Test der R5, Analysen zur R5, EOS R5-Tests, Testberichte und Kaufempfehlungen zur EOS R5.
Sie finden hier Canons EOS R5 mit allen Vor- und Nachteile einfach und verständlich erklärt.
Ein Inhaltsverzeichnis mit direkten Sprungmarken und Überblick über alle im Artikel der Canon R5 behandelten Themenbereiche finden Sie als Pop-Up.
Am 09. Juli 2020 stellte Canon - nach monatelangen Vorankündigungen von Details - seine neue EOS R5 vor: eine neue spiegellose Kamera für das Vollformat, mit 8K-Video.
Als Canon im Sommer 2018 seine erste spiegellose Vollformat-Kamera (die Canon R) ankündigte, schrieb ich bereits unmissverständlich, dass es sich um einen Frühschuss handelte, den man - nur durch Nikon und Sony gezwungen - veröffentlichte. Vieles war - nicht nur aus meiner Sicht - am damaligen Modell noch nicht optimiert.
Canons Techniker nutzen die 2 Jahre, um mit der R5 eine ausgereifte spiegellose Kamera anzubieten, die nicht nur die eigenen hochwertigen Objektive endlich ausnutzen kann, sondern auch insgesamt wieder technisch in der Spitzenklasse mitspielt.
Die R5 darf wohl als Nachfolgerin der DLSR-Reihe 5D angesehen werden, welche für sehr ambitionierte Amateure sowie Berufsfotografen als tägliches Arbeitspferd für ein breites Spektrum an fotografischen Aufgaben und Foto-Stilen gedacht ist.
Vorab gilt auch hier zur Beruhigung: Es handelt sich um eine ausgereifte, solide Kamera, mit der man auf jeden Fall sehr hochwertige Fotos und Videos machen kann.
Alle technischen Daten finden Sie beim Hersteller. - Hier werden nur die wichtigsten und relevantesten Daten für die Fotopraxis beschrieben und bewertet.
Es handelt sich um einen völlig neu entwickelten CMOS-Sensor mit 45 Mega-Pixel mit den Maßen: 35,9 * 23,9 mm. Zudem ist es der erster bekannte Dual Gain-Prozessor bei Canon. Er besitzt eine zweite Stufe bei 400 ISO. Dies erlaubt unter anderem (mit ISO 400) die Unterbelichtung von z.B. Nachtaufnahmen, um das Ausbrennen der hellen Lampen zu vermeiden, und erlaubt dennoch das nachträgliche Anheben der Tiefen. - Auch, wenn das in Tests eher so nebenbei erwähnt wird, ist das für mich das herausragendste positive Argument, dass Canon endlich den Anschluss an die Sensortechnik der Mitbewerber gefunden hat.
Die Auslesegeschwindigkeit des Sensors beträgt nachgemessen 16,2ms mit elektronischem Verschluss (bei Fotos), was für einen 45 MP-Sensor sehr schnell ist. Im Video-Modus sinkt die Zeit sogar auf bis zu 6,9ms. Dies führt auch zu nur geringen Rolling-Shutter-Effekten - außer beim extremen Panning - Mitziehen der Kamera.
Die Bildauflösung beträgt maximal 8.192 * 5.464 Pixel (= 44,76 Mega-Pixel) im Format 3:2 in den Dateiformaten JPEG, HEIF, RAW (CR3, 14-bit RAW Format) und C-RAW (komprimiert).
Der Sensor bietet eine Blende mehr Dynamikumfang und weniger Rolling Shutter als bei der EOS R, sowie 1 Blende weniger Rauschen als die EOS R respektive der DSLR 5D Mark IV.
Der ISO-Umfang des Sensors beträgt 100-51.200 automatisch respektive 50-102.400 manuell einstellbar für Fotos - und ISO 100-6.400 automatisch bzw. 100-51.200 manuell einstellbar für Video.
Auch der Sensor der R5 verwendet einen eingebauten Tiefpassfilter (High-Resolution OLPF = Optical Low Pass Filter), soll aber dennoch dieselbe hohe Auflösung der 5DS R (mit 50 MP ohne Tiefpassfilter) liefern.
Der Sensor der R5 bietet (ähnlich der älteren Canon EOS 5D Mark IV) einen nun überarbeiteten Dual-Pixel-RAW-Modus an, bei dem man einiges am Foto nachträglich verändern kann. So kann man auch bei RAW-Fotos nachträglich z.B. die Gesichtshelligkeit (bereits in der Kamera) anheben.
Angesichts meiner Bildvergleiche zwischen R5, Nikon D850 und Sony A7RIV bei Studio-Testaufnahmen (Sie können es selbst nachprüfen) ist die Bildqualität hochwertig und das Rauschen z.B. bei 25.600 ISO erstaunlich vergleichbar gut. Auch die reinen Messwerte der unabhängigen Labors können inzwischen überzeugen.
Neutrale Tests bestätigen, dass der Sensor der R5 bei Basis-ISO (100) nicht ganz den Dynamikumfang bietet wie die Sony A7RIV, aber bei hohen ISO-Werten hochwertigere (rauschfreiere) Ergebnisse liefert. D.h. der Dynamikumfang bei niedrigen ISO-Werten erlaubt bei der R5 zwar auch das Aufhellen dunkler Bildstellen, aber nicht so hohe Aufhellungen der dunklen Partien rauschfrei zu erzeugen. Aber bei hohen ISO-Werten war die R5 dem Referenzwert im Jahr 2020 (der Sony A7RIV) sogar überlegen. Die R5 ist hingegen in allen Bereichen der Bildqualität der DSLR-Vorgängerin 5DIV überlegen. Ähnliches gilt für die fast mit demselben Sensor der 5DIV ausgestatteten EOS R aus dem Jahr 2018. Im Vergleich zur 50 Mega-Pixel DSLR-Kamera 5DS/R ist die Auflösung bei Basis-ISO etwas geringer, aber dafür produziert die R5 kaum Moiré- und Farbfehler. Bei hohen ISO-Werten ist die R5 hingegen auch der 5DS/R überlegen. Generell kann man mit der R5 dunkle Bildteile leichter rauschfrei anheben, als mit der 5DS/R. Ferner ist das Bild der R5 auch der R6 bei wenig Licht überlegen. - Die R5 bietet höhere Auflösung und gleichzeitig weniger Rauschen. Allerdings besitzt die R6 einen etwas größeren Dynamikumfang, kann folglich die dunklen Bildstellen stärker aufhellen.
Fazit: Canon hat mit dem Sensor der R5 endlich zur Konkurrenz aufgeschlossen. Die noch messbaren Unterschiede (in beiden Bereichen: plus wie minus) sind für die praktische Fotografie kaum mehr relevant. - Letzteren Satz werden wir zukünftig häufiger bei vielen Kameras aller Hersteller finden. Das Qualitätsniveau passt sich auf höchstem Standard an.
Wie üblich bei neuen Kameras wird der modernste und schnellste DIGIC X-Prozessor von Canon (aus der neuen Profikamera 1DX III) eingebaut. Vorsicht: Das ist eine Dach- oder Gruppen-Bezeichnung. Dahinter verbergen sich verschiedene Inhalte an Einzelprozessoren. D.h. nicht alles ist immer identisch. Wie ich erfuhr, soll es technisch bei der 1DX III, der R5 und R6 jedoch ziemlich ähnlich sein.
Deshalb werden bis zu 12 Bilder je Sekunde (12 fps) mit dem neuen mechanischen Verschluss angeboten. Der mechanische Verschluss ist zudem für hohe 500.000 Auslösungen getestet. - Reale Tests neutraler Tester ergaben 8 Bilder je Sekunde mit z.B. dem (alten) 800 mm Teleobjektiv und 12 Bilder mit dem 70-200 mm Objektiv. Zudem ist der mechanische Verschluss extrem leise - viel leiser als bei einer DSLR - und auch leiser als bei allen anderen R-Modellen.
Es werden überdies bis zu 20 Bilder je Sekunde (20 fps) mit dem neuen elektronischen Verschluss geboten. - Reale Tests neutraler Tester ergaben 18 Bilder je Sekunde mit z.B. dem (alten) 800 mm Teleobjektiv und 20 Bilder mit dem 70-200 mm Objektiv.
Bei den Serienbildaufnahmen - also im sogenannten Dauerfeuer werden 350 JPEG- oder 180 unkomprimierte RAW-Bilder bei CFexpress-Karten (das sind Werte teuerster Profi-Sport-Kameras) - sowie 87 unkomprimierte RAWs bei UHS-II SD-Karten bei 12 fps geboten.
Für eine Kamera mit dieser hohen Auflösung sind das beeindruckende Werte. - Vor allem sind es reale Werte für die Fotopraxis: also mit vollem Autofokus und korrekter Belichtung. - Damit ist sowohl der Einzelbild-AF als auch der kontinuierliche AF im Verfolgungsmodus gemeint.
Die Blitzlicht-X-Synchronisation beträgt nur 1/200 Sekunde mit dem mechanischen Verschluss aber 1/250 Sekunde mit dem elektronischen Verschluss auf den 1. Verschlussvorhang. Die Synchronisation auf den zweiten Verschlussvorhang funktioniert nur über einen Canon Speedlite-Blitz.
Die Belichtungszeiten umfassen 1/8.000 Sekunde bis 30 Sekunden automatisch mit mechanischem Verschluss. Beim elektronischen 1. Verschlussvorhang sind es hingegen nur 1/8.000 Sekunde bis 0,5 Sekunden elektronisch.
Elektronisch liegt die Auslesegeschwindigkeit des Sensors unter 18 Milli-Sekunden (ca. 1/55 Sekunde), ein sehr guter Wert für 45 Mega-Pixel. Der mechanische Verschluss liegt allerdings bei 1/200 Sekunde X-Zeit, ist also 4-Mal so schnell. Bei Kunstlicht empfehlen alle bisherigen Anwender, den mechanischen Verschluss zu verwenden - auch um Banding (horizontale Streifenbildung) zu vermeiden. Das entspricht allen anderen spiegellosen Kameras, die bei Kunstlicht und elektronischem Verschluss Probleme zeigen.
Wie bei der EOS R und der R6 ist auch bei der R5 der Verschluss bei abgenommenem Objektiv geschlossen und schützt somit den Sensor vor Staub. Im Menü kann dies jedoch abgeschaltet werden (dann bleibt der Verschluss beim Ausschalten der Kamera offen), falls man lieber den empfindlichen Verschluss schützen will, wenn man z.B. mit den Fingern in den Sensorkasten hineinfassen oder den Sensor reinigen möchte.
Ferner berichtete eine Testerin im Juli 2020, dass mit der neuen R5 einige (alte) EF-Objektive am Adapter sogar besser als an DSLRs arbeiteten und vor allem besser am Adapter als mit der alten spiegellosen EOS R. Technisch halte ich dies für möglich, da Bajonette heute hauptsächlich elektronische Schnittstellen darstellen, bei denen es auch auf die Rechenleistung ankommt: mehr Rechenleistung führt oft zu einer geringeren Anzahl an unerwarteten Problemen. Das wäre eine signifikante Änderung zum Positiven, denn - wie bei allen bisherigen Adaptern aller Hersteller spiegelloser Kameras - hatte nicht nur ich an der hundertprozentigen Zuverlässigkeit der Adapter im Zusammenspiel mit alten Objektiven 2018 Kritik geübt. - Kurzfassung: Objektive am Adapter waren bisher bei allen Herstellern eher eine unzuverlässige Qual: Manchmal kam es zu unerklärlichen Fehlern.
Allerdings habe ich seit dem Testfilm mit einem alten EF-300 mm-Objektiv vom 08.08.2020 wieder Zweifel, dass diese Verbesserung wirklich auf alle Objektive zutrifft. Vor allem im Telebereich hatten Adapter bei Canon und Nikon an den neuen Systemen auch schon bisher immer wieder unerklärliche Probleme. Ab 53 Sekunden ist der Autofokus im Zusammenhang mit IBIS und IS zu sehen, wie er immer wieder das Gesicht und die Augen verliert. Das Ziel wird unscharf. Das ist der AF in einem Video. - Im Fotobereich wies ein Fotograf jedoch sehr scharfe Fotos im kontinuierlichen AF-Modus mit EF-Teleobjektiven von Canon und Sigma am Adapter nach.
Das neu entwickelte IBIS (In Body Image Stabilization) bietet mit seiner fünf-Achsen-Stabilisierung (horizontale bzw. vertikale Verschiebung, Rollen, Gieren und Kippen) kameraintern bis zu ca. 5-6 Blenden Verwacklungsschutz. Überdies ist er kombinierbar mit dem zusätzlichen Verwacklungsschutz in manchen Objektiven - in-lens stabilization (IS) - und soll dann im Idealfall bis zu 8 Blenden Verwacklungsschutz liefern.
Auch ältere Objektive können stabilisiert werden, sofern man deren Brennweite im Kameramenü einstellt.
Bisherige EF-Objektive (von DSLRs) können über den Adapter sogar die koordinierte Bildstabilisierung (IBIS und IS) nutzen.
Neutrale Tester erzielten in der realen Welt (außerhalb der Fotolabore) immerhin noch mindestens 4 Blenden Verwacklungsschutz mit alten unstabilisierten Objektiven und mindestens 5 Blenden mit neuen stabilisierte DSLR sowie RF-Objektiven. Manche Tester erzielten auch spielend 6 Blenden mit alten EF-Objektiven. Das hängt alles etwas vom Ausmaß der eigenen Senioren-Oszillation
sowie dem Fotomotiv ab. Definitiv war es jedoch 2020 das optimalste Verwacklungsschutz-System überhaupt.
Es handelt sich in der R5 um ein neuentwickeltes, hochwertiges Phasen-Autofokus-System - next-generation Dual Pixel autofocus oder: Dual Pixel AF II. Dabei können Augen-Autofokus und Gesichts-AF im Wechsel arbeiten, je nachdem, was die Person dem Fotografen zuwendet, bzw. was aus welcher Entfernung auflösbar und erkennbar ist. Das ist ähnlich wie bei Sony. Hinzu kommt der Körper-AF im Wechsel bei vor allem kleinen, weit entfernen Personen. Überdies werden KI-gestützte Motiverkennungsprogramme geboten wie der Tier-Erkennungs-Autofokus. U.a. werden Hunde, Katzen und Vögel erkannt. - Ferner wurden viele kleine AF-Details der neuen Profikamera EOS-1D X Mark III übernommen. Somit ist der AF auf der Höhe der Zeit.
Er wird eine riesige Anzahl an Autofokusfeldern angeboten: 5.940 AF-Felder sind manuell auswählbar für die Standbildfotografie. Davon werden 1.053 (39 * 27) als vom automatischen System direkt ansteuerbare verwendet. Im Video-Modus werden 819 Zonen (39 * 21) automatisch angesteuert und 4.900 sind manuell ansteuerbar.
Im Automatik-AF-Modus Gesichtserkennung werden 100% vertikal und horizontal des Suchers / Sichtfeldes abgedeckt. Bei manueller Anwahl sind es 100% horizontal und 90% vertikal. Diese Prozentzahlen hängen aber auch vom verwendeten Objektiv ab.
Die Empfindlichkeit der AF-Sensoren lässt sich im Menü anwendungsbezogen einstellen. Der Augenautofokus unterstützt nun kleinere Augen und auch das Profil, wenn sich die Person wegdreht. Er kann sogar auf Augen hinter Brillengläsern und Helmvisieren fokussieren. Bei der Gesichtserkennung hält der AF sogar behelmte Motorradfahrer und andere Sportler - auch durch zeitweise störende Büsche hindurch. Die Künstliche Intelligenz (KI) erkennt sogar das Gesicht unter Baseball-Kappen sowie unter Zylindern und fokussiert dann korrekt auf das Gesicht.
Der AF arbeitet mit lichtstarken Objektiven bis zu EV-6. Das mittlere AF-Feld kann auch bei F22 noch fokussieren: D.h. die neuen lichtschwachen f11 600- und 800 mm Objektive kann man sogar mit Zweifach-Konverter anschließen. Zudem finden sich nun vier AF-Vorauswahlen im Verfolgungsmodus. Bereits die Version Auto
ist sehr treffsicher, sodass Laien kaum etwas verstellen müssen. - Das versteht man im Grunde von einem Auto-Fokus (und nicht die manuelle Auswahl eines Motivs vorab im tief verschachtelten Menü).
Der Augenautofokus funktioniert sehr gut auch bei anderen Lebewesen, aber eher bei stehenden oder sich langsam bewegenden Tieren, weil der elektronische Sucher zu langsam ist für z.B. schnell fliegende Vögel.
Es wird ein neuer elektronischer Sucher mit 5,76 Million-Pixeln angeboten. Das war im Sommer 2020 die Spitzenklasse bei spiegellosen Kameras. Dies sind 1.600 * 1.200 Punkte mal den 3 Farben (RGB). Das verwendeten (im Juli 2020) nur die R5, Fujifilm GFX 100, Leica SL2, Panasonic S1 und S1R sowie die Sony A7R Mark IV. Zudem bietet das EVF 60 (Power saving) und 120 (Smooth) Bilder je Sekunde / Wiederholfrequenz. Das Sucherbild besitzt nun keinen Blackout. D.h. kein Dunkelbild / Flackern zwischen den Aufnahmen.
Canon hat beim elektronischen Sucher klar erkannt, dass nur noch das Allerbeste gerade gut genug ist. Es handelt sich beim EVF um ein Hardware-Teil, das nicht durch Firmware erneuert werden kann. Es soll mehrere Jahre gut sein. Nur so kann man alte Kunden von den DSLRs zum Wechseln auf spiegellose Kameras bewegen.
Es handelt sich wie bisher um ein 0,5-Zoll-EVF, OLED, 23 mm Austrittspupille und 0,76-facher Vergrößerung (beim 50 mm Objektiv). Ein manueller Dioptrienausgleich am EVF erlaubt -4 bis +2 m-1 (Dioptrien). Der Sucher der R5 kann den sichtbaren Ausschnitt verkleinern, damit Brillenträger bis in die Ecken alles sehen können. Ferner erlaubt das EVF eine Schärfentiefe-Kontrolle über eine konfigurierbare Taste.
Es findet sich ein Augensensor unter dem Okular zum Erkennen des Fotografen und Abschalten des rückwärtigen Displays beim Benutzen des elektronischen Suchers. Der Sensor kann konfiguriert werden, sodass er sich nicht mehr unerwünscht ausschaltet, wenn man z.B. aus der Hüfte fotografiert.
Man kann sowohl das EVF und auch das rückwärtige Display konfigurieren, um festzulegen, wo man z.B. die gemachten Aufnahmen anschauen resp. prüfen will.
Gemäß neutralen Tests wird die hohe Auflösung sowohl beim Fotografieren als auch bei der anschließenden Bildbetrachtung (playback) - also immer - geliefert. Neutrale Tests bestätigten zudem, dass man mit dem EVF auch für das menschliche Auge unsichtbare, weil zu dunkle, Elemente wie Kometen am Nachthimmel sehen und aufnehmen kann.
Es blieb bei dem alten rückwärtigen Display der Canon EOS R LCD-Touchscreen mit einer Bildschirmdiagonale von ca. 8 cm (3,15 Zoll) mit hohen 2,1 Mio. Bildpunkten. Dafür ist es vollkommen dreh- und (nach links heraus-) schwenkbar. Die Abbildungen darauf sind scharf und kontrastreich. Das LCD-Touchscreen kann als Touchpad verwendet werden, sogar mit dem Auge am Sucher.
