Die Fotobranche trotzt Kriegen, Zöllen und Wirtschaftssanktionen - leichter Aufschwung durch Veränderung.
Die Foto-Wirtschaft befand sich seit 2010 fast ununterbrochen im Sturzflug. Seit 2024 kam es durch Überproduktion und der höheren Nachfrage in China zu einer leichten Umkehr, die sich 2025 fortsetzte. Deshalb besteht - trotz viel ökonomischen sowie politischen Gegenwindes - die Hoffnung, dass es im gesamten Bereich des großen Imagings / Bildgebung auch 2026 zumindest etwas weiter aufwärts gehen kann.
Dieser Artikel befasst sich mit der Foto-Wirtschaft im Jahr 2026, den ökonomischen Rahmenbedingungen der Kamerahersteller sowie Objektivproduzenten, der Krise der digitalen Kamera- sowie Objektivhersteller, dem Niedergang und den anhaltenden dramatischen Veränderungen der gesamten optischen Fotobranche, der Ökonomie in der Fotografie, sowie allgemeinen kommerziellen Aspekten des Fotografierens und der Videografie im Jahr 2026 - dem fünften Jahr in Folge, das durch Kriege und Handelssanktionen weiterhin die Wirtschaft nachteilig beeinflusst.
Hinzu kommt die nun überall verfügbare Möglichkeit der künstlichen Erzeugung von Bildern (Fotos sowie Videos) durch Generative Künstliche Intelligenz (GenKI), welche den Spielraum der klassischen dedizierten Kameras weiter einschränkt.
Ein Inhaltsverzeichnis mit direkten Sprungmarken und Überblick über alle bei der Foto-Wirtschaft 2026 behandelten Themenbereiche finden Sie als Pop-Up.
Bei dieser wirtschaftlichen Betrachtung der Kamerahersteller und der nachgelagerten Fotoindustrie, des Fotofachhandels sowie der Berufs- sowie Amateurfotografen im Jahr 2026 handelt es sich um einen wissenschaftlichen Folgeartikel.
Zum Verständnis der hier publizierten Thesen, Analysen und Bewertungen sind folgende Artikel unabdingbar:
Im Artikel Foto-Wirtschaft finden Sie alle ökonomischen und sozialen Thesen, Theorien und deren Ausarbeitung sowie Beweise und Entwicklungen 2015-2019 detailliert erklärt. Dazu gibt es die Folgeartikel der Fotowirtschaft im Jahr 2020, 2021, 2022, 2023, 2024, 2025.
Bei Statistiken finden Sie alle Details zu den statistischen Berechnungen sowie deren Datengrundlagen. - Der Artikel Foto-Wirtschaft - Kameras - 2003 bis heute liefert alle wirtschaftlichen Daten in übersichtlichen Diagrammen verständlich zusammengefasst - mit detaillierten Analysen. Er ergänzt den Artikel Statistik um wichtige weltweite Aspekte und untersucht relevante Unterschiede der Weltregionen.
In der Analyse Foto-Wirtschaft - Objektive werden Wechsel-Objektive ökonomisch analysiert und von 1955 bis heute alle wirtschaftlichen Daten in übersichtlichen Diagrammen verständlich mit detaillierten Analysen zusammengefasst.
Die Rahmenbedingungen der Foto-Wirtschaft beleuchten die Jahre 2024 bis 2026, welche über die Zukunft entscheiden. - Welche neuen und alten Faktoren beeinflussen die Wirtschaft im Fotobereich?
Bitte verzichten Sie auf Fragen zu diesem neuen Artikel zum Jahr 2026, solange Sie nicht die obigen Artikel gelesen haben. Aus Zeitmangel kann ich jene Inhalte nicht nochmals als E-Mail jedem einzeln mitteilen.
Definition: Wenn hier von Fotowirtschaft und Kameras gesprochen wird, so ist der Bereich der klassischen, dedizierten Kameras gemeint, die nur für das Fotografieren und Filmen konzipiert sind und hergestellt werden. Nicht gemeint sind u.a. Smartphones, auch wenn wir jene oft als Einflussgröße besprechen, weil die klassischen Kamerahersteller bis heute keine Antwort darauf gefunden haben. Ferner ist die seit Jahren aufsteigende Video-Branche vom ursprünglichen Kernbereich dieser Untersuchung - der kontinuierlich absteigenden Foto-Industrie - zu unterscheiden. Da dieser wichtige Unterschied angesichts der modernen sogenannten Hybrid-Kameras - Kameramodelle, welches beides (Foto- und Videografie) beherrschen - von sonst kaum einem Analysten gemacht und sauber getrennt wird, wird er hier besonders hervorgehoben. Denn die reine Fotowirtschaft litt ungebrochen.
Nachdem es in der gemeinsamen Branche der dedizierten Foto- und Video-Kameras seit 2010 steil bergab ging, waren 2024 sowie 2025 gute Jahre für die Hersteller. Die Frage ist nur, ob es eine künstlich von den Herstellern durch Überproduktion erzeugte Sockelbildung war, welche wie bereits im Jahr 2017 nicht hält, oder ob nun langfristig eine zumindest leichte Besserung eintritt.
Hier finden Sie die Analysen zum Jahr 2026:

Jährlich verschiffte Kameras 1970 bis heute (laut CIPA, Zahlen bis heute). Hier das große Diagramm bildschirmfüllend.
Hinweise zum Schaubild:
Einige wichtige Firmen - wie Samsung, Leica etc. - sind in diesen Zahlen nicht enthalten.
Deutlich erkennt man, dass bis Mitte der 90er Jahre die Steigerungen der Produktion / des Verkaufs eher gering waren. Erst 1996 wurde die Marke von 30 Mio. Kameras pro Jahr überschritten. Das war so ungefähr der damalige Markt der analogen Fotografen. Dann setzte der enorme Aufschwung durch die Digitalisierung der Fotografie ein, der völlig neue Zielgruppen zur Fotografie brachte.
Der Absturz seit 2010 lässt sich nicht mehr nur durch normale Marktschwankungen erklären.
Die 2017 durch absichtliche Überproduktion künstlich erzeugte Sockelbildung hielt erwartungsgemäß nicht. Es war in der Krise schon immer falsch, von den Kameraherstellern die Angebotsseite zu erhöhen, wenn die Nachfrage fehlt.
Nachdem die psychologisch wichtige Unterstützungslinie bei 20 Mio. Kameras (rote durchgezogene Linie) 2018 durchbrochen wurde, blieb für kurze Zeit nur noch die ökonomisch wichtige 10 Mio. Kameras (violette gepunktete existenzielle Linie), welche 2020 unterschritten wurde.
Die Grafik ist (im linken Bereich) nicht fair, da früher auch noch zahlreiche andere Hersteller aus anderen Ländern eine große Anzahl an Kameras produzierten. D.h. diese japanischen Zahlen vor 2000 sind somit für den Weltmarkt teilweise deutlich zu niedrig angesetzt. Daraus wird ersichtlich, dass der Abschwung bis 2023 bereits dramatisch war. Korrekt berechnet lagen die Zahlen der in den Jahren 2020 bis 2025 verkauften dedizierten Kameras weltweit nur noch etwa auf dem Niveau der 1970er Jahre oder sogar der späten 1960er Jahre. 2024 und 25 konnte eine leichte Steigerung der Produktion und der hier abgebildeten Verschiffung erzielt werden. Für das Jahr 2026 ist ähnliches zu erwarten.
Etwa am Jahresanfang (2026) verfasse ich üblicherweise anhand der bisherigen Daten einen allgemeinen Ausblick zum bevorstehenden Wirtschaftsjahr (2026) der Fotoindustrie, der Video-Branche und der optischen Industrie, den ich auch weitgehend so stehen lasse. Sehen Sie dies bitte als Educated Guessing
anhand meiner jahrzehntelangen Erfahrung, aber nicht als bereits bewiesene Fakten.
In Amerika drehte sich weiterhin alles um den Präsidenten, der in seiner zweiten Amtszeit, viel präziser vorbereitet, entsprechend Schlag auf Schlag seine Ziele umsetzte. Dennoch regten sich bereits 2025 erhebliche Widerstände, welche 2026 zunehmen werden. Vor allem sind zahlreiche Gerichtsentscheidungen zu erwarten. Selbst, wenn jene mehrheitlich und inhaltlich günstig für ihn und seine Politik ausgehen sollten, dann werden die Zwischenwahlen im Herbst die Politik verändern. Denn sogar der US-Präsident selbst erwartete Ende 2025 bereits, diese zu verlieren. Ob das jedoch seine Politik der präsidialen Erlasse massiv einschränkt, bleibt abzuwarten. Dass er die Zwischenwahlen verlieren wird, liegt an der Mentalität der US-Wähler, welche sich sehr an der wirtschaftlichen Situation für sich selbst (also dem 'kleinen' Mann auf der Straße) orientieren. Und sein einziges großes Gesetzesvorhaben - die Big Beautiful Bill - erzeugte zwar eine gewisse wirtschaftliche Belebung, war jedoch in der Bewertung der Bevölkerung eher Tripple-B (BBB), als das erhoffte AAA. - Scherz beiseite: Die US-Bevölkerung litt unter den 2,5% Inflation, welche angesichts der hohen Import-Straf-Zölle auf ausländische Waren gering ausfiel. Hinzu kamen - wie bei Amtsvorgänger Biden mit seinem 1.000 Milliarden US-Dollar Förderprogramm - der Regierung nicht direkt anlastbare Erscheinungen wie Tierseuchen, welche die Preise erhöhten und zu Knappheiten (z.B. bei Truthähnen zu Thanksgiving 2025) führten. In den USA wird jeder Aspekt der Wirtschaft dem Präsidenten angelastet - im Positiven wie im Negativen. Die Demokraten könnten somit ab Herbst 2026 mit einer Mehrheit sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat dann Gesetze gegen den Präsidenten erlassen. Aber er muss sie nicht unterzeichnen. Also könnte eine für die ganze Welt gefährliche Blockade-Politik entstehen. Allerdings wird bereits ab Januar 2026 wieder der Streit um die Schuldenobergrenze ausbrechen und das Land belasten, denn der nächste Shut-Down mangels Geld drohte.
Der Rest der Welt wurschtelte sich wirtschaftlich so durch und wird dies mit immer höheren neuen Schulden weiterhin tun, solange die Investoren und Schuldner das mittragen. Allerdings zeigte der ständig steigende Goldpreis eine extreme Unsicherheit der Märkte an. Darüber dürfen die unvorstellbaren Gewinne an der Börse nicht täuschen. Denn in den USA beruhten sie überwiegend auf der Künstlichen Intelligenz und deren Folgeinvestitionen. In Deutschland beruhten sie (vor allem beim oft missinterpretierten DAX) auf der hirnlosen Rüstung, welche in einer Inflation enden wird, sowie durch Steuern und Zwangsabgaben subventionierte Ökofirmen - und auf den wenigen Großkonzernen, welche ihre Einnahmen und Gewinne überwiegend im Ausland erwirtschafteten. In Europa (dem EU-Binnenmarkt) sah es hingegen eher mäßig gut aus und in Deutschland noch schlechter - auch für 2026. Nach drei Jahren grüner Misswirtschaft im Bund und deren weitere Herrschaft in der EU zeigten sich überall die schweren ökonomischen Schäden, welche sich aufgrund der weiter aufrechterhaltenen grünen Öko-Sanktionen gegen Energieträger sogar noch verschlimmern werden.
Die Wirtschaft in den USA und China wird weiter wachsen, wenn auch nicht ganz im erwarteten hohen Ausmaß. Aber das ist immer noch viel mehr Wachstum als in Deutschland oder sogar Europa, welche unter den grünen Öko-Sanktionen gegen die eigene Bevölkerung und Wirtschaft leiden. Florieren werden hingegen die vielen anderen Länder, vor allem Indien, welche unvorstellbare Wachstumsraten prognostizieren.
Nachdem die EU weitere 90 Milliarden Euro für zwei weitere Jahre Kriegsführung der Ukraine bedingungslos zur Verfügung gestellt hat und die adlige EU-Präsidentin an Weihnachten 2025 nochmals weitere unbegrenzte Hilfen für den Krieg garantiert hat, wird es vermutlich auch 2026 keinen Frieden geben. Gemeinsam hatten sie bereits 2025 jede Friedensinitiative der USA hintertrieben und werden es mit demselben Erfolg weiterhin tun. Dies gilt insbesondere seit sich unser Kanzler (getrieben von den grünen Medien sowie dem französischen Kriegstreiber Macron) selbst zum großen Kriegstreiber der '(Friedens-Un-)Willigen' aus Frankreich, England und Deutschland entwickelte. Nach Weihnachten wurde bekannt, dass Selenskyj (nach Absprache mit den Europäern) - wie immer ganz bescheiden - eine 40-jährige atomare Friedenssicherungsgarantie der USA (wie als volles NATO-Mitglied) vom US-Präsidenten forderte, sonst stimmt er (wie bisher) nichts zu und 'verpetzt' Trump bei seinen bankrotten EU-Kriegsfreunden. - Kindergartenverhalten, bei dem aber tausende Unschuldige sterben müssen.
Da der Iran hemmungslos weiter den Atombombenbau vorantrieb, besprach der israelische Ministerpräsident mit dem US-Präsidenten bereits Ende 2025 weitere Angriffe auf deren Atomanlagen. Da es dem Iran aufgrund der jahrzehntelangen mafiösen (Iranische Revolutionsgarden - IRGC - Iranian Revolutionary Guards Corps) Misswirtschaft und Korruption der dort herrschenden Mullahs sowie der weltweiten Terrorfinanzierung Ende Dezember 2025 / Anfang Januar 2026 ökonomisch so miserabel ging, dass die Bevölkerung wieder einmal streikte, werden die Machthaber einen Krieg als Vorwand und Ablenkung gerne selbst anschüren. Da die Terrororganisation Hamas sich auch nach Monaten weigerte, die letzten Geiseln (Überreste der Toten) auszuhändigen, und statt dessen fast täglich die Soldaten Israels angriff, war auch hier mit keinem Frieden zu rechnen. Die Terrororganisation Hisbollah im Libanon, die syrischen islamistischen Machthaber und die Huthi-Rebellen (schlimmste antisemitische Terroristen) hielten weiter an ihrem bewaffneten Kampf gegen Israel fest. Somit wird auch im Nahen Osten kaum wirklicher Frieden einkehren. Die USA scheinen 2026 einen militärischen Umsturz in Venezuela durchführen zu wollen. Nicht einmal der Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha konnte befriedet werden. An die vielen Bürgerkriege vom Sudan, Kongo über Somalia, Myanmar bis zu den Philippinen hatte sich die Welt sowieso schon lange gewöhnt.
Die Wehrpflicht wird eingeführt werden und Deutschland über die Stationierung deutscher Soldaten in der Ukraine direkt in einen Krieg mit Russland verwickeln, den Selensky und seine Helfer im Zweifel auch absichtlich herbeiführen (analog der Pipeline-Sprengung).
Das war die traurige Realität, welche alle aber seit Jahren komplett verdrängten. Angeblich spiele das bei Managern keine Rolle für Entscheidungen. Zumindest wurde es bei fast keiner Pressekonferenz oder den Bilanzzahlen ernsthaft besprochen. Es hat ja bisher auch immer irgendwie funktioniert. Manche nannten dies ganz offen The New Normal
- die neue Normalität. Da kann man dagegen halten, dass derartige Situationen historisch betrachtet eher vor schweren Wirtschaftskrisen und großen Kriegen auftraten, welche die meisten Firmen und Menschen in den Abgrund rissen.
In Deutschland ging es den Grünen um den Erhalt der Macht (z.B. in Baden-Württemberg, wo sie die seit 15 Jahren ununterbrochen Regierung stellten) und den gezielten Machtausbau in allen anderen Bundesländern sowie den systematischen Machtausbau in den Gemeinden, Landkreisen, allen Behörden und vor allem den wichtigen Ausschüssen, welche über die Wirtschaft, die Landwirtschaft und die Technologie (vor allem KI und Internet, Gentechnik und Rüstung) bestimmten. Sie und deren Presse werden weiterhin alles daran setzen, den Krieg gegen Russland aufrecht zu erhalten und sogar zu vergrößern, damit sie ihre Öko-Sanktion gegen die eigene Bevölkerung aufrecht erhalten können. Denn nur mit dem Krieg und den angeblich deshalb eingeführten Wirtschaftssanktionen gegen Russland und auch gegen China (im Grunde ein systematischer Wirtschaftskrieg seit 2022) lassen sich die völlig überhöhten Energiepreise in Deutschland aufrechterhalten. Letztere benötigen die Grünen allerdings für ihre Öko-Umgestaltung und den eigenen Machterhalt respektive weiteren Machtzugewinn. In diesem Sinne werden sie weiterhin die eigene Wirtschaft und die Landwirtschaft in Deutschland systematisch behindern und zerstören. Die minimalen Zugeständnisse der EU gegenüber der überall leidenden Wirtschaft und Bevölkerung dürfen niemand täuschen. Es handelte sich bestenfalls um kurze zeitliche Verzögerung (z.B. ein Jahr spätere Einführung der strengsten Ökogesetze in der Landwirtschaft). Faktisch bestimmen die Grünen Öko-Fanatiker in allen Ausschüssen, was zum Schluss bei der Bevölkerung an Erleichterungen ankommt: wenig bis nichts. - Auch die hemmungslose Asylpolitik der Grünen wird faktisch fortgesetzt, da sie und ihre hunderten Unterorganisationen das vor den ihnen gewogenen Gerichten erzwingen - und unser Umfall-Kanzler jedem Druck der Grünen Presse sofort nachgibt.
Die Wirtschaft wird dank weit über 1.000 Milliarden neuer Schulden sicherlich etwas wachsen. Es bleibt nur zu hoffen, dass jenes Wachstum oberhalb der echten Inflation liegt (gemeint ist nicht der ständig u.a. mit neuen Bio-, Öko- und veganen Produkten manipulierte Warenkorb). Aber selbst damit wird Deutschland weiter zurückfallen, da die Energiepreise zu hoch sind. Die Zahl der Entlassungen, Firmenschließungen und vor allem (Teil-) Verlagerungen in das Ausland wird weiter zunehmen.
Ganz schlimm sah es faktisch in Deutschland aus, für das ein höheres Wachstum von über 1% als im letzten Jahr vorausgesagt wurde. Aber viele Manager und Privatunternehmer hatten bereits Ende 2025 resigniert. Außer Rüstung und gesetzlich mit Steuermilliarden künstlich 'hochgepeppelten' Öko-Firmen sah es düster aus. Deshalb gaben bereits zum Jahresende 25 und Anfang 26 mehrere Verbände deutlich an, dass sie weiter und massiv entlassen werden. Die Stahlindustrie, die Chemie- und Pharmabranche hatten die Hoffnung aufgegeben, weil die Energiekosten in der EU aber besonders in Deutschland viel zu hoch waren. Es ging nur noch um den Ausstieg. Die Automobilindustrie, deren Zulieferer und der Maschinenbau litten am selben Problem, wobei sie zudem von den ständig steigenden deutschen Stahlpreisen abhingen. Die Landwirte hatten durch die jahrelange grünen Schikanen die Nase voll und gaben reihenweise auf. Denn deren Öko-Fanatiker saßen weiterhin in allen Ämtern und Behörden und machten ihnen täglich die Arbeit zur Hölle.
Zudem schwächelte die Logistik für jeden sichtbar, weil die Grünen durch jahrzehntelange Schikanen und Gesetzesverschärfungen den Beruf des LKW-Fahrers unattraktiv gemacht hatten, hunderttausenden Deutschen den Lkw-Führerschein pauschal altersbedingt entzogen hatten und sich ständig weitere Schikanen ausdachten. So fehlten mindestens 120.000 LKW-Fahrer. Das führte immer öfter zu leeren Regalen in den Lebensmittelauslagen. - Zuständen wie in der DDR: 'Hammer nicht, gibt's nicht, kriegen wir nicht'. Dass der LKW-Verkehr überhaupt nicht auf die marode Bahn übertragen werden konnte, weil selbst im Idealfall die ersten und letzten Kilometer mit dem Lkw zurückgelegt werden müssen, war den Grünen egal. Hauptsache die LKW-Transporte werden unterbunden. So legten sie systematisch die gesamte Wirtschaft lahm und demonstrierten ihre uneingeschränkte Macht. Die meisten deutschen Unternehmer wollten - völlig entnervt - nur noch ins Ausland abwandern und werden dies 2026 verstärkt tun.
Und da man in der EU das 2025 erneut als Meilenstein angekündigte Mercosur-Abkommen wieder einmal scheitern ließ, wird der Aufschwung in der EU auch mittelfristig nicht besonders groß ausfallen. Da dieses Abkommen so typisch für die vollmundigen EU-Versprechen sind, aus denen nichts wurde, aber dafür symbolhaft für die weltweit bekannte hinterhältige diplomatische Ausbeutungs-, Abschottungs- und Unterwerfungspolitik steht, hier ein kleiner Abriss: Über dieses Freihandelsabkommen wird insgesamt schon seit über 25 Jahren verhandelt. Bereits Ende Juni 2019 wurde eine Übereinkunft erzielt - und seitdem von der EU trickreich mit Details blockiert. Durch das sogenannte 'Preferential Trade Agreement' (PTA - Vorzugshandelsvertrag) sollte die größte Freihandelszone der Welt entstehen. Seitdem verhandelte man bis am 06.12.2024 die Präsidenten der Europäischen Kommission und der Mercosur-Staaten die Verhandlungsphase offiziell und feierlich abschlossen - mit einer Einigung auf ein viel weitergehendes Partnerschaftsabkommen, welches u.a. auch die Bereiche Politik, Kooperation und Handel umfasste. Dann kam es im Dezember 2025 wieder einmal zur Koalition der Unwilligen: Frankreich, Polen und Italien, welche das Abkommen kippten und die bereits startklare EU-Präsidentin bloßstellten, welche das finale Abkommen wenige Tage darauf (noch vor Weihnachten 2025) im Brasilien feierlich unterschreiben wollte. Die Atommacht Frankreich, welche sich so sehr als moderne Industrienation feiern lässt, ist in Wirklichkeit hoffnungslos verschuldet und aufgrund exakt jener Atomrüstung sowie unbezahlbarer Sozialgesetze (wie der Rente mit 62) letztendlich bankrott und deshalb umso mehr von der extrem dominierenden Landwirtschaft (der größten in Europa) abhängig. Deshalb ist ganz Frankreich (wirklich alle Abgeordneten) aus nationaler Sturheit gegen jedes Handelsabkommen mit anderen Staaten. Aber die Schuld liegt nicht nur an Frankreich. Denn es waren wieder die Grünen und ihre hunderten von Unterorganisationen, welche mit allen Mitteln dieses Abkommen von Anfang an sabotierten. Denn es geht bei den Produkten aus Südamerika erstens um Fleisch (Rindfleisch, Geflügel), dessen Konsum die Grünen grundsätzlich verbieten wollen (für alle Deutschen und Europäer). Zweitens geht es den Gegnern um die - rein imperialistische - (Öko-)Vorherrschaft Europas und der Grünen in Südamerika, welcher jene Staaten sich nicht unterwerfen wollen. Drittens geht es den Grünen darum, dass sie über die südamerikanischen Länder bestimmen dürfen, was dort wie, unter welchen Bedingungen, von wem und zu welchem Preis, wo angebaut werden darf. - Die typische deutsche Öko-Planwirtschaft. Letztere Diktatur wird gerne mit Fair-Trade, Lieferkettengesetz, Schutz irgendwelcher aus Sicht der deutschen Grünen schützenswerten Gebiete etc. begründet. Vorwände fand man immer. Südamerika kann und will das nicht erfüllen, da es einer bedingungslosen Unterwerfung gleichkäme, welche dieselben Grünen bei der Ukraine als inakzeptabel darstellen. - Dies ist der Grund, warum weltweit kaum jemand mit der EU verhandeln will. Deshalb haben die Grünen im Europaparlament in den letzten Monaten klammheimlich auch noch so viele Beschlüsse eingebracht, dass faktisch das Abkommen ausgehebelt wurde, weil nun diese nachträglich eingebauten Sonderklauseln der EU alle Vorteile geben und Südamerika nur die Nachteile erhält. Die EU darf sogar wieder alle früheren und sogar höhere Straf-Zölle auf alle Waren aus Südamerika erheben, wenn Südamerika nicht alle Forderungen der Grünen bedingungslos erfüllt, wobei die Grünen die eigenen Forderungen jederzeit frei neu festlegen / erhöhen dürfen. So etwas nennen sie dann euphemistisch 'Sicherheitsinstrumente': Ein typischer Grüner 'Kompromiss' in der EU. Im Ausland sieht man dies hingegen als dreiste Erpressung. Das war schon immer so und wird durch die Grünen sogar stetig schlimmer. Da verhandeln alle lieber mit den Chinesen, die vertraglich festlegen, sich nicht in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten politisch einzumischen, weil sie als ehemalige Kolonie Europas exakt darunter gelitten hatten. - Anfang Januar 2026 war (wie immer) alles zwar nur um erneut einen Monat verschoben. Dann wurde es gegen die Koalition der unwilligen Länder doch beschlossen und unterzeichnet. Aber denen fällt schon wieder eine weitere nachträgliche Schikane ein, wie z.B. die bereits beschlossene Beschränkung auf den Fleischprodukten von maximal 1,5% der EU-Menge, welche aus Südamerika stammen darf und das zudem mit 7,5% Zoll bestraft wird. Man denke nur an das Freihandelsabkommen mit den USA, das man seit dem Zweiten Weltkrieg unter vielen Namen (zum Schluss TTIP) immer wieder neu verhandelte und ständig von europäischer Seite scheitern ließ. - Zuletzt war es die völlig unwissenschaftliche Hass- und Hetzkampagne der Grünen gegen die Chlorhühnchen. - Sie finden immer einen Grund, den sie propagandistisch aufbauschen und bewusst falsch darstellen, um ihre Herrschaft durchzusetzen. Das ist definitiv keine echte Freihandelszone, sondern bestenfalls eine minimal erleichterte Handelsbedingung in wenigen Produkt-Sektoren. Aber was sollen die armen Staaten Südamerikas gegen das mächtige Europa der ehemaligen Kolonialmächte auch machen? So funktionierte schon immer die EU-First-Politik, welche knallhart auf dem Rücken der Armen ausgetragen wurde.
Wenige Tage darauf kippten die Grünen im EU-Parlament das Mercosur-Abkommen durch eine mehrheitliche Klage des EU-Parlamentes dagegen beim EUGH komplett. Siehe hierzu Vertragstreue?
Ende 2025 wurde klar, dass beim Thema Künstliche Intelligenz die USA und China die Zukunft unter sich ausmachen. Der Rest der Welt war abgeschlagen.
Japan wollte / will sich zwar noch immer zum KI-freundlichsten Standort der Welt machen. Auch dazu hat man bisher 14 Atomreaktoren wieder hochgefahren und will diese Anzahl auf 30 bis zum Jahr 2034 erhöhen. Man gab (nicht nur) dort die Parole der Maximierung
der Atomenergie aus. Denn die ständig erweiterte Solar- und Windkraft reicht bei weitem nicht aus. Die Wirtschaftsförderungen und der (Atom-)Strom sind somit vorhanden. Zudem sind die Gesetze dort förderlich. Aber es fehlt u.a. an den Forschern und den dazu erforderlichen Strukturen sowie der großen Aufbruchstimmung. Dies gilt umso mehr, als Japan dringend auf diese neue Technologie angewiesen wäre, da es weder die alternde Bevölkerung durch Asylanten ersetzen kann (bereits die Sprachprobleme sind hoch) noch will.
Nachdem die Grünen in der EU KI behinderten wo und wie es nur ging und in Deutschland mittels Propaganda in den Medien sogar weitgehend verunmöglichten, wird hier kaum mehr etwas passieren. Europa ist abgeschlagen und Deutschland hat keine Chance mehr mit moderner KI. Selbst die Firmen mit KI in Nischensegmenten wollten in das Ausland abwandern, oder taten dies bereits (meist heimlich). Und das von KI-Gegnern vor allem in der EU sowie besonders in Deutschland vorgeschobene Argument der angeblich völlig überhitzten KI-Blase, welche (nachdem alle Vorhersagen des Platzens im Jahr 2025 nicht eintrafen) nun weiterhetzen, dass ihr proklamierter 'KI-Weltuntergang an der Börse' 2026 unmittelbar bevorsteht, wird sich anders auswirken. Sofern es überhaupt zu einer Marktbereinigung bei KI kommt, dann wird dies wie 2000 bei der Internet-Blase zum Gegenteil des von den Grünen an die Wand gemalten Szenarios führen. Keine der großen US- oder chinesischen KI-Firmen wird Pleite gehen. Denn jene sind bereits systemrelevant und werden ggf. sogar von den eigenen Regierungen gestützt. Es wird wie um das Jahr 2000 Europa und dort besonders Deutschland treffen, wo die kleineren, schwächeren Nachzügler vom Markt gefegt werden. Denn die mächtigen hiesigen KI-Gegner werden alle Hebel in Bewegung setzen, um jene schwächelnden Firmen (ihre erklärten Öko-Feinde) dann endgültig zu zerstören - oder in ihre eigene Hand zu bekommen. Denn KI in der Hand der Grünen verbraucht ja angeblich viel weniger Strom und Wasser.
Einer der vielen von unseren Propagandisten betriebenen (Anti-)KI-Podcasts legte sich als neuen Grundsatz auf, noch kritischer
über die Künstliche Intelligenz zu berichten. Wie der Titel bereits darlegt, sehen jene KI als Bedrohung
sprechen und lassen andere von Katastrophe
, Doomsday-Szenarien
, existentieller Bedrohung
der gesamten Menschheit, welche die Menschheit auslöschen könnte
wild spekulieren, während die freie Welt sie erstens selbst ausprobiert und in der Anwendung lernt, sowie daraus überwiegend als Chance sieht und die verkrustete und von den alten westlichen (vor allem europäischen) Staaten kontrollierte klassische Industriegesellschaft zu ihren eigenen Vorteilen umgestaltet. Das Ziel ist, nichts, oder wenig, oder zumindest nur das Negative berichten, um damit die Deutschen und auch die Europäer in Angst zu halten. Denn wer KI anwendet (und das tut oft unwissend faktisch jeder) erkennt, dass es weder mit den versprochenen sofort eintretenden Heilsversprechen, noch mit den angedrohten Untergangsszenarien viel auf sich hat: KI verändert vieles und oft deutlich - aber langsam. Propagandisten werden 2026 verhindern wollen, dass man selbst Erfahrung damit gewinnt. Denn nur wer etwas nicht (genau) kennt, hat panische Angst davor und kann von derartigen Demagogen in Panik versetzt werden sowie wird dadurch dann politisch steuerbar. - Vor allem wird das EU-Totschlagargument, das explizit von den deutschen Grünen in der EU und Deutschland durchgeboxt wurde, - der Datenschutz - ständig erwähnt und soll nun bei jedem zukünftigen Podcast und jeder Software und jedem Thema sowie Fortschritt aus dem Ausland nochmals extra angeprangert werden. - Wer jedoch altersbedingt (wie auch ich) jener Generation angehört, welche noch aktiv gegen die staatliche Ausspionierung und den gläsernen Bürger protestierte, musste mit Erstaunen seitdem zur Kenntnis nehmen, dass die neuen Generationen alle diese Daten und noch viele mehr seit Jahren (wenn nicht Jahrzehnten) nicht nur freiwillig, sondern sogar gerne und aktiv selbst weltweit öffentlich publizieren. Die systematische Fotografie, Videografie und Erfassung aller Personen im Öffentlichen Raum sowie deren Privathäuser wurde inzwischen sogar gefordert und durch Firmen durchgeführt, weil angeblich alle Bürger dies wollen. Nein, aber die wenigen, welche dagegen sind, haben keine Chance mehr, es zu verhindern. Der ständig verbal beschworene Datenschutz ist nur noch ein Vorwand, um gegen Missliebige (in dem Fall fortschrittlichere chinesische oder US-Firmen) gerichtlich vorzugehen und eigene ökonomische sowie politische Pfründe zu sichern. - Jene von GEZ-Gebühren bezahlten KI-Gegner wollen auch nicht mehr über die rasant fortschreitende Entwicklung der KI und deren Firmen in der freien Welt berichten. Sie wollen sich nicht mehr von den fortschrittlichen und deshalb weltweit von fast allen Menschen genutzten KI-Firmen durch deren ständige Neuerungen diktieren ... lassen
, über Fortschritte der KI in der freien Welt zu berichten. Deshalb werden Themen wie 'KI-Agenten' (selbständig arbeitende künstliche Intelligenz, wie im Auftrag des Anwenders komplexe Projekte) auch allen Ernstes als Märchen
bezeichnet, obwohl sie in ca. 10% der Firmen bereits (testweise) eingesetzt wurden. Das ist aktive Vogel-Strauß-Politik oder die drei Affen: Nichts sehen, nichts hören und vor allem nichts sagen. Stattdessen will man über von den deutschen Grünen erlaubte KI-Projekte für das (von jenen ausgewählte und bestimmte angebliche) Gemeinwohl
berichten. D.h. man wird den Deutschen zukünftig nur noch völlig veraltete und lächerliche aber dafür völlig überteuerte kleine KI-Spezial-Anwendungen mit ökologischem Mehrwert vorstellen sowie empfehlen, welche weltweit sonst keiner mehr will. Denn die großen 'Foundation Models' - Grundlagen-Modelle - können das alles auch und tausende weitere Dinge zusätzlich für weniger Geld. - Das Ergebnis wird in spätestens ein paar Jahren die Deutschen und Europäer wie eine umfallende große Wand erschlagen. Denn die Wahrheit und der Wandel lassen sich durch derartige geistige (Propaganda-)Mauern nur kurz aussperren. - Das Kernthema, worum es jenen Propagandisten und KI-Feinden geht, wird auch ständig immer wieder im Podcast (als Freud'scher Versprecher) erwähnt und ist die Kontrolle
der Menschen, welche jene Herrschenden nicht verlieren wollen. Denn im Ausland wird KI als Werkzeug und Mittel zur Befreiung des Einzelnen bis hin zu ganzen Staaten gesehen. Das erinnert alles sehr stark an den gescheiterten Sozialismus, deren Herrscher in den 60er Jahren eine Mauer (eisernen Vorhang) errichten mussten, um die eigene Bevölkerung nochmals dreißig Jahre weiter drangsalieren zu können. Aber so lange müssen die eingesperrten Europäer und Deutschen bei KI nicht dahinvegetieren. Mit KI wird die Mauer schneller fallen.
Eine der Aufgaben der Politik ist es, Optimismus zu verbreiten, weil positives Denken vor allem in der Wirtschaft essentiell ist. Deshalb wurde in Deutschland Anfang 2026 die große Zahl der Firmenneugründungen gefeiert. 2025 wären es mit 3.568 so viele gewesen wie seit 2021 nicht mehr. Nominal ist das zuerst einmal positiv. Aber es können auch viele Entlassene darunter sein, welche dieselbe Arbeit nun eben als (Schein-) Selbständige für dieselbe Firma machen müssen. Und dann entfielen 2025 leider gleichzeitig durch Insolvenz 17.604 - fast 5-Mal so viele Firmen. - Gelobt wurde bei den Neugründungen, vor allem: 27 Prozent aller neu gegründeten Startups nutzen KI als wichtigen Bestandteil ihres Geschäftsmodells
. Das klingt fantastisch: Aber in den 1990er und 2000er Jahren hatte fast jede Neugründung irgendetwas mit 'Internet' im Geschäftsmodell zu tun, obwohl sie nicht die Ende der 1950er Jahre erdachte und Ende der 1960er Jahre von den USA erbaute Infrastruktur meinten, sondern eher irgendetwas mit dem 1989 erdachten Protokoll World Wide Web (WWW), das sich nur jener Infrastruktur bediente. In den 2010er hatte im Zuge der Smartphones fast jede Firmenneugründung irgendetwas mit 'Apps' zu tun, was noch weniger klar definiert wurde und oft nur Software meinte. Und was bedeutet die extrem vage Formulierung: nutzen KI
? Wer nutzt heute denn keine KI? Wo ist das rein praktisch gesehen denn überhaupt noch möglich, etwas völlig ohne KI zu machen? Denn jeder Smartphone-Besitzer 'nutzt' täglich (auch beruflich) KI, ohne es zu wissen. - Ohne die meisten kreativen Firmenneugründer kritisieren zu wollen, muss man dennoch befürchten, dass es sich bei vielem nun sowieso nicht um die GenKI, sondern irgendwie irgendetwas mit allgemeiner KI handelt. Aber was arbeitet heute noch ohne KI? Exakt das führt zu durchaus berechtigten Kritik zahlreicher Analysten an der sogenannten 'KI-Blase', welche weniger die GenKI an sich meint, sondern exakt diesen Trittbrettfahrer-Effekt des 'Etikettenschwindels' betrifft. Denn keineswegs alle Ideen oder gar Firmen rund um das unsauber definierte Wort 'KI' werden überleben.
Bei KI werden in Deutschland immer die gigantischen Datenschätze der Industrie und Dienstleistungsfirmen genannt, welche so wichtig für die neue GenKI seien. In der Theorie ist das zutreffend. Denn GenKI benötigt (korrekte) Daten zum Training. Deutschland besitzt als eine der (bisher) größten Industrienationen somit ein riesiges Wissen zur Produktion und Verarbeitung etc. Jedoch sind diese 'Daten' oft analog und wirklich in Menschen 'gespeichert'. Sofern diese ausscheiden, was in den kommenden Jahren vermehrt altersbedingt geschieht, dann geht das Wissen verloren. Dann sind jene GenKI-Datenschürfer in derselben misslichen Lage wie jene Sprachwissenschaftler des frühen 19. Jahrhunderts, welche wie die Gebrüder Grimm noch ganz schnell irgendwie die Sprachschätze (u.a. Märchen) vor dem Verlust retten mussten. Ein Wettrennen gegen die Zeit. Die anderen immer wieder beschworenen Datenschätze befinden sich in analogen Akten oder in digitalen Dateien aller denkbaren Datenformate und konnten bisher noch nie zusammengeführt werden. Das kann theoretisch mittels Hilfe anderer KI gelingen, wird jedoch sehr aufwändig werden. Wie jeder Rohstoffexplorator weiß, existieren weltweit unfassbar große Rohstofflager, aber deren Ausbeute lohnt sich schlichtweg nicht, da die Erschließungskosten höher liegen als der daraus erzielbare Ertrag.
Hinzu kommen in Deutschland die von den Grünen durch die EU und das deutsche Parlament gepeitschten drastisch verschärften Datenschutzgesetze und Urheberrechte: Fast alle Firmendaten haben einen Bezug zu Personen und sind somit datenschutzrelevant. D.h. selbst im Idealfall technisch perfekt aufbereiteter Daten müssen jene bereits sehr aufwändig erst einmal bereinigt und anonymisiert werden, bevor sie überhaupt nutzbar sind. Das Urheberrecht schränkt sämtliches Firmenwissen noch mehr ein: Da bei uns die sogenannte 'kleinste Münze' als lächerliche Hürde gilt, besitzt somit nicht die Firma das Urheberrecht an irgendwelchen in der Firma erdachten Prozessen, Abläufe etc., sondern immer der dahinterstehende Mensch. Selbst im Idealfall besitzt die Firma nur die irgendwie arbeitsrechtlich übertragenen Nutzungsrechte daran. Aber da GenKI damals noch nicht erdacht war und spätere neue Nutzungen rechtlich ausgeschlossen sind, besitzen die Firmen auch keine Nutzungsrechte für die neue GenKI. Da jedoch das Urheberrecht bis 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers gilt, bleibt die Nutzung faktisch ausgeschlossen. - Wie ich schon vor Jahren schrieb: Die Grünen nutzen diese beiden von ihnen bewusst so extrem ausgestalteten und verschärften Gesetze zur Zerschlagung der deutschen Wirtschaft und Knebelung der Bevölkerung. - In der freien Welt wären diese Daten viel leichter nutzbar.
Ferner stellt sich sowieso die Frage der Sinnhaftigkeit der Datenhebung: Viele deutsche Produktionen liegen (wie die alten Märchen in der industriellen Revolution) dank erzwungener Öko-Wende bei uns im Sterben. Deshalb werden viele Daten (z.B. zur Herstellung von Verbrennungsmotoren) wohl kaum mehr teuer für GenKI aufbereitet werden - zumindest nicht von deutschen Firmen. Jedoch kann man bereits heute Daten für GenKI auch künstlich mittels GenKI erzeugen. Somit könnten sich jene industriellen Datenschätze in Deutschland bald als das Gold im Meer erweisen - extrem umfangreich und theoretisch wertvoll, aber kaum nutzbar.
Die allgemeine KI-Entwicklung wird in der Praxis sehr schnell voranschreiten. Aber es wird zukünftig nicht mehr so viel nach außen publiziert werden, weil es einerseits immer geheimer eingestuft wird und andererseits bereits auf einem hohen Niveau angekommen ist. D.h. die sensationellen alles revolutionierenden Fortschritte werden in der öffentlichen Diskussion seltener werden. Es werden ab 2026 immer mehr und vor allem technisch komplizierte Details verbessert werden, welche nur noch wenige verstehen und noch weniger Menschen erklären können. Aber es wird zweifellos alles hochwertiger werden. - Exakt jenes Schweigen wird dann zur großen Gefahr für alle, welche dies falsch interpretieren. Denn in der freien Welt wird keiner sich durch die abwegigen Forderungen der deutschen Grünen noch deren EU-Ablegern sowie deren KI-feindlichen Medien an der Weiterentwicklung hindern lassen.
In der freien Welt wird es bereits 2026 zur Zusammenführung respektive Integration der KI in und mit allem bisher Wichtigen in der IT-Welt kommen: Alle IT-Dienstleistungen wandern in die KI und KI in sie. Internet-Portale, Soziale Netzwerke, Marktplätze und fast der ganze Rest des Internets (zumindest WWWs) wandern in die KI-Chat-Bots und gleichzeitig wandert KI in alle Internet-Portale, Soziale Netzwerke, Marktplätze und fast den ganze Rest des Internets (zumindest WWWs) etc. Agentic Commerce wird ein neues Schlagwort werden, wobei KI in den Handel Einzug hält und gleichzeitig fast den gesamte Handel in KI-Anwendungen integriert wird, beginnend mit einem sogenannten Shop-Assistant. Ferner werden alle Chat-Bots und sozialen Netzwerke mit Text- und Bild- sowie Video-Generatoren verbunden respektive diese in sie integriert. Vermutlich wird man Ende des Jahres bereits eine weitgehende Integration aller Dienste in GenKI sehen. Oder mit anderen Worten: Die Unterscheidung wird immer schwieriger, da alles KI ist und in allem sich KI befindet. - Zugegeben, das gelingt kaum im verschlafenen Europa und vor allem nicht im grünen Deutschland.
