Die Fotobranche trotzt Kriegen, Zöllen und Wirtschaftssanktionen - leichter Aufschwung durch Veränderung.
Die Foto-Wirtschaft befand sich seit 2010 fast ununterbrochen im Sturzflug. Seit 2024 kam es durch Überproduktion und der höheren Nachfrage in China zu einer leichten Umkehr, die sich 2025 fortsetzte. Deshalb bestand - trotz viel ökonomischen sowie politischen Gegenwindes - die Hoffnung, dass es im gesamten Bereich des großen Imagings / Bildgebung auch 2026 zumindest etwas weiter aufwärts gehen kann.
Dieser Artikel befasst sich mit der Foto-Wirtschaft im Jahr 2026, den ökonomischen Rahmenbedingungen der Kamerahersteller sowie Objektivproduzenten, der Krise der digitalen Kamera- sowie Objektivhersteller, dem Niedergang und den anhaltenden dramatischen Veränderungen der gesamten optischen Fotobranche, der Ökonomie in der Fotografie, sowie allgemeinen kommerziellen Aspekten des Fotografierens und der Videografie im Jahr 2026 - dem fünften Jahr in Folge, das durch Kriege und Handelssanktionen weiterhin die Wirtschaft nachteilig beeinflusst.
Hinzu kommt die nun überall verfügbare Möglichkeit der künstlichen Erzeugung von Bildern (Fotos sowie Videos) durch Generative Künstliche Intelligenz (GenKI), welche den Spielraum der klassischen dedizierten Kameras weiter einschränkt.
Ein Inhaltsverzeichnis mit direkten Sprungmarken und Überblick über alle bei der Foto-Wirtschaft 2026 behandelten Themenbereiche finden Sie als Pop-Up.
Bei dieser wirtschaftlichen Betrachtung der Kamerahersteller und der nachgelagerten Fotoindustrie, des Fotofachhandels sowie der Berufs- sowie Amateurfotografen im Jahr 2026 handelt es sich um einen wissenschaftlichen Folgeartikel.
Zum Verständnis der hier publizierten Thesen, Analysen und Bewertungen sind folgende Artikel unabdingbar:
Im Artikel Foto-Wirtschaft finden Sie alle ökonomischen und sozialen Thesen, Theorien und deren Ausarbeitung sowie Beweise und Entwicklungen 2015-2019 detailliert erklärt. Dazu gibt es die Folgeartikel der Fotowirtschaft im Jahr 2020, 2021, 2022, 2023, 2024, 2025.
Bei Statistiken finden Sie alle Details zu den statistischen Berechnungen sowie deren Datengrundlagen. - Der Artikel Foto-Wirtschaft - Kameras - 2003 bis heute liefert alle wirtschaftlichen Daten in übersichtlichen Diagrammen verständlich zusammengefasst - mit detaillierten Analysen. Er ergänzt den Artikel Statistik um wichtige weltweite Aspekte und untersucht relevante Unterschiede der Weltregionen.
In der Analyse Foto-Wirtschaft - Objektive werden Wechsel-Objektive ökonomisch analysiert und von 1955 bis heute alle wirtschaftlichen Daten in übersichtlichen Diagrammen verständlich mit detaillierten Analysen zusammengefasst.
Die Rahmenbedingungen der Foto-Wirtschaft beleuchten die Jahre 2024 bis 2026, welche über die Zukunft entscheiden. - Welche neuen und alten Faktoren beeinflussen die Wirtschaft im Fotobereich?
Bitte verzichten Sie auf Fragen zu diesem neuen Artikel zum Jahr 2026, solange Sie nicht die obigen Artikel gelesen haben. Aus Zeitmangel kann ich jene Inhalte nicht nochmals als E-Mail jedem einzeln mitteilen.
Definition: Wenn hier von Fotowirtschaft und Kameras gesprochen wird, so ist der Bereich der klassischen, dedizierten Kameras gemeint, die nur für das Fotografieren und Filmen konzipiert sind und hergestellt werden. Nicht gemeint sind u.a. Smartphones, auch wenn wir jene oft als Einflussgröße besprechen, weil die klassischen Kamerahersteller bis heute keine Antwort darauf gefunden haben. Ferner ist die seit Jahren aufsteigende Video-Branche vom ursprünglichen Kernbereich dieser Untersuchung - der kontinuierlich absteigenden Foto-Industrie - zu unterscheiden. Da dieser wichtige Unterschied angesichts der modernen sogenannten Hybrid-Kameras - Kameramodelle, welches beides (Foto- und Videografie) beherrschen - von sonst kaum einem Analysten gemacht und sauber getrennt wird, wird er hier besonders hervorgehoben. Denn die reine Fotowirtschaft litt ungebrochen.
Nachdem es in der gemeinsamen Branche der dedizierten Foto- und Video-Kameras seit 2010 steil bergab ging, waren 2024 sowie 2025 gute Jahre für die Hersteller. Die Frage ist nur, ob es eine künstlich von den Herstellern durch Überproduktion erzeugte Sockelbildung war, welche wie bereits im Jahr 2017 nicht hält, oder ob nun langfristig eine zumindest leichte Besserung eintritt.
Hier finden Sie die Analysen zum Jahr 2026:

Jährlich verschiffte Kameras 1970 bis heute (laut CIPA, Zahlen bis heute). Hier das große Diagramm bildschirmfüllend.
Hinweise zum Schaubild:
Einige wichtige Firmen - wie Samsung, Leica etc. - sind in diesen Zahlen nicht enthalten.
Deutlich erkennt man, dass bis Mitte der 90er Jahre die Steigerungen der Produktion / des Verkaufs eher gering waren. Erst 1996 wurde die Marke von 30 Mio. Kameras pro Jahr überschritten. Das war so ungefähr der damalige Markt der analogen Fotografen. Dann setzte der enorme Aufschwung durch die Digitalisierung der Fotografie ein, der völlig neue Zielgruppen zur Fotografie brachte.
Der Absturz seit 2010 lässt sich nicht mehr nur durch normale Marktschwankungen erklären.
Die 2017 durch absichtliche Überproduktion künstlich erzeugte Sockelbildung hielt erwartungsgemäß nicht. Es war in der Krise schon immer falsch, von den Kameraherstellern die Angebotsseite zu erhöhen, wenn die Nachfrage fehlt.
Nachdem die psychologisch wichtige Unterstützungslinie bei 20 Mio. Kameras (rote durchgezogene Linie) 2018 durchbrochen wurde, blieb für kurze Zeit nur noch die ökonomisch wichtige 10 Mio. Kameras (violette gepunktete existenzielle Linie), welche 2020 unterschritten wurde.
Die Grafik ist (im linken Bereich) nicht fair, da früher auch noch zahlreiche andere Hersteller aus anderen Ländern eine große Anzahl an Kameras produzierten. D.h. diese japanischen Zahlen vor 2000 sind somit für den Weltmarkt teilweise deutlich zu niedrig angesetzt. Daraus wird ersichtlich, dass der Abschwung bis 2023 bereits dramatisch war. Korrekt berechnet lagen die Zahlen der in den Jahren 2020 bis 2025 verkauften dedizierten Kameras weltweit nur noch etwa auf dem Niveau der 1970er Jahre oder sogar der späten 1960er Jahre. 2024 und 25 konnte eine leichte Steigerung der Produktion und der hier abgebildeten Verschiffung erzielt werden. Für das Jahr 2026 ist ähnliches zu erwarten.
Etwa am Jahresanfang (2026) verfasse ich üblicherweise anhand der bisherigen Daten einen allgemeinen Ausblick zum bevorstehenden Wirtschaftsjahr (2026) der Fotoindustrie, der Video-Branche und der optischen Industrie, den ich auch weitgehend so stehen lasse. Sehen Sie dies bitte als Educated Guessing
anhand meiner jahrzehntelangen Erfahrung, aber nicht als bereits bewiesene Fakten.
In Amerika drehte sich weiterhin alles um den Präsidenten, der in seiner zweiten Amtszeit, viel präziser vorbereitet, entsprechend Schlag auf Schlag seine Ziele umsetzte. Dennoch regten sich bereits 2025 erhebliche Widerstände, welche 2026 zunehmen werden. Vor allem sind zahlreiche Gerichtsentscheidungen zu erwarten. Selbst, wenn jene mehrheitlich und inhaltlich günstig für ihn und seine Politik ausgehen sollten, dann werden die Zwischenwahlen im Herbst die Politik verändern. Denn sogar der US-Präsident selbst erwartete Ende 2025 bereits, diese zu verlieren. Ob das jedoch seine Politik der präsidialen Erlasse massiv einschränkt, bleibt abzuwarten. Dass er die Zwischenwahlen verlieren wird, liegt an der Mentalität der US-Wähler, welche sich sehr an der wirtschaftlichen Situation für sich selbst (also dem 'kleinen' Mann auf der Straße) orientieren. Und sein einziges großes Gesetzesvorhaben - die Big Beautiful Bill - erzeugte zwar eine gewisse wirtschaftliche Belebung, war jedoch in der Bewertung der Bevölkerung eher Tripple-B (BBB), als das erhoffte AAA. - Scherz beiseite: Die US-Bevölkerung litt unter den 2,5% Inflation, welche angesichts der hohen Import-Straf-Zölle auf ausländische Waren gering ausfiel. Hinzu kamen - wie bei Amtsvorgänger Biden mit seinem 1.000 Milliarden US-Dollar Förderprogramm - der Regierung nicht direkt anlastbare Erscheinungen wie Tierseuchen, welche die Preise erhöhten und zu Knappheiten (z.B. bei Truthähnen zu Thanksgiving 2025) führten. In den USA wird jeder Aspekt der Wirtschaft dem Präsidenten angelastet - im Positiven wie im Negativen. Die Demokraten könnten somit ab Herbst 2026 mit einer Mehrheit sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat dann Gesetze gegen den Präsidenten erlassen. Aber er muss sie nicht unterzeichnen. Also könnte eine für die ganze Welt gefährliche Blockade-Politik entstehen. Allerdings wird bereits ab Januar 2026 wieder der Streit um die Schuldenobergrenze ausbrechen und das Land belasten, denn der nächste Shut-Down mangels Geld drohte.
Der Rest der Welt wurschtelte sich wirtschaftlich so durch und wird dies mit immer höheren neuen Schulden weiterhin tun, solange die Investoren und Schuldner das mittragen. Allerdings zeigte der ständig steigende Goldpreis eine extreme Unsicherheit der Märkte an. Darüber dürfen die unvorstellbaren Gewinne an der Börse nicht täuschen. Denn in den USA beruhten sie überwiegend auf der Künstlichen Intelligenz und deren Folgeinvestitionen. In Deutschland beruhten sie (vor allem beim oft missinterpretierten DAX) auf der hirnlosen Rüstung, welche in einer Inflation enden wird, sowie durch Steuern und Zwangsabgaben subventionierte Ökofirmen - und auf den wenigen Großkonzernen, welche ihre Einnahmen und Gewinne überwiegend im Ausland erwirtschafteten. In Europa (dem EU-Binnenmarkt) sah es hingegen eher mäßig gut aus und in Deutschland noch schlechter - auch für 2026. Nach drei Jahren grüner Misswirtschaft im Bund und deren weitere Herrschaft in der EU zeigten sich überall die schweren ökonomischen Schäden, welche sich aufgrund der weiter aufrechterhaltenen grünen Öko-Sanktionen gegen Energieträger sogar noch verschlimmern werden.
Die Wirtschaft in den USA und China wird weiter wachsen, wenn auch nicht ganz im erwarteten hohen Ausmaß. Aber das ist immer noch viel mehr Wachstum als in Deutschland oder sogar Europa, welche unter den grünen Öko-Sanktionen gegen die eigene Bevölkerung und Wirtschaft leiden. Florieren werden hingegen die vielen anderen Länder, vor allem Indien, welche unvorstellbare Wachstumsraten prognostizieren.
Nachdem die EU weitere 90 Milliarden Euro für zwei weitere Jahre Kriegsführung der Ukraine bedingungslos zur Verfügung gestellt hat und die adlige EU-Präsidentin an Weihnachten 2025 nochmals weitere unbegrenzte Hilfen für den Krieg garantiert hat, wird es vermutlich auch 2026 keinen Frieden geben. Gemeinsam hatten sie bereits 2025 jede Friedensinitiative der USA hintertrieben und werden es mit demselben Erfolg weiterhin tun. Dies gilt insbesondere seit sich unser Kanzler (getrieben von den grünen Medien sowie dem französischen Kriegstreiber Macron) selbst zum großen Kriegstreiber der '(Friedens-Un-)Willigen' aus Frankreich, England und Deutschland entwickelte. Nach Weihnachten wurde bekannt, dass Selenskyj (nach Absprache mit den Europäern) - wie immer ganz bescheiden - eine 40-jährige atomare Friedenssicherungsgarantie der USA (wie als volles NATO-Mitglied) vom US-Präsidenten forderte, sonst stimmt er (wie bisher) nichts zu und 'verpetzt' Trump bei seinen bankrotten EU-Kriegsfreunden. - Kindergartenverhalten, bei dem aber tausende Unschuldige sterben müssen.
Da der Iran hemmungslos weiter den Atombombenbau vorantrieb, besprach der israelische Ministerpräsident mit dem US-Präsidenten bereits Ende 2025 weitere Angriffe auf deren Atomanlagen. Da es dem Iran aufgrund der jahrzehntelangen mafiösen (Iranische Revolutionsgarden - IRGC - Iranian Revolutionary Guards Corps) Misswirtschaft und Korruption der dort herrschenden Mullahs sowie der weltweiten Terrorfinanzierung Ende Dezember 2025 / Anfang Januar 2026 ökonomisch so miserabel ging, dass die Bevölkerung wieder einmal streikte, werden die Machthaber einen Krieg als Vorwand und Ablenkung gerne selbst anschüren. Da die Terrororganisation Hamas sich auch nach Monaten weigerte, die letzten Geiseln (Überreste der Toten) auszuhändigen, und statt dessen fast täglich die Soldaten Israels angriff, war auch hier mit keinem Frieden zu rechnen. Die Terrororganisation Hisbollah im Libanon, die syrischen islamistischen Machthaber und die Huthi-Rebellen (schlimmste antisemitische Terroristen) hielten weiter an ihrem bewaffneten Kampf gegen Israel fest. Somit wird auch im Nahen Osten kaum wirklicher Frieden einkehren. Die USA scheinen 2026 einen militärischen Umsturz in Venezuela durchführen zu wollen. Nicht einmal der Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha konnte befriedet werden. An die vielen Bürgerkriege vom Sudan, Kongo über Somalia, Myanmar bis zu den Philippinen hatte sich die Welt sowieso schon lange gewöhnt.
Die Wehrpflicht wird eingeführt werden und Deutschland über die Stationierung deutscher Soldaten in der Ukraine direkt in einen Krieg mit Russland verwickeln, den Selensky und seine Helfer im Zweifel auch absichtlich herbeiführen (analog der Pipeline-Sprengung).
Das war die traurige Realität, welche alle aber seit Jahren komplett verdrängten. Angeblich spiele das bei Managern keine Rolle für Entscheidungen. Zumindest wurde es bei fast keiner Pressekonferenz oder den Bilanzzahlen ernsthaft besprochen. Es hat ja bisher auch immer irgendwie funktioniert. Manche nannten dies ganz offen The New Normal
- die neue Normalität. Da kann man dagegen halten, dass derartige Situationen historisch betrachtet eher vor schweren Wirtschaftskrisen und großen Kriegen auftraten, welche die meisten Firmen und Menschen in den Abgrund rissen.
In Deutschland ging es den Grünen um den Erhalt der Macht (z.B. in Baden-Württemberg, wo sie die seit 15 Jahren ununterbrochen Regierung stellten) und den gezielten Machtausbau in allen anderen Bundesländern sowie den systematischen Machtausbau in den Gemeinden, Landkreisen, allen Behörden und vor allem den wichtigen Ausschüssen, welche über die Wirtschaft, die Landwirtschaft und die Technologie (vor allem KI und Internet, Gentechnik und Rüstung) bestimmten. Sie und deren Presse werden weiterhin alles daran setzen, den Krieg gegen Russland aufrecht zu erhalten und sogar zu vergrößern, damit sie ihre Öko-Sanktion gegen die eigene Bevölkerung aufrecht erhalten können. Denn nur mit dem Krieg und den angeblich deshalb eingeführten Wirtschaftssanktionen gegen Russland und auch gegen China (im Grunde ein systematischer Wirtschaftskrieg seit 2022) lassen sich die völlig überhöhten Energiepreise in Deutschland aufrechterhalten. Letztere benötigen die Grünen allerdings für ihre Öko-Umgestaltung und den eigenen Machterhalt respektive weiteren Machtzugewinn. In diesem Sinne werden sie weiterhin die eigene Wirtschaft und die Landwirtschaft in Deutschland systematisch behindern und zerstören. Die minimalen Zugeständnisse der EU gegenüber der überall leidenden Wirtschaft und Bevölkerung dürfen niemand täuschen. Es handelte sich bestenfalls um kurze zeitliche Verzögerung (z.B. ein Jahr spätere Einführung der strengsten Ökogesetze in der Landwirtschaft). Faktisch bestimmen die Grünen Öko-Fanatiker in allen Ausschüssen, was zum Schluss bei der Bevölkerung an Erleichterungen ankommt: wenig bis nichts. - Auch die hemmungslose Asylpolitik der Grünen wird faktisch fortgesetzt, da sie und ihre hunderten Unterorganisationen das vor den ihnen gewogenen Gerichten erzwingen - und unser Umfall-Kanzler jedem Druck der Grünen Presse sofort nachgibt.
Die Wirtschaft wird dank weit über 1.000 Milliarden neuer Schulden sicherlich etwas wachsen. Es bleibt nur zu hoffen, dass jenes Wachstum oberhalb der echten Inflation liegt (gemeint ist nicht der ständig u.a. mit neuen Bio-, Öko- und veganen Produkten manipulierte Warenkorb). Aber selbst damit wird Deutschland weiter zurückfallen, da die Energiepreise zu hoch sind. Die Zahl der Entlassungen, Firmenschließungen und vor allem (Teil-) Verlagerungen in das Ausland wird weiter zunehmen.
Ganz schlimm sah es faktisch in Deutschland aus, für das ein höheres Wachstum von über 1% als im letzten Jahr vorausgesagt wurde. Aber viele Manager und Privatunternehmer hatten bereits Ende 2025 resigniert. Außer Rüstung und gesetzlich mit Steuermilliarden künstlich 'hochgepeppelten' Öko-Firmen sah es düster aus. Deshalb gaben bereits zum Jahresende 25 und Anfang 26 mehrere Verbände deutlich an, dass sie weiter und massiv entlassen werden. Die Stahlindustrie, die Chemie- und Pharmabranche hatten die Hoffnung aufgegeben, weil die Energiekosten in der EU aber besonders in Deutschland viel zu hoch waren. Es ging nur noch um den Ausstieg. Die Automobilindustrie, deren Zulieferer und der Maschinenbau litten am selben Problem, wobei sie zudem von den ständig steigenden deutschen Stahlpreisen abhingen. Die Landwirte hatten durch die jahrelange grünen Schikanen die Nase voll und gaben reihenweise auf. Denn deren Öko-Fanatiker saßen weiterhin in allen Ämtern und Behörden und machten ihnen täglich die Arbeit zur Hölle.
Zudem schwächelte die Logistik für jeden sichtbar, weil die Grünen durch jahrzehntelange Schikanen und Gesetzesverschärfungen den Beruf des LKW-Fahrers unattraktiv gemacht hatten, hunderttausenden Deutschen den Lkw-Führerschein pauschal altersbedingt entzogen hatten und sich ständig weitere Schikanen ausdachten. So fehlten mindestens 120.000 LKW-Fahrer. Das führte immer öfter zu leeren Regalen in den Lebensmittelauslagen. - Zuständen wie in der DDR: 'Hammer nicht, gibt's nicht, kriegen wir nicht'. Dass der LKW-Verkehr überhaupt nicht auf die marode Bahn übertragen werden konnte, weil selbst im Idealfall die ersten und letzten Kilometer mit dem Lkw zurückgelegt werden müssen, war den Grünen egal. Hauptsache die LKW-Transporte werden unterbunden. So legten sie systematisch die gesamte Wirtschaft lahm und demonstrierten ihre uneingeschränkte Macht. Die meisten deutschen Unternehmer wollten - völlig entnervt - nur noch ins Ausland abwandern und werden dies 2026 verstärkt tun.
Und da man in der EU das 2025 erneut als Meilenstein angekündigte Mercosur-Abkommen wieder einmal scheitern ließ, wird der Aufschwung in der EU auch mittelfristig nicht besonders groß ausfallen. Da dieses Abkommen so typisch für die vollmundigen EU-Versprechen sind, aus denen nichts wurde, aber dafür symbolhaft für die weltweit bekannte hinterhältige diplomatische Ausbeutungs-, Abschottungs- und Unterwerfungspolitik steht, hier ein kleiner Abriss: Über dieses Freihandelsabkommen wird insgesamt schon seit über 25 Jahren verhandelt. Bereits Ende Juni 2019 wurde eine Übereinkunft erzielt - und seitdem von der EU trickreich mit Details blockiert. Durch das sogenannte 'Preferential Trade Agreement' (PTA - Vorzugshandelsvertrag) sollte die größte Freihandelszone der Welt entstehen. Seitdem verhandelte man bis am 06.12.2024 die Präsidenten der Europäischen Kommission und der Mercosur-Staaten die Verhandlungsphase offiziell und feierlich abschlossen - mit einer Einigung auf ein viel weitergehendes Partnerschaftsabkommen, welches u.a. auch die Bereiche Politik, Kooperation und Handel umfasste. Dann kam es im Dezember 2025 wieder einmal zur Koalition der Unwilligen: Frankreich, Polen und Italien, welche das Abkommen kippten und die bereits startklare EU-Präsidentin bloßstellten, welche das finale Abkommen wenige Tage darauf (noch vor Weihnachten 2025) im Brasilien feierlich unterschreiben wollte. Die Atommacht Frankreich, welche sich so sehr als moderne Industrienation feiern lässt, ist in Wirklichkeit hoffnungslos verschuldet und aufgrund exakt jener Atomrüstung sowie unbezahlbarer Sozialgesetze (wie der Rente mit 62) letztendlich bankrott und deshalb umso mehr von der extrem dominierenden Landwirtschaft (der größten in Europa) abhängig. Deshalb ist ganz Frankreich (wirklich alle Abgeordneten) aus nationaler Sturheit gegen jedes Handelsabkommen mit anderen Staaten. Aber die Schuld liegt nicht nur an Frankreich. Denn es waren wieder die Grünen und ihre hunderten von Unterorganisationen, welche mit allen Mitteln dieses Abkommen von Anfang an sabotierten. Denn es geht bei den Produkten aus Südamerika erstens um Fleisch (Rindfleisch, Geflügel), dessen Konsum die Grünen grundsätzlich verbieten wollen (für alle Deutschen und Europäer). Zweitens geht es den Gegnern um die - rein imperialistische - (Öko-)Vorherrschaft Europas und der Grünen in Südamerika, welcher jene Staaten sich nicht unterwerfen wollen. Drittens geht es den Grünen darum, dass sie über die südamerikanischen Länder bestimmen dürfen, was dort wie, unter welchen Bedingungen, von wem und zu welchem Preis, wo angebaut werden darf. - Die typische deutsche Öko-Planwirtschaft. Letztere Diktatur wird gerne mit Fair-Trade, Lieferkettengesetz, Schutz irgendwelcher aus Sicht der deutschen Grünen schützenswerten Gebiete etc. begründet. Vorwände fand man immer. Südamerika kann und will das nicht erfüllen, da es einer bedingungslosen Unterwerfung gleichkäme, welche dieselben Grünen bei der Ukraine als inakzeptabel darstellen. - Dies ist der Grund, warum weltweit kaum jemand mit der EU verhandeln will. Deshalb haben die Grünen im Europaparlament in den letzten Monaten klammheimlich auch noch so viele Beschlüsse eingebracht, dass faktisch das Abkommen ausgehebelt wurde, weil nun diese nachträglich eingebauten Sonderklauseln der EU alle Vorteile geben und Südamerika nur die Nachteile erhält. Die EU darf sogar wieder alle früheren und sogar höhere Straf-Zölle auf alle Waren aus Südamerika erheben, wenn Südamerika nicht alle Forderungen der Grünen bedingungslos erfüllt, wobei die Grünen die eigenen Forderungen jederzeit frei neu festlegen / erhöhen dürfen. So etwas nennen sie dann euphemistisch 'Sicherheitsinstrumente': Ein typischer Grüner 'Kompromiss' in der EU. Im Ausland sieht man dies hingegen als dreiste Erpressung. Das war schon immer so und wird durch die Grünen sogar stetig schlimmer. Da verhandeln alle lieber mit den Chinesen, die vertraglich festlegen, sich nicht in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten politisch einzumischen, weil sie als ehemalige Kolonie Europas exakt darunter gelitten hatten. - Anfang Januar 2026 war (wie immer) alles zwar nur um erneut einen Monat verschoben. Dann wurde es gegen die Koalition der unwilligen Länder doch beschlossen und unterzeichnet. Aber denen fällt schon wieder eine weitere nachträgliche Schikane ein, wie z.B. die bereits beschlossene Beschränkung auf den Fleischprodukten von maximal 1,5% der EU-Menge, welche aus Südamerika stammen darf und das zudem mit 7,5% Zoll bestraft wird. Man denke nur an das Freihandelsabkommen mit den USA, das man seit dem Zweiten Weltkrieg unter vielen Namen (zum Schluss TTIP) immer wieder neu verhandelte und ständig von europäischer Seite scheitern ließ. - Zuletzt war es die völlig unwissenschaftliche Hass- und Hetzkampagne der Grünen gegen die Chlorhühnchen. - Sie finden immer einen Grund, den sie propagandistisch aufbauschen und bewusst falsch darstellen, um ihre Herrschaft durchzusetzen. Das ist definitiv keine echte Freihandelszone, sondern bestenfalls eine minimal erleichterte Handelsbedingung in wenigen Produkt-Sektoren. Aber was sollen die armen Staaten Südamerikas gegen das mächtige Europa der ehemaligen Kolonialmächte auch machen? So funktionierte schon immer die EU-First-Politik, welche knallhart auf dem Rücken der Armen ausgetragen wurde.
Wenige Tage darauf kippten die Grünen im EU-Parlament das Mercosur-Abkommen durch eine mehrheitliche Klage des EU-Parlamentes dagegen beim EUGH komplett. Siehe hierzu Vertragstreue?
Ende 2025 wurde klar, dass beim Thema Künstliche Intelligenz die USA und China die Zukunft unter sich ausmachen. Der Rest der Welt war abgeschlagen.
Japan wollte / will sich zwar noch immer zum KI-freundlichsten Standort der Welt machen. Auch dazu hat man bisher 14 Atomreaktoren wieder hochgefahren und will diese Anzahl auf 30 bis zum Jahr 2034 erhöhen. Man gab (nicht nur) dort die Parole der Maximierung
der Atomenergie aus. Denn die ständig erweiterte Solar- und Windkraft reicht bei weitem nicht aus. Die Wirtschaftsförderungen und der (Atom-)Strom sind somit vorhanden. Zudem sind die Gesetze dort förderlich. Aber es fehlt u.a. an den Forschern und den dazu erforderlichen Strukturen sowie der großen Aufbruchstimmung. Dies gilt umso mehr, als Japan dringend auf diese neue Technologie angewiesen wäre, da es weder die alternde Bevölkerung durch Asylanten ersetzen kann (bereits die Sprachprobleme sind hoch) noch will.
Nachdem die Grünen in der EU KI behinderten wo und wie es nur ging und in Deutschland mittels Propaganda in den Medien sogar weitgehend verunmöglichten, wird hier kaum mehr etwas passieren. Europa ist abgeschlagen und Deutschland hat keine Chance mehr mit moderner KI. Selbst die Firmen mit KI in Nischensegmenten wollten in das Ausland abwandern, oder taten dies bereits (meist heimlich). Und das von KI-Gegnern vor allem in der EU sowie besonders in Deutschland vorgeschobene Argument der angeblich völlig überhitzten KI-Blase, welche (nachdem alle Vorhersagen des Platzens im Jahr 2025 nicht eintrafen) nun weiterhetzen, dass ihr proklamierter 'KI-Weltuntergang an der Börse' 2026 unmittelbar bevorsteht, wird sich anders auswirken. Sofern es überhaupt zu einer Marktbereinigung bei KI kommt, dann wird dies wie 2000 bei der Internet-Blase zum Gegenteil des von den Grünen an die Wand gemalten Szenarios führen. Keine der großen US- oder chinesischen KI-Firmen wird Pleite gehen. Denn jene sind bereits systemrelevant und werden ggf. sogar von den eigenen Regierungen gestützt. Es wird wie um das Jahr 2000 Europa und dort besonders Deutschland treffen, wo die kleineren, schwächeren Nachzügler vom Markt gefegt werden. Denn die mächtigen hiesigen KI-Gegner werden alle Hebel in Bewegung setzen, um jene schwächelnden Firmen (ihre erklärten Öko-Feinde) dann endgültig zu zerstören - oder in ihre eigene Hand zu bekommen. Denn KI in der Hand der Grünen verbraucht ja angeblich viel weniger Strom und Wasser.
Einer der vielen von unseren Propagandisten betriebenen (Anti-)KI-Podcasts legte sich als neuen Grundsatz auf, noch kritischer
über die Künstliche Intelligenz zu berichten. Wie der Titel bereits darlegt, sehen jene KI als Bedrohung
sprechen und lassen andere von Katastrophe
, Doomsday-Szenarien
, existentieller Bedrohung
der gesamten Menschheit, welche die Menschheit auslöschen könnte
wild spekulieren, während die freie Welt sie erstens selbst ausprobiert und in der Anwendung lernt, sowie daraus überwiegend als Chance sieht und die verkrustete und von den alten westlichen (vor allem europäischen) Staaten kontrollierte klassische Industriegesellschaft zu ihren eigenen Vorteilen umgestaltet. Das Ziel ist, nichts, oder wenig, oder zumindest nur das Negative berichten, um damit die Deutschen und auch die Europäer in Angst zu halten. Denn wer KI anwendet (und das tut oft unwissend faktisch jeder) erkennt, dass es weder mit den versprochenen sofort eintretenden Heilsversprechen, noch mit den angedrohten Untergangsszenarien viel auf sich hat: KI verändert vieles und oft deutlich - aber langsam. Propagandisten werden 2026 verhindern wollen, dass man selbst Erfahrung damit gewinnt. Denn nur wer etwas nicht (genau) kennt, hat panische Angst davor und kann von derartigen Demagogen in Panik versetzt werden sowie wird dadurch dann politisch steuerbar. - Vor allem wird das EU-Totschlagargument, das explizit von den deutschen Grünen in der EU und Deutschland durchgeboxt wurde, - der Datenschutz - ständig erwähnt und soll nun bei jedem zukünftigen Podcast und jeder Software und jedem Thema sowie Fortschritt aus dem Ausland nochmals extra angeprangert werden. - Wer jedoch altersbedingt (wie auch ich) jener Generation angehört, welche noch aktiv gegen die staatliche Ausspionierung und den gläsernen Bürger protestierte, musste mit Erstaunen seitdem zur Kenntnis nehmen, dass die neuen Generationen alle diese Daten und noch viele mehr seit Jahren (wenn nicht Jahrzehnten) nicht nur freiwillig, sondern sogar gerne und aktiv selbst weltweit öffentlich publizieren. Die systematische Fotografie, Videografie und Erfassung aller Personen im Öffentlichen Raum sowie deren Privathäuser wurde inzwischen sogar gefordert und durch Firmen durchgeführt, weil angeblich alle Bürger dies wollen. Nein, aber die wenigen, welche dagegen sind, haben keine Chance mehr, es zu verhindern. Der ständig verbal beschworene Datenschutz ist nur noch ein Vorwand, um gegen Missliebige (in dem Fall fortschrittlichere chinesische oder US-Firmen) gerichtlich vorzugehen und eigene ökonomische sowie politische Pfründe zu sichern. - Jene von GEZ-Gebühren bezahlten KI-Gegner wollen auch nicht mehr über die rasant fortschreitende Entwicklung der KI und deren Firmen in der freien Welt berichten. Sie wollen sich nicht mehr von den fortschrittlichen und deshalb weltweit von fast allen Menschen genutzten KI-Firmen durch deren ständige Neuerungen diktieren ... lassen
, über Fortschritte der KI in der freien Welt zu berichten. Deshalb werden Themen wie 'KI-Agenten' (selbständig arbeitende künstliche Intelligenz, wie im Auftrag des Anwenders komplexe Projekte) auch allen Ernstes als Märchen
bezeichnet, obwohl sie in ca. 10% der Firmen bereits (testweise) eingesetzt wurden. Das ist aktive Vogel-Strauß-Politik oder die drei Affen: Nichts sehen, nichts hören und vor allem nichts sagen. Stattdessen will man über von den deutschen Grünen erlaubte KI-Projekte für das (von jenen ausgewählte und bestimmte angebliche) Gemeinwohl
berichten. D.h. man wird den Deutschen zukünftig nur noch völlig veraltete und lächerliche aber dafür völlig überteuerte kleine KI-Spezial-Anwendungen mit ökologischem Mehrwert vorstellen sowie empfehlen, welche weltweit sonst keiner mehr will. Denn die großen 'Foundation Models' - Grundlagen-Modelle - können das alles auch und tausende weitere Dinge zusätzlich für weniger Geld. - Das Ergebnis wird in spätestens ein paar Jahren die Deutschen und Europäer wie eine umfallende große Wand erschlagen. Denn die Wahrheit und der Wandel lassen sich durch derartige geistige (Propaganda-)Mauern nur kurz aussperren. - Das Kernthema, worum es jenen Propagandisten und KI-Feinden geht, wird auch ständig immer wieder im Podcast (als Freud'scher Versprecher) erwähnt und ist die Kontrolle
der Menschen, welche jene Herrschenden nicht verlieren wollen. Denn im Ausland wird KI als Werkzeug und Mittel zur Befreiung des Einzelnen bis hin zu ganzen Staaten gesehen. Das erinnert alles sehr stark an den gescheiterten Sozialismus, deren Herrscher in den 60er Jahren eine Mauer (eisernen Vorhang) errichten mussten, um die eigene Bevölkerung nochmals dreißig Jahre weiter drangsalieren zu können. Aber so lange müssen die eingesperrten Europäer und Deutschen bei KI nicht dahinvegetieren. Mit KI wird die Mauer schneller fallen.
Eine der Aufgaben der Politik ist es, Optimismus zu verbreiten, weil positives Denken vor allem in der Wirtschaft essentiell ist. Deshalb wurde in Deutschland Anfang 2026 die große Zahl der Firmenneugründungen gefeiert. 2025 wären es mit 3.568 so viele gewesen wie seit 2021 nicht mehr. Nominal ist das zuerst einmal positiv. Aber es können auch viele Entlassene darunter sein, welche dieselbe Arbeit nun eben als (Schein-) Selbständige für dieselbe Firma machen müssen. Und dann entfielen 2025 leider gleichzeitig durch Insolvenz 17.604 - fast 5-Mal so viele Firmen. - Gelobt wurde bei den Neugründungen, vor allem: 27 Prozent aller neu gegründeten Startups nutzen KI als wichtigen Bestandteil ihres Geschäftsmodells
. Das klingt fantastisch: Aber in den 1990er und 2000er Jahren hatte fast jede Neugründung irgendetwas mit 'Internet' im Geschäftsmodell zu tun, obwohl sie nicht die Ende der 1950er Jahre erdachte und Ende der 1960er Jahre von den USA erbaute Infrastruktur meinten, sondern eher irgendetwas mit dem 1989 erdachten Protokoll World Wide Web (WWW), das sich nur jener Infrastruktur bediente. In den 2010er hatte im Zuge der Smartphones fast jede Firmenneugründung irgendetwas mit 'Apps' zu tun, was noch weniger klar definiert wurde und oft nur Software meinte. Und was bedeutet die extrem vage Formulierung: nutzen KI
? Wer nutzt heute denn keine KI? Wo ist das rein praktisch gesehen denn überhaupt noch möglich, etwas völlig ohne KI zu machen? Denn jeder Smartphone-Besitzer 'nutzt' täglich (auch beruflich) KI, ohne es zu wissen. - Ohne die meisten kreativen Firmenneugründer kritisieren zu wollen, muss man dennoch befürchten, dass es sich bei vielem nun sowieso nicht um die GenKI, sondern irgendwie irgendetwas mit allgemeiner KI handelt. Aber was arbeitet heute noch ohne KI? Exakt das führt zu durchaus berechtigten Kritik zahlreicher Analysten an der sogenannten 'KI-Blase', welche weniger die GenKI an sich meint, sondern exakt diesen Trittbrettfahrer-Effekt des 'Etikettenschwindels' betrifft. Denn keineswegs alle Ideen oder gar Firmen rund um das unsauber definierte Wort 'KI' werden überleben.
Bei KI werden in Deutschland immer die gigantischen Datenschätze der Industrie und Dienstleistungsfirmen genannt, welche so wichtig für die neue GenKI seien. In der Theorie ist das zutreffend. Denn GenKI benötigt (korrekte) Daten zum Training. Deutschland besitzt als eine der (bisher) größten Industrienationen somit ein riesiges Wissen zur Produktion und Verarbeitung etc. Jedoch sind diese 'Daten' oft analog und wirklich in Menschen 'gespeichert'. Sofern diese ausscheiden, was in den kommenden Jahren vermehrt altersbedingt geschieht, dann geht das Wissen verloren. Dann sind jene GenKI-Datenschürfer in derselben misslichen Lage wie jene Sprachwissenschaftler des frühen 19. Jahrhunderts, welche wie die Gebrüder Grimm noch ganz schnell irgendwie die Sprachschätze (u.a. Märchen) vor dem Verlust retten mussten. Ein Wettrennen gegen die Zeit. Die anderen immer wieder beschworenen Datenschätze befinden sich in analogen Akten oder in digitalen Dateien aller denkbaren Datenformate und konnten bisher noch nie zusammengeführt werden. Das kann theoretisch mittels Hilfe anderer KI gelingen, wird jedoch sehr aufwändig werden. Wie jeder Rohstoffexplorator weiß, existieren weltweit unfassbar große Rohstofflager, aber deren Ausbeute lohnt sich schlichtweg nicht, da die Erschließungskosten höher liegen als der daraus erzielbare Ertrag.
Hinzu kommen in Deutschland die von den Grünen durch die EU und das deutsche Parlament gepeitschten drastisch verschärften Datenschutzgesetze und Urheberrechte: Fast alle Firmendaten haben einen Bezug zu Personen und sind somit datenschutzrelevant. D.h. selbst im Idealfall technisch perfekt aufbereiteter Daten müssen jene bereits sehr aufwändig erst einmal bereinigt und anonymisiert werden, bevor sie überhaupt nutzbar sind. Das Urheberrecht schränkt sämtliches Firmenwissen noch mehr ein: Da bei uns die sogenannte 'kleinste Münze' als lächerliche Hürde gilt, besitzt somit nicht die Firma das Urheberrecht an irgendwelchen in der Firma erdachten Prozessen, Abläufe etc., sondern immer der dahinterstehende Mensch. Selbst im Idealfall besitzt die Firma nur die irgendwie arbeitsrechtlich übertragenen Nutzungsrechte daran. Aber da GenKI damals noch nicht erdacht war und spätere neue Nutzungen rechtlich ausgeschlossen sind, besitzen die Firmen auch keine Nutzungsrechte für die neue GenKI. Da jedoch das Urheberrecht bis 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers gilt, bleibt die Nutzung faktisch ausgeschlossen. - Wie ich schon vor Jahren schrieb: Die Grünen nutzen diese beiden von ihnen bewusst so extrem ausgestalteten und verschärften Gesetze zur Zerschlagung der deutschen Wirtschaft und Knebelung der Bevölkerung. - In der freien Welt wären diese Daten viel leichter nutzbar.
Ferner stellt sich sowieso die Frage der Sinnhaftigkeit der Datenhebung: Viele deutsche Produktionen liegen (wie die alten Märchen in der industriellen Revolution) dank erzwungener Öko-Wende bei uns im Sterben. Deshalb werden viele Daten (z.B. zur Herstellung von Verbrennungsmotoren) wohl kaum mehr teuer für GenKI aufbereitet werden - zumindest nicht von deutschen Firmen. Jedoch kann man bereits heute Daten für GenKI auch künstlich mittels GenKI erzeugen. Somit könnten sich jene industriellen Datenschätze in Deutschland bald als das Gold im Meer erweisen - extrem umfangreich und theoretisch wertvoll, aber kaum nutzbar.
Die allgemeine KI-Entwicklung wird in der Praxis sehr schnell voranschreiten. Aber es wird zukünftig nicht mehr so viel nach außen publiziert werden, weil es einerseits immer geheimer eingestuft wird und andererseits bereits auf einem hohen Niveau angekommen ist. D.h. die sensationellen alles revolutionierenden Fortschritte werden in der öffentlichen Diskussion seltener werden. Es werden ab 2026 immer mehr und vor allem technisch komplizierte Details verbessert werden, welche nur noch wenige verstehen und noch weniger Menschen erklären können. Aber es wird zweifellos alles hochwertiger werden. - Exakt jenes Schweigen wird dann zur großen Gefahr für alle, welche dies falsch interpretieren. Denn in der freien Welt wird keiner sich durch die abwegigen Forderungen der deutschen Grünen noch deren EU-Ablegern sowie deren KI-feindlichen Medien an der Weiterentwicklung hindern lassen.
In der freien Welt wird es bereits 2026 zur Zusammenführung respektive Integration der KI in und mit allem bisher Wichtigen in der IT-Welt kommen: Alle IT-Dienstleistungen wandern in die KI und KI in sie. Internet-Portale, Soziale Netzwerke, Marktplätze und fast der ganze Rest des Internets (zumindest WWWs) wandern in die KI-Chat-Bots und gleichzeitig wandert KI in alle Internet-Portale, Soziale Netzwerke, Marktplätze und fast den ganze Rest des Internets (zumindest WWWs) etc. Agentic Commerce wird ein neues Schlagwort werden, wobei KI in den Handel Einzug hält und gleichzeitig fast den gesamte Handel in KI-Anwendungen integriert wird, beginnend mit einem sogenannten Shop-Assistant. Ferner werden alle Chat-Bots und sozialen Netzwerke mit Text- und Bild- sowie Video-Generatoren verbunden respektive diese in sie integriert. Vermutlich wird man Ende des Jahres bereits eine weitgehende Integration aller Dienste in GenKI sehen. Oder mit anderen Worten: Die Unterscheidung wird immer schwieriger, da alles KI ist und in allem sich KI befindet. - Zugegeben, das gelingt kaum im verschlafenen Europa und vor allem nicht im grünen Deutschland.
Rechtlich wird GenKI in ruhigeres Fahrwasser gelangen, da sich die mit ungeheuren Kapitalmengen ausgestatteten KI-Firmen mit vielen Rechteinhabern bereits 2025 einigten und noch mehr dies 2026 vertraglich tun werden. Auch hierbei wird Europa und vor allem Deutschland die Nachteile erleiden. Wer hohe rechtliche Hürden aufbaut und unverschämte Geldbeträge für die Nutzung verlangt, wird eben nicht beachtet. Das wird die deutsche Sprache treffen. Denn kein KI-Entwickler ist darauf angewiesen. Auch die anderen alten / imperialistischen Sprachen wie Französisch werden es schwer haben. Und Spanisch kann man mit viel gewogeneren latein-amerikanischen Regierungen herstellen - wenn es dann auch deren eigenes Spanisch sein wird. Von den vielen kleinen europäischen Sprachen ganz zu schweigen. Evtl. werden wir bald einen umgekehrten Bieter-Wettbewerb der Staaten sehen (wie bereits in Island), dass sie den GenKI-Firmen Geld dafür bezahlen, damit ihre Sprache noch Beachtung in der KI-Welt findet. Denn die freie Welt benötigt Europa nicht, um die KI-Revolution voranzutreiben. Die Hauptsprachen der KI sind Englisch und Chinesisch. - Bevor nun wieder ein paar fanatische KI-Gegner ohne jegliches technisches Fachwissen das Gegenteil behaupten: Die real verwendeten KI-Sprachen haben etwas mit KI-Macht zu tun und nicht damit, wieviel (laut UNO-Schätzungen) hundert Millionen wirtschaftlich völlig unbedeutende Arme irgendeine Sprache der Welt mündlich (weil oft Analphabeten) verwenden. - Vor allem geht es hier um Schriftsprachen. - Da sich jedoch derzeit fast alles in der Künstlichen Intelligenz um die großen Sprachmodelle dreht (LLMs - Large Language Models), wird hierüber die Sprache und die Kultur in der zukünftigen Welt entschieden. Die grünen Propagandisten und deren viele KI-Gegner in Deutschland werden bald erkennen, wie sie damit auch sich in die sprachliche Bedeutungslosigkeit katapultieren respektive bereits heute gefahren haben.
Da im Detail niemand mehr über GenKI bei der Fotografie spricht, weil sie de facto fast perfekt ist, zumindest so gut, dass kaum jemand mehr die Unterschiede zwischen Komplettfälschung und 'Bio'-Original-Foto erkennt, und sogar ausgefuchste KI-Systeme sich bei neuen GenKI-Fotos mit der Unterscheidung sehr schwer tun: Was nützt Ihnen angesichts nur noch vorhandener KI-Bildbearbeitungs-Software - also 100% - eine Bewertung wie: 'Das Bild wurde mit 64,7% Wahrscheinlichkeit mit KI bearbeitet'. Deshalb wird sich der Schwerpunkt ab 2026 auf die Videografie / Filme richten. Ende 2025 kristallisierte sich so eine Grenze bei ca. 15-30 Sekunden-Filmen in einer Sequenz bei bis zu 4K UHD-Format heraus. Diese wird vermutlich nur eher langsam gesteigert werden können. Sicherlich kann man bald über eine Minute Dauerfilm am Stück mit nur einer Person bei einfachen Handlungen erzeugen. Aber hochkomplexe, hochdynamische Handlungen mit Perspektivenwechseln, Kameraschwenks und dutzenden von aktiven Personen erfordern noch immer hohe Rechenleistung und sind damit sehr teuer. D.h. sie sind erzeugbar, aber werden sich evtl. nicht so schnell als Dienstleistung oder gar Offline-Software im bezahlbaren Privatbereich finden. Dennoch sollte sich niemand täuschen: 2026 werden wir signifikante Qualitätsverbesserungen beim Video finden, sodass man die KI-Filme bald auch nicht mehr von 'Bio'-Filmproduktionen mit Menschen und Tieren unterscheiden kann. Hier liegt auch ein viel größerer und viel lukrativerer Markt als bei den inzwischen weitgehend wertlosen Fotos. Vor allem letztere Einschätzung der Wirtschaft sollte die Fotografen beunruhigen. Fotos werden 2026 so unwichtig, dass man nicht einmal mehr KI-Forschung oder Entwicklung in größerem Umfange für sie machen wird. D.h. das zunehmende Versiegen der Neuerungen bei GenKI-Fotos wird von der hirnlosen Presse ab 2026 sicherlich völlig falsch als angeblicher Sieg der 'Bio'-Fotografen interpretiert. In Wirklichkeit geht es wie in der Kameraherstellung nur noch um GenKI-Video, aus dem man danach ein Stand-Bild als Foto verwenden kann. Dafür werden wir eine deutliche Verbesserung der Einzelbildqualität und vor allem der Bildgröße sehen. Es hat seine Gründe, warum Smartphone-Hersteller und auch Sensorhersteller für dedizierte Kameras die Sensorauflösung drastisch auf mehrere hundert Millionen Pixel steigern und diese bald in Endprodukten vorstellen wollen. Aber auch dieses Rennen wird verloren gehen, da Hardware langsamer und nur zu viel höheren Kosten weiterentwickelt und vor allem produziert werden kann als GenKI.
Nach der ersten Stufe der KI, welche Fotografen und Videografen bei der Aufnahme half / ihnen assistierte (KI-Autofokus), sahen wir die zweite Stufe, bei welcher der Mensch der GenKI bei der Erzeugung von Aufnahmen (mit Texteingaben, eigenen Bildern oder Spracheingabe) assistierte / half. Bald kommen wir in die dritte Stufe, in der KI mit GenKI und ggf. Robotern - aber ohne die Hilfe von Menschen - Fotos und Videos erstellen wird. Die zukünftige GenKI wird selbst erkennen, wann wo welche Fotos und Videos in welchen Formaten zu welchen Zwecken und für welche Medien erforderlich sind und diese dann autonom erstellen. Das ist keine Zukunftsmusik, sondern sogenannte 'GenKI-Agenten' arbeiten (ohne Menschen) bereits daran. Nochmals ganz langsam: GenKI analysiert die Situation, den Text, die Zielgruppe etc. und entscheidet dann selbstständig, ob und wenn ja, welche Fotos und wie viele davon erforderlich oder hilfreich etc. zur Zielerreichung sind. Danach reicht der GenKI-Assistent seine Ergebnisse sowie Anforderungen nur noch automatisch an einen weiteren GenKI-Assistenten zur Bilderzeugung weiter, der dann die Ergebnisse in das Grundmedium einspielt. - Bald funktioniert dies dann auch für Videos - z.B. Werbefilme.
Eigentlich wollten die Kamerahersteller auch immer mehr KI und sogar GenKI in deren Kameras integrieren. Aufgrund der 2025 explodierten RAM- sowie sonstigen Speicher-Preise sowie der Preissteigerung bei Prozessoren und der neuen Lieferknappheit dürfte dies 2026 und evtl. sogar auch in den Folgejahren scheitern oder nur für die wirklich reichen Kunden bezahlbar werden. Dennoch wird GenKI und KI im Sinne von RAW-Betrug in Kameras zunehmen. Siehe hierzu die inzwischen bewiesenen Artikel Moderne Objektive und RAW-Betrug. Nur so lassen sich alle die KI-Tricks der Smartphones endlich auch bei sündhaft teuren dedizierten Kameras zur Verfügung stellen. 'Echte' optische Originalfotos wird es bald nicht mehr geben. Der Unterschied respektive die Grenze zu rein GenKI-erzeugten Bildern wird verschwimmen. Daran wird vor allem CAI nichts ändern. Sondern dieses Zertifikat, das erst nach dem RAW-Betrug ansetzt, wird den schnellen Übergang sogar beschleunigen, weil es eine originale Echtheit per teuren 'Bio'-Siegel vortäuscht, welche es schon lange nicht mehr gab.
Während in der freien Welt die GenKI schnell weiter entwickelt wird, werden in Deutschland die Grünen und ihre bezahlten KI-Gegner in den Medien weiterhin massiv gegen KI hetzen und vor deren angeblichen Gefahren warnen. Dazu haben sie bereits im letzten Jahr (2025) massiv in die Trickkiste der Propaganda gegriffen, indem sie alte Studien mit völlig veralteten KI-Modellen und deren schon lange nicht mehr frei verfügbaren Ergebnisse als angeblichen Beweis der KI-Fehler anführten. In Wirklichkeit waren die verfügbaren KI-Modelle und Endkundenanwendungen bereits in so vielen Stufen und Nachfolgeversionen weiterentwickelt worden, dass meist alle bemängelten Fehler schon lange behoben waren. - Das ist so, als ob man die in Vergleichsstudien herausgefundene mangelnde Sicherheit eines VW-Käfers aus den 1960er Jahren mit dem neuesten VW-Golf vergleicht und deshalb alle (auch neuen) Pkw als unsicher bezeichnet und verbietet. - Die KI-Gegner hofften nun über das Verbot jeglichen Internets (vor allem der 'bösen' sozialen Netzwerke) sowie jeglicher KI für Jugendliche (unklare Definition, aber meist bis 15 oder 16 Jahre) ihre eigene Propagandaherrschaft über die Schulen zu behalten. Denn das (Internet, Soziale Netzwerke, KI) wären ja alles gefährliche Drogen. Ganz anders als das von den Grünen bei uns legalisierten Bio-Anbau-Drogen, welche man ganz offiziell und in fast jedem Stadtteil erwerben kann.
Neben diesen weiter anhaltenden oder sogar verstärkten Schikanen und Zugangsverboten in der EU wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die von den Grünen und Frankreich ständig geforderte sogenannte Digitalsteuer eingeführt werden, um alle ausländischen Internet-Anbieter und vor allem deren KI drastisch für EU-Bürger zu verteuern. Denn die Zeche bezahlen bei Steuern immer die eigenen Bürger, nie die Firmen, welche sie nur weiterreichen. Denn wie bei allen grünen Ökoprodukten in der EU sind jene nicht attraktiv am Weltmarkt. Also zwingt man den freien Weltmarkt zu drastischen Verteuerungen des Angebotes in Europa. Aber selbst bei gleichem Preis sind ähnliche EU-Produkte im Internet oder bei der KI schlichtweg veraltet oder überhaupt nicht vorhanden.
Die großen US-Firmen richteten im letzten Jahr Niederlassungen in Europa ein, um diesen EU-Markt zu verstehen. Aber wirklich wichtig war er nicht. Deshalb brachten sie auch weiterhin alles zuerst in der freien Welt heraus - und vielleicht in einer stark reduzierten sowie auf die Zensur der Grünen und deren alles kontrollierenden Ethik-, Datenschutz-, IT- etc. -Kommissionen abgestimmten Version zu einem höheren Preis viel später auch in Deutschland. Alles, was mit KI zu tun hat - also auch die Fotografie und Videografie -, wird aufgrund der anhaltenden Verteufelung somit für deutsche und auch europäische Kunden immer teurer werden und zudem immer schwerer in Europa erhältlich sein.
Fotografen und Videografen welche bisher noch immer nicht begriffen haben, wohin der GenKI-Zug fährt, werden es bald erfahren. Denn die Firmen der freien Welt haben sich auf KI gestürzt und werden die von mir sogenannten 'Bio'-Fotografen und 'Bio'-Videografen zunehmend ausschließen, weil jene zu langsam arbeiten sowie zu teuer sind.
Die Kamerahersteller hingegen werden 2026 mit allen Mitteln versuchen, alle Fotografen auszuschließen, welche nicht bereit sind, sich mittels CAI überwachen zu lassen und sich deren Diktat zu unterwerfen. Es geht auch hierbei nicht um die Darstellung der Wahrheit, wie alle behaupten, sondern um sehr viel Geld für neue Kameras und Software sowie die teuren Zertifikate. Aber vor allem geht es um noch mehr Geld, das die Verlage einsparen, weil sie nichts nachprüfen oder kontrollieren wollen. Die Fotografen sollen sich selbst kontrollieren und dafür auch noch viel Geld bezahlen. Sonst soll bald niemand mehr etwas publizieren können - kein Foto und kein Video.
Während vor allem in Deutschland noch immer Studien gegen die KI hergestellt werden mit dem Thema, warum KI angeblich nicht funktioniert und generell / prinzipiell nie funktionieren kann, warum sie mindestens in der Hälfte der Fälle angeblich Falschaussagen oder 'missverständliche' Aussagen träfe, warum sie laufend unkontrolliert halluziniere etc., wird sie weltweit angewandt. Denn jene veralteten Studien mit alten KI-Modellen treffen angesichts der rasanten Verbesserungen im Detail heute mit den neuesten KI-Modellen schlichtweg nicht mehr zu. Ab 2026 kommt die freie Welt in die Phase der großen Nutzenanwendung und somit der Effizienzsteigerung bei der Arbeit. Somit wird jede Person, welche Inhalte für Medien erstellt, betroffen. Das umfasst alle sogenannten Content-Creators: Foto, Video, Text, Audio, 3D etc. sei dies für Sachthemen, Werbung oder Fiktion (Romane, Lyrik, Poesie etc.). Sie müssen sich ab jetzt und kontinuierlich um die eigene Effizienz-Steigerung bemühen.
Ganz konkrete Prognose: Bis zum Ende des Jahres 2026 muss jeder in diesem Creator-Bereich / Kreativsektor Tätige seine Kosten / Preise halbieren, um noch konkurrenzfähig auf dem Markt mitarbeiten zu können. Bis Ende 2027 muss man die Preise dritteln. Bis Ende 2028 müssen sie auf ein Fünftel sinken und bis Ende 2029 auf ein Zehntel.
Selbstredend kann ich mich mit meiner harten Prognosen um ein Jahr verschätzen oder die Zahlen mögen etwas variieren. So wird der Video-Bereich evtl. erst ein Jahr später davon in jenem Ausmaß betroffen. Denn 5 Jahre bis 2030 sind in der KI eine extrem lange Zeit. Aber in der freien Welt werden bereits heute die meisten guten Inhalte (nicht der bei uns ständig kritisierte KI-Slop) im sogenannten-Content-Bereich durch KI für 1/10 der Kosten erzeugt. Niemand - auch nicht in der Grünen Anti-KI-Festung Europa - kann sich davon abschotten, da man diese Dienstleistungen im Ausland beziehen kann und zumindest die Firmentöchter auch deutscher Firmen es dort beziehen werden. Denn heute bereits bestehen viele Fotos in zahlreichen Medien aus KI. Bereits ganz normale Eltern erstellen fast kostenlos heute Märchen (Texte und Bücher sowie dazu passende Bilder) für ihre Kinder mit KI - automatisch jeden Abend eine neue Geschichte nach den individuellen Wünschen der eigenen Kinder.
Die neue Aufgabe der Content-Creatoren (auch Fotografen und Videografen) wird es sein, mit KI zu arbeiten, deren Ergebnisse zu überprüfen und ggf. etwas (mit KI) zu optimieren. Inhaltsprüfung, Logikprüfung, Quellenprüfung, künstlerische Prüfung (wie Lichtgestaltung sowie Lichtführung bei Fotos, Abläufe sowie Konsistenz der Charaktere und Szenen im Video etc.). Eine EU-Vogel-Straß-Politik führt nur in das eigene ökonomische Abseits.
So wie die Dampfmaschine, die Lokomotive und das Automobil die Pferde und Kutschen sowie Reiter aus dem primären Wirtschaftskreislauf weitgehend verdrängten, wird dies - allerdings viel schneller - durch die KI mit den Berufs-Fotografen und dann Berufs-Videografen mit dedizierten Kameras geschehen. Selbstverständlich werden einige wie die Fiaker in Wien als Bio-Fotografen im Retrolook in wenigen Ballungs-Zentren (mehr schlecht als recht) überleben können. Die meisten Menschen werden das allerdings dann nur noch als Hobby durchführen können - wie im Pferdesport als ostentativ zur Schau gestellte Demonstration von Reichtum, Wohlstand, grenzenloser Freizeit etc. Denn jeder weiß, dass bereits ein Foto-Shooting Geld kostet sowie Zeit verschlingt und die manuelle Nachbearbeitung digitaler Daten nochmals neben Geld auch viel Zeit erfordert. Ein sogenanntes 'echtes', natürliches' etc. Foto- oder Video-Produkt wird somit überwiegend in den Hobby-Bereich sowie den (eher hochpreisigen) Kunst-Sektor verdrängt werden.
Hier muss man festhalten, dass sich der Fotomarkt inzwischen tatsächlich abgekoppelt hat und - im Luxussegment angekommen - wachsen kann und wird. Die Kamerapreise bewegten sich 2025 bereits in schwindelerregenden Höhen, welche ca. 90% der früheren Fotokunden als Käufer aufgrund deren 'relativer' Armut ausschlossen. Die verbliebenen restlichen Reichen kauften hingegen den Herstellern fast alles ab. Zweit-, Dritt-, und Viertkameras fanden Abnehmer und wurden als Modeschmuck zum Essen oder für den Stadtbummel gekauft oder landeten in Glasvitrinen als Sammler- und Schaustücke. - Fotografiert wurde damit hingegen immer seltener. D.h. Kamerabesitzt und erzeugte Bilder fielen in einer sich zunehmend öffnende Schere auseinander. Das sind alles Trends, die sich fortsetzen werden.
Allerdings hatte sich das große Wachstum in China des Jahres 2024 bereits 2025 abgeschwächt und wird sich weiter verringern. Aber es bleibt sicherlich ein Wachstum. Dennoch darf man dies nicht überbewerten, denn wirklich gut wird es dem Fotomarkt nicht gehen und auch im Videobereich sieht es mit den dedizierten Kameras nicht sehr gut aus. Mit anderen Worten: Jede Produktion, Verschiffung oder Verkauf an Endkunden unter 10 Mio. im Jahr 2026 muss weiterhin als bedenklich betrachtet werden.
Da die Hersteller noch immer und inzwischen noch deutlicher den US-Markt - trotz gigantischer Strafzölle - bevorzugen und deshalb drastisch subventionieren, wird auch dort die Nachfrage steigen. Denn die Reichen in den USA können sich noch mehr Zusatzkameras leisten und zeigen ihren Wohlstand exakt über derartige Accessoires gerne demonstrativ.
Aber auch in Europa und Deutschland wird der Retro-Trend - also die Bewegung zum zusätzlichen Besitz einer auf Alt gemachten Kamera zunehmen. Denn auch hier spielen 2-10.000 Euro für eine modische Zweit-Kamera bei den Reichen keine Rolle mehr. Dies gilt umso mehr, als Canon 2026 ebenfalls mit derartigen Kameramodellen nachzieht.
Somit bin ich bei den steigenden Umsätzen und den produzierten sowie verschifften und auch an Endkunden verkauften Kameras optimistisch. - Aber damit wird immer seltener fotografiert. - Deshalb sehe ich als vermutlich Einziger hier ein Problem bei dedizierten Kameras. Denn es bleibt der Umstand der Überalterung jener Kunden. Sobald jene reichen Mehrfachkäufer aufhören nachzukaufen oder wegsterben, wird die Nachfrage umso drastischer einbrechen. Das darf man mit den (Märklin-) Eisenbahnen und den Briefmarkensammlern vergleichen. Deren Absturz in die Bedeutungslosigkeit kam auch ganz schnell.
Das hat selbstredend weiterhin einen Einfluss auf die nachgelagerte optische Wirtschaft. Dort sah man vor allem im letzten Jahr (2025) eine Schwemme an neuen Objektiven, welche jedoch sowohl für die Fotografie als auch die Videografie alte bis uralte optisch minderwertige Konstruktionen respektive Objektive zu Tage förderten. D.h. viele Objektive können als Retro-Produkte bezeichnet werden. Bestenfalls mit KI lassen sich deren Ergebnisse optisch aufwerten. Aber selbst dies scheint oftmals nicht gewollt zu sein. Im Gegenteil wünschten viele Käufer sogar die minderwertige, technisch veraltete Optik und bezeichneten sie als gewollten 'Flair', 'Look', 'Stil' etc.
Die seit 2020 sich ständig weiter aufsteilende Kurve der sogenannten 'Umsteiger' vom Smartphone wird ebenso anhalten, weil auch dort das Geld keine Rolle spielt. Denn alle verwenden weiterhin auch ein teures Smartphone. Somit wechseln Sie nicht wirklich, sondern fügen eine dedizierte Kamera nur der alten Smartphone-Ausstattung hinzu. Genauso, wie sie sich zum Spaß für die nächste Party eine (neue) Instax-Kamera mit analogem Film zur Sofortentwicklung kaufen. - Das erfreut die Kamerahersteller durch höhere Umsätze. Aber sind derartige Trends auch langfristig nachhaltig?
Canon gab auf seiner Excellent Global Corporation Plan Phase VII Conference Anfang Januar 2026 in der Presentation an, dass man als führender japanischer Optikkonzern das Imaging weiterführen und stärken will. So soll der Umsatz zwischen 2025 und 2030 um 27,65% auf dann 1.340 Mrd. Yen steigen. Jedoch gibt man im gesprochenen Text dazu an, dass der Umsatz um 4% je Jahr steigen soll, was in 5 Jahren nicht ganz den vorherigen Gesamtbetrag ergibt. Jedoch handelt es sich sowieso nur um gerundete Schätzzahlen. Also ist man insgesamt durchaus optimistisch. Aber diese optimistischen Werte beziehen sich nicht explizit auf dedizierte Kameras, auch wenn man diese wieder auf einem Wachstumspfad
sieht. Sondern man meint die vielen neuen Imaging-Produkte - insbesondere im extrem stark (+10% je Jahr) wachsenden Bereich Überwachung - und vor allem Dienstleistungen. Detailliert will man mit KI das Imaging (sowie den ganzen Konzern) optimieren. Insgesamt erwähnt man im Imaging die 3 Bereiche: Video DX, 3D Imaging und Komponenten. - Zwar sieht man den Konzern und alle Teilbereiche im Wachstum begriffen. Aber das sind die üblichen Prognosen auf 5 Jahre im Voraus für die Investoren. - Man darf davon ausgehen, dass zumindest Sony und Nikon von ähnlichen Werten für die eigenen Imaging-Bereiche ausgehen sowie ähnliche Pläne bis 2030 haben. - Wie ich seit 2015 schreibe besteht weder für die Konzerne noch deren Imaging der geringste Anlass zur Sorge. Allerdings wird sich das Imaging inhaltlich weiterhin deutlich verändern - weg von dedizierten Fotokameras. - Wo Canon zukünftig große Potentiale (auch für das Imaging) sieht, ist der neue Raumfahrtbereich. Zudem will man den Imaging-Bereich in der Medizin (z.B. bei der Diagnostik) ausbauen.
Allerdings zeigten die Umschichtungen der Kameras und Objektive bei Sony zwischen China und Asien im Herbstquartal und das miserable Ergebnis Nikons für die Weihnachtszeit, dass dem Wachstum Grenzen gesetzt sind. Leser sollten sich deshab unbedingt die Grafiken und Endergebnisse sowie Analysen zum Jahr 2025 ansehen. Ferenr war in China der Markt der Vollformat-Kameras (wie auch in Japan) rückläufig und laut der CIPA sank auch die Produktion sowie die Verschiffung der Vollformat-Objektive insgesamt 2025.
Eine Antwort auf die Gen-KI in der Fotografie hatte bisher kein Kamerahersteller gefunden. Man verwendete KI für den Autofokus, der 2026 wirklich weitgehend ausgereizt und bei allen modernen Kameras ähnlich hochwertig war. Hinzu kamen immer mehr kamerainterne Tricks zur Bildaufhübschung (systematischer RAW-Betrug), welcher 2026 fortgesetzt wird. Ebenso wird das technisch wertlose CAI ausgebaut und überall erzwungen werden. So kann man neue teure Kameras und vor allem Software an die dummen Kunden verkaufen. Noch wichtiger werden dann die Folgeinnahmen für diverse sündhaft teure Dienstleistungen für die Zertifizierung jener mit CAI als angeblich echte Fotos und Video gekennzeichnete Daten sein.
Nach den mageren Neuerungen 2025 müssen alle Hersteller im neuen Jahr 2026 einige neue Kameras herausbringen - und zwar nicht nur bei APS-C, sondern vor allem bei Vollformat. Das ernste ökonomische Problem der seit Jahren sich verschiebenden Produktion und Verschiffung hin zu kleinen, eher preiswerteren Kameras (vor allem technisch minderwertige Vlogging-Modelle), welche somit eine geringe Gewinnmarge erzielen, muss korrigiert werden. Nur mit den teuren Vollformat-Modellen lassen sich die anvisierten und den Aktionären versprochenen über 10% Rendite erzielen. Ferner werden wir aus exakt diesen ökonomischen Gründen auch noch mehr (relativ preiswerte) partiell-gestapelte Sensoren (partially stacked) in neuen Kameras finden - vor allem, weil man damit mit der doppelten Auslesung der Sensordaten bei zwei ISO-Stufen zumindest beim mechanischen Verschluss die bisherigen Nachteile des geringen Dynamikumfanges bei spiegellosen Kameras eventuell beheben kann.
Jedoch wünschten fast alle Influencer und vor allem auch vielen Analysten aus den internationalen Fachmagazinen für 2026 noch mehr Retro- und Klein- bis Kleinst-/Pocket-Kameras. Nicht nur bei den Influencern, sondern auch der Fachpresse schien Geld kaum eine bis keine Rolle mehr zu spielen, wenn es um Zweit-, Dritt-, Viert- oder sonstige zusätzliche 'Spaß'-Kameras ging. Man würde sie sofort kaufen. - Selbst das Fachmagazin DPReview schrieb zu OMD: We're imagining an X100 rival with the OM-4/3's sensor, and while it almost certainly wouldn't come cheap, it could be a very interesting option in a market starved for truly tiny cameras.
- Wir stellen uns einen Konkurrenten für die X100 mit dem Sensor der OM-4/3 vor, und obwohl die Kamera sicherlich nicht billig wäre, könnte sie eine sehr interessante Option auf einem Markt sein, der nach wirklich winzigen Kameras hungert.
Canon stellte 2025 nur seine neue Vollformat-Kamera R6III als ernstzunehmendes Foto-Modell vor, wird aber weiterhin versuchen, seinen ersten Platz als Marktführer aufgrund der Stückzahlen zu halten. Aber der Absatz der Billigprodukte vor allem in der APS-C-Klasse ist eher schwach bis rückläufig. Und das magere Ergebnis 2025 wurde laut eigenen Angaben des Konzerns sowieso nur durch zusätzliches neues Personal im Verkauf und massiven Geldeinsatz bei Rabatten, Provisionen etc. erzielt. Die meisten Kameras waren bereits 2024 keine Selbstläufer mehr. - Hinzu kam schon Anfang 2025 die klare Aussage über die aktuellen und zukünftige Wachstumsbereiche: Den Kern unseres Wachstums bilden jedoch neue Geschäftsbereiche, nämlich kommerzieller Druck, Medizin, Netzwerkkameras [Überwachung] und Industrieausrüstung, in die wir auch weiterhin investieren werden.
Da steht kein Wort von dedizierten Kameras, oder gar Fotokameras. - Noch nicht einmal Video-Kameras werden erwähnt. Nur in die anderen - neuen - Zukunftsbereiche fließen auch alle Investitionen. - Aber mit Canon werden weitere neue Retro-Modelle den Markt der Fotografen überwiegend als Mode-Accessoire fluten. Zudem erwarten zahlreiche Analysten eine APS-C R7, weil die Vorgängerin bereits aus dem Jahr 2022 stammt. Aber auch die Vollformat-R8 schlägt sich schwer gegen die Nikon Z5II. Vor allem benötigt Canon jedoch mehr und hochwertigere Objektive vor allem für APS-C aber auch das Vollformat.
Sony bot 2025 auch erst zum Jahresende eine neue Kamera (A7 Mark V), die viel Kritik auf sich zog. Deshalb muss hier 2026 mehr geboten werden. Sowohl bei APS-C als auch bei Vollformat. Sony kann sich die Forschung und Entwicklung neuer Technologien leisten und muss es wohl auch. Aber faktisch werden dort auch nur noch Videokameras folgen. Viele Marktbeobachter erwarten eine neue A7RVI mit neuem 60 MP-Sensor, der durch ein Partially-Stacked-Ausleseverfahren schneller und mit höherer Bildqualität ausgestattet sein soll. Auch die inzwischen sehr alte A7SIII benötigt einen hochwertigeren Nachfolger im Videobereich.
Nikon stand bezüglich seines Images hervorragend da. Mehr Firmware-Updates lieferte niemand als Nikon bei der Z9 und Z8. Aber 2026 werden auch neue Modelle erforderlich sein, welche technisch wieder mehr und Neues bieten. Nikon wird vermutlich eine Z9II herausbringen und vermutlich eine ZfcII und eine Nachfolgerin der Z30, sich hierbei wie sonst allgemein jedoch eher auf (den Zukunftsmarkt) Video konzentrieren. Dennoch wird es auch bei Nikon teurer werden müssen. Allerdings ist seit dem Aufkauf von RED sowieso nichts mehr anderes als Video-Kameras zu erwarten.
Fujifilm wird das Imaging aufrechterhalten. Erstens ist der analoge Bereich noch immer profitabel und zweitens will man den notleidenden digitalen Bereich subventionieren, gleichgültig, wieviel dies kostet. Fuji wird 2026 seine analogen Filmproduktion weiter steigern und dafür auch neue Instax-Modelle vorstellen sowie in noch größerer Zahl produzieren. Aber die Endkundenpreise werden dennoch steigen, denn auch für Fujifilm verteuert sich alles - im analogen Bereich vor allem der steil ansteigende Silberpreis. Zahlreiche Analysten erwarten zudem eine neue X-Pro im Jahr 2026, sowie evtl. Nachfolger für die alten X-H2 und X-H2S. Ferner muss Fujifilm einige alten Objektive erneuern.
Panasonic hatte mehrere Nachzügler-Modelle verspätet 2025 endlich geliefert. Aber bot noch immer kein 8K-Video an. Ob Panasonic das 2026 endlich korrigiert? Stattdessen hoffen viele Analysten auf eine aus der S1II abgespeckte billige Vlogging-Kamera mit demselben schnellen Partially-stacked-Sensor aus der S1II.
Bei Pentax / Ricoh, oder wie die Firma sich auch immer nennen will, wird es 2026 noch enger werden. Manager von Ricoh/Pentax räumten angeblich in Interviews dies sogar ein, indem sie mitteilten, dass die verbliebene kleine Kundenbasis zu gering ist. Eigentlich ist nur noch palliative Sterbehilfe zu erwarten. Das kann dann jedoch auch ganz schnell gehen. - Auch ein klares Nein zu der immer wieder hochgejubelten GR (derzeit Version IV), da die in Asien beliebte Kleinkamera die Firma nicht retten kann.
Leica wird weiterhin seine Billigprodukte von Panasonic herstellen lassen und dann für abstrus hohe Preise mit dem roten Punkt anbieten. Den Rest verdient man mit Luxusprodukten (wie Uhren), Dienstleistungen und vor allem Lizenzgebühren. Analysten erwarten zudem eine neue M12.
Technisch werden wir weitere kamerainterne KI-Aufhübschungen wie doppeltes/mehrfaches Auslesen des Sensors und Zusammenfügen der Einzelbilder in einem einzigen RAW-Bild (wie bei Smartphones) finden. Das zu dieser Technik (beim mechanischen Verschluss und 1. Elektronischen Verschluss) in den sogenannten Fachmedien Ende 2025 ausgeschüttete Lob über die neue Bildqualität, welche nun wieder so hochwertig wie bei DSLRs wäre, belegte nebenbei, dass meine Behauptungen der minderwertigen Bildqualität der früheren spiegellosen Kameras berechtigt war - und bei elektronischem Verschluss auch weiterhin ist.
Ansonsten werden die Kunden eher enttäuscht werden, da die Kameras sich nach nun durchschnittlich 10 Jahren Entwicklung der spiegellosen Modelle bei allen Herstellern (endlich) auf ähnlich hohem und praxistauglichen Niveau bewegen. Technische Sensationen werden auf optischem Gebiet immer seltener und die gebotenen technischen (KI-)Tricksereien werden immer teurer. Dies gilt vor allem, da die Preise für Speicherbausteine (RAM, SSDs etc.) sowie auch Prozessoren aufgrund der gigantischen Nachfrage bei KI-Firmen weltweit auf dem bereits hohen Niveau Ende des Jahres 2025 weiter steigen werden. Mehr interner Speicher (Puffer) wird die Kamerapreise drastisch in die Höhe treiben. Aber die Fotokunden dürfen sich auch auf eine Verknappung und drastische Verteuerung bei Speicherkarten, (externen) SSDs, PCs, Laptops etc. 2026 gefasst machen.
Eventuell erhalten die neuen Kameramodelle auch endlich den bei weitem nicht mehr neuen CFexpress-Speicherkarten-Standard Version 4. Dieser würde theoretisch die Speichergeschwindigkeit verdoppeln - sowohl bei den extrem langsamen Sony Model-A-Typen als auch den sonst überall verwendeten schnelleren Typ-B. Theoretisch deshalb, weil es dazu neuer Speichercontroller, neuer Hardware, Prozessoren und vermutlich auch endlich wirklich multi-tasking-fähiger Kamera-Betriebssysteme (Software) bedarf. Denn bei der Hardware und vor allem der Software liegen die Kamerahersteller um viele Jahre zurück. Also nochmals zur Beruhigung für die Besitzer alter Kameras: Solange nicht das gesamte Kamerasystem optimiert wird, bringt ein schnelleres Speicherkartenfach wenig.
Noch immer hoffe nicht nur ich auf das erste - vermutlich im Bereich der Vlogging-Kameras angesiedelte - Modell mit einem eingebauten SIM-Kartenfach, mit dem man dann bei eingelegter und zusätzlich monatlich zu bezahlender SIM-Telefon-Karte endlich bei Fotos und vor allem Videos über die Telefon-Funknetze (5G und höher) wirklich so mobil und flexibel wie mit jedem billigen Smartphone mit jeder Cloud sowie jeden sozialen Netz zusammenarbeiten kann. - Zugegeben: Das gilt nicht im Infrastruktur-Notstandsgebiet Deutschland. Dass ein Hersteller endlich seit nun über einer Dekade geforderte Dinge aus dem Smartphone-Bereich wie Diebstahlsicherung durch Fingerabdrucksensor auf dem rückwärtigen Display oder dem Joy-Stick (ähnlich dem Einschalter auf manchen Apple Laptops) oder zumindest per PIN-Eingabe, Verschlüsselung der gespeicherten Daten (Fotos, Filme, Tonaufzeichnungen), interne großer und schneller Puffer-Speicher / m2.SSDs, HDR-fähige elektronische Sucher sowie rückwärtige Displays, einfach zu bedienende Multitasking-Betriebssysteme mit einfach zu bedienenden und durchsuchbaren Menüs auf dem Niveau der Smartphones, etc. anbietet, wage ich kaum mehr zu hoffen. Auch mein Wunsch und der vieler Analysten, dass alle Hersteller nun endlich damit anfangen, auch den eigenen älteren Kameras neue Firmware anzubieten, dürfte 2026 unerfüllt bleiben. Denn viele Influencer und auch Kunden wollen lieber noch mehr mechanische Drehknöpfe auf Retro-Kameras und nehmen dafür endlose, unübersichtliche Menüs mit tausenden von Einträgen hin, für die man Handbücher mit über 1.000 Seiten Erklärungen in winziger Schrift benötigt.
Klar sollte sein, dass es sich nur noch um Video-Kameras handelt. Ferner dürfte für Fotografen ebenso klar sein, dass bei weiterer Bevorzugung des US-Marktes zu Dumping-Preisen dieselben Kameras und Objektive wie alle Ausrüstung dazu in Europa sowie vor allem in Deutschland signifikant teurer werden.
Ebenso klar muss sein, dass der Trend zu in der täglichen Fotopraxis unbrauchbaren Nischenkameras weiter beschritten werden wird. Wir werden 2026 noch mehr, noch kleinere, noch unergonomischere aber dafür schicke und völlig überteuerte (Pseudo-) Retro-Modelle als Zweit-, Dritt-, Viert-Kameras für die Reichen sehen, welche sie als Accessoire am Handgelenkt zum Stadtbummel oder als Schaustück in der Glasvitrine verwenden.
Es mag auch sein, dass der Etat für Forschung und Entwicklung (F&E, R&D, Research and Development) der Kamerahersteller etwas steigt. Allerdings liegt der gerne übersehene Umstand sowieso darin, dass inzwischen fast alles Geld in die neuen Bereiche fließt wie z.B.: Überwachungskameras, Roboterkameras, Automotive (Kameras für alles, was fährt, schwimmt, taucht, fliegt) auch Smart Mobility oder Component Solutions genannt, Robotik (vor allem in der Industriefertigung), VR (Virtual Reality), AR (Augmented Reality), MR (Mixed Reality - eine Art Augmented Reality / angereicherte Realität - Canon spricht dabei auch synonym von 3D und XR), Volumetric Video 3D-Video mit Body-Kameras an den Spielern, um die Sportart aus deren Position zu sehen - aber auch für Spielfilme, Werbung etc., New Concept Cameras und IP-Remote Cameras (beides sind automatische respektive Roboter-Systeme vor allem zum Ersatz von Fotografen), Advanced Surveillance Ultra-high-sensitivity Cameras sowie Video-Analysis, Video-Edition, Infrastructur, Inspection SaaS (Hardware und Dienstleistungen für Firmen und Sicherheitsdienste), Content-Analyse, Content-Aufbereitung, Content-Vermarktung, Service rund um Imaging und Überwachung, Bild-Be- und -Verarbeitung für die Medizin etc. Bei zahlreichen Firmen kommen noch eigene Smartphones oder zumindest die Zusammenarbeit mit Smartphone-Herstellern dazu. Das Angebot reicht derzeit schon hin bis zu sogenannten Mehrwert-Analysen rund um Bild-Daten für Firmen und Behörden u.a. im Sicherheitsbereich (totale KI-Überwachung der Bevölkerung klingt ethisch nicht so überzeugend). Hinzu kommen bezahlte Cloud-Dienstleistungen für alle (Firmen und Amateure) für die Bildlagerung und Bildbearbeitung bei den Kameraherstellern. Viele Hersteller sehen inzwischen in derartig kleinteiligen Produkten / Dienstleistungen / Märkten die Zukunft des eigenen Imagings. Der Rest der Investitionen fließt in die Weiterentwicklung der Video-Kameras. Für klassische zweidimensional arbeitende Fotokameras bleibt folglich nur wenig übrig, da man sie für ausentwickelt hält und die klassischen Fotografen sowieso bereits weitgehend abgeschrieben hat.
Daraus folgt auch, dass die Einnahmen des Bereiches Imaging wachsen werden, aber auf ganz anderen Feldern als der früher zentralen Kamera-Hardware. Dadurch werden auch die Bilanzzahlen für die Foto-Wirtschaft immer wertloser.
Software-Firmen werden alles daran setzen, die eigenen Kunden (zumindest in der freien Welt) auf GenKI umzulenken. Denn nur damit lässt sich noch Gewinn erzielen. Ohne GenKI geht nichts mehr - weder im Verkauf von Lizenzen noch bei Mietsoftware. Nur mit GenKI kann man die Zusatzdienste wie Cloud-Speicher anbieten und die Kunden zu Dauerzahlern für jedes einzelne Foto bei jeder Nachbearbeitung machen. Vor allem kann man nur mit GenKI im Internet die Kunden an sich binden, von sich abhängig machen, ausspionieren und komplett kontrollieren. Offline-/PC-Software wird deshalb zunehmend reduziert werden zu reinen Frontends, welche nur noch die Verbindung zur Software-Firma und deren Servern in der freien Welt herstellen. Ob die Europäer noch daran teilhaben dürfen, hängt von den deutschen Grünen und deren Lobbyisten in der EU ab. Aber viele Software-Firmen werden im Zweifel auf die Europäer verzichten, da sich der Aufwand für eine 'Extra-Wurst' im immer schneller sich entwickelnden KI-Bereich nicht lohnt. Für alle Firmen heißt es 2026, mit den freien USA und China zu konkurrieren, weil dort ohne die europäischen Hemmnisse die Entwicklung rasant voranschreitet. Im Zweifel wird man schlichtweg für die freie Welt entwickeln und alle KI-Zusatzfunktionen für Europa abschalten, dafür aber von den offensichtlich dummen Europäern mehr verlangen - wie seit 2024 bereits.
Faktisch werden alle Firmen - Kamerahersteller wie Software-Firmen - jedoch 2026 alles noch mehr verschleiern, weil die Zahlen zum Foto-Bereich bereits 2024 verheerend waren und noch schlimmer werden. D.h. die Bilanzen werden wertloses Marketing- und PR-Geschwafel werden. Ob den CIPA-Zahlen noch viel zu entnehmen sein wird, ist auch unklar. Edel-Kameras als Accessoire und Schmuckstück zum Ausgehen respektive als Sammlerobjekt sowie Vitrinenschaustück halte ich weder für tragfähig noch für langanhaltend. - Bevor Missverständnisse aufkommen: Mir geht es um den gesamten Foto-Markt. Denn diese teuren Retro-Sammlerstücke werden kaum benutzt. Also wird dafür - außer teuren Leder-Gurten und schicken Leder-Etuis - auch kaum Zubehör angeschafft. Auch Ausdrucke etc. entstehen dadurch kaum. Manche Hersteller und Fotohändler mögen sich daran eine goldene Nase verdienen. Aber irgendwann hat jeder Reiche und Sammler die eigenen Vitrinen zuhause damit angefüllt. Und dann? Selbst bei den Vlogging-Kameras hege ich Zweifel. Naivlinge werden sich einmal so etwas andrehen lassen. Aber dann geht es um die Entscheidung: Zurück zu einem brauchbaren Smartphone oder eine wirklich teure Videoausrüstung anschaffen und sich darin mühsam einlernen.
Mit den Kriegen, weltweiten Krisen und der eher mäßigen Wirtschaft scheint man sich arrangiert zu haben. Eigene Änderungen hielten die Kamera-Hersteller und hält man nicht für erforderlich.
Nachdem die Kamerahersteller weder zu Smartphones noch zu GenKI in den letzten Jahren irgendeine tragfähige Strategie entwickelten, wird es weiterhin beim bisherigen 'Weiter-so' bleiben. Mehr als das unsägliche CAI mit der Zwangs-Cloud wird man nicht anbieten, da man damit die Fotografen finanziell abzocken, an sich binden, ausspionieren und knebeln kann. Ferner werden alle Kamerahersteller ihr Imaging drastisch weiter ausweiten und diversifizieren. Es müssen neue Dienstleistungen her, um die wegbrechenden Einnahmen oder sogar Verluste bei den klassischen Foto-Kameras zu kompensieren. Die dann wieder in den Bilanzkonferenzen gelobte erweiterte Produktpalette
meint somit neue Dienstleistungen - und keine neuen hochwertigen Fotokameras.
Abschließend will ich nochmals betonen, das mir ein neuer Höhenflug bei dedizierten Fotokameras sogar willkommen wäre. Nichts wäre mir lieber, als Millionen neuer junger Fotografen und Fotografinnen, welche das Hobby ernsthaft sowie langfristig betreiben wollen. Aber mangels einer neuen Strategie gegen die bestehenden unabänderbaren Rahmenbedingungen der Foto-Wirtschaft und vor allem der Verleugnung der Auswirkungen der GenKI sowie der neuen Smartphones mit KI und mobilem Zugang zur modernsten GenKI sehe ich bestenfalls eine kurzfristige Sockelbildung bei Produktion und Verschiffung. - Ganz im Gegenteil zur bezahlten Jubelpresse mit dem Bild des Phönix aus der Asche erinnert mich der seit Jahren proklamierte leichte Aufstieg bei der Gesamtzahl der dedizierten System-Kameras eher an den mühseligen Start eines trägen Schwans, der dann aber wieder abbricht und ungeschickt mit seinen Platschfüßen auf das Wasser aufsetzt.
Fakten aus der Fotowirtschaft im Jahr 2026
Wie ein amerikanischer Journalist im Pressespiegel im ARD-Fernsehen 2025 sarkastisch prognostizierte, wird es auch 2026 in der Politik und Wirtschaft unterhaltsam
weitergehen. Wir dürfen uns auch weiterhin auf sehr viel 'Abwechslung' einstellen.
In Deutschland begann das Jahr (Silvester wie so üblich seit der Asylanten-Randale 2015 in Köln - also ganz 'traditionell' und 'brauchtumsmäßig' - mit den üblichen Angriffen auf die Polizei, Sanitäter und Passanten. Zahllose heftige Straßenschlachten der üblichen Gruppen mit Raketen und illegalen Böllern führten zu hunderten von Festnahmen. Sie hatten ja auch das 10-jährige Jubiläum der schweren Asylanten-Unruhen 2015 mit alleine in Köln planmäßig organisierten über 1.000 sexuellen Übergriffen auf der Straße zu feiern. Darüber, wie über 'nur' 2 Tote und zahllose Verletzte wurde in den zensierten öffentlich-rechtlichen Sendern nicht oder kaum und dann beschönigend berichtet, wobei man in angeblichen Schätzengen (ohne Quellenangabe) behauptete, dass es sogar weniger Übergriffe als im Jahr zuvor gab. In den Niederlande wurde zudem eine Kirche niedergebrannt. Seit mindestens 10 Jahren sind die Straßen in Europa unsicher.
Danach kam es erneut zu einem der regelmäßigen Anschläge der Antifa-Gruppen auf deutsche Infrastruktur - diesmal in Berlin, wobei ca. 45.000 Wohnung durch einen Brandanschlag der Strom abgestellt und damit die Heizung ausgeschaltet wurde. Insgesamt waren über 100.000 Menschen von dem Terroranschlag betroffen. Nach jahrelanger wenn nicht jahrzehntelanger Duldung, dem Schutz bis hin zur aktiven Unterstützung dieser linken Terroristen durch Linke und Grüne wurde erstmals dieser Terroranschlag auch als solcher bezeichnet: Das Bundesinnenministerium nannte es erstmals eine linksterroristische Tat
. Aber der jahrzehntelange Fahndungsmisserfolg bei diesen deutschlandweiten Anschlägen, die jedoch besonders in den von Grünen und linken regierten Ländern auftreten, war bezeichnend. Insider vermuteten ein sehr großes Netzwerk an Unterstützen und noch mehr Sympathisanten, welche diese zahllosen linken Terrorzellen (diesmal bekannte sich eine seit 2011 im Berlin mit mindestens 11 großen Terror-Anschlägen mit Bekennerschreiben ungestört tätige 'Vulkan'-Gruppe zum Terroranschlag) mit Informationen, Technik sowie Geld und Schutz bis hin zu Anwälten und Zeugen für gefälschte Alibis versorgen. Denn nur so konnten linke und grüne Propagandisten wieder gegen Anschuldigungen vorgehen, dass ihre angeblichen Öko-Terror-Einheiten (der militärische Arm der Öko-Fanatiker) auch im Auftrag Russlands oder der Ukraine seit Jahren gezielt die deutsche Infrastruktur zerstören: Nein, sie seien die 'guten' Öko-Terroristen, welche gegen den Klimawandel kämpfen: Wir haben heute Nacht das Gaskraftwerk in Berlin-Lichterfelde erfolgreich sabotiert. Es kam zu Stromausfällen in den wohlhabenderen Stadtteilen Wannsee, Zehlendorf und Nikolassee. Stromausfälle waren nicht Ziel der Aktion, sondern die fossile Energiewirtschaft.
Und weiter: Ziel waren die Starkstromleitungen, um bei dem Unternehmen einen hohen Schaden zu verursachen. Die Kabelbrücke, die nicht öffentlich verzeichnet ist und vom Kraftwerk Lichterfelde über den Teltowkanal geführt wird, haben wir zur Seite der Grünanlagen hin in Brand gesetzt. Wir haben die angeschmorten Kabelstränge mit herumliegenden Stahlstangen zusätzlich kurzgeschlossen.
Sowie: Der Angriff auf das Gaskraftwerk ist ein Akt der Notwehr und der internationalen Solidarität mit allen, die die Erde und das Leben schützen. Die Infrastrukturen, die dem 'technologischen Angriff' dienen und der Zerstörung der Erde Vorschub leisten, können sabotiert werden. Fossile Energiegewinnung kann gestoppt werden.
Ferner: Unsere gemeinwohlorientierte Aktion ist gesellschaftlich sinnvoll. Wir versuchen damit, die Ausbeutung der Erde zu unterbrechen, die CO2-Toten zu verhindern und die mit der Klimakatastrophe zusammenhängenden Krankheiten zum Stoppen zu bringen.
- Die Smartcity-Metropolen, wie Berlin eine werden soll, können verhindert werden. Mit Stromnetz Berlin hat es einen Baustein dieser katastrophalen Vision von einer smarten City getroffen.
(Quelle). Es dauerte erwartbar nicht lange, bis Grüne Politiker und der Linken sowie deren Vertreter und Helfer in den Bundesbehörden das Bekennerschreiben aufgrund der politischen Brisanz als Fälschung bezeichneten. Denn ihre guten Öko-Fanatiker würden so etwas nie machen. - Zudem zeigte sich wieder einmal die völlig Unfähigkeit Deutschlands, eine beschädigte Infrastruktur schnell zu reparieren. Aus privaten Quellen erfuhr ich, dass am 06.01. noch immer fast alles nicht funktionierte, man 60.000 Personen (aus noch immer 25.500 Haushalten am 07.01.) in Hotels unterbringen wollte, weil nichts klappte - bei erfrischenden -12 Grad (laut Öko-Fanatikern: dem wärmsten Winter aller Zeiten). Ferner kam heraus, dass inzwischen vermutlich alle noch immer betroffenen Heizungssysteme eingefroren waren und danach erst mühsam aufgetaut werden müssten. D.h. Fachleute müssen nach der Reparatur der Stromleitungen in jede Wohnung gehen und jede Heizung einzeln auftauen und jede zentrale Heizungsanlage neu einstellen. Experten gingen von wochenlagen Arbeiten aus.
Da es diesmal die linken Öko-Terroristen übertrieben hatten, sahen sich die Grünen und Linken in der Bredouille - vor allem im wichtigen Wahljahr. Also wurde die gesamte Propaganda in allen Medien und Behörden angeworfen und die Tat abgestritten sowie den Russen in die Schuhe geschoben.
Dann machten die USA ihre Drohungen gegen den venezolanischen Diktator Maduro wahr und nahmen ihn fest. Siehe dazu den ausführlichen Artikel, mit den Detailanalysen zum hysterischen Verhalten der Europäer sowie den Einschätzungen dazu in den USA. Wichtiger wird eher sein, wie der politische Übergang von der Diktatur zur Demokratie in Venezuela bewerkstelligt wird und wie die USA ihre 2003 enteignete und in der Folge völlig heruntergewirtschaftete Öl-Infrastruktur dort wieder aufbauen können. Denn die grassierende Armut in Venezuela (80-90% der Bevölkerung sollen in Armut leben) lag exakt an der Misswirtschaft in Kombination mit Korruption jener Kommunisten dort. Nur wenige Länder und Firmen besitzen nämlich das Wissen und die Technologie, die großen Vorkommen minderwertiger Rohöle in jenem Land korrekt aufzuarbeiten / zu raffinieren. Exakt an jenem Facharbeitermangel scheitern letztendlich alle Diktaturen, welche die intelligente Bevölkerung und Firmen ins Ausland vertreiben. Man schätzte bis zu 8 Millionen Flüchtlinge weltweit aus Venezuela.
Statt wie früher sinnvoll und erfolgreich zu vermitteln, schickten die Deutschen in einer Blitzaktion eigene Truppen nach Grönland, woraufhin der US-Präsident Strafzölle von 10% Zölle u.a. gegen Deutschland ab 01.02.2026 ankündigte, welche ab 01.06. auf 25% steigen sollen. Daraufhin forderten die Grünen wieder einen umfassenden Wirtschaftskrieg der gesamten EU gegen die USA. Nach der Rede des US-Präsidenten in Davos waren all diese Themen wieder (vorläufig) vom Tisch.
Dass der US-Dollar gegenüber dem Euro gegen Ende des Januars stärker und schneller abwertete, werteten viele Europäer als Sieg, dass sie sich gegen die USA im Wirtschaftskrieg durchgesetzt hätten. Dadurch werden jedoch alle EU-Exporte in den Dollar-Raum - also fast die gesamte Welt - deutlich teurer und damit unattraktiver. Im Gegensatz dazu werden US-Exporte durch die schwache Währung begünstigt. Gleichzeitig warnte die BaFin davor, dass die Risiken an den Finanzmärkten sich deutlich erhöht hätten und eine Finanzkrise wie 2008 wahrscheinlicher werde. Vor allem wies der BaFin-Vorsitzende darauf hin, dass bisher kaum eine Firma, ein Manager oder auch Privatkonsumenten die vielen Kriege (auf die ich seit 2022 hinweise) irgendwie berücksichtigen würde. Sie bergen viele Gefahren auch für die Weltwirtschaft. Deshalb war es eigentlich wichtig, dass die USA Ende Januar mit ihrer Schlachtflotte vor dem persischen Golf einen wegen der zehntausende toten Demonstranten in der Mullah-Diktatur angekündigten Schlag gegen den Iran vorbereiteten, der unmittelbar bevorstand.
Die EU und vor allem die deutschen Medien überschlugen sich hingegen reißerisch über die angebliche 'Freihandelszone' mit Indien. Jedoch war das erstens keine Freihandelszone, sondern nur ein Vorvertrag, dessen Inhalte noch auszuarbeiten sind, was mit anderen Ländern Jahrzehnte dauerte. Hier will man bis 2027 plötzlich schnell alles fertig haben. Dann hatte die bekannte 'Koalition der Un-Willigen' bestehend aus den Grünen, Frankreich, Polen, Irland etc. bereits ihren Widerstand angekündigt. Bis das alles ratifiziert und dann auch umgesetzt ist, vergehen Jahre. Aber jedem sollte auch klar sein, dass Indien neben allen (potentiellen) Vorteilen bisher durch Willkür bei Behörden und Gerichten, Korruption, Schikanen gegen ausländische Firmen und unfassbar hohe Gebühren für Ausländer (also rassistische Diskriminierung) in Erscheinung trat. Etwas weniger davon macht noch keine echte Frei-Handelszone aus. Letztendlich steht Indien vor allem durch unglaublich schlechte medizinische Zustände in der Kritik, wie zahllose Viren und vor allem Bakterien, welche nicht behandelbar sind, aber durch mehr Personenverkehr im Zuge der Vertiefung der Handelsbeziehungen auch nach Europa kommen werden. Somit werden die fast 1,5 Milliarden überwiegend armen Einwohner dort keinen schnellen Ersatz für von den Grünen bekämpfte momentan bereits zugängliche Märkte weltweit darstellen.
Das soll an einem Beispiel erläutert werden. Weiterhin wird es extreme Einschränkungen für den europäischen Export geben: Die Zölle auf Autos von 110% sinken z.B. nur über die Jahre langsam in Stufen auf 40%/35% und 10%. Hinzu kommen harte Quoten von 250.000 Stück je Jahr für alle europäischen Firmen und Länder zusammen. Aber die EU hatte bereits 2024 172.800 Autos dorthin exportiert. Also entspricht dies einer erlaubten Steigerung von +44,7% in den kommenden 5 Jahren. Angesichts der bisherigen deutschen Exporte von 22.000 Pkw entspräche dies ca. +10.000 Pkw in fünf Jahren oder jährlich ca. +2.000 Pkw mehr als bisher. Ob das die Automobilbranche in Deutschland rettet?
Bei näherer Betrachtung der vielen Details entpuppt sich die EU-Propaganda von der Mutter aller Abkommen
schnell als 'Mutter aller Märchen'. Warten wir lieber einmal 10 Jahre ab. Denn erstens steht exakt diese 10-Jahres-Frist auch im Abkommen. Und zweitens sind das die realistischen Zeiten, in denen sich etwas in der zutiefst verkrusteten Struktur in Indien verändert, sofern Indien zwischenzeitlich nicht wieder einen weiteren Krieg gegen Pakistan führt.
Bereits Ende Januar musste das deutsche Wirtschaftsministerium die eigene sowieso geringe Wachstumsprognose nochmals nach unten korrigieren - auf bestenfalls nur noch 1% Wachstum für das ganze Jahr 2026. Angesichts des Einsatzes von 1.000 Milliarden Euro neuer Schulden war dies ein Desaster im zweiten Jahr - nach bestenfalls 0,3% Mini-Wachstum oder Stagnation 2025.
Der Goldpreis schoss aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten auf weit über 5.000 US-Dollar und der Silberpreis überbot dessen Preissteigerung mit 270% in rund einem Jahr noch bei weitem. Silber wird jedoch auch in der Fotoindustrie (u.a. für analoge Filme) verwendet. Auch dies zeigt wieder, dass die allgemeine Wirtschaft nicht nur indirekt, sondern oft ganz direkt die Fotografie beeinträchtigt.
Zahlreiche IT- und Techkonzerne wie Meta und Microsoft stellten Ende Januar aufgrund ihrer KI sehr gute Quartalszahlen vor. Allerdings wurden sie jedoch exakt wegen jener hohen Investitionen in KI auch kritisiert. Auch Apple lieferte (ohne eigene KI) blendende Quartalszahlen durch sein neues Apple iPhone 17 ab. Gleichzeitig schlug der US-Präsident den erfahrenen und vor allem gemäßigten früheren Fed-Gouverneur Kevin Warsh als neuen Vorsitzenden der US-Zentralbank ab Mai vor, weil dann die Amtszeit des Vorgängers Powell regulär ausläuft. Also standen auch hier die Zeichen wieder auf Entspannung, wobei die US-Börsen, der Gold- und Silberpreis sowie alle Bit-Coins darauf zuerst negativ reagierten, weil man einen harten Zinssenkungskurs erwartet hatte. Der Dollar stieg wieder im Wert, und in Europa stiegen die Börsen, weil sich hier alle freuten. Denn bereits der noch Amtsinhaber Powell hielt in der Zentralbank-Sitzung Ende Januar die Zinsen weiterhin stabil bei 3,5 bis 3,75 Prozent, was viele Anleger in den USA enttäuschte und dort die Börse schwächte.
Die Arbeitsmarktdaten in Deutschland waren wie immer etwas durchwachsen, was man jedoch auf den harten Winter und das Jahresende (mit zahlreichen Entlassungen) schob. Die um +0,2% gestiegene Arbeitslosenquote auf 4,4% war aus meiner Sicht keine Dramatik, aber dennoch nicht die erhoffte und von der Regierung versprochene (schnelle) Wende. Auch die vorläufigen Inflationszahlen waren mit 2,1% (im von mir erwartbaren Rahmen) gestiegen. Erstaunlich war hingegen, dass die Presse in Deutschland darüber erfreut war während die Medien in den USA aufgrund der fast identischen Inflation den Präsidenten lieber abwählen wollten. Dann wurden auch minimal positivere Ergebnisse für das 4. Quartal 2025 publiziert: Man ging nun von +0,3% Wachstum aus. Allerdings blieb der Ifo-Geschäftsklimaindex bei miserablen 87,6% wie im Vormonat und verhieß keinen Aufschwung. Die Firma Bosch unterstrich dies mit einem unerwartet hohen Gewinneinbruch sowie weiteren Entlassungsprogrammen. - Es war hingegen erfreulich, dass unter der neuen Regierung auch in Deutschland Zahlen wieder relativ zeitnah publiziert wurden, und nicht - wie unter grüner Herrschaft - regelmäßig aus rein politischen Motiven wochen- und monatelang verschleiert, verzögert und zensiert wurden, bis sie niemanden mehr interessierten.
Frankreich machte Anfang Januar bereits viel Werbung für seine 200-Jahr-Feier der Fotografie mit großer Ausstellung in Paris. Die Erinnerung an seine frühere Bedeutung wird der fast bankrotten Nation gut tun. Aber gerade bei der Fotografie muss man vorsichtig sein. Denn die ersten Materialien waren kaum haltbar. D.h. der Fund jenes angeblich ersten Bildes und dessen viel spätere Restaurierung durch die US-Firma Kodak ist leider kein Beweis dafür, dass das auf 1826 oder 27 datierte Foto Nicéphore Niépce View from the Window at Le Gras wirklich die erste jemals erstellte Fotografie ist. Aber das ist Frankreich sowieso egal. Denn Geschichte wird überall gefälscht, wenn es einem politisch nutzt. Auch die manuellen Retuschen jener 'Finder' 1952 dieses angeblich ersten Bildes wurden von Fachleuten immer kritisch betrachtet. Fakt bleibt jedoch, dass Anfang des 19.Jahrhunderts zahlreiche Menschen weltweit an der Fotografie (altgriechisch phos und graphein - also 'mit Licht zeichnen / schreiben') forschten und experimentierten.
Obwohl vom 6. bis 9. Januar die CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas, Navada, USA stattfand, war auf dieser großen US-Konsumentenmesse wenig über die Fotografie und Videografie zu berichten. Ein Kommentator hielt sogar fest, dass noch nicht einmal das Wort 'Imaging' mehr auf der Messe erwähnt wurde und Nikon keinen Stand dort mietete. Weder die Messeleitung noch die Kamerahersteller noch die Kunden sahen dedizierte Kameras mehr als ein Konsumenten-Produkt. Dedizierte Kameras waren somit auch auf dem wichtigsten Leit-/Kern-Markt endgültig in der bedeutungslosen Nische angekommen. - Alle Fotofachzeitschriften taten sich somit schwer und konnten nur aus Randbereichen etwas (geradezu an den Haaren Herbeigezogenes) publizieren. Das zentrale Thema war weiterhin KI in allem, humane Robotik und nebenbei die dazu erforderlichen Kameras in allen Produkten wie Brillen. Interessant dürfte eher der vorgestellte und ausgezeichnete Samsung Monitor S95H sein: 4K auf 48 Zoll Fernsehformat mit 165 Hz und HDR. So wird bald die Bildbearbeitung auch im Privatbereich aussehen - nicht weil Sie das wollen oder benötigen, sondern weil es bald nichts mehr anderes geben wird. Kaum ein Hersteller (außer Apple) wird zukünftig noch etwas Schlechteres in Kleinstserie für Foto- oder Video-Anwender produzieren. Schaffen Sie sich also schon einmal einen neuen, großen und stabilen PC-Arbeits-Tisch an oder räumen Sie die Regale aus dem Arbeitszimmer, um ca. 108*63 Zentimeter Platz an der Wand freizulegen. Video-Profis haben dies (und viel Größeres - auch über 2 Meter und 8K) sowieso schon lange bei sich im Büro stehen. - Auch andere Firmen (wie Dell UltraSharp 52) boten vergleichbare Monitore an.
