaum gedrosselt - jeweils im Vergleich zum Vorjahres-Ergebnis im Vergleichszeitraum 2024. Nach Europa wurde insgesamt 2025 bereits +4,2% verschifft. Nach China wurden bisher sogar +15,3% verschifft und in die USA immerhin +12,5% als im Vergleichszeitraum 2024. Überall versprachen sich die Hersteller weltweit weiteres starkes Wachstum - aber vor allem in China.

Die dazugehörenden Grafiken 2025 mit Erläuterungen der Detailzahlen.

Nachträglich gelieferte Daten zum Jahr 2025

Die Arbeitslosenzahlen im Dezember 2025 waren in Deutschland etwas weniger negativ als erwartet und der saisonale Anstieg geringer als im Vorjahr. Jedoch fehlte dem Arbeitsmarkt noch immer der Anschub. Persönlich würde ich diese geringen Schwankungen auf hohem Niveau nicht überbewerten. Denn viele Menschen hatten Angst vor Arbeitsverlust, was ökonomisch eine größere Tragweite hatte. Und dies wurde durch die DIHK-Präsidentin der IHK Köln nochmals betont: Über 60 Firmen schlossen 2025 täglich in Deutschland - Tendenz steigend. Zitat: Deutschland ist ein Sanierungsfall.

Der Einzelhandel vermeldete über das ganze Jahr 2025 eine erstaunliche Steigerung von +2,4% inflationsbereinigt, welche jedoch einerseits auf das erste Halbjahr (real +3,8%) und andererseits vor allem den Sondereffekt Amazon zurückzuführen war. Denn Amazon lieferte erst zum Jahresende seine Zahlen, welche gut waren. Dass man vorher das ganze Jahr von schlechteren Werten ausging, zeigt die Marktmacht von Amazon. Wenn eine einzige Firma über den Wert des gesamten Einzelhandels derart bestimmt, dann sollte man sich Gedanken machen. Dies widerlegt auch das ständige Gerede der Linken und Grünen über die angeblich so tollen deutschen Firmen und ökonomischen (Internet-)Potentiale in Europa. Exakt jene beiden Parteien hatten das Internet jahrzehntelang bis heute gegängelt und behindert, sodass kaum deutsche Firmen hochkommen konnten. An der Marktmacht jener US-Firmen im Internet zeigt sich ferner die Hirnlosigkeit der von Grünen ständig geäußerten EU-Forderungen, jene Firmen im Zweifel zu schließen, wenn sie sich nicht an Grüne Gesetze halten. Mangels einer Alternative würden diese Zwangsenteignungen nur im ökonomischen Chaos bei uns münden. Gelernt hatten jene pauschalen Hasser der USA nichts, denn sie führten exakt denselben Kampf gegen die KI und behinderten damit jede Eigenentwicklung bei uns. In den kommenden Jahren wird sich dies in allen Bilanzen bis hin zum BIP (Brutto-Inlands-Produkt) zeigen. Denn Europa und vor allem Deutschland werden zunehmend von der US-KI abhängig.
Allerdings muss man beim Einzelhandel gleich wieder kräftig Wasser in den Wein gießen, da das Wachstum im zweiten Halbjahr bei nur noch real 1,1% lag und seit November 2025 bis einschließlich den Prognosen von Januar 2026 die Werte stark rückläufig waren. Das Weihnachtsgeschäft lief laut allen Daten bestenfalls mäßig, sodass 2/3 der Händler enttäuscht waren. Und der Ausblick war erstaunlich schlecht. Denn trotz hunderter Milliarden für Rüstung und Infrastruktur hatten viele Menschen Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren, und sparten deshalb. Denn selbst Fachleute gingen davon aus, dass von den 500 Mrd. Euro für Infrastruktur und Klima 2/3 überhaupt nicht ankamen, sondern für Schuldentilgung und alte ohnehin geplante Projekte zweckentfremdet würden. Von den (fast ausschließlich im Ausland ausgegebenen) Rüstungsgeldern würde sowieso praktisch nichts bei der eigenen Bevölkerung ankommen.

Zwar sank im Dezember die offizielle Inflationsrate in Deutschland auf zugegebene nur noch +1,8%. Aber es waren dennoch stetig höhere Preise, denn nur das Wachstum der (im Warenkorb zugegebenen) Preissteigerung hatte sich etwas verringert. Den Konsum breiter Schichten konnte dies nicht beflügeln, weil viele sogar bei Lebensmitteln sparen mussten.

Auch in den USA blieben die aufgrund des dortigen Shut-Downs verspäteten Arbeitsmarktdaten durchwachsen. Mit 4,6% bei der Arbeitslosenquote im November lag sie für die USA relativ hoch und deutete zumindest auf eine Abschwächung der Wirtschaft hin. Allerdings könnten die Zahlen auch durch den dort weitverbreiteten Einstellungsrückgang bis hin zu Einstellungsstopps aufgrund neuer KI-Anwendungen sowie die jetzt erst eingerechneten Entlassungen der US-Behörden beeinflusst sein.

In Japan wurden Verkaufsdaten (Die Zeitschrift Digitalkamera löschte inzwischen die Seite) für das ganze Jahr 2025 publiziert, welche jedoch nur bestenfalls 40% des dortigen Marktes abdecken und sehr umstritten sind. Typisch für Japan liegen die bei Frauen beleibten kleinen und bei allen bevorzugten preiswerten Kameramodelle ganz vorne. Dass die Kodak Pixpro FZ55, eine völlig veraltete Pocket-Kamera aus den frühen 2000er Jahren an der Spitze lag war somit typisch für Japan, zeigte jedoch auch den 2025 deutlich zunehmenden Retro-Trend. Denn jenes Kameramodell war jedem modernen Smartphone in allen Punkten inklusive der Bildqualität unterlegen.

Die japanische Marketing-Firma BCN verteilte ihre Jahres-Preise an die Kamerahersteller für deren (angebliche) Marktanteile in Japan 2025. Digicame fasste dies zusammen (und kann einfach ins Deutsche übersetzt werden - ähnlich PetaPixel). Allerdings sind jene BCN-Analysen heftig umstritten und sollten definitiv nicht auf den Weltmarkt extrapoliert werden. Bei Kompaktkameras / Kameras mit eingebautem Objektiv führte Kodak, wegen seiner billigen Retro-Kompaktkamera, gefolgt von Fujifilm und Kenko Tokina. Bei DSLRs lag Canon vor Nikon und weit abgeschlagen Ricoh/Pentax. Dass bei DSLRs Pentax gegenüber dem Vorjahr seinen Anteil von 9,7% auf 17,7% fast verdoppeln konnte, lag ausschließlich daran, das Canon und Nikon ihre DSLR-Produktion reduzierten sowie der Markt rückläufig war. Das ist das generelle Problem bei reinen Prozentzahlen. Denn BCN nennt keine absoluten Verkaufszahlen, welche vermutlich erstaunlich gering sowie ernüchternd je Produktklasse ausfallen würden. Bei spiegellosen Kameras lag Sony knapp vor Canon und weit abgeschlagen Nikon. Bei Video-Kameras und bei Action-Kameras führte DJI. Wer das an extrem preiswerten und vor allem kleinen Kameras interessierte Kaufverhalten japanischer Kunde kennt, wird über diese Ergebnisse nicht erstaunt sein. Bei Wechselobjektiven lag Tamron knapp vor Sigma und vor Sony.

In den USA soll das Weihnachtsgeschäft 2025 insgesamt in Dollar um ca. 3-4% gewachsen sein - also knapp über der Inflation gelegen haben. Auch von US-Kamerahändlern hörte man keine Beschwerden, aber auch keinen Jubel.

Die umstittene Marketing-Agentur BC+N analysierte, dass in Japan sich der Verkauf von Kompaktkameras (eher allgemein die Gruppe mit fest eingebautem Objektiv) angeblich im Verkauf (jedoch nur in den ausgewählten / untersuchten Foto-Läden) mehr als verdoppelt hätte auf 2025 (+127,4%). Davon soll die billige Kodak-Version 24% Marktanteil in jener Gruppe gehabt haben. - Siehe dazu jedoch auch Foto-Wirtschaft - Kameras sowie die dortigen Analysen zu Japan und dem untypischen Kaufverhalten jener Bevölkerung.

CIPA Dezember-Zahlen

Die CIPA publizierte die Zahlen zum Monat Dezember. - Je nach Browser-Einstellungen lädt es diese Dateien sofort auf Ihren PC in den voreingestellten Download-Ordner herunter, statt sie im Browser anzuzeigen.

Die Dezember-Zahlen waren trotz der schwierigen Wirtschaftslage extrem hoch.

Die Gesamtzahlen der Produktion veränderten sich um: +17,8% im Vergleich zum Dezember 2024 auf 819.289 Stück. Das waren nur ca. -21.000 weniger oder -2,5% als im direkt vorausgehenden November 2025. D.h. die (Tages-) Produktion wurde im Dezember - trotz der zahlreichen Feiertage - deutlich gegenüber dem Vormonat gesteigert. Dies deutet auf eine weitere Produktionssteigerung 2026 hin.

Die Produktion der Kameras mit fest eingebautem Objektiv (früher Kompakt- und Bridge-Kameras) veränderte sich um: +47,2% im Vergleich zum Dezember 2024. Das werte ich als negativen Schritt in die falsche Richtung. Auch eine monatliche Produktion von über 226.000 dieser technisch den Smartphones unterlegenen Modelle halte ich für deutlich zu hoch. Vor allem war es eine weitere Steigerung von +0,8% oder fast +2.000 zum vorausgehenden November 2025. D.h. die (Tages-) Produktion wurde in dieser Kameraklasse im Dezember - trotz der zahlreichen Feiertage - ganz besonders deutlich gegenüber dem Vormonat gesteigert. Auch das deutet auf eine weitere Produktionssteigerung 2026 hin.

Die Produktion der DSRL-Kameras veränderte sich um: -30,1% im Vergleich zum Dezember 2024. Aber es waren nur -4,5%, oder weniger als -2.500 Stück gegenüber dem direkt davorliegenden November 2025. Diese fast 53.000 Stück waren zu viel.

Die Produktion spiegelloser Kameras veränderte sich um: +20,6% im Vergleich zum Dezember 2024. Das war mit über 540.000 Stück das höchste jemals registrierte Dezember-Ergebnis für spiegellose Kameras. Aber auch im Vergleich zum direkt vorausgehenden November 2025 war es nur -3,6% oder rund -20.000 Stück.

Die Gesamtzahlen der weltweiten Verschiffung veränderten sich um: +10,0% im Vergleich zum Dezember 2024 auf nun 827.075 Stück. Aber es waren auch nur -3,5% oder nur rund -30.000 Stück im Vergleich zum direkt vorausgehenden Monat November 2025.

Die Gesamtzahlen der Verschiffung nach Europa veränderten sich um: +28,1% im Vergleich zum Dezember 2024 auf über 213.000 Stück. Und es waren auch nur -10,8% oder rund -26.000 Stück im Vergleich zum direkt vorausgehenden Monat November 2025.

Die nur -0,9% geringeren Produktionszahlen im Vergleich zur Verschiffung im Dezember 2025 waren relativ ausgeglichen: Offenbar wurde die Überproduktion in die Welt verschifft und die eigenen Lager geräumt, was sich auch in den Lagerbeständen der Quartals-Bilanzzahlen zeigte.

Im Dezember nehmen die Produktionszahlen zum Dezember meist drastisch (-22,3% im langjährigen Mittel) ab. Wir hatten im Dezember 2025 hingegen nur eine extrem geringere Abnahme um -2,5% zum Vormonat November (2025) zu verzeichnen. Das lag weit außerhalb des erwartbaren Rahmens und zeigte eine völlige Überproduktion an. D.h. die Firmen werden 2026 die Überproduktion offenbar drastisch erhöhen.

Fazit: Das war somit insgesamt ein positives Jahr 2025 für die Kamerahersteller.

Die dazugehörenden Grafiken 2025 mit Erläuterungen der Detailzahlen.

Quartalsberichte 4. Quartal

Erwartungen

Ab Ende Januar lieferten die Konzerne ihre Quartalsberichte ab. Die Aussichten waren im Vorfeld sehr gut:

Die meisten Konzerne werden nominal sehr gute Quartalsbilanzen in Brutto-Yen-Werten vorlegen. Ende Januar fiel der Yen wertmäßig gegenüber dem Euro auf unfassbare 183-185 Yen je Euro, lag somit viel zu tief. Der Yen stieg jedoch Ende Januar gegenüber dem Dollar von 159 auf 153,4 Yen. Dennoch lag auch dieser Wert des insgesamt abgewerteten Yen zu tief. Die japanische Zentralbank steht seit Jahren im Ruf, die eigene Währung absichtlich abzuwerten, um den mäßigen eigenen Export und dadurch die gesamte eigene Wirtschaft zu stützen. Japan leistet sich dies, da die meisten Staatsschulden von den eigenen Bürgern geschultert werden, welche man dadurch schädigt. Oder anders formuliert: Die japanische Regierung entschuldet sich durch diese Abwertung faktisch.

Den diversifizierten Konzernen ging es selbstredend gut. Aber die Details in den Imaging-Bereichen werden immer schwerer zu analysieren, weil sie einerseits ebenfalls immer weiter ausdifferenzieren, andererseits wird massiv verschleiert. Letzteres geschieht u.a. durch Zusammenlegung mit vielen anderen Bereichen und der Degradierung in tief verschachtelte Unterstrukturen. Dennoch wurden gute bis sehr gute Ergebnisse im Weihnachtsquartal erwartet.

Canons Quartalsabschluss für das vierte Quartal 2025: 01.10. - 31.12.

Canon publizierte als erste große Fotofirma die Ergebnisse für das 4. Quartal, wobei hier das Geschäftsjahr mit dem Kalenderjahr übereinstimmt. D.h. die Zahlen betreffen die Monate Oktober bis Dezember 2025 einschließlich. - Manche nennen dieses Q4 auch das Herbst-Quartal oder Weihnachtsquartal.

Bitte beachten Sie, dass die Angaben in YEN sind. Der Wechselkurs Ende Januar betrug ca. 183 zum Euro. D.h. der Yen war im Wert weiter deutlich gesunken. Um ein ungefähres Gefühl für den Yen zu erhalten, sehe ich YEN wie Cent und kalkuliere überschlagsmäßig 1/100. Danach kann man noch 2/3 abziehen - also die Werte fast halbieren.

Obwohl Canon bereits 2023 ebenfalls begann, immer mehr um den heißen Brei herumzureden, werden dennoch zahlreiche Details umfassender erwähnt als bei anderen Firmen. Deshalb gehe ich hierauf im Folgenden auch ausführlicher ein, jedoch nur noch beim Unterbereich Imaging.

Allerdings darf man nie vergessen, dass Quartalsberichte zunehmend Marketing und PR sind. Bei dieser Gelegenheit will man die eigene Firma und als Manager seine eigenen Leistungen besonders positiv vor der zahlreich erschienenen Presse darstellen. Deshalb wurde auf der Pressekonferenz Ende Januar auch wieder vieles hinter den Gesamtjahresszahlen versteckt.

Gesamtes Geschäftsjahr 2025

Da bei Canon als einzigem Kamerahersteller das Kalenderjahr mit den Geschäftsjahr übereinstimmt, wurde auch der Jahresgesamtbericht publiziert.