Rechtlich wird GenKI in ruhigeres Fahrwasser gelangen, da sich die mit ungeheuren Kapitalmengen ausgestatteten KI-Firmen mit vielen Rechteinhabern bereits 2025 einigten und noch mehr dies 2026 vertraglich tun werden. Auch hierbei wird Europa und vor allem Deutschland die Nachteile erleiden. Wer hohe rechtliche Hürden aufbaut und unverschämte Geldbeträge für die Nutzung verlangt, wird eben nicht beachtet. Das wird die deutsche Sprache treffen. Denn kein KI-Entwickler ist darauf angewiesen. Auch die anderen alten / imperialistischen Sprachen wie Französisch werden es schwer haben. Und Spanisch kann man mit viel gewogeneren latein-amerikanischen Regierungen herstellen - wenn es dann auch deren eigenes Spanisch sein wird. Von den vielen kleinen europäischen Sprachen ganz zu schweigen. Evtl. werden wir bald einen umgekehrten Bieter-Wettbewerb der Staaten sehen (wie bereits in Island), dass sie den GenKI-Firmen Geld dafür bezahlen, damit ihre Sprache noch Beachtung in der KI-Welt findet. Denn die freie Welt benötigt Europa nicht, um die KI-Revolution voranzutreiben. Die Hauptsprachen der KI sind Englisch und Chinesisch. - Bevor nun wieder ein paar fanatische KI-Gegner ohne jegliches technisches Fachwissen das Gegenteil behaupten: Die real verwendeten KI-Sprachen haben etwas mit KI-Macht zu tun und nicht damit, wieviel (laut UNO-Schätzungen) hundert Millionen wirtschaftlich völlig unbedeutende Arme irgendeine Sprache der Welt mündlich (weil oft Analphabeten) verwenden. - Vor allem geht es hier um Schriftsprachen. - Da sich jedoch derzeit fast alles in der Künstlichen Intelligenz um die großen Sprachmodelle dreht (LLMs - Large Language Models), wird hierüber die Sprache und die Kultur in der zukünftigen Welt entschieden. Die grünen Propagandisten und deren viele KI-Gegner in Deutschland werden bald erkennen, wie sie damit auch sich in die sprachliche Bedeutungslosigkeit katapultieren respektive bereits heute gefahren haben.
Da im Detail niemand mehr über GenKI bei der Fotografie spricht, weil sie de facto fast perfekt ist, zumindest so gut, dass kaum jemand mehr die Unterschiede zwischen Komplettfälschung und 'Bio'-Original-Foto erkennt, und sogar ausgefuchste KI-Systeme sich bei neuen GenKI-Fotos mit der Unterscheidung sehr schwer tun: Was nützt Ihnen angesichts nur noch vorhandener KI-Bildbearbeitungs-Software - also 100% - eine Bewertung wie: 'Das Bild wurde mit 64,7% Wahrscheinlichkeit mit KI bearbeitet'. Deshalb wird sich der Schwerpunkt ab 2026 auf die Videografie / Filme richten. Ende 2025 kristallisierte sich so eine Grenze bei ca. 15-30 Sekunden-Filmen in einer Sequenz bei bis zu 4K UHD-Format heraus. Diese wird vermutlich nur eher langsam gesteigert werden können. Sicherlich kann man bald über eine Minute Dauerfilm am Stück mit nur einer Person bei einfachen Handlungen erzeugen. Aber hochkomplexe, hochdynamische Handlungen mit Perspektivenwechseln, Kameraschwenks und dutzenden von aktiven Personen erfordern noch immer hohe Rechenleistung und sind damit sehr teuer. D.h. sie sind erzeugbar, aber werden sich evtl. nicht so schnell als Dienstleistung oder gar Offline-Software im bezahlbaren Privatbereich finden. Dennoch sollte sich niemand täuschen: 2026 werden wir signifikante Qualitätsverbesserungen beim Video finden, sodass man die KI-Filme bald auch nicht mehr von 'Bio'-Filmproduktionen mit Menschen und Tieren unterscheiden kann. Hier liegt auch ein viel größerer und viel lukrativerer Markt als bei den inzwischen weitgehend wertlosen Fotos. Vor allem letztere Einschätzung der Wirtschaft sollte die Fotografen beunruhigen. Fotos werden 2026 so unwichtig, dass man nicht einmal mehr KI-Forschung oder Entwicklung in größerem Umfange für sie machen wird. D.h. das zunehmende Versiegen der Neuerungen bei GenKI-Fotos wird von der hirnlosen Presse ab 2026 sicherlich völlig falsch als angeblicher Sieg der 'Bio'-Fotografen interpretiert. In Wirklichkeit geht es wie in der Kameraherstellung nur noch um GenKI-Video, aus dem man danach ein Stand-Bild als Foto verwenden kann. Dafür werden wir eine deutliche Verbesserung der Einzelbildqualität und vor allem der Bildgröße sehen. Es hat seine Gründe, warum Smartphone-Hersteller und auch Sensorhersteller für dedizierte Kameras die Sensorauflösung drastisch auf mehrere hundert Millionen Pixel steigern und diese bald in Endprodukten vorstellen wollen. Aber auch dieses Rennen wird verloren gehen, da Hardware langsamer und nur zu viel höheren Kosten weiterentwickelt und vor allem produziert werden kann als GenKI.
Nach der ersten Stufe der KI, welche Fotografen und Videografen bei der Aufnahme half / ihnen assistierte (KI-Autofokus), sahen wir die zweite Stufe, bei welcher der Mensch der GenKI bei der Erzeugung von Aufnahmen (mit Texteingaben, eigenen Bildern oder Spracheingabe) assistierte / half. Bald kommen wir in die dritte Stufe, in der KI mit GenKI und ggf. Robotern - aber ohne die Hilfe von Menschen - Fotos und Videos erstellen wird. Die zukünftige GenKI wird selbst erkennen, wann wo welche Fotos und Videos in welchen Formaten zu welchen Zwecken und für welche Medien erforderlich sind und diese dann autonom erstellen. Das ist keine Zukunftsmusik, sondern sogenannte 'GenKI-Agenten' arbeiten (ohne Menschen) bereits daran. Nochmals ganz langsam: GenKI analysiert die Situation, den Text, die Zielgruppe etc. und entscheidet dann selbstständig, ob und wenn ja, welche Fotos und wie viele davon erforderlich oder hilfreich etc. zur Zielerreichung sind. Danach reicht der GenKI-Assistent seine Ergebnisse sowie Anforderungen nur noch automatisch an einen weiteren GenKI-Assistenten zur Bilderzeugung weiter, der dann die Ergebnisse in das Grundmedium einspielt. - Bald funktioniert dies dann auch für Videos - z.B. Werbefilme.
Eigentlich wollten die Kamerahersteller auch immer mehr KI und sogar GenKI in deren Kameras integrieren. Aufgrund der 2025 explodierten RAM- sowie sonstigen Speicher-Preise sowie der Preissteigerung bei Prozessoren und der neuen Lieferknappheit dürfte dies 2026 und evtl. sogar auch in den Folgejahren scheitern oder nur für die wirklich reichen Kunden bezahlbar werden. Dennoch wird GenKI und KI im Sinne von RAW-Betrug in Kameras zunehmen. Siehe hierzu die inzwischen bewiesenen Artikel Moderne Objektive und RAW-Betrug. Nur so lassen sich alle die KI-Tricks der Smartphones endlich auch bei sündhaft teuren dedizierten Kameras zur Verfügung stellen. 'Echte' optische Originalfotos wird es bald nicht mehr geben. Der Unterschied respektive die Grenze zu rein GenKI-erzeugten Bildern wird verschwimmen. Daran wird vor allem CAI nichts ändern. Sondern dieses Zertifikat, das erst nach dem RAW-Betrug ansetzt, wird den schnellen Übergang sogar beschleunigen, weil es eine originale Echtheit per teuren 'Bio'-Siegel vortäuscht, welche es schon lange nicht mehr gab.
Während in der freien Welt die GenKI schnell weiter entwickelt wird, werden in Deutschland die Grünen und ihre bezahlten KI-Gegner in den Medien weiterhin massiv gegen KI hetzen und vor deren angeblichen Gefahren warnen. Dazu haben sie bereits im letzten Jahr (2025) massiv in die Trickkiste der Propaganda gegriffen, indem sie alte Studien mit völlig veralteten KI-Modellen und deren schon lange nicht mehr frei verfügbaren Ergebnisse als angeblichen Beweis der KI-Fehler anführten. In Wirklichkeit waren die verfügbaren KI-Modelle und Endkundenanwendungen bereits in so vielen Stufen und Nachfolgeversionen weiterentwickelt worden, dass meist alle bemängelten Fehler schon lange behoben waren. - Das ist so, als ob man die in Vergleichsstudien herausgefundene mangelnde Sicherheit eines VW-Käfers aus den 1960er Jahren mit dem neuesten VW-Golf vergleicht und deshalb alle (auch neuen) Pkw als unsicher bezeichnet und verbietet. - Die KI-Gegner hofften nun über das Verbot jeglichen Internets (vor allem der 'bösen' sozialen Netzwerke) sowie jeglicher KI für Jugendliche (unklare Definition, aber meist bis 15 oder 16 Jahre) ihre eigene Propagandaherrschaft über die Schulen zu behalten. Denn das (Internet, Soziale Netzwerke, KI) wären ja alles gefährliche Drogen. Ganz anders als das von den Grünen bei uns legalisierten Bio-Anbau-Drogen, welche man ganz offiziell und in fast jedem Stadtteil erwerben kann.
Neben diesen weiter anhaltenden oder sogar verstärkten Schikanen und Zugangsverboten in der EU wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die von den Grünen und Frankreich ständig geforderte sogenannte Digitalsteuer eingeführt werden, um alle ausländischen Internet-Anbieter und vor allem deren KI drastisch für EU-Bürger zu verteuern. Denn die Zeche bezahlen bei Steuern immer die eigenen Bürger, nie die Firmen, welche sie nur weiterreichen. Denn wie bei allen grünen Ökoprodukten in der EU sind jene nicht attraktiv am Weltmarkt. Also zwingt man den freien Weltmarkt zu drastischen Verteuerungen des Angebotes in Europa. Aber selbst bei gleichem Preis sind ähnliche EU-Produkte im Internet oder bei der KI schlichtweg veraltet oder überhaupt nicht vorhanden.
Die großen US-Firmen richteten im letzten Jahr Niederlassungen in Europa ein, um diesen EU-Markt zu verstehen. Aber wirklich wichtig war er nicht. Deshalb brachten sie auch weiterhin alles zuerst in der freien Welt heraus - und vielleicht in einer stark reduzierten sowie auf die Zensur der Grünen und deren alles kontrollierenden Ethik-, Datenschutz-, IT- etc. -Kommissionen abgestimmten Version zu einem höheren Preis viel später auch in Deutschland. Alles, was mit KI zu tun hat - also auch die Fotografie und Videografie -, wird aufgrund der anhaltenden Verteufelung somit für deutsche und auch europäische Kunden immer teurer werden und zudem immer schwerer in Europa erhältlich sein.
Fotografen und Videografen welche bisher noch immer nicht begriffen haben, wohin der GenKI-Zug fährt, werden es bald erfahren. Denn die Firmen der freien Welt haben sich auf KI gestürzt und werden die von mir sogenannten 'Bio'-Fotografen und 'Bio'-Videografen zunehmend ausschließen, weil jene zu langsam arbeiten sowie zu teuer sind.
Die Kamerahersteller hingegen werden 2026 mit allen Mitteln versuchen, alle Fotografen auszuschließen, welche nicht bereit sind, sich mittels CAI überwachen zu lassen und sich deren Diktat zu unterwerfen. Es geht auch hierbei nicht um die Darstellung der Wahrheit, wie alle behaupten, sondern um sehr viel Geld für neue Kameras und Software sowie die teuren Zertifikate. Aber vor allem geht es um noch mehr Geld, das die Verlage einsparen, weil sie nichts nachprüfen oder kontrollieren wollen. Die Fotografen sollen sich selbst kontrollieren und dafür auch noch viel Geld bezahlen. Sonst soll bald niemand mehr etwas publizieren können - kein Foto und kein Video.
Während vor allem in Deutschland noch immer Studien gegen die KI hergestellt werden mit dem Thema, warum KI angeblich nicht funktioniert und generell / prinzipiell nie funktionieren kann, warum sie mindestens in der Hälfte der Fälle angeblich Falschaussagen oder 'missverständliche' Aussagen träfe, warum sie laufend unkontrolliert halluziniere etc., wird sie weltweit angewandt. Denn jene veralteten Studien mit alten KI-Modellen treffen angesichts der rasanten Verbesserungen im Detail heute mit den neuesten KI-Modellen schlichtweg nicht mehr zu. Ab 2026 kommt die freie Welt in die Phase der großen Nutzenanwendung und somit der Effizienzsteigerung bei der Arbeit. Somit wird jede Person, welche Inhalte für Medien erstellt, betroffen. Das umfasst alle sogenannten Content-Creators: Foto, Video, Text, Audio, 3D etc. sei dies für Sachthemen, Werbung oder Fiktion (Romane, Lyrik, Poesie etc.). Sie müssen sich ab jetzt und kontinuierlich um die eigene Effizienz-Steigerung bemühen.
Ganz konkrete Prognose: Bis zum Ende des Jahres 2026 muss jeder in diesem Creator-Bereich / Kreativsektor Tätige seine Kosten / Preise halbieren, um noch konkurrenzfähig auf dem Markt mitarbeiten zu können. Bis Ende 2027 muss man die Preise dritteln. Bis Ende 2028 müssen sie auf ein Fünftel sinken und bis Ende 2029 auf ein Zehntel.
Selbstredend kann ich mich mit meiner harten Prognosen um ein Jahr verschätzen oder die Zahlen mögen etwas variieren. So wird der Video-Bereich evtl. erst ein Jahr später davon in jenem Ausmaß betroffen. Denn 5 Jahre bis 2030 sind in der KI eine extrem lange Zeit. Aber in der freien Welt werden bereits heute die meisten guten Inhalte (nicht der bei uns ständig kritisierte KI-Slop) im sogenannten-Content-Bereich durch KI für 1/10 der Kosten erzeugt. Niemand - auch nicht in der Grünen Anti-KI-Festung Europa - kann sich davon abschotten, da man diese Dienstleistungen im Ausland beziehen kann und zumindest die Firmentöchter auch deutscher Firmen es dort beziehen werden. Denn heute bereits bestehen viele Fotos in zahlreichen Medien aus KI. Bereits ganz normale Eltern erstellen fast kostenlos heute Märchen (Texte und Bücher sowie dazu passende Bilder) für ihre Kinder mit KI - automatisch jeden Abend eine neue Geschichte nach den individuellen Wünschen der eigenen Kinder.
Die neue Aufgabe der Content-Creatoren (auch Fotografen und Videografen) wird es sein, mit KI zu arbeiten, deren Ergebnisse zu überprüfen und ggf. etwas (mit KI) zu optimieren. Inhaltsprüfung, Logikprüfung, Quellenprüfung, künstlerische Prüfung (wie Lichtgestaltung sowie Lichtführung bei Fotos, Abläufe sowie Konsistenz der Charaktere und Szenen im Video etc.). Eine EU-Vogel-Straß-Politik führt nur in das eigene ökonomische Abseits.
So wie die Dampfmaschine, die Lokomotive und das Automobil die Pferde und Kutschen sowie Reiter aus dem primären Wirtschaftskreislauf weitgehend verdrängten, wird dies - allerdings viel schneller - durch die KI mit den Berufs-Fotografen und dann Berufs-Videografen mit dedizierten Kameras geschehen. Selbstverständlich werden einige wie die Fiaker in Wien als Bio-Fotografen im Retrolook in wenigen Ballungs-Zentren (mehr schlecht als recht) überleben können. Die meisten Menschen werden das allerdings dann nur noch als Hobby durchführen können - wie im Pferdesport als ostentativ zur Schau gestellte Demonstration von Reichtum, Wohlstand, grenzenloser Freizeit etc. Denn jeder weiß, dass bereits ein Foto-Shooting Geld kostet sowie Zeit verschlingt und die manuelle Nachbearbeitung digitaler Daten nochmals neben Geld auch viel Zeit erfordert. Ein sogenanntes 'echtes', natürliches' etc. Foto- oder Video-Produkt wird somit überwiegend in den Hobby-Bereich sowie den (eher hochpreisigen) Kunst-Sektor verdrängt werden.
Hier muss man festhalten, dass sich der Fotomarkt inzwischen tatsächlich abgekoppelt hat und - im Luxussegment angekommen - wachsen kann und wird. Die Kamerapreise bewegten sich 2025 bereits in schwindelerregenden Höhen, welche ca. 90% der früheren Fotokunden als Käufer aufgrund deren 'relativer' Armut ausschlossen. Die verbliebenen restlichen Reichen kauften hingegen den Herstellern fast alles ab. Zweit-, Dritt-, und Viertkameras fanden Abnehmer und wurden als Modeschmuck zum Essen oder für den Stadtbummel gekauft oder landeten in Glasvitrinen als Sammler- und Schaustücke. - Fotografiert wurde damit hingegen immer seltener. D.h. Kamerabesitzt und erzeugte Bilder fielen in einer sich zunehmend öffnende Schere auseinander. Das sind alles Trends, die sich fortsetzen werden.
Allerdings hatte sich das große Wachstum in China des Jahres 2024 bereits 2025 abgeschwächt und wird sich weiter verringern. Aber es bleibt sicherlich ein Wachstum. Dennoch darf man dies nicht überbewerten, denn wirklich gut wird es dem Fotomarkt nicht gehen und auch im Videobereich sieht es mit den dedizierten Kameras nicht sehr gut aus. Mit anderen Worten: Jede Produktion, Verschiffung oder Verkauf an Endkunden unter 10 Mio. im Jahr 2026 muss weiterhin als bedenklich betrachtet werden.
Da die Hersteller noch immer und inzwischen noch deutlicher den US-Markt - trotz gigantischer Strafzölle - bevorzugen und deshalb drastisch subventionieren, wird auch dort die Nachfrage steigen. Denn die Reichen in den USA können sich noch mehr Zusatzkameras leisten und zeigen ihren Wohlstand exakt über derartige Accessoires gerne demonstrativ.
Aber auch in Europa und Deutschland wird der Retro-Trend - also die Bewegung zum zusätzlichen Besitz einer auf Alt gemachten Kamera zunehmen. Denn auch hier spielen 2-10.000 Euro für eine modische Zweit-Kamera bei den Reichen keine Rolle mehr. Dies gilt umso mehr, als Canon 2026 ebenfalls mit derartigen Kameramodellen nachzieht.
Somit bin ich bei den steigenden Umsätzen und den produzierten sowie verschifften und auch an Endkunden verkauften Kameras optimistisch. - Aber damit wird immer seltener fotografiert. - Deshalb sehe ich als vermutlich Einziger hier ein Problem bei dedizierten Kameras. Denn es bleibt der Umstand der Überalterung jener Kunden. Sobald jene reichen Mehrfachkäufer aufhören nachzukaufen oder wegsterben, wird die Nachfrage umso drastischer einbrechen. Das darf man mit den (Märklin-) Eisenbahnen und den Briefmarkensammlern vergleichen. Deren Absturz in die Bedeutungslosigkeit kam auch ganz schnell.
Das hat selbstredend weiterhin einen Einfluss auf die nachgelagerte optische Wirtschaft. Dort sah man vor allem im letzten Jahr (2025) eine Schwemme an neuen Objektiven, welche jedoch sowohl für die Fotografie als auch die Videografie alte bis uralte optisch minderwertige Konstruktionen respektive Objektive zu Tage förderten. D.h. viele Objektive können als Retro-Produkte bezeichnet werden. Bestenfalls mit KI lassen sich deren Ergebnisse optisch aufwerten. Aber selbst dies scheint oftmals nicht gewollt zu sein. Im Gegenteil wünschten viele Käufer sogar die minderwertige, technisch veraltete Optik und bezeichneten sie als gewollten 'Flair', 'Look', 'Stil' etc.
Die seit 2020 sich ständig weiter aufsteilende Kurve der sogenannten 'Umsteiger' vom Smartphone wird ebenso anhalten, weil auch dort das Geld keine Rolle spielt. Denn alle verwenden weiterhin auch ein teures Smartphone. Somit wechseln Sie nicht wirklich, sondern fügen eine dedizierte Kamera nur der alten Smartphone-Ausstattung hinzu. Genauso, wie sie sich zum Spaß für die nächste Party eine (neue) Instax-Kamera mit analogem Film zur Sofortentwicklung kaufen. - Das erfreut die Kamerahersteller durch höhere Umsätze. Aber sind derartige Trends auch langfristig nachhaltig?
Canon gab auf seiner Excellent Global Corporation Plan Phase VII Conference Anfang Januar 2026 in der Presentation an, dass man als führender japanischer Optikkonzern das Imaging weiterführen und stärken will. So soll der Umsatz zwischen 2025 und 2030 um 27,65% auf dann 1.340 Mrd. Yen steigen. Jedoch gibt man im gesprochenen Text dazu an, dass der Umsatz um 4% je Jahr steigen soll, was in 5 Jahren nicht ganz den vorherigen Gesamtbetrag ergibt. Jedoch handelt es sich sowieso nur um gerundete Schätzzahlen. Also ist man insgesamt durchaus optimistisch. Aber diese optimistischen Werte beziehen sich nicht explizit auf dedizierte Kameras, auch wenn man diese wieder auf einem Wachstumspfad
sieht. Sondern man meint die vielen neuen Imaging-Produkte - insbesondere im extrem stark (+10% je Jahr) wachsenden Bereich Überwachung - und vor allem Dienstleistungen. Detailliert will man mit KI das Imaging (sowie den ganzen Konzern) optimieren. Insgesamt erwähnt man im Imaging die 3 Bereiche: Video DX, 3D Imaging und Komponenten. - Zwar sieht man den Konzern und alle Teilbereiche im Wachstum begriffen. Aber das sind die üblichen Prognosen auf 5 Jahre im Voraus für die Investoren. - Man darf davon ausgehen, dass zumindest Sony und Nikon von ähnlichen Werten für die eigenen Imaging-Bereiche ausgehen sowie ähnliche Pläne bis 2030 haben. - Wie ich seit 2015 schreibe besteht weder für die Konzerne noch deren Imaging der geringste Anlass zur Sorge. Allerdings wird sich das Imaging inhaltlich weiterhin deutlich verändern - weg von dedizierten Fotokameras. - Wo Canon zukünftig große Potentiale (auch für das Imaging) sieht, ist der neue Raumfahrtbereich. Zudem will man den Imaging-Bereich in der Medizin (z.B. bei der Diagnostik) ausbauen.
Allerdings zeigten die Umschichtungen der Kameras und Objektive bei Sony zwischen China und Asien im Herbstquartal und das miserable Ergebnis Nikons für die Weihnachtszeit, dass dem Wachstum Grenzen gesetzt sind. Leser sollten sich deshab unbedingt die Grafiken und Endergebnisse sowie Analysen zum Jahr 2025 ansehen. Ferenr war in China der Markt der Vollformat-Kameras (wie auch in Japan) rückläufig und laut der CIPA sank auch die Produktion sowie die Verschiffung der Vollformat-Objektive insgesamt 2025.
Eine Antwort auf die Gen-KI in der Fotografie hatte bisher kein Kamerahersteller gefunden. Man verwendete KI für den Autofokus, der 2026 wirklich weitgehend ausgereizt und bei allen modernen Kameras ähnlich hochwertig war. Hinzu kamen immer mehr kamerainterne Tricks zur Bildaufhübschung (systematischer RAW-Betrug), welcher 2026 fortgesetzt wird. Ebenso wird das technisch wertlose CAI ausgebaut und überall erzwungen werden. So kann man neue teure Kameras und vor allem Software an die dummen Kunden verkaufen. Noch wichtiger werden dann die Folgeinnahmen für diverse sündhaft teure Dienstleistungen für die Zertifizierung jener mit CAI als angeblich echte Fotos und Video gekennzeichnete Daten sein.
Nach den mageren Neuerungen 2025 müssen alle Hersteller im neuen Jahr 2026 einige neue Kameras herausbringen - und zwar nicht nur bei APS-C, sondern vor allem bei Vollformat. Das ernste ökonomische Problem der seit Jahren sich verschiebenden Produktion und Verschiffung hin zu kleinen, eher preiswerteren Kameras (vor allem technisch minderwertige Vlogging-Modelle), welche somit eine geringe Gewinnmarge erzielen, muss korrigiert werden. Nur mit den teuren Vollformat-Modellen lassen sich die anvisierten und den Aktionären versprochenen über 10% Rendite erzielen. Ferner werden wir aus exakt diesen ökonomischen Gründen auch noch mehr (relativ preiswerte) partiell-gestapelte Sensoren (partially stacked) in neuen Kameras finden - vor allem, weil man damit mit der doppelten Auslesung der Sensordaten bei zwei ISO-Stufen zumindest beim mechanischen Verschluss die bisherigen Nachteile des geringen Dynamikumfanges bei spiegellosen Kameras eventuell beheben kann.
Jedoch wünschten fast alle Influencer und vor allem auch vielen Analysten aus den internationalen Fachmagazinen für 2026 noch mehr Retro- und Klein- bis Kleinst-/Pocket-Kameras. Nicht nur bei den Influencern, sondern auch der Fachpresse schien Geld kaum eine bis keine Rolle mehr zu spielen, wenn es um Zweit-, Dritt-, Viert- oder sonstige zusätzliche 'Spaß'-Kameras ging. Man würde sie sofort kaufen. - Selbst das Fachmagazin DPReview schrieb zu OMD: We're imagining an X100 rival with the OM-4/3's sensor, and while it almost certainly wouldn't come cheap, it could be a very interesting option in a market starved for truly tiny cameras.
- Wir stellen uns einen Konkurrenten für die X100 mit dem Sensor der OM-4/3 vor, und obwohl die Kamera sicherlich nicht billig wäre, könnte sie eine sehr interessante Option auf einem Markt sein, der nach wirklich winzigen Kameras hungert.
Canon stellte 2025 nur seine neue Vollformat-Kamera R6III als ernstzunehmendes Foto-Modell vor, wird aber weiterhin versuchen, seinen ersten Platz als Marktführer aufgrund der Stückzahlen zu halten. Aber der Absatz der Billigprodukte vor allem in der APS-C-Klasse ist eher schwach bis rückläufig. Und das magere Ergebnis 2025 wurde laut eigenen Angaben des Konzerns sowieso nur durch zusätzliches neues Personal im Verkauf und massiven Geldeinsatz bei Rabatten, Provisionen etc. erzielt. Die meisten Kameras waren bereits 2024 keine Selbstläufer mehr. - Hinzu kam schon Anfang 2025 die klare Aussage über die aktuellen und zukünftige Wachstumsbereiche: Den Kern unseres Wachstums bilden jedoch neue Geschäftsbereiche, nämlich kommerzieller Druck, Medizin, Netzwerkkameras [Überwachung] und Industrieausrüstung, in die wir auch weiterhin investieren werden.
Da steht kein Wort von dedizierten Kameras, oder gar Fotokameras. - Noch nicht einmal Video-Kameras werden erwähnt. Nur in die anderen - neuen - Zukunftsbereiche fließen auch alle Investitionen. - Aber mit Canon werden weitere neue Retro-Modelle den Markt der Fotografen überwiegend als Mode-Accessoire fluten. Zudem erwarten zahlreiche Analysten eine APS-C R7, weil die Vorgängerin bereits aus dem Jahr 2022 stammt. Aber auch die Vollformat-R8 schlägt sich schwer gegen die Nikon Z5II. Vor allem benötigt Canon jedoch mehr und hochwertigere Objektive vor allem für APS-C aber auch das Vollformat.
Sony bot 2025 auch erst zum Jahresende eine neue Kamera (A7 Mark V), die viel Kritik auf sich zog. Deshalb muss hier 2026 mehr geboten werden. Sowohl bei APS-C als auch bei Vollformat. Sony kann sich die Forschung und Entwicklung neuer Technologien leisten und muss es wohl auch. Aber faktisch werden dort auch nur noch Videokameras folgen. Viele Marktbeobachter erwarten eine neue A7RVI mit neuem 60 MP-Sensor, der durch ein Partially-Stacked-Ausleseverfahren schneller und mit höherer Bildqualität ausgestattet sein soll. Auch die inzwischen sehr alte A7SIII benötigt einen hochwertigeren Nachfolger im Videobereich.
Nikon stand bezüglich seines Images hervorragend da. Mehr Firmware-Updates lieferte niemand als Nikon bei der Z9 und Z8. Aber 2026 werden auch neue Modelle erforderlich sein, welche technisch wieder mehr und Neues bieten. Nikon wird vermutlich eine Z9II herausbringen und vermutlich eine ZfcII und eine Nachfolgerin der Z30, sich hierbei wie sonst allgemein jedoch eher auf (den Zukunftsmarkt) Video konzentrieren. Dennoch wird es auch bei Nikon teurer werden müssen. Allerdings ist seit dem Aufkauf von RED sowieso nichts mehr anderes als Video-Kameras zu erwarten.
Fujifilm wird das Imaging aufrechterhalten. Erstens ist der analoge Bereich noch immer profitabel und zweitens will man den notleidenden digitalen Bereich subventionieren, gleichgültig, wieviel dies kostet. Fuji wird 2026 seine analogen Filmproduktion weiter steigern und dafür auch neue Instax-Modelle vorstellen sowie in noch größerer Zahl produzieren. Aber die Endkundenpreise werden dennoch steigen, denn auch für Fujifilm verteuert sich alles - im analogen Bereich vor allem der steil ansteigende Silberpreis. Zahlreiche Analysten erwarten zudem eine neue X-Pro im Jahr 2026, sowie evtl. Nachfolger für die alten X-H2 und X-H2S. Ferner muss Fujifilm einige alten Objektive erneuern.
Panasonic hatte mehrere Nachzügler-Modelle verspätet 2025 endlich geliefert. Aber bot noch immer kein 8K-Video an. Ob Panasonic das 2026 endlich korrigiert? Stattdessen hoffen viele Analysten auf eine aus der S1II abgespeckte billige Vlogging-Kamera mit demselben schnellen Partially-stacked-Sensor aus der S1II.
Bei Pentax / Ricoh, oder wie die Firma sich auch immer nennen will, wird es 2026 noch enger werden. Manager von Ricoh/Pentax räumten angeblich in Interviews dies sogar ein, indem sie mitteilten, dass die verbliebene kleine Kundenbasis zu gering ist. Eigentlich ist nur noch palliative Sterbehilfe zu erwarten. Das kann dann jedoch auch ganz schnell gehen. - Auch ein klares Nein zu der immer wieder hochgejubelten GR (derzeit Version IV), da die in Asien beliebte Kleinkamera die Firma nicht retten kann.
Leica wird weiterhin seine Billigprodukte von Panasonic herstellen lassen und dann für abstrus hohe Preise mit dem roten Punkt anbieten. Den Rest verdient man mit Luxusprodukten (wie Uhren), Dienstleistungen und vor allem Lizenzgebühren. Analysten erwarten zudem eine neue M12.
Technisch werden wir weitere kamerainterne KI-Aufhübschungen wie doppeltes/mehrfaches Auslesen des Sensors und Zusammenfügen der Einzelbilder in einem einzigen RAW-Bild (wie bei Smartphones) finden. Das zu dieser Technik (beim mechanischen Verschluss und 1. Elektronischen Verschluss) in den sogenannten Fachmedien Ende 2025 ausgeschüttete Lob über die neue Bildqualität, welche nun wieder so hochwertig wie bei DSLRs wäre, belegte nebenbei, dass meine Behauptungen der minderwertigen Bildqualität der früheren spiegellosen Kameras berechtigt war - und bei elektronischem Verschluss auch weiterhin ist.
Ansonsten werden die Kunden eher enttäuscht werden, da die Kameras sich nach nun durchschnittlich 10 Jahren Entwicklung der spiegellosen Modelle bei allen Herstellern (endlich) auf ähnlich hohem und praxistauglichen Niveau bewegen. Technische Sensationen werden auf optischem Gebiet immer seltener und die gebotenen technischen (KI-)Tricksereien werden immer teurer. Dies gilt vor allem, da die Preise für Speicherbausteine (RAM, SSDs etc.) sowie auch Prozessoren aufgrund der gigantischen Nachfrage bei KI-Firmen weltweit auf dem bereits hohen Niveau Ende des Jahres 2025 weiter steigen werden. Mehr interner Speicher (Puffer) wird die Kamerapreise drastisch in die Höhe treiben. Aber die Fotokunden dürfen sich auch auf eine Verknappung und drastische Verteuerung bei Speicherkarten, (externen) SSDs, PCs, Laptops etc. 2026 gefasst machen.
Eventuell erhalten die neuen Kameramodelle auch endlich den bei weitem nicht mehr neuen CFexpress-Speicherkarten-Standard Version 4. Dieser würde theoretisch die Speichergeschwindigkeit verdoppeln - sowohl bei den extrem langsamen Sony Model-A-Typen als auch den sonst überall verwendeten schnelleren Typ-B. Theoretisch deshalb, weil es dazu neuer Speichercontroller, neuer Hardware, Prozessoren und vermutlich auch endlich wirklich multi-tasking-fähiger Kamera-Betriebssysteme (Software) bedarf. Denn bei der Hardware und vor allem der Software liegen die Kamerahersteller um viele Jahre zurück. Also nochmals zur Beruhigung für die Besitzer alter Kameras: Solange nicht das gesamte Kamerasystem optimiert wird, bringt ein schnelleres Speicherkartenfach wenig.
Noch immer hoffe nicht nur ich auf das erste - vermutlich im Bereich der Vlogging-Kameras angesiedelte - Modell mit einem eingebauten SIM-Kartenfach, mit dem man dann bei eingelegter und zusätzlich monatlich zu bezahlender SIM-Telefon-Karte endlich bei Fotos und vor allem Videos über die Telefon-Funknetze (5G und höher) wirklich so mobil und flexibel wie mit jedem billigen Smartphone mit jeder Cloud sowie jeden sozialen Netz zusammenarbeiten kann. - Zugegeben: Das gilt nicht im Infrastruktur-Notstandsgebiet Deutschland. Dass ein Hersteller endlich seit nun über einer Dekade geforderte Dinge aus dem Smartphone-Bereich wie Diebstahlsicherung durch Fingerabdrucksensor auf dem rückwärtigen Display oder dem Joy-Stick (ähnlich dem Einschalter auf manchen Apple Laptops) oder zumindest per PIN-Eingabe, Verschlüsselung der gespeicherten Daten (Fotos, Filme, Tonaufzeichnungen), interne großer und schneller Puffer-Speicher / m2.SSDs, HDR-fähige elektronische Sucher sowie rückwärtige Displays, einfach zu bedienende Multitasking-Betriebssysteme mit einfach zu bedienenden und durchsuchbaren Menüs auf dem Niveau der Smartphones, etc. anbietet, wage ich kaum mehr zu hoffen. Auch mein Wunsch und der vieler Analysten, dass alle Hersteller nun endlich damit anfangen, auch den eigenen älteren Kameras neue Firmware anzubieten, dürfte 2026 unerfüllt bleiben. Denn viele Influencer und auch Kunden wollen lieber noch mehr mechanische Drehknöpfe auf Retro-Kameras und nehmen dafür endlose, unübersichtliche Menüs mit tausenden von Einträgen hin, für die man Handbücher mit über 1.000 Seiten Erklärungen in winziger Schrift benötigt.
Klar sollte sein, dass es sich nur noch um Video-Kameras handelt. Ferner dürfte für Fotografen ebenso klar sein, dass bei weiterer Bevorzugung des US-Marktes zu Dumping-Preisen dieselben Kameras und Objektive wie alle Ausrüstung dazu in Europa sowie vor allem in Deutschland signifikant teurer werden.
Ebenso klar muss sein, dass der Trend zu in der täglichen Fotopraxis unbrauchbaren Nischenkameras weiter beschritten werden wird. Wir werden 2026 noch mehr, noch kleinere, noch unergonomischere aber dafür schicke und völlig überteuerte (Pseudo-) Retro-Modelle als Zweit-, Dritt-, Viert-Kameras für die Reichen sehen, welche sie als Accessoire am Handgelenkt zum Stadtbummel oder als Schaustück in der Glasvitrine verwenden.
Es mag auch sein, dass der Etat für Forschung und Entwicklung (F&E, R&D, Research and Development) der Kamerahersteller etwas steigt. Allerdings liegt der gerne übersehene Umstand sowieso darin, dass inzwischen fast alles Geld in die neuen Bereiche fließt wie z.B.: Überwachungskameras, Roboterkameras, Automotive (Kameras für alles, was fährt, schwimmt, taucht, fliegt) auch Smart Mobility oder Component Solutions genannt, Robotik (vor allem in der Industriefertigung), VR (Virtual Reality), AR (Augmented Reality), MR (Mixed Reality - eine Art Augmented Reality / angereicherte Realität - Canon spricht dabei auch synonym von 3D und XR), Volumetric Video 3D-Video mit Body-Kameras an den Spielern, um die Sportart aus deren Position zu sehen - aber auch für Spielfilme, Werbung etc., New Concept Cameras und IP-Remote Cameras (beides sind automatische respektive Roboter-Systeme vor allem zum Ersatz von Fotografen), Advanced Surveillance Ultra-high-sensitivity Cameras sowie Video-Analysis, Video-Edition, Infrastructur, Inspection SaaS (Hardware und Dienstleistungen für Firmen und Sicherheitsdienste), Content-Analyse, Content-Aufbereitung, Content-Vermarktung, Service rund um Imaging und Überwachung, Bild-Be- und -Verarbeitung für die Medizin etc. Bei zahlreichen Firmen kommen noch eigene Smartphones oder zumindest die Zusammenarbeit mit Smartphone-Herstellern dazu. Das Angebot reicht derzeit schon hin bis zu sogenannten Mehrwert-Analysen rund um Bild-Daten für Firmen und Behörden u.a. im Sicherheitsbereich (totale KI-Überwachung der Bevölkerung klingt ethisch nicht so überzeugend). Hinzu kommen bezahlte Cloud-Dienstleistungen für alle (Firmen und Amateure) für die Bildlagerung und Bildbearbeitung bei den Kameraherstellern. Viele Hersteller sehen inzwischen in derartig kleinteiligen Produkten / Dienstleistungen / Märkten die Zukunft des eigenen Imagings. Der Rest der Investitionen fließt in die Weiterentwicklung der Video-Kameras. Für klassische zweidimensional arbeitende Fotokameras bleibt folglich nur wenig übrig, da man sie für ausentwickelt hält und die klassischen Fotografen sowieso bereits weitgehend abgeschrieben hat.
Daraus folgt auch, dass die Einnahmen des Bereiches Imaging wachsen werden, aber auf ganz anderen Feldern als der früher zentralen Kamera-Hardware. Dadurch werden auch die Bilanzzahlen für die Foto-Wirtschaft immer wertloser.
Software-Firmen werden alles daran setzen, die eigenen Kunden (zumindest in der freien Welt) auf GenKI umzulenken. Denn nur damit lässt sich noch Gewinn erzielen. Ohne GenKI geht nichts mehr - weder im Verkauf von Lizenzen noch bei Mietsoftware. Nur mit GenKI kann man die Zusatzdienste wie Cloud-Speicher anbieten und die Kunden zu Dauerzahlern für jedes einzelne Foto bei jeder Nachbearbeitung machen. Vor allem kann man nur mit GenKI im Internet die Kunden an sich binden, von sich abhängig machen, ausspionieren und komplett kontrollieren. Offline-/PC-Software wird deshalb zunehmend reduziert werden zu reinen Frontends, welche nur noch die Verbindung zur Software-Firma und deren Servern in der freien Welt herstellen. Ob die Europäer noch daran teilhaben dürfen, hängt von den deutschen Grünen und deren Lobbyisten in der EU ab. Aber viele Software-Firmen werden im Zweifel auf die Europäer verzichten, da sich der Aufwand für eine 'Extra-Wurst' im immer schneller sich entwickelnden KI-Bereich nicht lohnt. Für alle Firmen heißt es 2026, mit den freien USA und China zu konkurrieren, weil dort ohne die europäischen Hemmnisse die Entwicklung rasant voranschreitet. Im Zweifel wird man schlichtweg für die freie Welt entwickeln und alle KI-Zusatzfunktionen für Europa abschalten, dafür aber von den offensichtlich dummen Europäern mehr verlangen - wie seit 2024 bereits.
Faktisch werden alle Firmen - Kamerahersteller wie Software-Firmen - jedoch 2026 alles noch mehr verschleiern, weil die Zahlen zum Foto-Bereich bereits 2024 verheerend waren und noch schlimmer werden. D.h. die Bilanzen werden wertloses Marketing- und PR-Geschwafel werden. Ob den CIPA-Zahlen noch viel zu entnehmen sein wird, ist auch unklar. Edel-Kameras als Accessoire und Schmuckstück zum Ausgehen respektive als Sammlerobjekt sowie Vitrinenschaustück halte ich weder für tragfähig noch für langanhaltend. - Bevor Missverständnisse aufkommen: Mir geht es um den gesamten Foto-Markt. Denn diese teuren Retro-Sammlerstücke werden kaum benutzt. Also wird dafür - außer teuren Leder-Gurten und schicken Leder-Etuis - auch kaum Zubehör angeschafft. Auch Ausdrucke etc. entstehen dadurch kaum. Manche Hersteller und Fotohändler mögen sich daran eine goldene Nase verdienen. Aber irgendwann hat jeder Reiche und Sammler die eigenen Vitrinen zuhause damit angefüllt. Und dann? Selbst bei den Vlogging-Kameras hege ich Zweifel. Naivlinge werden sich einmal so etwas andrehen lassen. Aber dann geht es um die Entscheidung: Zurück zu einem brauchbaren Smartphone oder eine wirklich teure Videoausrüstung anschaffen und sich darin mühsam einlernen.
Mit den Kriegen, weltweiten Krisen und der eher mäßigen Wirtschaft scheint man sich arrangiert zu haben. Eigene Änderungen hielten die Kamera-Hersteller und hält man nicht für erforderlich.
Nachdem die Kamerahersteller weder zu Smartphones noch zu GenKI in den letzten Jahren irgendeine tragfähige Strategie entwickelten, wird es weiterhin beim bisherigen 'Weiter-so' bleiben. Mehr als das unsägliche CAI mit der Zwangs-Cloud wird man nicht anbieten, da man damit die Fotografen finanziell abzocken, an sich binden, ausspionieren und knebeln kann. Ferner werden alle Kamerahersteller ihr Imaging drastisch weiter ausweiten und diversifizieren. Es müssen neue Dienstleistungen her, um die wegbrechenden Einnahmen oder sogar Verluste bei den klassischen Foto-Kameras zu kompensieren. Die dann wieder in den Bilanzkonferenzen gelobte erweiterte Produktpalette
meint somit neue Dienstleistungen - und keine neuen hochwertigen Fotokameras.