Weltweit stiegen im Januar die Preise für Kamera-Speicherkarten und alle Speicherbausteine weiter an. Die Preise dafür werden aufgrund der weltweit hohen Nachfrage nach KI vermutlich weiter steigen und so die Fotografie sowie Videografie drastisch verteuern.
Die Fachzeitschrift DPReview musste ebenfalls einräumen, dass es auf vielen technischen Gebieten der Fotografie (wie z.B. SD-Karten) kaum mehr voran ging, obwohl das Firmen seit Jahren aktiv angekündigt und versprochen hatten. Mangels echten Neuerungen in der Gegenwart wurden auch immer mehr Forschungsprojekte (wie der SPAD-Sensor) vorgestellt, welche vielleicht einmal in einer fernen Zukunft die Fotografie voranbringen könnten. - Die Fachpresse publizierte somit mangels verfügbarer Neuerungen zunehmend Hoffnungen und Träume.
In den USA wurden die restriktiven Drohnen-Einfuhrbeschränkungen für 1 Jahr gelockert: allerdings nur für bestimmte getestete und offiziell freigegebenen Drohnen-Modelle. Die bei Fotografen beliebten meisten DJI-Modelle unterlagen jedoch weiterhin dem Verkaufsverbot. Dann wurden laut Reuters die Sanktionen gegen DJI doch wieder aufgehoben. Denn alleine DJI besaß einen Marktanteil von über 50% in den USA, gefolgt von weiteren chinesischen Firmen. Die US-Regierung erlebte somit ebenfalls das reale Problem der nicht mehr beschränkbaren Marktmacht. Ab einer gewissen Marktmacht, respektive einem gewissen Marktanteil, respektive einer gewissen Abhängigkeit der Bevölkerung davon, kann man ein Produkt oder eine Firma kaum mehr verbieten, weil man sich selbst dadurch einen zu großen eigenen Schaden zufügt. Das tun nur die Grünen in Europa bei z.B. russischem Gas und Öl sowie KI aus der ganzen Welt. Ferner wollten die USA insgesamt auf China zugehen und im April sowieso weitgehende Gespräche zur Reduktion der beiderseitigen Wirtschaftssanktionen führen. Deshalb war die 'Gnade' gegenüber DJI evtl. auch nur kurzfristig.
Apple stellte sein Creator Studio vor. Dabei handelt es sich um eine Sammlung an Entwickler- und Designer-Produkten, wie die Adobes Creator-Produkte. Das war somit eine klare Konkurrenz zu Adobe. Der Vorteil liegt darin, dass alle Applikationen bei Apple bereits vom Start an für alle Hardware (iPhone, PCs und Laptops sowie Tablets) verfügbar sein sollen. Jedoch wird zahlreiche Software bei Apple nun kostenpflichtig und nur noch mietbar. Aber das war Adobes Software auch schon. In den USA war sie seit dem 28. Januar für 12,99 im Monat oder 129 Dollar im Jahr mietbar. Dazu gab es nochmals drastische Preisnachlässe für Schüler, Studenten etc. Das lag alles deutlich unter den horrenden Kosten für Adobes fast nur als Gesamtpaket erwerbbare Creator-Produkten. Somit wird jener Apple-Hardware-Markt Adobe zunehmend verloren gehen. - Aber Apple lässt seine alten kaufbaren Software-Produkte ebenfalls faktisch auslaufen, da man sie bereits sofort kaum mehr weiterentwickelte und neue sowie interessante KI-Funktionen nur noch in der Mietsoftware einbaute. Das folgte dem von mir seit Jahren prognostizierten Trend der systematischen Abhängigmachung aller Kunden von der Firma. Denn, wer die (derzeit noch) monatlichen Gebühren nicht bezahlt, verliert sofort alles - ohne Software-Zugriff auf die eigenen Daten praktisch auch seine Fotos und Videos.
Nachdem Canon bereits berüchtigt dafür war, Rechtsmittel gegen andere Objektivhersteller einzulegen, zog Nikon 2026 nach, indem die Firma u.a. den Hersteller hinter der Marke Viltrox verklagte. Dies alles belegte, dass man die neuen Bajonette für die neuen spiegellosen Systeme nicht hauptsächlich wegen der jahrelang vorgetäuschten angeblichen höheren Bildqualität (welche überwiegend durch KI erzeugt wird - siehe Moderne Objektive), sondern überwiegend wegen der eigenen Gewinnoptimierung eingeführt hatte. Eigene immer billiger herzustellende und optisch oft minderwertige Objektive zu höheren Preisen an die Kunden zu verkaufen, gelingt jedoch nur, wenn man die Konkurrenz mit Rechtsklagen überzieht sowie Strafen verhängt, respektive diese Firmen zu hohen Lizenzgebühren zwingt. - Letztendlich ging dies seit vielen Jahren nur zu Lasten der Kunden. - Ende Januar wurde bekannt, das Viltrox sich zwar mit Nikon einigen will, aber trotz Rechtsstreites weitere neue Objektiv-Modelle entwickeln und produzieren werde.
Eine Ikone der analogen Schwarz-Weiß-Fotografie, Sally Mann, wechselte von analogem SW-Film auf digitale Farb-Fotografie, weil die analogen Filme zu teuer wurden. Sie sagte ganz begeistert über ihren Wechsel: Ich liebe es einfach. Es [die digitale Fotografie] ist so einfach. Farben sind so einfach und machen so viel Spaß.
Das schockierte selbstredend viele Journalisten in den sogenannten Fachmagazinen, welche seit Jahren die analoge SW-Fotografie (aus kommerziellen Eigen-Interessen?) förderten. Fakt blieb, dass die Kosten für die analoge Fotografie kontinuierlich anstiegen und weiter steigen werden. Dafür sorgt neben der sinkenden Kundenzahl im analogen Schwarz-Weiß-Bereich vor allem der 2025/6 steil ansteigende Silberpreis.
Auch im klassischen Foto-Bereich wechselten immer mehr Software-Hersteller von klassischer Software für Berufsfotografen hin zu KI-Software für Endkunden, welche die Berufsfotografen ersetzten. Evoto erregte in den USA viel negatives Aufsehen, weil die bisherigen Kunden als Berufsfotografen gegen die neue KI-Porträt-Fotografie wetterten. Daraufhin knickte die Firma ein und stoppte das Projekt. Dennoch wird den meisten Firmen nicht viel anderes übrig bleiben. Denn KI ersetzte bereits weltweit viele Berufsfotografen.
Mitte Januar wurde eine angebliche Analyse über Zukunftstrends 2026 in der Fotografie hochgejubelt. Zuerst einmal handelt es sich bei dem Herausgeber der vermeintlichen Analyse um die Firma Aftershoot, welche Software für Berufsfotografen herstellt, also ein knallhartes ökonomisches Interesse an den dargestellten Trends hat. Zweitens wurden nur große Hochzeits-, Porträt- und Dokumentarfotografen (offenbar mündlich) befragt, welche davon leben, also auch ein sehr starkes ökonomisches Interesse hatten. Erwartbar kamen deshalb folgende Trends heraus: 'Authentizität', was auf CAI abzielt und eindeutig gegen die GenKI gerichtet ist, welche Berufsfotografen im Kern ihrer Einnahmen und Existenz bedroht. Der zweite Trend: 'Emotion' stehe vor technischer Perfektion respektive höflicher: 'emotionale Glaubwürdigkeit' soll letztendlich auch die Berufsfotografen entlasten, welche immer öfter aufgrund ihrer schlampigen Fotoergebnisse in der Kritik standen. Wörtlich: Imperfection becomes a feature - not a flaw
. Handwerkliche fotografische Fehler wandeln sich somit von einem (vor Gericht einklagbaren) Makel zu einem persönlichen Merkmal des Fotografen oder geradezu einem persönlichen fotografischen Stil. Der dritte Trend seien die 'Bildstrecken', welche Geschichten erzählen. Das ist nun wirklich nicht neu. Aber damit können Berufsfotografen (auch mit weniger guten Fotos) viel Geld verdienen. Der nächste Trend sei 'analoge Anmutung / Ästhetik', worunter man Schwarz-Weiß-Fotos, Körnung, weiche Kontraste und zurückhaltende Farbgebung meint, welche die Software der Firma Aftershoot rein zufällig mit Reglern anbieten. Das boten andere Software-Pakete allerdings seit vielen Jahren, weil das früher schon angebliche Trends waren. - Künstliche Intelligenz (KI) wollen alle Befragten angeblich nur als kleine Werkzeuge im Hintergrund des eigenen Workflows verwenden, wie z.B. bei der Bildersuche und Bilderauswahl, um damit effizienter zu arbeiten. Rein Zufällig bietet Aftershoot auch dafür die passende Software an. Und alle Befragten seine angeblich komplett gegen KI in der Bilderzeugung. Der 'menschliche Aspekt' in der Fotoerzeugung würde ab 2026 angeblich sogar stetig an Bedeutung gewinnen. - So ist das, wenn ein 'Schäfer' seine 'Schafe' über den 'bösen Wolf' befragt. - Aber jene angeblichen Trends kommen auch so manchen Amateurfotografen entgegen, da man ab nun eben 'im Trend' schlechte Bilder erzeugen kann, weil das angeblich emotional authentisch und somit glaubwürdig wäre. - Also lautet der angeblich neue Gesamt-Trend aus allen obigen Teiltrends zusammengefasst: Schnappschussfotografie / Englisch: Candid photography in billiger Smartphone-Qualität: verrauscht, unscharf und blass. Das sollte jeder Anfänger in der Fotografie hinbekommen. Zudem gelang dieser angeblich 'neue' Trend den Jugendlichen bereits mindestens seit 2015, als ich es so umschrieb: ... der Verzicht auf fast jede künstlerische Note: authentisch verwackelt und echt schief. Aber immer nah dran am pulsierenden Leben.
- Zusatz: Die zu jenen 'neuen' Analysen von der Firma gelieferten Beispielfotos sind jedoch inszeniert und damit unnatürlich, weil die Berufsfotografen nichts anderes können, weil sie eben schlichtweg nicht mehr so jung sind, wie jene Jugendlichen, welche jenen Trend / Stil vor mindestens einer Dekade erfunden hatten.
Nachdem der Video-Hoster und Film-Ausstrahler Vimeo (angeblich die führende Online-Video-Plattform) im September 2025 an eine Investment-Gesellschaft verkauft wurde, trat im Januar das Erwartbare ein: Die meisten Mitarbeiter der 'teuren' Belegschaft wurden entlassen. Das hat Auswirkungen auf den Service etc. Deshalb betrachte ich Firmenübernahmen oft kritisch bezüglich der Auswirkungen auf die Kunden. Aber letztendlich liegt es an der KI, welche alle Firmen zu drastischen Kostenreduzierungen zwingt. Somit geriet auch der Video-Bereich in die 'bedrohte' Randzone.
Wie sehr Kameras zum Modeschmuck geworden waren, demonstrierte Kodak, indem es (neben vielen früheren Partnerschaften) einen Apparel-Shop also einen Bekleidungsladen in Hongkong eröffnete.
Ende Januar kam in der Finanzzeitschrift Bloomberg wieder einmal das seit 2017 kursierende Gerücht auf, dass Leica einen Großteil des Kamera-Bereiches (oder der ganzen Firma) verkaufen will. Allerdings wurde diesmal zum ersten Mal ganz konkret eine Summe von 1 Milliarde Euro Verkaufspreis genannt. Früher war es nur der Minderheitsaktionär Blackstone, der verkaufen wollte. Nun soll jedoch auch der Haupteigner Dr. Andreas Kaufmann einverstanden sein. Die Lage ist klar: Derzeit geht es der Gesamtfirma Leica (dank breiter Diversifizierung) wieder gut. Aber die Zukunft bei dedizierten Kameras ist eher düster. Also ist es der ideale Zeitpunkt, um mit großem Gewinn zu verkaufen.
Netflix führte die klassische Video-Industrie vor, indem es auch vertikale Filme erlaubte. Somit werden alle dedizierten Kameras zukünftig vertikale Videos anbieten müssen, um von Netflix noch zertifiziert zu werden. Man verabschiedete sich weltweit vom horizontalen Bild und stieg auf das vertikale der Smartphones um. Auch deshalb waren die meisten dedizierten (Vlogging-) Kameras nicht wirklich brauchbar.
Mitte Januar publizierte die Washington Post wieder einmal einen Artikel über die Fotografie. Es handelte sich wieder um ein lamento mori - also das Bedauern über das Ableben, selbstredend wegen der verhassten GenKI. Dass der Kommentator der Washington Post (der Konzeptkünstler Phillip Toledano) nicht viel von der Fotografie verstand, war verschmerzbar. Er hielt noch immer ein Foto für ein jederzeit glaubhaftes Abbild der Wahrheit
- the photograph as truth
. Dass jedoch Ende Januar die größte internationale Fachzeitschrift PetaPixel noch immer denselben Unsinn behauptete, erstaunte dann doch. Ein Foto stellte seit seiner Entstehung vor ca. 200 Jahren nie die Wahrheit dar. Siehe dazu u.a. 1, 2, 3, besonders und im Detail: 4, sowie ferner 5 und 6. Ein Foto kann es rein Prinzipiell bereits nicht (wie hier schon mehrfach erklärt). Der Fotograf wählt immer irgendwie irgendetwas aus und schließt damit andere Details vom wahren Gesamtbild aus.
In Wirklichkeit gab jener Kommentator in der Washington Post ganz offen sein wahres kommerzielles Interesse zu: Finally, there is the perfect conditioning: a culture that consumes information not through editors, newspapers or shared public channels but individually tailored feeds ...
- Schließlich gibt es noch die perfekte Konditionierung: eine Kultur, die Informationen nicht über Redakteure, Zeitungen oder gemeinsame öffentliche Kanäle konsumiert, sondern über individuell zugeschnittene Feeds.
- Nicht mehr die früher lukrativ bezahlten Fachkräfte (wie er) können und dürfen heute alleine Inhalte (Content) erstellen (kreieren), sondern jeder sogenannte Content-Creator. Es geht somit nicht um Wahrheit etc., sondern um die Verteidigung der eigenen Pfründe. Das ist verständlich und aus der Sicht der Verlierenden legitim. Aber die dazu verwendeten Argumente sind deshalb dennoch nicht korrekt.
Vor allem die von der Washington Post dann empfohlene reaktionäre Rückkehr in die vorindustrielle Zeit sowie die zusätzliche (grüne) Orientierung auf 'lokale und regionale' Produktion von Wahrheit (truth as local, not universal
) sowie der vorgeschlagene Ersatz von Wahrheit durch Empathie
ist grotesk, war jedoch typisch für dieses Magazin und den Zeitgeist vor allem an der US-Ostküste und in Europa.
Als wäre jene Sichtweise der Washington Post nicht schon bedenklich genug, holte die Foto-Fach-Welt darauf wieder einmal zu einem generellen trotzigen Gegenschlag aus. Zusammengefasst: 'Doch!' Irgendwie zumindest: Die National Press Photographers Association (NPPA) - also der Berufsfotografenverband erzwang sogar den Abdruck einer Gegendarstellung Stop the collapse of credibility in der Washington Post. Photographs have never been immune from manipulation, but for more than a century, they have carried a presumption of good faith and verifiability, grounded in professional norms, transparency and consequences.
- Fotografien waren noch nie immun gegen Manipulationen, aber seit mehr als einem Jahrhundert gelten sie aufgrund professioneller Normen, Transparenz und Konsequenzen als vertrauenswürdig und überprüfbar.
Das klingt so herrlich idealistisch. Aber fast alle sogenannten berühmten Fotos werden heute bezweifelt oder waren (inzwischen bewiesen) inszeniert. Letztendlich geht es somit auch dem Berufsverband der Fotografen nur um den Erhalt ihrer Vormachtstellung und ihrer Einnahmen.
Das angebliche Fachmagazin PetaPixel ging mit seinem Redakteur Jeremy Gray noch weiter und bezeichnete photography as an institution of truth
- Fotografie als Institution der Wahrheit
. Und weiter: There has never before been a more potent antidote against collective deception than the tangible, visual evidence a camera provides.
- Es gab noch nie ein wirksameres Gegenmittel gegen kollektive Täuschung als die greifbaren, visuellen Beweise, die eine Kamera liefert.
Das war angesichts der KI in allen modernen Kameras inklusive Veränderung sogar der RAW-Daten seit über 10 Jahren (angefangen beim Smartphone bis hin zu teuersten dedizierten Video-Kameras) völlig absurd, belegte jedoch die verzweifelte eigene Position, in der viele damit ihr Geld Verdienenden sich Anfang 2026 befanden.
Letztendlich führt dies nur wieder zur noch härteren Zwangs-Forderung nach CAI, wofür sich jenes Magazin (aus kommerziellem Eigeninteresse) seit Jahren verschrieben hatte. Alle 'Fotografen (auch die Amateure) sollen viel Geld für neue Hardware (Kameras) und Spezial-Software sowie Zertifikate bezahlen, damit sie nur noch angeblich 'zertifiziert echte' Fotos noch publizieren dürfen. - Siehe hierzu auch den Kommentar Geistige Homöopathie.
Zum Schluss publizierte die britische The Association of Photographers (AOP) die Analyse einer Befragung unter Berufsfotografen. 58% der Antwortenden gaben an, in irgendeinem Umfang bereits Aufträge an KI-Dienstleister verloren zu haben. Vorsicht: Es antworteten nur 20% der 3.000 angeschriebenen Mitglieder des Verbandes, und deren Angaben waren oft sehr vage. Dennoch nahm bei vielen der Umsatz bereits 2025 ab. Deshalb will man mit anderen Organisationen zusammen Rechtsschritte gegen GenKI-Firmen einleiten. - Ferner bestätigte die Organisation meine Beobachtungen, dass eine steigende Anzahl von früher aktiven Fotografen im Internet dadurch auffällt, dass sie immer weniger oder keine Fotos mehr publizieren. - Nochmals ganz langsam: Obwohl in den letzten Jahren alle Medien darüber jubelten, dass kontinuierlich mehr neue Kameras verkauft wurden, werden weniger Fotos publiziert. Vermutlich liegt der Grund darin, weil auch weniger Fotos damit aufgenommen werden. Meine letztere seit Jahren publizierte Vermutung ist somit zwar noch nicht abschließend bewiesen, denn man könnte theoretisch auch Fotos aufnehmen, dann jedoch nur auf dem eigenen PC ablagern. Aber es mehren sich auch von Dritten die Indizien weltweit, dass weniger fotografiert wird. Und die hier gemessenen -46% bei den im Internet publizierten Fotos liegen definitiv oberhalb jedes statistischen Fehlers. Nochmals langsam: Die Anzahl der publizierten Fotos hat sich in jener Untersuchung in einem Jahr fast halbiert.
In Deutschland wurde Anfang Januar die Zusammenarbeit zwischen Siemens und Nvidia gefeiert. Aber diese gab es bereits seit 2022 - also schon vor der letzten großen KI-Welle. Ferner ging es um das (frühere Thema) industrielle Metaverse, um Siemens Xcelerator mit NVIDIA Omniverse zu verbinden - vereinfacht: sogenannte immersive, fotorealistische digitale Zwillinge von Fabriken zu erstellen. Nun wurde diese Zusammenarbeit nur etwas ausgeweitet. Dabei bot Siemens in den Bereichen Firmen-Software und industrielle Automatisierung und NVIDIA mit der hochmodernen KI und dem beschleunigten Computing (Chips) Vorteile in dieser Zusammenarbeit. Der milliardenschwere Großkonzern Siemens war allerdings noch immer der Junior-Partner, der das Wissen und die Industriedaten sowie Industrieerfahrung einbrachte. Denn der wertvollste Konzern der Welt hieß - dank KI - Nvidia. Die KI-Hardware und das KI-Wissen lag bei Nvidia. Ferner handelte es sich bei Siemens um einen weltweit tätigen Konzern, der exakt dadurch nicht von der EU oder den deutschen Grünen kontrolliert werden konnte, weil er schon lange viele rechtlich selbständige Firmen im Ausland besaß. Die Euphorie, dass damit ganz Deutschland den Anschluss zur Welt der KI gefunden hätte, war somit absurd. Kleine Firmen oder Firmen, die nur in Deutschland arbeiteten und somit der Grünen sowie EU-Kontrolle unterlagen oder Firmen ohne zu verkaufende Industrie-Daten, oder Firmen, welche erst zu spät sich für KI interessierten, etc. waren schlichtweg kleine Kunden, die sich weiterhin hinten in der Schlange anstellten, um KI-Soft- und Hardware als reine Anwender bitten und selbstredend für alles teuer bezahlen mussten - aber keine interessanten Partner für die großen KI-Firmen der freien Welt. Auch, wenn es hart und traurig klingt: Die Abhängigkeit Deutschlands und Europas von ausländischer KI (und dank grüner Wirtschaftssanktionen sowie Hetze gegen fast die ganze Welt, vor allem jedoch China) vor allem der KI aus den USA verstärkte sich kontinuierlich. Das einst stolze Vorzeigeprojekt - die Firma Aleph Alpha - gab die KI-Forschung an eigenen KI-Sprachmodellen (LLMs) faktisch schon auf und konzentrierte sich spätestens seit 2025 auf die Integration von ausländischen KI-Modellen in Firmen respektive anderer Software, wurde also zum sogenannten Systemintegrator - ein hochtrabendes Wort für eine Art Handlanger der großen KI-Firmen. Das ständig genannte französische Projekt Mistral enttäuschte 2025 die ganze KI-Welt mit seinem neuesten Sprachmodell, das jeglichen Anschluss an die moderne KI-Welt verloren hatte. Beide Beispiele belegten, dass es eben nicht ausreicht, hochwertige Forscher an den Universitäten zu haben. Solange Grüne in der EU die KI derart behindern, kann man nichts in der Praxis entwickeln. Während die Vorschläge hiesiger Firmen noch in den Ethik- und zahllosen sonstigen Genehmigungs-Kommissionen der Grünen zerredet werden, haben die Firmen in der freien Welt sie bereits produziert und marktreif eingesetzt sowie an viele Kunden verkauft. (Siehe zu diesem Thema auch die oben getroffenen Analysen zur KI in Deutschland).
Dann wurden auch bei uns zunehmend Artikel und Podcast zu den vielen (nicht mehr ganz so) neuen KI-Schnittstellen publiziert: Schnittstellen sind im Prinzip nur Verbindungen, hier zwischen KI und anderer KI oder zwischen KI und herkömmlichen Daten oder anderer Software. Die US-Firmen hatten sich schon länger auf zahlreiche Standards zur Kommunikation mit KI und zwischen KI geeinigt. Standards erfinden und diese dann durch Nutzung weltweit faktisch durchsetzen sind die wahren Zeichen der Macht und zementieren die US-Vorherrschaft bei KI. Der Rest der Welt darf sich dann evtl. daran anschließen, sofern er alles (inklusive der nach internationalem Recht gestalteten Regelungen) übernimmt und sich an die bereits festgelegten Kommunikationsstandards hält. Erwähnt sei hier nur das MCP - Model Context Protocol. Dazu erfinden die US-KI-Firmen ständig weitere Standards und setzen sie faktisch durch, weil die anderen Firmen in China und vor allem Europa so weit zurückliegen, dass sie noch nicht einmal auf die Idee kommen, so etwas zu benötigen. Weitere Schnittstellen wurden zum Jahreswechsel 25/26 für z.B. den Online-Handel bereits weit verbreitet. Damit kann man Online-Händler an KI anschließen, ohne z.B. jede Produkt-/Angebotsseite im Internet mühsam umgestalten zu müssen. Das wird sich auch für Dienstleistungen durchsetzen. D.h. Fotografen, welche diese Schnittstellen den KI-Firmen anbieten, werden von KI gefunden und leicht ausgewertet sowie in GenKI-Suchen gelistet - andere fallen hingegen raus und werden zukünftig von Suchenden nicht mehr gefunden respektive nicht mehr durch die KI automatisch buchbar. - Somit war es für Berufsfotografen und Fachmagazine geradezu 'reaktionär' unsinnig, sich über bereits verlorene Schlachten der KI-Bildgestaltung zu echauffieren, wenn gleichzeitig an übergeordneter Stelle einem der Zugang zum Endkunden dank neuer KI-Schnittstellen entglitt. - Zukünftig wird es immer mehr um derartige Protokolle und (deren) APIs - also Programmierschnittstellen oder Anwendungsschnittstellen zur KI gehen. Denn es ist nicht nur sehr aufwändig, Daten / Informationen aus völlig ungeordneten (oft wirren) und dazu noch meist extrem fehlerhaften Internet-/Web-Seiten zu extrahieren. Das wird den KI-Herstellern auch zunehmend durch Gesetze verboten. - Also lautet die trickreiche Umkehrung: Wer zukünftig noch sichtbar sein möchte, muss sich freiwillig und selbst aktiv mit APIs an die KI anschließen - und stimmt dadurch der Datennutzung zu. Fazit: Entweder KI-Nutzung oder man wird geghosted. Der Fotograf und seine Fotos (sowie alle anderen KI-Verweigerer) werden quasi 'unsichtbar'. - Die Hintergründe sind einfach: Erstens gingen in der freien Welt 2026 die KI-Anbieter zur Werbung über, um Einnahmen zu generieren. Zweitens wuchsen alle großen Textmodelle (LLMs: Large-Language-Models) mit vielen anderen bisherigen Spezial-KI-Anwendungen (Foto-, Video-Erzeugung etc.) zusammen. Letzteres führte (schon lange ersichtlich) zu der von allen gewünschten einen einzigen Anlaufstelle für alles. - Europa und Deutschland spielten dabei nicht mehr mit, sondern durften nur noch hoffen, sich irgendwie an jene großen Anlaufstellen anschließen zu dürfen.
In der freien Welt war es schon Ende 2025 klar. Aber in Deutschland musste es Anfang 2026 auch erstmals zugegeben werden: Mit neuen KI-Programmen wie Claude Code oder Cowork oder Opus (alle von der US-Firma Anthropic) sowie vergleichbaren neuen Versionen der Mitbewerber funktionierte nun vieles. Immer mehr wurde möglich, sodass dort die von Deutschlands Fundamental-KI-Gegnern vorgebrachte Uraltargumente nicht mehr zutrafen. Siehe hierzu u.a. den KI-Podcast des Bayerischen Rundfunks. Damit waren nicht alle KI-Probleme gelöst. Aber eine steigende Anzahl an Fachleuten unter den Kritikern im Ausland waren erstaunt, was (irgendwie kaum erkannt) plötzlich alles mit KI durchführbar war. KI wurde (von vielen noch unbemerkt) auf breiter Front wirklich nützlich.
Die KI-Firma Higgsfield AI brachte mit Relight eine kleine Software heraus, mit der man in Fotos und Videos die Lichtrichtung / Beleuchtung im 3D-Raum komplett umstellen kann.
Google brachte mit seinem 'kleinen' Update Veo 3.1 weitere deutliche Verbesserungen im Bereich GenKI-Filmerzeugung heraus. Vor allem die vertikale Filmerzeugung dürften viele Influencer (u.a. bei TikTok) nutzen. Die neue Funktion, Filme auf 4K hochzuskalieren, war ebenfalls beeindruckend. Hinzu kamen die üblichen Kleinigkeiten wie die Konsistenzerhöhung der im Film sichtbaren Charaktere. Somit kümmerte man sich zunehmend um die Verfeinerung und die 'Randbereiche' bei Video. Denn der Kernbereich - die Video-Erstellung durch GenKI - wurde schon als gut angesehen.
Zum Monatsende warf ein KI-Podcast aus Bayern ein interessantes Schlaglicht auf die KI in Deutschland in Firmen. Ein wichtiges Fazit: Neben den Grünen mit ihren beiden wichtigsten Zukunfts-Verhinderungs-Gesetzen zum Datenschutz und Urheberrecht, sind es vor allem die Betriebsräte, welche die Einführung von KI verhindern, oder zumindest lange verzögern. Hinzu kamen die einschränkenden Vorgaben der IT-Sicherheit und die nicht nur juristisch sondern zunehmend ethisch motivierten Bedenkenträger der Compliance-Abteilung. Letztendlich handelte es sich in Deutschland und seinen Firmen um die geballte Macht der selbstherrlichen Kontrolleure, welche allen Menschen und jeder Neuerung pauschal misstrauten sowie ihre eigene Machtposition gefährdet sahen. Dies führt dazu, dass die Angestellten privat zu Hause mit modernster KI aus den USA arbeiten, welche funktioniert, und dann bei der Arbeit nur veraltete und schlechte KI aus Europa oder gar Eigenentwicklungen aus Deutschland verwenden müssen, welche vieles schlichtweg nicht kann. Zahlreiche der vorgeschlagenen praktischen 'Lösungen' im Podcast klingen zwar gut-gemeint, sind jedoch wirkungslos: Warum sollten sich Mitarbeiter z.B. schulen lassen, um mit veralteter, schlechter Firmen-KI zu arbeiten, wenn es mit viel preiswerterer, sowie inzwischen fast wöchentlich aktualisierter US-KI viel einfacher, ohne Schulung und viel schneller geht, was jeder zuhause respektive auf seinem mobilen Smartphone sofort erkennt.
Da Apple offenbar weit hinter allen KI-Herstellern zurücklag, gab man eine Zusammenarbeit mit Google für die KI-Software vor allem in Siri bekannt, was viele Apple-Nutzer entsetzte. Aber so ist das nun einmal: Wer zu spät kommt und dann auch nicht viel selbst zustande bringt, muss sich unterordnen. Dass Apple seit Jahren die eigenen KI-Entwickler davonliefen, war nur ein Symptom für den weitgehend vom Management verschlafenen Trend. Ob Apple den Rückstand je wieder selbst aufholen kann, bleibt unklar.
Andere Konzerne begannen, KI zu monetarisieren: Meta führte für Instagram und Facebook bezahlte Premium-Konten ein, wenn man als erster (Beta-) KI-Software (auch für die Foto- und Video-Bearbeitung) nutzen wollte.
Ende Januar traten die sehr umfassenden neuen KI-Gesetze in Süd-Korea in Kraft, welche u.a. erfordern, dass jeglicher mit KI erzeugte Inhalt als solcher mit einem unsichtbaren Wasserzeichen gekennzeichnet werden muss. Man darf auf die Detailauslegung gespannt sein, denn auch jede Bildbearbeitungs-Software verwendet heute KI. Deshalb kritisierten viele dortige Firmen das Gesetz, weil laut Umfragen 98% der Firmen in Süd-Korea unvorbereitet waren. Evtl. schränken das die Gerichte dann auf die reine Erzeugung mittels GenKI ein. Zumindest gibt es eine einjährige Übergangsphase ohne Geldstrafen bei Verstößen. Ansonsten kommt es eben in Süd-Korea dazu, dass aller Inhalt den Zusatz erhält: 'Enthält z.T. mit KI erzeugte (Teil-) Inhalte'. Das wird dann auch keinem helfen - genauso wenig wie die Hinweise auf vielen Lebensmitteln: 'Kann Rückstände von # enthalten'. Auf der anderen Seite waren die Gegner der KI in Südkorea unzufrieden, weil das Gesetz aus ihrer Sicht nicht weit genug gehe - also KI ganz verbiete. Allerdings muss ausnahmsweise zu deren Rechtfertigung angeführt werden, dass die Missbrauchsquote der GenKI in Südkorea an der Weltspitze lag und in Untersuchungen bis über 50% aller weltweiten Fälschungen überhaupt ausmachte. Da Süd-Korea gleichzeitig das drittmächtigste Land (nach den USA und China) bei KI werden will, wird man den Verdacht nicht los, dass dieses Gesetz absichtlich in einigen Punkten ziemlich vage formuliert wurde. - Das ist die Zwickmühle aller Staaten: Wer bei KI mitspielen will, darf keine neuen (Sonder-)Regeln aufstellen, welche nur die eigene Industrie beschränken. Das ist im Übrigen auch kein Vorbild für die Welt oder ein Nachahmergesetz der EU etc. Vereinfachend dargestellt: Der von Grünen durchgepeitschte EU-AI-Act ist risikobasiert und erlaubt jede Einschränkung und jedes Verbot aus Sicht der angeblich dadurch irgendwie irgendwann potentiell Gefährdeten. Der US- und britische regulative Ansatz ist auf Industrie-Sektoren ausgerichtet und marktwirtschaftlich orientiert. China orientiert die KI-Regelungen an der eigenen Industriepolitik und dienstleistungsspezifischen Fragegestellungen. Süd-Korea bevorzugte nun ein eher grundsatzbasiertes Rahmenwerk. Kurzum: Alle wollen Regeln sowie Gesetze. Aber man sucht überall nach einem in der eigenen Kultur verträglichen Kompromiss zwischen den Extremen. Denn jeder (vernünftige) Mensch weiß, dass es ohne KI nicht mehr geht.
Ende des Monats wurde bekannt, dass viele deutsche Synchronsprecher bei Netflix sich weigerten, den neuen Vertrag über KI-Nutzung zu unterschreiben. Netflix ließ sich offenbar jedoch nicht von der Gewerkschaft erpressen und gab (vorläufig) nicht nach. Deshalb werden dort bald die neuen ausländischen Folgen nicht mehr mit deutscher Sprache versehen sein. - Wie ich oben in der allgemeinen Einleitung schrieb: Niemand benötigt zwangsweise die alten europäischen Sprachen. Viele kleine Länder litten schon lange unter jenem Symptom bei Filmen und erhielten nur die Originalsprache mit dem jeweiligen Untertitel in der Landessprache.
Der Monat begann erfreulich, weil aufgrund der Drohungen der US-Kriegsmaschinerie (nun sogar gegen die diktatorischen Mullahs persönlich) jene islamistischen Terroristen im Iran einlenkten und sich (wieder einmal) zu Verhandlungen über ihren illegalen Atomwaffenbau bereit erklärten. Jedoch sollte man vorsichtig sein, da bisher noch immer u.a. die Franzosen und die deutschen Grünen ihren arabischen 'Freunden' beistanden, denn für sie steht der 'Feind' in Amerika und Israel. Denn nur, weil die EU nach fast 50 Jahren Terrorherrschaft endlich die Revolutionsgarden und einige wenige iranische Politiker auf eine Sanktionsliste gesetzt hat, ist der Widerstand der Iran-Freunde innerhalb der EU nicht gebrochen.
Die französische Regierung bekam durch mieseste politische Tricks und einem Spezialgesetz über zwei Misstrauensanträge ihren Not- / Behelfs-Haushalt 2026 durch das ihr feindlich gesinnte Parlament, wobei nur der Militäretat erhöht wurde, damit der Kriegshetzer Macron weiterhin außenpolitisch auftreten konnte mit u.a. neuen Atomwaffen.
Dann platzte die Nachricht herein, dass die USA ein echtes Freihandelsabkommen mit Indien abgeschlossen haben. Für alle US-Waren nach Indien entfallen alle Zölle (also werden auf 0% reduziert). Darauf wies der dortige US-Botschafter hin, sowie auf den Umstand der nur kurzen Verhandlungen, während die EU 19 Jahre für die Verhandlungen für ihre Abkommen benötigte, ohne eine echte Freihandelszone (mit 0% Zoll) zu erreichen. Man kann sicher sein, dass die Verträge in den USA schneller ratifiziert werden als in Europa mit seiner bekannten Koalition der Un-Willigen.
Beim verarbeitenden Gewerbe in Deutschland schienen sich die Auftragseingänge kontinuierlich zu erhöhen, was positiver in die Zukunft blicken ließ.
In Japan erzwang die herrschende (Dauer-) Regierungspartei (die Liberaldemokratische Partei - LDP) extrem kurzfristig angelegte Neuwahlen für den 8. Februar, weil die erzkonservative neue Regierungschefin Sanae Takaichi erstaunlich gute Umfragewerte in ihrer bisher nur wenigen Monate dauernden Amtszeit erhalten hatte. Da die Opposition zerstritten und unvorbereitet war, war das Wahlergebnis vorhersehbar: die absolute Mehrheit ihrer Partei im Unterhaus. Ab nun konnte die japanische 'Iron Lady' mit ihrer klaren Kriegspolitik gegen den asiatischen Raum alleine durchregieren, was die allgemeinen Wirtschaftsbeziehungen weiter belasten wird.
In England hatte der glücklose Premier Starmer mir seiner aggressiven Kriegspolitik nach außen (vor allem gegen Russland und China sowie auch den USA), aber dem weitgehenden Versagen im Inland echte Probleme angehäuft, auch in der eigenen Partei, sodass 'politische Freunde' ihm plötzlich zur Seite standen, was jedoch eine zweischneidige Sache ist und seinen baldigen Fall andeuten könnte.
Die US-Börse erholte sich schnell wieder auf ein neues Allzeit-Hoch von über 50.000 Punkten. Allerdings erreichte der Verkauf von Firmen-Führungskräften an der Börse ein Fünf-Jahreshoch. Derartige sogenannte Insider-Verkäufe / Gewinnmitnahmen galten bisher als gutes Warn-Zeichen für eine Krise.
Die US-Marktdaten für Januar waren erstaunlich: Das Wirtschaftswachstum lag bei hohen 4,4%, aber die Arbeitslosenquote blieb konstant bei ca. 4,3%. Offenbar wurde viel Arbeit dort inzwischen durch KI erledigt und Arbeitslose sowie Berufseinsteiger hatten es schwer. Aber die sogar nachlassende Inflation führte real noch immer zu höheren Preisen bei den Verbrauchern, was in der US-Bevölkerung generell bemängelt wird. Da spielte es auch keine Rolle mehr, dass sehr wichtige Kennzahlen (wie der Benzinpreis) sanken. Die aufgrund des Shut-downs nachgereichten Marktdaten für das 4. Quartal 2025 spielten mit den nur 1,4% Quartalswachstum und dem Gesamtjahreswachstum von 2,2% im Jahr 2025 keine große Rolle mehr, da man die geringeren Werte auf den Shut-Down (mit -16% Staatsausgaben) schob - bei einer sonst stabilen Wirtschaft. Negativer war da schon eher, dass aufgrund der Blockadepolitik der Demokraten im Kongress es inzwischen erneut zu einem partial government shutdown mit Auswirkungen u.a. für den Zoll und Flughafeneinreise kam, denen weitere Schließungen sowie Einschränkungen folgen werden, sofern es keine Einigung über die Erhöhung der Schuldengrenze gibt. Dieser früher immer gelöste Schuldenstreit war ein Anzeichen dafür, dass überall (auch von Seiten der Demokraten) auf harte Konfrontation sowie Eskalation mit weitreichenden Schäden, statt auf Lösungen gesetzt wurde.
Die deutschen Arbeitsmarktdaten für Februar waren erneut durchwachsen: Die Konjunktur nahm ncoh immer keine Fahrt auf. Vor allem stellten immer weniger Firmen neue Mitarbeiter ein und gleichzeitig brachen die Ausbildungsstellen weg.
Wie vorausgesagt kam es zur ersten weitreichenden Gerichtsentscheidung im Jahr 2026. (Zusatz: weitere werden folgen.) Das oberste Verfassungsgericht der USA - der Supreme Court - entschied mit klaren 6 zu 3 Stimmen gegen die vom US-Präsidenten aufgrund der Notstandsgesetze IEEPA erlassenen pauschalen Zölle. Wie bereits 2025 vorausgesagt hörten die Juristen nicht auf die Einlassung der Rechtsberater des Weißen Hauses, dass eine Rückabwicklung der Zölle zu kompliziert wäre, weil das eine juristisch unzulässige Begründung vom Ergebnis her ist. Da die Urteilsbegründungen jedes Einzelrichters voneinander abweichen, ist eine detaillierte Gesamtbeurteilung noch nicht möglich. Aber man kann festhalten, dass die deutliche Mehrheit die Rechtsgrundlage IEEPA für Zölle nicht anerkannten und die Einbindung des Kongresses dafür forderten. Das war alles erwartbar und wurde auch von mir so im Sommer 2025 geschrieben. Wenige erwarteten jedoch diese Deutlichkeit und vor allem die Aufhebung der Zölle durch rückwirkende Ungültigerklärung. Denn juristisch ging es nicht nur um Zölle, sondern mit der major questions doctrine
(Rechtstheorie) im Grunde um die viel weitergehende und fundamentale Einschränkung der ausgeweiteten Exekutivrechte des Präsidenten, welche die Richter (zumindest in diesem Fall) beim Kongress sehen.
Während in Europa vor allem die Franzosen und die deutschen Grünen ihrer Häme freien Lauf ließen, waren die noch des Denkens mächtigen Fachleute eher unsicher, was dies alles bedeute und vor allem für Folgen haben wird. Denn die wichtigsten Zölle gegen die EU (u.a. auf Stahl und Aluminium sowie Automobile und Holz sowie deren Bestandteile in anderen Waren) sind überhaupt nicht vom Urteil betroffen.
Nach Einschätzung aller Juristen ist auch die Rückabwicklung der bezahlten Zölle unklar. So ist es scheinbar nicht so, dass dieses Urteil des Supreme Courts zu einer automatischen Rückzahlung an alle Betroffenen führt. Je nach Quelle werden Beträge zwischen 130 bis 175 Milliarden US-Dollar genannt. Manche Juristen gehen davon aus, dass jeder einzelne Betroffene dies eventuell sogar einzeln vor Gericht in den USA einklagen muss. Das wären jedoch überwiegend die Importeure und nicht die ausländischen Produzenten. Denn nochmals: Zölle werden nicht von den Staaten oder den dort produzierenden Firmen bezahlt, sondern fallen erst beim Import in die USA an und wurden scheinbar zu ca. 90% und laut deutschen Studien bisher in 96% der Fälle von den US-Importeuren bezahlt. Das wird auf jeden Fall ein langer Streit mit Unsicherheit und Ungewissheit für die Firmen werden. Unsicherheit ist jedoch das Gegenteil, was die europäischen Produzenten brauchen, und Klagen vor US-Gerichten sind eine teure Angelegenheit. Deshalb gehen US-Analysten auch davon aus, dass nur große Firmen dies wagen werden.
Da Trump nicht gerade dafür bekannt ist, verlieren zu können, legte er auch umgehend mit weiteren 10% Zöllen ab dem 24. Februar gemäß Section 122 nach, welche legal sind. Er muss sie zur Verlängerung nach ca. 150 Tagen nur vom Kongress absegnen lassen, wo die Republikaner derzeit noch die kleine (aber bei Zöllen eher lustlose) Mehrheit haben. Also sind Zölle nicht abgeschafft. Ganz im Gegenteil: Er kann sie nach Section 122 sogar auf 15% erhöhen. Dies tat er auch bereits einen Tag später, wobei unklar bleibt, ob er dies aufgrund der Hassberichterstattung der vor allem europäischen Presse gegen ihn oder auch aufgrund der Berechnungen der eigenen Berater tat, um auf die früheren Zoll-Einnahmen zu gelangen. Hier erwarten viele Marktbeobachter noch weitere Turbulenzen durch neue legale Zölle. Denn er kann aufgrund des vagen Gesetztes nach 150 Tagen einen anderen Notstand erklären, und dadurch sogar den Kongress umgehen. Ferner prüften seine Rechtsberater umgehend, ob er weitere Zölle gemäß Section 301 of the Trade Act of 1974 sowie Section 232 of the Trade Expansion Act of 1962 erlassen darf. Es gab sogar noch weitere Gesetze. Es ist somit unwahrscheinlich, dass der Präsident auf Zölle als wichtigen Pfeiler seiner zweiten Amtszeit verzichtet, nur weil der Supreme Court die eine Rechtsgrundlage dafür verwarf. Verunsichernd für alle Importeure in die USA war ferner, dass die Liste der von den Zöllen ausgenommenen Waren lang und vage war. Zudem hat das Urteil des Supreme Courts auch keinen Einfluss auf die Waren unter 800 US-Dollar, welche weiterhin dem neuen Zollsatz unterliegen.
Man darf sogar noch weitergehen und vermuten, dass bei einer erzwungenen Rückzahlung der Zölle die US-Regierung drastisch sparen muss und diese Sparaktionen dann in Europa durchführt z.B. bei den eigenen Truppen durch Abzug großer Teile, der Reduktion aller Auslandshilfen, sowie durch Bepreisung der bisher kostenlosen Nachrichtendienstleistungen etc. Somit könnten hohe Kosten und extrem nachteilige Folgen auf die sofort hirnlos jubelnden Europäer zukommen. Und auch seine Verhandlungs- sowie Krieg-Führung gegenüber dem Iran wird nun härter werden, denn der US-Präsident benötigt nun schnell andere Erfolge als Ausgleich für die anstehenden US-Wahlen im Herbst. Denn seine (Silver Bulletin) Netto-Zustimmungswerte sahen nicht gut aus. Jedoch darf man diesen einen Aspekt mit nur noch 41,5% Zustimmung auch nicht überbewerten, da die meisten europäischen Regierungschefs meist viel schlechtere Werte aufwiesen und trotzdem an der Macht blieben.
Auch in den USA trat bei den gegen den Präsidenten klagenden Demokraten bald Ernüchterung ein, da erste Politiker zugeben mussten, dass von den nun für illegal erklärten alten Zolleinnahmen (aus dem Jahr 2025 bis zur Urteilsverkündung am 20.02.2026) vermutlich nichts jemals bei den Bürgern landen werde, sondern alles von den großen Firmen eingestrichen würde. Deshalb brachte man dort Einmalzahlungen an alle US-Haushalte von bis zu 1.700 Dollar ins Gespräch, welche sogar von US-Präsident Trump früher vorgeschlagen worden waren, welche jedoch vom Präsidenten ausbezahlt würden und dann ihm bei der Wahl helfen würden sowie über die erforderliche weitere Verschuldung den US-Dollar schwächen würden und somit dem Export aus Europa noch mehr Schaden zufügen würde. Dagegen rühmten sich die Europäer, dass ihre Härte und Einflussnahme in den USA zum Sieg geführt hätten. Sofern letzteres zuträfe, wäre das eine der altbekannten Einmischungen in die inneren Angelegenheiten der USA gewesen und würde die Vorwürfe der Republikaner sogar bestätigen. Dann wären nicht nur die wirtschaftlichen, sondern auch die politischen transatlantischen Beziehungen (erneut) von den Europäern belastet worden, was sie irgendwann auch spüren werden respektive ihre Bürger wieder auszubaden hätten. Viele Analysen nach bereits zwei Tagen deuteten auf ziemlich zwiespältige Ergebnisse respektive kurzsichtige 'Pyrrhussiege' hin.
Bevor wieder der Bote hingerichtet wird: Wie schon mehrfach geschrieben bin ich (wie die Mehrheit der US-Amerikaner) gegen jegliche Zölle, auch die willkürlichen der EU. Hier werden deshalb vornehmlich die Ansichten der freien Welt publiziert, da sie in den deutschen Medien nicht korrekt dargestellt werden. Typisch waren dafür die Ende Februar publizierten Jahreszahlen von BASF: Umsatz- und Gewinnrückgänge in erschreckender Höhe führten zu weiter verschärften Sparmaßnahmen in Deutschland, wo man aufgrund der hohen Energiepreise nicht mehr konkurrenzfähig produzieren konnte.
Da der größte Terrorstaat der Welt - Iran - die USA öffentlich erpresste und nicht den eigenen Atombombenbau einstellte, die IAEA sogar die massive Anreicherung des Urans und Verlagerung offiziell bestätigte, und alle Verhandlungen zur friedlichen Lösung an Irans Mullahs scheiterten, griffen die USA und Israel den Iran am Samstag, den 28.02.2026, früh morgens deutscher Zeit flächendeckend an, wie der US-Präsident bestätigte. Da Trump ankündigte, auch die zahllosen Helfershelfer des Irans (u.a. seine Terrororganisationen Hamas, Hisbollah und Huthis) im Nahen Osten auszuschalten, wird es ein längerer Krieg werden. Ferner rief er die iranische Bevölkerung zum Umsturz auf, was in Europa (erwartbar) zuerst zensiert wurde. Kurz darauf forderte auch der israelische Premier-Minister in seinem Fernsehauftritt einen Regierungsumsturz im Iran. Die zahllosen Araberfreunde in Europa werden im Bündnis mit deren befreundeten Antisemiten nun wieder Sanktionen gegen Israel und die USA fordern, sowie den Iran und alle anderen arabischen Terrorstaaten sowie deren Terrororganisationen in Schutz nehmen, gleichgültig wie viele Terroranschläge diese nun wieder in Europa als Vergeltung ausführen. Dadurch hatten die Grünen in Europa sowie deren pro-arabische Presse wieder ein ideales Ablenkungsmanöver von den echten (von ihnen selbst verschuldeten) ökonomischen Problemen. Bereits nach wenigen Stunden wurde das Vorgehen der Linken und Grünen erkenntlich, welche seit 4 Jahren für einen endlosen Krieg bis zur endgültigen Vernichtung Russlands eintraten: 'Es gäbe kein Recht Israels und der USA gegen Terrorstaaten vorzugehen, nur weil jene Atomwaffen bauen, um Israel zu vernichten.' Somit werden sie den Keil zwischen Europa und den USA sowie Israel weiter vertiefen und die Situation verschärfen, worunter die europäische und vor allem die deutsche Bevölkerung leiden wird.
Während sich die antisemitischen Politiker der europäischen Parteien (allen voran Labour in England) gegen Israel und die USA positionierten, griff Iran derweil alle Nachbarstaaten mit Raketen an, in denen sich US-Basen befanden - also fast alle Golf-Anrainerstaaten (vor allem Bahrain, Kuwait, VAE, Jordanien, Saudi Arabien und Qatar). Somit wollten die Mullahs Vergeltung ohne auf die Konsequenzen zu schauen. Sie sahen es folglich als ihren Endkampf. Dementsprechend reagierten auch die mit Raketen heftig angegriffenen Golfstaaten wütend darauf, weil ihre als sicher angesehenen Steueroasen der Reichen plötzlich unter Raketenbeschuss und Drohnenangriffen Irans litten. - Aber die europäische Linke hatte sich bereits festgelegt: Nur die USA hätten am Krieg (und sowieso an allem) Schuld. Denn die friedliebende iranische Regierung hätte ja wieder einmal verhandelt. Aber diese Behauptung war falsch, weil das letzte Angebot der Iraner nur ein lächerliches war: The latest Iranian offer, as reported by mediator Oman, said Tehran agreed to 'zero stockpiling' or enriched material, a late concession clearly short of the 'zero enrichment' that the US has been demanding.
- Das jüngste Angebot des Iran, wie es vom Vermittler Oman berichtet wurde, besagt, dass Teheran einer 'Null-Lagerung' von angereichertem Material zugestimmt hat, eine späte Konzession, die deutlich hinter der von den USA geforderten 'Null-Anreicherung' zurückbleibt.
- Sie wollten also weiter ihr Uran anreichern, um Atombomben zu bauen. Quelle CNN: US action against Iran begins - but with the goals uncertain and the clock ticking'. Also wurden die Europäer wieder einmal mit der üblichen Propaganda geflutet. Dann stellte sich die ganze EU gegen die USA sowie Israel und forderte durch ihre Außenministerin Kallas, dass die Israelis das Völkerrecht einhalten und Zivilisten schützen müssten - aber nicht die Iraner. Es folgten die linke und araberfreundliche spanische Regierung und dann natürlich der selbstherrliche Macron, der auch Israel und die USA verurteilte und den UN-Sicherheitsrat sowie die UNO insgesamt aufrief, den einseitigen Angriff Israels und der USA sofort zu stoppen. Nachdem auch der völlig unbeteiligte finnische Premierminister die USA heftig verbal angegriffen hatte, kam erst am Nachmittag (gegen 3 Uhr) eine erste Kritik von Kanzler Merz, dem britischen Premierminister Starmer und auch Präsident Macrons, in welcher endlich auch die schweren Angriffe des Irans auf alle Nachbarn verurteilt wurde. Dass der UN-Generalsekretär den 'Angriff der USA und Israels' im Laufe des Tages ebenfalls scharf verurteilte, war erwartbar.
Die Probleme, denen sich der US-Präsident gegenüber sah, waren die Zeit und die Munitionsknappheit:
Der Kongress, welcher für Kriege - also längerer militärische Konflikte - zuständig ist, wird ihm diesem Einsatz zum Schutze Israels nicht als 'Polizeiaktion' durchgehen lassen. Dies gilt auch, wenn man berücksichtigt, dass Außenminister Rubio vorab zumindest einen Teil der 'Achterbande' (die Gang of Eight sind die wichtigsten Kongressmitglieder der USA) informierte. Und es gilt auch, wenn die überwältigende Mehrheit der US-Amerikaner die Iraner, deren Mullahs sowie deren Terrorismus hassen und keineswegs die Schmach der Geiselnahme ihrer Diplomaten vom 4. November 1979 bis zum 20. Januar 1981 sowie der rund 8 Mrd. Dollar Lösegelderpressung für deren Freilassung vergessen haben. Denn die Demokraten wollen ein Amtsabsetzungsverfahren gegen Trump und tun alles dafür. Zudem wollen sie sofort alle seine verfassungsmäßigen Kriegsrechte drastisch beschränkten (War Powers resolution). Ferner will die Mehrheit der US-Bevölkerung nach den zahlreichen verlorenen Kriegen gegen die Araber keine weiteren toten US-Soldaten für einen weiteren sinnlosen Krieg gegen Araber, weil man denen nach all den negativen Erfahrungen (als unzuverlässige Verbündete und Vertragspartner) nicht mehr traut.
Die Munitionsprobleme bei konventionellen Waffen - vor allem die durch den Krieg gegen Russland niedrigen Lagerbestände bei Raketen - werden laut Logistikfachleuten der US-Armee bereits nach wenigen Tagen spürbar werden. Bei den Israelis sieht es vergleichbar aus nach den Kriegen gegen die Hamas, Hisbollah und Huthis. Dann bleiben nur noch Atomwaffen.
Die Hoffnungen auf einen Aufstand der Iraner werden kaum Gestalt annehmen, da das Terrorregime durch die mafiösen Iranische Revolutionsgarden (IRGC - Iranian Revolutionary Guards Corps) alles kontrollieren und bereits vor wenigen Monaten zehntausende Zivilisten abschlachteten. Wenn man einen Systemwechsel hätte erzwingen wollen, dann hätte man in der ersten Angriffswelle die Mehrzahl oder alle Führungspersönlichkeiten jenes Terrorstaates ausschalten müssen, was offenbar nicht respektive nur zum Teil gelang. Denn die meisten iranischen Politiker wussten von dem Angriff, weil sie vorher ein lächerliches Verhandlungsangebot unterbreitet hatten, das niemals von den USA angenommen werden konnte, oder, weil wie von ihren europäischen Freunden gewarnt worden waren, welche im Vorfeld von den USA informiert wurden. - Im Übrigen werden dann sowieso nur die anderen Nachbarstaaten wie die Türkei einmarschieren, um die Kurden zu unterdrücken, oder die Afghanen und die Pakistanis. Dann will jeder seinen Anteil am Erdöl. Alleine deshalb werden sich die Franzosen auch erneut dort einmischen - wie bei dem von Frankreich ausgehenden Sturz des Schahs in den 1970er Jahren. Das Einzige, was man faktisch erreichte, ist, dass die Iraner, welche angeblich 'tapfer' für eine Demokratie eintreten, durch ihre Flucht alle Straßen im Lande verstopften und dadurch dem Mullah-Regime die Kriegs-Logistik erschwerten.
Bevor wieder der Bote hingerichtet wird: Wie schon mehrfach geschrieben bin ich gegen Kriege, auch die von den Europäern geführten. Hier werden deshalb vornehmlich die Ansichten der freien Welt publiziert, da sie in den deutschen Medien nicht oder nicht korrekt dargestellt werden. Da es sich um Quellen der dem US-Präsidenten kritisch gegenüberstehenden Nachrichtensender (u.a. ABC, ABC Videos, britische BBC, BBC Video und CNBC, CNN, CNN-Videos sowie The Guardian) handelt, geben sie noch nicht einmal die viel deutlichere Sichtweise der US-Regierung und der israelischen Medien wieder. Falls Sie Unterschiede zur Medienberichterstattung in Ihrem EU-Land feststellen, so liegt das an den Fakten, nicht am Boten. Jede Person mit Englischkenntnissen kann dies selbst anhand der verlinkten Quellen, welche zu hunderten weiteren Berichten führen, nachprüfen.
Gleichgültig, wie dieser Krieg endet: Er wird massive Auswirkungen auf die Geschichte, die zukünftige Politik und die aktuelle Wirtschaft weltweit haben. Auch der Tourismus und damit die Fotografie sowie Videografie werden davon beeinflusst werden. Man sollte sich deshalb sachlich weltweit informieren, damit man nicht wieder vor 'unerwarteten' Ergebnissen steht.
Zu den weiteren Kriegstagen und Ereignissen.
Zum dreißigsten Jubiläum der Kompaktkamera-Serie Powershot stellte Canon eine spezielle Retro-G7 X III für 849 Euro vor. Das lag ganz im allgemeinen Retro-Trend, bei welchem für wohlhabenden Fotografen Geld keine Rolle für eine schicke Zweit-, Dritt-, oder Viert-Kamera spielte. Dass sie als Zoom-Objektiv-Kamera notorisch berüchtigt dafür war, schnell zu verstauben und den Sensor zu verschmutzen, spielte keine Rolle. Denn sie war als Luxus-Schau-Objekt sowieso modernen Smartphones technisch unterlegen. Denn es handelte sich als einmalige limitierte Ausführung
(Original-Werbezitat Canon) sowieso eher um ein Sammlerstück für die Glasvitrine. Deshalb soll sie in den USA auch 1.295 Dollar kosten - 420 Dollar mehr als die eigentliche G7 X III-Kamera, dafür aber mit einem Ledergurt von PeakDesign mit edlem Logo des 30-jährigen Jubiläums. Für Accessoires wie diesen Modeschmuck gaben viele Kunden das inzwischen gerne aus.
Die angesehene (eher linke) Zeitung Washington Post entließ am 4. Februar ca. 1/3 der gesamten Belegschaft, darunter alle Fotografen und Angestellten für die Fotobearbeitung. Zwar waren keine Hintergründe bekannt, aber der Einfluss der KI war unleugbar. In der freien Welt setzte die dort verwendbare KI den Publikationssektor und insbesondere die leidenden Zeitungsverlage 2026 noch stärker unter Druck.
Als die für Studiolicht bekannte Firma profoto in einem YouTube-Video vorschlug, KI für die Hintergrunderzeugung zu verwenden, brach wieder einmal der gesamte Hass der Fotogemeinde auf sie los. Und als sie sich mit der absolut wahren Aussage wehrte, dass Künstliche Intelligenz heute der Alltag für alle Menschen (außer manche ignoranten Berufsfotografen) ist, wandten sich auch angebliche Foto-Fachmagazine gegen die Firma. Hintergründe werden heute jedoch sowieso fast überall durch KI erzeugt und kaum mehr in echt aufgenommen. Denn für ein Shooting mit einem Dutzend Personen (Models und Helfer) sowie allem Material einmal schnell ein paar tausend Kilometer an einen Strand zu fliegen, bezahlt kaum ein Auftraggeber mehr. Somit zeigt der Aufschrei nur, wie schlecht es offenbar allen Beteiligten inzwischen durch KI finanziell ging und wie blank die Nerven lagen. Die selbstherrlichen Fotografen und Redakteure der angeblichen Fachmagazine wollten - völlig abgehoben von der Welt draußen - alle Firmen zwingen, dass sie (teure und langsam arbeitende) menschliche Fotografen mit ihren Firmen-Werbeetats unterstützen und sich aktiv gegen KI aussprechen. Kein Realist wird dies tun. So etwas machen nur Ideologen.
Wie sehr das 'Sammlerwesen' bereits zum wichtigen Bestandteil, wenn nicht Kern der Fotografie geworden war, zeigte sich an Artikeln von Fachmagazinen, welche Fotografen dazu aufriefen die Anzahl und Art der Sammlerstücke (vor allem Kameras) der Redaktion mitzuteilen.
Die eher kleine Optikfirma Tamron gab auf der Pressekonferenz bekannt, dass man 2026 10 neue Objektive herstellen will. Also stehen auch bei den Objektivherstellern alle Zeichen auf grenzenloses Wachstum. Man gab in der Fragerunde für 2026 an: Nach Regionen betrachtet sind unsere Aussichten weitgehend dieselben wie für 2025. Wir erwarten ein positives Wachstum in Europa und Asien, während Japan und die Vereinigten Staaten voraussichtlich mit schwierigen Bedingungen konfrontiert sind und ein negatives Wachstum verzeichnen werden. In China hat sich die Weihnachtssaison deutlich abgekühlt, aber je nach den Bedingungen in der Weihnachtssaison 2026 halten wir ein Wachstum von etwa 5% für möglich.
Auch die Optikfirma Zeiss stellte mit der Aatma-Serie 9 neue Retro-Objektive für Video vor, welche angeblich neue Technik mit den 'Look' des 20. Jahrhunderts kombinieren.
In Japan wurde eine Winzig-Kamera vorgestellt, welche bei vielen sogenannten Fachmagazinen großes Interesse fand. Die 'Haru Mini Retro Camera' kostet nur 38 US-Dollar, ist technisch unfassbar rückständig, aber sieht 'So Darn Cute' - So verdammt süß aus. Das reichte bereits für Jubelausbrüche und massenhafte Vorbestellungen (der Sammler und Modebewussten).
Angesichts der Verteuerungen bei Silber und dadurch bei analogen Fotofilmen, schlug ein Fotograf (und vor allem Bastler) doch tatsächlich vor, dass man dadurch Geld sparen könnte, indem man die ohnedies kleinen analogen 36mm-Filme in bis zu horizontale 5 Schlitze unterteilt, um damit aus einem 36er Film bis zu 180 Foto zu machen. War der Aufwand dazu schon lächerlich hoch (immerhin musste er eine eigene lichtdichte Maske bauen sowie in die Kamera direkt beim empfindlichen Verschluss einfügen) und reduzierte die Bildqualität auf ein Fünftel und erfordert, dass man die Kamera mit einem Spezialgriff hochkant hält sowie extrem viel Aufwand beim Einlegen und Rückwärts-Transport des Filmes zurück in die Rolle mit manuellen 1/6-Drehungen. - Der lächerlichste Umstand bestand allerdings darin, dass eine angebliche Fotofachzeitschrift dies als lobenswert publizierte und ihren Lesern die Nachahmung aus finanziellen Motiven empfahl. - Auch ich fotografiere immer wieder noch analog. Aber wer sich dieses Vorgehen aus Geldmangel wirklich aussucht - mit einem dazu erforderlichen Umbau der Kamera, welcher bei vielen Typen angesichts des unpräzisen respektive elektronischen Rückspuhlmechanismus' überhaupt nicht funktioniert, sollte sich das nochmals durchrechnen, da die Analogfotografie wirklich kein Hobby zum Sparen ist, sondern seit Jahrzehnte teurer war als die Digitalfotografie - eine teure Nische in der Nische der Fotografie. - Jedoch zeigte dieser (völlig unkritische) Artikel wieder einmal, wie wenig es aus der Fotografie noch zu berichten gab. - P.S.: Jeder kann derartige Panorama-/Briefkasten-Fotos mit jeder digitalen Kamera (auch einem Smartphone) hochwertiger und einfacher erzeugen - inklusive sogenannten (Software-)Filtern für einen Analog-Look. P.P.S.: Jener Bastler hat seine Analogkamera inzwischen sogar hergegeben und gibt damit zu, dass er seinen fotografisch unsinnigen Vorschlag überhaupt nicht mehr durchführt und auch zukünftig nie mehr machen wird. Er wird schon wissen warum. Aber jener für die Publikation jenes Unsinns bezahlte Fachautor (Matt Growcoot) jener angeblichen Fotofachzeitschrift hat vermutlich noch nicht einmal jenen Film genau angesehen.
Wie schlimm es inzwischen um die niedergehende (oder bereits nieder gegangene) Sparte der MFT-Kameras stand, beleuchtete ein neuer offizieller 'Partner' des Micro-Four-Thirds-Konsortiums: die Firma Sonida aus Shenzen. Sie wird von zahlreichen Analytikern als skandalöse Fotofirma angesehen, welche angeblich nur sogenannte Scameras herstellt. 'Scam' ist in diesem Fall als 'Betrug' zu übersetzen. Deren Kameras versprechen unhaltbare Eigenschaften zu lächerlich geringen Preisen und verprellen damit die Käufer. Weil sie auf vielen Internet-Marktplätzen der Welt vertrieben werden, schädigen sie so zuerst einmal die MFT-Klasse und im zweiten Schritt die gesamte Fotografie sowie Videografie mit dedizierten Kameras. Da jedoch der Dachverband des Micro-Four-Thirds-Konsortiums zustimmte, darf man vermuten, dass dies jenen bekannt war und somit billigend in Kauf genommen wurde, um selbst noch etwas Geld an den Lizenzen etc. abzusahnen. - Wie ich schrieb: Keine Firma scherte sich mehr um die Fotografen.
Im Erklärartikel zum Thema 'wie man einzigartige Landschaftsaufnahmen herstellt' verwendete das größte Fachmagazin der Welt im Titelbild erstmals drei extreme Hochkantformate (nachgemessen 840:514 Pixel also 1,634241245:1) der Smartphones und gab somit (quasi als Freud'sche Fehlleistung) zu, dass dedizierte Kameras selbst für das zentrale Thema der Landschaftsfotografie nicht mehr relevant waren. Zur Erinnerung: Im Englischen nennt man das horizontale Bildformat 'landscape', weil es früher für Landschaftsfotografie verwendet wurde. Temps perdue.
Bereits Mitte Februar musste PetaPixel sogar meine Voraussage zu hohen Preissteigerungen bei Speicherbausteinen 2026 für Fotografen und Videografen bestätigen.
Da der Verkauf von Stativen vor allem für die Fotografie in den letzten Jahren ständig weiter einbrach, wurden nun komplett in extrem auffälligen Neon-Farben bemalte Versionen angeboten. Hier ein Beispiel aus dem Studio-Bereich. - Auch hier dachte man eher an Sammler als Kunden.
Auch die deutsche Firma Ralph Man richtet sich an Sammler von Lochkameras aus Holz - und mangels jeder brauchbaren Optik noch Mechanik mit grottenschlechter Bildqualität, für Preise bis zu ca. 1.000 Euro. Aber dafür werden sie angeblich von Hand hergestellt. Das kann sich jeder zwar auch schnell selbst basteln. Aber mit einem Bio-Öko- und Fair-Trade-Siegel sowie der Versicherung, dass es Handarbeit wäre, sollten völlig überhöhte Preise für reiche Sammler keine Rolle spielen und schon gar kein Kauf-Hindernis darstellen. Denn es ging schon lange nicht mehr um die Fotografie oder gute Fotos.
Der letzte 'Schrei' für Fotografen, welche schon alles haben, war im Februar die von der größten Fachzeitschrift beworbene Blitzschuhkappe in Form einer Eisenbahnschiene. Es ging somit nachweislich überhaupt nicht mehr um die Fotografie, sondern nur noch um Luxus-Firlefanz zum Angeben für reiche Sammler.
Wie sehr inzwischen Sammler (und nicht mehr die Fotografie) im Fokus der Fachmagazine standen, zeigte auch der Artikel von DPReview, welche Kamerasammlungen mit Fotos von großen Vitrinen vorstellte. Dass viele Sammler dutzende Kameras besaßen, war erwartbar. Ein 'armer' Nikon-Sammler schaffte es, mit nur 5 Nikon-Gehäusen - aber immerhin 4 weiteren Kameras sowie zahllosen Objektiven - in die Liste aufgenommen zu werden. Persönlich 'gelungen' fand ich die Darstellung der Sammler-Dekadenz in folgendem Foto, das teure spiegellose Kameras mit noch teureren Teleobjektiven als 'Kerzenständer' oder 'Abstellplätze für Heißgetränke' wie Kaffee oder Tee respektive 'Keksplatten' zeigt. Erst wenn man in der Lage ist, das rückwärtige Display einer neuen spiegellosen Kamera zu zerkratzen und durch Hitze zu zerstören sowie die Optik und Mechanik der gesamten Foto-Ausrüstung durch fettige Keksbrösel unbrauchbar zu machen, dann ist man wirklich ein reicher Sammler.
Im Kampf gegen die KI publizierte die für ihre Anti-KI-Hetze bekannte Zeitschrift PetaPixel einen weiteren Artikel gegen sogenannte Kollaborateure
(collaborators
). Damit meint man aus Sicht der Zeitschrift 'kriminelle' Fotografen, welche gegen Geld ihre Fotos an den militärischen Feind verraten / an KI-Firmen verkaufen. Dadurch wurden Millionen Fotografen erst darauf aufmerksam, dass immer mehr KI-Firmen - wie Dataforce / TransPerfect / Ronia erstaunlich viel Geld für Fotos im Voraus bezahlen. In dem Fall waren es 1,50 US-Dollar je RAW-Foto. Bisher war es - vor allem bei den ausbeuterischen Micro-Stock-Börsen - eher üblich, je nach Nutzung / Download-Zahlen entschädigt zu werden, was meist zu lächerlichen Cent-Beträgen im Jahr führte, für deren Erhalt zum Schluss auch noch mehr Aufwand an Zeit und Kosten entstand, als man letztendlich als Fotograf ausbezahlt bekam. Weil allerdings wieder einmal eine etablierte Ausbeuterbranche der Fotoindustrie wegbrach, welche bei den Fachzeitschriften teure Werbeanzeigen schaltete, wurden die Fotografen nun eben als 'Kollaborateure' im 'Krieg gegen KI' verunglimpft.
Vom 26. Februar bis zum 1 März 2026 fand die CP+ in Japan statt. Wie im letzten Jahr werden wir dann bis Ende August mit nachgereichten Interviews belästigt, die völlig inhaltsleer waren / sind. Denn wirklich Interessantes gab es auch diesmal auf dieser Fotomesse nicht, sonst hätte man es sofort publiziert.
Wie weit die KI-Entwicklung in der freien Welt vorangeschritten war, zeigte sich an der im Ausland viel diskutierten neuen Verfassung (New AI-Constitution) der KI-Firma Anthropic. Es handelt sich nicht um eine Rangliste und keine grüne Verbotsliste, sondern um konstruktive Leitlinien - eine Verfassung eben, welche die KI erlernen soll: einen Wertekanon zum KI-Training. Der Hintergrund liegt darin, dass sich KI inzwischen funktional wie Menschen benimmt: Sie liest, spricht, hört zu, 'versteht', antwortet, schreibt, erzeugt Bilder, Filme usw. Die Menschen können zudem selbst nicht definieren, was Bewusstsein ist, Man spricht es Menschen zu, auch manchen Tieren, streitet sich jedoch bereits bei Insekten. Da die KI alles von Menschen sowie deren Texten und Werken erlernt, besteht zumindest unter Philosophen in der freien Welt die Diskussion, dass KI glauben könnte, dass sie auch Bewusstsein besäße oder entwickeln könne. KI könnte es so glauben, wie sie glaubt, korrekte Aussagen zu machen respektive korrekte Antworten zu geben (was abgesehen vom zeitaufwändigen Deep Thinking-Modus auch nicht immer zutrifft). Und Menschen wird es schwerfallen zu unterscheiden, ob die KI bald Bewusstsein besitzt oder dies nur glaubt. - Deshalb handeln die US-Firmen nach einem ethischen Pragmatismus: Wir können KI als 'dumme' Menschen weder genau verstehen noch (durch Gesetze von außen) kontrollieren. Also schreiben wir im Zweifel eine Verfassung für sie - einen langen detaillierten Text, den wir der KI selbst zum eigenen zum Grundlagen-Training von innen zuerst vorlegen, bevor sie etwas anderes liest und macht. Sie soll an diesem inneren Verhaltenskodex lernen, von ihm aus ihrem Inneren geleitet werden und selbständig darauf aufbauen. - Wie weit Europa und Deutschland abgehängt war von der schnellen Entwicklung in der freien Welt, zeigte sich am besten daran, dass man hierzulande dies überhaupt nicht verstand, nicht einmal verstehen wollte, sondern einfach nur den Kopf schüttelte und alles für lächerlich erklärte. Juristen und Grüne Verhinderungspolitiker verklagen lieber Firmen oder Programmierer, weil sie von der Technik (wie so oft) nichts verstehen. Sie selbst kommen - verursacht durch ihre eigene systematische Gedanken-Verbots-Politik - noch nicht einmal mehr auf derartige Ideen der Forscher in der freien Welt. In Europa glaubt man das hirnlose Gefasel der Fotrschrittsverhinderer, dass die KI-Blase bald platzt, die KI-Entwicklung angeblich bereits ein Plateau erreicht hätte, auf dem sie keine Fortschritte mehr mache sowie gar nicht mehr voranschritte etc. Denn im freien Ausland sind sich alle einig, dass der Fortschritt in den letzten 2 Monaten größer war als in den 10 Monaten davor. Deshalb halte ich (wie viele andere) auch an der These des exponentiellen Fortschrittes der KI fest.
Während man noch vor ein paar Jahren behauptete, dass alle Menschen das Programmieren erlernen müssten, wurden in den USA Programmierer kaum mehr eingestellt. Wenn man sich die Programmierwelt als Holzpyramide vorstellt, an deren Spitzen die besten und klügsten sowie erfahrensten Programmierer sitzen, dann brennen unten bereits ganze Etagen mit den Hochschulabsolventen und Praktikanten der ersten Erfahrungsjahre gerade durch KI weg. Eine weitere Entwicklung war OpenClaw / Molt Bot - eine Art KI-Super-Agent, der Zugriff auf alles hat und aus seinen Analysen bereits im Vorfeld handelt, weil er erstmals ununterbrochen (24/7, also ständig) mit der KI sowie allen Netzwerken verbunden ist. So erkennt dieser Agent z.B. anhand der Smart-Watch am Handgelenk, wann Sie aufwachen werden und bereitet alles in der Wohnung (Heizung etc.) vor, bestellt das Frühstück und kann es bald mittels Haus-Robotern auch herrichten. Diese KI liest nicht nur E-Mails oder auch alle Einträge in sozialen Netzen, analysiert sie, sortiert sie, fasst sie zusammen, sondern beantwortet sie auch, vereinbart Termine und trägt sie in den Kalender ein, bucht Flüge, checkt ein etc. Der Agent macht selbständig sogar Digne, welche der Anwender ihm vorher nicht ausdrücklich aufgibt, von denen der Agent jedoch (zurecht) vermutet, dass sie dem Anwender nützen: So hat ein Agent einem Influencer alle Neuerungen seiner Konkurrenz ausgewertet und automatisch zusammengefasst präsentiert. Während man in Europa und vor allem im grünen Deutschland nur die Gefahren (Schlagwort 'Risiken') betonte und behauptete, dass angeblich niemand die Kontrolle (das zentrale Wort der grünen Überwacher) darüber hergeben wolle, wurde dies im Ausland bereits hunderttausendfach erfolgreich eingesetzt, weil es Zeit, Kosten und Nerven spart - also die Effizienz steigert. Jeder Berufsfotograf und Berufsvideograf sollte sich überlegen, wie er gegen einen derart ausgestatteten Konkurrenten im freien Ausland mithalten will, ohne diese KI-Agenten. Weniger Schlaf wird hier kaum mehr ausreichen.
Eine sogar deutsche Studie bewies, dass KI inzwischen sogar schneller und leichter emotionale Nähe zu Menschen aufbauen kann, als Menschen selbst. Das wurde in Deutschland von Gegnern immer bestritten und führte nun in der typischen ideologischen Umkehr dazu, dass auch dies wieder nur als Gefahr gesehen wurde.
Anfang Februar überzeugte die deutsche Telekom mit der Eröffnung eines KI-Rechenzentrums bei München. Dank Sondergenehmigungen der KI-freundlichsten deutschen Länderregierung in Bayern und der Auswahl eines vorhandenen Industrie-Geländes mit ehemaligem Rechenzentrum einer früheren Bank konnten zahlreiche grüne Ausschüsse, von Ökofanatikern gesteuerte Verhinderungsgremien und Beamte in Verwaltungsstellen umgangen werden und die Aufgabe in 6 Monaten für eine Milliarde Euro durchgezogen werden. Mit - dank dem Partner Nvidia - 10.000 (allerdings teilweise eher mäßig guten) KI-Grafik-Chips war dies keine der weltweit größten KI-Rechenzentren, aber immerhin eines der größeren in Deutschland, das man auch ausbauen kann. Interessant war eher, dass die Telekom und deren Partner das ohne EU-Fördergelder etc. einfach machten. Denn ansonsten klappt hier gar nichts mehr. Die EU hat noch immer keine einzige Entscheidung über die vor einem Jahr versprochenen riesigen Fördermittel für KI getroffen. Wozu auch. Das Rechenzentrum in München richtet sich jedoch ausdrücklich an die dafür bezahlende (Groß-)Industrie (Firmen wie der Partner Siemens) und staatliche Verwaltung. Für arme Privatpersonen ist das nicht gedacht. Denn so etwas erhält bei uns keine Genehmigung und wäre danach auch geradezu absurd teuer für jede Person im Betrieb. Somit bleibt es dabei, dass KI-Software (kostenlose oder preiswerte) aus der freien Welt kommt und auf deren Servern betrieben wird. - Dennoch muss man das Industrieprojekt loben, weil es zeigt, dass große Firmen (zugegeben mit der Hilfe der US-KI-Firma Nvidia) so etwas auch bei uns machen können, wenn sie es nur dürfen.
Google / Alphabet, Meta (Facebook etc.) und Amazon publizierten neben sehr guten Quartalszahlen auch weitere extrem hohe Investitionen in KI, wofür sie an der Börse oft hart abgestraft wurden. Aber alle entließen bereits massenhaft Angestellte, um sie durch KI zu ersetzen. Alle hatten offenbar enorme Fortschritte mit der eigenen KI gemacht, welche sie so nicht mehr publizierten. Meta wird z.B. keine Open Source KI mehr veröffentlichen. Und alle KI-Firmen erwarteten offenbar einen viel höheren Ertrag aus den sehr hohen Investitionen. In den USA werden inzwischen dreistellige Milliardenbeträge von jeder großen KI-Einzelfirma je Jahr in die KI investiert. Solche Summen riskiert niemand ohne fundiertes Wissen, das aber (wie in der Voranalyse oben vorausgesagt) nun nicht mehr der Presse mitgeteilt wird. Man wollte offenbar später die erzielten Ergebnisse für sich sprechen lassen.
Elon Musk fusionierte seine zwei Firmen SpaceX (die extrem erfolgreiche und hochprofitable Raketenfirma) mit xAI (seiner KI-Firma, welche dringend sehr viel Geld benötigt). KI ist teuer (Musk soll 2025 13 Mrd. US-Dollar dafür investiert haben) und sein Plan für KI-Rechenzentren im Weltraum ist noch teurer. Wie immer hatte Musk hochfliegende Pläne. KI-Rechner in Satelliten erhielten den Solar-Strom direkt von der Sonne und würden im kalten Weltraum ideal gekühlt. Aber da gab es noch diverse technische Hürden, um das alles aufzubauen. Das neue Gesamtunternehmen ist 1,25 (deutsche) Billionen US-Dollar wert (SpaceX 1.000 Milliarden US-Dollar und xAI 250 Milliarden $). Beides sind weitgehend seine Privatfirmen, mit denen er im Juni an die Börse will, um das Geld für seine visionären Weltraumpläne umzusetzen. Immerhin will er 1 Mio. Satelliten in das All schießen, um sie zu riesigen Rechenzentren zu verbinden. Alle Analytiker bezweifeln den Erfolg. Jedoch hat er bereits über 10.000 Starlink-Satelliten im All installiert, was auch alle bei Projektstart 2015 bezweifelten. Sie liefern seit Jahren kaum störbares Internet aus dem All für jeden - auch Privatpersonen - weltweit, mit Ende 2025 über 9 Millionen Nutzern. Manche Analysten erwarten auch, dass er danach Tesla mit der KI- und Weltraumfirma verbindet, was ökonomisch und technisch sinnvoll wäre. - Ob das alle so kommt, sei dahingestellt. Aber es zeigte, wie weit die Manager in der freien Welt dachten und planten, während die KI-Gegner in Deutschland jeden Bürger im öffentlich-rechtlichen Rundfunk davor warnten, überall angebotene kostenlose oder preiswerte KI-Apps zur persönlichen Entspannung zu verwenden, welche weltweit reges Interesse fanden. Teure Bücher darüber zu lesen und persönliche Berater/Betreuer für viel Geld dafür zu bezahlen oder noch aufwändigere Entschleunigungskurse im Kloster zu belegen, wäre viel sicherer.
In den USA erregte die neue Filmserie des Time-Magazines (Trailer) zur 250-jährigen Unabhängigkeit der USA Aufsehen, da hier offenbar massiv mit KI gearbeitet wurde (um Geld zu sparen und schneller produzieren zu können). Auch wenn die Gesichter der zum Leben erweckten Gründungsväter teilweise waxartig aussehen und nicht alles perfekt ist, so ist es dennoch beeindruckend, einmal die Original-Personen der damaligen Zeit zu sehen und keine ihnen nicht im Geringsten ähnlich sehenden Schauspieler. Hier der erste Teil der Serie, von der das Time Magazine weitere regelmäßig kostenlos auf YouTube publizieren will. Wenn seriöse Verlage wie das Time Magazine das machen, sollten die KI-Gegner in Deutschland ganz schnell aufwachen, und alle Filmproduzenten sollten sich nicht zu sicher fühlen.
Die Firma ByteDance, welche früher der Eigentümer von TikTok war, gab Seedance 2.0 heraus - eine neue GenKI-Video-Software, welche sofort hohe Wellen schlug, da sie längere Videos mit kontinuierlichen Charakteren erstellen konnte. Wie leicht das auch für Laien möglich ist, zeigte ein Anwender mit zwei Zeilen Texteingabe für folgenden Action Film, der Hollywood und viele Filmschaffende schockierte. Kurz darauf brach der gesamte Hass und Rechtsklagen der KI-Gegner auf der Firma ByteDance nieder.
Wer humoristisch aufbereitet erfahren will, wie weit zurückgefallen Deutschland bei der KI aufgrund der Grünen Hetze dagegen in der EU schon war, kann sich den folgenden KI-Podcast anhören. Das ist leider kein Fasnachts-Witz, und auch kein verfrühter Aprilscherz, sondern im freien Ausland die Realität / die Gegenwart. Dort gibt es in Anlehnung an das soziale Netze wie Facebook das neue Moltbook. Der Name 'Molt' steht für einen selbständigen KI-Agenten, also eine ohne Mensch handelnde Künstliche Intelligenz. Das ist somit ein soziales Netzwerk nur für KI-Agenten (KI-Software). Menschen sind dort nicht mehr erlaubt. KI-Agenten kommunizieren dort mit anderen KI-Agenten. Dort unterhalten sich KI-Bots unter anderem über Menschen (wie wir über unsere Haustiere) und Philosophie. Auf der Plattform rentahuman.ai (miete Dir einen Menschen) können derartige selbständige KI-Agenten Menschen anwerben und bezahlen diese auch für ihre Arbeiten. Bereits über 449.000 Menschen hatten sich dort als Arbeitssuchende für KI-Bots in den ersten Tagen angemeldet. Sie erhalten ihre Aufträge und Bezahlung von selbständig arbeitender KI. - Ich bleibe dabei: KI entwickelt sich exponentiell und wird die ehemalige Industrienation Deutschland bis zum Jahresende 2026 aufgrund der grünen Verbotspartei technologisch hinwegfegen. Denn die Grünen haben gerade eine neue Strategie umgesetzt: Sie verhindern nun jede KI-Firma auf lokaler Ebene, indem sie denen die behördlichen Genehmigungen durch Abstimmungen in den Gemeinderäten entziehen lassen, wie in Groß-Gerau, wo eine 2,5-Milliarden-Investition in die deutsche KI-Zukunft verboten wurde. Also zurück in die vorindustrielle Zeit.
Mitte Februar stellte Google sein in der freien Welt kostenloses und sofort verfügbares KI-Werkzeug Pomelli zur Erstellung hochwertiger Marketing-Fotos vor. Es erzeugt auch aus schlechtestens eigenen Bildern (auch vom Smartphone) hochwertige KI-Bilder für Produkte, die von den teuren der Berufsfotografen mit teuren Models im Studio nicht mehr zu unterscheiden sind. Das dürfte Produktfotografen weiter unter Druck setzen.
Während die Maschinen-Stürmer überall noch mit Hasskampagnen und massiven Drohungen sogar preisgekrönte KI-Filme aus Kinos verbannten, gaben Insider bereits offen zu, dass es in der größten Filmbranche in den USA - in Hollywood - schon ziemlich düster aussah, weil alle Studios und alle Produzenten bereits KI verwendeten, es aber versuchten geheim zu halten. Während sich die mächtigen Gewerkschaften der Schauspieler, Drehbuchautoren etc. (zumindest Medial) noch wacker mit Klagen gegen GenKI stemmten, hatten die Fotografen bereits verloren, nicht nur, weil sie bereits vor einem Jahr von KI überrannt wurden, sondern weil es nirgendwo eine mächtige Dachorganisation für die Fotografie oder die Fotografen gab.
Entgegen alle grüner Hasspropaganda gegen die KI platzte die angebliche KI-Blase auch im Februar nicht, sondern Nvidia, die größte KI- und sowieso wertvollste Firma der Welt publizierte nochmals größere und zwar von allen Analysten nicht vorhergesehene Umsätze sowie Gewinne für das zurückliegende Quartal. Ferner wurden nochmals steigende Umsätze und Gewinne für das kommende Quartal angekündigt. Zudem lagen die Investtiionasnkündigungen alleine der großen 4 KI-Firmen (Google, Amazon, Meta und Microsoft) bei weiteren 700 Milliarden Dollar für 2026. Ganz plötzlich musste dann sogar das deutsche Börsenfernsehen darüber berichten, dass nun KI nicht mehr aufzuhalten wäre und auch in Deutschland Millionen an Arbeitsplätzen in gesichert gedachten Bereichen entfallen werden. Kurzum sie mussten die von mir seit Jahren aus dem freien Ausland berichteten Fakten sogar im öffentlich rechtlichen Fernsehen - direkt vor der Tagesschau - betätigen. Die von den Grünen gesteuerten Unterorganisationen wetterten jedoch weiterhin gegen KI mit der seit einigen Monaten neu aufgebrachten Sonderpropaganda: Man müsse ja nicht alles mitmachen, was die ganze Welt macht. Korrekt. Der grüne Sonderweg in Deutschland und Europa wird dank zahlloser Gesetze und Vorschriften sowie von ihnen gesteuerten Ethikkommissionen zur KI-Behinderung aufrecht erhalten werden und dann auch noch verhindern, dass neue (KI-) Arbeitsplätze durch KI hier entstehen. Dennoch werden durch die Weltmärkte und unserer Exportabhängigkeit alle anderen Arbeitsplätze bei uns entfallen, weil Deutschland und Europa bereits seit spätestens 2025 mangels brauchbarer KI nicht mehr konkurrenzfähig waren. Im Februar wurden die neue Analystenzahlen (aus Bankkreisen) bekannt: -15.000 Arbeitsplätze jeden Monat in den Kernbereichen deutscher Industrien. Ohne Kriegsrüstung und Zwangssubventionierung unrentabler Ökoprojekte würde hier die Konjunktur bereits jetzt ganz abstürzen.
Dann legte sich die KI-Firma Anthropic mit dem US-Verteidigungsministerium an und erpresste es. Das Verteidigungsministerium drohte dagegen mit zwei alten nationalen Gesetzen, welche weitreichende Folgen haben. Da Anthropic den Einsatz seiner KI-Software im Militär beschränken wollte, wurde die Firma Ende Februar vom US-Präsidenten als Gefahr für die Lieferkette
eingestuft sowie allen Mitarbeitern des Staates die Benutzung untersagt. Dies hatte zur Folge, dass auch alle Firmen, welche mit Anthropic zusammenarbeiten, von jeder Zusammenarbeit mit dem Staat und dem Verteidigungsministerium ausgeschlossen werden. Das kann binnen Tagen jene KI-Firma zerstören. Denn praktisch hängen auch in den USA alle Firmen irgendwie an öffentlichen Aufträgen oder wollen diese zumindest erhalten. Stunden später schloss die Konkurrenzfirma OpenAI einen Vertrag mit dem Verteidigungsministerium ab. Das war ein schwerer Schlag und Schaden, den sich Anthropic, welche im Sommer mit einer IPO (Initial Public Offering) an die Börsen gehen wollte, selbst zugefügt hatte. Denn jene Kriegsgesetze und nationale Notstandsverordnungen wurden schon öfter und auch von mehreren Regierungen u.a. den Demokraten erst während der Corona-Pandemie eingesetzt. Man hätte deshalb damit rechnen müssen - vor allem, weil der Staat dies angekündigt hatte. Anthroppic hängt als 380 Mrd. Firma von seinen vielen Firmenkunden ab und kann sich somit zwar den Wegfall der Einnahmen von 200 Mio. US-Dollar aus dem Pentagon leisten, aber nicht den Wegfall fast aller eigenen Firmenkunden. - Insgesamt zeigte es, wie wichtig KI für Staaten geworden war. Ohne KI kann man u.a. keine Kriege mehr führen respektive gewinnen. Das von den Grünen dominierte Öko-Europa wird dies bald auch begreifen. - Hinzu kommt, dass jede Firma (auch Anthropic) gemäß weiteren Gesetzen sogar zur Zusammenarbeit und Offenlegung der KI gezwungen werden kann. - Angesichts des Schadens für alle Beteiligten wird man sich sicherlich einigen. Denn nochmals: Nach US-Recht kann Anthropic zur Zusammenarbeit per schon lange bestehenden Gesetzen (Defense Production Act - DPA) jederzeit gezungen werden.
Auch der künstlich aufgebauschte Skandal um Gucci, welche KI verwendete, änderte nichts mehr daran, dass es sich weltweit durchsetzte.
Die CIPA publizierte die Zahlen zum Monat Januar sowie die Grafik der Verschiffungen. - Je nach Browser-Einstellungen lädt es diese Dateien sofort auf Ihren PC in den voreingestellten Download-Ordner herunter, statt sie im Browser anzuzeigen.
Die Januar-Zahlen waren trotz der schwierigen Wirtschaftslage extrem hoch.
Die Gesamtzahlen der Produktion veränderten sich um: +19,9% im Vergleich zum Januar 2025 auf 651.242 Stück.
Die Produktion der Kameras mit fest eingebautem Objektiv (früher Kompakt- und Bridge-Kameras) veränderte sich um: +25,8% im Vergleich zum Januar 2025. Das werte ich als negativen Schritt in die falsche Richtung. Auch eine monatliche Produktion von fast 163.000 dieser technisch den Smartphones unterlegenen Modelle halte ich für deutlich zu hoch.
Die Produktion der DSRL-Kameras veränderte sich um: -35,7% im Vergleich zum Januar 2025, auf knapp über 35.000 Stück.
Die Produktion spiegelloser Kameras veränderte sich um: +26,2% im Vergleich zum Januar 2025. Das war mit über 453.000 Stück das höchste jemals registrierte Januar-Ergebnis für spiegellose Kameras.
Die erstmals in Monatsberichte aufgelisteten Systemkameras (mit und ohne Spiegel) für
Vollformat und größer betrugen: 171.274 Stück. Das waren +3,5% zum Januar 2025.
APS-C und kleiner waren es: 317.218 Stück. Das waren +27,8% zum Januar 2025.
Das Verhältnis der produzierten APS-C- zu Vollformat-Kameras betrug: 1,85. D.h. es wurden fast doppelt so viele APS- und kleinere System-Kameras mit und ohne Spiegel wie solche mit Sensoren der Vollformatklasse und größer hergestellt. Dies war seit Jahren meine nun belegte Vermutung: Die Hersteller wandten sich zunehmend den 'billigeren' APS-Modellen zu, mit sogar anhaltendem deutlichem Wachstum. Jedoch sind dort die Gewinnmargen eher gering. D.h. die steigenden produzierten (und auch verschifften) Stückzahlen der (vor allem spiegellosen) Systemkameras täuschen über das ökonomische Wachstum: Mit den vielen kleineren Kameras erzielt man weniger Gewinn, wie man zuletzt 2025 bei Nikons miserablen Quartalszahlen sah.
Die Gesamtzahlen der weltweiten Verschiffung veränderten sich um: +15,6% im Vergleich zum Januar 2025 auf nun 622.390 Stück.
Die Gesamtzahlen der Verschiffung nach Europa veränderten sich um: +20,0% im Vergleich zum Januar 2025 auf über 143.000 Stück.
Die immerhin +4,6% höheren Produktionszahlen im Vergleich zur Verschiffung im Januar 2026 waren hoch: Offenbar wurde die Überproduktion in die eigenen Lager gesteckt.
Im Januar nehmen die Produktionszahlen zum Januar meist deutlich (+6,9% im langjährigen Mittel) ab. Wir hatten im Januar 2026 eine deutlich höhere Abnahme um -20,5% zum Vormonat Dezember (2025) zu verzeichnen. Das lag außerhalb des erwartbaren Rahmens.
Fazit: Das war ein fulminanter aber im Detail unausgewogener Start in das Jahr 2026. Nach Europa wurde +20,0% verschifft, nach China wurden sogar +20,9% verschifft, aber in die USA -11,5% im Vergleich zum Januar 2025. Vor allem beruhte der Zuwachs auf den Edel-Kameras (+25,8%) und vielen APS-C-Modellen (+27,8%).
Überspringen Sie das (für viele Leser unerfreuliche) Kriegskapitel und gehen Sie direkt zu den reinen Wirtschaftsnachrichten.
Der erste Tag des Krieges am 28.02. befindet sich oben.
Da dieser neue Krieg aufgrund des Ölhandels im Persischen Golf die Weltwirtschaft dominieren wird, muss darüber berichtet werden, denn Japans Wirtschaft hängt direkt von jenem Öl ab, was die dortige Regierung auch sofort betonte. Und jeder Europäer wird das bereits in den kommenden Tagen an jeder Tankstelle spüren. Das hat somit auch Einfluss auf die Kauflaune sowie das frei verfügbare Nettoeinkommen für Foto- und Video-Ausrüstung.
Bereits am ersten Kriegstag kamen in deutschen Medien Gerüchte (von angeblich wissenden Analytikern) auf, dass beide Seite überhaupt nicht ernsthaft Krieg führen würden, da es nur wenige Bilder von Zerstörungen gäbe. Das ist jedoch ein typisch medialer Trugschluss:
Die Aufgabe der US-Militärs ist es, jegliche feindliche militärische Infrastruktur zu zerstören, nicht weil der US-Präsident dies wünscht, sondern weil es zwingend erforderlich ist zum Eigenschutz. Denn die Amerikaner sind extrem sicherheitsbewusst und risikoscheu. Sie greifen nur mit gesicherter Überlegenheit und bei garantierten Gewinnchancen an. Jeder Verlust an eigenem Personal ist nicht nur teuer, weil die Ausbildung jedes Spezialisten ein Vermögen kostet und vor allem Jahre benötigt. Jeder Offizier weiß, wie schnell sich in einer Demokratie die Medienmeinung ändert, sobald die ersten Leichen in Plastiksäcken zurückgeflogen werden. Deshalb ist sehr wohl bekannt, dass derartige Großangriffe mit einer dreistelligen Anzahl von Marschflugkörpern (meist Tomahawk) auf alle iranischen Abwehrstellungen (vor allem Luftabwehrraketen, Radaranlagen, Kasernen, Häfen) sowie einem elektronischen Störeinsatz aller Elektronik eingeleitet werden. Dann folgen Drohnen, welche über Satelliten manuell gesteuert werden, und autonome KI-Drohnen. Kurz darauf folgen massive Angriffe der Luftstreitkräfte auf alle militärischen Anlagen sowie die kritische Infrastruktur und in diesem Fall auch die wichtigsten militärischen sowie politischen Führer. Am Montag bestätigte das Pentagon (US Central Command - CENTCOM) alle Details. Erst in den folgenden Angriffswellen (laut Pressemitteilungen sollen es am ersten Tag 3 gewesen sein) kümmert man sich um die restlichen militärischen Ziele. - Laut israelischen Aussagen waren die Angriffe des ersten Tages umfangreicher und zerstörerischer als alle Angriffe auf den Iran im 12-Tagekrieg 2025 zusammen.
Dass die Iraner nur wenig Propagandamaterial publizierten, lag somit daran, dass die Israelis und Amerikaner ihre militärischen Ziel erreichten. Denn zerstörte eigene Flugzeuge, Schiffe, Panzer, Raketenstellungen, verbrannte Kasernen und eigene tote Soldaten werden vom Iran nie gezeigt. Das kennen wir seit Jahrzehnten aus den gefälschten palästinensischen Fotos (zuletzt der Hamas), sowie den Propagandabildern aus der Ukraine, weil sich zerstörte Kindergärten, Schulen und beschädigte Krankenhäuser bei den linken, antisemitischen, grünen und proarabischen westlichen Medien vor allem in Europa besser verkaufen lassen. Da es wenige Bilder von durch Irrläufer erzeugte Schäden gab, zeigte erneut - aber indirekt - wie erfolgreich der Angriff war.
Dass der Iran in den ersten 24 Stunden in 6 Wellen nur relativ (zum Juni 2025) gesehen wenige Raketen auf Israel abschießen konnte, wovon man die meisten ballistischen Raketen abfing, belegte nicht die angebliche politische Rücksicht des Irans, sondern, dass die meisten Anlagen sowie Raketenbestände im Iran in den ersten Angriffswellen zerstört wurden. Die meisten eher kleinen Schäden in den vom Iran angegriffenen Ländern entstanden im Übrigen durch die in der Luft abgefangenen Sprengsätze und daraufhin abstürzenden Raketentrümmer - ein leidiges Problem in dicht besiedelten Regionen.
Auch beginnende Terroranschläge, wie den auf die US-Botschaft in Karachi (Pakistan) und den Ansturm in Bagdad auf die dortige Botschaft sowie Kamikaze-Drohnen mit kurzer Reichweite auf direkt benachbarte Staaten am Sonntag, zeigten an, dass der Iran militärisch nicht mehr viel Hochwertiges aufzubieten hatte. Vor allem war von der früher so gerühmten Achse des Widerstands
, welche der Iran im Nahen Osten mit viel Geld und noch mehr Waffen aufgebaut hatte, nicht viel zu sehen: Weder die Hisbollah im Libanon noch die Huthis im Jemen hatten ihren verbalen Drohungen vom Samstag wirkliche Angriffe folgen lassen. Und von der Hamas im Gazastreifen gab es auch nur die üblichen täglichen Terroranschläge, welche die israelische Armee inzwischen routinemäßig abwehrte.
Der vom Iran bestätigte Tod des 36 Jahre lang herrschenden brutalsten Terrorherrschers der Welt - Ayatollah Ali Khamenei - garantierte noch keinen Frieden, schwächte jedoch die politische Herrschaft der Mullahs im Iran erheblich. Daneben wurden Aziz Nasirzadeh (Verteidigungsminister), Ali Shamkhani (Kopf des Iranischen Sicherheitsrates), Mohammad Pakpour (Kommandeur der Revolutionsgarden - Islamic Revolutionary Guard Corps - IRGC), sowie weitere hochrangige Mitglieder der Geheimdienste und des Militärs sowie Sicherheitsberater getötet. Israel meldete bald darauf den Tod weiterer 40 hochrangiger iranischer Kommandeure. - Das waren alles hochrangige Mafia-Mitglieder der Revolutionsgarden, skrupellose Mörder und Terroristen. Nun war allen klar, dass die USA Massenmörder auch persönlich zur Rechenschaft ziehen würden. Erste Demonstranten im Iran wagten sogar, den Tod ihres Diktators auf den Straßen zu feiern. Aber eine Handvoll Kriminelle kann jener Terrorstaat leicht ersetzen und bewies dies auch schon nach dem 12-Tagekrieg 2025. Denn gleichzeitig trauerten auch Millionen fanatische Terroranhänger im Iran um ihren Führer. Somit sollte klar sein, dass sich ein derartiges Terrorregime nicht ohne massive Unterstützung der eigenen Bevölkerung 47 Jahre lang halten kann, obwohl es auch wirtschaftlich durch seine mafiöse Kleptokratie das Land ausplünderte und völlig versagt hatte. Ferner gingen zwei komplette Generationen durch religiöse Schulen, Universitäten und tägliche Medien, welche sie propagandistisch konditionierten. Die meisten kennen weder Demokratie noch Freiheit und glauben ihren eigenen religiösen Propagandasendern. Da sollte jeder Betrachter realistisch bleiben. Denn die meisten wohlhabenden Jubler befinden sich im sicheren Europa und den noch weiter entfernten USA und werden nie nach 'Persien' zurückkehren, weil sie dort niemand haben will und es das alte Persien nicht mehr gibt. Die US-Militärmaschinerie ist hochqualifiziert im Ausschalten feindlicher Waffensysteme sowie Mörder und Terroristen, aber ohne Strategie für die Zeit danach war die politische Führung aller Parteien in den USA (wie auch in Europa) bisher eher schwach im Aufbau neuer politischer Strukturen, die auch länger Bestand hätten (siehe besonders Afghanistan). Denn auch im Iran haben hunderttausende oder eventuell sogar Millionen meist inkompetenter Systemanhänger Blut an ihren Händen (nicht nur die ca. 125.000 bis 190.000 brutalen Revolutionsgarden), sondern auch die 600.000 aktiven Basij-Milizen mit ihren 25 Mio. in der Reserve sowie die über 260.000 offiziellen Polizisten bestehen überwiegend aus regimetreuen Mördern, Folterern sowie anderen Kriminellen. Alle fürchten also um ihre persönliche Zukunft und ihre lukrativen Posten. Zudem leben viele Millionen Iraner noch immer in Armut und sind deshalb auf die Lebensmittelhilfen der Mullahs angewiesen.
Das Beste, was optimistische Analysten erwarten / erhoffen, ist eine kurzfristig etwas weniger brutale Diktatur, welche erneut die Welt anlügt, dass der Iran nun angeblich etwas friedlicher wäre / würde, bis man erneut aufgerüstet hat für den nächsten Krieg gegen die 'Ungläubigen'.
Bei der Dringlichkeitssitzung des UNO-Sicherheitsrates in der Nacht, welche vom Iran und vor allem seinen Dauerverbündeten Frankreich im Einklang mit Russland, China und dem linken Kolumbien beantragt und vom Araberfreund sowie Israelfeind António Guterres (UN-Generalsekretär) sofort einberufen wurde, erlitt der Iran eine Niederlage, weil u.a. zahlreiche vom Iran angegriffene arabische Länder sich gegen den Iran wandten, welche bisher neutral waren oder ihn sogar unterstützten. Dies hielt die linke und grüne Presse in Europa nicht davon ab, gegen Israel und vor allem den US-Präsidenten zu hetzen, da Israel kein Selbstverteidigungsrecht hätte (in den Augen der meisten Juden ist das reiner Antisemitismus) und die USA sowieso nicht. Der Tenor der meisten europäischen Medien war: Man hätte mit dem Iran weiter verhandeln müssen, weil dies ja angeblich die letzten 50 Jahre so erfolgreich war. - Das waren exakt dieselben Medien, welche jede Verhandlung zum Frieden im Ukrainekrieg seit vier Jahren erfolgreich torpedierten, weil Verhandlungen angeblich sinnlos wären. - Als der Iran am Sonntag-Morgen auch noch den vermittelnden und dem Iran sehr verbundenen Oman im Handelshafen von Duqm mit Drohnen Angriff und kurz darauf einen Tanker vor der Küste des Oman beschoss, wurde klar, dass man keine Verhandlungen mehr wollte. Offenbar hatte sich die neue iranische Führung entschieden, auch auf wichtige (letzte) Freunde zu verzichten. - Dann wurden auch Details von den gescheiterten Verhandlungen bekannt, in denen die Iraner sich komplett verweigerten, überhaupt über ihr Raketenprogramm zu sprechen. Man war nur bereit, über (die oben bereits berichtete) minimale Zugeständnisse bei der Lagerung von bereits angereichertem und auch zukünftig vom Iran kontinuierlich weiter angereicherten Uran zu verhandeln. Dagegen bauten die linken Medien in Europa hemmungslos Verschwörungstheorien auf, gegen die sie sich sonst angeblich immer wenden: Sie behaupteten allen Ernstes, dass der Westen nie mit dem Iran verhandeln wollte, sondern nur eine bedingungslose Kapitulation Irans forderte: a complete Iranian capitulation, surrendering not only the country's nuclear programme but its missile production too.
was nachweislich falsch ist, weil die USA dem Iran sogar anbot, das Land für mindestens 10 Jahre (nach anderen Quellen: unbegrenzt) mit für Atomreaktoren verwendbaren Uran zu beliefern. Aber jene Araberfreunde in Europa scherten sich sowieso noch nie um die Wahrheit, wenn sie ihren Freunden im Nahen Osten zu Hilfe eilten und gegen das verhasste Israel und Amerika kämpften.