Jahresgesamtzahlen 2025 Konzern - alle 12 Monate des Jahres 2025

Canon gibt extrem merkwürdige Jahreswechselkurse an: 149,71 Yen gegenüber dem US-Dollar und 169,41 Yen gegenüber dem Euro. Derartige Bilanzierungsverfahren (-Tricks) sind jedoch kaum zu überprüfen, da u.a. die Valutierung den Konzernen überlassen ist. Real lagen Kurse Ende Januar 2026 bei einem noch weiter abgewerteten Yen. Dies hat selbstredend Einfluss auf die angegebenen Prognosen beim Umsatz und operativen Gewinn für 2026.

Der Gesamtjahresumsatz des Konzerns betrug: 4.624,727 Mrd. Yen. Das war mit +2,5% Wachstum auch ein neues Allzeithoch in (abgewerteten) Yen. Der Operative Gewinn lag mit +2,5% Wachstum bei 455,390 Mrd. Yen.

Deshalb erwartet der Konzern auch 4.765 Mrd. Yen (+3% mehr) Umsatz für 2026 sowie beim operativen Gewinn +5,2% und 479 Mrd. Yen.

Jedoch ging der Cash-Flow des Konzerns 2025 deutlich um -21,7% auf 475,903 Mrd. Yen zurück. Hier will Canon im kommenden Jahr 2026 wieder 600 Mrd. Yen erreichen.

Ein weiterer Wehrmutstropfen war der Umstand, dass viele Einsparungen nur durch Massenentlassungen erzielt wurden, so sank die Mitarbeiterzahl von 170.340 2024 auf nur noch 165.547 Ende Dezember 2025. Fast 5.000 Mitarbeiter weniger oder -2,8% erfreuen die Analysten und Aktionäre, haben allerdings negativen Einfluss u.a. auf den Service für die Kunden.

Ganz nebenbei räumt Canon ein, dass man sich aufgrund des sogenannten Windfallprofits durch den Währungsgewinn erneut an Europa bereicherte: Allein hierfür werden offiziell +358 Millionen Yen Zusatzgewinn 2025 angegeben. Dies kommt zu den sowieso für Europa (oft dreist) höheren Grund-Preisen nochmals hinzu. Hingegen war man bereit, die sowieso extrem niedrigen Dumping-Preise in den USA nochmals mit 231 Millionen Yen durch Währungsschwankungen zu subventionieren.

Die Lagerbestände des Konzern nahmen zwar nur minimal (-0,17%) auf 840,445 Mrd. Yen ab. Da es jedoch abgewertete Yen waren, war es in Fremdwährung, was bei Exportprodukten wichtiger war mehr und somit erfreulich für Canon.

Um jedoch die Waren abzuverkaufen stiegen die Verkaufskosten deutlich an. D.h. mehr Werbung und Rabatte waren 2025 erforderlich. Canon gibt im gesprochenen Text 5,6 Mrd. Yen Zusatzkosten - vor allem für das Imaging - an. Das ist eher negativ zu bewerten.

Im Imaging erzielte man im Gesamtjahr 2025: 1.054,513 Mrd. Yen und mit +12,5% den höchsten jemals erwirtschafteten externen Umsatz. Mit internen Umsätzen lag der Gesamtumsatz bei 1.054,900 Mrd. Yen auch +12,5% höher. Der operative Gewinn nahm um +14,3% auf 172,871 Mrd. Yen zu - auch ein neuer nominaler Rekord in abgewerteten Yen. Für das kommende Jahr 2026 erwartet man deshalb +7,8% auf 1.136,3 Mrd. Yen internen sowie 1.137,2 Mrd. Yen Gesamt-Umsatz und +6,5% auf 184,1 Mrd. Yen operativen Gewinn. Allerdings geht man dabei von einem derzeit unrealistischen Wechselkurs von 150 Yen zum US-Dollar und 175 Yen zum Euro aus. Angesichts des (Ende Januar) aktuellen Yen Kurses zum Euro lag dieses für 2026 prognostizierte Wachstum bereits unter der Abwertung, klang somit in Fremdwährung nicht wirklich gut.

Der Jahres-Etat für F&E (R&D - Research and Development - Forschung und Entwicklung) stieg 2025 im Imaging deutlich um fast +11% auf 112,298 Mrd. Yen. Allerdings betraf dies kaum mehr Fotokameras oder Objektive, sondern floss überwiegend in Videokameras sowie Überwachungskameras sowie die am Anfang des Artikels aufgelisteten zahllosen Dienstleistungen rund um die Bildgestaltung.

Positiv wertete man auch das Jahresgesamtergebnis beim Operativen Gewinn des Imagings unter Vernachlässigung des Währungseinflusses mit angeblich +137,6 Mrd. Yen. Allerdings bezweifle ich diese Zahl, da sie sich eher auf den Umsatz bezieht, denn auf der Folio 'Operating Profit' steht dann unten im Detail doch 'Change in Net Sales'. Zudem nahm der operative Gewinn im Imaging im Gesamtjahr ohne Währungseinflüsse sogar um +0,2 Mrd. Yen gegenüber den eigenen Prognosen zu. Somit war Canon mit seinem Imaging sehr zufrieden.

Die Umsatz-Ergebnisse waren in den beiden Unterbereichen des Imagings wie folgt:
Cameras: 625,5 Mrd. Yen und somit +7,9% gegenüber dem Vorjahr 2024
Network Cameras & Others: 429,4 Mrd. Yen und somit +20,1% gegenüber dem Vorjahr 2024. Das Wachstum war in diesem Zukunftsmarkt größer.
Vor allem weist man darauf hin, dass in den jeweiligen lokalen Währungen (also ohne Abwertung des Yen) der Unterbereich Cameras +7,6% und Network Cameras & Others +20,1% mehr Umsatz erwirtschafteten.
Canon gibt ebenfalls keine Detailzahlen zum operativen Gewinn mehr an.

Jahresbewertung durch Canon

Das Jahr 2025 wurde vom Canon-Management erstaunlich positiv bewertet:

Rückblickend auf das Jahr 2025 erholte sich die Weltwirtschaft insgesamt weiterhin moderat, auch wenn die Auswirkungen der US-Zölle zu spüren waren.

Regional betrachtet blieb der private Konsum in den USA trotz der durch Zölle und andere Faktoren bedingten Inflation das ganze Jahr über stabil.

In Europa stützten zwar die Arbeitsmarktlage und das Einkommenswachstum den privaten Konsum, doch blieb die wirtschaftliche Erholung verhalten.

In China stagnierten die Immobilieninvestitionen weiterhin, und der private Konsum verlangsamte sich, da die Auswirkungen der Maßnahmen zur Ankurbelung des Konsums nachließen.

In anderen Schwellenländern blieb die Wirtschaftslage insgesamt stabil, da die Binnennachfrage dank der in den einzelnen Ländern umgesetzten fiskalpolitischen Maßnahmen stabil war und auch die Exporte auf einem hohen Niveau blieben.

In Japan erholte sich der private Konsum dank der stabilen Arbeitsmarktlage weiterhin moderat.

Erstaunlicher Weise sah es nur in China und Europa für Canon nicht so gut aus. Aber in den USA blieb das Geschäft trotz der Zölle unerwartet stabil.

Im Geschäftsbereich Imaging stieg der Umsatz aufgrund der guten Entwicklung von Produkten für Videokünstler [Creators] wie der EOS R50 V und der PowerShot V1 [Vlogging-Kameras], welche die Nachfrage jüngerer Kunden bedienten, sowie aufgrund des gestiegenen Absatzes des am Ende des Geschäftsjahres eingeführten Vollformatmodells EOS R6 Mark III. Auch der Absatz von Netzwerkkameras [Überwachung] stieg im Laufe des Geschäftsjahres stetig an, was zum Teil auf die Einführung neuer Produkte mit neu entwickelten Chips zurückzuführen ist, welche die Funktionalität erheblich verbessert haben. - Einerseits sind da die eher billigen Vlogging-Kameras (im gesprochenen Text werden auch noch die EOS R100 und R50 erwähnt), welche über Dumping-Preise vor allem in den US-Markt gedrückt werden, und andererseits ein neues Kameramodell, das immer den Umsatz (kurzzeitig) ankurbelt. Das Geschäft mit den Überwachungskameras läuft seit vielen Jahren hingegen blendend.

Im gesprochenen Text der Präsentation erwähnt Canon zudem, dass 2025 von allen Herstellern 6,7 Mio. (System-) Kameras weltweit verkauft wurden - 300.000 mehr als 2024. Aber hierzu fehlten noch die offiziellen CIPA-Zahlen. Im Übrigen meint das Management damit eher Verschiffungen. Ferner will Canon im Jahr 2025 doppelt so viele Kompakt-Kameras wie 2024 verschifft haben.

Bereich Imaging in Q4 - Weihnachtsquartal

Der Bereichs-Umsatz (nur external customers) betrug: 328,420 Mrd. Yen = +18,4% gegenüber dem 4. Quartal des Vorjahres 2024. Das war ein gutes Ergebnis für das Imaging im Weihnachtsquartal. Vor allem weist man darauf hin, dass in den jeweiligen lokalen Währungen (also ohne Abwertung des Yen) der Unterbereich Cameras +8,6% und Network Cameras & Others +23,5% mehr Umsatz erwirtschafteten.

Der Operative Gewinn betrug: 64,443 Mrd. Yen. = +22,9% gegenüber dem 4. Quartal des Vorjahres 2024. Das war ein sehr gutes Ergebnis für das Imaging im Weihnachtsquartal.

Die Lagerbestände sanken von Ende September bis Ende Dezember 2025 etwas (um -1%) auf nur noch 170,3 Millionen (abgewertete) Yen oder auf nur noch 53 Produktionstage. D.h. man konnte endlich die seit Jahren hohen Lagerbestände auf erwartbare Werte reduzieren. Vor allem der Wert in Produktionstagen war der niedrigste Stand seit vielen Jahren.

Mit rund 870.000 verschifften Kameras im vierten Quartal 2025 lag Canon ca. 2,4% höher als 2024Q4 mit 850.000. (Vorsicht: Canon gibt nur auf 10.000 gerundete Werte an. Im Gesamtjahr 2025 verschiffte Canon 2,88 Mio. Kameras, lag also etwas unter den eigenen Prognosen. Für das kommende Jahr will man 2,95 Mio. Kameras verkaufen. Canon geht somit bei +2% von einem weiteren leichten Wachstum des Kameramarktes 2026 aus. Der gesamte Weltmarkt soll bei System-Kameras auf 6,8 Mio. Stück (also +100.000) wachsen. Aber auch der Markt der Kompakt-Kameras soll weiter wachsen, und Canon will auch dort die eigene Produktion erhöhen, weil man noch immer Bestellrückstände für diese alten Kameras hat. Ferner geht man für 2026 von einer weiteren Zunahme neuer junger Fotografen aus.

Fazit Canon

Sowohl das 4. Quartal (Weihnachtsgeschäft) als auch das Gesamtjahr lief für Canon gut und besonders im Imaging erfreulich. Für 2026 geht man von einem weiteren Wachstum in Yen aus. Dennoch erwartet man auch bei den Kameras ein kontinuierliches Wachstum bei den Stückzahlen. Von Gegenmaßnahmen gegen die GenKI beim Imaging oder irgendwelche Reaktionen auf die Kriege war noch immer nichts zu vernehmen. Scheinbar wurde dies alles weiterhin ausgeblendet.

Panasonics Quartalsbericht

Dann publizierte Panasonic seinen Quartalsbericht für das 4. Kalenderquartal. Panasonic verwendet - wie viele Firmen - das übergreifende Geschäftsjahr April (2025) bis März (2026), nennt es aber vorausschauend 2026. Das hier besprochene dritte Geschäfts-Quartal umfasst somit den Zeitraum von Oktober bis Dezember 2025 einschließlich.

Der Konzern verschleierte vieles hinter seinen Neunmonatszahlen, welche ebenfalls schlecht waren (-8,1% beim Umsatz und -54,7% beim operativen Gewinn). Und im Weihnachtsquartal war es ein operativer Verlust von -7,2 Mrd. Yen.

Imaging Solution BD wird nur einmal in der neuen Struktur ab 1. Januar 2026 erwähnt und zwar im Bereich 'Smart Life' (Panasonic Corporation), dort wiederum in der Untergruppe AVC. AVC steht angeblich für 'Audio, Visual, and Communication'. Aber dort ist das Imaging (private Klein-Kameras sowie die professionellen Kino- und Fernsehkameras) zusammen mit den weiteren Unterabteilungen: Communication Network BD sowie Television BD, welche beide auch als notleidend gelten. 'BD' steht für Business Division - Firmen-Abteilung, denn 'Bereich' kann man so einen tief versteckten Firmenteil kaum mehr nennen. Es gehört somit einem ausgegliederten Unternehmensteil an, der nur noch grob und freiwillig berichten muss, es aber nicht tut. Aus den Gesamtzahlen etwas über das Imaging herauszulesen, ist unmöglich. Das Wort Camera in allen Schreibweisen wurde überhaupt nicht erwähnt.

Fujifilms Quartalsbericht

Dann publizierte Fujifilm seinen Quartals-Bericht. Wie viele Firmen verwendet Fujifilm das übergreifende Geschäftsjahr April bis März, nennt es aber rückblickend 2025. Das hier besprochene dritte Firmen-Quartal umfasst somit den Zeitraum von Oktober bis Dezember 2025 einschließlich.

Auch Fujifilm versteckte viele seiner Quartals-Zahlen hinter der Neunmonatsstatistik. Derartige Tricks sind vor allem bei dieser Firma verdächtig. Dies gilt auch, wenn der Neunmonatsumsatz im Imaging um +13,8% und der operative Gewinn sogar um +17,8% gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum anstieg.

Das analoge Geschäft vor allem mit den Instax-Kameras (Sofortbildkameras) lief weiterhin sehr gut. Man will deshalb die Produktionsanlagen für die dazu benötigten Analogfilme um 10% ausweiten.

Das Imaging insgesamt verbuchte einen Umsatz im 4. Kalenderquartal 2025 von 194,181 Mrd. Yen. Das waren +14,6% im Vergleich zum Vorjahresquartal. Der operative Gewinn wird nur für das Gesamt-Imaging publiziert und betrug im 4. Kalenderquartal 55,1 Mrd. Yen also +12,9% zum Vorjahresquartal. Im analogen Bereich Consumer Imaging verbuchte man mit 123,0 Mrd. Yen Umsatz +11,3% als im Vorjahresquartal. Im Professional Imaging (mit den digitalen Kameras) verbuchte man mit 71,2 Mrd. Yen Umsatz +20,8% als im Vorjahresquartal.
Ausdrücklich erwähnte man Starke Verkaufszahlen bei den Digitalkameras der Serien FUJIFILM X und GFX [:] Starke Verkaufszahlen bei den neuen Produkten GFX100RF, X half, X-E5 und X-T30 III. - Das ist erfreulich, aber im Weihnachtsquartal und bei Neuprodukten eher erwartbar.

Die Gelder für F&E (Forschung und Entwicklung, R&D, Research and Development) gingen in den ersten 9 Monaten des Geschäftsjahres um -0,4% zurück auf 9,078 Mrd. Yen. Das war angesichts der Inflation im Inland und des Währungsverfalles des Yen (Entwicklungskosten für externe Firmen fallen oft in US-Dollar an) negativ zu bewerten.