Die Menüs wurden ergonomischer und übersichtlicher, indem man nun die Bereiche Video und Foto komplett trennte. Vor allem kann man mit dem vorderen und hinteren Wählrad rechts oben an der Kamera alle Punkte blitzschnell anspringen. Als Touchscreen funktioniert es natürlich auch mit den Fingern - und reagiert dabei sehr schnell. - Insbesondere die Menüauswahl unter Video ist nun signifikant einfacher und übersichtlicher.
Es handelt sich um ein stabiles Magnesium-Chassis mit hochwertigem Polycarbonat-Gehäuse. Vor allem der Kopf- und Rückbereich des Gehäuses enthält viel Aluminium- und Magnesium-Legierungen, um die bei 8K-Video entstehende Hitze nach außen abzuführen.
Das Gehäuse bietet einen Wetter-, Regen- und Spritzwasser-Schutz auf hohem Niveau - und entspricht somit dem hohen Standard der EOS 5D Mark IV. Aber es wird dennoch nur ein Temperaturbereich von ca. 1 - 40 Grad Celsius bei maximal 85 % relativer Luftfeuchtigkeit geboten.
Rechts oben auf der Schulter findet sich ein modernes, hochauflösendes monochromes Top-Display mit wichtigen Kontrollanzeigen. Auf der Schulter rechts oben findet sich zudem ein Schalter LiveView/Video wie bei früheren DSLRs, der das schnelle Umschalten erleichtert.
Die Maße betragen ca. 136 * 98 * 88 mm (Canon Deutschland) und abweichend davon Canon USA: 138 * 98 * 88 mm. Das ist größer als die Sony A7R IV und die Nikon Z7, aber kleiner als die Panasonic S1R. Dennoch ist die R5 selbstredend kleiner als die Canon 5D Mark IV - die vergleichbare DLSR. Das Gewicht beträgt 738 Gramm mit Akku. Das ist schwerer als die Sony A7R IV und die Nikon Z7, aber leichter als die Panasonic S1R. Dennoch ist die R5 selbstredend leichter als die Canon 5D Mark IV - die vergleichbare DLSR.
Durch IBIS ist das Gehäuse der R5 etwas dicker als das der älteren EOS R. Ferner wurde der Griff noch ergonomischer geformt, ist etwas tiefer und somit auch für größere Männerhände geeignet. Die R5 ist größer und schwerer als die alte EOS R (2018), fühlt sich aber auch robuster an. Wie man es von einer Profifotokamera erwartet. Zudem ist die Oberfläche der R5 gummiartiger und damit noch etwas griffiger als diejenige der R6. Und das in das Gehäuse eingebaute Mikrofon erlaubt nun Ton-Memos zu jedem Foto.
Es werden zwei Kartenfächer offeriert, wie man es bei Profikameras erwartet: eine sehr schnelle CFexpress-Karte und eine schnelle UHS-II SD-Karte. Zudem erhält die EOS R5 das moderne Bluetooth 5 (statt der veralteten Version 4.2 in der R6). Neu werden zwei Funkstandards geboten: WLAN (IEEE802.11a/b/g/n/AC) 5GHz WiFi-Verbindung mit vielen Frequenzkanälen (sinnvoll bei Sportereignissen mit vielen Fotografen, aber dafür geringerer Reichweite) sowie klassische 2,4 GHz mit großer Reichweite (aber dafür weniger Frequenzbändern) zu image.canon - der neuen Cloud-Plattform von Canon. - Dank der Funkverbindung kann man die R5 nicht nur komplett mit dem Smartphone (mit der Canon-App) fernsteuern, sondern auch Fotos auf dem Smartphone / Tablet-PC sofort begutachten und in soziale Netze laden.
Optional ist zusätzlich der Wireless File Transmitter (neu: WFT-R10a) erhältlich. Er kostet 1.097 Euro, bietet eine Reichweite von bis zu 150 m und ist gleichzeitig Batteriegriff mit Hochformatauslöser. Er bietet neben WLAN auch Gigabit Ethernet (1000 Base-T) und Sicherheitsstandards wie FTPS/SFTP und WPA2-Enterprise. Mit WiFi und FTP kann man auch live Fotos und Videos übertragen.
Bei den Kabelanschlüssen bietet die R5 SuperSpeed (alte Bezeichnung: USB 3.1 Gen 2 / neue Bezeichnung:) USB 3.2 Gen 2 USB C (mit 10 GBit/Sek.) sowie Micro-HDMI. Über USB-C lassen sich die Kameras nicht nur laden, sondern auch mit Dauerstrom versorgen. Angeboten wird zudem eine Blitzsynchronbuchse, die heute aufgrund der modernen funkgesteuerten Blitze kaum jemand mehr benötigt. Schließlich befindet sich eine Fernsteuerungsbuchse auf der Frontseite - von vorne gesehen: rechts unter dem Bajonett für eine elektronische Kabelfernsteuerung.
Die R5 verwendet einen neuen Hochleistungs-LP-E6NH-Akku mit 16 Wh. Das sind 14% mehr als die Vorgängerversion mit 14Wh. Er bietet 2.130 mAh und soll an der R5 320 Bilder mit EVF bieten und 490 mit rückwärtigem Display im Stromsparmodus. Mit der hohen flimmerfreien Frequenz von 120 Hz bleiben nur noch 220 Bilder mit EVF und 320 auf dem Display übrig.
Es wird ein passender anschraubbarer Batteriegriff BG-R10 (zum Preis von 379 Euro) mit weiteren Schaltern für den Hochkantbetrieb angeboten. Er blockiert dann zwar das Akkufach in der Kamera, bietet dafür unten 2 Akkufächer.
Canon hat es nun (wie Nikon und Sony) auch erlaubt, dass man APS-C-Objektive an die Kamera anschließt und damit ca. 16 MP-Aufnahmen erstellt. Dazu wird ein 1,6-Crop-Modus in den Menüs angeboten. Persönlich halte ich nichts davon, da die Bildqualität niemals so hochwertig sein kann, wie mit DSLR-Vollformat-Objektiven am Adapter oder sogar den neuen RF-Objektiven. Wie bei Sony und Nikon halte ich dies für einen für die Fotopraxis wenig sinnvollen Marketing-Gag, um APS-C-Kunden zum unüberlegten Aufstieg zu Vollformat zu verleiten.
Sinnvoller ist da schon eher die GPS-Datenübernahme vom Smartphone in Echtzeit während der Aufnahme in die Exif-Dateien zu jedem Foto über Bluetooth. Allerdings legen das Smartphone und dessen App die Standortgenauigkeit fest.
Für Besitzer von Objektiven der Dritthersteller dürfte hilfreiche sein, dass Canons R5 nun in den Menüs auch die Fremdobjektive in allen Punkten bis hin zur Bildkorrektur und Detail-Anpassung unterstützt. In England wurde dies z.B. erfolgreich für viele Sigma-Objektive getestet.
Auch die neue Möglichkeit, neue Canon-Objektive in 1/8tel-Blenden-Schritten einzustellen, erweitert das Einsatzspektrum erheblich.
Bei allen in Hersteller-Broschüren zu findenden Daten handelt es sich um Laborwerte. Sie gelten nur unter Idealbedingungen. Dazu gehören u.a. exakt zur Kamera und für das Bajonett passende, modernste, lichtstarke, teure Objektive, die man bei Offenblende verwendet, im Labor unter genormtem, gleichbleibendem - meist extrem hellem - Licht einsetzt, meist auf einem speziellen Stativ montiert, zudem schnellste, größte und teuerste Speicherkarten, ferner modernste, voll aufgeladene Akkus, sowie bestimmte Menüeinstellungen und nur bei ganz bestimmten Temperaturen und Luftfeuchtigkeitswerten etc.
Die von der CIPA vorgegebenen Messkriterien sind meist sehr streng und werden von japanischen Technikern überwiegend genau beachtet. Ganz im Gegensatz zu einst angesehen europäischen Institutionen wie TÜV, Stiftung Warentest oder die französische DXO, die seit Jahren in der Kritik stehen. Daraus folgt, dass die Messergebnisse durchaus wahr
sind. Das wird ggf. von der CIPA nachgeprüft. Aber es handelt sich nicht desto trotz um Maximalwerte.
Während früher bei DSLRs der mechanische Spiegel oft der begrenzende Faktor war, so sind es bei den modernen spiegellosen Hochleistungs-Kameras meist die Objektive mit ihren Autofokusmotoren sowie Blendenmechanismen. Deshalb weise ich auch ständig darauf hin, dass man moderne Kameras nur mit modernsten Objektiven, Akkus, Speicherkarten etc. wirklich ausreizen kann. Das gilt für alle Modelle aller Sensorklassen aller Hersteller. Wer hingegen z.B. als Altglassammler
Objektive an Adaptern an diesen modernen Kameras verwendet, kann sämtliche Messwerte getrost vergessen. Ähnliche Einschränkungen betreffen ältere Akkus und langsame oder kleinere Speicherkarten. Aber bereits lichtschwächere Objektive, oder Objektive, die man in der Fotopraxis abblendet, werden signifikant schlechtere Messergebnisse liefern.
Hinzu kommt die Serienstreuung der Produktionsqualität aller am Gesamtsystem beteiligten Einzelkomponenten, die sich neutralisieren aber auch in einer positiven wie negativen Richtung aufsummieren kann.
Daraus folgt letztendlich, dass Sie in Ihrer alltäglichen Fotopraxis geringere Werte erhalten werden - bei allen Modellen aller Hersteller. Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch auch, dass pauschale Aussagen mancher Tester in Foren, Fachzeitschriften oder auf YouTube ohne genaue Angabe alle verwendeten Testverfahren (und Einstellungsdetails) nur eingeschränkt verwendbar sind. Und, weil mir immer wieder diese Frage gestellt wird: Alle Messergebnisse sind wahr und zutreffend, betreffen jedoch meist ganz bestimmte Rahmenbedingungen. Meine Erfahrung ist, dass diese noch nie exakt auf meine Fotopraxis zutrafen. Meine Ergebnisse lagen immer unter den Herstellerangaben, aber immer über denjenigen der heftigsten Kritiker.
Bitte beachten Sie abschließend Ihre eigenen fotografischen Anforderungen auch bei der R5: Manche Werte können traumhaft gut oder manche Kritiken vernichtend ausfallen. So lange diese Punkte für Sie und Ihre persönlichen Foto-Stile irrelevant sind, sollten diese auch Ihre Bewertung in keiner Weise beeinflussen.
Die Canon R5 galt 2020 als die beste Allround-Kamera im Bereich Vollformat. Aber selbst, wenn wir uns bei Vollformat-Sensoren in der sogenannten Königsklasse
befinden, so finden sich Unterschiede zu anderen Modellen und anderen Herstellern, die man deutlich benennen muss. Es handelt sich zwar um Leiden auf höchstem Niveau. Aber jede Person sollte sich die Einschränkungen vor dem Kauf zumindest klarmachen.
Es finden sich für eine (Semi-) Profikamera erstaunlich wenige Direktschalter und Fn-Tasten am Gehäuse. Das erscheint mir für den beruflichen Einsatz, in dem man evtl. schnell etwas umstellen muss oder verschiedene schnell auswählbare Presets benötigt, nicht ideal. Da bot die 5D-Reihe entschieden mehr. Manches muss umständlich und zeitraubend in den Menüs aktiviert respektive verstellt werden.
Die Konfigurierbarkeit von Schaltern wurde zwar verbessert, liegt jedoch noch immer unter den Möglichkeiten von Sony und Nikon. Manche Tester bezeichnen sie auch schlichtweg als eingeschränkt
.
Noch immer liegt der Ein-Aus-Schalter links oben, sodass man zwei Hände zum Bedienen benötigt. Ferner hätte ich dort eher weitere erforderliche Voreinstellungen und Fn-Schalter eingebaut.
Der Joy-Stick hinten ist in der Kameravoreinstellung deaktiviert. Diesen rückwärtigen Joy-Stick sollte man freigeben respektive aktivieren für das Bewegen / Platzieren der AF-Punkte. Damit lässt sich für erfahrene Fotografen mit dem Auge am EVF viel schneller arbeiten als mit dem Touchscreen (Custom Functions page 3, Button customization).
Der wichtige Multi-Funktions-Schalter / Joy-Stick / multi-controller - u.a. zum Bedienen der AF-Felder-Vorauswahl - liegt je nach Fingerlänge etwas ungünstig weit links und oben platziert (links neben der AF-ON-Taste). Hinzu kommt, dass er auf dem Hochkantgriff an einer anderen (aus meiner Sicht sinnvolleren) Position angebracht ist. Für manche Fotografen ist dieser Multi-Funktions-Schalter auch nur mit ziemlich hohem Finger-Druck zu bedienen.
Mehrere Kritiker hätten lieber den neuen berührungsempfindlichen Autofokus-Controller der Canon EOS-1DX Mark III gehabt als den hier verwendeten klassischen Joy-Stick.
Die AF-ON-Taste ist zwar ergonomisch geformt, aber etwas klein geraten.
Das Modus-Wählrad rechts oben ist noch immer dasselbe (ungeliebte) des ersten (R-)Modells.
Die R5 bietet keine beleuchteten Schalter für die Nachtfotografie.
Die neue (zusätzliche) halbautomatische Moduswahl (Av, Tv) ist umständlich und gewöhnungsbedürftig.
Die kleinen Micro HDMI-Stecker gelten generell als empfindlich.
Manche Brillenträger haben mit dem 23 mm Augenpunkt Probleme, bis in die Ecken des EVFs zu sehen. Diese müssen dann das Sucherbild verkleinern.
Die gummierte Augenkappe am Okular kann auch bei der R5 nicht abgenommen werden.
Es handelt sich nicht um den seit 2019 überall in der Gerüchteküche kursierenden Plus-70-Mega-Pixel-Sensor. Landschafts-Fotografen, welche extrem hochauflösende Fotos wünschen, werden vermutlich weiterhin auf eine R4 oder R5R/S warten müssen. Zumindest die R5 ist derzeit der Sony A7R Mark IV bei der Bildauflösung noch unterlegen. Ferner nutzt die R5 mit dieser derzeitigen Sensorauflösung auch die extrem hochauflösenden hochwertigen RF-Objektive noch nicht voll aus.
Zahlreiche Nutzer bemängeln das Fehlen eines sogenannten High-res mode / einer Pixelshift-Funktion, wobei mehrere Fotos um 1 Pixel versetzt aufgenommen werden und dann zusammengesetzt werden (müssen), wovon ich wenig halte, da es in der Fotopraxis nie funktioniert. Mit dem eingebauten Moiré-Filter vor dem Sensor würde dies sowieso nicht viel bringen. Aber Canon kann die Funktion mit einem Firmware-Update nachreichen, falls das Genörgel in den Foren zu diesem für die Fotopraxis kaum relevanten Punkt weiter zunimmt. Canon tat dies mit einer neuen Firmware (siehe dazu weiter unten).
Gemäß allen mir bisher vorliegenden Daten (u.a. Tiefpassfilter, kein BSI - Back-side-illumination, kein stacked CMOS) vermute ich, dass der Sensor bezüglich realer Bildauflösung und Dynamikumfang etwas hinter Nikon D850, Z7, Sony A7R III und Sony A7R IV - eventuell sogar hinter der Panasonic S1R liegen wird. Die in der Fotopraxis sichtbaren Unterschiede dürften relativ gering sein. Aber die Labor-Messwerte sind für Diskussionen in Foto-Foren heute wichtig. - Neutrale Tests (auch im Labor) bestätigen zumindest, dass die Schärfe (erwartbar) etwas unter der höher auflösenden Sony A7RIV liegt. In der Fotopraxis fällt der Unterschied (ebenfalls erwartbar) jedoch kaum auf.
Die Farben der R5 wurden gegenüber der 5DIV leicht abgeändert, wie manche Tester etwas kritisieren. Aber die warmen angenehmen Gesichtstöne etc. wurden beibehalten.
Was mir bei den Testbildern auffiel, bestätigten inzwischen einige Fotografen: Der Dynamikumfang der R5 bei dunklen Bildstellen ist gut bis sehr gut. Da konnte ich (RAW-/DNG-Dateien) 4 Blenden aufhellen, ohne extremes Rauschen zu erhalten. Aber bei hellen Tönen ist der Spielraum eher gering. Zu helle Bildstellen lassen sich momentan nicht so gut retten (nur bis ca. 1,5 EV Überbelichtung).
Bei sehr schnellen Schwenks (panning) werden durch den Rolling-Shutter-Effekt (wie bei praktisch allen spiegellosen Kameras) die Geraden von z.B. bei Häusern schräg. Aber die negativen Effekte sind im Vergleich zu vielen anderen spiegellosen Kameras bei der R5 erstaunlich gering.
Die bisher verfügbaren Fotos, die man aus 8K-Videos auskoppeln kann, können mich trotz 35,4 Megapixeln bezüglich der Bildschärfe nicht immer überzeugen. Die 8-MP-Fotos (Full-HD-Video) bei bis zu 120 Bilder je Sekunde sind allerdings gut, sofern man die Verschlussgeschwindigkeit auf die Fotofrequenz einstellt (statt auf Videos).
Inzwischen fanden Fotografen heraus, dass auch Canon (wie Nikon) bei neuen spiegellosen Kameras die Belichtung herabsetzt im Vergleich zu den DSLR-Modellen. Dies führt zu dunkleren Ergebnisbildern bei gleichzeitig etwas kürzeren Verschlusszeiten.
Trotz des veränderten Moiré-Filters finden sich hin und wieder Moirés in den Fotos. Diese lassen sich mit Software - wie bei allen Kameras - leicht nachträglich am PC entfernen. Aber der AA-Filter funktioniert somit nicht immer zu 100%.
Auch bei der R5 wird eine zwangsweise Rauschunterdrückung bei RAW-Fotos durchgeführt. Siehe hierzu auch den Artikel RAW-Betrug.
Mit mechanischem Verschluss kommt die R5 im Punkt Dynamikumfang nahe an die Spitzenprodukte von Sony und Nikon heran. Aber bei elektronischem Verschluss sinkt (wie übrigens bei fast allen vergleichbaren Kameras) die Ausgabe auf 12 Bit und der Dynamikumfang sinkt. Dies führt bis ISO 400 u.a. zu etwas höherem Rauschen in den dunklen Bildbereichen, sofern man diese extrem aufhellt. Über ISO 400 ist der Unterschied kaum mehr messbar und spielt definitiv keine sichtbare Rolle mehr.
Derzeit kann man zwar (HDR-) HEIF Dateien in JPEG umwandeln, hat jedoch in Canons Digital Photo Professional Software keine Einstellungsmöglichkeiten. Es ergibt sich dadurch ein sichtbar anderes Bild mit mehr Details in den Lichtern. Aber man kann die Konvertierung derzeit (noch) nicht manuell beeinflussen. D.h. HEIF bleibt zu einem großen Teil momentan nur für dazu passende Fernseher und Monitore optimal geeignet. Dort sind die Bildergebnisse beeindruckend hochwertiger als bei JPEG.