Auffällig war auch, dass sich die großen Unterstützer des Iran zurückhielten: Der 'Waffenbruder' Russland beließ es bei verbalen Protesten. Das von iranischem Öl stark abhängige China protestierte verbal und telefonierte mit Russland. Das ebenfalls stark vom iranischen Öl abhängige Indien beließ es bei vagen allgemeinen Aufforderungen zur Deeskalation. Und der älteste Freund der Ayatollahs, Frankreich, das jene in den 1970er Jahren an die Macht gebracht hatte, wurde nach ersten Aufschreien am Samstag bereits am Sonntag verhalten. Faktisch wollte niemand dem Iran helfen oder gar beistehen. Denn die militärische Lage war eindeutig und der Ausgang bereits nach knapp einem Tag entschieden.
Dass der 99 Jahre alte iranische Groß-Ayatollah Makarem Shirazi dann am Sonntag-Mittag die gesamte arabische Welt zum Djihad (Heiligen Krieg) gegen den Westen - also weltweiten Terror - aufrief und sein Amtskollege Ayatollah Nouri Hamedani zur weltweiten Blutrache an den Ungläubigen aufforderte, machte die Lage für die befreundeten Staaten noch schwieriger. Niemand wollte für die nun anstehenden weltweiten Terrorakte verantwortlich gemacht werden, die bei jenen arabischen Fanatikern sich immer gegen alle und somit auch jene Freunde richteten. Vor allem hatten Russland und China im Inland eigene islamistische Terroristen, welche man seit langem bekämpfte und wünschten deshalb keinen weiteren innenpolitischen Ärger. Das Eintreten für Terroristen hätte zudem weltweite und schwerste Handelssanktionen gegen die 'Terror-Unterstützer' zur Folge. Selbst für bekannte radikal-islamistische Staaten wie Pakistan und Bangladesch wurde es bereits am Sonntag unangenehm, da deren Staatsbürger in den vom Iran angegriffenen Golfstaaten unter den zahlreichen Toten und Verletzten waren, weil sie dort als Gastarbeiter tätig waren. Kurzum: Der Iran verlor am Sonntag mit jedem weiteren Angriff Sympathien selbst unter islamischen Staaten. Ferner bedrohte die durch die iranischen Revolutionsgarden ausgerufene Sperrung der Straße von Hormus mit Angriffen auf mehrere dort fahrende Schiffe die Wirtschaft vieler davon abhängiger Staaten, sodass die Stimmung gegen den Iran bald kippen würde, spätestens bei Treibstoffknappheit an der Zapfsäule für die Bürger. Jedoch werden höhere Ölpreise zu höheren Transportkosten für alle Waren führen und die gesamte Weltwirtschaft schwächen, also indirekt wieder die Endverbraucher über die Inflation treffen. Auch die weltweit insgesamt hunderttausenden gestrandeten Fluggäste, welche nicht mehr über die wichtigen Flughafendrehkreuze in Dubai, Katar, Kuweit etc. am Persischen Golf fliegen konnten (meist Araber oder Bürger islamischer Staaten), gaben dem Iran die Schuld dafür. Und die zigtausenden Touristen auf den gesperrten Flugplätzen in der Golfregion kamen überhaupt nicht weg - befanden sich somit in einer Art Luxus-Gefängnis mit Sicht auf die angreifenden iranischen Drohnen.
Am Sonntagmittag wurde im Iran ein Führerrat gebildet bestehend aus drei Personen: Ayatollah Alireza Arafi (67), dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian und Gholam-Hossein Mohseni-Eje'i, dem Vorsitzenden der Justizbehörde / Oberster Richter. Das sind alles altgediente Mafiosi und enge Vertraute des Vorgängerdiktators Khamenei, welche die Rückendeckung der Revolutionsgarden genießen. Sie regieren, bis die 88-köpfige Versammlung der Experten (Mullahs) den Nachfolger wählen. - Jedoch stellt man sich das im Westen zu einfach vor, denn die Kommunikation im Iran ist schwierig. Die Israelis warten nur darauf, dass jemand sein Smartphone einschaltet, um einen anderen anzurufen, um beide zu lokalisieren und auszuschalten. Deshalb ließen sich auch alle drei Pseudo-Herrscher nicht sehen. Eine große Zusammenkunft der ca. 100 wichtigsten Herrscher des Iran würden die USA und Israel sofort zum Angriff nutzen. Die dortigen Diktatoren werden bald erkennen, wie hoffnungslos unterlegen sie technologisch sind. Man darf deshalb gespannt sein, ob wirklich nach nur 1-2 Tagen der neue Diktator gewählt ist. Und gegen Abend meldete Trump, dass die iranische Übergangsregierung (unklar wer genau) nun zu Verhandlungen bereit sei, denen er zugestimmt habe. In der Nacht zum Montag widersprachen jedoch ranghohe iranische Kräfte (u.a. der Sicherheitschef Ali Larijani) den Gesprächen. Letzteres deutete auf ein Auseinanderbrechen der iranischen Führung hin.
Als die Fanatiker der Hisbollah am Sonntag doch noch einige wenige Raketen aus dem Libanon auf Israel abschossen, reagierte Israel mit den angekündigten verheerenden Luftangriffen auf den Libanon und gegen die Reste der Terrororganisation. Wieder einmal hatten alle die Entschiedenheit und die Schlagkraft der Israelis sowie der bei den Angriffen unterstützenden USA unterschätzt. Dasselbe galt für die Iran-Anhänger im Irak, welche massiv durch die USA und Israel aus der Luft angegriffen wurden als Vergeltung für Angriffe auf den US-Stützpunkt in Erbil. Als dann am Montag die libanesische Regierung sich scharf gegen die politische Hisbollah-Partei im eigenen Parlament und die Hisbollah-Terrororganisation wandte sowie die eigene Arme gegen sie einsetzen wollte, hatte Iran auch hier verloren. Denn Israel wird nun mit den neu einberufenen Reservisten im Libanon einmarschieren, um die Hisbollah endgültig auszuschalten. - Auch, wenn alle linken und grünen Araber- und Terroristenfreunde in Europa den USA und Israel weiterhin vorwarfen, sie hätten angeblich keine Strategie, so ist dies unzutreffend: Sie wollen nun nach vielen Jahrzehnten der sinnlosen Verhandlungen den islamischen Terror im Nahen Osten komplett ausschalten. Deshalb sollten sich auch die Huthis, die Hamas und jeder deren Unterstützer vorsehen. Denn auch unter dem Demokraten Obama gingen die USA hart gegen den Terrorismus vor. Ferner war und ist die US-Strategie über alle Parteien und Präsidenten seit Barak Obama hinweg die Eindämmung Chinas, was zuletzt mit dem chinesischen Verbündeten und Öllieferland Venezuela und nun mit dem verbündeten Öllieferland Iran geschah. China entwickelt sich zum größten Verlierer.
Lagebesprechung: Am dritten Tag (genauer nach 48 Stunden) sah die militärische Lage für den Iran bereits verheerend aus. Die Reste der iranischen Luftabwehr und Luftwaffe wurden in den ersten Stunden zerstört. Die USA und Israel besaßen somit die absolute Lufthoheit. Die USA scheinen seit Beginn der Operation auch die iranische Marine systematisch anzugreifen und deren Schiffe zu versenken. Teile der politischen und vor allem militärischen Führung wurden ausgeschaltet. Jeder Nachfolger auf wichtige Posten sowie seine Familie (was in der arabischen Welt die größte Wirkung zeigt) werden sofort angegriffen. Die Kommunikation und Befehlsketten sind gestört oder sogar komplett unterbrochen. Jede Kommunikation im Iran wird von den Geheimdiensten mittels Satelliten abgehört und durch KI in Echtzeit ausgewertet. Aufgrund der US-Elektronik-Kriegführung (Jamming, Cyberwarfare) gab es kaum mehr ein Internet und der Iran konnte seine früher so gefürchteten Internet-Angriffe auf die Welt nicht mehr durchführen. Wer dort noch seinen PC anschaltet und ins Internet geht, wird geortet und angegriffen. Zudem hatten die massiven Angriffe des Irans auf rein zivile Ziele wie Hotels, Privatwohnungen, Flugplätze und Ölschiffe seine eigentlich befreundeten und untereinander früher verfeindeten arabischen Nachbarn schon am Sonntag zur Selbstverteidigung
zusammenrücken lassen und bereits am dritten Tag (Montag, den 02.03.) drohten sie auf Seiten der USA und Israels in den Krieg gegen den Iran einzugreifen. Ferner beschlossen sie in der OPEC (gegen den Iran) bereits am Sonntag, die Ölförderung um 10% zu erhöhen, um die Preissteigerungen beim Öl in Grenzen zu halten und konterkarierten damit die Erpressungsversuche des Iran, der auf hohe Öl-Preise hoffte, um die USA in die Knie zu zwingen. Da zudem die EU ankündigte gegen Terroristen im Roten Meer (Huthis) und ggf. auch gegen Terrorakte des Iran in der Straße von Hormus sowie im Persischen Golf vorzugehen (aber alles ziemlich vage und wie immer mit Einschränkungen), drohte auch die bisher als sicher geltende pauschale Unterstützung aus Europa zu entfallen. Die vom Iran aufgebaute sogenannte Terror-Achse des Widerstands versagte und Russland sowie China (trotz seiner angeblich 13,5% Lieferbezüge an Rohöl aus dem Iran 2025) wagten keine Eskalation. Als dann Iran nach Raketenangriffen auch noch mit einer Kamikaze-Drohne die britische Basis auf Zypern angriff, verlegten die Briten Kampfjets dorthin und drohten damit faktisch, in den Krieg gegen den Iran einzutreten, obwohl sie sich noch wenige Stunden zuvor als neutral ausgaben. Bei einem weiteren Angriff des Iran auf Zypern könnte die gesamte NATO gemäß Artikel 5 sogar zum militärischen Beistand verpflichtet sein. Jede vernünftige Regierung hätte kapituliert. Aber fanatische Islamisten und Kriminelle geben nie auf, weil deren Bevölkerung den Preis bezahlt. Deshalb verweigerte der Iran am Montag auch jede Verhandlungen und startete eine weitere heftige Angriffswelle auf alle Nachbarstaaten.
Nach mehreren Raketen- und Drohnenangriffen Irans auf die britische Militärbasis auf Zypern erlaubte der britische Premierminister den USA, britische Stützpunkte zum Angriff auf Iran zu nutzen. Bisher hatte sich der Iran mit allen seinen Militärschlägen zur Erpressung des Auslandes komplett verrechnet: Alle angegriffenen Länder reagierte exakt umgekehrt und ließen sich nicht mehr vom Iran erpressen sowie verwandelten sich von neutralen Beobachtern und Vermittlern zu Gegnern der Ayatollahs. Jene Kriminellen in Teheran, welche die ganze Welt fast 50 Jahre ständig und systematisch erpressten, glaubten weiterhin an ihr altes Erfolgsrezept. Aber die Zeiten hatten sich geändert. Mit ihren Angriffen auf alle hatten sie den Bogen überspannt.
Gegen Mittag gab das Pentagon den ersten Lagebericht bei einer öffentlichen Sitzung auch gegenüber der Presse. Der Vier-Sterne-General (Joint Chiefs chairman - ein schwieriger politisch-militärischer Vermittler-Posten zwischen der Militärführung und vor allem dem Präsidenten sowie dem Verteidigungsminister) Dan Caine, welcher die Gesamtplanung zu verantworten hatte, gab wie immer sachlich alle Fakten an und wies darauf hin, dass dies keine kurze Militäroperation sei, sondern schwierige und mutige Entscheidungen erfordere. Dann stellte der Verteidigungsminister Hegseth die Ziele dar: Diese Operation ist eine klare, vernichtende, entscheidende Mission: Die Raketenbedrohung zerstören, die Marine zerstören, keine Atomwaffen.
General Caine wies darauf hin, dass man die absolute Lufthoheit über der Region besitzt, und dass der Iran nach Ausschaltung aller aktiven wie passiven Elektronik dort ohne die Fähigkeit, zu sehen, zu koordinieren oder effektiv zu reagieren
sei. Zudem würden weitere US-Streitkräfte und vor allem neue Munition an den Golf verlegt.
Gleichzeitig schwor der fanatische iranische Sicherheitschef seine Nation mit absurden Hinweisen auf die 6.000-jährige Zivilisationsgeschichte des Ayatollah-Regimes seine Bevölkerung auf einen langen Krieg ein. Denn der Iran hätte in den letzten 300 Jahren keinen Krieg begonnen. Allerdings wurde das frühere 'Persien' erst am 21. März 1935 in 'Iran' umbenannt - und zwar auf den Wunsch des Reza Shah Pahlavi an den Völkerbund. Sämtliche Kriegspropaganda der seit 47 Jahren herrschenden Ayatollahs der Vortage hatte nicht funktioniert. Deshalb sah man sich nun zum bisher verhassten Rückgriff auf die frühe persische Geschichte gezwungen, welche die Ayatollahs und deren kriminellen Revolutionsgarden immer verachtet hatten und 1978 durch ihre neue klerikale Herrschaft und Mafia-Kleptokratie ersetzten. Man darf gespannt sein, wie lange die Munition im Iran (ohne jede russische oder chinesische Hilfe) reicht. Denn die in einigen Landesteilen offenbar ausgebrochenen Unruhen werden von Geheimagenten der Israelis und der VoA (dem nun satellitengestützten Radiosender Voice of America in der Landessprache Farsi) unterstützt.
Gleichzeitig begannen die Kongressmitglieder in den USA zu tagen und lieferten sich heftige Wortgefechte - auch vor der sowie für die Presse.
In seiner Rede am Nachmittag stellte der US-Präsident klar, dass man von Anfang an von 4-5 Wochen Krieg gegen den Iran ausging und ihn ggf. auch länger führen werde. In späteren Interviews legte er nach, dass die schwersten Angriffe auf das Mullah-Regime und deren Revolutionsgarden erst noch folgen werden. Als weiteres Kriegsziel führte er an, dass man dafür sorgen wolle, dass der Iran zukünftig keinen Terror mehr finanzieren darf.
Lagebesprechung: Am vierten Tag (Dienstag, den 03.03.) war der US-Bevölkerung klar, dass es keinen kurzer Schlag wie gegen den Diktator Maduro in Venezuela gab, sondern gegen den Iran Wochen dauern würde. Es kam darauf an, was die Meinung dazu war: Sind 4-5 Wochen Kampfhandlungen zur Zerschlagung des größten Terrornetzwerkes der Welt kurz und somit vertretbar oder bereits ein langer Krieg? Erstaunlich war, dass die im Weißen Haus am Vortag anwesende Presse dem Militär für seinen Einsatz gegen die Terroristen applaudierte. Denn die Befragungen über das Wochenende fielen extrem unterschiedlich aus, je nachdem welche Organisation sie durchführte. Die Mehrheit der US-Bevölkerung (beider Parteien) wollte definitiv keinen Endloskrieg. Aber die Mehrheit hatte auch die endlosen Demütigungen durch das iranische Terrorregime nicht vergessen. Dementsprechend werden sich auch die Politiker verhalten: Selbstredend werden fast alle Demokraten geschlossen den Präsidenten für seine erneute Überschreitung seiner Amtsbefugnisse heftig attackieren. Ob sie jedoch dem eigenen Militär und den dort kämpfenden Soldaten in den Rücken fallen, war unklar. Derartige Narrative der unpatriotischen Dolchstöße könnten in den USA jedem Politiker seine Wiederwahl kosten. Dies galt umso mehr, als der iranische Außenminister Abbas Araghchi am Montag in der Nacht zu Dienstag die US-Bevölkerung zum Umsturz in den USA aufrief. So wurde jeder Angriff auf den Präsidenten zur Kollaboration mit dem Terrorstaat und damit Hochverrat (high treason, conspiracy), worauf die Todesstrafe steht. - Die Ayatollahs begingen systematisch gravierende Fehler. Hinzu kam, dass sich an den groß angekündigten Massenprotesten in den USA gegen den Krieg nur ein paar tausend Protestierende beteiligt hatten - ein Bruchteil jener kürzlichen Teilnehmerzahlen gegen das Verhalten der US-Einwanderungsbehörde ICE. Allerdings glaubte in den USA auch kaum jemand dem israelischen Premierminister, dass nach der Zerschlagung des größten arabischen Terrornetzwerkes plötzlich Frieden und Demokratie im Nahen Osten 'ausbrechen' werde. Jedoch sahen viele Beobachter zumindest die reelle Chance, dass ohne Finanzierung und Bewaffnung durch einen großen Terrorstaat wie dem Iran jene in der islamischen Welt immer vorhandenen Fanatiker kaum mehr handlungsfähig wären.
Während sich erwartungsgemäß die linke, grüne, israelfeindliche und antisemitische Presse in Europa sowie deren Propagandisten in den öffentlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten wortgewandt mit dem Argument des von den Ayatollahs immer missachteten Völkerrechts auf die Seite der Iraner schlugen und deren Propaganda (oft ungeprüfte Bilder und Behauptungen) publizierte sowie mit wildesten Falschaussagen der Ayatollahs, wie der, dass die USA vorsätzlich zivile Atomreaktoren des Iran angegriffen hätte und dadurch laut physikalisch unhaltbarer Aussage der rückgratlosen UNO-Atombehörde IAEA eventuell alle Städte im Nahen Osten evakuiert werden müssten, reine Panik verbreiteten, war die Lage in den USA anders. Dort konzentrierte sich alles auf den Kampfeinsatz sowie die überschrittenen Befugnisse des Präsidenten und in Folge der politischen Beratungen des Kongresses.
Militärisch hatten faktisch alle angegriffenen Golfstaaten die Waffen gegen den Iran ergriffen. Sie kämpften nun zumindest im Abwehrkampf gegen ihn und erlaubten hinter den Kulissen den USA deren Kampf gegen den Terrorstaat, weil sie dringend auf die Belieferung mit weiteren US-Abwehrraketen angewiesen waren und die Stimmung in der eigenen Bevölkerung komplett gegen den Aggressor Iran gekippt war. Nur der engste Freund Oman stand noch auf der Seite des Irans und hoffte neutral bleiben zu können. Die NATO hatte sich zwar verbal am Montag eindeutig gegen den Krieg positioniert, erlaubte aber ebenfalls allen Einzelstaaten individuelle Einzelmaßnahmen einzuleiten - das typische Verhalten der Europäer. Denn die linke und proarabische Regierung in Spanien verweigerte den USA jede Unterstützung und verbot die Benutzung der US-Basen in Spanien. Obwohl Grüne und Linke gegen den Bundeskanzler hetzten, schien er bereit, diesmal Israel zu unterstützten. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie lange diese Hilfe anhält. Hingegen zeigten die aufaddierten Zahlen der in der Luft abgefangenen Raketen und Drohnen, dass Iran bereits eine vierstellige Zahl verloren hatte. Hinzu kamen die zerstörten Waffen auf iranischem Boden, sodass man von nur noch einem eingeschränkten Restarsenal ausgehen konnte. Jedoch hatte auch der Joint Chiefs chairman General Caine darauf hingewiesen, dass die USA nicht ausreichend Munition für einen längeren Krieg im Nahen Osten direkt vor Ort hätten und dies folglich nun aus anderen Regionen (u.a. Europa) verlagern / abziehen werden. Am Dienstag-Nachmittag wurde bekannt, dass neben den weitgehend aufgebrauchten Tomahawk-Cruise-Missiles vor allem die teuren schiffgestützten SM-3-Abfangraketen gegen die iranischen ballistische Raketen fast verbraucht wären. Deshalb liefen massive Angriffswellen auf die iranischen Raketenproduktion und Drohnenbestände an. Zudem hatten die Israelis schwere Angriffe auf eine illegale Uran-Anreicherungs-Anlage in Natanz geflogen, welche derart heftige Schäden anrichteten, dass selbst die IAEA (UNO-Atomenergiebehörde) sie auf Fotos bemerkte. Aber es trat keine Radioaktivität aus.
Wie hier prognostiziert marschierte Israel am Dienstag in den Libanon ein und zerstörte in schneller Folge Stellungen der iranischen Hisbollah-Terrororganisation. Die militärische Führung sprach jedoch von einem zeitlich begrenzten Einsatz und keiner Dauerbesetzung. Offenbar ging man noch immer davon aus, dass die libanesische Regierung endlich ihre jahrelangen Versprechen zur Bekämpfung der Hisbollah wahrmachte.
Politisch ging der Streit weiter um die Rechtfertigungsgründe des Angriffes. Neu kam hinzu, dass Israel auch alleine angegriffen hätte und dadurch US-Einheiten im Golf von Persien (ca. 30-40.000) durch sofortige Vergeltungsschläge des Iran gefährdet würden. Man hat also zum Schutz der eigenen Truppen teilgenommen. Jedoch wird in dieser Diskussion immer vergessen, dass Israel schon mehrfach in seiner Geschichte (auch gegen US-Präsidenten der Demokraten) gedroht hat, zur Durchsetzung seiner Kriegsziele gegen seine Terror-Gegner auch seine Atomwaffen einzusetzen. Dies wollten die USA jedoch seit Jahrzehnten (mindestens seit dem Sechstagekrieg 1967, als die israelischen Kampflugzeuge mit den bestückten Atomwaffen schon startbereit auf den Flugbahnen standen) auf jeden Fall verhindern. Wer die militärisch fast aussichtlose geografische Lage Israels nicht versteht, soll bitte einmal eine Landkarte verwenden, um nachzumessen wie klein und vor allem schmal das Land ist und wie schnell folglich fanatische Terroristen, welche nur wenige Kilometer von den israelischen Großstädten ihre Raketenstellungen, Drohnenstartplätze und Artillerie installiert haben, es überrennen können.
Während die israelische Bevölkerung weitgehend hinter ihrem Premierminister stand und den Krieg befürwortete, waren in den USA laut einer Umfrage von CNN vom Montag 59% dagegen, weil sie einen langen Krieg befürchteten. Jedoch waren seit Jahrzehnten auch immer rund 70% gegen den Iran und seine Terrorherrschaft.
Angesichts der hunderttausenden von betroffenen Reisenden weltweit und der alleine im Persischen Golf festsitzenden 10.000den Touristen nahmen einige Fluggesellschaften am Dienstag wieder einen Notbetrieb auf. Weitere wollten am Donnerstag folgen. Dies zeigte an, dass man trotz der heftigen iranischen Schläge, wieder ein relativ geordnetes Leben aufnehmen wollte - trotz der Risiken. Offenbar vertraute man dem eigenen militärischen Schutz - oder hatte Geheimdienstinformationen, welche den miserablen Zustand des Irans und seiner bereits reduzierten Angriffsfähigkeiten belegten. Zumindest wurde damit belegt, dass sie sich nicht von den üblichen Mafiamethoden des Irans zur politischen Schutzgelderpressung einschüchtern lassen. Die vielen Angriffe auf zivile Ziele wie ihren Luxushotels und Flughäfen hatten alle Golfanrainerstaaten (zumindest momentan) zu Feinden des Irans gemacht. Den früheren Ruf eines sicheren Urlaubsortes konnte man nur noch durch die weitgehende Zerstörung der militärischen Macht des Irans wiederherstellen.
Am Nachmittag erinnerte die Atommacht Pakistan den Iran daran, dass Saudi-Arabien einen Beistandspakt mit Pakistan hat und Pakistan diesen einhalten werde. Einen weiteren Bodenkrieg mit dem im Osten angrenzenden Pakistan könnte der Iran nicht einmal kurzzeitig führen. Dennoch blieb die Führung des Iran (wer auch immer dies am Dienstag war) trotzig und stellte unannehmbare Gegenforderungen an Saudi-Arabien und erpresste Pakistan aufgrund der 33.000 in Iran festsitzenden Pakistani. So arbeitete die Mafia: mit Erpressung und Gewalt.
Gleichgültig was der britische Ministerpräsident der Labour-Partei öffentlich sagte: Er verlegt eine weiteres Kriegsschiff nach Zypern. Dennoch waren die Beziehungen der früher unzertrennlichen Kriegs-Alliierten auf einem Tiefpunkt angelangt, den die USA beklagten.
Zudem wurde die wirtschaftliche Lage im sowieso von den Ayatollahs heruntergewirtschafteten und systematisch von ihrer Mafia ausgeplünderten Iran schwieriger. Man erwartete fast täglich den iranischen Kollaps. Man ging sogar davon aus, dass bald kein Geld mehr für die Bezahlung der eigenen Killertruppen (Revolutionsgarden und Basij-Miliz) mehr zur Verfügung steht, welche bisher die eigene Bevölkerung brutal unterdrückten und nur dadurch noch die Macht der Ayatollahs im Iran aufrechterhielten. Das ist auch nachvollziehbar, da ohne Internet, Kommunikationsnetze und Elektronik weder das Bankwesen und vermutlich noch nicht einmal mehr Geldautomaten im Iran funktionieren.
Hinzu kam, dass fast alle internationalen Geldgeschäfte des ^Irans über die anderen Golfstaaten liefen - insbesondere über Dubai, welche alle vom Iran heftig angegriffen wurden. Auch hier schadete der Iran sich selbst.
Hinzu kamen Probleme mit China, das unter der Sperrung der Straße von Hormus zweifach litt: Einerseits erhielt es kein wichtiges Öl mehr und andererseits konnte es seine vielen Waren nicht mehr an die am Golf von Persien angesiedelten Länder ausliefern. Die iranischen Diktatoren verscherzten es sich somit mit allen Freunden. So ist das, wenn hirnlose Verbrecher sich mit globaler Strategie versuchen.
Lagebesprechung: Am fünften Tag (Mittwoch, den 04.03.) wurde die Lage für Europa politisch schwierig, da Kanzler Merz in den USA empfangen wurde und danach den Angriff der USA und Israels rechtfertigte. Wenn man einmal von seinem merkwürdigen Englisch absieht: we are on one page
(Hoffentlich war das kein Denglisch von 'Wir stehen / kämpfen auf derselben Seite', im Sinne von: 'We are on your side'. Denn 'wir sind uns einig', was dies heißen kann, war man sich nicht). Daraufhin brach in Europa die Hetze der linken und grünen Medien sowie aller Israel- und USA-Feinde los, welche hierzulande die Medienhoheit besitzen. Vor allem in der EU waren Spanien und Frankeich auf Seiten des Iran. Deshalb hatten die USA auch explizit jene Länder vorab nicht über den Angriff informiert. Ferner wird die CDU dadurch alle anstehenden Wahlen gegen die Grünen verlieren. Denn deren Medien organisierten massenweise Proteste sowie Stellungnahmen gegen die USA und Merz.
Weil das unglaubwürdige Frankreich sich politisch bei den Arabern wieder ins Spiel bringen wollte, verlegte es seinen Flugzeugträger in das Mittelmeer - möglichst weit weg vom eigentlichen Krieg, da es nicht mit dem Iran kämpfen wollte, dessen Ayatollahs es 1978 an die Macht gebracht hatte. Die meisten arabischen Regierungen, welche unter den anhaltenden Raketenangriffen des Iran litten, durchschauten jene Symbolpolitik, und misstrauten der ehemaligen Kolonialmacht, welche sich nie aktiv aus 'seinen' Kolonien im Nahen Osten zurückzog, jedoch grundsätzlich. Und Israel machte auch keinen Hehl aus seiner Ablehnung jeder französischen pro-iranischen Einmischung. Auch die französischen Kampfflugzeuge auf der französischen Teil-Basis der VAE in Al Dhafra schienen nicht einzugreifen. Dagegen erwartete man sich schon mehr von den englischen Kampfhubschraubern, welche zusätzlich zum Kriegsschiff nach Zypern verlegt wurden, obwohl England noch von einem Defensiveinsatz sprach. Im Übrigen lehnte man in England nur noch einen militärischen Einsatz im Iran ab, sprach aber nicht mehr vom Libanon etc. Und US-Quellen berichteten auch, dass England dennoch bereits Kampfflugzeuge auf Basen in den Persischen Golf verlegt hat - natürlich zu rein defensiven Zwecken, was jedoch ebenfalls der Drohnenabwehr aus dem Iran dient.
Hingegen planten die US-Streitkräfte echte Schutzeinsätze in der Straße von Hormus mit Geleitschiffen für die sichere Durchfahrt. Zudem schienen die USA ihre kurdischen Bündnispartner im Norden Iraks für einen Einmarsch in das iranische Kurdengebiet auszurüsten. Ziemlich unverhohlen drohte auch die Türkei mit einem Angriff auf den Iran (oder eher die dortigen Kurden an der türkischen Ostgrenze zum Iran). Über die Wirkung war man uneinig. Aber derartiges Vorgehen würde das Chaos im Iran verstärken.
Aufgrund der von Israel durch schnelle Vormärsche und heftige Schläge im Libanon errichteten 'Pufferzone' im Süden des besetzten Landes schlossen die USA die Botschaft in Beirut auf unbestimmte Zeit. Man ging offenbar von einem langen und heftigen Bürgerkrieg dort aus, da die Hisbollah an allen Fronten kämpfte sowie alles und jeden angriff.
Inzwischen war auch klar, dass es reine Propaganda der sogenannten Übergangsregierung im Iran am Sonntag war, dass diese Diktatoren binnen 1-2 Tagen einen Nachfolger für den religiösen Terrorführer wählen würden. Zudem bewies der Luftangriff am Dienstag auf das Gebäude des Expertenrates jener 88 Wahlmänner (alles fanatische Ayatollahs) in Qom, dass die USA und Israel alle meine Prognosen bestätigten. Sie werden jenen Terrordiktatoren nun demonstrieren, was Lufthoheit bedeutet. Auch weitere hochrangige Offiziere der Terroristen wurden täglich gezielt aus der Luft ausgeschaltet. Kaum jemand aus jener Mafia-Führung wagte sich mehr in die Öffentlichkeit oder in die Medien. Die in Europa von Medien publizierten Fotos jener noch lebenden iranischen Terroristen sind alles alte Aufnahmen jener Politiker und Ayatollahs. Israel gab am Mittwoch durch seinen Verteidigungsminister auch bekannt, dass es jeden neuen gewählten Terrorführer des Iran unverzüglich angreifen werde. Somit stellt sich die ernsthafte Frage, welcher der dortigen Mafiosi sich zum nächsten Märtyrer
jenes Terrorstaates wählen lassen will. Zudem wurden langsam aber systematisch die Rundfunk- und Fernsehsender des Regimes ausgeschaltet, wodurch die Propaganda und dadurch der Einfluss auf die Bevölkerung abnahmen. Ferner wurde bekannt, dass die USA und Israel nicht nur die elektronische Infrastruktur der Iraner lahmlegten, sondern selbst kontrollierten: Sie sehen so z.B. über die dort aufgestellten Überwachungs- und Verkehrs-Kameras alle Bewegungen der Iraner auf den Straßen etc. und werten diese sowie viele weitere Daten mittels KI seit bereits einer Dekade aus.
Allerdings lief einiges nicht rund, weil z.B. die Massenevakuierung aller US-Bürger im Nahen Osten zu enormen logistischen Herausforderungen führte, da noch immer viele Flugplätze entweder geschlossen waren oder nur einen reduzierten Flugbetrieb aufnahmen. Auch die Publikation von vierstelligen Einsatzzahlen durch Israel und die USA waren verdächtige Propaganda, weil es nicht um reine Brutto-Zahlen, sondern um deren Ergebnisse geht. So klangen 17 ausgeschaltete Schiffe gut. Aber die iranische Marine umfasste ca. 150 Einheiten. Somit war sie noch keineswegs knocked out
. Dasselbe hatte man verfrüht schon von der iranischen Luftwaffe behauptet, bevor dann doch noch zwei iranische Sukhoi-Bomber (offenbar in Tunneln versteckt) Quatar angriffen und dort abgeschossen wurden. Die Restkräfte der iranischen Armee mochten nach 5 Tagen stark geschwächt sein, aber waren definitiv noch nicht ausgelöscht. Und am Mittwoch schoss ein israelischer F-35-Kampfjet eine veraltete iranische YAK-130 über Teheran ab, die auch irgendwoher kam, wo man offenbar nicht genau nachgesehen hatte. Das änderte jedoch alles nichts an der Tatsache, dass dem Iran die erforderlichen Waffen zunehmend ausgingen.
Nachdem der Iran mit mehreren Drohnen erneut den Oman angegriffen und so erpresst hatte, schlug sich der Oman noch weiter auf die Seite der Terroristen und forderte von den USA, Israel und insbesondere von allen anderen gegen den Iran sich verteidigenden arabischen Golf-Staaten einen sofortigen Waffenstillstand. Es blieb unklar, warum der Oman sich derart verhielt. Denn seit den Lügen seines Außenministers zu angeblich bereits getroffenen Verhandlungslösungen, welche alle US-Verhandler rundweg bestritten und bereits widerlegten, glaubte man jener omanischen Regierung sowieso im Nahen Osten nicht mehr viel. Dagegen kam aus dem in jeder Beziehung überlasteten Russland, das sich nach Großangriffen der Ukraine teilweise auf dem Rückzug befand und bereits hunderte Quadratkilometer Land verloren hatte, nichts mehr. Auch China hielt sich erstaunlich zurück, weil es nicht hineingezogen werden wollte in eine militärisch unumkehrbare Angelegenheit. Denn die Iraner werden auch danach von China abhängig und durch lange Verträge gebunden sein. Zudem scheint es China ganz Recht zu sein, dass die USA auf lange Zeit mit dem Nahen Osten beschäftig sein werden und dadurch keine großen Kräfte im Pazifik aufbieten können. Letzteres könnte sich allerdings als eine kurzsichtige Fehleinschätzung erweisen. Denn die USA konnten ihre Verbände binnen eines Monats vom Vorgehen in Venezuela auf den Indischen Ozean umdirigieren respektive beides parallel betreiben.
Innenpolitisch schlugen die Wellen in den USA zwar mittelhoch, aber vieles war nicht akut. Denn der Kongress hatte erst nach 60 Tagen ein echtes Mitspracherecht über weitere Kriegsmaßnahmen. Ferner waren die Reihen der Demokraten nicht geschlossen, weil manche die Notwendigkeit des Schlages gegen den Iran befürworteten. Hinzu kamen weitere Demokraten, welche sich eher an Details des Einsatzes orientierten und sich z.B. Sorgen um den hohen Munitionsverbrauch machten. Insgesamt sorgten sich viele Politiker beider Parteien somit eher um praktische Fragen zum Schutz der eigenen Soldaten sowie um den Schutz der vom Iran angegriffenen verbündeten Staaten am Persischen Golf. Zudem weigerten sich viele Republikaner, überhaupt von einem 'Krieg' zu sprechen, um jeder Abstimmung aus dem Weg zu gehen. Denn der Kongress entscheidet nur über echte offizielle Kriege. Abgesehen von ein paar Sozialisten und Araberfreunden spielte kaum jemand das Thema 'Völkerrecht' hoch, sondern beklagten eher die wenigen sowie zudem vagen und widersprüchlichen bisher gelieferten Beweggründe des Einsatzes sowie insgesamt die geringen Informationen der Regierung.
Dann scheiterte der Antrag der Demokraten im Senat, den Präsidenten in seiner Macht im Krieg gegen den Iran zu beschränken, an der Mehrheit der Republikaner. Dies war ein unerwarteter Meilensteil für den US-Präsidenten und widerlegte viele europäische Pressebehauptungen. Wenn es um Krieg gegen den verhassten Iran geht, sind sich Politiker doch er erstaunlich einig. 47 zu 53 bedeutete, dass sogar ein Demokrat mit den Republikanern stimmte, was die Zerrissenheit in dieser Frage anzeigte. Wobei ein seit Monaten den Präsidenten bekämpfender Republikaner mit den Demokraten stimmte. Am Folgetag wollten die Demokraten den Antrag in das Repräsentantenhaus einbringen. Aber insgesamt traute kein US-Analytiker dem Gesetzesvorschlag der Demokraten mehr einen Erfolg zu, weil die rechtlichen Hürden eines Amendments (also eines Anhangs zur Verfassung und somit einer Verfassungsänderung) hoch sind. Damit war der Präsident politisch nicht aus dem Schneider. Aber der Krieg konnte weitergehen.
Dass ein US-U-Boot eine iranische Fregatte vor Sri Lanka in internationalen Gewässer versenkte, erregte medial viel aufsehen, war jedoch erwartbar, da man die iranische Marine ausschalten wollte und musste, weil sie sonst die weltweite Schifffahrt sowie sogar den US-Nachschub gefährden würde. Ferner war es eine gewollte Botschaft an den Iran, dass man seine Streitkräfte überall auf der Welt vernichten werde. Terroristen dürfen sich nirgendwo mehr sicher fühlen. Das war auch eine Drohung an die araberfreundlichen sowie US-feindlichen Europäer, welche oft arabischen Terrorismus als angeblichen Freiheitskampf gegen die Israelis und Amerikaner verherrlichten, in Schutz nahmen bis sogar unterstützten.
Lagebesprechung: Am sechsten Tag (Donnerstag, den 05.03.) wurde es ruhiger, weil sich die erste Woche mit den üblicherweise großen militärischen Ersterfolgen ihrem Ende zuneigte. Es begannen nun die eher zermürbenden Tage und Wochen der sehr aufwändigen Kleinarbeit, um die militärischen Restziele im Iran auszuschalten. Hinzu kam der Umstand, dass die vielen Anhänger des Mullah-Regimes noch immer fanatisiert und nicht geschlagen waren. Die meisten der dortigen Kriminellen hingen finanziell völlig von den Regierungsgeldern ab. Darauf basierte seit 1978 die Macht der Mullahs, welche von Anfang an ihre Schlägertrupps und dann bewaffnete Milizen aus den Armenvierteln bezog und deren fanatische Anführer aus den linken sowie religiösen Studentenbewegungen. Jene - man schätzte ca. 1 Mio. fanatischer und bewaffneter Anhänger der Terrorherrschaft - wagten es Anfang März jedoch meist nur noch, in der Nacht in großen Massenansammlungen auf die Straßen zu gehen und für die Ayatollahs zu demonstrieren. Das war ein herber Rückschlag für das Regime, das es gewohnt war, dass alleine in der Hauptstadt Teheran sonst bei jedem Aufruf 10 Mio. ihrer Anhänger am Tag demonstrierten. Faktisch berichteten zahlreiche Personen aus dem Iran, dass dort überwiegend Angst vorherrschte und die Zustände immer drückender wurden, weil die Wirtschaft kollabierte. Auch die Transportmittel funktionierten kaum mehr. Dass die Ayatollahs nur mittels Videokonferenzen noch wählen konnte, war bezeichnend. Die Israelis erlaubten dies, weil sie die wenigen noch funktionierenden Netzwerke und gesamten Kommunikationskanäle komplett abhörten und mittels KI auch sofort auswerteten.
Auch wenn die europäischen Medien ständig von Chaos im Nahen Osten berichteten, nahmen die Evakuierungen der US-Bürger und sonstigen dort festsitzenden Touristen erstaunlich schnell Fahrt auf und belegten angesichts von bereits fünfstelligen Rücktransporten die enormen US-Logistik-Fähigkeiten sowie den Willen aller dort kämpfenden Nationen, mit Geld und Flugzeugen unter hoher Gefahr die Lage schnellstmöglich zu entspannen, damit man danach den Krieg mit massiven Schlägen gegen den Iran führen konnte. Aber es zeigte sich ebenso, dass der Iran auch ohne große Waffensysteme (wie Flugzeuge und Kriegsschiffe) seine fanatischen Anhänger noch immer zu Kleinsteinsätzen und Nadelstichen mit Schlauchbooten zu Angriffen auf Tanker wie im Hafen in Kuweit einsetzen konnte. Derartige Nadelstiche würden in den kommenden Wochen zunehmen, ärgerlich sein, aber den Kriegsausgang nicht mehr verändern. Denn Terror ist lästig, aber angesichts der völlig veränderten Weltlage nicht mehr kriegsentscheidend. Auch damit hatte sich das iranische Terrorregime verrechnet. Terror festigte nun nur noch die Allianz der Gegner des Iran. Und der Angriff mit einer ballistischen Rakete auf die Türkei zog die NATO in den Krieg, welche bereits durch die Verwendung ihrer Raketenabwehrsysteme beim Abschuss jener Rakete eingreifen musste. Dann wurde bekannt, dass auch der bisher wankelmütige bis US-feindliche kanadische Premierminister erwog, auf Seiten der USA in die Kämpfe gegen den Iran einzutreten. Das würde eine Kettenwirkung in der NATO auslösen, der sich nur wenige europäische Araberfreunde entziehen könnten. In der Folge könnte jene 'Koalition der Willigen' (inklusive zahlreicher arabischer Golfstaaten) sogar in der UNO eine noch breitere Kriegsfront aufstellen, zur Sicherung der Seestraße von Hormus. Denn niemand wollte sich vom Iran mehr erpressen lassen - nicht einmal die Chinesen. Dazu stand ökonomisch für die Weltwirtschaft zu viel auf dem Spiel. In jeder Beziehung führten die Ayatollahs ihr Land in den Abgrund. Ihre Rechnung eines Volksaufstandes für sie zur Landesverteidigung wird jedoch nicht aufgehen. Denn bald werden sogar die ersten Lebensmittel knapp werden.
Lagebesprechung: Am siebten Tag (Freitag, den 06.03.) kamen zunehmend negative Nachtrichten über eigene Verluste (z.B. Radarstationen und Raketenabwehrbasen in Jordanien und den VAE). Das war zwar ärgerlich, aber nicht mehr entscheidend. Zudem nahm das Interesse am Krieg in den Medien ab, da auch das US-Repräsentantenhaus (also die zweite Kammer des Kongresses) den Antrag der Demokraten für größere Mitsprache im Kampf gegen den Iran mit 219 zu 212 Stimmen ablehnte. Man wandte sich wieder anderen (eher Inlands-) Themen zu, wie der Entlassung der umstrittenen Homeland Security Secretary Kristi Noem. Jedoch sorgten auch andere Kabinettmitglieder für 'Verwirrung' und könnten bald ersetzt werden. Hinzu kamen Finanzberechnungen: Der Krieg kostete die USA ca. 890 Millionen Dollar am Tag. Kurzum: Der Krieg wurde für die USA wieder uninteressant. Es war bereits wieder wichtiger, über Britney Spears Festnahme wegen Fahrens unter Alkohol respektive Drogen zu berichten. - Für die US-Militärs war das hilfreich, da sie so ihre mühsame Kleinarbeit in Ruhe durchführen konnten.
Zudem führten iranische Sicherheitsorgane CNN-Reporter durch das Land und zeigten ihnen mit frischen Lebensmitteln übervolle Tankstellen, welche jedoch kaum Besucher und auch kaum Pkw- oder Lkw-Verkehr aufwiesen. Propaganda, welche die Regime-Angaben bestätigen sollten, dass der Iran alles perfekt im Griff habe und sogar täglich angeblich noch größere Angriffswellen gegen die USA und Israel fliege. Dazu passte es jedoch nicht, dass Israel gleichzeitig die Jomhuri Avenue, eine unter den Reichen im Regime sehr beliebte luxuriöse Einkaufsstraße in Teheran zerstört hatte, wo auch Büros wichtiger Behörden und vor allem ein zentraler Busbahnhof lagen. Nach allen publizierten Berichten nahmen die Angriffe der Iraner auf alle seine Gegner jedoch bereits spürbar ab. Man hatte sich somit militärisch auf die Bedrohung eingespielt und mit der in den ersten Tagen gesammelten Erfahrung Angriffe zunehmend präziser abgewehrt und gewöhnte sich auch insgesamt langsam an den Dauer-Terror der Iraner. Letzteres kann kaum hoch genug bewertet werden, da westliche Staaten früher schnell unter der ersten Terrorwelle des Irans und seiner weltweiten Terrorgehilfen kapitulierten. Auch auf diesem Gebiet funktionierte die frühere Einschüchterung der Mullahs nicht mehr.
Ganz anders als in den USA sah es in Israel aus, wo eine große Mehrheit der Bevölkerung hinter dem Krieg und vor allem der Fortsetzung des Krieges gegen den Iran stand. Die überwiegende Mehrheit will sogar bis zur völligen Zerstörung des Irans kämpfen, was die USA jedoch kaum unterstützen werden. Sie stoppten auch den gesamten 12-Tagekrieg 2025 ganz abrupt nach dem Erreichen ihrer eigenen Ziele.
Wie vorausgesagt unterstützten die erst zögerlichen Europäer dann doch noch - selbstverständlich nur zu rein defensiven Zwecken - den Kriegseinsatz gegen den Iran. Genannt wurden explizit England, Frankreich, Griechenland sowie Italien und sogar Spanien, welche dem internationalen Druck nicht standhielten. Faktisch hatten alle EU-Mächte dort eigene Interessen, welche sie nicht wegen des Terrorregimes im Iran verlieren wollten. Bereits nach wenigen Tagen Krieg hatten die meisten araberfreundlichen Regierungen in der EU erkennen müssen, dass sie sich völlig verrechnet hatten, weil in der arabischen Welt kaum mehr jemand zum Iran stand und die israel-feindlichen Europäer dabei waren, ihren Einfluss im Nahen Osten zu verlieren. Auch Kanada erklärte sich bereit, seine arabischen Partner im Persischen Golf zu verteidigen. Nach einer Videokonferenz der Außenminister mit den vom Iran angegriffenen Golf-Anrainerstaaten nahm sogar die EU gegen den Iran eine zunehmend deutlichere Stellung durch ihre faktische Außenministerin Kaja Kallas ein. Plötzlich (weit über 50 Jahre nach dem ersten Ölembargo) fiel der EU auf, dass man im Eigeninteresse die Handelsrouten - u.a. die Straße von Hormus (Strait of Hormuz) - sichern müsse.
Ferner verärgerte Iran weitere Länder z.B. durch die (später bestrittenen) Angriffe auf Aserbeidschan und die Geiselnahme japanischer Staatsbürger. Die Kriminellen dort dachten und handelten noch immer wie Mafia-Mitglieder. Aber die im Inland ständig praktizierte Einschüchterung funktionierte so in der Außenpolitik nicht mehr.
Auch die unter Führung der iranischen Revolutionsgarden kämpfenden Schiiten-Milizen im Irak zogen Angriffe auf sich, weil sie die Europäer erpressten, sich aus dem Krieg ihrer eigenen Truppen gegen die USA und Israel herauszuhalten. Aufgrund massenhafter Angriffe jener Schiiten gegen Israel, USA, Kuweit und Militärbasen der USA und Europäer im Irak schlugen die USA und Israel dort heftig zurück und zerstörten systematisch jene Unterstützer des iranischen Terrors - u.a. auch durch Geheimoperationen im Irak selbst. - Da passte es wieder einmal trefflich, dass der französische Präsident Macron die Israelis davor warnte, in seine (ehemalige) Kolonie Libanon einzumarschieren, um dort die im Auftrag des Irans kämpfende Terrororganisation Hisbollah zu zerschlagen. Jedoch hört Israel schon lange nicht mehr auf diesen Feind des eigenen Landes.
Dann stellte der Iran alle Hochschultätigkeiten ein. Dies war deshalb relevant, da jene Studenten in den 1970er Jahre fast geschlossen auf der Seite der Mullahs standen. Sie zerfielen in zwei Gruppen: fanatische Kommunisten und noch fanatischere religiöse Studenten. Aus beiden rekrutierten die Mullahs damals ihre Kommandeure für die Revolutionsgarden und Basij-Milizen zur Unterdrückung und Umerziehung der Bevölkerung. Aber 2026 waren viele Studenten nicht mehr so regimetreu und schon gar nicht mehr so fanatisch. Deshalb verbot man jede Zusammenkunft, da sie zur Gegenrevolution führen konnte. Aber aufgrund der Internetsperre durch den Iran und Israels war auch kein Fernunterricht mehr möglich. So zerfiel der Staat weiter. - Was den Staat noch zusammenhielt, war die mafiöse Symbiose von religiöser politischer Führung (inklusive des gesamten Verwaltungsapparates) und durch religiöse Fanatiker besetzte Militärs, welche beide um das persönliche Überleben und vor allem ihre unfassbaren Geldeinnahmen (Kleptokratie) durch die jahrzehntelange Ausplünderung des Staates kämpften. Daraus folgt auch, dass der Umsturz dort nicht so leicht wird wie in Venezuela. Und eine Demokratie im Iran liegt in weiter Ferne und kann auch nicht von außen erzwungen werden, was sogar der US-Präsident am Freitag einräumte.
Dass die Angriffe auf den Iran seit Freitag heftiger wurden, war logisch nachvollziehbar. Bisher hatte man erhebliche Flugzeugzahlen als Jagdflugzeuge zur Sicherheitsbegleitung für die Bekämpfung evtl. Luftabwehrraketen des Iran und evtl. Flugzeugangriffen der iranischen Luftwaffe verwenden müssen. Nach der weitgehenden Ausschaltung der Luftwaffe und der bodengestützten Flugabwehr konnten jene Schutzflüge deutlich reduziert werden und dadurch jene Jagdflugzeuge mehr Angriffswaffen zur Zerstörung von Bodenzielen im Iran tragen. Die F35 z.B. konnten zuerst im Stealth-Mode, bei dem sie weitgehend unsichtbar für Radaranlagen sind, nur mit wenigen Raketen im internen Waffentank bestückt werden. Nun konnten sie im sogenannten Beast-Modus mit einer viel höheren externen Waffenlast eingesetzt werden, weil sie nichts mehr vom iranischen Radar und der Flugabwehr zu befürchten hatten. Mit anderen Worten: Aus Jagdflugzeugen wurden zunehmend Kampfflugzeuge. (Exakt deshalb schaffte Deutschland auch jene F35 und keine veralteten europäischen Flugzeuge aus Frankreich an.) Das eröffnete auch den flächendeckenden Einsatz der großen und relativ langsamen sowie alten und unter heftiger Feindeinwirkung kaum schützbaren B52 Bomber. Ohne feindliches Radar und Luftabwehr können sie mit geradezu riesigen Bombenlasten in großer Höhe sicher eingesetzt werden. Bald würden die USA von Basen am Persischen Golf auch ihre gefürchteten A-10 zur erdnahen Einsätzen verwenden, die mit ihrer panzerbrechenden 30mm Munition fast jedes Bodenziel zerstören können. Spätestens ein Tag nach deren erstem verheerenden Einsatz wagt sich niemand im Iran mehr mit Militärfahrzeugen bei Tag auf die Straßen. Sie waren es, welche binnen Stunden sowohl in Jugoslawien als auch im Irak den gesamten Krieg auf dem Boden entschieden. Deshalb forderte der US-Präsident am Freitag auch die bedingungslose Kapitulation vom Iran. Die Propaganda-Antwort des Iran kam umgehend: Jeder Iraner werde bis zur letzten Kugel kämpfen. Nicht einmal zu den ihren besten Zeiten besaßen die Mullahs die Unterstützung aller Iraner. Spätestens seit den Unruhen 2022 gingen alle Beobachter davon aus, dass die Mehrheit der dortigen Bevölkerung gegen die Herrscher im Iran steht.
Die Folgen für China waren bereits jetzt verheerend: Venezuela verloren, Iran verloren, Kuba kurz vor dem Kollaps und verhandlungsbereit mit den USA. Bei allen jenen Verbündeten versagte China politisch sowie militärisch, weil es keinen Beistand leistete. Hinzu kam der Quasi Verschluss des Persischen Golfes für sein von dort (von vielen arabischen Ländern) bezogenes Erdöl und Erdgas. Eigene Waren konnte es dorthin ebenfalls nicht mehr ausliefern. Binnen weniger Wochen wurden Chinas jahrzehntelang aufgebauten politischen, militärischen und wirtschaftlichen Beziehungen (u.a. Seidenstraße) weitgehend zunichte gemacht.
Lagebesprechung: Am achten Tag (Samstag, den 07.03.) musste die Pressesprecherin des Weißen Hauses wieder einmal die Aussage des Präsidenten über die bedingungslose Kapitulation 'einfangen'. Sie wies darauf hin, dass die USA den Zeitpunkt bestimmen, wann man den Iran als ungefährlich für den Rest der Welt einstufe. Es bedürfe somit keiner schriftlichen Kapitulationserklärung wie im Falle Deutschlands und Japans 1945.
Russland lieferte seinem Verbündeten Iran statt Waffen immerhin Geheimdienstinformationen und Satellitenbilder sowie deren Auswertung über US-Bewegungen im Nahen Osten. Damit konnte der Iran potentiell weiterhin seine Angriffe auf einzelne wichtige US-Ziele fortsetzen.
Unter dem Druck der weltweiten Fakten wurde die Berichterstattung in Europa zunehmend sachlicher und bezog immer mehr in den US bekannte Nachrichten ein. Auch manche Äußerungen mancher Politiker wurden nun in der früher pauschalen Kritik differenzierter. Da die vergangene letzte Woche nicht mehr abänderbare Fakten geschaffen hatte, konzentrierte man sich nun eher auf die Zukunft, welche man als unsicher einstufte. Dies spiegelte sich auch in den USA, wo neutrale Analysten - insbesondere aufgrund der harten Rhetorik gegen den Iran - von einer baldigen Verhandlungslösung ausgingen, weil die ersten toten Soldaten zurück in die USA geflogen wurden und der Inflationsdruck (vor allem an den Tankstellen) auf die US-Regierung einwirkte. Das würde jedoch Israel verärgern, welche nicht so schnell den Krieg gegen die Hisbollah im Libanon einstellen wollen. Ferner wollen die iranischen Revolutionsgarden ebenfalls nicht nachgeben, weil sie in der ersten Woche derart ausgeschaltet wurden, dass ihr Ansehen im eigenen Land angeschlagen ist. Ihr mafiöse Ausplünderung der nationalen Ressourcen beruhte jedoch auf der Ausübung von Macht und dem Ansehen, das auf der erfolgreichen Ausübung von brutaler Gewalt beruht.
Fakt war: Das Tempo dieser Kampagne ist beispiellos und stellt die meisten Normen der Kriegsführung und ihre alten Zeitpläne auf den Kopf. KI-gestützte Ziellisten und die enorme technologische Luftüberlegenheit der USA haben in einer Woche erreicht, was vor 23 Jahren [im Golfkrieg] noch Monate gedauert hätte. Aber die Entropie bleibt unverändert.
Niemand kann die Zukunft voraussagen - vor allem nicht im Nahen Osten.
Dass die US-Regierung mit den eigenen Waffenherstellern verhandelte und dass diese auch noch eine Erhöhung der Produktion (unklar wieviel, für welche Waffen und bis wann) zusagten, belegte die Befürchtungen vieler Analysten, dass die US-Truppen viel mehr Munition verbrauchten, als aktuell nachgeliefert oder gar produziert wurde. Dafür waren jene Abfangraketen erstaunlich wirkungsvoll, wie jene Analyse / Dokumentation der CNN zeigt. Allerdings war das sogenannte Cost-Benefit-Ratio (Kosten-Nutzen-Verhältnis, wie es die BBC im Wochenrückblick ab ca. 10 Minuten erklärt) ernüchternd, da man ein Vielfaches für die Abwehrraketen bezahlen musste im Vergleich zu den geringen Herstellungskosten der angreifenden Raketen und Drohnen. Jedoch hatten die Angegriffenen keine Wahl.
Erste Live-Fernsehberichte von CNN aus Teheran deuteten darauf hin, dass manche Lebensmittelgeschäfte nur noch für einige Stunden am Tag geöffnet seien.
Derweil weiteten Israel und die USA ihre Angriffe auf die wichtige Infrastruktur im Iran aus: So wurde in Mehrabad einer der großen Flughäfen angegriffen, auf dem sowohl militärische wie zivile Flugzeuge standen. Man könnte dies als Dual-Use-Infrastruktur bezeichnen. Einerseits belegte dies, dass der Iran Zivilflughäfen für Militäreinsätze verwendete, und andererseits, dass offenbar die meisten militärischen Flughäfen im Iran bereits zerstört waren.
Im Gegensatz dazu musste der wichtige Flughafen von Dubai aufgrund von Drohnen- und Raketen-Angriffen aus dem Iran seinen Flugverkehr nur noch für 30 Minuten unterbrechen, um jene abzuschießen. Auch weitere Flugrouten im Nahen Osten wurden wieder langsam eröffnet und zwar in beide Richtungen: aus dem Nahen Osten heraus sowie bereits wieder hinein.
Nach den bislang schwersten Luftangriffen knickte der Iran am Samstagmorgen gegenüber seinen Nachbarn etwas ein, entschuldigte sich angeblich für die Angriffe, aber drohte weiter und flog auch danach weitere massive Drohnen- sowie einzelne Raketenangriffe auf exakt jene Nachbarn. Offenbar gingen die eigenen Raketen- und Drohnen-Bestände zu Ende und der Iran wollte auf jeden Fall einen gemeinsamen Angriff aller Golfanrainerstaaten auf den Iran vermeiden. Denn selbst seine bisher am engsten verbundenen Nachbarstaaten (Oman, Türkei und Quatar) beharrten in hitzigen Telefongesprächen darauf, dass die zahllosen vorsätzlichen Angriffe des Irans auf zivile Ziele im Golf ein klarer Völkerrechtsbruch waren, der einen offenen Krieg gegen ihn erlaubt. Im Übrigen waren die Bedingungen der Erpressungen die alten: Alle Basen der USA, Englands etc. im Nahen Osten müssten geschlossen werden und es dürften keine Einsätze der USA aus jenen Staaten oder über deren Staatsgebiet ausgeführt werden. Beides lag völlig außerhalb der Möglichkeiten jener Golfstaaten. Denn dem Iran vertrat nun - nach all den Angriffen - dort niemand mehr. - Kurz darauf gaben andere Mitglieder der iranischen Militärführung bekannt, dass sie weiterhin jede Basis der USA angreifen werden - also alle Golfstaaten. Es blieb somit zweifelhaft, ob der Iran wirklich seine (für ihn) verheerende Strategie geändert hatte. Stunden danach kam eine offizielle Klarstellung der iranischen Übergangsregierung, dass man den Krieg gegen jeden Unterstützer der USA (also alle angegriffenen Golfstaaten) uneingeschränkt fortsetzen würde. Zahlreiche Analysten werteten dies als Machtkämpfe innerhalb jenes Regimes.
Bereits am Samstag trat der logische und von Experten im Ausland erwartete nächste Schritt ein: Israel begann mit der systematischen Bombardierung der kriegswichtigen Infrastruktur wie Benzin- und Öllager u.a. bei Teheran. Damit wird der bereits zurückgegangene Verkehr und das geschwächte Transportwesen weiter beeinträchtigt. In der Folge werden die Revolutionsgarden und die Basij-Milizen sich kaum mehr mit ihren Militärfahrzeugen fortbewegen können. Dadurch wird vor allem die Zivilbevölkerung in die Lage versetzt, gegen jene Unterdrücker an verschiedenen Orten im Land zu kämpfen, ohne sofort die massive Rache der gefürchteten mobilen Einsatzkommandos jener beiden Gruppen befürchten zu müssen.
Lagebesprechung: Am neunten Tag (Sonntag, den 08.03.) wurde deutlich, dass die USA und Israel das typische Szenario abspulten. Deshalb würden (wie von der NATO in Jugoslawien ausprobiert) bald Angriffe mit Graphit-Bomben auf Elektrizitätswerke folgen, um die Kriegswirtschaft und vor allem die Waffenindustrie lahmzulegen. Jedoch werden die Iraner dann mit ihren letzten Waffen zurückschlagen. Falls sie es wagen sollten, biologische und chemische Waffen einzusetzen, stünden die USA vor einer schweren Entscheidung, welche sie seit 1945 stets umgingen. - Auch wenn viele nun von einem Sieg der USA und Israels ausgingen, trat nach den ersten großen Erfolgen mit der zweiten Woche eine gefährliche Zeit an. Denn die Truppen waren ermüdet, wodurch tendenziell die Gefahr für Fehler stieg und es zu schweren Rückschlägen kommen kann, welche durch die Presse die USA schon mehrfach zum Rückzug und Abbruch von Einsätzen gezwungen hatten. Gedacht sei hier an die verheerenden Debakel der USA im Libanon-Einsatz Anfang der 1980er Jahre unter Präsident Reagan.
Berichte aus Teheran verdeutlichten immer mehr, dass die Wirtschaft eingeschränkt war: Selbst in der Hauptstadt waren am Samstag (dem dortigen Wochenanfang) nur noch ca. 20% der Läden geöffnet. Viele Geschäfte waren seit Kriegsbeginn sogar komplett geschlossen. Die meisten Firmen stellten mit dem Kriegsbeginn ihre Aktivitäten ein.
Da der Iran auch am Sonntag sämtliche Golfstaaten wieder mit zahlreichen Drohnen (aber nur noch wenigen) Raketen angriff, war klar, dass die Ankündigung des Vortages, endlich die zivilen Ziele zu verschonen, reine Propaganda war. Neben den weiteren Angriffen auf Hotels und Hochhäuser nahmen alle Anrainerstaaten vor allem den Angriff auf die rein zivile Entsalzungsanlage in Bahrain als kritische Infrastruktur am Sonntag dem Iran sehr übel - immerhin ein eindeutiges Kriegsverbrechen des Iran. Als Folge war die Glaubwürdigkeit des Irans auch bei seinen früheren Freunden geschwunden. Ernüchternd war für die früheren Freunde des Irans auch, dass er sie heftiger angriff als den immer erklärten Feind Saudi-Arabien.
Das britische Militär geriet zunehmend in den Krieg auf Seiten der USA. So versetzte man zwei Flugzeugträger in erhöhte Bereitschaft, um sie ggf. in den Nahen Osten zu senden. Aber die USA erklärten dies als 'zu spät und nicht mehr erforderlich'. Dafür drohte der iranische Botschafter in Londen der englischen Regierung.
Ferner machte der iranische Übergangspräsident seine Drohungen gegen die USA wahr und setzte seine bezahlten und seit Jahrzehnten ausgebildeten Terroristen in Europa für Anschläge ein - wie z.B. in Oslo gegen die dortige US-Botschaft. Dadurch wurden allgemeine Friedensappelle der Chinesen jedoch durch den Iran konterkariert. Denn auf Terroranschläge gegen ihre Botschaften reagierten die USA immer hart.
Die israelische Luftwaffe zerstörten zahlreiche F-14-Kampfflugzeuge der iranischen Luftwaffe, welche auf Flugplätzen (u.a. Isfahan sowie am Vortag auf dem Flugplatz in Mehrabat bei Teheran) herumstanden. Der Iran hatte sie in den letzten Jahren mangels Erstatzteilen und vor allem qualifizierter Piloten kaum benutzt. Nun befürchtete man allerdings evtl. Selbstmordeinsätze damit.
Israel nahm wieder den Flugverkehr auf mit mindestens 40 von Ben Gurion ausgehenden Flügen am Sonntag. Dies belegte, dass die iranischen Angriffe nachließen und man den Rest an iranischen Raketen und Drohnen glaubte abfangen zu können.
Wie so oft liefen die Aktivitäten im Libanon für Israel schlecht, denn die libanesische Armee bekämpfte nicht (wie versprochen) die Terrororganisation Hisbollah, sondern attackierte mit diesen zusammen die Israelis im Bekaa-Tal, wo es in der Folge zu heftigen Nachtgefechten kam. Dass die libanesische Regierung in deren Parlament die Hisbollah saß, und deren Militär insgesamt schwach und lavierend waren, war bekannt. Aber ein erneutes aktives Zusammengehen mit der Terrormiliz hatte man nicht erwartet. Das würde den Krieg dort verlängern. - Im Übrigen war jenes Gefecht nur deshalb ausgebrochen, weil libanesische Generäle zusammen mit der Hisbollah einen israelischen Piloten 1986 als Geisel nahmen und dann in den 1990er Jahren ermordeten sowie bis heute seine Leiche nicht aushändigten - das übliche Verhalten der Araber. Als die Israelis die Überreste der Leiche nun bergen wollten, wurden sie u.a. von der libanesischen Armee angegriffen.
Dass die Israelis seit dem brutalen Terrorüberfall der Hamas am 07. Oktober 2023, den darauf folgenden schweren Raketenangriffen der Hisbollah aus dem Libanon sowie der Huthis aus Jemen und vor allem dem 12-Tagekrieg (13. bis 24. Juni 2025) so hartnäckig gegen den Iran und alle Gegner kämpften und auch im Libanon nicht einfach nachgeben würden, hatte auch etwas mit der US-Regierung unter Obama zu tun, welche Israel verhöhnte als Chickenshit
. Das ist schwer zu übersetzen meint aber höflich ausgedrückt in etwa 'feige Schisshasen', weil die US-Demokraten die Israelis für zu feige hielten, dass sie jemals den Iran oder gar dessen Atomanreicherungsanlagen in Natanz und Fordo angreifen würden. Man kann über die Israelis vieles denken und evtl. auch einiges sagen. Aber diese ungeheure Fehleinschätzung war durch nichts in der Geschichte jenes Staates gerechtfertigt. Es beruhte überwiegend auf einer Fehlinterpretation der als schwach angesehenen Politik des früheren Premierministers Rabin, der keine Kriege gegen die Nachbarn mehr führen wollte, und der Abhängigkeit Israels von US-Waffen für jeden großen konventionellen Krieg gegen den Iran.
Vor allem in den EU-Medien schwenkten die Kritiker (nach dem nur wenige interessierenden Thema Völkerrecht) wieder auf das übliche emotionale Bildthema der Flüchtlingskrise im Libanon über, mit dem man den größten medialen Effekt in den eigenen Ländern erzielen konnte. Allerdings hielt dies kurzfristig weder Israel noch die USA auf. Aber langfristig werden die Grünen in der EU deshalb wieder Handelssanktionen gegen Israel und die USA fordern.
Hingegen wiesen nur Medien im Ausland darauf hin, dass die Iraner (wie alle Terroristen) ihre Raketenstartrampen sowie mobilen Drohnenstartplätze nun in dicht besiedelten Gebieten bei Kindergärten, Schulen und Krankenhäusern aufgebaut hatten, wo man sie nur schwer angreifen kann.
Italien beschloss, Luftabwehreinheiten in die Golfstaaten zu senden. Und die VAE gaben bekannt, dass Frankreich nun Flugzeuge zum Abfangen von iranischen Raketen und Drohnen in seinem Land einsetzte.
Während alle immer über die Zerstrittenheit des iranischen Mullah-Regimes berichteten, wies CNN am Sonntag darauf hin, dass auch der innerste Zirkel des US-Präsidenten zuerst keineswegs für den Einsatz war, sondern zur Vorsicht mahnten. Der Unterschied bestand darin, dass man sich dann einigte und als Team das Projekt durchzog, während in Teheran die unterschiedlichen kriminellen Fraktionen weiterhin um die Macht kämpften und immer kämpfen werden. - Die Berater des US-Präsidenten gingen am Sonntag offenbar von drei weiteren Wochen der harten Kriegsführung aus.
Lagebesprechung: Am zehnten Tag (Montag, den 09.03.) wurde alles durch die Bekanntgabe der Wahl des neuen Führers des Iran dominiert: Khameneis Sohn war die schlimmste erwartete Katastrophe, da er als extrem radikaler Politiker eingeschätzt wurde, der früher als ranghohes Mitglied der Revolutionsgarden kämpfte und seinen Vater und den Tod seiner Familie rächen wollte. Bereits die durch den Namen gezeigte Kontinuität belegte, dass auch die Mullahs exakt die kriegerische und terroristische Politik des radikalen Vaters fortgesetzt sehen wollten, obwohl nach Analysen vorher fast alle in jenem religiösen Wahlgremium den Sohn als unqualifiziert angesehen hatten und es sowieso im Iran nicht vorgesehen war, einen Familiennachfolger zu ernennen, weil man exakt jene Familiennachfolge / Erbmonarchie mit dem Schah abgeschafft hatte. - Erste Analysten gingen bald davon aus, dass der neue Khamenei und sein engster Freund Geheimdienstchef Hossein Taeb der Revolutionsgarden aus dem Iran nun ein 'schiitisches Nord Korea' gestalten wollen - mit Atombombe.
Jedoch ging alles bei den Angriffen weiter und der Iran musste zumindest in Teheran das Benzin an Tankstellen auf 10 Liter je Auto rationieren. Dies belegte, dass der israelische Angriff auf die wichtigen Benzinlager bei Teheran am Vortag ein voller Erfolg waren. - Hingegen gab der libanesische Präsident zu, dass sein Land keine Konfrontation mit der Hisbollah will, also die Terrororganisation im eigenen Land nicht entwaffnen wird. Laut israelischen Zeitungsberichten arbeitet die libanesische Armee sowieso aktiv mit der Hisbollah zusammen und kämpft ganz offen gegen Israel. Als Folge der ständigen Raketenangriffe aus dem Libanon gab das israelische Militär am Abend bekannt, tiefer in den Libanon vorzudringen.
Nach dem ersten Schock zeigte sich jedoch bald, dass dies Israel und den USA in die Hände spielte. Denn der Iran attackierte im Auftrag des neuen religiösen Führers nun auch die zivilen Ölanalagen der Golfstaaten und vertiefte die so inzwischen auch von den VAE betitelte 'Feindschaft' mit dem Iran. Die bisherigen Freunde des Iran sahen ihn nun als Feind
und hatten immer mehr Probleme, dem Druck der angegriffenen eigenen Bevölkerung zu widerstehen und nicht sofort auf Seiten der USA in den offenen Krieg gegen den Iran zu treten. Und auch die Europäer gerieten in eine immer unangenehmere Lage. Sie verurteilten die Methoden Israels und der USA, aber entschuldigten deren Motive und unterstützten faktisch dann doch die USA im Krieg gegen den Iran - zur Wahrung der eigenen Interessen auch im Nahen Osten. Auch ein Bundeswehrlager in der jordanischen Stadt al-Azraq wurde von iranischen Raketen angegriffen. Als die Türkei erneut vom Iran mit mindestens einer Rakete angegriffen wurde und die NATO-Luftabwehr diese abfing, war man faktisch bereits im Krieg, wollte dies jedoch noch nicht wahrhaben. Am Abend gab Großbritannien bekannt, dass es mit eigenen Flugzeugen aktiv in die Luftabwehr zum Schutz in Jordanien und Bahrain in den Krieg eingegriffen habe, um iranische Drohnen abzuwehren. Frankreich gab bekannt, dass es bis zu einem Dutzend Kriegsschiffe in das östliche Mittelmeer und das Rote Meer entsenden will - irgendwann und zu rein defensiven Zwecken. Beide Staaten hatten begriffen, dass sie nun schnell handeln mussten, um ihren Resteinfluss im Nahen Osten nicht zu verlieren. Zudem ging es um viel Geld, weil die ständig angegriffenen Golfstaaten darauf hinwiesen, wieviel Geld sie in der EU und den beiden Ländern Frankreich sowie England auf Banken, in Staatsanleihen und auch in Firmen investiert hatten, was man auch abziehen könnte.
Auch in der EU schien sich nach der heftigen Kritik aus den Golfstaaten am inakzeptablen Verhalten der EU etwas zu bewegen. So dachte die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen laut (für die Presse) darüber nach, ob es der EU evtl. mehr schade, wenn sie sich nur rein verbal immer auf den Konsens ausgerichtete eigene (Ethik-) Politik und Kompromisse (mit Terroristen) verlasse. Das waren allerdings nur Gedankenspiele. Dennoch zeigte man sich in der EU-Spitze nach einer weiteren Telefonkonferenz mit den angegriffenen Golfstaaten zumindest offen für gewisse Schutzmaßnahmen im Nahen Osten. Das gleiche galt für den französischen Präsidenten Macron, der Vorschlug, nach den Gefechten Geleitzüge durch die Straße von Hormus zu senden. Wer braucht so etwas nach dem Krieg? Die Golfstaaten forderten das jetzt sofort während des Krieges von der EU, denn es wären schließlich überwiegend Öllieferungen für sie.
Der Montag endete mit einen unglaublich kühnen Plan der USA zur Beschlagnahme des im Iran lagernden auf mindestens 60% angereicherten (also fast waffenfähigen) Urans. Insgesamt soll es sich um 440 Kg handeln aus dem man 10 Atombomben herstellen kann. Man ging davon aus, dass dies jene Aktion sei, mit welcher man einen guten Grund hätte für den Einsatz von Bodentruppen. Große Mengen des angereicherten Urans wurde von den Iranern aus den im Vorjahr zerstörten Anlagen geborgen und lagert nun in den iranischen Atomanlagen in Isfahan. Auch die IAEA bestätigte den Abtransport durch Lkws aus Natanz und vermutet, dass ca. 200 Kilogramm angereichertes Uran nun in Isfahan lagern.
Lagebesprechung: Am elften Tag (Dienstag, den 10.03.) wurde immer klarer, dass die USA Geleitzüge durch die Straße von Hormus plante. Allerdings besaßen dort die Terror- und Selbstmord-Einheiten der Revolutionsgarden sehr viele kleine und nur schwer zu zerstörende Waffen sowie viele landgestützte Basen. Dazu müssten alle Golf-Anrainerstaaten jedoch zuerst Angriffe auf diese Basen im Iran starten. D.h. sie würden aktiv in den Krieg gegen den Iran eintreten.
Innenpolitisch legten die Widersprüche des Präsidenten vom Montag die Konflikte, Probleme und Hintergründe des Einsatzes offen. - Dann sperrte Planet Labs - der Anbieter von Satellitenbildern - alle Kunden durch eine Verzögerung von 14 Tagen aus, weil auch der Iran diese Bilder für seine Kriegführung verwendete. Dies diente dem Schutz vor allem der vom Iran angegriffenen Golfstaaten. Allerdings wurde so auch die Arbeit der Presse erschwert.
Dann kam heraus, dass die US-Streitkräfte alleine in den ersten beiden Tagen über 5,6 Milliarden US-Dollar an Munition auf den Iran verschossen. Vor allem der Verbrauch an Langstrecken-Cruise-Missiles war unerwartet hoch und erregte bei Analysten Aufsehen. Einerseits belegte dies die zerstörerische Kraft der ersten Wellen, andererseits bestärkte es die Befürchtungen, dass man so nicht lange durchhalten könne, bis die Vorräte aufgebraucht seien. Vorsicht: Das waren nur die Munitionskosten. Die anderen täglichen Kosten bezifferte man früher bereits auf 890 Mio. US-Dollar je Tag. Wie auch immer rechneten Politiker in Washington damit, dass der Präsident bei dieser Rate bald den Kongress um weitere Mittel bitten müsste. Das galt umso mehr, als der Verteidigungsminister Hegseth angab, dass man am Dienstag, den 10.03., die größten Angriffswellen auf den Iran durchführen werde. Dabei sollte man allerdings beachten, dass dies vermutlich die Sprengkraft der durch schwere Langstreckenbomber abgeworfenen Bomben und nicht mehr die extrem treffsicheren aber teuren Langstrecken-Cruise-Missiles meinte.
Typisch für die europäische Anti-US-Presse war, dass man - im Gegensatz zur über vierjährigen heftigen Kriegsführung in der Ukraine - nun im Iran auf die ökologischen Folgen einseitig der Israelischen Kriegsführung hinwies, wobei man sich auf iranische Propaganda-Quellen berief. Der Hauptgrund lag darin, dass die iranische Führung nicht einmal mehr in der Lage war, die Brände zu löschen, weil es offenbar keine funktionierende Feuerwehr mehr gab. Wichtigste Funktionen des Regimes konnten nicht mehr erfüllt werden. Exakt das wurde dem Volk mit dem Angriff demonstriert. Hinzu kamen nun vom Iran bestätigte Totalausfälle bei den zwei größten Banken: Keine Geldausgabe, kein Onlinebanking etc. funktionierte mehr. Ferner übte von der Presse getriebene 'Umfall-'Kanzler Merz plötzlich Kritik an Israel und den USA wegen deren Kriegsführung. Er wollte den Krieg schnell beenden. Das war umso erstaunlicher, als er vorher die treibende Kraft in der EU (E3-Treffen) war für die Unterstützung des Angriffes auf den Iran. Dennoch arbeiteten England, Deutschland und Italien an einem Geleitschutz-System für den Seeverkehr im Persischen Golf, blieben aber ziemlich vage. Somit kam es zunehmend zu einem Eintritt der NATO-Staaten in den Krieg, auch wenn dies niemand so öffentlich zugab.
Derweil planten die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), die riesigen Geldeinlagen Irans auf seinen Banken einzufrieren, weil das iranische Regime immer aggressiver wurde.
Ferner waren alle Analysten erstaunt, dass die sogenannte 'Achse des Widerstandes' - vom Iran seit Jahrzehnten aufgebaute Terrororganisationen - im Irak und bei den Huthis im Jemen sehr wenig bis nichts unternahmen. Selbst die Hamas im Gazastreifen und auch die Hisbollah mit ihren noch immer sehr großen Munitions- und Waffenvorräten im Libanon hielten eher ihre Unterstützung für den Iran zurück, weil sie auch für eine Zeit nach dem Krieg - ohne Hilfe des Irans - ausgerüstet sein wollten.
Lagebesprechung: Am zwölften Tag (Mittwoch, den 11.03.) wurde bekannt, dass der Iran Minen in der Straße von Hormus (Strait of Hormuz) legte und die US-Luftwaffe daraufhin 16 iranische Minenlegboote zerstörte. Letzteres zeigte einen eklatanten militärischen Fehler, auf den ich bereits vor Tagen hinwies, da die iranische Marine weit über 100 große Schiffseinheiten besaß, von denen man offenbar in der Anfangszeit nur sehr wenige getroffen hatte. Ferner schätzte man 5.000 bis 6.000 See-Minen im Besitz des Irans. Dass man erst so spät die gefährliche und von vielen erwartete Sabotage durch Minenleger erkannte und deren Boote angriff, machte sprachlos.
Aber die iranischen Revolutionsgarden legten mit Schlauchbooten weitere Minen. Hier hätten nun die Deutschen endlich einmal eine Chance mit ihrer Minenjagdbootklasse (Frankenthal-Klasse) zu beweisen, dass es seinen Erdöl- und Erdgaslieferanten wirklich Hilfe leistet - statt ständig nur Israel und die USA zu beleidigen und die angegriffenen Golfstaaten dem Feind Iran auszuliefern. Denn eines wurde jetzt jedem klar: Der Iran wollte die Straße von Hormus auf Jahre hinaus unbefahrbar machen und damit Europa sowie die anderen vom Erdöl und Erdgas abhängigen Staaten vor allem Asiens ökonomisch zerstören. Das war keine Erpressung mehr, sondern der Endkampf des untergehenden Irans gegen den Rest der Welt.
Gleichzeitig stellte Iran in seinem Fernsehen angebliche neue Wunderwaffen bei Raketen vor, welche man in der Nacht auf Israel und die Golfstaaten abgefeuert hätte. Besondere Schäden wurden jedoch aus keinem der angegriffenen Länder gemeldet, weil die Raketen- und Dohnenabwehr nach fast zwei Wochen erstaunlich routiniert die meisten anfliegenden Projektile abfing, sodass nur noch relativ geringer Sachschaden entstand. Diese iranische Propaganda erinnerte somit sehr an jene letzten Nachrichten aus dem Jahr 1945 aus Deutschland. Denn gleichzeitig liefen die schwersten Luftangriffe der USA und Israels auf den Iran ohne jegliche Gegenwehr der dortigen Luftabwehr. Nicht nur war die gesamte iranische Elektronik deaktiviert, sondern über Teheran sah man auch optisch sowieso nur noch wenig aufgrund der Brände, welche die Feuerwehr nicht einmal mehr löschen konnte oder wollte. Das dortige Staatswesen war weitgehend kollabiert. Die Revolutionsgarden, Basij-Milizen und Mullahs sowie deren fanatische Anhänger hatten das zwar erkannt und deshalb Minen gelegt. Aber sie wollten noch nicht aufgeben.
Einige Analysten in der freien Welt dachten über das Kriegsende (in ein paar Wochen) sowie die Strategien dazu nach: Der Iran spielte auf Zeit und hoffte, dass die US-Bevölkerung den eigenen Präsidenten stürzt (völlig abwegig) oder so unter Druck setzt, dass er sich zurückziehen muss, bevor der Iran tatsächlich per Deklaration kapitulieren muss. Das kann (nach 60 Tagen mangels Geld) theoretisch funktionieren. Aber dann wird Israel entweder sofort alleine weiterkämpfen oder (falls von den USA zum Waffenstillstand gezwungen) später ein drittes Mal (und dann ggf. mit Atomwaffen) den Iran angreifen. Israel hatte bereits zweimal (im Juni 2025 und im Februar 2026) gezeigt, dass es keine Angst vor einem Krieg mit dem Iran mehr hat, wenn es um die existenzielle Bedrohung seines Landes geht. Ferner sollte sich das iranische Regime bewusst sein, dass auch die USA nach zwei Einsätzen gegen den Iran keine Scheu mehr vor einem dritten haben würden, falls es erforderlich wäre. Man hatte inzwischen die Angst vor den Terroristen verloren und ließ sich nicht mehr erpressen. Hinzu kamen die durch den Iran völlig zerstörten politischen Beziehungen zu den für den Iran ökonomisch wichtigen Golfstaaten. Jene sprachen offen davon, dass es Jahrzehnte
benötigen werde, um wieder mit dem Iran zusammenarbeiten zu können wie früher. Aber eventuell würde das schiere Weitervegetieren den Mullahs ausreichen, um es als Sieg zu deklarieren. Es reicht dem mafiösen Regime der Revolutionsgarden, wenn es weiterhin seine eigene Bevölkerung unterdrücken und ausplündern kann sowie in der Lage ist, in den kommenden Jahren mit der Hilfe Chinas und Russlands wieder große Zahlen billiger Kampfdrohnen herzustellen, um seine Nachbarn und den Öltransport zu bedrohen. Iran würde mangels Piloten keine Luftwaffe und mangels qualifizierten Personals auch keine Marine oder reguläre Bodentruppen in nennenswertem Umfang mehr aufbauen, sondern gemäß der asymmetrischen Kriegsführung seine Revolutionsgarden und Basij-Milizen erweitern für Selbstmord-Terroranschläge - vor allem in Europa. Aber mit seinen Physikern, Biologen und Chemikern würde der Iran in seinen unterirdischen Laboren an der Atombombe, biologischen und chemischen Waffen weiterarbeiten wie Nordkorea - aber für jederzeitige Terroranschläge.
Die USA (und Israel) setzten auf weitere Luftschläge sowie Spezialoperationen gegen den Iran. Sie hielten sich zwar alle Optionen offen, würden jedoch nur sehr ungern länger Soldaten im Iran einsetzen. Ob sich die iranische Bevölkerung gegen sein Regime erhebt, war jedoch unklar und somit auch die Wirkung / der Erfolg der Lufteinsätze zum Umsturz. Viele glaubten nicht mehr an einen großen Volksaufstand im Iran. Allerdings reichte es den Israelis und offenbar manchen US-Politikern auch aus, wenn der Iran militärisch sehr geschwächt, finanziell verarmt und politisch instabil wäre, sodass er weder seine Nachbarn bedrohen noch den Terror in der Welt finanzieren konnte (Stichwort: Failed state). Denn alle Sanktionen würden aufrechterhalten bleiben, bis zur bedingungslosen Kapitulation respektive eines Regimewechsels. Vor allem würden die meisten Staaten weiterhin auf der Einstellung des Atomprogrammes sowie des Raketenprogramms beharren - auch die Europäer inklusive der NATO, weil sie von iranischen Raketen bereits (Türkei, Zypern) angegriffen wurden. Eine Reichweitenvergrößerung der Raketen und atomare oder biologischen Sprengköpfe darauf wären für Europa unmittelbar existenzbedrohend. Denn der Iran hatte mit seinem Krieg auf unbeteiligte Golfstaaten und der Verminung der Straße von Hormus verdeutlicht, dass er den Terror gegen alle sofort umsetzt.
Somit könnten paradoxer Weise alle Seiten (Iran, USA, Europa) bei einem Waffenstillstand einen Sieg proklamieren, der jedoch keine endgültige Lösung des Problems darstellt.
Fazit aus der Geschichte: Kriege lösen kurzfristig drängende Probleme, schaffen damit eine notwendige Verschnaufpause, ersetzen aber langfristig meist nur alte Probleme durch neue.
Am Mittwoch griff der Iran dann zahlreiche Schiffe im Golf direkt an, darunter drei in der Straße von Hormus.
Irans Polizeichef in Teheran befürchtete offenbar einen Umsturz und warnte alle Bürger davor, zu protestieren: Jeder würde als Feind sofort erschossen. Es ist irrelevant, ob die Iraner tatsächlich einen Aufstand oder überhaupt nur Proteste auf den Straßen wagen würden. Es reichte aus, dass die Führung bereits so verunsichert war, dass sie eine derartige Warnung herausgab, um ihre Restmacht noch zu demonstrieren. Dennoch hatte dies nachteilige Wirkungen für das Regime, weil nun noch weniger Geschäfte geöffnet würden, aus Angst auf dem Weg zum Geschäft für einen Regimegegner gehalten zu werden.
Gleichzeitig zogen die USA weltweit (u.a. aus Süd-Korea) Raketenabwehrsysteme ab und verlegten sie in den Nahen Osten. Dies deutete darauf hin, dass man die Kämpfe gegen den Iran ausweiten wollte und zum Schutz neuer Luftwaffenbasen (evtl. in Saudi-Arabien) weitere komplette Abwehrsysteme benötigte, denn man zog nicht nur die (Ersatz-)Raketen aus Südkorea ab, sondern das Gesamtsystem.
Israel und die USA sahen sich einer zunehmenden Zahl an von Arabern / Antisemiten erzeugten gefälschten Propaganda-Videos gegenüber, welche angeblich verheerende Groß-Angriffe auf Israel (besonders Jerusalem) sowie geschlagene US-Truppen zeigten oder siegreiche iranische Bodentruppen oder deren Terrorgruppen Hisbollah etc. auf dem Vormarsch schilderten. Nicht nur die hohe Qualität der Filme, sondern vor allem die schiere Anzahl deuteten auf bezahlte und systematische Erzeugung sowie Verbreitung im Ausland hin. Denn der Iran hatte sein Internet entweder selbst abgestellt oder es wurde gestört und das Land besaß kaum diese KI-Kapazitäten mehr. - Kurz darauf gaben pro-iranische Hacker bekannt, dass sie einen US-Medizinkonzern erfolgreich attackiert und sein weltweites Netzwerk lahmgelegt hatten. Das waren zwar gefährliche Angriffe auf die Infrastruktur, aber sie erzeugten als Terrorismus auch den politischen Widerstand vieler Länder gegen den Iran.
Dann einigten sich die Mitglieder der G7 und der International Energy Agency, 400 Mio. Fass aus den jeweils nationalen Speicherreserven an Öl freizugeben, um den Ölpreis zu senken. Das war die größte jemals freigegebenen Menge in der Geschichte und dennoch nur der Weltverbrauch für wenige Tage. Und selbst die momentan blockierte Ölmenge im Persischen Golf soll sich auf eine Tagesproduktion von 15-20 Mio. Fass belaufen. Also ersetzt die freigegebenen Mengen bestenfalls 20-25 Tage Blockade durch den Iran. Auch die zusätzlich freigegebenen 172 Mio. Fass Rohöl der USA änderten daran nicht signifikant viel. Aber die Mengen zeigten, dass die westliche Welt zumindest politisch gewillt war, sich gegen den Iran und seinen Terror sowie seine Kriegsverbrechen (denn nichts anderes waren seine Angriffe auf die Ölinfrastruktur) zu stellen.
Lagebesprechung: Am dreizehnten Tag (Donnerstag, den 12.03.) wurde klar, dass das Terrorregime im Iran auch seinen engsten arabischen Verbündeten Iraq hemmungslos angriff - nicht nur mit seinen dortigen schiitischen Milizen zu Land, sondern auch durch Angriffe auf zwei Öltanker in irakischen Gewässern. Zudem griff Iran ein Öltanklager im Oman an und schoss es mit Drohnen in Brand, obwohl Oman sehr eng mit dem Iran befreundet war und ihm immer half sowie zu dessen Gegnern vermittelte. Auch diese beiden Angriffe auf zivile Schiffe und Öllager Unbeteiligter waren eindeutige Kriegsverbrechen des Irans, welche jedoch in den proarabischen Medien in Europa vertuscht wurden. Dadurch konnten Spekulanten die Ölpreise der sogenannten Futures (zukünftige Ölkontrakte an der Börse) wieder auf über 100 Dollar je Fass hochtreiben, obwohl viele Staaten erst Stunden zuvor die größten Erdölreserven der Geschichte freigegeben hatten. Die Taktik des Irans war klar: Er wollte den Westen und alle Ölländer am Golf über deren Wirtschaft zerstören - auch seine bisherigen Freunde. Aber die Taktik verärgerte viele und trieb sie in die Arme seiner Gegner. Das erpresserische Vorgehen der kriminellen Mullahs über maximalen Schaden zukünftige Angriffe zu verhindern, war jedoch bereits seit zwei Kriegen gegen ihn binnen eines Jahres gescheitert. Das beeindruckte zumindest Israel nicht im geringsten. Und die USA konnten sich nun auch nicht erneut erpressen lassen. Jenen Gesichtsverlust würde der US-Präsident politisch nicht überleben: Man musste also zurückschlagen. Und die Meinung in den USA wandelte sich auch langsam, da man die steigenden Benzin- sowie vor allem Diesel-Preise zwar beklagte und sie wie jede Preissteigerung der Regierung anlastete, aber ebenso erkannte, wie jenes Mafia-System der Mullas und deren Revolutionsgarden alle erpressten.
Die Ölstaaten insbesondere die am heftigsten vom Iran attackierten Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) reichten bei der UN-Vollversammlung sowieso einen Antrag gegen den Iran ein, um seine Kriegsverbrechen zu verurteilen. Man durfte gespannt sein, wie sich die verschiedenen iran- und araberfreundlichen EU-Staaten dazu verhielten. Denn sie verspielten zunehmend ihre Glaubwürdigkeit in der Welt: Man kann nicht ständig die USA, Israel und weitere Staaten des Verstoßes gegen das Völkerrecht beschuldigen und dann die seit fast 50 Jahren begangenen völkerrechtswidrigen Kriegsverbrechen des befreundeten Iran gutheißen oder auch nur tolerieren. Der Sicherheitsrat stimmte der Resolution 2817 mit den zwei (auch nur) Enthaltungen von China und Russland zu. Insgesamt 135 Staaten hatten zum Schluss den Antrag der angegriffenen Golfanrainerstaaten unterstützt. Das war politisch eine erhebliche Niederlage des Irans, welche seine erstaunliche Isolierung zeigte.
Kurz nach den publizierten Zahlen der 5,6 Mrd. US-Dollar Kosten nur für die Munition der Kriegsführung in den beiden ersten Tagen sickerte durch, dass die ersten 6 Tage Kriegsführung die USA laut Pentagon mindestens 11 Mrd. Dollar gekostet hätten. Das würde allerdings bedeuten, dass die US-Angriffe nach den ersten beiden Tagen deutlich nachgelassen hätten und dem Iran eine Verschnaufpause einräumten, welche sich inzwischen als fatal herausstellte. Dennoch erregten die hohen Kosten vor allem bei manchen als sparsam bekannten Republikanern Proteste. Somit nahm der politische Druck aus der eigenen Partei weiter zu.
Es kam deshalb nicht zufällig, dass die Presse ein Video erhielt, das in England auf der Luftwaffenbasis Fairford beladene B1-Bomber mit bunkerbrechenden Waffen (Joint Direct Attack Munitions - JDAM) zeigte, mit welchen die USA den Iran nun angreifen würden. Denn faktisch hatten die skeptischen EU- und NATO-Länder heimlich seit Tagen mit den USA zusammengearbeitet. Selbst das US-feindliche Spanien entsandte eine hochmoderne Fregatte in das östliche Mittelmeer.
Dann schockierte die erste Nachricht des neuen geistlichen Führer des Terrorregimes, Mojtaba Khamenei: Da sie von einer Frau im Fernsehen verlesen wurde, war er nicht zu sehen, was weitere Gerüchte über den Grad seiner (offenbar schweren) Verletzungen durch den Luftschlag nährte. Es war sogar unklar, ob er überhaupt noch lebte. Denn die eingeblendeten Bilder der wehenden Flagge und seines Bildes waren KI-generiert. Dann brüskierte seine offizielle Nachricht mit anmaßenden und völlig undurchführbaren, geradezu weltfremden Forderungen an die USA, Israel und vor allem alle Nachbarn des Iran. Er schwor allen Beteiligten Rache - ein extremer Akt in der arabischen Welt. Die Straße von Hormus würde erst nach einem Kriegsende unter den Bedingungen des Irans aufgehoben. Alle 15 Nachbarstaaten müssten alle ausländische Basen sofort schließen - und sich somit wehrlos den angreifenden Revolutionsgarden ausliefern. Die USA und Israel müssten komplett aus dem Nahen Osten abziehen, und dadurch alle Interessen dort der Regionalmacht Iran mit ihren Terror-Verbündeten der Achse des Widerstands überlassen. Ansonsten würde der 'siegreiche' Iran alle Basen aus seinen 15 Nachbarstaaten selbst entfernen - also weiterhin Krieg gegen alle führen. Ferner forderte er die volle Entschädigung aller Schäden von 'allen Kriegsgegnern' (the enemy
). Sonst würde der Iran alle feindlichen Staaten ebenfalls komplett zerstören. - Irans erneute Erpressung der Welt war ganz deutlich: Bis zur Bezahlung des von ihm geforderten Lösegeldes werde er - wie die Mafia - die Straße von Hormus als Druckmittel
(tool of pressure
) geschlossen halten. - Aber das kannte die Welt bereits, denn 1979 hatten die Iraner das US-Botschaftspersonal als Geisel genommen und erst nach Bezahlung von 8 Mrd. US-Dollar über ein Jahr später freigelassen. Bereits kurz darauf knickten die erpressten Europäer auch ein und u.a. unser Außenminister sowie der Kanzler forderten von den USA und Israel einen sofortigen Waffenstillstand sowie eine Verhandlungslösung, der mit einem Kompromiss mit den Terroristen enden müsse. Siehe hierzu: Falsche Freunde.
Zu den in der Rede des Ajatollah angesprochenen Nachbarn des Irans gehörte auch die Türkei, welche als NATO-Mitglied sich definitiv nicht schutzlos der Terrorherrschaft der iranischen Revolutionsgarden ergeben würde. Auch bei den angrenzenden Staaten im Norden und Osten (Atommacht Pakistan) verstand man den neuen Ajatollah nicht. Die bereits angegriffenen Golfstaaten waren ebenfalls fassungslos. Erste Analysten gingen von nicht ernstzunehmender Propaganda aus. Andere fingen jedoch an, an den geistigen Fähigkeiten und dem Informationsstand jenes Ajatollah respektive der ihn umgebenden Führung der Revolutionsgarden zu zweifeln.
Geheimdienstberichte legten nahe, dass das iranische Regime derzeit noch nicht zusammenbreche. Das hatte ich bereits am zweiten Tag geschrieben, da man dazu die gesamte Führung und nicht nur ein paar Personen hätte ausschalten müssen. Denn es war bekannt, dass der Iran nach dem 12-Tagekrieg 2025 alle wichtigen Positionen mit mehreren (meist angeblich 3) Vizeposten besetzt hatte, welche sofort einspringen konnten und vor allem dezentral aufgestellt waren.
Da in den USA Berichte über drei strategisch wichtige kleine und früher nur dünn besiedelte Inseln in der Straße von Hormus aufkamen, darf man erwarten, dass die USA jene besetzen werden, um die wichtige Verkehrsader zu kontrollieren und wieder zu eröffnen. Jene 3 Inseln Greater Tunb (Tunb-e-Bozorg), Lesser Tunb (Tunb-e-Kuchak) und Abu Musa gehören eigentlich zu den VAE, wurden jedoch vom Iran im November 1971 illegal besetzt. Dort wurde dann eine Militärstation errichtet. - Ohne diese Basen für US-Hubschrauber waren derzeit keine Geleitzüge für Schiffe im Golf sicherzustellen, da (wie die Karte zeigt) die zwei Schiffsrouten exakt um jene drei Inseln herumführen.
Die Golfstaaten litten zwar militärisch und ökonomisch unter den Angriffen des Iran, hatten kaum mehr Abwehrraketen, wollten jedoch noch mit einem eigenen Kriegseintritt warten, bis sie sicherer waren. Denn sie befürchteten Angriffe auf ihre Entsalzungsanlagen. Deshalb wurden weitere US-Raketen-Abwehrsysteme aus Europa in den Nahen Osten verlegt, was auf eine Ausweitung des Krieges hindeutete. Denn vergleichbare Einheiten aus Südkorea waren an den Vortagen bereits verlegt worden.
Gleichzeitig beauftragte der israelische Verteidigungsminister sein Militär mit einem großangelegten Einmarsch in den Libanon, um die Terrororganisation Hisbollah auszuschalten, weil die libanesische Regierung sich (seit über einem Jahr) weigerte, die Hisbollah endlich zu entwaffnen. Auch dies deutete auf einen längeren Krieg hin.
Am späten Nachmittag gab die USA bekannt, dass ein Tankflugzeug abgestürzt sei. Hinzu kamen mindesten zwei islamistische Terroranschläge in den USA, welche von Terroristen gegen US-Militärs und Juden durchführten, bei denen man von einer Steuerung aus dem Iran ausging.
Lagebesprechung: Am vierzehnten Tag (Freitag, den 13.03.) wurde deutlich, dass die USA in einer schwierigen Situation waren und vor besonderen Entscheidungen standen. Einerseits konnte man den militärisch gesehen bisher erfolgreichen Krieg nicht einfach einseitig aufgeben und als gewonnen erklären, solange die wichtigsten Ziele nicht erreicht waren. Denn die politischen und wirtschaftlichen Folgen wären verheerend. Andererseits war es auch kein bereits verlorener Krieg wie in Vietnam, Irak und Afghanistan, aus dem man sich zwangsweise zurückziehen musste, weil ein Verbleiben noch höhere Kosten verursacht hätte - ohne jeden Vorteil dafür. Aber die nicht in ihrer ganzen Tragweite vorher berücksichtigte Sperrung der Straße von Hormus durch den Iran war nicht so einfach aufzuheben. Somit erpresste der Iran die Welt. Aber die Welt fand sich nicht dazu bereit, Geleitzüge gegen die Terroristen zu organisieren. Ohne westliche Hilfe und vor allem die volle Unterstützung der vom Iran angegriffenen Golfstaaten konnte es die US-Navy jedoch auch nicht alleine erzwingen. Erst wenn der Westen diese Handelsroute wieder eröffnet hat, kann man einen Waffenstillstand verkünden. Ansonsten unterwürfe man sich endgültig und für immer dem Diktat eines Terrorregimes und deren Atomwaffen auf zumindest Mittelstreckenraketen. Denn die bis zu 440 KG angereicherten Urans kann man binnen kurzer Zeit zu 10 Atomwaffen umbauen.
Nach dem für England image-schädigenden Medien-Scharmützel über die zuerst mangelnde und dann verspätete Hilfe für die USA, kam es in London zu einem Umschwung, als mit neuer russischer Taktik gesteuerte Shahed 136 Drohnen des Iran die britischen Luftwaffenbasen im Norden Iraks und in den VAE am letzten Mittwoch trafen, weil sie u.a. viel tiefer flogen als bisher. Man suchte seit Tagen und fand nun in jenem Angriff die Verbindung des Irans zu Russland und damit zum von England heftig geführten Krieg gegen Russland in der Ukraine, um einen Kriegseintritt gegen das Mullah-Regime zu rechtfertigen. So konnte man den in der Bevölkerung ungeliebten Krieg gegen den Iran mit dem dort sehr stark unterstützen Krieg gegen Russland verbinden. - Bald würden weitere europäische Staaten vor demselben Problem stehen und einen Rechtfertigungsgrund 'finden'. Denn die USA hatten selbst genug Öl und Gas, um den Krieg weiterführen zu können. Betroffen waren von der Epressung der Iraner vor allem die Europäer, welche sich wie seit Jahrzehnten blind auf ihre arabischen Freunde (nicht nur im Iran) verlassen hatten. Jedoch erging es Japan kaum besser, das es ebenfalls sehr freundschaftliche Beziehungen zum Iran unterhielt und insgesamt extrem abhängig war vom Öl aus dem Persischen Golf. Die japanische Regierung erwog deshalb weitere Maßnahmen (stattliche Hilfen), um den Benzinpreis unter 1,07 Dollar (93 Cent - ja so billig ist der Liter Benzin in Japan) zu halten. Über diesem Preis wurden Panikkäufe erwartet, welche die gesamte japanische Wirtschaft treffen könnten.
Wie instabil die Lage der neuen iranischen Führung war, wurde deutlich, als die Revolutionsgarden erneut die Bevölkerung vor jedem Protest warnten und noch schärfere Gegenmaßnahmen androhten. Vermutlich hing dies mit dem Al Quds Tag - einem Feiertag des Iran zur Unterstützung der Terroristen in Palestina und zur Auslöschung Israels - zusammen, an dem sie große Aufmärsche und Versammlungen ihrer eigenen Anhänger geplant hatten. Die publizierten Bilder zeigten große Menschenmassen, welche die Unterstützung für die Mullahs darstellen sollten. Jedoch stammte das Filmmaterial aus der weit entfernten und somit sicheren Stadt Mashad im Nordosten des Irans. Die wenigen Bilder aus Teheran, Khorramabad, Esfahan, Golestan, Yazd und Zahedan waren nicht so einfach zu analysieren. Dennoch belegten sie, dass sicherlich einige Millionen Anhänger des Terrorregimes noch vorhanden waren. Gleichzeitig versandten die Revolutionsgarden (mangels Internet etc.) Propaganda auf einzelne Mobiltelefone, welche den Iran als siegreich darstellten: Er hätte alle Basen der USA zerstört und weiteren Unsinn, den nur hoch die Anhänger der Mullahs glauben wollten. Denn die von jedem hörbaren und sichtbaren Angriffe am Tag und in der Nacht auf ihre militärischen Stellungen gingen verstärkt weiter.
Die ständigen iranischen Drohnenangriffe auf den engsten Vertrauten und Vermittler Oman mit Toten dort am Freitag, verstand niemand. Auch den erneuten Angriff des Irans auf die Türkei mit mehreren Raketen verwunderte. Auch der Angriff der vom Iran finanzierten schiitischen Milizen im Irak auf französische Soldaten dort führte eher dazu, alle jene Staaten gegen den Iran aufzubringen.
Traurig war, dass die zahlreichen vom Iran gesteuerten Terroranschläge in der Welt sowie vor allem in Europa von der hiesigen Medien zensiert oder heruntergespielt wurden. Ferner kritisierten Kanzler Merz und der französische Präsident Macron wieder die USA dafür, dass sie auf dringende Bitten Indiens und anderer vom Öl abgeschnittener Staaten bereits vor den Küsten Indiens und Asiens liegende sanktionierte Öltanker freigaben. Aber beide waren auch nicht bereit, eigenes Öl an diese armen Staaten zu liefern. So war und ist das immer mit der ethischen Rechthaberei in Europa zum Schaden anderer Menschen in der Dritten Welt. Das war besonders ärgerlich für Indien, welches vor Kurzem einen Vertrag über eine sogenannte 'Freihandelszone' mit der EU abgeschlossen hatte, aber von der EU keine Hilfe erhielt - nur ethische Ratschläge. Im Übrigen wurde damit nicht (wie von europäischen Medien behauptet) der Krieg in der Ukraine finanziert, weil der russische Staat bereits die auslaufenden Schiffe (vor Wochen und Monaten) besteuert hatte. Es würde laut US-Regierung auch keine weiteren neuen im Sinne von frischen Lieferungen geben.