Aufgrund der guten Weihnachtsergebnisse erhöhte man die Prognosen für das ganze Geschäftsjahr (bis Ende März 2026) für das gesamte Imaging (analoger und digitaler Bereich) leicht beim Umsatz auf 590 Mrd. Yen und beim operativen Gewinn auf 147 Mrd. Yen.

Dass nicht alles im Imaging perfekt lief, wird an etwas versteckten Details erkennbar: So gab man um 2,5 Mrd. Yen erhöhte Rohstoffpreise an. Vermutlich liegt dies auch an den gestiegenen Silberpreisen für die analogen Filme. Als Folge will man die Ausgaben genauer unter die Lupe nehmen. Das heißt meist: Sparmöglichkeiten finden. Aber so etwas ist schwierig, da man die Preise der Rohstoffe und Zulieferteile aus dem Ausland (vor allem bei abwertendem Yen) kaum beeinflussen kann. Ferner sieht man sich gezwungen, unutilized assets zu verkaufen. Was diese 'ungenutzten Anlagen/Investitionen' genau betrifft, war unklar.

Sonys Quartalsabschluss für das vierte Quartal 2025

Gleichzeitig publizierte Sony seinen Quartalsbericht. Sony verwendet ein das Kalenderjahr übergreifendes Geschäftsjahr vom 01. April 2025 bis zum 31. März 2026 und nennt es rückwirkend - also FY (Financial Year) 2025. Das hier besprochene zweite Geschäfts-Quartal umfasst somit den Zeitraum von Oktober bis Dezember 2025 einschließlich.

Dem Gesamtkonzern ging es sehr gut, da man im vierten Kalenderquartal den Umsatz und den operativen Gewinn auf bereits hohem Niveau weiter steigern konnte. Deshalb hat man die Jahresgesamtprognosen auch erneut angehoben.

Still and Video Cameras ist ein Unterbereich des Bereiches Entertainment, Technology & Services segment ET&S. Sony macht hierzu keine Angaben zum operativen Gewinn. - Aber Vorsicht: dieser Unter-Bereich Still and Video Cameras beinhaltet: interchangeable lens cameras, compact digital cameras, consumer video cameras and video cameras for broadcast. Da sind u.a. auch die sehr teuren Kameras für Film und Fernsehen dabei. Nach der Umstrukturierung - seit April 2025 - heißt er 'Imaging'. Und: Imaging includes image and video content creation products and solutions including interchangeable lens cameras and interchangeable lenses. Mit 'Produkten und Lösungen' sind auch Software und viele Dienstleistungen gemeint.
Negativ war, dass im Bereich ET&S der Umsatz (-6,6%) und der operative Gewinn (-23%) sanken. Im Gegensatz zum vorherigen Quartal schob man das allerdings nicht auf die Kameras, sondern diesmal auf 'Displays', was Monitore und Fernseher etc. umfasst. Man wies sogar explizit darauf hin, dass: Trotz eines anhaltenden Umsatzrückgangs in China aufgrund reduzierter staatlicher Subventionen und einer allgemeinen Marktschwäche während der Singles' Day-Shopping-Saison blieb die Nachfrage auf dem globalen Markt für Wechselobjektivkameras im dritten [Geschäfts-]Quartal des Geschäftsjahres 25 im Vergleich zum Vorjahr stark, vor allem in Asien. - Wie auch in den CIPA-Zahlen erkennbar lief das Geschäft in China nicht mehr so gut, aber für Sony zumindest im Raum Rest-Asien (außer Japan und China).

Um alles nochmals zu verkomplizieren warf Sony in den neuen Zahlen dann die Unterbereiche 'Imaging business and the Sound business' zur ebenfalls neuen Oberkategorie 'Area Expansion' im Bereich ET&S zusammen. Das ist die bei Sony übliche Verschleierungstaktik. Faktisch wird so über die dedizierten Kameras nichts publiziert. - Positiv ist hingegen zu werten, dass man mit der neuen Oberkategorie 'Area Expansion' noch Wachstum vermutet. Bevor jedoch die Euphorie überkocht: Das ist nur eine firmeninterne Bezeichnung. Ob das Wachstum eintritt und vor allem auf welchen Gebieten, wird die Zukunft zeigen. Um noch mehr Wasser in den trüben Wein zu gießen: die Wirklichen Zukunftsfelder lauten: 'Business Growth/Generation': 'the Network Services business, the Sports business, the Life Science business, the New Content Creation business, and other new businesses.' - Für mich auffällig ist die Untergruppe 'the New Content Creation business' worunter auch GenKI laufen könnte.

Dem Imaging & Sensing Solutions Segment - also der Sensorentwicklung und Herstellung ging es hingegen im vierten Kalenderquartal sehr gut mit deutlich gestiegenem Umsatz und operativem Gewinn. Das lag allerdings überwiegend an Smartphone-Kameramodulen. Sony weist jedoch (als eine der wenigen Firmen) darauf hin, dass vieles an dem schwachen Yen-Kurs lag, der die Bilanzen künstlich aufwertete.

Ricoh / Pentax

Gleichzeitig publizierte Ricoh seinen Quartalsbericht für das 4. Kalenderquartal. Ricoh verwendet - wie viele Firmen - das übergreifende Geschäftsjahr April 2025 bis März 2026, nennt es aber rückblickend 2025. Das hier besprochene dritte Quartal umfasst den Zeitraum von Oktober bis Dezember 2025 einschließlich.

Auch Ricoh versteckte viele seiner Quartals-Zahlen hinter der Neunmonatsstatistik. Derartige Tricks sind immer verdächtig.

Der Konzern erholte sich trotz ökonomisch schwieriger Weltlage und Währungsschwankungen des Yen. Man konnte den Konzernumsatz steigern und den operativen Gewinn erhöhen. Deshalb erhöhte Panasonic erneut auch seine Prognosen für das gesamte Geschäftsjahr. Das Management bei Ricoh sah sich nach harten Maßnahmen inzwischen auf einem deutlich aufsteigenden Wirtschaftstrend.

Immerhin nahm im für die Fotografie und Videografie relevanten Bereich Other der Umsatz um +13% zu und der operative Gewinn betrug sogar +84 Mio. Yen (statt der -441 Mio. Yen operativem Verlust im Vorjahresquartal). Allerdings werden keine Zahlendetails über die Kameras und das Imaging zum 4. Kalender-Quartal genannt. Dennoch erwähnte man explizit zum besseren Ergebnis: angetrieben durch die starke Leistung im Kamerageschäft, mit einer anhaltend hohen Nachfrage vor allem nach der RICOH GR-Serie, was zu höheren Umsätzen und Gewinnen führte. Sowie: starke Kameraverkäufe und: Kameras [:] Weiterhin gute Ergebnisse, vor allem dank der Stärke der RICOH GR-Serie, was allerdings beides ziemlich unspezifisch war. Aber man reduzierte die Gesamterwartung bei Other mit nur noch 54 Mrd. Yen Umsatz, behielt allerdings den erwarteten Jahresverlust von nur noch 0 Yen aufrecht. Denn Ricoh konnte den operativen Verlust in seinen gesamten ersten 9 Monaten des laufenden Geschäftsjahres (April-September 2025) bereits auf nur noch -0,1 Mrd. Yen reduzieren. Somit war man beim Bereich Other mit den Kameras insgesamt optimistisch für das komplette Geschäftsjahr. Allerdings wurden die früheren Verluste auch schlichtweg durch drastische Einsparungen z.B. beim Wegfall von Dienstleistungen sowie Produkten erzielt. Ferner begünstigte der schwache Yen diese positiven Bilanz-Ergebnisse maßgeblich.

Nikons Quartalsabschluss

Gleichzeitig publizierte Nikon seinen Quartalsbericht für das 3. Geschäftsquartal. Nikon verwendet - wie viele Firmen - das übergreifende Geschäftsjahr April (2025) bis März (2026), nennt es aber vorausschauend 2026. Das hier besprochene dritte Geschäfts-Quartal umfasst somit den Zeitraum von Oktober bis Dezember 2025 einschließlich.

Auch Nikon versteckte viele seiner schlechten Quartals-Zahlen hinter der Neunmonatsstatistik. Derartige Tricks sind immer verdächtig.

Der Umsatz des Konzerns lag auch im dritten Geschäftsquartal (= 4. Kalenderquartal) tiefer als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Und der operative Gewinn des Konzerns war sogar mit -98,8 Mrd. Yen ein erheblicher Verlust. Auch die zusammengerechneten 9-Monats-Ergebnisse waren schlecht. Deshalb musste man die Prognosen für das gesamte Geschäftsjahr (bis Ende März 2026) erneut nach unten korrigieren auf 675 Mrd. Yen Umsatz und -100 Mrd. Yen Verlust für den Konzern. - Das war unerwartet und beim operativen Verlust sogar erschreckend für den Konzern.

Im Bereich Imaging lief es ebenfalls durchwachsen: Der Umsatz stieg (trotz Währungsverfall nur) minimal (+0,1%) auf 84 Mrd. Yen und der operative Gewinn brach erneut und sogar um über -61,3% (von 15 auf nur noch 5,8 Mrd. Yen) im Vergleich zum Vorjahresquartal ein. Aber es war im Imaging immerhin noch ein operativer Gewinn.
Nikon sprach ausdrücklich von: die unterdurchschnittliche Leistung im Bereich Bildgebungsprodukte sowie: schlechter als erwartete Ergebnisse im Bereich Bildgebungsprodukte. - Das Geschäft im Imaging verlief somit auch für das Management unerwartet unterdurchschnittlich.
Man schrieb deshalb explizit zum Imaging: Was das Geschäftsumfeld für das am 31. März 2026 endende Geschäftsjahr betrifft, so wird im Bereich Imaging Products zwar davon ausgegangen, dass der Markt für Digitalkameras mittel- bis langfristig stabil bleiben wird, doch spiegelt das kurzfristige Umfeld eine Verschiebung des Produktmixes nach unten wider. Darüber hinaus wirken sich Preiserhöhungen aufgrund von Zolleffekten aus, und bestimmte Wachstumsmärkte zeigen Anzeichen einer Abschwächung.

Man erwähnte, dass die geringeren Umsätze vor allem durch die Volumen-Produkte Z5II, Z50II und ZR erzielt wurden, also preiswerteren Modellen, an denen man nicht viel verdient. Kurzfassung: Man verkaufte mehr Kameras, aber erzielte dadurch weniger Umsatz und drastisch weniger Gewinn. Dafür verantwortlich machte man die Zölle, höhere Marketing-/Werbekosten und die insgesamt geringeren Verkaufserlöse durch den veränderten Produktmix - eben jene massive Verschiebung der produzierten und verkauften Kameras hin zu den Billigprodukten.
Das war meine Warnung seit mindestens zwei Jahren: Billigkameras (vor allem APS-C-Modelle) besitzen eine geringe Marge, verursachen aber fast so viel Arbeit und beinahe dieselben Kosten. Sie lohnen sich nur in der wirklich großen Massenproduktion, wofür offenbar alle Firmen (außer in Grenzen evtl. Canon) inzwischen nicht mehr die notwendigen Produktions-, Versand- und Marketing-Organisationen sowie -Kapazitäten besitzen und vor allem nicht mehr den langfristigen Absatzmarkt finden. Auch deshalb halte ich meine Warnung vor zu vielen billigen APS-C-Modellen in zu großen Stückzahlen aufrecht. Nach einer kurzen übertriebenen (Tsunami-) Kaufwelle direkt nach der Vorstellung des neuen Modells sinkt die Nachfrage daran oft unerwartet drastisch.

Zudem schrieb man von zunehmendem Wettbewerb. D.h. es wurde immer schwieriger, die eigenen Produkte (vor allem zum gewünschten Preis) abzusetzen.

Hinzu kam auch für Nikon (wie zahlreiche andere Firmen), dass sich manche Märkte nicht mehr so rasant weiterentwickelten. Vor allem galt dies 2025 für China. Siehe dazu die Auswertungen mit Diagrammen bei Foto-Wirtschaft - Kameras. Explizit erwähnte Nikon, dass man sich vom Weihnachtsgeschäft 2025 mehr erwartet hätte. So ist das, wenn man ein steigendes Wachstum blind in die Zukunft fortschreibt. Nach dem niederschmetternden Weihnachtsgeschäft für Nikon musste man die geplanten Geschäfts-Jahreszahlen (Stückzahlen / Absatz) für Kameras (bis Ende März 2026) um 50.000 reduzieren und die der Objektive um 100.000.

Negativ war insbesondere, dass man mit 260.000 Kameras im 4. Kalenderquartal 2025 gleich viel verschiffte wie im Vorjahresquartal und mit 360.000 Objektiven gegenüber 370.000 (-2,7%) im Vorjahresquartal sogar weniger verschifft hatte. Eine Stagnation bei Kameras respektive ein Rückschritt bei Objektiven im Weihnachtsgeschäft ist bezeichnend. Das gilt vor allem, wenn die Mitbewerber eine gutes bis sehr gutes Weihnachtsgeschäft und Quartal bei Kameras publizierten.

Nikon erwartete weiterhin im laufenden Geschäftsjahr einen Weltmarktbedarf von 6,7 Mio. System-Kameras und 10 Mio. Objektive. Davon will man nur noch 900.000 Kameras (13,4%) und 1,3 Mio. Objektive (13%) herstellen und verschiffen. Nikon ging somit von einer leichten Schrumpfung des Weltmarktes sowohl bei dedizierten Kameras (vorheriges Geschäftsjahr 6,72 Mio.) als auch Objektiven (vorheriges Geschäftsjahr 10,42 Mio.) aus und musste nun seinen Marktanteil sogar senken.

Nachteilig war zudem, dass die Lagerbestände bei Nikon im Imaging im 4. Kalenderquartal 2025 und im gesamten Konzern zunahmen - beim Imaging sogar auf 100,6 Mrd. Yen. Das waren immerhin +5,2% zu Ende Dezember 2024 und noch +2,4% gegenüber Ende März 2025, während z.B. Canon seine Lager deutlich räumen konnte. Für nicht so vorteilhaft halte ich ferner den noch immer hohen Anteil von 47% des Imagings am Konzernumsatz in den ersten 9 Monaten des Geschäftsjahres. Andere Konzerne sind viel weiter diversifiziert - weg vom Imaging und den Kameras.

Das schlechte Quartal und auch die mäßigen ersten 9 Monate sind für Nikon keine Tragödie. Aber die nun erforderlichen Gegenmaßnahmen werden hart sowie intern wie extern spürbar sein.

Tamron

Dann gab auch noch die Optikfirma Tamron ihre Jahreszahlen bekannt. Tamron verwendet wie Canon das Kalenderjahr als Geschäftsjahr. Die Zahlen waren gut, aber nicht berauschend. Konzern: 85,071 Mrd. Yen Umsatz waren -3,8% zum Vorjahr und 16,638 Mrd. Yen operativer Gewinn waren -13,4% gegenüber dem Geschäftsjahr 2024. im Bereich 'Photographic Products' waren es 60,643 Mrd. Yen Umsatz (-6,5%) und 15,630 Mrd. Yen Operativer Gewinn (-13,7% gegenüber 2024). Man geht 2026 zwar von einem gleichen Marktniveau aus, sieht für sich selbst jedoch große Marktchancen für hochwertige Objektive.