Immer deutlicher werden die nachteiligen Effekte des Shutter-Shocks auf die Bildverwacklung. Der mechanische Verschluss schlägt derart hart auf, dass die Kamera dabei (vor allem auf dem Stativ) deutlich verwackelt und ein sichtbar schlechteres Bild erzeugt. Siehe u.a. diesen Forum-Thread in den USA, wo genau getestet wird. Vor allem betroffen sind alle Belichtungen die langsamer als 1/250 Sekunde sind. Vor allem 1/125 Sek. bis 1/2 Sek. sind am härtesten davon betroffen. Diese Angaben habe ich alle nachgeprüft und kann sie bestätigen. Vor allem sind in meinen Tests sämtliche Aufnahmen mit Teleobjektiven davon betroffen. Mondaufnahmen mit 800 mm Brennweite werden weder mit EFCS noch mit manuellem Verschluss gut. Das funktioniert ausschließlich mit dem rein elektronischen Verschluss. - Das Problem ist auch Canon bekannt. Als Lösung für zukünftige Kameras reichte man 2022 ein Patent ein, um die Bildverwacklung durch den Shutter Shock deutlich zu verringern. Aber für dir R5 kommt es zu spät.
Die Wahl des langsamen Standards UHS-II SD als zweite Karte schränkt die parallele Speicherung ein, weil man dann nur mit der geringeren Geschwindigkeit arbeiten kann. D.h. die 12-20 Bilder je Sekunde werden im Zweikartenbetrieb reduziert. - Angesichts der hohen Leistungen der Kamera würden einige Fotografen eher zwei CFexpress-Kartenfächer wünschen, statt der Mischbestückung mit einem SD-Fach.
Die 20-Bilder je Sekunde gelten nur unter folgenden Einschränkungen - Originalzitat aus der Canon-Werbung:
Elektronischer Verschluss bis zu 20 B/s mit AF/AE Nachführung: Gilt für RF/EF Objektive mit vollkommen geöffneter Blende. Auf der Canon Webseite finden Sie die komplette Liste der kompatiblen Objektive. Die Geschwindigkeit von Reihenaufnahmen kann je nach Belichtungszeit, Blende, Motivbedingungen, Helligkeit (besonders in dunklen Umgebungen) und Objektivtyp variieren.
Mechanischer Verschluss bis zu 12 B/s mit AF/AE Nachführung: Beim Einsatz von RF und ausgewählten EF Objektiven. Auf der Canon Webseite finden Sie die komplette Liste der kompatiblen Objektive. Die Geschwindigkeit von Reihenaufnahmen ist von einigen Faktoren abhängig: Akkutyp, Akkuladung, Anzahl der Akkus, Objektiv, Temperatur, WLAN-Funktion (ein/aus) sowie der Benutzung eines Akkugriffs, WFT, Gleichstromkupplers oder USB-Netzadapters.
Zusätzlich zu den oben genannten Faktoren kann die maximale Dauer von Reihenaufnahmen aufgrund von Belichtungszeit, Blende, Blitzverwendung, Flacker-Erkennung, Motivbedingungen, Helligkeit (besonders an dunklen Orten) abnehmen.
Praxistests ergaben ferner, dass die maximalen 12 Bilder je Sekunde mit dem mechanischen Verschluss nur mit einem vollgeladenen neuen Akku erzielbar sind. Manche Tester behaupten, dass die Serienbildgeschwindigkeit bei geringerer Akkurestleistung (einzelne behaupten unter 70% Ladestand) abnimmt. Das wäre für manche Aufnahmestile wie Sport oder Tierfotografie evtl. ein Problem. Benutzt man einen halb gefüllten neuen Akku oder einen alten kompatiblen Akku, sinkt die Leistung auf bis zu 7 Bilder in der Sekunde ab. - Nehmen Sie also einen voll geladenen Ersatz-Akku für Sport-Veranstaltungen mit.
Ferner wird im Sucher bei 12 Bildern je Sekunde im mechanischen Betrieb nur das letzte (aufgenommene) Foto angezeigt, statt das aktuelle. Will man das aktuelle Bild im Sucher angezeigt bekommen, um das Objekt besser verfolgen zu können, so muss man auf 8 Bilder je Sekunde absenken: 8fps mit H burst mode statt H+ und [Cont.H] High Speed Display. Dann sieht man das aktuelle Foto im Sucher und kann das sich bewegende Objekt leichter verfolgen.
Die Voreinstellung für 20 Bilder die Sekunde ist Electronic First Curtain Shutter (EFCS). Aber man kann dies in reinen elektronischen Verschluss umschalten, wenn es wirklich leise sein soll. Aber EFCS und reiner elektronischer Verschluss können (wie bei allen spiegellosen Kameras) Nachteile für das Bokeh (bei der R5 vor allem mit EFCS - elektronischem ersten Vorhang und Offenblende) oder sogar Banding (horizontale Streifenbildung) unter bestimmten künstlichen Beleuchtungssituationen zeigen. Da hilft nur das Umschalten zum mechanischen Verschluss.
Das rückwärtige Display nimmt zwar eine riesige Fläche ein, bietet jedoch eine dazu im Verhältnis geringe nutzbare sichtbare Fläche. Der Rand darum herum ist meines Erachtens sehr groß.
In grellem Sonnenlicht kann das Display nicht überzeugen. In solchen Situationen ist die Benutzung des elektronischen Suchers hilfreicher.
Die Q-Menüs für die Schnell-Einstellungen lassen sich nur eingeschränkt selbst zusammenstellen und frei konfigurieren.
Wenn man will, dass der AF-Modus das Tracking mit dem derzeit gewählten AF-Feld beginnen soll (der Standardfall, wie Menschen denken), dann muss man dies erst im Menü manuell einstellen. Auch hier sind die Kameragrundeinstellungen unnötig hinderlich.
Der angegebene Lichtwert von -6 EV gilt nur für den zentralen AF-Messpunkt und nur für Objektive mit f1:1,2 und nur im One-Shot-Modus. Ferner wurde der Wert bei 23 Grad Celsius und ISO 100 ermittelt.
Das Marketing-Gerede über Deep Learning
des Autofokussystems in der Kamera können Sie vergessen. Die Kamera selbst ist kein Computer für Künstliche Intelligenz, die selbst machine learning durchführt. Das AF-System wendet nur die Ergebnisse von riesigen Großrechnern in kleinen Modulen an. So etwas nennt man offiziell nur 'KI-gestützt'. - Im Übrigen soll Canon eingeräumt haben, dass es eine zumindest eingeschränkte AI war, da man das System gezielt mit einer eigenen riesigen Datenbank an Fotos fütterte. Das ist derzeit auch viel zielführender.
Auch das Marketing-Gerede über den weltweit schnellsten Autofokus mit 0,05 Sekunden (reine Laborwerte) können Sie zuerst einmal vergessen. Das sagt jeder Hersteller bei fast jeder neuen Kamera. Schnell sind seit Jahren alle AF-Systeme. Aber es kommt in der Fotopraxis darauf an, ob der AF immer treffsicher ist. Und das werden erst lange Testreihen mit allen Objektiven und unter allen Lichtbedingungen mit allen Fotostilen zeigen. - Geduld. - Nachtrag: Bisher waren alle Ergebnisse aller Tester hervorragend.
Man sollte den bei der Auslieferung nicht optimal konfigurierten tracking AF auf Initial AF pt set for...
einstellen. Um die für manche Anwendungen optimalste Autofokus-Leistung zu erzielen, muss man vereinzelt komplizierte Dinge im Menü manuell einstellen: Auf der 5. Seite der AF-Einstelllungen (= 2. Reiter in Violet), Option 1: Initial Servo AF pt for Face + Tracking. Dann 1: Initial AF pt set for Face + Tracking (Voreinstellung ist Auto). Das führt dann im Servo AF Modus, dazu dass ein kleines Rechteck angezeigt wird, das als Anfangspunkt des Trackings funktioniert. Danach kann man das Objekt mit dem Zentrum anzielen, den Auslöser leicht berühren (oder die AF-ON-Taste drücken) und dann wird das Objekt im Sucher verfolgt. - Ansonsten wählt die Kamera ein Objekt zur Verfolgung aus. - Allerdings können die meisten Anwender es dann bei Face + Tracking belassen, das immer extrem treffsicher ist.
Bei den AF-Cases scheint die voreingestellte Variante 1 meist sehr gut zu arbeiten. Bei Objekten, die sich völlig unvorhersehbar bewegen, kann Case 4 (z.B. bei Fußballspielern) Vorteile bieten.
Aber selbst in der Voreinstellung Case 1 und schnell bewegten Motiven stellen immer mehr Tester praktisch 100% Treffsicherheit des Autofokussystems fest - und das bei 45 Mega-Pixel. D.h. jedes Fotos ist verwendbar. Das konnte bisher noch nicht einmal eine Profi-Sport-Kamera mit nur 24 MP. Selbst, wenn das sich schnell bewegende Motiv einen Hut oder eine Sonnenbrille trägt, behält der AF das Ziel im Fokus.
Vereinzelt scheint sich der Autofokus auf falschen Zielen lange festzuhalten. Glaubt der Augen-AF, irgendwo ein Auge zu erkennen, wo (z.B. in der Natur) keines ist, dann kann es schwer sein, ihn davon abzuringen. Manche Fotografen belegen sich zwei Schalter mit 2 AF-Funktionen Augen-AF und Single-Point-AF. Beim Umschalten zwischen den beiden, verändert der Augen-AF sein (falsches) Verhalten. Oder man berührt mit dem Finger eine andere Zone auf dem Touch-Display hinten.
Die angegebenen 8 Stufen kombinierter Verwacklungsschutz basieren auf CIPA-Standard mit dem Objektiv RF 24-105 mm F4 L IS USM bei einer Brennweite von 105 mm.
Die angegebenen Blenden Verwacklungsschutz im IBIS gliedern sich wie folgt: 8 Blenden sind möglich bei den Objektiven 24-70 mm F2.8L, 24-105 mm F4L, 24-105 mm F4-7.1, 28-70 mm F2L, 85 mm F1.2L und 85 mm F2 Macro. - 7,5 Blenden sind möglich beim 70-200 mm F2.8L. - 7 Blenden sind möglich bei den Objektiven 15-35 mm F2.8L, 35 mm F1.8 IS und 50 mm F1.2L. - 6,5 Blenden sind möglich beim 24-240 mm F4-6.3. - 6 Blenden sind möglich beim 100-500 mm F4.5-7.1L. - Wohlgemerkt sind dies alles Maximal-Werte. - Siehe zu den Details die wissenschaftlichen Ausführungen im Artikel Verwackelte Bilder vermeiden.
Der elektronische Verschluss bietet nicht mehr als der mechanische, also keine 1/16.000 Sekunde Belichtungszeit. Länger als 0,5 Sekunden automatische Belichtung ist elektronisch nicht möglich.
Der mechanische Verschluss liefert hochwertige Fotos. Der kombinierte elektronische First-Curtain mit dem mechanischen Verschluss am Ende der Belichtung liefert gute Fotos. Allerdings kann das Bokeh bei sehr kurzen Verschlusszeiten etwas eingeschränkt wirken, als ob man mit einer größeren Blendenzahl arbeiten würde (also z.B. f4 statt real f2,8). Aber der ganz leise rein elektronische Verschluss liefert (wie bei allen spiegellosen Kameras) in Kombination mit billigem (meint flackernden) Kunstlicht sichtbares und störendes Banding. Das kann bei Sportereignissen in Hallen resp. in der Nacht störend auffallen - vor allem, wenn Sportler in der Nähe der (billigen, flackernden LED-) Werbelichter stehen. Perfekte, helle Großlichter im Stadion stellen hingegen kein Problem dar. Da nur der rein elektronische Verschluss 20 Bilder je Sekunde liefert, sind somit diese Hochgeschwindigkeitsmodi bei Kunstlicht mit Vorsicht zu verwenden. Aber auch bei längerer Belichtung für Porträtaufnahmen bei Pressekonferenzen, Konzerten etc. in Innenräumen mit flackerndem Licht tritt das Banding (horizontale Streifenbildung) mit dem lautlosen, reinen elektronischen Verschluss auf. - Wie bei fast allen spiegellosen Systemen kann man das Banding dadurch verhindern respektive vermindern, indem man die Verschlusszeit verändert, sodass sie mit dem Flackern der Lampen (oder einem Vielfachen der Frequenz des Lampenflackerns) korrespondiert. Hier helfen ein paar Probeaufnahmen vor dem eigentlichen Ereignis bzw. den eigenen wichtigen Aufnahmen.
Überdies scheint der rein elektronische Verschluss bei höheren ISO-Zahlen mehr Rauschen zu verursachen als der mechanische und auch den Dynamikumfang zu reduzieren. Auch bei 20 Bilder je Sekunde (nur mit dem elektronischen Verschluss möglich) wird der Dynamikumfang etwas reduziert.
Ein Tester stellte bei seiner Kamera fest, dass bei 1/100 Sekunde und mechanischem Verschluss eine vertikale Unschärfe eintritt. Der (laut Canon) Fehler des IBIS wurde in einer nachgereichten Firmware behoben.
Ferner zeigte sich die Verzögerung des elektronischen Suchers auch bei dieser Kamera mit großen Teleobjektiven (500 mm und mehr) als hinderlich, da man das sich schnell bewegende Zielt aus dem Sucher verlieren kann.
Wie bei allen spiegellosen Kameras erfordern die hohen Bildwiederholraten des EVFs für ein flimmerfreies Sucherbild (Smooth mit 120 Hz) mehr Akkuleistung.
Unter manchen Einsatzbedingungen erwies sich der Akku als nicht so ausdauernd wie angegeben. Normalerweise erhält man längere Zeiten als die CIPA-Werte. Aber ein zweiter Akku ist sogar für das Fotografieren an einem einzigen Tag erforderlich.
Aufgrund des neuen Akkus mit mehr Ladung kann man alte Akkus nicht wirklich weiterverwenden - auch wenn sie dieselbe Form und Baugröße besitzen und die Kamera bezüglich Akkus abwärtskompatibel ist. Die Kamera arbeitet dann laut Canon sogar langsamer. Mit Ersatzakku(s) kommt da gleich nochmals eine dreistellige Summe dazu.
Zum Laden des Akkus in der Kamera benötigt man ein spezielles Ladegerät von Canon (PD-E1).
Im Sommer scheint die Kamera bereits bei Fotos mit kontinuierlichem AF und Serienbildern warm zu werden, sodass sich die Video-Zeit bis zum Überhitzen reduziert. Neuere Firmware-Updates verhindern dies.
Die 10-bit-HDR-Fotos können nur umständlich manuell konfigurierbar (nicht automatisch) in HEIF gespeichert werden. Eine Umwandlung in RAW ist nicht möglich. Und weder das rückwärtige Display noch der elektronische Sucher sind HDR-Anzeigen. Man benötigt also einen passenden HDR-Fernseher oder ein modernes Smartphone zur Ausgabe. - Aber die HEIF-Möglichkeiten sind insgesamt etwas umständlich zu bedienen, da man hierzu u.a. im Menü vorab einiges ändern muss. Auch das Abspielen von HEIF-Dateien auf entsprechenden HDR-Fernsehern ist nicht so einfach möglich, da man zuerst z.B. die sinnvolle flüssige Sucheranzeige der Kamera abschalten muss.
Ein kleines Problem liegt in der veränderten Auflösung bei RAW vor. Es gibt nur noch RAW und cRAW. Bei manchen früheren Kameras (z.B. 5DIV) konnte man auch bei RAW kleinere Auflösungen (reduzierte Pixel-Anzahl) verwenden. Dies ist jetzt nicht mehr einstellbar. Einzelne Fotografen würden dies jedoch für die weniger anspruchsvolle Reportagefotografie (mit vielen Fotos) gerne verwenden. Beim cRAW mit geringerer Dateigröße ist die Bildqualität durch die reduzierte Bit-Tiefe minimal geringer.
Immer öfter vermelden Fotografen Kamerafehler mit SD-Karten: Die Kamera friert
quasi ein. Entweder arbeitet keine Kamerafunktion oder der Autofokus blockiert. Evtl. hat es etwas damit zu tun, dass die Karte nicht formatiert war. Aber nach dem Blockieren kann man die Karte nicht mehr in der Kamera formatieren. D.h. man muss die SD-Karte zuerst in einer anderen Kamera formatieren.
Die Anti-Flacker-Option funktioniert nur bei 100 und 120-Herz-Lampen / -Stromnetzen sowie auch dann nicht in allen Situationen.
Eine unerklärliche Unstimmigkeit ist, dass man mit dem Top-Display eine Blitzlichtkorrektur ohne angeschlossenes oder eingeschaltetes Blitzlicht einstellen kann. Mit dem dafür vorgesehenen Menüpunkt (Kamera, 2, Steuerung externes Speedlite) jedoch muss das Blitzgerät zuerst angeschlossen und eingeschaltet werden.
Während der Bildübertragung zum Smartphone ist keine Aufnahme mit der Kamera möglich, selbst wenn man den Auslöser der Kamera drückt. Dazu man muss zuerst die Bildübertragung abbrechen.
Bitte beachten Sie: Viele der hier angegebenen Kritikpunkte können per Software - also Firmware-Update - leicht nachträglich optimiert respektive korrigiert werden. Bisher hat Canon das bei seinen neuen spiegellosen Kameras auch getan.
Bis September 2024 wurden zahlreiche Firmware-Updates nachgereicht, welche die Kamera-Leistungen in vielen Details verbesserten.
Mit Version 1.81 kam u.a. IBIS High Resolution shot dazu. Das meint einen Pixel-Shift-Modus, der zu höherer Auflösung führt, indem er mehrere Bilder zusammenfügt. Pixel-Shift-Aufnahmen mit bis zu 400 Mega-Pixeln. Im Menüfindet sich dies bei Kamera, Seite 5, IBIS-Hi-Res-Aufnahme - z.B. im Online-Handbuch. - Dazu benötigt man ferner ggf. eine neue Version des EOS Utility/Digital Photo Professional, um die Bilder zu überprüfen.
Dazu werden 9 Bilder automatisch zusammengeführt und bereits in der Kamera als JPEG zusammengebaut. 400 Mega-Pixel ergeben 100-200 MB-Dateigröße in einer einzigen JPEG-Datei. Aber RAW wird nicht geboten. Somit muss man seine eigene Belichtungsreihe aus mindestens 3 Bildern auf dem Stativ mit +-2 Lichtwerten erstellen und danach diese in der PC-Software zu einem HDR-Bild zusammenführen, um einen höheren Dynamikumfang zu erhalten und das Bild ggf. nachbearbeiten zu können, denn JPEGs sind mit nur 8 Bit kaum für die intensive Nachbearbeitung geeignet.
Auch diese Pixel-Shift-Methode eignet sich (wie immer) nicht für bewegte Motive: Menschen, Tiere, Fahrzeuge, Wind (Bäume, Blätter), Gewässer etc. eignen sich nicht zur Aufnahme. Somit sind z.B. Landschaftsaufnahmen, Architektur-Fotos (innen und außen) und Produktfotos sowie Stillleben im Studio mögliche Motive.
Ferner wird ein stabiles Stativ benötigt. Zudem ist ein Fernauslöser oder die 10-Sekunden-Selbstauslösung erforderlich, um die Kamera nicht zu erschüttern.
Im elektronischen Sucher ist die Zoom-Funktion auf 45MP begrenzt. Man sieht somit nicht wirklich alle Details des damit erstellten großen Bildes scharf. Erst auf einem PC-Monitor lässt sich eine 100%-Ansicht auswählen.
Meine Zusatzempfehlung für diese IBIS High Resolution shots: Verwenden Sie hochwertige Objektive und maximal f4-f5,6, weil sonst die Beugung den angeblichen Zugewinn an Details schnell beschränkt bis reduziert.
Für alle bewegten Motive empfehle ich zum Vergrößern Spezialsoftware.