Lagebesprechung: Am fünfzehnten Tag (Samstag, den 14.03.) wurde deutlich, dass die USA sich vom Iran nicht erpressen ließen: Zuerst wurden sämtliche Militäreinrichtungen auf der Ölverladeinsel Kharg zerstört (über 90 militärische Ziele laut CentCom) und dann mindestens 2.500 Elitesoldaten der Marines (Marine Expeditionary Unit - MEU) in den Kampfraum verlegt. Man wollte somit (zumindest) eine begrenzte Bodenoffensive starten. Manche Analysten spekulierten auf eine Besetzung der Insel Kharg oder anderer Inseln im Persischen Golf. Das würde einerseits den Iran wirtschaftlich extrem schwächen (alleine über Kharg sollen ca. 90% des Rohöls verschifft werden) und andererseits den Golf sicherer machen für eigene Geleitzüge (siehe oben). Ausschlaggebend dürfte jedoch die Besetzung der Insel Kharg sein, da ohne jene Geldeinnahmen die Revolutionsgarden und die Basij-Milizen (auch Basidsch-Milizen) die eigenen Bevölkerung nicht mehr unterdrücken können. Denn die kriminellen Mitglieder dieser Mafiaorganisationen, welche rund die Hälfte der gesamten iranischen Wirtschaft entweder persönlich besitzen oder kontrollieren, arbeiten nicht ohne Geld.
Dafür boten die USA 10 Mio. US-Dollar für Hinweise zu den Führungspersonen im Iran. Einerseits heißt dies, dass man jene nun mit Kopfgeld jagte. Aber andererseits versagten offenbar die eigenen Spionagesysteme, weil man derzeit jene Personen nicht selbst finden konnte.
Falls dies nicht gelingen sollte und die Straße von Hormus nicht von den Iranern freigegeben würde, drohten die USA an, sämtliche Ölförderanlagen im Iran zu zerstören. Das würde der Wirtschaft dort auf Jahre zurückwerfen, da man alleine bei der Insel Kharg von mindestes Jahren Reparaturzeit ausging. Jedoch würde dies auch einen gewünschten Regierungswechsel erschweren, da der Iran sonst nicht viel besitzt.
Die völkerrechtswidrigen Angriffe des Iran auf alle Golfstaaten (alles Kriegsverbrechen mit Drohnenattacken auf zivile Ziele) gingen unvermindert weiter und trafen erneut auch den Vermittler Oman. Die USA und andere Länder zogen dann Personal aus dem einst als sicher eingestuften Land ab. Der Tourismus in allen Ländern dort litt erheblich. Da sich der Iran inzwischen mit fast allen Staaten der Welt überworfen hatte, wurde die Kritik auch immer lauter. So sah sich das Mullah-Regime gezwungen, die Straße von Hormus für chinesische Schiffe (das ist faktisch dasselbe wie die Formulierung 'Schiffe, welche Waren in chinesischen Yuan handeln') zu öffnen. Man darf gespannt sein, wie sie dies dann mit den selbst gelegten Seeminen gestalten.
Innenpolitisch fiel in den USA immer deutlicher auf, dass sich der Vizepräsident bedeckt hielt. Dies könnte an den Umfragen liegen, welche darlegten, dass die US-Bevölkerung die Notwendigkeit und die betonten Sicherheitsvorteile jenes Krieges nicht verstanden. Mit ein Grund ist in den USA immer, dass sich die Bevölkerung weit weg vom Geschehen (Iran) sieht und selbst vor einem Atomstaat keine Angst hat, da ihre Abwehrwaffen hochwertiger sind. Oder pauschaliert: Außenpolitik ist dort nie beliebt. Das zeigte sich bereits früh in der Geschichte, weil man den Posten des Außenministers als Secretary of State betitelte. Sekretär ist eigentlich eine eher untergeordnete Position - wie z.B. unsere Staatssekretäre. Offiziell ist er in den USA auch nur ein untergeordneter Berater des Präsidenten bei Fragen, welche das Ausland betreffen.
Am Samstag wurde in den USA bekannt, dass die Regierung angeblich aus Angst vor 'undichten Stellen' den National Security Council (NSC) entweder wenig oder gar nicht in die Gesamtplanung eingebunden hätte. Der NSC sorgt normalerweise als 'zentrale Sammelstelle' aller Einwände und Bedenken anderer Ämter für eine alles umfassende komprimierte Stellungnahme zu einem Vorgehen für die Entscheidungsträger. Folglich mussten sich die Entscheidungsträger dieses Mal aus den wichtigsten Daten selbst ein Bild machen (z.B. durch die Ausführungen des CIA-Chefs und der Militärs etc.) und daraufhin die Entscheidung treffen. Ob dies wirklich so war, blieb unklar. Es könnte auch sein, dass die verwendeten wenigen Quellen das auch überinterpretierten. Denn alle heute bekannten Veränderungen des Krieges wurden den Entscheidungsträgern dennoch vorher vorgetragen - inklusive der Möglichkeiten / Gefahren eines noch radikaleren Ajatollahs, eines Angriffes des Irans auf die unbeteiligten Nachbarstaaten sowie der Schließung der Straße von Hormus und den damit verbundenen Preissteigerungen beim Öl. Somit scheinen keine Informationsdefizite vorgelegen zu haben für die letztendliche Entscheidung. Andere bestreiten den Ausschluss etc. des NSC sowieso, denn u.a. die Planungen wurden militärisch / operativ bis heute erfolgreich umgesetzt. Allerdings wurden die evtl. zu optimistischen Hoffnungen auf das sich erhebende Volk der Iraner (bisher) enttäuscht - und somit das optimale strategische Ziel des Regimewechsels (noch) nicht erreicht. Evtl. lagen dem CIA auch wieder die üblichen wertlosen 'Informationen' der Araber vor, welche schlichtweg faktenfern bis rein fiktional sind, was die USA schon mehrfach in den letzten 5 Jahrzehnten bereuten (vor allem im Vorspiel zum zweiten Golfkrieg 2003, als deren arabische Informanten für Geld übereinstimmend allen möglichen Unsinn über atomare, biologische und chemischen Kampfwaffen im Irak fantasierten).
Korrekt war allerdings, dass man in Washington geblendet durch die enormen eigenen Erfolge der ersten Tages eine Evakuierung der eigenen Touristen, Botschaftspersonals und Manager aus der Golfregion zu spät anging. Dann fuhr man hektisch die Ausflüge hoch, nur um festzustellen, dass kaum jemand von dort ausfliegen wollte und man bei über 20 Flügen bestenfalls halbvolle Charterflugzeuge hatte. Ferner wurde zurecht die mangelnde Präzision bei der US-Zieldefinition gegen den Iran moniert, die sich im Laufe der Kriegsführung auch noch veränderte. Dies verunsicherte Politiker im In- und Ausland. Die meisten ausländischen Politiker und auch viele in den USA waren jedoch eher erbost darüber, dass man sie nicht lange vorher informiert sowie vor allem konsultiert hatte. Aber exakt jene undichten Stellen in der EU wollte man vermeiden. Dennoch waren Artikel dieser Art ein Anzeichen dafür, dass viele Menschen keine Geduld mehr hatten, obwohl die Regierung bereits früh mitteilte, dass es 4-5 Wochen dauern würde. Und Karoline Leavitt, die Pressesprecherin des Weißen Hauses, sprach von 4-6 Wochen Dauer.
Letztendlich sagte dies eher etwas über die fehlende Resilienz der Staaten (besonders der EU) und anderer Menschen aus, welche zwar immer davon redeten, aber sie offenbar doch (noch immer) nicht besaßen - weder persönlich noch ihr Land (ökonomisch, politisch, sozial etc.). Staaten, welche nach nur wenigen Tagen der Unterbrechung von weniger als 20% der Welterdölproduktion (was falsch war, denn es waren in Wirklichkeit nur weniger als 5%) glauben, wirtschaftlich schwer geschädigt zu werden, sind nicht resilient. Und Politiker, welche dies der eigenen Bevölkerung weismachen wollten, standen nun mit 'des Königs neuen Kleidern' wieder 'nackt' da.
Auch die Golf-Staaten waren nicht resilient. Denn sie wünschten auf der einen Seite, dass die USA den Iran vernichteten. Sie wollen auf keinen Fall mit einem nur etwas geschwächten Iran zurückbleiben, der sich die nächsten Jahrzehnte endlos an ihnen allen rächt, wie der neue Ajatollah es ihnen in seiner ersten Ansprache angedroht hatte. Auf der anderen Seite litt ihre Wirtschaft heftig. Sie wollen deshalb die Kriegsfolgen bei sich abmildern, wissen jedoch, dass es keine Alternative zu den USA bei der Verteidigung gibt.
Am Nachmittag kündigte der US-Präsident an, dass angeblich mehrere Staaten sich mit Kriegsschiffen an einer Begleit-Flotte zum Geleitschutz der Tanker beteiligen wollen. Obwohl alles ziemlich vage war, gingen Analysten davon aus, dass schließlich dennoch einige Länder sich an den Geleitkonvois beteiligen würden, weil sie unter der Schließung der Straße von Hormus litten: Genannt wurden in den USA immer wieder Großbritannien und Frankreich, eventuell sogar China, Indien, Südkorea, Japan. So eine Koalition zum Schutz der Öltanker gab es bereits 1987/88 im sogenannten Tanker war, als im Irak-Iran-Krieg vor allem der Iran Tanker anderer Nationen im Golf angriff, sowie 2023 gegen die Huthi-Angriffe im Roten Meer. Allerdings würden sich diese Staaten in der nun veränderten Kriegssituation aufgrund iranischer Angriffe auf ihre Schiffe in den Krieg begeben, was viele vermutlich nicht wollten. Denn die meisten wünschten dazu zumindest genaue Kriegsziele der USA, welche sie aufgrund der unterschiedlichen und vor allem wechselnden Äußerungen verschiedener US-Regierungsmitglieder nicht sahen. Deshalb würde sich die ganze Angelegenheit wochenlang hinauszögern. Denn in den ersten Wochen waren die US-Schiffe im Golf mehrheitlich damit beschäftigt, die Raketen- und vor allem Drohnen-Angriffe des Irans auf die Infrastruktur der befreundeten Golf-Staaten abzuwehren, konnten somit nicht gleichzeitig Geleitzüge bilden.
Derweil griff der Iran mit Drohnen weitere zivile Ziele in den unbeteiligten Golfstaaten an. Zudem schien der Iran eigene Schiffe aus dem Golf hinauszugeleiten.
Lagebesprechung: Am sechzehnten Tag (Sonntag, den 15.03.) wurde deutlich, dass alles vermutlich noch wochenlang so weitergehen könnte. Dies galt, obwohl man aus einem Interview des US-Präsidenten mit NBC schließen durfte, dass Verhandlungen zu einem Waffenstillstand im Hintergrund bereits zumindest angebahnt wurden. Er sagte jedoch, dass ein Ende des Atomprogramms Bestandteil sein muss, sowie : Der Iran will ein Abkommen schließen, und ich will es nicht, weil die Bedingungen noch nicht gut genug sind
. Er fügte hinzu, dass die Bedingungen sehr solide
sein müssten.
Ferner darf man seinen Äußerungen entnehmen, dass die US-Luftwaffe derzeit massiv die Küstenlinie
des Iran bombardiert, um jegliche iranische Angriffe von dort durch Minen, Kurzstreckenraketen oder Drohnen zu unterbinden.
Der Tourismus litt in den vom Iran angegriffenen Ländern und die Formel-1, 2 und 3-Veranstaltungen im April in Bahrain und Saudi-Arabien wurden abgesagt sowie der Große Preis von Katar in der MotoGP-Klasse von April auf November verschoben. Zumindest die FIA ging somit von Kriegshandlungen bis Mitte April aus. Wie Analysten voraussagten, waren die Staaten bei der Geleitzugsfrage zögerlich. Z.B. Frankreich und China bestätigten auf CNN-Anfrage derzeit keine aktive Beteiligung. Somit standen weiterhin die militärisch überlegene Koalition der USA mit Israel gegen die fanatische Revolutionsgarde, Basij-Milizen und vermutlich noch immer einige Millionen Anhänger des Mullah-Regimes auf der anderen Seite. Nachgeben wollte nach zwei Wochen noch niemand.
Manche Quellen im Iran selbst behaupteten, dass die dauernden Angriffe auf sie zu Frustration in der Bevölkerung führten, welche sich offenbar eine einfache, einseitige, schnelle, saubere Befreiung durch die USA erhofft hatten. Aber das hatten sowohl die USA als auch Israel immer ausgeschlossen, weil es unmöglich war, den ganzen Iran zu erobern, zu besetzen und dann zur Demokratie umzugestalten. Obwohl der Missmut sich aus vielen völlig unterschiedlichen Motiven speiste, wuchs er an - und richtete sich zunehmend gegen die USA. Das war ein bei vielen Kriegen erkennbares Symptom von Luftschlägen - und enttäuschten unberechtigten Hoffnungen.
Weil das Terrorregime weltweit aufgrund seiner Kriegsverbrechen durch seine tausenden Angriffe mit Raketen sowie Drohnen auf fast alle seine am Krieg unbeteiligten Nachbarn (über 1.800 alleine auf die VAE) vor der UNO verurteilt worden war und auch von China und Russland gemaßregelt wurde, behauptete das iranische Oberkommando am Sonntag, dass angeblich die USA und Israel alle jene Raketen und Drohnen auf Irans Nachbarstaten geschossen hätten.
Dann sickerte aus England durch, dass man dort evtl. beabsichtige, spezielle Drohnen zur Seeminenjagd im Persischen Golf zu verwenden, welche von im Nahen Osten stationierten Royal Navy Schiffen gesteuert würden.
Erstaunlicher Weise wurden Dinge in Europa nicht korrekt dargestellt, obwohl sie in Schriftform eindeutig waren und von jedem nachgelesen werden konnten: Die Tagesschau titelte z.B.: Trump fordert Hilfe in der Straße von Hormus
andere schrieben von 'Bitten' und manche Analysten in Europa von 'betteln'. Aber der US-Präsident schrieb exakt: Die Länder der Welt, die Öl über die Straße von Hormus beziehen, müssen sich um diese Passage kümmern, und wir werden dabei helfen - und zwar MASSIV! Die USA werden sich zudem mit diesen Ländern abstimmen, damit alles schnell, reibungslos und gut verläuft.
- Also ist es erstens die Aufgabe der anderen vom Öl abhänggien Staaten, sich darum zu kümmern - nicht die der USA, die dank eigenen Öls und Gasreserven unabhängig sind. Zweitens wird umgekehrt die USA den anderen dabei helfen und koordinieren. Er stellte damit klar, dass die Geleitzüge für Öl- und Gastanker nicht seine Aufgabe sind, sondern das Problem der Anderen. Da steht wirklich nichts, was als um 'Hilfe' 'bitten' oder 'betteln' übersetzt werden könnte. - Zudem deutet dies auf eine heikle Schwäche vieler Länder hin: Sie beziehen und liefern Rohstoffe sowie Waren aus der ganzen Welt und in die ganze Welt. Aber den Schutz dieser für sie selbst wichtigen Handelsrouten - eigentlich Lebensadern - sollen andere übernehmen? Eigentlich immer die USA. Ganz im Gegenteil schrieb der US-Präsident hier deutlich, dass es zukünftig ihre Aufgabe sei, sich daran zumindest zu beteiligen. Das forderten im Übrigen mindestens seit den 1980er Jahren auch alle anderen Präsidenten der USA. Also kann dies nach rund 40 Jahren kein sogenannter 'Weckruf' sein. Letztendlich verbirgt sich hinter der Frage der Zuständigkeit für die Sicherheit des Weltverkehrs die Grundeinstellung der Welt: Einerseits will man, dass die USA - selbstverständlich kostenlos - Weltpolizist spielt und eigene Interessen der Nationen schützt, aber bitte nur im Konsens und ermahnend und niemand schadend. Denn die meisten Länder, Politiker und Firmen sind mit den Kriminellen und Terroristen befreundet und wollen weiterhin gute Geschäfte mit ihnen tätigen. Deshalb sind die meisten Staaten auch dagegen, dass der von ihnen seit Jahrzehnten vorne herum geforderte Weltpolizist aber hintenrum heftig dafür kritisierte, statt ständig nur zu ermahnen, einfach das größte Grundproblem des weltweiten Terrorismus und die größte Gefahr für den Welthandel sowie die Schifffahrt bestraft, indem er es militärisch ausschaltet.
Bevor nun wieder manche Leser zum E-Mail-Programm greifen, um mir mitzuteilen, dass sie nach über 10-jähriger Indoktrination durch pro-arabische, antiamerikanische, antiisraelische Medien nicht mehr lesen wollen, was man in unserem Land (laut diesen Medien) nicht mehr sagen darf, ein Podcast des NDR, in welchem ein ehemaliger ranghoher Offizier der Bundeswehr (ab ca. 30 Minuten) noch viel deutlicher dazu Stellung nimmt. Es ist die Aufgabe aller Industrienationen, vor allem des exportabhängigen Deutschlands, selbst für die Freiheit der Seewege überall auf der Welt einzutreten - auch mit eigenen Geleitfahrzeugen. Dies hätte sogar schon viel früher erfolgen müssen.
Bei der ganzen Diskussion und vor allem der Panikmache um den vom Iran gesperrten Persischen Golf wird z.B. übersehen, dass es zwei Öl-Pipelines gibt, welche das Problem entschärfen: die in Saudi Arabien liegende Ost-West- und die Abu Dhabi-Pipeline, die in den Vereinigten Arabischen Emiraten liegt. Die erste führt ans Rote Meer und die andere auf die östliche Seite hinter der Straße von Hormus. Die erste kann 7 Mio. Fass je Tag und die zweite 1,5-1,8 Mio. Fass täglich transportieren. Das wären immerhin über 8 Mio. Fass je Tag von den angeblich fehlenden ca. 20 Mio. je Tag, welche im Golf vom Iran blockiert werden. Insgesamt errechneten Ölexperten sowieso für den März nur rund -8 Mio. Fass Rohöl je Tag an Gesamtliefermenge für den Weltmarkt, der ca. 106,5 Mio. Fass je Tag betrug. Dazu kamen noch raffinierte Produkte und Flüssiggas. Dennoch gehen Analysten davon aus, dass das US-Militär den Iran zuerst besiegen muss, bevor der Erdölpreis wieder sinkt. Denn die freigegebenen Ölreserven der 32 Internationale Energieagentur (IEA)-Länder sollen nur 3 Mio. Fass je Tag betragen. Das wären somit nicht einmal die Hälfte der momentan entfallenden Ölmenge. Erste Schiffskonvois erwartete man Ende des Monats, sofern der Iran nicht vorher aufgab. Am Sonntag-Abend wurde bekannt, dass die Revolutionsgarden scheinbar iranische, chinesische und indische Öltanker in größerer Zahl durch die Straße von Hormus geleiteten, die offenbar zumindest nicht stark vermint ist. Dadurch reduzierte sich das angeblich fehlende Ölmenge nochmals drastisch. Experten sprachen von weniger als 5 Mio. Fass bei 106,5 Mio. täglicher Fass Weltproduktion - also weniger als 5%.
Lagebesprechung: Am siebzehnten Tag (Montag, den 16.03.) wurde deutlich, dass das Terrorregime der Mullahs im Iran kaum mehr Druckmittel besaß: Die Erpressungs-Versuche mit tausenden Raketen- und Dohnenangriffen auf zivile Ziele, die anderen Golfstaaten auf ihre Seite zu zwingen oder zumindest in eine iranfreundliche Haltung, waren gescheitert. Alle angegriffenen Nachbarstaaten waren entfremdet worden. Auch Versuche, Keile zwischen ihnen untereinander und zudem zwischen jedem einzelnen Golfstaat und den USA einen Keil zu treiben, waren gescheitert. Im Gegenteil sahen alle Golfstaaten den Iran als Feind an und würden auf Jahre hinaus dessen Schreckenstaten nicht vergessen. Dies betraf kurzfristig sogar den Wiederaufbau des wirtschaftlich sowieso seit Jahren am Boden liegenden Irans. Zudem erkannten alle Golfanrainer, dass die USA die einzigen Partner waren, auf die man sich verlassen konnte und welche sie verteidigten, indem sie ihnen auch hochwertige Abwehrwaffen lieferten und eigene US-Kriegsschiffe zur Raketenabwehr iranischer Angriffe vor ihrer Küste stationiert hatten. Ferner hatte der Iran die Souveränität und das Sicherheits-Image jener Golfstaaten verletzt - ein ökonomischer Eckpfeiler jener prosperierenden Staaten, was jene den Mullahs am meisten übelnahmen. Auch die Aufrufe zum Volksaufstand bis hin zum Heiligen Krieg von iranischen Terrorgruppen führten weder zum Volksaufständen in den Golfstaaten, noch einem Krieg der Huthis gegen Saudi-Arabien noch irgendwelchen Erfolgen im Libanon, im Gaza-Streifen etc. Auch der Versuch der Revolutionsgarden, die Golfstaaten zum offenen Krieg gegen den Iran aufzubringen, war gescheitert. Sie verteidigten sich nur. Und die UNO verurteilte deshalb den Iran für seine völkerrechtswidrigen Kriegsverbrechen gegen die Golfstaaten. Somit war die Teilsperrung der Straße von Hormus durch Erpressung das im Prinzip letzte verbliebene Druckmittel der Revolutionsgarden. Und jenes wurde durch ständige Luftangriffe auf die iranischen Küstenstationen immer wirkungsloser. Man erwartete somit die militärische 'Befreiung' der Straße von Hormus bis Ende des Monats. Eine sichere Durchfahrt wie in Friedenszeiten wäre das jedoch nicht, da die iranischen Terror-Milizen weitere Anschläge durchführen oder zumindest versuchen würden. Man rechnete noch mit 1-3 Monaten Übergangszeit, bis alles wieder so reibungslos laufen würde wie früher. Aber am Ausgang des Krieges zweifelte kein Analyst in den USA mehr. Denn die Militärs der angegriffenen Golfstaaten verteidigten sich unerwartet gut und hatten sich an den iranischen Dauerterror gewöhnt. Der frühere Zauberbann der fast 50-jährigen iranischen Schreckensherrschaft durch Drohungen und Terror über die Golfregion war gebrochen.
Innenpolitisch brachten die Demokraten den identischen Gesetzesvorschlag gegen den Präsidenten, mit dem sie bereits einmal gescheitert waren, nochmals ein, um seine Macht bei der Kriegsführung einzuschränken. Sie hofften, dass die bereits erlittenen Verluste von rund einem Dutzend Soldatenleben und weit über 100 Verletzten nun die Mehrheit umstimmen würden. Eigene Verluste werden in den USA extrem hoch bewertet und haben sehr negative Einflüsse. Allerdings liefen die Demokraten so auch Gefahr der Dolchstoß-Legendenbildung, denn militärisch war der Ausgang klar entschieden. Jetzt vorab abzubrechen, würde die iranischen Terroristen ermutigen, wieder alles mit chinesischer Hilfe aufzubauen und in einem Jahr auf die Golfstaaten zurückzuschlagen. Im Übrigen hatte sich am komplizierten Rechtsverfahren einer derartigen Verfassungsänderung nichts geändert. Da jedoch vier frühere Gegner aus eigenen demokratischen Reihen nun dafür stimmen wollten, wagte man es.
Gleichzeitig kollabierte die Geleitschutzdebatte in Süd-Korea an fehlenden Fregatten zum Schutz der Minenräumboote, in Japan an der Verfassung, in Australien an der Labour-Regierung, welche es pauschal ablehnte, und an der EU, welche sich wortreich ebenfalls um den Schutz ihrer Ölrouten 'drückte'. Während der US-Präsident der NATO drohte (Ich fordere, dass diese Länder eingreifen und ihr eigenes Territorium schützen, denn es ist ihr Territorium
und: Das ist der Ort, vom dem sie ihre Energie beziehen.
) und seinen Besuch in China verschieben wollte, waren die vom Iran angegriffenen Golfstaaten über die früheren angeblichen Freunde entsetzt und würden auch dies nicht so schnell vergessen. Insgesamt schoben fast alle irgendwelche Gründe vor, warum man, falls überhaupt, frühestens in 3-4 Wochen vielleicht 'etwas' helfen könnte, obwohl alle beteuerten: Wir wissen, wie unglaublich wichtig das ist
(Catherine King - australische Verkehrsministerin). Frankreich und England lehnten ebenfalls ab. England sagts nun plötzlich nur noch luftgestützte Minenräumeinheiten (Drohnen) zu. Nach einem EU-Treffen wandte sich auch der deutsche Außenminister kategorisch gegen jede Hilfe der NATO zur Sicherung der Straße von Hormus. Man würde höchsten gewisse Sanktionen gegen einzelne Verantwortliche der Sperrung der Schifffahrtswege prüfen. Die Welt tat plötzlich so, als ob sie der Krieg und die Erpressung des Irans nichts angingen, weil sie nicht vorher von den USA gefragt wurden. - Japan, das angeblich bis zu 70% seines Erdöls aus dem Persischen Golf bezog, gab deshalb Erdölreserven von 15 Tagen der Privatindustrie sowie weitere 30 Tage aus staatlichen Beständen frei, ging also ebenfalls von einem langen Krieg aus.
Am Montag kristallisierte sich heraus, dass der Iran zur Unterstützung seines Verbündeten China absichtlich den Petro-Dollar schwächen wollte, indem er Schiffe durch die von ihm blockierte Straße von Hormus passieren ließ, welche ihre Ladung in chinesischem Yuan abrechneten. Der Hintergrund lag in einer Entscheidung des größten Feindes des Irans - Saudi-Arabien - 1974 alle Öltransfers in US-Dollar abrechnen zu lassen, um damals den schwächelnden Dollar nach dem verlorenen Vietnamkrieg zu stützen. Dieses Zahlungsmittel setzte sich seitdem für Öl weitgehend durch. Der US-Dollar als Bezahlmittel für Öl wurde nur vom Iran, Venezuela, Russland und anderen von China unterstützen Ländern bekämpft. Ob dieser wirtschaftliche Angriff auf den US-Dollar und somit die USA funktionierte, war unklar, da derartige Bezahlungsumstellungen sehr langfristige Angelegenheiten sind, welche den aktuellen Krieg nicht mehr beeinflussen. Ferner war fraglich, ob exakt jene vom Iran angegriffenen Öl-Staaten diese Erpressung erlauben würden. Auch Europa musste sich vorsehen. Denn dann würden andere Staaten folgen. Und die EU führte bereits einen Wirtschaftskrieg mit Handels-Sanktionen gegen China, dessen Einfluss man dadurch stärken würde. Indien, das jedoch sowohl zu China als auch dem Iran enge Beziehungen unterhielt, ging darauf ein.
An der Börse wurde ein erstaunlicher Trend zu Investitionen in Erdöl-bezogene Aktien, ETFs etc. festgestellt, der an die Meme-/Internet-Kaufwelle der Jahre 2020-2021 erinnerte. D.h. auch viele Privatinvestoren beteiligten sich seit Wochen an der Spekulation und trieben so die Ölpreise in immer größere Höhen. Denn die 5% Fehlmenge rechtfertigte diese Preissprünge so nicht. Somit hatten viele Menschen weltweit Interesse an der Verbreitung von Panik und kein Interesse an einem schnellen Frieden im Nahen Osten.
Unter dem weltweiten Druck behauptete das iranische Außenministerium, dass Schiffe aus Ländern, die keine 'Feinde' des Irans seien, angeblich die Straße von Hormus passieren dürfen. Das war nur eine verbale Umformulierung der bisherigen Erpressung. Aber es glaubte sowieso keiner dem Iran mehr. Zudem war die Bezeichnung wieder so vage und unverlässlich wie alles aus dem Iran. Dies war alles sowieso nur noch 'Nebel' oder Propaganda, wie so viele Aussagen und Bilder sowie Videos für die Presse - auch der USA und Israels. Denn der Krieg der technisch völlig überlegenen USA mit Israel gegen den Iran ging weiter, genauso wie die iranischen Raketen- und Drohnenangriffe auf zivile Ziele der unbeteiligten Nachbarstaaten.
Staaten, welche sich jedoch dem Terror und der Erpressung der Mullahs unterwarfen, durften einzelne Schiffe durch die Straße von Hormus fahren, wie 3 pakistanische Öltanker. Gleichzeitig dementierte die indische Regierung allerdings, dass sie ein pauschales Abkommen zur freien Durchfahrt mit dem Iran erzielt hätte. Der Iran versuchte somit nun, über die ständig für jedes Schiff neu ausgehandelte freie Passage Keile zwischen die Staaten zu treiben. Das reduzierte jedoch das sogenannte Öldefizit auf dem Weltmarkt sowie änderte nichts am Vorgehen Israels und USA.
Ein weiterer Rückschlag für den Iran war die Pressekonferenz des früher sehr iranfreundlichen katarischen Außenministers, der festhielt, dass es diplomatische Schritte erst geben werde, wenn Iran seine Kriegshandlungen gegen die Nachbarstaaten einstellt. Zitat: Es ist [für die angegriffenen Golfstaaten] an der Zeit, eine sehr prinzipientreue Haltung einzunehmen, um unsere Länder zu schützen, und dass sie [der Iraner] ihre Angriffe auf uns unverzüglich einstellen.
Dann wurde bekannt, dass der Minister für Internationale Zusammenarbeit der Vereinigten Arabischen Emirate die Erpressungen des Irans mit einer noch engeren Wirtschafts- und Militär-Beziehung mit den USA entgegnete. - Wie oben geschrieben: Der Zauberbann war gebrochen: keiner starrte mehr versteinert auf die Terror-Cobra Iran, sondern man vertraute auf die USA und deren High-tech-Waffen - vor allem in den Händen der eigenen Armeen.
In den USA spekulierte man nach Aussagen des Finanzministers Bessent, dass man das Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi in Peking (31.03. - 02.04.) evtl. verschiebe, weil dann der Krieg noch läuft und der US-Präsident als Oberbefehlshaber in seinem Lageraum (situation room) sein müsse, um weitreichende Entscheidungen sofort zu treffen. - Immerhin hatten die USA neben den vermutlich bereits tausenden im Iran zur Bomben-/Ziel-Steuerung und Sicherung der dortigen Atomanlagen eingesetzten Spezialkräften offiziell weitere 2.500 Marines (Eliteeinheiten) dorthin beordert, um iranische Anlagen (eventuell ganze Inseln) zu erobern, zu vernichten und ggf. Gegenangriffe auf die Schifffahrt abzuwehren. Da man dieses für die USA überaus wichtige Handelstreffen absagen würde, oder auch nur darüber spekulierte, zeigte, welche wichtigen Kriegsentscheidungen noch anstünden, sofern der Iran nicht vorher einlenkt. Allerdings war dies auch politischer 'Nebel', da das Treffen vor allem für China extrem wichtig war, und man so erwartete, dass China Druck auf den Iran ausübt, einzulenken. Denn der US-Finanzminister und der chinesische Vize-Premier He Lifeng hätten sich dazu in Paris am Wochenende bereits besprochen.
Lagebesprechung: Am achtzehnten Tag (Dienstag, den 17.03.) wurde deutlich, dass viele Industriestaaten und Entwicklungsländer ihre seit Jahrzehnten gepflegten guten Beziehungen zum Iran nicht beschädigen wollten, indem sie Minenräumboote oder weitere Schiffe für Geleitzüge bereitstellten. Vor allem die EU betonte, dass sie angeblich nichts mit dem Krieg zu tun hätte, obwohl jeder Einzelstaat in Europa als Export- und Importland betroffen war (das sahen sogar erste deutsche Analytiker so). Die meisten Länder hofften noch immer, auch nach dem Krieg enge Beziehungen zu und gute Geschäfte mit den Terroristen machen zu können. Die Gefahr, dadurch die anderen vom Iran täglich heftig angegriffenen Golfstaaten als Öllieferanten und Abnehmer der eigenen Waren zu verlieren, sah offenbar kaum jemand. - Sobald es um eigene Geschäfte ging, waren jenen Staaten das Völkerrecht und die täglichen Kriegsverbrechen des Iran plötzlich wieder gleichgültig.
Scheinbar wurden in den Handelsgesprächen zwischen China und den USA nur geringe Fortschritte erzielt, dass beide Seite am Dienstag kein Problem mehr damit hatten, die Abschlussrunde und somit den Besuch des US-Präsidenten in Peking um 5 Wochen zu verschieben. Das war ein Rückschlag für beide Seiten, denn China hatte durch die Gerichtsentscheidung zwar derzeit geringe Zölle zu tragen. Aber die USA hatten weitere und viel mächtigere Mittel, um deren schon seit Monaten leidenden Handel mit den USA einzuschränken respektive sogar ganz zu unterbinden. Bei dem Thema Sicherheitsrisiko z.B. forderten auch manche Demokraten im Kongress noch viel einschränkendere Maßnahmen gegen bestimmte chinesische Warengruppen.
Derweil konkretisierten sich die seit Tagen in Gerüchten umherschwirrenden Anzeichen, dass die USA erhebliche Einheiten der Marines sowie Spezialschiffe (amphibische Angriffs- und Landungsboote für die Flachwasserzonen der iranischen Küste sowie einen kleinen Flugzeugträger) u.a. aus dem Pazifik in den Nahen Osten verlagerten, welche angeblich bereits bei Singapur angekommen waren. Dies würde zu anderen Aussagen passen, dass weitgehende Entscheidungen vom obersten Befehlshaber (dem US-Präsidenten) gegen Ende des Monats zu treffen wären, weshalb er nicht verreisen könne.
Die meisten Analysten kamen zum Schluss, dass nach den unerwartet deutlichen und schroffen Absagen der EU, der NATO und aller sonstigen offiziell verbündeten Staaten der USA keine kurzfristige Hilfe zu erwarten war. Ganz im Gegenteil erwarteten einige Analysten sogar, dass immer mehr Länder - auch der 135 Unterstützer der UN-Resolution der Vorwoche gegen den Iran - sich erpressen ließen und aus Angst vor Ölengpässen den Iran diplomatisch unterstützen könnten. Die Ausarbeitung einer UN-Resolution würde an den mit dem Iran befreundeten Vetomächten scheitern und eine mühsame Einzelverhandlung mit jedem Industrieland würde mindestens Wochen dauern. Dann hätte der Iran mit seiner Erpressung - also der asymmetrischen, terroristischen Kriegsführung - die Weltwirtschaft erheblich geschädigt. Auch die ganze Idee mit den Geleitzügen wurde immer unrealistischer, sofern der Iran sie attackieren würde, weil der Aufwand an Schutzschiffen (Zerstörer, Fregatten, Minensuch- und-räumbooten) hoch und der Ertrag (bestenfalls 10% der früheren Tanker- und Frachter-Anzahl) gering wäre. Vor allem die Logistik für einen längeren Einsatz wäre schwierig und die Gesamtkosten würden aus dem Ruder laufen. Die logische Folge war, dass die USA und Israel alleine und noch heftiger den Iran bekämpfen mussten / würden - mit allen Waffen. Deshalb verweisen verschiedene Politiker der USA auch immer wieder darauf, dass alle Optionen auf dem Tisch lägen. Aber vermutlich würde das Terror-Regime der Mullahs und Revolutionsgarden - wie auf dem Aufmarsch der Schiffe im Januar und Februar - auch darauf nicht reagieren, weil noch immer niemand die USA ernst nahm. Hinzu kamen die von den USA abweichenden Eigeninteressen Israels, das einen langen Krieg und die völlige Zerstörung des Irans sowie eine komplette Entmachtung der dortigen Mullah-Herrschaft wünschte. Zugespitzt war Israel ein 'failed state' Iran lieber als den USA. Denn die Israelis waren es seit dem Terrorangriff der Hamas am 07. Oktober 2023 leid, seit Jahrzehnten fast monatlich immer wieder mit dem 'Rasenmäher' die Spitzen des vom Iran finanzierten und mit Waffen ausgerüsteten islamistischen Terrorismus abschneiden zu müssen. Sie wollten nun das Übel endgültig an der Wurzel ausreißen. - Zudem setzte sich die Erkenntnis durch, dass die USA zwar den Krieg jederzeit beenden könnte, aber der Iran dennoch seinen Terror so lange fortsetzen würde, wie er Waffen oder Geld aus dem Ölgeschäft zum Kauf von Waffen besäße. Dasselbe galt für den Libanon, wo die Regierung seit 40 Jahren versprach, die Terrororganisation Hisbollah zu entwaffnen, es ab nie machte, sondern sie sogar als Partei (mit derzeit 13 Terrorführern - zweite Quelle) ins Parlament aufnahm. Ganz nebenbei hat der von den Linken, Grünen und insgesamt der EU massiv unterstützte Libanon die Anerkennung Israels, seines Staates und seines Exitenzrechts 1984 widerrufen und gehörte seitdem zu einer ganz kleinen und eingeschworenen Gruppe von radikalen Israelfeinden.
Die meisten Analysten gingen somit von einer deutlichen Eskalation des Kampfgeschehens in den kommenden Wochen aus - wie sie oft in den Kriegen vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg eingetreten war. Und Zeit spielte nun keine entscheidende Rolle mehr, da Analysten inzwischen davon ausgingen, dass es sowieso 1-3 Monate dauern würde um den Verkehr in der Straße von Hormus wieder auf das frühere Niveau anzuheben - nach einem Kriegsende. Somit gab es für die US-Regierung primär nur das 60-Tagelimit, bis der Kongress eine Weiterführung verlängern muss, respektive vorher bei völlig verbrauchtem Kriegsmaterial einen Nachtragshaushalt freigeben musste. Allerdings konnte auch das iranische Mullah-Regime in ihrem ausgerufenen 'Heiligen Krieg' gegen die 'Ungläubigen' lange mithalten, denn vermutlich noch immer Millionen fanatischer Anhänger waren bereit, dafür zu kämpfen. Dies galt umso mehr, als der iranische Parlamentssprecher Mohammad Baqer Qalibaf medienwirksam mitteilte: Die Straße von Hormus kann nie mehr so sein wie früher und zu ihren früheren Verhältnissen zurückkehren ...
sowie es gibt dort [zukünftig] keine Sicherheit mehr.
- Propaganda, aber angesichts der eigenen noch immer sprudelnden Öleinnahmen zum Bezahlen von Fanatikern durchaus ernst gemeint.
Daraufhin verlängerten viele Fluggesellschaften ihre Flugsperren für den Nahen Osten teilweise bis Ende Mai. Die British Airways wollte Dubai sogar erst wieder Ende Oktober anfliegen.
Dass Israel sowohl den berüchtigten Ali Larijani als Sicherheitschef und wichtigsten Entscheidungsträger sowie zudem den Leiter der Basij-Miliz (Gholamreza Soleimani) auffinden und ausschalten konnten, belegte die Wirkung u.a. der hohen Kopfgelder, welche in der arabischen Welt fast immer Erfolg haben und ein Zeichen der Schwäche jedes Mafia-Systems (auch im Iran) waren. Damit waren die zwei Hauptverantwortlichen der Massenmorde im Januar 2026 an der eigenen iranischen Bevölkerung ausgeschaltet worden. Dennoch würde sich nicht viel ändern, da dem Terrorsystem noch tausende iranischer Fanatiker zur Verfügung standen. Abgesehen von der wilden Rhetorik des israelischen Verteidigungsministers darum, war es das in der freien Welt seit Langem bekannte Vorgehen der IDF, alle für den Krieg gegen Israel verantwortlichen Politiker, alle beteiligten Physiker am Atomprogramm und alle Ingenieure am Raketen- sowie am Drohnenprogramm gezielt auszuschalten. Dies betraf auch alle Chemiker, die an Chemiewaffen gegen Israel forschten, alle Biologen, welche sich um Biowaffen kümmerten, alle Satellitenspezialisten, welche die Satelliten der USA und Israels abschießen wollten, sowie die islamischen Hackergruppen, welche die ganze Welt attackierten, etc. Jene wurden sowohl an ihren militärischen Arbeitsplätzen als auch in ihren Wohnungen systematisch angegriffen.
Das Mullah-Regime ging hingegen immer härter gegen die eigene Zivilbevölkerung vor: Aufgrund der verhängten Internet-Sperre hatten zahlreiche Personen ihre Starlink-Terminals für den Internet-Verkehr verwendet. Diese Satellitensysteme der USA (genauer der Firma von Elon Musk) waren kaum störbar. Nun teilte der iranische Geheimdienst mit, dass man aufgrund von Abhöraktionen der eigenen Hacker-Gruppen hunderte derartiger Empfangs- und Sendegeräte in landesweiten Razzia-Aktionen bei Privatleuten beschlagnahmt hätte. Die Personen werden gefoltert und dann öffentlich hingerichtet, wie immer bei angeblichen Spionen. Denn bereits der Besitz eines derartigen Internet-Zugangs gilt dort als Spionage. - Allerdings vermutete man etwa 50.000 derartiger illegaler Starlink-Terminal im Iran. Dennoch würde nun kaum jemand mehr diese einschalten. Überhaupt war kein Wunsch der Bevölkerung mehr nach einem Aufstand oder gar Umsturz nachweisbar. Es herrschte schlimmste Repression - wie in Nord-Korea, mit dem der Iran zusammenarbeitete.
Dann publizierte The Guardian plötzlich Aussagen eines angeblich im Haus der omanischen Botschaft (aber nicht in den beiden getrennten Verhandlungsräumen) in Genf anwesenden britischen Diplomaten, der (ohne schriftliche Belege) behauptete, der mündliche Vorschlag der Iraner wäre für die Briten überraschend
gewesen, und er selbst wäre der Ansicht, dass man auf dem unzureichenden
Vorschlag (der Iran wollte wie bisher nicht einmal Kontrollen der IAEA zulassen) hätte weiterverhandeln können / sollen. Die Basis jener privaten Einschätzung war Hörensagen oder 'diplomatischer Flurfunk' eines an den Gesprächen Unbeteiligten. Seine Beraterfunktion als Brite dürfte die zu technischen Details gewesen sein als Hilfe für die omanische Delegation des Außenministers. Die bisher bekannten Fakten der politischen Gespräche wurden jedoch auch nicht vom Guardian bestritten. Und darum ging es der politischen Delegation der USA in jenen rein politischen Gesprächen: Erstens: Der Iran müsste umgehend und für immer jegliche Anreicherung von Uran einstellen, was der Iran nachweislich verweigerte, weil er sich (gegen den IAEA-Beschluss) das Recht auf eine Anreicherung und damit eine Atombombe pauschal zuschrieb. Laut Guardian war der Iran noch nicht einmal bereit, auf den Kompromissvorschlag der USA auf ein 10-jähriges Anreicherungsverbot einzugehen. Zweitens: Der Iran müsste auf sein ballistisches Raketenprogramm verzichten. Über den zweiten Punkt wollte der Iran noch nicht einmal verhandeln. Stattdessen bot dessen Delegation das technische Problem der Lagerung des vom Iran angereicherten Urans an, was offenbar jenen Briten so positiv überraschte
. Deshalb wurden die Gespräche auch angeblich vertagt auf die kommende Woche für die Abklärung dieser technischen Details. Dass dem US-Präsidenten und seinen Beratern zwei klare politische Forderungen, welche beide vom Iran mit Nein beantwortet wurden, politisch aus US-Sicht bewertet nicht ausreichten, um wie früher jahrelang über technische Details einer dritten (ungestellten) Frage zu verhandeln, durfte kaum verwundern. - Diese rein politisch und nachträglich motivierte 'Nebel'-Publikation wiederholte somit aus britischer Sicht nur die frühere Aussage des omanischen Außenministers, der ebenfalls von einem weiter verhandelbaren Vorschlag sprach, und sollte nur nochmals das Argument des völkerrechtswidrigen Angriffes betonen, weil der Iran in jenen Verhandlungen angeblich nicht offen mit einem unmittelbaren Angriff auf Europa oder Israel drohte. Die ganze Polemik des Artikels wird am letzten Satz eines angeblichen britischen Diplomaten bei jenen Gesprächen in Genf deutlich: Wir betrachteten Witkoff und Kushner [die beiden hochrangigen US-Gesandten] als israelische Handlanger, die einen Präsidenten in einen Krieg hineingezogen haben, aus dem er sich zurückziehen will.
(So funktioniert europäische Propaganda: mit Verschwörungstheorien der schlimmsten Art.) - Das grundlegende Problem aller direkt und indirekt beteiligten Diplomaten war offenbar jedoch das völlige Missverständnis, dass die USA (nach 47 Jahren vergeblicher Veranhandlungen) nun endlich Lösungen wollten, während die Iraner (und offenbar die Europäer) wieder auf jahrelange Verhandlungen um technische Details (technical talks in Vienna
) setzten, mit denen der Iran Zeit zur weiteren Aufrüstung erhielt und die Europäer (bei 'relativem' Frieden) Zeit für lukrative Geschäfte wie bisher hätten.
Lagebesprechung: Am neunzehnten Tag (Mittwoch, den 18.03.) wurde klar, dass der Iran für jeden seiner ausgeschalteten wichtigen Führer Rache durch Raketenanschläge üben würde, welche gezielt auf Israel und vor allem deren Großstädte gerichtet waren. Dies belegte, dass man im Iran (wie bei den Piloten der Luftwaffe) faktisch nicht so viele fähige Personen besaß, sondern meist nur Fanatiker und Kriminelle, um wichtige Posten zu besetzen. Schäden und Todeszahlen hielten sich in Israel zwar in Grenzen. Aber der Hass der Israelis auf den Iran und die dortige Unterstützung für den Krieg wuchsen nur. Allerdings zeigte das Nachtfoto der anfliegenden Raketen, dass der Iran noch immer in der Lage war, einzelne massive Raketenangriffe durchzuführen. Denn die USA konzentrierten sich inzwischen auf dreiwöchige Bombenangriffe auf Raketenstellungen an der iranischen Küste, um ihre Marinelandungen vorzubereiten.
The Guardian setzte seine unsägliche Artikelserie über die am Vortag publizierte neue Weltjuden-Verschwörungstheorie der im Originalzitat nochmals wiederholten USA und deren Gesandten als Handlanger Israels
fort und fügte weitere mündlich kolportierte Behauptungen hinzu, ohne schriftliche Beweise vorlegen zu können, weil die Iraner auch ihnen keine lieferten. Denn die Verhandlungen in Genf waren nur mündlich und fanden in getrennten Räumen statt, weil die Iraner auf all diesen Details bestanden. - In der europäischen Presse ging es somit bestenfalls darum, den USA die Schuld am Krieg zuzuschieben und schlimmstenfalls um eine offene Aktion gegen Israel. Denn die Lesart jener Medien war: Man hätte mit dem Terrorregime der Mullahs weiterverhandeln können und müssen (wie seit 47 Jahren) und dieser von den Europäern ungewünschte Krieg wäre vermeidbar gewesen. Schuld an allem wären die Handlanger Israels
. Bald würden die von den Grünen seit Jahren geforderten Wirtschaftssanktionen gegen Israel und die USA folgen.
Dann fiel der US-Flugzeugträger USS Gerald R Ford im Mittelmeer nach fast 9 Monaten Dauereinsatz nach einem Feuer an Bord aus und musste sich aus dem Kriegseinsatz gegen den Iran zur Reparatur nach Kreta zurückziehen. D.h. die Angriffe auf den iranischen Westen wurden nun nur noch von Israel geflogen. Scheinbar waren auch viele US-Soldaten ziemlich überlastet durch die vielen und langen Einsätze. Somit gelangten auch das umfangreiche US-Militär in den Grenzbereich der konventionellen Kriegsführung. Die USA benötigten weiteren Nachschub an frischen Kräften. Auch aus diesem Grund veranstaltete Saudi-Arabien ein Treffen der vom Iran angegriffenen arabischen Außenminister in Riad. Denn ohne weitere Flugzeugträger benötigten die USA dringend nahegelegene Landstützpunkte für den Luftwaffeneinsatz zum Schutz der Golfregion. Der Einfluss der Saudis hatte enorm zugenommen, da fast alle LKWs durch ihr Land fuhren, um die Golfstaaten mit Medikamenten, Nahrung und weiteren Materialien versorgen. Trotz vieler politischer Gegensätze war man dort angesichts der iranischen Angriffe zusammengerückt.
Laut Analysten gingen die iranischen Machthaber davon aus, dass der Iran die meisten und schwersten Verluste bereits erlitten hätte, es somit kaum mehr schlimmer würde und sie mit der Blockierung der Straße von Hormus sowie ihren fanatischen Terrorbrigaden, welche sie bereits im Krieg gegen den Irak zu zehntausenden in den Tod gegen den Feind schickten, den kriegsentscheidenden Hebel in der Hand hielten. Ferner sah es der Iran gern, wie seine Propaganda den Westen spaltete und auch die Anhänger der Republikaner in den USA zunehmend rebellierten. Ferner war der Krieg sowohl in Europa als auch in den USA sehr unbeliebt. Iran spielte somit als Diktatur wie in seinen jahrelangen Verhandlungen auf Zeit, wohl wissend, dass im Westen Wahlen und wirtschaftliche Probleme dem Krieg schnell ein Ende setzen würden. Deshalb forderte der Iran auch dreist eine komplette Neuregelung der Durchfahrt durch die Straße von Hormus, worunter er im Prinzip seine eigene Kontrolle der bisher internationalen Seestraße als nationales Gewässer meinte, mit vorheriger Anmeldung, Durchsuchungsrechten der Schiffe und auch Durchfahrtgebühren für den Iran (wie z.B. beim Suez-Kanal). Das war ein lange gehegter Wunsch der Ajatollahs, um zur Weltmacht aufzusteigen. Damit würde das Terror-Regime die ganze Welt auch in Friedenszeiten weiter erpressen. - Ob jene gesamte Kalkulation des Irans jedoch aufging, hing von der Risikobereitschaft des US-Präsidenten ab, die von vielen Gegnern bereits unterschätzt wurde.
Wie am Vortag bereits prognostiziert setzte Israel die systematische Ausschaltung aller wichtigen Personen im politischen, militärischen und Rüstungs-Bereich fort, von denen man jedoch nur die aller wichtigsten nach deren Ausschaltung offiziell benannte. Am Mittwoch gab man den Tod des iranischen Geheimdienstchefs bekannt. Aber jüngere, unerfahrenere, brutalere Fanatiker rückten im Iran sofort nach. Ob die gezielten Schläge wirklich Chaos in der iranischen Führungsriege verursachen, wie Israels Geheimdienst mitteilte, blieb unklar. Aus zahlreichen schwer verifizierbaren Interviews (zugespielt an westliche Medien) ging eher hervor, dass vor allem die jüngeren Perser, insbesondere fast alle Frauen, weder gegen den Staat rebellieren werden noch überhaupt von den USA befreit werden wollen, noch Demokratie wünschten, noch Freiheit, noch Gleichberechtigung etc. Das war das grundsätzliche Missverständnis des Westens und insbesondere der EU und der USA: In der arabischen Welt und vor allem im religiös fanatischen sowie vor allem seit 47 Jahren so durch Schulen und Gesellschaft ausgerichteten Gesellschaften standen unsere Werte keineswegs besonders hoch im Ansehen. Und die Befragten waren bereits die regimekritischen Stimmen - nicht die Mulla-Anhänger. Die meisten Demonstrationen und Unruhen im Iran forderten auch nie explizit westliche Demokratie, westliche Werte etc., sondern drehten sich um eine etwas zu verbessernde wirtschaftliche Gesamtlage und etwas weniger Repression. Deshalb ging eine steigende Zahl von Analysten in der freien Welt auch davon aus, dass der Iran sich nach dem Krieg eher zu einem noch repressiveren Staat, eine Art religiöses Nord-Korea, entwickle - auch bei von außen erzwungenen Wahlen. Die meisten Aussagen der iranischen Bevölkerung waren eher aggressiv sowie feindlich gegen alle Ausländer, machtorientiert und revisionistisch. Selbst die iranischen Frauenfußballerinnen, welche in Australien um Asyl ersucht hatten, kehrten in den Iran zurück.
Auch, wenn das harte Auftreten der EU bei der Ablehnung der Ausweitung der Schutzpatrouillen von ASPIDES im Roten Meer auf den Persischen Golf, der NATO überhaupt und vor allem von Kanzler Merz in EU-Medien gelobt bis gefeiert wurde, sah das selbst die regierungskritische New-York-Times anders, was auch deren Umfrage im Artikel (zumindest am ersten Tag) belegte. Die Mehrheit sah die Freiheit der Seewege und der Schifffahrt in der Straße von Hormus als globales Problem, das auch die ganze Welt lösen musste. Kurz darauf gab der Generalsekretär der NATO, Mark Rutte, bekannt, dass man inzwischen auch die Notwendigkeit eines Geleitschutzes für die Sicherheit der Seewege und Freiheit der Schifffahrt sehe und daran arbeite. Denn der die Terrorbrigaden des Iran beabsichtigten an der Straße von Hormus schlichtweg eine Mafia-Schutzgelderpressung der ganzen Welt.
Lagebesprechung: Am zwanzigsten Tag (Donnerstag, den 19.03.) wurde klar, dass Israel Anlagen des iranischen Gasfeldes bei South Pars am Vortag angegriffen hatte. Daraufhin griff der Iran das unbeteiligte Katar an und zerstörte dort zivile Anlagen. Darauf drohten die USA das gesamte iranische Gasfeld anzugreifen. Das war die übliche Eskalation des Krieges, wobei jedoch vor allem der Iran alles zu verlieren hatte - seine ganze Zukunft. Die Strategie des Irans, auf Zeit zu spielen, zeigte einen erheblichen Nachteil: Seine Infrastruktur wurde dabei systematisch zerstört, wodurch die Einnahmen der Terrorbrigaden sanken. Denn die Gas und Ölproduktion wurde komplett von den mafiösen Revolutionsgarden und deren kriminellen Basij-Brigaden kontrolliert, woraus sie ihre Profite bezogen und die eigenen Anhänger bezahlte. - Das Gasfeld bei South Pars ist extrem wichtig für das Mullah-Regime, da es für die Stromversorgung benötigt wird, weil laut IEA ca. 85% der Elektrizität des Iran aus Gaskraftwerken stammt. Ferner beruhten große Teile der Heizungen darauf. Die kriegsverbrecherischen Gegenangriffe auf unbeteiligte Staaten wie Quatar und die VAE führten bereits zu steigenden Gaspreisen in Asien. Aber auch die EU würde das über die daran gekoppelten Öl-Preise bald zu spüren bekommen - bei spätestens 120 Dollar je Fass. Und bei 150 Dollar je Fass gingen die meisten Analysten von einer kaum zu beherrschenden Weltwirtschaftskrise aus.
Der Angriff des Iran auf Katar führte zur Ausweisung des iranischen Militärattachés und einer Kriegswarnung von Saudi-Arabien an den Iran. Danach griffen die iranischen Revolutionsgarden wieder Schiffe im Golf an, wobei u.a. ein Frachter aus Malta (ein EU-Mitglied) in der Straße von Hormus in Brand geschossen wurde. Aber der Iran forderte stattdessen eine komplette Neuordnung des Nahen Ostens sowie der ganzen Weltwirtschaft unter seiner Führung samt einer Unterwerfung des Westens sowie aller Golfstaaten unter die Mullahs und Revolutionsgarden.
Wie immer nach schweren Angriffen des Iran auf die Golfstaaten hielt der mit den Mullahs befreundete omanische Außenminister eine breit publizierte Rede, welche die USA und Israel zum sofortigen einseitigen Kriegsende aufrief. Er ganz persönlich konnte es nicht verwinden, dass man seinen mündlich vorgebrachten Vorschlag in Genf nicht angenommen hatte, der es dem Iran erlaubt hätte, weiterhin Uran anzureichern (und damit Atomwaffen zu bauen) sowie ballistische Raketen zu entwickeln und zu produzieren.
Anhörungen von Mitgliedern aus dem US-Sicherheitsapparat vor dem Senat förderten Widersprüche zur Regierungsdarstellung über die Kriegsgründe zu Tage, welche die Presse bereits vorher publiziert hatten. Vor allem die Aussagen zu einer unmittelbar bevorstehenden
(Tage oder Wochen) Atombombe oder Interkontinentalraketen wurden verneint. Bei den Anhörungen kam jedoch heraus, dass alle Geheimdienstmitarbeiter die eigentliche 'Bewertung' der gelieferten Daten dem Präsidenten überließen, was ungewöhnlich war, da die Bewertung die explizite Aufgabe jener Agenturen und Spezialisten ist. Als eindeutig 'unmittelbar bevorstehend' wurden jedoch Angriffe des Irans auf US-Einrichtungen im Nahen Osten bezeichnet, weil der Iran immer die USA angriff, wenn es Zwischenfälle mit Israel gab. Ob diese Aussagen Wirkung zeigten (oder nicht, wie die Völkerrechtsfrage) war unklar, denn alle hatten es sowieso als War of Choice
Wunschkrieg
('ein selbst gewählter Krieg') bezeichnet, für den man die geschwächte politische, militärische und wirtschaftliche Gesamtlage des Irans ausnutzte. - Aus den Anhörungen ließ sich eher herauslesen, dass die zahlreichen US-Geheimdienste wieder einmal zumindest unterschiedlicher Ansichten aufgrund unterschiedlicher Informationen waren und sich auch zu unterschiedlichen Gefahrenpotentialen in unterschiedlichen Weltregionen äußerten. Über die Gefahr des Irans für den Nahen Osten war man sich einig. Aber je größer der Abstand zum Iran wurde, desto geringer wurde die Gefahr tendenziell gesehen. Somit blieb der schwarze Peter der Entscheidung beim Präsidenten und seinen engsten Beratern: Reicht es aus, die US-Truppen im Nahen Osten, Israel und die verbündeten Golfstaaten in Gefahr zu sehen, oder mussten die Landgebiete (Homeland) der USA selbst bedroht sein für einen derartigen Präventivschlag? Eigentlich war dies die Grundfrage aller Regierungen der USA seit 47 Jahren bezüglich des Terrorregimes im Iran sowie aller Präsidenten der USA überhaupt seit der Freiheitserklärung. Denn faktisch war das sogenannte Homeland seit 250 Jahren nie bedroht, was jedoch keinen Präsidenten daran hinderte, die Interessen der USA weltweit zu sichern.
Während sich die Außenminister der Golfstaaten sowie Mitglieder des GCC (Gulf Cooperation Council in Riad trafen, griffen iranische ballistische Raketen den Treffpunkt sowie weitere zivile Ziele im direkten Umfeld an.
Zudem wurde bekannt, dass Iran mindestens 9 (oder 10) wichtige und vor allem teure stationäre US-Radar-Überwachungsanlagen im Nahen Osten angegriffen hat, wovon eine unbekannte Anzahl beschädigt oder zerstört seien. Das erklärt, warum Israel Schwierigkeiten hatte, die Angriffe der Raketen aus dem Iran in den letzten Tagen früh abzuwehren. Dadurch wird auch die Forderung des Irans vom Vortag verständlich: Denn der inzwischen sich als Weltmacht sehende Iran verlangte als eine Bedingung (der zahllosen Forderungen) für einen Waffenstillstand, dass die USA nie wieder derartige Radar-Anlagen reparieren oder neu errichten darf. Weder die USA noch die Golf-Anrainerstaaten noch Israel können auf derartigen Forderungen eingehen, da sie sich damit der endgültigen Vorherrschaft der Terroristen unterwürfen.
Gleichzeitig wurde immer deutlicher, dass nicht nur israelische Spezialkräfte im Iran die Ziele beleuchteten, sondern auch zunehmend Iraner Israel halfen, mobile Einheiten der Revolutionsgarden und der Basij-Milizen aufzustöbern. Sie meldeten offenbar inzwischen sofort die vielen in den Straßen Teherans herumrasenden gepanzerten Einsatzfahrzeuge an Israel, dass deren Luftwaffe sie kurz darauf auf den Straßen fahrend zerstörte.
Ferner wurde (angesichts der am Donnerstag stattfindenden EU-Sitzung) unbestreitbar, dass Europa vor einer weiteren Energiekrise stand. Alle angeblichen Diversifizierungsbemühungen nach den einseitigen Sanktionen der EU gegen Russland und den fast völligen Einfuhrverboten auf russischem Gas und Öl schienen nicht gewirkt zu haben. Deutschland stand mit seinen leeren Gasspeichern nach dem hier real kalten Winter ganz schlecht da und musste nun zu maximalen Weltmarktpreisen Gas kaufen. Fast die gesamte Industrie konnte damit nicht mehr profitabel produzieren, und auf die Privatkunden kamen unerwartet hohe Kosten für die Heizung zu. Alle Analysten gingen davon aus, dass die reiche EU zwar jeden Preis bezahlen könnte und müsste, um Energielieferungen zu erhalten, aber dann nicht mehr konkurrenzfähig sei. Von der nicht vorhersehbaren Folgeinflation auf alle hergestellten sowie transportierten Waren ganz zu schweigen. Öko-Verbote für Kohle und für neue Gas- sowie Ölexplorationen in der Arktis führten zur weiteren Verknappung der Energie-Rohstoffe. Zur steigenden Arbeitslosigkeit kämen die Kosten für weitere Flüchtlinge aus dem Nahen Osten, welche die EU aufnehmen will. Alles zusammen könnte den politischen Frieden in der EU schädigen.
Lagebesprechung: Am 21sten Tag (Freitag, den 20.03.) wurde klar, dass sich diverse Dinge im Krieg verändert hatten: Die politischen und militärischen Abstimmungsprobleme zwischen Israel und den USA wurden offensichtlich. Zudem zeigten Umfragen in den USA, dass das Ansehen Israels einen absoluten Tiefststand im 21. Jahrhundert erreicht hatte. Dies belastete auch die Einschätzung des Krieges gegen den Iran. Das belastete auch die US-Innenpolitik. Hinzu kamen eventuell unabgesprochene Alleingänge der israelischen Armee (die jedoch von anderen Analysten bezweifelt wurden), welche den Präsidenten in Schwierigkeiten brachten, sodass sich das Verhältnis der Kriegspartner zunehmend verschlechterte. Denn bereits die Kriegszielsetzungen beider Länder unterschieden sich von Anfang an in wenigen aber wichtigen Punkten, wie z.B. der zu zerstörenden Ziele im Iran sowie der Kriegsdauer. Hinzu kamen Anschuldigungen vom National Counterterrorism Center Director Joe Kent, der nach seinem Rücktritt Israel in den Medien schwer belastete.
Erstaunlicher Weise wurde eine hochmoderne F35 doch von iranischer Luftabwehr beschädigt und musste notlanden. Das deutet darauf hin, dass zumindest kleine Einheiten im Iran noch funktionsfähig waren, oder der Iran neue Ausrüstung aus Russland und China erhalten hatte. Das führt wieder zu einem höheren defensiven Aufwand bei der US-Luftwaffe, der bei Kampfeinsätzen als Bombenlast fehlt. Dafür setzten die USA (wie bereits vorausgesagt) die zwar alte aber gefürchtete A10 für Tiefflüge und Erdkampfeinsätze sowie gegen Schiffe und Drohnen ein. Zudem wurden AH-64 Apache Kampf-Hubschrauber dorthin verlegt. All dies deutete auf bevorstehende Landeoperationen hin.
Aufgrund der von Anfang befürchteten Munitionsengpässe reichte die Regierung einen Nachtragshaushalt von 200 Mrd. US-Doller an den Kongress. Dies konnte schnell zur Nagelprobe werden und den Krieg entweder zwangsweise beenden oder sogar mit Atomwaffen eskalieren lassen. Denn nicht einmal die Republikaner standen geschlossen dahinter. Sie wie die Demokraten forderten mehr Klarheit über den Krieg, seine Dauer etc. Insbesondere spielte das Thema eigener Bodentruppen im Iran eine immer wichtigere Rolle, weil das in den USA unbeliebt war. Jedoch war sowieso kaum ein Politiker darüber begeistert, vor den Zwischenwahlen weiteres Geld an das Militär zu geben.
Die Konferenz der Außenminister in Riad hatte auch nur verbale Attacken und Drohungen sowie eine Verurteilung des Iran gebracht. Hinzu kamen kleinere Sticheleien, wie die Schließung iranischer Schulen in VAE und der Ausweisung von 2.500 iranischer Studenten wegen der ständigen Angriffe des Irans auf die Golfstaaten. Aber zu einer Kriegserklärung wollte man sich (noch?) nicht durchringen.
Derweil trieb die iranische Propaganda immer skurrilere Blüten: Der iranische Außenminister warf allen Ländern, welche den USA und den Golfstaaten helfen würden die Straße von Hormus zu sichern, Komplizenschaft bei Kriegsverbrechen
vor. Die mafiösen Erpresser sahen es nun ein 'Kriegsverbrechen' darin, die Freiheit der Schifffahrt und der Handelswege gegen Terroristen zu sichern. - Aus Europa kamen nach weiteren Besprechungen nur wieder allgemeine Aufrufe zur Waffenruhe sowie klare Absagen an jede Hilfe zur Sicherung der Handelswege während kriegerischer Handlungen.
Investigativjournalisten fanden heraus, dass der Iran nicht nur dutzende unterirdische Raketenlager besaß, sondern die zerstörten und durch Bomben verschütteten Eingänge bereits nach Stunden wieder zu reparieren begannen. Das entwickelte sich zur Sisyphusarbeit für die USA mit ihren konventionellen Waffen. Der Krieg war tatsächlich (wie die USA behaupteten) militärisch gegen den Iran gewonnen, aber die Revolutionsgarden gaben nicht auf. ganz im Gegenteil drohten sie am Freitag, Terroranschläge weltweit auf allen Touristengebiete sowie sogar öffentliche Plätze wie Stadtgärten und Parkanlagen durchzuführen respektive durch ihre tausenden in allen westlichen Ländern eingeschleusten sowie mit Geld, Waffen, Munition und Sprengstoff ausgestatteten islamistischen Terroristen ausführen zu lassen. Da die Geheimdienste der USA und Israel weltweit Anschläge aufdeckten und die lokalen Behörden informierten, konnten zahlreiche Anschläge bisher allerdings verhindert werden. Die Analysten von Goldman Sachs gingen von einem langen Krieg und evtl. jahrelangen hohen Öl- sowie Gas-Preise aus. Da die USA offenbar nur langsam vorankamen, und manche der Regierung vorwarfen, die Kontrolle an die iranischen Terroristen zu verlieren, wurden weitere Marines mit einem zweiten kleinen Flugzeugträger an den Persischen Golf verlagert (USS Boxer zusätzlich zur USS Tripolis). Deshalb gingen alle Analysten von Landungsoperationen dieser Elitesoldaten im Iran gegen Ende des Monats aus.
Auch wenn die Revolutionsgarden weiterhin massiv zivile Ziele in allen Golfländern angriffen, war ihre Macht erheblich geschwächt. Sie schafften es nicht einmal mehr, alle getöteten Posten mit neuen Namen zu besetzen oder dies zu publizieren. Und die Israelis schalteten mit der Hilfe iransicher Mitarbeiter sowie Hinweisen von Zivilisten vor Ort kontinuierlich weitere erfahrene Führer aus. Auch der neue Ayatollah konnte zum persischen Neujahr nur wieder eine Botschaft verlesen lassen, sodass alle Beobachter nun von zumindest schweren Verletzungen ausgingen. Das Machtvakuum wurde größer, obwohl, oder gerade weil es durch unbekannte und wenig fähige Fanatiker gefüllt wurde.
Lagebesprechung: Am 22sten Tag (Samstag, den 21.03.) wurde klar, dass nach drei Wochen Krieg der Terrorstaat Iran (durch sein absichtliches Spiel mit dem Feuer - der hemmungslosen Eskalation der Zerstörung unbeteiligter Länder) immer größere Schäden an der zivilen Infrastruktur aller Golfstaaten anrichtete, um vor allem die davon abhängigen Länder (in Europa, Asien und Afrika) zu erpressen. Die Erpressung zeigte auch Wirkung, da man 140 Millionen Fass sanktioniertes Öl des Irans auf Tankern freigab, um den Ölpreis zu senken (aber damit auch mindestens 15 Milliarden US-Dollar in die Hände der Mullahs spülte), und die USA ihre Militäroffensive einschränken oder sogar einstellen wollten. Sofern dies zutraf, hatten die Terroristen auf der ganzen Linie Erfolg und würden zur Weltmacht, welche allen Ländern die neuen Regeln nicht nur im Nahen Osten diktiert.
Der Angriff mit Raketen auf die 3.810 Kilometer entfernte britische Inselgruppe Diego Garcia im Indischen Ozean belegte, dass der Iran sehr weitreichende Mittelstreckenraketen besaß, die fast jedes Ziel auch in Europa bereits heute zerstören konnten. Ferner protestierte England heftig gegen den iranischen Raketenangriff auf seine Inseln und räumte den USA mehr Freiheiten bei deren Benutzung der Inseln im Indischen Ozean sowie auf allen britischen Basen ein.
Hingegen erklärten sich Bahrain und Südkorea sowie dann die VAE und Australien bereit, bei der Wiedereröffnung der Straße von Hormus zu helfen, was im Grunde einer Kriegserklärung an Iran gleichkam. Die Schäden, welche der Iran an militärischen US-Einrichtungen im Nahen Osten angerichtet hatte, betrugen zudem 800 Mio. US-Dollar. Jedoch waren die Kosten des US-Militärs ständig gesunken von 11,3 Mrd. Dollar in den ersten sechs Tagen auf insgesamt 16,5 Mrd. US-Dollar in den ersten 12 Tagen. Dies würde auf immer weiter reduzierte (statt erweiterte) Einsätze hindeuten. Dies wurde auch durch neuere Grafiken des US CentCom bestätigt.
Detailanalysen fanden heraus, dass 99 Schiffe sehr wohl die Straße von Hormus seit Kriegsbeginn passieren durften. Meist stammten sie aus dem Iran, China, Pakistan Indien und ... Griechenland. Aber das waren nur ca. 5-6 am Tag gegenüber ca. 138 je Tag vorher. Und 20 Schiffe, welche keine Schutzgelder an die Terroristen bezahlten, wurden von iranischen Revolutionsgarden angegriffen. Dann verhandelten die Mullahs mit Japan, um deren Schiffen die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu erlauben, falls Japan sich bedingungslos den iranischen Forderungen unterwarf. Gleichzeitig forderte die EU die Mitgliedsländer auf, die Füllstandards der sowieso leeren Gaslager zu senken und nur ganz langsam die Lager wieder auf nur maximal 80% aufzufüllen. Das führt jedoch nur zu leeren Speichern im kommenden Winter, zeigte jedoch die hoffnungslose Lage der EU aufgrund der eigenen Sanktionen gegen Russland.
Derweil analysierten Experten die für die USA wichtigere Situation mit China, wo man wichtige Wirtschaftsvereinbarungen und Gespräche in Peking um 5-6 Wochen verschoben hatte. Denn China wollte auch vom Iran-Krieg profitieren, indem es sich offiziell neutral heraushielt und abwartete, aber gleichzeitig sich als politischen Verhandler einmischte, um weltweit sein Image als vermeintlich verlässlicherer Partner aufzupolieren.
Danach wurden die diversen Varianten eines Kriegsausganges diskutiert, die von besetzten iranischen Inseln als Druckmittel der USA gegen die Terroristen, zerstörter iranischer Infrastruktur zur finanziellen Austrocknung des Mullah-Regimes bis hin zu einfachem Rückzug ohne alles reichen könnten. Aber selbst im optimalsten Fall für die USA und Israel vermuteten einige Diplomaten, dass der Iran unter den Mullahs auch ohne angereichertes Uran, sofort wieder mit seinen zahlreichen Forschern eine Atombombe bauen würde. Also wäre der nächste Schlag / Krieg dann ein atomarer.
Da die Zahl der Angriffe auf den Iran in den letzten Tagen deutlich zurückgegangen waren, wollten die USA und Israel sie in der nun 4. Woche wieder hochfahren.
Lagebesprechung: Am 23sten Tag (Sonntag, den 22.03.) drehten die USA - nach schweren iranischen Raketenangriffen auf Israel mit insgesamt über 100 Verletzten - die iranischen Erpressungen um und drohten dem Iran, dessen Strominfrastruktur, insbesondere die Kraftwerke (u.a. die wichtigen 110 Gaskraftwerke) anzugreifen, sofern der Iran nicht binnen 48 Stunden die Straße von Hormus wieder freigibt. Daraufhin drohten die Revolutionsgarden erneut damit, die ganze Welt mit Terror zu überziehen und besonders alle Nachbarstaaten anzugreifen. Das Ultimatum läuft um 03:14 Uhr am Dienstag Teheraner Zeit aus. - Dies war ein erheblicher Wendepunkt, da man inzwischen erkennen musste, dass die Terroristen keinen Waffenstillstand akzeptieren noch eine Revolution im Iran erlauben würden, sofern die iranische Bevölkerung das überhaupt je wagen würde. D.h. sie wollten endlos weiterkämpfen. Deshalb wurde nun die Infrastruktur des Irans ins Visier genommen, welche man vorher für eine zivile Nachfolge-Regierung verschonen wollte. Nun ging es um die Zerstörung der gesamten Machtbasis des mafiösen Staatssystems. Deshalb wurden auch Bodenoffensiven auf die Inseln u.a. die Öl-Verlade-Plattform Kharg wahrscheinlicher, weil sie die Devisen-Einnahmen der Revolutionsgarden und der Basij-Milizen extrem reduzieren würden.
Dann wurden konkrete Zahlen zur Schutzgelderpressung durch die iranische Mafia bekannt: Die Revolutionsgarden und Basij-Milizen fordern rund 2 Mio. Dollar für jeden Tanker, den sie durchfahren lassen.
Da der Iran systematisch zivile Ziele seiner unbeteiligten Nachbarn angriff, verschlechterten sich die Beziehungen des Iran zu immer mehr Ländern. So wies u.a. Saudi-Arabien den iranischen Militärattaché sowie zahlreiches Botschaftspersonal aus. Selbst Japan wollte nun Minensuch- und -Räumboote für die Straße von Hormus bereitstellen, aber erst nach einem Waffenstillstand. Am Sonntag zählte man immerhin (mehr oder weniger vage) Zusagen von bereits 22 Ländern dazu. Denn die Iraner hatten schon einmal in den 1980er Jahren ihren Tankerkrieg gegen die ganze Welt geführt.
Nach den zahllosen vom Iran gefälschten Kriegs-Fotos folgten seit Tagen massive weltweite Kampagnen auf allen sozialen Plattformen der Welt durch iranische Aktivisten und deren befreundete Helfer weltweit, um die Ängste des Westen zu schüren und deren Politiker einzuschüchtern. Und erstaunlich viele angeblich alle Angaben überprüfende westliche Medien publizierten diese Falsch-Meldungen. Dabei wurden auch Plattformen für Unabhängigkeitsbestrebungen etc. in Europa wie in Schottland und Irland ausgenutzt. Alle Aktionen hatten das Ziel, den unbeliebten Krieg gegen den Iran moralisch zu untergraben und Angst zu schüren in der Bevölkerung vor steigenden Preisen sowie zu Demonstrationen gegen die USA und Israel aufzustacheln. Jene proiranischen Propagandisten bedrohten auch Flüchtlinge in Europa und überall lebende Perser sowie jeden, der sich in irgendeiner Form gegen den Iran äußerte.
Lagebesprechung: Am 24sten Tag (Montag, den 23.03.) führten die iranischen Revolutionsgarden und ihre Anhänger weltweit massive Terroranschläge durch, beginnend in der Nacht mit einem Brandanschlag in London gegen eine jüdische Gemeinde sowie deren medizinischen Rettungseinrichtungen. Hieraus, aus den Raketen- und Drohnenangriffen sowie aus den heftigen verbalen Attacken sowie weltweiten Vergeltungsdrohungen des Mullah-Regimes wurde ersichtlich, dass die Elektrizität eine ihrer Machtsäulen war. Ohne diese würde das Regime zerfallen. Die US-Regierung hatte nach über 3 Wochen Krieg den ersten echten wunden Punkt herausgefunden. Denn ohne Elektrizität funktionierten auch keine Aufzüge für Raketen, Tunnelbeleuchtungen, etc. für die versteckten Drohnen und Raketen. Ferner würde dadurch die Kommunikation aller Teile des Machtapparats gestört und eine organisierte Unterdrückung der eigenen Bevölkerung wäre kaum möglich.
Während die Internationale Energie-Agentur über das Ausmaß der Öl- und Gaskrise warnte, wurde bekannt, dass die NATO geheime Planungen für die Straße von Hormus durchführte. Zudem stand die US-Regierung durch ihr Ultimatum nun unter Zugzwang, während gleichzeitig Umfragen zeigten, dass 6 von 10 US-Bürger den bisherigen Kriegsverlauf als unzufriedenstellend bezeichneten. Somit blieben nur noch 'schlechte Optionen', unter denen man auswählen konnte.
Im Laufe des Tages kam die erstaunliche Nachricht, dass die USA mit dem Iran verhandeln würde über die Öffnung und gemeinsame Verwaltung der Straße von Hormus. Angeblich hatten vor allem die Türkei und Ägypten vermittelt. Danach bestritt der iranische Außenminister jede Gespräche. Aber der US-Präsident war aus der Bredouille, weil er sein Ultimatum um 5 Tage aufgeschoben hatte und vorläufig nicht mehr handeln musste. Ob dies nun Chaos in der zerfallenden iranischen Führung bewies, oder schlicht die Kapitulation der USA vor den Terroristen war, oder irgendetwas dazwischen darstellte, war niemandem klar. Denn der Iran drohte nun sogar mit der völligen Verminung des gesamten Persischen Golfs.
Allerdings reduzierte sich im Ian fast die gesamte Versorgung nicht nur beim Benzin an den Tankstellen, sondern auch bei den Lebensmitteln, da kaum mehr ein Laden geöffnet hatte und der Transport aller Waren sich deutlich verringert hatte. In Teheran kam es zu langen Schlangen an Tankstellen und Panikkäufen, weil einige aus der Hauptstadt fliehen wollten.
Gleichzeitig warf einer der zahlreichen Politiker der VAE und Berater des Präsidenten der VAE den verbündeten arabischen und islamischen Staaten Versagen in dem Konflikt vor, und dass keiner ihnen geholfen hätte gegen den Terrorstaat Iran. So waren die arabische und islamische Union sowie alle politische Institutionen schon immer gewesen: Man nahm das Geld der reichen Golfstaaten. Aber keiner stellte man sich je gegen den Iran. Denn jeder hatte sich mit den Terroristen angefreundet oder zumindest arrangiert. Denn echte Bündnisse waren nur Lippenbekenntnisse und zählten dort fast nie etwas. Den VAE war in diesem Krieg klar geworden, dass sie sich nur auf die USA verlassen konnten.
Israel Raketenabwehr fand sich trotz großer Erfahrung und hoher Trefferraten den neuesten Khorramshahr-Raketen des Irans mit umfangreicher Streumunition unterlegen. 92% Abschussrate reichten bei 80 Bomben Streumunition nicht aus. Bereits eine einzige konnte massive Schäden und Tote sowie bis zu hundert Verletzte verursachen.
Lagebesprechung: Am 25sten Tag (Dienstag, den 24.03.) blieb die Verwirrung groß, ob, mit wem und worüber verhandelt wurde. So wurde von den 15 angeblich erzielten Verhandlungspunkten noch immer nichts bekannt, außer der Lächerlichkeit, dass der Iran erneut behauptete, bisher keine einsatzfähige Atomwaffe zu besitzen. Allerdings nahmen die diplomatischen Bemühungen allerseits zu. Angeblich seien die US-Sonderbeauftragten Steve Witkoff und Jared Kushner in den Verhandlungen mit einem 'angesehenen' Führer des Irans involviert. Ferner wollen die USA die 440-460 KG bereits hoch angereichertes Uran des Irans ausgehändigt haben, um sicherzustellen, dass der Iran auch zukünftig keine Atomwaffe damit baut.
Deshalb gingen alle Umleitungsarbeiten weiter, wie z.B. der Transfer des Handels z.B. an das Rote Meer, wo der saudi-arabische Hafen Jeddah immer mehr und vor allem wichtige Aufgaben übernahm. Dies galt auch, obwohl der von den iranischen Mullahs hochgerüstete Terrorstaat der Huthis (also der gesamte Jemen) fast täglich mit Angriffen drohte. Derzeit hielt nur ein weiterer US-Flugzeugträger im Roten Meer die Terroristen dort vor Anschlägen ab.
Die am stärksten vom Terrorkrieg des Irans gegen die Golfstaaten und der durch die Revolutionsgarden geschlossenen Straße von Hormus betroffenen asiatischen und pazifischen Staaten ergriffen diverse Maßnahmen von der vier-Tage-Arbeitswoche, über Subventionen für die Bevölkerung bis hin zu weiteren Ölfreigaben aus den eigenen Reserven. Denn der Iran griff weiterhin systematisch alle möglichen zivilen Ziele in den unbeteiligten Golfstaaten an und hielt auch die Tankerrouten gesperrt. Somit gingen der Krieg und die Erpressung durch die iranischen Revolutionsgarden unvermindert weiter. Nachdem sie am Dienstag vor allem Bahrain bombardierten, gab die britische Luftwaffe bekannt, dass ihre Piloten bisher vor Ort über 900 Flugstunden zur Abwehr von Drohnen und Raketen gleistet hätten. Somit befand sich England schon lange tief im Krieg gegen den Iran - obwohl man dies bestritt.
Je länger das Schweigen um die geheimen Verhandlungen anhielt, umso verheerender wurden die Analysen, welche fast alle die USA als Verlierer sahen. Hingegen ernannten die Mullahs immer mehr Führer der Revolutionsgarden zu neuen Ministern und übergaben ihnen weitere wichtige Ämter, sodass die ganze Regierung zunehmend unter personelle Kontrolle der terroristischen Revolutionsgarden kam.
Lagebesprechung: Am 26sten Tag (Mittwoch, den 25.03.) wurde die Lage noch unklarer, da die USA neben den Verhandlungen weitere Truppenverbände in den Nahen Osten verlagerten, u.a. eine Luftlandeeinheit von 1.000 Soldaten - eine schnelle Eingreiftruppe, welche in 18 Stunden weltweit verlegt werden kann. Gleichzeitig verhandelten sogar der Vizepräsident Vance und der Außenminister Rubio mit dem Iran - also sehr hochrangig besetzt. Auf der iranischen Seite vermutete man Mohammad Bagher Ghalibaf - den Parlamentssprecher, ein Radikaler, der als Strippenzieher bekannt war, aber öffentlich jede Gespräche bestritt. Jedoch wurde bekannt, dass die Iraner immer höhere Forderungen stellten, wie z.B., dass sie von nun an für immer von jedem Schiff ihre Schutzgelderpressung weiterführen werden sowie die völlige Unterwerfung des gesamten Schiffsverkehrs unter die eigenen Terrorbrigaden forderte. Sie würden also weiterhin 2 Mio. Dollar von jedem Schiff verlangen und niemals die Kontrolle über die nun vom Iran offenbar auch offiziell 'beschlagnahmte' internationale Straße von Hormus aufgeben. Zudem forderten die Mullahs mehrere hundert Milliarden US-Dollar Entschädigung von den USA und dem Rest der Welt. Sie würden zudem weder das eigene Atomprogramm noch das Raketen- noch Drohnenprogramm aufgeben. Zudem griff der Iran systematisch weitere zivile Ziele in den unbeteiligten Golfstaaten an. Nicht nur westliche Länder, sondern auch der Iran bezweifelte öffentlich, dass die Gespräche zu einem Ergebnis führen werden. Und dann trat auch noch der nordkoreanische Diktator für den Iran und gegen die USA ein, indem er ziemlich unverhohlen mit seinen Atomraketen drohte.
Innenpolitisch scheiterte der zum zweiten Mal identisch eingebrachte Verfassungsänderungsantrag der Demokraten an der Mehrheit der Republikaner, welcher die Macht des Präsidenten einschränken wollte, wobei zwar jeweils ein Senator jeder Partei anders stimmte als im ersten Wahlgang, aber sich am Ergebnis von 47 zu 53 im Senat nichts änderte. Dies war erstaunlich, da viele Analysten und vor allem die Demokratische Partei von einem anderen Ergebnis ausgingen.
Israel wollte die Zahl der einberufenen Reservisten von 280.000 auf 400.000 erhöhen, um einerseits die Bodenoffensive gegen die Hisbollah im Libanon auszuweiten und andererseits die eigene Bevölkerung besser gegen die täglich einschlagenden Streubomben der iranischen Raketen zu schützen.
Lagebesprechung: Am 27sten Tag (Donnerstag, den 26.03.) wurde die Lage noch verworrener, denn nachdem die Iraner tagelang alles bestritten hatten, behaupteten sie nun die Gespräche fanden auf ihren eigenen Wunsch hin statt. Aber zumindest wolle man sich angeblich in Pakistan zu Verhandlungen treffen, weshalb man das Ultimatum bis zum 6. April verlängerte. Aber die Verhandlungspositionen lagen weit auseinander, weil sich die Terrorbrigaden und Mullahs als Sieger sahen. Abgesehen von den weiteren massiven Angriffen der iranischen Terrorbrigaden auf die zivilen Ziele der unbeteiligten Golfstaaten, verstärkten die Iraner ihre Insel Kharg mit ihren fanatischen Basij-Milizen. Dennoch planten die USA mit immer mehr eigenen in den Nahen Osten verlegten Truppen diese Insel(n) einzunehmen.
Lagebesprechung: Am 28sten Tag (Freitag, den 27.03.) sahen immer mehr Analysten den Iran in der besseren Verhandlungsposition: Billige Seeminen und Drohnen, sowie mobile Raketen und die (ca. 1.600 Kilometer) lange hügelige Küste zur Kontrolle der Straße von Hormus konnten kaum durch westliche moderne Waffen aufgewogen werden. Hinzu kamen die Selbstmordeinheiten auf kleinen Schnellbooten oder Mini-U-Booten. Ferner war noch immer nicht klar, ob sich der Iran wirklich an das 'Geschenk' halten würde und 10 Schiffen die Durchfahrt erlauben würde - und zu welchen finanziellen etc. Bedingungen. Die wenigen verbliebenen (konventionellen) Optionen der USA beinhalteten hingegen hohe Risiken.
Lagebesprechung: Nach vier Wochen, am 29sten Tag (Samstag, den 28.03.) griffen die Terrorgruppe Huthis (Yemeni Armed Forces) im Jemen (im Grunde der gesamte Gottesstaat Jemen) dann doch noch mit Raketen Israel an. Sie drohten auch, wieder einmal das Rote Meer zu sperren. Dort waren mit ASPIDES die Europäer aktiv und würden automatisch in den Krieg hineingezogen. Gleichzeitig attackierte der Iran erneut seinen Vermittler Oman in dessen Hafen Salalah. Frieden wollten die Terrorführer im Iran offenbar nicht. Deshalb gerieten in den USA immer mehr die wichtigsten 7 Inseln im Persischen Golf ins Visier der Analysten, weil sie (Abu Musa, Greater Tunb, Lesser Tunb, Hengam, Qeshm, Larak und Hormuz) die Straße von Hormus kontrollieren. Zudem trugen die iranischen Terroristen sowie deren Araberfreunde den Terror wie immer in allen westlichen Ländern aus - auch in den USA. Die USA schickten einen dritten Flugzeugträger in die Region: die USS George H.W. Bush. Dennoch gingen Analysten von einem Verhandlungsergebnis zur Beendigung des Krieges aus, das niemand befriedigen wird.
Lagebesprechung: Am 30sten Tag (Sonntag, den 29.03.) stellten immer mehr Analysten fest, dass den iranischen Mullahs die relativ leichte Sperrung der Straße von Hormus zu Kopfe gestiegen war und sie nun in der Tat (wie oben bereits am 26. Tag berichtet) immer absurdere Sonder- und Zusatz-Forderungen für ein Kriegsende stellten. Sie verlangten allen Ernstes die bedingungslose Kapitulation der Welt vor ihren neuen Forderungen. Sie beschlagnahmten die internationale Wasserstraße (freies Meer) und verlangen zukünftig - und zwar für immer - von allen Ländern ein Schutzgeld für die evtl. gewährte Durchfahrt - mindestens 2 Mio. US-Dollar je Schiff. Ansonsten versenken sie deren Schiffe nach Willkür. Der US-Außenminister hatte die G7-Staaten bereits am Freitag auf deren Sitzung auf diese Sonderforderungen des Iran hingewiesen. Das verstößt gegen jedes internationale Recht zur freien Schifffahrt (u.a. die UN Konvention on the Law of the Sea - UNCLOS). Die einzig mögliche Antwort ist ein Beschluss der UNO. Aber die Schutzstaaten der terroristischen Revolutionsgarden (von Russland, über China, bis hin zu einige araberfreundlichen EU-Staaten) werden jeden Beschluss dort verhindern. Und die EU hat sich auch schon wieder völlig zerstritten und wie immer kuschend vor allen arabischen Terroristen zu Verhandlungen zu einem irgendwie gearteten Kompromiss mit jenen Kriminellen eingelassen. Sollte ein Land jener Mafia zustimmen, und sich diese Epressung, welche in den USA von allen Medien ganz offen als Geiselnahme
(Hostage) bezeichnet wurde, dann wäre dies das Ende für jedes exportierende Land, denn dann würden andere Terroristen wie die Huthis und die Hisbollah sowie die Hamas (und auch viele andere Länder der Welt) sofort folgen. Es gab da schon einmal einen Präzedenzfall, als nämlich das ach so geschätzte Dänemark die Durchfahrt in die Ostsee sperren wollte und erst auf massiven Druck der gesamten Welt wieder davon Abstand nahm.
Am Sonntag lieferten die von Iran unterstützten Huthi-Terroristen in Jemen in einem Interview und schriftlichen Stellungnahmen auch gleich ihren eigenen Antrag auf Besitz des Roten Meeres und 'Entschädigungszahlungen' an sie - dieselbe Schutzgelderpressung. Das von den Huthis wie immer mit Raketen angegriffene Israel hatte am Sonntag noch nicht geantwortet, sah sich jedoch (angesichts seiner Atomwaffen) auch einen Vielfronten-Krieg gegen jene vom Iran vereinten Terroristen gewappnet. Sie schlugen sowieso lieber zeitverzögert und dann umso gezielter gegen die Terror-Anführer zurück. Ferner war nun vor allem Saudi-Arabien direkt gefragt, weil die Huthis insbesondere von jenen viel Schutzgeld erpressen wollten für die freie Schifffahrt ihrer Öl- und Gasschiffe. Die Huthis hatten früher schon über 100 Schiffe an der dortigen nur 29 km breiten Meerenge (Straße von Bab al-Mandab - das Tränentor) angegriffen. Aber auch Ägypten würde nun eingreifen, da die Einnahmeverluste des dann unbenutzten Suezkanals verheerend wären. Die Huthi-Terroristen hatten früher schon mindestens 20 Mrd. US-Dollar Kosten dadurch verursacht. Die gesamte Welt stand nun vor der grundlegenden Entscheidung, ob sie nach weit über 50 Jahren arabischen Terrors endlich etwas gegen den vom Iran gesteuerten arabischen Terror in der Welt tun wollte, oder bedingungslos kapitulieren. Verhandlungen hatten bisher noch nie etwas bei Terroristen und der Mafia bewirkt. Sie forderten immer nur mehr.
Lagebesprechung: Am 31sten Kriegstag (Montag, den 30.03.) kochte wieder eine Interview-Aussage des US-Präsidenten hoch, dass er überlege, die Ölverlade-Insel Kharg zu besetzen. Ferner bestand weiterhin Unklarheit darüber, ob und welche Punkte der Iran aus den 15 US-Forderungen akzeptiert hatte oder überhaupt verhandeln würde. Zudem hatten die USA auch weitere heftige Verluste zu beklagen, wie das US Air Force E-3 Sentry AWACS für die Frühaufklärung für 300 Mio. Dollar. Ferner setzten die iranischen Terrormilizen ihre schweren Angriffe auf Entsalzungsanlagen sowie Aluminium-Werke der unbeteiligten Nachbarstaaten fort - klare Kriegsverbrechen, zu denen die Europäer aus Angst und Freundschaft zum Iran wie fast immer schwiegen. Aber die NATO musste wieder (mindestens) eine iranische Rakete über der Türkei abfangen. Da neben Aluminium auch Plastik durch die iranischen Angriffe auf die unbeteiligten Nachbarstaaten immer teurer wurde, dürften sich alle Fotoprodukte insbesondere Kameras bald verteuern. - Zudem erließ das iranische Parlament dann das Gesetz zur Beschlagnahmung der freien internationalen Seewege im Roten Meer und der Straße von Hormus sowie die 'Zölle' auf alle Schiffe der Welt im Roten Meer (Straße von Hormus) sowie der Bestrafung der 'Zahlungsunwilligen' (die ganze Welt) durch die eigenen Terrorbrigaden. - Ein kompletter Mafia-Staat, der internationale Schutzgelderpressung sowie Piraterie legalisierte.
Lagebesprechung: Am 32sten Kriegstag (Dienstag, den 31.03.) wurde deutlich, was ausländische Medien bereits vor Wochen über Israels Kriegsziele klarstellten, dass auch alle Forscher und Forschungseinrichtungen für den Bau von Atomwaffen, biologischen und chemischem Kampfstoffen, sowie Raketen und Drohnen im Iran angegriffen wurden.
Weiterhin blieb unklar, ob die arabischen Terroristen des Huthi-Gottesstaates Jemen nun ernsthaft eingriffen, oder es bei den bisherigen 'symbolischen' Raketenangriffen auf Israel beließen. Denn vor allem Europa wollte - trotz seiner ASPIDES-Kriegsflotte im Roten Meer - keinesfalls in den Krieg hineingezogen werden. Aber insbesondere Asien wäre durch weitere Huthi-Angriffe auf Öltanker aus Saudi-Arabien direkt vom Öl abgeschnitten. Die Asiaten erkannten wieder einmal, was Sicherheitsgarantien und die sonstigen vollmundigen Versprechen der EU im Ernstfall wert waren.
Da die iranischen Mullahs bisher nachweislich mindestens 9 unbeteiligte Nachbarstaaten heftig angegriffen hatten (alles eindeutige Kriegsverbrechen), waren auch die neuen Vermittlerstaaten direkt gefährdet. Die ständigen Raketenangriffe auf die Türkei und Aserbaidschan etc., welche alle von den iranischen Revolutionsgarden stammten, waren nicht einmal mitgezählt, weil der iranische Außenminister ständig log und viele der iranischen Angriffe als Fake-News bezeichnete, obwohl die iranischen Raketentrümmer und Drohnenüberreste in jenen Ländern fotografisch publiziert waren. Denn die iranischen terroristischen Revolutionsgarden rächten sich immer an den unschuldigen Vermittlern, wenn sie nicht alle ihre eigenen Ziele erreichten. Der Oman hatte dies als erster zu spüren bekommen. Aber der einzig übrig gebliebene Vermittler Pakistan, hat einen Beistandsvertrag mit Saudi-Arabien, weil jene seine Atomwaffen bezahlten. Allerdings wollte Pakistan den Beistandsvertrag nicht erfüllen, da es viele andere innenpolitische und außenpolitische 'Baustellen' hatte und sich seit Jahrzehnten auf einen weiteren großen Krieg gegen den Hauptfeind Indien vorbereitete. Ferner erkannte die offizielle Terror-Führung des Iran seinen letzten verbliebenen Vermittler Pakistan nicht mehr an.
Aus innenpolitischen Gründen (sein konservativer Oppositionskandidat bei den bald anstehenden nationalen Wahlen unterstützt die USA gegen den Iran) erweiterte der spanische Ministerpräsident, der die USA hasst, weil jene kürzlich einen internationalen Friedensvertrag Marokkos mit der von den Sozialisten in Spanien unterstützen arabischen Terrororganisation Polisario in der ehemaligen spanischen Kolonie Westsahara erzwangen, seine Sperre der US-Basen in Spanien auf den gesamten Luftraum über Spanien und griff die USA vehement öffentlich an. Da laut Umfragen die oft araberfreundlichen Spanier mehrheitlich gegen einen Krieg gegen den Iran sind, versucht er so von unfassbaren Korruptionsskandalen der sozialistischen Partei Spaniens abzulenken. Und die Schuld für die steigenden Energiepreise schob er sogar der spanischen Opposition in die Schuhe. Jedoch zeichnete sich auch Frankreich durch einen durchschaubaren Auftritt vor der UNO für seine ehemalige Kolonie Libanon aus, um den politischen Feind Israel wieder politisch eins auszuwischen, obwohl klar war, dass die USA ein Veto gegen jeden französischen Antrag gegen Israel einlegen würden. Und in Deutschland stritten sich alle um das gebrochene Völkerrecht der USA, aber nicht um die täglichen Völkerrechtsverstöße und Kriegsverbrechen des befreundeten Irans gegen alle unbeteiligten Golfstaaten und die Terroranschläge seiner seit Jahrzehnten eingeschleusten 'Schläfer' weltweit. Schließlich verbot auch Italien einer US-Maschine die Landerechte auf einer US-Militärbasis in Sizilien. In Deutschland ließen die altbekannten Iranfreunde und USA-Feinde im Bundestag durch die Rechtabteilung (Wissenschaftlicher Dienst) prüfen, ob die Bundesregierung den USA nicht auch die Nutzung aller Basen wie Ramstein verbieten muss, weil sonst der Terrorstaat Iran Deutschland völkerrechtlich verklagen könnte. Nur England verstärkte seine Verteidigungseinheiten im Golf aufgrund der laut des britischen Verteidigungsministers aggressiven
iranischen Angriffe.
Gleichzeitig machte der US-Verteidigungsminister klar, dass er und der Präsident bewusst keine militärischen Optionen vom Tisch nehmen, solange keine Verhandlungsfriede erzielt wird. Alles werde mit dem Ziel eines Vertrages mit dem Iran durchgeführt. the primary effort is a deal.
- Jedoch wurde auch bekannt, dass nicht nur Russland, sondern nun auch China massive Geheimdienstdaten und Satellitenaufnahmen der US-Stellungen an den Iran verrieten.
Bevor wieder der Bote hingerichtet wird: Wie schon mehrfach geschrieben bin ich gegen Kriege, auch die von den Europäern geführten. Hier werden deshalb vornehmlich die Ansichten der freien Welt publiziert, da sie in den deutschen Medien nicht oder nicht korrekt dargestellt werden. Da es sich um Quellen der dem US-Präsidenten kritisch gegenüberstehenden Nachrichtensender (u.a. ABC, ABC Videos, britische BBC, BBC Video und CNBC, CNN, CNN-Videos sowie The Guardian) handelt, geben sie noch nicht einmal die viel deutlichere Sichtweise der US-Regierung und der israelischen Medien wieder. Falls Sie Unterschiede zur Medienberichterstattung in Ihrem EU-Land feststellen, so liegt das an den Fakten, nicht am Boten. Jede Person mit Englischkenntnissen kann dies selbst anhand der verlinkten Quellen, welche zu hunderten weiteren Berichten führen, nachprüfen.
Gleichgültig, wie dieser Krieg endet: Er wird massive Auswirkungen auf die Geschichte, die zukünftige Politik und die aktuelle Wirtschaft weltweit haben. Auch der Tourismus und damit die Fotografie sowie Videografie werden davon beeinflusst werden. Man sollte sich deshalb sachlich weltweit informieren, damit man nicht wieder vor 'unerwarteten' Ergebnissen steht.
Erwartungsgemäß stieg der Ölpreis und die Börsen (vor allem Tourismus und Fluggesellschaften) sanken aufgrund der iranischen Angriffe auf fast alle Ölstaaten, deren Flughäfen und die Sperrung der Straße von Hormus. Gold- und Edelmetallpreise (auch Silber für die Analogfotografie) stiegen erwartungsgemäß an. Vor allem die weitgehend vom arabischen Öl und Gas abhängigen asiatischen Staaten Japan und Süd-Korea litten am meisten.
Während der DAX deutlich litt, wie auch viele andere europäische Börsen, hielt sich die US-Börse im Ölkrieg des Iran erstaunlich gut, trotz erstaunlich schlechter US-Arbeitsmarktdaten für Februar.
China konnte in den ersten beiden Monaten (Januar und Februar) 2026 seine Exporte um 21,8 gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern. Nur der Handel mit den USA ging aufgrund der Zölle zurück. Dieses Wachstum lag weit über den Erwartungen und selbstredend über dem Europas oder gar Deutschlands. Allerdings litt China seit März stark unter dem durch den Iran blockierten Öl. In Deutschland wurden verspätet die ernüchternden Exportzahlen für Januar publiziert: -2,3% alleine zum Vormonat Dezember 2025, wobei der Export in die USA (trotz Zöllen) zunahm, aber es in China verheerend aussah. Dort waren viele unserer Produkte viel zu teuer und inzwischen auch technisch bestenfalls noch zweite Wahl. Höflich umschrieb man dies mit mangelnder Wettbewerbsfähigkeit
. Jedoch brachen die Importe noch stärker ein um -5,9% zum Vormonat. Hinzu kamen -11% bei den Industrieaufträgen im Januar (obwohl man in den Umfragen vorher geradezu riesige Auftragseingänge behauptete), -0,5% bei der Produktion und -0,9% bei den Umsätzen im Einzelhandel. Das war alles lange vor dem Iran-krieg, auf den man das nicht schieben konnte. Aber derartige Zahlen wären verkraftbar
. Das ist zwar korrekt. Aber vom großen oder gar breiten Aufschwung war noch immer nicht viel zu sehen.
Eigentlich habe ich es bereits 2022 aufgrund der sinnlosen und nur uns schädigenden Sanktionen gegen Russland der Grünen und vor allem Minister Habecks hingewiesen, der inzwischen die Geschichte klittert und sich als einzigen Helden jener drei Jahre darstellt, welcher Deutschland gerettet habe. Aber die Chemie-Industrie litt kontinuierlich und noch immer dramatisch unter den von den Grünen Sanktionen erzeugten extremen Energiekosten. Die höflich umschriebenen strukturelle[n] Standortnachteile
in Deutschland führen die chemische Industrie ins Aus, denn eine Trendwende war nicht in Sicht (und von den Grünen auch nicht gewollt). Die Jahresbilanz der Chemie ist unterirdisch - Produktion, Umsatz und Preise sind im roten Bereich.
Während Europa die wirtschaftlichen Folgen der Ölpreiserhöhungen zu spüren bekam und erste Politiker wie der belgische Premierminister forderte, endlich die Wirtschaftssanktionen gegen Russland aufzuheben, welche nur Europa schädigen, und zu verhandeln, maßregelten ihn alle Kriegstreiber heftig für derartige Äußerungen, nur weil sein Land Belgien wie andere U-Mitglieder heftig darunter litt. In Deutschland sah es noch schlimmer aus, da nach bereits zwei Wochen Ölpreiserhöhungen kaum jemand mehr an den (sowieso geringen) Wirtschaftsaufschwung glaubte. Er ging trotz 1.000 Mrd. neuer Schulden schlichtweg in Hoffnungslosigkeit unter. Das darf (laut zwei Wirtschaftsinstituten) bei bisher 86-95% zweckentfremdeten Mitteln auch nicht verwundern. Hinzu kam die Meldung, dass erstmals die EU mehr PKW und Autoteile aus China importierte als dorthin exportierte. Das betraf vor allem Deutschland, das den Anschluss technisch wie vor allem preislich verloren hatte. Dann tauchten Berechnungen auf, dass bei erwarteten 3-4% Inflation bei uns aufgrund der nie erreichten Diversifizierung oder gar Energieunabhängigkeit das Wirtschaftswachstum auch 2026 in Deutschland sogar komplett ausfallen könnte - das vierte Jahr in Folge.