Fazit Herbst-Quartalsberichte

Für die meisten Firmen lief es im Herbst-Quartal / zu Weihnachten gut bis sehr gut - außer für Nikon. Auch das Imaging profitierte oft vom Weihnachtsgeschäft - außer bei Nikon. Alle Firmen mit Detailangaben wiesen jedoch darauf hin, das sich die Märkte bei Kameras und Objektiven veränderten, das Wachstum nachließ oder zumindest der Preiskampf härter wurde. Durch die Abwertung des Yen profitierten zwar die Nominalwerte in den ausgewiesenen Bilanzen. Aber die Kosten der in Fremdwährung bezahlten Dienstleistungen (z.B. oft Teile der Forschung und Entwicklung) oder der im Ausland bezogenen Rohstoffe, Zulieferteile und Arbeitskosten stiegen. Da der Yen weiter abwertete standen 2026 harte Zeiten bei Kosteneinsparungen bevor.

Grafiken 2025

Produktion 2025 absolut

Produktion der drei Kameraklassen 2025 in absoluten Zahlen:
Bitte lesen Sie die Grafik korrekt. Das sind absolute Zahlen der Produktion. Sie zeigen keinen positiven = steigenden Trend der Produktion im Jahresvergleich. Das hier sind Monatswerte. Zu den üblichen Monatsschwankungen sowie der Orientierung der Produktion hin auf die Weihnachtszeit siehe Statistiken.

Der Beginn der spiegellosen Systemkameras (graue Kurve) mit jeweils nur den zweitbesten Monatswerten im Januar und Februar sank sogar zuerst ab, erreichte jedoch bereits im März einen absoluten Spitzenwert (höchste März-Produktion aller Zeiten), gefolgt vom nochmals gesteigerten Ergebnis im April mit erneutem Höchstwert, gefolgt vom Traumwert im Mai und trotz Rückganges höchsten Juni-, Juli-, August-, September-, Oktober-, November- und Dezember-Werten.

Der extrem hohe Beginn der Kameras mit fest eingebautem Objektiv - früher Kompakt- und Bridge-Kameras - (blaue Kurve) im Januar war nicht erwartbar und stieg sogar kontinuierlich an. Erst im Mai sank die Produktion leicht ab, um im Juni nochmals drastisch und im Juli leicht weiter anzusteigen. Erst im August gingen die Zahlen zurück, nur um sich im September und Oktober umso stärker auf neue Höchststände zu erheben. Die Reduktion im November war allerdings erstaunlich, da man einerseits eine ständig steigende Nachfrage postulierte und andererseits exakt deshalb ankündigte, die Produktion dieser Modelle kontinuierlich zu erhöhen. Aber dafür ging es im Dezember völlig gegen alle Erwartungen wieder nach oben. Insgesamt ergab sich ein deutlich steigender Trend im Jahr 2025 bei der Produktion.

Der schwache Beginn der Kameras mit Spiegel (DSLRs, rote Kurve) im Januar war erwartbar. Aber die Steigerung im Februar kam unerwartet. Und sogar im März kam es zu einer kleinen weiteren Steigerung. Erst im April gab es eine Delle, welche durch die extreme Steigerung im Mai aber sofort wieder ausgeglichen wurde. Im Juni gingen die Produktionszahlen wieder zurück, nur um im Juli wieder anzusteigen. Der Rückgang im August war gering und im September sowie Oktober ging es wieder etwas aufwärts und im November sowie Dezember minimal abwärts.

Produktion 2025 prozentual

Prozentuale Produktion alle Klassen zusammen im Jahr 2025 im Vergleich zu 2024.

Nachteilig war, dass die Gesamtproduktion aller Kameras im Jahr 2025 im Januar unterhalb der Vorjahreslinie begann und dann auch noch absank. Von -3,2 % im Januar sank sie im Februar auf -3,8%. Aber im März stieg die Gesamtproduktion um +8,4% steil an. Im April kam es zum extremen Anstieg um +21,9%, im Mai um +19,8%, im Juni um +29,1%. Im Juli brach sie stark ein auf nur noch +3,3% und im August weiter auf -0,5%. Im September stieg sie auf +6,9% und im Oktober auf +7,8%, im November auf +3,2% und im Dezember auf unerwarteten +17,8%. - Insgesamt ergab sich im Jahr 2025 eine um +9,1% höhere Produktion im Jahr 2025 (grüne gepunktete Linie) als im Vorjahr 2024.

Absoluter Verlauf 2015-2025 Kameras ohne Spiegel

Spiegellose Kameras - absolute Zahlen - Verlauf der Produktion 2025 (dunkel-blaue dicke Linie):
Die Zahlen für die ersten beiden Monate waren nicht erfreulich. Es handelte sich zwar um die jeweils zweithöchsten Monatszahlen der Geschichte. Dennoch lagen sie jeweils unter den Spitzenwerten des Vorjahres 2024. Aber seit März wurden die bisherigen Höchstwert aller Monats-Produktionszahlen überboten.
Vor allem war der Trend im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat erstaunlich: -2,9% im Januar, -7,5% im Februar, +17,7% im März, +27,5% im April, +28,9% im Mai, +37,2% im Juni, +4,8% im Juli, +4,5% im August, im September +2,2%, im Oktober +5,0%, im November +3,2% und +20,6% im Dezember.
Damit wurde 2025 bei spiegellosen Kameras +11,3% gegenüber dem Vorjahr 2024 erzielt. Jedoch beruhte dies auf dem hohen Anteil billiger APS-C-Modelle 2025.

Absoluter Verlauf 2015-2025 Kameras mit Spiegel

Kameras mit Spiegel - absolute Zahlen - Verlauf der Produktion 2025 (dunkel-blaue dicke Linie):
Die Monatszahlen für DSLRs im Jahr 2025 waren erwartbar niedrig, stiegen dann aber oft an und hielten sich insgesamt auf einem erstaunlich hohen Niveau.
Vor allem war der Trend im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat erstaunlich: -17,7% im Januar, +1,9% im Februar, -17,6% im März, -40,4 % im April, -16,0% im Mai, -41,5% im Juni, -22,3% im Juli, -35,6% im August, -31,8% im September, -36,5% im Oktober, -46,8% im November und -43,9% Dezember.
Der Anstieg in absoluten Zahlen (um über 14.500 Stück im kurzen Februar) sowie der nochmalige um fast +600 Stück im März und erneut um fast +27.000 im Mai sowie um fast +16.500 im Juli waren jedoch insgesamt die falsche Richtung. Nur im April gab es eine kleine Delle und im Juni einen deutlichen Rückgang sowie im August einen leichten Rückgang. Dafür kam es im September wieder zu einem Anstieg um rund 1.800 Stück sowie im Oktober um fast +700 Stück, im November wieder über -2.100 Stück sowie im Dezember erneut ca. -2.500 Stück Rückgang.
Insgesamt ergab sich für das Jahr 2025 nur ein geringer Rückgang um -30,1% zum Vorjahr 2024. Im Grunde kann man eine weitgehend lineare Seitwärts-/Trendbewegung auf hohem Niveau erkennen. Dies gilt insbesondere, da aus zahlreichen Firmen (außer Pentax) zu hören war, dass man sich 2025 endgültig von den Kameras mit Spiegeln trennen wollte. - Um hier bereits Fragen abzufangen: Nein, das sind nicht die übrig gebliebenen Produktionszahlen von Pentax. Jene liegen weit darunter.

Prozentualer Verlauf 2025 je Modellklasse

Prozentualer Verlauf 2025 je Modellklasse - Verlauf der Produktion 2025 im Vergleich zum Vorjahr 2024:
Vor allem bei der prozentualen Betrachtung wird der Unterschied der drei Klassen: Kameras mit fest eingebautem Objektiv (früher: Kompakt-/Bridge-Kameras), Kameras mit Spiegel und spiegellose Kameras deutlich.
Im Jahr 2025 sah es für spiegellose Systeme (graue Kurve) zuerst einmal durchwachsen aus, erholte sich seit März signifikant. Es ergab sich 2025 insgesamt +11,3% bei der Produktion im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, was jedoch auf eher preiswerten APS-C-Modellen beruhte.
Systemkameras mit Spiegel (DSLR - rote Kurve) verhielten sich nicht ganz erwartungsgemäß. Der Trend 2025 summierte sich auf nur -30,1% bei der Produktion im Vergleich zum Vorjahr.
Kameras mit fest eingebautem Objektiv (früher Kompakt- und Bridge-Kameras - blaue Kurve) stiegen 2025 mit +23,1% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum an. Das war eine unerwartete Zunahme, welche auf der Überproduktion wertloser Vlogging-Kameras sowie teurer Edel-Kompakt-Fotokameras für ältere Liebhaber beruhte.
Somit sehe ich derzeit alle Kameras auf einem jeweils merkwürdigen Weg: Die Kameras mit fest eingebautem Objektiv stiegen zu stark an, die DSLRs nahmen zu langsam ab und die spiegellosen Modelle nahmen zwar insgesamt leicht zu, aber unter den Erwartungen: Vor allem gingen Produktion und Verkauf der teuren Vollformat-Kameras zuerst zurück und nahmen erst im November sowie Dezember mit den beiden neuen Modellen von Canon und Sony signifikant zu.

Verschiffung nach Europa 2025 in Prozent

Verschiffung nach Europa 2025 in Prozent:
Bei der Verschiffung nach Europa waren im jeweiligen Vergleich zum Vorjahresmonat zu verzeichnen: +4,2% im Januar, +10,9% im Februar, +3,1% im März, +25,2% im April, +27,1% im Mai, +43,0% im Juni, aber -4,9% im Juli, -32,3% im August, -10,0% im September und -3,8% im Oktober, -0,7% im November sowie unerwartet +28,1% im Dezember. - Vorsicht: Diese hohen Dezemberzahlen dürfen nicht als gutes Weihnachtsgeschäft 2025 in Europa interpretiert werden, da es sich um Verschiffung aus Asien handelt, welche ca. 4-6 Wochen benötigen, bis sie hier im Laden / bei den Endkunden ankommen. Eher deutet es darauf hin, dass man in den japanischen Zentralen für 2026 von Europa offenbar deutlich mehr erwartete. Denn normalerweise ist die Jahresanfangszeit (Januar und Februar) nicht besonders umsatzstark. Allerdings kann es auch nur sein, dass man die eigenen Zentral-Lager auf Kosten der Töchter räumen wollte.
Für 2025 ergab sich deshalb insgesamt eine solide Zunahme von +6,2% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Siehe die grün gepunktete Linie, die den Jahresdurchschnitt 2025 angibt. Das war allerdings im Vergleich zu den USA weniger, deren Verschiffungszahlen 2025 bisher (trotz der Zölle) um +14,4% höher lagen als im Vorjahreszeitraum, aber im Vergleich zu China mit seinem Verschiffungs-Plus von bisher +16,3% deutlich weniger. - Somit sind die Zahlen für Europa positiv zu bewerten, können aber keine Euphorie auslösen.

Prognosen 2025

Jahresvorausschau 2025 - geplante Produktionssteigerung und Überproduktion

Jedes Jahr am Anfang des neuen Jahres (2025) versuche ich, aufgrund meiner nun jahrelangen Marktanalyse - aber dennoch vorsichtig - allgemeine Tendenzen aufzuzeichnen.

Das zurückliegende Jahr 2024 war für die Fotowirtschaft erstaunlich erfolgreich. Trotz der schwierigen Wirtschaftslage weltweit, steigerten die japanischen Kamerahersteller ihre Produktion und Verschiffung. Dennoch war das Jahresgesamtergebnis zumindest durchwachsen, weil sie weltweit und fast das gesamte Jahr über oft drastische Rabatte anbieten mussten, um die Überproduktion zu verkaufen.

Dennoch werden die Manager nun den Weg der Überproduktion fortsetzen - gleichgültig, wie die Weltwirtschaft sich verhält. Sie hatten bereits 2024 alle Warnsignale ignoriert und wurden durch eine riesige Abnahme an Waren in China - respektive genauer der von den Kameraherstellern politisch gesteuerten Verschiffung nach China - (+24,5%) und ein kleines Wachstum in den USA (+7,3%) belohnt. Das Problem war nur, dass einige Firmen (u.a. Nikon) dort in China auf allen Ebenen und vereinzelt auch in Japan übervolle Lager hatten.

Meine persönliche Einschätzung ist, dass die Kamerahersteller die Überproduktion weiterhin forcieren mit ca. +10%. Ob sich das dann auch verschiffen oder gar an bezahlende Endkunden verkaufen lässt, ist eine andere Frage. Denn meine Analysen zum Jahr 2024 zeigten bereits für China gewisse Unstimmigkeiten. Da sich jedoch der Käufermarkt der wohlhabenden und reichen Interessenten weltweit von der jeweiligen Marktwirtschaft abgekoppelt hatte, werden viele noch teurere Kameras sicherlich auch verkauft werden können. Aber sie werden evtl. bald auf dem Gebrauchtmarkt auftauchen. Und fotografieren werden die meisten Besitzer damit noch weniger als im Vorjahr.

Meine erste Detailschätzung je Kameraklasse für 2025 (Stand Anfang 2025) sah deshalb so aus

Das grenzenlos übertriebene Wachstum bei der Produktion und Verschiffung wird alle Fachmagazine überraschen.

Bei der Gesamtproduktion erwarte ich +5 bis +10% mehr, also 8,8 bis 9,2 Mio. Stück. Aber selbst +20% und somit rund 10 Mio. Stück sind nicht auszuschließen. Dasselbe erwarte ich bei der weltweiten Verschiffung, also ca. 9-10 Mio. Stück.
Die Produktion der spiegellosen Kameras wird man weiterhin drastisch erhöhen um mindestens +10% auf weit über 6 Mio. Stück.
Auch die Produktion der Kameras mit fest eingebautem Objektiv (früher Kompakt- und Bridge-Kameras) wird man weiterhin drastisch erhöhen um mindestens +10% bis eher +20% auf über 2,1 bis 2,2 Mio. Stück. Im Extremfalls sind auch ca. 2,5 Mio. Stück herstellbar.
Und die DSLRs wird man kaum bis überhaupt nicht reduzieren. Also wird es bei weiterhin 900.000 bis 1 Mio. Stück bleiben. Angesichts der rückständigen USA und des noch rückwärtsgewandteren Europas könnten manche japanischen Manager die Produktion sogar wieder auf über 1 Mio. Stück steigern. Denn die absurd hohen Produktionszahlen von November mit über 103.000 Kameras mit Spiegel erlauben spielend 1,2 bis 1,3 Mio. Stück Jahresgesamtproduktion.
Jedoch wird man diese übertriebenen Produktions-Zahlen trotz Rabattaktionen vermutlich nicht absetzen können.

Fazit: 2025 musste ich eingestehen, dass ich die Manager in Japan inzwischen für völlig abgehoben von jeglicher Realität und ohne Bodenhaftung halte. Die nicht genau analysierten geringen Verschiffungs-Zunahmen in den USA und Asien sowie die noch weniger verstandenen starken Zunahmen in China lassen zumindest manche Führungskräfte offenbar wieder träumen. Aber vielleicht haben jene ja alle Recht, und die dummen Reichen kaufen ihnen alles (auch das für die Fotografie völlig Unbrauchbare) ab.