Alle Gerüchte und Versprechungen nach weiteren substantiellen Updates wurden nicht erfüllt. Vor allem nachdem das Nachfolgermodell R5II 2024 herausgekommen war, beschränkte Canon sich auf die notwendigsten Nachrüstungen, um nur noch die schlimmsten Fehler auszubessern. Angesichts des hohen Preises hatten alle Fotografen in diesem Punkt mehr Service für die im Grunde technisch hochwertige R5 erwartet.
Hinweis: Es lohnt sich auf jeden Fall immer, das neueste Firmware-Update einzuspielen.
Die R5 lieferte 2020 die höchste Videoqualität unterhalb der Profiklasse, weil endlich die Cine-Abteilung von Canon mit der Foto-Abteilung zusammenarbeitete. Deshalb orientiert sich die EOS R5 bei Videoaufnahmen auch an der professionellen EOS C300 Mark III.
Die folgenden Angaben sind für Videografen. Wenn Sie als Fotograf diese technischen Fachausdrücke teilweise nicht verstehen, dann benötigen Sie diese Dinge derzeit auch (noch) nicht.
Sowohl bei 4K als auch bei 8K-Video werden beide Modi Fernsehen und Kino geboten. Cinema DCI 8K Auflösung wird 8K-D genannt und meint das breitere Kino-Format (17:9) 1,9:1 mit 8.192 * 4.320 Pixeln und nutzt die volle Sensorbreite. Das Fernsehformat ist 16:9 mit 7.680 * 4.320 Pixeln. Bei letzterem entsteht ein kleiner Crop von 1,06. Cinema DCI 4K Auflösung wird 4K-D genannt und meint das breitere Kino-Format (17:9) 1,9:1 mit 4.096 * 2.160 Pixeln. Das Fernsehformat ist 16:9 = Ultra HD 4K mit 3.840 * 2.160 Pixeln.
8K wird in ALL-I, IPB und in RAW angeboten. 8K wird in 24 und 25 Bildern je Sekunde geboten - PAL und NTSC.
4K-Video wird durch Oversampling aus 8K hergestellt und bietet deshalb viele Details. 4K wird in 24, 30 und 50 Bildern je Sekunde geboten.
An Video-Codecs wird u.la. geboten: H.265 Kodec mit 10-bit 4:2:2 intern. Daneben wird HDR-PQ-Videos (High Dynamic Range Perceptual Quantisation) geboten. Das Canon Log mit bis zu 12 bit.
8K 30p und 4K 120p sind ohne Beschnitt / crop. Zudem wird mit der R5 Time Code möglich.
Der Dual Pixel Autofokus ist nun in allen Video-Modi verfügbar und funktioniert überall hervorragend. D.h. der extrem hochwertige und von fast allen Testern früher bereits gelobte Autofokus sollte nun überall uneingeschränkt Bestwerte erzielen, was alle neutralen Tests auch bestätigten.
Das monatelange Vorbereiten des Werbespektakels führte auch dazu, dass erstmals Adobe zumindest die Video-Dateien der Kamera R5 für Premiere Pro seit der Juni-Ausgabe (2020) unterstützt.
Canon legte in der Präsentation großen Wert, dass man das 8K-Video für 4K benutzen kann, weil man entweder viel schärfere Filme erhält und man immer hineinzoomen, schwenken, in der Software nachträgliche Kamerafahrten durchführen und sogar verschiedene Perspektiven aus einem 8K-Bild / einer 8K-Szene auswählen kann. So kann man mit 8K z.B. ein Interview mit 2 Personen aufnehmen und danach im 4K-Schnitt zwischen beiden Personen Wechseln und software-technisch überblenden, ohne zwei Kameras oder zwei Aufnahmen dafür zu benötigen. Oder man kann bei einer Produktpräsentation vom Moderator zum Produkt wechseln. - Das spart Zeit und Geld.
Nun ist auch eine Einzelbildextraktion aus dem laufenden Video möglich: Ein JPEG-Standbildrahmen mit 35,4 Megapixel aus 8K-DCI-Film und ein JPEG-Standbildrahmen mit 33,2 Megapixel aus 8K-UHD-Film, ein JPEG-Standbildrahmen mit 8,8 Megapixel aus 4K-DCI-Film und schließlich ein JPEG-Standbildrahmen mit 8,3 Megapixel aus 4K-UHD-Film sind möglich. - HEIF ist als höherwertiges Dateiformat für diese Standbilder möglich, wenn HDR PQ eingestellt ist.
Die R5 bietet Zebra-Warnungen (zwei konfigurierbare Muster) und Focus Peaking sowie Canons Focus Guide - eine Fokussierhilfe.
Je ein 3,5 mm Ohrhörer und Mikrofon-Stecker sowie Micro-HDMI sind als Anschlüsse vorhanden.
Das Dual Record ist möglich. Man kann also auf zwei Karten gleichzeitig aufnehmen - z.B. 8K auf die CFexpress und 4K auf die SD (zum leichteren Schneiden auf dem PC).
Wegen der hohen Anforderungen der Videoverarbeitung an den Computer, ist es bei 8K möglich, parallel ein 4K-Proxy-Video auf SD-Karte aufzuzeichnen, das dann als Schnittmaterial für die Software dient (proxy editing). Diese Schnitte kann man dann später automatisch auf das 8K-Video übertragen. Dadurch werden die Anforderungen an die Rechenleistung der PCs zur Video-Bearbeitung drastisch reduziert. Als am PC ungeduldiger Mensch werde ich auf jeden Fall diese doppelte Schreibvariante auf 2 Karten für 8K-Videos verwenden.
Man kann Hochformat-Videos erstellen, und diese lassen sich so markieren, dass sie vertikal wiedergegeben werden - für Social Media.
Die Vorteile der neuen Kamera R5 liegen im Bereich Video vor allem darin, dass in der Kamera bereits vieles geboten wird, was bei anderen Modellen nicht oder nur mittels teuren, schweren, großvolumigen und meist mit Kabeln ziemlich umständlichen externen Recordern möglich ist.
Im Bereich Video waren die Werte der Bildstabilisierung bereits mit Vorserienmodellen überragend, wie Filme von in einem mit über 130 km/h über Schlammstraßen im Wald fahrende Quads sitzend zeigen. So etwas erzielt man sonst nur mit teuersten Gimbals (spezielle, kardanisch gelagerte Kamera-Aufhängung) - wenn überhaupt.
Eine steigende Zahl an Video-Testern bestätigt bei R5-Produktionsmodellen, dass die Bildstabilisierung IBIS und Objektive und elektronisch so hochwertig ist, dass man in vielen mobilen Aufnahmesituationen auf einen Gimbal verzichten kann.
In den letzten Jahren war man bei Modellen von Canon beim Thema Video gewohnt zu lesen, ja, aber...
. Dann kam eine Liste mit Einschränkungen. - Mit der R5 hat Canon nicht nur praktisch alle Forderungen der Kunden erfüllt, sondern ging in vielen Details sogar darüber hinaus. Nur wird man bei zahlreichen anderen hochwertigen Modellen der anderen Hersteller sagen: Ja, aber es ist nicht so gut wie bei Canons R5.
Video kann derzeit nicht auf zwei Karten gleichzeitig geschrieben werden, also ist keine Daten-Sicherung in der Kamera möglich.
Ca. 23 Minuten 8K-Video benötigen eine CFexpress-Speicherkarte von 512 GB zu einem 2020 sehr hohen Preis (600-900 Euro je nach Speicherkarten-Hersteller und Modell). Sie sollten sich für längere 8k-Videoaufnahmen gleich mehrere Karten dieser Größe anschaffen. - Und Sie benötigen auch noch einen teuren CFexpress-Kartenleser, um die Dateien auf den PC zu transferieren, sofern Sie das nicht (schneller) mittels Wi-Fi durchführen.
Bei 4K UHD beträgt die horizontale Sensorabdeckung 94%, bei Full HD 100%. Der zusätzlich angebotene 4K-Crop-Modus arbeitet mit nur 62% des horizontalen Bereichs - für Vergrößerungen.
Im High Frame Rate Movie Modus (100 oder 120 Bilder je Sekunde bei 4 K) wird - wie bisher bei Canon - kein Ton aufgezeichnet. Ferner konnte die R5 mit Vorserienkameras (unerklärlicher Weise) kein 1080p mit 120 Bildern liefern. Letzteres wird wie bereits mitgeteilt mit einem Firmware-Update nachgereicht und ist in den USA in den technischen Spezifikationen bereits enthalten.
Die Länge eines Videos am Stück / Movie-Länge ist noch immer begrenzt auf maximal 29 Min. 59 Sek. Das liegt nur an der EU-Gesetzgebung aus dem Jahre 2006, welche ab 30 Minuten ausländische Kameras mit 5-14% Strafzoll (Punkte 8525 80 9 ff. auf Seite 36) belegt.
Aufnahmen mit 4K 120P-Slowmotion / Zeitlupe besitzen eine Zeitgrenze von 7,5 Minuten am Stück.
4K (29,97p/ 25,00p/ 24,00p/ 23,98p) fordert schnelle CF-Express-Speicherkarten mit 2.600 Mbit/s.
Es wird kein HDMI-Ausgang für 8K an externen Recorder geboten.
Nur DCI 8K Video bietet derzeit RAW an. Die anderen Formate liefern nur All-I oder IPB. - Dies wurde in einem Update nachgereicht.
Ein Firmware-Update wird bald auch das Canon Log 3 nachliefern. In der ersten Firmware waren aber C-Log 2 und 3 nicht verfügbar. Das wurde Ende März 2021 nachgereicht.
Das interne Mikrofon kann nur Mono aufnehmen.
Die Dateigrößen der R5 sind enorm im Vergleich zu professionellen Video-Kameras (z.B. die Canon C300). Ferner gelten die Video-Codex von Canon in den Fotokameras als bei weitem nicht so optimiert, wie diejenigen in den reinen Video-Kameras. Beides zusammen erfordert entsprechende Rechenleistung oder Zeit am PC.
Ein Tester stellte bei einem Vorserienmodell etwas wacklige
Ecken bei manchen selbstgehaltenen 4K-Vlogging-Aufnahmen im Stand mit dem eingebauten Bildschirmstabilisator IBIS fest. Auch Produktionsmodelle sind von diesem als Wobble
(deutsch: eiern, taumeln, wackeln) bezeichneten Phänomen des IBIS betroffen. Siehe zu diesem manche Betrachter störenden Phänomen die Video-Liste unten.
Das Phänomen scheint nur bei extremen Weitwinkelobjektiven und dort nur in den Ecken und Randbereichen aufzutreten. - Dies scheint mir und den seriösen Testern jedoch eher an den (Weitwinkel-) Objektiven selbst zu liegen, welche in den Ecken und Randbereichen generell stärker verzerren. Verschiebt sich nun der Bildausschnitt, dann rückt eine Ecke mehr zum Zentrum des Objektives und der Bildinhalt wird durch das dort höherwertige Objektiv weniger verzerrt. Dies führt subjektiv zum Wackeln. - Aber das ist erstens ein generelles Problem aller hochwertigen IBIS-Systeme, also überall bei allen Video-Kameras aller Hersteller sichtbar. Und zweitens kann man IBIS bei der R5 abschalten.
Dennoch werden die Wenigsten IBIS abschalten wollen, da es in vielen Situationen zu einem extrem stabilen Video-Bild auch frei aus der Hand gehalten und im Laufen führt. D.h. die Vorteile überwiegen in fast allen Fällen. Diese Bildstabilisierung von Canon war 2020 allen Mitbewerbern überlegen. - Aber die anderen Hersteller bekamen das Wobble bei Weitwinkelobjektiven in den Ecken in den Folgejahren besser in den Griff.
Der neutral getestete Dynamikumfang mit Canon Log 1 liegt bei ca. 11 EV. Da stört dann auch der Umstand nicht, dass mit elektronischem Verschluss nur ein 12 Bit Dateiformat möglich ist. 11 Lichtwerte werden in 12 Bit durchaus abgebildet.
Sofern man in diesem Video bei 3:30 in Zeitlupe (0,25-fache Geschwindigkeit - manuell am Zahnrad selbst einstellbar) den Golfschläger bei der EOS R5 beobachtet, kann man den leichten Rolling Shutter berechnen / erkennen. Der Golfschläger ist eindeutig als verbogen
sichtbar. - Dennoch ist der Rolling-Shutter-Effekt in Videos laut mehrerer neutraler Tester - eher gering.
Die Lautstärkebalance zwischen Links und Rechts kann in der Kamera nicht angepasst werden. Dazu benötigt man externe Recorder.
Canon reichte bereits am 27.08.2020 ein Firmware-Update nach, das zahlreiche Video-Probleme behebt. Am 04.09. folgte ein weiteres Firmware-Update (1.1.1). Im März 2021 kam die Firmware 1.3.1 heraus, die Sie sich auf jeden Fall herunterladen und installieren sollten, da damit so ziemlich alle relevanten Probleme (vor allem bei Video) behoben wurden. Im Dezember 2021 folgte Firmware 1.5 mit u.a. zahlreichen Autofokus-Verbesserungen des Spitzenmodelles R3. Weitere Updates folgten. - Spielen Sie regelmäßig das neueste Firmware ein. Das bisschen Aufwand lohnt sich wirklich.
Vor allem in den ersten Wochen wurde das Thema Überhitzung hochgekocht. Heute ist des dank Firmware-Updates weitestgehend behoben. Dennoch wird es hier zum besseren Verständnis angeführt.
Ist die interne Kameratemperatur zu hoch, wird die maximale Aufnahmezeit des Videos reduziert. 8K-Video war zuerst bei Umgebungstemperaturen über 23 Grad Celsius auf 20 Minuten beschränkt. Danach musste man 10 Minuten Pause einlegen. Mit manchen Vorserien-Modellen kam es bei 8K-Dauerbetrieb bei hohen Außentemperaturen zu hitzebedingten Abschaltungen zum Schutz der Kamera. Professionelle Video-Kameras (z.B. die Canon C300) besitzen (z.T. mehrere) aktive Kühlventilatoren, die das Hitzeproblem hinauszögern. Dafür blasen sie einem oft die heiße Luft in das Gesicht oder auf die Arme.
Praxistests mit Produktions-Kameras bei Sommerhitze und aktiviertem Bildstabilisator brachten durchaus brauchbare Zeiten um 20 Minuten. Das ist für eine derart kleine 8K-Kamera beachtlich. Bemängelt wurden jedoch die Abkühlzeiten, da man bei kurzen Abkühlpausen danach auch nur für wenige Minuten (ca. 5) wieder filmen konnte, bevor die Kamera bei 8K und Sommerhitze wieder stoppte. Gerald Undone ertestete (2. Quelle) 2 Stunden zum vollständigen Abkühlen der Kamera, um wieder die volle Zeit (100%) für Filme zu erhalten und 1 Stunde für 60%. - Das Kernproblem für Berufsfilmer schien somit zu Beginn eher die Unberechenbarkeit zu sein: Man weiß nach einer nur kurzen Abkühlzeit im Voraus kaum, wie lange es dauert, bis die Kamera im Video-Modus überhitzt.
Laut Canon USA ist die Video-Dauer bei 4K 40p auf ca. 25 Minuten bei Zimmertemperatur beschränkt. Alle bisherigen Tests zeigen, dass die von Canon angegebenen Laufzeiten geboten oder sogar überboten werden.
Inzwischen scheint auch durch Tests erwiesen, dass die Kamera sich auch dann im Sommer erwärmt, sobald man sie für Video einschaltet. Dadurch reduziert sich die anschließenden reale Filmzeit. - Physikalisch ist dies zwar logisch. Aber manche Tester scheinen von einer Amateurvideo-Kamera allen Ernstes eine Profikühlqualität mit zwei Ventilatoren zu erwarten.
Einfache Lösung des Überhitzungsproblems nach ca. 60-75 Minuten ist, Die interne Speicherkarte aus der R5 entfernen, dann gibt es auch nach Stunden keine Überhitzung bei externen Aufnahmen über HDMI.
Ein Chinese löste mittels Infrarot-Aufnahmen das angebliche Überhitzungsproblem. Man muss nur die BIOS-Batterie aus der Kamera entfernen. (Hier eine US-Quelle mit Übersetzung aus dem Chinesischen.) Dann kommt es zu keiner Überhitzung und auch zu keiner vorzeitigen Abschaltung.
Es liegt nur ein Software-Problem vor, das die R5 vorzeitig abschaltet mit der nachweislich falschen Meldung einer Überhitzung.
Die Kamera überhitzt jedoch überhaupt nicht: Sie erreichte in Tests nie über 64 Grad Celsius - normale (= harmlose) Laptop-Temperatur beim Schreiben oder Internet-Betrieb. Das zeigen sowohl der in die Kamera eingebaute interne Temperaturfühler als auch externe Infrarotmessungen als auch die EXIF-Daten der Videos.
Nach ca. 2 Minuten Pause lag die Temperatur der R5 wieder ungefähr bei der Umgebungstemperatur. D.h. die Kamera kühlt auch schnell ab.
Es scheint somit nur eine Software-Zeitschaltuhr die Warnung und Abschaltung zu produzieren. Tester konnten stundenlang mit der Kamera in 8K (in den jeweils durch die Speicherkarte auf ca. 20 Minuten beschränkten Clips) aufnehmen.
Aufgrund der Kritik an den Video-Funktionen lieferte Canon Ende August 2020 ein Firmware-Update, das zahlreiche Probleme in der Art behebt, dass die Zeitschaltuhr verlängert wurde, bevor sie abschaltet. Aber das war keine Lösung, denn der Effekt tritt nur etwas später auf.
Falls Canon das Software-Problem der angeblichen Überhitzung nicht komplett lösen will, werden andere wie Magic Lantern mittels Firmware-/Software-Hacks das bald lösen.
Im November tauchte ein Video auf, in welchem ein Videograf die Canon R5 wasserkühlte und damit stundenlang filmen konnte. This Guy Watercooled His Canon R5 and Unlocked Unlimited 8K - Text mit Video Englisch, 28.11.2020.
Um es ganz hart zu formulieren: Die meisten Analytiker im Ausland waren angesichts jener Vorgänge der Meinung, dass Canon absichtlich Software-Sperren in die R5 eingebaut hatte, damit sie eine falsche - weil viel zu frühe - Überhitzungswarnung bei Video ausgab, damit man seine eigenen sündhaft teuren Profi-Video-Kameras schützte. In den Folgejahren reduzierte Canon aufgrund der weltweit heftigen Proteste und des Image-Schadens diese Software-Sperren langsam, sodass man heute länger mit der R5 filmen kann.
Nach den Updates der Firmware und weiteren Tricks / Kühlungs-Angeboten kann man zwei Dinge Festhalten:
Fotografen, die auch einige Videos aufnehmen, werden inzwischen keinerlei Beschränkungen erkennen. D.h. die Hochleistungskamera R5 zeigt inzwischen keine für die relevante Praxis der meisten gemischten Foto-/Videografen wärmebedingten Einschränkungen mehr.
Videografen, die vor allem im Sommer lange Videos mit 8K aufnehmen wollen, müssen entweder eine der zahlreichen angebotenen Kühlungssysteme verwenden, oder Pausen einlegen.
Dennoch kann man generell und für alle Kameras aller Hersteller folgende physikalischen Fakten festhalten.
Elektronen stellen Energie dar. Energie kann nicht vernichtet werden. D.h. in vielen Fällen erzeugt Stromfluss neben der gewünschten elektronischen Aktivität auch unerwünschte Wärme. Das ist banale Physik und gilt somit für alle Kamerahersteller.
Elektronik verträgt (neben extremer Kälte und hoher Luftfeuchtigkeit) generell keine Hitze. Genau genommen arbeitet Elektronik nur innerhalb meist sehr enger Spezifikationen optimal.