Abschließend will ich nochmals betonen, das mir ein neuer Höhenflug bei dedizierten Fotokameras sogar willkommen wäre. Nichts wäre mir lieber, als Millionen neuer junger Fotografen und Fotografinnen, welche das Hobby ernsthaft sowie langfristig betreiben wollen. Aber mangels einer neuen Strategie gegen die bestehenden unabänderbaren Rahmenbedingungen der Foto-Wirtschaft und vor allem der Verleugnung der Auswirkungen der GenKI sowie der neuen Smartphones mit KI und mobilem Zugang zur modernsten GenKI sehe ich bestenfalls eine kurzfristige Sockelbildung bei Produktion und Verschiffung. - Ganz im Gegenteil zur bezahlten Jubelpresse mit dem Bild des Phönix aus der Asche erinnert mich der seit Jahren proklamierte leichte Aufstieg bei der Gesamtzahl der dedizierten System-Kameras eher an den mühseligen Start eines trägen Schwans, der dann aber wieder abbricht und ungeschickt mit seinen Platschfüßen auf das Wasser aufsetzt.
Fakten aus der Fotowirtschaft im Jahr 2026
Wie ein amerikanischer Journalist im Pressespiegel im ARD-Fernsehen 2025 sarkastisch prognostizierte, wird es auch 2026 in der Politik und Wirtschaft unterhaltsam
weitergehen. Wir dürfen uns auch weiterhin auf sehr viel 'Abwechslung' einstellen.
In Deutschland begann das Jahr (Silvester wie so üblich seit der Asylanten-Randale 2015 in Köln - also ganz 'traditionell' und 'brauchtumsmäßig' - mit den üblichen Angriffen auf die Polizei, Sanitäter und Passanten. Zahllose heftige Straßenschlachten der üblichen Gruppen mit Raketen und illegalen Böllern führten zu hunderten von Festnahmen. Sie hatten ja auch das 10-jährige Jubiläum der schweren Asylanten-Unruhen 2015 mit alleine in Köln planmäßig organisierten über 1.000 sexuellen Übergriffen auf der Straße zu feiern. Darüber, wie über 'nur' 2 Tote und zahllose Verletzte wurde in den zensierten öffentlich-rechtlichen Sendern nicht oder kaum und dann beschönigend berichtet, wobei man in angeblichen Schätzengen (ohne Quellenangabe) behauptete, dass es sogar weniger Übergriffe als im Jahr zuvor gab. In den Niederlande wurde zudem eine Kirche niedergebrannt. Seit mindestens 10 Jahren sind die Straßen in Europa unsicher.
Danach kam es erneut zu einem der regelmäßigen Anschläge der Antifa-Gruppen auf deutsche Infrastruktur - diesmal in Berlin, wobei ca. 45.000 Wohnung durch einen Brandanschlag der Strom abgestellt und damit die Heizung ausgeschaltet wurde. Insgesamt waren über 100.000 Menschen von dem Terroranschlag betroffen. Nach jahrelanger wenn nicht jahrzehntelanger Duldung, dem Schutz bis hin zur aktiven Unterstützung dieser linken Terroristen durch Linke und Grüne wurde erstmals dieser Terroranschlag auch als solcher bezeichnet: Das Bundesinnenministerium nannte es erstmals eine linksterroristische Tat
. Aber der jahrzehntelange Fahndungsmisserfolg bei diesen deutschlandweiten Anschlägen, die jedoch besonders in den von Grünen und linken regierten Ländern auftreten, war bezeichnend. Insider vermuteten ein sehr großes Netzwerk an Unterstützen und noch mehr Sympathisanten, welche diese zahllosen linken Terrorzellen (diesmal bekannte sich eine seit 2011 im Berlin mit mindestens 11 großen Terror-Anschlägen mit Bekennerschreiben ungestört tätige 'Vulkan'-Gruppe zum Terroranschlag) mit Informationen, Technik sowie Geld und Schutz bis hin zu Anwälten und Zeugen für gefälschte Alibis versorgen. Denn nur so konnten linke und grüne Propagandisten wieder gegen Anschuldigungen vorgehen, dass ihre angeblichen Öko-Terror-Einheiten (der militärische Arm der Öko-Fanatiker) auch im Auftrag Russlands oder der Ukraine seit Jahren gezielt die deutsche Infrastruktur zerstören: Nein, sie seien die 'guten' Öko-Terroristen, welche gegen den Klimawandel kämpfen: Wir haben heute Nacht das Gaskraftwerk in Berlin-Lichterfelde erfolgreich sabotiert. Es kam zu Stromausfällen in den wohlhabenderen Stadtteilen Wannsee, Zehlendorf und Nikolassee. Stromausfälle waren nicht Ziel der Aktion, sondern die fossile Energiewirtschaft.
Und weiter: Ziel waren die Starkstromleitungen, um bei dem Unternehmen einen hohen Schaden zu verursachen. Die Kabelbrücke, die nicht öffentlich verzeichnet ist und vom Kraftwerk Lichterfelde über den Teltowkanal geführt wird, haben wir zur Seite der Grünanlagen hin in Brand gesetzt. Wir haben die angeschmorten Kabelstränge mit herumliegenden Stahlstangen zusätzlich kurzgeschlossen.
Sowie: Der Angriff auf das Gaskraftwerk ist ein Akt der Notwehr und der internationalen Solidarität mit allen, die die Erde und das Leben schützen. Die Infrastrukturen, die dem 'technologischen Angriff' dienen und der Zerstörung der Erde Vorschub leisten, können sabotiert werden. Fossile Energiegewinnung kann gestoppt werden.
Ferner: Unsere gemeinwohlorientierte Aktion ist gesellschaftlich sinnvoll. Wir versuchen damit, die Ausbeutung der Erde zu unterbrechen, die CO2-Toten zu verhindern und die mit der Klimakatastrophe zusammenhängenden Krankheiten zum Stoppen zu bringen.
- Die Smartcity-Metropolen, wie Berlin eine werden soll, können verhindert werden. Mit Stromnetz Berlin hat es einen Baustein dieser katastrophalen Vision von einer smarten City getroffen.
(Quelle). Es dauerte erwartbar nicht lange, bis Grüne Politiker und der Linken sowie deren Vertreter und Helfer in den Bundesbehörden das Bekennerschreiben aufgrund der politischen Brisanz als Fälschung bezeichneten. Denn ihre guten Öko-Fanatiker würden so etwas nie machen. - Zudem zeigte sich wieder einmal die völlig Unfähigkeit Deutschlands, eine beschädigte Infrastruktur schnell zu reparieren. Aus privaten Quellen erfuhr ich, dass am 06.01. noch immer fast alles nicht funktionierte, man 60.000 Personen (aus noch immer 25.500 Haushalten am 07.01.) in Hotels unterbringen wollte, weil nichts klappte - bei erfrischenden -12 Grad (laut Öko-Fanatikern: dem wärmsten Winter aller Zeiten). Ferner kam heraus, dass inzwischen vermutlich alle noch immer betroffenen Heizungssysteme eingefroren waren und danach erst mühsam aufgetaut werden müssten. D.h. Fachleute müssen nach der Reparatur der Stromleitungen in jede Wohnung gehen und jede Heizung einzeln auftauen und jede zentrale Heizungsanlage neu einstellen. Experten gingen von wochenlagen Arbeiten aus.
Da es diesmal die linken Öko-Terroristen übertrieben hatten, sahen sich die Grünen und Linken in der Bredouille - vor allem im wichtigen Wahljahr. Also wurde die gesamte Propaganda in allen Medien und Behörden angeworfen und die Tat abgestritten sowie den Russen in die Schuhe geschoben.
Dann machten die USA ihre Drohungen gegen den venezolanischen Diktator Maduro wahr und nahmen ihn fest. Siehe dazu den ausführlichen Artikel, mit den Detailanalysen zum hysterischen Verhalten der Europäer sowie den Einschätzungen dazu in den USA. Wichtiger wird eher sein, wie der politische Übergang von der Diktatur zur Demokratie in Venezuela bewerkstelligt wird und wie die USA ihre 2003 enteignete und in der Folge völlig heruntergewirtschaftete Öl-Infrastruktur dort wieder aufbauen können. Denn die grassierende Armut in Venezuela (80-90% der Bevölkerung sollen in Armut leben) lag exakt an der Misswirtschaft in Kombination mit Korruption jener Kommunisten dort. Nur wenige Länder und Firmen besitzen nämlich das Wissen und die Technologie, die großen Vorkommen minderwertiger Rohöle in jenem Land korrekt aufzuarbeiten / zu raffinieren. Exakt an jenem Facharbeitermangel scheitern letztendlich alle Diktaturen, welche die intelligente Bevölkerung und Firmen ins Ausland vertreiben. Man schätzte bis zu 8 Millionen Flüchtlinge weltweit aus Venezuela.
Statt wie früher sinnvoll und erfolgreich zu vermitteln, schickten die Deutschen in einer Blitzaktion eigene Truppen nach Grönland, woraufhin der US-Präsident Strafzölle von 10% Zölle u.a. gegen Deutschland ab 01.02.2026 ankündigte, welche ab 01.06. auf 25% steigen sollen. Daraufhin forderten die Grünen wieder einen umfassenden Wirtschaftskrieg der gesamten EU gegen die USA. Nach der Rede des US-Präsidenten in Davos waren all diese Themen wieder (vorläufig) vom Tisch.
Dass der US-Dollar gegenüber dem Euro gegen Ende des Januars stärker und schneller abwertete, werteten viele Europäer als Sieg, dass sie sich gegen die USA im Wirtschaftskrieg durchgesetzt hätten. Dadurch werden jedoch alle EU-Exporte in den Dollar-Raum - also fast die gesamte Welt - deutlich teurer und damit unattraktiver. Im Gegensatz dazu werden US-Exporte durch die schwache Währung begünstigt. Gleichzeitig warnte die BaFin davor, dass die Risiken an den Finanzmärkten sich deutlich erhöht hätten und eine Finanzkrise wie 2008 wahrscheinlicher werde. Vor allem wies der BaFin-Vorsitzende darauf hin, dass bisher kaum eine Firma, ein Manager oder auch Privatkonsumenten die vielen Kriege (auf die ich seit 2022 hinweise) irgendwie berücksichtigen würde. Sie bergen viele Gefahren auch für die Weltwirtschaft. Deshalb war es eigentlich wichtig, dass die USA Ende Januar mit ihrer Schlachtflotte vor dem persischen Golf einen wegen der zehntausende toten Demonstranten in der Mullah-Diktatur angekündigten Schlag gegen den Iran vorbereiteten, der unmittelbar bevorstand.
Die EU und vor allem die deutschen Medien überschlugen sich hingegen reißerisch über die angebliche 'Freihandelszone' mit Indien. Jedoch war das erstens keine Freihandelszone, sondern nur ein Vorvertrag, dessen Inhalte noch auszuarbeiten sind, was mit anderen Ländern Jahrzehnte dauerte. Hier will man bis 2027 plötzlich schnell alles fertig haben. Dann hatte die bekannte 'Koalition der Un-Willigen' bestehend aus den Grünen, Frankreich, Polen, Irland etc. bereits ihren Widerstand angekündigt. Bis das alles ratifiziert und dann auch umgesetzt ist, vergehen Jahre. Aber jedem sollte auch klar sein, dass Indien neben allen (potentiellen) Vorteilen bisher durch Willkür bei Behörden und Gerichten, Korruption, Schikanen gegen ausländische Firmen und unfassbar hohe Gebühren für Ausländer (also rassistische Diskriminierung) in Erscheinung trat. Etwas weniger davon macht noch keine echte Frei-Handelszone aus. Letztendlich steht Indien vor allem durch unglaublich schlechte medizinische Zustände in der Kritik, wie zahllose Viren und vor allem Bakterien, welche nicht behandelbar sind, aber durch mehr Personenverkehr im Zuge der Vertiefung der Handelsbeziehungen auch nach Europa kommen werden. Somit werden die fast 1,5 Milliarden überwiegend armen Einwohner dort keinen schnellen Ersatz für von den Grünen bekämpfte momentan bereits zugängliche Märkte weltweit darstellen.
Das soll an einem Beispiel erläutert werden. Weiterhin wird es extreme Einschränkungen für den europäischen Export geben: Die Zölle auf Autos von 110% sinken z.B. nur über die Jahre langsam in Stufen auf 40%/35% und 10%. Hinzu kommen harte Quoten von 250.000 Stück je Jahr für alle europäischen Firmen und Länder zusammen. Aber die EU hatte bereits 2024 172.800 Autos dorthin exportiert. Also entspricht dies einer erlaubten Steigerung von +44,7% in den kommenden 5 Jahren. Angesichts der bisherigen deutschen Exporte von 22.000 Pkw entspräche dies ca. +10.000 Pkw in fünf Jahren oder jährlich ca. +2.000 Pkw mehr als bisher. Ob das die Automobilbranche in Deutschland rettet?
Bei näherer Betrachtung der vielen Details entpuppt sich die EU-Propaganda von der Mutter aller Abkommen
schnell als 'Mutter aller Märchen'. Warten wir lieber einmal 10 Jahre ab. Denn erstens steht exakt diese 10-Jahres-Frist auch im Abkommen. Und zweitens sind das die realistischen Zeiten, in denen sich etwas in der zutiefst verkrusteten Struktur in Indien verändert, sofern Indien zwischenzeitlich nicht wieder einen weiteren Krieg gegen Pakistan führt.
Bereits Ende Januar musste das deutsche Wirtschaftsministerium die eigene sowieso geringe Wachstumsprognose nochmals nach unten korrigieren - auf bestenfalls nur noch 1% Wachstum für das ganze Jahr 2026. Angesichts des Einsatzes von 1.000 Milliarden Euro neuer Schulden war dies ein Desaster im zweiten Jahr - nach bestenfalls 0,3% Mini-Wachstum oder Stagnation 2025.
Der Goldpreis schoss aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten auf weit über 5.000 US-Dollar und der Silberpreis überbot dessen Preissteigerung mit 270% in rund einem Jahr noch bei weitem. Silber wird jedoch auch in der Fotoindustrie (u.a. für analoge Filme) verwendet. Auch dies zeigt wieder, dass die allgemeine Wirtschaft nicht nur indirekt, sondern oft ganz direkt die Fotografie beeinträchtigt.
Zahlreiche IT- und Techkonzerne wie Meta und Microsoft stellten Ende Januar aufgrund ihrer KI sehr gute Quartalszahlen vor. Allerdings wurden sie jedoch exakt wegen jener hohen Investitionen in KI auch kritisiert. Auch Apple lieferte (ohne eigene KI) blendende Quartalszahlen durch sein neues Apple iPhone 17 ab. Gleichzeitig schlug der US-Präsident den erfahrenen und vor allem gemäßigten früheren Fed-Gouverneur Kevin Warsh als neuen Vorsitzenden der US-Zentralbank ab Mai vor, weil dann die Amtszeit des Vorgängers Powell regulär ausläuft. Also standen auch hier die Zeichen wieder auf Entspannung, wobei die US-Börsen, der Gold- und Silberpreis sowie alle Bit-Coins darauf zuerst negativ reagierten, weil man einen harten Zinssenkungskurs erwartet hatte. Der Dollar stieg wieder im Wert, und in Europa stiegen die Börsen, weil sich hier alle freuten. Denn bereits der noch Amtsinhaber Powell hielt in der Zentralbank-Sitzung Ende Januar die Zinsen weiterhin stabil bei 3,5 bis 3,75 Prozent, was viele Anleger in den USA enttäuschte und dort die Börse schwächte.
Die Arbeitsmarktdaten in Deutschland waren wie immer etwas durchwachsen, was man jedoch auf den harten Winter und das Jahresende (mit zahlreichen Entlassungen) schob. Die um +0,2% gestiegene Arbeitslosenquote auf 4,4% war aus meiner Sicht keine Dramatik, aber dennoch nicht die erhoffte und von der Regierung versprochene (schnelle) Wende. Auch die vorläufigen Inflationszahlen waren mit 2,1% (im von mir erwartbaren Rahmen) gestiegen. Erstaunlich war hingegen, dass die Presse in Deutschland darüber erfreut war während die Medien in den USA aufgrund der fast identischen Inflation den Präsidenten lieber abwählen wollten. Dann wurden auch minimal positivere Ergebnisse für das 4. Quartal 2025 publiziert: Man ging nun von +0,3% Wachstum aus. Allerdings blieb der Ifo-Geschäftsklimaindex bei miserablen 87,6% wie im Vormonat und verhieß keinen Aufschwung. Die Firma Bosch unterstrich dies mit einem unerwartet hohen Gewinneinbruch sowie weiteren Entlassungsprogrammen. - Es war hingegen erfreulich, dass unter der neuen Regierung auch in Deutschland Zahlen wieder relativ zeitnah publiziert wurden, und nicht - wie unter grüner Herrschaft - regelmäßig aus rein politischen Motiven wochen- und monatelang verschleiert, verzögert und zensiert wurden, bis sie niemanden mehr interessierten.
Frankreich machte Anfang Januar bereits viel Werbung für seine 200-Jahr-Feier der Fotografie mit großer Ausstellung in Paris. Die Erinnerung an seine frühere Bedeutung wird der fast bankrotten Nation gut tun. Aber gerade bei der Fotografie muss man vorsichtig sein. Denn die ersten Materialien waren kaum haltbar. D.h. der Fund jenes angeblich ersten Bildes und dessen viel spätere Restaurierung durch die US-Firma Kodak ist leider kein Beweis dafür, dass das auf 1826 oder 27 datierte Foto Nicéphore Niépce View from the Window at Le Gras wirklich die erste jemals erstellte Fotografie ist. Aber das ist Frankreich sowieso egal. Denn Geschichte wird überall gefälscht, wenn es einem politisch nutzt. Auch die manuellen Retuschen jener 'Finder' 1952 dieses angeblich ersten Bildes wurden von Fachleuten immer kritisch betrachtet. Fakt bleibt jedoch, dass Anfang des 19.Jahrhunderts zahlreiche Menschen weltweit an der Fotografie (altgriechisch phos und graphein - also 'mit Licht zeichnen / schreiben') forschten und experimentierten.
Obwohl vom 6. bis 9. Januar die CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas, Navada, USA stattfand, war auf dieser großen US-Konsumentenmesse wenig über die Fotografie und Videografie zu berichten. Ein Kommentator hielt sogar fest, dass noch nicht einmal das Wort 'Imaging' mehr auf der Messe erwähnt wurde und Nikon keinen Stand dort mietete. Weder die Messeleitung noch die Kamerahersteller noch die Kunden sahen dedizierte Kameras mehr als ein Konsumenten-Produkt. Dedizierte Kameras waren somit auch auf dem wichtigsten Leit-/Kern-Markt endgültig in der bedeutungslosen Nische angekommen. - Alle Fotofachzeitschriften taten sich somit schwer und konnten nur aus Randbereichen etwas (geradezu an den Haaren Herbeigezogenes) publizieren. Das zentrale Thema war weiterhin KI in allem, humane Robotik und nebenbei die dazu erforderlichen Kameras in allen Produkten wie Brillen. Interessant dürfte eher der vorgestellte und ausgezeichnete Samsung Monitor S95H sein: 4K auf 48 Zoll Fernsehformat mit 165 Hz und HDR. So wird bald die Bildbearbeitung auch im Privatbereich aussehen - nicht weil Sie das wollen oder benötigen, sondern weil es bald nichts mehr anderes geben wird. Kaum ein Hersteller (außer Apple) wird zukünftig noch etwas Schlechteres in Kleinstserie für Foto- oder Video-Anwender produzieren. Schaffen Sie sich also schon einmal einen neuen, großen und stabilen PC-Arbeits-Tisch an oder räumen Sie die Regale aus dem Arbeitszimmer, um ca. 108*63 Zentimeter Platz an der Wand freizulegen. Video-Profis haben dies (und viel Größeres - auch über 2 Meter und 8K) sowieso schon lange bei sich im Büro stehen. - Auch andere Firmen (wie Dell UltraSharp 52) boten vergleichbare Monitore an.
Weltweit stiegen im Januar die Preise für Kamera-Speicherkarten und alle Speicherbausteine weiter an. Die Preise dafür werden aufgrund der weltweit hohen Nachfrage nach KI vermutlich weiter steigen und so die Fotografie sowie Videografie drastisch verteuern.
Die Fachzeitschrift DPReview musste ebenfalls einräumen, dass es auf vielen technischen Gebieten der Fotografie (wie z.B. SD-Karten) kaum mehr voran ging, obwohl das Firmen seit Jahren aktiv angekündigt und versprochen hatten. Mangels echten Neuerungen in der Gegenwart wurden auch immer mehr Forschungsprojekte (wie der SPAD-Sensor) vorgestellt, welche vielleicht einmal in einer fernen Zukunft die Fotografie voranbringen könnten. - Die Fachpresse publizierte somit mangels verfügbarer Neuerungen zunehmend Hoffnungen und Träume.
In den USA wurden die restriktiven Drohnen-Einfuhrbeschränkungen für 1 Jahr gelockert: allerdings nur für bestimmte getestete und offiziell freigegebenen Drohnen-Modelle. Die bei Fotografen beliebten meisten DJI-Modelle unterlagen jedoch weiterhin dem Verkaufsverbot. Dann wurden laut Reuters die Sanktionen gegen DJI doch wieder aufgehoben. Denn alleine DJI besaß einen Marktanteil von über 50% in den USA, gefolgt von weiteren chinesischen Firmen. Die US-Regierung erlebte somit ebenfalls das reale Problem der nicht mehr beschränkbaren Marktmacht. Ab einer gewissen Marktmacht, respektive einem gewissen Marktanteil, respektive einer gewissen Abhängigkeit der Bevölkerung davon, kann man ein Produkt oder eine Firma kaum mehr verbieten, weil man sich selbst dadurch einen zu großen eigenen Schaden zufügt. Das tun nur die Grünen in Europa bei z.B. russischem Gas und Öl sowie KI aus der ganzen Welt. Ferner wollten die USA insgesamt auf China zugehen und im April sowieso weitgehende Gespräche zur Reduktion der beiderseitigen Wirtschaftssanktionen führen. Deshalb war die 'Gnade' gegenüber DJI evtl. auch nur kurzfristig.
Apple stellte sein Creator Studio vor. Dabei handelt es sich um eine Sammlung an Entwickler- und Designer-Produkten, wie die Adobes Creator-Produkte. Das war somit eine klare Konkurrenz zu Adobe. Der Vorteil liegt darin, dass alle Applikationen bei Apple bereits vom Start an für alle Hardware (iPhone, PCs und Laptops sowie Tablets) verfügbar sein sollen. Jedoch wird zahlreiche Software bei Apple nun kostenpflichtig und nur noch mietbar. Aber das war Adobes Software auch schon. In den USA war sie seit dem 28. Januar für 12,99 im Monat oder 129 Dollar im Jahr mietbar. Dazu gab es nochmals drastische Preisnachlässe für Schüler, Studenten etc. Das lag alles deutlich unter den horrenden Kosten für Adobes fast nur als Gesamtpaket erwerbbare Creator-Produkten. Somit wird jener Apple-Hardware-Markt Adobe zunehmend verloren gehen. - Aber Apple lässt seine alten kaufbaren Software-Produkte ebenfalls faktisch auslaufen, da man sie bereits sofort kaum mehr weiterentwickelte und neue sowie interessante KI-Funktionen nur noch in der Mietsoftware einbaute. Das folgte dem von mir seit Jahren prognostizierten Trend der systematischen Abhängigmachung aller Kunden von der Firma. Denn, wer die (derzeit noch) monatlichen Gebühren nicht bezahlt, verliert sofort alles - ohne Software-Zugriff auf die eigenen Daten praktisch auch seine Fotos und Videos.
Nachdem Canon bereits berüchtigt dafür war, Rechtsmittel gegen andere Objektivhersteller einzulegen, zog Nikon 2026 nach, indem die Firma u.a. den Hersteller hinter der Marke Viltrox verklagte. Dies alles belegte, dass man die neuen Bajonette für die neuen spiegellosen Systeme nicht hauptsächlich wegen der jahrelang vorgetäuschten angeblichen höheren Bildqualität (welche überwiegend durch KI erzeugt wird - siehe Moderne Objektive), sondern überwiegend wegen der eigenen Gewinnoptimierung eingeführt hatte. Eigene immer billiger herzustellende und optisch oft minderwertige Objektive zu höheren Preisen an die Kunden zu verkaufen, gelingt jedoch nur, wenn man die Konkurrenz mit Rechtsklagen überzieht sowie Strafen verhängt, respektive diese Firmen zu hohen Lizenzgebühren zwingt. - Letztendlich ging dies seit vielen Jahren nur zu Lasten der Kunden. - Ende Januar wurde bekannt, das Viltrox sich zwar mit Nikon einigen will, aber trotz Rechtsstreites weitere neue Objektiv-Modelle entwickeln und produzieren werde.
Eine Ikone der analogen Schwarz-Weiß-Fotografie, Sally Mann, wechselte von analogem SW-Film auf digitale Farb-Fotografie, weil die analogen Filme zu teuer wurden. Sie sagte ganz begeistert über ihren Wechsel: Ich liebe es einfach. Es [die digitale Fotografie] ist so einfach. Farben sind so einfach und machen so viel Spaß.
Das schockierte selbstredend viele Journalisten in den sogenannten Fachmagazinen, welche seit Jahren die analoge SW-Fotografie (aus kommerziellen Eigen-Interessen?) förderten. Fakt blieb, dass die Kosten für die analoge Fotografie kontinuierlich anstiegen und weiter steigen werden. Dafür sorgt neben der sinkenden Kundenzahl im analogen Schwarz-Weiß-Bereich vor allem der 2025/6 steil ansteigende Silberpreis.
Auch im klassischen Foto-Bereich wechselten immer mehr Software-Hersteller von klassischer Software für Berufsfotografen hin zu KI-Software für Endkunden, welche die Berufsfotografen ersetzten. Evoto erregte in den USA viel negatives Aufsehen, weil die bisherigen Kunden als Berufsfotografen gegen die neue KI-Porträt-Fotografie wetterten. Daraufhin knickte die Firma ein und stoppte das Projekt. Dennoch wird den meisten Firmen nicht viel anderes übrig bleiben. Denn KI ersetzte bereits weltweit viele Berufsfotografen.
Mitte Januar wurde eine angebliche Analyse über Zukunftstrends 2026 in der Fotografie hochgejubelt. Zuerst einmal handelt es sich bei dem Herausgeber der vermeintlichen Analyse um die Firma Aftershoot, welche Software für Berufsfotografen herstellt, also ein knallhartes ökonomisches Interesse an den dargestellten Trends hat. Zweitens wurden nur große Hochzeits-, Porträt- und Dokumentarfotografen (offenbar mündlich) befragt, welche davon leben, also auch ein sehr starkes ökonomisches Interesse hatten. Erwartbar kamen deshalb folgende Trends heraus: 'Authentizität', was auf CAI abzielt und eindeutig gegen die GenKI gerichtet ist, welche Berufsfotografen im Kern ihrer Einnahmen und Existenz bedroht. Der zweite Trend: 'Emotion' stehe vor technischer Perfektion respektive höflicher: 'emotionale Glaubwürdigkeit' soll letztendlich auch die Berufsfotografen entlasten, welche immer öfter aufgrund ihrer schlampigen Fotoergebnisse in der Kritik standen. Wörtlich: Imperfection becomes a feature - not a flaw
. Handwerkliche fotografische Fehler wandeln sich somit von einem (vor Gericht einklagbaren) Makel zu einem persönlichen Merkmal des Fotografen oder geradezu einem persönlichen fotografischen Stil. Der dritte Trend seien die 'Bildstrecken', welche Geschichten erzählen. Das ist nun wirklich nicht neu. Aber damit können Berufsfotografen (auch mit weniger guten Fotos) viel Geld verdienen. Der nächste Trend sei 'analoge Anmutung / Ästhetik', worunter man Schwarz-Weiß-Fotos, Körnung, weiche Kontraste und zurückhaltende Farbgebung meint, welche die Software der Firma Aftershoot rein zufällig mit Reglern anbieten. Das boten andere Software-Pakete allerdings seit vielen Jahren, weil das früher schon angebliche Trends waren. - Künstliche Intelligenz (KI) wollen alle Befragten angeblich nur als kleine Werkzeuge im Hintergrund des eigenen Workflows verwenden, wie z.B. bei der Bildersuche und Bilderauswahl, um damit effizienter zu arbeiten. Rein Zufällig bietet Aftershoot auch dafür die passende Software an. Und alle Befragten seine angeblich komplett gegen KI in der Bilderzeugung. Der 'menschliche Aspekt' in der Fotoerzeugung würde ab 2026 angeblich sogar stetig an Bedeutung gewinnen. - So ist das, wenn ein 'Schäfer' seine 'Schafe' über den 'bösen Wolf' befragt. - Aber jene angeblichen Trends kommen auch so manchen Amateurfotografen entgegen, da man ab nun eben 'im Trend' schlechte Bilder erzeugen kann, weil das angeblich emotional authentisch und somit glaubwürdig wäre. - Also lautet der angeblich neue Gesamt-Trend aus allen obigen Teiltrends zusammengefasst: Schnappschussfotografie / Englisch: Candid photography in billiger Smartphone-Qualität: verrauscht, unscharf und blass. Das sollte jeder Anfänger in der Fotografie hinbekommen. Zudem gelang dieser angeblich 'neue' Trend den Jugendlichen bereits mindestens seit 2015, als ich es so umschrieb: ... der Verzicht auf fast jede künstlerische Note: authentisch verwackelt und echt schief. Aber immer nah dran am pulsierenden Leben.
- Zusatz: Die zu jenen 'neuen' Analysen von der Firma gelieferten Beispielfotos sind jedoch inszeniert und damit unnatürlich, weil die Berufsfotografen nichts anderes können, weil sie eben schlichtweg nicht mehr so jung sind, wie jene Jugendlichen, welche jenen Trend / Stil vor mindestens einer Dekade erfunden hatten.
Nachdem der Video-Hoster und Film-Ausstrahler Vimeo (angeblich die führende Online-Video-Plattform) im September 2025 an eine Investment-Gesellschaft verkauft wurde, trat im Januar das Erwartbare ein: Die meisten Mitarbeiter der 'teuren' Belegschaft wurden entlassen. Das hat Auswirkungen auf den Service etc. Deshalb betrachte ich Firmenübernahmen oft kritisch bezüglich der Auswirkungen auf die Kunden. Aber letztendlich liegt es an der KI, welche alle Firmen zu drastischen Kostenreduzierungen zwingt. Somit geriet auch der Video-Bereich in die 'bedrohte' Randzone.
Wie sehr Kameras zum Modeschmuck geworden waren, demonstrierte Kodak, indem es (neben vielen früheren Partnerschaften) einen Apparel-Shop also einen Bekleidungsladen in Hongkong eröffnete.
Ende Januar kam in der Finanzzeitschrift Bloomberg wieder einmal das seit 2017 kursierende Gerücht auf, dass Leica einen Großteil des Kamera-Bereiches (oder der ganzen Firma) verkaufen will. Allerdings wurde diesmal zum ersten Mal ganz konkret eine Summe von 1 Milliarde Euro Verkaufspreis genannt. Früher war es nur der Minderheitsaktionär Blackstone, der verkaufen wollte. Nun soll jedoch auch der Haupteigner Dr. Andreas Kaufmann einverstanden sein. Die Lage ist klar: Derzeit geht es der Gesamtfirma Leica (dank breiter Diversifizierung) wieder gut. Aber die Zukunft bei dedizierten Kameras ist eher düster. Also ist es der ideale Zeitpunkt, um mit großem Gewinn zu verkaufen.
Netflix führte die klassische Video-Industrie vor, indem es auch vertikale Filme erlaubte. Somit werden alle dedizierten Kameras zukünftig vertikale Videos anbieten müssen, um von Netflix noch zertifiziert zu werden. Man verabschiedete sich weltweit vom horizontalen Bild und stieg auf das vertikale der Smartphones um. Auch deshalb waren die meisten dedizierten (Vlogging-) Kameras nicht wirklich brauchbar.
Mitte Januar publizierte die Washington Post wieder einmal einen Artikel über die Fotografie. Es handelte sich wieder um ein lamento mori - also das Bedauern über das Ableben, selbstredend wegen der verhassten GenKI. Dass der Kommentator der Washington Post (der Konzeptkünstler Phillip Toledano) nicht viel von der Fotografie verstand, war verschmerzbar. Er hielt noch immer ein Foto für ein jederzeit glaubhaftes Abbild der Wahrheit
- the photograph as truth
. Dass jedoch Ende Januar die größte internationale Fachzeitschrift PetaPixel noch immer denselben Unsinn behauptete, erstaunte dann doch. Ein Foto stellte seit seiner Entstehung vor ca. 200 Jahren nie die Wahrheit dar. Siehe dazu u.a. 1, 2, 3, besonders und im Detail: 4, sowie ferner 5 und 6. Ein Foto kann es rein Prinzipiell bereits nicht (wie hier schon mehrfach erklärt). Der Fotograf wählt immer irgendwie irgendetwas aus und schließt damit andere Details vom wahren Gesamtbild aus.
In Wirklichkeit gab jener Kommentator in der Washington Post ganz offen sein wahres kommerzielles Interesse zu: Finally, there is the perfect conditioning: a culture that consumes information not through editors, newspapers or shared public channels but individually tailored feeds ...
- Schließlich gibt es noch die perfekte Konditionierung: eine Kultur, die Informationen nicht über Redakteure, Zeitungen oder gemeinsame öffentliche Kanäle konsumiert, sondern über individuell zugeschnittene Feeds.
- Nicht mehr die früher lukrativ bezahlten Fachkräfte (wie er) können und dürfen heute alleine Inhalte (Content) erstellen (kreieren), sondern jeder sogenannte Content-Creator. Es geht somit nicht um Wahrheit etc., sondern um die Verteidigung der eigenen Pfründe. Das ist verständlich und aus der Sicht der Verlierenden legitim. Aber die dazu verwendeten Argumente sind deshalb dennoch nicht korrekt.
Vor allem die von der Washington Post dann empfohlene reaktionäre Rückkehr in die vorindustrielle Zeit sowie die zusätzliche (grüne) Orientierung auf 'lokale und regionale' Produktion von Wahrheit (truth as local, not universal
) sowie der vorgeschlagene Ersatz von Wahrheit durch Empathie
ist grotesk, war jedoch typisch für dieses Magazin und den Zeitgeist vor allem an der US-Ostküste und in Europa.
Als wäre jene Sichtweise der Washington Post nicht schon bedenklich genug, holte die Foto-Fach-Welt darauf wieder einmal zu einem generellen trotzigen Gegenschlag aus. Zusammengefasst: 'Doch!' Irgendwie zumindest: Die National Press Photographers Association (NPPA) - also der Berufsfotografenverband erzwang sogar den Abdruck einer Gegendarstellung Stop the collapse of credibility in der Washington Post. Photographs have never been immune from manipulation, but for more than a century, they have carried a presumption of good faith and verifiability, grounded in professional norms, transparency and consequences.
- Fotografien waren noch nie immun gegen Manipulationen, aber seit mehr als einem Jahrhundert gelten sie aufgrund professioneller Normen, Transparenz und Konsequenzen als vertrauenswürdig und überprüfbar.
Das klingt so herrlich idealistisch. Aber fast alle sogenannten berühmten Fotos werden heute bezweifelt oder waren (inzwischen bewiesen) inszeniert. Letztendlich geht es somit auch dem Berufsverband der Fotografen nur um den Erhalt ihrer Vormachtstellung und ihrer Einnahmen.
Das angebliche Fachmagazin PetaPixel ging mit seinem Redakteur Jeremy Gray noch weiter und bezeichnete photography as an institution of truth
- Fotografie als Institution der Wahrheit
. Und weiter: There has never before been a more potent antidote against collective deception than the tangible, visual evidence a camera provides.
- Es gab noch nie ein wirksameres Gegenmittel gegen kollektive Täuschung als die greifbaren, visuellen Beweise, die eine Kamera liefert.
Das war angesichts der KI in allen modernen Kameras inklusive Veränderung sogar der RAW-Daten seit über 10 Jahren (angefangen beim Smartphone bis hin zu teuersten dedizierten Video-Kameras) völlig absurd, belegte jedoch die verzweifelte eigene Position, in der viele damit ihr Geld Verdienenden sich Anfang 2026 befanden.
Letztendlich führt dies nur wieder zur noch härteren Zwangs-Forderung nach CAI, wofür sich jenes Magazin (aus kommerziellem Eigeninteresse) seit Jahren verschrieben hatte. Alle 'Fotografen (auch die Amateure) sollen viel Geld für neue Hardware (Kameras) und Spezial-Software sowie Zertifikate bezahlen, damit sie nur noch angeblich 'zertifiziert echte' Fotos noch publizieren dürfen. - Siehe hierzu auch den Kommentar Geistige Homöopathie.
Zum Schluss publizierte die britische The Association of Photographers (AOP) die Analyse einer Befragung unter Berufsfotografen. 58% der Antwortenden gaben an, in irgendeinem Umfang bereits Aufträge an KI-Dienstleister verloren zu haben. Vorsicht: Es antworteten nur 20% der 3.000 angeschriebenen Mitglieder des Verbandes, und deren Angaben waren oft sehr vage. Dennoch nahm bei vielen der Umsatz bereits 2025 ab. Deshalb will man mit anderen Organisationen zusammen Rechtsschritte gegen GenKI-Firmen einleiten. - Ferner bestätigte die Organisation meine Beobachtungen, dass eine steigende Anzahl von früher aktiven Fotografen im Internet dadurch auffällt, dass sie immer weniger oder keine Fotos mehr publizieren. - Nochmals ganz langsam: Obwohl in den letzten Jahren alle Medien darüber jubelten, dass kontinuierlich mehr neue Kameras verkauft wurden, werden weniger Fotos publiziert. Vermutlich liegt der Grund darin, weil auch weniger Fotos damit aufgenommen werden. Meine letztere seit Jahren publizierte Vermutung ist somit zwar noch nicht abschließend bewiesen, denn man könnte theoretisch auch Fotos aufnehmen, dann jedoch nur auf dem eigenen PC ablagern. Aber es mehren sich auch von Dritten die Indizien weltweit, dass weniger fotografiert wird. Und die hier gemessenen -46% bei den im Internet publizierten Fotos liegen definitiv oberhalb jedes statistischen Fehlers. Nochmals langsam: Die Anzahl der publizierten Fotos hat sich in jener Untersuchung in einem Jahr fast halbiert.
In Deutschland wurde Anfang Januar die Zusammenarbeit zwischen Siemens und Nvidia gefeiert. Aber diese gab es bereits seit 2022 - also schon vor der letzten großen KI-Welle. Ferner ging es um das (frühere Thema) industrielle Metaverse, um Siemens Xcelerator mit NVIDIA Omniverse zu verbinden - vereinfacht: sogenannte immersive, fotorealistische digitale Zwillinge von Fabriken zu erstellen. Nun wurde diese Zusammenarbeit nur etwas ausgeweitet. Dabei bot Siemens in den Bereichen Firmen-Software und industrielle Automatisierung und NVIDIA mit der hochmodernen KI und dem beschleunigten Computing (Chips) Vorteile in dieser Zusammenarbeit. Der milliardenschwere Großkonzern Siemens war allerdings noch immer der Junior-Partner, der das Wissen und die Industriedaten sowie Industrieerfahrung einbrachte. Denn der wertvollste Konzern der Welt hieß - dank KI - Nvidia. Die KI-Hardware und das KI-Wissen lag bei Nvidia. Ferner handelte es sich bei Siemens um einen weltweit tätigen Konzern, der exakt dadurch nicht von der EU oder den deutschen Grünen kontrolliert werden konnte, weil er schon lange viele rechtlich selbständige Firmen im Ausland besaß. Die Euphorie, dass damit ganz Deutschland den Anschluss zur Welt der KI gefunden hätte, war somit absurd. Kleine Firmen oder Firmen, die nur in Deutschland arbeiteten und somit der Grünen sowie EU-Kontrolle unterlagen oder Firmen ohne zu verkaufende Industrie-Daten, oder Firmen, welche erst zu spät sich für KI interessierten, etc. waren schlichtweg kleine Kunden, die sich weiterhin hinten in der Schlange anstellten, um KI-Soft- und Hardware als reine Anwender bitten und selbstredend für alles teuer bezahlen mussten - aber keine interessanten Partner für die großen KI-Firmen der freien Welt. Auch, wenn es hart und traurig klingt: Die Abhängigkeit Deutschlands und Europas von ausländischer KI (und dank grüner Wirtschaftssanktionen sowie Hetze gegen fast die ganze Welt, vor allem jedoch China) vor allem der KI aus den USA verstärkte sich kontinuierlich. Das einst stolze Vorzeigeprojekt - die Firma Aleph Alpha - gab die KI-Forschung an eigenen KI-Sprachmodellen (LLMs) faktisch schon auf und konzentrierte sich spätestens seit 2025 auf die Integration von ausländischen KI-Modellen in Firmen respektive anderer Software, wurde also zum sogenannten Systemintegrator - ein hochtrabendes Wort für eine Art Handlanger der großen KI-Firmen. Das ständig genannte französische Projekt Mistral enttäuschte 2025 die ganze KI-Welt mit seinem neuesten Sprachmodell, das jeglichen Anschluss an die moderne KI-Welt verloren hatte. Beide Beispiele belegten, dass es eben nicht ausreicht, hochwertige Forscher an den Universitäten zu haben. Solange Grüne in der EU die KI derart behindern, kann man nichts in der Praxis entwickeln. Während die Vorschläge hiesiger Firmen noch in den Ethik- und zahllosen sonstigen Genehmigungs-Kommissionen der Grünen zerredet werden, haben die Firmen in der freien Welt sie bereits produziert und marktreif eingesetzt sowie an viele Kunden verkauft. (Siehe zu diesem Thema auch die oben getroffenen Analysen zur KI in Deutschland).