Prognosen der Kamerahersteller etc.

Ende Januar publizierte Canon seine erste Jahresprognose für 2025 mit ca. 6,3 Mio. Systemkameras, womit man Verschiffungen meinte. Das wäre laut Canon identisch zum Vorjahr 2024. Aber Canon will seinen Gesamtkameraabsatz um 8,4% steigern. Die anderen Kamerahersteller werden dies ebenfalls versuchen. Insgesamt gaben mehrere Kamerahersteller Anfang 2025 an, dass sie von einem gleichen Marktvolumen weltweit 2025 ausgehen wie 2024. Aber fast jeder wollte paradoxer Weise seinen eigenen Marktanteil erhöhen. Also kommt es zur weiteren Überproduktion und auch höheren Verschiffungszahlen - auch über die 6,3 Mio. Systemkameras hinaus.

Die CIPA publizierte am 27. Februar die Prognosen des Dachverbandes - als Querschnitt aller beteiligten Firmen - für das Jahr 2025: Man erwartete immerhin +1% bei den Kameras auf 8,58 Mio. verschiffte Stück, was leicht optimistisch ist. Bei den Kameras mit fest verbauten Objektiv erwartete man 1,92 Mio. verschiffte Stück, was mit +1,9% über dem Durchschnitt liegt. Bei den Systemkameras erwartete man 6,66 Mio. verschiffte Stück, was bei +0,8% zum Vorjahr liegt. Zudem erwartet man 10,56 Mio. verschiffte Objektive, was mit +2,4% über dem Durchschnitt liegt.

Ende April erhöhte Canon seine Prognosen für 2025 nochmals auf 6,6 Millionen Systemkameras (dedizierte Kameras mit Wechselobjektiven) und Ende Oktober sogar auf 6,8 Mio.

Jahresendzahlen 2025

Halten wir sachlich fest, dass 2025 noch immer mehrere Faktoren gegeneinander strebten: Der explizite Wunsch vieler Kamerahersteller zur massiven Überproduktion auf der einen Seite sowie miserable Rahmenbedingungen, wie die weltweit eher mäßig gute Wirtschaft mit Inflation und Käuferunlust sowie Rückgang der Anzahl der aktiven Fotografen im Westen kombiniert mit viel weiterem Gegenwind auf der anderen Seite. Verkompliziert wurde alles durch zwei Kriege und weltweite Wirtschaftssanktionen sowie zunehmende Zollsanktionen mit massiven Einführzöllen weltweit.

Die Gesamtproduktion betrug 9.126.473 Mio. Stück - Das war eine deutliche Steigerung von +9,1% gegenüber dem Vorjahr (2024 waren es 8.365.303 produzierte Kameras).

Die Kameras mit fest eingebautem Objektiv (früher Kompakt- und Bridge-Kameras) wurden 2.323.416 Mio. Stück neue Spitzenwerte in der Produktion erzielt. Das war eine erhebliche Zunahme von +23,1%. Die meisten davon dürften allerdings in den Sammlervitrinen der Liebhaber landen (jedoch kaum zum Fotografieren verwendet werden).

Die Kameras mit Spiegel DSLR wurden mit 686.604 hergestellt. Das war mit nur -30,1% Rückgang eine Überproduktion.

Von den spiegellosen Systemkameras wurden 6.116.453 Mio. Stück hergestellt +11,3% gegenüber dem Vorjahr 2024.

Die weltweite Verschiffung aller Kameratypen nahm durch massive Lagerräumung sogar noch deutlicher zu auf: 9.438.876 Stück oder um +11,2%. Das war aus Sicht der Kamerahersteller ein sehr erfolgreiches Jahr. Dennoch ist der Jubel der sogenannten Fachpresse nicht gerechtfertigt. Denn das prozentual beachtliche Wachstum fand auf niedrigem Niveau statt. Noch immer befanden sich die Produktions- und Verschiffungszahlen deutlich in der sogenannten 'Todeszone' unterhalb von 10 Mio. Stück. Die Kamerahersteller haben durch Rationalisierungen und Preiserhöhungen gelernt, in jener unbehaglichen Zone zu leben, weil es sich 2025 (dank massiver Diversifizierung) überwiegend um Video-Kameras handelte. Aber für die reine Fotografie mit dedizierten Kameras sah es weiterhin eher schwierig aus.

Fazit 2025: Du lebst eine Lüge - Oder: Kameras / Kleider machen Leute

Eine völlig fiktionale Filmserie - ohne Bezug zur Gesellschaft?

Die US-Anwalts-Serie 'Suits' (Anzüge respektive 'passt') zeigt das Leben von (im wahrsten Sinne des Wortes) gut-'betuchten' Betrügern. Der junge Anwalt Mike hat überhaupt nicht Rechtswissenschaft studiert, war nie in Harvard, ist kein zugelassener Anwalt, weil er bereits von Anfang an als Betrüger gestohlene Tests für Klassenarbeiten an alle eingeschüchterten und deshalb danach süchtigen Interessenten - dummer Weise oder aus Übermut auch an die Tochter des Schuldirektors - verkaufte, und deshalb sogar bereits vom College flog. Er ist einfach nur 'clever' und vor allem 'charismatisch' (wie Steve Jobs) nach US-Standards im Phrasen-Dreschen - meist inhaltsleere und oft aus abgedroschenen Filmen stammend, die man jedoch wie James Bond im maßgeschneiderten Anzug charmant mit einem süffisanten Lächeln äußert. Also fälscht er auch weiterhin in seinem Leben so ziemlich alles.

Die einzige Person / Rolle, welche dies erkennt und den ersten obigen Satz der Überschrift (you are living a lie) spricht, lebte ebenfalls ihre Lebenslüge, weil sie jahrelang mit einem Drogenhändler befreundet war, der in jungen Jahren auf extrem großen Fuß in einem luxuriösen New Yorker Apartment einen teuren Lebensstil mit u.a. 12 neuen 2.000-Dollar Maßanzügen mit ihr pflegte, wobei sie sich angeblich nie fragte, oder fragen wollte, woher das ganze Geld stammte. - Im Übrigen findet sie das Verhalten ihres neuen Freundes, der die Lüge (als falscher Anwalt) lebt großartig (That is awesome). - Auch sonst werden Lügen belohnt. Man muss sie nur wissenschaftlich seriös verpacken.

Jahrelang bestritt der junge Serien-'Held' (oder 'Serien-Held') seinen Lebensunterhalt durch das Fälschen von Prüfungsergebnissen (Abschlussprüfungen) für andere Absolventen gegen Geld. Aber er darf dies und sowieso alles nach modernen Standards, weil er angeblich eine 'harte Kindheit' hatte. Zudem darf er es, weil er angeblich genial ist: Er hat nicht nur ein fotografisches Gedächtnis, sondern kann das einmal blitzartig im Vorbeigehen Wahrgenommene (Gelesene ist zu viel gesagt) auch verstehen und vergisst es sein Leben lang nie mehr - kann also fast alles Wissen der Welt auswendig. Sein Boss und Mentor ist noch fauler und noch cleverer. Er hat in der Postabteilung einer Anwaltskanzlei gejobbt, wurde nach einer kurzen Liebesaffäre mit der Chefin von ihr jahrelang ausgehalten und konnte sich deshalb zwar Harvard leisten, hat aber dort die meiste Zeit nur gefaulenzt. Im Ergebnis leben sie das Leben der 'Herrenmenschen': Sie lassen andere für sich arbeiten und hören stattdessen Musik, spielen Poker oder andere Spiele (auch mit Menschen), wetten und gewinnen als herrschende 'Übermenschen' selbstverständlich fast immer, denn sie sind ja genial, oder zumindest clever. Falls nicht, dann wird gelogen, betrogen, getäuscht, eingebrochen, gestohlen, der eigene Mandat mit eigenen Privatdetektiven ausspioniert und erpresst. Man hackt sich hemmungslos mit Hilfe anderer Harvard-Absolvent(inn)en illegal in Computer sowie Banken weltweit ein und schiebt die Schuld dafür (ganz im Sinne des philanthropen Harvard-Absolventen und Präsidenten Obama) den Chinesen in die Schuhe. Man übt massiven Druck ('till it hurts' - 'bis es schmerzt') auch auf Unschuldige aus, nimmt sogar deren Tod als unvermeidliche Kollateralschäden in Kauf und geht dann eilenden Schrittes zur nächsten 'Beute' respektive zum nächsten 'Opfer' über. - Durch derart miese Tricks reich geworden bezahlen sie selbstverständlich dann zur Wahrung ihres Äußeren (deshalb die 12.000-Dollar-Maßanzüge - Suits) als angebliche 'Ehrenmänner' eventuell bei schiefgegangenen Fehlspekulationen anfallende Schulden als 'Ehrensache'. In den meisten Fällen nutzen sie ihre Zeit nur destruktiv, um irgendwelche 'Schwachstellen', 'Fehler' oder 'Mängel' sowie frühere 'Sünden' etc. der Gegner mit wissenschaftlich-psychologischen Tricks sowie 'schwarzen' Logikschlüssen aufzuspüren und dann gegen jene und zu ihrem eigenen Vorteil auszuspielen. Im Prinzip geht es in jenen kriminellen Kreisen nur um kleinste Nuancen der Unterschiede, welche jedoch die einen als angeblich weiße Helden und die nur minimal kriminelleren, neurotischeren, manipulativeren, hinterhältigeren und skrupelloseren Typen als die angeblich 'dunklen' Gestalten darstellen. Aber dadurch kann man dem dummen Zuschauer verdeutlichen, dass dann die minimal weniger Schlimmen doch noch als die relativ 'guten' Kriminellen am Ende obsiegen. Im Grunde geht es nur um Macht(missbrauch) und der überheblichen sowie immer wieder geäußerten und dargestellten Einstellung, dass man als cleverer Anwalt / Übermensch damit 'durchkommt', weil man angeblich die Wissenschaft auf seiner Seite hat. Es gibt laut Aussagen der Film-Helden sowieso nur zwei Kategorien von Menschen auf der Welt Sieger und Verlierer und: 'Wer siegt hat Recht'. Eine einfache Welt des Schwarz und Weiß.

Diese Serie ab 2011 gedreht spiegelt die USA unter Präsident Obama. Eine Lügenwelt, in der man alle glauben machen wollte, dass Herrschende (bis hin zum Harvard-Absolventen, Präsident und Friedensnobelpreisträger Obama) Wissenschaftler waren, welche angeblich der Wahrheit verpflichtet seien. Denn Harvard galt bis dahin als der geradezu heilige Leuchtturm der Wissenschaft - nicht nur in den USA. Die US-Bevölkerung erkannte damals jedoch ebenso bald, wie die Zuschauer in jener Serie, dass es auch jenen Mitgliedern der selbsternannten 'Herrenrasse' nur darum ging, die dumme Rest-Bevölkerung (im Film - wie früher von den Adligen - gehässig 'The other Half', 'die andere Hälfte der Menschheit' genannt) abhängig zu machen, respektive / und sie in dieser Abhängigkeit zu halten. In der Serie geht es konkret darum, dass Menschen (hier Mandanten) von einer (hier Anwalts-) Firma abhängig gemacht werden sollen. Es geht nicht darum, jenen Menschen wirklich zu helfen (jemals selbständig zu werden), sondern darum, möglichst viele neue Mandanten (Kunden) zu akquirieren und diese dann wie Drogensüchtige von der Firma (Anwaltskanzlei) auf Dauer abhängig zu machen. Man löst keine grundlegenden Probleme, sondern ersetzt sie nur durch andere, welche den Kunden auf Ewig als Milchkuh an einen binden. Deshalb war der betrügerische Anwalt vorher auch Gelegenheits-Drogendealer und Gelegenheits-Drogenkonsument. Er musste sich für die neue Anstellung nicht verstellen, umstellen oder umlernen. Als systemimmanent Lebender, Denkender und Handelnder bleibt er somit quasi auch 'authentisch'. Wie in der modernen Gesellschaft üblich wird dies dann auch noch mit einem 'guten' Ziel und hehren Zweck verbunden (der finanziellen Unterstützung seiner Großmutter), welche jede Lüge und jeden Betrug jenes 'Gutmenschen' rechtfertigen.

Niemals ging es um Erleuchtung, Wahrheit oder auch nur Ehrlichkeit. Wissenschaft ist sowieso nicht gleich Wahrheit. Sie ist unter den ehrlichsten Wissenschaftlern das Streben nach Wahrheit oder bestenfalls der Weg, der dazu führen kann. In der Gesellschaft (Anwaltskanzlei und auch sonst) geht es nicht um die absolute Wahrheit, sondern - wie in der Serie dargestellt - um das Siegen, den persönlichen Sieg und das finanzielle Profitieren an den dadurch vom Opfer erzielten Strafzahlungen.

Als intelligente Menschen dürfen Sie dies auf alles andere im Leben und in der Welt übertragen: Soziale Netzwerke, Parteien, Vereine etc. Alle arbeiten mit demselben Trick: Man bietet dem zu akquirierenden Kunden einen (Schein-) Vorteil an, um selbst danach an ihm bei jeder Handlung zu verdienen: Es ist gleichgültig, was der Kunde macht, oder, ob er überhaupt etwas macht. Man verdient immer daran. Hauptsache, man hat den 'Kunden' / Bürger erst einmal in seinen Klauen.

In der Geschichte der bildenden Künste hat man zuerst im 19. Jahrhundert die Malerei durch die analoge Fotografie, dann gegen Ende des 20. Jahrhunderts durch die digitale Fotografie und nun in den 2020er Jahren durch die GenKI (generative Künstliche Intelligenz) ersetzt. Den Hintermännern und -Frauen jener herrschenden Klasse ging und geht es nie um die Kunden noch um die Produkte, noch um die Werbung / Propaganda darum herum. Wie gesagt haben jene Anzugträger früher als Drogendealer eben Drogen an das Volk vertickt. Hauptsache die Kunden sind und bleiben abhängig von ihnen und ihren jeweiligen neuen Produkten - gleichgültig, was sie verticken. Sie amüsieren sich sogar beim Faulenzen darüber, dass die Kunden emotionalisiert Partei für Sie (die Lügner und Betrüger) ergreifen und sich heftige Streitereien über die vermeintlich 'besseren' Drogen in der Öffentlichkeit liefern. Die Drogen vom Drogenhersteller A seien denen vom Drogenhersteller B 'überlegen'. Analog sei 'besser' als digital oder Generative Fotografie sei 'besser' als digitale. In ihrer Freizeit liefern sie den von ihnen abhängigen 'Fach'-Magazinen sogar immer wieder neuen 'geistigen und vor allem mit vielen Pseudofakten untermauerten angeblich hochwissenschaftlichen Brennstoff', um die emotionalen Feuer am Leben zu erhalten.

In den USA hatten nach Obama viele Menschen 2016 (zumindest) jene US-Lügen satt und ersetzten sie (wie in der Film-Serie als 2015/6 der eine Lügen-Anwalt 'enttarnt' wird) durch andere, neue Lügen respektive neue Propaganda. In Europa und der Fotowelt war man noch nicht so weit, sondern lebte meist noch systemimmanent in seiner (wenn auch wie ein schlaffer Luftballon drastisch zusammengeschrumpften) selbstgeschaffenen Lügenblase.