Wenn Elektronik zu heiß wird, wird sie zuerst Störungen produzieren und irgendwann sogar Schäden erzeugen.
Aus diesem Grund besitzen moderne elektronische Systeme Warn- oder sogar Abschaltvorrichtungen zum Schutz. Diese führen dazu, dass ab einer gewissen Temperatur entweder die Leistung reduziert wird, oder sich das System ganz abschaltet, bis es wieder unter einen gewissen Schwellenwert abgekühlt ist.
Folgende Faktoren führen oft zur schnellen respektive starken Erhitzung der Elektronik:
Erstens: Direkte Wärmestrahlung auf die Kamera. Gemeint ist z.B. die direkte Sonneneinstrahlung auf die Kamera. Ähnlich wirken Dauerlichtlampen oder das (auch kurzzeitige) Lagern der Kamera in der Nähe von Heizkörpern.
Zweitens: Hohe Umgebungstemperatur (der Luft). Gemeint sind hohe Außentemperaturen, wie sie z.B. im Sommer oder in manchen Gegenden der Erde oft vorkommen. Durch die geringe Temperaturdifferenz der heißen Kamera zur fast so heißen Umgebungsluft wird die Kamera kaum gekühlt, respektive sogar selbst im kühlen Zustand erhitzt.
Drittens: Interne Kameraerhitzung durch zahlreiche Faktorenwie z.B. hohe Mega-Pixel-Zahl auf einem Sensor, oder einem schnellen Hochleistungs-Prozessor zur Verarbeitung der (Bild-) Daten in der Kamera. Ähnlich wirken eine kleine Bauform der Kamera mit folglich wenig Platz und wenig Lüftungsräumen im Innern. Auch die Anbringung der Prozessoren in direkter Nähe zum Akku, der sich ebenfalls bei starker Stromabgabe sehr erwärmen bis erhitzen kann, ist diesbezüglich nachteilig. Hinzu kommt die wettergeschützte, luftdichte Plastikbauweise, welche die Wärme im Innern hält und so den Hitzestau begünstigt. Auch eine enge Bauweise der Elektronikbausteine dicht beieinander auf (im Extremfall nur) einer kleinen Platine führt zur starken Erhitzung jedes einzelnen Bausteins. Schließlich kommt eine Grundregel hinzu: Je höher der Datendurchsatz je Zeiteinheit ist, desto mehr Abwärme entsteht.
Das ist auch der Grund, warum ein einzelnes Foto in der Minute zu einer für den Fotografen kaum merklichen Erwärmung der Fotokamera führt. - Hingegen wird mit Dauerfeuer die Fotokamera schon spürbar handwarm.
Noch signifikanter ist der Anstieg bei Video-Aufnahmen. Letzteres gilt insbesondere für die hohen Auflösungen (4K, 8K) und dort wiederum für die hohen Bildwiederholraten 60 und 120 Bilder je Sekunde (fps - frames per second).
Durch folgende Maßnahmen kann man Hitze ableiten und den Hitzestau vermeiden, verringern, oder zumindest hinauszögern:
Eine großvolumige Gehäusebauweise mit viel Luft um alle Bauteile herum ist immer vorteilhaft.
Der weite Abstand der elektronischen Bauteile voneinander, am besten getrennt auf separaten Platinen, führt zur optimaleren Kühlung jedes einzelnen Teiles.
Die passive Kühlung durch Metall-Leiter, welche die entstehende Hitze nach außen abführen ist bei Dauerbelastung sinnvoll. Dies erkennt man an der immer häufigeren Verwendung von Metallen an der Gehäuseoberfläche, welche die Hitze von innen nach außen ableiten.
Eine aktive Kühlung durch 1-2 Ventilatoren, welche die heiße Luft aus dem Innern der Kamera nach außen blasen - meist in das Gesicht oder auf die Hände / Arme des Video-Grafen ist hocheffizient.
Jedem muss jedoch klar sein, dass Lüfter und Luftschlitze die Wetterfestigkeit respektive den Spritzwasser- und Staubschutz der Kamera reduzieren.
Hilfreich für die Kühlung sind zudem clevere Abschalt- und Stromsparvorrichtungen während der Aufnahmepausen (standby mode), um Energievergeudung und somit Wärmeabgabe zu reduzieren. Noch sinnvoller ist es natürlich, die Kamera in allen Aufnahmepausen generell komplett aus-/abzuschalten.
Eine geringe Außentemperatur, wie sie bei uns z.B. im Winter oder in manchen Gegenden der Erde (Polarregionen, hohe Berge) oft vorkommen, erleichtern die Kühlung. Durch die große Temperaturdifferenz wird die Wärme aus der Kamera schneller abgeführt.
Alternativ hilft auch ein natürlicher Windzug (bis hin zum Sturm), der je Zeiteinheit mehr Luft an der Kamera vorbeiführt und sie dadurch stärker abkühlt. Diverse Firmen empfehlen deshalb auch, die Kamera zum Abkühlen in den Luftzug eines Ventilators zu stellen.
Da sich die Sensoren direkt hinter dem schwenkbaren rückwärtigen Display befinden, hilft es oft bereits, dieses zur Seite hinauszuschwenken. Dann kühlt die Kamera schneller ab respektive erhitzt sich nicht so schnell, weil mehr Wärme abgeführt werden kann.
Falls die Kamera überhitzt, kann man zusätzlich zum Ausklappen des rückwärtigen Displays auch das Objektiv abmontieren, die Batterie herausnehmen / den Batteriegriff abschrauben und die ebenfalls heißen Speicherkarten herausnehmen. Alle Komponenten kühlen so schneller ab.
Oder man kauft den für die R5 exakt in die rückwärtige Display-Versenkung passenden Ventilator mit Heatsink (Wärmeabfuhr), der für effektive Kühlung sorgt und manuell schnell nur für Video eingesetzt werden kann.
Oder man zeichnet Videos nicht intern, sondern extern auf einem Recorder auf (z.B. Atomos Ninja V). Nachweislich sinken so bei allen Kameras die internen Temperaturen und die Video-Laufzeit wird drastisch erhöht.
Alle modernen Hochleistungskameras können bereits im kontinuierlichen Serienbildmodus (Dauerfeuer) im heißen Sommer an die Leistungsgrenze getrieben werden. - Noch einfacher geschieht dies in den Hochleistungs-Video-Modi.
Das ist ein Grund, warum professionelle Hochleistungskameras für Foto- und Videobetrieb großvolumig und schwer (durch die Lüfter) laut und sündhaft teuer sind. Nur damit kann man stundenlang ununterbrochen fotografieren und filmen.
Aus rein physikalischer Sicht der Abwärme ist unglücklicherweise der allgemeine Markttrend der letzten 10 Jahre im Amateurbereich genau in die gegenläufige Richtung gegangen: Die meisten privaten Kunden wollten immer kleinere, leichtere Kameras, und die Hersteller optimierten deshalb genau in diese Richtung.
Daraus ergibt sich, dass alle Kameras irgendwo ein Temperaturlimit und damit verbunden ein Zeitlimit bei einer bestimmten Temperatur besitzen, bevor sie zum eigenen Schutz abschalten.
Ferner werden alle modernen Kameras warm bis heiß. Das geben die Hersteller sogar explizit im Handbuch an: Wenn immer der gleiche Teil Ihrer Haut während der Benutzung der Kamera über einen langen Zeitraum mit der Kamera in Berührung kommt, können Symptome einer Niedertemperaturverbrennung, wie Rötung oder Blasenbildung, auftreten, selbst wenn sich die Kamera nicht heiß anfühlt.
Quelle: Sony Handbuch A7R Mark IV. Das ist zweifelsohne eine über alle Zweifel erhabene grundsolide Kamera, die nicht einmal 8K bietet.
Entweder legen Sie sich große, schwere Profi-Kameras zu, welche die obigen Kühlkriterien erfüllen. Dann können Sie unter fast allen klimatischen Bedingungen fast unbegrenzt lange fotografieren sowie filmen. - Man beachte das Wort fast
. Auch Profikameras besitzen physikalische Grenzen - bei einem 5-10-fachen Preis für Profi-8K-Videokameras, wofür dann jedoch noch einzelne Objektive im jeweils fünfstelligen Bereich hinzukommen. Da kann schon eine einzige Festbrennweite 25.000 US$/Euro kosten. Die Profiliga spielt im Bereich Video in einer ganz anderen Preisklasse.
Oder Sie legen auf kleine, leichte Bauweise und einen relativ gesehen geringen Preis Wert, dann müssen Sie sich an die Rahmenbedingungen anpassen. Im Klartext bedeutet dies letztendlich, dass man mit modernsten Hochleistungskameras immer wieder Pausen einlegen muss. Das gilt insbesondere bei 4K in den Auflösungen 60 und 120 p sowie 8K-Video und hohen Umgebungstemperaturen.
Dies führt zur ernüchternden Erkenntnis, dass man irgendwie immer leiden
muss.
Oder man verwendet externe Recorder. Dort ergaben Tests für die R5 über 1 Stunde Laufzeit am Stück.
Im Laufe der Monate und Firmware-Updates wurden die Überhitzungsprobleme gelöst. Somit handelte es sich um von Canon eingebaute eigene Begrenzungen: Die Hardware kann es. 2023 waren praktisch alle Probleme gelöst.
Die EOS R5-Kamera wurde seit 31. Juli 2020 für 3.899 US$ (4.999 mit 24-105 mm F4 Objektiv) versandt. In Deutschland war sie seit Ende Juli 2020, für 4.385,58 Euro verfügbar. Der lächerliche Betrag kommt durch die in der zweiten Jahreshälfte 2020 festgelegten 16% Umsatzsteuer zustande. Mit 19% kostete sie ab 01.01.2021 wie geplant 4.499 Euro - wie bereits immer in Österreich. bei Canon Deutschland sowie bei Amazon: Canon EOS R5. Und schließlich die aktuelle Preisübersicht bei Idealo: Canon EOS R5.
Aufgrund der großen Nachfrage sanken die Preise auch 2021 kaum. Erst seit Ende 2022 kam es zu Rabattaktionen und dann allgemeinen Preissenkungen. Aber sogar Ende 2024 war die R5 - trotz deren Nachfolgerin R5II - noch immer gefragt und erstaunlich teuer.
Bei der Beurteilung der Canon R56 muss man zwei Bereiche deutlich unterscheiden:
Im Bereich Video handelte es sich 2020 bei der R5 um eine bahnbrechende Entwicklung: 8K-Video auf einem Vollformat-Sensor in der Amateurklasse sind für die Nutzer beeindruckend und für die Konkurrenten einschüchternd. - Im Bereich Video setzte diese Kamera R5 von Canon neue Maßstäbe.
Es gab (bis zum Erscheinen der doppelt so teuren Sony A1 im Frühjahr 2021) keine andere Video-Kamera, die eine derartige Video-Leistung in einer so kleinen und so leichten Bauform zu einem derartig geringen Preis bietet. Da die Kamera - inklusive Bildstabilisierung - so vieles intern bietet, kann man sie auch viel leichter in schwierige
Veranstaltungen hineinschmuggeln, in die man mit großem Video-Gerät keinen Zugang erhielte. - Anmerkung: Bereits die professionelle C300 von Canon ist ohne erforderliches Zubehör ca. 5-Mal so groß.
Es muss jedem Anwender aber klar sein, dass die vielfach teureren Profi-Video-Kameras in Einzelpunkten für längere Filmproduktionen durchaus Vorteile zeigen (siehe z.B. die 4K-Video-Kamera C300 Mark III von Canon für fast 12.000 Euro). Die R5 ist keine Profi-Video-Kamera für stundenlange Filmproduktionen, sondern eine hybride Kamera - eine Fotokamera mit herausragenden Video-Eigenschaften - eine Semi-Profi-Video-Kamera - oder mit anderen Worten: eine Fotokamera für Fotografen und Vlogger mit sehr hohen Videoansprüchen.
Man sollte jedoch die Folgekosten beachten: Um 8K-Video nutzen zu können, benötigen Sie einen komplett neuen Hochleistungs-PC. Da sollten Sie unter 5.000 Euro für den Tower und nochmals 3.000 Euro für den 8K-Monitor respektive über 10.000 Euro (2020) für den passenden ebenfalls an den PC anschließbaren Fernseher nicht anfangen.
Aber selbst dann ist die derzeit verfügbare Software derart schlecht programmiert und folglich langsam, dass Sie Stunden bis Tage zum Rendern langer Filme benötigen werden.
Da man für 1 Stunde mit 8K-Video über 1 TB an Festplattenspeicher benötigt, sollten Sie sich auch ausreichend externen Speicherplatz für die Datensicherung anschaffen. Während man einzelne externe Festplatten mit bis zu 22 TB sehr preiswert erhält, wird alles darüber nicht nur teuer, sondern meist auch technisch für Laien nicht ganz trivial.
Hinzu kommt, dass 8K-Fernseher 2020 noch selten waren und eine Zeit lang auch vermutlich noch teuer bleiben werden. Weltweit sehe ich diesbezüglich erst ab 2021 eine leichte Entspannung, wenn mehr 8K-Fernseher, evtl. weitere 8K-PC-Monitore und vor allem für 8K-Video geeignete PC-Software angeboten werden. Im technologiefeindlichen Europa und vor allem in Deutschland sehe ich vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 kaum Chancen auf eine größere Verbreitung dieser 8K-Technik.
Faktisch sehe ich einen Durchbruch für 8K im Massenmarkt erst mit dem neuen Standard ITU-T H.266 | MPEG-I - Part 3 (ISO/IEC 23090-3), mit dem der Datenumfang halbiert wird. Obwohl dieser Standard fertig ist und ihn viele Firmen bereits unterstützen, wird es allerdings vermutlich noch 1-2 Jahre dauern, bis die Hardware und Software ihn überall unterstützt. - Hoffen wir einmal positiv denkend, dass dies alles dann auch per Firmware in jetzige Kameras und PCs nachrüstbar sein wird. Fakt war bisher jedoch immer, dass derartiges nur mit neuer Hardware - Video-(de)Kompressions-Chips - perfekt läuft.
Auch auf die Gefahr hin, dass jetzt vielen die Kinnlade herunterfällt und dann der Mund in der Sperre offen bleibt. Persönlich halte ich den Preis für die gebotene Video-Leistung als nicht nur angemessen, sondern sogar für gering. Schauen Sie sich einfach einmal an, was für derartige Leistung im reinen Video-Bereich verlangt wird. Da sind Sie schnell bis zum Zehnfachen los - ohne Objektive und Zubehör.
Allerdings wird auf viele Anwender auch noch einiges Zubehör direkt für die Video-Kamera hinzukommen: externe Mikrofone, Ohrhörer, evtl. sogar Gimbal etc., wenn man unter allen Bedingungen wirklich hochwertige Videos aufnehmen will.
Dennoch wird das ein Erfolg, da sich viele Reiche die R5 sofort als Statussymbol im Bereich Video zulegen werden. Den anderen Canon-Anhängern mit höheren Video-Ambitionen wird ebenfalls nichts übrig bleiben, da Canon derzeit außer der R5 nichts Vergleichbares zu dem Preis bietet. - Bei der R5 im Bereich Video halte ich es sogar für möglich, dass einige Videografen von anderen Marken zu Canon nur wegen der R5 wechseln werden. Zusammen mit manchen sehr hochwertigen Objektiven kann sich das lohnen.
Interessierten Videografen kann man unter obigen Gesichtspunkten auch zum Kauf raten.
Praktisch alle Kritikpunkte an der im Sommer / Herbst 2018 herausgebrachten Canon EOS R - dem ersten spiegellosen Modell der Vollformat-Klasse von Canon - wurden bei der R5 behoben.
Wie immer lässt sich in zahlreichen Einzeldingen Liebe der Canon-Techniker zum Detail erkennen, was viele Fotografen auch anerkennen, und sie zu treuen Kunden macht.
Die Fotoleistungen sind gut und werden zahlreiche gegenüber spiegellosen Systemen bisher noch skeptische Canon-Fotografen überzeugen. Dies gilt insbesondere bei Verwendung der modernsten, hochwertigsten und teuersten RF-Objektive für spiegellose Kameras.
Aber die Leistungen der R5 im reinen Fotobereich sind noch immer nicht denjenigen der Mitbewerber überlegen - in Einzelbereichen nicht einmal ganz ebenbürtig.
Ganz offen halte ich das Preis-Leistungs-Verhältnis im Fotobereich - vor allem, wenn man sich die hochwertigen und sehr teuren RF-Objektive erst noch anschaffen muss - für grenzwertig. Im Melkkuhland Deutschland halte ich die Preise für die Kamera und die Objektive für überzogen.
Die R5 mit den hochwertigsten Objektiven liefert zweifellos das Beste an Bildqualität, was Canon 2020 zu bieten hatte. Aber da sind die Unterschiede zu den Mitbewerbern inzwischen eher gering bis vernachlässigbar.
Als Vorteile bewerten nicht nur viel Canon-Fotografen, sondern auch Tester, die höhere Ergonomie des Gehäuses sowie die Bedienergonomie der Menüs, als bei den Mitbewerbern. Das wird Canon-Fotografen den Umstieg von DSLRs erleichtern. Das alleine wird aber kaum neue Kunden von anderen Firmen abwerben oder abgewanderte Canon-Altkunden z.B. von Sony und Fujifilm zurückbringen.
Sensortechnisch sind bei der R5 diverse Verbesserungen bei Canon erkennbar. Der Sensor hinkt nun der Konkurrenz nicht mehr hinterher, sondern dürfte in der Fotopraxis ebenso gute Ergebnisse erzielen wie die Spitzenprodukte der Mitbewerber. Bei ISO 100 scheint die Sony A7RIV minimal hochwertigere (schärfere) Bilder zu liefern, bei hohen ISO-Zahlen (z.B. 51.600) ist das Bild der Canon EOS R5 hingegen hochwertiger, weil rauschärmer. Das ist nicht nur mein Ergebnis aus allen verfügbaren Fotos, sondern wird auch von zahlreichen anderen neutralen Testern bestätigt.
Nach zahlreichen neutralen Tests konnte man bereits Ende Oktober 2020 festhalten, dass die R5 derzeit die abgerundetste und geeignetste Allzweck-Kamera für alle Fotostile ist.
Natürlich kursierten von der ersten Minute der offiziellen Präsentation an - bevor noch alle Daten oder Preise publiziert waren - wilde Meinungen über die Canon EOS R5 im Internet, vor allem bei YouTube und den Foto-Foren.
Alle Gegner und (bezahlten) Trolle argumentierten sofort auf den üblichen drei Schienen:
1. Bessere Technik hin oder her - die Kamera ist zu teuer.
- Korrekt ist, dass die EOS R5 teuer ist. Die Gründe sind jedoch vielfältig: So verlangt Canon als Marktführer immer höhere Preise. Das ist generell so in allen Branchen und auf allen Märkten üblich, wenn man Marktführer ist. Das beste Beispiel liefert Apple. Wer sich das nicht leisten kann, ist einfach zu arm für diese Marke oder zumindest dieses Kamera-Modell.
Im Übrigen hat es auch ökonomische Vorteile, beim Branchenführer etwas mehr zu bezahlen. Denn er wird die schwerste Krise der Foto-Wirtschaft überleben. Wer bei kleinen Firmen wie Olympus kauft, muss damit rechnen, dass eine Investment-Gesellschaft die angeschlagenen Firmenreste des Imaging mit allen Kameras zerschlägt. Das sind dann statt 10% Aufpreis bis zu 100% Verlust.