Dann wurden auch bei uns zunehmend Artikel und Podcast zu den vielen (nicht mehr ganz so) neuen KI-Schnittstellen publiziert: Schnittstellen sind im Prinzip nur Verbindungen, hier zwischen KI und anderer KI oder zwischen KI und herkömmlichen Daten oder anderer Software. Die US-Firmen hatten sich schon länger auf zahlreiche Standards zur Kommunikation mit KI und zwischen KI geeinigt. Standards erfinden und diese dann durch Nutzung weltweit faktisch durchsetzen sind die wahren Zeichen der Macht und zementieren die US-Vorherrschaft bei KI. Der Rest der Welt darf sich dann evtl. daran anschließen, sofern er alles (inklusive der nach internationalem Recht gestalteten Regelungen) übernimmt und sich an die bereits festgelegten Kommunikationsstandards hält. Erwähnt sei hier nur das MCP - Model Context Protocol. Dazu erfinden die US-KI-Firmen ständig weitere Standards und setzen sie faktisch durch, weil die anderen Firmen in China und vor allem Europa so weit zurückliegen, dass sie noch nicht einmal auf die Idee kommen, so etwas zu benötigen. Weitere Schnittstellen wurden zum Jahreswechsel 25/26 für z.B. den Online-Handel bereits weit verbreitet. Damit kann man Online-Händler an KI anschließen, ohne z.B. jede Produkt-/Angebotsseite im Internet mühsam umgestalten zu müssen. Das wird sich auch für Dienstleistungen durchsetzen. D.h. Fotografen, welche diese Schnittstellen den KI-Firmen anbieten, werden von KI gefunden und leicht ausgewertet sowie in GenKI-Suchen gelistet - andere fallen hingegen raus und werden zukünftig von Suchenden nicht mehr gefunden respektive nicht mehr durch die KI automatisch buchbar. - Somit war es für Berufsfotografen und Fachmagazine geradezu 'reaktionär' unsinnig, sich über bereits verlorene Schlachten der KI-Bildgestaltung zu echauffieren, wenn gleichzeitig an übergeordneter Stelle einem der Zugang zum Endkunden dank neuer KI-Schnittstellen entglitt. - Zukünftig wird es immer mehr um derartige Protokolle und (deren) APIs - also Programmierschnittstellen oder Anwendungsschnittstellen zur KI gehen. Denn es ist nicht nur sehr aufwändig, Daten / Informationen aus völlig ungeordneten (oft wirren) und dazu noch meist extrem fehlerhaften Internet-/Web-Seiten zu extrahieren. Das wird den KI-Herstellern auch zunehmend durch Gesetze verboten. - Also lautet die trickreiche Umkehrung: Wer zukünftig noch sichtbar sein möchte, muss sich freiwillig und selbst aktiv mit APIs an die KI anschließen - und stimmt dadurch der Datennutzung zu. Fazit: Entweder KI-Nutzung oder man wird geghosted. Der Fotograf und seine Fotos (sowie alle anderen KI-Verweigerer) werden quasi 'unsichtbar'. - Die Hintergründe sind einfach: Erstens gingen in der freien Welt 2026 die KI-Anbieter zur Werbung über, um Einnahmen zu generieren. Zweitens wuchsen alle großen Textmodelle (LLMs: Large-Language-Models) mit vielen anderen bisherigen Spezial-KI-Anwendungen (Foto-, Video-Erzeugung etc.) zusammen. Letzteres führte (schon lange ersichtlich) zu der von allen gewünschten einen einzigen Anlaufstelle für alles. - Europa und Deutschland spielten dabei nicht mehr mit, sondern durften nur noch hoffen, sich irgendwie an jene großen Anlaufstellen anschließen zu dürfen.
In der freien Welt war es schon Ende 2025 klar. Aber in Deutschland musste es Anfang 2026 auch erstmals zugegeben werden: Mit neuen KI-Programmen wie Claude Code oder Cowork oder Opus (alle von der US-Firma Anthropic) sowie vergleichbaren neuen Versionen der Mitbewerber funktionierte nun vieles. Immer mehr wurde möglich, sodass dort die von Deutschlands Fundamental-KI-Gegnern vorgebrachte Uraltargumente nicht mehr zutrafen. Siehe hierzu u.a. den KI-Podcast des Bayerischen Rundfunks. Damit waren nicht alle KI-Probleme gelöst. Aber eine steigende Anzahl an Fachleuten unter den Kritikern im Ausland waren erstaunt, was (irgendwie kaum erkannt) plötzlich alles mit KI durchführbar war. KI wurde (von vielen noch unbemerkt) auf breiter Front wirklich nützlich.
Die KI-Firma Higgsfield AI brachte mit Relight eine kleine Software heraus, mit der man in Fotos und Videos die Lichtrichtung / Beleuchtung im 3D-Raum komplett umstellen kann.
Google brachte mit seinem 'kleinen' Update Veo 3.1 weitere deutliche Verbesserungen im Bereich GenKI-Filmerzeugung heraus. Vor allem die vertikale Filmerzeugung dürften viele Influencer (u.a. bei TikTok) nutzen. Die neue Funktion, Filme auf 4K hochzuskalieren, war ebenfalls beeindruckend. Hinzu kamen die üblichen Kleinigkeiten wie die Konsistenzerhöhung der im Film sichtbaren Charaktere. Somit kümmerte man sich zunehmend um die Verfeinerung und die 'Randbereiche' bei Video. Denn der Kernbereich - die Video-Erstellung durch GenKI - wurde schon als gut angesehen.
Zum Monatsende warf ein KI-Podcast aus Bayern ein interessantes Schlaglicht auf die KI in Deutschland in Firmen. Ein wichtiges Fazit: Neben den Grünen mit ihren beiden wichtigsten Zukunfts-Verhinderungs-Gesetzen zum Datenschutz und Urheberrecht, sind es vor allem die Betriebsräte, welche die Einführung von KI verhindern, oder zumindest lange verzögern. Hinzu kamen die einschränkenden Vorgaben der IT-Sicherheit und die nicht nur juristisch sondern zunehmend ethisch motivierten Bedenkenträger der Compliance-Abteilung. Letztendlich handelte es sich in Deutschland und seinen Firmen um die geballte Macht der selbstherrlichen Kontrolleure, welche allen Menschen und jeder Neuerung pauschal misstrauten sowie ihre eigene Machtposition gefährdet sahen. Dies führt dazu, dass die Angestellten privat zu Hause mit modernster KI aus den USA arbeiten, welche funktioniert, und dann bei der Arbeit nur veraltete und schlechte KI aus Europa oder gar Eigenentwicklungen aus Deutschland verwenden müssen, welche vieles schlichtweg nicht kann. Zahlreiche der vorgeschlagenen praktischen 'Lösungen' im Podcast klingen zwar gut-gemeint, sind jedoch wirkungslos: Warum sollten sich Mitarbeiter z.B. schulen lassen, um mit veralteter, schlechter Firmen-KI zu arbeiten, wenn es mit viel preiswerterer, sowie inzwischen fast wöchentlich aktualisierter US-KI viel einfacher, ohne Schulung und viel schneller geht, was jeder zuhause respektive auf seinem mobilen Smartphone sofort erkennt.
Da Apple offenbar weit hinter allen KI-Herstellern zurücklag, gab man eine Zusammenarbeit mit Google für die KI-Software vor allem in Siri bekannt, was viele Apple-Nutzer entsetzte. Aber so ist das nun einmal: Wer zu spät kommt und dann auch nicht viel selbst zustande bringt, muss sich unterordnen. Dass Apple seit Jahren die eigenen KI-Entwickler davonliefen, war nur ein Symptom für den weitgehend vom Management verschlafenen Trend. Ob Apple den Rückstand je wieder selbst aufholen kann, bleibt unklar.
Andere Konzerne begannen, KI zu monetarisieren: Meta führte für Instagram und Facebook bezahlte Premium-Konten ein, wenn man als erster (Beta-) KI-Software (auch für die Foto- und Video-Bearbeitung) nutzen wollte.
Ende Januar traten die sehr umfassenden neuen KI-Gesetze in Süd-Korea in Kraft, welche u.a. erfordern, dass jeglicher mit KI erzeugte Inhalt als solcher mit einem unsichtbaren Wasserzeichen gekennzeichnet werden muss. Man darf auf die Detailauslegung gespannt sein, denn auch jede Bildbearbeitungs-Software verwendet heute KI. Deshalb kritisierten viele dortige Firmen das Gesetz, weil laut Umfragen 98% der Firmen in Süd-Korea unvorbereitet waren. Evtl. schränken das die Gerichte dann auf die reine Erzeugung mittels GenKI ein. Zumindest gibt es eine einjährige Übergangsphase ohne Geldstrafen bei Verstößen. Ansonsten kommt es eben in Süd-Korea dazu, dass aller Inhalt den Zusatz erhält: 'Enthält z.T. mit KI erzeugte (Teil-) Inhalte'. Das wird dann auch keinem helfen - genauso wenig wie die Hinweise auf vielen Lebensmitteln: 'Kann Rückstände von # enthalten'. Auf der anderen Seite waren die Gegner der KI in Südkorea unzufrieden, weil das Gesetz aus ihrer Sicht nicht weit genug gehe - also KI ganz verbiete. Allerdings muss ausnahmsweise zu deren Rechtfertigung angeführt werden, dass die Missbrauchsquote der GenKI in Südkorea an der Weltspitze lag und in Untersuchungen bis über 50% aller weltweiten Fälschungen überhaupt ausmachte. Da Süd-Korea gleichzeitig das drittmächtigste Land (nach den USA und China) bei KI werden will, wird man den Verdacht nicht los, dass dieses Gesetz absichtlich in einigen Punkten ziemlich vage formuliert wurde. - Das ist die Zwickmühle aller Staaten: Wer bei KI mitspielen will, darf keine neuen (Sonder-)Regeln aufstellen, welche nur die eigene Industrie beschränken. Das ist im Übrigen auch kein Vorbild für die Welt oder ein Nachahmergesetz der EU etc. Vereinfachend dargestellt: Der von Grünen durchgepeitschte EU-AI-Act ist risikobasiert und erlaubt jede Einschränkung und jedes Verbot aus Sicht der angeblich dadurch irgendwie irgendwann potentiell Gefährdeten. Der US- und britische regulative Ansatz ist auf Industrie-Sektoren ausgerichtet und marktwirtschaftlich orientiert. China orientiert die KI-Regelungen an der eigenen Industriepolitik und dienstleistungsspezifischen Fragegestellungen. Süd-Korea bevorzugte nun ein eher grundsatzbasiertes Rahmenwerk. Kurzum: Alle wollen Regeln sowie Gesetze. Aber man sucht überall nach einem in der eigenen Kultur verträglichen Kompromiss zwischen den Extremen. Denn jeder (vernünftige) Mensch weiß, dass es ohne KI nicht mehr geht.
Ende des Monats wurde bekannt, dass viele deutsche Synchronsprecher bei Netflix sich weigerten, den neuen Vertrag über KI-Nutzung zu unterschreiben. Netflix ließ sich offenbar jedoch nicht von der Gewerkschaft erpressen und gab (vorläufig) nicht nach. Deshalb werden dort bald die neuen ausländischen Folgen nicht mehr mit deutscher Sprache versehen sein. - Wie ich oben in der allgemeinen Einleitung schrieb: Niemand benötigt zwangsweise die alten europäischen Sprachen. Viele kleine Länder litten schon lange unter jenem Symptom bei Filmen und erhielten nur die Originalsprache mit dem jeweiligen Untertitel in der Landessprache.
Der Monat begann erfreulich, weil aufgrund der Drohungen der US-Kriegsmaschinerie (nun sogar gegen die diktatorischen Mullahs persönlich) jene islamistischen Terroristen im Iran einlenkten und sich (wieder einmal) zu Verhandlungen über ihren illegalen Atomwaffenbau bereit erklärten. Jedoch sollte man vorsichtig sein, da bisher noch immer u.a. die Franzosen und die deutschen Grünen ihren arabischen 'Freunden' beistanden, denn für sie steht der 'Feind' in Amerika und Israel. Denn nur, weil die EU nach fast 50 Jahren Terrorherrschaft endlich die Revolutionsgarden und einige wenige iranische Politiker auf eine Sanktionsliste gesetzt hat, ist der Widerstand der Iran-Freunde innerhalb der EU nicht gebrochen.
Die französische Regierung bekam durch mieseste politische Tricks und einem Spezialgesetz über zwei Misstrauensanträge ihren Not- / Behelfs-Haushalt 2026 durch das ihr feindlich gesinnte Parlament, wobei nur der Militäretat erhöht wurde, damit der Kriegshetzer Macron weiterhin außenpolitisch auftreten konnte mit u.a. neuen Atomwaffen.
Dann platzte die Nachricht herein, dass die USA ein echtes Freihandelsabkommen mit Indien abgeschlossen haben. Für alle US-Waren nach Indien entfallen alle Zölle (also werden auf 0% reduziert). Darauf wies der dortige US-Botschafter hin, sowie auf den Umstand der nur kurzen Verhandlungen, während die EU 19 Jahre für die Verhandlungen für ihre Abkommen benötigte, ohne eine echte Freihandelszone (mit 0% Zoll) zu erreichen. Man kann sicher sein, dass die Verträge in den USA schneller ratifiziert werden als in Europa mit seiner bekannten Koalition der Un-Willigen.
Beim verarbeitenden Gewerbe in Deutschland schienen sich die Auftragseingänge kontinuierlich zu erhöhen, was positiver in die Zukunft blicken ließ.
In Japan erzwang die herrschende (Dauer-) Regierungspartei (die Liberaldemokratische Partei - LDP) extrem kurzfristig angelegte Neuwahlen für den 8. Februar, weil die erzkonservative neue Regierungschefin Sanae Takaichi erstaunlich gute Umfragewerte in ihrer bisher nur wenigen Monate dauernden Amtszeit erhalten hatte. Da die Opposition zerstritten und unvorbereitet war, war das Wahlergebnis vorhersehbar: die absolute Mehrheit ihrer Partei im Unterhaus. Ab nun konnte die japanische 'Iron Lady' mit ihrer klaren Kriegspolitik gegen den asiatischen Raum alleine durchregieren, was die allgemeinen Wirtschaftsbeziehungen weiter belasten wird.
In England hatte der glücklose Premier Starmer mir seiner aggressiven Kriegspolitik nach außen (vor allem gegen Russland und China sowie auch den USA), aber dem weitgehenden Versagen im Inland echte Probleme angehäuft, auch in der eigenen Partei, sodass 'politische Freunde' ihm plötzlich zur Seite standen, was jedoch eine zweischneidige Sache ist und seinen baldigen Fall andeuten könnte.
Die US-Börse erholte sich schnell wieder auf ein neues Allzeit-Hoch von über 50.000 Punkten. Allerdings erreichte der Verkauf von Firmen-Führungskräften an der Börse ein Fünf-Jahreshoch. Derartige sogenannte Insider-Verkäufe / Gewinnmitnahmen galten bisher als gutes Warn-Zeichen für eine Krise.
Die US-Marktdaten für Januar waren erstaunlich: Das Wirtschaftswachstum lag bei hohen 4,4%, aber die Arbeitslosenquote blieb konstant bei ca. 4,3%. Offenbar wurde viel Arbeit dort inzwischen durch KI erledigt und Arbeitslose sowie Berufseinsteiger hatten es schwer. Aber die sogar nachlassende Inflation führte real noch immer zu höheren Preisen bei den Verbrauchern, was in der US-Bevölkerung generell bemängelt wird. Da spielte es auch keine Rolle mehr, dass sehr wichtige Kennzahlen (wie der Benzinpreis) sanken. Die aufgrund des Shut-downs nachgereichten Marktdaten für das 4. Quartal 2025 spielten mit den nur 1,4% Quartalswachstum und dem Gesamtjahreswachstum von 2,2% im Jahr 2025 keine große Rolle mehr, da man die geringeren Werte auf den Shut-Down (mit -16% Staatsausgaben) schob - bei einer sonst stabilen Wirtschaft. Negativer war da schon eher, dass aufgrund der Blockadepolitik der Demokraten im Kongress es inzwischen erneut zu einem partial government shutdown mit Auswirkungen u.a. für den Zoll und Flughafeneinreise kam, denen weitere Schließungen sowie Einschränkungen folgen werden, sofern es keine Einigung über die Erhöhung der Schuldengrenze gibt. Dieser früher immer gelöste Schuldenstreit war ein Anzeichen dafür, dass überall (auch von Seiten der Demokraten) auf harte Konfrontation sowie Eskalation mit weitreichenden Schäden, statt auf Lösungen gesetzt wurde.
Die deutschen Arbeitsmarktdaten für Februar waren erneut durchwachsen: Die Konjunktur nahm ncoh immer keine Fahrt auf. Vor allem stellten immer weniger Firmen neue Mitarbeiter ein und gleichzeitig brachen die Ausbildungsstellen weg.
Wie vorausgesagt kam es zur ersten weitreichenden Gerichtsentscheidung im Jahr 2026. (Zusatz: weitere werden folgen.) Das oberste Verfassungsgericht der USA - der Supreme Court - entschied mit klaren 6 zu 3 Stimmen gegen die vom US-Präsidenten aufgrund der Notstandsgesetze IEEPA erlassenen pauschalen Zölle. Wie bereits 2025 vorausgesagt hörten die Juristen nicht auf die Einlassung der Rechtsberater des Weißen Hauses, dass eine Rückabwicklung der Zölle zu kompliziert wäre, weil das eine juristisch unzulässige Begründung vom Ergebnis her ist. Da die Urteilsbegründungen jedes Einzelrichters voneinander abweichen, ist eine detaillierte Gesamtbeurteilung noch nicht möglich. Aber man kann festhalten, dass die deutliche Mehrheit die Rechtsgrundlage IEEPA für Zölle nicht anerkannten und die Einbindung des Kongresses dafür forderten. Das war alles erwartbar und wurde auch von mir so im Sommer 2025 geschrieben. Wenige erwarteten jedoch diese Deutlichkeit und vor allem die Aufhebung der Zölle durch rückwirkende Ungültigerklärung. Denn juristisch ging es nicht nur um Zölle, sondern mit der major questions doctrine
(Rechtstheorie) im Grunde um die viel weitergehende und fundamentale Einschränkung der ausgeweiteten Exekutivrechte des Präsidenten, welche die Richter (zumindest in diesem Fall) beim Kongress sehen.
Während in Europa vor allem die Franzosen und die deutschen Grünen ihrer Häme freien Lauf ließen, waren die noch des Denkens mächtigen Fachleute eher unsicher, was dies alles bedeute und vor allem für Folgen haben wird. Denn die wichtigsten Zölle gegen die EU (u.a. auf Stahl und Aluminium sowie Automobile und Holz sowie deren Bestandteile in anderen Waren) sind überhaupt nicht vom Urteil betroffen.
Nach Einschätzung aller Juristen ist auch die Rückabwicklung der bezahlten Zölle unklar. So ist es scheinbar nicht so, dass dieses Urteil des Supreme Courts zu einer automatischen Rückzahlung an alle Betroffenen führt. Je nach Quelle werden Beträge zwischen 130 bis 175 Milliarden US-Dollar genannt. Manche Juristen gehen davon aus, dass jeder einzelne Betroffene dies eventuell sogar einzeln vor Gericht in den USA einklagen muss. Das wären jedoch überwiegend die Importeure und nicht die ausländischen Produzenten. Denn nochmals: Zölle werden nicht von den Staaten oder den dort produzierenden Firmen bezahlt, sondern fallen erst beim Import in die USA an und wurden scheinbar zu ca. 90% und laut deutschen Studien bisher in 96% der Fälle von den US-Importeuren bezahlt. Das wird auf jeden Fall ein langer Streit mit Unsicherheit und Ungewissheit für die Firmen werden. Unsicherheit ist jedoch das Gegenteil, was die europäischen Produzenten brauchen, und Klagen vor US-Gerichten sind eine teure Angelegenheit. Deshalb gehen US-Analysten auch davon aus, dass nur große Firmen dies wagen werden.
Da Trump nicht gerade dafür bekannt ist, verlieren zu können, legte er auch umgehend mit weiteren 10% Zöllen ab dem 24. Februar gemäß Section 122 nach, welche legal sind. Er muss sie zur Verlängerung nach ca. 150 Tagen nur vom Kongress absegnen lassen, wo die Republikaner derzeit noch die kleine (aber bei Zöllen eher lustlose) Mehrheit haben. Also sind Zölle nicht abgeschafft. Ganz im Gegenteil: Er kann sie nach Section 122 sogar auf 15% erhöhen. Dies tat er auch bereits einen Tag später, wobei unklar bleibt, ob er dies aufgrund der Hassberichterstattung der vor allem europäischen Presse gegen ihn oder auch aufgrund der Berechnungen der eigenen Berater tat, um auf die früheren Zoll-Einnahmen zu gelangen. Hier erwarten viele Marktbeobachter noch weitere Turbulenzen durch neue legale Zölle. Denn er kann aufgrund des vagen Gesetztes nach 150 Tagen einen anderen Notstand erklären, und dadurch sogar den Kongress umgehen. Ferner prüften seine Rechtsberater umgehend, ob er weitere Zölle gemäß Section 301 of the Trade Act of 1974 sowie Section 232 of the Trade Expansion Act of 1962 erlassen darf. Es gab sogar noch weitere Gesetze. Es ist somit unwahrscheinlich, dass der Präsident auf Zölle als wichtigen Pfeiler seiner zweiten Amtszeit verzichtet, nur weil der Supreme Court die eine Rechtsgrundlage dafür verwarf. Verunsichernd für alle Importeure in die USA war ferner, dass die Liste der von den Zöllen ausgenommenen Waren lang und vage war. Zudem hat das Urteil des Supreme Courts auch keinen Einfluss auf die Waren unter 800 US-Dollar, welche weiterhin dem neuen Zollsatz unterliegen.
Man darf sogar noch weitergehen und vermuten, dass bei einer erzwungenen Rückzahlung der Zölle die US-Regierung drastisch sparen muss und diese Sparaktionen dann in Europa durchführt z.B. bei den eigenen Truppen durch Abzug großer Teile, der Reduktion aller Auslandshilfen, sowie durch Bepreisung der bisher kostenlosen Nachrichtendienstleistungen etc. Somit könnten hohe Kosten und extrem nachteilige Folgen auf die sofort hirnlos jubelnden Europäer zukommen. Und auch seine Verhandlungs- sowie Krieg-Führung gegenüber dem Iran wird nun härter werden, denn der US-Präsident benötigt nun schnell andere Erfolge als Ausgleich für die anstehenden US-Wahlen im Herbst. Denn seine (Silver Bulletin) Netto-Zustimmungswerte sahen nicht gut aus. Jedoch darf man diesen einen Aspekt mit nur noch 41,5% Zustimmung auch nicht überbewerten, da die meisten europäischen Regierungschefs meist viel schlechtere Werte aufwiesen und trotzdem an der Macht blieben.
Auch in den USA trat bei den gegen den Präsidenten klagenden Demokraten bald Ernüchterung ein, da erste Politiker zugeben mussten, dass von den nun für illegal erklärten alten Zolleinnahmen (aus dem Jahr 2025 bis zur Urteilsverkündung am 20.02.2026) vermutlich nichts jemals bei den Bürgern landen werde, sondern alles von den großen Firmen eingestrichen würde. Deshalb brachte man dort Einmalzahlungen an alle US-Haushalte von bis zu 1.700 Dollar ins Gespräch, welche sogar von US-Präsident Trump früher vorgeschlagen worden waren, welche jedoch vom Präsidenten ausbezahlt würden und dann ihm bei der Wahl helfen würden sowie über die erforderliche weitere Verschuldung den US-Dollar schwächen würden und somit dem Export aus Europa noch mehr Schaden zufügen würde. Dagegen rühmten sich die Europäer, dass ihre Härte und Einflussnahme in den USA zum Sieg geführt hätten. Sofern letzteres zuträfe, wäre das eine der altbekannten Einmischungen in die inneren Angelegenheiten der USA gewesen und würde die Vorwürfe der Republikaner sogar bestätigen. Dann wären nicht nur die wirtschaftlichen, sondern auch die politischen transatlantischen Beziehungen (erneut) von den Europäern belastet worden, was sie irgendwann auch spüren werden respektive ihre Bürger wieder auszubaden hätten. Viele Analysen nach bereits zwei Tagen deuteten auf ziemlich zwiespältige Ergebnisse respektive kurzsichtige 'Pyrrhussiege' hin.
Bevor wieder der Bote hingerichtet wird: Wie schon mehrfach geschrieben bin ich (wie die Mehrheit der US-Amerikaner) gegen jegliche Zölle, auch die willkürlichen der EU. Hier werden deshalb vornehmlich die Ansichten der freien Welt publiziert, da sie in den deutschen Medien nicht korrekt dargestellt werden. Typisch waren dafür die Ende Februar publizierten Jahreszahlen von BASF: Umsatz- und Gewinnrückgänge in erschreckender Höhe führten zu weiter verschärften Sparmaßnahmen in Deutschland, wo man aufgrund der hohen Energiepreise nicht mehr konkurrenzfähig produzieren konnte.
Da der größte Terrorstaat der Welt - Iran - die USA öffentlich erpresste und nicht den eigenen Atombombenbau einstellte, die IAEA sogar die massive Anreicherung des Urans und Verlagerung offiziell bestätigte, und alle Verhandlungen zur friedlichen Lösung an Irans Mullahs scheiterten, griffen die USA und Israel den Iran am Samstag, den 28.02.2026, früh morgens deutscher Zeit flächendeckend an, wie der US-Präsident bestätigte. Da Trump ankündigte, auch die zahllosen Helfershelfer des Irans (u.a. seine Terrororganisationen Hamas, Hisbollah und Huthis) im Nahen Osten auszuschalten, wird es ein längerer Krieg werden. Ferner rief er die iranische Bevölkerung zum Umsturz auf, was in Europa (erwartbar) zuerst zensiert wurde. Kurz darauf forderte auch der israelische Premier-Minister in seinem Fernsehauftritt einen Regierungsumsturz im Iran. Die zahllosen Araberfreunde in Europa werden im Bündnis mit deren befreundeten Antisemiten nun wieder Sanktionen gegen Israel und die USA fordern, sowie den Iran und alle anderen arabischen Terrorstaaten sowie deren Terrororganisationen in Schutz nehmen, gleichgültig wie viele Terroranschläge diese nun wieder in Europa als Vergeltung ausführen. Dadurch hatten die Grünen in Europa sowie deren pro-arabische Presse wieder ein ideales Ablenkungsmanöver von den echten (von ihnen selbst verschuldeten) ökonomischen Problemen. Bereits nach wenigen Stunden wurde das Vorgehen der Linken und Grünen erkenntlich, welche seit 4 Jahren für einen endlosen Krieg bis zur endgültigen Vernichtung Russlands eintraten: 'Es gäbe kein Recht Israels und der USA gegen Terrorstaaten vorzugehen, nur weil jene Atomwaffen bauen, um Israel zu vernichten.' Somit werden sie den Keil zwischen Europa und den USA sowie Israel weiter vertiefen und die Situation verschärfen, worunter die europäische und vor allem die deutsche Bevölkerung leiden wird.
Während sich die antisemitischen Politiker der europäischen Parteien (allen voran Labour in England) gegen Israel und die USA positionierten, griff Iran derweil alle Nachbarstaaten mit Raketen an, in denen sich US-Basen befanden - also fast alle Golf-Anrainerstaaten (vor allem Bahrain, Kuwait, VAE, Jordanien, Saudi Arabien und Qatar). Somit wollten die Mullahs Vergeltung ohne auf die Konsequenzen zu schauen. Sie sahen es folglich als ihren Endkampf. Dementsprechend reagierten auch die mit Raketen heftig angegriffenen Golfstaaten wütend darauf, weil ihre als sicher angesehenen Steueroasen der Reichen plötzlich unter Raketenbeschuss und Drohnenangriffen Irans litten. - Aber die europäische Linke hatte sich bereits festgelegt: Nur die USA hätten am Krieg (und sowieso an allem) Schuld. Denn die friedliebende iranische Regierung hätte ja wieder einmal verhandelt. Aber diese Behauptung war falsch, weil das letzte Angebot der Iraner nur ein lächerliches war: The latest Iranian offer, as reported by mediator Oman, said Tehran agreed to 'zero stockpiling' or enriched material, a late concession clearly short of the 'zero enrichment' that the US has been demanding.
- Das jüngste Angebot des Iran, wie es vom Vermittler Oman berichtet wurde, besagt, dass Teheran einer 'Null-Lagerung' von angereichertem Material zugestimmt hat, eine späte Konzession, die deutlich hinter der von den USA geforderten 'Null-Anreicherung' zurückbleibt.
- Sie wollten also weiter ihr Uran anreichern, um Atombomben zu bauen. Quelle CNN: US action against Iran begins - but with the goals uncertain and the clock ticking'. Also wurden die Europäer wieder einmal mit der üblichen Propaganda geflutet. Dann stellte sich die ganze EU gegen die USA sowie Israel und forderte durch ihre Außenministerin Kallas, dass die Israelis das Völkerrecht einhalten und Zivilisten schützen müssten - aber nicht die Iraner. Es folgten die linke und araberfreundliche spanische Regierung und dann natürlich der selbstherrliche Macron, der auch Israel und die USA verurteilte und den UN-Sicherheitsrat sowie die UNO insgesamt aufrief, den einseitigen Angriff Israels und der USA sofort zu stoppen. Nachdem auch der völlig unbeteiligte finnische Premierminister die USA heftig verbal angegriffen hatte, kam erst am Nachmittag (gegen 3 Uhr) eine erste Kritik von Kanzler Merz, dem britischen Premierminister Starmer und auch Präsident Macrons, in welcher endlich auch die schweren Angriffe des Irans auf alle Nachbarn verurteilt wurde. Dass der UN-Generalsekretär den 'Angriff der USA und Israels' im Laufe des Tages ebenfalls scharf verurteilte, war erwartbar.
Die Probleme, denen sich der US-Präsident gegenüber sah, waren die Zeit und die Munitionsknappheit:
Der Kongress, welcher für Kriege - also längerer militärische Konflikte - zuständig ist, wird ihm diesem Einsatz zum Schutze Israels nicht als 'Polizeiaktion' durchgehen lassen. Dies gilt auch, wenn man berücksichtigt, dass Außenminister Rubio vorab zumindest einen Teil der 'Achterbande' (die Gang of Eight sind die wichtigsten Kongressmitglieder der USA) informierte. Und es gilt auch, wenn die überwältigende Mehrheit der US-Amerikaner die Iraner, deren Mullahs sowie deren Terrorismus hassen und keineswegs die Schmach der Geiselnahme ihrer Diplomaten vom 4. November 1979 bis zum 20. Januar 1981 sowie der rund 8 Mrd. Dollar Lösegelderpressung für deren Freilassung vergessen haben. Denn die Demokraten wollen ein Amtsabsetzungsverfahren gegen Trump und tun alles dafür. Zudem wollen sie sofort alle seine verfassungsmäßigen Kriegsrechte drastisch beschränkten (War Powers resolution). Ferner will die Mehrheit der US-Bevölkerung nach den zahlreichen verlorenen Kriegen gegen die Araber keine weiteren toten US-Soldaten für einen weiteren sinnlosen Krieg gegen Araber, weil man denen nach all den negativen Erfahrungen (als unzuverlässige Verbündete und Vertragspartner) nicht mehr traut.
Die Munitionsprobleme bei konventionellen Waffen - vor allem die durch den Krieg gegen Russland niedrigen Lagerbestände bei Raketen - werden laut Logistikfachleuten der US-Armee bereits nach wenigen Tagen spürbar werden. Bei den Israelis sieht es vergleichbar aus nach den Kriegen gegen die Hamas, Hisbollah und Huthis. Dann bleiben nur noch Atomwaffen.
Die Hoffnungen auf einen Aufstand der Iraner werden kaum Gestalt annehmen, da das Terrorregime durch die mafiösen Iranische Revolutionsgarden (IRGC - Iranian Revolutionary Guards Corps) alles kontrollieren und bereits vor wenigen Monaten zehntausende Zivilisten abschlachteten. Wenn man einen Systemwechsel hätte erzwingen wollen, dann hätte man in der ersten Angriffswelle die Mehrzahl oder alle Führungspersönlichkeiten jenes Terrorstaates ausschalten müssen, was offenbar nicht respektive nur zum Teil gelang. Denn die meisten iranischen Politiker wussten von dem Angriff, weil sie vorher ein lächerliches Verhandlungsangebot unterbreitet hatten, das niemals von den USA angenommen werden konnte, oder, weil wie von ihren europäischen Freunden gewarnt worden waren, welche im Vorfeld von den USA informiert wurden. - Im Übrigen werden dann sowieso nur die anderen Nachbarstaaten wie die Türkei einmarschieren, um die Kurden zu unterdrücken, oder die Afghanen und die Pakistanis. Dann will jeder seinen Anteil am Erdöl. Alleine deshalb werden sich die Franzosen auch erneut dort einmischen - wie bei dem von Frankreich ausgehenden Sturz des Schahs in den 1970er Jahren. Das Einzige, was man faktisch erreichte, ist, dass die Iraner, welche angeblich 'tapfer' für eine Demokratie eintreten, durch ihre Flucht alle Straßen im Lande verstopften und dadurch dem Mullah-Regime die Kriegs-Logistik erschwerten.
Zu den weiteren Kriegstagen und Ereignissen.
Zum dreißigsten Jubiläum der Kompaktkamera-Serie Powershot stellte Canon eine spezielle Retro-G7 X III für 849 Euro vor. Das lag ganz im allgemeinen Retro-Trend, bei welchem für wohlhabenden Fotografen Geld keine Rolle für eine schicke Zweit-, Dritt-, oder Viert-Kamera spielte. Dass sie als Zoom-Objektiv-Kamera notorisch berüchtigt dafür war, schnell zu verstauben und den Sensor zu verschmutzen, spielte keine Rolle. Denn sie war als Luxus-Schau-Objekt sowieso modernen Smartphones technisch unterlegen. Denn es handelte sich als einmalige limitierte Ausführung
(Original-Werbezitat Canon) sowieso eher um ein Sammlerstück für die Glasvitrine. Deshalb soll sie in den USA auch 1.295 Dollar kosten - 420 Dollar mehr als die eigentliche G7 X III-Kamera, dafür aber mit einem Ledergurt von PeakDesign mit edlem Logo des 30-jährigen Jubiläums. Für Accessoires wie diesen Modeschmuck gaben viele Kunden das inzwischen gerne aus.
Die angesehene (eher linke) Zeitung Washington Post entließ am 4. Februar ca. 1/3 der gesamten Belegschaft, darunter alle Fotografen und Angestellten für die Fotobearbeitung. Zwar waren keine Hintergründe bekannt, aber der Einfluss der KI war unleugbar. In der freien Welt setzte die dort verwendbare KI den Publikationssektor und insbesondere die leidenden Zeitungsverlage 2026 noch stärker unter Druck.
Als die für Studiolicht bekannte Firma profoto in einem YouTube-Video vorschlug, KI für die Hintergrunderzeugung zu verwenden, brach wieder einmal der gesamte Hass der Fotogemeinde auf sie los. Und als sie sich mit der absolut wahren Aussage wehrte, dass Künstliche Intelligenz heute der Alltag für alle Menschen (außer manche ignoranten Berufsfotografen) ist, wandten sich auch angebliche Foto-Fachmagazine gegen die Firma. Hintergründe werden heute jedoch sowieso fast überall durch KI erzeugt und kaum mehr in echt aufgenommen. Denn für ein Shooting mit einem Dutzend Personen (Models und Helfer) sowie allem Material einmal schnell ein paar tausend Kilometer an einen Strand zu fliegen, bezahlt kaum ein Auftraggeber mehr. Somit zeigt der Aufschrei nur, wie schlecht es offenbar allen Beteiligten inzwischen durch KI finanziell ging und wie blank die Nerven lagen. Die selbstherrlichen Fotografen und Redakteure der angeblichen Fachmagazine wollten - völlig abgehoben von der Welt draußen - alle Firmen zwingen, dass sie (teure und langsam arbeitende) menschliche Fotografen mit ihren Firmen-Werbeetats unterstützen und sich aktiv gegen KI aussprechen. Kein Realist wird dies tun. So etwas machen nur Ideologen.
Wie sehr das 'Sammlerwesen' bereits zum wichtigen Bestandteil, wenn nicht Kern der Fotografie geworden war, zeigte sich an Artikeln von Fachmagazinen, welche Fotografen dazu aufriefen die Anzahl und Art der Sammlerstücke (vor allem Kameras) der Redaktion mitzuteilen.
Die eher kleine Optikfirma Tamron gab auf der Pressekonferenz bekannt, dass man 2026 10 neue Objektive herstellen will. Also stehen auch bei den Objektivherstellern alle Zeichen auf grenzenloses Wachstum. Man gab in der Fragerunde für 2026 an: Nach Regionen betrachtet sind unsere Aussichten weitgehend dieselben wie für 2025. Wir erwarten ein positives Wachstum in Europa und Asien, während Japan und die Vereinigten Staaten voraussichtlich mit schwierigen Bedingungen konfrontiert sind und ein negatives Wachstum verzeichnen werden. In China hat sich die Weihnachtssaison deutlich abgekühlt, aber je nach den Bedingungen in der Weihnachtssaison 2026 halten wir ein Wachstum von etwa 5 % für möglich.
Auch die Optikfirma Zeiss stellte mit der Aatma-Serie 9 neue Retro-Objektive für Video vor, welche angeblich neue Technik mit den 'Look' des 20. Jahrhunderts kombinieren.
In Japan wurde eine Winzig-Kamera vorgestellt, welche bei vielen sogenannten Fachmagazinen großes Interesse fand. Die 'Haru Mini Retro Camera' kostet nur 38 US-Dollar, ist technisch unfassbar rückständig, aber sieht 'So Darn Cute' - So verdammt süß aus. Das reichte bereits für Jubelausbrüche und massenhafte Vorbestellungen (der Sammler und Modebewussten).
Angesichts der Verteuerungen bei Silber und dadurch bei analogen Fotofilmen, schlug ein Fotograf (und vor allem Bastler) doch tatsächlich vor, dass man dadurch Geld sparen könnte, indem man die ohnedies kleinen analogen 36mm-Filme in bis zu horizontale 5 Schlitze unterteilt, um damit aus einem 36er Film bis zu 180 Foto zu machen. War der Aufwand dazu schon lächerlich hoch (immerhin musste er eine eigene lichtdichte Maske bauen sowie in die Kamera direkt beim empfindlichen Verschluss einfügen) und reduzierte die Bildqualität auf ein Fünftel und erfordert, dass man die Kamera mit einem Spezialgriff hochkant hält sowie extrem viel Aufwand beim Einlegen und Rückwärts-Transport des Filmes zurück in die Rolle mit manuellen 1/6-Drehungen. - Der lächerlichste Umstand bestand allerdings darin, dass eine angebliche Fotofachzeitschrift dies als lobenswert publizierte und ihren Lesern die Nachahmung aus finanziellen Motiven empfahl. - Auch ich fotografiere immer wieder noch analog. Aber wer sich dieses Vorgehen aus Geldmangel wirklich aussucht - mit einem dazu erforderlichen Umbau der Kamera, welcher bei vielen Typen angesichts des unpräzisen respektive elektronischen Rückspuhlmechanismus' überhaupt nicht funktioniert, sollte sich das nochmals durchrechnen, da die Analogfotografie wirklich kein Hobby zum Sparen ist, sondern seit Jahrzehnte teurer war als die Digitalfotografie - eine teure Nische in der Nische der Fotografie. - Jedoch zeigte dieser (völlig unkritische) Artikel wieder einmal, wie wenig es aus der Fotografie noch zu berichten gab. - P.S.: Jeder kann derartige Panorama-/Briefkasten-Fotos mit jeder digitalen Kamera (auch einem Smartphone) hochwertiger und einfacher erzeugen - inklusive sogenannten (Software-)Filtern für einen Analog-Look. P.P.S.: Jener Bastler hat seine Analogkamera inzwischen sogar hergegeben und gibt damit zu, dass er seinen fotografisch unsinnigen Vorschlag überhaupt nicht mehr durchführt und auch zukünftig nie mehr machen wird. Er wird schon wissen warum. Aber jener für die Publikation jenes Unsinns bezahlte Fachautor (Matt Growcoot) jener angeblichen Fotofachzeitschrift hat vermutlich noch nicht einmal jenen Film genau angesehen.
Wie schlimm es inzwischen um die niedergehende (oder bereits nieder gegangene) Sparte der MFT-Kameras stand, beleuchtete ein neuer offizieller 'Partner' des Micro-Four-Thirds-Konsortiums: die Firma Sonida aus Shenzen. Sie wird von zahlreichen Analytikern als skandalöse Fotofirma angesehen, welche angeblich nur sogenannte Scameras herstellt. 'Scam' ist in diesem Fall als 'Betrug' zu übersetzen. Deren Kameras versprechen unhaltbare Eigenschaften zu lächerlich geringen Preisen und verprellen damit die Käufer. Weil sie auf vielen Internet-Marktplätzen der Welt vertrieben werden, schädigen sie so zuerst einmal die MFT-Klasse und im zweiten Schritt die gesamte Fotografie sowie Videografie mit dedizierten Kameras. Da jedoch der Dachverband des Micro-Four-Thirds-Konsortiums zustimmte, darf man vermuten, dass dies jenen bekannt war und somit billigend in Kauf genommen wurde, um selbst noch etwas Geld an den Lizenzen etc. abzusahnen. - Wie ich schrieb: Keine Firma scherte sich mehr um die Fotografen.
Im Erklärartikel zum Thema 'wie man einzigartige Landschaftsaufnahmen herstellt' verwendete das größte Fachmagazin der Welt im Titelbild erstmals drei extreme Hochkantformate (nachgemessen 840:514 Pixel also 1,634241245:1) der Smartphones und gab somit (quasi als Freud'sche Fehlleistung) zu, dass dedizierte Kameras selbst für das zentrale Thema der Landschaftsfotografie nicht mehr relevant waren. Zur Erinnerung: Im Englischen nennt man das horizontale Bildformat 'landscape', weil es früher für Landschaftsfotografie verwendet wurde. Temps perdue.
Bereits Mitte Februar musste PetaPixel sogar meine Voraussage zu hohen Preissteigerungen bei Speicherbausteinen 2026 für Fotografen und Videografen bestätigen.
Da der Verkauf von Stativen vor allem für die Fotografie in den letzten Jahren ständig weiter einbrach, wurden nun komplett in extrem auffälligen Neon-Farben bemalte Versionen angeboten. Hier ein Beispiel aus dem Studio-Bereich. - Auch hier dachte man eher an Sammler als Kunden.
Auch die deutsche Firma Ralph Man richtet sich an Sammler von Lochkameras aus Holz - und mangels jeder brauchbaren Optik noch Mechanik mit grottenschlechter Bildqualität, für Preise bis zu ca. 1.000 Euro. Aber dafür werden sie angeblich von Hand hergestellt. Das kann sich jeder zwar auch schnell selbst basteln. Aber mit einem Bio-Öko- und Fair-Trade-Siegel sowie der Versicherung, dass es Handarbeit wäre, sollten völlig überhöhte Preise für reiche Sammler keine Rolle spielen und schon gar kein Kauf-Hindernis darstellen. Denn es ging schon lange nicht mehr um die Fotografie oder gute Fotos.
Der letzte 'Schrei' für Fotografen, welche schon alles haben, war im Februar die von der größten Fachzeitschrift beworbene Blitzschuhkappe in Form einer Eisenbahnschiene. Es ging somit nachweislich überhaupt nicht mehr um die Fotografie, sondern nur noch um Luxus-Firlefanz zum Angeben für reiche Sammler.
Wie sehr inzwischen Sammler (und nicht mehr die Fotografie) im Fokus der Fachmagazine standen, zeigte auch der Artikel von DPReview, welche Kamerasammlungen mit Fotos von großen Vitrinen vorstellte. Dass viele Sammler dutzende Kameras besaßen, war erwartbar. Ein 'armer' Nikon-Sammler schaffte es, mit nur 5 Nikon-Gehäusen - aber immerhin 4 weiteren Kameras sowie zahllosen Objektiven - in die Liste aufgenommen zu werden. Persönlich 'gelungen' fand ich die Darstellung der Sammler-Dekadenz in folgendem Foto, das teure spiegellose Kameras mit noch teureren Teleobjektiven als 'Kerzenständer' oder 'Abstellplätze für Heißgetränke' wie Kaffee oder Tee respektive 'Keksplatten' zeigt. Erst wenn man in der Lage ist, das rückwärtige Display einer neuen spiegellosen Kamera zu zerkratzen und durch Hitze zu zerstören sowie die Optik und Mechanik der gesamten Foto-Ausrüstung durch fettige Keksbrösel unbrauchbar zu machen, dann ist man wirklich ein reicher Sammler.