Geradezu miserabel sah es bei den Währungskursen aus. Der Dollar stieg ständig im Wert, weil erstens alle mehr Petro-Dollar für den gestiegenen Ölpreis einkaufen mussten, zweitens die Anlage-Zinsen in den USA durch den Krieg stiegen und drittens der Dollar sowieso immer als Krisenwährung galt. Alle anderen angeblichen Krisenwährungen hingegen wie der Euro (von Ende Februar über 1,18 auf Mitte März 1,15 = fast -3%) und vor allem der Yen (rund -2% auf bereits niedrigem Niveau) sowie das Gold verloren seit Kriegsbeginn an Wert. Da dies das Gegenteil aller Voraussagen der deutschen Analysten war, fand man auch viele lächerliche Begründungen, dass dies eine nur scheinbare Stärke des Dollar wäre und nur ein kurz anhaltendes Phänomen etc. Für die EU-Länder und vor allem Japan war das in fast jeder Beziehung verheerend, weil sie noch mehr für US-Dollar und den sowieso steigenden Ölpreis bezahlen mussten, was die Inflation noch weiter anheizte. Der Vorteil der währungsbedingt erleichterten Exporte konnten jene Länder nicht nutzen, da die Logistik wie in der Pandemie aufgrund der vielen blockierten Schiffe rund um die Straße von Hormus wieder alles verteuerte und verzögerte. Kein Land war seit dem Chaos in der Pandemie ab 2020 wirklich resilient geworden. Das dürfte auch die Bilanzen der japanischen Kamerahersteller beeinflussen. Ein weiter abstürzender Yen hübscht sie zwar auf. Aber die weltweite Inflation wird alles auch rund um Kameras verteuern.
Entgegen allen Falschaussagen in den Medien profitierten der Euro und die deutschen Anleihen trotz AAA-Bewertung (Tripple-A) nicht mehr von Krisen. Ganz im Gegenteil verlor der Euro, und vor allem die deutschen Analgen waren seit Wochen im Sinkflug. Das würde bereits mittelfristig zum gravierenden Problem, denn die mehreren Tausend Mrd. Euro deutscher Schulden (u.a. die neuen 1.000 Mrd. aus dem sogenannten 'Sondervermögen durch die Verfassungsänderung) wurden so täglich teurer. Denn alleine 2026 musste der Bund 512 Milliarden Euro frisches Geld bei Investoren aufnehmen - zu drastisch höheren Zinssätzen. Bis zum Jahresnende erwartete man bis zu vier Billionen Euro Gesamt-Schulden in Deutschland. Dafür muss man dann 120 bis 150 Milliarden Euro pro Jahr nur an Zinsen bezahlen - ohne jede Schuldentilgung.
Dann schloss die EU nach langjährigen Verhandlungen wieder einmal ein sogenanntes Freihandelsabkommen, diesmal mit Australien. Wie immer dauert alles jedoch noch Monate oder Jahre, bis alle in der EU geprüft haben und zustimmen. Dann entsteht auch keine echte Freihandelszone ohne jegliche Zölle, Abgaben oder Beschränkungen, sondern wie immer nur ein langsames gestaffeltes Verfahrung, in welchem gewisse Zölle reduziert werden und gewisse Dingen evtl. vereinfacht werden.
Ende März kamen die aktuellen Arbeitslosenzahlen heraus, die sich nur saisonal bedingt etwas erholten aber noch immer schlechter waren als im Vorjahresmonat. Jedoch stieg die Inflation nach deutscher Berechnung um deutlich höhere 2,7% und nach EU-Berechnung sogar um 2,8%, sowie insgesamt in der EU um 2,5%. Auch hier lag Deutschland schlechter als der EU-Durchschnitt. Positiv angemerkt werden muss allerdings, dass die neue Regierung brauchbare Zahlen wieder aktuell publizierte und nicht wie von den Grünen jahrelang praktiziert so lange unterdrückte, bis die schlechten Zahlen keinen mehr interessierten. Dennoch sickerte durch, dass mehrere Wirtschaftsinstitute das Jahreswachstum 2026 für Deutschland von früher erwarteten 1,3% auf nun nur noch bestenfalls 0,6% absenkten.
Die sogenannte Fotofachpresse ging nicht auf den Krieg und seine massiven Auswirkungen auf die Fotografie ein, sondern betrieb reine 'Heile-Welt-Propaganda' mit Artikeln über so wichtige Themen wie Warum jeder Landschaftsfotografie betreiben muss, oder einen Wettbewerb über Hundefotos. Sie hatten schlichtweg jeden Bezug zur Realität verloren.
In den USA erregte wieder einmal eine insolvente Fotofirma Aufsehen, weil sie Berufsfotografen und Kunden trickreich schädigte. Dass der Markt für Hochzeitsbilder schwieriger wurde und immer mehr schwarze Schafe anzog, ist eine seit langem bekannte Tatsache. Interessanter war hingegen die Aussage, dass der Hochzeitsmarkt in den USA jährlich über 66 Mrd. US-Dollar im Jahr Umsatz erwirtschaftet. Das sind jedoch nicht alles Fotos und Videos, sondern umfasst wirklich alles rund um Hochzeiten. Bei über 2 Mio. Hochzeiten 2025 waren dies durchschnittlich fast 33.000 US-Dollar je Hochzeit.
Adobe kündigte seinen KI-Assistenten für Photoshop (zumindest als Beta-Version) an. Damit zogen KI-Agenten in die Bildbearbeitung ein. Er konnte per Sprachbefehl sogar viele Bildinhalte durch GenKI ersetzen. Diese KI-Agenten verwischten die Grenze zwischen angeblich 'echtem' Bild und rein durch GenKI erzeugten noch weiter. Dass sich dies durchsetzen würde, war bei einem derart komplexen und viel zu komplizierten Spezialprogramm wie Photoshop garantiert. Denn niemand kennt die weit über 1.000 Befehle jenes Programmes noch deren Detail-Einstellungen oder -Funktionen alle auswendig. Mit Text- oder Spracheingabe kann das jeder Anfänger.
Ein Berufsfotograf erhielt für seine Serie extrem scharfer Studio-Spezialfotos die erwartbare Kritik: AI garbage
- KI-Müll
. Wer sich als Person angeblich die unendliche Mühe macht, Einzel-Fotos zu erstellen und sie dann zu einem Film zusammenzuschneiden, der im Ergebnis exakt so aussieht wie jedes billige KI-Erzeugnis, durfte 2026 mit keiner anderen Reaktion mehr rechnen. - Bezeichnend war allerdings auch, dass ihm niemand mehr seine Gegendarstellung glaubte. Die Ursache lag darin verborgen, dass jener hochbezahlte Berufsfotograf den grundlegenden Fehler beging, exakt den Stil der KI zu kopieren / imitieren. Das konnte KI inzwischen für weniger als 10% des Preises in Minuten. Kreativität bestand nun nur noch darin, etwas völlig Neues zu erzeugen, aber keine (aufwändigen) Fotostile von sich selbst oder anderen Berufsfotografen zu kopieren. Denn jene waren schon alle in der KI enthalten und führten exakt zu jenem sattgesehenen Profi-Look der veralteten Hochglanzbroschüren = KI. - Noch etwas wurde an diesem Beispiel deutlich: Nachträgliche Rechtfertigungen für jenes Verhalten erzeugten nur noch größeres Unverständnis.
Immer wieder publizierten Influencer und Fachmagazine Artikel, welche physikalische Fakten leugneten. Besonders PetaPixel war seit Jahren erpicht darauf, den Unsinn über Dynamikumfang zu verbreiten: Er wäre unwichtig. Machen Sie einfach eine Gegenlichtaufnahme eines Personengesichtes (am besten unter einem Hut) vor der grellen Sommersonne. Dann haben Sie den Gegenbeweis. Dass man bei wolkigem Himmel, Regen etc. (ist identisch zu einem geringem Dynamikumfang des Lichtes) auch 'schöne' Fotos machen kann, bestritt nie jemand. Aber das konnte jede billige digitale Uralt-Kamera der 1990er Jahre auch.
Auch das Fachmagazin DPReview wies in einem Artikel auf die steigenden Preise für Speicherbausteine hin und wie sie sich negativ auf die Fotografie auswirken können. Zuerst einmal waren vor allem SD, CFexpress und SSD-Speicherkarten betroffen. Die Herstellung ist derart kompliziert, dass man nicht einfach ein paar neue Fabriken dafür aufbauen kann. Aber die drei Hersteller von DRAM und NAND (SK Hynix, Samsung, Micron) wollen es auch nicht, weil ihnen voll ausgelastete bestehende Werke mit überzogenen Preisen lieber sind als risikoreiche Investitionen. Denn kaum jemand glaubt, dass die Nachfrage anhält und die erst in mehreren Jahren startbereiten neuen Fabriken dann überhaupt noch gebraucht werden. Vor allem wollen jene Firmen überhaupt nicht mehr sich im Retailgeschäft mit den Endkunden wie den herumnörgelnden Fotografen befassen, bei denen man kaum etwas verdient, aber extreme Gesetze zum Kundenschutz (wie lange Rücksende, Garantiezeiten, Regressforderungen etc.) beachtet werden müssen. Die Gewinnmargen sind dort zudem extrem gering. Deshalb konzentrieren sich alle auf die Firmenkunden, bei denen kaum Verbraucherschutzgesetze gelten, die aber bereitwillig viel mehr je Chip bezahlen und davon auch noch ganz andere Stückzahlen einkaufen. Da geht es angesichts der KI schnell um bis zu 7-stellige Kaufanfragen und nicht eine einzige SD-Karte.
In den bevorzugten USA begannen übrigens erst kürzlich die Preissteigerungen für Endkunden, während sie in Europa schon seit mindestens einem halben Jahr extreme Ausmaße annahmen - bis hin zur Nicht-Lieferbarkeit (gleichgültig, was man dafür bezahlen will). In den USA soll der maximale Preisanstieg (bis Mitte März laut Markterhebungen) bei 100% gelegen haben, aber keine Lieferengpässe herrschen.
Am größten waren allerdings weltweit die Preisanstiege bei RAM für PCs, was ärgerlich ist, da man viel davon für die Bildbearbeitung und vor allem den Videoschnitt benötigt. In den geizigen USA werden inzwischen tatsächlich nur noch unbrauchbare 16GB RAM zur Bildbearbeitung empfohlen: Viel Geduld! - Noch etwas aus der IT-Tech-Ecke: Bei zu wenige RAM werden automatisch und ständig die zu großen Dateien ausgelagert, was jede (auch teure) SSD in ein paar Jahren ruiniert - und sowieso ständig jede Aktion beim Nachbearbeiten verlangsamt (auch beim neuesten, teuersten Mac5 Max).
Da auch schnelle SSDs teurer wurden, kauften die Menschen in der Folge eher langsame HDDs (mit aus Metall rotierenden Speicherplatten), wo nun auch weltweit extreme Knappheit bei maximalen Preisen herrschte. Wer noch eine externe Speicherplatte wünscht, musste sich bald auf die Suche machen, da selbst diese langsameren HDDs kaum mehr verfügbar waren. Es geht hier nicht einmal mehr um den horrenden Preis, da auch deren Gesamtproduktionsmenge ausverkauft ist.
Zwar hat noch kein Kamerahersteller die Kamerapreise deshalb erhöht. Da auch alle Kameras einen Pufferspeicher eingebaut haben, erwartete man dies allerdings für die Zukunft - zumindest bei Neuprodukten.
Da die Gesamtproduktion des ganzen Jahres 2026 bereits ausverkauft war, erwarteten nur wenige eine Besserung in diesem oder im nächsten Jahr. Pech für alle Fotografen und Videografen. Ich hatte Sie bereits im letzten Jahr gewarnt und nochmals Anfang dieses. Wer 'arm' ist, muss eben ein paar Jahre warten und sich bis dahin einschränken. Da die wirklich Reichen jedoch weiterhin durchschnittlich ein bis zwei schicke Sammler-Kameras je Jahr für die Vitrine oder zum Stadtbummel kaufen, werden die Gesamtzahlen dadurch kaum sinken, denn jene Sammler und Poser fotografieren kaum mehr. Da reicht dann die eine alte, kleine, langsame SD-Speicherkarte aus. Somit wird sich die Schere zwischen Reichen und Armen in der Fotografie weiter öffnen.
PetaPixel, einer der drängendsten Vertreter für CAI lobte das neue Firmware-Update bei Sony, welches CAI auch für Videos anbietet / erzwingt. Ob die Tiefenkarte mit neuen 3D-Monitoren wirklich korrekt arbeitete, war noch nicht bewiesen. Denn das Air-Gapping - also echte Aufnahmen von GenKI-Material am Fernseher - gehört zum bisher größten Problem. - Korrekt weist das an CAI verdienende Magazin im letzten Absatz darauf hin, dass dies alles jedoch erst beim Zwang für alle Fotografen und Videografen sowie allen Publikationsplattformen wirkt. Freuen Sie sich schon einmal auf den Zwang dazu.
Sigma meldete sich wieder einmal mit seinem seit mindestens 2018 entwickelten neuen Voll-Format Foveon-Sensor. Angeblich könnte er Ende des Jahres produktionsfertig sein. D.h. jedoch noch nicht, dass es dann auch gleich eine passende Kamera dafür gibt. Das wird sowieso eine teure Nischenkamera für ganz wenige reiche Liebhaber - also fast alle übrig gebliebenen kaufenden Fotografen weltweit.
Sigma wollte scheinbar Objektive für die Mittelformatkameras von Fujifilm herstellen. Aber der Markt war / ist zu klein, um die Investitionen wieder zu erwirtschaften. Das sind harte Fakten zu Mittelformat und dem eher mäßigen Erfolg Fujifilms in jenem durch daran interessierte Fotomagazine und Influencer hochgejubelten Sektor.
Nikon musste wieder einmal Produktionsfehler bei den Modellen Z5II, Z6III und ZR eingestehen, welche bis hin zur Unbenutzbarkeit der Kameras führen können. Alle Details zu den massiven Problemen wurden verschwiegen. Das war ein seit vielen Jahren trauriges Dauerproblem bei Nikon, das u.a. an den Einsparungen bei den Rohmaterialien, Zulieferteilen, den Tests und der Endkontrolle lagen. Allerdings mussten sich Kunden selbst an Nikon wenden, die Seriennummer prüfen, um überhaupt nachprüfen zu können, ob sie in den Genuss einer Reparatur kämen. Bei Nikon Deutschland konnte keine derartige Hinweisseite am Tag der US-Publikation gefunden werden. Ob die Prüfung der Seriennummer bei Nikon-USA für Deutschland rechtsverbindlich ist, war auch unklar. So 'wertvoll' war der Service bei uns inzwischen.
Spanien führte bei einem Tennisturnier vor, wie KI Sportübertragungen verändert: Billige Reihenkameras ersetzen den Kameramann, weil die Bilder mittels Künstlicher Intelligenz zusammengerechnet wurden. Bald werden viele Kameramänner entlassen werden.
Die hochumstrittene chinesische Firma plante nach ihrem Kauf der erforderlichen Lizenzrechte für MFT angeblich eine eigene neuentwickelte Kamera in der MFT-Klasse.
Dann wurde das von Adobe vorgeschlagene proprietäre und ständig abgewandelte DNG-Format nach über 20 Jahren doch noch von der ISO zu einem Teil-Standard erklärt - aber mit vielen Einschränkungen: DNG is an extension of TIFF 6.0 and is compatible with TIFF-EP standard.
Das hatten viele Analysten schon immer behauptet: Es ist nur so ähnlich wie das seit Jahrzehnten vorhandene TIF. Diese über 20 Jahre von der ISO aus gutem Grund (reine Firmenanwendung von Adobe) verweigerte und nun nachgereichte angebliche 'Anerkennung' feierten die daran (kommerziell) interessierten Fachzeitschriften sofort. Es bleibt jedoch bei allen Einschränkungen, die z.B. Leica offen zugab: Es reduziert u.a. die Bildqualität und liefert sehr große Datenmengen. Die meisten Fotografen mit dedizierten Kameras werden weiterhin das Firmen-RAW des jeweiligen Kameraherstellers verwenden. Und die meisten Fotografen verwenden inzwischen sowieso eher JPEGs. DNG wird hingegen oft von Smartphone-Herstellern angeboten, welche kein eigenes RAW entwickeln wollen, da sich deren jährlich meist neu eingekauften Fremd-Sensoren oft zu sehr unterscheiden und der Aufwand für derzeit bis zu 4 Kameramodule je Smartphone zu hoch wäre.
Panasonic brachte eine angeblich neue Lumix DC-ZS300 / TZ300 heraus, welche mit 999 Euro teurer (2018 nur 799 Euro als erster UVP, real jedoch sofort für 699 Marktpreis verkauft), aber technisch definitiv (z.B. ohne elektronischen Sucher) minderwertiger als das Vorgängermodell jener Kompaktkamera aus dem Jahr 2018 war. Das war das altbekannte Motto: Verlange 25% mehr und biete dafür technisch weniger. Aber es gab inzwischen eine reiche Käufergruppe, welche diese dank des ausfahrenden Zooms (als 'Luftpumpe') schnell verschmutzende Kamera als 'Viert'-Kamera erwerben wird. - Und nein: Qualitätsverlust und technisch minderwertiger hat nichts mit der in Deutschland bei Lebensmitteln und Energie angeblich höheren Inflation seit 2018 zu tun. Das war wieder so ein Liebhabermodell / eine Nischenkamera für die Reichen und Unwissenden. Dass es für Panasonic ökonomisch gesehen sinnvoll ist, so eine Kamera anzubieten, wenn es offenbar Nachfrage dafür gibt, steht auf einem anderen Blatt. Denn wie schon seit einigen Jahren geschrieben hatte sich der Kameramarkt von jeder weltwirtschaftlichen Realität und jeder fotografisch sinnvollen Praxis entfernt. - Klartext: Jedes moderne Smartphone machte (jahrelang zuverlässiger sowie problemfreier / staubfreier) hochwertigere Fotos. Aber exakt darum ging es jenen 'Fotografen' respektive eher Käufern überhaupt nicht mehr.
Ein freundlicher Leser wies mich darauf hin, dass in Deutschland Nikon, weil das Geschäft eher mittelmäßig lief, wieder Rabatt-Aktionen auf alte Kameramodelle (u.a. Z6II, Z7II, Z8, Z9 bis zu 700 Euro) anbot. Jedoch wurden auch die neue Z6III -390 Euro und die Z5II -160 Euro sowie die Zf, Zfc und Z30 preiswerter offeriert. (Der Link wurde im April von Nikon entfernt, weil die Aktion beendet wurde.)
Nach Jahren des (hier bereits beschriebenen) Wandels erkannte auch die Fachzeitschrift DPReview, dass in den letzten Jahren zwar immer mehr neue Kameramodelle herausgebracht (und auch verkauft) wurden, dass somit die Vielfalt stieg, aber die meisten davon zumindest nicht mehr für ernsthafte / ambitionierte Fotografen hergestellt wurden. U.a. wurden die Vlogging-Kameras erwähnt. Noch deutlicher wurde jener Autor (Richard Butler) als er festhielt, dass die Kamerahersteller sich nicht mehr an den alten / klassischen Wünschen der ernsthaften Fotografen orientieren. Das schrieb ich bereits seit vielen Jahren. Selbst der Chefredakteur der DPReview schrieb nun eher resignierend: alles andere wäre Wunschdenken
(Wishful thinking
) der Käufer. Dennoch wird es auch weiterhin ein paar brauchbare (aber sündhaft teure) Kameras für ambitionierte Videografen und auch Fotografen geben.
Dann musste auch die völlig und unkritisch auf Seiten der kommerziellen Firma Adobe stehende Zeitschrift PetaPixel zugeben, was alle Insider seit Jahren wussten: Forscher der ETH Zürich hatten offiziell nachgewiesen, dass das angebliche Bildzertifizierungsverfahren CAI gehackt werden kann, weil es systembedingt unsicher ist. Die Forscher schlugen hingegen ein anderes / eigenes System vor, das darauf beruht, dass bereits auf dem Foto-Sensor basierend ein kryptografisches Wasserzeichen eingebaut wird. - Aber auch deren neues Verfahren setzt technisch in der Kamera nur eine Stufe früher an. Es hat somit auch noch Probleme bei Air-Gapping etc. Denn, wenn das aufgenommene Motiv in der realen Welt bereits 'falsch' oder gestellt, oder von GenKI erzeugt ist, wird es in der Kamera dennoch als 'echt' bestätigt. (siehe hierzu u.a. das Foto eines mit pinker Farbe angemalten echten Elefanten, womit bewiesen wäre, dass es pinke Elefanten gibt.) Zudem wird das noch teurer für die Foto-Kunden. Zudem wird weiterhin jegliche Nachbearbeitung am Foto ausgeschlossen, weil als Fehler, Veränderung der Signatur erkannt. Überdies wollen auch jene Forscher, dass diese (personenbezogenen Fotografen-) Daten dann von allen Fremden (u.a. Internet-Plattformen etc.) ausgelesen werden können und dürfen.
Im Geheimen erlebte KI Anfang März ihren absoluten Durchbruch in der Kriegsführung, weil die meisten Erfolge der USA und Israels ohne sie gegen den Terrorstaat Iran nicht möglich gewesen wären. Aber - wie im Eingangsteil dieses Artikel bereits prognostiziert - wurde wenig darüber veröffentlicht. Denn es war streng geheim und dennoch überall. Nun verstehen hoffentlich auch alle, warum das Pentagon sich nicht von der KI-Firma Anthropic erpressen ließ und die Firma aufgrund ihrer Verweigerung der Verwendung deren KI-Software als Lieferkettenrisiko einstufte. Erstaunlich war an dieser Situation eher, dass die Europäer, welche sonst von den US-Firmen die bedingungslose Unterwerfung unter ihre willkürlichen Anti-KI-Gesetze forderten, nun plötzlich wie auch viele KI-Gegner weltweit die Firma Anthropic unterstützten. Gestärkt dadurch zog die US-Firma gegen das Pentagon vor Gericht und wird vermutlich nach mehreren Instanzen (Jahren?) auch obsiegen. Aber dazu muss sie u.a. den Beweis erbringen, dass sie keine Gefahr für die Lieferkette (eine ur-grüne Forderung) darstellt. Dann wird sie jedoch gemäß dem zweiten (Kriegs-)Gesetz zur Zusammenarbeit mit dem US-Staat gezwungen. Denn als Ausgleich für die weitgehende Steueroase USA und den gewährten großen Freiheiten für Firmen dort verlangte der Staat (und zwar beide Parteien) immer Zusammenarbeit bei der nationalen Sicherheit.
Wer etwas über die ernüchternden Hintergründe der in Deutschland hoch gelobten KI-Fabrik in München wissen will, dem sei der ausführliche Podcast empfohlen, der zahlreiche Probleme auflistet. U.a. wird dort erwähnt, dass Deutschland als größter Geldgeber der EU und angeblich weltweit besten sowie führenden Forschungstandort der KI-Welt nun bestenfalls ein einziges von der EU gefördertes KI-Rechenzentrum erhält. Bei bis zum vierfachen Strompreis (im Vergleich zur freien Welt) rechnet sich hier nichts - nicht einmal der Betrieb für laufende KI-Anfragen, geschweige denn die aufwändige Entwicklung eines eigenen Sprachmodells. Das kann man alles billiger im freien Ausland mieten.
Im ideologischen Kampf gegen die KI instrumentalisierte die linke und grüne Presse einen wiederaufgetauchten fast hundertjährigen Abitur-Aufsatz von Max Frisch mit dem Titel: 'Licht- und Schattenseiten der modernen Technik'. Dabei griff man ein Zitat heraus: Vom Standpunkt des Glücks aus beurteilt ist die Technik abzulehnen
. Diese technikkritische Haltung Max Frischs war bekannt. Aber er kannte keine KI, und es ist zudem unsicher, ober er seine Schriften derart politisch verwendet sehen wollte. Er verbrannte nämlich fast alle frühen Werke. Bezeichnend war dieser Missbrauch dafür, dass die KI-Gegner sich nun weltweit an die Wand gedrückt sahen von der ubiquitären Anwendung und im ideologischen Endkampf dagegen verstorbene Schriftsteller bemühen mussten, weil die lebenden Autoren fast alle KI für ihre eigene Arbeit verwendeten. Gleichzeitig wurde der Widerstand auch sonst immer skurriler: 10.000 Autoren publizierten ein 'leeres' Buch, für das sie auch noch Geld verlangten, um gegen KI zu protestieren. Jeder andere wäre wegen Betrugs angezeigt worden. Gleichzeitig schlossen sich Professoren zusammen, um KI zu verbieten, weil Studenten sie verwenden und sie das Ende für die Zukunft der Geisteswissenschaften - und der Gesellschaft insgesamt
bedeute. - Unter einem Weltuntergang oder zumindest der Ausrottung der gesamten Menschen machte es seit der 'Letzten Generation' niemand mehr. Bereits der reißerische Titel 'Ich wünschte, ich könnte ChatGPT von einer Klippe stoßen' belegt die Verzweiflung und Ausweglosigkeit. Ob es allerdings wirklich gegen KI hilft, die Studierenden zwangsweise wieder Gedichte auswendig lernen zu lassen, oder sie gar zwingt, solche zu schreiben, darf bezweifelt werden, denn das scheiterte bereits zu meiner Schulzeit daran, dass kaum jemand dazu Lust hatte, weil niemand den Nutzen für das eigene moderne Leben darin sah - auch ohne und lange vor GenKI. Das erinnerte eher an das Gejammere der Lehrer über den Kompetenzverlust, weil zu meiner Zeit Schüler schlechter Altgriechisch und Latein beherrschten. Dafür lernten wir Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch etc., weil lebende Sprachen zeitgemäßer sowie interessanter waren und konkrete Vorteile versprachen. Auf einer abstrakteren Ebene blieb im Übrigen die alte Kernkompetenz Sprachenerwarb erhalten - nur die Lehr- und Lerninhalte änderten sich. Genauso ist es bei KI als neue Kompetenz, die man sich mittels Chatbots, Agenten und GenKI-Software aneignet. Das ist so wie der Umstieg von analogen Filmkameras zu Digitalkameras: Das Detail-Wissen um die Chemikalien in der Dunkelkammer etc. entfiel, aber dafür kamen Dinge wie Software-Themen der Nachbearbeitung hinzu. Auf der abstrakteren Ebene Fotografie blieben hohe technische sowie künstlerische Anforderungen, Kreativität etc. an die Bildgestaltung noch immer erhalten. Man verwendete dazu nur andere Mittel und Werkzeuge. Man kann sich somit diese wichtigen fotografischen Kernkompetenzen auch mittels KI-Werkzeugen erarbeiten. Denn Fotokameras waren auch nie etwas anders als Werkzeuge.
Hingegen zog die KI auch breit in den olympischen Sport ein, weil ein Sportler die Silbermedaille gewann, obwohl er sich von GenKI - genauer gesagt Chat GPT - trainieren ließ.
Die KI-Software Canvas konnte anhand von Tiefeninformationen ein bestehendes Foto in Ebenen aufteilen. Bereits dies wird CAI Probleme bereiten, da neueste CAI-Software exakt dies als angebliches 'Wahrheitskriterium' für das Echtheitszertifikat verwendet.
Die bei Fotografen beliebte Firma Adobe hat wieder einmal illegal alle Fotos eines Fotografen gegen seine Erlaubnis dennoch zum KI-Training verwendet und verklagt ihn nun, weil er dagegen protestierte. Richtig gelesen: Adobe verklagt seinen Fotokunden. Wer etwas bei Adobe mit deren Software bearbeitet oder gar in die Cloud lädt, wird bestohlen und kann sich nicht wehren. Das gilt im Übrigen für fast alle Cloud-Anbieter. Lesen sie die AGB.
Während sich die Oscar-Verleihung explizit gegen KI-Filme aussprach und das angeblich wunderbare menschliche Werk zelebrierten, welches unnachahmlich wäre, gaben Insider zu, dass in Wirklichkeit immer mehr Studios mit KI in Filmen arbeiteten.
Wer einmal sehen will, wie Firmen in der freien Welt KI z.B. im Sportbereich als Personal Fitness-Trainer verwenden. Das sind dort bereits sofort kaufbare sowie von Privatpersonen verwendbare funktionierende Produkte. Jener Markt wird sich vor allem wegen KI zwischen 2025 und 2035 verfünffachen. Deutsche und EU-Firmen sind auf dem Markt jedoch selten. Deshalb plante die EU nun evtl. und eingeschränkt respektive zeitlich befristet, manche extremen Beschränkungen des AI-Acts wieder lockern, sofern die Grünen und deren befreundeten anderen KI-Gegner im EU-Parlament das erlauben.
Eigentlich wollte auch die britische Labour-Regierung KI fördern, schränkte nun jedoch nach Protesten die Pläne deutlich ein, indem sie die Rechte der KI-Firmen beschränkte. So dürfen sie nun nicht mehr mit der sogenannten Opt-out-Version Bilder, Töne und Texte verwenden (außer wie in der EU zu reinen Forschungszwecken). D.h. sie müssen jede einzelne Person etc. vorher fragen und dann auch in einem separaten privatrechtlichen Vertrag bezahlen, was Großbritannien aus dem KI-Rennen wirft, da keine Firma das rein praktisch durchführen kann noch will. Die Medien feierten es große als Sieg der sogenannten Creatoren. Aber alle ihre Werke wurden schon seit Jahren von allen anderen Firmen weltweit verwendet. Ein Pyrrhussieg.
Dann gab OpenAI öffentlich bekannt, dass man die erstaunlich erfolgreiche und beliebte eigene GenKI zur Video-Erzeugung Sora einstellen werde. OpenAI will sich mehr dem Firmen-Kunden-Geschäft widmen, wo die Einnahmen, aber derzeit auch die Konkurrenz durch Anthropic größer waren. Zudem wollte OpenAI auch mehrere tausend neue Mitarbeiter in diesem Jahr einstellen, vor allem für den Bereich Firmenkunden und Firmenprodukte.
Ende März hob ein Bezirksgericht in Kalifornien auf Antrag von Anthropic die Verfügung des Pentagon (Einstufung als Lieferkettenrisiko) gegen die Firma auf. Aber die Angelegenheit ging in die Berufung.
Zum Schluss wandte sich wieder einmal ein ethisch motivierter Redakteur gegen KI bei der Restaurierung von alten Fotos, welche inzwischen (in der freien Welt) überall und preiswert bis kostenlos verfügbar war. So lobenswert und philosophisch nachvollziehbar seine Motive als Künstler, der in Florenz studierte und nun sein Wissen durch KI abgewertet sah, auch sein mochten, sie gingen an der Realität der meisten Anwender in der Welt vorbei: Das Ergebnis der KI-Restaurierungs-Software (hier für Fotos, aber allgemein auch bei Gemälden und anderen Kunstwerken) war hochwertiger, schneller und preiswerter als jeder Mensch sein konnte. Im Übrigen vermischte er in seinem Artikel unsauber Restaurierung mit Konservierung - zwei unterschiedliche Vorgehensweisen und auch Zwecke, die sich keineswegs gegenseitig ausschließen. Man kann sowohl ein altes Foto / Negativ / Dia konservieren (im aktuellen Zustand für die Zukunft sichern - conservare = bewahren), als es zudem auch (vor allem in seiner digitalen Kopie) restaurieren (in seinen vermuteten Ursprungszustand zurückversetzen). Denn keineswegs waren damals technische Fehler wie Kratzer oder Fussel oder auch die Farbverblassung oder Vergilbung etc. beabsichtigt. Hinzu kam, dass jener Künstler sich (wie alle KI-Kritiker immer) ein extremes Negativbeispiel einer KI-Software mit völlig übertriebener Reglereinstellung heraussuchte. Mit demselben Argument könnte man jede manuelle RAW-/Bildbearbeitung seit Jahrzehnten kritisieren. Jedoch hatte auch letzteres nichts an deren Erfolg geändert. - Somit verwechselt er durch Menschen einsetzbare und steuerbare KI-Werkzeuge mit unbeeinflussbaren automatischen Endergebnissen. Auch seine pauschale Behauptung, dass KI alles schlimmer mache (With AI's involvement, the results are only worsened
), ist wilde Polemik, weil er sich offenbar nicht mit KI auskennt - das generelle Problem vieler KI-Kritiker (wie auch Photoshop- etc.-Kritiker). Ohne KI geht z.B. in der Astronomie seit Jahrzehnten nichts mehr, und kein Wissenschaftler in jenen Gebieten würden einen derartigen Unsinn über KI schreiben, weil jeder damit erfolgreich arbeitet. KI kann sehr wohl aus verschwommenen Bildern Details herausarbeiten. Und moderne KI kann auch Farben aus Schwarz-Weiß-Bildern treffsicher erkennen und wiederherstellen. Das Problem ist hier die eingeschränkte optische Fähigkeit der Menschen, welche altersbedingt oft nochmals drastisch leidet. Letztendlich mündete die Krik an KI darin, dass er als 'Künstler' eben 'besser' sei als der Rest der Welt (alle über 8 Mrd. Menschen und auf Menschen sowie deren Werken basierende KI) - welche Anmaßung.
Da es in China mindestens seit letztem Jahr preiswerte KI-Hilfen zum Wandern, Treppensteigen und Bergauflaufen gab, wollte eine US-Firma (Vastnaut) das ab Sommer 2026 auch für Fotografen völlig überteuert anbieten. Vorsicht: Der angebliche 'Testbericht' bei PetaPixel ist (wie so oft dort) eine reine bezahlte Fremdwerbung. Da jedoch die übrig gebliebenen Fotografen älter werden und inzwischen überwiegend sehr vermögend waren, lassen sich solche KI-Wanderwerkzeuge sicherlich verkaufen. Allerdings waren sie in China viel preiswerter.
Die CIPA publizierte die Zahlen zum Monat Februar sowie die Grafik der Verschiffungen. - Je nach Browser-Einstellungen lädt es diese Dateien sofort auf Ihren PC in den voreingestellten Download-Ordner herunter, statt sie im Browser anzuzeigen.
Die Februar-Zahlen waren trotz der schwierigen Wirtschaftslage sehr hoch.
Die Gesamtzahlen der Produktion veränderten sich um: +11,7% im Vergleich zum Februar 2025 auf 615.635 Stück. Das waren allerdings über -35.000 weniger oder -5,5% als im direkt vorausgehenden Januar 2026.
Die Produktion der Kameras mit fest eingebautem Objektiv (früher Kompakt- und Bridge-Kameras) veränderte sich um: +24,6% im Vergleich zum Februar 2025. Das werte ich als negativen Schritt in die falsche Richtung. Auch eine monatliche Produktion von über 179.500 dieser technisch den Smartphones unterlegenen Modelle halte ich für deutlich zu hoch. Vor allem war es eine weitere ungeheure Steigerung von +10,3% oder fast +17.000 zum vorausgehenden Januar 2026.
Die Produktion der DSRL-Kameras veränderte sich um: -61,4% im Vergleich zum Februar 2025. Zudem war es ein Rückgang von -23,8% oder über -8.000 Stück zum direkt vorausgehenden Januar 2026. Diese nun 26.671 Stück waren in etwa die erwartbare Größenordnung. Aber warten wir es ab, denn bisher wurden derartige kurzfristige Abwärtstrends bei DSLRs oft im Folgemonat von den Herstellern wieder komplett umgekehrt.
Die Produktion spiegelloser Kameras veränderte sich um: +21,1% im Vergleich zum Februar 2025. Das war mit über 409.458 Stück das höchste jemals registrierte Februar-Ergebnis für spiegellose Kameras. Aber im Vergleich zum direkt vorausgehenden Januar 2026 war es ein erstaunlicher Rückgang um -9,7%.
Die Gesamtzahlen der weltweiten Verschiffung veränderten sich um: -0,3% im Vergleich zum Februar 2025 auf nun 604.822 Stück. Aber es waren auch -2,8% oder über -17.500 Stück im Vergleich zum direkt vorausgehenden Monat Januar 2026.
Die Gesamtzahlen der Verschiffung nach Europa veränderten sich um: +17,2% im Vergleich zum Februar 2025 auf fast 146.000 Stück. Und es waren auch +1,6% oder über +2.000 Stück im Vergleich zum direkt vorausgehenden Monat Januar 2026.
Die nur +1,8% höheren Produktionszahlen im Vergleich zur Verschiffung im Februar 2025 waren relativ ausgeglichen: Dennoch wurde die leichte Überproduktion in die Zentrallager gesteckt.
Im Februar nehmen die Produktionszahlen zum Februar meist leicht (-0,4% im langjährigen Mittel) ab. Wir hatten im Februar 2025 jedoch eine überdeutliche Abnahme um -5,5% zum Vormonat Januar 2026 zu verzeichnen.
Fazit: Das war somit insgesamt bisher ein positives Jahr 2026: Es wurden mehr Kameras als im Vorjahreszeitraum produziert (+15,8%) und verschifft (+7,2%). Es waren bei den spiegellosen Kameras +23,7% und den Kameras mit fest verbautem Objektiv sogar +25,2%. Und bei den DSLRs wurde mit insgesamt -50,0% die Produktion endlich gedrosselt - jeweils im Vergleich zum Vorjahres-Ergebnis im Vergleichszeitraum 2025. Nach Europa wurde insgesamt 2026 bereits +18,5% verschifft. Aber nach China wurden bisher -12,1% verschifft. Das war ein Trend, der sich bereits Ende letzten Jahres (2025) andeutete). In die USA (und Rest-Amerika = Americas) waren es bisher ebenfalls -10,9% weniger als im Vergleichszeitraum 2025. Somit schwächelten bisher zwei (früher verheißungsvolle) Weltregionen deutlich. - Dennoch darf man die sowieso meist zwei schwächsten Monate (Januar und Februar) für die Gesamteinschätzung des Jahres 2026 nicht überbewerten. Der März dürfte hingegen evtl. erste Spuren durch den Krieg im Nahen Osten zeigen, die sich dann in den Folgemonaten sogar noch verstärken könnten.
Die dazugehörenden Grafiken 2026 mit Erläuterungen der Detailzahlen.
Überspringen Sie das (für viele Leser unerfreuliche) Kriegskapitel und gehen Sie direkt zu den reinen Wirtschaftsnachrichten.
Lagebesprechung: Am 33sten Kriegstag (Mittwoch, den 01.04.) wurde (auch ohne Aprilscherz) deutlich, dass noch immer nichts klar war. Während die USA den Krieg in 2-3 Wochen beenden wollten, waren die terroristischen Revolutionsgarden im Iran bereit, den Krieg gegen die ganze Welt unbegrenzt fortzuführen, wobei dann vor allem die Europäer die Folgen zu tragen hätten, ob sie wollten oder nicht. Denn sie und die meisten anderen Länder waren vom Öl und Gas dort abhängig, nicht die USA (Go get your own oil
und: You'll have to start learning how to fight for yourself
- frei übersetzt: 'Kümmert Euch um eure Ölbezugsquellen'). Dann würden die 'Freunde' des Irans zu Geiseln jener Terrorbrigaden, welche sie nach Mafia-Art komplett ausbeuten. Klartext: Die Wirtschaft der EU würde binnen kurzem kollabieren. Dann wäre der Gottesstaat Iran durch die alleinige Kontrolle der internationalen Gewässer in der Straße von Hormus auch schlagartig Weltmacht und würde diesen Sieg den Rest der Welt spüren lassen. Durch die erpressten Schutzgelder würde der Iran sich durch China und Russland auch binnen Monaten wieder aufrüsten und dann mit bereits eingesetzten Raketen mit über 4.000 km Reichweite sowie dem von beiden Großmächten (Russland und China) unterstützen Bau der Atombombe definitiv auch Europa bedrohen. Der nächste Krieg wäre somit vorprogrammiert und würde für den Westen noch verheerender ausgehen.
Während die Terrorbrigaden des Irans wieder zivile Ziele in den unbeteiligten Nachbarstaaten angriffen, griffen die Huthis mit Raketen erneut Israel an, iranische Terroristen drohten zudem, IT-Firmen im Westen anzugreifen sowie deren Manager zu ermorden - und Europa ... diskutierte weltfremd über das Völkerrecht. Dieses in den USA weitgehend unverständliche Verhalten provozierte beim US-Präsidenten die Aussage, dass die NATO nur ein Papiertiger
sei. Und in der Tat stellten die meisten Analysten in der freien Welt (seit Längerem) sachlich fest, dass die NATO und vor allem die EU bereits mit dem Krieg der Ukraine völlig überlastet sei und selbst deren angesehensten Armeen sich in einem beklagenswerten Zustand befänden. - Letztendlich warteten alle auf die angekündigte Ansprache des US-Präsidenten Mittwoch-Nacht (US-Zeit) - als ob diese irgendetwas ändern würde. - Der Ton vieler Reden in den USA war zweifelsfrei undiplomatisch sowie sicherlich unangemessen. Aber, auch wenn es für deutsche Leser hart klingen mag: Die USA haben durchaus Recht, wenn sie festhalten, dass sich die weltgrößten Industriestaaten und Exportnationen um die Freiheit ihrer eigenen Handelsrouten auf See (zumindest mit-) kümmern müssen - vor allem, wenn es um Terroristen und seit Jahrzehnten bekannte Terrorstaaten geht, welche den Welthandel ständig schädigen. - Bevor wieder alles auf den verhassten aktuellen US-Präsidenten geschoben wird: Bereits Franklin D. Roosevelt (Präsident der Demokraten) dachte und handelte seit den 1930er Jahren nach dem Grundsatz, dass es nicht sein darf, dass ein paar wenige (damals faschistische) Diktaturen (damals in Europa und Japan) ständig die ganze Welt in Schrecken versetzen. Ohne jenes Denken und Handeln sähe es heute in Europa und der ganzen Welt düster aus.
Lagebesprechung: Am 34sten Kriegstag (Donnerstag, den 02.04.) dominierten die Analysen über die Ansprache des US-Präsidenten an die Nation. In den knapp 19 Minuten lieferte er die bisher klarste und zusammenhängendste Begründung für den Krieg: Nach 47 Jahren der vergeblichen Diplomatie mit einem Terrorregime, das die USA und die ganze Welt ständig bedrohte und eine Atombombe bauen wollte, sowie sein eigenes Volk bei Protesten erst Anfang 2026 wieder brutal niederschlug, musste man etwas tun - und zwar Stärke zeigen. - Die bisher von den US-Streitkräften angeblich erzielten Erfolge konnten allerdings nicht überprüft werden. Die militärischen Ziele würden in 2-3 Wochen erreicht sein. Jedoch blieb er wieder eine klare Antwort zum Kriegsende und somit den nicht-militärischen Ergebnissen schuldig. Auch zur Öffnung der Straße von Hormus blieb er vage und verlangte erneut, dass diejenigen Länder, welche von dort ihr Öl und Gas bezogen, sich dafür einsetzen sollten, weil es deren Handelsstraßen sind. Jedoch würde bei weiterer Schließung dieser Verkehrsader auch der Ölpreis in den USA hoch bleiben, weil jener an den Weltmarkt gekoppelt war. Obwohl er nicht mehr über den Einsatz eigener Bodentruppen oder die Herausgabe der angereicherten Uranvorkommen sprach, sondern nur Satellitenkontrolle und ggf. weitere Raketenangriffe auf iranische Atombombenanlagen androhte, falls die Terrorbrigaden dort versuchen sollten, das Material auszugraben, spiegelten sich diese weitgehend bekannten und insgesamt vagen Aussagen in den niedrigen Zustimmungswerten der US-Bevölkerung zum Präsidenten von nur noch 35%.
Zudem wurde immer deutlicher, dass die Ölpreise überwiegend durch Voraussage-Plattformen und nicht durch echte Nachfrage oder das Angebot bestimmt wurden. Polymarket und andere derartige Plattformen arbeiteten jedoch eher wie Wettbüros - allerdings mit Milliarden-Einsätzen auf Futures (zukünftige Preise, Verträge).
Der französische Präsident, der keine Gelegenheit auslässt, um seinen persönlichen Feind, den US-Präsidenten, zu beleidigen, hatte mit seiner Aussage durchaus Recht: Für Frankreich und andere europäische Staaten war es (Zitat:) unrealistisch
, die Straße von Hormus zu befreien oder auch nur zu sichern. Sie waren inzwischen nicht nur unwillig, sondern in der Tat technisch dazu nicht mehr in der Lage, ihre eigenen Handelswege zu sichern. Exakt deshalb wollte England auch eine virtuelle Konferenz einberufen, um nur die politischen und diplomatischen Lösungsmöglichkeiten zu besprechen, an welcher dann 40 Staaten teilnahmen. Nach nur 40 Minuten brach man die Video-Konferenz ergebnislos ab, und die englische Außenministerin verkündete nur: Wir sind fest entschlossen, alle möglichen diplomatischen, wirtschaftlichen und koordinierten Maßnahmen zu ergreifen, um die Wiederöffnung der Meerenge zu erreichen
. Selbst die zwei europäischen Atommächte waren militärisch in einem beklagenswerten Zustand. Internationale Analysten (u.a. die IEA) gingen deshalb auch davon aus, dass entweder Ende April oder spätestens im Mai Diesel und Flugbenzin in Europa rationiert werden müssten.
Abgesehen von den üblichen Angriffen auf unbeteiligte Nachbarstaaten, setzte sich das Terror-Regime in Teheran wieder durch Schauprozesse (tausende unschuldige Iraner sollen inhaftiert worden sein), Hinrichtungen und der Forderungen nach einer bedingungslosen Kapitulation der USA und Israels ins Szene.
Lagebesprechung: Am 35sten Kriegstag (Kar-Freitag, den 03.04.) dominierte nach (militärisch durchaus erfolgreichen) 5 Wochen Luftschlägen zunehmend die Ernüchterung, denn die Terrorbrigaden des Irans hielten offenbar zahlreiche Raketen- und Drohnenabschussbasen zurück, welche sie in den zahlreichen Bergen des Landes in vielen Tunneln und Höhlen versteckt hatten. Hinzu kamen die durch die US-Bomben nur verschütteten Lagerstätten, welche die Terroristen wieder ausgruben. Zudem sandten definitiv Russland, aber evtl. auch China neue Waffen an den Iran und vor allem sekundäres Kriegsgerät wie z.B. Bagger, um die durch Bomben in Tunneln verschütteten Waffen wieder auszugraben. Je nach Geheimdienst könnten dies insgesamt 50% der Erstbestände vom Ende Februar ausmachen. Mit jenen erheblichen Waffenbeständen waren die Terrorbrigaden nach wie vor fest entschlossen, in der gesamten Region Chaos anzurichten. Normale Regierungen, welche ihrem Land verpflichtet sind, hätten angesichts der angerichteten Schäden sich zu einem Waffenstillstand oder Frieden bereiterklärt. Aber fanatische Terroristen, welchen es nur um ihren Machterhalt und wie bei der Mafia um ihre Geldeinnahmen geht, waren laut zahlreichen Analysten nicht friedensfähig. - Zwar hatte die US-Regierung Recht, mit der weitgehenden Zerstörung der offiziellen Marina und der klassischen Luftwaffe sowie Luftabwehr. Aber die iranischen Revolutionsgarden konnte damit sowieso nicht umgehen und somit nie wirklich etwas ausrichten und hatten sich zumindest seit dem Kriegsbeginn zunehmend umorientiert auf die üblichen Terrormethoden mit Drohnen und Raketen sowie die sekundäre Marine der Revolutionsgarden, mit unbemannten Kamikaze-Schiffen und kleinen Schnellbooten. D.h. sie kämpften völlig asymmetrisch und opferten alles, was sie nicht für sich persönlich zur Unterdrückung der eigenen Bevölkerung und zur eigenen Bereicherung benötigten. Nur bei den letzten beiden Punkten (z.B. Ölverladung auf der Insel Kharg für 90% ihrer Einnahmen und bei den Gasfeldern zur Stromerzeugung durch ihre Gaskraftwerke) reagierten sie heftig. Aber dort wagten sich die USA wegen des Völkerrechts (noch) nicht hin. Während somit die iranischen Terrorbrigaden jeden Tag Kriegsverbrechen an den unbeteiligten Nachbarstaaten begingen, hielten sich die USA und sogar Israel erstaunlich zurück. Auf diese Weise würden die skrupellosen Terroristen gewinnen, indem sie auf Zeit spielten. Denn 2-3 Wochen würden (mit konventionellen Waffen) nicht ausreichen, um die restlichen Waffen des Mullah-Regimes zu zerstören.
Erwartbar fielen die Umfragewerte in den USA bezüglich der Geldausgaben für den Krieg bei einer sehr auf die Finanzen orientierten Bevölkerung niederschmetternd für die Regierung aus. Bis zu rund 70% der Befragten war der Krieg gegen den Iran kein Geld wert. Für einen längeren Krieg benötigte man jedoch mehr Geld, was sich evtl. zum zentralen Problem für den Präsidenten entwickeln kann. D.h. evtl. müssten die USA mangels Geld aufgeben. Dies galt umso mehr, als die Diesel- und Benzinpreise auch in den USA stiegen (auf 4,08 Dollar für 3,78541 Liter, also 93 Euro-Cent je Liter Benzin, aber die US-Bevölkerung reagiert sensibel auf jede Preiserhöhung). Zudem gab es keine Senkungen mehr, weil die Börsen den Ankündigungen der Regierungen zum baldigen Kriegsende nicht mehr glaubten, da sich seit zwei Wochen faktisch nichts tat. Seit Ende Februar würden durch die Terrorangriffe des Iran auf seine Nachbarn und denjenigen der Ukraine auf Russlands Ölverladestationen (alleine 3 Mio. Barrel je Tag) insgesamt bis Ende April vermutlich 500 Mio. Barrel Öl auf dem Weltmarkt fehlen. D.h. sie gingen nun von kontinuierlich weiter steigenden Preisen mit jeder Woche aus - gleichgültig, was der Präsident oder die US-Regierung sagten.
Dann verließ die US-Luftwaffe (u.a. aufgrund der Übermüdung der Piloten) auch noch das Glück und mindestens eine F15-Kampfmaschine ging im Iran durch Abschuss verloren, sodass man eigene Suchflugzeuge dort einsetzen musste, wodurch einerseits das Risiko für weitere Verluste erhöht wurde und andererseits die eigenen Kampf-Einsätze reduziert werden mussten.
Wie von der IEA bereits am Vortag vorausgesagt, musste dann auch ein Mitglied der EU-Kommission in der Financial Times bestätigen, dass die Energiepreise in Europa für sehr lange Zeit sehr hoch bleiben werden. Noch verheerender war das Eingeständnis, dass man 'derzeit' noch nicht rationieren müsste - aber bald. Denn die EU plane dies bereits. Deshalb begab sich - nach 5 Wochen Krieg - auch erstmals eine EU-Ministerpräsidentin (Melonie aus Italien) nach Saudi-Arabien, um sich (im sicheren Hafen von Dschidda am Roten Meer) ein Bild der Lage zu machen und Gespräche zu führen.
Für die Mullahs, welche sich als Sieger sahen und fast stündlich immer weitergehende Forderungen an die USA sowie den Rest der Welt stellten, kam es ungelegen, dass Bahrain einen Antrag an den UN-Sicherheitsrat stellte, welcher Kriegshandlungen gegen den Iran erlaubte, wenn jener die Straße von Hormus weiter sperre. China und Russland würden dies sicherlich mit ihrem Veto blockieren. Interessanter wäre es schon eher, zu sehen, wie sich die EU-Atommächte England und vor allem der Iran-Unterstützer Frankreich in der Abstimmung im Sicherheitsrat verhielten. Denn Frankreich hatte offenbar wieder ein Geheimabkommen mit ihren befreundeten Terrorbrigaden geschlossen und durfte dafür einen Frachter durch die Straße von Hormus fahren.
Lagebesprechung: Am 36sten Kriegstag (Kar-Samstag, den 04.04.) wurde bekannt, dass der Iran 2 US-Kampfflugzeuge abgeschossen hatte: eine F15 und eine A10. Erstens war dies ein schwerer Image-Schaden für die Theorie der angeblichen Luftherrschaft der USA und Israels über dem Iran. Insgesamt hatten die USA bisher mindestens 7 Flugzeuge verloren. Man musste erkennen, dass Russland und vermutlich auch China neue Boden-Luft-Raketen an den Iran geschickt hatten. Dazu reichten tragbare Systeme durchaus aus, wie sie beide Länder in vielen Varianten und großer Stückzahl besitzen. Zweitens konnte man ein Besatzungsmitglied nicht auffinden. Falls jenes in die Hände der Terrorbrigaden fallen würde, hätten die USA den Krieg gegen das Mullah-Regime verloren, da die US-Öffentlichkeit noch nie mit Geiselfragen umgehen konnte. Daran scheiterte bereits Präsident Carter. Da das vermisste Crewmitglied in Khuzestan im Zentral-Iran seit über einem Tag vermisst wurde, bestand kaum mehr Hoffnung bei der schwierigen, gefährlichen und zeitaufwändigen Suche (CSAR missions) für die USA, es zu finden oder zu befreien. Und dann gab es eben Trump, der als TACO (Trump always chickens out - 'Feigling') bekannt war und im Gegensatz zum Präsident Carter keinen Mut zu wirklich großen Aktionen gegen den Iran besaß.
Inzwischen wurde weltweit auch immer deutlicher, wofür Öl in der modernen Industriegesellschaft alles benötigt wurde. Es gab kaum ein Produkt, das nicht direkt oder indirekt vom Erdöl abhängig war - sogar der Reisanbau, weil man sterile Verpackungen benötigte. Und das fehlende Helium würde bald auch alle Elektronik signifikant verteuern oder deren Produktion sogar deutlich einschränken. Von der versprochenen hohen Resilienz der Wirtschaft nach Covid und vor allem dem Ukraine-Krieg konnte keine Rede sein. Ganz im Gegenteil zeigte sich auch, dass die vollmundigen Versprechen der IEA zur Freigabe von großen Ölreserven weitgehend wertloses Gerede waren, da nur minimalste Ölmengen wirklich an den Markt freigegeben wurden. - Dies warf ein bezeichnendes Licht auf alle Industrienationen, welche nicht einmal 5 Wochen Kleinkrieg der Terroristen im Nahen Osten überstehen konnten. Was würde erst bei einem von den Kriegstreibern der EU-Länder geplanten atomaren Weltkrieg gegen Russland passieren?
Vieles im Iran war auch in der 5. Kriegswoche unklar. Aber die meisten Analysten vermuteten, dass die radikalen Kräfte der Revolutionsgarde noch immer die Kontrolle über die ungeheuren Geldflüsse (ihre hohen Mafi-Einnahmen aus dem Rohöl und 50% der gesamten Wirtschaft) sowie die Kontrolle über vor allem die vielen Handfeuerwaffen besaßen mit hunderttausenden an fanatischen Kämpfern in den Terrorbrigaden der Basij-Milizen, welche seit 5 Jahrzehnten jeden Aufstand im Innern brutal niederschlugen. Mit der üblichen Zensur und Internet-Blockade sowie Massenverhaftungen, Folter und täglichen Exekutionen unterdrückten sie die eigene Bevölkerung noch immer erfolgreich. Ein wirklicher Regierungswechsel wurde so immer unwahrscheinlicher. Dennoch gab es interne Brüche im Mullah-Regime - zwischen den ultra-radikalen Fanantikern und den nur religiösen Fanatikern. Demokraten etc. waren allerdings nicht in Sicht. Das räumte sogar der US-Außenminister Rubio ein.
Wie erwartet wurde der Antrag Bahrains an den Sicherheitsrat mehrfach verschoben (derzeit auf kommende Woche, aber ohne Datum), weil u.a. Russland und China ein Veto androhten, weil sie auf gar keinen Fall einen von der UNO offiziell sanktionierten Krieg gegen den Terrorstaat Iran wollten.
Während die Terrorbrigaden der Mullahs weiterhin Kriegsverbrechen an den unbeteiligten Nachbarstaaten begingen sowie Terroranschläge weltweit (u.a. in den Niederlanden) verübten, griffen die USA und Israel zu Beginn der fünften Kriegswoche vermehrt den industriellen Rüstungskomplex im Besitz der Revolutionsgarden an, wie Stahl-, Zement- und Chemiefabriken zum Raketen- und Drohnenbau.
Mehrere US-Politiker u.a. der Präsident machten darauf aufmerksam, dass das mehrfach für Verhandlungen verlängerte Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus an den Iran in zwei Tagen, am 06.04., auslief. Daraus durfte man schließen, dass die Verhandlungen zumindest ins Stocken geraten waren.
Lagebesprechung: Am 37sten Kriegstag (Oster-Sonntag, den 05.04.) gab die US-Regierung bekannt, dass man das vermisste 2. Crewmitglied verletzt geborgen hatte. So heldenhaft der Einsatz jener CSAR-Einheiten war, so war der Aufwand hoch gewesen, hatte alle Kampfeinsätze verzögert und gezeigt, dass die iranischen Terrorbrigaden die USA doch treffen konnten. Von nun an musste man wieder viel mehr Aufwand für die Verteidigung und den Schutz der eigenen Flugzeuge bereitstellen. Zumindest war man (vorerst) um Haaresbreite einem Geiseldrama entronnen. Dies zeigte auch den Wert jener CSAR-Einheiten, welche nur den Zweck hatten, eigene Soldaten aus dem Feindesland zu retten. Denn die USA hatten als eines der ganz wenigen Länder den eigenen Soldaten immer versprochen, dass man sie nicht zurücklässt. Das mag lächerlich klingen für Europäer, welche sich nie um die eigenen Verluste scherten, sicherte jedoch mit zahlreichen anderen Dingen wie moderner Ausrüstung, langem Training und profunder Ausbildung sowie angemessener Bezahlung und Sozialversicherung die hohe Kampfkraft und Moral jener Einheiten. Das war mit einer gesetzlich erzwungenen Wehrpflicht nicht zu erreichen. - Am Folgetag kam heraus, dass die USA dabei weit über 100 Flugzeuge einsetzten (mehr als ganz Europa überhaupt einsatzfähig hat) und sogar zwei eigene Spezial-Transportflugzeuge sprengen mussten. Dazu sollen noch weitere Verluste an Flugzeugen und Hubschraubern während der Rettungsaktion gekommen sein. Originalzitat des 4-Sterne-Generals Caine, der die Aktion planen und durchführen ließ: Menschen sind wichtiger als Ausrüstung.
- Kein europäischer Staat würde dies für einen eigenen Soldaten tun, oder könnte es.
Als Vergeltung griffen die iranischen Revolutionsgarden wieder zivile Ziele in den unbeteiligten Golfstaaten an.
Lagebesprechung: Am 38sten Kriegstag (Oster-Montag, den 06.04.) wurde ersichtlich, dass die Verhandlungen mit dem Iran zumindest schleppend verliefen. Deshalb hatte die US-Regierung erneut das eigentlich am 06.04. auslaufende Ultimatum verlängert. Während die europäische Medien die Seite des Mullah-Regimes im Iran ergriffen hatten und erstaunlicher Weise die angeblichen 'Rechte' der Terroristen in den Verhandlungen betonten, sprachen die US-Medien seit Langem von Verzögerungstaktik und unannehmbaren Forderungen der Revolutionsgarden. Der Iran profitierte als Einziger von dem Hinauszögern einer Verhandlungslösung, der Sperrung der Straße von Hormus und vor allem den damit verbundenen Schutzgelderpressungen für die wenigen durchgelassenen Tanker der bezahlenden / befreundeten Nationen. Deshalb galt früher unter ernsthaften Analytikern immer die Frage: cui bono - wem nützt es? Jedoch wurde es immer mehr zum Problem, dass der US-Präsident sich nicht entscheiden konnte, wie er auf die Hinhalte- und Verzögerungs-Taktik der terroristischen iranischen Revolutionsgarden reagieren sollte. Denn die USA waren zwar insgesamt gesehen irgendwie unabhängig vom Öl aus dem Golf, da sie selbst der größte Erdölproduzent der Welt geworden waren, aber nicht für alle Anwendungszwecke. So war das US-Öl (light, sweet) leicht und schwefelarm, wodurch man es hervorragend z.B. zu Benzin verarbeiten kann. Dennoch importierten die USA im Grunde minderwertiges Schweröl (heavy, sour crude), das man z.B. für Heizöl, Asphalt und Diesel benötigte - z.B. aus Venezuela oder dem Nahen Osten. Durch diesen eigenen Export von Leichtöl und dem Import von Schweröl war man vom Weltmarkt und dessen Preis abhängig - insbesondere der LKW-Verkehr in den USA, auf dem ein Großteil des Transportgewerbes beruhte. Zwar wird die US-Wirtschaft durch den Ölpreisschock nicht in eine Rezession übergehen, denn man ging von nur 0,1-0,4% Wachstumsverlust je 10 Dollar Preiserhöhung beim Öl aus, was bei bisher 40 Doller insgesamt 0,4-1,6% weniger ausmachte und bei über +2% Wachstum noch verkraftbar war. Aber 8 von 9 zurückliegende Rezessionen der USA wurden durch Preiserhöhungen beim Erdöl ausgelöst. Man vermutete aufgrund der Inflationsfolgeeffekte des Erdöls immerhin 3,5% Inflation für die USA im zurückliegenden März. Selbst das kann die USA abwettern, nicht jedoch 150-200 Dollar je Barrel Öl. Manche Analysten befürchteten derartige Preise bei einer massiven Eskalation des Krieges. Insgesamt machte sich überall Frustration darüber breit, dass der Iran (wie immer) die Welt erpresste und es für die USA keine kurzfristig erfolgreichen (konventionellen) Mittel dagegen gab. Deshalb erwarteten fast alle Analytiker vom Präsidenten eine weitere 'TACO'-Aktion - die Verhandlungsfristen verlängern und abwarten.
Dann lehnten sowohl der Iran als auch die USA die Vermittlervorschläge zum Waffenstillstand ab: Der Iran profitierte vom Weitergang des Krieges sowie seiner Macht über die Straße von Hormus und den USA gingen die Vorschläge nicht weit genug. Denn der Iran war weder bereit, sein angereichertes Uran auszuliefern, noch, auf dessen weitere Anreicherung zum Bau von Atombomben zu verzichten. Zudem wollen sie die alleinige Kontrolle der Straße von Hormus für immer behalten. Dies belegte, wie weit die EU in ihren angeblichen 'Vermittler'-Verhandlungen wieder dem Iran entgegengekommen war. Die sogenannten Vermittlerstaaten hatten versagt, indem sie niemandem gerecht wurden, weil sie wie immer seit fast 50 Jahren einen irgendwie gearteten Mittelweg respektive Kompromiss mit den iranischen Terroristen eingehen wollten. Die Rede des Präsidenten in voller Länge und unzensiert im Original, in welcher er und ranghohe Politiker, wie der CIA-Chef, der Vizepräsident und der Vier-Sterne-General Caine, zahlreiche Details auch über den Einsatz zur Rettung des Piloten gab. - Danach wogten wieder einmal die gegenseitigen Drohungen hoch, was darauf hindeutete, dass nichts davon passieren würde. Das Ultimatum der USA wurde erneut verschoben auf (vielleicht) Dienstag, Abend 20 Uhr Washingtoner Zeit. Dass das Wort 'ultimo' der 'Letzte' bedeutet, war inzwischen genauso irrelevant geworden, wie das Wort 'dezimiert', was nur jeder 'Zehnte' bedeutete. Worte hatten jede Bedeutung verloren. Dennoch verhandelte man angeblich weiter.
Lagebesprechung: Am 39sten Kriegstag (Dienstag, den 07.04.) wurde erneut in der freien Welt darüber berichtet, warum Israel und die USA u.a. die Labore der Atomforscher auch an Universitäten bombardierten: Man wollte die Atomwaffenbauer schwächen.
Nach den schweren iranischen Raketenangriffen auf Israel plante die IDF die Eisenbahn im Iran anzugreifen und warnte die Bevölkerung, jene zu benutzen. Zunehmend ging es in der 6. Woche darum, die von den iranischen Revolutionsgarden militärisch benutzbare Infrastruktur auszuschalten.
Derweil schienen sich einige asiatische Staaten mit den Terroristen finanziell und politisch geeinigt zu haben. So hatten Japan, Südkorea und die Philippinen offenbar Geheimverträge mit den Mullahs geschlossen, um ihre dort festsitzenden Tanker durch die Straße von Hormus fahren zu dürfen. Die meisten Länder gaben den Schutzgelderpressungen der iranischen Terrorbrigaden nach.
Dann sorgten die zahlreichen Iran-Freunde in der UNO dafür, dass der Antrag Bahrains komplett abgeändert wurde und keine Selbstverteidigung mehr erlaubte, um sich vor iranischen Angriffen auf Schiffe in der Straße von Hormus zu wehren. Es waren nur noch Verhandlungen als Reaktion auf iranische Schutzgelderpressung und Versenkungen von Tankern erlaubt. So absurd 'schützte' die UNO die vom Iran angegriffenen Golfstaaten. Und selbst in dieser pervertierten Version legten Russland und China ihr Veto gegen die Öffnung der Straße von Hormus im Sicherheitsrat ein.
Lagebesprechung: Am 40sten Kriegstag (Mittwoch, den 08.04.) wurde ein zweiwöchiger Waffenstillstand zwischen den USA und Iran publiziert. Jedoch werden die iranischen Terrormilizen und der befreundete 'Vermittlerstaat' Oman Gebühren (Schutzgelder) für die Durchfahrt der Straße von Hormus erpressen. Damit hatten die freie Schifffahrt und die freie Welt den Krieg verloren. Ferner beschossen die iranischen Revolutionsgarden sowie die Hisbollah weiterhin Israel und alle unbeteiligten Nachbarstaaten am Golf - auch nach dem angeblichen Waffenstillstand.
Die iranischen Staatsmedien verkündeten daraufhin auch den Sieg des Irans über alle Gegner in der Welt. Sofern die Publikationen jener iranischen Staatsmedien zuträfen (u.a. des Iranischen Höchsten Nationalen Sicherheitsrates, dann hätten die USA bedingungslos kapituliert und dem iranischen 10-Punkteplan zugestimmt: Sie würden alle Truppen aus Nahost abziehen, alle Basen schließen und müssten alle Golfstaaten der Terror-Herrschaft des Irans überlassen. Die Straße von Hormus würde für alle Zukunft dem Iran zur Ausplünderung der Schifffahrt überlassen werden. Ferner hätten die USA zugestimmt, dass Iran sein Uran behalten dürfte und es sogar selbst weiter anreichern dürfte. Die USA bestritten dies, publizierten jedoch nicht ihren 15-Punkteplan. Insgesamt herrschte in den USA Verwirrung über den wahren Inhalt der Verhandlungen. Kurz darauf stellte der iranische Außenminister Seyed Abbas Araghchi auch klar, dass es keine freie Durchfahrt durch die Straße von Hormus geben wird, sondern dass jedes Schiff vom iranischen Militär einzeln genehmigt werden muss und es sowieso angebliche 'technische Beschränkungen' gibt. D.h. der Iran schob jetzt bereits willkürliche Riegel gegen die Schifffahrt vor und hielt sich (wie immer bei seinen Verträgen) nicht im Geringsten an die (Waffenstillstands-) Vereinbarungen. - Die US-Presse interpretierte diesen Waffenstillstand zugunsten des Iran auch als TACO - Feigheit Trumps, als Niederlage und sagte sogar innenpolitischen Gegenwind gegen den Präsidenten voraus mit einem Amtsenthebungsverfahren gemäß dem 25. Verfassungszusatz, weil nun sogar einige seiner konservativen Anhänger zunehmend gegen ihn waren.
Dann erklärten Marine-Agenturen und Frachtverkehrs-Experten, dass der Iran als Zeichen seiner Macht schikanöse Bestimmungen aufrecht erhielt, die u.a. peinliche Untersuchungen der Crew, des Schiffes, der Fracht, der Bootseigner etc. vorsahen und verboten, dass irgendwelche Fracht oder Schiffe mit irgendwelchen Beziehungen zu den USA oder Israel die Straße von Hormus durchfahren durften (also fast alle Schiffe der Welt - außer den vorher schon Schutzgeld bezahlenden Staaten wie China und Pakistan). Somit blieb alles wie im Krieg. Ferner würde der Iran nur bestenfalls 10-15 Schiffe je Tag durchlassen. Aber alleine im Golf saßen rund 1.000 Schiffe fest, die hinausfahren wollten. So viel waren Abmachungen und Verträge mit jenen Terroristen wert. Zudem griffen die iranischen Terror-Milizen weiterhin die unbeteiligten Golf-Staaten an.
Bereits am Mittag war klar, dass der Iran - trotz ständiger weiterer mündlicher Zusagen an die USA - sich nicht an irgendwelche Abmachungen oder Zusagen hielt und u.a. die Straße von Hormus wieder gesperrt hatte und dadurch die ganze Welt sowie Weltwirtschaft erneut als Geisel nahm. Das war das 'Erfolgsrezept' jener terroristischen Mafia im Iran seit der Geiselnahme der US-Diplomaten in der US-Botschaft 1979. Auch die weiteren Drohnenangriffe auf Nachbarstaaten, wie z.B. die wichtige Ausweich-Pipeline in Saudi-Arabien belegten, dass der Iran ständig die Waffenruhe brach, respektive nie diese vereinbarte Waffenruhe praktizierte. Man durfte gespannt sein, wie lange sich alle Nachbarstaaten dies gefallen ließen. Denn faktisch gerieten sie nun unter die Räder und wurden vom Iran zerstört sowie ihrer Öl-Infrastruktur beraubt. Das würde sich auch binnen Tagen auf die gesamte Ölwirtschaft der Welt negativ auswirken.
Lagebesprechung: Am 41sten Kriegstag (Donnerstag, den 09.04.) wurde unbezweifelbar, dass die terroristischen iranischen Revolutionsgarden die Straße von Hormus wieder komplett gesperrt hatten, nachdem sie sowieso nur drei oder laut ABC fünf Schiffe 'befreundeter' Staaten am Vortag durchgelassen hatten. Der sogenannte Waffenstillstandsvertrag der USA mit dem Iran entpuppte sich als weitgehend wertlos, da sich nur die USA daran hielten, was sich auch an den realistischen Börsen zeigte.
Laut Vizepräsident Vance gab es bisher drei iranische 10-Punkte-Pläne zum Waffenstillstand, wobei der erste iranische wegen illusorischer Forderungen nicht behandelt wurde und man sich auf den zweiten durch Vermittlung Pakistans als Grundlage für Gespräche ab Freitag einigte. Nach dem Waffenstillstand publizierten die iranischen Revolutionsgarden jedoch plötzlich noch einen dritten iranischen 10-Punkteplan, der nie diskutiert wurde und sogar über die Maximalforderungen des ersten abgelehnten weit hinausging. D.h. der Iran führte reine Propaganda durch und belegte damit, dass er nicht verhandeln wollte. Dies wurde auch durch den faktischen iranischen Machthaber Ghalibaf belegt, welcher die Verhandlungen führte und danach den USA in Schriftform publiziert vorwarf, sie hätten angeblich den Waffenstillstand gebrochen, weil sie u.a. dem Iran die weitere Anreicherung des Urans (zum Atombombenbau) verweigerten.
Der NATO-Generalsekretär Rutte hatte einen schweren Stand bei seinem Besuch in Washington, weil sich viele NATO-Staaten nicht nur durch mangelnde Unterstützung, sondern einige sogar durch offene Feindschaft zu den USA positioniert hatten, indem sie den USA vertraglich zugesicherte Landerechte auf deren Basen und sogar Überflugrechte kurzfristig entzogen. Der in Europa in Medien dargestellte angebliche Austritt der USA aus der NATO ist rechtlich weitestgehend unmöglich, da man dazu sowohl innenpolitisch in den USA als auch der NATO derart viele Abstimmungen (in beiden Häusern im Kongress) und Hürden überwinden müsste, dass es faktisch ausgeschlossen ist. Denn die Demokraten hatten im von ihnen 2023 noch beherrschten Kongress sogar ein Gesetz dagegen beschlossen. Aber das Verhältnis war definitiv weiter belastet worden. Denn auch für die Zukunft konnte Rutte nur einen Punkt (wachsweich und wie immer vieldeutig interpretierbar) anbringen: In Europa gäbe es eine gewisse Unterstützung, Iran darin zu hindern, Chaos zu exportieren
. Das klang in den USA wenig hilfreich, nach 47 Jahren iranischer Terrorherrschaft und dessen Unterstützung fast aller Terrororganisationen weltweit. Und selbst jene schwache Äußerung des NATO-Generalsekretärs wurde von einigen EU-NATO-Staaten sofort kritisiert.
Eines der Probleme der wortgewaltigen aber inhaltlich vagen Aussagen des US-Präsidenten wurde zunehmend bei seinen Anhängern im Kongress sichtbar, weil seine Aussagen sich auch in Richtung eines schlechten Friedens um jeden Preis (gegen die USA und Israel) interpretieren ließen. So hielt der Gouverneur Graham aus South Carolina fest, dass jedes abgeschlossene Abkommen mit dem Iran wie Barack Obamas Nuklear-Vertrag mit dem Iran definitiv vom Kongress (also beiden Häusern) abgesegnet werden muss. So wollte man (und vor allem bei den Republikanern) in den USA vorbeugen, dass der Präsident den Terror-Milizen zu sehr nachgab, nur um einen wertlosen Frieden zu erhalten, der letztendlich allen getriebenen Aufwand zunichtemachen würde. Denn es wurde immer klarer, dass der US-Präsident Israel zu einem sofortigen Waffenstillstand im Libanon zwingen werde, um die Verhandlungen nicht zu gefährden, weil er einen irgendwie gearteten Frieden als Ausweg anstrebte - auch gegen die Interessen der USA. Bereits dadurch hätten die gesamten arabischen Terroristen im Nahen Osten gewonnen. Denn dann hätte sich die Sperrung der Straße von Hormus als zukünftig wichtigste Waffe Irans gegen Israel und die Welt erwiesen: Der Iran könnte dann jeden Staat zu allem zwingen, weil die Revolutionsgarden immer nur mit der Schließung der Straße von Hormus drohen müssten. Das wäre ein Sieg aller Feinde Israels sowie der Araberfreunde in Europa, welche Israel sowieso heftig kritisierten, wie gerade wieder Macron und andere, welche die Terrororganisation Hisbollah in Schutz nahmen. Ferner eröffnete Spanien, das sich unter den dortigen Sozialisten zum Hauptgegner der USA in Europa entwickelt hatte, demonstrativ zur Anerkennung des Terror-Regimes im Iran seine geschlossene Botschaft in Teheran wieder. Zudem testeten die Terrormilizen des Iran mit ständigen weiteren Angriffen mit Drohnen auf Bahrain aus, wie weit sie den vereinbarten Waffenstillstand ungestraft missachten könnten, um die Öl-Infrastruktur der Nachbarn zu zerstören.
Ferner war auch Donnerstagnachmittag noch immer nicht bekannt, wer den Iran oder genauer die dort herrschenden Terrorbrigaden bei den Verhandlungen in Islamabad am Freitag vertreten würde. Es wurde vermutet, dass dies auf interne Machtkämpfe im Iran zurückzuführen sei.
Lagebesprechung: Am 42sten Kriegstag (Freitag, den 10.04.) war das Chaos groß, da sich die beiden Hauptakteure Iran und USA darüber stritten, worüber verhandelt werden sollte. D.h. man war sich uneins, was man überhaupt vorher vereinbart hatte. Die Terrormilizen im Iran hatten ihre Forderungen weit ausgedehnt, über deren Maximalforderungen während des ganzen Krieges. Sie wollten nun über ihre neue iranische Vormachtstellung und Weltordnung im ganzen Nahen Osten verhandeln. Um ihre Maximalforderungen durchzusetzen, griffen die iranischen Revolutionsgarden weiterhin hemmungslos fast alle Nachbarn an und hielten die Straße von Hormus geschlossen. - Kurzum: Sie hielten sich nicht im Geringsten an den Waffenstillstand. Ferner wollte das Terror-Regime im Iran nun über Israel bestimmen und ihm eine Kapitulation im Libanon aufzwingen, um die mit dem Iran befreundete, von ihm aufgebaute und seit über 40 Jahren unterstützte schiitische Terrororganisation Hisbollah zu retten. Darin wird der Iran von seinem befreundeten Pakistan als 'Vermittler' sowie Frankreich als ehemaliger Kolonialmacht im Libanon unterstützt. Da der US-Präsident immer deutlicher einen Frieden um jeden Preis erzielen wollte - auch gegen die Interessen Israels und sogar derjenigen der USA - drängte er Israel (wie dort bereits am Vortage befürchtet), die Kampfhandlungen im Libanon zumindest einzuschränken und zwang sie zu Verhandlungen mit den Hisbollah-Terroristen über Abgabe deren Waffen, was jene seit Jahren trotz derartiger Beschlüsse generell verweigerten. Es wurde immer deutlicher, dass das Mullah-Regime des Iran Chaos erzeugte und dadurch auf allen politischen Gebieten gewann - und sich gleichzeitig selbst an keine Vereinbarung hielt. So hatte die Revolutionsgarden es geschickt ausgenutzt, dass die Vorverhandlungen über das befreundete Pakistan mit den für die USA hinderlichen Zeitunterschieden indirekt und mit jeweils erheblichem Verzug und den üblichen Übersetzungsproblemen abliefen. (Wer jemals mit pakistanischen Service-Mitarbeitern in deren Call-Centern am Telefon Englisch - oder was jene darunter verstehen - sprach, weiß, wie groß jene Sprach- und Verständigungs-Probleme sind.) Zudem mischten sich zahlreiche weitere Personen wie der pakistanische Feldmarschall Asim Munir in die Verhandlungen mit dem Iran ein, wodurch immer neue Varianten und Interpretationen hinzukamen. - Das war das im Grunde voraussehbare Schema, mit welchem sich der Terror-Staat Iran bereits die letzten 47 Jahre an der Macht gehalten und seine Macht ausgebaut hatte. Verschlimmert wurde das Chaos, weil die USA sich an die Vereinbarung und diplomatischen Gepflogenheiten hielten und die Geheimdokumente zur nun erst am Samstag beginnenden Verhandlung nicht publizierten, während der Iran frei erfundene Forderungslisten seiner Revolutionsgarden als angeblich bereits genehmigten 10-Punkte-Plan veröffentlichten. - Spätestens am Freitag war jedem (einschließlich den Vermittlern - u.a. Pakistan, Ägypten und der Türkei) klar, dass man sich auf nichts geeinigt hatte respektive alle unter jedem einzelnen Punkt etwas ganz anderes verstanden. Zudem würden die Iraner zwei Gesandte schicken (Abbas Araghchi und Ghalibaf), welche inzwischen jedoch nur noch als Marionetten der radikalen Revolutionsgarden ohne eigene Macht angesehen wurden, also überhaupt nicht mit einer Vollmacht verhandeln konnten.
Das Mullah-Regime stellte immer höhere Vor-Anforderungen, um überhaupt Verhandlungen über einen Waffenstillstand mit den USA am Samstag zu beginnen: u.a. die sofortige Freigabe von Milliarden US-Dollar an weltweit (seit Jahren) beschlagnahmten und eingefrorenen Gelder der Terror-Organisation iranische Revolutionsgarden (IRGC) und die Kapitulation Israels im Libanon. - Ganz langsam: Der Iran hält sich nicht an den vereinbarten Waffenstillstand und fordert für Verhandlungen darüber erst einmal (u.a.) ein paar Milliarden US-Dollar. Ferner hielten die Terrormilizen des Iran die Straße von Hormus noch immer fast geschlossen: Laut CNN durfte nur 1 Schiff am Freitag durchfahren. Andere Schiffe im Golf wurden laut ARD-Tagesschau per Funk vom Iran verwarnt und mit Beschuss bedroht, falls sie eine Durchfahrt wagen sollten - die altbekannte Geiselnahme der Welt durch die Iraner seit 1979. Deshalb kam es in Irland zu Massenprotesten, weil dort mindestens 250 Tankstellen kein Benzin mehr besaßen. Man befürchtete sogar bis zu 500 leergekaufte Tankstellen bis zum Freitagabend. Das belegte, wie wenig resilient die EU in Wirklichkeit war.
Aufgrund der iranischen Drohungen, unverfrorenen Forderungen, Erpressungen und Waffenstillstandbrüche sowie der offensichtlichen Nachgiebigkeit der USA in allen relevanten Punkten geriet der US-Präsident zunehmend auch bei seinen eigenen (teilweise treuesten) Anhängern in schwere Kritik, welche ihm sogar sein Amt kosten könnte, weil er dabei war, die Interessen der USA - trotz des militärischen Sieges - nun am Verhandlungstisch zu verspielen oder sogar zu verraten und mit einem noch schlechteren Ergebnis als Obama endet. Zuerst waren es nur wenige Anhänger, welche die (aus ihrer Sicht zu) weitgehende Zusammenarbeit der USA missbilligten und ihn dafür kritisierten. Nun sah der Präsident sich jedoch auch vom entgegengesetzten Flügel der Partei ebenso unter Druck. Hinzu kam, dass immer mehr Staaten Asiens (aber auch Europas) sich in Geheimverhandlungen mit den Terrormilizen Iran arrangieren wollten, weil sie abhängig waren von Ölimporten aus der Golfregion. Kein einziger der angeblich so treuen Verbündeten der USA hatte den Mut oder den politischen Willen, für die Freiheit der eigenen Handelswege militärisch einzustehen. Der Krieg hatte die wahren Abhängigkeiten und vor allem die jeweiligen nationalistischen Eigensichten (Egoismen) deutlich offengelegt. In einem großen Krieg der nun verbündeten Russland, China und Iran würde niemand den USA helfen. Warum sollten sie es umgekehrt tun? Vielleicht wird dies das einzige Ergebnis des Iran-Krieges sein, das jedoch weitreichende Wirkungen haben wird. Denn fast alle Nationen hatten die Freiheit des Handels aufgegeben und sich den Terroristen und Erpressern ausgeliefert.
Lagebesprechung: Am 43sten Kriegstag (Samstag, den 11.04.) drehte sich alles um die beginnenden Verhandlungen. Aber in Wirklichkeit betrieb der Iran bereits wieder die Aufrüstung mit der Hilfe von China, das neueste Luftabwehrraketensysteme lieferte. Ferner hielten die iranischen Terror-Milizen weiterhin die Straße von Hormus geschlossen.
Die iranischen terroristischen Revolutionsgarden misstrauten ihren beiden (im Iran als Verräter angesehenen) Verhandlungsführern Ghalibaf und Araghchi so wenig, dass sie zahllose eigene Aufpasser mitschickten. Ihre offizielle Delegation umfasste 71 Personen, welche angeblich 'beratend' anwesend waren. In den USA waren selbst optimistische Analysten der Meinung, dass man sich bisher auf nichts geeinigt hatte, es keinen Waffenstillstand gab, die Ansichten weit auseinander lagen und die Iraner lange (Monate) Verhandlungen wollten, bevor sie überhaupt zu irgendetwas zustimmen wollten. - Man könnte dies auch ein Spiel auf Zeit nennen, von dem nur die Terroristen profitierten, da sie solange weiter die ganze Welt erpressten.
In Irland verschlimmerte sich die Lage an den Tankstellen zunehmend. 1/3 der rund 1.600 Tankstellen hatten kein Benzin mehr, wobei sich die Zahl auf 2/3 bis zum Ende des Tages erhöhen konnte. Selbst Feuerwehr und Ambulanzen hatten teilweise nicht mehr ausreichend Treibstoff. Inzwischen sicherten starke Polizeikräfte die Zufahrten zu Raffinerien vor Protestierenden. Soziale Unruhen mit Straßenblockaden wurden von Fachleuten auch in anderen Ländern der EU erwartet, weil die Preiserhöhungen überall in Europa zu Problemen der Armen und beim Diesel der sowieso durch die überzogene Ökopolitik geplagten Landwirtschaft führten, weil zahlreiche Regierungen wenig oder nicht halfen. - Die Regierungen erhielten einen Vorgeschmack auf ihre Kriegspolitik im Innern gegen die eigene Bevölkerung, falls sie tatsächlich ca. 2030 ihren geplanten Krieg gegen Russland durchführen würden, der aufgrund des Verbündeten Irans zu mindestens denselben Folgen durch die Schließung der Straße von Hormus führen würde. Die Regierungen und vor allem die Kriegstreiber schienen sich bei der Kriegsunterstützung der eigenen Bevölkerung völlig verschätzt zu haben. Bereits erwartbare Preiserhöhungen beim Treibstoff konnte zur praktischen Lahmlegung der Infrastruktur führen - ohne aktiven fremden Einfluss.
Dann wurde bekannt, dass die US-Navy mit zwei Kriegsschiffen die Straße von Hormus durchfuhr und Minen räumte.
Lagebesprechung: Am 44sten Kriegstag (Sonntag, den 12.04.) schienen die Verhandlungen gescheitert, weil die Terroristen - wie von jenen vorher angekündigt - u.a. nicht auf die eigene Urananreicherung und damit den Bau ihrer Atombombe verzichten wollten. Wie immer gab die linientreue iranische Staats-Presse sowie Teile der EU den USA die Schuld - und nicht den Terrorbrigaden des Iran. Es war für die Welt erstaunlich, wie zerstritten der Westen war und wie sehr manche Medien auf Seiten der Terroristen standen, obwohl keiner jener Iran-Unterstützer bei den schwierigen und extrem komplexen Verhandlungen anwesend war. Man hatte 21 Stunden intensiv verhandelt und in Details sogar Teilübereinstimmungen sowie Kompromisse zwischen den Forderungen der USA und Irans herausgearbeitet. Aber es scheiterte - wie seit 47 Jahren - am Atomwaffenbau des Irans. Ferner war die Rede des US-Verhandlungsführers - Vizepräsident Vance - eher offen und sogar leicht optimistisch, dass man sich auch noch beim Atomwaffenprogramm des Irans einigen könnte. Denn die USA wünschten nur eine verlässliche Zusage, dass der Iran auf lange Sicht keine Atomwaffen bauen will. Das war die Forderung aller Regierungen der USA seit 5 Jahrzehnten, der selbst die EU offiziell immer (wenn auch meist nur halbherzig) zugestimmt hatte. Ein weiterer Knackpunkt war laut pakistanischen Angaben die Freiheit der Meere und der Schifffahrt bei der Straße von Hormus, welche der Iran grundsätzlich bestritt. Dafür hatte der Iran weitere Revolutionsgarden und sogar die brutalsten Quds-Brigaden als 'Berater' der eigenen Verhandler nach Pakistan fliegen lassen. Zudem hatten sich die Befürchtungen jener Analysten bewahrheitet, dass die iranischen Terror-Brigaden bewusst auf Zeit spielten, weil sie nur so die ganze Welt weiterhin erpressen und ihre Schutzgelder für die Durchfahrt der Straße von Hormus erzielen konnten.
Am Nachmittag kehrten die USA den Spieß um: Die US-Navy würde ab Montag (10 Uhr US-Ostküstenzeit - also ca. 17:30 im Iran) die Straße von Hormus sperren und jedes Schiff, das Schutzgeld an die Terrorbrigaden des Iran bezahlt, die Durchfahrt verweigern. Nur so konnte man den Geldhahn der Terroristen abdrehen. Denn nur der Iran profitierte sowohl von den Schutzgelderpressungen als auch von seinen vor allem im Kriegsmonat März ständig erhöhten Erdölausfuhren, welche selbstredend von seinen Terrormilizen durch die Straße von Hormus kostenlos und sicher gelassen wurden. - Dieser früher vermiedene Schritt der USA war entscheidend. Denn nun nahm man sogar weltweit steigende Erdölpreise in Kauf, weil sich durch das Fehlen der täglich fast 2 Mio. Barrel aus dem Iran das Angebot weiter verknappte.- Jedoch waren die USA dazu nun bereit, weil sich herausgestellt hatte, dass es sowieso viele Wochen dauern würde, bis sich der Ölhandel wieder normalisiert hätte und damit der Ölpreis sinken würde, weil der Iran durch seine 6-wöchige Blockade der Straße von Hormus den Welthandel bereits langfristig geschädigt hatte. Man ging inzwischen von mehreren Monaten (frühestens Juli) aus, bis es wieder normalen Schiffsverkehr, Handel und damit verbunden sinkende Ölpreise geben werde. - Der nächste Schritt gegen die iranische Terror-Mafia, welche sich nur durch die Kontrolle der Wirtschaft und deren Einnahmen an der Macht hielt, konnte somit sogar die bisher vermiedene Zerstörung der Erdöl-Export-Anlagen auf der Insel Kharg sein. - Zumindest mussten die Mullahs damit rechnen. Das strategische Ziel dahinter war klar und wurde auch so kommuniziert: Die iranischen Terroristen sollten auf den Bau ihrer Atombombe im geplanten Friedens-Vertrag verzichten.
Lagebesprechung: Am 45sten Kriegstag (Montag, den 13.04.) warteten alle auf den weiteren Fortgang der im Grunde nicht abgebrochenen Verhandlungen: Es gab zwar überhaupt keinen Waffenstillstand, sondern nur eine kaum eingehaltene Feuerpause. Aber irgendwie hatten sich viele Beobachter alleine durch die Anberaumung der Verhandlungen bereits in einem Vorfrieden gewähnt. Aufgrund der eigenen - völlig unbegründeten - Hoffnungen fielen die Reaktionen vieler auch entsprechend heftig aus. - Die US-Streitkräfte präzisierten ihren Einsatz, indem sie alle Schiffe blockieren werden, welche iranische Häfen oder deren Küstengewässer anlaufen oder verlassen. Vor allem der Iran drohte sofort wieder mit Terroranschlägen in der Golfregion, wenn die USA die iranischen Geldquellen abdrehten. Denn nur mit jenen Milliardeneinnahmen hielten sich das Terror-Regime der Mullahs und die Milizen an der Macht.
Dennoch gab der Iran offiziell nicht auf, und ein schnelles Kriegsende war somit nicht zu erwarten, da die Terrorbrigaden einfach leugneten, dass sie den Krieg verloren hatten. Dies rüttelte wiederum am Selbstbild, dass die USA wirklich auf allen Gebieten gesiegt hatte. Denn bereits bei den Verhandlungen in Pakistan gaben die Revolutionsgarden (wie am Montag durchsickerte) bei allen Kernfragen - dem Atombombenbau (sowohl bei der weiteren Anreicherung des Urans inklusive der Nichtherausgabe des bisherigen ca. 440-460 KG hochangereicherten Urans sowie dem Ziel einer damit herstellbaren Atomwaffe), der Blockade der Straße von Hormus und der weiteren Unterstützung der Terror-Organisationen weltweit - nicht im Geringsten nach. Auch die nun ausgerufene Blockade der iranischen Ölfrachter etc. würde (wie bei den Sanktionen gegen Russland bereits gesehen) eher langfristige Wirkungen erzielen. - Manche Analytiker stellten sich deshalb die Frage, wer länger aushalten konnte: der Iran oder die durch die iranischen Terroristen in Geiselhaft genommene Weltwirtschaft? Auch die US-Bevölkerung war durch (relativ) hohe Benzinpreise und die insgesamt gestiegene Inflation betroffen (und zeigte kein Verständnis für steigende Benzinpreise), wobei einige Wirtschaftsfachleute (wie der IMF) von einer sich hartnäckig zeigenden Inflation ausgingen, welche sicherlich die Zwischenwahlen beeinflussen würde. - Trotzdem blieb laut vieler Analysten den USA nichts anderes übrig, als die Straße von Hormus zu befreien. Denn sonst würde das Terror-Regime der Mullahs noch reicher als vorher und würde ganz schnell wieder aufrüsten mit neuen Drohnen, Raketen, massiv finanziell und mit Waffen unterstützten Terror-Organisationen weltweit sowie einem (wie vom ehemaligen Berater und expliziten Feind Trumps John Bolton vermuteten) geheimen eigenen Atomwaffenbau in Nord-Korea, den es sich mit den Dollar-Einnahmen aus den Schutzgelderpressungen dann würde leisten können. Allerdings würde die Seeblockade die Beziehungen zum iranischen Verbündete China und auch einigen asiatischen Staaten sowie vor allem Europa belasten, die auf das Öl angewiesen waren, und sich (wie Frankreich) in Geheimverhandlungen bereits zu Schutzgeldzahlungen bereit erklärt hatten. - Viele gingen zudem davon aus, dass die iranischen Terror-Milizen im Golf sowie deren befreundete Terrororganisationen im Nahen Osten (u.a. Huthis, Hisbollah, Hamas) und weltweit den Kampf gegen alle westlichen Ungläubigen wieder aufnehmen würden. D.h. sie vermuteten ein baldiges Ende der sowieso brüchigen Feuerpause.
Lagebesprechung: Am 46sten Kriegstag (Dienstag, den 14.04.) wurden in den USA bereits weitere Direktgespräche zwischen den USA und dem Iran erwartet. Gleichzeitig warf der US-Vizepräsident dem Iran Wirtschafts-Terrorismus
(economic terrorism
) vor. Denn die negativen ökonomischen Folgen vor allem in Asien waren erheblich. Jedoch würden auch die USA und Europa unter den in den kommenden Monaten weiter steigenden Ölpreisen leiden. Zudem wurden mindestens 15 US-Kriegsschiffe zur Blockade und weitere zur Minenräumung benötigt, welche in anderen Seegebieten fehlten. Hinzu kam der selten erwähnte Umstand, dass die Mannschaften überlastet und aufgrund der bereits langen Einsätze übermüdet waren. Dies markierte auch eine zumindest teilweise Umstellung vom Luftkrieg auf eine überwiegende Seeoperation, welche viel riskanter war. Zudem wagten die USA offenbar nicht, chinesische Tanker zu blockieren, wobei die Gründe dafür unklar blieben. Dadurch wurde die Blockade wirkungslos. Denn China war der Hauptabnehmer iranischen Öls. Schließlich wurde die wirtschaftliche Lage in den USA und bei den Verbündeten zunehmend negativ beeinflusst, was in einem Zwischenwahljahr alle dem Präsidenten anlasteten, sodass auch die Innenpolitik die Regierung unter Druck setzte. Aber im Iran stieß der US-Präsident an die Grenzen, weil dessen Herrscher sich primär gegen die eigenen Bevölkerung kämpfend an der Macht hielten und jene Bevölkerung sich nicht gegen die Terroristen erhob. Deshalb würde ein Sieg sehr lange dauern - vermutlich länger als viele im Westen zu warten bereit waren.
Im Laufe des Tages fanden dann die ersten längeren direkten Gespräche zwischen Israel und dem Libanon statt. Ferner wuchsen die Hoffnungen auf weitere baldige Gespräche zwischen dem Iran und den USA, wobei man die noch strittigen Hauptpunkte (Urananreicherung, Atombombenbau, Herausgabe des bereits hochangereicherten Urans sowie die sofortige Öffnung der Straße von Hormus besprechen wollte. Allerdings verhielten sich die besonders araberfreundlichen EU-Staaten (vor allem Frankreich, Italien und der EU-Ratspräsident António Costa) wenig hilfreich, da sie erneut einseitig die USA und Israel verurteilten. Völlig kopflos waren die Anschuldigungen Costas, der ständig weitere harte Blockaden gegen Russlands Wirtschaft forderte, aber solche gegen das mit ihm befreundete Iran verurteilte, weil Wirtschaftssanktionen (nur seiner Meinung nach) angeblich gegen das Völkerrecht verstießen.
Lagebesprechung: Am 47sten Kriegstag (Mittwoch, den 15.04.) schienen die Verhandlungen zum Nahen Osten auf allen Ebenen einem Ergebnis näher zu kommen, wobei eine unsägliche Koalition (der Iran-Freunde in der EU gemeinsam mit den US-Feinden sowie den angesichts der steigenden Energiepreisen im Inland von der eigenen Bevölkerung kritisierten Politiker) jedoch massiven Druck hinter den Kulissen und in den Medien ausübten, damit der Iran diplomatisch die Oberhand behielt und die USA ihren militärischen Sieg am Verhandlungstisch wieder verloren. Den USA stand weltweit fast niemand mehr bei zur Wiederherstellung der freien Handelswege im Persischen Golf. Jedoch würden exakt jene Industriestaaten am meisten unter dem Wirtschafts-Terrorismus des Irans an der Straße von Hormus leiden. Dies belegte erneut, dass die ständig die US-kritisierenden Staaten sowie Medien auch keine Strategie besaßen, sondern (wie vor allem Italien, Frankreich und Spanien) populistisch und kurzsichtig handelten, weil ihr Wirtschaftswachstum vor wichtigen Wahlen laut IMF/IWF zurückging und sogar in eine Rezession kippen könnte. Bei den asiatischen Staaten Japan, Süd-Korea, Thailand und den Philippinen war die Abwendung noch größer, da sie inzwischen ganz offen durch eigene Abgesandte in Teheran über die Höhe der zu bezahlenden Schutzgelder mit den Terroristen verhandelten. Auch sie würden definitiv nicht den USA bei der Sicherung der Freiheit der Meere und der Handelsstraße von Hormus helfen. Wie kurzsichtig das war, wird sich in einem Konflikt mit China bald zeigen, da jenes eng mit dem Iran verbündet war und neue Luftabwehrraketen an die Terroristen lieferte. Auf diese Weise war weder Taiwan noch der asiatische Raum schützbar. Am Iran-Krieg zeigte sich, wie schwach bis wertlos alle so hochgelobten Bündnisse gegen die Staaten Russland, China, Nordkorea und den Iran in Wirklichkeit waren. Bei der ersten Ölkrise, welche durch Terroristen hervorgerufen wurde, die nur eine einzige Handelsstraße sperrten, zerfiel alles und jeder betroffene Politiker handelte kopflos sowie völlig egoistisch. Während es früher nur einige Analysten vermuten konnten, so war es nun jedem klar geworden: Jegliche bedrohliche Konfrontation des Westens gegen jene Staaten würden die mit diesen verbündeten iranischen Revolutionsgarden erneut sofort mit derselben Sperre der Straße von Hormus, einem Terrorangriff auf alle anderen unbeteiligten Golfstaaten sowie deren Öl-, Gas-, Dünger, Helium etc.-Infrastruktur und einer daraus resultierenden weltweiten Ölknappheit sowie Wirtschaftskrise beantworten. Die offen demonstrierte Uneinigkeit jener davon betroffenen Staaten, das politisch uneinige Nachgeben und die militärische Unwilligkeit sowie faktische Unfähigkeit zeigte deren wahren Schwächen überdeutlich auf. Die Gegner lernten daraus. Es blieb nur zu hoffen, dass die Militärstrategen in den Industrienationen und bei den Kriegstreibern (vor allem in der EU) auch ihre Rückschlüsse zogen. Denn auch denen würde niemand im einem Konflikt gegen Russland etc. beistehen.
In diesem Zusammenhang wurde auch klar, dass die Hoffnung Israels durch den Krieg gegen Iran die dortige Bevölkerung zu einem Aufstand und Umsturz zu bewegen, unerfüllt blieb. Ganz im Gegenteil mussten sich die westlichen Industrienationen vor der eigenen Bevölkerung schützen, weil jene (ausgeblutet durch Grüne Ökoabgaben, den weitreichenden Sanktionsfolgen der EU gegen Russland sowie dem langjährigen wirtschaftlichen Versagen jener Regierungen) unter den Preiserhöhungen bei Energie derart litt, dass es z.B. im eher friedlichen Irland zu landesweiten Protesten mit Straßensperren und Lahmlegung der Infrastruktur kam. Exakt aus dieser Angst der westlichen Politiker vor der eigenen Bevölkerung und nationalen Unruhen gaben andere EU-Staaten auch bereits vorher schon großzügige Subventionen heraus, respektive reichten diese wie Deutschland nach. - Auch das sollte den Kriegstreibern in der EU eine Lehre sein, wie die eigene Bevölkerung im Falle des geplanten Krieges gegen Russland reagieren würde. Siehe hierzu auch: Angst.
Während die USA und Isreal verhandelten, drohte die Terrormilizen des Iran wieder, u.a. in Roten Meer zivile Schiffe unbeteiligter Staaten (u.a. durch die Huthis) anzugreifen und auch sonst die Terroranschläge weltweit sowie vor allem gegen die unbeteiligten Golfstaaten wieder aufzunehmen. Nachdem die USA Strafzölle angedroht hatten, wollte China plötzlich doch keine Luftabwehr-Waffen mehr an den Iran liefern. Ferner schickte Pakistan einen Militärabgesandten nach Teheran, um Details über weitere Friedensgespräche mit den USA zu besprechen. Nach den Gesprächen zwischen Israel und Libanon tagte das Sicherheitskabinett für einen evtl. Waffenstillstand, obwohl die Terrororganisation Hisbollah mit heftigen Angriffen auf Isreal alles unternahm, um jede Friedensbemühung zu sabotieren.
Lagebesprechung: Am 48sten Kriegstag (Donnerstag, den 16.04.) wuchsen die Hoffnungen auf ein baldiges Kriegsende im Nahen Osten durch Verhandlungen. Die Börsen erzielten seit dem Vortag bei fallenden Ölpreisen die besten Tageszuwächse seit Langem sowie oft neue Höchstwerte. China vermeldete ein unerwartet gestiegenes Wirtschaftswachstum von +5% im ersten Quartal (im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) und erreichte mit 1.200 Mrd. US-Dollar Exportüberschuss (+14,7%) eine neue Bestmarke, zeigte - trotz enormer Resilienz und großer gelagerter Vorräte bei vielen Rohstoffen - jedoch plötzlich auch Schwächen aufgrund seiner Helium-Abhängigkeit, wodurch sich die Preise für hochreines Industrie-Helium in China durchschnittlich verdoppelt hatten. Vor allem, weil der Iran weitreichende Schäden an den Heliumanlagen in den am Krieg unbeteiligten Golfstaaten angerichtet sowie die Straße von Hormus gesperrt hatte, und die USA im Gegenzug nun den Iran blockierten, befürchtete die chinesische Wirtschaft jahrelange Engpässe sowie Schäden und die chinesische Regierung war deshalb zum Stopp der eigenen Waffenlieferungen an den Iran sowie Friedensgesprächen bereit. Es war eben alles viel komplizierter, als sich die iranischen Terroristen vorgestellt hatten. Auch andere asiatische Staaten begannen, Helium zu horten und sogar zu rationieren, da man es für die Chipherstellung (sowie u.a. für die Kühlung von medizinischen Geräten (Scanner: MRT, CT) dringend benötigte. Allerdings stand auch die US-Regierung unter wachsendem Druck, den Krieg schnell zu beenden. Die eigene Bevölkerung war weitgehend desinteressiert am Krieg, glaubte kaum bis überhaupt nicht, dass er wirklich erfolgreich war, und sah eher die steigenden Benzin- und Dieselpreise als sie persönlich betreffendes ernstes Problem. Kurzum: Die US-Regierung konnte den Iran-Krieg nicht als Sieg oder Vorteil 'verbuchen'. Die (sowieso an Außenpolitik weitgehend desinteressierte) US-Bevölkerung sah eher die Nachteile (vor allem für sich persönlich). Nachteilig für die Zwischenwahlen war, dass dies auch die Anhänger der Republikaner so sahen. - Vor allem sahen immer mehr Amerikaner Trump als nicht in der Lage, militärische Siege zu erringen (trotz der eindeutigen militärischen Fakten). Das war vermutlich der größte Image-Schaden. Oder im Klartext: Die Mehrheit glaubte inzwischen, der Präsident erhielt von den Gegnern in den zum Schluss erzielten Verträgen zu wenig. Er galt zunehmend als schwach und verlor das Vertrauen. Vor allem verschärfte seine Politik - laut stetig wachsender Mehrheit - die in den USA verhasste Inflation. Exakt deshalb hatte man bei den letzten Wahlen die Demokraten abgestraft. - Seit 1992 galt in den USA immer: Die wirtschaftliche Lage entscheidet Wahlen: It's the ecomomy, stupid.
Lagebesprechung: Am 49sten Kriegstag (Freitag, den 17.04.) trat der Waffenstillstand im Libanon in Kraft, den die Terrororganisation Hisbollah erwartbar brach. Denn sie verliert bei einem Frieden am meisten, weil sie u.a. ihre Waffen (u.a. Mittelstrecken-Raketen, Drohnen, Artillerie etc.) abgeben müsste. Obwohl sich die meisten EU-Staaten öffentlich im Parlament und vor der eigenen Presse vehement dagegen aussprachen, etwas für die Freiheit der Seefahrt in der Straße von Hormus zu tun, plante die NATO seit Wochen Operationen dort zu genau jenem Zweck. Ferner wollten die Hauptgegner einer Befreiung der Straße von Hormus (Frankreich und England) am Freitag dennoch wieder eine Videokonferenz mit ca. 40 Staaten zur Sicherung der Straße von Hormus abhalten. Jedoch war die letzte derartige Video-Schaltung bereits nach wenigen Minuten ergebnislos abgebrochen worden, weil man sich auf nichts einigen konnte. Auch diesmal stellten die sich zur Freiheit der Seefahrt bekennenden Länder derart viele Forderungen und machten Einschränkungen, dass es erneut bei einem Lippenbekenntnis für Friedenszeiten blieb.