Die Technik der R5 war bei Erscheinen in vielen für die praktische Fotografie relevanten Bereichen der Konkurrenz schlichtweg haushoch überlegen. 20 Bilder in der Sekunde bei Vollformat liefern sonst nur die sündhaft teuren Profi-Kameras, die dann jedoch nur die Hälfte der Mega-Pixel bieten. Dies rechtfertigt einen höheren Preis. D.h.: Wer etwas anderes erzählt, hat technisch in der Fotografie keine Ahnung. Insbesondere hat er definitiv keine Ahnung von den mit der Kamera anvisierten Zielgruppen Tier- und Sportfotografen.
Vor allem hat Canon schon vor mehreren Jahren klar kommuniziert und wiederholt dies seitdem in jedem Quartalsbericht, dass man nicht mehr am fotografischen Prekariat interessiert ist, sondern sich mit allen neuen Produkten bei Vollformat auf die Kernzielgruppen konzentrieren wird: ambitionierte reiche Amateure und Berufsfotografen, die damit Geld verdienen, also deren Kunden die Ausrüstung bezahlen, respektive die Foto-Ausrüstung vom Finanzamt teil-/mitfinanziert bekommen.
Überdies sind die Wechselkosten horrend. Das umfasst nicht nur die gesamte Hardware, von Kameras, Objektiven über Akkus, Blitzgeräten, Speicherkarten etc., sondern meint auch den Zeitaufwand zum Neueinlernen in ein anderes System eines anderen Herstellers. Daraus folgt, dass hochinvestierte Canon-Fotografen den Mehrpreis tragen werden, weil die Alternativen - ganzheitlich gerechnet - viel zu teuer sind. Das gilt auch für Nikon, Sony, Fuji, Pentax. Darum prüfe, wer sich ewig bindet.
Letztendlich wurden hier absichtlich populistisch und vorsätzlich betrügerisch zwei Preise miteinander verglichen: Die unverbindlichen Preisempfehlungen (UVP, MSRP) des Herstellers eines neuen Produktes werden mit den Straßenpreisen / Marktpreisen von seit Monaten oder sogar Jahren auf Halde produzierte Kameras verglichen, die kaum mehr jemand in der Krise gekauft hat, die folglich massiv im Preis unterhalb des ursprünglichen empfohlenen Verkaufspreises des Herstellers liegen. Am dreistesten ist es, wenn die neuen Modelle von Canon mit Konkurrenzmodellen anderer Hersteller verglichen werden, von denen man bereits weiß, dass sie als Auslaufmodelle herabgesetzt werden, weil deren Nachfolger angekündigt sind und in wenigen Monaten erscheinen werden. - Die Straßenpreise der R5 werden in Zukunft auch sinken.
Angesichts der Gesamt-Systempreise erlaube ich mir auch den unmissverständlichen Hinweis an die Kritiker: Wer in der Vollformat-Klasse - der Königsklasse - nur wegen ein paar hundert Euro an der Kamera herumnörgelt, der ist im Bereich Vollformat schlichtweg fehl am Platz. Das meine ich ganz zu Ihrem persönlichen finanziellen Schutz. Sie können die R5 nur mit den lichtstärksten und teuersten Objektiven wirklich ausreizen. Da sind Sie schnell bei 10-15.000 Euro nur für ein paar hochwertige Objektive. Ganz zu schweigen von den wirklich teuren Festbrennweiten im Telebereich, die heute schon jeweils fünfstellige Preise haben. Wer den Kamerapreis als Hindernis anführt, wird in anderen Sensorklassen mehr Freude an der Fotografie zu geringeren System-Kosten finden.
2. Das benötigt kein Mensch. - Das ist Overkill
. - Wie beim Thema Mega-Pixel sind es immer wieder dieselben Kreise (vor allem Nikon-Fans), welche diesen Unsinn seit über 20 Jahren publizieren - aber nur dann, wenn Canon etwas Besseres anbietet als die Mitbewerber.
Sobald Nikon oder Sony einen Sensor mit mehr Mega-Pixeln anbieten, dann wird er in den Himmel gelobt. Oder wenn Sony einen neuen Sensor mit nur im Labor messbaren 1/2 Blenden mehr Dynamikumfang bei ISO 100 oder darunter auf dem Stativ bieten, dann spricht man von Wunder der Technik
, Zauberern
, Göttern
und davon, dass selbstverständlich jeder sofort das benötige, weil man ohne dieses Teil angeblich überhaupt nicht fotografieren könnte.
Fazit seit 175 Jahren Fotogeschichte und Technikentwicklung in der Fotografie: Es gibt immer Fotografen, welche jede Neuerung benötigen, wollen und bezahlen. Korrekt ist auch, dass es Fotografen mit bestimmten Fotostilen gibt, welche das Eine oder Andere (momentan noch) nicht benötigen.
Zumindest die Zielgruppen der Tier- und Sportfotografen, welche entweder nicht nahe genug an das zu fotografierende Objekt kommen, oder das Ergebnisbild beschneiden / croppen müssen, oder generell hochauflösende Fotos zum Verkaufen benötigen, hatten 2020 überhaupt keine Alternative. Es gab kein anderes Modell, das schnelle Bewegungen von Menschen und Tieren mit dieser Autofokus-Treffsicherheit in dieser hohen Auflösung erstellte. Profi-Sport-Kameras bieten nur 20-25 MP zu viel höheren Preisen. Dies gilt auch noch, seit im Frühjahr 2021 die doppelt so teure Sony A1 herauskam.
Ferner mag es sein, dass manche Landschaftsfotografen, die immer nur auf dem Stativ fotografieren und immer nur manuell fokussieren, lieber eine Sony A7R IV mit 60 MP oder eine Mittelformat-Kamera mit 100-150 MP benötigen und damit auch besser arbeiten können, weil deren Kunden das auch bezahlen.
Aber für die Berufsfotografen, die ihren Lebensunterhalt mit Fotos von Personen - klassische Porträts - verdienen und zwar hauptsächlich in den Bereichen Hochzeitsfotografie und Mode sowie Events, gab es 2020 keine bessere Kamera. Alleine der Augen-Gesichts-Profil-Autofokus ist eine Arbeitserleichterung, die binnen eines Jahres bei allen neuen Kameras aller anderen Hersteller auch zu finden sein wird - weil viele Normalfotografen das ebenfalls haben wollen.
Auch das Nebenargument, die Dateigröße wäre bei 45 MP zu groß, ist nachweislich falsch. Canon liefert als einzige Firma eine bei RAW immer verlustfrei komprimierte Datei, deren Größe weit unter denen von Nikon und Sony-Kameras liegt. Genauer gesagt wird der Container der Bilder (JPEG wie RAW) sinnvoller ausgenutzt. Es wird nur der tatsächlich verwendete Platz auch als Dateigröße verwendet, ohne den überschüssigen Leerraum des theoretisch möglichen Behälters mit Leerstellen (Nullen) an sich zu verwenden. - Anhand folgender Bildergalerie des R5-Produktionsmodells mit am 24.07.2020 122 großartigen, herunterladbaren Beispielbildern aus allen denkbaren Fotobereichen habe ich mir die Mühe gemacht, alle Dateigrößen für alle Einzelbilder herauszusuchen und dann statistisch zu untersuchen:
Die Dateigrößen lagen zwischen dem Minimum von 36,6 MB und dem Maximum von 70,9 MB. Die größten (entspricht den detailreichsten) Dateien werden bei der Sternenfotografie und Landschaftsbildern erzeugt, was sicherlich viele Astro- und Landschaftsfotografen freuen wird. Der arithmetische Durchschnitt (mean) beträgt bei diesen repräsentativen 122 Fotos: 48,15 MB. Der Median (median = genau die Dateigröße der mittleren Datei der aufsteigend sortierten Datenreihe = die 61ste) beträgt bei diesen repräsentativen 122 Fotos: 47,2 MB. Der Modus (mode = der auf ganze MB gerundete, am häufigsten auftretende Wert) beträgt bei diesen repräsentativen 122 Fotos: 45 MB.
In der Fotopraxis sind kleinere und größere Werte möglich. Aber selbst weitere tausend Fotos werden kaum etwas Signifikantes an den obigen drei statistischen Durchschnittswerten mehr ändern.
Ganz nebenbei belegt meine Untersuchung die in den USA bekannte Faustregel, dass man bei Canon eine durchschnittliche Dateigröße in MB passend zur Sensorauflösung in Mega-Pixel erhält: rund 45 Mega-Pixel Auflösung ergibt ca. 45-48 MB Dateigröße.
D.h. weder die Speicherkarte in der Kamera, noch die externen Festplatten zur Datensicherung, noch der PC werden besonders durch die Fotos belastet.
Da sieht es bei der Nikon Z7, der D850 und vor allem der Sony A7R IV mit über 100 Megabyte je Foto schon anders aus. Und trotzdem sind deren Fotografen bereit, damit zu leben. Ich auch. Das sind somit alles Scheinargumente.
Seit vielen Jahren haben z.T. exakt dieselben Leute Canon (meines Erachtens zurecht) dafür kritisiert, dass sie keinen Verwacklungsschutz in der Kamera anbieten. Nun bietet Canon bis zu 8 Blenden Verwacklungsschutz. Und plötzlich behaupten diese Leute, dass das angeblich kein Mensch benötige. - Doch. Denn die Fotografen werden älter. Die Überalterung ist das Hauptproblem der Fotokrise. Und damit einhergehend kommt es zur zunehmenden Senioren-Oszillation
. Aber auch sonst profitiert jeder Fotograf in der Kälte oder bei wenig Licht oder in der Aufnahme-Hektik, oder auf den Zehenspitzen stehend mit senkrecht nach oben ausgetrecktem Arm über die Köpfe der Zuschauer / Hindernisse hinweg fotografierend (also instabil) von IBIS.
Mich erstaunt immer wieder, dass angeblich niemand 12 oder 20 Bilder je Sekunde benötigen würde. Das ist Unsinn. Handgehalten ist dies hilfreich, weil man dann im Dauerfeuer immer das perfekte Bild erhält. Man muss das Model nicht 10-mal oder öfter die Situation durchspielen lassen. Draufhalten und auf zur nächsten Szene - shoot and forget. Zu Hause ist das perfekte Foto schnell gefunden. Die Übrigen kann man bei Bedarf löschen. Bei 500.000 Auslösungen mechanisch und praktisch unendlich vielen elektronisch ist das heute kein Kostenfaktor mehr. - Ganz im Ernst kann ich niemanden mehr verstehen, der hunderte Kilometer fährt, hohe Eintrittsgebühren (für z.B. Parks) bezahlt und dann aus falsch verstandener Sparsamkeit nur Einzelaufnahmen macht, weil er die Kamera schonen
will. Ich arbeite nur noch im Serienbildmodus im kontinuierlichen AF-Modus (Verfolgungsmodus) und mache seit Jahren von jedem Motiv im sogenannten Burst mindestens 3-5 Aufnahmen - mindestens. Denn irgendjemand blinzelt immer, oder es kommt ein Windstoß, oder ein Passant läuft unbemerkt hinten in das Bild, oder eine Biene kreuzt etc.
Kein Mensch brauche 8K. - Das Gerede kam bisher bei jeder neuen Technologie auf: beim analogen Fernsehformat 16:9, beim normal HD-Fernsehen mit 720 Zeilen, bei Full HD, bei 4K. Das war bisher immer dummes Geschwätz, das viele Kunden binnen weniger Jahre ignorierten.
Bereits seit 2018 wurden weltweit 8K-Fernseher angeboten - und im Ausland auch gekauft. Nur weil im technologiefeindlichen Infrastrukturnotstandsgebiet Deutschland so etwas bisher nur wenige Menschen anschafften, ist das kein Argument für die Zukunft. Das Bessere war schon immer der Feind des Guten. Warten wir ab, bis Netflix und Co hierzulande eine größere Anzahl an 8K-Filmen anbieten. Sobald es eine Henne und ein Ei gibt, ist das sogenannten Henne-Ei-Prinzip nämlich gelöst. Wir haben nun 8K-Fernseher, 8K-Video-Kameras und zumindest im Ausland bereits 8K-Anbieter bei Film und Fernsehen.
Den ganzen Unsinn sagten im Jahr 2008 auch alle Fotografen (besonders der anderen Hersteller) von der Canon 5D Mark II, als sie als erste Kamera Full-HD-Video anbot. Binnen weniger Monate entwickelte sie sich zu der am meisten nachgefragten Video-Kamera. Sie schrieb Video-Geschichte. Sie befeuerte YouTube erst richtig. Damit wurden sogar Kino-Filme und ganze Fernsehserien gedreht.
Wer bereits einen 8K-Fernseher oder 8K-Monitor besitzt, kann sich die neue Filmqualität der R5 mit 8K bereits bei YouTube ansehen. Dazu müssen Sie rechts unten das Zahnrad anklicken und 4320p 8K
auswählen. Die Unterschiede sind sichtbar - für jeden und sofort. Es ist schließlich die vierfache Pixelanzahl. Das ist kein Marketing-Gerede. Selbst herunter-gesampled (vom Monitor / der Grafikkarte verkleinert) auf einem 4K- oder 5K Monitor sieht es signifikant hochwertiger in den Details wie Wimpern, kleiner Aufschrift auf Maschinen, den Jalousien etc. aus. Im Laufe des Monats August 2020 wurde dies vor allem bei Naturaufnahmen und bei Tierfilmen von zahlreichen Videografen eingehend bestätigt.
Im August 2020 bewiesen Tests, das man selbst das herunterge-scalte 8K-Video auf Smartphones mit einer sichtbar höheren Bildqualität (vor allem in den Details) wahrnimmt.
Da die größten Forenkritiker an den 8K-Videos von Canon von Sony kamen, wurde Ende Dezember 2020 bekannt, dass auch Sony 2021 eine neue Sony A1 mit 8K-Video herausbringen will. - Natürlich nur als verlustbringende Kamikaze-Aktion, weil ja angeblich niemand 8K will oder braucht.
P.S.: 8K ist sowieso schon abgehakt. Die Abteilungen Forschung und Entwicklung
beschäftigen sich schon lange bei allen Firmen mit 16 K. Und Blackmagic stellte bereits eine kaufbare 12K-Video-Kamera vor - mit 12.288 * 6.480 = ca. 80 Mega-Pixeln.
Abschließend noch für diejenigen, welche immer behaupten, auch kein Profi braucht 8K-Video: Netflix, Disney etc. verlangen 2020 8K-Video, um zukunftssicher zu sein. Denn diese Konzerne wollten Filme in ein paar Jahren nicht zeitaufwändig und teuer nachbearbeiten für die dann üblichen Fernseh- und Kinostandards. Die Nachfrage dieser Anbieter nach neuen Filmen ist erheblich.
3. Die Kamera ist nur für B-Roll zu gebrauchen / taugt nur als B-Roll-Kamera.
- Erstaunlicherweise wissen viele, die das behaupten, nicht einmal die Bedeutung, noch kennen sie den Unterschied zwischen A- und B-Roll. Hier eine verständliche englische Erklärung mit Beispielen. - Die Kurzfassung lautet:
Früher handelte es sich um zwei identische Rollen (englisch: Roll) analoger Filme - also gleichen Inhaltes.
A-Roll meint heute meist den Hauptfilm, der die Information vorantreibt: z.B. der Nachrichtensprecher in der Tagesschau.
B-Roll meint heute meist die darin eingebauten unterstützenden Filme, welche die Hauptinformation verstärken und betonen - z.B. die Einblendung einer Szene eines Flughafens oder Badestrände, wenn es in der A-Roll in der Information z.B. um Auslandsreisen geht.
Diese ständigen Schnitte machen einen Film (sogar mit sonst trockenem Inhalt) erst interessant.
Ferner wird B-Roll gerne verwendet, um von Fehlern des Sprechers im A-Roll abzulenken: wenn er sich z.B. verspricht, oder die interviewte Person Ähm
sagt. Oder man schneidet unwichtige Teile aus einem Interview / einer A-Roll-Aufnahme heraus. Dann blendet man B-Roll-Sequenzen ein, um den Ton oder die Fehler der A-Roll herauszuschneiden, ohne dass es dem Zuschauer auffällt.
Schließlich werden Sequenzen aus B-Roll-Filmen auch gerne als optische Trenner zwischen zwei völlig unterschiedlichen Themen verwendet, weil ein harter Übergang oft zu abrupt wirkt.
Das hat nicht das Geringste mit - bei dieser Argumentation zur Canon EOS R5 trickreich untergeschobenen - A- oder B-Qualität zu tun. B-Roll-Video ist nie zweitklassig. Ganz im Gegenteil: Nicht selten benötigt man für B-Roll-Filme sogar hochwertigere mobile Video-Ausrüstung als für z.B. Studio-Aufnahmen unter kontrolliertem Licht.
Nachdem Sie nun Bedeutung und Unterschiede kennen, achten Sie vielleicht einmal bei der nächsten Nachrichtensendung im Fernsehen darauf.
Diese Ausdrücke A-Roll-Kamera und B-Roll-Kamera betreffen ferner den absoluten Profi-Video-Bereich. Denn nur bei teuren Produktionen werden mehrere Kameras verwendet. Die Canon R5 ist jedoch explizit keine Profi-Video-Kamera.
Wer hingegen nicht über einen sechsstelligen Etat für Profi-Video-Kameras verfügt, wird im Amateurbereich sicherlich eine R5 für A-Roll- und B-Roll-Video verwenden. Bei ausreichend finanziellen Mitteln auch gerne mehrere. Kein Scherz: Die Anzahl der verwendeten Kameras ist bei erfolgreichen YouTube-Vloggern sowieso kein finanzielles Thema. - Und bei Profis spielen 5.000 Euro für eine weitere Kamera sowieso keine Rolle angesichts der für Laien unfassbar hohen Kosten eines einzigen Filmtages. Fragen Sie dort ruhig einmal nach.
Korrekt bleibt jedoch, dass die R5 keine 8K-Profikamera für den stundenlangen Dauereinsatz ist. Dafür muss man bei 8K viel mehr Geld ausgeben, um schwere, große, gekühlte Profikameras anzuschaffen.
Ketzerische Bemerkung am Rande: Diese korrekte filmische Verwendung von A-Roll und B-Roll in Videos unterscheidet meines Erachtens auch wirklich gute Filmer von den Millionen YouTube-Influencern, die wie Tagesschausprecher aus den 1970-Jahren monoton nur Texte ablesen und dadurch zurecht als Schlafmittelersatz bezeichnet werden dürfen. Die korrekte Verwendung von A- und B-Roll erzeugt Spannung und hält sie aufrecht. Das ist ein reines schnitt-technisches Stilmittel der Nachbearbeitung und kann somit auch mit einer einzigen Kamera erzeugt werden.
4. Die Überhitzung
- Der Himmel stürzt ein: Die Video-Kamera wird in den höchsten Video-Modi im Hochsommer heiß und schaltet dann als Schutzmaßnahme ab.
Das sind banale physikalische Fakten, die jeder Mensch mit minimalen Physikkenntnissen herleiten kann, die im Handbuch der Kamera stehen und vorab von Canon auch nochmals explizit publiziert wurden. 8K-Video produziert viermal so viele Daten und folglich signifikant mehr Abwärme als 4K-Video. Daraus machten (bezahlte) Influencer, Trolle und Neidhammel der Fanboys anderer Firmen die größte Hetzkampagne der Kamerageschichte.