Die reale Fotowelt 2025

U.a. auch deshalb konnten sich die Kamerahersteller 2025 leisten, im Grunde nichts zu tun. Kaum neue Produkte bei dafür steigenden verkauften Stückzahlen alter Ware sowie gleichzeitig steigenden Preisen belegten, dass die drogensüchtigen Kunden einem alles abkauften. Innovation war für den steigenden eigenen Profit überhaupt nicht mehr erforderlich. Und die süchtigen Fotografen waren über ihre Dritt-, Viert- und Fünft-Kameras (meist in Glas-Vitrinen gelagert oder am Handgelenk als Schmuck getragen) sogar glücklich. - Also waren alle 2025 sehr zufrieden.

Im Englischen gibt es einen Spruch: Be careful, what you ask for. You might get it. - 'Seien Sie vorsichtig, was Sie sich wünschen. Sie könnten genau das auch erhalten.' Die noch existierenden Fotografen mit dedizierten Kameras scheinen exakt das bekommen zu haben, was sie sich wünschten. Die anderen Bild- und Fotoerzeuger auch. Fakt war, dass spätestens 2025 die klassische Fotografie und Videografie endgültig umdefiniert worden war. Die Meisten spürten es irgendwie. Aber die Wenigsten wollten es (noch immer nicht) objektiv wahrhaben.

Nur der Hersteller Panasonic lieferte als Nachzügler mit mehreren Jahren Verspätung schließlich doch noch brauchbare Kameras 2025 nach, konnte jedoch noch immer keine 8K-Video-Leistung offerieren. Im November lieferte Canon noch den Nachfolger seiner R6, die als Mark III zwar gut war, jedoch auch keine Begeisterung mehr auslöste. Dasselbe Schicksal ereilte die wenige Wochen später angekündigte neue Sony A7V. Das Feld / Angebot hatte sich auf hohem Niveau derart angeglichen, dass technische Unterschiede nur noch in Laboren gemessen werden konnten. Faszinierende Neuerungen bei Kameras, welche einen 'Kaufzwang' auslösen würden, fand man 2025 nicht.

Am positivsten für die Fotografen und Videografen waren 2025 die zahllosen Neuerscheinungen von Objektiven vor allem der vielen chinesischen Optikfirmen, welche nicht nur hochwertig waren, sondern den Preis der großen Kamerahersteller oft drastisch unterboten: Die Hälfte oder nur ein Viertel des Preises der Kamerahersteller wurde 2025 bewiesen. So hoch waren die Gewinnmargen bei Objektiven der sogenannten Kamerahersteller. Dadurch wurde auch jedem Kunden klar, warum praktisch alle Kamerahersteller ihre Bajonette in irgendeiner Weise beschränkten und selbst oft für hohe Lizenzgebühren keineswegs Drittherstellern völligen Zugang dazu verschafften.

Dass die Preise angesichts der US-Zoll-Politik 2025 in den USA steigen würden, war erwartbar. Aber sie taten es faktisch nur minimal. Dass jedoch fast alle Firmen diese Preiserhöhungen vor allem in Europa durchführten, um die US-Kunden weiterhin zu schonen und den dortigen (Leit-) Markt zu subventionieren, war inakzeptabel. Denn bei mindestens 15, oft 30 und mehr Prozent Zoll hätten die Preise für Fotoausrüstung in den USA signifikant höher liegen müssen als in Europa, wo die (immer wieder angeführte, aber geringere) Umsatzsteuer hinzukommt. Aber faktisch lagen fast alle Preise in Europa nach den fast weltweiten Preiserhöhungen noch immer und oft drastisch höher als in den USA. Die einzige nennenswerte positive Ausnahme dieser schändlichen Praxis bildete OMD (früher Olympus).

Am groteskesten war Google mit dem 2025 neu vorgestellten Smartphone, das man mit dem Siegel von CAI ausstattete. Google war jener Hersteller, der immer mit den wenigsten und zudem billigsten / optisch minderwertigsten Kameramodulen seine Smartphones ausstattete. Um überhaupt auf eine von vielen gelobte Bildqualität der Endfotos zu kommen, musste man dort immer am dreistesten mittels früher als Computational Photography bezeichneter KI bei der Verarbeitung der bis zu über 20 zusammengefügten Serienbilder anwenden. Diesem reinen KI-Bild dann 2025 jedoch das Gütesiegel und Echtheitszertifikat CAI für ein angeblich absolut authentisches Abbild der Realität zu schenken, war der Gipfel der Unwissenschaftlichkeit. Es war faktisch reiner Etikettenschwindel. Somit wurde dieses Zertifikat (wie fast alle anderen Zertifikate kommerzieller Firmen auch) zur reinen Glaubensfrage. Aber es lieferte für alle Beteiligten neben der gigantischen Zeit- und Kosten-Ersparnis der mühsamen Überprüfung der Fakten hinter einem Foto eben auch schlichtweg den Vorteil der Einfachheit. Denn Glauben ist immer einfacher, als etwas wissenschaftlich sauber nachzuprüfen. - Lassen Sie sich da auch nicht täuschen: Es geht hier nicht um 'Vertrauen'. Denn vertrauen kann man nur einem genau bekannten Menschen, nicht jedoch einem lächerlichen Zertifikat kommerziell daran interessierter Firmen.

KI - Künstliche Intelligenz

Bei Genk KI (Generativer Künstlicher Intelligenz) ging es wie vorausgesagt 2025 nur noch um Video, wo die Fortschritte beeindruckend waren. Die künstliche Fotoerzeugung war technisch abgehakt und so gut, dass sie überall für Normalanwender in Smartphones und sogar ersten Kameras integriert wurde.

Die Weltwirtschaft

Beeinflusst wurde die Weltwirtschaft von zwei langen Kriegen und den Wirtschaftssanktionen sowie den Zöllen fast aller Länder, aber vor allem der USA und der EU sowie den Ausfuhrkontrollen für seltene Erden (China) und der Chips (USA). Hinzu kam eine geschwächte Weltwirtschaft mit insgesamt sehr schwacher allgemeiner Konsumtätigkeit - beides nochmals drastisch verstärkt in Deutschland. Faktisch konnte der Foto- und Video-Markt sich jedoch (ähnlich wie die Schmuckindustrie) davon abkoppeln. Oder andersherum: Die Reichen kauften, als ob es kein Morgen gäbe und die Armen waren sowieso nicht mehr als Kunden bei dedizierten klassischen Kameras dabei. - Im ersten großen Wirtschaftsartikel 2015 stellte ich die rhetorische Frage, ob die Kamerahersteller tatsächlich alle durch massive Preisaufschläge in die Leica-Preisklasse aufsteigen wollen. Nach nun zehn Jahren gestehe ich meine Fehleinschätzung ein: Willkommen in der Welt der Luxusprodukte und des Schmucks für wenige Reiche.

Dass es in Deutschland ökonomisch drastisch bergab ging, belegte die Gallup-Studie aus dem Jahr 2024, bei der 78% der Angestellten ganz offen zugaben, nur noch 'Dienst nach Vorschrift' zu machen. Der Grund lag an dem von den Grünen angerichteten Chaos in der Politik und Wirtschaft, den auch die neue Regierung 2025 nicht mehr beheben konnte. Die emotionale Bindung, Loyalität und das Vertrauen in die finanzielle Zukunft des Arbeitgebers oder in den Staat waren auf einem ungeahnten Tiefststand. Siehe hierzu meinen vor vielen Jahren bereits publizierten Artikel Untergang, für den ich seitdem getadelt wurde, der jedoch ebenfalls durch alle Studien inzwischen nicht nur belegt, sondern weit überboten wurde. - Gegen Ende des Jahres wurde zudem ersichtlich, dass die meisten Unternehmer auch das geringe Vertrauen in die neue Regierung und ihre nicht gehaltenen Versprechen verloren hatten.

In Deutschland wurde mit dem Euphemismus von 1.000 Milliarden Euro Sondervermögen 2025 nichts erreicht. Das versprochene Wachstum blieb aus. Und 'Sondervermögen' tat so, als ob man in der Schublade der verstorbene Tante unerwartet ein bisher unbekanntes Sparbuch mit 1.000 Milliarden gefunden hätte. Faktisch waren das nach Aussage alle Analytiker - sogar der Befürworter dieser Verfassungsänderung - angesichts der bestenfalls für die Zukunft erwartete minimalen Wachstumsraten nie mehr rückzahlbare Schulden, wofür man bei 1,2-1,3% erhofftem Wachstum in den Folgejahren noch nicht einmal die laufend anfallenden Zinszahlungen erbringen kann. Die wenigen Optimisten sprachen zunehmend nur noch vom Strohfeuer - ziemlich wenig für 1.000 Milliarden Euro. Damit erging es Deutschland so wie vielen verschuldeten Staaten: Japan, USA, Frankreich, Italien, England. Bei allen saßen inzwischen weitere mitbestimmende 'Koalitionspartner' am Entscheidungstisch: Die internationalen Finanzmärkte. Faktisch entschieden sie immer öfter über die Politik. Gleichgültig wie mächtig die Staatslenker erschienen, sie mussten alle einknicken und Rückzieher machen, wenn die Finanzmärkte eine Währung abwerteten oder im gleichen Schritt die Renditen der an der Börse gehandelten Staatverschuldungspapiere erhöhten. Das funktioniert so: Wenn die Investoren das Vertrauen in die Rückzahlungsfähigkeit eines Landes verlieren, dann verkaufen sie die Schuldscheine (Bonds) jener Staaten. Dadurch sinkt deren Wert - sagen wir von nominal 100 auf 80. Aber in Relation dazu steigen die dafür gebotenen festen Zinsen (von sagen wir 3% auf den Nominal-Wert von 100) eben real beim Restwert von nur 80 an, denn 3# (Euro, Dollar, Yen etc.) bei nur 80# Kaufwert sind 3,75% Rendite / Realzins. In der Folge muss jener Staat für neue Schuldscheine diesen Aufschlag bezahlen - mindestens -, um überhaupt noch 'Dumme' zu finden, welche das Risiko eingehen. Denn Staaten können in Konkurs gehen, wobei man als Investor in Staatsschuldscheine evtl. alles verliert. Das mag für Reiche lächerlich klingen. Wer jedoch einen Kredit bezahlen muss, dann machen bei rund 2.500 Mrd. Euro Schulden in Deutschland im Jahr 2024 (neuere Zahlen werden aus gutem Grund nicht publiziert) +0,75% mehr Zinsen zur Schuldentilgung ca. 18,75 Mrd. zusätzliche Straf-Zins-Zahlungen im Jahr aus - für nichts. Gleichzeitig senken die mit jenen Finanzinvestoren verbundenen Rating-Agenturen die Bonität jener Staaten angesichts der hohen und vor allem steigenden Schulden und den geringen Wachstumsraten, weil die Entwicklung nicht mehr ihren Erwartungen entsprach. Alle Länder werden in den kommenden Jahren dies schmerzlich erfahren. Denn die Rüstungsausgaben oder der überbordende Sozialstaat werden über weitere Schulden nicht mehr finanzierbar sein. Bedenkt man, dass die am meisten verschuldeten Länder auch die Geldgeber für fast den gesamten Rest der Welt sind, dann wird dies Folgewirkungen für alle Staaten und Menschen auf der Welt haben.

Cineastischer Nachtrag

Die schnelle und (zumindest im Original auf Englisch) teilweise durchaus interessante alte Filmserie kann man seit Oktober 2025 kostenlos in der Mediathek von ZDFinfo als historischen Rückblick sehen. Den wesentlich ernüchternderen Rückblick auf die Geschichte der klassischen Fotografie werden hingegen nur wenige interessierte Historiker als Totenrede und Nachruf bald für die wenigen an der Vergangenheit Interessierten verfassen. - Vielleicht erscheint dies auch bald als Kurzfilm in der ZDF-Serie 'Das war dann mal weg', wie Lockenwickler, Bestellkataloge, Telefonbücher etc.

Detailauswertungen und Grafiken zum Jahresergebnis 2025

Preisentwicklung der Systemkameras mit und ohne Spiegel

Wert in 1.000 Yen je verschickter DSL

Wert in 1.000 Yen je verschickter DSL - alle Systemkameras mit und ohne Spiegel. So wertvoll / teuer waren die DSL im Durchschnitt wirklich.
Hier das große Diagramm bildschirmfüllend.

Alle Hersteller beteuern, dass sie einen massiven Trend zu teureren - pardon: hochwertigeren - Kameras feststellen und marketing-technisch auch bewerben, weil alle Firmen darin ihr Heil sehen, und der Kunde dies nicht nur bereitwillig mitmacht, sondern sogar wünscht. - Man ist hier an den Chevas-Regal-Effekt erinnert: Falls ein Produkt nicht gekauft wird, dann überteure den Preis. Dieser Trick aus der Verkaufspsychologie funktionierte bei vielen (nicht-technischen) Produkten.

Und in der Tat hat sich der durchschnittliche Wert der DSL-Kameras (alle Systemkameras mit und ohne Spiegel zusammen) zwischen 2011 und 2024 immerhin um 221% auf rund 109.393 Yen erhöht. 2025 sank er wieder auf 104.130 Yen. Das waren noch immer +206% seit 2011. Aber dieser 2025 niedrigere Wert lag am enormen Übergewicht der billigeren APS-C-Kameras - meist Vlogging-Modelle. (Zum Vergleich: Das waren Ende 2025 aufgrund der völligen Abwertung des Yen etwa 567 Euro. Vorsicht: Hierbei handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um reine Netto-Verschiffungspreise.)

Erstaunlich ist die drastische Zunahme seit 2019. Offensichtlich waren durchschnittlich +200% Preissteigerung von 2011 bis 2025 (also eine Verdreifachung des Preises) dem Endkunden vermittelbar. Aber es bleibt abzuwarten, wie viel er nochmals obendrauf mitträgt. Allerdings handelt es sich bei den übrig gebliebenen wenigen Fotografen und Videografen eher um wohlhabende und reiche Personen, welche sich vermutlich inzwischen jeden Preis leisten. Geld spielte seit Anfang der 2020er Jahre bei jener Rest-Gruppe keine Rolle mehr.

Dieser aus Firmensicht so erfreuliche Trend übertrifft inzwischen sogar die früheren Werte, welche die CIPA seit 2003 ausweist.

Der durchschnittliche Wert der verschifften Kameras schien 2025 den Spitzenwert überschritten zu haben. Man warf 2025 immer mehr preiswerte Kameras, jedoch auch minderer Qualität, im Videobereich (Vlogging) auf den Markt. Dies geschah oft im Bereich unter oder um 1.000 US$/Euro. Mit viel Werbung und Rabattaktionen wurden sie auf manchen Märkten auch nachgefragt, obwohl sie kaum Mehrwerte zu Smartphones mehr boten. Ob dieser Trend anhält, ist unklar. Aber zahlreiche Hersteller setzten offenbar darauf.