Vor allem auf chinesischen Druck (Helium) öffnete der Iran nach 7 Wochen wieder die Straße von Hormus (etwas). Selbst engste Verbündete des Iran verloren langsam die Geduld mit den Terroristen, als diese immer weitere Forderungen nach der von ihnen erzwungenen Waffenruhe im Libanon stellten. Ferner machten auch die USA klar, dass sie bei derartigen Brüchen von Vereinbarungen durch den Iran die Waffenruhe nicht verlängern. Denn es waren die USA, welche Israel zu einem einseitigen vorzeitigen Abbruch aller militärischen Maßnahmen gegen die mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Terroristen gezwungen hatten. Dies geschah, obwohl sich der libanesische Präsident sogar weigerte, mit Israel über eine Waffenruhe zu verhandeln, weil der von der EU massiv unterstützte Libanon zu den ganz wenigen Staaten gehört, welche das Existenzrecht Israels komplett ablehnen. - Kurz darauf stellten die iranischen Revolutionsgarden klar, dass die kurzzeitige Öffnung der Straße von Hormus nur für wenige Tage galt, und nur während der Waffenruhe, welche am Montag darauf wieder auslief. Es war deshalb evtl. etwas verfrüht, dass die Ölpreise sanken und die Börsen neue Rekordwerte erklommen. Denn die Mullahs stellten fast stündlich neue Forderungen, welche die USA und die ganze Welt erfüllen müssten, damit der Seeweg nicht sofort wieder von den Terrormilizen gesperrt werde. Deshalb fuhren auch kaum Schiffe durch. Denn kaum ein Kapitän noch irgendeine Versicherungsgesellschaft glaubte nach all den Lügen den iranischen Politiker noch ein Wort. Und wenige Stunden darauf stellten die Terrorbrigaden des Iran auch wieder dutzenden weitgehend unerfüllbare Zusatzforderungen für die überhaupt nicht freie Durchfahrt der Meerenge.
Lagebesprechung: Am 50sten Kriegstag (Samstag, den 18.04.) stand alles unter den weiteren geplanten Verhandlungen am folgenden Montag. Dennoch schienen die Verhandlungen zu stagnieren, da die zentralen Punkte wie die weitere Anreicherung von Uran sowie der Atombombenbau durch den Iran und auch die Herausgabe des bereits hochangereicherten Urans durch den Iran systematisch blockiert wurden. Die Terroristen wollten weiterhin ihre Maximalforderungen nach einer eigenen Atombombe durchsetzen. Daraufhin setzten die USA ein Ultimatum bis Mittwoch, den 22.04.2026. Die Iraner hielten überhaupt nicht Wort und schlossen am Samstag die Straße von Hormus wieder komplett sowie drohten erneut mit ihren Terrorangriffen auf die ganze Welt. Dann beschossen iranische Terrormilizen sogar mehrere Schiffe und Frachter, um ihre Drohungen jedem zu verdeutlichen. Faktisch hatten sie damit die Waffenruhe bewusst erneut gebrochen. Auch die mit dem Iran verbündete Terrormiliz Hisbollah griff trotz Waffenruhe ständig an und tötete dabei sogar einen französischen Soldaten der Friedenstruppen im Libanon. Am Samstag-Mittag konnte man somit durch die auf Hochtouren laufende iranische Propaganda und tatsächlichen Angriffe wieder vermuten, dass die Revolutionsgarden den Krieg mit allen Mitteln fortsetzen wollten.
Einige Analysten vermuteten, dass diese Verschärfung auf die Endphase der (angeblich insgesamt positiv verlaufenden) Verhandlungen zurückzuführen sei: Denn während man bei geringen oder fehlenden Ergebnissen am Anfang üblicherweise davon spricht, das man 'konstruktive Fortschritte' erzielen würde, wäre es üblich, kurz vor dem Ende die angeblich unüberwindlichen Hürden aufzuzeigen, um Druck aufzubauen. Andere Analysten schoben das völlig unverständliche Verhalten der Iraner auf angebliche Unstimmigkeiten zwischen den sich immer weiter radikalisierenden Terrormilizen, welche faktisch das Land durch ihre Mafia-Struktur beherrschten, und jenen von den Mullahs eingesetzten machtlosen Marionetten der vermeintlichen Politikerkaste. Nur wenige räumten ein, dass man mit Terroristen nicht verhandeln könne, weil jene sich in den letzten 5 Jahrzehnten nie an Vereinbarungen gehalten hatten, sondern immer nur noch weitergehende Forderungen stellten. - Letztendlich waren alle im Westen (auch den USA) viel zu optimistisch, dass man mit den Terroristenmilizen einen Vertrag schließen konnte. Blinde Hoffnung führte binnen eines Tages zu Enttäuschung, für die man Schuldige suchte. Die Europäer fanden sie sofort in den USA und Israel, welche den Terroristen nun endlich noch weiter entgegen kommen müssten - vor allem beim Atombombenbau.
CNN legte in einer Dokumentation dar, wie sich der Konflikt um die durch den Iran durchgeführte Sperrung der Straße von Hormus auswirkte.
Lagebesprechung: Am 51sten Kriegstag (Sonntag, den 19.04.) suchten alle einen Schuldigen für ihre eigenen enttäuschten Hoffnungen. Ein Titel eines Artikels der Tagesschau (Was nun?
) war typisch für die Strategielosigkeit sowie Ratlosigkeit der EU und vieler westlicher Staaten, welche wieder einmal auf die Verlässlichkeit und Vertragsteuer der arabischen Terroristen gesetzt hatten. Paradoxer Weise vermieden es alle, den Iran verbal anzugreifen. Die meisten Europäer gaben sowieso den USA und Israel die Schuld. Denn bestenfalls erwartete man nun nur noch weitere direkte Verhandlungen ab Montag in Pakistan, aber kaum mehr ein Abkommen bis zum Ende des Ultimatums am Mittwoch.
Zuerst waren es Fluggesellschaften in Südostasien, welche Flüge aufgrund primär steigender Kerosinpreise und dann Kerosinmangels einstellten. Dann kamen immer mehr heimlich und inoffiziell eingestellte Flügen und Flugrouten chinesischer Fluggesellschaften auch im internationalen Rahmen hinzu. Bald würde Europa folgen, weil der Kerosinmangel hier zuerst systematisch heruntergespielt sowie vertuscht wurde und dann nicht mit konkreten Schutzmaßnahmen aufgefangen wurde. Dies würde bald massive Auswirkungen auf die Weltwirtschaft nehmen, weil nicht nur die Unternehmer und der Tourismus dadurch weltweit litten, sondern ein erheblicher Teil des Weltfrachtverkehrs mit dem Flugzeug abgewickelt wurde. - Während in den USA die Benzinpreise an den Tankstellen deutlich fielen, blieben sie in Europa und vor allem in Deutschland hoch. Dies war ein erschreckendes Zeichen, dass in den USA die Märkte funktionierten, während sie in der EU und vor allem Deutschland von den Ölkonzernen (vor allem dem staatlichen französischen Total) manipuliert wurden.
Als Bestrafung für die anhaltenden schweren Verletzungen der Waffenruhe durch die iranischen Terror-Brigaden bei Überfällen auf Tanker und Frachter in der Straße von Hormus sowie schweren Angriffen deren verbündeten Hisbollah-Terroristen im Libanon beschlagnahmten die USA nach internationalem Prisenrecht einen Frachter des Iran im Zuge der aufrechterhaltenen Hafenblockade iranischer Häfen. Nach 6-stündigen vergeblichen Aufforderungen, anzuhalten wurde der Frachter geentert.
Am Sonntag machte ein iranischer Politiker in einem Interview mit der BBC nochmals klar, dass die iranischen Revolutionsbrigaden (IRGC) niemals die Kontrolle über die Straße von Hormus aufgeben werden.
Lagebesprechung: Am 52sten Kriegstag (Montag, den 20.04.) gingen die Vorbereitungen auf die dann doch erst auf Dienstag anberaumten Verhandlungen in Pakistan weiter. Laut US-Quellen wollten die iranischen Delegationen erst Montagabend oder Dienstag nach Pakistan reisen. Sie ließen - als reine Machtdemonstration - die US-Delegierten absichtlich warten. Ferner drohten sie den USA und der ganzen Welt wieder einmal Vergeltung
, weil man sich ihren Forderungen und Terrorakten in der Straße von Hormus widersetzt hatte. Iranische Staatsmedien behaupten sogar, dass der Iran überhaupt nicht zu den Verhandlungen reisen würde und die Waffenruhe auslaufen lassen wollte.
Beide Kriegsgegner bezeichneten sich als Sieger, und einige Analysten gaben dem sogar Recht: Die USA hatten militärisch gesiegt. Aber der Iran und seine Terrorbrigaden konnten den politischen Sieg für sich verbuchen. Denn nicht nur hatten sich die EU und alle anderen Industriestaaten als uneinig, politisch unwillig und militärisch unfähig gezeigt, die Freiheit der Handelswege und die Straße von Hormus zu verteidigen. Sondern zahlreiche Staaten wie Frankreich, Spanien und einige in Asien hatten sich mit den Mullahs in Geheimvereinbarungen auf Schutzgeldzahlungen geeinigt oder die iranischen Revolutionsgarden respektive sogar die Terrormiliz Hisbollah im Libanon sogar politisch unterstützt sowie Israel und die USA politisch offen attackiert. Und selbst im schlechtesten Fall hatte die Kleptokratie um die Mullahs und deren terroristischen Milizen im Iran überlebt. Zudem waren sowohl in Israel als auch in den USA jeweils die Mehrheit der eigenen Bevölkerung der Meinung, dass man selbst den Krieg derzeit nicht gewonnen hätte.
Die Verhandlungen schienen im Laufe des Montags immer mehr ins Stocken zu geraten. Denn bereits am Wochenende hatte man in den USA spekuliert, warum der Vize-Präsident zuerst nicht nach Pakistan reisen sollte: Man vermutete, dass Trump den (aufgrund eigener massiver finanzieller Zugeständnisse an Iran evtl. aus zu optimistischer US-Sicht) eigentlich sicher scheinenden Waffenstillstandsvertrag fertig aushandeln und in Islamabad unterschreiben wollte. Aber bei einem Scheitern der Verhandlungen ging man davon aus, dass das nicht ihm persönlich angelastet werden sollte. Dann entschied man sich plötzlich um, und der Vizepräsident sollte doch nach Pakistan fliegen. Das interpretierten manche als schlechtes Zeichen. Allerdings ist das alles auch immer eine Sicherheitsfrage, weil die US-Geheimdienste und der Präsidentenschutz (United States Secret Service - USSS) ungern ranghohe eigene Politiker in das Kriegsgebiet reisen lassen. - Und Pakistan ist ein von Terroristen durchseuchtes Kriegsgebiet, das nicht einmal sich selbst wirklich schützen kann. Zum Schluss verschob man die Abreise selbst des Vize-Präsidenten ständig. Wie auch immer, derartige Spekulationen heizten die Unsicherheit weiter an.
Zudem trat nun eine Spaltung der angegriffenen unbeteiligten Golfstaaten zutage: Während die VAE und Bahrain auf eine Fortführung des Krieges pochten, um Iran zu schwächen, drängten die anderen um Oman, Saudi-Arabien, Qatar und Kuwait eher auf eine Verhandlungslösung. Das war das alte arabische Problem: Einigkeit hielt dort nur kurz an. Die ersten vier Wochen Krieg waren sich alle in der Kriegsführung gegen den täglich angreifenden Iran einig. Aber nach nur zwei Wochen brüchiger Waffenruhe zerfiel das Bündnis wieder.
Lagebesprechung: Am 53sten Kriegstag (Dienstag, den 21.04.) stellte das Terror-Regime im Iran immer weitere Forderungen an die USA sowie die Welt und bereitete die eigene Bevölkerung auf die Fortführung des Krieges vor. Gleichzeitig gingen die iranischen Terrormilizen noch härter gegen vermeintliche Gegner der Revolution im Inland vor. Als Konsequenz wurde eine zunehmende Zahl an Analysten skeptisch bezüglich einer Verhandlungslösung in der zweiten Runde am Dienstag / Mittwoch in Islamabad.
Hinzu kam die sogenannte Online-Kriegführung des Präsidenten (the first war conducted by social media
), der über soziale Medien (auch verfrüht unausgereifte) Verhandlungs-Details publizierte. Das verärgerte die lieber im Geheimen agierenden iranischen Mafiabosse, weil sie mit dem Internet nicht wirklich umgehen konnten und es deshalb (für sich selbst) als Gefahr für ihre Machtposition ansahen sowie im eigenen Land blockierten - jedoch im Ausland als Propagandainstrument durch ihre politisch treu ergebenen sowie bezahlten Helfer und Hacker ebenso als Waffe verwendeten. Überdies standen die iranischen Verhandler sowieso im eigenen Land bei den radikalen Terrormilizen und den von den regelmäßigen Geldzahlungen der herrschenden Mafia abhängigen Armen im Iran im Verdacht des Landesverrats. Somit schienen diese öffentlichen Äußerungen des Präsidenten der Verhandlungsführung der US-Delegation abträglich zu sein. - Allerdings kann man dies über jede freie Berichterstattung aller Medien im Westen behaupten, welche man sich dennoch nicht von Terroristen verbieten lassen konnte. In den USA kam allerdings hinzu, dass viele Republikaner und vor allem die MAGA-Bewegung sich durch eigene Presse-Berichterstattung über die sozialen Medien und das Internet von den etablierten Medien unabhängig machen wollten. D.h. sie mussten Nachrichten früher herausbringen. Denn Nachrichten beinhalteten zwei wichtige Aspekte: Korrekte Inhalte und Neuigkeiten. Die Information von Gestern war somit keine interessante Nachricht mehr. Durch diesen ihr immer innewohnenden Widerspruch von langer Nachprüfung auf Korrektheit und Druck zur Herausgabe der Information als erster entstanden immer und überall Konflikte, welche weltweit zunehmend zu vorschnellen 'Nachrichten' führten. - Aber die Ursache für die Schwierigkeiten bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem iranischen Terror-Regime lag darin, dass beide Seiten sich nach fast 50 Jahren Gegnerschaft misstrauten.
Erwartbar knickten die USA gegenüber den iranischen Erpressungsversuchen ein und verlängerten die Waffenruhe (auch auf Druck der pakistanischen Regierung) unbefristet und ohne jede Gegenleistung. Der Iran lehnte das Angebot umgehend ab und erklärte, dass es keinen Einfluss auf die Verhandlungen hätte. Da die Erpressung Erfolg hatte, stellten die iranischen Terrorbrigaden sofort zusätzliche Forderungen an die USA und drohten der Welt mit weiteren militärischen Angriffen. U.a. wollten sie nun alle Erdölfelder im gesamten Nahen Osten angreifen und zerstören. Wortreich verklausulierte man die Kapitulation der USA mit den angeblichen Abstimmungsschwierigkeiten innerhalb der iranischen Delegation, wer überhaupt dort etwas über die Atomwaffen entscheiden dürfe. Die Kritiker am Präsidenten warfen ihm vor, dass er gegen seine (im Buch aus den 1980er Jahren beschriebene) Hauptregel der Verhandlungsführung verstieß, weil die Iraner wussten, wie sehr er und die USA (und die westliche Welt) einen Friedensvertrag benötigten, weil deren Industrien und Bevölkerungen litten, aber keine ausreichende Resilienz besaßen.
Auch das US-Militär schien deutlich und langanhaltend geschwächt, da man in vielen konventionellen Bereichen 20-50% der Munitionsbestände aufgebraucht hatte. Selbst unter technisch optimalen Rüstungsbedingungen (und sehr viel Geld) würde es 3-5 Jahre benötigen, um auch nur diese Lücken wieder zu schließen. Die aktuellen Restbestände würden gerade noch für eine Weiterführung des Krieges gegen den Iran reichen, aber nicht mehr für einen Konflikt mit China oder sogar Russland. Militärische Analytiker eines offiziellen Pentagon-Berichtes dazu sprachen sogar von sowieso bereits vor dem Irankrieg unzureichenden Beständen und nun einem Zeitraum erhöhter Verletzbarkeit im westlichen Pazifik
. - Bevor wieder alle über eine angeblich unfähige USA lästern: Eine deutsche Rüstungsexpertin (Topmanagerin Susanne Wiegand) warf exakt dasselbe Fehlen ausreichender Bestände an Munition und Ersatzteilen der Bundeswehr und der gesamten EU sowie NATO vor.
Lagebesprechung: Am 54sten Kriegstag (Mittwoch, den 22.04.) hatten die iranischen Terrorbrigaden politisch auf ganzer Front gesiegt und konnten nun unbegrenzt die Verhandlungen hinauszögern sowie die Welt weiter erpressen. Die EU hatte bereits vorab zugesichert, dass sie nicht an der Straße von Hormus zur Sicherung ihrer eigenen Handelswege eingreifen würde, weil es keinen gesicherten Frieden gäbe. Die Verhandlungen waren faktisch verschoben, weil die iranische Delegation sich weigerte, nach Islamabad zu reisen.
Während die Terrormilizen weiterhin Schiffe in der Straße von Hormus angriffen und kaperten, musste Europa offiziell eingestehen, dass es selbst im besten Fall zu massiven Problemen bei der Energieversorgung ab Sommer kommen wird. Die Lufthansa kürze z.B. den Jahresflugplan (alleine bis Oktober) um 20.000 Flüge, weil die seit Wochen publizierten Falschaussagen der offiziellen deutschen Medien nicht zutrafen: Es nützt u.a. nichts, wenn einige deutsche Flughäfen momentan
noch Kerosin hatten. Man benötigt Kerosin auch am Zielflughafen, um wieder zurückfliegen zu können. Der Aufwand zusätzliches Kerosin einfach auf dem Hinflug mitzunehmen funktioniert nur auf Kurzstrecken in Europa, ist teuer, verringert die Zuladung an Passagieren und Gepäck sowie vor allem die wertvolle Fracht. Ferner nützt auch Hedging (schon lange erworbene Versicherungszertifikate zum Kauf billigen Kerosins) nichts, wenn es in einer ständig wachsenden Zahl an Ländern kein Kerosin mehr gab.
Gleichzeitig griffen die mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Terroristen im Auftrag Irans als klaren Bruch der Waffenruhe Israel und französische Soldaten im Libanon an. Die islamischen Revolutionsgarden im Iran zeigten der Welt, was zukünftig ständig auf sie zukommen wird, wenn sie sich nicht bedingungslos den iranischen Terroristen unterwerfen.
Um wenigstens etwas Druck auf den Iran auszuüben, beschlagnahmte die US-Navy einen Tanker der großen sanktionierten Schattenflotte des Iran, welcher auf der Ölverladeinsel Kharg beladen worden war, sogar im Indischen Ozean auf seiner Fahrt Richtung Singapur. Zudem wurde dadurch bewiesen, dass das Spezialschiff USS Miguel Keith bereits im indischen Ozean angekommen war. Ein weiteres sollte aus Ostasien folgen.
Am Abend musste die EU endlich eine Hilfspaket auf den Weg bringen und dazu eingestehen, dass Europa nicht resilient war. Faktisch stand die Wirtschaft in der EU am Abgrund, weil sich die EU im Sanktionswahn seit 2022 auf die falschen Energielieferanten konzentriert hatte und diese zudem (trotz vollmundig als 'strategische Partnerschaften' bezeichneten Verbindungen) nicht schützen wollte. Denn in den USA hatte das Militär den Kongress darüber informiert, dass es selbst nach einem Friedensschluss bis zu 6 Monaten dauern würde, bis man mit Sicherheit alle evtl. Minen der Terroristen im gesamten Persischen Golf respektive der Straße von Hormus entfernt hätte. Als Folge befürchtete man inzwischen sogar, dass ganz Europa 2026 in die Rezession absinken könnte. Der IMF hatte die 21 Euro-Staaten sowieso bereits drastisch herabgestuft. Der Tourismus wurde in Europa massiv gestört und dadurch letztendlich auch die aktive Fotografie.
Lagebesprechung: Am 55sten Kriegstag (Donnerstag, den 23.04.) wurde die Lage immer verworrener: Während die US-Regierung darauf beharrte, dass die iranische Regierung 'gespalten' / 'auseinandergebrochen' wäre (Seriously fractured
), sahen Irankenner das anders. Die Kriegsstrukturen im Iran hatten sich hin zu den Terrorbrigaden verschoben, welche das Land wie ein Netz aus mit Kurieren kommunizierenden Mafia-Organisationen beherrschten. Deren Forderungen waren erstaunlich einheitlich, maximalistisch, unannehmbar und damit unverhandelbar sowie auf einen langen Krieg ausgerichtet, damit man der Welt den maximalen Schaden zufügen konnte. Nur im Dauer-Terror gegen die ganze Welt sahen jene Kriminellen ihre Macht und ihren weiteren Machterhalt. Der eigene Machterhalt nach innen gegen die von ihnen ausgebeutete sowie unterdrückte Bevölkerung und nach außen gegen die als Feinde betrachtete gesamte Welt schweißte jene iranischen Machthaber zusammen. Jene Machthaber waren in sich zwar unterschiedlich (radikal) und keineswegs in allen Punkten einig, rückten aber angesichts des Krieges und der Bedrohung ihres Machtbereiches und vor allem ihrer finanziellen Einnahmen enger zusammen. Insgesamt schien sich die Entscheidungsbefugnis nun sogar auf weniger Machthaber zu konzentrieren als vor dem Krieg, die zudem weniger Skrupel hatten (als frühere Politiker) und sich in der Brutalität der weiteren Kriegsführung erstaunlich einig waren. Dies wurde klar, als der Iran keine Delegation zu Verhandlungen schickte und auch keine Verhandlungen wünschte sowie dies auch für die Zukunft ausschloss. Denn die iranischen Revolutionsgarden waren nie verhandlungsbereit: Sie beharrten immer auf das ihnen angeblich zustehende (Völker-) Recht der Urananreicherung, ihr Recht auf einen Atombombenbau, ihr Recht auf Terrorunterstützung in der ganzen Welt (insbesondere den Huthis, Hisbollah und Hamas gegen Israel, USA und Europa), dem Besitz und der Sperrung der Straße von Hormus etc. - Vermutlich hatten beide Seiten etwas Recht: Das iranische Regime war vielschichtig, aber nach fast 50 Jahren des internen Arrangements derzeit dennoch einig in dem zunehmend radikalen Hass gegen den Westen und definitiv nicht verhandlungswillig über die (aus deren Sicht) zentralen Punkte ihrer Macht. - Irgendwann würden die USA, die EU und der Rest der Welt erkennen müssen, dass unbefristetes 'hoffnungsvolles Abwarten' auf nicht vom Iran vorgelegte Vorschläge respektive eine nie eintretende Verhandlungslösung sie nicht weiterbringt.
Die USA und der Westen machten sich immer lächerlicher, als sie behaupteten, die ständigen systematischen und sogar eskalierenden Verstöße der iranischen Revolutionsgarden und deren verbündeten Hisbollah-Terroristen im Libanon gegen die vereinbarte Waffenruhe wären keine Verstöße. Das einzige Druckmittel, welches die USA / der Westen gegen den Iran noch besaß, war die eingeführte Hafenblockade entlang der iranischen Küste, bei welcher laut US-Verteidigungsministerium bisher 31 Schiffe zur Umkehr veranlasst wurden. Dies entzog den Revolutionsgarden zwar wichtige Geldeinnahmen. Aber solange die iranischen Terroristen über ihre Milliarden-Vermögen u.a. in der EU frei verfügen konnten, zeigte dies kaum Wirkung. Hinzu kam der Umstand, dass die USA es offenbar nicht wagten, die täglich fast 1 Mio. Barrel iranischen Öls an China zu blockieren. Deshalb - und um nicht noch unglaubwürdiger mit den sowieso nie eingehaltenen Ultimaten zu werden - verlängerte man den Zeitrahmen
(no time frame
) für den Iran-Konflikt auf unbestimmte Zeit, was immer mehr Anhänger der Republikanischen Partei verärgerte.
Erstaunlicher Weise verfolgte die Opposition der Demokraten im Kongress genau dieselben Ziele wie bisher: Sie scheiterten mit ihrem inzwischen fünften Anlauf des identischen Gesetzes zur Machteinschränkung des Präsidenten erneut im Senat. Zudem forderten auch sie Verhandlungen mit den iranischen Revolutionsgarden - wohlwissend um die Tatsache, dass jene nicht verhandelten.
Auch in den bisher ökonomisch relativ wenig betroffenen USA machte man sich Sorgen, dass die Hoffnungen auf einen bald sinkenden Öl-Preis und damit geringere Benzin- und Diesel-Kosten an den Tankstellen sich vermutlich nicht oder zumindest nicht vor den Zwischenwahlen erfüllen. Dazu kamen die bereits lange vor dem Krieg hohen Lebenshaltungskosten. Schließlich gab es das seit vielen Jahren vorliegende Problem aller Regierungen, dass die US-Bevölkerung die positiven Seiten jeder Wirtschaftsverbesserung (gleichgültig welcher Partei) nicht sahen, sofern sie nicht direkt täglich davon profitierten. Vor allem die beruflich viel und große Strecken mit dem Auto fahrenden US-Bürger waren beim Benzinpreis sehr empfindlich. Der Ausdruck 'Pocketbook Voter' meint wirklich 'Wähler, die sehr auf die eigenen Finanzen / den eigenen Geldbeutel schauen und sich von (eigenen) finanziellen Erwägungen leiten lassen'. Das alles deutete auf verheerende Wahlergebnisse für die Republikaner im November hin, weshalb bereits im Vorfeld mit heftiger parteiinterner Kritik am Krieg zu rechnen war.
In Europa musste man hingegen eingestehen, dass die gesamte EU-Wirtschaft bereits im April in eine Rezession abgerutscht war. Dazu bezeichneten deren Politiker sich als hilflos
, was nicht zutraf, denn sie hatten gerade das 20. Sanktionspakt mit insgesamt zehntausenden Einzelsanktionen binnen nur 4 Jahren gegen Russland beschlossen, aber seit 47 Jahren kaum Sanktionen gegen das Terrorregime im Iran. Zitat: Derzeit sind 24 Einzelpersonen [viele davon sind inzwischen tot] und 26 Organisationen im Rahmen dieser Regelung mit Sanktionen belegt.
- Beeindruckend, denn diese Sanktionsbeschlüsse wurden in vielen Ländern der EU zudem kaum umgesetzt.
Mit dem nun dritten Flugzeugträger trafen weitere 75 Flugzeuge sowie zahlreiche weitere Kriegsschiffe im indischen Ozean ein. Jedoch glaubte in den USA kaum jemand mehr, dass der Präsident sie einsetzen würde. Während die CNN sachlich auflistete, welche Drohungen der US-Präsident in diesem Krieg nicht durchführte und verstreichen ließ etc., machten sich seine Anhänger und Gegner in den USA über 'TACO' (Feigling) lustig, und der Iran ließ ihn in weltweit von seinen Sympathisanten und bezahlten Agenturen in Sozialen Medien etc. verhöhnen: Alles seien nur leere Drohungen.
Lagebesprechung: Am 56sten Kriegstag (Freitag, den 24.04.) wurden neue Pläne des US-Militärs bekannt, die Straße von Hormus zu befreien, falls die Waffenruhe scheitern sollte. Dabei wollte man sich erstmals auf die typischen mobilen kleinen Terroreinheiten der Revolutionsgarden und zudem in Meeresnähe konzentrieren. Ferner behielt man sich die Option der Dual-use-Infrastruktur sowie die Ausschaltung der iranischen Hardliner vor, sollten die Vertragsverhandlungen scheitern. Zudem orteten die Spionagesatelliten viele der restlichen mobilen iranischen Raketenwerfer und Drohnenstartgeräte an deren neuen Standorten, welche man ebenfalls angreifen würde. Auch in Israel bereitete man alles für eine Wiederaufnahme des Krieges gegen den Iran vor. - Wie immer blieben beide Seiten in Pressekonferenzen bezüglich Details und vor allem Zeitplänen unbestimmt respektive antworteten (dünnhäutig) überhaupt nicht darauf.
Durch US-Vermittlung wurde die Waffenruhe im Libanon um 3 Wochen verlängern. Allerdings hielt sich die Terrororganisation Hisbollah weiterhin nicht daran, weil sie sich nicht entwaffnen lassen wollte und mit den offensichtlichen Waffenstillstandsbrüchen ihre eigene Macht demonstrativ vor allem gegen den failed State Libanon richtete.
Mangels echter Nachrichten kochten wieder Gerüchte über den angeblich schlechten Gesundheitszustand des gewählten Ayatollah Mojtaba Khamenei hoch, weil er bisher nicht aufgetreten war.
Analysten stellten sich jedoch die Frage, wer diesen vom Iran erzwungenen Stopp der Verhandlungen und das Hinauszögern leichter überstehen würde. Die Mehrheit war überzeugt, dass der Iran hier siegen würde - wie immer mit seiner Salamitaktik der ständig neuen Forderungen seit Jahrzehnten. Denn letztendlich sind Demokratien mit regelmäßigen freien Wahlen Terroristen immer unterlegen. Hinzu kamen araberfreundliche Regierungen vor allem in Europa, wo u.a. deutsche Grüne sogar forderten, dass man dem Iran die Kontrolle der Straße von Hormus überlassen muss, und die terroristischen iranischen Revolutionsgarden aufgrund des Völkerrechts sowieso angeblich ein Anrecht auf die Anreicherung von Uran hätten - und somit auch auf eine Atombombe.
Dann ließ sich das Mullah-Regime doch noch herab, eine allerdings nur ganz kleine Delegation nach Pakistan zu senden. Bereits die Namen (untergeordnete Politiker) und die geringe Anzahl der Personen machte klar, dass dort nur Forderungen der Terroristen an die US-Delegation gestellt würden und der Iran nicht verhandeln wollte. Denn die wirklichen Machthaber - die Revolutionsgarden - schickten noch nicht einmal ihre Aufpasser mit. Wenige Stunden darauf ließen die Iraner klarstellen, dass sie überhaupt nicht mit den USA sprechen wollten, sondern nur mit Pakistan. Der (kurzzeitige) Optimismus der westlichen Medien und Börsen war somit übertrieben. Im Übrigen hielt die Bank von England die aktuellen Börsenkurse sowieso für zu hoch angesichts der politisch wie wirtschaftlich schwierigen Lage. Jedoch sagte Sarah Breeden in ihrem Interview mit der BBC weder wann die Kurse noch um wieviel sie fallen würden.
In der Pressekonferenz des Verteidigungsministeriums stellte der US-Verteidigungsminister nochmals die Position der USA klar We are not counting on Europe, but they need the Strait of Hormuz much more than we do, and might want to start doing less talking and having less fancy conferences in Europe and get in a boat
. Sowie This is much more their fight than ours.
- Wir verlassen uns nicht auf Europa, aber sie brauchen die Straße von Hormus viel dringender als wir, und vielleicht sollten sie weniger reden und weniger schicke Konferenzen in Europa abhalten und sich stattdessen auf ein Boot begeben.
- Das ist viel mehr deren Kampf als unserer.
Auch, wenn dies in der EU wieder als empörender Angriff gewertet wurde, so sah man das in der freien Welt ebenso: Europa und Asien brauchten die Freiheit dieser Handelsstraße am dringendsten gefolgt von der Dritten Welt (den sogenannten Staaten des Südens). Vor allem die Entwicklungsländer schauten genau auf Europa, das immer strategische Partnerschaften und Unterstützung etc. verspricht, aber bisher nichts hielt.
Am Freitag gab die EU-Außenpolitikerin Kaja Kallas auf einer Sitzung zwar indirekt aber erstmals offiziell zu, dass der Iran Internet-Angriffe (hybrid and cyber activities in Europe
) in und auf Europa durchführt. Dieser Umstand war IT-Experten und Sicherheitsverantwortlichen seit Langem klar, wurde in Europa aber immer unter den Teppich gekehrt.
Noch peinlicher war es, wie sich die EU in die Friedensverhandlungen drängen wollte, da sie selbst als Nichtteilnehmer am Krieg auch von beiden Kriegsseiten nicht als Verhandlungspartner anerkannt wurde. Die Begründung der EU lautete, dass die USA, welche als erste die Atomwaffen erfunden und gebaut hatten, welche bis heute die meisten Kernkraftwerke und atombetriebenen Schiffe, U-Boote etc. besitzen, angeblich nichts von der Kernenergie verstünden, sondern nur die Europäer die Fachkräfte dafür besäßen. Das waren jene Mitglieder der Atomaufsichtsbehörde (Internationale Atomenergie-Organisation - IAEO / IAEA), welche sich jahrzehntelang von den iranischen Terroristen an der Nase herumführen ließen und dort nichts ernsthaft kontrollierten. Um sich den Iranern als Partner im Friedensprozess aufzudrängen, durfte Kanzler Merz im Auftrag der besonderen Iranfreunde in der EU (Frankreich, Spanien und Irland sowie Italien) sogar verkünden, dass die EU alle (von vielen EU-Staaten sowieso nie ernsthaft umgesetzten) Sanktionen gegen den Iran und vor allem die Terrororganisation der Revolutionsgarden wieder aufheben würden.
Lagebesprechung: Am 57sten Kriegstag (Samstag, den 25.04.) klammerten sich die Optimisten an die eventuell zumindest indirekt stattfindenden Gespräche in Pakistan, zu denen die USA mehrere Gesandte schickten. Der US-Vizepräsident sollte jenen folgen, sofern es irgendwelche Fortschritte dort gäbe. Aber die meisten Realisten waren bereits seit dem Vortag ernüchtert. Denn die kleine iranische Delegation würde nur kurz in Islamabad bleiben, um dann zu ihren Freunden in den Oman und anschließend nach Russland zu fliegen. Nach wenigen Stunden Aufenthalt flog die iranischen Kleindelegation auch wieder ab, worauf die USA keine hochrangigen Gesandten (u.a. den Vizepräsidenten) nach Islamabad flogen.
Dann beschloss die deutsche Bundesregierung doch noch, ein einziges Minenräumboot ins Mittelmeer zu schicken, um ggf. an einer gemeinsamen Räumung der Straße von Hormus teilzunehmen.
Der US-Präsident lief gegen eine Zeitfrist von 60 Tagen bei Kriegen durch die War Powers Resolution. Nun stritten sich Juristen beider Parteien darüber, ob die Zeit des Waffenstillstandes dazuzählte oder nicht. Hinzu kam ebenfalls bei beiden Parteien, dass sie die laufenden Waffenstillstandsverhandlungen auch nicht gefährden wollten. Zudem war das Gesetz noch nie verwendet worden, um einen Präsidenten auszubremsen und dadurch evtl. eigene Soldaten zu gefährden (denn dann würde eine weitere Frist-Verlängerung von 30 Tagen starten), sodass - trotz aller Parteistreitigkeiten - alle von einer am Ende mehr oder weniger einvernehmlichen Lösung ausgingen. Denn Präsidenten beider Parteien hatten bereits früher bewusst dagegen verstoßen, weil sie jene Einschränkungen als verfassungswidrig einstuften. Jedoch machten sie die Rechnung ohne die iranischen Terroristen, welche nun alles einfach noch länger verzögerten. Denn die iranische Wirtschaft litt zwar stark, kollabierte dennoch nicht. Man ging von bisher 1 Mio. verlorener und 2 Mio. nachteilig beeinflusster Arbeitsplätze aufgrund von Materialmangel und Preiserhöhungen im Iran aus. In Teheran sollen manche Grundnahrungsmittel inzwischen bis zum drei- oder vierfachen Preis kosten.
Lagebesprechung: Am 58sten Kriegstag (Sonntag, den 26.04. drehte sich fast alles um den Terroranschlag auf den US-Präsidenten im Weißen Haus in der Nacht, bei dem zumindest ein Sicherheitsbeamter verletzt wurde. Da der schwer bewaffnete Täter aus Kalifornien stammte, jenem Staat des Demokratischen Gouverneurs Gavin Newsom, der am meisten und öffentlichsten in allen Medien gegen den US-Präsidenten hetzte, um sich selbst als Präsidentschaftskandidat der Demokraten 2028 zu positionieren, war erwartbar, dass sich die innenpolitischen Fronten weiter verhärten würden. Denn auffällig war, wie der 31-jährige Cole Tomas Allen, ein Hilfslehrer in Kalifornien mit den strengsten Waffengesetzen der USA, an derartig viele schwere Waffen gelangen konnte. Es war auch unklar, wie er ohne fremde Hilfe mit all den Waffen in jenem Gästehaus des Weißen Hauses für den Empfang des White House Correspondence Dinner (WHCD) ein Zimmer erhalten konnte. Auch sein gesamtes blitzschnelles gezieltes Vorgehen bei dem Überfall warf viele Fagen auf. Denn er besaß genaue Detail-Kenntnisse der Eingänge, Zugänge, der Wachen, der Wege und der Zielpersonen etc. Überdies war unklar, wie er sich als Teilzeitlehrer u.a. sein Haus in der wohlhabenden Wohngegend von Los Angeles mit hohen Kosten leisten konnte. Zudem wurden erneut Fragen zum Sicherheitsprotokoll aufgeworfen, weil der Täter u.a. in Schreiben die Ermordung des Präsidenten angekündigt hatte. Denn die Angriffsserie in den USA hatte eine lange Geschichte (des Versagens) der Behörden, welche inzwischen in den USA parteiübergreifend als Gefahr für die Demokratie gesehen wurde.
Lagebesprechung: Am 59sten Kriegstag (Montag, den 27.04.), beschäftige man sich u.a. mit den Hintergründen der weltweiten Terrorfinanzierung und den Schwarzgeldgeschäften der iranischen Terroristen. So galten Gebiete östlich von Malaysia (Eastern Outer Port Limits - EOPL - anchorage, etwas nord-östlich der Straße von Singapur gelegen) als Hauptumschlagszone für illegales Öl aus dem Iran. Satellitenaufnahmen zeigen dort manchmal gleichzeitig hunderte von Öltanker, welche illegal Öl von iranischen Groß-Tankern umladen. Mindestens 679 dieser Schiff-Schiff-Umladeaktionen fanden 2025 und weitere mindestens 250 bereits in den ersten Monaten 2026 mit Duldung der malaysischen Regierung statt, weil dort fast 2/3 der Bevölkerung dem Islam angehören. Alle Beteiligten dieser riesigen Schattenflotten fälschten hemmungslos alle Dokumente, sogar Schiffsflaggen und Namen. Experten gehen sogar davon aus, dass 95% aller Schiffe in jener Gegend dieser schwarzen Flotte zum Schmuggel iranischen und russischen Öls sowie weiterer Frachten angehören. Zudem sollen die Terrormilizen des Irans rund 191 Mio. Fass Öl auf 'Schiffslagern' vor allem im indischen und pazifischen Ozean als strategische Reserve ausgelagert haben.
Viel Rätselraten begann auch um die Kurz-Reisen des iranischen Außenministers nach Russland und in den Oman. Denn das Mullah-Regime macht gleichzeitig klar, dass man nicht mit den USA verhandeln werde. Dazu übergab man Pakistan eine lange Liste mit nicht verhandelbaren Punkten. Angesichts dieser war klar, dass die iranischen Terroristen faktisch nicht mehr verhandeln wollten. Die Straße von Hormus wollte der Iran u.a. für immer unter seiner Kontrolle belassen und geschlossen halten. Der Iran forderte immer mehr vom Westen unannehmbare Zugeständnisse und eskalierte die Situation bewusst.
Während die Verhandlungen stockten und der US-Präsident sich am Montag ausführlich beraten ließ, eskalierten die Terroristen weiter: Die vom Iran unterstützten Al-Shabaab-Milizen in Somalia kaperten das zweite Handelsschiff weit vor den Küsten von Somalia. Wie vorausgesagt, kam es nun (ohne Schutzmaßnahmen der Europäer) zur weltweiten Piraterie aller mit dem Iran irgendwie verbündeten Terroristen, die als Nachahmer und Trittbrettfahrer wie der Iran auch die freien Meere vor ihren Küsten straflos beanspruchten. Zuerst werden die Versicherungsprämien steigen, dann die Waren verspätet ankommen sowie teurer werden und zum Schluss wird es weniger oder in manchen Bereichen im Extremfall keine Waren mehr geben. So wichtig ist die Freiheit der Handelswege respektive der Schifffahrt, weil es für viele (Massen-)Waren keine Transport-Alternative gibt.
Lagebesprechung: Am 60sten Kriegstag (Dienstag, den 28.04.) dominierte der königliche Besuch aus England die US-Presse. Hingegen wechselten die meisten Analysten wieder von Optimismus zu Pessimismus bei der Analyse der unannehmbaren iranischen Forderungen. Sie waren so vage, dass sie nichtssagend waren. Das iranische Angebot der evtl. Öffnung der Straße von Hormus unter iranischer Kontrolle war inakzeptabel. Über die Urananreicherung und die bereits hochangereicherten mindesten 440 KG Uran wollten die Terroristen nicht einmal verhandeln, genauso wenig wie über die Atombombe. Das wollten sie (wie seit Jahrzehnten schon) auf evtl. spätere Langzeitverhandlungen vertagen. - Dabei hatte der Iran ökonomisch viel zu verlieren: Aufgrund der Bombardierungen und der offenbar erstaunlich schnell wirkenden Blockade der iranischen Häfen durch die US-Marine drohten im Iran Millionen an Arbeitslosen und der Teilkollaps wichtiger Wirtschaftsbereiche. Das hätte nicht nur deutliche Mindereinnahmen der dort herrschenden und die Wirtschaft kontrollierenden klerikalen Mafi zur Folge, sondern evtl. auch wieder Volksaufstände. Allerdings zerstritten sich die noch vor wenigen Wochen erstaunlich einigen südlichen Golfstaaten deutlich, weil es den großen Gewinner Oman gab, der mit Iran befreundet mehr Einnahmen aus dem gestiegenen Ölpreis erzielen konnte. Andere Länder wie Kuweit, Bahrain und Katar waren hingegen völlig von Einnahmen abgeschnitten, da der sie angreifende Iran auch die Exportroute blockierte. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Saudi-Arabien konnten mithilfe ihrer Pipelines zumindest die Gesamteinnahmen auf hohem Niveau halten (weniger verkauftes Öl aber zu höheren Preisen). Dennoch zogen immer mehr arabische Staaten weltweit und vor allem in Europa zunehmend Geld ab.
Lagebesprechung: Am 61sten Kriegstag (Mittwoch, den 29.04.) zerfiel die arabische Front gegen den Iran, als die Vereinigten Arabischen Emirate aus der OPEC bereits zum 1. Mai (also fristlos) austraten. Zwar verschleierte man die Gründe, aber jedem war klar, dass es sich gegen die beiden OPEC-Staaten Saudi-Arabien und Russland richtete, welche zunehmend den Iran unterstützten. Die VAE wurden am häufigsten und schwersten von den iranischen Terrormilizen angegriffen. - Da der US-Präsident den lächerlichen und erpresserischen Vorschlag der iranischen Terroristen vom Wochenende ablehnte, erwarteten alle einen neuen überarbeiteten Vorschlag des Iran. Denn zunehmend zeigte die iranische Wirtschaft Schwachstellen, sodass einige Analysten die Überzeugung erhielten, die Revolutionsgarden 'überreizten' ihre Karten. Denn auch der Währungsverfall war beängstigend.
Während Pakistan vermeldete, dass der Iran angeblich in den nächsten Tagen einen neuen Verhandlungsvorschlag übermitteln würde, überlegten die USA, die Hafenblockade entlang der iranischen Küste über Monate aufrecht zu erhalten. Ansonsten spekulierten Analysten über die Auswirkungen des geschwächten OPEC-Kartells. Denn die ausgetretenen VAE - der drittgrößte Ölproduzent der OPEC - waren immer für eine Erhöhung der Fördermenge und somit eine Absenkung des Ölpreises, während vor allem Staaten wie Saudi-Arabien und Russland an einem hohen Ölpreis sowie geringen Fördermengen interessiert waren. Jedoch waren das alles langfristige Dinge. Selbst die geplante Fördermengenerhöhung in den VAE von 3,2 auf 5 Mio. Barrel je Tag würde den derzeitigen Engpass von (je nach Analysen ) bis zu 12 Mio. Barrel täglich nicht beheben. Aber langfristig war dies eine erhebliche Schwächung der 1960 gegründeten OPEC und vor allem ihrer Marktmacht. Von ihrem Höhepunkt mit 16 Ländern verließen bereits Ecuador, Indonesien, Katar und Angola sowie nun die VAE das Bündnis. Ihr größter politischer Einfluss war 1973, als sie die USA und den ganzen Westen mit ihrem Ölembargo in eine Weltwirtschaftskrise zwangen. Aber seitdem ging es bergab, sodass man 2016 auf OPEC+ erweiterte, mit weiteren irgendwie auch Öl-produzierenden Ländern wie Russland. Nach einem Frieden mit dem Iran und der Öffnung der Straße von Hormus könnte es sogar zu einem harten Preiskrieg um Marktanteile kommen und die Ölpreise sogar drastisch fallen. Denn ein Überangebot war schon länger absehbar, weil die Weltwirtschaft keineswegs boomte und immer mehr Staaten auf eigene Öl- sowie Gasförderung, Sparmaßnahmen, Kernkraft für die Elektrifizierung sowie Ökoenergie setzten. Da sich die VAE zudem offiziell den USA und westlichen Technologien (Internet und KI) sowie Verbindungen zuwandten, deutete sich eine komplette Umorientierung auch anderer diesem Beispiel folgenden Staaten an, welche weitreichende Folgen haben würden.
Während hinter den Kulissen offenbar weltweit verhandelt wurde, ging es in den USA um Gelder für die Verteidigung. Dabei wurde bekannt, dass der Krieg die USA in den 61 Tagen etwa 25 Milliarden US-Dollar gekostet hatte. Einerseits klang dies viel. Aber angesichts der gigantischen Kosten der ersten Tage waren es insgesamt dennoch relativ überschaubare Beträge, welche den USA erlauben würden, den Krieg sehr lange durchzuhalten. Dann wurde allerdings bekannt, dass dies einige Kosten wie den Wiederaufbau vom Iran zerstörter Militäranlagen im Nahen Osten nicht beinhaltet. Insgesamt könnten die Kosten bei 40-50 Milliarden US-Dollar liegen. Aber selbst dies wären nur ca. 1 Milliarde je Tag, was angesichts des US-Militärbudgets sehr lange durchhaltbar wäre. Dennoch wünschte die Regierung einen Nachtragshaushalt von 200 Milliarden US-Dollar für die weitere Aufrüstung, was nicht nur die Opposition kritisierte und Fragen aufwarf.
Lagebesprechung: Am 62sten Kriegstag (Donnerstag, den 30.04.) drehte sich vieles um die Blockade der iranischen Häfen durch die US-Marine. Zahlreiche Analysten waren aufgrund der Geschichte der meist erfolgreichen Seeblockaden dafür. Andere hegten Zweifel, ob dies bei Terroristen wirkt, welche ihre eigene Bevölkerung verachteten, unterdrückten und ausbeuteten. Für die USA hatte es den Vorteil, dass man den Krieg nicht wieder aufnehmen musste und so auch eigene Verluste reduzieren konnte. Hinzu kam der Zeiteffekt, welcher bisher nur auf Seiten der Terroristen war, weil sie die ganze Welt durch die Schließung der Straße von Hormus als Geisel nahmen. Nach zwei Monaten hatte sich die Welt, zwar mit starken Schmerzen, aber dennoch irgendwie darauf eingestellt. Ab nun konnte die Zeit auch gegen die Terroristen spielen. Der Iran begann auch offiziell überall deutlich zu sparen und sich einzuschränken, sogar bei von ihm produzierten Benzin, Gas und Strom. Es war allerdings unklar, ob der Iran binnen Tagen, Wochen oder erst Monaten komplett kollabieren würde. Die Frage war deshalb, wie lange - vor allem die ungeduldigen Europäer - die Leiden tragen würden. Jene forderten seit über 4 Jahren massive Einschränkungen und Leiden von der eigenen Bevölkerung (sowie den USA) für ihren Dauer-Krieg gegen Russland ab, zeigten sich jedoch (siehe Merz) bereits nach wenigen Wochen Krieg gegen die Terroristen im Iran sehr ungeduldig. Dies galt vor allem, weil die Öl-Preise wieder anstiegen. In den USA standen im November auch Wahlen an. Aber jene waren sowieso für die Republikaner bei der ökonomischen Frage politisch verloren, weil selbst im optimalsten Fall die Benzinpreise bis dahin nicht signifikant sinken würden. Bei der Frage nach einer Gegenrevolution der Iraner gegen ihre herrschenden Terrormilizen, waren alle jedoch sehr skeptisch. Denn dazu fehlte dort die politische Organisation. Und unorganisierte Aufstände im Innern hatten die islamischen Terrormilizen schon immer brutal niedergeschlagen. Deshalb blieb der Ausgang der iranischen Hafenblockade unklar.
Allerdings sahen einige Analysten auch für die USA oder den Westen sowie insgesamt zahlreiche Industrienationen respektive die sogenannten aufstrebenden Länder ökonomische Gefahren. Ein neues Gespenst wurde durch die Medien getrieben: Demand destruction
- Nachfragereduzierung
: Höhere Preise und im schlimmsten Fall Mangel an Waren würden beim Kunden dazu führen, dass er insgesamt weniger nachfragt und so der Konsum respektive die ganze Wirtschaft gefährdet wird. Manche gingen sogar davon aus, dass dies zu grundsätzlichen Änderungen beim Kaufverhalten aller Menschen führen würde, welche unumkehrbar wären - das Wunschszenario der Grünen. Allerdings räumten die Kritiker ein, dass dies nur im schlimmsten anzunehmenden Fall und dann auch nur die Ärmsten betrifft, denen sowieso immer ein gesichertes Einkommen für stetigen Konsum fehlte. Dennoch barg dies in einer auseinanderfallenden Welt, in der sich die Reichen immer extremer bereicherten und gleichzeitig durch ihre Politiker und Medien die Armen immer mehr über steigende Abgaben, Steuern, Krankenkassenbeiträge, Sozialversicherungsprämienerhöhungen ausbeuteten, auch sozialen Sprengstoff. Denn alle hatten im Krieg gegen den Iran erkannt, dass Erpressung, kriminelles Verhalten und Terrorismus von den Europäern und meisten anderen Staaten respektive deren Regierungen belohnt wurde. Straßenblockaden im sonst ruhigen Irland waren ein erstaunliches Zeichen für den Wandel. Und die staatlichen Hilfen in ganz Europa kamen nicht aus Menschenliebe, sondern aus Angst der Herrschenden vor Demonstrationen, Unruhen bis hin zu Aufständen der eigenen Bevölkerung gegen sie. Rein populistische Maßnahmen aus Angst vor den immer mächtiger werdenden Parteien an den politischen Rändern. Dies erklärt auch den offen praktizierten Hass so vieler Politiker auf die USA, denn die eigene Bevölkerung gab nicht den USA die Schuld für das wirtschaftliche Desaster im eigenen Land, sondern der jeweils eigenen Regierung: nur 15% Zufriedenheit in Deutschland mit der Bundesregierung waren nur ein niederschmetterndes Anzeichen dafür.
In eine ähnliche Kerbe schlug die Kritik an den boomenden Börsen. Wie konnte es sein, dass die Inflation stieg (vor allem bei Treibstoff), dass Fluggesellschaften Flüge strichen, weil kein Kerosin vorhanden war, der Tourismus zurückging, die Konsumlaune sank, die iranischen Terroristen weiterhin die Straße von Hormus blockierten und jede Friedensverhandlung hinauszögerten etc. und dennoch die Aktienkurse stiegen? Sie waren kein aktueller Spiegel der Realität mehr. Wie bei den Kameras hatten sich die Kurse an den Börsen verselbständigt. Früher sagte man immer, die Börsenhändler würden die nahe Zukunft antizipieren, also immer etwas in der Zukunft leben und handeln. Die Börsenhändler verlegten diese Zukunft jedoch immer weiter nach vorne im Zeithorizont. Allerdings waren inzwischen auch derart viele Derivate dazugekommen, dass die Börse immer etwas handeln / verkaufen konnte. Selbst gravierende Weltereignisse wurden inzwischen an der Börse ganz schnell als Risikoaufschlag eingepreist, worauf man dann optimistisch weiterhandelte. Die Börsen insgesamt sind ein nicht völlig abgekoppeltes Universum, aber eines, das inzwischen sehr gut parallel zur realen Wirtschaft existiert. Das System hat auch kaum etwas zu befürchten, da deren Teilnehmer am Handel der Papiere profitieren - gleichgültig, ob es aufwärts oder abwärts geht. Im Zweifel rettet sowieso der Staat diesen 'systemrelevanten' Wirtschaftsbereich mit horrenden neuen Schulden. Denn der größte Teil des Handels an den Börsen beruht auf Schulden, also letztendlich Bankkrediten. Die Risiken für die Händler waren somit gering, weil sie von anderen getragen wurden. Deshalb trieb die Gier sie dazu, auf keinen Fall irgendwelche Chancen auf potentielle Gewinne auszulassen. Denn Letztere gab es vor allem in derartigen Krisensituationen. So paradox es klingt: Eine kontinuierlich langsam wachsende ruhige Wirtschaft ist langweilig für die Börsen und bringt wenig Profite für die Börsenhändler.
Der Monat endete mit neuen Forderungen und Drohungen des angeblich irgendwo noch lebenden neuen Ayatollahs Mojtaba Khamenei nach einer Vormachtstellung des Iran nicht nur im Nahen Osten, sondern in der ganzen Welt, aufgrund der 'Siege' der iranischen Terrormilizen in diesem Krieg. Vor allem drohte er nun allen Nachbarstaaten mit deren völligen Vernichtung.
Bevor wieder der Bote hingerichtet wird: Wie schon mehrfach geschrieben bin ich gegen Kriege, auch die von den Europäern geführten. Hier werden deshalb vornehmlich die Ansichten der freien Welt publiziert, da sie in den deutschen Medien nicht oder nicht korrekt dargestellt werden. Da es sich um Quellen der dem US-Präsidenten kritisch gegenüberstehenden Nachrichtensender (u.a. ABC, ABC Videos, britische BBC, BBC Video und CNBC, CNN, CNN-Videos sowie The Guardian) handelt, geben sie noch nicht einmal die viel deutlichere Sichtweise der US-Regierung und der israelischen Medien wieder. Falls Sie Unterschiede zur Medienberichterstattung in Ihrem EU-Land feststellen, so liegt das an den Fakten, nicht am Boten. Jede Person mit Englischkenntnissen kann dies selbst anhand der verlinkten Quellen, welche zu hunderten weiteren Berichten führen, nachprüfen.
Gleichgültig, wie dieser Krieg endet: Er wird massive Auswirkungen auf die Geschichte, die zukünftige Politik und die aktuelle Wirtschaft weltweit haben. Auch der Tourismus und damit die Fotografie sowie Videografie werden davon beeinflusst werden. Man sollte sich deshalb sachlich weltweit informieren, damit man nicht wieder vor 'unerwarteten' Ergebnissen steht.
Die Börsen blieben turbulent und reagierten weiterhin heftig auf fast jede Nachricht zum Nahen Osten und dem Ölpreis.
Nachdem Japan bereits im März Ölreserven im Umfang von 50 Tagesverbräuchen freigegeben hatte, beschloss man, erneut 20 Tage an Reserven im Mai freizugeben, um die eigene Wirtschaft zu stützen.
In den USA erhöhte sich die Inflationsrate im März auf +3,3% - überwiegend aufgrund der steil angestiegenen Benzin- (+21,2%) und Diesel-Preise. Hinzu kam ein drastischer Abfall der Kauflaune der US-Konsumenten auf den tiefsten Wert der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Deshalb befürchteten einige Analysten bereits eine Stagflation. - Aber wie schon mehrfach in den letzten Jahren festgehalten hatte die allgemeine (schlechte) Wirtschaft kaum mehr einen Einfluss auf die wenigen übrig gebliebenen wohlhabenden und reichen Kamerakäufer. Dennoch könnte sie das von zahlreichen Firmen in Japan noch immer erwartete weitere Wachstum bei den angeblich jungen (und ärmeren) Neueinsteigern reduzieren.
Gegen Ende April musste die Bundesregierung zugeben, dass man die ehemals gekürzte Wirtschaftsprognose erneut auf nun +0,5% beim Wachstum senken musste und die Inflation 2026 durchschnittlich auf +2,7% erhöhen musste. Beides war völlig unrealistisch, da die Analysten bereits von weniger Wachstum und 3-4% Inflation ausgingen. Hinzu kamen erschreckende Zahlen für die steil ansteigenden Insolvenzen im ersten Quartal 2026 (also alles ohne Kriegseinflüsse), welche auf 200.000 (für immer) verlorene Arbeitsplätze im ganzen Jahr schließen lassen. Hinzu kamen die geplanten ca. -15.000 in der Industrie je Monat. Von den wegbrechenden Steuereinnahmen ganz zu schweigen. Ferner konnte man angesichts der drastischen Auswertungen der Industrie- und Handelskammern über die unfassbare Abwanderung der Investitionen ins Ausland nicht mehr länger dieses Phänomen vertuschen: Der Standort Deutschland war nicht mehr attraktiv, weil die Energiepreise hier weit über dem Weltniveau lagen, und Bürokratie alles verlangsamte oder verunmöglichte. - Die ökonomische Lage war nicht nur ernst, sie war katastrophal. Denn trotz 1.000 Milliarden Euro neuer Schulden lief fast nichts mehr in der normalen Industrie und Wirtschaft, und die arbeitende Bevölkerung sparte, wodurch der Konsum weiter schrumpfte. Da kam die neue Diskussion der Regierung über eine geplante Erhöhung der Mehrwertsteuer um stolze 2-3% auf 21-22% ab 1.1.2027, damit man noch mehr Geld an die Ukraine zur Kriegführung verschenken kann, sowie über den gleichzeitigen Abbau der Rente zu einer nur noch Basisabsicherung
zur Unzeit. Dann stürzte auch noch der ifo Geschäftsklimaindex für April deutlich ab, auf den tiefsten Stand seit der Corona-Pandemie im Mai 2020. Vor allem die Aussichten für die folgenden Monate waren trüb.
Dann machte die Fluggesellschaft Ryanair endlich das publik, was viele andere Fluggesellschaften schon seit Jahren vollzogen und ebenso kritisierten. Die von den Grünen überall eingeführten Schikanen gegenüber dem Luftverkehr, die ständig erhöhten Steuern und Abgaben führten zur systematischen Abwanderung von Fluggesellschaften aus Deutschland. Denn im Ausland gab es nichts davon. Dort wurden die Luftverkehrssteuer sogar abgeschafft. Deutschland galt spätestens seit der Grünen Öko-Regierung und deren Anti-Luftfahrtmaßnahmen als eines der bei Fluggesellschaften unbeliebtesten Flugziele und vor allem Standorte der Welt. Deshalb erholten sich seit Jahren die Passagierzahlen an fast allen Flughäfen in Deutschland nur unterdurchschnittlich, während sie in allen Ländern rund um Deutschland steil anstiegen. Auch 2025 konnte alle Flugplätze in ganz Deutschland zusammen - trotz ungeahnten Reisebooms (mein 2020 sogenanntes typisches Nach-Pest-Syndrom) - noch nicht einmal die Zahlen der Vorpandemiezeit 2019 erzielen. Sie lagen mit 97 Mio. sogar unter den Zahlen von 2018 (damals 99 Mio.). Damit verbunden waren Arbeitsplätze. Allerdings wurde diese Ursache von den deutschen Medien oft vertuscht oder sogar dreist geleugnet: überzogener Umweltschutz ist mit drastischen Kosten auf allen Ebenen für alle Deutschen verbunden. Nun reisten immer mehr deutsche Touristen mit Autos, Bussen und Bahnen zusätzlich (ökologisch wertvoll) zuerst einmal oft hunderte von Kilometer ins benachbarte Ausland, um von dort aus in den Urlaub fliegen zu können. Oder man buchte gezwungener Maßen aus Deutschland einen Kurzstreckenflug ins nahe Ausland, um dann von dort nach einem Umstieg ans eigentliche Ziel zu fliegen, was deutlich preiswerter war.
Ende April publizierten das Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) und das Marktforschungsinstitut GfK (Growth form Knowledge) ihren Werte für den Konsumindex / die Kauflaune / die Verbraucherstimmung: Die Zahlen sanken im April deutlich und zwar auf den niedrigsten Stand seit rund drei Jahren. (z.B. um 5,2 auf minus 33,3 Punkte). Die Zukunftserwartungen waren sowohl beim eigenen Gehalt als auch insgesamt negativ. Die Angst vor der Inflation nahm wieder zu. Deshalb wollten 42% der Befragten ihre Ausgaben reduzieren. Aber das waren sowieso seit Jahren die 'Armen', welche schon länger keine dedizierten Kameras mehr kauften. Dennoch wird das die Billigkameras vieler Hersteller - vor allem im Vlogging-Bereich - betreffen und könnte evtl. bis zum Weihnachtsgeschäft anhalten. Auch die Rabatte bei dedizierten Kameras in den USA deuteten im April auf eine abnehmende Kauflaune hin.
Ende April wurden eher schwache Zahlen des Arbeitsmarktes publiziert. Man schob nun die trotz Frühlingswärme kaum gesunkenen Arbeitslosenzahlen auf den Iran-Krieg. Das Brutto-Inlands-Produkt (BIP) war im ersten Quartal 2026 auch nur um +0,3% gewachsen. Letzteres wurde je nach politischer Sichtweise unterschiedlich bewertet. Aber bei zwei Friedensmonaten (Januar und Februar) war das nicht wirklich beeindruckend. Dennoch gingen alle Analysten von weiteren negativen Beeinflussungen in den Folgemonaten aus. Denn im ersten Quartal 2026 waren der private Konsum und die Firmen-Investitionen noch erstaunlich hoch. Wie immer sollte man die (schwachen) Einzelzahlen nicht überbewerten, aber auf die Einschätzungen der Analysten in den Medien achten. Denn letztere beeinflussen über ihre oft polemische Meinungsmache massiv das Konsum- und Investitionsverhalten in Deutschland. Dennoch war auch ohne deren Kommentare vielen Menschen bewusst, dass es schwierig war und weiter zumindest schwierig blieb. Der private Konsum würde bei großen Teilen der Bevölkerung eher beschränkt bleiben - vor allem für teure dedizierte Kameras. Denn das größte Debakel leistete sich die Bundesregierung mit ihrem neuen Gesetz zur Benzinpreiserhöhung: Nachdem die Tankstellen herausgefunden hatten, dass das neue Gesetz schlampig geschrieben war und u.a. die Zuständigkeiten nicht regelte, erhöhten ca. 1/4 (rund 3.800 von ca. 15.000 Tankstellen) mehrfach am Tag und willkürlich die Benzinpreise. Strafen konnten nicht durchgesetzt werden, weil die Behörden der Länder angeblich Monate mit der Umstellung und Bearbeitung benötigen. Zudem hatten alle Tankstellen die Preise rechtzeitig zur Einführung des Gesetzes drastisch erhöht (mindestens jeweils um 6 Cent je Liter). In den Augen des Großteils der Wähler hatte die Bundesregierung erneut komplett beim Schutz der Bevölkerung versagt.
Die US-Zentralbank beließ die Leitzinsen in einer Zwickmühle zwischen Inflationsangst und Energiekrise auf der einen Seite sowie Angst vor dem Abwürgen der eigenen Wirtschaft auf der anderen. Ähnlich erging es fast allen Zentralbanken weltweit. Kurzum: Rat- und Tatlosigkeit allerseits. Deshalb wartete man ab, bis die steigenden Energiepreise auf viele respektive alle Waren durchgeschlagen hatten.
Zum 1. April trat ein neuer CEO bei Nikon seine Geschäfte an. Bei Yasuhiro Ohmura handelt sich um einen seit über 30 Jahren im Konzern und seit 2019 im Vorstand beschäftigten kompetenten Manager. Angesichts der bisherigen Verlautbarungen war allerdings fraglich, ob er - trotz der schwierigen Situation für den Konzern - wirklich etwas grundlegend ändern wollte respektive konnte.
Nach drei erstaunlich ereignislosen Monaten - im Grunde das ganze erste Quartal ohne neue Kameras - erwarteten Fachzeitschriften, Influencer und Kunden weltweit mehr. Jedoch dürfte in den Geschäftszentralen zuerst einmal Vorsicht und Abwarten angesagt sein. Denn wieder wurden die Lieferketten bei den Rohstoffen und dem Abtransport der produzierten Waren beeinträchtigt.
Neben den bekannten Platzhirschen Sony, Samsung und Omnivision bot nun auch die Firma SmartSens einen hochmodernen Fotosensor mit dual gain (und angeblich bis zu 19 Blenden Dynamikumfang) für Smartphones an, der bald in erste Produkte Eingang finden soll. Ob dies jemals in dedizierte Kameras Eingang findet, war unklar. Aber es belegte, dass moderne Technik nur noch für Smartphones und Überwachungskameras entwickelt wurde. Ferner sei darauf hingewiesen, dass Entwickler, Techniker und Smartphone-Hersteller sehr wohl die Notwendigkeit eines hohen und ständig weiter steigenden Dynamikumfanges sahen. Das widerlegte die seit Jahren auffindbare (bezahlte?) Propaganda (mancher Zeitschriften und Influencer), dass der Dynamikumfang angeblich unwichtig sei.
Seit einigen Jahren wurde es zur Unsitte, dass Interviews mit den Managern in Japan, welche meist auf der CP+ im Februar geführt worden waren, absichtlich erst Monate später veröffentlicht werden durften und dann nur in völlig entstellter Form, wobei man sie verkürzte und stark zusammenfasste sowie die Antworten angeblich logisch zusammenfasste (It has been edited for clarity and flow.
). Das war selbstredend beleidigender Unsinn, da die hochbezahlten und erfahrenen japanischen Manager oft jahrelang in den USA (an Universitäten) ausgebildet wurden und dort zudem jahrelang ihre Auslandserfahrung ableisten mussten. Sie können somit klar denken und auch auf Englisch verständlich kommunizieren.
Vor allem traf dies niemals auf den sehr sympathischen Firmeninhaber von Sigma zu, der erstens ein sehr gutes Englisch spricht und sich zweitens immer sehr offen über die wahren Probleme der Branche äußerte. Deshalb war es erstaunlich, dass er in einem Interview mitteilte, dass er nicht so optimistisch war, wie die anderen Kamera-Firmen: Einerseits lag es an der allgemeinen Politik und (Welt-)Wirtschaft, andererseits an der mangelnden Innovation der (dedizierten Kamera-) Branche. Letzteres war ein schwerer Vorwurf, den auch ich seit Jahren anbrachte. Allerdings lag es auch an den Kunden, welche den Kameraherstellern voraus sind. Das war ein weiterer heftiger Kritikpunkt an den japanischen Kameraherstellern, welcher im Klartext meinte, dass die japanischen Platzhirsche 'rückständig' sind. Der CEO von Sigma geht sogar von einer erneuten Schrumpfung des Marktes aus. Dies will er jedoch (wie ich) unterschieden wissen von der Ausbreitung der Fotografie insgesamt: Denn es werden viele Fotos weltweit gemacht, aber mit immer mehr unterschiedlichen Kameras - (abgesehen vom Hauptmarkt Smartphones) nun auch in Nischensegmenten. - Aufgrund der Inflation bei Rohstoffen, verarbeitetem Material / Zulieferteilen und Energiekosten prognostizierte er steigende Kunden-Preise sowie gleichzeitig abnehmende Firmenmargen - also sinkende Gewinne. Durch diesen Trend, der sich vor allem bei Qualitätsprodukten zeigt, werden weitere (arme) Fotografen aus dem Markt der dedizierten Kameras aussteigen.
Ganz anders waren die Aussagen der Manager von Canon in einem Interview: Völlig neue junge Zielgruppen würden als starker Trend in den Markt der dedizierten Kameras eintreten. Canon würde sich deshalb auf diese neuen Zielgruppen konzentrieren. Das halte ich im Übrigen für nachteilig für die bisherigen klassischen Fotografen, welche offenbar weiter an Unterstützung verlieren. Canon war optimistisch bezüglich der Stabilität des Kameramarkts. Man geht auch 2026 vom letztjährigen Wachstum von +6% aus. Bei (wie Canon es immer noch nennt) Kompaktkameras (Kameras mit fest verbautem Objektiv) sah man einen Weltmarkt von 4-5 Mio. Stück, wovon die japanischen Herstellern mit rund 2,4 Mio. Stück nur ca. 50% abdeckten. (Der Rest stamme wie früher von asiatischen Hersteller-Firmen). Darin sah man weiterhin das größte Wachstum auch für 2026. Deshalb sieht Canon nun Smartphones nicht mehr als Gefahr, sondern als Durchgangsstation (Gateway
) für vor allem Kompaktkameras. Allerdings sah man auch, dass die Produkte modisch und preiswert sein mussten, zumindest preiswerter als die heute teuren spiegellosen Systemkameras. Ferner sollen die Kompaktmodelle 'Spaß' machen. Deshalb will Canon sein gesamtes altes Produktangebot in dieser Kompaktkameraklasse wieder in der Produktion aufbauen. - Canon gab auch an, weiterhin KI zur 'Bildaufhübschung' zu verwenden, sofern es um die Behebung optischer Mängel oder die Bildqualität geht. Es ist interessant, dass Canon dies ganz nebenbei nun auch offiziell zugab (siehe RAW-Betrug und Moderne Objektive). Jedoch will man (derzeit) keine eigene KI-Bilderzeugung aus dem Nichts (GenKI) anbieten.
Ganz nebenbei noch der Hinweis, dass viele der angeblich professionellen Fotos der Fotofachzeitschriften von japanischen Managern eher aussehen wie polizeiliche Gegenüberstellungen von Straftätern zur Wiedererkennung durch Zeugen.
Wie es der Kameraindustrie ging, zeigte sich auch am Plan des Kameraherstellers GoPro, dieses Jahr weltweit 23% seiner Belegschaft zu entlassen, weil man erneut umstrukturieren musste.
Kurz darauf stellte GoPro seine neue 'Mission 1' vor , eine Video-Kamera mit 8K60, 50MP-Sensor, 10-Bit-Log und OpenGate auf einem 1-Zoll-Sensor.
Wie sehr sich der Schwerpunkt der technischen Entwicklung von der Fotografie auf die Videografie verlagert hatte, zeigten u.a. von den Foto-Fachzeitschriften gelobte Kühlsysteme für Video-Kameras vieler Hersteller.
Auch DJI brachte seine vierte Version der vor allem unter Influencerinnen beliebten Osmo Pocket 4 heraus. Basierend auf einem kleinen 1-Zoll-Sensor bot sie für 499 Euro viel Technik in einer leichten sowie kleinen und somit reisetauglichen Video-Kamera. Allerdings sei auf die zahlreichen Einschränkungen in den Fußnoten hingewiesen. DJI bot für 120 Euro Aufpreis zudem eine Creator Combo an, welche eine Weit-Winkel-Linse, das DJI Mikrofon Kit, ein Füll-Licht und ein Mini-Stativ beinhaltet. Insgesamt war das eine ernstzunehmende Konkurrenz für die vielen Vlogging-Kameras der klassischen Kamerahersteller.
Allerdings ging es der Video-Industrie nicht wirklich gut. Wie seit einem Jahr schon mehrfach in Gerüchten berichtet, wurde der deutsche Video-Kamera-Hersteller Arri (nach fast 110 Jahren in Familienbesitz) nun endgültig verkauft. Der Aufkäufer war Thomas Riedel, der Eigentümer der Riedel Gruppe, die als Spezialist im Bereich Audio/Video, Daten-Technologie sowie Video-Infrastruktur-Lösungen bekannt war. Zwar war sie mit rund 1.000 Mitarbeitern in Europa und Weltweit durchaus bekannt. Aber Arri wurde nur von der Person Thomas Riedel privat aufgekauft. Vieles blieb somit unklar.
Auch weltweit schritt die Konsolidierung der Video-Wirtschaft durch Fusionen und Übernahmen voran: So erwarb Kondor Blue die Firma Element Filters. Die Preise der neuen ND-Filter dürften manche Fotografen erstaunen: 1.450 US-Dollar netto für einen Satz. So ist das im Video-Bereich.
Die Optimierung für extreme Nischen wurde immer grotesker: Leica gab eine limitierte M11-P heraus - nur zur Eröffnung eines weiteren Geschäftes in Chicago.
Die L-Mount-Alliance konnte mit Freefly Systems Inc. wieder eine Firma für das eigene Bajonett gewinnen. Das spült Leica weitere Lizenzgebühren in die Kassen. Jedoch kümmerte sich jene neue Firma um absolute Nischenbereiche und nicht um den Kernbereich der Fotografie. Der Jubel mancher Fotofachzeitschriften (zweite Zeitschrift) war deshalb zumindest derzeit nicht wirklich begründet.
Wie schlecht es um die Kameraindustrie stand, zeigte ein Video eines Influencers, der Testberichte publizierte. Gerald Undone gab alle weiteren Kamera-Tests auf. Angeblich seien alle Kameras heute extrem gut - auch im Video-Bereich. Dabei zeigt er auch, wie 'bescheiden' sein Film-Studio eingerichtet ist. - Er ist als Influencer nach 10 Jahren so reich geworden, dass er es sich leisten kann, zukünftig nur noch bezahlte Werbung zu machen oder das, was ihm Spaß macht. Er war nur einer von vielen YouTube-Influencern, welche aufgaben. Der Rest versuchte sich mit (Pseudo-) 'Nachrichtensendungen' zu Kamera-Kleinstinfos und Kamera-Gerüchten zu retten. Denn neue Kameras oder neue Foto- respektive Video-Themen waren selten geworden. Der gesamte Bereich schien weltweit zunehmend 'abgegrast' zu sein.
Mitte April gaben Leica und der Sensorhersteller Gpixel eine neue (strategische) Partnerschaft bekannt. Die Fachpresse feierte dies entsprechend, auch wenn es keine Details oder gar fertige Produkte gab. Bei derartigen Kleinstserien wird das Endprodukt allerdings zumindest teuer. Ferner muss der technische Beweis einer New Era of Imaging
(eine neue Ära der Bilderzeugung) mit einer angeblich neuen Sensorgeneration erst noch erbracht werden. Denn die anderen Sensorhersteller waren bei wichtigen Punkten wie Bildqualität und Auslesezeit weit vorangeschritten.
Adobes Börsenwerte sanken seit zwei Jahren fast kontinuierlich und sehr viele eigene Kunden freuten sich sogar darüber. Schadenfreude ist jedoch oft kurzsichtig und kontraproduktiv. Denn letztendlich bezahlen die Kunden / Anwender die Zeche, wenn jener Konzern mangels Profiten die wichtigen (weil benötigten) Software-Produkte einstellt oder evtl. sogar insolvent würde. Zudem muss man sich auch den längeren Verlauf der Aktie ansehen. Denn z.B. im 20-Jahres-Überblick befand man sich noch immer auf sehr hohem Niveau. Allerdings hatte das Firmenansehen erstaunlich gelitten.
Das Magazin Vogue, das sich immer als Vorreiter bei Geldeinsparungen bei Fotografen und beim Einsatz moderner KI hervortat, stellte in einem Artikel im April klar, das sich die Fotografen anpassen müssen. Dies rief erwartbar sofort den Widerstand der lukrativen Branche der Modefotografie hervor. Vor allem Kosteneinsparungen, Effizienzsteigerungen, Zeitgewinne und erweiterte Kreativität der KI standen den alten (Standes-)Vorrechten der Berufsfotografen gegenüber. Sie forderten eine neue Politik zu ihrem Schutz und Gegenmaßnahmen gegen die KI sowie eine von der Politik gesteuerte Umgestaltung der 'Kundenerwartung' gegenüber menschlichen Fotografen (politische Umerziehung der Bevölkerung). Denn mittels KI kamen die Kunden nun zunehmend mit bereits ausgearbeiteten eigenen Ideen und klaren Vorstellungen, wie ihr Werbefoto auszusehen habe. Diese Demokratisierung der Bildgestaltung entzog jedoch den Berufsfotografen ihre Haupteinnahmequelle. Denn für diesen angeblich kreativen Teil verlangten sie am meisten Geld. Aber uneinig, unorganisiert und die meisten schon (heimlich) auf KI umgestiegen war der politische Einfluss und die reale Macht der Berufsfotografen eher gering. Da half auch das Wehklagen der gegen KI eingestellten Fotofachpresse wenig.
Für das angesehene US-Foto-Magazin DPReview wurde der laufende Betrieb der alten Technik zu teuer, sodass man sich zu einer Erneuerung des Internet-Auftrittes entschied. Diese ökonomische Entscheidung ist nachvollziehbar. Ob jedoch layout-technische Kleinigkeiten, wie die Umstellung der schwarzen Schrift auf weißem Hintergrund auf nun inverse Darstellung (weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund) mehr (neue sowie junge) Leser / Kunden und vor allem Werbefirmen anzieht? Auch die technisch einheitliche Codebasis für PCs und Smartphones (das habe ich bereits 2011 hier für meinen Auftritt durchgeführt) ist finanziell nachvollziehbar, deutete allerdings auf ein grundlegendes Problem hin: Viele Leser jenes Magazins schwenkten schon lange auf Smartphones um. Dedizierte Kameras oder die für deren Bildbearbeitung erforderlichen PCs lagen seit Jahren nicht mehr im Fokus der Leser - zumindest nicht als Alltagsanwendung. - Noch aussagekräftiger waren die vielen vorsorglich angebrachten 'Erklärungen' des Verlages, was alles für die alten Leser erhalten bliebe. Auch manche Kommentare belegten, dass viele alten Leser zumindest keine irgendwie gearteten Nachteile bei der Umstellung in Kauf nehmen wollten. Menschen sind 'Gewohnheitstiere' und die offenbar älteren Leser jenes Magazins würden auch kaum mehr umlernen wollen. Manche Kommentatoren gaben bereits klar an, dass sie andere Internet-Auftritte nach 'Verschlechterungen' mieden. - Da derart umfangreiche technische Umstiegsmaßnahmen immer schwierig sowie mit Anfangs-Problemen verbunden sind, darf man dem Verlag in den folgenden Monaten Glück wünschen.
Wie wenig sich in der Fotowirtschaft bewegte, zeigte sich an einem Artikel von PetaPixel, in welchem die neue Farbe des Kameragehäuses (Black Titanium Edition) hochgejubelt wurde. - Bezeichnender war schon eher, dass Panasonic diese Kamera um ganze 401 Dollar preiswerter anbieten musste, weil die Konsumfreudigkeit in den USA offenbar eingebrochen war. Mit neuer Farbe und immerhin -21% zum regulären Preis hoffte Panasonic, wieder Kunden zu gewinnen.
CNN veröffentlichte eine interessante Analyse über die Kaufsucht der Generation Z in den USA und England bei Retro-Luxusuhren. Dieselben Argumente lassen sich bei sogenannten Retrokameras verwenden: Neugier bezüglich unserer Kulturgeschichte
, Es hat etwas zutiefst Faszinierendes und fast schon Heiliges, ein Stück in den Händen zu halten und zu besitzen, das so viel durchgemacht hat.
- Also Nostalgie. Es knüpft an eine Zeit an, in der Dinge gesammelt oder für die Ewigkeit gemacht wurden
. Die Sehnsucht nach greifbaren und handfesten Gegenständen
. Selbst Kinder sind bereits davon fasziniert: Das ist genau so, wie es mein Opa / meine Oma früher hatte
- eine Verbindung zur Vergangenheit
, an der man selbst keinen Anteil haben durfte. Auch der Einfluss von Vorbildern (Schauspielern, Influencern etc.) ist für das Interesse an und dem Kauf dieser Gegenstände wichtig. Vor allem geht es vielen (insbesondere jungen) Kunden um das auffällige Design. Der Gegenstand brauch sogar nicht einmal zu funktionieren, er soll nur schön sein. Manchen Kunden macht es wirklich nichts aus, wenn eine Uhr [oder Kamera] nicht funktioniert, weil sie eigentlich nur das Armband [Schmuckstück am Handgelenk] haben wollen.
- Diese Kunden sind nicht an der Funktion der Uhren oder Retro-Kameras interessiert, sondern am dadurch erzielten Effekt und Ansehen in der Öffentlichkeit. - Das reicht sogar so weit, dass 14- bis 15-Jährige derartige analoge Uhren erwerben und dann sagen sie zu ihren Freunden: 'Ich weiß nicht einmal, wie man die Uhrzeit abliest.'
- Dasselbe gilt für die Bedienung vieler Retro-Kameras. - Das Ernüchternde an der ganzen Sache war eher, dass dedizierte Kameras eine absolute Nische darstellten und der Retro- sowie Sammlertrend dort nochmals eine kleinere Nische darin, sodass sich bisher offenbar niemand angesichts der Irrelevanz zu einer Untersuchung bereitfand. Dennoch wage ich die Prognose, dass der aktuelle Retro-/Sammel-Trend auch bei dedizierten Kameras - trotz Krise - noch eine Zeit weiter anhält, da jene reiche Schicht sich das (wie Schmuck) grundsätzlich leisten kann.
Selbst die größten Befürworter und Förderer von CAI mussten zugeben, dass auch 2026 - also mindestens 5 Jahre, nachdem der rein kommerzielle proprietäre Pseudo-Standard von Adobe vorgestellt und massiv beworben wurde - noch immer weniger als 1% der Nachrichten-Fotos und -Videos diese Kennzeichnung verwendeten. Das darf auch nicht verwundern, wenn man die damit verbundenen Kosten für den Fotografen / Videografen und vor allem den gigantischen zusätzlichen Aufwand kennt. Dies gilt umso mehr, als es inzwischen eindeutig sowohl praktisch als auch systemimmanent als unsicher nachgewiesen wurde. Dennoch versuchte PetaPixel wieder einmal es den dummen Fotografen anzudrehen, weil angeblich nur dadurch Sie zum Ruhm für Ihre Fotos gelangen können. Nur durch das nachgewiesen wertlose CAI würde man angeblich ein ruhmreiches Foto auch dem richtigen Autor zuordnen können. - Man fragt sich, wie dies die letzten 200 Jahre geschah. - Das war seit Jahren die Volksverdummung zur eigenen Gewinnmaximierung. Denn hinter CAI standen milliarden-schwere kommerzielle Interessen nicht nur der beteiligten Konzerne, sondern auch der dafür Werbung machenden Fachmagazine.
Die reißerische Fotofachzeitschrift PetaPixel fand wieder einmal einen Tester von Smartphones, der behauptete, dass Smartphones angeblich niemals in der Lage wären, dedizierte Kameras zu ersetzen. Dazu sollte man jedoch genau hören, was jener Tester zu welchem Smartphone sagt und vor allem wissen, dass er es mit seiner Sonder-Video-Kamera-Ausrüstung für über 100.000 Dollar vergleicht, mit der er selbst arbeitet. Hinzu kommt eine 'winzige' Einschränkung: Er behauptete dies seit Jahren nämlich nur für die wenigen 'hardcore photographers' respektive 'professional phtographers', die er nicht definiert. Aber vermutlich meint er reiche, leidensfähige Hobby- und Berufs-Fotografen mit viel Zeit (und faktisch in diesem Fall einer Hasselblad Mittelformat-Kamera, mit der er das Smartphone explizit im Video vergleicht). Denn die 4-6 Milliarden Smartphone-Besitzer auf der Welt, welche damit erfolgreich fotografieren und filmen, kann er nicht mehr meinen. Letztendlich erwähnt er auch ganz offen, dass beim Punkt Versatility / Vielseitigkeit die Smartphones schon lange gegenüber jeder dedizierten Kamera gewonnen haben. - Schließlich widerspreche ich ihm im Punkt Sensoren: Korrekt ist seine Aussage, dass alle Sensoren jährlich verbessert werden. Aber alle Sensortechnologie wird inzwischen nur noch und zuerst für Smartphones entwickelt. Bestenfalls findet sich diese Technologie Jahre später dann auch noch in dedizierten Kameras. Ferner wird mit Computational Photography (KI) die Bildqualität inzwischen in beiden Systemen erhöht - allerdings in Smartphones viel hochwertiger, weil sie wesentlich stärkere Prozessoren dafür besitzen. In dedizierten Kameras wurde sie in den letzten Jahren jedoch eher zur Kaschierung minderwertiger Objektive und schlechter Sensoren verwendet, für die man dennoch völlig übertriebene Preise verlangte. Siehe hierzu RAW-Betrug und Moderne Objektive.
Zum Monatsende (28. April 2026) sorgte Canon wieder einmal für Panik unter Fotografen: Ein sogenannter Service-Hinweis über das Verbot von kleinen wiederaufladbaren Lithium-Akkus schreckte viele auf. Einige Magazine griffen dies (mangels anderer Nachrichten) gierig auf. Da jene Lithium-Akkus mehr Energie und dazu noch schneller liefern als herkömmliche teure (AA-) Batterien, erzeugen sie auch mehr Abwärme, vor allem bei Dauerblitzen in schneller Folge. Das ist einfache Physik, welche schon seit Jahren bekannt war. Hier ging es nur wieder um den Ausschluss von Garantieleistungen. Das machten andere Blitzhersteller ähnlich. Jeder darf gerne wieder die alten, teuren, leistungsschwachen, langsam den Blitz ladenden Batterien (Alkali- oder Ni-MH-Batterien und -Akkus) verwenden, welche sich schlechter wieder aufladen lassen, unter dem lästigen Memory-Effekt leiden und oft auch schneller komplett ausfielen. D.h. sie führen zu Ausfällen in der Praxis, mehr Gewicht und letztendlich höheren Kosten sowie viel Ärger. Aber nur wenige Fotografen, welche überhaupt noch Blitzgeräte verwenden, werden dies tun. Denn die Nachteile sind derart gravierend, dass man seit vielen Jahren mit den Risiken einer größeren Hitzeentwicklung im 'Blitz-Dauerfeuer' im Sommer lebt. Im Winter hatte ich sogar mit ganzen Akku-Power-Packs aus vielen der kritisierten kleinen Lithium-Akkus und Serienblitz-Aufnahmen bei Nachtaufnahmen nie Probleme. Denn nicht die Akkus zeigen die begrenzende Wirkung, sondern die früher überhitzenden Blitzköpfe, welche im Sommer nur langsam herunterkühlen. Wie immer ist alles eine Güterabwägung. Es kommt auf die Beantwortung der Kernfrage der Fotografie an, ob man ein herausragendes Foto haben will, oder eben nicht. Ohne Hochleistungsakkus wird das bei Blitzlicht reine Glückssache bleiben. Letztendlich ging es nur wieder um Panikmache sowie neue Einnahmequellen, weil alle plötzlich alles neu kaufen sollten.
Durch den Krieg wurde die unvorstellbar großen sowie modernen KI-Projekte der Golfstaaten zumindest zeitlich zurückgeworfen, wenn nicht erheblich gestört. Alle dortigen Länder mussten sich zuerst einmal um deutlich mehr Waffen und massive Aufrüstung kümmern, um ihre Sicherheit wieder herzustellen. Denn auch deren Rechenzentren hatte der Iran (als eines der vielen Kriegsverbrechen an unbeteiligten Staaten) angegriffen.
Trotz der jahrelangen massiven Hetze vieler Foto-Fachmagazine und zahlreicher Foto-Verbände sowie Foto-Dachorganisationen, förderte eine weitere Umfrage unter Fotografen in den USA und Kanada im Dezember 2025 völlig andere Fakten zutage, welche nun auch die größten KI-Gegner nicht mehr völlig unterdrücken konnten. Es kommt nicht so sehr auf die freiwillige Angabe der vermeintlich über 80% Fotografen (in der freien Welt) an, welche ganz offen KI nutzten. Es ging 2026 nur noch um die (nachträgliche) Bestätigung, dass alle vorherigen Aussagen der KI-Gegner Wunschdenken waren. Wenn es um Geld oder Zeit geht - mit GenKI kann man viel Geld sowie Zeit einsparen -, dann setzt sich eine Erfindung durch. Auffällig war eher, dass es nicht nur die erwartbaren Berufsfotografen, sondern auch vor allem die fortgeschrittenen und anspruchsvollen Amateur-Fotografen betraf. Zudem waren (wie das oben verlinkte PDF der Studienergebnisse belegt) inzwischen fast alle Fotostile betroffen. Das war erstaunlich für nur rund 3 Jahre (Ende 2022: Erscheinen des ChatGPT bis Ende 2025 - dem Zeitraum der Umfrage), wobei erste brauchbare GenKI-Fotowerkzeuge erst 2023 herauskamen. Noch auffälliger war, dass es überhaupt nicht mehr um die Frage KI oder manuelle Fotoerstellung ging, sondern nur noch um die Häufigkeit der KI-Anwendung: Rund 2/3 aller Berufsfotografen und rund 1/3 der Amateur-Fotografen benutzten GenKI wöchentlich oder täglich. Das kam sogar viel schneller als selbst ich in meinen (wie immer heftig kritisierten) Prognosen seit 2023 vorgesehen hatte. Somit wird meine These von den immer übrig bleibenden 'Bio'-Fotografen, welche Fotos manuell herstellen, langfristig kaum mehr haltbar. - Letzteres liegt nicht daran, dass es Einzelne (wie mich) geben wird, welche bevorzugt manuell aufnehmen wollen, sondern dass bei einem derart schnellen Wandel es bald keine brauchbare Software mehr zur manuellen Bildbearbeitung ohne GenKI geben wird. Denn die anderen Amateure, mit weniger Ansprüchen fotografierten seit Jahren zunehmend mit JPEGs - sogar in teuersten (spiegellosen) Systemkameras. D.h. es fehlen überhaupt nicht mehr die (vermeintlich restlichen) 1/3 der Berufsfotografen oder die 2/3 der Amateure, welche angeblich bisher noch keine GenKI verwenden. Die Situation für Software-Hersteller ohne KI war somit 2026 bereits beängstigend. Ohne ausreichend Kunden wird keine neue Software mehr entwickelt - oder bestehende Software weiterentwickelt. Und ohne Software gibt es auch keine 'Bio'-Fotografen. Ein klares Nein auch zu der immer wieder vorgetragenen (sturen) Aussage, dass man dann eben mit der letzten Software-Version weiterarbeitet: Die meisten Software-Angebote waren gemietete Monats- oder Jahreslizenzen. Ohne dahinter stehender Firma, gibt es auch kein Abo, wodurch die Miet-Software die Arbeit einstellt. Bei den wenigen gekauften Versionen kommt es bald wieder zu einem Betriebssystemwechsel (wie Windows 10 auf 11 im Jahr 2025, und Windows 11 auf 12 im Jahr 2027), wodurch vieles nicht mehr oder zumindest nicht mehr optimal arbeitet, aber dafür definitiv unsicher und von außen angreifbar war. Auch die kostenlose Free-Software, also Open-Source, litt seit vielen Jahren und wird für Fotografen kaum mehr weiterentwickelt. Das beste Beispiel war gerade wieder einmal Gimp, das viele Details erneuerte, die jedoch nicht für Fotografen waren (auch, wenn sie dem Namen nach so klangen).
Hier noch ein Video eines Influencers, der zeigt, wie er als Berufsfotograf GenKI täglich nutzt, um damit Geld und Zeit zu sparen. Er besitzt dafür Gemini Ultra (eines der großen Large Language Models von Google) für in Europa fast 300 Euro im Monat, das jedoch hierzulande für mehr Geld weniger und verspätet enthält als die freien Versionen in der freien Welt. Ferner ist einiges davon bei uns in der EU und vor allem Deutschland offiziell sowieso in der Anwendung verboten. Deshalb spricht hier auch kaum jemand darüber, wenn er GenKI verwendet. Der bekannte Foto- und Video-Influencer behauptet, dass er für Aufgaben, welche in Photoshop 1 Stunde benötigen, mit GenKI in 10 Sekunden erledigt werden. Selbst, wenn dies übertrieben ist, zeigt es das Einsparpotential auf. Andere GenKI-Anwender geben durchschnittlich 90% Einsparung (Zeit und Geld) über alle Arbeiten beim Einsatz (in der freien Welt) an.
Generell für GenKI interessant war die Feststellung, dass immer mehr Anwender die allgemeinen GenKI-Werkzeuge auch für die Fotografie-Erzeugung verwendeten - also OpenAI ChatGPT, Anthropic Claude, Google Gemini etc. Sie waren zwar noch nicht so hochwertig wie die Spezialwerkzeuge. Aber erstens waren sie bereits Ende 2025 die zentralen Anlaufstellen, zweitens wurden sie mit den inzwischen fast monatlichen Neuerungen immer hochwertiger und drittens hatten die meisten Menschen in der freien Welt sie bereits. Ein Zusatzwerkzeug für besondere GenKI-Fotobearbeitung anzuschaffen, überlegt sich jeder Privatfotograf angesichts der hohen Gebühren. D.h. die Nischenanbieter mit GenKI-Spezialwerkzeugen werden es zukünftig generell immer schwerer haben. Das galt nicht nur für die Fotografie, sondern für alle Software und alle Dienstleistungen darum herum. Ganz besonders betraf dies die EU und Deutschland, welche sich auf diese Nischen spezialisiert hatte, weil sie (außer dem auf US-Servern trainierten) französischen Mistral sowieso nichts Brauchbares bei den großen Sprachmodellen hatten und zudem wieder einmal zu spät kamen. (Wer dies nicht glaubt, kann den Podcast über die angeblich deutsche KI-Firma Deepl anhören. Dort kamen Analysten zum gleichen Ergebnis.)
Anfang des Jahres prognostizierte ich, dass es bald KI-Software geben würde, welche man nicht mehr publiziert und sogar geheim hält. Nun hat früher als erwartet Anthropic einen Zwischenschritt eingeleitet: Sie machte extrem viel Werbung (also nicht geheim) für ein neues KI-Sprach-Modell namens 'Mythos', das angeblich so mächtig oder 'gefährlich' sei, dass man es vorläufig nicht publiziere. Anthropic ist jene aus angeblich moralischen Gründen bei deutschen KI-Gegnern so hoch angesehene Firma, weil sie sich gegen Forderungen des US-Militärs stellte. Sie liefere keine KI für vollautonome Waffensysteme, sondern fordere eine händische Überprüfung von Menschen, bevor Waffen eingesetzt werden. Ganz anders hingegen die so gelobte französische KI-Firma Mistral, welche exakt jene vollautomatischen KI-Kriegswaffen für die französischen Militärs herstellt - im klaren Verstoß gegen alle EU-KI-Gesetze und Vorschriften. Hinzu kommt, dass die Firma Anthropic dringend diese Werbung benötigt, weil sie im Sommer einen der größten Börsengänge der Welt plant. Alle weiteren Details zu dieser angeblich so mächtigen KI-Software, welche angeblich alle Software der Welt Hacken kann, erfahren Sie in jenem verständlichen deutschen Podcast. Das wirklich Negative an der ganzen Geschichte war, dass man nur US-Großkonzernen, aber u.a. keine deutschen Firmen und nicht einmal dem BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) einen Einblick gewährte. Deutschland hatte bei Anthropic somit einen Status erreicht zwischen Feind und technisch völlig irrelevant. - Peinlich wurde es jedoch für die angeblich so sicherheitsbewusste Firma Anthropic, als kurz darauf bekannt wurde, dass Hacker bereits nach nicht einmal einem Tag freien Zugang zu dem angeblich so geschützten 'Mythos' erhalten hatten, und die Firma dies dann auch noch herunterspielte.
Der chinesische Smartphone-Hersteller Huawei bot mit KI nun Vorschläge für Posen in Fotos an.
Da die KI im Bereich Foto und Video nicht mehr aufzuhalten war, gaben einige Fachzeitschriften und Dachverbände in den USA (z.B. The American Society of Media Photographers - ASMP, North American Nature Photography Association - NANPA, und PetaPixel) ihre seit drei Jahren vergebliche einseitige Hetze gegen GenKI (scheinbar) auf und wollten nun die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz selbst (beschränkend) mitgestalten. Dazu organisierten sie einige wenige (halb-) öffentliche Treffen, auf denen angeblich Fotografen und Videografen sich alle vierzehn Tage an die Hersteller wenden könnten. - Es blieb abzuwarten, ob dies Auswirkungen hat. Denn jene KI-Firmen standen im weltweiten Wettbewerb und hatten bisher keinerlei Rücksichten auf die Fotografen oder Videografen genommen.
Eine US-Studie unter Jugendlichen, welche wieder einmal zu ganz anderen Ergebnissen kommt, als alle manipulierten Befragungen in Deutschland und der EU zum Thema Soziale Medien und deren angeblich inakzeptablen Schäden für die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen. Während man hierzulande aus politischen Gründen KI mit den Sozialen Medien und am besten auch gleich noch mit jeder Smartphone-Benutzung bei Jugendlichen gesetzlich verbieten will, ist das in vielen Ländern anders. Es sind laut Studien eher die Erwachsenen, welche die Kinder scharf kritisieren und einschränken wollen.
Während die von den grünen KI-Gegnern dominierten deutschen Medien noch immer ohne Beweise behaupteten, dass Deutschland bei der Roboter-Forschung weltweit führen würde, schufen die Chinesen unleugbare Fakten, wie einen humanoiden Roboter, der schneller als jeder Mensch einen Halbmarathon lief. Binnen nur eines Jahres hatten die Chinesen alle Menschen und alle Länder bei der Roboter-Entwicklung (nicht nur der Forschung) hinter sich gelassen.
OpenAI stellte sein neues ChatGPT Images 2.0 vor. Die Verbesserungen lagen vor allem auf dem ökonomischen Gebiet des Arbeitsablaufes (Workflow). D.h. man konnte nun alles zusammen in jener Bildgenerierungs-KI erzeugen: also Fotos, Zeichnungen, Grafiken, Gemälde, Diagramme, Fließtexte, Schaubilder etc. und dann auch alles zusammen (wie beim Desk-Top-Publishing / Satz) in Form einer anspruchsvollen Zeitschrift (eines Magazins) oder sogar Buches, Fotobildbandes etc. publizieren. (Hier noch ein Video dazu.) Selbstverständlich funktionierte dies nun in dutzenden von Sprachen (in einem Bild) und mit allen denkbaren Medien. Es handelte sich nun um hochintegrierte Gesamt-Anwendungen / Arbeits-Systeme zur Prozessunterstützung auch in Arbeits-Gruppen. Sofern man diese mit den bezahlten Thinking-Versionen des Sprachmodells verknüpft / verwendet, dann werden die Ergebnisse genauer und man kann sich sogar gleichzeitig mehrere Varianten ausarbeiten lassen. Man kann sich (mit nur einem Prompt - Eingabebefehl) nun bis zu 8 logisch und inhaltlich zusammenhängende Gesamtwerke ausgeben lassen, die inhaltlich sogar aufeinander aufbauen. Die reine Fotoerzeugung mittels GenKI war schon lange abgehakt. - Zwar finden sich noch immer Probleme in Randbereichen wie u.a. bei winzigen Detailplatzierungen, die derzeit noch menschliche Nacharbeiten erfordern. Aber auch jene Schwächen will OpenAI in den laufenden Optimierungen der GenKI-Software noch verbessern.
Ende April wurde in einer Blitzaktion die Übernahme des einst hier von fast allen Medien hochgelobten aber seit Jahren dahindümpelnden und technisch immer weiter abgeschlagenen (angeblich) deutschen KI-Firma Aleph Alpha durchgeführt. Der kanadische KI-Konzern Cohere übernahm 90% von Aleph-Alpha, den Rest von 10% durfte die Schwarz-Gruppe um Lidl behalten. Aber selbst für die 10% Restanteil musste Lidl/Kaufland nochmals 500 Mio. Euro investieren, um die marode Firma zu retten. Faktisch war die Firma am Ende, nachdem der CEO 2025 aufgrund mangelnder Kompetenz zurücktreten musste und mindesten 50 Angestellte entlassen werden mussten. Kein einziges Ziel der angeblich so genialen EU-Strategie der Souveränität im KI-Bereich wurde wirklich erreicht, da Kanada nicht zur EU gehört und auch nicht EU-Recht unterliegt. Einige Analytiker sind sogar der Meinung, dass die Deutschen über den Tisch gezogen wurden, denn die kanadische Firma Cohere soll nur maximal die im letzten Jahr am Kapitalmarkt neu aufgenommenen 500 Mio. (vermutlich sogar wertlose kanadische) Dollar für 90% der Anteile der deutschen Firma überhaupt einbringen wollen. Nur weil der aktuelle dortige Premierminister minimale Schnittmengen im Kampf gegen die USA mit der EU teilte, war dies keine Langzeitgarantie, denn die nächste kanadische Regierung kann wieder eng mit den USA zusammenarbeiten. Dann wären alle EU-Daten wieder dort einsehbar. - Das Debakel war ein typisches Symptom für das Scheitern der EU bei KI, denn keine europäische Firma noch die EU wollte mit Aleph Alpha zusammenarbeiten oder sich gar an ihr finanziell beteiligen. Wie bei so vielem lieferte die EU auch bei ihrer angeblich auf dem Papier so ausgearbeiteten 'Strategie' für KI keine Umsetzung - nur leere Worte. Noch schlimmer für den Steuerzahler war, dass alles in Geheimverhandlungen ablief. Nicht einmal die Anteilseigner der Firma wurden vorab informiert. Da der Bundeskanzler der Übernahme bereits zugestimmt hatte, gab es auch keine kartellrechtliche Prüfung. Denn in Deutschland und der EU lief alles noch intransparenter ab als in den von unseren Medien kritisierten USA.
Ende April 'schockierte' Meta die Welt - jedoch nur diejenigen, welche keine Ahnung von moderner KI sowie deren Leistungen und Potentiale hatte. Trotz der schon entlassenen 2.000 Mitarbeiter dieses Jahr, werde man bereits im Mai 8.000 weitere Angestellte (10% der Gesamtbelegschaft) entlassen und zudem die geplanten Neuanstellungen für 2026 nicht durchführen. Meta plante, 2026 135 Milliarden US-Dollar in KI zu investieren. Denn die restlichen Mitarbeiter werden laut bereits früherer Ankündigung des CEO Mark Zuckerberg mehr Arbeit mittels KI bewältigen. Amazon will 16.000 Stellen wegen KI kürzen, Microsoft 8.750 über Entschädigungen loswerden und Snapchats Mutterkonzern will 16% (ca. 1.000) wegen KI entlassen. Derweil diskutierten in Deutschland die von Grünen und Linken kontrollierten Medien nach ihrem Siegeszug mit der Altersbegrenzung gegen soziale Netzwerke durch fast alle Parteien in Artikeln mit reißerischen Titeln Wieso Altersgrenzen für Social Media nicht reichen
bereits die nächste Stufe der Abwendung vom technischen Fortschritt im Internet. Als letztes aktuelles Vorbild wurde das Vorgehen der angeblich 'demokratischen' Türkei genannt. Denn dort müssen sich ab Herbst auch die Nutzer mit Ausweis und Klarnamen identifizieren - genau wie bei uns ab vermutlich Herbst über den elektronischen Personalausweis.
In China stellte DeepSeek sein neues KI-Modell V4 vor, das zwar nicht so gut war wie diejenigen der besten US-KI-Firmen, aber die weltweite Spitze bei Open-Source-KI darstellte, zudem auf einfacheren, langsameren sowie billigeren Chips lauffähig war und somit den Markt der ärmeren Länder dominieren würde. Das war der chinesischen politischen Führung sowieso lieber in ihrer außenpolitischen Offensive. Vergleichbar erfolgreiche Open-Source-Projekte in der EU gab es keine.
Die CIPA publizierte die Zahlen zum Monat März sowie die Grafik der Verschiffungen. - Je nach Browser-Einstellungen lädt es diese Dateien sofort auf Ihren PC in den voreingestellten Download-Ordner herunter, statt sie im Browser anzuzeigen.
Die März-Zahlen waren trotz der schwierigen Wirtschaftslage sehr hoch.
Die Gesamtzahlen der Produktion veränderten sich um: +16,9% im Vergleich zum März 2025 auf 767.717 Stück. Das waren über +152.000 mehr oder +24,7% als im direkt vorausgehenden Februar 2026.
Die Produktion der Kameras mit fest eingebautem Objektiv (früher Kompakt- und Bridge-Kameras) veränderte sich um: +40,3% im Vergleich zum März 2025. Das werte ich als negativen Schritt in die falsche Richtung. Auch eine monatliche Produktion von fast 237.000 dieser technisch den Smartphones unterlegenen Modelle halte ich für deutlich zu hoch. Vor allem war es eine weitere Steigerung von +31,9% oder über +52.000 zum vorausgehenden Februar 2026.