Das ist, wie wenn die Besitzer des VW-Polo eine aus Neid angetriebene Hetzkampagne gegen Ferrari mit dem Argument anzetteln, weil diese nachgewiesen mit über 370 km/h über die deutsche Autobahn rasen können, sich aber dabei allerdings der Tank schneller leert als beim VW-Polo auf der Landstraße. Das ist banale Physik.
Fakt ist: Alle passiv gekühlten Video-Kameras dieser Größe überhitzen. Alle. - Bei der immer wieder von den Panasonic-Fan-Boys gelobte 6K-S1H handelt es sich um eine aktiv mit Lüfter gekühlte Kamera.
Fakt ist: Die sicherheitsbedingte Hitzeabschaltung betrifft nur die höchsten Video-Modi. Nicht die Fotografie.
Fakt ist: Die R5 war 2020 die einzige Kamera, die überhaupt 8K-Video in dieser Gewichts-, Sensorformat-, Volumen- und Preisklasse bot. Im Frühjahr 2021 kam die doppelt so teure Sony A1 hinzu.
Fakt ist: Der für diese technische Spitzenleistung verlangte Preis der R5 ist unschlagbar niedrig.
Fakt ist: Die Kamera war im Sommer und Herbst 2020 auf Monate ausverkauft, weil so viele Interessenten bereits vorbestellt hatten.
Fakt ist: Wer die Kamera nicht kaufen will, oder zu arm dazu ist, wird nicht dazu gezwungen.
Fakt ist: Die Mitbewerber wurden alle kalt erwischt und konnten auf lange Zeit hier nicht Paroli bieten. Also musste man das Produkt des Konkurrenten mit allen miesen Tricks schlecht machen.
Fujifilm - deren Fanboys und bezahlte Influencer am meisten hetzen, können bei APS-C bereits aufgrund der fehlenden Pixel des Sensors auf viele Jahre hinaus keine 8K bieten. Und die XT-4 überhitzt nachweislich bereits bei 4K.
Aber Fuji arbeitet seit Kurzem an einer sündhaft teuren 8K-Video-Kamera für die Mittelformat-Klasse, in großem Gehäuse.
Sony konnte 2020 nachweislich keine 8K bieten, wie sie mit der A7SIII klar bewiesen, die im Übrigen auch überhitzt - trotz Lüftungsschlitzen. So ist dies im Sommer.
Panasonic arbeitete seit Jahren an 8K und konnte es dennoch bisher nicht liefern, weil das System immer überhitzt - trotz aktiver Kühlung mit Ventilator. Dazu sind die physikalischen Einschränkungen bei kleinen Kameragehäusen derzeit noch zu groß.
Und Nikon bot im Herbst weder mit der Z6 II noch mit der Z7 II 8K-Video. Aber auch sie entwickeln eine neue 8K-Video-Kamera, weil jeder weiß, dass das die profitable Zukunft ist.
Ich gehe sogar noch weiter: In ein paar Jahren ist 8K-Video der Standard. - Ende 2024 war es der Standard.
Folglich muss, wer jetzt bereits 8K-Video aufnehmen möchte, entweder im hohen fünfstelligen Preisbereich bei großen, schweren Kameras mit noch größeren, noch schwereren und vor allem sündhaft teuren Objektiven einsteigen, oder mit der R5 einige Kompromisse suchen. So wie es die Besitzer aller anderen preiswerten Amateur-Video-Kameras aller anderen Hersteller bei 4K seit Jahren auch tun müssen.
Bereits Anfang August 2020 waren derart viele Workarounds und konkrete Lösungen in Form von (Kühl-)Produkten sowie weitere Vorschläge gegen Überhitzung von Videografen gefunden, dass das 'Problem' in der Praxis für die Anwender gelöst war. Zudem lieferte Canon Firmware-Updates dazu.
Pauschale Verallgemeinerungen sind gefährlich und treffen fast nie auf Sie persönlich zu. Lassen Sie sich deshalb keinen Unsinn von (bezahlten) Trollen einreden, sondern schalten Sie Ihr Gehirn ein und denken Sie selbst über Ihre eigene Foto-/Video-Situation nach. Im Zweifel können auch Sie die neu entwickelten Techniken benötigen. - Ob Sie sich das Gebotene jetzt schon leisten wollen / können, ist eine andere Frage.
In spätestens fünf Jahren wird das in jeder Kamera enthalten sein. So war es bisher immer. Neuerungen diffundieren vertikal nach unten zu preiswerteren Modellen und horizontal zu anderen Herstellern.
Persönlich finde ich es lobenswert, dass sich Canon so angestrengt hat - und dass sich nun die anderen Hersteller auch wieder anstrengen müssen. - Wir als Fotografen profitieren alle davon - gleichgültig, welche Marke oder welches Modell wir kaufen.
Derzeit sehe ich keinen großen Haken an der R5. Canon hat auf die eigenen Kunden und deren Wünsche geachtet.
Das wird ein Erfolg für Canon. Es handelt sich mehr oder weniger um die Kamera, auf welche die meisten hochambitionierten Amateur- und Berufs-Canon-Fotografen im spiegellosen Bereich gewartet haben. - Wenige Tage nach meiner Ersteinschätzung wurde ich bereits bestätigt: In den USA wurde diese Kamera R5 nach nicht einmal einer Woche Vorbestellung als Nr. 1 aller verkauften Kameras gerankt - Bestseller. Auch Canon vermeldete am 13.07.2020, dass alleine bei Ihnen die eingegangenen Online-Vorbestellungen die Erwartungen übertroffen haben: Canon says preorders for the Canon EOS R5 and Canon EOS R6 have exceeded expectations
- Man entschuldigte sich bereits für entstehende Lieferengpässe. Zumindest das Erstinteresse war groß.
Es handelte sich bereits innerhalb von 4 Tagen um die größten Vorbestellungszahlen seit der legendären 5D Mark III im Jahr 2012. - Damit ist auch das Foren-Gerede des angeblich zu hohen Preises eindeutig widerlegt. Die unerwartet große Nachfrage hielt sogar bis 2021 an, wodurch der Verkaufspreis sehr hoch blieb.
Die Kamera bietet im Prinzip die Leistungen einen Profi-Sportkamera kombiniert mit hoher Auflösung und sogar 8K-Video.
Als fotografische Zielgruppe der R5 sehe ich vor allem anspruchsvolle Fotografen der Stilrichtungen: Tier-Fotografie, Landschafts-Fotografie, Studio- und Porträt-Fotografie, Hochzeits- und Event-Fotografie. Selbstredend kann man damit auch Sportfotografie in höchster Auflösung und alle anderen Fotoaufgaben lösen. Sie stellte 2020 die Spitze dar - auf vielen fotografischen Teilgebieten nicht nur bei Canon.
Vor allem bei Video gab es 2020 nichts Besseres in dem Preis-, Leistungs- sowie Gewichts- und Volumen-Bereich.
Allerdings ist das aktuelle Marktumfeld schwierig. Die pandemiemitverursachte Weltwirtschaftskrise wird die Nachfrage einschränken. Es fehlen im Fotobereich schlichtweg noch immer viele erforderliche neue Objektive. Und das Arbeiten mit den Adaptern ist für viele Fotografen eine (überdies keineswegs immer zuverlässige) Qual.
Aber Canon darf nun nicht den Fehler der APS-C-Klasse mit der M6 Mark II / 100D wiederholen, indem sie eine 5D Mark V als DSLR herausbringt, die ebenso hochwertig ist wie die R5. Dann werden von den 100% potentiellen Käufern der R5 1/3 aus Verwirrung überhaupt nichts kaufen und 1/3 die DSLR wählen. Siehe das pandemiemitverursachte Paradoxon. - Ende Oktober 2020 konnte man festhalten, dass alle Gerüchte besagten, dass Canon endgültig die 5D im Bereich DSRL aufgeben wird.
Vor allem im Video-Bereich sehe ich die Marktchancen erst ab 2021 langsam ansteigen, wenn 8K-Monitore, neue PCs und vor allem schnellere darauf optimierte Video-Software verfügbar sein werden. Darüber darf der ganze Medien-Rummel der Video-Superlativen nicht hinwegtäuschen.
Aber auch für den Foto-Bereich muss festgehalten werden, dass zu der bereits teuren Kamera noch sündhaft teure neue Objektive angeschafft werden müssen, um das Potential der Kamera wirklich auszureizen. Von dem lichtschwachen Kit-Objektiv Canon RF 24-105 mm F4-7.1 IS STM kann ich für die R5 nur abraten. Das dazu passende Kit-Objektiv sollte schon mindestens das mit durchgehender Blende f4 sein. Aber am besten sind natürlich die sündhaft teuren F2-Zooms oder die noch teureren Festbrennweiten. Und diese Gesamtausrüstung wird dann nicht nur teuer, sondern auch groß und schwer. Auch für Canon gilt: Hohe Bildqualität hat ihr Volumen, Gewicht und ihren Preis. Das ist einfache Physik.
Dann warte ich halt noch etwas.
- Das könnte sich als langwierig herausstellen. Canon besitzt einen 4-Jahres Turnus bei Erneuerungen. Die aktuelle R5 bleibt Ihnen lange als das Arbeitspferd
erhalten - so, wie sie hardware-technisch jetzt ist. Da werden die zahlreichen bei spiegellosen Kameras inzwischen üblichen Firmware-Updates kaum etwas ändern. - In der Tat kam die Nachfolger-Kamera Canon R5II erst im Sommer 2024 heraus.
Zukunft: Bereits 2013 schrieb ich in meinem Artikel über die Zukunft der Fotografie, dass diese eindeutig bei Video liegt. Fotografen sollten sich diesen Artikel nun endlich durchlesen. Das war seit der R5 und der R6 2020 bereits die Gegenwart: Ein 36 MP-Foto aus einem handgehaltenen 8K-Video herausziehen (Framegrabbing), das scharf ist und einen großen Dynamikumfang (HEIF) sowie Nachbearbeitungsmöglichkeiten bietet. Für Fotografen, die Standbilder wünschen, wird schon heute nichts mehr eigenständig entwickelt. Sie erhalten nur noch die Abfallprodukte
der Video-Szene. Diese sind sicherlich hilfreich für viele Fotostile. Aber Fotografen und deren Wünsche stehen für die Kamerahersteller definitiv nicht mehr im Zentrum. 2021ff. werden wir weitere 8K-Video-Kameras von den Mitbewerbern sehen.
Canon EOS R5 Canon Deutschland. - Technische Daten Canon EOS R5 - Deutsch. - Canon USA R5 - mit viel mehr technischen Daten und Details als in Deutschland.
Handbuch EOS R5 Deutsch - PDF als Download. Aber etwas veraltete Version. - Aktuelles Handbuch R5 als PDF - deutsch, je nach Browser-Einstellungen wird das PDF entweder angezeigt oder sofort heruntergeladen. Bitte achten Sie darauf, das jeweils neueste Handbuch zu erhalten. U.a. steht unten auf der ersten Seite des Handbuches R5-Firmware-Version 1.#.0 oder höher verwenden
. Ende August 2021 war es Version 1.4.0. mit der Dateizeichnung links unten CEL-SY1JA235
. Je höher die hintere Zahl, desto neuer ist das Handbuch. - Online Handbuch R5 - deutsch. Das sollte immer aktuell sein. - Alle Handbücher zur R5 und Software - deutsch. - Alle Handbücher zur R5 und Software - englisch für Europa. - Alle Handbücher zur R5 und Software USA - englisch. - PDF Handbuch zur R5 - englisch USA. - 1.4.0
- CT2-D091-F 2024.
EOS R5-Profile für Lightroom und Photoshop / Camera-RAW: Allerdings erstellt der Großkonzern Adobe, der Milliardengewinne erzielt, keine RAW-Profile mehr für Canon, weil Adobe seit 2018 wieder einmal einen Firmenkrieg auf dem Rücken der Kunden austrägt. - Deshalb finden Sie im Artikel Profile und Presets eine Lösung mit kostenlosen linearen RAW-Profilen.
Test CFexpress-Karten und -Kartenleser mit der R5: CFexpress: A Real-World Performance Comparison - PetaPixel, Englisch, 22.09.2020.
Im Folgenden finden Sie kommentierte Quellen und Belege sowie Analysen für alle Test-Ergebnisse und Kritiken zu Aussagen zur Kamera sowie Anmerkungen zu den jeweiligen Testpersonen. Die positiven wie kritischen Einschätzungen im Artikel werden gestützt durch die hier angeführten Belege und Quellen. Sie sollten auf jeden Fall einen Blick in jene Quellen werfen, oder zumindest die zur jeweiligen Quelle angeführten Details vor einem Kauf beachten.
Der englische Artikel von CineD Canon EOS R5 External 8K ProRes RAW Dynamic Range Lab Test - 8K Without Overheating vom 08.10.2021 geht auf die nicht mehr vorhandene Überhitzung ein und erstellte einen Test des Dynamikumfanges.
Dieser englische Artikel von DPReview Atomos adds 8K ProRes RAW Recording to Canon's EOS R5, 5.9K ProRes RAW to Panasonic's BS1H and more vom 25.11.2021 behandelt den neuen externen Recorder, der 8K ProRes RAW Aufnahmen an der Canon EOS R5 erlaubt.
Der folgende englische Artikel von DPReview Atomos brings EOS R5 8K ProRes RAW to its NinjaV+ vom 18.08.2021 zeigte den neuen externen Recorder, der über 30 Minuten Aufzeichnung bei RAW erlaubt sowie eine Reduktion der Überhitzung der Kamera bietet. Beides sind sehr wichtige Motive für Videografen. Überdies lässt sich ein RAW-Video noch hochwertiger ausarbeiten als die Log-Dateien.
Dieser englische Artikel von DPReview You can now buy Tilta's Canon EOS R5, R6 cooling fan for $165 vom 18.08.2021 zeigt den Lüfter für Canon R5 und R6. (Direkt-Link zum Shop von Tilta. Dieser Lüfter reduziert das Überhitzungsrisiko und verlängert so die Video-Aufnahmezeit.
Jener englische Artikel von the digital picture Round 2: Is Canon's In-Body Image Stabilization Better than Sony's? EOS R5 vs. Alpha 1 Comparison vom 09.08.2021 liefert einen Vergleichstest zum Verwacklungsschutz bei der Canon R5 gegen die Sony A1. Canons Verwacklungsschutz ist überlegen.
Der folgende englische Artikel Opinion: 8K video can be worth the hassle. But not for everyone, and perhaps not for the reasons you might think ... vom 20.05.2021 erklärt die Vorteile von 8K-Video sachlich.
Die englische Rumor-Seite Canonwatch liefert mit Canon EOS R5 Review(s) eine Liste vieler Testberichte zur R5.
PetaPixel liefert im Artikel Some Canon EOS R5 Users Report IBIS Bug That Causes Blurry Photos auf Englisch vom 26.04.2021 einen Bericht über einen IBIS-Fehler, der zu unscharfen Fotos führen kann: Im Modus IBIS immer an kann im Einzelbildmodus und z.T. auch im Serienbildmodus das erste Foto einer ganzen Serie unscharf sein. Bei vorher halb-gedrücktem Auslöser ist hingegen alles scharf.
Dieser Artikel von DPReview If you shoot Log on the Canon EOS R5, you should shoot C-Log3. Here's why. auf Englisch vom 07.04.2021 liefert einen Bericht zum neuen Canon C-Log3 für Video.
Die englische Zeitschrift PetaPixel liefert mit Exhaustive Test Shows Battery Performance Differences in EOS R5 eine Zusammenfassung vom Original Testbericht von CamNostic Powering the EOS R5: Review of the LP-e6NH & Other Options (Original-Testbericht) zum Akku-Test in der R5 vom 26.02.2021
PetaPixel beschreibt im Artikel This Guy Watercooled His Canon R5 and Unlocked Unlimited 8K auf Englisch vom 28.11.2020 als Textversion und mit dem Video, wie man eine wassergekühlte R5 stundenlang im Videoeinsatz verwenden kann.
Dieser folgende Artikel von DPReview Canon EOS R5 review auf Englisch liefert mit vielen Fotos und Details vom 21.10.2020 einen ausführlichen Testbericht.
Der englische Artikel von LensRentals Taking Apart the Canon EOS R5 Mirrorless Camera auf Englisch vom 08.09.2020 beschreibt, wie Mitarbeiter der Verleihfirma eine R5 in Einzelteile zerlegten und untersucht die Wärmeleitung.
Der folgende englische Artikel von LensRentals Investigating the Canon R5 Heat Emission vom 10.09.2020 führt eine Hitzeprüfung mittels Infrarotkamera in einer R5 durch und untersucht die Wärmeleitung.
PetaPixel liefert im Artikel Fotos und Video einer in China zerlegten R5 auf Englisch vom 11.08.2020.
Im nächsten Artikel Forget Video: A Review of the Canon EOS R5 for Stills Photographers vom 05.08.2020 liefert PetaPixel auf Englisch einen Testbericht der R5 im Bereich Fotografie. - Kurzfassung: Die R5 ist eine herausragende Fotokamera.
Der englische Artikel Removing the Memory Cards 'Fixes' EOS R5 Overheating Over HDMI vom 07.08.2020 von PetaPixel löst das Überhitzungsproblem: Wenn man die Speicherkarte aus der R5 entfernt, gibt es auch nach Stunden keine Überhitzung bei externen Aufnahmen.
Im folgenden englischen Artikel Sony A7S III vs Canon EOS R5: which is the best camera for you? liefert TechRadar am 08.08.2020 einen Vergleich beider Kameras.
TechRadar liefert im Artikel It's official: the Canon EOS R5 won't be recalled, but 'demand is exceeding supply' auf Englisch vom 03.08.2020 ein offizielles Dementi über wilde Gerüchte. - Damals lagen zu viele Bestellungen zur R5 vor, sodass es in einigen Ländern (auch pandemiebedingt) zu Lieferverzögerungen kam.
Canonrumors publizierte Testergebnisse zum Überhitzen der R5 und R6 von Gerald Undone auf Englisch.
Im folgenden englischen Artikel Canon EOS R5 vs. R6: What's the difference? vom 13.07.2020 vergleicht DPReview die R5 mit der R6.
Der englische Artikel Hands-on with the Canon EOS R5 - von DPReview gibt einen Überblick über die R5.
Dieser deutsche Artikel DSLM-Flaggschiff: Canon EOS R5 - mit dkamera.de Ersteindruck vom 09.07.2020 liefert eine Kurzbeschreibung der R5.
Die Zeitschrift photoscala liefert mit Canon EOS R5 und EOS R6 offiziell vorgestellt vom 09.07.2020 einen umfassenden Überblick über alle technischen Details.
Der folgende Artikel von heise Canon EOS R5 und EOS R6: Spiegellose Vollformat-Kameras mit mächtigem Autofokus vom 09.07.2020 stellt die R5 vor.
Der deutsche Artikel Canon EOS R5 und EOS R6: Neue Vollformat-Systemkameras von computerbild vom 10.07.2020 stellt die R5 ganz kurz vor.
Dieser englische Artikel Canon releases EOS R5 with 45MP sensor, 8K video capture and next-gen Dual Pixel AF von DPReview vom 09.08.2020 liefert einen ersten Kurzüberblick.
PetaPixel stellte mit dem Artikel Canon Unveils EOS R5 and EOS R6 Full Frame Mirrorless Cameras vom 09.07.2020 auf Englisch die R5 vor.
Im folgenden englischen Artikel I Got to Test the New Canon EOS R5 for a Full Week Ahead of Release liefert PetaPixel am 09.07.2020 die Ergebnisse eines einwöchigen Tests.
Dieser englische Artikel 8 Things About the New Canon EOS R5 and EOS R6 That You May Have Missed von PetaPixel vom 09.07.2020 listet acht Punkte zur R5 auf, welche in anderen Berichten untergingen.