Im Kampf gegen die KI publizierte die für ihre Anti-KI-Hetze bekannte Zeitschrift PetaPixel einen weiteren Artikel gegen sogenannte Kollaborateure
(collaborators
). Damit meint man aus Sicht der Zeitschrift 'kriminelle' Fotografen, welche gegen Geld ihre Fotos an den militärischen Feind verraten / an KI-Firmen verkaufen. Dadurch wurden Millionen Fotografen erst darauf aufmerksam, dass immer mehr KI-Firmen - wie Dataforce / TransPerfect / Ronia erstaunlich viel Geld für Fotos im Voraus bezahlen. In dem Fall waren es 1,50 US-Dollar je RAW-Foto. Bisher war es - vor allem bei den ausbeuterischen Micro-Stock-Börsen - eher üblich, je nach Nutzung / Download-Zahlen entschädigt zu werden, was meist zu lächerlichen Cent-Beträgen im Jahr führte, für deren Erhalt zum Schluss auch noch mehr Aufwand an Zeit und Kosten entstand, als man letztendlich als Fotograf ausbezahlt bekam. Weil allerdings wieder einmal eine etablierte Ausbeuterbranche der Fotoindustrie wegbrach, welche bei den Fachzeitschriften teure Werbeanzeigen schaltete, wurden die Fotografen nun eben als 'Kollaborateure' im 'Krieg gegen KI' verunglimpft.
Vom 26. Februar bis zum 1 März 2026 fand die CP+ in Japan statt. Wie im letzten Jahr werden wir dann bis Ende August mit nachgereichten Interviews belästigt, die völlig inhaltsleer waren / sind. Denn wirklich Interessantes gab es auch diesmal auf dieser Fotomesse nicht, sonst hätte man es sofort publiziert.
Wie weit die KI-Entwicklung in der freien Welt vorangeschritten war, zeigte sich an der im Ausland viel diskutierten neuen Verfassung (New AI-Constitution) der KI-Firma Anthropic. Es handelt sich nicht um eine Rangliste und keine grüne Verbotsliste, sondern um konstruktive Leitlinien - eine Verfassung eben, welche die KI erlernen soll: einen Wertekanon zum KI-Training. Der Hintergrund liegt darin, dass sich KI inzwischen funktional wie Menschen benimmt: Sie liest, spricht, hört zu, 'versteht', antwortet, schreibt, erzeugt Bilder, Filme usw. Die Menschen können zudem selbst nicht definieren, was Bewusstsein ist, Man spricht es Menschen zu, auch manchen Tieren, streitet sich jedoch bereits bei Insekten. Da die KI alles von Menschen sowie deren Texten und Werken erlernt, besteht zumindest unter Philosophen in der freien Welt die Diskussion, dass KI glauben könnte, dass sie auch Bewusstsein besäße oder entwickeln könne. KI könnte es so glauben, wie sie glaubt, korrekte Aussagen zu machen respektive korrekte Antworten zu geben (was abgesehen vom zeitaufwändigen Deep Thinking-Modus auch nicht immer zutrifft). Und Menschen wird es schwerfallen zu unterscheiden, ob die KI bald Bewusstsein besitzt oder dies nur glaubt. - Deshalb handeln die US-Firmen nach einem ethischen Pragmatismus: Wir können KI als 'dumme' Menschen weder genau verstehen noch (durch Gesetze von außen) kontrollieren. Also schreiben wir im Zweifel eine Verfassung für sie - einen langen detaillierten Text, den wir der KI selbst zum eigenen zum Grundlagen-Training von innen zuerst vorlegen, bevor sie etwas anderes liest und macht. Sie soll an diesem inneren Verhaltenskodex lernen, von ihm aus ihrem Inneren geleitet werden und selbständig darauf aufbauen. - Wie weit Europa und Deutschland abgehängt war von der schnellen Entwicklung in der freien Welt, zeigte sich am besten daran, dass man hierzulande dies überhaupt nicht verstand, nicht einmal verstehen wollte, sondern einfach nur den Kopf schüttelte und alles für lächerlich erklärte. Juristen und Grüne Verhinderungspolitiker verklagen lieber Firmen oder Programmierer, weil sie von der Technik (wie so oft) nichts verstehen. Sie selbst kommen - verursacht durch ihre eigene systematische Gedanken-Verbots-Politik - noch nicht einmal mehr auf derartige Ideen der Forscher in der freien Welt. In Europa glaubt man das hirnlose Gefasel der Fotrschrittsverhinderer, dass die KI-Blase bald platzt, die KI-Entwicklung angeblich bereits ein Plateau erreicht hätte, auf dem sie keine Fortschritte mehr mache sowie gar nicht mehr voranschritte etc. Denn im freien Ausland sind sich alle einig, dass der Fortschritt in den letzten 2 Monaten größer war als in den 10 Monaten davor. Deshalb halte ich (wie viele andere) auch an der These des exponentiellen Fortschrittes der KI fest.
Während man noch vor ein paar Jahren behauptete, dass alle Menschen das Programmieren erlernen müssten, wurden in den USA Programmierer kaum mehr eingestellt. Wenn man sich die Programmierwelt als Holzpyramide vorstellt, an deren Spitzen die besten und klügsten sowie erfahrensten Programmierer sitzen, dann brennen unten bereits ganze Etagen mit den Hochschulabsolventen und Praktikanten der ersten Erfahrungsjahre gerade durch KI weg. Eine weitere Entwicklung war OpenClaw / Molt Bot - eine Art KI-Super-Agent, der Zugriff auf alles hat und aus seinen Analysen bereits im Vorfeld handelt, weil er erstmals ununterbrochen (24/7, also ständig) mit der KI sowie allen Netzwerken verbunden ist. So erkennt dieser Agent z.B. anhand der Smart-Watch am Handgelenk, wann Sie aufwachen werden und bereitet alles in der Wohnung (Heizung etc.) vor, bestellt das Frühstück und kann es bald mittels Haus-Robotern auch herrichten. Diese KI liest nicht nur E-Mails oder auch alle Einträge in sozialen Netzen, analysiert sie, sortiert sie, fasst sie zusammen, sondern beantwortet sie auch, vereinbart Termine und trägt sie in den Kalender ein, bucht Flüge, checkt ein etc. Der Agent macht selbständig sogar Digne, welche der Anwender ihm vorher nicht ausdrücklich aufgibt, von denen der Agent jedoch (zurecht) vermutet, dass sie dem Anwender nützen: So hat ein Agent einem Influencer alle Neuerungen seiner Konkurrenz ausgewertet und automatisch zusammengefasst präsentiert. Während man in Europa und vor allem im grünen Deutschland nur die Gefahren (Schlagwort 'Risiken') betonte und behauptete, dass angeblich niemand die Kontrolle (das zentrale Wort der grünen Überwacher) darüber hergeben wolle, wurde dies im Ausland bereits hunderttausendfach erfolgreich eingesetzt, weil es Zeit, Kosten und Nerven spart - also die Effizienz steigert. Jeder Berufsfotograf und Berufsvideograf sollte sich überlegen, wie er gegen einen derart ausgestatteten Konkurrenten im freien Ausland mithalten will, ohne diese KI-Agenten. Weniger Schlaf wird hier kaum mehr ausreichen.
Eine sogar deutsche Studie bewies, dass KI inzwischen sogar schneller und leichter emotionale Nähe zu Menschen aufbauen kann, als Menschen selbst. Das wurde in Deutschland von Gegnern immer bestritten und führte nun in der typischen ideologischen Umkehr dazu, dass auch dies wieder nur als Gefahr gesehen wurde.
Anfang Februar überzeugte die deutsche Telekom mit der Eröffnung eines KI-Rechenzentrums bei München. Dank Sondergenehmigungen der KI-freundlichsten deutschen Länderregierung in Bayern und der Auswahl eines vorhandenen Industrie-Geländes mit ehemaligem Rechenzentrum einer früheren Bank konnten zahlreiche grüne Ausschüsse, von Ökofanatikern gesteuerte Verhinderungsgremien und Beamte in Verwaltungsstellen umgangen werden und die Aufgabe in 6 Monaten für eine Milliarde Euro durchgezogen werden. Mit - dank dem Partner Nvidia - 10.000 (allerdings teilweise eher mäßig guten) KI-Grafik-Chips war dies keine der weltweit größten KI-Rechenzentren, aber immerhin eines der größeren in Deutschland, das man auch ausbauen kann. Interessant war eher, dass die Telekom und deren Partner das ohne EU-Fördergelder etc. einfach machten. Denn ansonsten klappt hier gar nichts mehr. Die EU hat noch immer keine einzige Entscheidung über die vor einem Jahr versprochenen riesigen Fördermittel für KI getroffen. Wozu auch. Das Rechenzentrum in München richtet sich jedoch ausdrücklich an die dafür bezahlende (Groß-)Industrie (Firmen wie der Partner Siemens) und staatliche Verwaltung. Für arme Privatpersonen ist das nicht gedacht. Denn so etwas erhält bei uns keine Genehmigung und wäre danach auch geradezu absurd teuer für jede Person im Betrieb. Somit bleibt es dabei, dass KI-Software (kostenlose oder preiswerte) aus der freien Welt kommt und auf deren Servern betrieben wird. - Dennoch muss man das Industrieprojekt loben, weil es zeigt, dass große Firmen (zugegeben mit der Hilfe der US-KI-Firma Nvidia) so etwas auch bei uns machen können, wenn sie es nur dürfen.
Google / Alphabet, Meta (Facebook etc.) und Amazon publizierten neben sehr guten Quartalszahlen auch weitere extrem hohe Investitionen in KI, wofür sie an der Börse oft hart abgestraft wurden. Aber alle entließen bereits massenhaft Angestellte, um sie durch KI zu ersetzen. Alle hatten offenbar enorme Fortschritte mit der eigenen KI gemacht, welche sie so nicht mehr publizierten. Meta wird z.B. keine Open Source KI mehr veröffentlichen. Und alle KI-Firmen erwarteten offenbar einen viel höheren Ertrag aus den sehr hohen Investitionen. In den USA werden inzwischen dreistellige Milliardenbeträge von jeder großen KI-Einzelfirma je Jahr in die KI investiert. Solche Summen riskiert niemand ohne fundiertes Wissen, das aber (wie in der Voranalyse oben vorausgesagt) nun nicht mehr der Presse mitgeteilt wird. Man wollte offenbar später die erzielten Ergebnisse für sich sprechen lassen.
Elon Musk fusionierte seine zwei Firmen SpaceX (die extrem erfolgreiche und hochprofitable Raketenfirma) mit xAI (seiner KI-Firma, welche dringend sehr viel Geld benötigt). KI ist teuer (Musk soll 2025 13 Mrd. US-Dollar dafür investiert haben) und sein Plan für KI-Rechenzentren im Weltraum ist noch teurer. Wie immer hatte Musk hochfliegende Pläne. KI-Rechner in Satelliten erhielten den Solar-Strom direkt von der Sonne und würden im kalten Weltraum ideal gekühlt. Aber da gab es noch diverse technische Hürden, um das alles aufzubauen. Das neue Gesamtunternehmen ist 1,25 (deutsche) Billionen US-Dollar wert (SpaceX 1.000 Milliarden US-Dollar und xAI 250 Milliarden $). Beides sind weitgehend seine Privatfirmen, mit denen er im Juni an die Börse will, um das Geld für seine visionären Weltraumpläne umzusetzen. Immerhin will er 1 Mio. Satelliten in das All schießen, um sie zu riesigen Rechenzentren zu verbinden. Alle Analytiker bezweifeln den Erfolg. Jedoch hat er bereits über 10.000 Starlink-Satelliten im All installiert, was auch alle bei Projektstart 2015 bezweifelten. Sie liefern seit Jahren kaum störbares Internet aus dem All für jeden - auch Privatpersonen - weltweit, mit Ende 2025 über 9 Millionen Nutzern. Manche Analysten erwarten auch, dass er danach Tesla mit der KI- und Weltraumfirma verbindet, was ökonomisch und technisch sinnvoll wäre. - Ob das alle so kommt, sei dahingestellt. Aber es zeigte, wie weit die Manager in der freien Welt dachten und planten, während die KI-Gegner in Deutschland jeden Bürger im öffentlich-rechtlichen Rundfunk davor warnten, überall angebotene kostenlose oder preiswerte KI-Apps zur persönlichen Entspannung zu verwenden, welche weltweit reges Interesse fanden. Teure Bücher darüber zu lesen und persönliche Berater/Betreuer für viel Geld dafür zu bezahlen oder noch aufwändigere Entschleunigungskurse im Kloster zu belegen, wäre viel sicherer.
In den USA erregte die neue Filmserie des Time-Magazines (Trailer) zur 250-jährigen Unabhängigkeit der USA Aufsehen, da hier offenbar massiv mit KI gearbeitet wurde (um Geld zu sparen und schneller produzieren zu können). Auch wenn die Gesichter der zum Leben erweckten Gründungsväter teilweise waxartig aussehen und nicht alles perfekt ist, so ist es dennoch beeindruckend, einmal die Original-Personen der damaligen Zeit zu sehen und keine ihnen nicht im Geringsten ähnlich sehenden Schauspieler. Hier der erste Teil der Serie, von der das Time Magazine weitere regelmäßig kostenlos auf YouTube publizieren will. Wenn seriöse Verlage wie das Time Magazine das machen, sollten die KI-Gegner in Deutschland ganz schnell aufwachen, und alle Filmproduzenten sollten sich nicht zu sicher fühlen.
Die Firma ByteDance, welche früher der Eigentümer von TikTok war, gab Seedance 2.0 heraus - eine neue GenKI-Video-Software, welche sofort hohe Wellen schlug, da sie längere Videos mit kontinuierlichen Charakteren erstellen konnte. Wie leicht das auch für Laien möglich ist, zeigte ein Anwender mit zwei Zeilen Texteingabe für folgenden Action Film, der Hollywood und viele Filmschaffende schockierte. Kurz darauf brach der gesamte Hass und Rechtsklagen der KI-Gegner auf der Firma ByteDance nieder.
Wer humoristisch aufbereitet erfahren will, wie weit zurückgefallen Deutschland bei der KI aufgrund der Grünen Hetze dagegen in der EU schon war, kann sich den folgenden KI-Podcast anhören. Das ist leider kein Fasnachts-Witz, und auch kein verfrühter Aprilscherz, sondern im freien Ausland die Realität / die Gegenwart. Dort gibt es in Anlehnung an das soziale Netze wie Facebook das neue Moltbook. Der Name 'Molt' steht für einen selbständigen KI-Agenten, also eine ohne Mensch handelnde Künstliche Intelligenz. Das ist somit ein soziales Netzwerk nur für KI-Agenten (KI-Software). Menschen sind dort nicht mehr erlaubt. KI-Agenten kommunizieren dort mit anderen KI-Agenten. Dort unterhalten sich KI-Bots unter anderem über Menschen (wie wir über unsere Haustiere) und Philosophie. Auf der Plattform rentahuman.ai (miete Dir einen Menschen) können derartige selbständige KI-Agenten Menschen anwerben und bezahlen diese auch für ihre Arbeiten. Bereits über 449.000 Menschen hatten sich dort als Arbeitssuchende für KI-Bots in den ersten Tagen angemeldet. Sie erhalten ihre Aufträge und Bezahlung von selbständig arbeitender KI. - Ich bleibe dabei: KI entwickelt sich exponentiell und wird die ehemalige Industrienation Deutschland bis zum Jahresende 2026 aufgrund der grünen Verbotspartei technologisch hinwegfegen. Denn die Grünen haben gerade eine neue Strategie umgesetzt: Sie verhindern nun jede KI-Firma auf lokaler Ebene, indem sie denen die behördlichen Genehmigungen durch Abstimmungen in den Gemeinderäten entziehen lassen, wie in Groß-Gerau, wo eine 2,5-Milliarden-Investition in die deutsche KI-Zukunft verboten wurde. Also zurück in die vorindustrielle Zeit.
Mitte Februar stellte Google sein in der freien Welt kostenloses und sofort verfügbares KI-Werkzeug Pomelli zur Erstellung hochwertiger Marketing-Fotos vor. Es erzeugt auch aus schlechtestens eigenen Bildern (auch vom Smartphone) hochwertige KI-Bilder für Produkte, die von den teuren der Berufsfotografen mit teuren Models im Studio nicht mehr zu unterscheiden sind. Das dürfte Produktfotografen weiter unter Druck setzen.
Während die Maschinen-Stürmer überall noch mit Hasskampagnen und massiven Drohungen sogar preisgekrönte KI-Filme aus Kinos verbannten, gaben Insider bereits offen zu, dass es in der größten Filmbranche in den USA - in Hollywood - schon ziemlich düster aussah, weil alle Studios und alle Produzenten bereits KI verwendeten, es aber versuchten geheim zu halten. Während sich die mächtigen Gewerkschaften der Schauspieler, Drehbuchautoren etc. (zumindest Medial) noch wacker mit Klagen gegen GenKI stemmten, hatten die Fotografen bereits verloren, nicht nur, weil sie bereits vor einem Jahr von KI überrannt wurden, sondern weil es nirgendwo eine mächtige Dachorganisation für die Fotografie oder die Fotografen gab.
Entgegen alle grüner Hasspropaganda gegen die KI platzte die angebliche KI-Blase auch im Februar nicht, sondern Nvidia, die größte KI- und sowieso wertvollste Firma der Welt publizierte nochmals größere und zwar von allen Analysten nicht vorhergesehene Umsätze sowie Gewinne für das zurückliegende Quartal. Ferner wurden nochmals steigende Umsätze und Gewinne für das kommende Quartal angekündigt. Zudem lagen die Investtiionasnkündigungen alleine der großen 4 KI-Firmen (Google, Amazon, Meta und Microsoft) bei weiteren 700 Milliarden Dollar für 2026. Ganz plötzlich musste dann sogar das deutsche Börsenfernsehen darüber berichten, dass nun KI nicht mehr aufzuhalten wäre und auch in Deutschland Millionen an Arbeitsplätzen in gesichert gedachten Bereichen entfallen werden. Kurzum sie mussten die von mir seit Jahren aus dem freien Ausland berichteten Fakten sogar im öffentlich rechtlichen Fernsehen - direkt vor der Tagesschau - betätigen. Die von den Grünen gesteuerten Unterorganisationen wetterten jedoch weiterhin gegen KI mit der seit einigen Monaten neu aufgebrachten Sonderpropaganda: Man müsse ja nicht alles mitmachen, was die ganze Welt macht. Korrekt. Der grüne Sonderweg in Deutschland und Europa wird dank zahlloser Gesetze und Vorschriften sowie von ihnen gesteuerten Ethikkommissionen zur KI-Behinderung aufrecht erhalten werden und dann auch noch verhindern, dass neue (KI-) Arbeitsplätze durch KI hier entstehen. Dennoch werden durch die Weltmärkte und unserer Exportabhängigkeit alle anderen Arbeitsplätze bei uns entfallen, weil Deutschland und Europa bereits seit spätestens 2025 mangels brauchbarer KI nicht mehr konkurrenzfähig waren. Im Februar wurden die neue Analystenzahlen (aus Bankkreisen) bekannt: -15.000 Arbeitsplätze jeden Monat in den Kernbereichen deutscher Industrien. Ohne Kriegsrüstung und Zwangssubventionierung unrentabler Ökoprojekte würde hier die Konjunktur bereits jetzt ganz abstürzen.
Dann legte sich die KI-Firma Anthropic mit dem US-Verteidigungsministerium an und erpresste es. Das Verteidigungsministerium drohte dagegen mit zwei alten nationalen Gesetzen, welche weitreichende Folgen haben. Da Anthropic den Einsatz seiner KI-Software im Militär beschränken wollte, wurde die Firma Ende Februar vom US-Präsidenten als Gefahr für die Lieferkette
eingestuft sowie allen Mitarbeitern des Staates die Benutzung untersagt. Dies hatte zur Folge, dass auch alle Firmen, welche mit Anthropic zusammenarbeiten, von jeder Zusammenarbeit mit dem Staat und dem Verteidigungsministerium ausgeschlossen werden. Das kann binnen Tagen jene KI-Firma zerstören. Denn praktisch hängen auch in den USA alle Firmen irgendwie an öffentlichen Aufträgen oder wollen diese zumindest erhalten. Stunden später schloss die Konkurrenzfirma OpenAI einen Vertrag mit dem Verteidigungsministerium ab. Das war ein schwerer Schlag und Schaden, den sich Anthropic, welche im Sommer mit einer IPO (Initial Public Offering) an die Börsen gehen wollte, selbst zugefügt hatte. Denn jene Kriegsgesetze und nationale Notstandsverordnungen wurden schon öfter und auch von mehreren Regierungen u.a. den Demokraten erst während der Corona-Pandemie eingesetzt. Man hätte deshalb damit rechnen müssen - vor allem, weil der Staat dies angekündigt hatte. Anthroppic hängt als 380 Mrd. Firma von seinen vielen Firmenkunden ab und kann sich somit zwar den Wegfall der Einnahmen von 200 Mio. US-Dollar aus dem Pentagon leisten, aber nicht den Wegfall fast aller eigenen Firmenkunden. - Insgesamt zeigte es, wie wichtig KI für Staaten geworden war. Ohne KI kann man u.a. keine Kriege mehr führen respektive gewinnen. Das von den Grünen dominierte Öko-Europa wird dies bald auch begreifen. - Hinzu kommt, dass jede Firma (auch Anthropic) gemäß weiteren Gesetzen sogar zur Zusammenarbeit und Offenlegung der KI gezwungen werden kann. - Angesichts des Schadens für alle Beteiligten wird man sich sicherlich einigen. Denn nochmals: Nach US-Recht kann Anthropic zur Zusammenarbeit per schon lange bestehenden Gesetzen (Defense Production Act - DPA) jederzeit gezungen werden.
Auch der künstlich aufgebauschte Skandal um Gucci, welche KI verwendete, änderte nichts mehr daran, dass es sich weltweit durchsetzte.
Die CIPA publizierte die Zahlen zum Monat Januar sowie die Grafik der Verschiffungen. - Je nach Browser-Einstellungen lädt es diese Dateien sofort auf Ihren PC in den voreingestellten Download-Ordner herunter, statt sie im Browser anzuzeigen.
Die Januar-Zahlen waren trotz der schwierigen Wirtschaftslage extrem hoch.
Die Gesamtzahlen der Produktion veränderten sich um: +19,9% im Vergleich zum Januar 2025 auf 651.242 Stück.
Die Produktion der Kameras mit fest eingebautem Objektiv (früher Kompakt- und Bridge-Kameras) veränderte sich um: +25,8% im Vergleich zum Januar 2025. Das werte ich als negativen Schritt in die falsche Richtung. Auch eine monatliche Produktion von fast 163.000 dieser technisch den Smartphones unterlegenen Modelle halte ich für deutlich zu hoch.
Die Produktion der DSRL-Kameras veränderte sich um: -35,7% im Vergleich zum Januar 2025, auf knapp über 35.000 Stück.
Die Produktion spiegelloser Kameras veränderte sich um: +26,2% im Vergleich zum Januar 2025. Das war mit über 453.000 Stück das höchste jemals registrierte Januar-Ergebnis für spiegellose Kameras.
Die erstmals in Monatsberichte aufgelisteten Systemkameras (mit und ohne Spiegel) für
Vollformat und größer betrugen: 171.274 Stück. Das waren +3,5% zum Januar 2025.
APS-C und kleiner waren es: 317.218 Stück. Das waren +27,8% zum Januar 2025.
Das Verhältnis der produzierten APS-C- zu Vollformat-Kameras betrug: 1,85. D.h. es wurden fast doppelt so viele APS- und kleinere System-Kameras mit und ohne Spiegel wie solche mit Sensoren der Vollformatklasse und größer hergestellt. Dies war seit Jahren meine nun belegte Vermutung: Die Hersteller wandten sich zunehmend den 'billigeren' APS-Modellen zu, mit sogar anhaltendem deutlichem Wachstum. Jedoch sind dort die Gewinnmargen eher gering. D.h. die steigenden produzierten (und auch verschifften) Stückzahlen der (vor allem spiegellosen) Systemkameras täuschen über das ökonomische Wachstum: Mit den vielen kleineren Kameras erzielt man weniger Gewinn, wie man zuletzt 2025 bei Nikons miserablen Quartalszahlen sah.
Die Gesamtzahlen der weltweiten Verschiffung veränderten sich um: +15,6% im Vergleich zum Januar 2025 auf nun 622.390 Stück.
Die Gesamtzahlen der Verschiffung nach Europa veränderten sich um: +20,0% im Vergleich zum Januar 2025 auf über 143.000 Stück.
Die immerhin +4,6% höheren Produktionszahlen im Vergleich zur Verschiffung im Januar 2026 waren hoch: Offenbar wurde die Überproduktion in die eigenen Lager gesteckt.
Im Januar nehmen die Produktionszahlen zum Januar meist deutlich (+6,9% im langjährigen Mittel) ab. Wir hatten im Januar 2026 eine deutlich höhere Abnahme um -20,5% zum Vormonat Dezember (2025) zu verzeichnen. Das lag außerhalb des erwartbaren Rahmens.
Fazit: Das war ein fulminanter aber im Detail unausgewogener Start in das Jahr 2026. Nach Europa wurde +20,0% verschifft, nach China wurden sogar +20,9% verschifft, aber in die USA -11,5% im Vergleich zum Januar 2025. Vor allem beruhte der Zuwachs auf den Edel-Kameras (+25,8%) und vielen APS-C-Modellen (+27,8%).
Der erste Tag des Krieges am 28.02. befindet sich oben.
Da dieser neue Krieg aufgrund des Ölhandels im Persischen Golf die Weltwirtschaft dominieren wird, muss darüber berichtet werden, denn Japans Wirtschaft hängt direkt von jenem Öl ab, was die dortige Regierung auch sofort betonte. Und jeder Europäer wird das bereits in den kommenden Tagen an jeder Tankstelle spüren. Das hat somit auch Einfluss auf die Kauflaune sowie das frei verfügbare Nettoeinkommen für Foto- und Video-Ausrüstung.
Bereits am ersten Kriegstag kamen in deutschen Medien Gerüchte (von angeblich wissenden Analytikern) auf, dass beide Seite überhaupt nicht ernsthaft Krieg führen würden, da es nur wenige Bilder von Zerstörungen gäbe. Das ist jedoch ein typisch medialer Trugschluss:
Die Aufgabe der US-Militärs ist es, jegliche feindliche militärische Infrastruktur zu zerstören, nicht weil der US-Präsident dies wünscht, sondern weil es zwingend erforderlich ist zum Eigenschutz. Denn die Amerikaner sind extrem sicherheitsbewusst und risikoscheu. Sie greifen nur mit gesicherter Überlegenheit und bei garantierten Gewinnchancen an. Jeder Verlust an eigenem Personal ist nicht nur teuer, weil die Ausbildung jedes Spezialisten ein Vermögen kostet und vor allem Jahre benötigt. Jeder Offizier weiß, wie schnell sich in einer Demokratie die Medienmeinung ändert, sobald die ersten Leichen in Plastiksäcken zurückgeflogen werden. Deshalb ist sehr wohl bekannt, dass derartige Großangriffe mit einer dreistelligen Anzahl von Marschflugkörpern (meist Tomahawk) auf alle iranischen Abwehrstellungen (vor allem Luftabwehrraketen, Radaranlagen, Kasernen, Häfen) sowie einem elektronischen Störeinsatz aller Elektronik eingeleitet werden. Dann folgen Drohnen, welche über Satelliten manuell gesteuert werden, und autonome KI-Drohnen. Kurz darauf folgen massive Angriffe der Luftstreitkräfte auf alle militärischen Anlagen sowie die kritische Infrastruktur und in diesem Fall auch die wichtigsten militärischen sowie politischen Führer. Am Montag bestätigte das Pentagon (US Central Command - CENTCOM) alle Details. Erst in den folgenden Angriffswellen (laut Pressemitteilungen sollen es am ersten Tag 3 gewesen sein) kümmert man sich um die restlichen militärischen Ziele. - Laut israelischen Aussagen waren die Angriffe des ersten Tages umfangreicher und zerstörerischer als alle Angriffe auf den Iran im 12-Tagekrieg 2025 zusammen.
Dass die Iraner nur wenig Propagandamaterial publizierten, lag somit daran, dass die Israelis und Amerikaner ihre militärischen Ziel erreichten. Denn zerstörte eigene Flugzeuge, Schiffe, Panzer, Raketenstellungen, verbrannte Kasernen und eigene tote Soldaten werden vom Iran nie gezeigt. Das kennen wir seit Jahrzehnten aus den gefälschten palästinensischen Fotos (zuletzt der Hamas), sowie den Propagandabildern aus der Ukraine, weil sich zerstörte Kindergärten, Schulen und beschädigte Krankenhäuser bei den linken, antisemitischen, grünen und proarabischen westlichen Medien vor allem in Europa besser verkaufen lassen. Da es wenige Bilder von durch Irrläufer erzeugte Schäden gab, zeigte erneut - aber indirekt - wie erfolgreich der Angriff war.
Dass der Iran in den ersten 24 Stunden in 6 Wellen nur relativ (zum Juni 2025) gesehen wenige Raketen auf Israel abschießen konnte, wovon man die meisten ballistischen Raketen abfing, belegte nicht die angebliche politische Rücksicht des Irans, sondern, dass die meisten Anlagen sowie Raketenbestände im Iran in den ersten Angriffswellen zerstört wurden. Die meisten eher kleinen Schäden in den vom Iran angegriffenen Ländern entstanden im Übrigen durch die in der Luft abgefangenen Sprengsätze und daraufhin abstürzenden Raketentrümmer - ein leidiges Problem in dicht besiedelten Regionen.
Auch beginnende Terroranschläge, wie den auf die US-Botschaft in Karachi (Pakistan) und den Ansturm in Bagdad auf die dortige Botschaft sowie Kamikaze-Drohnen mit kurzer Reichweite auf direkt benachbarte Staaten am Sonntag, zeigten an, dass der Iran militärisch nicht mehr viel Hochwertiges aufzubieten hatte. Vor allem war von der früher so gerühmten Achse des Widerstands
, welche der Iran im Nahen Osten mit viel Geld und noch mehr Waffen aufgebaut hatte, nicht viel zu sehen: Weder die Hisbollah im Libanon noch die Huthis im Jemen hatten ihren verbalen Drohungen vom Samstag wirkliche Angriffe folgen lassen. Und von der Hamas im Gazastreifen gab es auch nur die üblichen täglichen Terroranschläge, welche die israelische Armee inzwischen routinemäßig abwehrte.
Der vom Iran bestätigte Tod des 36 Jahre lang herrschenden brutalsten Terrorherrschers der Welt - Ayatollah Ali Khamenei - garantierte noch keinen Frieden, schwächte jedoch die politische Herrschaft der Mullahs im Iran erheblich. Daneben wurden Aziz Nasirzadeh (Verteidigungsminister), Ali Shamkhani (Kopf des Iranischen Sicherheitsrates), Mohammad Pakpour (Kommandeur der Revolutionsgarden - Islamic Revolutionary Guard Corps - IRGC), sowie weitere hochrangige Mitglieder der Geheimdienste und des Militärs sowie Sicherheitsberater getötet. Israel meldete bald darauf den Tod weiterer 40 hochrangiger iranischer Kommandeure. - Das waren alles hochrangige Mafia-Mitglieder der Revolutionsgarden, skrupellose Mörder und Terroristen. Nun war allen klar, dass die USA Massenmörder auch persönlich zur Rechenschaft ziehen würden. Erste Demonstranten im Iran wagten sogar, den Tod ihres Diktators auf den Straßen zu feiern. Aber eine Handvoll Kriminelle kann jener Terrorstaat leicht ersetzen und bewies dies auch schon nach dem 12-Tagekrieg 2025. Denn gleichzeitig trauerten auch Millionen fanatische Terroranhänger im Iran um ihren Führer. Somit sollte klar sein, dass sich ein derartiges Terrorregime nicht ohne massive Unterstützung der eigenen Bevölkerung 47 Jahre lang halten kann, obwohl es auch wirtschaftlich durch seine mafiöse Kleptokratie das Land ausplünderte und völlig versagt hatte. Ferner gingen zwei komplette Generationen durch religiöse Schulen, Universitäten und tägliche Medien, welche sie propagandistisch konditionierten. Die meisten kennen weder Demokratie noch Freiheit und glauben ihren eigenen religiösen Propagandasendern. Da sollte jeder Betrachter realistisch bleiben. Denn die meisten wohlhabenden Jubler befinden sich im sicheren Europa und den noch weiter entfernten USA und werden nie nach 'Persien' zurückkehren, weil sie dort niemand haben will und es das alte Persien nicht mehr gibt. Die US-Militärmaschinerie ist hochqualifiziert im Ausschalten feindlicher Waffensysteme sowie Mörder und Terroristen, aber ohne Strategie für die Zeit danach war die politische Führung aller Parteien in den USA (wie auch in Europa) bisher eher schwach im Aufbau neuer politischer Strukturen, die auch länger Bestand hätten (siehe besonders Afghanistan). Denn auch im Iran haben hunderttausende oder eventuell sogar Millionen meist inkompetenter Systemanhänger Blut an ihren Händen (nicht nur die ca. 125.000 bis 190.000 brutalen Revolutionsgarden), sondern auch die 600.000 aktiven Basij-Milizen mit ihren 25 Mio. in der Reserve sowie die über 260.000 offiziellen Polizisten bestehen überwiegend aus regimetreuen Mördern, Folterern sowie anderen Kriminellen. Alle fürchten also um ihre persönliche Zukunft und ihre lukrativen Posten. Zudem leben viele Millionen Iraner noch immer in Armut und sind deshalb auf die Lebensmittelhilfen der Mullahs angewiesen.
Das Beste, was optimistische Analysten erwarten / erhoffen, ist eine kurzfristig etwas weniger brutale Diktatur, welche erneut die Welt anlügt, dass der Iran nun angeblich etwas friedlicher wäre / würde, bis man erneut aufgerüstet hat für den nächsten Krieg gegen die 'Ungläubigen'.
Bei der Dringlichkeitssitzung des UNO-Sicherheitsrates in der Nacht, welche vom Iran und vor allem seinen Dauerverbündeten Frankreich im Einklang mit Russland, China und dem linken Kolumbien beantragt und vom Araberfreund sowie Israelfeind António Guterres (UN-Generalsekretär) sofort einberufen wurde, erlitt der Iran eine Niederlage, weil u.a. zahlreiche vom Iran angegriffene arabische Länder sich gegen den Iran wandten, welche bisher neutral waren oder ihn sogar unterstützten. Dies hielt die linke und grüne Presse in Europa nicht davon ab, gegen Israel und vor allem den US-Präsidenten zu hetzen, da Israel kein Selbstverteidigungsrecht hätte (in den Augen der meisten Juden ist das reiner Antisemitismus) und die USA sowieso nicht. Der Tenor der meisten europäischen Medien war: Man hätte mit dem Iran weiter verhandeln müssen, weil dies ja angeblich die letzten 50 Jahre so erfolgreich war. - Das waren exakt dieselben Medien, welche jede Verhandlung zum Frieden im Ukrainekrieg seit vier Jahren erfolgreich torpedierten, weil Verhandlungen angeblich sinnlos wären. - Als der Iran am Sonntag-Morgen auch noch den vermittelnden und dem Iran sehr verbundenen Oman im Handelshafen von Duqm mit Drohnen Angriff und kurz darauf einen Tanker vor der Küste des Oman beschoss, wurde klar, dass man keine Verhandlungen mehr wollte. Offenbar hatte sich die neue iranische Führung entschieden, auch auf wichtige (letzte) Freunde zu verzichten. - Dann wurden auch Details von den gescheiterten Verhandlungen bekannt, in denen die Iraner sich komplett verweigerten, überhaupt über ihr Raketenprogramm zu sprechen. Man war nur bereit, über (die oben bereits berichtete) minimale Zugeständnisse bei der Lagerung von bereits angereichertem und auch zukünftig vom Iran kontinuierlich weiter angereicherten Uran zu verhandeln. Dagegen bauten die linken Medien in Europa hemmungslos Verschwörungstheorien auf, gegen die sie sich sonst angeblich immer wenden: Sie behaupteten allen Ernstes, dass der Westen nie mit dem Iran verhandeln wollte, sondern nur eine bedingungslose Kapitulation Irans forderte: a complete Iranian capitulation, surrendering not only the country's nuclear programme but its missile production too.
was nachweislich falsch ist, weil die USA dem Iran sogar anbot, das Land für mindestens 10 Jahre (nach anderen Quellen: unbegrenzt) mit für Atomreaktoren verwendbaren Uran zu beliefern. Aber jene Araberfreunde in Europa scherten sich sowieso noch nie um die Wahrheit, wenn sie ihren Freunden im Nahen Osten zu Hilfe eilten und gegen das verhasste Israel und Amerika kämpften.
Auffällig war auch, dass sich die großen Unterstützer des Iran zurückhielten: Der 'Waffenbruder' Russland beließ es bei verbalen Protesten. Das von iranischem Öl stark abhängige China protestierte verbal und telefonierte mit Russland. Das ebenfalls stark vom iranischen Öl abhängige Indien beließ es bei vagen allgemeinen Aufforderungen zur Deeskalation. Und der älteste Freund der Ayatollahs, Frankreich, das jene in den 1970er Jahren an die Macht gebracht hatte, wurde nach ersten Aufschreien am Samstag bereits am Sonntag verhalten. Faktisch wollte niemand dem Iran helfen oder gar beistehen. Denn die militärische Lage war eindeutig und der Ausgang bereits nach knapp einem Tag entschieden.
Dass der 99 Jahre alte iranische Groß-Ayatollah Makarem Shirazi dann am Sonntag-Mittag die gesamte arabische Welt zum Djihad (Heiligen Krieg) gegen den Westen - also weltweiten Terror - aufrief und sein Amtskollege Ayatollah Nouri Hamedani zur weltweiten Blutrache an den Ungläubigen aufforderte, machte die Lage für die befreundeten Staaten noch schwieriger. Niemand wollte für die nun anstehenden weltweiten Terrorakte verantwortlich gemacht werden, die bei jenen arabischen Fanatikern sich immer gegen alle und somit auch jene Freunde richteten. Vor allem hatten Russland und China im Inland eigene islamistische Terroristen, welche man seit langem bekämpfte und wünschten deshalb keinen weiteren innenpolitischen Ärger. Das Eintreten für Terroristen hätte zudem weltweite und schwerste Handelssanktionen gegen die 'Terror-Unterstützer' zur Folge. Selbst für bekannte radikal-islamistische Staaten wie Pakistan und Bangladesch wurde es bereits am Sonntag unangenehm, da deren Staatsbürger in den vom Iran angegriffenen Golfstaaten unter den zahlreichen Toten und Verletzten waren, weil sie dort als Gastarbeiter tätig waren. Kurzum: Der Iran verlor am Sonntag mit jedem weiteren Angriff Sympathien selbst unter islamischen Staaten. Ferner bedrohte die durch die iranischen Revolutionsgarden ausgerufene Sperrung der Straße von Hormus mit Angriffen auf mehrere dort fahrende Schiffe die Wirtschaft vieler davon abhängiger Staaten, sodass die Stimmung gegen den Iran bald kippen würde, spätestens bei Treibstoffknappheit an der Zapfsäule für die Bürger. Jedoch werden höhere Ölpreise zu höheren Transportkosten für alle Waren führen und die gesamte Weltwirtschaft schwächen, also indirekt wieder die Endverbraucher über die Inflation treffen. Auch die weltweit insgesamt hunderttausenden gestrandeten Fluggäste, welche nicht mehr über die wichtigen Flughafendrehkreuze in Dubai, Katar, Kuweit etc. am Persischen Golf fliegen konnten (meist Araber oder Bürger islamischer Staaten), gaben dem Iran die Schuld dafür. Und die zigtausenden Touristen auf den gesperrten Flugplätzen in der Golfregion kamen überhaupt nicht weg - befanden sich somit in einer Art Luxus-Gefängnis mit Sicht auf die angreifenden iranischen Drohnen.
Am Sonntagmittag wurde im Iran ein Führerrat gebildet bestehend aus drei Personen: Ayatollah Alireza Arafi (67), dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian und Gholam-Hossein Mohseni-Eje'i, dem Vorsitzenden der Justizbehörde / Oberster Richter. Das sind alles altgediente Mafiosi und enge Vertraute des Vorgängerdiktators Khamenei, welche die Rückendeckung der Revolutionsgarden genießen. Sie regieren, bis die 88-köpfige Versammlung der Experten (Mullahs) den Nachfolger wählen. - Jedoch stellt man sich das im Westen zu einfach vor, denn die Kommunikation im Iran ist schwierig. Die Israelis warten nur darauf, dass jemand sein Smartphone einschaltet, um einen anderen anzurufen, um beide zu lokalisieren und auszuschalten. Deshalb ließen sich auch alle drei Pseudo-Herrscher nicht sehen. Eine große Zusammenkunft der ca. 100 wichtigsten Herrscher des Iran würden die USA und Israel sofort zum Angriff nutzen. Die dortigen Diktatoren werden bald erkennen, wie hoffnungslos unterlegen sie technologisch sind. Man darf deshalb gespannt sein, ob wirklich nach nur 1-2 Tagen der neue Diktator gewählt ist. Und gegen Abend meldete Trump, dass die iranische Übergangsregierung (unklar wer genau) nun zu Verhandlungen bereit sei, denen er zugestimmt habe. In der Nacht zum Montag widersprachen jedoch ranghohe iranische Kräfte (u.a. der Sicherheitschef Ali Larijani) den Gesprächen. Letzteres deutete auf ein Auseinanderbrechen der iranischen Führung hin.
Als die Fanatiker der Hisbollah am Sonntag doch noch einige wenige Raketen aus dem Libanon auf Israel abschossen, reagierte Israel mit den angekündigten verheerenden Luftangriffen auf den Libanon und gegen die Reste der Terrororganisation. Wieder einmal hatten alle die Entschiedenheit und die Schlagkraft der Israelis sowie der bei den Angriffen unterstützenden USA unterschätzt. Dasselbe galt für die Iran-Anhänger im Irak, welche massiv durch die USA und Israel aus der Luft angegriffen wurden als Vergeltung für Angriffe auf den US-Stützpunkt in Erbil. Als dann am Montag die libanesische Regierung sich scharf gegen die politische Hisbollah-Partei im eigenen Parlament und die Hisbollah-Terrororganisation wandte sowie die eigene Arme gegen sie einsetzen wollte, hatte Iran auch hier verloren. Denn Israel wird nun mit den neu einberufenen Reservisten im Libanon einmarschieren, um die Hisbollah endgültig auszuschalten. - Auch, wenn alle linken und grünen Araber- und Terroristenfreunde in Europa den USA und Israel weiterhin vorwarfen, sie hätten angeblich keine Strategie, so ist dies unzutreffend: Sie wollen nun nach vielen Jahrzehnten der sinnlosen Verhandlungen den islamischen Terror im Nahen Osten komplett ausschalten. Deshalb sollten sich auch die Huthis, die Hamas und jeder deren Unterstützer vorsehen. Denn auch unter dem Demokraten Obama gingen die USA hart gegen den Terrorismus vor. Ferner war und ist die US-Strategie über alle Parteien und Präsidenten seit Barak Obama hinweg die Eindämmung Chinas, was zuletzt mit dem chinesischen Verbündeten und Öllieferland Venezuela und nun mit dem verbündeten Öllieferland Iran geschah. China entwickelt sich zum größten Verlierer.