Die Produktion der DSRL-Kameras veränderte sich um: -23,9% im Vergleich zum März 2025. Aber es war ein Plus von +98,7% oder fast eine Verdopplung auf fast 53.000 Stück gegenüber dem direkt davorliegenden Februar 2026. Ob es ein wieder steigender Trend in der Produktion 2026 ergab, war noch unklar. Aber offenbar wollte kaum jemand diese alten Kameras mit Spiegel wirklich einstellen.
Die Produktion spiegelloser Kameras veränderte sich um: +14,3% im Vergleich zum März 2025. Das war mit fast 478.000 Stück das höchste jemals registrierte März-Ergebnis für spiegellose Kameras. Aber auch im Vergleich zum direkt vorausgehenden Februar 2026 war es ein hoher Zuwachs um +16,7%.
Die Gesamtzahlen der weltweiten Verschiffung veränderten sich um: +9,4% im Vergleich zum März 2025 auf nun 714.498 Stück. Aber es waren auch +18,1% oder fast +110.000 Stück im Vergleich zum direkt vorausgehenden Monat Februar 2026.
Die Gesamtzahlen der Verschiffung nach Europa veränderten sich um: +11,1% im Vergleich zum März 2025 auf über 151.000 Stück. Und es waren auch +3,7% oder über +5.000 Stück im Vergleich zum direkt vorausgehenden Monat Februar 2026.
Die +7,4% höheren Produktionszahlen im Vergleich zur Verschiffung im März 2025 waren nicht mehr ausgeglichen: Offenbar wurde die Überproduktion in die eigenen Lager verschoben. Das belegte u.a. auch der Quartalsbericht von Canon.
Im März nehmen die Produktionszahlen zum März meist drastisch (+22,4% im langjährigen Mittel) zu. Wir hatten im März 2026 eine etwas höhere Steigerung um +24,7% zum Vormonat Februar 2026 zu verzeichnen. Das spiegelte den erstaunlichen Optimismus der Kamerahersteller - trotz der schwierigen Wirtschaftslage.
Fazit: Das war somit insgesamt bisher ein aus Sicht der Hersteller positives Jahr 2026: Es wurden mehr Kameras als im Vorjahreszeitraum produziert (+16,2%) und verschifft (+8,0%). Es waren bei den spiegellosen Kameras (+20,2%) und den Kameras mit fest verbautem Objektiv (+31,0%) mehr. Und bei den DSLRs wurde mit insgesamt nur -40,6% die Produktion nur wenig gedrosselt - jeweils im Vergleich zum Vorjahres-Ergebnis im Vergleichszeitraum 2025. Nach Europa wurde insgesamt 2026 bereits +15,9% verschifft. Nach China wurden bisher -11,2% verschifft und in die USA +0,2% als im Vergleichszeitraum 2025. Somit zeigten sich die beiden Hauptmärkte China und USA erstaunlich schwach. Hingegen florierten die Märkte in Japan (+31,6%) und Rest-Asien ohne China sowie Japan (+23,4%) bisher. Allerdings sei davor gewarnt diese ersten drei Monate auf das ganze Jahr hochzurechnen. Die japanischen Hersteller sind dafür bekannt, dass sie auf Krisen langsam reagieren. D.h. die März-Produktion wurde nicht gedrosselt (vom Krieg beeinflusst) und die Verschiffung bisher nur etwas reduziert respektive eher in andere Regionen umgeleitet. Das dürfte sich in den Zahlen der Folgemonate zumindest etwas ändern. Denn der Krieg im Nahen Osten war trotz trügerischer Waffenruhe noch nicht beendet und vor allem die ökonomischen Folgen der Sperrung der Schifffahrt durch die iranischen Terrormilizen in der Straße von Hormus waren definitiv noch lange zu spüren - evtl. das ganze Jahr hindurch.
Die dazugehörenden Grafiken 2026 mit Erläuterungen der Detailzahlen.
Ab Ende April lieferten die Konzerne ihre Quartalsberichte und die meisten ihre Jahresabschlussberichte ab. Die Erwartungen waren vorab gemischt:
Einerseits würden die meisten Konzerne nominal blendende Jahresbilanzen in Brutto-Yen-Werten vorlegen - eventuell erneut die besten der Konzerngeschichte. Ende April 2026 war der schwache Kurs des japanischen Yen auf ca. 186 zum Euro und fast 160 zum US-Dollar abgestürzt. Die kaum berechtigte Euphorie über die guten Bilanzzahlen wird folglich in weiten Kreisen keine Grenzen kennen. Aber angesichts der weltweit schwierigen politischen und ökonomischen Lage könnte das erste Quartal für sich alleine betrachtet trügen. Denn zwei Monate davon herrschte 'Frieden' respektive der seit 2022 komplett 'eingepreiste Krieg'. Erst ab März waren langsam leichte negative ökonomische Einflüsse erkennbar, welche sich erst im April verschärften.
Seit mindestens drei Jahren deutete sich an, dass die Bilanzzahlen des Bereiches Imagings zunehmend an Aussagekraft verlieren: Der Bereich wurde derart diversifiziert sowie mit Spezialvideo-Kameras für Kino und Kabel-/Bezahl-Fernsehen sowie Überwachungskameras vermischt, dass man über die klassischen dedizierten Kameras kaum mehr etwas aussagen kann. Somit wird auch jeder derart diversifizierte Bereich Imaging überleben. Dies gilt umso mehr, als zahlreiche weitere Bereiche wie Automotive (Kameras für alles, was fährt, schwimmt, taucht, fliegt), Robotik (vor allem in der Industriefertigung), VR (Virtual Reality), AR (Augmented Reality), Content-Vermarktung, Service rund um Imaging und Überwachung, Medizin, Cloud-Dienstleistungen etc. stetig weiter anwachsen. Bei zahlreichen Firmen kommen dann noch eigene Smartphones oder zumindest die Zusammenarbeit mit Smartphone-Herstellern dazu.
Noch gravierender ist allerdings die inzwischen unleugbare Abwendung aller Kamerahersteller von den Fotografen: Sie entwickeln und produzieren inzwischen nur noch Video-Kameras, die man höflich derzeit noch Hybrid- oder Vlogging-Kameras nennt, deren Schwerpunkt jedoch auf dem Videobereich liegt. Somit sagen selbst die Kernzahlen der angeblich produzierten Kameras nichts mehr über den Nutzen für die Fotografen aus. Denn die klassischen Fotografen hatten die Manager abgeschrieben.
Zur KI und GenKI wird man weiterhin vermutlich nur Worthülsen finden. Die meisten Firmen werden sich mit der wertlosen Technik CAI (vergeblich) aus der Schlinge zu ziehen versuchen. Eigene, neue, oder wirkungsvolle Gegenmaßnahmen oder gar gemeinsame Gesamtstrategien sind nicht mehr zu erwarten.
Daraus folgt, dass nicht nur die Konzerne überleben, sondern es auch weiterhin sogar die Unter-Unter-Bereiche Camera geben wird. Faktisch rutschte schon seit Jahren dieser reine Kamerabereich immer tiefer in der Hierarchie oder wurde mit vielen anderen Bereichen zusammengelegt. Die Aussagekraft für die Fotografen wird somit 2026 ziemlich uninteressant sein.
Ferner werden alle viele Manager vage Aussagen zum Krieg im Nahen Osten, der Sperrung der Straße von Hormus durch den Iran für Öl- und Erdgaslieferungen, der daraus entstehenden Inflation, den noch immer herrschenden Zöllen sowie den weltweiten Sanktionen machen und darauf letztendlich bei der nächsten Jahresabschlussberichterstattung ihre eigenen Managementfehler schieben. Schuld will kein japanischer Manager für die eigenen Fehler übernehmen. Denn man darf nie vergessen, dass Quartalsberichte zunehmend Marketing und PR sind. Bei dieser Gelegenheit will man die eigene Firma und als Manager seine eigenen Leistungen besonders positiv vor der zahlreich erschienenen Presse darstellen.
Canon publizierte als erste große Fotofirma die Ergebnisse für das 1. Quartal, wobei hier das Geschäftsjahr mit dem Kalenderjahr übereinstimmt. D.h. die Zahlen betreffen die Monate Januar bis März 2026 einschließlich. - Manche nennen dieses Q1 auch das Winter-Quartal.
Bitte beachten Sie, dass die Angaben in YEN sind. Der Wechselkurs Ende April betrug ca. 186 zum Euro. Der Yen war gegenüber dem Euro weiter geradezu abgestürzt. Gegenüber US-Dollar sankt er auf 160. Um ein ungefähres Gefühl für den Yen zu erhalten, sehe ich YEN wie Cent und kalkuliere überschlagsmäßig 1/100. Danach muss man das Ergebnis inzwischen nochmals fast halbieren.
Obwohl Canon seit seinem ersten Quartalsbericht 2023 ebenfalls begann, immer mehr um den heißen Brei herumzureden, werden dennoch zahlreiche Details umfassender erwähnt als bei anderen Firmen. Deshalb gehe ich hierauf im Folgenden auch ausführlicher ein, jedoch nur noch beim Unterbereich Imaging.
Canon gibt einen durchschnittlichen Wechselkurs für das 1. Quartal 2026 von 152,41 Yen gegenüber dem US-Dollar an und 160,51 Yen gegenüber dem Euro. Bitte beachten Sie, dass bilanztechnisch dies anders berechnet wird als mein oben angegebener Vergleichswert für Ende April 2026. Die Differenz zum durchschnittlichen Wechselkurs zum ersten Vorjahresquartal Q1/2025 wird mit (Abwertung des Yen) gegenüber dem Dollar +4,54 Yen (Abwertung) und +23,13 Yen (Abwertung) gegenüber dem Euro angegeben. Aber dazu käme noch die ca. 3% Inflation, welche man berücksichtigen müsste. Ferner waren auch die weiteren Annahmen zu Kursentwicklungen extrem optimistisch bis unrealistisch: 150 Yen zum US-Dollar und 175 Yen zum Euro für die drei Rest-Quartale 2026.
Der Konzern-Umsatz betrug: 1.093,653 Mrd. Yen = +3,3% zum Vorjahresquartal (Q1/2025). Das war nominal (in Yen-Brutto-Werten) das höchste Umsatzergebnis in der Geschichte des Canon-Konzerns im ersten Geschäftsquartal. Aber durch die Abwertung des Yen bereits (ohne Inflation) ein Rückgang. Canon gibt selbst 15,2 Mrd. Yen reinen Währungsgewinn an.
Der Operative Gewinn betrug: 71,370 Mrd. Yen = -26,1% zum Vorjahresquartal (Q1/2025). Aufgrund der Yen-Abwertung und der Inflation sah es real noch schlechter aus. Canon gibt selbst 4,6 Mrd. Yen reinen Währungsgewinn beim operativen Gewinn (alleine gegenüber US-Dollar und Euro) an. An anderer Stelle sprach man sogar von insgesamt 18,7 Mrd. Yen reinem Währungsgewinn bei diesem Operativen Gewinn. - Aber es war immerhin noch ein satter Gewinn.
Der Free Cash Flow des Konzerns brach in Q1/2026 drastisch ein auf -32,880 Mrd. Yen. Dennoch erwartet man für das Gesamtjahr sogar eine deutliche Steigerung des Free Cash Flow auf 330 Mrd. Yen (ca. 1/3 mehr als im Vorjahr).
Der Lagerbestand im Gesamtkonzern erhöhte sich von Ende Dezember 2025 von 840,445 Mrd. Yen auf 913,690 Mrd. Yen Ende März 2026 (+8,7%). Das war nicht so gut und könnte bereits die sich abflachende weltweite Nachfrage andeuten.
Canon machte dazu folgende Aussagen:
Seit der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres zeigte der Trend, dass Kunden Investitionen aufgrund zusätzlicher US-Zölle und steigender geopolitischer Risiken - verschärft durch die sich verschlechternde Lage im Nahen Osten - aufschoben, auch im ersten Quartal keine Anzeichen einer Entspannung. Infolgedessen blieb der Umsatz vor allem im Druck[er]bereich schwach.
Nach Regionen betrachtet gingen in Europa - einschließlich des Nahen Ostens - und in den Vereinigten Staaten, die Konfliktparteien sind, die Unternehmensinvestitionen und der private Konsum zurück, was zu einem Umsatzrückgang führte.
In Japan, China und anderen Teilen Asiens blieb der Umsatz hingegen stabil.
Somit lief es insgesamt im ersten Kalender-Quartal 2026 für den Gesamtkonzern durchwachsen gut.
Im Bereich Imaging (nur external customers) betrug der Umsatz: 245,805 Mrd. Yen = +16% gegenüber dem 1. Quartal des Vorjahres 2025 - Der Operative Gewinn betrug: 27,767 Mrd. Yen. = - 11,1% gegenüber dem 1. Quartal des Vorjahres 2025. - Das war somit ein durchwachsenes Ergebnis: höherer Umsatz (auch in der jeweiligen Original-Landeswährung) aber geringere Gewinne.
Vorsicht: Diesmal verschleierte Canon viele verbale Aussagen damit, dass man sich explizit auf das gesamte zweite Halbjahr 2025 und die ersten drei Monate 2026 bezog, also einen Zeitraum von 9 Monaten. Das hat somit nicht immer etwas mit dem reinen ersten Quartal zu tun. Hinzu kommt der Umstand, dass das erste Quartal im Vorjahr (also die Bezugsbasis mit den Vergleichswerten) eher mäßig gut verlief.
Für das erste Quartal 2026 hielt man beim Imaging fest:
Trotz der weltweiten Unsicherheit blieben die Kameraumsätze stabil, da neue Nutzer auf den Markt drängten, und die Nachfrage nach Netzwerkkameras stieg weiterhin stark an, was zu einem zweistelligen Umsatzwachstum der Imaging Group führte.
- Das verlief gegen den Trend und belegte, dass sich die reichen Kamerakäufer von der allgemeinen Wirtschaft abgekoppelt hatten.
Im gesprochenen Vortragstext hielt man beim Imaging fest:
Was die Veränderungen bei den Absatzmengen und im Produktmix betrifft, so stieg der Absatz von Kameras und Netzwerkkameras.
- Steigende Stückzahlen waren primär positiv, aber ... es kommt darauf an, welche Kameraklassen das waren (siehe unten).
Im Bereich Imaging Group stieg der Umsatz mit Kompaktkameras deutlich an, da die Produktion als Reaktion auf die starke Nachfrage und einen erheblichen Auftragsrückstand hochgefahren wurde. Insgesamt stieg der Kameraumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13%, gestützt durch die anhaltend starke Entwicklung bei spiegellosen Einsteigermodellen und das Wachstum bei den spiegellosen Vollformatkameras, angeführt von der im November letzten Jahres eingeführten EOS R6 Mark III.
- Somit waren Kompaktkameras (teure Retro-Modelle), billige Einsteiger-Kameras (später als EOS R50 V, EOS R50 und EOS R100 genau benannt) und immer zuerst sich gut verkaufende Neumodelle die wahren Zugpferde.
Bei den Netzwerkkameras konnten [Überwachungskameras] wir angesichts der anhaltend steigenden weltweiten Nachfrage den Absatz vor allem in Europa und den Vereinigten Staaten ausweiten, was zu einem Umsatzanstieg von fast 20% führte und die seit dem vierten Quartal des Vorjahres zu verzeichnende starke Entwicklung fortsetzte.
- Das klingt schön. Siehe hierzu jedoch ebenfalls die Aussagen zur abnehmenden Rentabilität unten.
Infolgedessen erzielte die Imaging Group insgesamt einen Umsatzanstieg von 15,9% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
- Das ist (beim Umsatz) insgesamt sehr gut für das sonst eher schwache erste Jahresquartal. Aber siehe auch hierzu die sinkenden Gewinne (oben und unten).
Bei den anschließenden Fragen gab Canon die Auskunft:
Im Bereich Imaging führte ein Anstieg des Anteils von Einsteigerkameras und im Bereich Industrial der Großeinkauf preisgünstigerer Produkte durch Großkunden zu einer geringeren Gesamtrentabilität.
- Einerseits bestätigte Canon erneut seinen großen und wachsenden Anteil an Billigkameras, deren Nachfrage bei Endkunden litt. Vor allem waren dort aufgrund von weiteren Rabatten die Gewinne gering. Und bei den Überwachungskameras wurden zunehmend auch billigere Produkte von der Industrie gekauft oder eben der Preis gedrückt. D.h. die Rentabilität war nicht mehr so gut. Das zeigte sich auch an den zwar steigenden Umsätzen aber gesunkenen Gewinnen oben. Fazit: Das Geschäft wurde für Canon im Imaging bereits im ersten Quartal 2026 deutlich härter.
Unangenehm wurde folgende Frage:
Warum haben Sie Ihre Prognose für den Jahresabsatz von Kameras von 2,95 Millionen Stück auf 2,90 Millionen Stück gesenkt?
Seit der Weihnachtssaison im vergangenen Jahr sind die Umsätze der Kamerahersteller, darunter auch Canon, schwächer ausgefallen als erwartet. Infolgedessen sind die Lagerbestände auf dem Markt leicht angestiegen, und in Verbindung mit den Auswirkungen der Lage im Nahen Osten haben wir unseren Ausblick nach unten korrigiert.
- D.h.: Komplett wird sich 2026 der Kameramarkt vermutlich nicht von der Gesamtwirtschaft abkoppeln können. Aber Ende April war man insgesamt noch extrem optimistisch, dass die reichen Kunden fast alles abkaufen würden. Denn die von Canon prognostizierten -1,7% (verschiffter) Kameras im gesamten Jahr waren geradezu lächerlich.
Im Unterbereich Cameras betrug der Umsatz 133,9 Mrd. Yen. Das waren +13,4% gegenüber dem Vorjahresquartal (Q1/2025).
Im Unterbereich Network Cameras & Others betrug der Umsatz 112,0 Mrd. Yen. Das waren +19,1% gegenüber dem Vorjahresquartal (Q1/2025).
Auch Canon gibt keine Aufschlüsselung des operativen Gewinnes dieser Unterbereiche mehr an.
Konkret gab man (auf Zehntausenderstellen gerundet) 540.000 verschiffte Systemkameras für das erste Quartal 2026 an. Im ersten Quartal 2025 waren es (auf Zehntausenderstellen gerundet) 530.000 Stück. Canon beziffert das Wachstum mit gerundet +2%.
Vorsicht: Auch Canon begann schon 2023, vermehrt mit den Texten und Interpretationen der Gesamtzahlen zu tricksen. Das meinte ich mit zunehmend wertlosen Bereichskennzahlen. Wenn die Bereiche (Imaging) so viele Unterbereiche / Abteilungen mit so vielen Produkten und vor allem neuen Dienstleistungen beinhalten, dann sagen die Gesamtzahlen nicht mehr viel über die Einzelprodukte aus. Dann kann man leicht mit vagen Sätzen manipulieren, die man zudem wachsweich aus dem Japanischen ins Englische übersetzt.
Der Etat für Forschung und Entwicklung (F&E, R&D, Research and Development) stieg im Imaging nominal von 24,746 Mrd. Yen (Q1/2025) auf 33,019 Mrd. Yen (+33,4%) im ersten Quartal 2026 an. Das klingt nominal gut und lag über dem Währungsverfall (in US-Dollar für derartige Dinge) und der Inflation.
Aber der gerne übersehene Umstand liegt darin, dass inzwischen fast alles Geld in die neuen Bereiche fließt: VR (Virtual Reality), MR (Mixed Reality), 3D und XR, Volumetric Video (3D-Video), New Concept Cameras und IP-Remote Cameras (Roboter-Systeme), Advanced Surveillance Ultra-high-sensitivity Cameras sowie Video-Analysis, Video-Edition, Infrastructur, Inspection SaaS (Hardware und Dienstleistungen für Firmen und Sicherheitsdienste), Smart Mobility, Component Solutions etc. Der Rest fließt in die Weiterentwicklung der Video-Kameras. Für klassische zweidimensional arbeitende Fotokameras bleibt folglich nur wenig übrig, da man sie für ausentwickelt hält und die klassischen Fotografen sowieso bereits weitgehend abgeschrieben hat.
Bei den Lagerbeständen des Imaging sah es schlecht aus: Von Ende Dezember 2025 mit 170,3 Mrd. Yen stiegen die Bestände auf 214 Mrd. Yen um immerhin +25,7% an. Auch in Produktionstagen verschlechterten sich die Zahlen von 53 Ende Dezember 2025 auf 68 Tage Ende März 2026 - immerhin +28,3%. Damit war der letztjährige kontinuierliche Abbau der Lager zu Ende und wurde umgekehrt. D.h. die Überproduktion wanderte im ersten Quartal wieder in die Zentrallager. Das sehe ich negativ, weil man die Produktion nicht im vollen Umfange an die Nachfrage anpasste. Zwar ist das erste Quartal tendenziell umsatzschwach. Aber im Jahr 2026 traf das angesichts der Verkaufszahlen nicht zu. D.h. die Überproduktion (zumindest bei Canon) war enorm im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Zwar lag ein Teil der erhöhten Werte in Yen an der Abwertung des Yen. Die noch drastischer angestiegenen Lagerbestände in Produktionstagen widerlegen allerdings weitergehende Falschinterpretationen. Eine derartige Überproduktion in einer Krisenzeit ist risikobehaftet.
Um es deutlich zu sagen: Selbst Canon (siehe unten) erwartet einen geringeren Absatz in Stückzahlen. Deshalb muss die Produktion sinken. Ansonsten laufen die Zentrallager ganz schnell nicht nur voll, sondern über. Denn im ersten Quartal lief das Geschäft laut Canons Managern unerwartet gut. Deshalb ist es nicht sicher, dass große Lagerbestände in den Folgequartalen so einfach abverkauft werden können. Bitte beachten Sie: Der Konzern kann die Zentrallager durch (bilanzierte) Verschiffung räumen, indem er sie den Tochterfirmen in den Weltregionen sowie anderen Großabnehmern etc. aufzwingt. Aber dadurch sind die Produkte noch lange nicht an bezahlende Endkunden verkauft.
Canon gibt an, dass man sich angeblich die meisten Speicherchips für die Jahresproduktion 2026 gesichert hätte. Dennoch kalkuliert man dafür insgesamt für den Konzern 50 Milliarden Yen Mehrkosten ein. Beim Imaging erwartete man 2026 alleine durch die gestiegenen Preise bei Speicherbausteinen 20 Mrd. Yen Mehrkosten bei den Cameras und nochmals 10 Mrd. Yen bei den Überwachungskameras. Die Aussage dazu : Wir werden diesen Auswirkungen durch Preiserhöhungen, Kostensenkungen und Ausgabenkontrolle begegnen
war deutlich. Das wird definitiv zu Preiserhöhungen vor allem in Europa führen. Dabei hatte Canon mögliche Steigerungen der Rohstoff- (vor allem ölbasierte Zulieferteile) und Transportkosten extra noch überhaupt nicht berechnet. Man ging (mehrfach verklausuliert angegeben) insgesamt sowieso extrem optimistisch von einer Problemlösung der Weltwirtschaftslage ab ca. Juni aus. Weder bei der Inflation, den Ölmengen, den Ölpreisen, den Lieferengpässen aus dem Persischen Golf und schon gar nicht bei Speicher-Chips lagen jedoch meine und die Ansichten aller Analysten so optimistisch.
Grundsätzlich schienen die gesamten Prognosen von Canon wertlos, da man offen zugab: die Faktoren bleiben ungewiss und schwer vorherzusagen
. Man wollte sich absichtlich nicht festlegen.
Der Gesamtkonzern erwartete Ende April für 2026 einen Gesamtumsatz von 4.765 Mrd. Yen. Das entspricht einem Wachstum von +3% nominal gegenüber dem Vorjahr. Das war identisch zur Prognose im Januar 2026. Das lag jedoch m.E. nur an der extremen Abwertung des Yen.
Der Gesamtkonzern erwartete für 2026 einen operativen Gesamtgewinn von nur noch 456 Mrd. Yen. Das entsprach den (Brutto-) Werten des Vorjahres 2025. Aber im Januar hatte man noch 479 Mrd. operativen Gesamtgewinn erwartet. D.h. das Management senkte beim Gewinn seine Jahresgesamterwartungen ab.
Für das Imaging war man sehr optimistisch:
Im Bereich Imaging, beginnend mit Kameras, wollen wir trotz Faktoren wie der sich verschlechternden Lage im Nahen Osten und steigender Speicherpreise den Absatz von Kameras steigern, indem wir auf der starken Nachfrage nach Einsteigermodellen bei neuen Kamerakäufern, insbesondere jüngeren Kunden, aufbauen und gleichzeitig das Angebot an Vollformatkameras ausbauen. Bei den Kompaktkameras streben wir eine deutliche Umsatzsteigerung an, indem wir die Produktion künftig weiter ausbauen.
Bei den Netzwerkkameras [Überwachung] wird erwartet, dass sich das starke Marktwachstum neben der Nachfrage im Sicherheitsbereich fortsetzt, unterstützt durch die Ausweitung auf eine Vielzahl von Anwendungsbereichen. Vor diesem Hintergrund streben wir für die Imaging Group insgesamt eine Umsatzsteigerung von 9,8% an.
Den gesamten Weltmarkt im Jahr 2026 für Systemkameras schätzte Canon auf rund 6,6 Millionen Geräte. - Das waren nur 100.000 Stück weniger als im extrem erfolgreichen Vorjahr 2025 und insgesamt nur -1% - trotz aller negativen Rahmengbedingungen für 2026. Somit geht auch Canon von einer weitgehenden Abkoppelung des Kameramarktes von der sonstigen Wirtschaft aus. Insbesondere geht Canon von einer starken Nachfrage nach Einsteigerkameras
- vor allem Vlogging-Kameras - aus, welche junge Menschen kaufen sollen: Wir gehen davon aus, dass die Zahl der neuen Kameranutzer weiter steigen wird
. Das war Optimismus pur.
Dem Konzern ging es im ersten Quartal noch gut, trotz der weltweiten Turbulenzen. Aber man war insgesamt unsicher, hielt allerdings dennoch an der extrem hohen Produktion fest. GenKI spielte keine Rolle.
Beim Objektivhersteller Tamron fällt (wie bei Canon) das Kalenderjahr mit dem Geschäftsjahr zusammen. Vorsicht: Tamron verschleiert viele Details in immer wieder anders aufbereiteten Zahlen für u.a. Eigenprodukte und OEM-Ware/-Fremdprodukte/-Objektive für andere Kamerahersteller sowie in Wechselobjektive für Systemkameras und andere Objektive oder Objektive für DSRLs und spiegellose Kameras - oder wirft dies alles in irgendwelchen Gesamtzahlen zusammen. Hinzu kommen die drei Bereiche: Foto- und Filmkameras (eher Stagnation respektive Rückgang), Überwachungs- und Industriekameras (Wachstum) sowie der moderne Bereich der Automotive-Kameras (Wachstum).
Tamron veröffentlichte erstaunlich schlechte Quartalszahlen für das 1. Kalender-Quartal 2026, welches auch das 1. Geschäftsquartal im ganzen Geschäftsjahr ist: 18,485 Mrd. Yen Umsatz (-5% im Vergleich zum Vorjahresquartal) und 3,441 Mrd. Yen operativer Gewinn (-18,7% im Vergleich zum Vorjahresquartal). Man senkte deshalb auch die Erwartungen für das erste Halbjahr ab, behielt jedoch die Gesamtjahresprognosen bei. D.h. das dortige Management ging am 1. Mai noch davon aus, dass es sich nur um eine kurzzeitige Delle handelt. Die Gründe des schlechten Ergebnisses sah man in hohen Materialkosten, anhaltender Inflation sowie steigenden Arbeitskosten.
Bei den Fotoobjektiven insgesamt sah es hingegen gut aus: Märkte für Spiegelreflexkameras und Kameras mit Wechselobjektiven: Sowohl beim Absatz als auch beim Umsatz wurde ein anhaltendes Wachstum verzeichnet, das durch die starke Nachfrage insbesondere nach spiegellosen Kameras gestützt wurde.
Überwachungs- und FA-Märkte [Factory Automation - Objektive für Industrieanlagen / Fertigung] : Der Überwachungssektor bleibt stabil, angetrieben durch die Nachfrage nach hochauflösenden Produkten. Die Nachfrage im FA-Sektor hat sich nach Abschluss der Lagerbestandsanpassungen erholt.
Markt für Automobilkameras: Anhaltendes Wachstum, angetrieben durch die steigende Nachfrage nach fortschrittlicher Sensorik, unterstützt durch die breite Einführung von ADAS.
Zu den Fotoobjektiven hielt man fest: Eigenmarkenprodukte: Insgesamt anhaltendes Wachstum, trotz regionaler Unterschiede.
Europa: Kehrte zu positivem Wachstum zurück und erholte sich von der seit dem zweiten Halbjahr des Vorjahres anhaltenden Schwäche; erzielte ein zweistelliges Umsatzwachstum.
USA: Beibehaltung des im zweiten Quartal 2025 eingeleiteten Wachstumstrends; die Geschäftsentwicklung blieb weiterhin stark.
Japan: Das Umsatzwachstum lag über dem Marktwachstum.
China: Deutlicher Rückgang aufgrund übermäßiger Lagerbestände auf dem Markt.
- Das war das übliche Bild in China: Alle hatten dort von einem endlos weiter wachsenden Markt geträumt. Tamron musste dort bei den Eigenprodukten nach dem bereits mäßigen 1. Quartal 2025 (-15%) nun im 1. Quartal 2026 nochmals -57% Umsatzeinbuße hinnehmen.
OEM [Tamron produziert Objektive für zahlreiche andere Kamerahersteller, welche unter deren Namen vertrieben werden]: Die anhaltende Absatzschwäche bei bestimmten Modellen, die bereits im zweiten Halbjahr des vorangegangenen Geschäftsjahres [2025] einsetzte, belastet die Gesamtleistung des Segments.
Betriebsergebnis: Unter Druck durch die erheblichen Auswirkungen des Umsatzrückgangs. Zusätzlicher Abwärtsdruck durch steigende Material- und Energiekosten sowie höhere Forschungs- und Entwicklungs- und Personalkosten.
Abgesehen von diesen obigen wohlklingenden Worten waren die Zahlen jedoch erschreckend: -16,7% beim Gesamtumsatz der Objektive und -37,2% beim operativen Gewinn. Die Umsatzzahlen beim OEM-Geschäft nahmen um -38,7% ab, während Umsätze des Eigengeschäfts mit Objektiven für Fotokameras um +1,5% zunahmen. Aber der Rückgang beim wichtigen OEM-Geschäft war dramatisch. Es machte nun nur noch 33% des Umsatzes aus, wohingegen die Eigenproduktion im ersten Quartal 2026 67% ausmachte.
Auch bei Tamron zeigte sich die Umstellung weg von DSLR-Objektiven für Kameras mit Spiegeln (-40% im Vergleich zum Vorjahresquartal) und die Hinwendung zu Objektiven für spiegellose Kameras (+10%). Dies sind jedoch die Gesamtzahlen für die Eigenproduktion und die OEM-Fertigung.
Bei der Prognose für das gesamte Jahr 2026 ist man bei den Foto-Objektiven extrem optimistisch:
Eigenmarken: Der Umsatz dürfte stärker als der Markt wachsen, getragen von der Einführung von 10 neuen Modellen und einer Erholung der Absatzzahlen in Europa und China.
- Das ist purer Optimismus, obwohl in Europa die Kauflaune sank und China bei den Kameraimporten eher stagnierte.
OEM: Die Prognose spiegelt eine notwendige Anpassung wider, die auf den Marktbedingungen und den jüngsten Auftragstrends basiert.
- Andere Firmen erteilen Tamron immer weniger Aufträge zur Fertigung von Objektiven für sie selbst.
Betriebsergebnis: Trotz höherer Vertriebs- und Verwaltungskosten, einschließlich Werbekosten, wird erwartet, dass der gestiegene Bruttogewinn aufgrund höherer Umsätze sowie die Absorption durch Produktivitätssteigerungen und Kostensenkungen zu einem zweistelligen Wachstum des Betriebsergebnisses führen werden.
- Das betrifft allerdings nur die abgewerteten Yen-Bilanzen.
Fazit: Tamron ging es im 1. Quartal 2026 durchwachsen, sowohl als Konzern als auch in der Sparte mit den Fotoobjektiven. Denn alle obigen Zahlen waren bereits die durch den erschreckenden Währungsverfall des Yen aufgehübschten Zahlen.
Danach publizierte Nikon seinen Quartalsbericht für das 4. Geschäftsquartal. Nikon verwendet - wie viele Firmen - das übergreifende Geschäftsjahr April (2025) bis März (2026), nennt es aber vorausschauend 2026. Das hier besprochene vierte Geschäfts-Quartal umfasst somit den Zeitraum von Januar bis März 2026 einschließlich.
Bitte beachten Sie: Nikon verschleiert vieles hinter der Jahres-Analyse und gibt auch nur geschriebene Erklärungen dazu ab. Daraus lässt sich nur wenig zum Winterquartal 2026 (erstes Kalenderquartal 2026) ableiten. Ferner gibt Nikon zum Winterquartal nur stark gerundete Zahlen an, sodass die Prozentzahlen hinter dem Komma von meinen Berechnungen in Excel ggf. etwas abweichen. Evtl. meint Nikon im Bericht bei den abweichenden Zahlen oft nur die external customers, gibt das jedoch nicht an. Denn Nikon verwendet oft auch die Gesamtzahlen (external + internal customers). Auch die Angaben zum operativen Gewinn weichen je nach publizierten Unterlagen voneinander ab.
Nikon publizierte 677,1 Mrd. Yen Konzernumsatz (-5,3% gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr) und einen erschreckenden operativen Verlust von -112,4 Mrd. Yen. Hinzu kommen noch die hohe Inlandsinflation sowie die unglaubliche Abwertung des Yen, welche davon abzuziehen sind. D.h. jene angegebenen Brutto-Yen-Werte sind noch viel zu positiv. Es war angeblich auch das schlechtes Ergebnis in der Geschichte des Konzerns. Man schob die Schuld offiziell dem Bereich Precision Equipment (mit den teuren Lithografie-Maschinen u.a. für die Sensor- und Chip-Herstellung) und dem Digital Manufacturing
Business in die Schuhe, die beide angeblich nur unter sogenannten 'einmaligen Kosten' litten (Wertminderungsaufwendungen für das Anlagevermögen
sowie Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen, Wertberichtigungen auf Vorräte und Wechselkurseffekte
). Dass dabei das Free Cash-Flow mit -170 Mrd. Yen negativ war, darf kaum verwundern. Da es nun das vierte Jahr in Folge mit negativem Cash-Flow war und die Schuldzinsen in Japan von früher nahe null Prozent inzwischen gestiegen waren, wird dies auf die Dauer zur Belastung für den Konzern. Man gab deshalb insgesamt auch offen zu: Alle Segmente [des Konzerns] blieben hinter den Erwartungen zurück
. Als direkte Konsequenz hatte man bereits zum 1. April den CEO ausgetauscht. Um die Aktionäre zu beschwichtigen, wurde die Dividendenausschüttung in Höhe von 40 Yen je Aktie trotz der Verluste beibehalten. D.h. jene Ausgaben für die Geschenke an die Aktionäre werden das laufende / neue Geschäftsjahr belasten.
Im Bereich Imaging waren die Zahlen ebenfalls unerfreulich: Im ganzen zurückliegenden Geschäftsjahr betrug der Umsatz nur 290 Mrd. Yen (-1,8% gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr). Allerdings konnte dieser Bereich einen operativen Gewinn von 16,7 Mrd. Yen ausweisen (-59,6% gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr). Man konnte für das gesamte zurückliegende Geschäftsjahr auch nur die neue ZR-Kamera (Video) als einziges Produkt hervorheben.
Angeblich soll der Weltmarkt an Systemkameras (vom 01.04.2025 - 31.03.2026) bei 7,04 Mio. Kameras gelegen haben, wovon Nikon 910.000 verschiffte (Vorsicht: nicht produzierte oder an Endkunden verkaufte). Das waren ca. 12,9% Marktanteil und laut Nikon angeblich +60.000 Kameras im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bei Wechselobjektiven gab Nikon für das zurückliegende Geschäftsjahr einen Weltmarkt von 10,67 Mio. Stück an, wovon Nikon 1,3 Mio. Stück verschiffte. Das war ein Marktanteil von ca. 12,2% und laut Nikon angeblich -10.000 Kameras im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Es ist sinnlos, über die Details der sowieso stark gerundeten Zahlen bei Verschiffungen zu streiten. Jedoch lagen sie unter den Werten des Vorjahreszeitraumes und vor allem unter den Prognosen für das hier besprochene Geschäftsjahr. Insgesamt lagen die Marktanteile sowieso viel zu nah an der 'Todeszone' von 10%. Am 2025/6 vorhandenen Wachstum der Weltnachfrage bei Kameras hatte Nikon einen unterdurchschnittlichen Anteil. Und trotz Wachstum bei der Nachfrage nach Objektiven musste Nikon einen Rückgang absolut und vor allem relativ hinnehmen. Hinzu kam, dass Nikon einräumte, dass die verkauften Kameras vor allem bei den 'Billig'-Produkten Z5II, Z50II und ZR lagen. Ähnlich (wenn auch nicht ganz so dramatisch) dürfte es sich bei den (nicht von Nikon analysierten) Objektiven verhalten.
Für den Gesamtkonzern war es somit ungünstig, dass der Anteil des Imagings am Umsatz erneut auf 43% anstieg. Die seit vielen Jahren vorangetriebene Diversifizierung kam nicht wirklich voran.
Das Imaging erzielte im ersten Kalenderquartal 2026 61 Mrd. Yen Umsatz (+0,5%) und -4,2 Mrd. Yen operativen Verlust. Zur korrekten Beurteilung kam die hohe Inflation und der drastische Wertverlust des Yen hinzu, sodass die Ergebnisse für das erste Kalenderquartal noch schlechter aussahen. Das galt, obwohl die ersten zwei Monate ohne Krieg waren und die Kriegseinflüsse sich im März noch relativ gering auf die Weltwirtschaften auswirkten. Das Jahr fing somit auch für Nikon nicht gut an. Wie man im Mai zu den unten aufgeführten optimistischen Aussagen für das Gesamtjahr zum Imaging kam, bleibt unklar.
Offiziell hatte man mit gerundet 170.000 Kameras ca. -10.000 weniger verschifft als im Vorjahresquartal (-5,5%) und mit nur 270.000 Objektiven auch rund -20.000 Stück weniger als im Vorjahresquartal (-6,9%).
Hinzu kam ein gestiegener Lagerbestand von Ende März 2026 100,3 Mrd. Yen (+2,1% gegenüber Ende März 2025). Das kann jedoch (zumindest teilweise auch) am Wertverlust des Yen liegen. Dennoch hatten sich nun die Lagerbestände seit vier Jahren kontinuierlich im Imaging erhöht.
Obwohl das letzte Jahr bezüglich der Weltwirtschaft noch relativ gut aussah und sich die Gesamtlage 2026 massiv eintrübte, war auch Nikon extrem optimistisch: Der Konzern will im neuen Geschäftsjahr 2027 (bis Ende März 2027) 740 Mrd. Yen (+9,3%) Umsatz erzielen und 10 Mrd. Yen operativen Gewinn. Fast so optimistisch sind die Manager im Bereich Imaging mit 303 Mrd. Yen (+4,5%) Umsatz und 16 Mrd. Yen (-4,2%) operativen Gewinn. Den Weltmarktbedarf sieht Nikon bei 7 Mio. Systemkameras und will 900.000 (12,9%) davon selbst herstellen und verschiffen. Den Weltmarktbedarf bei Wechselobjektiven sieht Nikon bis Ende März 2027 bei 10 Mio. Stück, wovon man selbst 1,3 Mio. Stück (13%) liefern will. Der Irankrieg, die Rohstoffprobleme, die abflauende Weltwirtschaft hätten somit nur minimalen Einfluss auf die davon weitgehend losgelöste Video- und Fotowirtschaft. - Persönlich halte ich diese übertriebenen Firmenprognosen angesichts der langfristigen Sperrung der Straße von Hormus durch iranische Terroristen für reines Wunschdenken. Dennoch will man 20 Yen Jahresdividende ausbezahlen.
Als Negativ zu bewerten ist, dass der Konzern den Betrag für Forschung und Entwicklung im Imaging nur von letztem Jahr 24,4 Mrd. Yen auf 24,5 Mrd. Yen erhöhen will. Das entsprach angesichts der inländischen Inflation und des Wertverlustes des Yen für die oft in Fremdwährung zu bezahlenden Materialien und Dienstleistungen einer faktischen Kürzung.
Da dies (nach der Pandemie) bereits das zweite Geschäftsjahr in Folge war, in dem es dramatisch mit dem Konzern abwärts ging, konnte man dies nicht mehr auf irgendwelche externen Faktoren schieben. M.E. hatte sich Nikon viel zu spät diversifiziert und dann zudem auf die falschen Felder gesetzt. Auch, wenn die Fachpresse das sündhaft teure neue Engagement des Konzerns in Video hochjubelte, war das viel zu spät. Denn man hatte die US-Firma Red nur übernehmen können, weil es denen schon miserabel ging. Die Filmbranche litt seit Jahren unter Überangebot, Überproduktion, mangelnder Nachfrage, Übersättigung der Endkunden und vor allem dem Niedergang der Kinos und Fernsehsender, was nicht mehr durch die Netzstreaming-Dienste aufgefangen werden konnte. Hinzu kam seit 2023 GenKI, welche in der freien Welt inzwischen in großem Stil bei Filmen verwendet wurde - auch wenn alle Filmstudios dies zu vertuschen versuchten.
Nikon wird nicht Pleite gehen. Der japanische Staat wird zuerst über die keineswegs unabhängige japanische Zentralbank wieder alle Schulden und ggf. auch alle Aktien der Firma aufkaufen. Dann wird man Banken zwingen, dem kränkelnden Konzern weitere Kredite zu geben. Falls das nicht reicht, werden andere Firmen genötigt, den Konzern (zumindest teilweise und übergangsweise) zu übernehmen. Und falls alles scheitert, werden Investmentgesellschaft aufgefordert, Nikon zu übernehmen. - Aber in allen denkbaren Fällen muss jedem Kunden und vor allem Fotografen klar sein, dass nun wirklich hart sowie einschneidend gespart wird und die klassischen Fotografen die letzten auf der Liste der 'schützenswerten Kunden' sind. Ein Rasenmäher mit 'schonungsvollem Sommerschnitt' über alle Auswüchse wird nicht mehr ausreichen, um den Konzern wieder flott zu machen.
Damit Nikon jedoch auch nur ansatzweise die prognostizierten Zahlen für das bereits laufende neue Geschäftsjahr bis Ende März 2027 erzielen kann, benötigt man neue Produkte im Hochpreissegment (Kameras und Objektive für Vollformat). Mit den preiswerten Modellen (vor allem APS-C- und Vlogging-Kameras) wird das mit deren geringen Gewinnmargen nicht erreichbar sein. Jeder Kunde darf von massiven Preisaufschlägen dafür ausgehen.
Danach folgte Sony mit seinem Quartalsbericht und Jahresabschlussbericht. Sony verwendet ein das Kalenderjahr übergreifendes Geschäftsjahr vom 01. April 2025 bis zum 31. März 2026 und nennt es rückwirkend - also FY (Financial Year) 2025.
Der Konzernumsatz wuchs im zurückliegenden Geschäftsjahr um +3,7% auf 12.479,620 Mrd. Yen. Der operative Gewinn des Gesamtkonzerns wuchs um +13,4% auf 1.447,507 Mrd. Yen.
Der Bereich Imaging & Sensing Solutions (I&SS Segment - die eigenständige Sensorentwicklung) erhöhte den Umsatz um +19,6% auf 2.151,533 Mrd. Yen. Der operative Gewinn stieg um +36,8% auf 357,318 Mrd. Yen.
Der Bereich Entertainment, Technology & Services segment ET&S (dazu zählt auch das Imaging mit den dedizierten Kameras) erzielte alleine mit den externen Kunden -7,5% im Vergleich zum Vorjahr 2.184,815 Mrd. Yen. Der operative Gewinn betrug nur noch 158,584 Mrd. Yen (-16,9%). - Der Großbereich ET&S machte Rückschritte beim Umsatz und Gewinn. Zu diesem Bereich gehören auch die Kameras. Aber Vorsicht: Das ET&S-Segment enthält auch: the Televisions business, the Audio and Video business, the Still and Video Cameras business, the smartphone business and the internet-related service business.
Auch Sony vertuscht seit langem alles, indem es die kleinen Abteilungen zusammenlegt und tief unten einordnet. - Ferner war das Ergebnis unter Berücksichtigung des Währungsverfalles und der Inflation nochmals schlechter.
Der Unterbereich Imaging im ET&S (mit den Kameras und Objektiven) verbuchte: 722,465 Mrd. Yen Umsatz (-2,1%). Davon muss dann noch Inflation und den Währungsverfall abziehen, sodass das reale Ergebnis noch viel schlechter war. Sony macht keine Angaben zum operativen Ergebnis (Gewinn oder Verlust).
Der Sony-Konzern legte auch im 1. Kalender-Quartal 2026 beim Umsatz um +8,3% auf 3.036,42 Mrd. Yen zu, verringerte allerdings seinen operativen Gewinn um -24% auf 163,537 Mrd. Yen.
Der Bereich Imaging & Sensing Solutions (I&SS Segment - die eigenständige Sensorentwicklung) erhöhte den Umsatz um +29,7% auf 503,643 Mrd. Yen. Der operative Gewinn sank hingegen um -5% auf 32,831 Mrd. Yen.
Der Unterbereich Imaging im ET&S verbuchte: 163,537 Mrd. Yen Umsatz (+10,4%). Sony macht keine Angaben zum operativen Ergebnis (Gewinn oder Verlust). (Und ja, diese 163,537 für den Kamera-Umsatz sind der identische Zahlenwert wie oben für den operativen Gewinn des Gesamtkonzerns. Das habe ich mehrfach in allen offiziellen Unterlagen von Sony überprüft.)
Bitte beachten Sie: Im ET&S-Segment umfasst der Bereich Imaging Produkte und Lösungen zur Erstellung von Bild- und Videoinhalten, darunter Kameras mit Wechselobjektiven und Wechselobjektive
.
Sony erwartet für das neue / bereits laufende Geschäftsjahr nur noch 12.300 Mrd. Yen Umsatz (-1,4%), aber 1.600 Mrd. Yen operativen Gewinn (+10,5%).
Zu den Kameras sagt man zwar nichts. Aber im Bereich Sensorherstellung erwartet man: Anstieg der Verkaufszahlen von Bildsensoren für Digitalkameras
. Also geht auch Sony optimistisch von einem Wachstum des Marktes für dedizierte Kameras für die Fotografie und Videografie aus.
Sony geht es als Konzern extrem gut, und auch das Imaging scheint (zumindest bezüglich der nur publizierten Umsatzzahlen) ebenso zu florieren. Jedoch bleiben viele Details unklar. So bleiben auch viele Dinge der neuen Strategie extrem vage: Sie lassen z.B. den Einsatz von GenKI u.a. bei der Bilderzeugung in allen Firmenbereichen zumindest offen. So zeigt man zwar überall Menschen und erwähnt ständig die Kreatoren
. Aber da findet sich auch der Hinweis: Darüber hinaus sind wir der Ansicht, dass KI es einfacher machen wird, innovativere und ehrgeizigere Projekte in Angriff zu nehmen – Projekte, die bisher aufgrund von Kosten- und Zeitbeschränkungen nur schwer zu realisieren waren
. Und auch sonst findet sich im Detail immer wieder was Wort AI
(also KI). Auch der neue Slogan: Create Infinite Realities
- Erzeuge eine unbegrenzte Anzahl an Wirklichkeiten
geht (abgesehen vom logischen Widerspruch in sich selbst) in die Richtung Künstliche Intelligenz. - Insgesamt schaut das Management erstaunlich optimistisch in die Zukunft.
Danach publizierte Ricoh seinen Quartalsbericht für das 1. Kalenderquartal und seinen Jahresabschlussbericht. Ricoh verwendet - wie viele Firmen - das übergreifende Geschäftsjahr April 2025 bis März 2026, nennt es aber rückblickend 2025. Das hier besprochene vierte Quartal umfasst den Zeitraum von Januar bis März 2026 einschließlich.
Der Konzern-Jahres-Umsatz betrug: 2.608,3 Mrd. Yen = +3,2% zum Vorjahresergebnis. Diese Brutto-Zahl lag unter der Abwertung des Yen und der Inflation, war somit negativ zu bewerten. Aber der operative Gewinn betrug: 90,7 Mrd. Yen = +42,1% zum Vorjahresergebnis. Dies lag weit über der Abwertung des Yen und der Inflation, war somit positiv zu bewerten.
Der für die Kameras wichtige Bereich Other wurde vor zwei Jahren umgruppiert. Imaging und Kameras sind inzwischen tief darunter untergeordnet.
Das Kamerageschäft verzeichnete eine starke Entwicklung, wobei die anhaltend hohe Nachfrage insbesondere nach der RICOH GR-Serie zu höheren Umsätzen und Gewinnen führte.
- Das war wirklich erfreulich, da erstmals offiziell von 'Gewinnen' gesprochen wurde. Allerdings bleiben die Details unklar (siehe unten).
Im Bereich Other mit den Kameras betrug der Jahres-Umsatz: 43,114 Mrd. Yen = +20,3% zum Vorjahresergebnis. - Der Operative Verlust betrug: -3,382 Mrd. Yen Verlust. Somit gelang erneut zumindest fast eine Halbierung des Verlustes im Vergleich zum Vorjahr (-5,597 Mrd. Yen).
Der Forschungs- und Entwicklungs-Etat des Konzerns wurde gesenkt: R&D expenditures sanken erneut von 95 Mrd. Yen (im vorherigen Geschäftsjahr 2024) auf nur noch 77,4 (-17,5%) für das gesamte Geschäftsjahr 2025. Faktisch darf man nicht viel erwarten - vor allem keine revolutionären Neuentwicklungen für den winzigen Bereich Kameras.
Die Lagerbestände des Gesamtkonzern stiegen von 298,9 Mrd. Yen (Ende März 2025) zum Ende des März 2026 auf 330,933 Mrd. Yen (+10,7%).
Die Schulden des Konzerns nahmen kaum ab von 440,6 Mrd. Yen auf 432,1. Aber der Cashflow hatte sich weiter erholt.
Der Konzern-Umsatz betrug: 726,004 Mrd. Yen = +4,8% zum Vorjahresquartal. - Der Operative Gewinn betrug: 20,690 Mrd. Yen = -29,3% zum Vorjahresquartal. Das war eher mäßig gut für den Konzern.
Der Bereichs-Umsatz Other
(mit den Kameras) im 4. Geschäfts-Quartal betrug: 12,463 Mrd. Yen = +40,7% zum Vorjahresquartal. Das ist sehr positiv.
Aber der Operative Verlust betrug: -3,199 Mrd. Yen. Im Vorjahresquartal waren es nur -2,204 Mrd. Yen gewesen. Somit nahmen die Verluste im ersten Kalenderquartal 2026 um immerhin +45,2% zu. Die harten Sparmaßnahmen griffen somit zumindest im ersten Quartal 2026 nicht. Und gut waren die Werte nach all den jahrelangen Sanierungen definitiv noch immer nicht.
Dem Konzern und dem Bereich Other ging es im ersten Jahresquartal 2026 (= 4. Geschäftsquartal) - wenn man die Inflation und den Währungsverfall berücksichtigt - etwas schlechter als im Vorjahresquartal.
Da der winzige Bereich Ricoh Imaging mit den digital cameras
nach der Umstrukturierung tief unten im Bereich Other
eingegliedert ist, kann man keine Details analysieren. Nur zum Gesamtjahresergebnis schrieb man den oben abgedruckten positiven Satz.
Der erwartete / angestrebte Konzern-Umsatz im Geschäftsjahr 2026 (01.04.2026 - 31.03.2027) soll 2.700 Mrd. Yen (+3,5%) betragen und einen operativen Konzern-Gewinn von 95 Mrd. Yen (+4,7%) ergeben. Das läge allerdings real unter der Inflation und dem Währungsverfall.
Der erwartete / angestrebte Umsatz im Geschäftsjahr 2025 im Bereich Other (mit den Kameras) soll 63,8 Mrd. Yen (+3,4%) betragen. Aber es werden zwar ein reduzierter aber noch immer -0,6 Mrd. Yen operativer Verlust erwartetet.
Der Etat für Forschung und Entwicklung des Konzerns soll minimal auf nur 80 Mrd. Yen (+3,4%) steigen, was auch unter der Inflation und dem Währungsverfall läge. Aber immerhin würde nicht mehr weiter gekürzt.
Die Dividende will man im kommenden Geschäftsjahr um 4 Yen auf dann 44 Yen erhöhen.
Fazit: Ricoh als Konzern erholt sich, aber vor allem beim Bereich Other sah und sieht es auch weiterhin nicht gut aus. Zwar wurden die minderwertigen dezidierten Kameras (GR) positiv erwähnt, wobei allerdings (wie bisher) vieles unklar blieb.
Dann publizierte Fujifilm seinen Quartals-Bericht und Jahresabschluss. Wie viele Firmen verwendet Fujifilm das übergreifende Geschäftsjahr April bis März, nennt es aber rückblickend 2025. Das hier besprochene vierte Firmen-Quartal umfasst somit den Zeitraum von Januar bis März 2026 einschließlich. - Fujifilm versteckt wie immer fast alle Aussagen hinter dem Jahresgesamtergebnis.
Der Umsatz betrug: 3.356,969 Mrd. Yen = +5,0% gegenüber dem Vorjahresergebnis. Aber der nominelle Zuwachs lag überwiegend an der Inflation und dem Währungsverfall.
Der Operative Gewinn betrug: 350,21 Mrd. Yen = +6,1% gegenüber dem Vorjahresergebnis. Auch davon müsste man von außen in Fremdwährung betrachtet eigentlich die Inflation und den Währungsverfall abziehen. Aber nominal klang das alles hervorragend.
Der Umsatz (External customers) betrug: 627,1 Mrd. Yen = +15,7% gegenüber dem Vorjahresergebnis.
Der Operative Gewinn betrug: 160,003 Mrd. Yen = +14,9% gegenüber dem Vorjahresergebnis. Das war beides erfreulich.
Es werden keine Angaben zum operativen Gewinn / Verlust der Unterbereiche gemacht. Fujifilm weiß sicherlich, warum es diese für den digitalen Bereich schlechten Detail-Ergebnisse verheimlicht.
Zum analogen Bereich hielt man fest: Die Verkaufszahlen der instax-Sofortbildkamerasysteme, darunter die Hauptmodelle instax mini 12 und instax mini Evo sowie instax WIDE 400 und instax Link 3, blieben in einer Vielzahl von Nutzersegmenten auf hohem Niveau. Das Angebot stieg infolge von Verbesserungen in den Produktionsanlagen für instax-Filme
.
Zum digitalen Bereich hielt man eher vage fest: Der Absatz der Digitalkameras der FUJIFILM X- und GFX-Serien, darunter auch die neue X-T30 III, blieb weiterhin stark
. - Wie immer macht man bewusst keine Angaben zum Gewinn. Dies gilt umso mehr, als sich Fujifilm seit Jahrzehnten immer für alles lobt, was es nur irgendwie herausstellen kann.
Der Etat für Forschung und Entwicklung stieg seit 2024 von 13,329 im gesamten zurückliegenden Geschäftsjahr 2025 nur auf 13,366 Mrd. Yen (+0,3%) im Imaging. Das lag unter der Inflation und dem Währungsverfall.
Der Umsatz im analogen Imaging-Bereich (Consumer Imaging) betrug: 367,9 Mrd. Yen = +12,2% gegenüber dem Vorjahr.
Der Umsatz im digitalen Imaging-Bereich (Professional Imaging) betrug: 259,2 Mrd. Yen = +21,1% gegenüber dem Vorjahr. - Beides waren sehr gute Zahlen.
Im Konzern-Jahresergebnis hielt man fest, dass z.B. die Mitarbeiterzahl leicht anstieg (von 72.593 Ende März 2025 auf 73.526 Ende März 2026), was auf Zukäufe und den Ausbau der Zukunftsbereiche deutet.
Überdies stieg der Lagebestand des Konzerns von 544 Mrd. Yen Ende März 2025 auf 600,8 Mrd. Ende März 2026 (+10,4%). Das war negativ.
Der adjusted Free Cash Flow verschlechterte sich sogar nochmals zum Vorjahr und war noch immer deutlich negativ.
Fujifilm Gesamtkonzern 4. Quartal (Januar bis März 2026): Der Umsatz betrug: 927,252 Mrd. Yen = +6,8% gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Operative Gewinn betrug: 101,8 Mrd. Yen = -5,1% gegenüber demselben Vorjahresquartal. Somit konnte das erste Kalenderquartal 2026 bei Fujifilm bereits nominal nicht ganz überzeugen.
Der Umsatz betrug: 141,381 Mrd. Yen = +22,6% gegenüber dem Vorjahresquartal. Das war beachtlich.
Der Operative Gewinn betrug: 24,5 Mrd. Yen = +1,1% gegenüber demselben Vorjahresquartal. Das lag hingegen unter der Inflation und dem Währungsverfall.
Quartalsergebnisse Q1 2026 der Unterbereiche des Imaging:
Der Umsatz im Consumer Imaging = analoger Bereich betrug: 82,2 Mrd. Yen = +26,2% zum Vorjahresquartal.
Der Umsatz Professional Imaging = digitaler Bereich, aber mit den teuren sowie für den Hersteller lukrativen (Video-)Profikameras für Fernsehanstalten und Kino und deren Spezialobjektiven betrug: 59,1 Mrd. Yen = +18% zum Vorjahresquartal.
Viel Umsatz stammt aus dem Profibereich des Fernsehens und Kinos. Es dürfte deshalb auch einleuchten, warum Fujifilm sich beharrlich weigert, irgendwelche Gewinnzahlen für die Unterbereiche zu publizieren.
Der Etat für Forschung und Entwicklung stieg sowohl für das 1. Quartal 2026 (von 4,2 auf 4,3 Mrd. Yen = ca. +2%) als auch im gesamten zurückliegenden Geschäftsjahr 2025 von 13,3 auf 13,4 Mrd. Yen (ca. +1%). Das lag weit unter der Inflation und dem Währungsverfall.
Das Management bei Fujifilm blickte bei der Erstellung der schriftlichen Prognosen durchaus ernüchtert auf das neue Geschäftsjahr 2026/7, musste dann jedoch kurzfristig eine schriftliche Korrektur seiner Annahmen nachreichen. Man hätte sich bei den Einflüssen des Ölpreises von 100 US-Dollar je Fass um den Faktor 10 verrechnet. Man korrigierte dann alle negativen Einflüsse auf nur noch ein Zehntel. Ob dies nun einer der vielen 'Rechenfehler' in der langen Geschichte der wenig seriösen Bilanzangaben der Firma Fujifilm war (bitte beachten Sie hierzu die detaillierte Firmenanalyse Fujifilm, welche sich oft wie ein Wirtschaftskrimi liest), oder ob plötzlich der Optimismus ausgebrochen war, bleibt dahingestellt.
Der Umsatz soll im Konzern um +3,4% auf 3.470 Mrd. Yen steigen, der operative Gewinn um +4,2% auf 365 Mrd. Yen anwachsen. Das klingt beachtlich angesichts der angespannten Weltwirtschaftslage. Jedoch sind das wie bei allen Firmen Nominalzahlen, welche nicht die Inflation und den Währungsverfall anzeigen, der noch höher liegen dürfte.
Die Dividende soll im kommenden Geschäftsjahr um weitere 5 Yen je Aktie auf 75 Yen erhöht werden.
Im Imaging ist man sehr optimistisch und will im neuen Geschäftsjahr bis Ende März 2027 die Nutzerzahl
im Analogbereich wie auch bei den Digitalkameras erhöhen. Hinzu kommen soll eine Marktausdehnung bei Projektoren und Überwachungskameras. Kurzum: Man plant weiterhin grenzenloses Wachstum. Im Bereich Imaging soll der Umsatz um +3,7% auf 650 Mrd. Yen steigen, der operative Gewinn um 1,2% auf 162 Mrd. Yen steigen. Beim analogen Consumer Imaging geht man von einer Steigerung auf 375 Mrd. Yen (+1,9%) Umsatz aus, beim digitalen Professional Imaging von einer Steigerung auf 275 Mrd. Yen (+6,1%).
Dem Fujifilm-Gesamt-Konzern ging es - angesichts der Weltwirtschaftslage - gut. Man sieht sich auch weiterhin (zumindest in nominalen - also abgewerteten Yen) optimistisch auf Wachstumskurs - und zwar auch im Bereich Imaging.
Dann publizierte Panasonic seinen Quartalsbericht für das 1. Kalenderquartal und seinen Jahresabschlussbericht für das Geschäftsjahr 2026. Panasonic verwendet - wie viele Firmen - das übergreifende Geschäftsjahr April (2025) bis März (2026), nennt es aber vorausschauend 2026. Das hier besprochene vierte Geschäfts-Quartal umfasst somit den Zeitraum von Januar bis März einschließlich.
Der Konzern-Umsatz betrug: 8.048,722 Mrd. Yen = -4,8% gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr April 2024 bis März 2025. Das lag brutto wie netto bereits in Yen unter der Inflation und den Währungsgewinnen.
Der Operative Gewinn des Konzerns betrug: 236,407 Mrd. Yen = -44,6% gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr. Es war zwar noch ein satter Gewinn des zugegebener Maßen riesigen und weit diversifizierten Großkonzerns. Aber beide Kennzahlen waren niederschmetternd.
Auch die Lagerbestände hatten gegenüber dem März 2024 leicht auf 1.066,123 Mrd. Yen oder um +4,3% zugenommen.
Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (R&D) des Gesamtkonzerns nahmen nochmals deutlich ab von 477,8 Mrd. Yen auf 426,4 (-10,8%). Angesichts der Inflation und des Währungsverfalles waren das real in US-Dollar, in welchem fast alles für F&E bezahlt werden muss, massive Reduktionen. Man musste überall sparen. Zudem hatte man die Mitarbeiterzahl drastisch reduziert von 207.548 Ende März 2025 auf 183.685 Ende März 2024 (-11,5%).
Das Wort 'Camera' wird überhaupt nur einmal auf Folie 29 beim Firmenbereich Connect als A gain on business transfer of security camera products resale business
- Gewinn aus der Veräußerung des Weiterverkaufsgeschäfts für Überwachungskameraprodukte
erwähnt. Man darf dies so verstehen, dass sich Panasonic sogar von den profitablen Überwachungskameras durch Verkauf getrennt hatte.
Ferner war der Bereich Imaging mit den Kameras schlichtweg viel zu klein (und sowieso ausgelagert), als dass man sich angesichts der Konzernprobleme damit noch befasste.
Der umstrukturierte Bereich Other wurde ausgelagert und nicht mehr erwähnt, weil man den Konzern zum 01.01.2026 erneut umgebaut hatte.
Der Quartals-Umsatz des Konzerns betrug: 2.164,90 Mrd. Yen = +5,4% zum Vorjahresquartal. Und der Operative Gewinn des Konzerns betrug: 78,6 Mrd. Yen = +0,5% zum Vorjahresquartal. Das war nominal gut, lag aber unter der Inflation und dem Währungsverfall.
Für den Firmenausblick für das Finanzjahr bis Ende März 2027 ist selbst nominal pessimistisch: Der Umsatz soll um -5,6% auf 7.600 Mrd. Yen aber der operative Gewinn um +133% auf 550 Mrd. Yen steigen. Bei Forschung und Entwicklung will man weiterhin nur noch 420 Mrd. Yen ausgeben.
Nach den nur 40 Yen Dividende für das letzte Geschäftsjahr will man die neue Dividende bis Ende März 2027 auf 54 Yen erhöhen.
Fazit: Dem weit diversifizierten Panasonic-Konzern ging es mäßig gut. Das Schweigen über Imaging und Kameras ist eher negativ zu sehen.
Nominal in Yen sah es bei vielen Konzernen (außer Nikon) gut aus. Real unter Berücksichtigung der hohen Inflation und vor allem des dramatischen Yen-Verfalles musste man dies allerdings deutlich einschränken.
Uneinheitlich fiel das erste Quartal für die Konzerne aus: bei manchen ging es (nominal) aufwärts bei anderen abwärts. Real unter Berücksichtigung der Inflation sah es im ersten Quartal jedoch nicht überall gut aus. Zwar kann man das erste Quartal im Jahr generell als etwas schwächer klassifizieren. Aber manche Firmen erlitten in Q1/2026 dennoch Rückgänge. Vor allem erhöhten sich die Lagerbestände. Dies galt alles, obwohl die ersten zwei Monate noch Frieden herrschte und die Kamerahersteller generell sehr träge reagieren - also auch im März trotz Krieges keineswegs drastisch ihren Kurs änderten (siehe dazu die offiziellen CIPA-Zahlen).
Geradezu optimistisch wirken die Aussagen vieler Firmen, welche einräumen, dass im kommenden / laufenden Geschäftsjahr 2026 die Gesamt-Verschiffung der System-Kameras aller Firmen minimal zurückgehen, sie aber gleichzeitig von einem weiteren drastischen Wachstums der Kompakt-Kameras (Edelkompaktkameras, Retrokameras und Kameras mit fest eingebautem Objektiv) ausgehen. Zudem wollen alle die eigenen Marktanteile daran massiv erhöhen und folglich deshalb die bestehende Überproduktion nicht nur fortsetzen, sondern sogar steigern wollen. Angesichts der Tatsache, dass nach 10 Wochen Krieg und vor allem Sperrung der Straße von Hormus durch die unberechenbaren iranischen Terroristen inzwischen alle anderen Analysten von monatelangen oder sogar jahrelangen negativen Auswirkungen auf den Ölpreis und die Weltwirtschaft sprachen, gingen alle Kamerahersteller somit von einer weitgehend von der Weltwirtschaft abgekoppelten Kamerawirtschaft aus. Das mag bei den Reichen zutreffen. Aber die Armen müssen sparen und taten dies auch weltweit, was sich in geringerem Konsum äußerte. Hinzu kommen die bisher offenbar kaum berücksichtigten erneuten Schwierigkeiten bei den eigenen Lieferketten. D.h. selbst wenn alle übrig gebliebenen Reichen weiterhin Kameras kaufen wollten, so müssten dazu die Hersteller erst einmal ihre Zulieferteile (u.a. Chips und Kunststoffe) erhalten, um die angeblich hohe oder sogar zunehmende Nachfrage zu befriedigen.
Persönlich sah ich deshalb im Mai diese Prognosen der Kamerahersteller als zu optimistisch an: Je länger der Irankonflikt andauert, umso größer werden die negativen Einflüsse auch auf die Kamerawirtschaft werden. Denn viele Kameramodelle (vor allem im sogenannten Vlogging-Bereich für junge Videografen) rangieren im Billigbereich. Hinzu kam die unübersehbare Abschwächung des Foto- und Video-Marktes in China.
Überspringen Sie das (für viele Leser unerfreuliche) Kriegskapitel und gehen Sie direkt zu den reinen Wirtschaftsnachrichten.
Lagebesprechung: Am 63sten Kriegstag (Freitag, den 01.05.) warteten alle auf die mehrfach angekündigten neuen Vorschläge des Iran, welche jener (erwartbar) nicht an Pakistan lieferte. Das war die seit fünf Jahrzehnten dem Westen vorgespielte Demütigungs-, Zermürbungs- und Verzögerungs-Taktik. Das, was die pakistanische Regierung schließlich an die USA übermittelte, war erwartbar lächerlich und inakzeptabel. Die US-Regierung reagierte erwartbar trotzig, indem sie darauf hinwies, dass die USA angeblich weniger unter Verzögerungen leiden als der Iran. Denn erstaunlicher Weise stiegen die Ölpreise 2026 trotz der Schließung der Straße von Hormus mit echten Schäden nur wenig im Vergleich zu den reinen verbalen Drohungen 2022. Viele Analysten erwarteten 200 US-Dollar je Fass Rohöl. Die Hauptgründe für den geringen Preisanstieg waren eine Überproduktion vor dem Krieg, ein allgemeiner Nachfragemangel, riesige Lagerbestände, Sparmaßnahmen weltweit, sofort bei Kriegsbeginn sinkende allgemeine Nachfrage durch reduziertes Wirtschaftswachstum sowie bei den Privatkonsumenten durch hohe Preise. Dennoch war unklar, ob die Ölpreise 2026 nicht noch steigen könnten. CNN listete in einer Analyse die Verlierer und Gewinner gemäß aktuellem Stand auf. Aber der Rest der Welt verlor zunehmend die Geduld. Als weitere deutsche Politiker (u.a. der SPD-Vorsitzende und Vize-Kanzler) die USA kritisierten, beschlossen die USA 5.000 Soldaten aus Deutschland über die kommenden Monate abzuziehen. Denn auch Deutschland hatte den USA jede Benutzung der von den USA errichteten und bezahlten sowie betriebenen Basen zu Angriffszwecken gegen den Iran untersagt. Jedoch hatte US-Präsident Biden jene Streitkräfte 2022 um 7.000 aufgestockt, wovon nun 5.000 wieder abgezogen wurden - also ungefähr wieder der alte Stand mit noch immer über 30.000. Aber man stornierte die zusätzliche Stationierung eines US-Bataillons für Fernfeuer (weitreichende Tomahawk Marschflugkörper / Cruise-Missiles / Raketen), was nun die Bundeswehr selbst aufbauen musste. Weitere extrem teure Aufgaben werden auf die Bundeswehr und ganz Europa zukommen. - Hingegen fanden früher verfeindete Staaten wie Israel und die reichen sowie schnell wirtschaftlich expandierenden Vereinigten Arabischen Emirate zusammen in ihrem Kampf gegen die Terroristen. Letzteres spaltete die Arabische Liga endgültig.
Lagebesprechung: Am 64sten Kriegstag (Samstag, den 02.05.) begann der Flugverkehr zu kollabieren, als die US-Fluggesellschaft Spirit ihren gesamten Flugverkehr aufgrund der steil angestiegenen Kerosinpreise (ca. eine Verdopplung in zwei Kriegsmonaten) einstellte. Das war die erste Fluggesellschaft in 25 Jahren, welche in den USA aufgeben musste. Zwar war jene Fluggesellschaft bereits vorher (durch insgesamt zwei Insolvenzen) schwer angeschlagen, aber zahlreichen anderen Fluggesellschaften weltweit erging es kaum besser. Mit ca. 17.000 Entlassungen, tausenden Umbuchungen der Kunden und dadurch insgesamt entstehenden Flugpreiserhöhungen in den USA trafen die Kriegsauswirkungen nun doch auch die USA direkt und sogar im für Reisen in einem so großen Land extrem wichtigen Luftfahrtsektor. Gleichzeitig bestätigten Umfragen, dass die US-Bevölkerung weiter mehrheitlich gegen den Krieg war.
Während der Iran am Samstag angeblich einen neuen 14-Punkte-Plan vorlegte, machten die Terrorbrigaden mit einem Gesetz im Parlament klar, dass sie nicht verhandeln wollten und die Straße von Hormus nie wieder freigeben würden. Manche Staaten, wie Israel, dürften nie wieder die freien Handelswege in dieser Meerenge befahren und alle 'Feinde' der iranischen Terroristen müssten zukünftig Reparationen
an die iranische Mafia für die Durchfahrt bezahlen. Angeblich hätten die USA einen zweimonatigen Waffenstillstand vorgeschlagen. Aber der Iran wollte binnen 30 Tagen seine gewünschten Ergebnisse erzwingen und drohte den USA mit weiteren Kriegshandlungen gegen die unbeteiligten Golfstaaten. Die USA wollten den neuen Vorschlag des Iran prüfen und bewilligten im Schnellverfahren (mit Notstandsmaßnahmen am Kongress vorbei) Waffenverkäufe von 8 Mrd. US-Dollar an die Golfstaaten (Quatar, VAE, Kuweit und auch Israel), um sie u.a. mit neuen Luftabwehrraketen gegen die angedrohten Angriffe der iranischen Terrormilizen zu schützen.
Lagebesprechung: Am 65sten Kriegstag (Sonntag, den 03.05.) warteten viele auf die Reaktion des US-Präsidenten auf den neuen unannehmbaren Vorschlag des Iran. Aber kaum jemand glaubte, dass er nochmals die Kriegshandlungen gegen den Iran aufnehmen würde. Wortgewaltige Drohungen, aber sonst TACO. Derweil griffen die Hisbollah-Terroristen aus dem Libanon unentwegt Israel - u.a. mit neuen glasfasergesteuerten Drohnen an. Dann drohten die iranischen Revolutionsgarden ganz offen den USA: Angeblich würden Russland, China und Europa gemeinsam gegen die USA vorgehen. Deshalb: Trump muss sich zwischen 'einer unmöglichen Militäroperation und einem schlechten Abkommen mit der Islamischen Republik Iran' entscheiden. Der Entscheidungsspielraum der USA hat sich verengt.
Das war eine völlige Fehleinschätzung: Die Europäer mögen zwar antiamerikanisch, proarabisch, antiisraelisch bis sogar antisemitisch eingestellt sein, sowie kopflos und weitgehend ohne Strategie handeln. Aber definitiv waren sie nicht unter sich selbst einig und schon gar nicht mit den Russen und Chinesen, gegen die sie bis spätestens 2030 einen Krieg führen wollten. Aber so etwas zu publizieren, war sogar dumm und zeigte die völlige Realitätsferne der Revolutionsgarden, welche sich als Sieger und die neuen Herrscher im Nahen Osten wenn nicht sogar als Weltmacht sahen. So etwas lässt sich auch niemand in den USA ungestraft gefallen und schon gar nicht von Terroristen. Der Iran überreizte seine Karten. Das machte sogar der deutsche Außenminister in einem Telefonat mit dem iransichen Amtskollegen deutlich.
Lagebesprechung: Am 66sten Kriegstag (Montag, den 04.05.) wurde die Operation Project Freedom diskutiert: Die USA wollten mit ihrer Marine (vor allem Lenkwaffenzerstörern) sowie ca. 100 Flugzeugen (u.a. die A10), Kampfhubschrauber, Kampf- sowie Überwachungsdrohnen und 15.000 Soldaten die Straße von Hormus wieder sichern. Es war eine defensive Aktion, um wieder das Vertrauen der Handelsschifffahrt in die sichere Durchfahrt zu erhöhen respektive zurückzugewinnen. Aber alle Analysten warteten nur darauf, dass die iranischen Terrormilizen angreifen und der Welt bewiesen, dass sie nicht verhandeln können, sondern nur Krieg wollen. Die Iraner drohten auch sofort wieder mit Angriffen auf die USA und alle unbeteiligten Nachbarstaaten. Sie beschossen auch umgehend einen Tanker in der Straße von Hormus. Gleichzeitig führten die USA die Verhandlungen mit dem Iran fort.
Da - wie bei allen laufenden Militäreinsätzen - viele Fragen der Schutzoperation in der Straße von Hormus unbeantwortet blieben, rätselten bis fantasierten viele (nichteingeweihte) Analysten, über die Umsetzung. Die Terrormilizen des Iran behaupteten zudem, dass sie erfolgreich US-Kriegsschiffe mit Raketen angegriffen sowie an der Einfahrt in die Straße von Hormus gehindert hätten, was die US-Marine dementierte. Deshalb wagten auch kaum Handelsschiffe die Durchfahrt. Da jedoch die iranischen Revolutionsgarden den Krieg bereits wieder offen begonnen hatten, ließen sich die Ölmärkte nicht mehr täuschen, und der Ölpreis stieg. Dann legte die CNN eine Übersicht / einen Bericht vor, der belegte, wie der Iran systematisch die nun seit einem Monat laufenden Verhandlungen zu einem Waffenstillstand und Frieden hinauszögerte sowie sabotierte. Im Gegensatz zu manchen Angaben des US-Präsidenten behaupteten Analysten, welche Einsicht in die ausgetauschten Dokumente hatten, dass man sich in den über 4 Wochen (vor allem in den wichtigen Punkten) nicht annäherte. Die einzig positive Nachricht war, dass die große Luftfahrtgesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate (Emirates) wieder 96% aller Flüge aufgenommen hatte, nachdem man am Vortag die letzten Beschränkungen an den wichtigsten Drehkreuzen des Luftverkehrs in den VAE aufgehoben hatte. Auch unter den Beschränkungen transportierte jene Fluggesellschaft 4,7 Mio. Passagiere, was belegte, dass die vielen Berichte in Europa über den Zusammenbruch des gesamten Luftverkehrs am Golf schlichtweg falsch waren.
Derweil analysierten einige Kenner der Situation in Ostasien, dass China sich immer mehr zum Gewinner herauskristallisierte. Ganz nüchtern sahen die Chinesen jedoch, dass das Ausmaß der Handlungen des jetzigen Präsidenten auch die Nachfolger (sogar der Demokraten) in den USA beeinflussen wird. Im Gegensatz zu europäischen Träumern, welche einen unter Zeitdruck stehenden US-Präsidenten sahen, der massive Zugeständnisse binnen zwei Wochen an den Iran machen müsste, um schnell das Kapitel abzuschließen, sahen die Chinese das anders. Bis zum Staatstreffen in Peking am 14./15. Mai werde es keinen Vertrag mit dem Iran geben. Ferner sahen die Chinesen ein gutes Verhältnis zu den USA als viel wichtiger an, als eigene Interessen im und Verträge mit dem Iran. Denn bei Spannungen zwischen den USA und China hätte es China weltweit sehr schwer. Das ist Realpolitik einer Weltmacht, statt EU-Großmacht-Träumerei. Denn man sah auch Probleme für China in jenem Konflikt. In den anstehenden Verhandlungen zwischen China und den USA sahen einige jedoch Vorteile für die chinesischen Kommunisten, welche sich (anders als die Europäer) mit Beleidigungen, Kritik sowie überhaupt größeren Stellungnahmen zurückhielten. Stattdessen verhandelten sie hinter verschlossenen Türen (als Gesprächsvorbereitungen zum Treffen) mit den USA an vielen Handelsdetails, welche für Chinas Wirtschaft und damit Politik langfristige Vorteile erzielen.
Im Laufe des Montag griffen die Revolutionsgarden dann auf breiter Front mit Cruise-Missiles (Marschflugkörpern), Drohnen, Schnellbooten etc. die US-Marine an und machten klar, dass Sie keinen Frieden wollten. Die USA wehrten Angriffe der Terrorbrigaden mit deren mindestens 6 oder 7 schnellen, kleinen Booten ab. Daraufhin griffen die iranischen Revolutionsgarden wieder die unbeteiligten Länder am Golf mit Kamikaze-Kampfdrohnen und Raketen an, wobei die Israelis den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) bei der Abwehr der Angriffe (im Sinne der nun vertieften Zusammenarbeit) halfen. Die iranischen Terrormilizen griffen in den VAE wie immer rein zivile Ziele an. - Während die US-Marine sich rein defensiv äußerst zurückhielt und sich nicht zum Bruch der Waffenruhe durch den Iran äußern wollte, verlor der US-Präsident zunehmend die Unterstützung seiner konservativen Wähler, die schon immer behauptet hatten, dass man mit den iranischen Terroristen nicht verhandeln könne und von ihm nun endlich ein hartes Durchgreifen gegen den Iran forderten. Denn so oder so stiegen die US-Benzinpreise steil weiter Richtung 5 Dollar je Gallone. - Zudem kam die Rede des französischen Präsidenten Macron nicht gut an, der erneut mit gehässigem Lächeln bei einem weiteren Gipfeltreffen der EU/EPM in Armenien auch im Namen Deutschlands öffentlich den USA widersprach, weil der deutsche Bundeskanzler ihn dazu beauftragte und freie Hand ließ. Er erklärte für die EU, dass Europa sich weiterhin weder für die Freiheit der eigenen Handelswege noch die seiner 'strategischen Partner' am Golf militärisch einsetzen werde.
Lagebesprechung: Am 67sten Kriegstag (Dienstag, den 05.05.) ging die vom Iran gebrochene Waffenruhe immer mehr in einen offenen Krieg über. In der Nacht griffen die iranischen Terrorbrigaden erneut viele Ölraffinerien in den unbeteiligten Golfstaaten an. Im Grunde war es ein Zeichen der Stärke der USA, dass sie sich nur rein defensiv verteidigten gegen die ständigen Angriffe der iranischen Revolutionsgarden. Aber weltweit und vor allem in der US-Bevölkerung wurde dies als Schwäche interpretiert. TACO - Der Präsident drohte erneut, kniff aber faktisch wieder einmal, weil er nicht wahrhaben wollte, dass die Verhandlungen mit den Terroristen seit einem Monat zu nichts führten, als zur erneuten Aufrüstung und militärischen Erholung des Iran. Während die US-Marine den ersten Tag der Schutzoperation für die zivile Schifffahrt als taktischen Erfolg
verbuchte, zeigten die Reedereien / Handelsflotten der Welt sich nicht überzeugt von der noch immer gefährlichen Durchfahrt durch die von iranischen Terroristen kontrollierten Straße von Hormus - trotz US-Schutz-Angeboten. Denn es war kein echter Konvoischutz, wie früher im Weltkrieg.
Auch die Alternativen gingen aus: Denn die Ölförderung sowie Raffinerien waren weltweit am Maximum. Neue Erdölförderung lohnte sich nur bei einem dauerhaften Ölpreis von über 90 US-Dollar je Fass, was zwar derzeit vorlag. Aber von der ersten Exploration bis zur Massen-Produktion würde es bis zu 10 Jahre dauern. Auch der Aufbau neuer Raffinerien weltweit kostet Zeit und Geld sowie vor allem Planung und Planungssicherheit, welche angesichts Grüner Parteien und zahlloser Ökogruppen in vielen Ländern nicht mehr gegeben ist. Selbst in den USA wurden zahlreiche vorhandene Raffinerien in Kalifornien mit Ökogesetzen der Demokraten geschlossen. Vor allem wurden aufgrund der Ökogesetzgebung auch in den USA 1977 die letzte größere Raffinerie errichtet. Zudem wird die Schieferölgewinnung vermutlich 2027 bereits ihren Höhepunkt erreichen. Danach wird es zunehmend schwieriger und teurer werden, dieses in den USA zu fördern. Langfristige Chancen bei Öl und Gas sah man nur noch in Mittel- und Südamerika. Dennoch setzte bereits ein Umdenken ein, denn kaum jemand wollte ständig von den schutzlosen Golfstaaten sowie den iranischen Terroristen abhängig sein.
Lagebesprechung: Am 68sten Kriegstag (Mittwoch, den 06.05.) mussten die USA den iranischen Erpressungen sowie ständigen Angriffen nachgeben und ihre 'Operation Freedom' zum Schutz der freien Handelsschifffahrt auf freien internationalen Gewässern bedingungslos einstellen - eine Demütigung und Niederlage ungeahnten Ausmaßes. Die iranischen Terroristen beanspruchten nun gemäß neuer See- und Landkarten zum Persischen Golf sogar Landmassen in den Golfstaaten wie im Norden des Oman und den VAE als ihre Hoheitsgebiete zur Sperrung der Straße von Hormus. Offenbar hatte Außenminister Rubio (mit dem Segen des Präsidenten) die Oberhand gewonnen, der (pro-europäisch eingestellt) unbedingt eine Verhandlungslösung wünschte. Während Rubio bereits öffentlich das einseitige Ende aller Kampfhandlungen der USA bestätigte, versuchten andere Mitglieder der Regierung dies sowohl bezüglich der 'Operation Freedom' zum Schutz der freien Schifffahrt als auch des Krieges insgesamt noch als vorläufig darzustellen. Die meisten Beobachter waren sprachlos. Der Iran feierte seinen epochalen Sieg auch umgehend in allen Medien.
Gleichzeitig stärkte der Iran sein Bündnis mit China. China setzte ein Gesetz in Kraft, das explizit den Verstoß gegen (internationale) Sanktionen forderte und u.a. iranisches Öl in chinesischen Raffinerien erlaubte. Das war ein unerwartet deutlicher und vor allem öffentlicher Schritt Chinas gegen die USA, obwohl es sich vorher zurückgehalten hatte. China hatte beim Besuch der iranischen Delegation die unfassbare Schwächung der USA erkannt und zog nun Vorteile daraus im Vorfeld des Besuches des US-Präsidenten in Peking. Daraufhin machten sich Regierungsstellen Sorgen um die US-Position in jenen Gesprächen mit China Mitte Mai.
Vom völligen politischen Sieg des Irans über die USA und den Westen angefeuert führte die Terrororganisation Hisbollah mindestens 18 schwere gleichzeitige Angriffe auf Israel durch. Auch der Iran hielt sich nicht an die neuen Abmachungen und beschoss ununterbrochen weitere zivile Schiffe im Persischen Golf und der Straße von Hormus - sogar französische und südkoreanische Schiffe, welche gemäß den Geheimvereinbarungen Frankreichs und Südkoreas mit Iran sogar die Schutzgelder bezahlten.
Ob und wie der große Verbündete China den Iran zu Zugeständnissen oder gar einem Friedensvertrag drängen könnte, war unklar. Aber weder wollten das die Chinesen schnell, noch würden sie es ohne Gegenleistungen machen.
Erneut kursierten diverse Gerüchte, dass es angeblich große Fortschritte bei den Gesprächen zwischen Iran und den USA gäbe. Aber inzwischen dämpften auch viele wieder, da die iranischen Terrormilizen noch nie irgendetwas eingehalten hatten. Denn bisher scheiterten alle Einigungsversuche an den wichtigsten Kernpunkten: den Stopp der ungezügelten iranischen Urananreicherung zum Atombombenbau und Kontrolle der freien Schifffahrt von Hormus. Sie hatten die letzten Angebote der USA auch bereits in den Medien pauschal abgelehnt. Dennoch wollten die Mullahs angeblich bis Donnerstag eine (sicherlich wieder negative) Antwort an die USA schicken. Denn niemand glaubte mehr den Drohungen des US-Präsidenten. Er hatte 2026 auch keine einzige gegen den Iran umgesetzt. Deshalb wagten die USA auch nicht einmal mehr ein Ultimatum zu stellen, bis wann die Terroristen antworten sollten. Gleichzeitig forderte der iranischen Parlamentspräsident die unter den eigenen Terrorbrigaden leidende Bevölkerung in seinen Reden zum Endkampf gegen die USA auf, noch mehr zu sparen. Jedoch konnten sich viele der eigenen meist armen Anhänger die drastisch gestiegenen Preise in Teheran (selbst für Nahrungsmittel) sowieso kaum mehr leisten.
Iran attackierte mit seiner sogenannten 'Moskito-Flotte' (Film) (sowie Text) weiterhin Schiffe im Persischen Golf. Nur Hubschrauber und US-Lenkwaffenzerstörer konnten jene kleinen Schnellboote sowie als Fischerboote getarnten bewaffneten Einheiten auch schnell ausschalten. Die Terrorbrigaden konnten damit nicht unbedingt sehr großen Schaden anrichten, aber bereits die Androhung des Einsatzes reichte aus, um die zivile Schifffahrt abzuschrecken.
Zehntausende Seefahrer auf über 1.600 Schiffen steckten weiterhin fest, weil deren Reedereien es nicht wagten, die US-Schutzangebote anzunehmen. Denn neben den Schutzansprüchen blieben auch die Versicherungsprämien überzogen hoch. Das Schutz-Projekt für die Freiheit der Schifffahrt scheiterte somit am mangelnden Vertrauen vieler Parteien. Deshalb wurde es auch überwiegend mangels Erfolges von den USA eingestellt. Obwohl Krieg herrschte, dachten und verhielten sich fast alle Beteiligten wie im Frieden. Dies sollte allen Kriegstreibern eine Lehre sein. Denn exakt so würden sich fast alle Beteiligten auch bei einem geplanten großen Krieg gegen Russland und China verhalten. Trotz aller Weckruf-/Wendepunkt-/Kriegs-Rhetorik seit Jahren hatte sich in den Köpfen und vor allem im Handeln der relevanten Personen, welche alles in der Praxis des Alltages auszuführen hatten, wenig bis nichts geändert. - Im Klartext: Die weltweite Schifffahrt und der Flugverkehr würde massiv leiden respektive kollabieren, Lieferketten würden sofort verzögert und dann ausfallen. Der Irankrieg lieferte den bitteren Vorgeschmack für den bis 2030 geplanten großen Krieg. In Europa würden in einem solchen Fall sogar viel schneller Probleme eintreten, weil die Schifffahrt und Fluggesellschaften aufgrund der Drohungen bereits vom ersten Tag an deren Häfen und Flugrouten meiden würden - exakt so, wie die Europäer binnen Stunden die angegriffenen Golfstaaten im Stich ließen. Alle jetzt nach über zwei Monaten erkennbaren langsamen Effekte würden bei einem großen Krieg binnen Stunden - quasi im Zeitraffer - in Europa ablaufen. Weder würden die Nachrichtensendungen mit ihren Berichten mithalten können, noch die Politiker und Militärs mit Gegenmaßnahmen.
Lagebesprechung: Am 69sten Kriegstag (Donnerstag, den 07.05.) warteten alle auf die Antworten der iranischen Mullahs.
Der US-Präsident befand sich in einer unangenehmen Zwickmühle: Da die iranischen Terrorbrigaden weder ernsthaft verhandeln wollten noch die Straße von Hormus freigaben, müsste er die Schifffahrstroute militärisch befreien und somit den Krieg fortsetzen. Aber das will die US-Bevölkerung angesichts der hohen Benzinpreise und der Zwischenwahlen im November mehrheitlich nicht. Sein drastisch reduziertes Ein-Seiten-Protokoll wäre in jeder Beziehung unzureichend, um die wahren Probleme zu lösen, selbst falls die Iraner darüber überhaupt verhandeln wollten. Und nur er war so optimistisch. Selbst wohlgesinnte Analysten warfen der US-Regierung vor, dass sie nicht entschlossen
handelte. Aber eine 'entschlsosene' Weiterführung des Krieges gegen den Iran würde die EU und vor allem dort die araberfreundlichen Regierungen (Spanien, Frankreich und Irland) heftig bekämpfen. - Bei aller (berechtigten) Kritik musste man jedoch auch festhalten, dass niemand eine (bessere) Strategie anbieten konnte.
Weil die iranischen Terrorbrigaden systematisch die Waffenruhe missachteten und u.a. auch US-Kriegsschiffe angriffen, schlugen die USA als Selbstverteidigung zurück. Allerdings entschuldigte sich der Präsident gleich wieder bei den Terroristen dafür. So machte er sich lächerlich. Seinen Drohungen schenkte niemand mehr Glauben. Denn die iranischen Terroristen würden weder kapitulieren noch in Zukunft nachgeben.
Lagebesprechung: Am 70sten Kriegstag (Freitag, den 08.05.) warteten alle noch immer auf die Antworten der iranischen Mullahs, denn sie hatten erwartbar am Vortag nichts geliefert. Jedoch war den meisten Analysten inzwischen klar geworden, dass die USA wenig aus ihrem militärischen Sieg erhalten würden. Denn die iranischen Revolutionsgarden hintertrieben jede Verhandlung. Falls es jemals Verhandlungen gibt, werden deren Ergebnisse weit von dem entfernt sein, was die USA ursprünglich wollten. Denn viele der früheren Forderungen wurden bereits komplett aufgegeben, weil die Terroristen darüber überhaupt nicht verhandeln wollten. Immer mehr der republikanischen Anhänger stellten auch öffentlich in Presserunden die Frage, ob der Präsident vor den Mullahs kapituliert.
Während die USA noch immer auf eine Antwort aus dem Iran hofften, griffen die Revolutionsgarden wieder systematsich zivile Ziele in den unbeteiligten Golfstaaten an und schufen neue Fakten zu ihrer totalen Herrschaft in der Straße von Hormus.
In den USA klammerten sich die Optimisten - nach über einem Monat vergeblichen Verhandlungen - immer öfter an jeden noch so dünnen Strohhalm für Frieden mit dem Iran. Nun wurde sogar kolportiert, dass der nach dem Angriff auf seine Familie rachsüchtige und zudem verletzte neue Ajatollah Mojtaba Khamenei angeblich für den Frieden sei und dafür seinen wichtigen Einfluss gegen die iranischen Terrorbrigaden ausübe. In Wirklichkeit nutzten die iranischen Milizen die Waffenruhe nur, um - nachgewiesen - ihre durch die Bombenangriffe nur verschütteten Waffen auszugraben. Inzwischen sollen 2/3 aller Raketenwerfer und Drohnenstartanlagen wieder geborgen und einsatzfähig sein. Auch die derzeitige lockere Hafenblockade der USA könnte der Iran laut Berechnungen weitere 4 Monate durchstehen.
Lagebesprechung: Am 71sten Kriegstag (Samstag, den 09.05.) ließen die Iraner die USA weiter auf Antworten warten. Da China den Iran seit dem Besuch des iranischen Außenministers offen unterstützte, sanktionierten die USA vier chinesische Firmen, welche Satellitenaufnahmen an die Terrorbrigaden lieferten, sowie 10 chinesische Firmen und Personen, welche Bauteile für Kriegsgüter an den Iran lieferten.
Lagebesprechung: Am 72sten Kriegstag (Sonntag, den 10.05.) wurden die Analysen in den USA immer pessimistischer. Denn der Krieg hatte sich aufgrund der systematischen Verzögerungstaktik der Terrorbrigaden gewandelt. Zudem schienen immer mehr noch radikalere religiöse Kriminelle im Iran die Oberhand zu gewinnen wie die Jebhe-ye Paydari. Gleichzeitig drohten die Terrormilizen den USA und der ganzen Welt mit schweren Angriffen, falls nochmals eines ihrer Schiffe irgendwo auf der Welt behindert oder blockiert werden sollte, oder andere Staaten( u.,a. die EU) ihre Sanktionen gegenden Iran aufrecht erhalten oder gar neue erließen. Denn jene Blockade traf sie hart und finanziell persönlich direkt, da sie von den Schutzgelderpressungen der iranischen Wirtschaft sowie den direkt im Besitz der Terrormilizen und Mullahs befindlichen ca. 50% der iranischen Wirtschaft abhängig waren. Nur mit diesen Geldern konnten sie den Iran weiter terrorisieren und ihre Macht durch Zahlungen an die Armen sowie derne Basij-Milizen aufrecht erhalten. Weil im Iran die Wirtschaft durch 47 Jahre Korruption und Misswirtschaft sowie offener Ausplünderung und in den letzten Wochen durch Bombardement sowie Hafenblockade und der vom Iran sich selbst auferlegten teilweisen Internet-Sperre ökonomisch weiter unter Druck geraten war, riefen die Terrormilizen dort ihre eigene Bevölkerung erneut und nun verstärkt zum Sparen von Strom und Gas auf. Kaum mehr etwas funktionierte im Iran.
Die in vor allem in Europa massenhaft publizierten Aussagen zur Sperrung des gesamten Internets für alle Iraner treffen (wie so viele Propaganda-Aussagen hier) nicht zu. Die Revolutionsgarden verkauften bereits seit Anfang Februar an ihre Anhänger eine Art VPN-Zugang ohne Restriktionen mit unbegrenztem Internet-Zugang. Die geldgierigen Terroristen schließen nur alle potentiellen Gegner und Arme aus.
Dann meldeten iranische Medien, dass die Revolutionsgarden (mit zwei Tagen Verspätung) angeblich doch noch eine Antwort an den Vermittler Pakistan gesandt hätten.
Lagebesprechung: Am 73sten Kriegstag (Montag, den 11.05.) wurde klar, was jeder logisch denkende Mensch erwartet hatte: Die angebliche 'Antwort' der iranischen Terroristen über Friedensgespräche war völlig inakzeptabel
. Der Iran forderte nun noch höhere Reparationen / Entschädigungszahlungen von den USA, weil die iranischen Truppen in dem Krieg angeblich gesiegt hätten, und zudem die völlige und alleinige Kontrolle der Straße von Hormus. Atomwaffen werde der Iran bauen und darüber auch nicht einmal verhandeln. Ferner forderten sie die Aufhebung aller Sanktionen sowie die sofortige Überweisung aller eingefrorenen Guthaben etc. Zudem forderten die Terroristen als neue Weltmacht, dass sie ab sofort bestimmen dürfen, wer wann wo mit wem gemäß den Beschlüssen der iranischen Führung 'Frieden' zu schließen habe. - Das war die von zahlreichen den Krieg unterstützenden Republikanern bereits erwartete Antwort auf die Politik des Präsidenten der letzten 5 Wochen, immer weiter nachzugeben. Verhandlungen hatten außer der massiven Aufrüstung des Irans nichts bewirkt. Da der Präsident von den meisten Ländern - insbesondere Europa und den anderen Freunden des Irans - zu Verhandlungen genötigt worden war und inzwischen vermutlich auch selbst an deren Erfolg glauben wollte, stand er nun vor einem Scherbenhaufen. Denn für eine Wiederaufnahme des Krieges hielten ihn alle für zu feige - TACO. Also verhandelte er eben weiter - ohne jede Aussicht auf Erfolg. Faktisch hatten sich (von den Europäern im Stich gelassen) andere Staaten wie Katar bereits am Vortage darauf eingestellt und in Geheimverhandlungen mit dem Iran sich zu deren Schutzgelderpressungen bekannt und bezahlt, damit sie mit ihren Gastankern die Straße von Hormus befahren durften. Selbst Israel beschloss, sich von den USA unabhängig zu machen, weil man auf deren Hilfe gegen Iran und seine weltweit unterstützten Terrorbrigaden nicht mehr zählen konnte.
Während die meisten Europäer sich darüber freuten, dass die USA gedemütigt wurden und sie weiterhin auf Verhandlungen mit dem (vor allem mit Frankreich, Spanien und Irland) befreundeten Iran setzten, analysierten Russland und China das US-Militär und die Welt-Politik, damit sie alles für den nächsten (bis 2030 geplanten) Krieg des Westens gegen sie ausnutzen konnten. (Die verlinkten Analysen des Auslandes bestätigen alle eigenen Analysen 1 sowie 2 und sind wirklich lesenswert.) Denn inzwischen war jedem in der Welt klar, dass die EU jeden Kampf der USA gegen jene Staaten verhindern oder zumindest sabotieren würde. Zudem war nun auch klar geworden, dass insbesondere die Europäer die Kosten der Sperrung der Straße von Hormus durch die iranischen Terroristen tragen würden. Denn jene würde noch Monate oder sogar Jahre anhalten. Und danach würden die Golfstaaten die 1-2 Euro je Barrel Öl das der Iran sofort verlangt und die bald erhöhten 5-10 Euro Schutzgelder in den kommenden Jahren den Endkunden aufhalsen. Die Europäer und anderen Industrienationen, welche die Golfstaaten im Stich ließen, benötigten schließlich das Öl und Gas und Helium und Dünger etc. Die iranischen Mullahs hatten endgültig keine Angst mehr vor der zahnlosen EU. Ganz im Gegenteil stellten sie nun ständig neue Forderungen und publizierten Drohungen, welche die EU zu erfüllen hatte. So war das, wenn man nicht für die Freiheit der eigenen Handelswege und seine strategischen Partner (am Golf etc.) eintrat. Die Terroristen freuten sich darüber, dass die EU sie und ihre fast 50-jährige Schreckensherrschaft unter den unerwarteten Schutz des Völkerrechtes gestellt hatte und die deutschen Grünen ihnen sogar explizit die Anreicherung des Urans zum Bau einer Atomwaffe zubilligten.
England und Frankreich beraumten wieder einmal eine ihrer großen Konferenzen - diesmal der 40 Verteidigungsminister - überwiegend als virtuelles Treffen an. Denn Englands Ansehen hatte sehr gelitten und das Frankreichs war in der arabischen Welt vor allem den Golfstaaten am Boden: Seine gelieferten Waffen galten als veraltet und wertlos gegen die Angriffe des Irans, seine Politik und Politiker als iran-freundlich und seine wenigen dort stationierten Soldaten galten als lustlos, unfähig bis sogar feige im von jenen Golfstaaten bezahlten Verteidigungskampf gegen die täglich angreifenden Iraner. Das wog in der arabischen Welt, welche bisher jährlich Milliarden für den Schutz durch Frankreich und auch England bezahlt hatten, als gravierend. Alle Beobachter waren gespannt, ob diesmal (im Gegensatz zu allen gescheiterten früheren Konferenzen) mehr als wertlose Worte sowie Hinweise auf das Völkerrecht herauskommen würden. Gleichzeitig stellten sich die restlichen Länder der Welt (wie der strategische Parner der EU Indien) - von den angeblichen Großmächten im Stich gelassen - auf harte Sparmaßnahmen für die eigene Bevölkerung ein. Denn jeder wusste, dass der Iran die Straße von Hormus niemals mehr freiwillig öffnen würde.
Zudem verdichteten sich Hinweise, dass die iranische Regierung in Europa antisemitische Terroristen im Internet anwarb für neue Terroranschläge. Genug Geld besaßen diese von der EU nicht nur geduldeten, sondern oft auch unterstützten arabischen-/iranischen Organisationen schließlich.
Lagebesprechung: Am 74sten Kriegstag (Dienstag, den 12.05.) wurde die Lage der USA immer schwieriger, nachdem der US-Präsident zugestimmt hatte, trotz der iranischen Demütigung, dennoch über nichts weiter zu verhandeln. Denn die Iraner hatten nichts zum Verhandeln mehr angeboten, sondern forderten die bedingungslose Kapitulation der Welt und der USA unter ihre Forderungen. Die iranischen Terroristen hielten sich für die Sieger im Krieg gegen die USA und die ganze Welt und verhielten sich auch entsprechend, vor allem nachdem die EU am Vortag den Drohungen des Irans nachgegeben hatte, keine Sanktionen gegen die iranischen Terrororganisationen erlassen hatte, sondern sogar neue Maßnahmen gegen Israel beschlossen. Die Terroristen forderten nun sogar einen Sonderschutzstatus, der von China und den Vereinten Nationen offiziell garantiert werden soll. - Manche Anhänger der Republikaner vermuteten angesichts dieser unannehmbaren Forderungen, dass die USA eventuell wieder die Kämpfe aufnehmen könnten. Andere hielten dies für zumindest vorläufig ausgeschlossen, da der US-Präsident an diesem Dienstag zum mehrtägigen wichtigen Besuch nach China starten würde, dessen Gespräche sowieso belastet waren und niemand das Wenige auch noch gefährden wollte. Denn die iranischen Revolutionsgarden drohten offen mit einer Kriegsaufnahme während seines China-Besuches, indem sie - wie immer - alle unbeteiligten Nachbarstaaten angreifen und deren zivile Infrastruktur zerstören wollten. Deshalb war Saudi-Arabien auch seit Tagen dabei, sich von den USA zu distanzieren, ihnen jede militärische Aktion von deren Gebeit aus zu verbieten und sich an den eigenen Erzfeind Iran anzunähern. Die Arabische Liga war faktisch zerbrochen. Die Saudis zogen Kuwait und Katar auf ihre Seite, und der sich unter dem neuen Herrscher seit Jahren radikalisierende Oman war sowieso schon lange auf der Seite der iranischen Terrorbrigaden. Alle wussten, dass aus Europa keine Hilfe mehr kommen oder Gefahr drohen würde, auch wenn die Franzosen ihren Flugzeugträger seit 10 Wochen im absichtlichen Schneckentempo vom Mittelmeer ins Rote Meer fahren ließen.
Lagebesprechung: Am 75sten Kriegstag (Mittwoch, den 13.05.) stritt man sich um die Höhe der Kriegskosten, wobei die Schätzungen extrem weit auseinander lagen: Während das Pentagon nun 29 Mrd. bisherige reine Kriegs-Kosten angab, vermuteten Analysten bis zu 1.000 Mrd. US-Dollar Gesamtkosten für die Gesamtwirtschaft der USA.
Lagebesprechung: Am 76sten Kriegstag (Donnerstag, den 14.05.) wurde die desolate Lage im Iran deutlicher, aber auch die Unterschiede in der Bewertung der Situation. Faktisch passierte allerdings wenig, da sich der US-Präsident zu Besuch in China befand, und auch die iranischen Revolutionsgarden die Chinesen nicht verärgern wollten.
Lagebesprechung: Am 77sten Kriegstag (Freitag, den 15.05.) wurde deutlich, dass die USA auch in China nicht viel erreicht hatten, um die iranischen Revolutionsgarden zu irgendwelchen Zugeständnissen zu bewegen. Insgesamt blieben nur schöne Worte und Bilder, aber keine konkreten Vereinbarungen.