Allerdings ist hierbei seit Anfang 2022 der drastische Währungsverfall des Yen zu berücksichtigen. Er erklärt den extrem steilen Anstieg im Jahr 2022 in japanischen Yen. Faktisch waren die 2022 verschifften DSL-Kameras damals durchschnittlich etwa 729 Euro wert. 2023 kam es durch die drastische Verschiebung der Produktion und Verschiffung weg von Vollformat-Modellen hin zu billigen APS-C-Kameras jedoch zu einer durchschnittlichen Preisreduktion in Euro auf nur noch 670 je verschiffter Kamera, weil man die Märkte mit billigen Kameras für die 'Armen' fluten wollte. 2024 kam es neben billigen Vlogging-Kameras zu einer Schwemme an Retro-Kameras, welche ebenfalls eher noch relativ preiswert waren. Zwar wurden die neuen Kameras immer teurer, aber vor allem im Top-Segment der teuersten Modelle waren auch viele Kunden von deren eher bescheidenen (Mehr-) Leistungen kaum überzeugt. Deshalb hielt sich der durchschnittliche Preis in Yen auch 2025 in Grenzen.

Wert in 1.000 Yen je verschickter Kompaktkamera

Wert in 1.000 Yen je verschickter Kompakt- und Bridge-Kamera. So wertvoll / teuer waren die Kompakt- und Bridge-Kameras im Durchschnitt wirklich.
Hier das große Diagramm bildschirmfüllend.

Alle Hersteller beteuern, dass sie vor allem bei Kompakt- und Bridge-Kameras einen massiven Trend zu wertvolleren Modellen feststellen und marketing-technisch auch bewerben, weil alle Firmen nur noch darin ihr Heil sehen, und der Kunde dies nicht nur bereitwillig mitmacht, sondern angeblich sogar wünscht.

Und in der Tat hat sich der durchschnittliche Wert der Kompakt- und Bridge-Kameras zwischen 2012 und 2025 (in Yen) auf 676% fast versiebenfacht und so auf 62.152 Yen erhöht. (Zum Vergleich: Das waren Ende 2025 etwa 339 Euro. Vorsicht: Hierbei handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um reine Netto-Verschiffungspreise.)

Allerdings ist auch hier der drastische Währungsverfall des Yen im Jahr 2022 bis 2025 zu berücksichtigen. - Dennoch ist dieser aus Firmensicht so erfreuliche Trend der höchste Wert, welchen die CIPA jemals angab.
Jedoch wird dieser für die Firmen erfreuliche Wert dadurch getrübt, dass die preiswerten Kompaktkameras schlichtweg weniger nachgefragt wurden, weil sie durch Smartphones ersetzt wurden. Teure Kompaktkameras gab es immer und sie fanden auch immer ihre Kunden - meist ernsthafte Fotografen, welche eine qualitativ hochwertige Kompaktkamera als Zweitkamera zur großen DSL wünschten. Nun entfallen seit Jahren die Kunden aus dem billigen Preissegment. Zwischen 2010 und 2023 sanken die Verschiffungen von über 108 Mio. Kompaktkameras auf 1,7 Mio., um 2024 aufgrund der sündhaft teuren neuen Edel-Kompakten auf 1,88 Mio. und 2025 weiter auf 2,44 Mio. anzusteigen. Bereits dadurch verschiebt sich automatisch der durchschnittliche Wert der Kameras nach oben zu den hochpreisigen. Auch hier spielte Geld für die übrig gebliebenen überwiegend älteren Kunden keine Rolle mehr.

Der lange Weg bei spiegellosen Kameras zum Erfolg

SLR und spiegellose Kameras in absoluten Zahlen

SLR (blau = mit Spiegel) und spiegellose Kameras (rot) in Millionen verschifften Gehäusen.
Hier das große Diagramm bildschirmfüllend.

Vorab: Erst seit 2011 werden die beiden Kameratypen mit und ohne Spiegel beim Dachverband CIPA separat aufgelistet.

Während man bei Kameras mit Spiegel (blau) einen deutlichen Rückgang erkennt, konnten sich die Spiegellosen zumindest auf einem beachtlichen Niveau halten. Aber vom vielfach vorhergesagten schnellen Umstieg aller Fotografen auf spiegellose Systeme kann man noch immer nicht sprechen. Ganz im Gegenteil zeigte sich 2020 ein verheerender Trend: Während DSLRs geradezu abstürzten, sank auch die Nachfrage nach spiegellosen Kameras deutlich - auf den tiefsten jemals publizierten absoluten Wert.

Erst ab 2021 wurde es besser für spiegellose Systemkameras und beide Trends setzten sich fort, sodass man 2022 bei den Verschiffungen von 2/3 spiegellosen Kameras zu 1/3 DSLRs ausgehen konnte. 2023 wurde das Verhältnis etwa 1 zu 4, und 2024 steigerte es sich auf fast 1 zu 6. Vor allem setzte sich der erfreuliche Trend bis 2025 fort, indem die Gesamtzahlen aller Systemkameras anstiegen, weil die spiegellosen schneller wuchsen, als die DSLRs absanken. Ende 2025 waren es noch 690.911 verschiffte Kameras mit Spiegel, aber bereits 6.311.054 spiegellose Systemkameras.

SLR und spiegellose Kameras im prozentualen Vergleich

SLR (blau) und spiegellose Kameras (rot) im prozentualen Vergleich (der verschifften Einheiten).
Hier das große Diagramm bildschirmfüllend.

Prozentual fällt die Marktveränderung zwischen den beiden Kameratypen mit und ohne Spiegel zwar deutlicher zugunsten der Spiegellosen aus.

Aber fast 10% aller Kunden bei Systemkameras griffen 2025 noch immer zu klassischen Kameras mit Spiegel. Oder - vorsichtiger formuliert - die Hersteller glaubten das und verschifften diese vielen DSLR-Modelle.

Vor allem an diesen beiden sich zwischen 2021 und 2023 aufsteilenden Kurven erkennt man, dass die Hersteller die eigene Produktion etwas schneller auf nur noch spiegellose Modelle umstellen wollten. Aber 2024 und 2025 bremsten sie wieder ab, indem sie noch immer erstaunlich viele DSLRs verschifften.

SLR und spiegellose Kameras im Wert-Vergleich

SLR (blau) und spiegellose Kameras (rot) im Wert-Vergleich in 1.000 Yen.
Hier die große Grafik bildschirmfüllend.

Vorsicht: Um die Unterschiede sichtbar zu machen, musste die Grafik in ihrer Höhe drastisch verändert werden. D.h. die Y-Achse beginnt unten nicht bei 0.

Während man bei Kameras mit Spiegeln insgesamt eine weitgehende Seitwärtsbewegung festhalten kann, konnte man bei spiegellosen Systemen den Wert je Kamera (in Yen) steigern.

Bei spiegellosen Systemen lässt sich zweifelsfrei ein deutlicher Trend zu immer teureren Kameras feststellen: Eine Steigerung von 31.645 auf 125.501 Yen 2022 (mehr als das 4-Fache) in 10 Jahren ist beachtlich. Einerseits waren die Kunden hier offensichtlich bereit, 306% mehr zu bezahlen. Andererseits lag dies sicherlich zu einem erheblichen Teil auch daran, dass erst in den letzten Jahren wirklich hochwertige spiegellose Kameras bei Vollformat auf den Markt kamen - zu allerdings auch entsprechend hohen Marktpreisen.

Aber 2023 betrug der Wert nur noch 120.110 Yen. Bereits die weitere Yen-Abwertung 2023 hätte die Kurve erneut steil ansteigen lassen müssen. Dass es nicht so kam, sondern der Wert 2023 einen Knick zeigte, lag eindeutig an den in großer Zahl produzierten billigen APS-C-Kameras für die 'Armen'. D.h. man verschiffte seit 2023 viel weniger der besonders teuren Vollformat-Kamera-Modellen als in den Vorjahren. 2024 verlor der Yen weiter an Wert, aber die Zahlen steigen nur minimal an. Da man jedoch massiv mehr Kameras verkaufte, waren dies ebenfalls eher preiswertere Modelle.

Bereits 2015 hatten somit die spiegellosen Kameras diejenigen mit Spiegel nicht nur im durchschnittlichen Wert eingeholt, sondern sogar etwas überholt. Seitdem festigte sich dieser Trend.
Damit dürfte nun hoffentlich auch endlich der Mythos vom Tisch sein, dass gleichwertige spiegellose Kameras preiswerter wären, als solche mit Spiegel. 2025 kosteten die verschifften spiegellosen Kameras durchschnittlich etwa 2,5-Mal so viel wie Kameras mit Spiegel: 110.713 Yen für spiegellose gegenüber 43.995 Yen für DSLR.

Ganz vorsichtig darf man somit vermuten, dass diejenigen Kunden, welche sich spiegellose Kameras zulegten, im Durchschnitt bereit waren, dafür sogar mehr zu bezahlen als für Kameras mit Spiegel.

Vergleicht man die jährlichen Wertsteigerungen bei spiegellosen Systemen, so zeigt sich mit einem Plus zum jeweiligen Vorjahr +16%, +13%, +7%, +6%, +15%, +18%, +12% zum Vorjahrespreis. 2020 kam es auf bereits hohem Preisniveau nochmals zu +18% Preissteigerung sowie 2021 nochmals zum Sprung um über +24% und 2022 um +23%. Aber 2023 trat eine technische Umkehr ein, die jedoch anders zu erklären ist: DSLRs mit Spiegel stiegen vor allem aufgrund des Wegbrechens der billigen Modelle im Durchschnittswert an. Denn in der Produktion wurden nur noch wenige teure Spitzenmodelle mit Spiegel belassen. Der Rest wurde sang- und klanglos eingestellt. Bei spiegellosen Modellen kam es zur bereits beschriebenen Hinwendung zu Billigmodellen - vor allem mit kleinem Sensor bei APS-C, sodass deren Durchschnittswert sank.

Angesichts neuer sündhaft teurer spiegelloser Modelle seit 2023 wird der Aufwärtstrend beim Endkunden-Preis jedoch kaum zu stoppen sein. Fotografen sollten sich auf weiterhin steigende Preise bei spiegellosen Kameras einstellen. Denn der Durchschnittswert aller hergestellten Kameras in YEN hat nichts mit dem Einzelprodukt zu tun, das Sie sich in Ihrem Land neu anschaffen.

Wegbrechender Beifang der Normal-Fotografen

Beifang - Jährlich verschiffte Kameras

Hinweis: Es handelt sich um eine additive Flächendarstellung. Beide Flächen zusammen ergeben die (bereits oben dargestellte) Jahresverschiffung von 2003 (Anfang der dezidierten Messung) bis heute. Die Einheiten sind in Stück verschiffte Kameras.
Hier die große Grafik bildschirmfüllend.

Man erkennt auf den ersten Blick, dass früher der Beifang (orange Fläche) der Gelegenheitsfotografierer, welche überwiegend Kompakt- und Bridge-Kameras erwarben, extrem hoch war. Aber er fiel von über 110 Mio. im Jahr 2008 auf rund 1,7 Mio. im Jahr 2023. Da sind über 98% der Kunden verloren gegangen. Das war jedoch auch immer das Reservoir der potentiellen Aufsteiger zu wertvolleren Systemkameras. 2024 stieg die Zahl wieder auf 1,88 Mio. und 2025 auf 2.436.911 Stück verschiffte Kameras mit fest eingebautem Objektiv. Jedoch waren davon sehr viele alte Fotografen, welche eine edle Zweit-, Dritt-, Viert-Kamera erwarben. Das war somit nicht mehr überwiegend der frühere Beifang der potentiellen Aufsteiger, sondern der wohlhabenden Mehr-Kamera-Käufer. Jedoch auch sonst waren viele neue junge Käufer eher am hübschen Mode-Accessoire als an der Fotografie selbst interessiert. Die reine Verkaufsmenge sagt somit nicht mehr viel über ein angebliches 'Wachstum' der Fotografie aus.

Man erkennt allerdings ebenso, dass die Anzahl der verschifften Systemkameras (blaue Fläche) seit 2012 auch deutlich zurückging. 2012 waren es noch fast 20,2 Mio. DSL (Systemkameras mit und ohne Spiegel) und 2021 nur noch rund 5,3 Mio. Ein Minus von über 73%. 2022 erhöhte man die Verschiffung wieder auf etwas über 5,9 Mio. Stück und 2023 auf fast 6 Mio., 2024 auf 6,6 Mio. Stück und 2025 auf 7 Mio. Stück. Das werden sicher viele Analysten als Durchschreiten des Tales der Tränen definieren. Aber das lag vor allem an der Nachfrage Chinas sowie vielen billigen Video-Kameras (Vlogging), wobei dort genaue Analysen fehlen.

Noch fataler ist hingegen, dass inzwischen der rote Beifang an Gelegenheitsfotografierer geringer ist, als die Kernmasse der ernsthaften Fotografen, die sich eine Systemkamera anschaffen. Das erklärt auch die weitgehend fehlenden Neueinsteiger bei Systemkameras.

Wenige Neueinsteiger, die zudem oft nicht an der Fotografie interessiert sind, sondern bestenfalls an der Videografie, sowie eine sinkende Kernzielgruppe der Fotografen, welche durch Mehrfachkäufe (also Zweit-Kameras zum Ausgehen oder die Vitrine) auffallen, werden jedoch langfristig zum Existenzproblem für die Fotobranche.

Im Gegensatz zu allen Prognosen der Kamerahersteller sehe ich Mitte 2020er im klassischen Fotobereich noch keine langfristig stabile Größe an loyalen Kunden. D.h. die Nachfrage wird evtl. sinken, sobald jene alten (und wohlhabenden) Mehrfachkäufer ausscheiden.

Prognose Systemkameras bis 2030

Prognose bis 2030 für Systemkameras:
Bei Systemkameras (DSL - mit und ohne Spiegel zusammen) kann man das optimistische Szenario - das ist die kühne Hoffnung der Kamerahersteller - mit jährlichem dem +6% Wachstum des Jahres 2025 ab 2026 bis 2030 (orange) durchspielen und kommt 2030 auf rund 9,4 Mio. Kameras weltweit.
Das neutrale Szenario mit +3% Wachstum (grau) kommt 2030 auf 8,1 Mio. Systemkameras (DSL - mit und ohne Spiegel) weltweit.
Das pessimistische Szenario mit nur +1% jährlichem Wachstum (blau) kommt 2030 auf 7,4 Mio. Systemkameras (DSL - mit und ohne Spiegel) weltweit.

Das sind absichtlich wirklich kühn-positive Prognosen auf 2030. Aber 2030 handelt es sich dann fast ausschließlich um Videokameras. Jedoch sagen zahlreiche Analysten in den kommenden Jahren einen steilen Absturz aufgrund der GenKI und der miserablen Rahmenbedingungen für die Kamerahersteller voraus. Es könnte somit zu einem (von mir genannten ökonomischen) 'Märklin-Effekt' kommen, bei welchem irgendwann schlagartig das kommerzielle Interesse der Berufsfotografen unerwartet drastisch nachlässt und nur wenige Liebhaber im Amateurbereich übrig bleiben, welche jedoch aufgrund der dann steigenden Produktpreise auch ihr Kaufverhalten einschränken. Denn mit modernen Kameras kann man sicherlich 10 Jahre arbeiten. D.h.: Ohne Unfallschaden oder Diebstahl gäbe es dann keinen direkten Kaufzwang mehr.