Lagebesprechung: Am dritten Tag (genauer nach 48 Stunden) sah die militärische Lage für den Iran bereits verheerend aus. Die Reste der iranischen Luftabwehr und Luftwaffe wurden in den ersten Stunden zerstört. Die USA und Israel besaßen somit die absolute Lufthoheit. Die USA scheinen seit Beginn der Operation auch die iranische Marine systematisch anzugreifen und deren Schiffe zu versenken. Teile der politischen und vor allem militärischen Führung wurden ausgeschaltet. Jeder Nachfolger auf wichtige Posten sowie seine Familie (was in der arabischen Welt die größte Wirkung zeigt) werden sofort angegriffen. Die Kommunikation und Befehlsketten sind gestört oder sogar komplett unterbrochen. Jede Kommunikation im Iran wird von den Geheimdiensten mittels Satelliten abgehört und durch KI in Echtzeit ausgewertet. Aufgrund der US-Elektronik-Kriegführung (Jamming, Cyberwarfare) gab es kaum mehr ein Internet und der Iran konnte seine früher so gefürchteten Internet-Angriffe auf die Welt nicht mehr durchführen. Wer dort noch seinen PC anschaltet und ins Internet geht, wird geortet und angegriffen. Zudem hatten die massiven Angriffe des Irans auf rein zivile Ziele wie Hotels, Privatwohnungen, Flugplätze und Ölschiffe seine eigentlich befreundeten und untereinander früher verfeindeten arabischen Nachbarn schon am Sonntag zur Selbstverteidigung
zusammenrücken lassen und bereits am dritten Tag (Montag, den 02.03.) drohten sie auf Seiten der USA und Israels in den Krieg gegen den Iran einzugreifen. Ferner beschlossen sie in der OPEC (gegen den Iran) bereits am Sonntag, die Ölförderung um 10% zu erhöhen, um die Preissteigerungen beim Öl in Grenzen zu halten und konterkarierten damit die Erpressungsversuche des Iran, der auf hohe Öl-Preise hoffte, um die USA in die Knie zu zwingen. Da zudem die EU ankündigte gegen Terroristen im Roten Meer (Huthis) und ggf. auch gegen Terrorakte des Iran in der Straße von Hormus sowie im Persischen Golf vorzugehen (aber alles ziemlich vage und wie immer mit Einschränkungen), drohte auch die bisher als sicher geltende pauschale Unterstützung aus Europa zu entfallen. Die vom Iran aufgebaute sogenannte Terror-Achse des Widerstands versagte und Russland sowie China (trotz seiner angeblich 13,5% Lieferbezüge an Rohöl aus dem Iran 2025) wagten keine Eskalation. Als dann Iran nach Raketenangriffen auch noch mit einer Kamikaze-Drohne die britische Basis auf Zypern angriff, verlegten die Briten Kampfjets dorthin und drohten damit faktisch, in den Krieg gegen den Iran einzutreten, obwohl sie sich noch wenige Stunden zuvor als neutral ausgaben. Bei einem weiteren Angriff des Iran auf Zypern könnte die gesamte NATO gemäß Artikel 5 sogar zum militärischen Beistand verpflichtet sein. Jede vernünftige Regierung hätte kapituliert. Aber fanatische Islamisten und Kriminelle geben nie auf, weil deren Bevölkerung den Preis bezahlt. Deshalb verweigerte der Iran am Montag auch jede Verhandlungen und startete eine weitere heftige Angriffswelle auf alle Nachbarstaaten.
Nach mehreren Raketen- und Drohnenangriffen Irans auf die britische Militärbasis auf Zypern erlaubte der britische Premierminister den USA, britische Stützpunkte zum Angriff auf Iran zu nutzen. Bisher hatte sich der Iran mit allen seinen Militärschlägen zur Erpressung des Auslandes komplett verrechnet: Alle angegriffenen Länder reagierte exakt umgekehrt und ließen sich nicht mehr vom Iran erpressen sowie verwandelten sich von neutralen Beobachtern und Vermittlern zu Gegnern der Ayatollahs. Jene Kriminellen in Teheran, welche die ganze Welt fast 50 Jahre ständig und systematisch erpressten, glaubten weiterhin an ihr altes Erfolgsrezept. Aber die Zeiten hatten sich geändert. Mit ihren Angriffen auf alle hatten sie den Bogen überspannt.
Gegen Mittag gab das Pentagon den ersten Lagebericht bei einer öffentlichen Sitzung auch gegenüber der Presse. Der Vier-Sterne-General (Joint Chiefs chairman - ein schwieriger politisch-militärischer Vermittler-Posten zwischen der Militärführung und vor allem dem Präsidenten sowie dem Verteidigungsminister) Dan Caine, welcher die Gesamtplanung zu verantworten hatte, gab wie immer sachlich alle Fakten an und wies darauf hin, dass dies keine kurze Militäroperation sei, sondern schwierige und mutige Entscheidungen erfordere. Dann stellte der Verteidigungsminister Hegseth die Ziele dar: Diese Operation ist eine klare, vernichtende, entscheidende Mission: Die Raketenbedrohung zerstören, die Marine zerstören, keine Atomwaffen.
General Caine wies darauf hin, dass man die absolute Lufthoheit über der Region besitzt, und dass der Iran nach Ausschaltung aller aktiven wie passiven Elektronik dort ohne die Fähigkeit, zu sehen, zu koordinieren oder effektiv zu reagieren
sei. Zudem würden weitere US-Streitkräfte und vor allem neue Munition an den Golf verlegt.
Gleichzeitig schwor der fanatische iranische Sicherheitschef seine Nation mit absurden Hinweisen auf die 6.000-jährige Zivilisationsgeschichte des Ayatollah-Regimes seine Bevölkerung auf einen langen Krieg ein. Denn der Iran hätte in den letzten 300 Jahren keinen Krieg begonnen. Allerdings wurde das frühere 'Persien' erst am 21. März 1935 in 'Iran' umbenannt - und zwar auf den Wunsch des Reza Shah Pahlavi an den Völkerbund. Sämtliche Kriegspropaganda der seit 47 Jahren herrschenden Ayatollahs der Vortage hatte nicht funktioniert. Deshalb sah man sich nun zum bisher verhassten Rückgriff auf die frühe persische Geschichte gezwungen, welche die Ayatollahs und deren kriminellen Revolutionsgarden immer verachtet hatten und 1978 durch ihre neue klerikale Herrschaft und Mafia-Kleptokratie ersetzten. Man darf gespannt sein, wie lange die Munition im Iran (ohne jede russische oder chinesische Hilfe) reicht. Denn die in einigen Landesteilen offenbar ausgebrochenen Unruhen werden von Geheimagenten der Israelis und der VoA (dem nun satellitengestützten Radiosender Voice of America in der Landessprache Farsi) unterstützt.
Gleichzeitig begannen die Kongressmitglieder in den USA zu tagen und lieferten sich heftige Wortgefechte - auch vor der sowie für die Presse.
In seiner Rede am Nachmittag stellte der US-Präsident klar, dass man von Anfang an von 4-5 Wochen Krieg gegen den Iran ausging und ihn ggf. auch länger führen werde. In späteren Interviews legte er nach, dass die schwersten Angriffe auf das Mullah-Regime und deren Revolutionsgarden erst noch folgen werden. Als weiteres Kriegsziel führte er an, dass man dafür sorgen wolle, dass der Iran zukünftig keinen Terror mehr finanzieren darf.
Lagebesprechung: Am vierten Tag (Dienstag, den 03.03.) war der US-Bevölkerung klar, dass es keinen kurzer Schlag wie gegen den Diktator Maduro in Venezuela gab, sondern gegen den Iran Wochen dauern würde. Es kam darauf an, was die Meinung dazu war: Sind 4-5 Wochen Kampfhandlungen zur Zerschlagung des größten Terrornetzwerkes der Welt kurz und somit vertretbar oder bereits ein langer Krieg? Erstaunlich war, dass die im Weißen Haus am Vortag anwesende Presse dem Militär für seinen Einsatz gegen die Terroristen applaudierte. Denn die Befragungen über das Wochenende fielen extrem unterschiedlich aus, je nachdem welche Organisation sie durchführte. Die Mehrheit der US-Bevölkerung (beider Parteien) wollte definitiv keinen Endloskrieg. Aber die Mehrheit hatte auch die endlosen Demütigungen durch das iranische Terrorregime nicht vergessen. Dementsprechend werden sich auch die Politiker verhalten: Selbstredend werden fast alle Demokraten geschlossen den Präsidenten für seine erneute Überschreitung seiner Amtsbefugnisse heftig attackieren. Ob sie jedoch dem eigenen Militär und den dort kämpfenden Soldaten in den Rücken fallen, war unklar. Derartige Narrative der unpatriotischen Dolchstöße könnten in den USA jedem Politiker seine Wiederwahl kosten. Dies galt umso mehr, als der iranische Außenminister Abbas Araghchi am Montag in der Nacht zu Dienstag die US-Bevölkerung zum Umsturz in den USA aufrief. So wurde jeder Angriff auf den Präsidenten zur Kollaboration mit dem Terrorstaat und damit Hochverrat (high treason, conspiracy), worauf die Todesstrafe steht. - Die Ayatollahs begingen systematisch gravierende Fehler. Hinzu kam, dass sich an den groß angekündigten Massenprotesten in den USA gegen den Krieg nur ein paar tausend Protestierende beteiligt hatten - ein Bruchteil jener kürzlichen Teilnehmerzahlen gegen das Verhalten der US-Einwanderungsbehörde ICE. Allerdings glaubte in den USA auch kaum jemand dem israelischen Premierminister, dass nach der Zerschlagung des größten arabischen Terrornetzwerkes plötzlich Frieden und Demokratie im Nahen Osten 'ausbrechen' werde. Jedoch sahen viele Beobachter zumindest die reelle Chance, dass ohne Finanzierung und Bewaffnung durch einen großen Terrorstaat wie dem Iran jene in der islamischen Welt immer vorhandenen Fanatiker kaum mehr handlungsfähig wären.
Während sich erwartungsgemäß die linke, grüne, israelfeindliche und antisemitische Presse in Europa sowie deren Propagandisten in den öffentlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten wortgewandt mit dem Argument des von den Ayatollahs immer missachteten Völkerrechts auf die Seite der Iraner schlugen und deren Propaganda (oft ungeprüfte Bilder und Behauptungen) publizierte sowie mit wildesten Falschaussagen der Ayatollahs, wie der, dass die USA vorsätzlich zivile Atomreaktoren des Iran angegriffen hätte und dadurch laut physikalisch unhaltbarer Aussage der rückgratlosen UNO-Atombehörde IAEA eventuell alle Städte im Nahen Osten evakuiert werden müssten, reine Panik verbreiteten, war die Lage in den USA anders. Dort konzentrierte sich alles auf den Kampfeinsatz sowie die überschrittenen Befugnisse des Präsidenten und in Folge der politischen Beratungen des Kongresses.
Militärisch hatten faktisch alle angegriffenen Golfstaaten die Waffen gegen den Iran ergriffen. Sie kämpften nun zumindest im Abwehrkampf gegen ihn und erlaubten hinter den Kulissen den USA deren Kampf gegen den Terrorstaat, weil sie dringend auf die Belieferung mit weiteren US-Abwehrraketen angewiesen waren und die Stimmung in der eigenen Bevölkerung komplett gegen den Aggressor Iran gekippt war. Nur der engste Freund Oman stand noch auf der Seite des Irans und hoffte neutral bleiben zu können. Die NATO hatte sich zwar verbal am Montag eindeutig gegen den Krieg positioniert, erlaubte aber ebenfalls allen Einzelstaaten individuelle Einzelmaßnahmen einzuleiten - das typische Verhalten der Europäer. Denn die linke und proarabische Regierung in Spanien verweigerte den USA jede Unterstützung und verbot die Benutzung der US-Basen in Spanien. Obwohl Grüne und Linke gegen den Bundeskanzler hetzten, schien er bereit, diesmal Israel zu unterstützten. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie lange diese Hilfe anhält. Hingegen zeigten die aufaddierten Zahlen der in der Luft abgefangenen Raketen und Drohnen, dass Iran bereits eine vierstellige Zahl verloren hatte. Hinzu kamen die zerstörten Waffen auf iranischem Boden, sodass man von nur noch einem eingeschränkten Restarsenal ausgehen konnte. Jedoch hatte auch der Joint Chiefs chairman General Caine darauf hingewiesen, dass die USA nicht ausreichend Munition für einen längeren Krieg im Nahen Osten direkt vor Ort hätten und dies folglich nun aus anderen Regionen (u.a. Europa) verlagern / abziehen werden. Am Dienstag-Nachmittag wurde bekannt, dass neben den weitgehend aufgebrauchten Tomahawk-Cruise-Missiles vor allem die teuren schiffgestützten SM-3-Abfangraketen gegen die iranischen ballistische Raketen fast verbraucht wären. Deshalb liefen massive Angriffswellen auf die iranischen Raketenproduktion und Drohnenbestände an. Zudem hatten die Israelis schwere Angriffe auf eine illegale Uran-Anreicherungs-Anlage in Natanz geflogen, welche derart heftige Schäden anrichteten, dass selbst die IAEA (UNO-Atomenergiebehörde) sie auf Fotos bemerkte. Aber es trat keine Radioaktivität aus.
Wie hier prognostiziert marschierte Israel am Dienstag in den Libanon ein und zerstörte in schneller Folge Stellungen der iranischen Hisbollah-Terrororganisation. Die militärische Führung sprach jedoch von einem zeitlich begrenzten Einsatz und keiner Dauerbesetzung. Offenbar ging man noch immer davon aus, dass die libanesische Regierung endlich ihre jahrelangen Versprechen zur Bekämpfung der Hisbollah wahrmachte.
Politisch ging der Streit weiter um die Rechtfertigungsgründe des Angriffes. Neu kam hinzu, dass Israel auch alleine angegriffen hätte und dadurch US-Einheiten im Golf von Persien (ca. 30-40.000) durch sofortige Vergeltungsschläge des Iran gefährdet würden. Man hat also zum Schutz der eigenen Truppen teilgenommen. Jedoch wird in dieser Diskussion immer vergessen, dass Israel schon mehrfach in seiner Geschichte (auch gegen US-Präsidenten der Demokraten) gedroht hat, zur Durchsetzung seiner Kriegsziele gegen seine Terror-Gegner auch seine Atomwaffen einzusetzen. Dies wollten die USA jedoch seit Jahrzehnten (mindestens seit dem Sechstagekrieg 1967, als die israelischen Kampflugzeuge mit den bestückten Atomwaffen schon startbereit auf den Flugbahnen standen) auf jeden Fall verhindern. Wer die militärisch fast aussichtlose geografische Lage Israels nicht versteht, soll bitte einmal eine Landkarte verwenden, um nachzumessen wie klein und vor allem schmal das Land ist und wie schnell folglich fanatische Terroristen, welche nur wenige Kilometer von den israelischen Großstädten ihre Raketenstellungen, Drohnenstartplätze und Artillerie installiert haben, es überrennen können.
Während die israelische Bevölkerung weitgehend hinter ihrem Premierminister stand und den Krieg befürwortete, waren in den USA laut einer Umfrage von CNN vom Montag 59% dagegen, weil sie einen langen Krieg befürchteten. Jedoch waren seit Jahrzehnten auch immer rund 70% gegen den Iran und seine Terrorherrschaft.
Angesichts der hunderttausenden von betroffenen Reisenden weltweit und der alleine im Persischen Golf festsitzenden 10.000den Touristen nahmen einige Fluggesellschaften am Dienstag wieder einen Notbetrieb auf. Weitere wollten am Donnerstag folgen. Dies zeigte an, dass man trotz der heftigen iranischen Schläge, wieder ein relativ geordnetes Leben aufnehmen wollte - trotz der Risiken. Offenbar vertraute man dem eigenen militärischen Schutz - oder hatte Geheimdienstinformationen, welche den miserablen Zustand des Irans und seiner bereits reduzierten Angriffsfähigkeiten belegten. Zumindest wurde damit belegt, dass sie sich nicht von den üblichen Mafiamethoden des Irans zur politischen Schutzgelderpressung einschüchtern lassen. Die vielen Angriffe auf zivile Ziele wie ihren Luxushotels und Flughäfen hatten alle Golfanrainerstaaten (zumindest momentan) zu Feinden des Irans gemacht. Den früheren Ruf eines sicheren Urlaubsortes konnte man nur noch durch die weitgehende Zerstörung der militärischen Macht des Irans wiederherstellen.
Am Nachmittag erinnerte die Atommacht Pakistan den Iran daran, dass Saudi-Arabien einen Beistandspakt mit Pakistan hat und Pakistan diesen einhalten werde. Einen weiteren Bodenkrieg mit dem im Osten angrenzenden Pakistan könnte der Iran nicht einmal kurzzeitig führen. Dennoch blieb die Führung des Iran (wer auch immer dies am Dienstag war) trotzig und stellte unannehmbare Gegenforderungen an Saudi-Arabien und erpresste Pakistan aufgrund der 33.000 in Iran festsitzenden Pakistani. So arbeitete die Mafia: mit Erpressung und Gewalt.
Gleichgültig was der britische Ministerpräsident der Labour-Partei öffentlich sagte: Er verlegt eine weiteres Kriegsschiff nach Zypern. Dennoch waren die Beziehungen der früher unzertrennlichen Kriegs-Alliierten auf einem Tiefpunkt angelangt, den die USA beklagten.
Zudem wurde die wirtschaftliche Lage im sowieso von den Ayatollahs heruntergewirtschafteten und systematisch von ihrer Mafia ausgeplünderten Iran schwieriger. Man erwartete fast täglich den iranischen Kollaps. Man ging sogar davon aus, dass bald kein Geld mehr für die Bezahlung der eigenen Killertruppen (Revolutionsgarden und Basij-Miliz) mehr zur Verfügung steht, welche bisher die eigene Bevölkerung brutal unterdrückten und nur dadurch noch die Macht der Ayatollahs im Iran aufrechterhielten. Das ist auch nachvollziehbar, da ohne Internet, Kommunikationsnetze und Elektronik weder das Bankwesen und vermutlich noch nicht einmal mehr Geldautomaten im Iran funktionieren.
Hinzu kam, dass fast alle internationalen Geldgeschäfte des sanktionierten Irans über die anderen Golfstaaten liefen - insbesondere über Dubai, welche alle vom Iran heftig angegriffen wurden. Auch hier schadete der Iran sich selbst.
Hinzu kamen Probleme mit China, das unter der Sperrung der Straße von Hormus zweifach litt: Einerseits erhielt es kein wichtiges Öl mehr und andererseits konnte es seine vielen Waren nicht mehr an die am Golf von Persien angesiedelten Länder ausliefern. Die iranischen Diktatoren verscherzten es sich somit mit allen Freunden. So ist das, wenn hirnlose Verbrecher sich mit globaler Strategie versuchen.
Lagebesprechung: Am fünften Tag (Mittwoch, den 04.03.) wurde die Lage für Europa politisch schwierig, da Kanzler Merz in den USA empfangen wurde und danach den Angriff der USA und Israels rechtfertigte. Wenn man einmal von seinem merkwürdigen Englisch absieht: we are on one page
(Hoffentlich war das kein Denglisch von 'Wir stehen / kämpfen auf derselben Seite', im Sinne von: 'We are on your side'. Denn 'wir sind uns einig', was dies heißen kann, war man sich nicht). Daraufhin brach in Europa die Hetze der linken und grünen Medien sowie aller Israel- und USA-Feinde los, welche hierzulande die Medienhoheit besitzen. Vor allem in der EU waren Spanien und Frankeich auf Seiten des Iran. Deshalb hatten die USA auch explizit jene Länder vorab nicht über den Angriff informiert. Ferner wird die CDU dadurch alle anstehenden Wahlen gegen die Grünen verlieren. Denn deren Medien organisierten massenweise Proteste sowie Stellungnahmen gegen die USA und Merz.
Weil das unglaubwürdige Frankreich sich politisch bei den Arabern wieder ins Spiel bringen wollte, verlegte es seinen Flugzeugträger in das Mittelmeer - möglichst weit weg vom eigentlichen Krieg, da es nicht mit dem Iran kämpfen wollte, dessen Ayatollahs es 1978 an die Macht gebracht hatte. Die meisten arabischen Regierungen, welche unter den anhaltenden Raketenangriffen des Iran litten, durchschauten jene Symbolpolitik, und misstrauten der ehemaligen Kolonialmacht, welche sich nie aktiv aus 'seinen' Kolonien im Nahen Osten zurückzog, jedoch grundsätzlich. Und Israel machte auch keinen Hehl aus seiner Ablehnung jeder französischen pro-iranischen Einmischung. Auch die französischen Kampfflugzeuge auf der französischen Teil-Basis der VAE in Al Dhafra schienen nicht einzugreifen. Dagegen erwartete man sich schon mehr von den englischen Kampfhubschraubern, welche zusätzlich zum Kriegsschiff nach Zypern verlegt wurden, obwohl England noch von einem Defensiveinsatz sprach. Im Übrigen lehnte man in England nur noch einen militärischen Einsatz im Iran ab, sprach aber nicht mehr vom Libanon etc. Und US-Quellen berichteten auch, dass England dennoch bereits Kampfflugzeuge auf Basen in den Persischen Golf verlegt hat - natürlich zu rein defensiven Zwecken, was jedoch ebenfalls der Drohnenabwehr aus dem Iran dient.
Hingegen planten die US-Streitkräfte echte Schutzeinsätze in der Straße von Hormus mit Geleitschiffen für die sichere Durchfahrt. Zudem schienen die USA ihre kurdischen Bündnispartner im Norden Iraks für einen Einmarsch in das iranische Kurdengebiet auszurüsten. Ziemlich unverhohlen drohte auch die Türkei mit einem Angriff auf den Iran (oder eher die dortigen Kurden an der türkischen Ostgrenze zum Iran). Über die Wirkung war man uneinig. Aber derartiges Vorgehen würde das Chaos im Iran verstärken.
Aufgrund der von Israel durch schnelle Vormärsche und heftige Schläge im Libanon errichteten 'Pufferzone' im Süden des besetzten Landes schlossen die USA die Botschaft in Beirut auf unbestimmte Zeit. Man ging offenbar von einem langen und heftigen Bürgerkrieg dort aus, da die Hisbollah an allen Fronten kämpfte sowie alles und jeden angriff.
Inzwischen war auch klar, dass es reine Propaganda der sogenannten Übergangsregierung im Iran am Sonntag war, dass diese Diktatoren binnen 1-2 Tagen einen Nachfolger für den religiösen Terrorführer wählen würden. Zudem bewies der Luftangriff am Dienstag auf das Gebäude des Expertenrates jener 88 Wahlmänner (alles fanatische Ayatollahs) in Qom, dass die USA und Israel alle meine Prognosen bestätigten. Sie werden jenen Terrordiktatoren nun demonstrieren, was Lufthoheit bedeutet. Auch weitere hochrangige Offiziere der Terroristen wurden täglich gezielt aus der Luft ausgeschaltet. Kaum jemand aus jener Mafia-Führung wagte sich mehr in die Öffentlichkeit oder in die Medien. Die in Europa von Medien publizierten Fotos jener noch lebenden iranischen Terroristen sind alles alte Aufnahmen jener Politiker und Ayatollahs. Israel gab am Mittwoch durch seinen Verteidigungsminister auch bekannt, dass es jeden neuen gewählten Terrorführer des Iran unverzüglich angreifen werde. Somit stellt sich die ernsthafte Frage, welcher der dortigen Mafiosi sich zum nächsten Märtyrer
jenes Terrorstaates wählen lassen will. Zudem wurden langsam aber systematisch die Rundfunk- und Fernsehsender des Regimes ausgeschaltet, wodurch die Propaganda und dadurch der Einfluss auf die Bevölkerung abnahmen. Ferner wurde bekannt, dass die USA und Israel nicht nur die elektronische Infrastruktur der Iraner lahmlegten, sondern selbst kontrollierten: Sie sehen so z.B. über die dort aufgestellten Überwachungs- und Verkehrs-Kameras alle Bewegungen der Iraner auf den Straßen etc. und werten diese sowie viele weitere Daten mittels KI seit bereits einer Dekade aus.
Allerdings lief einiges nicht rund, weil z.B. die Massenevakuierung aller US-Bürger im Nahen Osten zu enormen logistischen Herausforderungen führte, da noch immer viele Flugplätze entweder geschlossen waren oder nur einen reduzierten Flugbetrieb aufnahmen. Auch die Publikation von vierstelligen Einsatzzahlen durch Israel und die USA waren verdächtige Propaganda, weil es nicht um reine Brutto-Zahlen, sondern um deren Ergebnisse geht. So klangen 17 ausgeschaltete Schiffe gut. Aber die iranische Marine umfasste ca. 150 Einheiten. Somit war sie noch keineswegs knocked out
. Dasselbe hatte man verfrüht schon von der iranischen Luftwaffe behauptet, bevor dann doch noch zwei iranische Sukhoi-Bomber (offenbar in Tunneln versteckt) Quatar angriffen und dort abgeschossen wurden. Die Restkräfte der iranischen Armee mochten nach 5 Tagen stark geschwächt sein, aber waren definitiv noch nicht ausgelöscht. Und am Mittwoch schoss ein israelischer F-35-Kampfjet eine veraltete iranische YAK-130 über Teheran ab, die auch irgendwoher kam, wo man offenbar nicht genau nachgesehen hatte. Das änderte jedoch alles nichts an der Tatsache, dass dem Iran die erforderlichen Waffen zunehmend ausgingen.
Nachdem der Iran mit mehreren Drohnen erneut den Oman angegriffen und so erpresst hatte, schlug sich der Oman noch weiter auf die Seite der Terroristen und forderte von den USA, Israel und insbesondere von allen anderen gegen den Iran sich verteidigenden arabischen Golf-Staaten einen sofortigen Waffenstillstand. Es blieb unklar, warum der Oman sich derart verhielt. Denn seit den Lügen seines Außenministers zu angeblich bereits getroffenen Verhandlungslösungen, welche alle US-Verhandler rundweg bestritten und bereits widerlegten, glaubte man jener omanischen Regierung sowieso im Nahen Osten nicht mehr viel. Dagegen kam aus dem in jeder Beziehung überlasteten Russland, das sich nach Großangriffen der Ukraine teilweise auf dem Rückzug befand und bereits hunderte Quadratkilometer Land verloren hatte, nichts mehr. Auch China hielt sich erstaunlich zurück, weil es nicht hineingezogen werden wollte in eine militärisch unumkehrbare Angelegenheit. Denn die Iraner werden auch danach von China abhängig und durch lange Verträge gebunden sein. Zudem scheint es China ganz Recht zu sein, dass die USA auf lange Zeit mit dem Nahen Osten beschäftig sein werden und dadurch keine großen Kräfte im Pazifik aufbieten können. Letzteres könnte sich allerdings als eine kurzsichtige Fehleinschätzung erweisen. Denn die USA konnten ihre Verbände binnen eines Monats vom Vorgehen in Venezuela auf den Indischen Ozean umdirigieren respektive beides parallel betreiben.
Innenpolitisch schlugen die Wellen in den USA zwar mittelhoch, aber vieles war nicht akut. Denn der Kongress hatte erst nach 60 Tagen ein echtes Mitspracherecht über weitere Kriegsmaßnahmen. Ferner waren die Reihen der Demokraten nicht geschlossen, weil manche die Notwendigkeit des Schlages gegen den Iran befürworteten. Hinzu kamen weitere Demokraten, welche sich eher an Details des Einsatzes orientierten und sich z.B. Sorgen um den hohen Munitionsverbrauch machten. Insgesamt sorgten sich viele Politiker beider Parteien somit eher um praktische Fragen zum Schutz der eigenen Soldaten sowie um den Schutz der vom Iran angegriffenen verbündeten Staaten am Persischen Golf. Zudem weigerten sich viele Republikaner, überhaupt von einem 'Krieg' zu sprechen, um jeder Abstimmung aus dem Weg zu gehen. Denn der Kongress entscheidet nur über echte offizielle Kriege. Abgesehen von ein paar Sozialisten und Araberfreunden spielte kaum jemand das Thema 'Völkerrecht' hoch, sondern beklagten eher die wenigen sowie zudem vagen und widersprüchlichen bisher gelieferten Beweggründe des Einsatzes sowie insgesamt die geringen Informationen der Regierung.
Dann scheiterte der Antrag der Demokraten im Senat, den Präsidenten in seiner Macht im Krieg gegen den Iran zu beschränken, an der Mehrheit der Republikaner. Dies war ein unerwarteter Meilensteil für den US-Präsidenten und widerlegte viele europäische Pressebehauptungen. Wenn es um Krieg gegen den verhassten Iran geht, sind sich Politiker doch er erstaunlich einig. 47 zu 53 bedeutete, dass sogar ein Demokrat mit den Republikanern stimmte, was die Zerrissenheit in dieser Frage anzeigte. Wobei ein seit Monaten den Präsidenten bekämpfender Republikaner mit den Demokraten stimmte. Am Folgetag wollten die Demokraten den Antrag in das Repräsentantenhaus einbringen. Aber insgesamt traute kein US-Analytiker dem Gesetzesvorschlag der Demokraten mehr einen Erfolg zu, weil die rechtlichen Hürden eines Amendments (also eines Anhangs zur Verfassung und somit einer Verfassungsänderung) hoch sind. Damit war der Präsident politisch nicht aus dem Schneider. Aber der Krieg konnte weitergehen.
Dass ein US-U-Boot eine iranische Fregatte vor Sri Lanka in internationalen Gewässer versenkte, erregte medial viel aufsehen, war jedoch erwartbar, da man die iranische Marine ausschalten wollte und musste, weil sie sonst die weltweite Schifffahrt sowie sogar den US-Nachschub gefährden würde. Ferner war es eine gewollte Botschaft an den Iran, dass man seine Streitkräfte überall auf der Welt vernichten werde. Terroristen dürfen sich nirgendwo mehr sicher fühlen. Das war auch eine Drohung an die araberfreundlichen sowie US-feindlichen Europäer, welche oft arabischen Terrorismus als angeblichen Freiheitskampf gegen die Israelis und Amerikaner verherrlichten, in Schutz nahmen bis sogar unterstützten.
Lagebesprechung: Am sechsten Tag (Donnerstag, den 05.03.) wurde es ruhiger, weil sich die erste Woche mit den üblicherweise großen militärischen Ersterfolgen ihrem Ende zuneigte. Es begannen nun die eher zermürbenden Tage und Wochen der sehr aufwändigen Kleinarbeit, um die militärischen Restziele im Iran auszuschalten. Hinzu kam der Umstand, dass die vielen Anhänger des Mullah-Regimes noch immer fanatisiert und nicht geschlagen waren. Die meisten der dortigen Kriminellen hingen finanziell völlig von den Regierungsgeldern ab. Darauf basierte seit 1978 die Macht der Mullahs, welche von Anfang an ihre Schlägertrupps und dann bewaffnete Milizen aus den Armenvierteln bezog und deren fanatische Anführer aus den linken sowie religiösen Studentenbewegungen. Jene - man schätzte ca. 1 Mio. fanatischer und bewaffneter Anhänger der Terrorherrschaft - wagten es Anfang März jedoch meist nur noch, in der Nacht in großen Massenansammlungen auf die Straßen zu gehen und für die Ayatollahs zu demonstrieren. Das war ein herber Rückschlag für das Regime, das es gewohnt war, dass alleine in der Hauptstadt Teheran sonst bei jedem Aufruf 10 Mio. ihrer Anhänger am Tag demonstrierten. Faktisch berichteten zahlreiche Personen aus dem Iran, dass dort überwiegend Angst vorherrschte und die Zustände immer drückender wurden, weil die Wirtschaft kollabierte. Auch die Transportmittel funktionierten kaum mehr. Dass die Ayatollahs nur mittels Videokonferenzen noch wählen konnte, war bezeichnend. Die Israelis erlaubten dies, weil sie die wenigen noch funktionierenden Netzwerke und gesamten Kommunikationskanäle komplett abhörten und mittels KI auch sofort auswerteten.
Auch wenn die europäischen Medien ständig von Chaos im Nahen Osten berichteten, nahmen die Evakuierungen der US-Bürger und sonstigen dort festsitzenden Touristen erstaunlich schnell Fahrt auf und belegten angesichts von bereits fünfstelligen Rücktransporten die enormen US-Logistik-Fähigkeiten sowie den Willen aller dort kämpfenden Nationen, mit Geld und Flugzeugen unter hoher Gefahr die Lage schnellstmöglich zu entspannen, damit man danach den Krieg mit massiven Schlägen gegen den Iran führen konnte. Aber es zeigte sich ebenso, dass der Iran auch ohne große Waffensysteme (wie Flugzeuge und Kriegsschiffe) seine fanatischen Anhänger noch immer zu Kleinsteinsätzen und Nadelstichen mit Schlauchbooten zu Angriffen auf Tanker wie im Hafen in Kuweit einsetzen konnte. Derartige Nadelstiche würden in den kommenden Wochen zunehmen, ärgerlich sein, aber den Kriegsausgang nicht mehr verändern. Denn Terror ist lästig, aber angesichts der völlig veränderten Weltlage nicht mehr kriegsentscheidend. Auch damit hatte sich das iranische Terrorregime verrechnet. Terror festigte nun nur noch die Allianz der Gegner des Iran. Und der Angriff mit einer ballistischen Rakete auf die Türkei zog die NATO in den Krieg, welche bereits durch die Verwendung ihrer Raketenabwehrsysteme beim Abschuss jener Rakete eingreifen musste. Dann wurde bekannt, dass auch der bisher wankelmütige bis US-feindliche kanadische Premierminister erwog, auf Seiten der USA in die Kämpfe gegen den Iran einzutreten. Das würde eine Kettenwirkung in der NATO auslösen, der sich nur wenige europäische Araberfreunde entziehen könnten. In der Folge könnte jene 'Koalition der Willigen' (inklusive zahlreicher arabischer Golfstaaten) sogar in der UNO eine noch breitere Kriegsfront aufstellen, zur Sicherung der Seestraße von Hormus. Denn niemand wollte sich vom Iran mehr erpressen lassen - nicht einmal die Chinesen. Dazu stand ökonomisch für die Weltwirtschaft zu viel auf dem Spiel. In jeder Beziehung führten die Ayatollahs ihr Land in den Abgrund. Ihre Rechnung eines Volksaufstandes für sie zur Landesverteidigung wird jedoch nicht aufgehen. Denn bald werden sogar die ersten Lebensmittel knapp werden.
Lagebesprechung: Am siebten Tag (Freitag, den 06.03.) kamen zunehmend negative Nachtrichten über eigene Verluste (z.B. Radarstationen und Raketenabwehrbasen in Jordanien und den VAE). Das war zwar ärgerlich, aber nicht mehr entscheidend. Zudem nahm das Interesse am Krieg in den Medien ab, da auch das US-Repräsentantenhaus (also die zweite Kammer des Kongresses) den Antrag der Demokraten für größere Mitsprache im Kampf gegen den Iran mit 219 zu 212 Stimmen ablehnte. Man wandte sich wieder anderen (eher Inlands-) Themen zu, wie der Entlassung der umstrittenen Homeland Security Secretary Kristi Noem. Jedoch sorgten auch andere Kabinettmitglieder für 'Verwirrung' und könnten bald ersetzt werden. Hinzu kamen Finanzberechnungen: Der Krieg kostete die USA ca. 890 Millionen Dollar am Tag. Kurzum: Der Krieg wurde für die USA wieder uninteressant. Es war bereits wieder wichtiger, über Britney Spears Festnahme wegen Fahrens unter Alkohol respektive Drogen zu berichten. - Für die US-Militärs war das hilfreich, da sie so ihre mühsame Kleinarbeit in Ruhe durchführen konnten.
Zudem führten iranische Sicherheitsorgane CNN-Reporter durch das Land und zeigten ihnen mit frischen Lebensmitteln übervolle Tankstellen, welche jedoch kaum Besucher und auch kaum Pkw- oder Lkw-Verkehr aufwiesen. Propaganda, welche die Regime-Angaben bestätigen sollten, dass der Iran alles perfekt im Griff habe und sogar täglich angeblich noch größere Angriffswellen gegen die USA und Israel fliege. Dazu passte es jedoch nicht, dass Israel gleichzeitig die Jomhuri Avenue, eine unter den Reichen im Regime sehr beliebte luxuriöse Einkaufsstraße in Teheran zerstört hatte, wo auch Büros wichtiger Behörden und vor allem ein zentraler Busbahnhof lagen. Nach allen publizierten Berichten nahmen die Angriffe der Iraner auf alle seine Gegner jedoch bereits spürbar ab. Man hatte sich somit militärisch auf die Bedrohung eingespielt und mit der in den ersten Tagen gesammelten Erfahrung Angriffe zunehmend präziser abgewehrt und gewöhnte sich auch insgesamt langsam an den Dauer-Terror der Iraner. Letzteres kann kaum hoch genug bewertet werden, da westliche Staaten früher schnell unter der ersten Terrorwelle des Irans und seiner weltweiten Terrorgehilfen kapitulierten. Auch auf diesem Gebiet funktionierte die frühere Einschüchterung der Mullahs nicht mehr.
Ganz anders als in den USA sah es in Israel aus, wo eine große Mehrheit der Bevölkerung hinter dem Krieg und vor allem der Fortsetzung des Krieges gegen den Iran stand. Die überwiegende Mehrheit will sogar bis zur völligen Zerstörung des Irans kämpfen, was die USA jedoch kaum unterstützen werden. Sie stoppten auch den gesamten 12-Tagekrieg 2025 ganz abrupt nach dem Erreichen ihrer eigenen Ziele.
Wie vorausgesagt unterstützten die erst zögerlichen Europäer dann doch noch - selbstverständlich nur zu rein defensiven Zwecken - den Kriegseinsatz gegen den Iran. Genannt wurden explizit England, Frankreich, Griechenland sowie Italien und sogar Spanien, welche dem internationalen Druck nicht standhielten. Faktisch hatten alle EU-Mächte dort eigene Interessen, welche sie nicht wegen des Terrorregimes im Iran verlieren wollten. Bereits nach wenigen Tagen Krieg hatten die meisten araberfreundlichen Regierungen in der EU erkennen müssen, dass sie sich völlig verrechnet hatten, weil in der arabischen Welt kaum mehr jemand zum Iran stand und die israel-feindlichen Europäer dabei waren, ihren Einfluss im Nahen Osten zu verlieren. Auch Kanada erklärte sich bereit, seine arabischen Partner im Persischen Golf zu verteidigen. Nach einer Videokonferenz der Außenminister mit den vom Iran angegriffenen Golf-Anrainerstaaten nahm sogar die EU gegen den Iran eine zunehmend deutlichere Stellung durch ihre faktische Außenministerin Kaja Kallas ein. Plötzlich (weit über 50 Jahre nach dem ersten Ölembargo) fiel der EU auf, dass man im Eigeninteresse die Handelsrouten - u.a. die Straße von Hormus (Strait of Hormuz) - sichern müsse.
Ferner verärgerte Iran weitere Länder z.B. durch die (später bestrittenen) Angriffe auf Aserbeidschan und die Geiselnahme japanischer Staatsbürger. Die Kriminellen dort dachten und handelten noch immer wie Mafia-Mitglieder. Aber die im Inland ständig praktizierte Einschüchterung funktionierte so in der Außenpolitik nicht mehr.
Auch die unter Führung der iranischen Revolutionsgarden kämpfenden Schiiten-Milizen im Irak zogen Angriffe auf sich, weil sie die Europäer erpressten, sich aus dem Krieg ihrer eigenen Truppen gegen die USA und Israel herauszuhalten. Aufgrund massenhafter Angriffe jener Schiiten gegen Israel, USA, Kuweit und Militärbasen der USA und Europäer im Irak schlugen die USA und Israel dort heftig zurück und zerstörten systematisch jene Unterstützer des iranischen Terrors - u.a. auch durch Geheimoperationen im Irak selbst. - Da passte es wieder einmal trefflich, dass der französische Präsident Macron die Israelis davor warnte, in seine (ehemalige) Kolonie Libanon einzumarschieren, um dort die im Auftrag des Irans kämpfende Terrororganisation Hisbollah zu zerschlagen. Jedoch hört Israel schon lange nicht mehr auf diesen Feind des eigenen Landes.
Dann stellte der Iran alle Hochschultätigkeiten ein. Dies war deshalb relevant, da jene Studenten in den 1970er Jahre fast geschlossen auf der Seite der Mullahs standen. Sie zerfielen in zwei Gruppen: fanatische Kommunisten und noch fanatischere religiöse Studenten. Aus beiden rekrutierten die Mullahs damals ihre Kommandeure für die Revolutionsgarden und Basij-Milizen zur Unterdrückung und Umerziehung der Bevölkerung. Aber 2026 waren viele Studenten nicht mehr so regimetreu und schon gar nicht mehr so fanatisch. Deshalb verbot man jede Zusammenkunft, da sie zur Gegenrevolution führen konnte. Aber aufgrund der Internetsperre durch den Iran und Israels war auch kein Fernunterricht mehr möglich. So zerfiel der Staat weiter. - Was den Staat noch zusammenhielt, war die mafiöse Symbiose von religiöser politischer Führung (inklusive des gesamten Verwaltungsapparates) und durch religiöse Fanatiker besetzte Militärs, welche beide um das persönliche Überleben und vor allem ihre unfassbaren Geldeinnahmen (Kleptokratie) durch die jahrzehntelange Ausplünderung des Staates kämpften. Daraus folgt auch, dass der Umsturz dort nicht so leicht wird wie in Venezuela. Und eine Demokratie im Iran liegt in weiter Ferne und kann auch nicht von außen erzwungen werden, was sogar der US-Präsident am Freitag einräumte.