Lagebesprechung: Am 78sten Kriegstag (Samstag, den 16.05.) interessierten sich nur noch wenige (Medien wie Menschen) für den Iran-Krieg. U.a. kam heraus, dass iranische Hacker oder vom Iran bezahlte Hacker-Organisationen das US-Tankstellennetz in mehreren Bundesstaaten geknackt hatten und dort Tank-Werte nicht nur auslesen, sondern sogar manipulieren konnten - auch die angezeigten Benzinmengen und berechneten Benzin-Preise. Zwar spielten die Behörden das herunter, aber seit Kriegsbeginn Ende Februar waren US-Firmen weltweit (auch in Europa) zum Ziel iranischen und vor allem weltweiter antisemitischer und antiisraelischer Hackergruppen geworden. Die Europäer sollten schnell daraus lernen, denn auch deren wichtige Kommunikationsnetze waren kaum geschützt und würden im von der EU geplanten Krieg gegen Russland definitiv angegriffen werden. Bei falsch angezeigten Benzinpreisen von sagen wir über 5 Euro würde die Moral in der eigenen Bevölkerung ganz schnell sinken und bei elektronisch gesperrten Zapfsäulen würden europaweit Unruhen ausbrechen.
Lagebesprechung: Am 79sten Kriegstag (Sonntag, den 17.05.) sowie 80sten Kriegstag (Montag, den 18.05.) dümpelte der Krieg wie seit Wochen vor sich hin und wurde durch Drohungen von beiden Seiten am Köcheln gehalten. Neben den völlig versagenden Pakistanis (mit Türken, Saudis und Ägyptern sowie der EU) hatten selbst die Chinesen keinen Einfluss mehr auf die iranischen Terrorbrigaden, und Verhandlungen kamen offenbar nicht in Gang. Somit warteten alle auf weitere Treffen des US-Präsidenten mit seinem Sicherheitsstab Mitte der Woche, auf denen der Fortgang besprochen werden sollte.
Lagebesprechung: Am 81sten Kriegstag (Dienstag, den 19.05.) prüften die USA einen vom Iran wieder dahingehudelten neuen unannehmbaren Forderungskatalog, welchen die Pakistanis unter Vorwürfen an die USA übermittelt hatten. Während die iranischen Terroristen die Bevölkerung zu den Waffen riefen, gab der US-Präsident wieder nach, weil offenbar die Verhandler-Fraktion unter Außenminister Rubio die Mehrheit im Weißen Haus hatte. Viele sahen nachdem alle anderen Hilfen ausgeschöpft waren, sowieso nur noch eine Chance, den für die Zwischen-Wahlen in den USA entscheidenden Benzin-Preis zu senken, indem man auf jede Forderung der iranischen Terroristen eingeht und die Straße von Hormus öffnet. Einige Experten gingen sowieso von 130 US-Dollar je Fass im Sommerquartal 2026 und mindestens 100 US-Dollar im ganzen folgenden Jahr 2027 aus. Das würde die Inflation erheblich erhöhen und die Wirtschaft der USA belasten sowie die Wirtschaft vieler anderer Länder (inklusive Deutschlands) in die Rezession stürzen. Dennoch gingen nur wenige Analysten davon aus, dass man auf dem Verhandlungswege mit dem Iran die Straße von Hormus öffnen könnte.
Dann wurde bekannt, dass das Motoröl verschiedener Hersteller knapp wurde. Das führte nicht nur zu Preiserhöhungen, sondern zu verspäteten Motorölwechseln und sogar Ausfall von Fahrzeugen, weil die Service-Fristen nicht eingehalten werden konnten. Während dies bei Pkw ärgerlich war, kann dies bei Lkw die Transportindustrie und Logistikketten schädigen. Aufgrund der iranischen Terrorangriffe auf viele Ölraffinerien in unbeteiligten Golfstaaten, gingen Spezialisten von mindesten einem Jahr mit weltweiten Problemen bei den besonders betroffenen Sorten 0W-16, 0W-8 und 0W-20 respektive 'Group III base oil' (fast aller modernen Kfz) aus.
Lagebesprechung: Am 82sten Kriegstag (Mittwoch, den 20.05.) wurde immer deutlicher, dass der US-Präsident auf Druck u.a. einiger Golfstaaten nachgab. Die Welt schien sich damit abgefunden zu haben, regelmäßige Schutzgelder in insgesamt Milliardenhöhe an die iranischen Terroristen zu bezahlen.
Lagebesprechung: Am 83sten Kriegstag (Donnerstag, den 21.05.) wurde bekannt, dass die Spannungen zwischen den USA und Israel über die weitere Kriegsführung zunahmen.
Dann kam heraus, dass die iranischen Terroristen während der von ihnen ständig hinausgezögerten 6 Wochen Verhandlungen sogar die eigene Waffenproduktion vor allem bei Drohnen wieder aufgenommen hatten. Man ging sogar davon aus, dass der Iran binnen 6 Monaten wieder auf dem alten Stand für den nächsten großen Krieg gegen Israel und den ganzen Nahen Osten wäre. Vor allem aufgrund der Hilfe aus Russland und China geschah der Aufbau viele schneller als vorausgesagt. China soll bis zur Hafenblockade durch die USA massiv neue Drohnenbauteile in dem Iran geliefert haben. Ferner scheinen die Wirkungen der Luftschläge der USA und Israels nicht so effektiv oder zumindest nicht so lang anhaltend gewesen zu sein, wie gedacht und von Satellitenbildern bestätigt. Zudem schienen die Terrorbrigaden viel mehr Waffen besessen zu haben, als alle westlichen Geheimdienste vermutet hatten. Und nach neuesten Schätzungen hatten 2/3 davon die Angriffe überstanden.
Während es in allen Punkten für die US-Regierung schlecht lief, 'zerlegten' sich die Demokraten in der Opposition selbst mit dem seit über einem Jahr vertuschten und geheim gehaltenen Untersuchungsbericht ihres Wahldesasters 2024. Dann sickerte eine Version doch an die Medien durch und heizte die seit fast einem Jahr brodelnde Gerüchteküche und Spekulationen weiter an.
Lagebesprechung: Am 84sten Kriegstag (Freitag, den 22.05.), Samstag sowie Pfingst-Sonntag und Pfingst-Montag (den 87sten Kriegstag), zogen sich die vom Iran systematisch verschleppten Verhandlungen hin. Angeblich näherte man sich in ganz wenigen Punkten minimal an. Allerdings begannen nun die Republikaner den eigenen Präsidenten unter Druck zu setzen, weil die Zwischenwahlen näher kamen ohne jedes Kriegsergebnis im Iran. Sie drohten im die Unterstützung im Kongress zu entziehen, da inzwischen ca. 75% der Befragten US-Bürger den Krieg missbilligten, weil sie unter den Benzinpreissteigerungen litten. Da die iranischen Terroristen mit ihren eigenen Hackern und den mit von ihren riesigen im Ausland liegenden Vermögen, welche noch immer nicht gesperrt oder beschlagnahmt worden waren, bezahlten pro-iranischen Hackern weltweit (auch in Europa), systematisch weiterhin alle US-Firmen angriffen und zunehmend Öl- und Gasfirmen sowie die zivile Luftfahrt attackierten sowie Spione und Terroristen anwarben, traf sich der US-Präsident mit Sicherheits-Beamten, um das weitere Vorgehen gegen den Iran zu besprechen. Es fielen jedoch wieder keine Entscheidungen. Allerdings sagte der US-Präsident sogar die Teilnahme an der Hochzeit seines Sohnes ab, weil er in Washington bleiben müsse. Letzteres war verdächtig.
Am Pfingstsonntag kamen dann Nachrichten über eine erste Einigung bei den Verhandlungen auf ein Zweistufenvorgehen zur Einigung (kein Scherz), wobei die iranische Terroristen sofort wieder die Details selbst dieser vagen Vereinbarung bestritten. Denn sie würden weiterhin die alleinige Kontrolle über die Straße von Hormus haben und dafür auch weltweit Schutzgelder erpressen. Das war auch kein Wunder, denn es wurde bekannt, dass die Iraner faktisch von einem Kriegsverbrecher und weltweit von Interpol gesuchten Kriminellen geführt wurden, der letztendlich entschied - Brig. Gen. Ahmad Vahidi, Oberkommandeur der Iranischen Revolutions-Garden. Erst am vorherigen Mittwoch hatte er mit einem Weltkrieg gedroht, falls nochmals irgendjemand den Iran angreift. Am Sonntagabend sprach man nur noch von einem (wertlosen) memorandum of understanding
- einer Art unverbindlicher Absichtserklärung
über weitere Gespräche im Laufe der kommenden Jahre. Und selbst diese Absichtserklärung war weder erreicht noch sicher. Die durchgesickerten Details kamen eine weitgehenden Kapitulation der USA vor den Terroristen gleich und sicherte den iranischen Terrorbrigaden die unbegrenzte Herrschaft über den Iran und den Persischen Golf.
Kein Mensch glaubte mehr dem US-Präsidenten, da er schon so oft von einer Einigung oder einem Vertrag mit dem Terroristen sprach und nie Wort halten konnte, weil jene Iraner seit fast 50 Jahren nie irgendetwas einhielten. Alle wartete deshalb auf konkrete Ergebnisse. Und selbst, falls die Iraner die Straße von Hormus jemals freigeben würden, würde es danach Monate bis Jahre dauern, bis wieder alles 'normal' abliefe. Aber es würde niemals wieder so werden wie früher. Denn abgesehen von den Araberfreunden in Europa glaubte dem Iran und seinen Terroristen auch niemand mehr - vor allem die Versicherungen nicht. Manche Analysten gingen davon aus, dass die Situation sich sogar erst einmal drastisch verschlimmern würde, weil ein Chaos bei der Logistik ausbräche. Öl-Analysten gehen sogar davon aus, dass sich der Ölpreis nicht vor 2032 (also erst in 6 Jahren) wieder normalisiert. - Und all dies galt nur, falls die iranischen Terroristen sich erstmals in der Geschichte an ihre neuen Abmachungen halten, welche sie ständig abänderten.
Die Antwort der Republikaner, welche ihn noch unterstützten, auf das offensichtliche Versagen der US-Regierung bei den Verhandlungen mit den iranischen Terroristen ließ nicht lange auf sich warten. Die ganze Welt sah, dass der Präsident zu ängstlich, und in den Augen vieler seiner Anhänger sogar zu feige war, auch nur irgendeine seiner vielen Drohungen umzusetzen und bei allem nachgab, weil er die Nerven verlor. Auch die oppositionellen Demokraten und selbst wohlwollende Analysten konnten dem angeblichen Plan zum Kriegsende nicht viel Positives abgewinnen. Der Kapitulationsfriede vor den Terroristen um (fast) jeden Preis spaltete die Nation mindestens so tief wie der Krieg. Denn die Terroristen waren der tiefen Überzeugung, dass sie den Krieg gewonnen hatten und die USA nun auch noch zur Kapitulation durch jahrelange (Nicht-)Verhandlungen zwingen konnten. Nachdem bereits in den letzten zwei Monaten (vom Iran verzögerten) Verhandlung nichts herausgekommen war, war es utopisch zu erwarten, dass nun in den kommenden 60 Tagen plötzlich alle Probleme gelöst würden. Am Sonntag musste selbst der US-Außenminister zugeben, dass man noch immer an selbst den wichtigsten Punkten der Absichtserklärung
zu weiteren Verhandlungen arbeite, weil die iranischen Terrorbrigaden wieder alles in Frage stellten.
Lagebesprechung: Am 88sten Kriegstag (Dienstag, den 26.05.) legten die Iraner erneut Minen in der Straße von Hormus und die iranischen Terrorbrigaden griffen wieder mit Raketen, Drohnen und Schnellbooten die US-Marine an, worauf diese zurückschlug. Darauf erpressten die Iraner wieder die ganze Welt: Die Terroristen hätten angeblich das Recht, jedes Land der Erde als Vergeltung anzugreifen. Ferner wollten sie (wie schon öfter) nicht mehr über ihren Atombombenbau verhandeln. Zudem stritten sie um jedes Wort in der Vorvereinbarung, um wie immer Zeit zu schinden. Denn Israel hätte kein Recht sich (u.a. im Libanon gegen Angriffe der Hisbollah) zu verteidigen. Das bestimme ab jetzt die Großmacht Iran. Ferner griffen die iranischen Revolutionsgarden erneut Schiffe im Persischen Golf und vor Oman an.
Lagebesprechung: Am 89sten Kriegstag (Mittwoch, den 27.05.) wurden immer deutlicher, dass zumindest dutzende von Staaten der Schutzgelderpressung der iranischen Terroristen nachgegeben hatten. Denn jene iranischen Revolutionsgarden verkündeten stolz, dass sie alleine an vorherigen Tag 24 Schiffe abkassiert hatten - dafür, dass man sie nicht bombardierte oder versenkte. Gleichzeitig hatten die Investoren und Börsenspekulanten keinerlei Vertrauen in jene Terroristen und hielten die Ölpreise hoch, erwarteten sogar steigende Preise im Sommer.
Lagebesprechung am 90sten Kriegstag (Donnerstag, den 28.05.): Als Antwort auf die iranischen Drohungen führten die USA (in der Nacht - wie immer europäische Zeit) weitere Schläge gegen militärische Ziele entlang der iranischen Küste rund um die Straße von Hormus durch. Vor allem wurden Militäreinrichtungen der Revolutionsgarden rund um den Marine-Hafen von Bandar Abbas angegriffen, weil die iranischen Terrorbrigaden von dort die internationale Schifffahrt beschossen.
Derweil erregten sich viele über die unpräzise Sprache des US-Präsidenten bezüglich der Auswirkungen der Hafenblockade und Handelsblockade der USA gegen den Iran. Denn jene schädigte langsam aber sicher die Öl-Infrastruktur im Iran. Somit trat im Iran dasselbe ein, was jene Terroristen allen Nachbarn zugefügt hatten: Mangels Lagermöglichkeiten musste man die Ölförderung reduzieren oder sogar einstellen (shut in
). Das hatte negative Langzeitwirkungen auf die Ölquellen und Förderanlagen. Vor allem dauert danach das Wiederanlaufenlassen der Förderung lange und kostet Geld.
Weil es immer deutlicher wurde, dass der sich seit Jahren radikalisierende Oman nicht nur eng mit den iranischen Terroristen befreundet war, sondern mit jenen zusammenarbeitete und gemeinsam die Straße von Hormus kontrollieren sowie 'besteuern' wollte, drohten die USA dem Oman offen, dass er sich an das internationale Seerecht zu halten habe.
Lagebesprechung am 91sten Kriegstag (Freitag, den 29.05.): Die iranischen Terrorbrigaden griffen neben den unbeteiligten Nachbarstaaten wie Kuwait u.a. zahlreiche Schiffe an, welche sich weigerten, ihre Schutzgelder zu bezahlen. Ferner stritten sie sich noch immer um die exakten Worte
zum Vorvertrag, der nur festlegen sollte, worüber man angeblich verhandeln will. Deshalb waren einige Analysten der Überzeugung, dass die Revolutionsgarden als faktisch inzwischen alleinige Machthaber nicht verhandeln wollten, sondern ihren seit 1979 betriebenen Dauer-Krieg gegen den Westen nur über die Amtszeit des derzeitigen US-Präsidenten hinausführen wollten, um danach massiv aufgerüstet wieder Israel und alle Nachbarn angreifen zu können. Sie hofften auf eine baldige, zerstrittene demokratische US-Regierung, welche zu feige wäre, den Iran nochmals anzugreifen. Denn ihr Ziel war bereits unter dem vorherigen Führer Khamenei 2015, Israel spätestens binnen 25 Jahren auszurotten und den gesamten Nahen Osten unter ihre Kontrolle zu bringen. Am 07. Oktober 2023 führte die Hamas mit Waffen und Geld im Auftrag des Iran jenen Terrorangriff mit über 250 Geiseln und über 1.200 Toten in Isreal durch, der zum Gazakrieg führte. Dass der Iran dahinter stand, zeigten seine sofortige politische Unterstützung und seine Angriffskriege durch alle seine verbündeten Terrorgruppen im Libanon, im Jemen, im Irak, in Syrien und seinen eigenen sogenannten im Ausland stationierten Kampftruppen (Al Quds-Brigaden), welche vom Iran koordiniert Israel angriffen. Zum Schluss griffen die iranischen Revolutionsgarden sogar aus dem Iran mit Raketen Israel gezielt an. Und der neue Ajatollah, Khameneis Sohn hatte bereits ebenfalls vor wenigen Tagen geschworen, Israel zu zerstören und alle Fremden aus dem Nahen Osten zu vertreiben. Die Ideologie und die Ziele der Terroristen blieben dieselben: Tod den Amerikanern und Tod Israel
. Auch er schwor, Israel bis 2040 auszulöschen. Deshalb gruben sie auch in Windeseile alle von den US-Angriffen nur verschütteten Raketen und Drohnen aus.
Während der langatmigen Verhandlungen zwischen den USA und den iranischen Terroristen wurde immer deutlicher, dass die USA Israel und dessen Interessen aus den Augen verloren. Israels Anliegen waren vielfältig. Aber letztendlich würde bestenfalls die Frage des Zeitpunktes des Atombombenbaus durch den Iran etwas verzögert. Die anderen drängenden Probleme wie das riesige Netzwerk an Terroroganisationen, welche vom Iran rund um Israel aufgebaut wurden, lag definitiv nicht mehr auf dem Verhandlungstisch. Auch die Frage nach dem schnell voranschreitenden Raketenprogramm und dem unglaublichen Drohnenaufbau des Irans wurde nur noch halbherzig behandelt. Israel sah sich allein gelassen und musste die harten Konsequenzen für den bald kommenden nächsten Krieg der iranischen Terroristen sowie deren Verbündeten gegen sie ziehen. Dies galt auch für jede Regierung nach der rechtsgerichteten Koalition unter Netanjahu, welche durch diese miserablen Ergebnisse sicherlich die anstehende Wahl verlieren wird. Denn inzwischen sahen (laut aktuellen Umfragen) fast die Hälfte der Israelis den Krieg gegen die iranischen Terroristen als verloren an.
Derweil drohten die iranischen Terroristen der ganzen Welt wieder mit unvorstellbarer grenzenloser Vergeltung, falls noch jemals irgendjemand die Terroristen (im Iran oder deren weltweite Unterstützer) angreifen sollte. Da der Iran weltweit, aber vor allem in Europa mit seinem Milliardenvermögen Terroristen anwarb und weiterhin biologische und chemische Kampfstoffe besaß sowie unvermindert (mit der Hilfe Nordkoreas) an der Atombombe weiterbaute, sollte man seine Drohungen ernst nehmen. - Aber das war gleichgültig: Denn die iranischen Terroristen würden in ein paar Jahren sowieso von sich aus einen Weltkrieg starten, um Israel zu zerstören - ihr zentrales Ziel seit 1979.
Lagebesprechung am 92. und 93. Kriegstag (Samstag, den 30.05., und Sonntag, den 31.05.) prüften beide Seiten den Vor-Vertrag zur Aufnahme von Verhandlungen: Der US-Präsident sandte die iranische Version mit Änderungswünschen wieder zurück, weil die Terroristen inakzeptable Forderungen stellten - statt zu verhandeln. Deshalb kam es auch wieder zu Feuergefechten rund um die Straße von Hormus. Die iranischen Revolutionsgarden schossen US-Drohnen über internationalem Gewässer / im internationalen Luftraum ab, worauf die USA deren Radarleitsystem angriff. Ferner griffen die Terroristen wieder unbeteiligte Staaten wie Kuweit an. Gleichzeitig wurde durch zahllose Satellitenaufnahmen bekannt, dass die Terrorbrigaden systematisch die verschütteten Waffen und Raketenstellungen im ganzen Land wieder ausbaggerten und reaktivierten. So waren mindestens 50 der 69 verschütteten Raketenbasen wieder voll einsatzfähig. Dort sollen noch ca. 1.000 ballistische Raketen mit Reichweiten bis weit nach Europa lagern. Auch alle von den Luftwaffen der USA und Israels zerstörten relevanten Zufahrtsstraßen wurden binnen weniger Wochen erneuert. Ferner baute man auch die zerstörten Fabriken für Raketen, Drohnen und deren Startanlagen wieder auf. Die Geheimdienste berichteten ferner, dass die iranischen Revolutionsgarden sogar die Produktion dieser Waffen wieder aufgenommen hatten. - Damit war bewiesen, dass man mit konventionellen Waffen nicht gegen diese Terroristen ankam: Sie waren zu teuer und man besaß viel zu wenige davon.
Bevor wieder der Bote hingerichtet wird: Wie schon mehrfach geschrieben bin ich gegen Kriege, auch die von den Europäern geführten. Hier werden deshalb vornehmlich die Ansichten der freien Welt publiziert, da sie in den deutschen Medien nicht oder nicht korrekt dargestellt werden. Da es sich um Quellen der dem US-Präsidenten kritisch gegenüberstehenden Nachrichtensender (u.a. ABC, ABC Videos, britische BBC, BBC Video und CNBC, CNN, CNN-Videos sowie The Guardian) handelt, geben sie noch nicht einmal die viel deutlichere Sichtweise der US-Regierung und der israelischen Medien wieder. Falls Sie Unterschiede zur Medienberichterstattung in Ihrem EU-Land feststellen, so liegt das an den Fakten, nicht am Boten. Jede Person mit Englischkenntnissen kann dies selbst anhand der verlinkten Quellen, welche zu hunderten weiteren Berichten führen, nachprüfen.
Gleichgültig, wie dieser Krieg endet: Er wird massive Auswirkungen auf die Geschichte, die zukünftige Politik und die aktuelle Wirtschaft weltweit haben. Auch der Tourismus und damit die Fotografie sowie Videografie werden davon beeinflusst werden. Man sollte sich deshalb sachlich weltweit informieren, damit man nicht wieder vor 'unerwarteten' Ergebnissen steht.
Die Weltwirtschaft begann den Mai so geschwächt, wie sie Ende April bereits abgerutscht war: Die abwärts gerichtete Spirale war kaum mehr aufhaltbar, weil fast alle Staaten hoffnungslos verschuldet waren und nach den mäßigen Erfolgen der teuren Stützungsversuche während der Corona-Pandemie weder Lust noch Geld dazu hatten. Letztendlich waren alles 'Schön-Wetter-Wirtschaften' mit den dazugehörenden 'Schön-Wetter-Politikern'. Keine einzige Partei noch Wirtschaft hatte in ihren so hochtrabenden (oft auf Hochglanzpapier gedruckten) Strategieplänen eine Öl-/Wirtschaftskrise vorgesehen - und dies, obwohl fast alle seit Jahren systematisch auf einen großen Krieg gegen Russland und China hinarbeiteten, welche beide mit dem Iran verbündet waren. Exakt jene, welche den USA vorwarfen, sie hätten keine Strategie, und es wäre absehbar (sogar logisch) gewesen, dass die iranischen Terrorbrigaden sofort die Straße von Hormus sperren würden, hatten diese selbst nicht einberechnet. Das beste Beispiel waren die wertlosen hektischen Maßnahmen zur Preissenkung bei Benzin und Diesel in Deutschland, wo nachweislich die Ölkonzerne und Tankstellen den Steuerrabatt von 16,7 Cent pro Liter zum 1. Mai zuerst (unter unsinnigen Begründungen) nur eingeschränkt weitergaben und dann um 12 Uhr erneut drastisch die Preise erhöhten. Die Regierung hatte wissend die ausländischen Mineralölkonzerne erneut abkassieren lassen und wie immer den Bürger im Regen stehen lassen. Es wäre jederzeit möglich gewesen, über die Kfz-Steuer jedem Besitzer eines Benzin- oder Dieselfahrzeuges einen Pauschalbetrag zu überweisen und ihm damit zu helfen (gerne auch mit Anrechnung auf die steuerbedingten Einkommen, was Arme begünstigt hätte). Das wäre gerechter gewesen, als wieder den ausländischen Erdölkonzernen Geld zu schenken. Denn Firmen wie die französische Total hatten noch nie Steuervorteile an den deutschen Kunden weitergegeben.
Das für 2026 erwartete Wachstum wurde erneut abgesenkt auf nun nur noch 0,4% im ganzen Jahr. Gleichzeitig wanderten immer mehr Firmen komplett aus Deutschland ab, wie Biontech: Das war jene moderne deutsche Pharma-Firma, deren Leiter und Forscher mit dem Bundesverdienstkreuz für ihre Corona-Impfstoffe ausgezeichnet wurden, dann selbst Deutschland verließen, weil man hier deren Forschung systematisch behinderte, ihren Firmensitz wegen grünen Schikanen ins Ausland verlagerten und nun alle Produktionsstätten in Deutschland schlossen (auch die der gerade erst übernommenen Firma Curevac), weil hier u.a. die Energiepreise, die Produktionskosten und die hohen Steuern jede weitere Tätigkeit verunmöglichten. Nach Milliarden-Verlusten reichte es denen. Aber die Grünen Medien hatten dafür schon eine neue Strategie, dies zu leugnen und zu zensieren: Das Wort Deindustrialisierung darf hierzulande ab nun nicht mehr verwendet werden, weil es angeblich russische Propaganda sei, denn nur in Russland gäbe es eine kriegsbedingte Deindustrialisierung, aber nicht bei uns. Deshalb wird vermutlich bald auch die von der Bundesregierung im Mai eingeräumte neue Steuerschätzung mit deutlich geringeren Steuereinnahmen als russische Propaganda zensiert werden.
Während die ganze Welt die mit der gefährlichsten und extrem ansteckenden Variante des Hantavirus infizierten Kontaktpersonen des Ausbruches auf dem Kreuzfahrtschiff nachverfolgten, spielte die UN-Gesundheitsorganisation WHO in altbekannter Art (wie bei der Corona-Pandemie) alles als völlig harmlos herunter. Genauso wie man den kurz darauf nicht mehr verschweigbaren schnell um sich greifenden Ebola-Ausbruch in Afrika herunterstufte, obwohl es keinen Impfstoff dagegen und auch keine Behandlungsmöglichkeit für diese seltene Variante gab.
Ökonomen der Weltbank und aus dem Maddison Project berechneten, dass Europa zwischen 2005 und 2024 (in also rund 20 Jahren) seinen Anteil in heutigen US-Dollar an der gesamten Wertschöpfung in der Welt von 33% auf nur noch 23% reduzierte. Das war jene Hochzeit der Grünen Ökoherrschaft in der EU. Dies war der geringste Anteil seit dem Mittelalter. So ist das, wenn man der EU-Propaganda glaubt, dass wir der angeblich wichtigste sowie größte Wirtschaftsraum der Welt wären und sich die ganze Welt nur um uns drehen würde. Während man das Wachstum in den USA für 2026 auf 2,4% einschätzte, lag das in England und Frankreich bestenfalls bei 0,9% und in Deutschland bei bestenfalls 0,5%. Aber die meisten Medien in der EU publizierten immer nur die US-Schelte: Dort wäre angeblich alles eine Katastrophe. - Und ganz nebenbei: In China, dem wir noch immer Entwicklungshilfegelder überweisen, besitzen bereits 9 von 10 Einwohner eigene Immobilien, während in Deutschland die von den Grünen und deren Unterorganisationen verursachte Wohnungsnot grassierte.
Einem weiteren milliardenschweren Ökoprojekt in Deutschland drohte das Aus: sündhaft teurem Öko-Stahl. Er war zu teuer und fand kaum Abnehmer. Wer hätte das angesichts der hohen Energiepreise hierzulande gedacht? Nicht einmal subventioniert lohnte sich die Herstellung. Die Grünen wetterten, dass es 'unfair' sei, dass alle anderen Länder der Welt preiswertere Energie anboten und deshalb preiswerteren Stahl produzieren konnten. Der Abwanderung der Stahlindustrie wird weitere Abhängigkeit vom Ausland folgen. Deshalb forderten die Grünen in der EU (nicht der US-Präsident) auch ständig weitere heftige Strafzölle gegen das gesamte Ausland, deren Einführung zum 01.07.2026 reine Formsache war. Dann werden alle Stahlprodukte in Deutschland nochmals drastisch teurer, was vor allem den bereits leidenden Maschinenbau weiter schwächt. - Das war nur ein Beispiel von vielen, wie Europa sich seine Probleme selbst schuf. Es war nicht das angeblich 'böse' Ausland / die restliche Welt. Kurz darauf stand ein weiteres Öko-Groß´-Projekt des Super-Ministers Habeck vor dem Aus: Die Off-Shore-Windparks in der Nordsee. Zuerst wollte die französische Firma Total aussteigen und dann auch BP, weil in Deutschland nichts mehr vorangeht.
Während in Europa eine Inflationsrate im Arpil auf 3% stieg, senkte man die Prognosen für das Wirtschaftswachstum in der EU erneut ab auf ca. +1,1% und die der EU-Zone sogar auf nur noch 0,9%.
Im Mai stieg der ifo-Geschäftsklimaindex in Deutschland unerwartet etwas an. 84,9 war zwar noch immer sehr schlecht. Aber man hatte offenbar inzwischen den Iran-Krieg und die Sperrung der Straße von Hormus durch die iranischen Terroristen 'eingepreist'.
Statt endlich sachlich und kompetent über die direkten Folgen des Krieges und der Ölkrise für Kamerahersteller oder für die Fotokunden zu berichten, publizierten viele Fachmagazine auch nach zwei Monaten lieber inhaltsleere Artikel wie Rückblicke oder über historische Analogkameras und das Lieblingsthema mancher bezahlten Influencer, dass technische Daten bei Kameras (wie vor allem Dynamikumfang und Bildqualität) angeblich keine Rolle für die Fotografie oder Videografie spielen würden. Jene Themenbereiche deuteten eine sinkende Nachfrage nach modernen Kameras weltweit an. Ferner belegten sie, dass auch die Hersteller derzeit nichts Neues / Berichtenswertes herausbrachten, sondern ihre mit Altware angefüllten Lager durch massive Preisnachlässe (vor allem in den USA) räumen wollten.
Die Software Blackmagic Design's DaVinci Resolve 21 für Filmbearbeitung bot inzwischen wirklich umfangreiche Fotobearbeitung (also für Standbilder) an. Für Fotografen ist das Umlernen kompliziert. Da jedoch heute fast nur noch für Video entwickelt wird, könnte sich hier der neue Standard herauskristallisieren. Denn die Software soll für Windows, Apple Mac und sogar Linux verfügbar sein. Aber wie immer gilt hier Vorsicht, da die sogenannte freie respektive kostenlose Version (wie auch früher schon im Videobereich) drastische Einschränkungen aufweist und die sogenannte Studio-Lizenz (derzeit 305 Euro) auf den ersten Blick teuer ist. Jedoch waren bisher die sogenannten Updates und sogar die Upgrades zu den großen Folgeversionen kostenlos, sodass sich das über die Jahre gesehen relativieren kann. Jedoch gibt es keine Garantie dafür, dass die Firma das zukünftig so fortsetzt. Denn vor allem bei KI-Funktionen wird inzwischen fast überall in die Cloud ausgelagert und für jede Einzelanwendung extra Geld verlangt. Trotz allem lohnt sich das Programm sicher für Videografen, die gelegentlich auch mal fotografieren und dann ihre RAW-Fotos entwickeln wollen - also für die Hauptkäufer moderner dedizierter Kameras. - Reine Fotografen sollten nun wirklich erkennen, dass sie als Kunden auch für die Software-Industrie uninteressant wurden.
Spätestens im Mai wurde nach zwei Monaten Sperre der Straße von Hormus durch die iranischen Terrormilizen weltweit eine erhebliche Verknappung wichtiger Rohstoffe (u.a. Öl, Helium), Materialien (Kunststoffe) und Zulieferteile durch die massive Schädigung der weltweiten Lieferketten spürbar. Selbst im Idealfall wird es Monate dauern, bis diese Verzögerungen abgebaut sein werden. Es könnte folglich sogar das ganze Jahr zu nachteiligen Einflüssen auf die Produktion von dedizierten Kameras kommen. Definitiv werden Preiserhöhungen alleine dadurch schon unumgänglich. Man darf inzwischen des Weiteren davon ausgehen, dass 2026 weniger Kameras und diese später herausgebracht werden. Evtl. betrifft dies auch Neuerscheinungen bei Objektiven.
Die von Influencern und dafür bezahlten Fachmagazinen hochgejubelte analoge Filmkamera 'Fujifilm Half', welche (wie APS-C) nur die halbe Fläche des Kleinbildformats verwendet, wurde in den USA offiziell drastisch im Preis reduziert von 849 auf nur noch 549 US-Dollar. -35% war ein erstaunlicher Preisnachlass. Bereits in den Wochen davor wurde diese Kamera für 649 US-Dollar in vielen Geschäften angeboten. Die Hochjubler wehrten sich vehement dagegen, dass dies ein Zeichen für das geringe Interesse wäre, sondern behaupteten ohne Beweise genau das Gegenteil. Das läge alles nur an den nun angeblich abgeschafften US-Zöllen. Aber jene waren gegenüber China - dem Produktionsort - nicht derart gesunken. - Fazit: Wie bei der Vorstellung jener Kamera 2025 gilt noch immer: Sie erhalten eine echte alte analoge Kleinbildkamera mit höherer Bildqualität (weil jene die ganze Filmfläche 36*24mm nutzen) überall auf jedem Gebrauchtmarkt.
Leica vermarktete seit Jahren seine Marke hemmungslos: Nun gab man Manschettenknöpfe in Silber heraus, welche mit dem Namen und einer symbolisierten Belichtungszeitwahlscheibe für 650-800 US-Dollar angeboten werden. Es ging schon lange nicht mehr um die aktive Fotografie, sondern eher um das Protzen mit seinem eigenen Reichtum. Leica hatte diesen Trend der reichen Fotografen schon früh erkannt und prägte ihn seit Jahren aktiv mit diese Richtung weiter aus. Diese (nennen wir sie einmal höflich) 'nachgelagerten' Produkte machen seit Jahren einen großen Teil des Firmenumdsatzes und vor allem Gewinnes aus. Es handelt sich letztendlich nur um eine Art Diversifizierung, um in der sonst eher schwierigen Marktsituation der dedizierten / klassischen Fotokameras noch überleben zu können.
Der Chip-Entwickler und Sensor-Hersteller Sony sowie der Chip-Hersteller TSMC schlossen eine vorläufige und nichtbindende Vereinbarung zu einer strategischen Partnerschaft bei der Entwicklung und dem Bau neuer Bildsensoren. Zwar jubelte die Fotofachpresse, aber mit hoher Wahrscheinlichkeit geht es auch hier nur um Sensoren für Smartphones. Denn der Markt der großen Sensoren für dedizierte Kameras war sehr klein - zu klein für große Investitionen. Im Übrigen handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit sowieso eher um Sensoren für Video oder Bewegtbilder in dem Bereich Automotion (u.a. autonome Pkw, Drohnen, Überwachung).
Sogar das Foto-Magazin PetaPixel, welches jahrelang gegen KI unsachlich hetzte, publizierte im Mai einen Artikel, in welchem ein Berufsfotograf zugab, wie er bereits 2025 Generative Künstliche Intelligenz (GenKI) im Kundenauftrag erfolgreich umsetze, statt noch 'echt' zu fotografieren. Er verdiente damit mehr Geld für weniger Arbeit in kürzerer Zeit. Hierbei handelte es sich nur um die Spitze des Eisberges, die es (in der freien Welt) inzwischen wagte, so etwas offen zu sagen. Die meisten anderen Berufsfotografen machten es auch exakt so, hatten jedoch Angst, es zuzugeben - vor allem in Europa, wo sie dafür sogar (aufgrund grüner Anti-KI-Gesetze) bestraft werden können. - Sein Fazit war genauso klar wie pathetisch unsinnig: Der erste sachliche Teil betrifft die kommerzielle Fotografie mit dedizierten Kameras, welche aussterben wird. Berufsfotografen - oder wie man jene Personen dann auch immer nennt - werden zukünftig mit (Smartphone und vor allem) GenKI arbeiten. Der zweite Teil des Fazits betraf das pseudophilosophische Geschwafel vieler Anhänger der dedizierten Kameras: 'Befreit' vom kommerziellen Druck würde sich die private Fotografie mit dedizierten Kameras auf die wahren und echten Ursprünge der Fotografie besinnen: der Vorgang, eine Linse auf die Welt zu richten und zu entscheiden, was wichtig ist
. Der ökonomische Denkfehler lag darin, dass es keine neuentwickelten dedizierten Fotokameras mehr für die paar übriggebliebenen Hobby-Fotografen mehr geben wird, weil die Hersteller die vielen Berufsfotografen für die Entwicklung und den Verkauf der dedizierten Kameras und Objektive benötigen. - Ganz nebenbei ist bereits die dahinter stehende Grundannahme falsch: Auch wenn in der Literatur zur Geschichte der Fotografie immer wieder vereinzelte reiche Adlige in England und Frankreich als Hobby-Fotografen genannt wurden, waren sie definitiv bis zur Zwischenkriegszeit in der absoluten Minderzahl. So galt mein Urgroßvater mit seiner vor 1900 angeschafften Kodak und seiner aktiven Hobbyfotografie vor dem Ersten Weltkrieg als exzentrischer Spinner
, den fast alle belächelten. Ganz im Gegenteil wurde die Fotografie seit Beginn von kommerziell interessierten Forschern, Tüftlern und Erfindern sowie kommerziell ausgerichteten Berufs-Fotografen vorangetrieben. Erst ab den Wohlstandsgesellschaften der 1950er Jahre kamen signifikante Zahlen an privaten Hobby-Fotografen hinzu. Aber bis heute sind es die Berufsfotografen, welche die teuren Kameras sowie teuren Objektive regelmäßig und in erstaunlich großer Stückzahl kaufen oder zumindest von speziellen Leihfirmen gebührenpflichtig für ihre Arbeit ausleihen. Dasselbe gilt für Berufsvideografen.
Mitte Mai sorgte das relativ konkrete Gerücht des Verkaufs der Firma GoPro für Schlagzeilen. Denn das dortige Management überdachte seine Strategie. Dabei schrieb man offiziell und ganz offen: Im Rahmen des Überprüfungsprozesses beabsichtigt der Vorstand, eine Reihe strategischer Alternativen zu prüfen, darunter möglicherweise einen Verkauf des Unternehmens oder eine Fusion, mit dem Ziel, den Wert für die Aktionäre zu maximieren.
Auch zahlreiche andere Firmen (man denke an Arri bei Video, Leica im Foto-Bereich) verkauften oder wollten verkaufen. Alle auch nur halbwegs strategisch (also ganzheitlich in die Zukunft) denkenden Manager blickten sorgenvoll in die Zukunft und konnten (im Gegensatz zu bezahlten fanatischen GenKI-Hassern in zahlreichen Fachzeitschriften und Foren) die Konkurrenz der GenKI nicht mehr leugnen. Es ging schon lange nicht mehr nur um die Konkurrenz der Smartphones. Fast alle Firmeninhaber sahen jetzt die letzte Chance, noch verkaufen zu können, bevor bald alle eigenen Investitionen wertlos wurden. Denn bei Aktiengesellschaften (wie GoPro) führten derartige Ankündigungen zu drastischen (laut Reuters +27%) Kurssprüngen an der Börse. D.h. man konnte auch selbst jetzt seine eigenen Aktien noch schnell mit Gewinn an Spekulanten abstoßen - gleichgültig, wie das alles ausging.
Panasonic brachte im Zuge des Retro-/Kompakt-Booms die neue Lumix L10 mit einem Micro-Four-Thirds-Sensor mit einem fest eingebauten Objektiv (24-75 mm äquivalent f1,7-2,8 ) als Edel-Kompaktkamera heraus. (Berichte bei DPReview und PetaPixel.) In den USA kostet sie 1.499 Dollar (umgerechnet aktuell: 1.280 Euro) und in Deutschland mit einem kleinen Melkkuhzuschlag offiziell 1.499 Euro. Aber angesichts der vielen Reichen wird auch sie als Luxus-Kamera und Schmuck-Accessoire am Handgelenk zahlreiche Käufer finden.
Am 13. Mai stellte Canon seine neue EOS R6V vor, die als reine Video-Kamera - ohne elektronischen Sucher, aber dafür mit eingebautem Lüfter - sich auf Vlogger (also kreative Filmer) konzentrierte. (Berichte bei DPReview und PetaPixel.) In den USA soll sie ab Ende Juni für 2.499 Dollar (aktuell umgerechnet 2.135 Euro) verfügbar sein. Zahlreichen Analysten (und auch mir) wurde bisher die Positionierung dieser gesamten Video-Kameraklasse (mit Vollformat-Sensor) nicht wirklich deutlich - neben der Nikon ZR, Sony ZV-E1 oder FX. Jede zeigt zwar minimale (Video-) Vorteile, aber auch spürbare Nachteile. Deshalb scheint die Zielgruppendefinition respektive die Analyse der Anforderungen jener anvisierten Menschen (young creatives) bei keiner Firma wirklich klar, sondern eher schwammig zu sein (etwas, das ich seit Jahren bemängele). Als Ergebnis kommen eher merkwürdige Kameramodelle heraus.
Am gleichen Tag (13. Mai) stellte Stunden später Sony seine neue A7RVI vor. - Dabei wurde klar, dass sich Sony vom alten Zubehör trennte, und fast alles ab nun bei jeder neuen Kamera neu anzuschaffen ist: Akku, Akku-Ladeschale, Akku-USB-C-Ladegerät, 45-Watt-USB-C-Ladekabel, neue leistungsfähigere Powerbank, alle USB-A-Anschlüsse, Fernbedienung, ARCA-Swiss-Griffplatten unten an der Kamera, XLR-A4 Adapter etc. Da kommen dann schnell weitere über 1.000 Euro beim Aufstieg zum Nachfolgemodell für Sony-Bestandskunden dazu. Vor allem sind jene Geräte / Zubehörteile nicht mehr Kompatibel mit alten Kameras und das alte Zubehör auch nicht mit neuen Modellen ab der nun erschienen A7RVI. D.h. der Betrieb von mehreren Kameras (das Mischen) wird nun noch aufwändiger, weil man abgesehen von den doppelten Anschaffungskosten auch das doppelte Volumen und Gewicht herumtragen muss.
Wie wertlos die Fotografie mit dedizierten Kameras inzwischen war, verdeutlichte eine Ausstellung in Nordirland (Camera Obsolete?), auf welcher die Besucher Kameras zerstören durften. Werbe-Zitat: Die Teilnehmer können in speziellen 'Wuträumen' mit Hämmern loslegen oder in eigens dafür eingerichteten Demontagebereichen mit Präzisionswerkzeugen Geräte auseinandernehmen.
Selbst, wenn die Organisatoren das (künstlerisch als 'partizipative Installation') vermutlich anders meinten: Es war erschreckend, zu welch reißerischen Mitteln man offenbar greifen musste, um dann doch nur noch geringes Aufsehen für das Thema wecken konnte.
Aufgrund der miserablen Lage der Berufsfotografen weltweit startete VSCO eine Kampagne, welche die angebliche Rettung versprach, denn Die Fotografie stirbt nicht
, was auch richtig ist, wenn man damit die Milliarden Smartphone-Fotografen meint. Sie war noch nie so wichtig wie heute.
Auch das ist korrekt, wenn man damit das Imaging meint, denn weltweit wurden immer mehr Bilder nachgefragt und erzeugt. Aber der Haken lag genau in den seit vielen Jahren schwammigen Formulierungen. Denn nicht damit gemeint waren dedizierte Foto-Kameras, welche von langsam arbeitenden, teuren Berufsfotografen bedient wurden.
Aufgrund der miserablen letzten Quartals- und Ganzjahres-Zahlen (siehe oben) schossen Gerüchte ins Kraut, welche für Nikons Image negativ waren, aber die Börsenkurse hochtrieben.
Während die japanischen Kamerahersteller kaum neue Objektive und noch weniger neue Kameras vorstellten, fluteten die chinesischen Optikfirmen den Weltmarkt geradezu mit neuen, preiswerten und oft hochwertigen Objektiven.
Einige Fachzeitschriften jubelten wieder einmal eine Software hoch, welche angeblich alle Probleme rund um den Diebstahl von Fotos im Internet beseitigen könnte. - Bereits 2025 legte ich im Artikel KI-sichere Wasserzeichen dar, warum das Unsinn ist.
2026 wurde es selbst in den reichen USA und dort wiederum im Luxusmarkt schwierig für die Fotografie: So musste ein Nischenhersteller (Dora Goodman Cameras) für Spezialanfertigungen für Luxus-Kameras aufgeben. Somit war die dedizierte Fotokamera nicht wirklich in der krisensicheren Schmuck-Luxus-Klasse angesiedelt.
Diejenigen Fotografen und Videografen, welche noch immer glauben, dass Smartphones angeblich eine minderwertige Bildqualität liefern, wird es evtl. erstaunen, dass in den USA eine Live-Fernsehübertragung eines Fußballspiels aus der Premier League ausschließlich mit iPhones durchgeführt wird. So ist dass, wenn man Märchenerzählern und Influencern glaubt.
Die Jubelzeitschrift PetaPixel publizierte wieder einmal vage Zahlen zum Kameramarkt aus Japan: Dort sollen sich angeblich gebrauchte DSLRs noch immer sehr gut verkaufen. Vorsicht: Weder werden die Zahlen der verkauften Kameras noch deren Wert genannt. Es werden wie immer nur wertlose Prozentzahlen publiziert, ohne Basis oder Bezugswerte. - Verkaufen Sie einfach Ihre alte DSLR-Ausrüstung und schreiben Sie mir dann, wieviel Sie dafür nach wie vielen Versuchen / Tagen erhalten haben. Alle anekdotischen Hinweise von Fotografen hierzulande waren bisher ernüchternd bis frustrierend: Entweder sind die alten DSLR-Kameras nicht mehr verkäuflich oder nur zu Preisen, zu denen die meisten Eigentümer sie nicht verkaufen wollen.
Die Software-Firma Capture One musste alle ihre Produkte (Monats- und Jahres- sowie Dauerlizenzen) um 6% ab dem 2. Juni verteuern. Das wurde von mir alles seit Jahren vorausgesagt, da Kunden wegbrachen und die Entwicklungs- sowie Betriebs-Kosten für KI steigen. Erstaunlicher war bei jener Firma schon eher die kaum mehr überschaubare Kostenstruktur für die Kunden je Produkt. Die weitere Begründung, dass man dafür angeblich auch den Service verbessern würde, glaubte seit Jahren sowieso niemand mehr.
Kurz darauf kam heraus, dass die Investmentfirma Axcel, welche Capture One seit 2019 besaß, diese Software-Firma verkaufen wollte. Jeder Vernünftige stieg aus, weil in der freien Welt allen klar war, wohin der Zug aufgrund der KI hinfuhr. Die Umsätze / Einnahmen sanken dort stetig und führten sogar zu Verlusten. Hinzu kam ein sich ständig vergrößerndes negatives Cash-Flow.
Wie schlecht es den Analogfilmherstellern ging, zeigte sich daran, dass sie zur Fußballweltmeisterschaft keine neuen Filme herausbrachten, sondern allen Ernstes mit neuen 'fußballgerechten' Filmverpackungen für die wenigen alten Filme warben. Auf den Papierverpackungen wurden nun Fotos von Fußballszenen abgebildet. Es ging inzwischen auf vielen Gebieten nur noch um die 'Außenwirkung' oder die 'Show' - aber nicht mehr um das Fotografieren selbst. Deshalb stand auch explizit Football Electors Edition
aufgedruckt. Denn das waren Sammlerstücke.
Um den wegen der Künstlichen Intelligenz notleidenden Berufsfotografen zu helfen, veranstaltete die American Society of Media Photographers (ASMP) ein Online-Trainingsseminar für bezahlende Mitglieder über das Thema, soll man eigene Mitarbeiter anstellen oder Unterfirmen damit beauftragen. - Jene Dachorganisationen hatten offenbar noch immer nichts begriffen. Denn viele leidende Fotografen konnten beide nicht mehr bezahlen.
Pünktlich zum Monatsende beklagte man wieder die Krise der (angeblich) 'echten' Fotografie, weil die KI-Fotos auch von Richtern, Fachleuten und dem normalen Publikum 2026 nicht mehr von Originalen unterscheidbar waren. Dann hebt der Autor wieder pseudo-philosophisch ab, um mit der Indexikalität die Wichtigkeit der 'echten' Fotografie zu rechtfertigen. Vermutlich haben die wenigsten Fotografen je etwas von diesem linguistisch-philosophischen Konzept des 19. Jahrhunderts gehört. Exakt dies ist der Grund, warum es keinen Beitrag zur Rettung der Fotografie mit dedizierten Kameras liefern kann: Es ist zu kompliziert. Im Übrigen ist es bereits physikalisch unzutreffend, da (wie schon mehrfach erklärt) unsere optischen Abbildungsfähigkeiten in Kameras kein wirkliches Abbild der Welt erzeugen. Vor allem die These, dass angeblich nur das 'echte' also 'Bio'-Foto eine greifbare Verbindung zur Realität herstellt und als wirkungsvolles Instrument für Kommunikation und Verständnis dient
, ist schwierig: Erstens bildet die zweidimensionale Kamera keine Realität ab, weil Fotografen / Videografen auswählen (siehe vor allem die Propagandafotos der arabischen Terrororganisationen - u.a. der Hamas). Zweitens wird heute auch mit GenKI-Bildern kommuniziert und 'Verständnis' erzeugt. Das kann somit auch in der Theorie nicht als klare Abgrenzung der (angeblich) 'echten' Fotografie von der irgendwie mit KI erzeugten dienen. Auch die vereinzelten wissenschaftlichen Untersuchungen zu den Unterschieden der GenKI-Fotos, welche angeblich nur ein probabilistic network
erzeugen zu angeblich 'echten' Fotos, die ein indexical network
zur Wahrheit / Realität erzeugen, sind kompliziert und werden kaum einen Fotografen und noch weniger Fotobetrachter überzeugen oder zu Verhaltensänderungen bewegen. Zudem sind sie in ihrer Pauschalität falsch, weil sie u.a. das Phänomen des 'Regurgitating' - also das 'Hochwürgen' echter Fotos aus dem 'antrainierten Wissen' der KI-Systeme - übersieht. (Klartext: GenKI kann echte Aufnahmen identisch - inklusive sie schützender Wasserzeichen - wiedergeben, die wiederum die 'angebliche' Realität abbildeten, sind also 'unerlaubte Kopien', welche die Gerichte beschäftigen.) - Das erinnerte doch alles eher an die frühen Anti-Auto-Kampagnen, als Kutschenvertreter, Fuhrunternehmer und erste Tierschutzorganisationen versuchten, die frühen Automobile als gefährliche Eindringlinge und Störenfriede zu brandmarken. Automobile wurden oft als 'stinkende Höllenmaschinen' verunglimpft, welche die Umwelt und Straßen verunreinigten, die Kinder und Pferde unnötig aufschreckten sowie sogar Menschenleben gefährdeten. Der Ausgang jenes Kampfes der Maschinenstürmer ist bekannt. Letztendlich ist jener Kampf auch bezeichnend: Denn die Pferde spielten danach nur noch als Hobby der Reichen eine Rolle, aber nicht mehr in der Industrie, dem Verkehr oder dem Berufsalltag.
Nachdem die großen US-KI-Firmen seit ca. Jahresanfang auf allen möglichen Wegen (u.a. eingeblendete Werbung) versuchten, Geld bei ihren kostenlosen Angeboten in die Kassen zu spülen, wurden seit April immer mehr Leistungen sogar für bezahlende Kunden reduziert respektive bisher kostenlose oder zu billig angebotene Dienste wie Video-Erstellung ganz eingestellt. Ab Mai begann man zunehmend die Leistungen höher zu bepreisen. Zeitliche Begrenzungen (auch z.B. auf # Stunden am Tag) für kostenlose Angebote, oder schlichtweg Zeitlimits, Anfragegrenzen, schrumpfende Kontingente etc. nahmen zu. Auch die Orientierung der KI-Dienstleistungen auf die wirklich lukrativen Firmenkunden nahm weiter zu. D.h. alle KI-Firmen begannen nun, ernsthaft Geld zu verdienen. Wie im frühen Internet wurden nun die guten neuen KI-Modelle zuerst und z.T. nur noch den wirklich viel Geld ausgebenden Kunden angeboten, welche sie auch nutzen konnten, um damit selbst Geld zu verdienen. Angesichts der hohen Serverkosten in der Cloud für den laufenden Betrieb war der Weg für alle (KI-Firmen sowie private Anwender) vorgezeichnet: Wer die höchste Qualität der modernsten GenKI (auch mobil) nutzen wollte, musste zukünftig richtig Geld in die Hand nehmen (in Deutschland ca. ab 300 Euro im Monat). Die anderen KI-Angeboten waren veraltet, weniger brauchbar und würden bald auch direkt oder indirekt (z.B. durch Werbung) bepreist werden. Alternativ musste man GenKI offline auf seinem eigenen PC installieren und betreiben, wozu sich überwiegend die Open-Source- etc.-KI-Modell (vorwiegend aus China) anboten. - Bevor die grünen Medienschaffen und ihre bezahlten KI-Gegner das wieder absichtlich falsch interpretieren: Das war ein Zeichen der unglaublichen weltweiten Anwendung von KI. Denn exakt jener Erfolg verursachte die hohen Betriebskosten und forderte eine Beschränkung.
Während die freie Welt ständig neue KI-Software publizierte und sofort anwenden durfte, machten die deutschen Medien Werbung für nationale und internationale Kongresse bei uns, welche von Grünen, Linken und weiteren KI-Gegnern organisiert und mit Steuergeldern gefördert wurden, die als Hauptthemen diskutierten, ob 'wir' (also alle Deutsche / Europäer) Künstliche Intelligenz überhaupt wollen, ob wir sie benötigen und wenn ja, was die KI-Gegner davon dann wollen und was KI-Gegner davon erlauben respektive einschränken oder vorab verbieten. Kein Wunder dass Deutschland den Anschluss an KI verlor.
Während die KI-Gegner in Deutschland und Europa ständig die angeblich schrecklichen Gefahren der Künstlichen Intelligenz an die Wand malten, sahen Sicherheitsexperten in den USA eher dem Q-Day entgegen, welchen Google nun für das Jahr 2029 voraussagte. Dann seien die neuen Quantenrechner so schnell, dass sie komplette Verschlüsselungstechniken aushebeln können. Niemand in Deutschland muss sich darum Sorgen machen, da wir hier aufgrund der Dauerblockade der Grünen mit ihren Technikfeinden weder ein funktionstüchtiges schnelles Internet, noch Rechenzentren, noch KI hatten, welche dies verhindern konnten. Bei uns behaupteten stattdessen seit Jahren Propagandisten in allen Medien, dass es niemals oder zumindest nicht während unserer Lebenszeit Quantencomputer geben würde. In der freien Welt bereitete man sich stattdessen lieber auf diesen Tag vor, an dem jede Verschlüsselung von elektronischen Währungen (z.B. Bitcoin), jede Finanztransaktion jeder Bank, jede E-Mail, jede Datenspeicherung in der Cloud, jedes Passwort, jede Gesundheitsakte etc. in Sekundenbruchteilen (also in Echtzeit online) geknackt werden kann. Im Übrigen wird jener Kipp-Punkt ruckartig einsetzen, nicht wie Künstliche Intelligenz über Jahrzehnte schleichend. Die USA bereitete sich mit Superrechnern bereits auf die 'post-quantum cryptography' vor. Dafür fehlten bei und das Geld, der Strom, die Baugenehmigungen, die Betriebsgenehmigungen, der Willen etc. Die Grünen forderten hier nur ständig mehr (völlig unklar definierte) 'Souveränität' für Europa, womit sie mehr Macht und Geld für sich selbst sowie einen Handelskrieg gegen die USA meinten, blockierten aber alle dazu erforderlichen Maßnahmen durch ihre hunderten von Unterorganisationen auf allen Ebenen. Somit war es bereits jetzt schon erkennbar, dass Deutschland nach dem Internet und der KI auch die Quantentechnik verschläft. Mit letzterer wird dann die Weltherrschaft sowieso endgültig klar geregelt sein. - Wie dichtete einmal ein Journalist dem russischen Präsidenten Grobatschov zu: 'Wer zu spät kommt, den bestraft die Geschichte.' Jener sagte dies nach eigener Aussage zwar erst danach (nachdem er es in der Zeitung gelesene hatte), aber dennoch ist die Aussage an sich zutreffend.
Google kündigte auf seiner Veranstaltung Google I/O 2026 zahlreiche weitere und vor allem einfachere Werkzeuge zur KI-Bilderzeugung und Bildmanipulation an.
Fachmagazine lobten Hasselblad dafür, dass es einen KI-Betrüger von einem Fotowettbewerb ausschloss. In Wirklichkeit war das niederschmetternd. Denn das war einer der angesehensten und elitärsten Foto-Wettbewerbe, der dazu mit 100 Mega-Pixel-Kameras der Superlative mit bis zu 400 MP-Multi-shot-Bildern ausgefochten wurde. Wenn GenKI bereits dies beherrschte und somit die letzten (angeblich sicheren) Bastionen eroberte, stand es schlecht um die 'Bio'-Fotografen. Denn aufgefallen war der Betrug nur noch durch einen unlesbaren Schriftzug auf einer Cola-Flasche.
Im professionellen Video-Bereich gab der Regisseur Steven Soderbergh offen zu, dass er sogar in einem Dokumentarfilm (zu John Lennon) GenKI verendete. Nun galten GenKI-Erzeugnisse bereits als anerkannte 'Dokumente'.
Deshalb störte es auch nur noch wenige Menschen, dass die Rolling Stones KI zur 'Verjüngung' für ihren neuen Musik-Film verwendeten.
In den USA gab Google bekannt, dass KI die Internet-Suche und damit das gesamte Internet verändert hatte. Google stellte somit sein gesamtes Vorgehen ab sofort um und bot eine andere Internet-Suche an, welche ausschließlich auf KI basierte, rund um KI angeordnet wurde und alle Internet-Dienstleistungen auf KI ausrichtete sowie umbaute. Da Europa weder eine relevante Suchmaschine noch überhaupt ein eigenes Internet besaß, war es das. Wer zukünftig noch etwas suchen wollte oder als Firma / Privatperson gefunden werden wollte, musste sich an die KI-Regeln der USA halten. - Ganz nebenbei sei erwähnt, dass weltweit der KI-Boom anhielt, Google nichts anderes auf seinen Kongressen mehr erwähnte, die Börse bei KI weltweit boomte, Nvidia seit Jahren in Folge erneut den größten Quartalsumsatz seiner Geschichte vorlegte aufgrund stetig steigender Nachfrage nach KI-Chips etc. Kaum jemand ließ sich mehr von der Propaganda der deutschen Grünen und ihrer verbündeten KI-Gegner beeinflussen, dass es eine KI-Blase ohne jegliche Substanz wäre, welche seit zwei Jahren angeblich täglich platzen müsste sowie die ganze Welt in den Abgrund riss. Während bei uns noch immer fast alles verboten wurde, gab Malta allen seinen Einwohnern für ein Jahr einen kostenlosen Zugang zu teuren KI-Angeboten verschiedener Anbieter, weil man die eigene Bevölkerung darauf schulen wollte. Hingegen trieben die grünen Medien in Deutschland das Internet-Verbot für alle Jugendlichen bis mindestens 15 Jahren und den Passzwang für alle Erwachsenen bei jeder Benutzung des Internets voran.
Weil - laut grüner Propaganda in Deutschland und der EU - seit mindestens 2024 die KI-Blase angeblich platzen müsste, feierten die Weltbörsen alleine im Mai drei weitere neue Firmen, welche aufgrund der ständig steigenden weltweiten Nachfrage nach KI in den Club der Trillionäre aufstiegen: SK Hynix und Samsung (jeweils aus Süd-Korea) sowie Micron (eine US-Firma), welche alle drei Chips herstellten, wurden binnen 4 Wochen mit mehr als 1.000 Milliarden Dollar bewertet. In deutschen Anti-KI-Podcast im öffentlichen Rundfunk ließen die Grünen ihre Anhänger derweil weiterhin gegen KI hetzen, weil sie O-Ton: gruselig
sei. Sie wollen deshalb (aus wie immer angeblich ethischen
Gründen) ein generelles KI-Verbot für die Forschung, obwohl seit vielen Jahren KI die Forschung vorantrieb. Man denke nur an AlphaFold, wofür es 2024 sogar einen Nobelpreis für Chemie gab. In der freien Welt revolutionierten derweil neue KI-Systeme die Mathematik und lösten bisher nicht lösbare mathematische Rätsel / Aufgaben - eleganter
als Menschen. Wirtschaftlich völlig bei KI abgeschlagen wird Deutschland und ganz Europa (weil die Grünen das fast immer über eine EU-Richtlinie verbieten) somit bald auch in der Grundlagenforschung irrelevant werden. - Wie bereits 2023/4 vorausgesagt ging es inzwischen überhaupt nicht mehr um lächerliche Details wie Fotos oder Video, sondern um die ganze Zukunft von Nationen. In der freien Welt war allen Shakespeares Ausspruch klar: To be with AI, or not to be
- Mit KI sein, oder nicht mehr sein. Das dürfte dort anhand von diesjährigen Bonuszahlungen von bis zu 400.000 US-Dollar an die Angestellten bei Samsung sowie bis zu 900.000 US-Dollar an die Angestellten von Hynix auch von Entlassung bedrohten Arbeitern in Deutschland einleuchten.
Ein neuer Streaming Service (die Digital Asset Platform Artlist) bot weitgehend KI-erzeugte Serien zum Herunterladen an. Zwar waren die Kritiken verheerend und die Wünsche zum baldigen Scheitern gehässig. Allerdings zeigten sie den Weg der Filmindustrie auf, da deren Produktions-Kosten sowie -Zeiten gering waren im Vergleich zu menschlichen Produktionen.
Die CIPA publizierte die Zahlen zum Monat April sowie die Grafik der Verschiffungen. - Je nach Browser-Einstellungen lädt es diese Dateien sofort auf Ihren PC in den voreingestellten Download-Ordner herunter, statt sie im Browser anzuzeigen.
Die April-Zahlen waren trotz der schwierigen Wirtschaftslage extrem hoch, weil alle Zahlen im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar nochmals angestiegen waren.
Die Gesamtzahlen der Produktion veränderten sich um: +8,3% im Vergleich zum April 2025 auf 804.495 Stück. Das waren fast +37.000 mehr oder +4,8% als im direkt vorausgehenden März 2026. Zudem war es die höchste Produktion seit 2019. Dieser steile Anstieg der Produktion trotz Krieg und Energieproblemen war unerwartet. Er belegte, dass die Kamerahersteller nicht darauf reagierten, sondern ganz im Gegenteil davon ausgingen, dass sich die Kamerakunden als Reiche vom allgemeinen Markt losgelöst hätten.
Die Produktion der Kameras mit fest eingebautem Objektiv (früher Kompakt- und Bridge-Kameras) veränderte sich um: +15,6% im Vergleich zum April 2025. Das werte ich als negativen Schritt in die falsche Richtung. Auch eine monatliche Produktion von über 211.000 dieser technisch den Smartphones unterlegenen Modelle halte ich für deutlich zu hoch. Allerdings war es ein Rückgang von -10,8% oder fast -26.000 zum direkt vorausgehenden März 2026.
Die Produktion der DSRL-Kameras veränderte sich um: +4,7% im Vergleich zum April 2025. Das waren über 45.000 Stück. Im Vergleich zum direkt vorausgehenden Monat März waren es allerdings -14,3% oder fast -8.000 Stück.
Die Produktion spiegelloser Kameras veränderte sich um: +6,1% im Vergleich zum April 2025. Das war mit fast 548.000 Stück das höchste jemals registrierte April-Ergebnis für spiegellose Kameras. Aber auch im Vergleich zum direkt vorausgehenden März 2026 war es ein hoher Zuwachs um +14,6% oder fast +60.000 Stück.
Die Gesamtzahlen der weltweiten Verschiffung veränderten sich um: +20,2% im Vergleich zum April 2025 auf nun 950.651 Stück. Aber es waren auch +33,1% oder über +236.000 Stück im Vergleich zum direkt vorausgehenden Monat März 2026. Siehe dazu den Kommentar zur Gesamt-Produktion oben. Man stemmte sich geradezu trotzig gegen den Krieg, die Inflation und die einsetzende Wirtschaftskrise.
Die Gesamtzahlen der Verschiffung nach Europa veränderten sich um: +14,8% im Vergleich zum April 2025 auf 203.674 Stück. Und es waren auch +34,8% oder fast +53.000 Stück im Vergleich zum direkt vorausgehenden Monat März 2026.
Die mit -15,4% extrem geringeren Produktionszahlen im Vergleich zur Verschiffung im April 2025 waren völlig unausgeglichen: Offenbar wurden die vollen Zentrallager zwangsweise geräumt / in die Welt verschifft.
Im April nehmen die Produktionszahlen zum vorausgehenden März meist minimal (+0,3% im langjährigen Mittel) zu. Wir hatten im April 2026 jedoch eine deutlich höhere Steigerung um +4,8% zum Vormonat März 2026 zu verzeichnen.
Fazit: Das war somit insgesamt bisher ein positives Jahr 2026: Es wurden in den ersten vier Monaten mehr Kameras als im Vorjahreszeitraum produziert (+13,9%) und verschifft (+11,7%). Es waren bei den spiegellosen Kameras und den Kameras mit fest verbautem Objektiv mehr. Und bei den DSLRs wurde mit insgesamt nur -32,3% die Produktion kaum gedrosselt - jeweils im Vergleich zum Vorjahres-Ergebnis im Vergleichszeitraum 2025. Nach Europa wurde insgesamt 2025 bereits +15,5% verschifft. Nach China wurden bisher -4,4% verschifft und in die USA immerhin +10,8% als im Vergleichszeitraum 2025. Überall versprachen sich die Hersteller weltweit weiteres starkes Wachstum - nur nicht mehr in China.
Die dazugehörenden Grafiken 2026 mit Erläuterungen der Detailzahlen.
Überspringen Sie das (für viele Leser unerfreuliche) Kriegskapitel und gehen Sie direkt zu den reinen Wirtschaftsnachrichten.
Lagebesprechung in der ersten Juni-Woche (Montag, den 01.06. bis Sonntag, den 07.06.). Alles ging weiter, wie in den vorherigen Kriegswochen: Die iranischen Terroristen griffen weiterhin rein zivile Ziele (wie u.a. Flughäfen) in allen unbeteiligten Nachbarstaaten am Golf an, weil sie ihre maximalen Kriegsziele nicht in den Vorverhandlungen durchsetzen konnten. Gleichfalls lehnten die mit ihnen verbündeten Hisbollah-Terroristen im Libanon jeden Waffenstillstand ab, da sie wussten, dass die ganze Welt und vor allem Europa dafür nur den Israelis die Schuld geben würden. Mit jedem Tag wurden die iranischen Angriffe auf die zivilen Ziele der Nachbarn und die US-Marine sogar ausgeweitet sowie die Verhandlungen systematisch sabotiert. Der Iran lehnte sogar Gesprächsangebote und Treffen mit den USA ab. Sie forderten in altbekannter Mafia-Art zuerst einmal (ganz 'bescheiden') 24 Milliarden US-Dollar. Ansonsten drohten sie, ihren Terror-Krieg noch weiter auszudehnen. Ferner nannten die iranischen Terrorbrigaden offiziell ihre illegalen Schutzgelderpressungen in Höhe von ca. 2 Mio. US-Dollar für jedes Schiff in der Straße von Hormus in eine Service-Gebühr um, die sie von nun an für immer von allen Schiffen der Welt verlangen werden.
Hinzu kamen erstmals innenpolitische Gegenmaßnahmen des Kongresses gegen den Präsidenten, indem sie zwar eher symbolisch aber dennoch seine Macht, Kriege zu führen, beschränkten. Dies war möglich geworden, weil eine wachsende Zahl an Republikanern dort gemeinsam mit den Demokraten stimmten. In der Folge kam in den USA ganz offen die 'Dolchstoßlegende' der sogenannten Heimatfront auf.
CNN arbeitete zudem systematisch die Hintergründe des schnellen und erstaunlich großen militärischen Erfolges des Einsatzes der Israelis der ersten Tage im Krieg gegen den Iran auf, welche u.a. auf zahlreichen Geheimbasen in mehreren Ländern beruhte.
Lagebesprechung in der zweiten Juni-Woche (Montag, den 08.06. bis Sonntag, den 14.06.) griffen die Terrorbrigaden des Iran zusammen mit den Hisbollah-Terroristen im Libanon Israel mit den schwersten Raketenangriffen seit Wochen an, worauf Israel kurz zurückschlug. Um die letzte Hoffnung auf ein Vorabkommen mit dem Iran zu retten, untersagten die USA den Israelis jegliche weiteren Verteidigungsmaßnahmen gegen die arabischen Terroristen. Trotz der gebetsmühlenartigen Wiederholungen des US-Präsidenten, dass der Abschluss eines Vertrages mit dem Iran angeblich erneut kurz bevor stünde, wollte der Iran jedoch nie verhandeln, und immer mehr Analysen bezweifelten, dass dieser Dauerkonflikt jemals vom Iran mit friedlichen Mitteln beendet werden würde, ohne dass sie ihre Vorherrschaft über den gesamten Nahen Osten errungen und Israel vernichtet hatten sowie als Weltmacht anerkannt waren. Denn der Kommandeur der iranischen Quds Force (einer der vielen staatlichen Terrorbrigaden des Irans) gab offen zu, dass der Iran den Ausbau der Terrorachse zu den Huthi-Milizen im Jemen nun von der Straße von Hormus nach dem Bab-el-Mandeb am Roten Meer fortsetzt. Deshalb ging Israel auch weiterhin gegen die Hisbollah-Terroristen vor, welche sich sowieso nie an irgendwelche Waffenruhen gehalten hatten. Dann griffen die Terrorbrigaden auch die US-Luftwaffe im Golf an und schossen einen Kampfhubschrauber ab. Insgesamt verloren die USA bisher dutzende Luftfahrzeuge im Krieg. Wie effektiv die Anschläge der Terroristen waren, zeigte sich daran, dass die USA die abgestürzte Hubschrauberbesatzung nur mittels einer unbemannten Marine-Drohne aus dem Kampfgebiet vor Oman retten konnten. Neben Rissen in der US-Präsidentschaft wurden auch Risse in der Militärführung sichtbar, wo zu den schon immer grassierenden Rivalitäten der Einzelbereiche nun auch offenes Misstrauen auf allen Seiten herrschte. Während die EU ein paar wenige iranische Terrorführer angeblich sanktionidrten, erließ gleichzeitig die pro-arabische Regierung in Frankreich weitere Strafen gegen israelische Minister und Politiker.
Hingegen rätselten alle, warum der Ölpreis trotz der ständigen iranischen Terrorangriffe auf die gesamte Ölinfrastruktur und deren Sperrung der Straße von Hormus trotzdem auch nach drei Monaten so niedrig blieb. Man ging davon aus, dass u.a. ca. 2,1 Mio. Barrel Öl täglich heimlich durch die Straße geschmuggelt würden. Hinzu kamen die Schutzgelderpressungen für weitere 'genehmigte' Durchfahrten der iranischen Terrorbrigaden. Zudem funktionierte die saudische Ost-West-Pipeline an das Rote Meer (ca. 4,5 Mio. Barrel täglich). Ferner hatte China seine Öl-Importe drastisch reduziert. Auch andere Staaten, Firmen und Privatpersonen weltweit hatten signifikant weniger Öl- und Ölprodukte nachgefragt. Schließlich federten viel größere lokale Ölvorräte, Lager und Reserven als erwartet die rückläufigen Liefermengen ab. Einige Analysten sahen jedoch schlechtere Zeit ab Sommer 2026 voraus. Denn die Öl-Reserven waren bereits auf den tiefsten Stand seit 23 Jahren gesunken.
Der Iran griff in den Folgetagen systematisch immer weitere US-Ziele im ganzen Nahen Osten an. Vor allem griffen die Terrorbrigaden wieder die unbeteiligten Staaten Jordanien, Kuweit, Bahrein etc. an, um ihren Krieg gegen alle auszudehnen. Es wurde immer deutlicher, dass die neuen iranischen Führungsschichten bewusst hohe Risiken eingingen, um ihre Ziele gegen Israel und den Westen durchzusetzen. Denn die iranischen Terroristen sahen sich als Sieger und nun Großmacht, welche ihre verbündeten ararbischen Terrororganisationen 'schützte'. Immer mehr Analysten warfen der US-Regierung eine gefährliche Fehlinterpretation der Vorgänge im Iran vor und, dass der Iran versuche, alle seine Forderungen mit Gewalt zu durchzusetzen.
Bevor wieder der Bote hingerichtet wird: Wie schon mehrfach geschrieben bin ich gegen Kriege, auch die von den Europäern geführten. Hier werden deshalb vornehmlich die Ansichten der freien Welt publiziert, da sie in den deutschen Medien nicht oder nicht korrekt dargestellt werden. Da es sich um Quellen der dem US-Präsidenten kritisch gegenüberstehenden Nachrichtensender (u.a. ABC, ABC Videos, britische BBC, BBC Video und CNBC, CNN, CNN-Videos sowie The Guardian) handelt, geben sie noch nicht einmal die viel deutlichere Sichtweise der US-Regierung und der israelischen Medien wieder. Falls Sie Unterschiede zur Medienberichterstattung in Ihrem EU-Land feststellen, so liegt das an den Fakten, nicht am Boten. Jede Person mit Englischkenntnissen kann dies selbst anhand der verlinkten Quellen, welche zu hunderten weiteren Berichten führen, nachprüfen.
Gleichgültig, wie dieser Krieg endet: Er wird massive Auswirkungen auf die Geschichte, die zukünftige Politik und die aktuelle Wirtschaft weltweit haben. Auch der Tourismus und damit die Fotografie sowie Videografie werden davon beeinflusst werden. Man sollte sich deshalb sachlich weltweit informieren, damit man nicht wieder vor 'unerwarteten' Ergebnissen steht.
Gezwungener Maßen senkten weitere internationale Wirtschaftsorganisationen wie die OECD ihre Wirtschaftsprognosen für die Industrienationen und die gesamte Weltwirtschaft für 2026 deutlich. Hingegen wuchs der Arbeitsmarkt in den USA unerwartet stark.
Da die pro-arabische Asyl- und sonstige Politik der Labour-Regierung gescheitert war, kam es angesichts der steigenden Morde und Terrorakte zahlreicher Asylanten in Großbritannien zunehmend zu bürgerkriegsähnlichen Unruhen (z.B. in Nord-Irland). Der britische Premierminister wurde zunehmend untragbar für sein Land und auch seine eigene Partei. Denn die Polizei ging seit Jahren zunehmend einseitig rassistisch gegen Weiße vor, bis hin zu deren Festnahme und vorsätzlich unterlassener Hilfeleistung bei nachweislich schwerstverletzen Opfern mit Todesfolge der weißen Opfer, was bei den Engländern angesichts der mit Videos und Fotos sowie Gerichturteilen und Polizei- sowie Politik-Skandalen belegten Fakten zu einem Rechtsruck führte. Dass die britische Regierung erneut schwerbewaffnete Polizeieinheiten gegen die weiße Bevölkerung in Nord-Irland einsetzte, verschärfte die Lage und riss wieder alte Wunden auf. - Wichtiger für die linke Presse war jedoch, dass die Beziehungen zu den USA derart zerrüttet waren, dass (laut Befragungen) angeblich nur noch jeder Zehnte in den USA einen Verbündeten sah. Dies war für die Labour-Regierung besonders wichtig, da sie sich beim Thema Zuwanderung explizit gegen die USA stellte und sich beide für deren jeweilige Haltung öffentlich kritisierten.
Das Management der Firma GoPro äußerte von sich aus massive Zweifel an der Zukunft der eigenen Firma. Dies erklärte die bereits im Vormonat bekannt gewordenen Berichte über den Verkauf der Firma. Vor allem schob man die Schuld auf die massiven Preiserhöhungen (bei GoPro bis zu 115%) und Lieferengpässe bei Speicherbausteinen, auf die ich seit 2025 aufgrund der KI-Nachfrage eindrücklich hinwies. Davon kann sich kein Kamerahersteller befreien. Um die drohende Zahlungsunfähigkeit von GoPro zu vermeiden, wurden bereits alle Sparmaßnahmen bis hin zu Verkäufen etc. geplant. Dennoch war man sich unsicher, ob eine Insolvenz noch zu vermeiden war.
Bei der Übernahme der Firma Leica stellte sich Anfang Juni die chinesische Beteiligungsgesellschaft (Investment-Gesellschaft / Heuschrecke) HongShan Capital Group (HSG) als höchster Bieter heraus. Sie wird zumindest die 45% Anteile der Investmentfirma Blackstone übernehmen. Laut Gerüchten wolle jedoch auch der österreichische Milliardär und Mehrheitsaktionär Kaufmann seine 55% Anteile verkaufen. Man vermutet 1 Milliarde Euro als Übernahmepreis. Dafür, dass jener Eigentümer 95% der Firmenanteile im Jahr 2004 für nur rund 85 Mio. US-Dollar gekauft hatte und bereits 2011 für 179 Millionen die 45% an Blackstone verkauft hatte, war dies der bei Milliardären und nur am Geld, statt (wie immer vorgegeben) an der Fotografie interessierten Leute auch der entsprechende Zeitpunkt für den Ausstieg. Mehr Geld gibt es nie wieder in dieser sterbenden Branche.
Derweil nahmen die Fotografierverbote weltweit, aber besonders im Kameraland Japan, massiv zu. Weitere Verbote waren in der Planung. Faktisch betraf dies jedoch nur dedizierte Kameras, da man Smartphones niemandem wegnehmen darf. Auch immer mehr Sportveranstaltungen verwendeten lächerliche Vorwände, um das Fotografieren komplett und für alle zu verbieten. In zahlreichen Ländern sprangen Umweltschützer auf den Zug auf und verboten u.a. die Drohnenfotografie in weiten Landesteilen, welche sie als ihre 'privaten' Naturschutzgebiete betrachten, aus denen sie sowieso alle Menschen (außer sich selbst) aussperren wollen.
Sony gab einen neuen großen Sensor bekannt, der selbstredend für Video-Kameras entwickelt wurde. Es wurden sowieso nur noch für Smartphones und Video Entwickelt. Für die Fotografie lohnte es sich seit Jahren nicht mehr (siehe Sensor-Dilemma).
Wie sehr sich die Fotoindustrie hingegen vom Fortschritt geradezu abwandte, wurde an 'neuen' Blitzgeräten deutlich, welche im Retro-Stil produziert wurden - passend zu den beliebten Retro-Kameras.
Da es kaum etwas mehr aus der Fotobranche zu berichten gab, stürzten sich die Reporter wie Aasgeier auf die wenigen lächerlichen 'Neuerungen' wie den angeblich weltweit sehnsüchtig erwarteten Handgriff zur Nikon ZF in der Farbe Retro-Silber. Es ging in vielen Fällen nur noch um Nischen-Zubehör für Nischenprodukte aus dem Retro-Bereich. Dass der Griff überhaupt gekauft wurde, lag an der unergonomischen Bauweise des Gehäuses. Denn im Gegensatz zu echten alten Film-Kameras kann man dieses digitale Gehäuse nicht an einem wie früher leicht geöffneten (und dadurch blockierenden) Film-Winder-Hebel sicher halten. So ist das mit undurchdachten Replikas. Denn nichts anderes produzierte die Retrowelle.
In China wurden immer mehr wertlose Spielzeug-Kameras auf den Markt geworfen, die als Modeschmuck respektive Fan-Artikel konzipiert waren, aber (angeblich) großes Interesse bei Jugendlichen und Sammlern fanden. Sammler musste man auch sein, da man sich in Raten Marken kaufen musste, um diese Kamera / diesen Modeschmuck dann endgültig zu erwerben. So stellte die Firmen New Balance und 7-Eleven ihr neues Modell vor, das mit einer 1,6 Mega-Pixel-Kamera (kein Druckfehler) derart grottenschlechte Fotos und Filme sowie Tonaufnahmen erstellte, dass man es nur als bunten Schlüsselanhänger verwenden konnte (wofür es auch tatsächlich einen passenden Verschlusshaken besaß). Die Firma warb sogar explizit mit der unterirdischen Bildqualität: Alltägliche Momente, unvollkommen eingefangen
. Auffälliger war eher, dass Teile der angeblichen Fachpresse dies bejubelten. Wichtiger war allerdings eher, dass man das noch immer vorhandene Ansehen der Fotografie in der Bevölkerung an Sammler und unwissende Jugendliche in vermeintlich 'limitierten Auflagen' verramschte. Für ambitionierte Sammler gibt es auch ein Vierer-Set mit denselben Kameras in unterschiedlich-farbiger Bemalung. Zu mehr schienen dedizierte Kameras nicht mehr zu taugen. Denn 7-Eleven (7 morgens bis 11 Uhr nachts geöffnet) ist ein weltweit tätiger Ramschladen mit Fan-Artikeln.
Relevanter war hingegen, dass (wie fast immer bei fast allen Herstellern klammheimlich) Zeiss die gesamte Otus-Objektivreihe für DSLR eingestellt hatte. Zumindest berichtete dies die japanische Quelle Asobinet und von diesen kopierend PetaPixel. Auch in den USA waren jene Objektive schon länger nicht mehr lieferbar. Selbst, wenn es hart klingt: 2026 wurde aus der DSLR-Zukunft eher eine DSRL-Vergangenheit. - Eventuell ermöglicht dies dann ja bald einigen Herstellern eine ebenso kurze Retro-DSLR-Welle mit Modeschmuck-Replikas.
Während in Deutschland die KI-Gegner weiterhin alles sogar bei den Grundlagen behinderten, boten im freien Ausland Anbieter bereits fertige Produkte selbst in konservativsten und reguliertesten Sportarten wie dem Golf an. Bei der Fußballweltmeisterschaft in Nordamerika (Kanada, USA und Mexiko im Juni 2026) wird KI in ungeahntem Ausmaß (aber selbstredend meist geheim) eingesetzt werden. Wer es nicht anwendet, verliert.
Dass die reißerischen bis unseriösen Fotomagazine darüber berichteten, war angesichts des gesunkenen Presse-Standards und den fachlich immer unfähigeren Reportern erwartbar. Aber selbst früher angesehene Foto-Fachmagazine berichteten über den Wettbewerb zur Suche des schlechtesten Fotografen in Island, den man finden kann, und, dass jenen 'Fotografin' 50.000 US-Dollar Prämie für ihr schlechtestes Foto von Island gewann. Das war eines der höchsten Preisgelder oder 2026 sogar das höchste Einzelpreisgeld in allen weltweiten Foto-Wettbewerben für ein einziges (dazu noch schlechtes) Foto. (Ansonsten muss man meist mehrere Fotos einreichen oder wird sowieso nur für sein ganzes fotografisches Lebenswerk geehrt.) Es machte sprachlos, wie tief gesunken die Fotografie 2026 bereits war.
Seit Google Photos massiv auf KI-Funktionen setzte, soll e die monetlichen Nutzerzahlen auf 1,5 Milliarden (monthly active users - MAUs) hochgeschraubt haben. Dabei handelt es sich um Online-Dienstleistungen in der Cloud, für die man je Bild respektive Bildbearbeitung bezahlt. Wie vorausgesagt ist das so wie früher bei der Entwicklung von analogen Filmen beim lokalen Fotohändler. Im Fotobereich war fast nichts 2026 mehr kostenlos.- Eine kleine Anmerkung zur angeblichen 'Sicherheit': Da die Bilder in der Cloud liegen, liegen sie meist auf Rechenservern außerhalb Europas und definitiv immer im Zugriffsbereich von Google sowie den Gesetzen der USA. Zwar mögen manche KI-Dienste (wie der neue Batch-/Massen-Bearbeitungsdienst) dann nur dort ablaufen. Aber auch darauf haben alle US-Dienste und natürlich Google vollen Zugriff.
Ein deutscher KI-Podcast, der sich zum politischen Ziel gesetzt hatte, angeblich deutsche und europäische KI-Firmen vorzustellen, um die propagierte These zu demonstrieren, wie weltführend Deutschland und Europa bei der KI wären, stellte die angeblich deutsche Rüstungsfirma Stark vor. Zuerst einmal heißt die Firma nicht so, sondern offiziell SKD SE und ist wie das Kürzel bereits sagt, keine 'deutsche' Firma, sondern ganz offiziell eine Societas Europaea eine neue europäische Rechtsform, weil man der deutschen Kontrolle durch die Grünen und ihre Behörden sowie deren Organisationen und Ethikausschüssen entgehen will. Zudem liegen die wichtigeren Standorte jener Firma in der Ukraine, Großbritannien, Griechenland und Schweden, welche keine grünen KI-Auflagen oder überzogene KI-Kritik erlauben. Dann handelt es sich um den hochgeheimen Rüstungsbereich, in welchem aus Sicherheitsgründen niemand etwas kontrollieren darf und keine Firma Auskünfte erteilt. Dann handelt es sich um die Kriegsrüstung der Bundeswehr und anderer Militärs, welche sich auf den für spätestens 2030 gegen Russland zu führenden Krieg (unseres SPD-Verteidigungsministers Pistorius: Deutschland muss bis spätestens 2029 kriegstüchtig
sein) vorbereiten will. Dafür werden auch offiziell zugegeben bereits Milliarden Euros ohne genaue Vorgaben oder Kontrollen an jene Firma bezahlt. So funktioniert auch bei uns Forschung und Entwicklung - wie in der freien Welt - ohne Kontrolle und grüne Schikanen. - Erstaunlich war eher, dass jene sonst keine Gelegenheit zur Hetze gegen die USA auslassenden Moderatoren ganz plötzlich 'Verständnis' für exakt jene Methoden äußerten. Denn hier geht es ja schließlich um die von ihnen (und den Grünen) befürwortete Kriegführung in Europa. - Fazit: Wenn man sich für die zivile Nutzung der KI genauso einsetzen würde wie für die Kriegführung, dann würde es auch in Europa und vor allem in Deutschland mehr KI geben, welche mit dem Rest der freien Welt konkurrieren könnte.
In den USA reagierten die (vermeintlich) 'echten' also 'Bio'-Videografen 'schockiert', darauf, dass der berühmte Regisseur Martin Scorsese die KI-Firma Black Forest Labs als Berater unterstützte.
Selbst der als 'verschlafen' geltende Anbieter Apple bot diverse neue KI-Foto-Funktionen auf dem Smartphone an, mit welchen man u.a. nachträglich die Aufnahme dreidimensional umgestalten konnte.

Produktion der drei Kameraklassen 2026 in absoluten Zahlen:
Bitte lesen Sie die Grafik korrekt. Das sind absolute Zahlen der Produktion. Sie zeigen keinen positiven = steigenden Trend der Produktion im Jahresvergleich. Das hier sind Monatswerte. Zu den üblichen Monatsschwankungen sowie der Orientierung der Produktion hin auf die Weihnachtszeit siehe Statistiken.
Der Beginn der spiegellosen Systemkameras (graue Kurve) mit jeweils besten Monatswerten im Januar und Februar sank zwar zuerst etwas, war jedoch deutlich besser als im Vorjahr. Hinzu kommt, dass der Februar (bereits durch die wenigen Produktionstage) tendenziell immer sehr schwach ist. Im März und April stiegen die Produktionszahlen steil an.
Der extrem hohe Beginn der Kameras mit fest eingebautem Objektiv - früher Kompakt- und Bridge-Kameras - (blaue Kurve) im Januar war zwar erwartbar, stieg aber sogar im kurzen Februar steil an, um im März noch steiler anzuwachsen. Im April ging die Produktion (auf hohem Niveau) etwas zurück.
Der schwache Beginn der Kameras mit Spiegel (DSLRs, rote Kurve) im Januar war erwartbar. Und das weitere Absinken im Februar war erfreulich, denn die meisten Hersteller wollten jene Kameraklasse nicht mehr produzieren. Aber fast eine Verdopplung der Produktion im März war unerwartet. Ob der leichte Rückgang der Produktion im April eine Kehrtwende anzeigte, blieb abzuwarten.
Festgehalten werden muss, dass es seit Ende Februar einen neuen schweren Krieg im Nahen Osten mit massiven Auswirkungen auf die Weltwirtschaft mit sogar Langzeitwirkungen gab. Die völlig übersteigerte Produktion ging im März in die eigenen Zentrallager der Hersteller. Im April wurde jene Zentrallager jedoch zwangsweise geräumt und die Ware in die Zielländer verschifft. Aber manche Abnehmerregionen wie die USA und vor allem China schwächelten bereits im ganzen ersten Quartal - also schon vor Kriegsbeginn. Vor allem in China prognostizierte ich bereits im Vorjahr eine Abschwächung respektive vermutete die dort typische Nachholerwelle der Neuanschaffungen bei dann erst wirklich brauchbaren spiegellosen Kameras. Nachdem fast jeder Interessent sich dort mit Neuerungen eingedeckt hatte, war der größte Bedarf für einige Zeit gedeckt. Viele Kamerahersteller (vor allem Nikon) hatten sich diesbezüglich bereits zum Weihnachtsgeschäft 2025 verrechnet. Aber im April wurde mit +44% drastisch mehr nach 'Americas' verschifft als im April 2025.

Prozentuale Produktion alle Klassen zusammen im Jahr 2026 im Vergleich zu 2025.
Vorteilhaft war, dass die Gesamtproduktion aller Kameras im Jahr 2026 im Januar oberhalb der Vorjahreslinie begann, dann aber absank. Von +19,9% im Januar sank sie im Februar auf +11,7%. Im März stieg sie wieder auf +16,9%. Im April sank sie etwas auf +8,3%. - Insgesamt ergab sich bisher eine um +13,9% höhere Produktion im Jahr 2026 (grüne gepunktete Linie) als im Vorjahr 2025.

Spiegellose Kameras - absolute Zahlen - Verlauf der Produktion 2026 (dunkel-blaue dicke Linie):
Die Zahlen für die ersten Monate waren erfreulich. Es handelte sich um die jeweils höchsten Monatszahlen der Geschichte.
Vor allem war der Trend im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat erstaunlich: +26,2% im Januar, +21,1% im Februar, +14,3% im März, +6,1% im April.
Damit wurde 2026 bei spiegellosen Kameras bisher +15,7% gegenüber dem Vorjahreszeitraum 2025 erzielt. Jedoch beruhte dies auf dem hohen Anteil billiger APS-C-Modelle 2026. Siehe dazu unten.
Hier nun zwei neue Grafiken, welche bezüglich der Monatsdaten erst seit 2026 publiziert wurden:

Absoluter Verlauf der Systemkameras 2026 nach Sensorgröße - Verlauf der Produktion 2026:
Sofort fällt die viel größere Produktion der APS-C-Modelle auf. Das ist ökonomisch gesehen negativ, da die Hersteller mit den preiswerteren APS-C-Modellen bei geringerer Gewinnmarge wenig verdienen.

Verhältniszahl APS-C zu Vollformat-Sensoren bei Systemkameras - Verlauf der Produktion 2026.
Bitte beachten Sie, dass bei diesem Diagramm zur Verdeutlichung der Unterschiede die Y-Skala erst bei 1,5 beginnt:
Begann das Verhältnis bereits im Januar mit schlechten 1,85, so stieg es im Februar sogar auf knapp über 2 an. D.h. im Februar wurden rund 2-Mal so viele APS-System-Kameras wie Vollformat hergestellt. Im März stieg das Missverhältnis steil weiter an auf über 2,2 und im April auf 2,25. D.h. die Kamerahersteller produzierten immer mehr billige APS-C-Kameras mit geringer Marge.
Sicherlich ist das weit vom früher immer kolportierten (aber nie bewiesenen) Verhältnis von 10:1 oder auch nur 5:1 entfernt. Aber damals war der Käufermarkt auch viel größer. Denn in den letzten 15 Jahren fielen unten die Armen weg, weil die spiegellosen Systemkameras (vor allem das Gesamtsystem für die Fotografie) sehr teuer wurden. Und da sind wir beim nächsten wichtigen Punkt: Die meisten modernen APS-C-Kameras sind Vlogging-Kameras - also sowieso nur für Videografen interessant.

Kameras mit Spiegel - absolute Zahlen - Verlauf der Produktion 2026 (dunkel-blaue dicke Linie):
Die Monatszahlen für DSLRs im Jahr 2026 waren erwartbar niedrig, und fielen dann ab. Aber im März änderte sich das wieder deutlich mit einer fast Verdopplung der Produktion im Vergleich zum Vormonat. Im April sanken die Zahlen zwar wieder ab, lagen aber über den Vorjahreswerten.
Vor allem war der Trend im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat erstaunlich: -35,7% im Januar, -61,4% im Februar, -23,9% im März, im April +4,7%.
Insgesamt ergab sich für das Jahr 2026 bisher ein Rückgang um -32,3% zum entsprechenden Vorjahreszeitraum 2025. - Um hier bereits Fragen abzufangen: Nein, das sind nicht die übrig gebliebenen Produktionszahlen von Pentax. Jene liegen weit darunter.

Prozentualer Verlauf 2026 je Modellklasse - Verlauf der Produktion 2026 im Vergleich zum Vorjahr 2024:
Vor allem bei der prozentualen Betrachtung wird der Unterschied der drei Klassen: Kameras mit fest eingebautem Objektiv (früher: Kompakt-/Bridge-Kameras), Kameras mit Spiegel und spiegellose Kameras deutlich.
Im Jahr 2026 sah es für spiegellose Systeme (graue Kurve) zuerst einmal jahreszeitüblich aus mit einem Absinken zum Februar. Aber man muss das hohe Niveau (weit über der 100%-Linie) betrachten. Dennoch ging es auch im März sowie April prozentual abwärts. Insgesamt ergab sich ein Wert von +15,7% zum Vorjahreszeitraum.
Systemkameras mit Spiegel (DSLR - rote Kurve) verhielten sich nur im Januar und Februar erwartungsgemäß. Dann stieg die Produktion prozentual zum Vorjahr an. Der Trend 2026 summierte sich auf -32,3% bei der Produktion im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Kameras mit fest eingebautem Objektiv (früher Kompakt- und Bridge-Kameras - blaue Kurve) stiegen 2026 mit bisher +26,5% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum an. Das war eine unerwartete Zunahme, welche auf der Überproduktion wertloser Vlogging-Kameras sowie teurer Edel-Kompakt-Fotokameras für ältere Liebhaber beruhte.
Somit sehe ich derzeit nur die spiegellosen Modelle auf einem ökonomisch sinnvollen Weg. Die Kameras mit fest eingebautem Objektiv stiegen zu stark an, und die DSLRs nahmen zu langsam ab.

Verschiffung nach Europa 2026 in Prozent:
Bei der Verschiffung nach Europa waren im jeweiligen Vergleich zum Vorjahresmonat zu verzeichnen: +20% im Januar, +17,2% im Februar, +11,1% im März, +14,8% im April.
Für 2026 ergab sich deshalb bisher insgesamt eine solide Zunahme von +15,5% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Siehe die grün gepunktete Linie, die den Jahresdurchschnitt 2026 angibt. Das war gut im Vergleich zu den USA, deren Verschiffungszahlen 2026 bisher nur um +10,8% höher lagen als im Vorjahreszeitraum, und vor allem im Vergleich zu China mit seinem Verschiffungs-Minus von bisher -4,4%. - Somit sind die Zahlen für Europa tendenziell positiv zu bewerten, sofern die gelieferten Kameras auch wirklich an Endkunden verkauft werden. Da gab es jedoch Zweifel aufgrund teilweise großer Rabattaktionen im März. Ähnliches galt für deutliche Rabatte in den USA im April.
Jedes Jahr am Anfang des neuen Jahres (2026) versuche ich, aufgrund meiner nun jahrelangen Marktanalyse - aber dennoch vorsichtig - allgemeine Tendenzen aufzuzeichnen.
Das zurückliegende Jahr 2025 war für die Fotowirtschaft unerwartet erfolgreich. Trotz der schwierigen Wirtschaftslage weltweit, steigerten die japanischen Kamerahersteller ihre Produktion und Verschiffung. Dennoch war das Jahresgesamtergebnis zumindest durchwachsen, weil das Wachstum überwiegend auf billigen (spiegellosen) APS-C-Modellen und teuren Edel-Kompakt-Kameras beruhte. Dass der Preis offenbar kaum mehr eine Rolle spielte, lag an der Abkoppelung der Video- und Fotowirtschaft von der Realwirtschaft. Die Reichen gönnten sich den Luxus einfach.
Deshalb werden die Manager den Weg der Überproduktion fortsetzen - gleichgültig, wie die Weltwirtschaft sich verhält. Dies betrifft vor allem die Retro- und Vlogging-Kameras sowie die spiegellosen APS-C-Modelle. - Meine persönliche Einschätzung ist, dass die Kamerahersteller die Überproduktion weiterhin forcieren mit ca. +5 bis +10%. Ob sich das dann auch verschiffen oder gar an bezahlende Endkunden verkaufen lässt, ist eine andere Frage.
Bei der Gesamtproduktion erwarte ich +5 bis +10% mehr, also bis zu 10 Mio. Stück. Dasselbe erwarte ich bei der weltweiten Verschiffung, also ca. 9-10 Mio. Stück.
Die Produktion der spiegellosen Kameras wird man weiterhin erhöhen um eventuell +5% auf weit über 6 Mio. Stück. Die Zielmarke könnte 6,5 Mio. Stück sein.
Auch die Produktion der Kameras mit fest eingebautem Objektiv (früher Kompakt- und Bridge-Kameras) wird man weiterhin drastisch erhöhen um mindestens +10% bis eher +20% auf evtl. 2,5-2,8 Mio. Stück.
Und die DSLRs wird man aufgrund der Tendenzen aus dem Vorjahr 2025 vermutlich auch kaum ernsthaft reduzieren, oder gar völlig einstellen. Also wird es evtl. bei weiterhin monatlich ca. 30-40.000 mit insgesamt bis zu 350-500.000 Stück im Jahr bleiben. Angesichts der rückständigen USA und des bei Kameras mit Spiegel fast so rückwärtsgewandten Europas (siehe hierzu die Analysen und Grafiken bei Foto-Wirtschaft - Kameras) könnten manche japanische Manager die Produktion hoch halten.
Jedoch wird man diese übertriebenen Produktions-Zahlen trotz Rabattaktionen vermutlich nicht absetzen können.
Fazit: Seit 2025 muss ich eingestehen, dass ich die Manager in Japan inzwischen für völlig abgehoben von jeglicher Realität und ohne Bodenhaftung halte. Die nicht genau analysierten Zuwächse in Asien sowie die noch weniger verstandenen starken Zunahmen in China lassen zumindest manche Führungskräfte offenbar wieder träumen, gleichgültig, wie viele Kriege und Krisen es weltweit gibt, welche Wirtschaftskriege angezettelt werden und welche Finanzinstitute vor den enormen ökonomischen Risiken warnen. Sogar von den Firmen selbst attestierte Abschwächungseffekte in China, die ich in Diagrammen bei spiegellosen Systemkameras im Bereich Vollformat dargestellt und nachgewiesen habe, scheinen weitgehend wirkungslos zu bleiben. Aber vielleicht haben jene ja alle Recht, und die dummen Reichen kaufen ihnen alles (auch das für die Fotografie völlig Unbrauchbare) ab. - Als Beobachter werden wir es 'erleiden'.
Zur Verdeutlichung: Meine hier gegebenen berechneten Prognosen beruhen auf dem langjährigen Produktionsverlauf der Kameras seit 2010 (Beginn der detaillierten Aufzeichnung durch die CIPA). Dabei sind jedoch gravierende Management-Fehler nivelliert. Mit anderen Worten: Die Dummheit des Managements sowie der Politiker kann man kaum vorausberechnen.
Halt-Stopp: Persönlich gehe ich allerdings davon aus, dass sich das Wachstum in den Märkten China und Restasien weiter abschwächt respektive die Zahlen sogar abnehmen und sich somit das Wachstum des Weltmarktes bei Systemkameras auf unter 5% belaufen wird. Bei den zu Mode-Accessoires und Sammlerstücken verkommenen Retro-Kameras lassen sich sicher noch mehr an Reiche verkaufen. Aber auch dort könnte der Trend bald abbrechen, weil moderne Trends eher kurzlebig sind. Insgesamt erwarte ich weniger als 10 Mio. an bezahlende Endkunden verkaufte Kameras 2026. Die Produktions- und Verschiffungszahlen könnten jedoch darüber liegen.
Canon publizierte Ende Januar 2026 seine erste Prognose für 2026: Man erwarte 6,8 Mio. Systemkameras (mit und ohne Spiegel) als Weltmarktbedarf. Hier solle der Weltmarkt laut Canon folglich um mindestens +100.000 Stück wachsen. (Vorsicht: Canons Zahlen stimmen nicht mit den realen Werten der CIPA für 2025 überein. Hinzu kommen die von Canon noch immer so genannten 'Kompakt-Kameras' (eher Kameras mit einem fest verbauten Objektiv) mit einem extrem starken (aber nicht näher bezifferten) Wachstum.
Ende April reduzierte Canon seine Gesamtprognose für 2026 auf 6,7 Mio. Systemkameras. Anfang Mai reduzierte Nikon seine Gesamtprognose für das Geschäftsjahr 2026 auf 7 Mio. Systemkameras. Viele Kamerahersteller sehen allerdings gleichzeitig weiteres großes bis sogar drastisch weiter steigendes Wachstum bei den Kameras mit fest eingebautem Objektiv (Retro-Kameras, Edel-Kompakt-Kameras und Kompakt-Kameras), sodass man insgesamt von gleichen oder sogar steigenden Produktions- und Verschiffungszahlen im Jahr 2026 ausgehen darf, wie 2025. Persönlich hielt ich dies nach 10 Wochen Krieg angesichts der Langzeitkriegsfolgen auf die Weltwirtschaft für sehr optimistisch bis unrealistisch.
Halten wir sachlich fest, dass 2026 erneut mehrere Faktoren gegeneinander strebten: Der explizite Wunsch vieler Kamerahersteller zur massiven Überproduktion auf der einen Seite sowie miserable Rahmenbedingungen, wie die weltweit eher mäßig gute Wirtschaft mit Inflation und Käuferunlust sowie Rückgang der Anzahl der aktiven Fotografen im Westen kombiniert mit viel weiterem Gegenwind auf der anderen Seite. Verkompliziert wurde alles durch zahlreiche heftige Kriege und weltweite Wirtschaftssanktionen sowie zunehmende Zollsanktionen mit massiven Einführzöllen weltweit. Hinzu kamen ab April wieder anwachsende Probleme bei zahlreichen kritischen Lieferketten. - Deshalb muss man bei den hier aufgeführten frühen rechnerischen Prognosen der Jahresgesamtzahlen mit zweistelligen Prozentzahlen bei der Abweichung rechnen. Sie beruhen auf den Realwerten der vergangenen Jahre. Aber die Fehler des Managements und die Dummheit der Politiker wurden inzwischen völlig unkalkulierbar.
Die Gesamtproduktion errechnet sich derzeit auf ca. 9,3-9,9 Mio. Stück. - Das wäre eine deutliche Steigerung gegenüber den 9.126.473 Stück im dem Vorjahr 2025.
Die Kameras mit fest eingebautem Objektiv (früher Kompakt- und Bridge-Kameras) könnten bei ca. 2,5 Mio. produzierten Stück liegen. - Das wäre ein deutlicher Rückgang gegenüber den 2.323.416 im Vorjahr 2025. Jedoch darf man dies aufgrund der ersten Zahlen nicht überbewerten, denn alle Hersteller sahen in den letzten Jahren darin das größte Wachstumspotential und legten in den letzten beiden Jahren zum Jahresende meist deutlich bei der Produktion zu. Die meisten Kameras dieser Klasse dürften allerdings in den Sammlervitrinen der Liebhaber landen (jedoch kaum zum Fotografieren verwendet werden).
Die Kameras mit Spiegel DSLR könnten ca. 510.000 hergestellte Stück erreichen. - Das wäre zwar ein deutlicher Rückgang gegenüber den 686.604 Stück im dem Vorjahr 2025. Aber die von den Kameraherstellern immer wieder vorausgesagte Einstellung der Produktion war das nicht. Sie hielten also noch immer an den DSLRs fest.
Von den spiegellosen Systemkameras könnten ca. 6,9 Mio. Stück hergestellt werden. - Das wäre eine deutliche Steigerung gegenüber den 6.116.453 im Vorjahr 2025.
Hinweis: Die Gesamtzahlen aller produzierten Kameras weicht von der Summe der Einzelgruppen ab, da bei den Einzelgruppen optimistisch aufgerundet wurde.
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Foto Video Design - Dr. Schuhmacher