Im deutschen Artikel Canon EOS R5 vs. R6: Das sind die 5 wichtigsten Unterschiede vergleicht das Photografix-Magazin die zwei neuen Kameras.
Der Influencer Cameralabs beschreibt im englischen Artikel Canon EOS R5 review so far vom 20.07.2020 seine ersten Testergebnisse.
Dieser englische Artikel Hands on: Canon EOS R5 review von techradar vom 06.02.2024 liefert sehr umfassend die gesamten Testergebnisse bis heute.
Im folgenden englischen Artikel Canon EOS R5: 9 new things we've learnt about the full-frame mirrorless flagship - stellte techradar am 10.07.2020 neun wichtige Details zur R5 zusammen.
Dieser Artikel Canon EOS R5 vs EOS R6: 10 key differences you need to know von techradar vom 12.07.2020 vergleicht auf Englisch die R5 mit der R6.
Die Presse liefert im deutschen Artikel Canon EOS R5: Das Imperium schlägt zurück eine allgemeine Betrachtung, welche belegt, wie sehr die R5 als epochale Kamera damals die Welt bewegte.
Dieser Artikel Canon EOS R5 und EOS R6: Alle Informationen zur neuen R-Klasse! auf Deutsch vom 09.07.2020 von Digital photo vergleicht die R5 mit der R6.
Der folgende englische Artikel Canon EOS R5 vs EOS R6 vom 01.05.2023 von photography life vergleicht die R5 mit der R6.
Der Artikel ISO Testing the Canon R5, R6, 5D Mark IV, and 1D X Mark III auf Englisch vom 29.08.2020 von PetaPixel liefert einen Bilddateien-Vergleich.
Dieser englische Artikel Canon R5 and R6: Comparing the File Formats (RAW, CRAW, JPEG, and HEIF) von PetaPixel vom 05.09.2020 bietet einen weiteren Bilddateien-Vergleich.
Der folgende Artikel How good is the Canon EOS R5's Animal Eye AF? A wildlife photographer gives his verdict auf Englisch von Techradar vom 18.08.2020 liefert Testergebnisse aus dem Bereich Wildtierfotografie.
Das englische Video Canon Academy Hack: IBIS High-Res Aufnahmen mit EOS R5 vom 29.03.2023 erklärt die Pixel-Shift-Aufnahmen mit bis zu 400 Mega-Pixeln.
Der Influencer Davision liefert im deutschen Film 2 Jahre mit der Canon EOS R5 - bereue ich den Umstieg von SONY? vom 05.08.2022 einen Langzeittestbericht: U.a. filmte er über 2 Stunden mit 8K ohne Überhitzung.
Tony & Chelsea Northrup bieten im englischen Video Ultimate WILDLIFE camera: Sony a1 vs Nikon Z9 vs Canon R5 vom 17.06.2022 einen Vergleich der drei Kameras in Bezug auf die Wildtierfotografie.
Die englischen Tony & Chelsea Northrup bieten im Video Nikon Z9 vs Sony a1 / Canon R5: Landscapes & Travel Camera Review vom 16.04.2022 einen Vergleich der drei Modelle Canon R5, Nikon Z9 und Sony A1 - zweiter Teil - für die Landschafts- und Reisefotografie.
Pierre T. Lambert vergleicht im englischen Video 1 Hour of PURE Travel Photography on the Sony A1 & Canon R5 vom 12.04.2022 die A1 gegen die R5.
Im folgenden Film Dumping my Canon R5? auf Englisch vom 18.03.2022 vergleichen Tony & Chelsea Northrup die drei Modelle Canon R5, Nikon Z9 und Sony A1. Erster Teil.
Der US-Influencer Jared Polin vergleicht im Video Canon EOS R6 vs R5 vs R3: Which Camera SHOULD You Buy? (2022) vom 01.02.2022. Vergleich der drei Modelle.
Der Influencer DIY Perks zerlegt im englischen Video The real reason to watercool a camera. vom 26.11.2020 eine R5. Dann misst er die Prozessortemperatur (über 80 Grad Celsius beim Video-Betrieb mit 8K). Danach baut er eine Wasserkühlung daran. Dann baut er eine kleine Kupferplatte ein und kühlt alles mit Luft extern. Dies erlaubt endlose Video-Aufnahmen in 8K.
Der US-Influencer Ordinary Filmmaker gibt im englischen Video Shot unlimited 8K raw or 4K HQ with these settings on the R5 vom 07.01.2022 viele Tipps und Tricks, wie man auch mit der R5 ohne Zeitbegrenzung filmen kann.
Der Influencer Jan Wegener erklärt im englischen Film A1, R5 & Co | The BEST & WORST Lenses & Cameras I have used over the last 2 Years! vom 08.01.2022 Testergebnisse zur R5 und A1.
Der Influencer Alex Schneider zeigt im englischen Video Is The Canon EOS R5 Worth It In 2022? | Long Term Review vom 02.01.2022, seine Testergebnisse. Ja, die R5 lohnt sich auch 2022 noch. Immer wieder liefert er Vergleiche mit der älteren EOS R, die der Tester auch besitzt.
Im Artikel von PetaPixel Canon EOS R5 Versus R6: Which Is Right For You? vom 04.08.2021 findet sich ein Vergleichs-Testbericht in Text zwischen R5 und R6 - und im englischen Video dazu die Filmversion des Tests.
Tony & Chelsea Northrup liefern im englischen Video $600-$2,000: 10 Wildlife Photography Lenses Reviewed! vom 01.07.2021 einen Testbericht über Teleobjektive u.a. für die Tierfotografie: u.a. auch die sehr gut abschneidende Kombination R5 mit 800 mm f11.
Jared Polin liefert im englischen Video Canon EOS R5 "One YEAR Later" REVIEW ... does it hold up? vom 26.06.2021 einen 1-Jahres-Langzeit-Test. Kurzfassung: Noch immer ist die R5 eine der besten Kameras für Video und Foto.
Der US-Influencer Jared Polin liefert im englischen Video Canon EOS R5 User's Guide vom 18.05.2021 eine Einleitung in die gesamten Menüs der R5. Mit 1,5 Stunden Länge ist es sehr ausführlich. Er nennt auch seine optimalen Einstellungen.
Dieses folgende englische Video How to Get The Best Colors From The Canon EOS R5 vom 07.05.2021 zeigt, wie man Einstellungen in Lightroom und Capture One Pro optimiert, um RAW-Dateien der R5 besser aussehen zu lassen.
Tony & Chelsea Northrup zeigen im Video Canon R5 Tutorial & Best Camera Settings vom 20.04.2021 wie man Einstellungen an der Kamera optimieren kann. Sie liefern über 1 Stunde Lehrmaterial zur R5.
Jared Polin bietet im englischen Video Canon EOS R5 8K Video is INSANE!!! Baseball vom 18.04.2021 einen Testbericht zu 8K-Video.
In diesem englischen Film Canon EOS R5 vs Sony a1: Which Camera SHOULD You Buy? vom 12.04.2021 liefert Jared Polin einen Testvergleich zwischen der Canon R5 und der Sony A1.
Die US-Influencer Tony & Chelsea Northrup zeigen im Video Sony a1 vs Canon R5: 8K video is INCREDIBLE! vom 30.03.2021 einen Test verschiedener 8K-Video-Eigenschaften bei der A1 Sony A1 und der Canon R5. Bitte beachten Sie, dass die Tester zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal die neuen Firmware-Updates für Canon C-Log-3 etc. besaßen. Ergebnis: Beide Kameras sind im 8K-Video extrem hochwertig.
In jenem englischen Film Canon R5 followup: 5 Flaws & 5 Faves vom 26.03.2021 listen die US-Influencer Tony & Chelsea Northrup 5 Vorteile und 5 Nachteile der R5 auf.
Die zwei Influencer von DPReview liefern in dem englischen VideoHow to set up your Canon EOS R5 and R6 - Best menu settings vom 13.03.2021 Kameraeinstellungen in den Menüs.
Der deutsche Influencer Davision liefert im Film Ein verdammt langes Canon EOS R5 Video Review... vom 12.03.2021 einen fast einstündigen ausführlichen Testbericht zur R5.
Die Influencer Tony & Chelsea Northrup zeigen im englischen Video ULTIMATE Image Quality test: Sony a1 & a7R IV vs Canon R5 & Nikon Z7 II vom 24.02.2021 einen Vergleich der Sony A1 gegen Canons R5 und Nikons Z7 II.
Im folgenden englischen Video Canon R5 or Sony a7r3?: My Choice + a CAMERA GIVEAWAY vom 07.12.2020 liefern Tony & Chelsea Northrup einen Testbericht zur R5.
In diesem deutschen Film Vom Jäger zum gejagten! - Canon EOS R5 Foto-Review vom 22.11.2020 liefert der Influencer Davision einen Testbericht zur R5.
Das fotoMagazin liefert im Film Was kann die Canon EOS R5? | IBIS, 8K-Video, 45 MP | fotoMAGAZIN Review vom 12.08.2020 einen deutschen Testbericht zur R5.
DPReview liefert mit dem Video Sam Horine and the Canon EOS R5 vom 05.10.2020 Demonstrationsmaterial zur R5.
Der Influencer Christopher Frost liefert im englischen Video Canon EOS R5 | Full Camera Review vom 15.09.2020 einen Testbericht zur R5. Er hat die Kamera 1 Monat lang getestet.
Der US-Influencer Tony Northrup berichtet im Video Canon EOS R5 Overheating is FAKE: Here's PROOF vom 21.08.2020, dass die angebliche Überhitzung ein derzeitiger Software-Fehler ist.
Der Influencer Jared Polin berichtet im englischen Video CANON EOS R5 vs SONY a7R IV Portrait Photography Comparison | Is the CANON BETTER?! vom 18.08.2020, dass hochwertige Porträt-Aufnahmen möglich sind - mit hochwertigen 85 mm F1,2 und F1,4 Objektiven.
Der US-Influencer Jared Polin liefert im Video Canon EOS R5 vs Sony a7R IV vs Nikon Z7 EYE AF REVIEW (2020 Edition) vom 15.08.2020 einen englischen Testbericht über die Auto-Fokus-Systeme im Modus kontinuierlicher AF und Dauerfeuer.
Jared Polin liefert im englischen Video CANON EOS R5 / R6 Adapted EF LENS Test...does it work??? vom 11.08.2020 einen Testbericht über die Auto-Fokus-Systeme im Modus kontinuierlicher AF und Dauerfeuer mit EF-Teleobjektiven von Canon und Sigma bei schnellen Sportaufnahmen am Adapter.
Der englische Influencer Gordon Laing liefert im Video Canon EOS R5 PHOTOGRAPHY review (Res, Noise, DR, AF, IBIS, LE, GPS) vom 3.8.2020 einen ausführlichen Testbericht.
Die Influencer von DPReview liefern im englischen Film Canon EOS R5 Review (8K video, 45MP, overheating issues) vom 1.8.2020 einen Testbericht zur R5.
Der US-Influencer Tony Northrup liefert im Video Canon EOS R5 Image Quality vs R6, R, 5D Mk IV, 5DS-R & Sony a7R IV vom 30.07.2020 einen Testbericht über die Bildqualität des Sensors.
Die englische digiDirect liefert im Video Canon EOS R5 & R6 - Hands-On Review vom 31.07.2020 einen Testbericht einer Produktions-R5 und R6.
Der Influencer Tony Northrup liefert im Film Video Quality: Canon EOS R5 & R6 vs Sony a7 III & a7R IV (8k 4k 60 fps & 120 fps) vom 27.07.2020 einen Vergleich der Video-Qualität.
Tony & Chelsea Northrup bieten im englischen Video Canon EOS R5 & R6 Animal AF BLOWS MY MIND! (Wildlife review) vom 26.07.2020 einen Testbericht einer Produktions-R5 - Tier-Autofokus getestet. Fazit: Die R5 ist sehr gut.
Der US-Influencer Jared Polin liefert im englischen Video CANON EOS R5 Human Eye AF: WOW...WATCH OUT SONY!!! (w/ RAW FILES) - vom 25.07.2020 einen Testbericht einer Produktions-R5 - Augen-Autofokus getestet. Fazit: Die R5 ist sehr gut.
Precision Camera and Video bietet im Film Canon EOS R5 - Review with Sample Photos and Video! Did it Over Heat under the Texas Sun??? einen englischen Testbericht einer Produktions-R5 vom 25.07.2020 aus Austin Texas. Es gab keine Überhitzung bei 100 Grad Fahrenheit (= 38 Grad Celsius) in Austin Texas. Aber die Kamera wird spürbar warm.
Der US-Influencer Tony Northrup liefert im Video Filmed in 8k: Canon EOS R5 overheating in 15 minutes! R5 vs R6 vs Fujifilm X-T4 Video Review vom 23.07.2020 einen englischen Testbericht einer Produktions-R5. Er äußert sich ziemlich positiv, besonders bezüglich der Bildqualität der Fotos. - Um das Video in 8K zu sehen, müssen Sie rechts unten das Zahnrad anklicken und 4320p 8K
auswählen. Der Tester zeigt 4K und 8K Aufnahmen im Wechsel, sodass man die Unterschiede der höheren Auflösung sofort sieht.
Der Video-Influencer Matti Haapoja liefert im Video CANON R5 OVERHEATING & IBIS WOBBLES
- How bad is it? vom 23.07.2020 einen englischen Testbericht einer Produktions-R5 über das Hitzeproblem und das Wackeln des IBIS bei Videos.
Calumet Photo Video liefert im Film Canon EOS R5 - erster Praxis - Test mit RF 50, RF 70-200 und EF 100-400 | Calumet Photographic vom 24.07.2020 einen deutschen Kurz-Testbericht einer Produktions-R5 beim Einsatz in der Tierfotografie. Vorsicht, das ist auch Werbung eines Fotohändlers.
Max Yuryev bietet im englischen Video EOS R5 8K & 4K is IMPOSSIBLE to edit? Mac & PC Tested! vom 24.07.2020 einen Testbericht der aktuell verfügbaren Video-Schnitt-Software auf Laptops (geht nicht) und 15.000 US$ Apple PC (langsam).
Martin Bissig - Canon Ambassador (für Werbung bezahlter Markenbotschafter der Firma) für Sportfotografie - liefert im englischen Film Testing the new Canon EOS R5 for a full week! vom 09.07.2020 einen Testbericht einer Vorserien-R5.
PHOTO UNIVERSAL Kleiber GmbH & Co KG bietet im deutschen Film Canon EOS R5 / Canon EOS R6 - Highlights und Harte Fakten - Photo Universal vom 09.07.2020 einen Bericht zweier Vorserien-Modelle R5 und R6.
Der US-Influencer Jared Polin liefert im Video OFFICIAL Canon EOS R5 R6 PREVIEW | The SLEEPING GIANT
is AWAKE!!! vom 09.07.2020 englische Vorabinfos zu R5 und R6.
Robert M. Lehmann liefert im Film Canon EOS R5 Review Kameratest mit Meeresbiologe, Fotograf & Filmemacher Robert Marc Lehmann vom 09.07.2020 einen deutschen Kurztest mit Tierfotos.
Foto Koch stellt im deutschen Film Neues Highlight der Canon Spiegellosen! | EOS R5 und R6 | Foto Koch vom 09.07.2020 beide Kameras kurz vor.
Der Canon Ambassador (für Werbung bezahlter Markenbotschafter der Firma) Peter McKinnon liefert im englischen Video Hands ON with the NEW CANON EOS R5! THE GRAIL CAMERA! vom 09.07.2020 eine Vorstellung der R5. Er konnte seit April 2020 - also rund drei Monate - die Kamera testen.
Der englische Influencer Gordon Laing stellt im Video Canon EOS R5 HANDS ON first looks review vs R6 vs 5DIV vs A7rIV vom 09.07.2020 die R5 und vergleicht sie mit der DSLR 5D IV und der Sony A7RIV.
Die Influencerin Irene Rudnyk stellt in ihrem Video Canon EOS R5 and R6 Real Life Test, I Found a Perfect Camera vom 09.07.2020 die R5 und R6 im Praxiseinsatz vor: z.B. fotografiert sie Fotos durch Blätter hindurch, die sonst jeden Autofokus stören würden. Zudem macht sie Light-painting mit Augen-AF in fast völliger Dunkelheit. Selbst unerfahrene Personen konnten bei F1,2 und 85 mm automatisch scharfe Fotos machen.
Canon ANZ stellt im Werbevideo Canon EOS R5 | First Look - Canon Australia - die R5 vor. Sie sehen, wie man in 2 Minuten die R5 ohne Worte erklärt.
Der Influencer Rafael Ludwig bietet im Video Canon EOS R5 8K Raw Overheating is Overblown vom 11.07.2020 englische Erläuterungen für Filmemacher, Auswahlhilfen und Stellungnahme zu angeblichen Problemen.
Der US-Influencer Tony Northrup liefert im Video The Canon EOS R5 needs REAL testing vom 11.07.2020 Erläuterungen, dass damals noch viele Fragen zur R5 offen waren.
Das lange Video REIMAGINE - Your questions answered liefert englische Antworten zu Fragen an die Fotografen. Es dauert aber 2,5 Stunden.
Der deutsche Influencer Stephan Klapszus liefert in diesem Film CANON EOS R5 / EOS R6 - Ich durfte sie kurz testen, ein paar erste Eindrücke | deutsch einen Kurztest.
Canon ANZ Canon Australia - liefert einen englischen Vergleich R5 und R6 im Video Canon EOS R5 vs EOS R6 | Comparison Review vom 09.07.2020. - Sofern man in Zeitlupe (0,25-fache Geschwindigkeit) bei 3:25ff. den Golfschläger beobachtet, kann man den Rolling Shutter berechnen / erkennen. Ferner zeigt der Film bei 10:10 die Fähigkeit des Augen-AFs bei einem Löwen durch einen Drahtzaun hindurch.
Canon Australia liefert im Video Canon EOS R5 Full Frame Mirrorless | Complete Feature Breakdown vom 09.07.2020 einen englischen Bericht über die R5.
Canon Australia liefert im folgenden englischen Video Canon EOS R5 Full Frame Mirrorless Review | Kelly Brown Portrait Photographer vom 09.07.2020 einen Bericht über die R5 in der Studio-Fotografie. Zum Schluss wird u.a. der Augen AF durch Nebel im Studio hindurch gezeigt.
Die Firma FOTOPROFI liefert im Film Canon EOS R5 - Review, Test & Vergleich [Deutsch] vom 09.07.2020 einen deutschen Bericht über die R5. Allerdings ist er mit Fehlern durchsetzt: u.a. ist der Tiefpassfilter doch eingebaut.
Der Influencer Stefan Traumflieger bietet im deutschen Film spiegelloses Vollformat: brandneue Canon EOS R5 & R6, ausführlicher Previewreport! vom 12.07.2020 einen ausführlichen deutscher Bericht über die R5 und R6, der eine Stunde lang ist.
Canon Australia liefert im nächsten englischen Video Canon EOS R5 Full Frame Mirrorless First Impressions | James Simmons vom 09.07.2020 einen Bericht über die R5.
Der Influencer Lok Cheung bietet im englischen Video Canon EOS R5 R6 8K Test Footages Hands-on First Lok vom 17.07.2020 einen Testbericht einer Vorserien-R5.
Michael The Maven bietet im englischen Video Canon R5 / R6 Tutorial Training Overview - Free ein dreistündiges Lehrvideo zur R5.
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Foto Video Design - Dr. Schuhmacher