Dass die Angriffe auf den Iran seit Freitag heftiger wurden, war logisch nachvollziehbar. Bisher hatte man erhebliche Flugzeugzahlen als Jagdflugzeuge zur Sicherheitsbegleitung für die Bekämpfung evtl. Luftabwehrraketen des Iran und evtl. Flugzeugangriffen der iranischen Luftwaffe verwenden müssen. Nach der weitgehenden Ausschaltung der Luftwaffe und der bodengestützten Flugabwehr konnten jene Schutzflüge deutlich reduziert werden und dadurch jene Jagdflugzeuge mehr Angriffswaffen zur Zerstörung von Bodenzielen im Iran tragen. Die F35 z.B. konnten zuerst im Stealth-Mode, bei dem sie weitgehend unsichtbar für Radaranlagen sind, nur mit wenigen Raketen im internen Waffentank bestückt werden. Nun konnten sie im sogenannten Beast-Modus mit einer viel höheren externen Waffenlast eingesetzt werden, weil sie nichts mehr vom iranischen Radar und der Flugabwehr zu befürchten hatten. Mit anderen Worten: Aus Jagdflugzeugen wurden zunehmend Kampfflugzeuge. (Exakt deshalb schaffte Deutschland auch jene F35 und keine veralteten europäischen Flugzeuge aus Frankreich an.) Das eröffnete auch den flächendeckenden Einsatz der großen und relativ langsamen sowie alten und unter heftiger Feindeinwirkung kaum schützbaren B52 Bomber. Ohne feindliches Radar und Luftabwehr können sie mit geradezu riesigen Bombenlasten in großer Höhe sicher eingesetzt werden. Bald würden die USA von Basen am Persischen Golf auch ihre gefürchteten A-10 zur erdnahen Einsätzen verwenden, die mit ihrer panzerbrechenden 30mm Munition fast jedes Bodenziel zerstören können. Spätestens ein Tag nach deren erstem verheerenden Einsatz wagt sich niemand im Iran mehr mit Militärfahrzeugen bei Tag auf die Straßen. Sie waren es, welche binnen Stunden sowohl in Jugoslawien als auch im Irak den gesamten Krieg auf dem Boden entschieden. Deshalb forderte der US-Präsident am Freitag auch die bedingungslose Kapitulation vom Iran. Die Propaganda-Antwort des Iran kam umgehend: Jeder Iraner werde bis zur letzten Kugel kämpfen. Nicht einmal zu den ihren besten Zeiten besaßen die Mullahs die Unterstützung aller Iraner. Spätestens seit den Unruhen 2022 gingen alle Beobachter davon aus, dass die Mehrheit der dortigen Bevölkerung gegen die Herrscher im Iran steht.
Die Folgen für China waren bereits jetzt verheerend: Venezuela verloren, Iran verloren, Kuba kurz vor dem Kollaps und verhandlungsbereit mit den USA. Bei allen jenen Verbündeten versagte China politisch sowie militärisch, weil es keinen Beistand leistete. Hinzu kam der Quasi Verschluss des Persischen Golfes für sein von dort (von vielen arabischen Ländern) bezogenes Erdöl und Erdgas. Eigene Waren konnte es dorthin ebenfalls nicht mehr ausliefern. Binnen weniger Wochen wurden Chinas jahrzehntelang aufgebauten politischen, militärischen und wirtschaftlichen Beziehungen (u.a. Seidenstraße) weitgehend zunichte gemacht.
Lagebesprechung: Am achten Tag (Samstag, den 07.03.) musste die Pressesprecherin des Weißen Hauses wieder einmal die Aussage des Präsidenten über die bedingungslose Kapitulation 'einfangen'. Sie wies darauf hin, dass die USA den Zeitpunkt bestimmen, wann man den Iran als ungefährlich für den Rest der Welt einstufe. Es bedürfe somit keiner schriftlichen Kapitulationserklärung wie im Falle Deutschlands und Japans 1945.
Russland lieferte seinem Verbündeten Iran statt Waffen immerhin Geheimdienstinformationen und Satellitenbilder sowie deren Auswertung über US-Bewegungen im Nahen Osten. Damit konnte der Iran potentiell weiterhin seine Angriffe auf einzelne wichtige US-Ziele fortsetzen.
Unter dem Druck der weltweiten Fakten wurde die Berichterstattung in Europa zunehmend sachlicher und bezog immer mehr in den US bekannte Nachrichten ein. Auch manche Äußerungen mancher Politiker wurden nun in der früher pauschalen Kritik differenzierter. Da die vergangene letzte Woche nicht mehr abänderbare Fakten geschaffen hatte, konzentrierte man sich nun eher auf die Zukunft, welche man als unsicher einstufte. Dies spiegelte sich auch in den USA, wo neutrale Analysten - insbesondere aufgrund der harten Rhetorik gegen den Iran - von einer baldigen Verhandlungslösung ausgingen, weil die ersten toten Soldaten zurück in die USA geflogen wurden und der Inflationsdruck (vor allem an den Tankstellen) auf die US-Regierung einwirkte. Das würde jedoch Israel verärgern, welche nicht so schnell den Krieg gegen die Hisbollah im Libanon einstellen wollen. Ferner wollen die iranischen Revolutionsgarden ebenfalls nicht nachgeben, weil sie in der ersten Woche derart ausgeschaltet wurden, dass ihr Ansehen im eigenen Land angeschlagen ist. Ihr mafiöse Ausplünderung der nationalen Ressourcen beruhte jedoch auf der Ausübung von Macht und dem Ansehen, das auf der erfolgreichen Ausübung von brutaler Gewalt beruht.
Fakt war: Das Tempo dieser Kampagne ist beispiellos und stellt die meisten Normen der Kriegsführung und ihre alten Zeitpläne auf den Kopf. KI-gestützte Ziellisten und die enorme technologische Luftüberlegenheit der USA haben in einer Woche erreicht, was vor 23 Jahren [im Golfkrieg] noch Monate gedauert hätte. Aber die Entropie bleibt unverändert.
Niemand kann die Zukunft voraussagen - vor allem nicht im Nahen Osten.
Dass die US-Regierung mit den eigenen Waffenherstellern verhandelte und dass diese auch noch eine Erhöhung der Produktion (unklar wieviel, für welche Waffen und bis wann) zusagten, belegte die Befürchtungen vieler Analysten, dass die US-Truppen viel mehr Munition verbrauchten, als aktuell nachgeliefert oder gar produziert wurde. Dafür waren jene Abfangraketen erstaunlich wirkungsvoll, wie jene Analyse / Dokumentation der CNN zeigt. Allerdings war das sogenannte Cost-Benefit-Ratio (Kosten-Nutzen-Verhältnis, wie es die BBC im Wochenrückblick ab ca. 10 Minuten erklärt) ernüchternd, da man ein Vielfaches für die Abwehrraketen bezahlen musste im Vergleich zu den geringen Herstellungskosten der angreifenden Raketen und Drohnen. Jedoch hatten die Angegriffenen keine Wahl.
Erste Live-Fernsehberichte von CNN aus Teheran deuteten darauf hin, dass manche Lebensmittelgeschäfte nur noch für einige Stunden am Tag geöffnet seien.
Derweil weiteten Israel und die USA ihre Angriffe auf die wichtige Infrastruktur im Iran aus: So wurde in Mehrabad einer der großen Flughäfen angegriffen, auf dem sowohl militärische wie zivile Flugzeuge standen. Man könnte dies als Dual-Use-Infrastruktur bezeichnen. Einerseits belegte dies, dass der Iran Zivilflughäfen für Militäreinsätze verwendete, und andererseits, dass offenbar die meisten militärischen Flughäfen im Iran bereits zerstört waren.
Im Gegensatz dazu musste der wichtige Flughafen von Dubai aufgrund von Drohnen- und Raketen-Angriffen aus dem Iran seinen Flugverkehr nur noch für 30 Minuten unterbrechen, um jene abzuschießen. Auch weitere Flugrouten im Nahen Osten wurden wieder langsam eröffnet und zwar in beide Richtungen: aus dem Nahen Osten heraus sowie bereits wieder hinein.
Nach den bislang schwersten Luftangriffen knickte der Iran am Samstagmorgen gegenüber seinen Nachbarn etwas ein, entschuldigte sich angeblich für die Angriffe, aber drohte weiter und flog auch danach weitere massive Drohnen- sowie einzelne Raketenangriffe auf exakt jene Nachbarn. Offenbar gingen die eigenen Raketen- und Drohnen-Bestände zu Ende und der Iran wollte auf jeden Fall einen gemeinsamen Angriff aller Golfanrainerstaaten auf den Iran vermeiden. Denn selbst seine bisher am engsten verbundenen Nachbarstaaten (Oman, Türkei und Quatar) beharrten in hitzigen Telefongesprächen darauf, dass die zahllosen vorsätzlichen Angriffe des Irans auf zivile Ziele im Golf ein klarer Völkerrechtsbruch waren, der einen offenen Krieg gegen ihn erlaubt. Im Übrigen waren die Bedingungen der Erpressungen die alten: Alle Basen der USA, Englands etc. im Nahen Osten müssten geschlossen werden und es dürften keine Einsätze der USA aus jenen Staaten oder über deren Staatsgebiet ausgeführt werden. Beides lag völlig außerhalb der Möglichkeiten jener Golfstaaten. Denn dem Iran vertrat nun - nach all den Angriffen - dort niemand mehr. - Kurz darauf gaben andere Mitglieder der iranischen Militärführung bekannt, dass sie weiterhin jede Basis der USA angreifen werden - also alle Golfstaaten. Es blieb somit zweifelhaft, ob der Iran wirklich seine (für ihn) verheerende Strategie geändert hatte. Stunden danach kam eine offizielle Klarstellung der iranischen Übergangsregierung, dass man den Krieg gegen jeden Unterstützer der USA (also alle angegriffenen Golfstaaten) uneingeschränkt fortsetzen würde. Zahlreiche Analysten werteten dies als Machtkämpfe innerhalb jenes Regimes.
Bereits am Samstag trat der logische und von Experten im Ausland erwartete nächste Schritt ein: Israel begann mit der systematischen Bombardierung der kriegswichtigen Infrastruktur wie Benzin- und Öllager u.a. bei Teheran. Damit wird der bereits zurückgegangene Verkehr und das geschwächte Transportwesen weiter beeinträchtigt. In der Folge werden die Revolutionsgarden und die Basij-Milizen sich kaum mehr mit ihren Militärfahrzeugen fortbewegen können. Dadurch wird vor allem die Zivilbevölkerung in die Lage versetzt, gegen jene Unterdrücker an verschiedenen Orten im Land zu kämpfen, ohne sofort die massive Rache der gefürchteten mobilen Einsatzkommandos jener beiden Gruppen befürchten zu müssen.
Lagebesprechung: Am neunten Tag (Sonntag, den 08.03.) wurde deutlich, dass die USA und Israel das typische Szenario abspulten. Deshalb würden (wie von der NATO in Jugoslawien ausprobiert) bald Angriffe mit Graphit-Bomben auf Elektrizitätswerke folgen, um die Kriegswirtschaft und vor allem die Waffenindustrie lahmzulegen. Jedoch werden die Iraner dann mit ihren letzten Waffen zurückschlagen. Falls sie es wagen sollten, biologische und chemische Waffen einzusetzen, stünden die USA vor einer schweren Entscheidung, welche sie seit 1945 stets umgingen. - Auch wenn viele nun von einem Sieg der USA und Israels ausgingen, trat nach den ersten großen Erfolgen mit der zweiten Woche eine gefährliche Zeit an. Denn die Truppen waren ermüdet, wodurch tendenziell die Gefahr für Fehler stieg und es zu schweren Rückschlägen kommen kann, welche durch die Presse die USA schon mehrfach zum Rückzug und Abbruch von Einsätzen gezwungen hatten. Gedacht sei hier an die verheerenden Debakel der USA im Libanon-Einsatz Anfang der 1980er Jahre unter Präsident Reagan.
Berichte aus Teheran verdeutlichten immer mehr, dass die Wirtschaft eingeschränkt war: Selbst in der Hauptstadt waren am Samstag (dem dortigen Wochenanfang) nur noch ca. 20% der Läden geöffnet. Viele Geschäfte waren seit Kriegsbeginn sogar komplett geschlossen. Die meisten Firmen stellten mit dem Kriegsbeginn ihre Aktivitäten ein.
Da der Iran auch am Sonntag sämtliche Golfstaaten wieder mit zahlreichen Drohnen (aber nur noch wenigen) Raketen angriff, war klar, dass die Ankündigung des Vortages, endlich die zivilen Ziele zu verschonen, reine Propaganda war. Neben den weiteren Angriffen auf Hotels und Hochhäuser nahmen alle Anrainerstaaten vor allem den Angriff auf die rein zivile Entsalzungsanlage in Bahrain als kritische Infrastruktur am Sonntag dem Iran sehr übel - immerhin ein eindeutiges Kriegsverbrechen des Iran. Als Folge war die Glaubwürdigkeit des Irans auch bei seinen früheren Freunden geschwunden. Ernüchternd war für die früheren Freunde des Irans auch, dass er sie heftiger angriff als den immer erklärten Feind Saudi-Arabien.
Das britische Militär geriet zunehmend in den Krieg auf Seiten der USA. So versetzte man zwei Flugzeugträger in erhöhte Bereitschaft, um sie ggf. in den Nahen Osten zu senden. Aber die USA erklärten dies als 'zu spät und nicht mehr erforderlich'. Dafür drohte der iranische Botschafter in Londen der englischen Regierung.
Ferner machte der iranische Übergangspräsident seine Drohungen gegen die USA wahr und setzte seine bezahlten und seit Jahrzehnten ausgebildeten Terroristen in Europa für Anschläge ein - wie z.B. in Oslo gegen die dortige US-Botschaft. Dadurch wurden allgemeine Friedensappelle der Chinesen jedoch durch den Iran konterkariert. Denn auf Terroranschläge gegen ihre Botschaften reagierten die USA immer hart.
Die israelische Luftwaffe zerstörten zahlreiche F-14-Kampfflugzeuge der iranischen Luftwaffe, welche auf Flugplätzen (u.a. Isfahan sowie am Vortag auf dem Flugplatz in Mehrabat bei Teheran) herumstanden. Der Iran hatte sie in den letzten Jahren mangels Erstatzteilen und vor allem qualifizierter Piloten kaum benutzt. Nun befürchtete man allerdings evtl. Selbstmordeinsätze damit.
Israel nahm wieder den Flugverkehr auf mit mindestens 40 von Ben Gurion ausgehenden Flügen am Sonntag. Dies belegte, dass die iranischen Angriffe nachließen und man den Rest an iranischen Raketen und Drohnen glaubte abfangen zu können.
Wie so oft liefen die Aktivitäten im Libanon für Israel schlecht, denn die libanesische Armee bekämpfte nicht (wie versprochen) die Terrororganisation Hisbollah, sondern attackierte mit diesen zusammen die Israelis im Bekaa-Tal, wo es in der Folge zu heftigen Nachtgefechten kam. Dass die libanesische Regierung in deren Parlament die Hisbollah saß, und deren Militär insgesamt schwach und lavierend waren, war bekannt. Aber ein erneutes aktives Zusammengehen mit der Terrormiliz hatte man nicht erwartet. Das würde den Krieg dort verlängern. - Im Übrigen war jenes Gefecht nur deshalb ausgebrochen, weil libanesische Generäle zusammen mit der Hisbollah einen israelischen Piloten 1986 als Geisel nahmen und dann in den 1990er Jahren ermordeten sowie bis heute seine Leiche nicht aushändigten - das übliche Verhalten der Araber. Als die Israelis die Überreste der Leiche nun bergen wollten, wurden sie u.a. von der libanesischen Armee angegriffen.
Dass die Israelis seit dem brutalen Terrorüberfall der Hamas am 7. Oktober 2023, den darauf folgenden schweren Raketenangriffen der Hisbollah aus dem Libanon sowie der Huthis aus Jemen und vor allem dem 12-Tagekrieg (13. bis 24. Juni 2025) so hartnäckig gegen den Iran und alle Gegner kämpften und auch im Libanon nicht einfach nachgeben würden, hatte auch etwas mit der US-Regierung unter Obama zu tun, welche Israel verhöhnte als Chickenshit
. Das ist schwer zu übersetzen meint aber höflich ausgedrückt in etwa 'feige Schisshasen', weil die US-Demokraten die Israelis für zu feige hielten, dass sie jemals den Iran oder gar dessen Atomanreicherungsanlagen in Natanz und Fordo angreifen würden. Man kann über die Israelis vieles denken und evtl. auch einiges sagen. Aber diese ungeheure Fehleinschätzung war durch nichts in der Geschichte jenes Staates gerechtfertigt. Es beruhte überwiegend auf einer Fehlinterpretation der als schwach angesehenen Politik des früheren Premierministers Rabin, der keine Kriege gegen die Nachbarn mehr führen wollte, und der Abhängigkeit Israels von US-Waffen für jeden großen konventionellen Krieg gegen den Iran.
Vor allem in den EU-Medien schwenkten die Kritiker (nach dem nur wenige interessierenden Thema Völkerrecht) wieder auf das übliche emotionale Bildthema der Flüchtlingskrise im Libanon über, mit dem man den größten medialen Effekt in den eigenen Ländern erzielen konnte. Allerdings hielt dies kurzfristig weder Israel noch die USA auf. Aber langfristig werden die Grünen in der EU deshalb wieder Handelssanktionen gegen Israel und die USA fordern.
Hingegen wiesen nur Medien im Ausland darauf hin, dass die Iraner (wie alle Terroristen) ihre Raketenstartrampen sowie mobilen Drohnenstartplätze nun in dicht besiedelten Gebieten bei Kindergärten, Schulen und Krankenhäusern aufgebaut hatten, wo man sie nur schwer angreifen kann.
Italien beschloss, Luftabwehreinheiten in die Golfstaaten zu senden. Und die VAE gaben bekannt, dass Frankreich nun Flugzeuge zum Abfangen von iranischen Raketen und Drohnen in seinem Land einsetzte.
Während alle immer über die Zerstrittenheit des iranischen Mullah-Regimes berichteten, wies CNN am Sonntag darauf hin, dass auch der innerste Zirkel des US-Präsidenten zuerst keineswegs für den Einsatz war, sondern zur Vorsicht mahnten. Der Unterschied bestand darin, dass man sich dann einigte und als Team das Projekt durchzog, während in Teheran die unterschiedlichen kriminellen Fraktionen weiterhin um die Macht kämpften und immer kämpfen werden. - Die Berater des US-Präsidenten gingen am Sonntag offenbar von drei weiteren Wochen der harten Kriegsführung aus.
Lagebesprechung: Am zehnten Tag (Montag, den 09.03.) wurde alles durch die Bekanntgabe der Wahl des neuen Führers des Iran dominiert: Khameneis Sohn war die schlimmste erwartete Katastrophe, da er als extrem radikaler Politiker eingeschätzt wurde, der früher als ranghohes Mitglied der Revolutionsgarden kämpfte und seinen Vater und den Tod seiner Familie rächen wollte. Bereits die durch den Namen gezeigte Kontinuität belegte, dass auch die Mullahs exakt die kriegerische und terroristische Politik des radikalen Vaters fortgesetzt sehen wollten, obwohl nach Analysen vorher fast alle in jenem religiösen Wahlgremium den Sohn als unqualifiziert angesehen hatten und es sowieso im Iran nicht vorgesehen war, einen Familiennachfolger zu ernennen, weil man exakt jene Familiennachfolge / Erbmonarchie mit dem Schah abgeschafft hatte. - Erste Analysten gingen bald davon aus, dass der neue Khamenei und sein engster Freund Geheimdienstchef Hossein Taeb der Revolutionsgarden aus dem Iran nun ein 'schiitisches Nord Korea' gestalten wollen - mit Atombombe.
Jedoch ging alles bei den Angriffen weiter und der Iran musste zumindest in Teheran das Benzin an Tankstellen auf 10 Liter je Auto rationieren. Dies belegte, dass der israelische Angriff auf die wichtigen Benzinlager bei Teheran am Vortag ein voller Erfolg waren. - Hingegen gab der libanesische Präsident zu, dass sein Land keine Konfrontation mit der Hisbollah will, also die Terrororganisation im eigenen Land nicht entwaffnen wird. Laut israelischen Zeitungsberichten arbeitet die libanesische Armee sowieso aktiv mit der Hisbollah zusammen und kämpft ganz offen gegen Israel. Als Folge der ständigen Raketenangriffe aus dem Libanon gab das israelische Militär am Abend bekannt, tiefer in den Libanon vorzudringen.
Nach dem ersten Schock zeigte sich jedoch bald, dass dies Israel und den USA in die Hände spielte. Denn der Iran attackierte im Auftrag des neuen religiösen Führers nun auch die zivilen Ölanalagen der Golfstaaten und vertiefte die so inzwischen auch von den VAE betitelte 'Feindschaft' mit dem Iran. Die bisherigen Freunde des Iran sahen ihn nun als Feind
und hatten immer mehr Probleme, dem Druck der angegriffenen eigenen Bevölkerung zu widerstehen und nicht sofort auf Seiten der USA in den offenen Krieg gegen den Iran zu treten. Und auch die Europäer gerieten in eine immer unangenehmere Lage. Sie verurteilten die Methoden Israels und der USA, aber entschuldigten deren Motive und unterstützten faktisch dann doch die USA im Krieg gegen den Iran - zur Wahrung der eigenen Interessen auch im Nahen Osten. Auch ein Bundeswehrlager in der jordanischen Stadt al-Azraq wurde von iranischen Raketen angegriffen. Als die Türkei erneut vom Iran mit mindestens einer Rakete angegriffen wurde und die NATO-Luftabwehr diese abfing, war man faktisch bereits im Krieg, wollte dies jedoch noch nicht wahrhaben. Am Abend gab Großbritannien bekannt, dass es mit eigenen Flugzeugen aktiv in die Luftabwehr zum Schutz in Jordanien und Bahrain in den Krieg eingegriffen habe, um iranische Drohnen abzuwehren. Frankreich gab bekannt, dass es bis zu einem Dutzend Kriegsschiffe in das östliche Mittelmeer und das Rote Meer entsenden will - irgendwann und zu rein defensiven Zwecken. Beide Staaten hatten begriffen, dass sie nun schnell handeln mussten, um ihren Resteinfluss im Nahen Osten nicht zu verlieren. Zudem ging es um viel Geld, weil die ständig angegriffenen Golfstaaten darauf hinwiesen, wieviel Geld sie in der EU und den beiden Ländern Frankreich sowie England auf Banken, in Staatsanleihen und auch in Firmen investiert hatten, was man auch abziehen könnte.
Auch in der EU schien sich nach der heftigen Kritik aus den Golfstaaten am inakzeptablen Verhalten der EU etwas zu bewegen. So dachte die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen laut (für die Presse) darüber nach, ob es der EU evtl. mehr schade, wenn sie sich nur rein verbal immer auf den Konsens ausgerichtete eigene (Ethik-) Politik und Kompromisse (mit Terroristen) verlasse. Das waren allerdings nur Gedankenspiele. Dennoch zeigte man sich in der EU-Spitze nach einer weiteren Telefonkonferenz mit den angegriffenen Golfstaaten zumindest offen für gewisse Schutzmaßnahmen im Nahen Osten. Das gleiche galt für den französischen Präsidenten Macron, der Vorschlug, nach den Gefechten Geleitzüge durch die Straße von Hormus zu senden. Wer braucht so etwas nach dem Krieg? Die Golfstaaten forderten das jetzt sofort während des Krieges von der EU, denn es wären schließlich überwiegend Öllieferungen für sie.
Der Montag endete mit einen unglaublich kühnen Plan der USA zur Beschlagnahme des im Iran lagernden auf mindestens 60% angereicherten (also fast waffenfähigen) Urans. Insgesamt soll es sich um 440 Kg handeln aus dem man 10 Atombomben herstellen kann. Man ging davon aus, dass dies jene Aktion sei, mit welcher man einen guten Grund hätte für den Einsatz von Bodentruppen. Große Mengen des angereicherten Urans wurde von den Iranern aus den im Vorjahr zerstörten Anlagen geborgen und lagert nun in den iranischen Atomanlagen in Isfahan. Auch die IAEA bestätigte den Abtransport durch Lkws aus Natanz und vermutet, dass ca. 200 Kilogramm angereichertes Uran nun in Isfahan lagern.
Lagebesprechung: Am elften Tag (Dienstag, den 10.03.) wurde immer klarer, dass die USA Geleitzüge durch die Straße von Hormus plante. Allerdings besaßen dort die Terror- und Selbstmord-Einheiten der Revolutionsgarden sehr viele kleine und nur schwer zu zerstörende Waffen sowie viele landgestützte Basen. Dazu müssten alle Golf-Anrainerstaaten jedoch zuerst Angriffe auf diese Basen im Iran starten. D.h. sie würden aktiv in den Krieg gegen den Iran eintreten.
Innenpolitisch legten die Widersprüche des Präsidenten vom Montag die Konflikte, Probleme und Hintergründe des Einsatzes offen. - Dann sperrte Planet Labs - der Anbieter von Satellitenbildern - alle Kunden durch eine Verzögerung von 14 Tagen aus, weil auch der Iran diese Bilder für seine Kriegführung verwendete. Dies diente dem Schutz vor allem der vom Iran angegriffenen Golfstaaten. Allerdings wurde so auch die Arbeit der Presse erschwert.
Dann kam heraus, dass die US-Streitkräfte alleine in den ersten beiden Tagen über 5,6 Milliarden US-Dollar an Munition auf den Iran verschossen. Vor allem der Verbrauch an Langstrecken-Cruise-Missiles war unerwartet hoch und erregte bei Analysten Aufsehen. Einerseits belegte dies die zerstörerische Kraft der ersten Wellen, andererseits bestärkte es die Befürchtungen, dass man so nicht lange durchhalten könne, bis die Vorräte aufgebraucht seien. Vorsicht: Das waren nur die Munitionskosten. Die anderen täglichen Kosten bezifferte man früher bereits auf 890 Mio. US-Dollar je Tag. Wie auch immer rechneten Politiker in Washington damit, dass der Präsident bei dieser Rate bald den Kongress um weitere Mittel bitten müsste. Das galt umso mehr, als der Verteidigungsminister Hegseth angab, dass man am Dienstag, den 10.03., die größten Angriffswellen auf den Iran durchführen werde. Dabei sollte man allerdings beachten, dass dies vermutlich die Sprengkraft der durch schwere Langstreckenbomber abgeworfenen Bomben und nicht mehr die extrem treffsicheren aber teuren Langstrecken-Cruise-Missiles meinte.
Typisch für die europäische Anti-US-Presse war, dass man - im Gegensatz zur über vierjährigen heftigen Kriegsführung in der Ukraine - nun im Iran auf die ökologischen Folgen einseitig der Israelischen Kriegsführung hinwies, wobei man sich auf iranische Propaganda-Quellen berief. Der Hauptgrund lag darin, dass die iranische Führung nicht einmal mehr in der Lage war, die Brände zu löschen, weil es offenbar keine funktionierende Feuerwehr mehr gab. Wichtigste Funktionen des Regimes konnten nicht mehr erfüllt werden. Exakt das wurde dem Volk mit dem Angriff demonstriert. Hinzu kamen nun vom Iran bestätigte Totalausfälle bei den zwei größten Banken: Keine Geldausgabe, kein Onlinebanking etc. funktionierte mehr. Ferner übte von der Presse getriebene 'Umfall-'Kanzler Merz plötzlich Kritik an Israel und den USA wegen deren Kriegsführung. Er wollte den Krieg schnell beenden. Das war umso erstaunlicher, als er vorher die treibende Kraft in der EU (E3-Treffen) war für die Unterstützung des Angriffes auf den Iran. Dennoch arbeiteten England, Deutschland und Italien an einem Geleitschutz-System für den Seeverkehr im Persischen Golf, blieben aber ziemlich vage. Somit kam es zunehmend zu einem Eintritt der NATO-Staaten in den Krieg, auch wenn dies niemand so öffentlich zugab.
Derweil planten die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), die riesigen Geldeinlagen Irans auf seinen Banken einzufrieren, weil das iranische Regime immer aggressiver wurde.
Ferner waren alle Analysten erstaunt, dass die sogenannte 'Achse des Widerstandes' - vom Iran seit Jahrzehnten aufgebaute Terrororganisationen - im Irak und bei den Huthis im Jemen sehr wenig bis nichts unternahmen. Selbst die Hamas im Gazastreifen und auch die Hisbollah mit ihren noch immer sehr großen Munitions- und Waffenvorräten im Libanon hielten eher ihre Unterstützung für den Iran zurück, weil sie auch für eine Zeit nach dem Krieg - ohne Hilfe des Irans - ausgerüstet sein wollten.
Lagebesprechung: Am zwölften Tag (Mittwoch, den 11.03.) wurde bekannt, dass der Iran Minen in der Straße von Hormus (Strait of Hormuz) legte und die US-Luftwaffe daraufhin 16 iranische Minenlegboote zerstörte. Letzteres zeigte einen eklatanten militärischen Fehler, auf den ich bereits vor Tagen hinwies, da die iranische Marine weit über 100 große Schiffseinheiten besaß, von denen man offenbar in der Anfangszeit nur sehr wenige getroffen hatte. Ferner schätzte man 5.000 bis 6.000 See-Minen im Besitz des Irans. Dass man erst so spät die gefährliche und von vielen erwartete Sabotage durch Minenleger erkannte und deren Boote angriff, machte sprachlos.
Aber die iranischen Revolutionsgarden legten mit Schlauchbooten weitere Minen. Hier hätten nun die Deutschen endlich einmal eine Chance mit ihrer Minenjagdbootklasse (Frankenthal-Klasse) zu beweisen, dass es seinen Erdöl- und Erdgaslieferanten wirklich Hilfe leistet - statt ständig nur Israel und die USA zu beleidigen und die angegriffenen Golfstaaten dem Feind Iran auszuliefern. Denn eines wurde jetzt jedem klar: Der Iran wollte die Straße von Hormus auf Jahre hinaus unbefahrbar machen und damit Europa sowie die anderen vom Erdöl und Erdgas abhängigen Staaten vor allem Asiens ökonomisch zerstören. Das war keine Erpressung mehr, sondern der Endkampf des untergehenden Irans gegen den Rest der Welt.
Gleichzeitig stellte Iran in seinem Fernsehen angebliche neue Wunderwaffen bei Raketen vor, welche man in der Nacht auf Israel und die Golfstaaten abgefeuert hätte. Besondere Schäden wurden jedoch aus keinem der angegriffenen Länder gemeldet, weil die Raketen- und Dohnenabwehr nach fast zwei Wochen erstaunlich routiniert die meisten anfliegenden Projektile abfing, sodass nur noch relativ geringer Sachschaden entstand. Diese iranische Propaganda erinnerte somit sehr an jene letzten Nachrichten aus dem Jahr 1945 aus Deutschland. Denn gleichzeitig liefen die schwersten Luftangriffe der USA und Israels auf den Iran ohne jegliche Gegenwehr der dortigen Luftabwehr. Nicht nur war die gesamte iranische Elektronik deaktiviert, sondern über Teheran sah man auch optisch sowieso nur noch wenig aufgrund der Brände, welche die Feuerwehr nicht einmal mehr löschen konnte oder wollte. Das dortige Staatswesen war weitgehend kollabiert. Die Revolutionsgarden, Basij-Milizen und Mullahs sowie deren fanatische Anhänger hatten das zwar erkannt und deshalb Minen gelegt. Aber sie wollten noch nicht aufgeben.
Einige Analysten in der freien Welt dachten über das Kriegsende (in ein paar Wochen) sowie die Strategien dazu nach: Der Iran spielte auf Zeit und hoffte, dass die US-Bevölkerung den eigenen Präsidenten stürzt (völlig abwegig) oder so unter Druck setzt, dass er sich zurückziehen muss, bevor der Iran tatsächlich per Deklaration kapitulieren muss. Das kann (nach 60 Tagen mangels Geld) theoretisch funktionieren. Aber dann wird Israel entweder sofort alleine weiterkämpfen oder (falls von den USA zum Waffenstillstand gezwungen) später ein drittes Mal (und dann ggf. mit Atomwaffen) den Iran angreifen. Israel hatte bereits zweimal (im Juni 2025 und im Februar 2026) gezeigt, dass es keine Angst vor einem Krieg mit dem Iran mehr hat, wenn es um die existenzielle Bedrohung seines Landes geht. Ferner sollte sich das iranische Regime bewusst sein, dass auch die USA nach zwei Einsätzen gegen den Iran keine Scheu mehr vor einem dritten haben würden, falls es erforderlich wäre. Man hatte inzwischen die Angst vor den Terroristen verloren und ließ sich nicht mehr erpressen. Hinzu kamen die durch den Iran völlig zerstörten politischen Beziehungen zu den für den Iran ökonomisch wichtigen Golfstaaten. Jene sprachen offen davon, dass es Jahrzehnte
benötigen werde, um wieder mit dem Iran zusammenarbeiten zu können wie früher. Aber eventuell würde das schiere Weitervegetieren den Mullahs ausreichen, um es als Sieg zu deklarieren. Es reicht dem mafiösen Regime der Revolutionsgarden, wenn es weiterhin seine eigene Bevölkerung unterdrücken und ausplündern kann sowie in der Lage ist, in den kommenden Jahren mit der Hilfe Chinas und Russlands wieder große Zahlen billiger Kampfdrohnen herzustellen, um seine Nachbarn und den Öltransport zu bedrohen. Iran würde mangels Piloten keine Luftwaffe und mangels qualifizierten Personals auch keine Marine oder reguläre Bodentruppen in nennenswertem Umfang mehr aufbauen, sondern gemäß der asymmetrischen Kriegsführung seine Revolutionsgarden und Basij-Milizen erweitern für Selbstmord-Terroranschläge - vor allem in Europa. Aber mit seinen Physikern, Biologen und Chemikern würde der Iran in seinen unterirdischen Laboren an der Atombombe, biologischen und chemischen Waffen weiterarbeiten wie Nordkorea - aber für jederzeitige Terroranschläge.
Die USA (und Israel) setzten auf weitere Luftschläge sowie Spezialoperationen gegen den Iran. Sie hielten sich zwar alle Optionen offen, würden jedoch nur sehr ungern länger Soldaten im Iran einsetzen. Ob sich die iranische Bevölkerung gegen sein Regime erhebt, war jedoch unklar und somit auch die Wirkung / der Erfolg der Lufteinsätze zum Umsturz. Viele glaubten nicht mehr an einen großen Volksaufstand im Iran. Allerdings reichte es den Israelis und offenbar manchen US-Politikern auch aus, wenn der Iran militärisch sehr geschwächt, finanziell verarmt und politisch instabil wäre, sodass er weder seine Nachbarn bedrohen noch den Terror in der Welt finanzieren konnte (Stichwort: Failed state). Denn alle Sanktionen würden aufrechterhalten bleiben, bis zur bedingungslosen Kapitulation respektive eines Regimewechsels. Vor allem würden die meisten Staaten weiterhin auf der Einstellung des Atomprogrammes sowie des Raketenprogramms beharren - auch die Europäer inklusive der NATO, weil sie von iranischen Raketen bereits (Türkei, Zypern) angegriffen wurden. Eine Reichweitenvergrößerung der Raketen und atomare oder biologischen Sprengköpfe darauf wären für Europa unmittelbar existenzbedrohend. Denn der Iran hatte mit seinem Krieg auf unbeteiligte Golfstaaten und der Verminung der Straße von Hormus verdeutlicht, dass er den Terror gegen alle sofort umsetzt.
Somit könnten paradoxer Weise alle Seiten (Iran, USA, Europa) bei einem Waffenstillstand einen Sieg proklamieren, der jedoch keine endgültige Lösung des Problems darstellt.
Fazit aus der Geschichte: Kriege lösen kurzfristig drängende Probleme, schaffen damit eine notwendige Verschnaufpause, ersetzen aber langfristig meist nur alte Probleme durch neue.
Am Mittwoch griff der Iran dann zahlreiche Schiffe im Golf direkt an, darunter drei in der Straße von Hormus.
Irans Polizeichef in Teheran befürchtete offenbar einen Umsturz und warnte alle Bürger davor, zu protestieren: Jeder würde als Feind sofort erschossen. Es ist irrelevant, ob die Iraner tatsächlich einen Aufstand oder überhaupt nur Proteste auf den Straßen wagen würden. Es reichte aus, dass die Führung bereits so verunsichert war, dass sie eine derartige Warnung herausgab, um ihre Restmacht noch zu demonstrieren. Dennoch hatte dies nachteilige Wirkungen für das Regime, weil nun noch weniger Geschäfte geöffnet würden, aus Angst auf dem Weg zum Geschäft für einen Regimegegner gehalten zu werden.
Gleichzeitig zogen die USA weltweit (u.a. aus Süd-Korea) Raketenabwehrsysteme ab und verlegten sie in den Nahen Osten. Dies deutete darauf hin, dass man die Kämpfe gegen den Iran ausweiten wollte und zum Schutz neuer Luftwaffenbasen (evtl. in Saudi-Arabien) weitere komplette Abwehrsysteme benötigte, denn man zog nicht nur die (Ersatz-)Raketen aus Südkorea ab, sondern das Gesamtsystem.
Israel und die USA sahen sich einer zunehmenden Zahl an von Arabern / Antisemiten erzeugten gefälschten Propaganda-Videos gegenüber, welche angeblich verheerende Groß-Angriffe auf Israel (besonders Jerusalem) sowie geschlagene US-Truppen zeigten oder siegreiche iranische Bodentruppen oder deren Terrorgruppen Hisbollah etc. auf dem Vormarsch schilderten. Nicht nur die hohe Qualität der Filme, sondern vor allem die schiere Anzahl deuteten auf bezahlte und systematische Erzeugung sowie Verbreitung im Ausland hin. Denn der Iran hatte sein Internet entweder selbst abgestellt oder es wurde gestört und das Land besaß kaum diese KI-Kapazitäten mehr. - Kurz darauf gaben pro-iranische Hacker bekannt, dass sie einen US-Medizinkonzern erfolgreich attackiert und sein weltweites Netzwerk lahmgelegt hatten. Das waren zwar gefährliche Angriffe auf die Infrastruktur, aber sie erzeugten als Terrorismus auch den politischen Widerstand vieler Länder gegen dne Iran.
Dann einigten sich die Mitglieder der G7 und der International Energy Agency, 400 Mio. Fass aus den jeweils nationalen Speicherreserven an Öl freizugeben, um den Ölpreis zu senken. Das war die größte jemals freigegebenen Menge in der Geschichte und dennoch nur der Weltverbrauch für wenige Tage. Und selbst die momentan blockierte Ölmenge im Persischen Golf soll sich auf eine Tagesproduktion von 15-20 Mio. Fass belaufen. Also ersetzt die freigegebenen Mengen bestenfalls 20-25 Tage Blockade durch den Iran. Auch die zusätzlich freigegebenen 172 Mio. Fass Rohöl der USA änderten daran nicht signifikant viel. Aber die Mengen zeigten, dass die westliche Welt zumindest politisch gewillt war, sich gegen den Iran und seinen Terror sowie seine Kriegsverbrechen (denn nichts anderes waren seine Angriffe auf die Ölinfrastruktur) zu stellen.
Lagebesprechung: Am dreizehnten Tag (Donnerstag, den 12.03.) wurde klar, dass das Terrorregime im Iran auch seinen engsten arabischen Verbündeten Iraq hemmungslos angriff - nicht nur mit seinen dortigen schiitischen Milizen zu Land, sondern auch durch Angriffe auf zwei Öltanker in irakischen Gewässern. Zudem griff Iran ein Öltanklager im Oman an und schoss es mit Drohnen in Brand, obwohl Oman sehr eng mit dem Iran befreundet war und ihm immer half sowie zu dessen Gegnern vermittelte. Auch diese beiden Angriffe auf zivile Schiffe und Öllager Unbeteiligter waren eindeutige Kriegsverbrechen des Irans, welche jedoch in den proarabischen Medien in Europa vertuscht wurden. Dadurch konnten Spekulanten die Ölpreise der sogenannten Futures (zukünftige Ölkontrakte an der Börse) wieder auf über 100 Dollar je Fass hochtreiben, obwohl viele Staaten erst Stunden zuvor die größten Erdölreserven der Geschichte freigegeben hatten. Die Taktik des Irans war klar: Er wollte den Westen und alle Ölländer am Golf über deren Wirtschaft zerstören - auch seine bisherigen Freunde. Aber die Taktik verärgerte viele und trieb sie in die Arme seiner Gegner. Das erpresserische Vorgehen der kriminellen Mullahs über maximalen Schaden zukünftige Angriffe zu verhindern, war jedoch bereits seit zwei Kriegen gegen ihn binnen eines Jahres gescheitert. Das beeindruckte zumindest Israel nicht im geringsten. Und die USA konnten sich nun auch nicht erneut erpressen lassen. Jenen Gesichtsverlust würde der US-Präsident politisch nicht überleben: Man musste also zurückschlagen. Und die Meinung in den USA wandelte sich auch langsam, da man die steigenden Benzin- sowie vor allem Diesel-Preise zwar beklagte und sie wie jede Preissteigerung der Regierung anlastete, aber ebenso erkannte, wie jenes Mafia-System der Mullas und deren Revolutionsgarden alle erpressten.
Die Ölstaaten insbesondere die am heftigsten vom Iran attackierten Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) reichten bei der UN-Vollversammlung sowieso einen Antrag gegen den Iran ein, um seine Kriegsverbrechen zu verurteilen. Man durfte gespannt sein, wie sich die verschiedenen iran- und araberfreundlichen EU-Staaten dazu verhielten. Denn sie verspielten zunehmend ihre Glaubwürdigkeit in der Welt: Man kann nicht ständig die USA, Israel und weitere Staaten des Verstoßes gegen das Völkerrecht beschuldigen und dann die seit fast 50 Jahren begangenen völkerrechtswidrigen Kriegsverbrechen des befreundeten Iran gutheißen oder auch nur tolerieren. Der Sicherheitsrat stimmte der Resolution 2817 mit den zwei (auch nur) Enthaltungen von China und Russland zu. Insgesamt 135 Staaten hatten zum Schluss den Antrag der angegriffenen Golfanrainerstaaten unterstützt. Das war politisch eine erhebliche Niederlage des Irans, welche seine erstaunliche Isolierung zeigte.
Kurz nach den publizierten Zahlen der 5,6 Mrd. US-Dollar Kosten nur für die Munition der Kriegsführung in den beiden ersten Tagen sickerte durch, dass die ersten 6 Tage Kriegsführung die USA laut Pentagon mindestens 11 Mrd. Dollar gekostet hätten. Das würde allerdings bedeuten, dass die US-Angriffe nach den ersten beiden Tagen deutlich nachgelassen hätten und dem Iran eine Verschnaufpause einräumten, welche sich inzwischen als fatal herausstellte. Dennoch erregten die hohen Kosten vor allem bei manchen als sparsam bekannten Republikanern Proteste. Somit nahm der politische Druck aus der eigenen Partei weiter zu.
Es kam deshalb nicht zufällig, dass die Presse ein Video erhielt, das in England auf der Luftwaffenbasis Fairford beladene B1-Bomber mit bunkerbrechenden Waffen (Joint Direct Attack Munitions - JDAM) zeigte, mit welchen die USA den Iran nun angreifen würden. Denn faktisch hatten die skeptischen EU- und NATO-Länder heimlich seit Tagen mit den USA zusammengearbeitet. Selbst das US-feindliche Spanien entsandte eine hochmoderne Fregatte in das östliche Mittelmeer.