Prognose Kameras mit fest verbautem Objektiv bis 2030

Prognose bis 2030 für Kameras mit fest verbautem Objektiv (früher Kompakt- und Bridge-Kameras):
Bei Kameras mit fest verbautem Objektiv (früher Kompakt- und Bridge-Kameras) kann man das optimistische Szenario mit +30% Wachstum des Jahres 2025 bis 2030 (orange) fortsetzen und kommt dann 2030 auf gigantische 9 Mio. Kameras weltweit.
Das neutrale Szenario mit +15% Wachstum (grau) kommt 2030 auf 4,9 Mio. Kameras mit fest verbautem Objektiv weltweit.
Das pessimistische Szenario mit +5% Wachstum (grau) kommt 2030 auf rund 3,1 Mio. Kameras bei der Klasse der Kameras mit fest verbautem Objektiv (früher Kompakt- und Bridge-Kameras) weltweit.

Gleichgültig, wie man es betrachtet: Die alten Spitzenwerte werden nirgendwo mehr erreicht. Ferner halte ich persönlich das Wachstumspotential bei Systemkameras angesichts der geringen technischen Weiterentwicklung für eher gering. Bei Kameras mit fest verbautem Objektiv (ehemals Kompakt-Kameras) befürchte nicht nur ich einen kurzfristigen Retro-Trend, der auch schnell wieder abebben kann.

Der Haken an diesen Prognosen liegt darin, dass es sich um leicht politisch manipulierbare 'Verschiffungszahlen' handelt und nicht um reale Verkäufe an die bezahlenden Endkunden. Sofern das japanische Management weiterhin abgehoben in seinen Traumwelten lebt, können sie jede beliebig hohe Zahl an Kameras herstellen und verschiffen lassen. Persönlich gehe ich jedoch von gravierenden Umbrüchen in den kommenden Jahren aus, welche negative Einflüsse auf die realen Verkaufszahlen haben werden. Vermutlich werden diese Zahlen zuerst bei den Kameras mit fest verbautem Objektiv einbrechen, weil die alten Mehrfachkäufer ausscheiden oder irgendwann ihre Vitrinen mit Sammler-Stücken voll haben.

Chinas Aufstieg

Dieser Trend wurde über Jahre aufgebaut, wie Sie im Artikel Foto-Wirtschaft - Kameras nachlesen und anhand von Grafiken erkennen können. - Jedoch wurde er im Westen - wie so vieles über China - lange Zeit nicht wahr- und vor allem nicht ernst genommen.

China war bereits 2023 der Hauptabnehmer bei Kameras und legte 2024 sowie 2025 nochmals zu. Ganz Americas - also vom Nordpol bis zum Südpol alle Länder des amerikanischen Kontinents - lagen darunter und ganz Europa lag nochmals tiefer bei den Abnehmerzahlen. Hinzu kam, dass die Chinesen überwiegend teurere modernste spiegellose Kameras kauften.
Bei allen Kameras zusammen konnten die Chinesen 2023 +24,7%, 2024 +24,5% und 2025 +16,3% Wachstum vorweisen. Das war extrem. Allerdings schwächte sich das Wachstum 2025 nicht nur prozentual, sondern auch in absoluten Kamerazahlen ab: von 2024 +383.424 Stück auf nur noch einen Zuwachs von +317.382 Stück. Somit sollte dies bei weiteren Wachstumsprognosen berücksichtigt werden.

Aber der Trend war seit 2022 auch bei Objektiven erkennbar, was eine absolute Ausnahmeerscheinung darstellt. Allerdings reduzierte sich auch hier das Wachstum von 2023 +22,1%, 2024 +19,5% zu 2025 +10,6%. Das sind noch immer traumhafte Wachstumswerte, vor allem, weil die Basis ja stetig weiter anstieg. Dennoch sollte dies bei weiteren Wachstumsprognosen berücksichtigt werden.

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass China der technikaffinste Markt ist und bei Kameras die größte Abnehmerregion weltweit. Siehe dazu die Detailauswertungen zu China seit 2019.

Bereits 2015 schrieb ich in meiner Grundlagen-Analyse zur Foto-Wirtschaft: Wenn man die gesamten Markteinflüsse, wie demographische und wirtschaftliche, technische sowie soziale Entwicklungen betrachtet, so wird kurzfristig die Nachfrage weiter deutlich schrumpfen, mittelfristig die Zugewinne an neuen ernsthaften Fotografen in den Schwellenländern die Abgänge derselben in Europa und den USA im günstigsten Fall ausgleichen. Es wird folglich mittelfristig bestenfalls zu einer Stagnation kommen. Und es kann erst langfristig wieder zu einem leichten Wachstum kommen - auf einem dann jedoch sehr geringen Niveau. - Dies scheint sich nun zu bewahrheiten.

Daraus folgt, dass die japanischen Manager optimistisch für die Zukunft sind. Ob dieses Wachstum jedoch so anhält, ist unklar. Mein Einwand als advocatus diaboli ist, dass Asien / China bereits in den Jahren 2014 bis 2017 massiv kaufte. Es könnte somit sein, dass jene Kunden einfach nach der üblichen logischen (Kauf-)Pause von ca. 10 Jahren nun eben nachkaufen. Denn nach ca. 10 Jahren zeigen viele Kameras und Objektive zeitbedingte Defekte, und man erkennt als Nutzer beim Neukauf nach solch einem Zeitraum auch wirklich eine signifikante Verbesserung. Zudem wurde dieser Effekt überlagert respektive verstärkt durch das typische 'Nach-Pest-Syndrom' also dem in der Geschichte bekannten Kaufwahn und der übertriebenen Lebensfreude nach der Pandemie.

Bedenklich stimmt mich vor allem das von mir erarbeitete folgende Diagramm:

Nach China verschiffte Kameras und Objektive

Nach China verschiffte Kameras und Objektive in absoluten Stückzahlen. Manche Detail-Werte der CIPA fehlen noch. - Hier das große Diagramm bildschirmfüllend.

Vorab: Für China listet die CIPA erst seit 2019 eigene Zahlen auf.
Halten wir zuerst einmal fest, dass es bereits 2019 also vor der Pandemie in China - wie überhaupt in Asien und weltweit - bergab ging. Dann ist es wichtig sich in Erinnerung zu rufen, dass 2020 China durch die Pandemie am härtesten mit Lockdowns und Wirtschaftseinbruch getroffen wurde. Aber von da an ging es steil bergauf.
Vor allem erkennt man dies an der blauen Kurve, welche - immer steiler ansteigend - die Verschiffungszahlen der Systemkameras anzeigt.
Darüber liegt die rote Kurve aller nach China verschiffter Objektive. Sie sieht auf den ersten Blick ebenfalls erfreulich aus. Aber dies täuscht etwas.
Unter der blauen Kurve der Systemkameras liegen die beiden Kurven der verschifften Objektivklassen, wobei man pauschalieren kann, dass die violette Linie die Zahl der APS-C-Objektive (mit einigen wenigen MFT-Versionen) und die grüne Kurve die der Vollformat-Objektive (mit ganz wenigen Mittelformat-Modellen) darstellt. (Die CIPA hat die offiziellen Daten für 2025 noch nicht publiziert. Sie werden in der Grafik in ein paar Monaten nachgereicht.)

Halten wir sachlich fest, dass China zuerst (2019 und 2020) mehr kleine Objektive für APS-C und MFT kaufte. Erst ab 2021 waren es deutlich mehr Vollformat-Objektive, wobei sich dies 2024 fast anglich. - Man darf ganz vorsichtig daraus ableiten, dass die besten Zeiten der lukrativen Vollformat-Objektiv-Verkäufe (2021-2023) schon wieder langsam vorüber gehen. Man darf daraus vorsichtig auch schließen, dass der Anteil der APS-C-Kameras von 2022 bis 2024 anstieg. Denn ansonsten benötigt niemand steigende dazu passende Objektive. - Nikon bestätigte das inzwischen in seinem verheerenden Quartalsbericht zum Weihnachtsquartal 2025.

Das nächste Diagramm verdeutlicht den negativen Trend:

Nach China verschiffte Kameras und Objektive

Nach China verschiffte Kameras und Objektive im Vergleich zur restlichen Welt (ohne China).

Vorab: Derartige Verhältniszahlen - wie hier die jährlich verschifften Objektive zu den Kameras - betrachten immer den gesamten Markt aller Käufer. Das ist selbstredend ungerecht gegenüber dem einzelnen Fotografen und Videografen. Natürlich finden sich auch in China Kamerabesitzer mit 10 und sogar mehr Objektiven. Aber es geht hier um den Gesamtmarkt und die Gesamtmarktkäufe in einem Jahr respektive jährlichen Verschiffungen in die Regionen.

Halten wir zuerst einmal fest, dass beide Kurven ihren Höhepunkt 2021 hatten. Die Gründe dafür dürften einerseits darin liegen, dass erst 2021 halbwegs ausreichend neue Objektivmodelle für die spiegellosen Kameras von Canon und Nikon überhaupt angeboten wurden. Andererseits kamen die Lockdowns und Lieferengpässe hinzu, welche 2020 die Welt erschütterten.
Die rote Kurve der Verhältniszahl der nach China gelieferten Objektive zu den gelieferten Systemkameras stieg von 2019 1,46 bis 2021 auf 1,62, um dann steil auf 1,25 bis 2025 abzufallen.
Das ist ein unerwartet niedriger Kurvenverlauf und vor allem ein grottenschlechter Schluss-Wert für 2025, da der Weltdurchschnitt der restlichen Länder (ohne China) nur auf 1,62 im Jahr 2025 absank. D.h. China liegt weit unter dem Nachfrageniveau der Welt bei Wechsel-Objektiven.

Halten wir also sachlich fest, dass zumindest in der überhaupt durch die CIPA aufgelisteten Zeit seit 2019 China immer im Verhältnis weniger Objektive abnahm als Kameras. Noch problematischer ist, dass es seit 2021 zu einem steilen Absturz der Nachfrage in China bei Objektiven relativ zu Kameras kam. D.h. die Schere öffnete sich schnell.

Die Gründe dafür sind nicht klar, weil dazu keine Analysen vorliegen respektive publiziert werden. - Möglich wäre, dass in China sehr viele Objektivhersteller existieren, welche schlichtweg hochwertige und vor allem viel preiswertere Objektive herstellen als die japanischen Kamerahersteller. Vor allem deren Preis-Leistungs-Verhältnis ist extrem günstig. Weiter scheint es durch die Verlagerung zu den oben dargelegten APS-C-Kameras zu dem Nur-Ein-Objektiv-Syndrom gekommen zu sein. Ärmere APS-C-Nutzer kaufen meist nichts zur Kamera als das im Set angebotene Kit-Objektiv. Dies könnte auch an den Vlogging-Kameras liegen, welche genau auf jene unerfahrene (Video-) Zielgruppe gerichtet sind. Schließlich kann es auch daran liegen, dass viele ältere Fotografen zwar zu neuen spiegellosen Kameras umstiegen, aber weiterhin ihre alten Vollformat-Objektive am Adapter verwenden.

Somit bleibt Festzuhalten, dass China zwar ständig deutlich mehr Systemkameras kaufte, aber relativ dazu gesehen immer weniger Objektive (zumindest aus dem CIPA-Ausland von japanischen Herstellern). Da jedoch Objektive einerseits etwas über die Art und Intensität der Fotografie aussagen sowie andererseits (aufgrund der inzwischen völlig überteuerten Preise) die Kamerahersteller erst wirklich reich machen, sehe ich das 'Wachstumswunder' in China zwiespältig. - Bestenfalls ist China somit ein wirklich 'eigener' Markt und schlechtestenfalls ist die derzeitige Nachfrage dort nicht nachhaltig. - Letzteres bestätigten inzwischen zumindest die Firmen Nikon und Sony in ihren Quartalsberichten zum Weihnachtsgeschäft 2025.

Zwar behauptete ein Canon-Manager, dass nun in China neue, junge Kunden kaufen würden. Das ist sicherlich auch richtig, da neue junge Kunden aus dem Bereich Vlogging als Influencer für Video hinzukommen. Aber es könnten auch mehrheitlich die älteren Bestandskunden sein, die jetzt eben zyklisch bedingt nachkaufen. Zudem musste ich in den letzten Jahren zur Kenntnis nehmen, dass Mitarbeiter von Canon mehrfach vorsätzliche Falschnachrichten publizierten sowie Falschaussagen machten. Allzu viel gebe ich auf derartige Bekundungen auch dieser Firma nicht mehr, sofern keine nachprüfbaren schriftlichen Belege dafür vorgelegt werden.

Festzuhalten bleibt jedoch in China wie in Europa, dass sich die Reichen in ihrem Konsumverhalten von der allgemeinen Wirtschaft seit Anfang der 2020er Jahre abgekoppelt hatten bei ihren Käufen für teure Foto- und Video-Ausrüstung. Denn der binnenchinesischen Wirtschaft ging es seit 2020 schlecht bis bestenfalls mäßig gut. Somit kann man einerseits festhalten, dass derzeit keine Aussagen aus der allgemeinen Wirtschaftslage mehr zur Foto- und Video-Wirtschaft abgeleitet werden können. Und andererseits ist der Kamerabereich nun endgültig im absoluten Luxusbereich angekommen, den sich die Reichen nicht nur in schlechten Zeiten leisten können, sondern anders herum ganz besonders in schlechten Zeiten demonstrativ leisten.

Allerdings ist relativ wenig über jene Käufer in China bekannt. Ob der Trend anhält, hängt jedoch auch von den USA und den deutschen Grünen Kriegshetzern ab - gilt also nur, sofern jene keine weiteren Wirtschaftssanktionen einführen respektive keinen heißen militärischen Krieg gegen China führen.

So positiv das für die Hersteller war. Immerhin retteten die Chinesen seit 2023 ständig die Bilanzen der Kamerahersteller, welche dadurch allerdings auch abhängiger werden vom chinesischen Markt. China ist nun das einzig relevante Zentrum für dedizierte Kameras - der neue Leitmarkt. Alle japanischen Herstellern werden sich darauf umstellen müssen. Statt englischer Präsentationen werden sie vermutlich auf Chinesisch umsteigen müssen. Ferner werden die dortigen Influencer wichtiger, während man Geld von jenen im Westen abzweigt. Auch die Werbemittel insgesamt werden vermehrt nach China gehen (müssen).

Ferner werden der chinesische Geschmack und auch die chinesischen Forderungen an neue Kameras wichtiger werden. Chinesen sind wesentlich anspruchsvoller als durch die bisherigen 'geistigen Tiefflieger' des Influencer-Marketings leicht zu manipulierenden Europäer und Amerikaner. Da wird technisch mehr geboten werden müssen.

Ferner kann sich keine Firma erlauben, dass eventuell 30% des Absatzes respektive Umsatzes plötzlich wegbrechen. Im Falle eines aktiv vom Westen herbeigeführten (Wirtschafts-) Krieges würde dies die japanischen Firmen schwer treffen.

Ganz deutlich ist Nikon von China abhängig. Dort konnte ich seit mindestens 2020 eine zumindest prozentual stark ansteigende Abhängigkeit von China erkennen. Denn damals im Geschäftsjahr 2021 (April 2020 bis März 2021) fiel erstmals in den Jahresberichten auf, dass China an die erste Stelle der Regionen / Länder beim Export gerückt war - vor den USA als Absatzmarkt. Nachträglich bestätigte Nikon in seinem miserablen Quartalsbericht zum Weihnachtsgeschäft 2025 diese traurige Vermutung.

Weiter geht es mit der Fotowirtschaft im Jahr 2026.

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