Dann schockierte die erste Nachricht des neuen geistlichen Führer des Terrorregimes, Mojtaba Khamenei: Da sie von einer Frau im Fernsehen verlesen wurde, war er nicht zu sehen, was weitere Gerüchte über den Grad seiner (offenbar schweren) Verletzungen durch den Luftschlag nährte. Es war sogar unklar, ob er überhaupt noch lebte. Denn die eingeblendeten Bilder der wehenden Flagge und seines Bildes waren KI-generiert. Dann brüskierte seine offizielle Nachricht mit anmaßenden und völlig undurchführbaren, geradezu weltfremden Forderungen an die USA, Israel und vor allem alle Nachbarn des Iran. Er schwor allen Beteiligten Rache - ein extremer Akt in der arabischen Welt. Die Straße von Hormus würde erst nach einem Kriegsende unter den Bedingungen des Irans aufgehoben. Alle 15 Nachbarstaaten müssten alle ausländische Basen sofort schließen - und sich somit wehrlos den angreifenden Revolutionsgarden ausliefern. Die USA und Israel müssten komplett aus dem Nahen Osten abziehen, und dadurch alle Interessen dort der Regionalmacht Iran mit ihren Terror-Verbündeten der Achse des Widerstands überlassen. Ansonsten würde der 'siegreiche' Iran alle Basen aus seinen 15 Nachbarstaaten selbst entfernen - also weiterhin Krieg gegen alle führen. Ferner forderte er die volle Entschädigung aller Schäden von 'allen Kriegsgegnern' (the enemy
). Sonst würde der Iran alle feindlichen Staaten ebenfalls komplett zerstören. - Irans erneute Erpressung der Welt war ganz deutlich: Bis zur Bezahlung des von ihm geforderten Lösegeldes werde er - wie die Mafia - die Straße von Hormus als Druckmittel
(tool of pressure
) geschlossen halten. - Aber das kannte die Welt bereits, denn 1979 hatten die Iraner das US-Botschaftspersonal als Geisel genommen und erst nach Bezahlung von 8 Mrd. US-Dollar über ein Jahr später freigelassen. Bereits kurz darauf knickten die erpressten Europäer auch ein und u.a. unser Außenminister sowie der Kanzler forderten von den USA und Israel einen sofortigen Waffenstillstand sowie eine Verhandlungslösung, der mit einem Kompromiss mit den Terroristen enden müsse. Siehe hierzu: Falsche Freunde.
Zu den in der Rede des Ajatollah angesprochenen Nachbarn des Irans gehörte auch die Türkei, welche als NATO-Mitglied sich definitiv nicht schutzlos der Terrorherrschaft der iranischen Revolutionsgarden ergeben würde. Auch bei den angrenzenden Staaten im Norden und Osten (Atommacht Pakistan) verstand man den neuen Ajatollah nicht. Die bereits angegriffenen Golfstaaten waren ebenfalls fassungslos. Erste Analysten gingen von nicht ernstzunehmender Propaganda aus. Andere fingen jedoch an, an den geistigen Fähigkeiten und dem Informationsstand jenes Ajatollah respektive der ihn umgebenden Führung der Revolutionsgarden zu zweifeln.
Geheimdienstberichte legten nahe, dass das iranische Regime derzeit noch nicht zusammenbreche. Das hatte ich bereits am zweiten Tag geschrieben, da man dazu die gesamte Führung und nicht nur ein paar Personen hätte ausschalten müssen. Denn es war bekannt, dass der Iran nach dem 12-Tagekrieg 2025 alle wichtigen Positionen mit mehreren (meist angeblich 3) Vizeposten besetzt hatte, welche sofort einspringen konnten und vor allem dezentral aufgestellt waren.
Da in den USA Berichte über drei strategisch wichtige kleine und früher nur dünn besiedelte Inseln in der Straße von Hormus aufkamen, darf man erwarten, dass die USA jene besetzen werden, um die wichtige Verkehrsader zu kontrollieren und wieder zu eröffnen. Jene 3 Inseln Greater Tunb (Tunb-e-Bozorg), Lesser Tunb (Tunb-e-Kuchak) und Abu Musa gehören eigentlich zu den VAE, wurden jedoch vom Iran im November 1971 illegal besetzt. Dort wurde dann eine Militärstation errichtet. - Ohne diese Basen für US-Hubschrauber waren derzeit keine Geleitzüge für Schiffe im Golf sicherzustellen, da (wie die Karte zeigt) die zwei Schiffsrouten exakt um jene drei Inseln herumführen.
Die Golfstaaten litten zwar militärisch und ökonomisch unter den Angriffen des Iran, hatten kaum mehr Abwehrraketen, wollten jedoch noch mit einem eigenen Kriegseintritt warten, bis sie sicherer waren. Denn sie befürchteten Angriffe auf ihre Entsalzungsanlagen. Deshalb wurden weitere US-Raketen-Abwehrsysteme aus Europa in den Nahen Osten verlegt, was auf eine Ausweitung des Krieges hindeutete. Denn vergleichbare Einheiten aus Südkorea waren an den Vortagen bereits verlegt worden.
Gleichzeitig beauftragte der israelische Verteidigungsminister sein Militär mit einem großangelegten Einmarsch in den Libanon, um die Terrororganisation Hisbollah auszuschalten, weil die libanesische Regierung sich (seit über einem Jahr) weigerte, die Hisbollah endlich zu entwaffnen. Auch dies deutete auf einen längeren Krieg hin.
Am späten Nachmittag gab die USA bekannt, dass ein Tankflugzeug abgestürzt sei. Hinzu kamen mindesten zwei islamistische Terroranschläge in den USA, welche von Terroristen gegen US-Militärs und Juden durchführten, bei denen man von einer Steuerung aus dem Iran ausging.
Lagebesprechung: Am vierzehnten Tag (Freitag, den 13.03.) wurde deutlich, dass die USA in einer schwierigen Situation waren und vor besonderen Entscheidungen standen. Einerseits konnte man den militärisch gesehen bisher erfolgreichen Krieg nicht einfach einseitig aufgeben und als gewonnen erklären, solange die wichtigsten Ziele nicht erreicht waren. Denn die politischen und wirtschaftlichen Folgen wären verheerend. Andererseits war es auch kein bereits verlorener Krieg wie in Vietnam, Irak und Afghanistan, aus dem man sich zwangsweise zurückziehen musste, weil ein Verbleiben noch höhere Kosten verursacht hätte - ohne jeden Vorteil dafür. Aber die nicht in ihrer ganzen Tragweite vorher berücksichtigte Sperrung der Straße von Hormus durch den Iran war nicht so einfach aufzuheben. Somit erpresste der Iran die Welt. Aber die Welt fand sich nicht dazu bereit, Geleitzüge gegen die Terroristen zu organisieren. Ohne westliche Hilfe und vor allem die volle Unterstützung der vom Iran angegriffenen Golfstaaten konnte es die US-Navy jedoch auch nicht alleine erzwingen. Erst wenn der Westen diese Handelsroute wieder eröffnet hat, kann man einen Waffenstillstand verkünden. Ansonsten unterwürfe man sich endgültig und für immer dem Diktat eines Terrorregimes und deren Atomwaffen auf zumindest Mittelstreckenraketen. Denn die bis zu 440 KG angereicherten Urans kann man binnen kurzer Zeit zu 10 Atomwaffen umbauen.
Nach dem für England image-schädigenden Medien-Scharmützel über die zuerst mangelnde und dann verspätete Hilfe für die USA, kam es in London zu einem Umschwung, als mit neuer russischer Taktik gesteuerte Shahed 136 Drohnen des Iran die britischen Luftwaffenbasen im Norden Iraks und in den VAE am letzten Mittwoch trafen, weil sie u.a. viel tiefer flogen als bisher. Man suchte seit Tagen und fand nun in jenem Angriff die Verbindung des Irans zu Russland und damit zum von England heftig geführten Krieg gegen Russland in der Ukraine, um einen Kriegseintritt gegen das Mullah-Regime zu rechtfertigen. So konnte man den in der Bevölkerung ungeliebten Krieg gegen den Iran mit dem dort sehr stark unterstützen Krieg gegen Russland verbinden. - Bald würden weitere europäische Staaten vor demselben Problem stehen und einen Rechtfertigungsgrund 'finden'. Denn die USA hatten selbst genug Öl und Gas, um den Krieg weiterführen zu können. Betroffen waren von der Epressung der Iraner vor allem die Europäer, welche sich wie seit Jahrzehnten blind auf ihre arabischen Freunde (nicht nur im Iran) verlassen hatten. Jedoch erging es Japan kaum besser, das es ebenfalls sehr freundschaftliche Beziehungen zum Iran unterhielt und insgesamt extrem abhängig war vom Öl aus dem Persischen Golf. Die japanische Regierung erwog deshalb weitere Maßnahmen (stattliche Hilfen), um den Benzinpreis unter 1,07 Dollar (93 Cent - ja so billig ist der Liter Benzin in Japan) zu halten. Über diesem Preis wurden Panikkäufe erwartet, welche die gesamte japanische Wirtschaft treffen könnten.
Wie instabil die Lage der neuen iranischen Führung war, wurde deutlich, als die Revolutionsgarden erneut die Bevölkerung vor jedem Protest warnten und noch schärfere Gegenmaßnahmen androhte. Vermutlich hing dies mit dem heutigen Al Quds Tag - einem Feiertag des Iran zur Unterstützung der Terroristen in Palestina - zusammen, an dem sie große Aufmärsche und Versammlungen ihrer eigenen Anhänger geplant hatten. Die publizierten Bilder zeigten große Menschenmassen, welche die Unterstützung für die Mullahs darstellen sollten. Jedoch stammte das Filmmaterial aus der weit entfernten und somit sicheren Stadt Mashad im Nordosten des Irans. Die wenigen Bilder aus Teheran, Khorramabad, Esfahan, Golestan, Yazd und Zahedan waren nicht so einfach zu analysieren. Dennoch belegten sie, dass sicherlich einige Millionen Anhänger des Terrorregimes noch vorhanden waren. Gleichzeitig versandten die Revolutionsgarden - mangels Internet etc.) Propaganda auf einzelne Mobiltelefone, welche den Iran als siegreich darstellten: Er hätte alle Basen der USA zerstört und weitere Unsinn, den nur hoch die Anhänger der Mullahs glauben wollten. Denn die von jedem hörbaren und sichtbaren Angriffe am Tag und in der Nacht auf ihre militärischen Stellungen gingen verstärkt weiter.
Die ständigen iranischen Drohnenangriffe auf den engsten Vertrauten und Vermittler Oman mit Toten dort am Freitag, verstand niemand. Auch den erneuten Angriff des Irans auf die Türkei mit mehreren Raketen verwunderte. Auch der Angriff der vom Iran finanzierten schiitischen Milizen im Irak auf französische Soldaten dort führte eher dazu, alle jene Staaten gegen den Iran aufzubringen.
Traurig war, dass die zahlreichen vom Iran gesteuerten Terroranschläge in der Welt sowie vor allem in Europa von der hiesigen Medien zensiert oder heruntergespielt wurden. Ferner kritisierten Kanzler Merz und der französische Präsident Macron wieder die USA dafür, dass sie auf dringende Bitten Indiens und anderer vom Öl abgeschnittener Staaten bereits vor den Küsten Indiens und Asiens liegende sanktionierte Öltanker freigaben. Aber beide waren auch nicht bereit, eigenes Öl an diese armen Staaten zu liefern. So war und ist das immer mit der ethischen Rechthaberei in Europa zum Schaden anderer Menschen in der Dritten Welt. Das war besonders ärgerlich für Indien, welches vor Kurzem einen Vertrag über eine sogenannte 'Freihandelszone' mit der EU abgeschlossen hatte, aber von der EU keine Hilfe erhielt - nur ethische Ratschläge. Im Übrigen wurde damit nicht (wie von europäischen Medien behauptet) der Krieg in der Ukraine finanziert, weil der russische Staat bereits die auslaufenden Schiffe (vor Wochen und Monaten) besteuert hatte. Es würde laut US-Regierung auch keine weiteren neuen im Sinne von frischen Lieferungen geben.
Lagebesprechung: Am fünfzehnten Tag (Samstag, den 14.03.) wurde deutlich, dass die USA sich vom Iran nicht erpressen ließen: Zuerst wurden sämtliche Militäreinrichtungen auf der Ölverladeinsel Kharg zerstört und dann mindestens 2.500 Elitesoldaten der Marines (Marine Expeditionary Unit - MEU) in den Kampfraum verlegt. Man wollte somit (zumindest) eine begrenzte Bodenoffensive starten. Manche Analysten spekulierten auf eine Besetzung der Insel Kharg oder anderer Inseln im Persischen Golf. Das würde einerseits den Iran wirtschaftlich extrem schwächen (alleine über Kharg sollen ca. 90% des Rohöls verschifft werden) und andererseits den Golf sicherer machen für eigene Geleitzüge (siehe oben). Ausschlaggebend dürfte jedoch die Besetzung der Insel Kharg sein, da ohne jene Geldeinnahmen die Revolutionsgarden und die Basij-Milizen (auch Basidsch-Milizen) die eigenen Bevölkerung nicht mehr unterdrücken können. Denn die kriminellen Mitglieder dieser Mafiaorganisationen, welche rund die Hälfte der gesamten iranischen Wirtschaft entweder persönlich besitzen oder kontrollieren, arbeiten nicht ohne Geld.
Dafür boten die USA 10 Mio. US-Dollar für Hinweise zu den Führungspersonen im Iran. Einerseits heißt dies, dass man jene nun mit Kopfgeld jagte. Aber andererseits versagten offenbar die eigenen Spionagesysteme, weil man derzeit jene Personen nicht selbst finden konnte.
Falls dies nicht gelingen sollte und die Straße von Hormus nicht von den Iranern freigegeben würde, drohten die USA an, sämtliche Ölförderanlagen im Iran zu zerstören. Das würde der Wirtschaft dort auf Jahre zurückwerfen, da man alleine bei der Insel Kharg von mindestes Jahren Reparaturzeit ausging. Jedoch würde dies auch einen gewünschten Regierungswechsel erschweren, da der Iran sonst nicht viel besitzt.
Die völkerrechtswidrigen Angriffe des Iran auf alle Golfstaaten (alles Kriegsverbrechen mit Drohnenattacken auf zivile Ziele) gingen unvermindert weiter und trafen erneut auch den Vermittler Oman. Die USA und andere Länder zogen dann Personal aus dem einst als sicher eingestuften Land ab. Der Tourismus in allen Ländern dort litt erheblich. Da sich der Iran inzwischen mit fast allen Staaten der Welt überworfen hatte, wurde die Kritik auch immer lauter. So sah sich das Mullah-Regime gezwungen, die Straße von Hormus für chinesische Schiffe (das ist faktisch dasselbe wie die Formulierung 'Schiffe, welche Waren in chinesischen Yuan handeln') zu öffnen. Man darf gespannt sein, wie sie dies dann mit den selbst gelegten Seeminen gestalten.
Innenpolitisch fiel in den USA immer deutlicher auf, dass sich der Vizepräsident bedeckt hielt. Dies könnte an den Umfragen liegen, welche darlegten, dass die US-Bevölkerung die Notwendigkeit und die betonten Sicherheitsvorteile jenes Krieges nicht verstehen. Mit ein Grund ist in den USA immer, dass sich die Bevölkerung weit weg vom Geschehen (Iran) sieht und selbst vor einem Atomstaat keine Angst haben, da ihre Abwehrwaffen hochwertiger sind. Oder pauschaliert: Außenpolitik ist dort nie beliebt. Das zeigte sich bereits früh in der Geschichte, weil man den Posten des Außenministers als Secretary of State betitelte. Sekretär ist eigentlich eine eher untergeordnete Position - wie z.B. unsere Staatssekretäre. Offiziell ist er in den USA auch nur ein untergeordneter Berater des Präsidenten bei Fragen, welche das Ausland betreffen.
Bevor wieder der Bote hingerichtet wird: Wie schon mehrfach geschrieben bin ich gegen Kriege, auch die von den Europäern geführten. Hier werden deshalb vornehmlich die Ansichten der freien Welt publiziert, da sie in den deutschen Medien nicht oder nicht korrekt dargestellt werden. Da es sich um Quellen der dem US-Präsidenten kritisch gegenüberstehenden Nachrichtensender (u.a. ABC, ABC Videos, britische BBC, BBC Video und CNN, CNN-Videos sowie The Guardian) handelt, geben sie noch nicht einmal die viel deutlichere Sichtweise der US-Regierung und der israelischen Medien wieder. Falls Sie Unterschiede zur Medienberichterstattung in Ihrem EU-Land feststellen, so liegt das an den Fakten, nicht am Boten. Jede Person mit Englischkenntnissen kann dies selbst anhand der verlinkten Quellen, welche zu hunderten weiteren Berichten führen, nachprüfen.
Erwartungsgemäß stieg der Ölpreis und die Börsen (vor allem Tourismus und Fluggesellschaften) sanken aufgrund der iranischen Angriffe auf fast alle Ölstaaten, deren Flughäfen und die Sperrung der Straße von Hormus. Gold- und Edelmetallpreise (auch Silber für die Analogfotografie) stiegen erwartungsgemäß an. Vor allem die weitgehend vom arabischen Öl und Gas abhängigen asiatischen Staaten Japan und Süd-Korea litten am meisten.
Während der DAX deutlich litt, wie auch viele andere europäische Börsen, hielt sich die US-Börse im Ölkrieg des Iran erstaunlich gut, trotz erstaunlich schlechter US-Arbeitsmarktdaten für Februar.
China konnte in den ersten beiden Monaten (Januar und Februar) 2026 seine Exporte um 21,8 gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern. Nur der Handel mit den USA ging aufgrund der Zölle zurück. Dieses Wachstum lag weit über den Erwartungen und selbstredend über dem Europas oder gar Deutschlands. Allerdings litt China seit März stark unter dem durch den Iran blockierten Öl. In Deutschland wurden verspätet die ernüchternden Exportzahlen für Januar publiziert: -2,3% alleine zum Vormonat Dezember 2025, wobei der Export in die USA (trotz Zöllen) zunahm, aber es in China verheerend aussah. Dort waren viele unserer Produkte viel zu teuer und inzwischen auch technisch bestenfalls noch zweite Wahl. Höflich umschrieb man dies mit mangelnder Wettbewerbsfähigkeit
. Jedoch brachen die Importe noch stärker ein um -5,9% zum Vormonat. Hinzu kamen -11% bei den Industrieaufträgen im Januar (obwohl man in den Umfragen vorher geradezu riesige Auftragseingänge behauptete), -0,5% bei der Produktion und -0,9% bei den Umsätzen im Einzelhandel. Das war alles lange vor dem Iran-krieg, auf den man das nicht schieben konnte. Aber derartige Zahlen wären verkraftbar
. Das ist zwar korrekt. Aber vom großen oder gar breiten Aufschwung war noch immer nicht viel zu sehen.
Eigentlich habe ich es bereits 2022 aufgrund der sinnlosen und nur uns schädigenden Sanktionen gegen Russland der Grünen und vor allem Minister Habecks hingewiesen, der inzwischen die Geschichte klittert und sich als einzigen Helden jener drei Jahre darstellt, welcher Deutschland gerettet habe. Aber die Chemie-Industrie leidet kontinuierlich und noch immer dramatisch unter den von den Grünen Sanktionen erzeugten extremen Energiekosten. Die höflich umschriebenen strukturelle[n] Standortnachteile
in Deutschland führen die chemische Industrie ins Aus, denn eine Trendwende war nicht in Sicht (und von den Grünen auch nicht gewollt). Die Jahresbilanz der Chemie ist unterirdisch - Produktion, Umsatz und Preise sind im roten Bereich.
Die sogenannte Fotofachpresse ging nicht auf den Krieg und seine massiven Auswirkungen auf die Fotografie ein, sondern betrieb reine 'Heile-Welt-Propaganda' mit Artikeln über so wichtige Themen wie Warum jeder Landschaftsfotografie betreiben muss, oder einen Wettbewerb über Hundefotos. Sie hatten schlichtweg jeden Bezug zur Realität verloren.
In den USA erregte wieder einmal eine insolvente Fotofirma Aufsehen, weil sie Berufsfotografen und Kunden trickreich schädigte. Dass der Markt für Hochzeitsbilder schwieriger wurde und immer mehr schwarze Schafe anzog, ist eine seit langem bekannte Tatsache. Interessanter war hingegen die Aussage, dass der Hochzeitsmarkt in den USA jährlich über 66 Mrd. US-Dollar im Jahr Umsatz erwirtschaftet. Das sind jedoch nicht alles Fotos und Videos, sondern umfasst wirklich alles rund um Hochzeiten. Bei über 2 Mio. Hochzeiten 2025 waren dies durchschnittlich fast 33.000 US-Dollar je Hochzeit.
Adobe kündigte seinen KI-Assistenten für Photoshop (zumindest als Beta-Version) an. Damit zogen KI-Agenten in die Bildbearbeitung ein. Er konnte per Sprachbefehl sogar viele Bildinhalte durch GenKI ersetzen. Diese KI-Agenten verwischten die Grenze zwischen angeblich 'echtem' Bild und rein durch GenKI erzeugten noch weiter. Dass sich dies durchsetzen würde, war bei einem derart komplexen und viel zu komplizierten Spezialprogramm wie Photoshop garantiert. Denn niemand kennt die weit über 1.000 Befehle jenes Programmes noch deren Detail-Einstellungen oder -Funktionen alle auswendig. Mit Text- oder Spracheingabe kann das jeder Anfänger.
Ein Berufsfotograf erhielt für seine Serie extrem scharfer Studio-Spezialfotos die erwartbare Kritik: AI garbage
- KI-Müll
. Wer sich als Person angeblich die unendliche Mühe macht, Einzel-Fotos zu erstellen und sie dann zu einem Film zusammenzuschneiden, der im Ergebnis exakt so aussieht wie jedes billige KI-Erzeugnis, durfte 2026 mit keiner anderen Reaktion mehr rechnen. - Bezeichnend war allerdings auch, dass ihm niemand mehr seine Gegendarstellung glaubte. Die Ursache lag darin verborgen, dass jener hochbezahlte Berufsfotograf den grundlegenden Fehler beging, exakt den Stil der KI zu kopieren / imitieren. Das konnte KI inzwischen für weniger als 10% des Preises in Minuten. Kreativität bestand nun nur noch darin, etwas völlig Neues zu erzeugen, aber keine (aufwändigen) Fotostile von sich selbst oder anderen Berufsfotografen zu kopieren. Denn jene waren schon alle in der KI enthalten und führten exakt zu jenem sattgesehenen Profi-Look der veralteten Hochglanzbroschüren = KI. - Noch etwas wurde an diesem Beispiel deutlich: Nachträgliche Rechtfertigungen für jenes Verhalten erzeugten nur noch größeres Unverständnis.
Immer wieder publizierten Influencer und Fachmagazine Artikel, welche physikalische Fakten leugneten. Besonders PetaPixel war seit Jahren erpicht darauf, den Unsinn über Dynamikumfang zu verbreiten: Er wäre unwichtig. Machen Sie einfach eine Gegenlichtaufnahme eines Personengesichtes (am besten unter einem Hut) vor der grellen Sommersonne. Dann haben Sie den Gegenbeweis. Dass man bei wolkigem Himmel, Regen etc. (ist identisch zu einem geringem Dynamikumfang des Lichtes) auch 'schöne' Fotos machen kann, bestritt nie jemand. Aber das konnte jede billige digitale Uralt-Kamera der 1990er Jahre auch.
Auch das Fachmagazin DPReview wies in einem Artikel auf die steigenden Preise für Speicherbausteine hin und wie sie sich negativ auf die Fotografie auswirken können. Zuerst einmal waren vor allem SD, CFexpress und SSD-Speicherkarten betroffen. Die Herstellung ist derart kompliziert, dass man nicht einfach ein paar neue Fabriken dafür aufbauen kann. Aber die drei Hersteller von DRAM und NAND (SK Hynix, Samsung, Micron) wollen es auch nicht, weil ihnen voll ausgelastete bestehende Werke mit überzogenen Preisen lieber sind als risikoreiche Investitionen. Denn kaum jemand glaubt, dass die Nachfrage anhält und die erst in mehreren Jahren startbereiten neuen Fabriken dann überhaupt noch gebraucht werden. Vor allem wollen jene Firmen überhaupt nicht mehr sich im Retailgeschäft mit den Endkunden wie den herumnörgelnden Fotografen befassen, bei denen man kaum etwas verdient, aber extreme Gesetze zum Kundenschutz (wie lange Rücksende, Garantiezeiten, Regressforderungen etc.) beachtet werden müssen. Die Gewinnmargen sind dort zudem extrem gering. Deshalb konzentrieren sich alle auf die Firmenkunden, bei denen kaum Verbraucherschutzgesetze gelten, die aber bereitwillig viel mehr je Chip bezahlen und davon auch noch ganz andere Stückzahlen einkaufen. Da geht es angesichts der KI schnell um bis zu 7-stellige Kaufanfragen und nicht eine einzige SD-Karte.
In den bevorzugten USA begannen übrigens erst kürzlich die Preissteigerungen für Endkunden, während sie in Europa schon seit mindestens einem halben Jahr extreme Ausmaße annahmen - bis hin zur Nicht-Lieferbarkeit (gleichgültig, was man dafür bezahlen will). In den USA soll der maximale Preisanstieg (bis Mitte März laut Markterhebungen) bei 100% gelegen haben, aber keine Lieferengpässe herrschen.
Am größten waren allerdings weltweit die Preisanstiege bei RAM für PCs, was ärgerlich ist, da man viel davon für die Bildbearbeitung und vor allem den Videoschnitt benötigt. In den geizigen USA werden inzwischen tatsächlich nur noch unbrauchbare 16GB RAM zur Bildbearbeitung empfohlen: Viel Geduld!
Da auch schnelle SSDs teurer wurden, kauften die Menschen in der Folge eher langsame HDDs (mit aus Metall rotierenden Speicherplatten), wo nun auch weltweit extreme Knappheit bei maximalen Preisen herrschte. Wer noch eine externe Speicherplatte wünscht, musste sich bald auf die Suche machen, da selbst diese langsameren HDDs kaum mehr verfügbar waren. Es geht hier nicht einmal mehr um den horrenden Preis, da auch deren Gesamtproduktionsmenge ausverkauft ist.
Zwar hat noch kein Kamerahersteller die Kamerapreise deshalb erhöht. Da auch alle Kameras einen Pufferspeicher eingebaut haben, erwartete man dies allerdings für die Zukunft - zumindest bei Neuprodukten.
Da die Gesamtproduktion des ganzen Jahres 2026 bereits ausverkauft war, erwarteten nur wenige eine Besserung in diesem oder im nächsten Jahr. Pech für alle Fotografen und Videografen. Ich hatte Sie bereits im letzten Jahr gewarnt und nochmals Anfang dieses. Wer 'arm' ist, muss eben ein paar Jahre warten und sich bis dahin einschränken. Da die wirklich Reichen jedoch weiterhin durchschnittlich ein bis zwei schicke Sammler-Kameras je Jahr für die Vitrine oder zum Stadtbummel kaufen, werden die Gesamtzahlen dadurch kaum sinken, denn jene Sammler und Poser fotografieren kaum mehr. Da reicht dann die eine alte, kleine, langsame SD-Speicherkarte aus. Somit wird sich die Schere zwischen Reichen und Armen in der Fotografie weiter öffnen.
PetaPixel, einer der drängendsten Vertreter für CAI lobte das neue Firmware-Update bei Sony, welches CAI auch für Videos anbietet / erzwingt. Ob die Tiefenkarte mit neuen 3D-Monitoren wirklich korrekt arbeitete, war noch nicht bewiesen. Denn das Air-Gapping - also echte Aufnahmen von GenKI-Material am Fernseher - gehört zum bisher größten Problem. - Korrekt weist das an CAI verdienende Magazin im letzten Absatz darauf hin, dass dies alles jedoch erst beim Zwang für alle Fotografen und Videografen sowie allen Publikationsplattformen wirkt. Freuen Sie sich schon einmal auf den Zwang dazu.
Sigma meldete sich wieder einmal mit seinem seit mindestens 2018 entwickelten neuen Voll-Format Foveon-Sensor. Angeblich könnte er Ende des Jahres produktionsfertig sein. D.h. jedoch noch nicht, dass es dann auch gleich eine passende Kamera dafür gibt. Das wird sowieso eine teure Nischenkamera für ganz wenige reiche Liebhaber - also fast alle übrig gebliebenen kaufenden Fotografen weltweit.
Im Geheimen erlebte KI Anfang März ihren absoluten Durchbruch in der Kriegsführung, weil die meisten Erfolge der USA und Israels ohne sie gegen den Terrorstaat Iran nicht möglich gewesen wären. Aber - wie im Eingangsteil dieses Artikel bereits prognostiziert - wurde wenig darüber veröffentlicht. Denn es war streng geheim und dennoch überall. Nun verstehen hoffentlich auch alle, warum das Pentagon sich nicht von der KI-Firma Anthropic erpressen ließ und die Firma aufgrund ihrer Verweigerung der Verwendung deren KI-Software als Lieferkettenrisiko einstufte. Erstaunlich war an dieser Situation eher, dass die Europäer, welche sonst von den US-Firmen die bedingungslose Unterwerfung unter ihre willkürlichen Anti-KI-Gesetze forderten, nun plötzlich wie auch viele KI-Gegner weltweit die Firma Anthropic unterstützten. Gestärkt dadurch zog die US-Firma gegen das Pentagon vor Gericht und wird vermutlich nach mehreren Instanzen (Jahren?) auch obsiegen. Aber dazu muss sie u.a. den Beweis erbringen, dass sie keine Gefahr für die Lieferkette (eine ur-grüne Forderung) darstellt. Dann wird sie jedoch gemäß dem zweiten (Kriegs-)Gesetz zur Zusammenarbeit mit dem US-Staat gezwungen. Denn als Ausgleich für die weitgehende Steueroase USA und den gewährten großen Freiheiten für Firmen dort verlangte der Staat (und zwar beide Parteien) immer Zusammenarbeit bei der nationalen Sicherheit.
Wer etwas über die ernüchternden Hintergründe der in Deutschland hoch gelobten KI-Fabrik in München wissen will, dem sei der ausführliche Podcast empfohlen, der zahlreiche Probleme auflistet. U.a. wird dort erwähnt, dass Deutschland als größter Geldgeber der EU und angeblich weltweit besten sowie führenden Forschungstandort der KI-Welt nun bestenfalls ein einziges von der EU gefördertes KI-Rechenzentrum erhält. Bei bis zum vierfachen Strompreis (im Vergleich zur freien Welt) rechnet sich hier nichts - nicht einmal der Betrieb für laufende KI-Anfragen, geschweige denn die aufwändige Entwicklung eines eigenen Sprachmodells. Das kann man alles billiger im freien Ausland mieten.
Im ideologischen Kampf gegen die KI instrumentalisierte die linke und grüne Presse einen wiederaufgetauchten fast hundertjährigen Abitur-Aufsatz von Max Frisch mit dem Titel: 'Licht- und Schattenseiten der modernen Technik'. Dabei griff man ein Zitat heraus: Vom Standpunkt des Glücks aus beurteilt ist die Technik abzulehnen
. Diese technikkritische Haltung Max Frischs war bekannt. Aber er kannte keine KI, und es ist zudem unsicher, ober er seine Schriften derart politisch verwendet sehen wollte. Er verbrannte nämlich fast alle frühen Werke. Bezeichnend war dieser Missbrauch dafür, dass die KI-Gegner sich nun weltweit an die Wand gedrückt sahen von der ubiquitären Anwendung und im ideologischen Endkampf dagegen verstorbene Schriftsteller bemühen mussten, weil die lebenden Autoren fast alle KI für ihre eigene Arbeit verwendeten. Gleichzeitig wurde der Widerstand auch sonst immer skurriler: 10.000 Autoren publizierten ein 'leeres' Buch, für das sie auch noch Geld verlangten, um gegen KI zu protestieren. Jeder andere wäre wegen Betrugs angezeigt worden. Gleichzeitig schlossen sich Professoren zusammen, um KI zu verbieten, weil Studenten sie verwenden und sie das Ende für die Zukunft der Geisteswissenschaften - und der Gesellschaft insgesamt
bedeute. - Unter einem Weltuntergang oder zumindest der Ausrottung der gesamten Menschen machte es seit der 'Letzten Generation' niemand mehr. Bereits der reißerische Titel 'Ich wünschte, ich könnte ChatGPT von einer Klippe stoßen' belegt die Verzweiflung und Ausweglosigkeit. Ob es allerdings wirklich gegen KI hilft, die Studierenden zwangsweise wieder Gedichte auswendig lernen zu lassen, oder sie gar zwingt, solche zu schreiben, darf bezweifelt werden, denn das scheiterte bereits zu meiner Schulzeit daran, dass kaum jemand dazu Lust hatte, weil niemand den Nutzen für das eigene moderne Leben darin sah - auch ohne und lange vor GenKI. Das erinnerte eher an das Gejammere der Lehrer über den Kompetenzverlust, weil zu meiner Zeit Schüler schlechter Altgriechisch und Latein beherrschten. Dafür lernten wir Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch etc., weil lebende Sprachen zeitgemäßer sowie interessanter waren und konkrete Vorteile versprachen. Auf einer abstrakteren Ebene blieb im Übrigen die alte Kernkompetenz Sprachenerwarb erhalten - nur die Lehr- und Lerninhalte änderten sich. Genauso ist es bei KI als neue Kompetenz, die man sich mittels Chatbots, Agenten und GenKI-Software aneignet. Das ist so wie der Umstieg von analogen Filmkameras zu Digitalkameras: Das Detail-Wissen um die Chemikalien in der Dunkelkammer etc. entfiel, aber dafür kamen Dinge wie Software-Themen der Nachbearbeitung hinzu. Auf der abstrakteren Ebene Fotografie blieben hohe technische sowie künstlerische Anforderungen, Kreativität etc. an die Bildgestaltung noch immer erhalten. Man verwendete dazu nur andere Mittel und Werkzeuge. Man kann sich somit diese wichtigen fotografischen Kernkompetenzen auch mittels KI-Werkzeugen erarbeiten. Denn Fotokameras waren auch nie etwas anders als Werkzeuge.
Hingegen zog die KI auch breit in den olympischen Sport ein, weil ein Sportler die Silbermedaille gewann, obwohl er sich von GenKI - genauer gesagt Chat GPT - trainieren ließ.
Die KI-Software Canvas konnte anhand von Tiefeninformationen ein bestehendes Foto in Ebenen aufteilen. Bereits dies wird CAI Probleme bereiten, da neueste CAI-Software exakt dies als angebliches 'Wahrheitskriterium' für das Echtheitszertifikat verwendet.
Die bei Fotografen beliebte Firma Adobe hat wieder einmal illegal alle Fotos eines Fotografen gegen seine Erlaubnis dennoch zum KI-Training verwendet und verklagt ihn nun, weil er dagegen protestierte. Richtig gelesen: Adobe verklagt seinen Fotokunden. Wer etwas bei Adobe mit deren Software bearbeitet oder gar in die Cloud lädt, wird bestohlen und kann sich nicht wehren. Das gilt im Übrigen für fast alle Cloud-Anbieter. Lesen sie die AGB.
Jedes Jahr am Anfang des neuen Jahres (2026) versuche ich, aufgrund meiner nun jahrelangen Marktanalyse - aber dennoch vorsichtig - allgemeine Tendenzen aufzuzeichnen.
Das zurückliegende Jahr 2025 war für die Fotowirtschaft unerwartet erfolgreich. Trotz der schwierigen Wirtschaftslage weltweit, steigerten die japanischen Kamerahersteller ihre Produktion und Verschiffung. Dennoch war das Jahresgesamtergebnis zumindest durchwachsen, weil das Wachstum überwiegend auf billigen (spiegellosen) APS-C-Modellen und teuren Edel-Kompakt-Kameras beruhte. Dass der Preis offenbar kaum mehr eine Rolle spielte, lag an der Abkoppelung der Video- und Fotowirtschaft von der Realwirtschaft. Die Reichen gönnten sich den Luxus einfach.
Deshalb werden die Manager den Weg der Überproduktion fortsetzen - gleichgültig, wie die Weltwirtschaft sich verhält. Dies betrifft vor allem die Retro- und Vlogging-Kameras sowie die spiegellosen APS-C-Modelle. - Meine persönliche Einschätzung ist, dass die Kamerahersteller die Überproduktion weiterhin forcieren mit ca. +5 bis +10%. Ob sich das dann auch verschiffen oder gar an bezahlende Endkunden verkaufen lässt, ist eine andere Frage.
Bei der Gesamtproduktion erwarte ich +5 bis +10% mehr, also bis zu 10 Mio. Stück. Dasselbe erwarte ich bei der weltweiten Verschiffung, also ca. 9-10 Mio. Stück.
Die Produktion der spiegellosen Kameras wird man weiterhin erhöhen um eventuell +5% auf weit über 6 Mio. Stück. Die Zielmarke könnte 6,5 Mio. Stück sein.
Auch die Produktion der Kameras mit fest eingebautem Objektiv (früher Kompakt- und Bridge-Kameras) wird man weiterhin drastisch erhöhen um mindestens +10% bis eher +20% auf evtl. 2,5-2,8 Mio. Stück.
Und die DSLRs wird man aufgrund der Tendenzen aus dem Vorjahr 2025 vermutlich auch kaum ernsthaft reduzieren, oder gar völlig einstellen. Also wird es evtl. bei weiterhin monatlich ca. 30-40.000 mit insgesamt bis zu 350-500.000 Stück im Jahr bleiben. Angesichts der rückständigen USA und des bei Kameras mit Spiegel fast so rückwärtsgewandten Europas (siehe hierzu die Analysen und Grafiken bei Foto-Wirtschaft - Kameras) könnten manche japanische Manager die Produktion hoch halten.
Jedoch wird man diese übertriebenen Produktions-Zahlen trotz Rabattaktionen vermutlich nicht absetzen können.
Fazit: Seit 2025 muss ich eingestehen, dass ich die Manager in Japan inzwischen für völlig abgehoben von jeglicher Realität und ohne Bodenhaftung halte. Die nicht genau analysierten Zuwächse in Asien sowie die noch weniger verstandenen starken Zunahmen in China lassen zumindest manche Führungskräfte offenbar wieder träumen, gleichgültig, wie viele Kriege und Krisen es weltweit gibt, welche Wirtschaftskriege angezettelt werden und welche Finanzinstitute vor den enormen ökonomischen Risiken warnen. Sogar von den Firmen selbst attestierte Abschwächungseffekte in China, die ich in Diagrammen bei spiegellosen Systemkameras im Bereich Vollformat dargestellt und nachgewiesen habe, scheinen weitgehend wirkungslos zu bleiben. Aber vielleicht haben jene ja alle Recht, und die dummen Reichen kaufen ihnen alles (auch das für die Fotografie völlig Unbrauchbare) ab. - Als Beobachter werden wir es 'erleiden'.
Zur Verdeutlichung: Meine hier gegebenen berechneten Prognosen beruhen auf dem langjährigen Produktionsverlauf der Kameras seit 2010 (Beginn der detaillierten Aufzeichnung durch die CIPA). Dabei sind jedoch gravierende Management-Fehler nivelliert. Mit anderen Worten: Die Dummheit des Managements sowie der Politiker kann man kaum vorausberechnen.
Halt-Stopp: Persönlich gehe ich allerdings davon aus, dass sich das Wachstum in den Märkten China und Restasien weiter abschwächt respektive die Zahlen sogar abnehmen und sich somit das Wachstum des Weltmarktes bei Systemkameras auf unter 5% belaufen wird. Bei den zu Mode-Accessoires und Sammlerstücken verkommenen Retro-Kameras lassen sich sicher noch mehr an Reiche verkaufen. Aber auch dort könnte der Trend bald abbrechen, weil moderne Trends eher kurzlebig sind. Insgesamt erwarte ich weniger als 10 Mio. an bezahlende Endkunden verkaufte Kameras 2026. Die Produktions- und Verschiffungszahlen könnten jedoch darüber liegen.
Canon publizierte Ende Januar 2026 seine erste Prognose für 2026: Man erwarte 6,8 Mio. Systemkameras (mit und ohne Spiegel) als Weltmarktbedarf. Hier solle der Weltmarkt laut Canon folglich um mindestens +100.000 Stück wachsen. (Vorsicht: Canons Zahlen stimmen nicht mit den realen Werten der CIPA für 2025 überein. Hinzu kommen die von Canon noch immer so genannten 'Kompakt-Kameras' (eher Kameras mit einem fest verbauten Objektiv) mit einem extrem starken (aber nicht näher bezifferten) Wachstum.
Halten wir sachlich fest, dass 2026 erneut mehrere Faktoren gegeneinander strebten: Der explizite Wunsch vieler Kamerahersteller zur massiven Überproduktion auf der einen Seite sowie miserable Rahmenbedingungen, wie die weltweit eher mäßig gute Wirtschaft mit Inflation und Käuferunlust sowie Rückgang der Anzahl der aktiven Fotografen im Westen kombiniert mit viel weiterem Gegenwind auf der anderen Seite. Verkompliziert wurde alles durch zahlreiche heftige Kriege und weltweite Wirtschaftssanktionen sowie zunehmende Zollsanktionen mit massiven Einführzöllen weltweit. - Deshalb muss man bei den hier aufgeführten frühen rechnerischen Prognosen der Jahresgesamtzahlen mit zweistelligen Prozentzahlen bei der Abweichung rechnen. Sie beruhen auf den Realwerten der vergangenen Jahre. Aber die Fehler des Managements und die Dummheit der Politiker wurden inzwischen völlig unkalkulierbar.
Die Gesamtproduktion errechnet sich derzeit auf ca. 9,5-9,7 Mio. Stück. - Das wäre eine deutliche Steigerung gegenüber den 9.126.473 Stück im dem Vorjahr 2025.
Die Kameras mit fest eingebautem Objektiv (früher Kompakt- und Bridge-Kameras) könnten bei ca. 2,1-2,2 Mio. produzierten Stück liegen. - Das wäre ein deutlicher Rückgang gegenüber den 2.323.416 im Vorjahr 2025. Jedoch darf man dies aufgrund der ersten Zahlen nicht überbewerten, denn alle Hersteller sahen in den letzten Jahren darin das größte Wachstumspotential und legten in den letzten beiden Jahren zum Jahresende meist deutlich bei der Produktion zu. Die meisten Kameras dieser Klasse dürften allerdings in den Sammlervitrinen der Liebhaber landen (jedoch kaum zum Fotografieren verwendet werden).
Die Kameras mit Spiegel DSLR könnten ca. 490.000 hergestellte Stück erreichen. - Das wäre zwar ein deutlicher Rückgang gegenüber den 686.604 Stück im dem Vorjahr 2025. Aber die von den Kameraherstellern immer wieder vorausgesagte Einstellung der Produktion war das nicht. Sie hielten also noch immer an den DSLRs fest.
Von den spiegellosen Systemkameras könnten ca. 7,1 Mio. Stück hergestellt werden. - Das wäre eine deutliche Steigerung gegenüber den 6.116.453 im Vorjahr 2025.
Hinweis: Die Gesamtzahlen aller produzierten Kameras weicht von der Summe der Einzelgruppen ab, da bei den Einzelgruppen optimistisch aufgerundet wurde.
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Foto Video Design - Dr. Schuhmacher